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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen Halter für
Pflanzenstecklinge.
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Ein Stecklingabtrennen ist ein Verfahren
zum vegetativen Vermehren von Pflanzen zum Zwecke des Erzielens
genetisch identischen Aufzuchtmaterials.
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Pflanzenteile werden hierbei von
Mutterpflanzen abgetrennt und nach einer Behandlung zu vollständig aufgezogenen
Pflanzen aufgezüchtet. Die
abgetrennten Pflanzenstecklinge müssen hierbei einer präzisen Wärme- und
Feuchtigkeitsbehandlung unterzogen werden, um ausreichend Wurzeln
zu bilden, um ein Wachstum hin zu einer ausgewachsenen Pflanze zu
ermöglichen.
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Nach dem Stand der Technik werden
die abgetrennten Pflanzenstecklinge in Aufzuchtmaterial, beispielsweise
Erde, Sand oder Substrat angeordnet, woraufhin die auf diese Weise
vorbereiteten Pflanzenstecklinge einer Wärme- und Feuchtigkeitsbehandlung unterzogen
werden.
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Dieses Verfahren hat den Nachteil,
daß die
in dem Aufzuchtmaterial angeordneten Pflanzenstecklinge viel Raum
einnehmen.
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Ein anderes Problem taucht beim Transport der
Pflanzenstecklinge auf. Pflanzenstecklinge werden üblicherweise
in Länder
mit warmem Klima überführt, wonach
sie in Länder
transportiert werden mit einem Temperaturklima, in dem die Pflanzen
aufgezogen werden. Es besteht daher eine Notwendigkeit für Halter
für die
Pflanzenstecklinge, in denen sie einfach transportiert werden können, während sie
beispielsweise als Luftfracht den geringst möglichen Raum einnehmen.
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Hierzu sieht die vorliegende Erfindung
einen Halter für
Pflanzenstecklinge vor, umfassend wenigstens einen Träger und
eine Reihe von Klemmelementen, die an dem Träger befestigt sind und die
derart ausgelegt sind, daß sie
einen Pflanzensteckling festklemmen, wobei die Klemmelemente an
dem Träger derart
befestigt sind, daß die
in die Klemmelemente eingeklemmten Pflanzenstecklinge sich im wesentlichen
parallel zueinander erstrecken und das Zentrum jedes Klemmelements
im wesentlichen in der gleichen zentralen Ebene liegt.
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Als Folge dieser Maßnahmen
ist es möglich, Pflanzenstecklinge
auf einem relativ kleinen Oberflächenbereich
zu transportieren und sie einer anfänglichen Behandlung, beispielsweise
in einer Klimakammer, zu unterwerfen.
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Ein letztendlicher Vorteil besteht
darin, daß der
Halter eine mechanische Bearbeitung ermöglicht, beispielsweise ein
Aufschlagen der Pflanzenstecklinge. Die Zufuhr von Pflanzenstecklingen
in individualisierter Form und in definierter Stellung ist hierfür von größter Bedeutung;
diese Maßnahmen
ermöglichen es
einer Maschine zum ersten Mal, sich der Stecklinge nach einer möglichen
Behandlung, einer nach dem anderen, zu bemächtigen, um sie in einem Aufzuchttopf
zu platzieren. Ein Aufzuchttopf ist zu diesem Zwecke im allgemeinen
mit einem Loch versehen. Diese Anwendung ist insbesondere wichtig
im Falle von Chrysanthemen.
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Gemäß einem ersten wichtigen Ausführungsbeispiel
verläuft
die zentrale Ebene unter einem rechten Winkel zu den Pflanzenstecklingen.
Dies eröffnet
die Möglichkeit,
die Pflanzenstecklinge auf dem kleinstmöglichen Oberflächenbereich
zu transportieren. Gemäß noch einem
anderen Ausführungsbeispiel
ist der Träger
im wesentlichen flexibel.
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Dies eröffnet die Möglichkeit, den Träger aufzurollen.
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Ein anderes Ausführungsbeispiel lehrt, den Träger in im
wesentlichen feste bzw. steife Teile zu unterteilen, die auf gegenseitig
flexible Weise gekoppelt sind. Dies eröffnet die Möglichkeit des Faltens der festen
Teile auf zickzackartige Weise gegeneinander. Beide derartige Ausführungsbeispiele
haben den Vorteil einer weiteren Reduzierung des Raums, der von
dem gefüllten
Halter eingenommen wird.
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Gemäß noch einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel
umfassen die Klemmittel jeweils wenigstens zwei Teile, von denen
wenigstens einer elastisch mit dem Träger verbunden ist.
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Diese Maßnahme ist angesichts der Tatsache
bedeutend, daß die
Dicke der Pflanzenstecklinge stark variiert. Die Elastizität beider
Elemente eröffnet die
Möglichkeit
eines guten Klemmens von Pflanzenstecklingen stark variierender
Dicke, ohne daß sie beschädigt werden.
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Andere attraktive, bevorzugte Ausführungsbeispiele
sind in den verbleibenden Unteransprüchen angegeben.
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Die Erfindung wird hier unten unter
Bezugnahme auf die beigefügten
Figuren erläutert,
in denen:
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1 einen
Teil eines Halters gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt, bei dem zwei an einem Träger befestigte Klemmelemente
dargestellt sind;
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2 eine
Ansicht entsprechend der 1 zeigt,
betreffend eine Situation, in der zwei angrenzende Träger aneinander
angeordnet sind;
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3 eine
teilweise aufgebrochene, perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels
ist, bei dem die Träger
in einem räumlichen Aufbau
aufgenommen sind;
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4 einen
Querschnitt entlang des Pfeils IV in 3 zeigt;
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5 eine
Draufsicht auf einen aufgerollten Träger gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist;
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6 eine
Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels
zeigt;
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7 eine
perspektivische Ansicht eines fünften
Ausführungsbeispiels
der vorliegenden Erfindung ist;
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8 eine
perspektivische Ansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung ist; und
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9 eine
perspektivische Ansicht eines siebten Ausführungsbeispiels der vorliegenden
Erfindung ist.
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1 zeigt
einen Teil eines Halters 1, der durch einen unteren Materialstreifen 2 und
einen sich hierzu parallel erstreckenden oberen Materialstreifen 3 gebildet
ist. Beide Materialstreifen 2, 3 sind vorzugsweise
aus Kunststoff hergestellt. An der Stelle eines Klemmelements sind
beide Streifen 2, 3 durch zwei Elemente 4 bzw. 5 miteinander
verbunden, die sich senkrecht zur Längsrichtung der Materialstreifen 2, 3 erstrecken.
Beide Elemente 4, 5 sind mit einem verjüngten Abschnitt 6 nahe
ihrer Anbringung an den beiden Streifen 2, 3 versehen.
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Der so beschriebene Aufbau wiederholt
sich in regelmäßigen Abständen in
Längsrichtung
der Streifen 2, 3. Die Klemmelemente sind durch
zwei im wesentlichen halbzylindrische Elemente 7 ausgebildet,
die jeweils mit Hilfe zweier Brücken 9 an
den Brückenelementen 4 bzw. 5 befestigt
sind. Beide halbzylindrischen Elemente 7, 8 sind
durch einen Spalt 10 bzw. 11 an jeder Seite voneinander
getrennt. Die verjüngten
Abschnitte 6 der Brückenelmente 4 bzw. 5 ermöglichen
es, daß eine
Kraft erzeugt wird, die sie aufeinander zu richtet, wenn die halbzylindrischen Elemente 7, 8 auseinander
bewegt werden. Dies ist jedoch auch eine Frage der Bemessung und
diese Kraft hängt
auch von der gewählten
Materialart ab, insbesondere den Eigenschaften des relevanten Kunststoffs.
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Ein Einführen von Pflanzenstecklingen 12 wird
vereinfacht durch einen nach oben divergierenden Teil 14 bzw. 15 an
dem oberen Abschnitt jedes halbzylindrischen Elements 7, 8.
Dies erzeugt eine Art Trichter. Der Streifen 2 verläuft bis
zu einem gewissen Ausmaß unter
dem Raum zwischen den halbzylindrischen Elementen 7, 8,
so daß ein
Pflanzensteckling 12 daran gehindert ist, über den
Boden heraus zu fallen.
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Die Innenseite der halbzylindrischen
Elemente 7, 8 kann je nach Belieben ausgebildet
sein; es ist möglich,
sie als kreisförmigen
Zylinder auszuführen,
wobei es auch möglich
ist, ihr eine leicht ovale Form zu verleihen.
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2 zeigt,
wie zwei derartige Halter 1 aneinander angeordnet sind,
wobei die Klemmelemente 13, die durch die beiden halbzylindrischen
Elemente 7, 8 gebildet sind und Teil unterschiedlicher
Halter 1 bilden, zwischeneinander angeordnet sind. Dies
eröffnet
die Möglichkeit
des Transports oder Aufbewahrens der Stecklinge in außerordentlich
raumsparender Weise.
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Hier ist von Bedeutung, daß der Abstand
zwischen Haltern 1 durch die Breite des unteren Streifens 2 bestimmt
wird.
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Auch ist hier die Tatsache von Bedeutung, daß die Größe der Klemmelemente 13 in
Längsrichtung
der Halter 1 geringer ist als der halbe Abstand der Klemmelemente,
so daß ausreichend
Raum verbleibt, um die Klemmelemente zwischeneinander anzuordnen.
In dem vorliegenden Fall sind die trichterartigen Teile 14 und 15 so
weit, daß sie
sich teilweise unter den unteren Streifen 2 beider Halter
erstrecken. Hierbei ist jedoch wichtig, daß die Öffnung an der Oberseite zwischen
den beiden oberen Teilen 14, 15 frei bleibt.
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3 zeigt
des weiteren ein Ausführungsbeispiel,
bei dem die Klemmelemente nicht an einem Halter befestigt sind,
der sich in Form eines Streifens erstreckt, sondern bei dem die
separaten Klemmelemente kombiniert sind, um eine räumliche
Struktur zu bilden und in Draufsicht erstrecken sich die Klemmelemente
in einer zweidimensionalen Struktur. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Dichte der Pflanzenstecklinge
noch weiter zu erhöhen,
obgleich andererseits die Pflanzenstecklinge weniger leicht zugänglich sind.
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Dieses Ausführungsbeispiel umfaßt eine große Anzahl
von Klemmelementen 13. Die Richtung der Spalte 10, 11 der
Klemmelemente 13 ist wiederum um einen Winkel von 90° gedreht,
so daß eine Schachbrettstruktur
erzielt ist. Diese Maßnahme
bezieht sich auf den Grad der Freiheit zwischen angrenzenden Klemmelementen.
Die zwei halbzylindrischen Elemente 7, 8, die
Teil eines Klemmelements 13 bilden, müssen nach alledem fähig sein,
sich relativ zueinander zu bewegen.
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Die Klemmelemente sind daher gegenseitig durch
Verbindungsstreifen verbunden, die eine seitliche Bewegung der Klemmelemente
erlauben. Diese Verbindungen werden durch Platten 16 gebildet,
die aus demselben Material hergestellt sind wie die Klemmelemente
und die jeweils mittels Verbindungsansätzen 17 mit den vier
angrenzenden Klemmelementen verbunden sind. Jede Platte 16 ist
daher über vier
Ansätze 17 mit
den angrenzenden Klemmelementen verbunden. Jedes Klemmelement ist
an jeder seiner Seiten mit jeweils zwei Platten verbunden, die eine über der
anderen liegt, und zwar mit Hilfe zweier Ansätze, wobei einer über dem
anderen liegt. Dadurch ist eine zusammenhängende, räumliche Struktur erhältlich,
bei welcher die halbzylindrischen Elemente 7, 8,
die Teil eines Klemmelements bilden, sich bewegen können, um
die erforderliche Bewegungsfreiheit zu haben.
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In dieser Struktur sind Säulen 18,
die mit Hilfe von V-förmigen Ansätzen 19 mit
den angrenzenden Elementen verbunden sind, in regelmäßigen Abständen angeordnet.
Diese Säulen 18 eröffnen die Möglichkeit,
eine gesamte Anordnung derartiger Klemmelemente auf einer flachen
Oberfläche
abzustellen und, wenn die Säule 18 lang
genug ist, die Möglichkeit,
unterschiedliche derartige Strukturen übereinander anzuordnen, selbst
im Falle, wenn sie mit Pflanzenstecklingen gefüllt sind.
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4 zeigt
einen Querschnitt einer derartigen Ausgestaltung.
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Das in 5 gezeigte
vierte Ausführungsbeispiel
sieht aus, als wäre
es eine Draufsicht des in 1 gezeigten
Ausführungsbeispiels,
wobei die Wahl des Materials derart ist, daß die Streifen 2, 3 der 1 bis zu einem gewissen
Ausmaß flexibel
sind und dadurch aufgerollt werden können.
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6 zeigt
eine ebenfalls 1 entsprechende
Ansicht eines fünften
Ausführungsbeispiels, bei
dem die verjüngten
Abschnitte 6 vernachlässigt sind.
Es wird hier angenommen, daß das
Material, aus dem der Aufbau hergestellt ist, die gleichen relevanten,
elastischen Eigenschaften hat, obwohl es möglich ist, die Brücken 9 als
solches zu bemessen.
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Schließlich zeigt 7 ein stark abweichendes Ausführungsbeispiel,
das beispielsweise aus Papier hergestellt sein kann.
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Es ist offensichtlich, daß dieses
auch aus Kunststoff anstelle von Papier hergestellt sein kann, vorausgesetzt,
daß das
Material ausreichend Steifigkeit aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der Träger
aus einem Streifen aus Papier gebildet, in den Lippen 21 mittels
beispielsweise Ausstanzen gebildet sind. Die Wahl des Materials
hierbei ist derart, daß die
Lippen 21 mit einer gewissen Rückstellkraft in ihre ursprüngliche
Stellung gezwungen sind. Es ist dann möglich, einen Pflanzensteckling 12 von
einer Seite zwischen die Lippen und den tatsächlichen Träger zu schieben.
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Das in 8 gezeigte
Ausführungsbeispiel hat
noch einmal einen Halter, der aus einem unteren Streifen 2 und
einem oberen Streifen 3 gebildet ist, die in diesem Falle
lediglich über
ein einzelnes Überbrückungselement 25 verbunden
sind. Es ist offensichtlich, daß,
wie in den oben diskutierten Ausführungsbeispielen, die Brückenelemente 25 unter
gegenseitig gleichen Abständen
angeordnet sind und daß andere
aus den obigen Ausführungsbeispielen bekannte
Maßnahmen
auch in diesem Ausführungsbeispiel
anwendbar sind.
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Zwei Klemmstreifen 26, 27 sind
mittels Verbindungsteilen 28 an jedem der Überbrückungselemente 25 befestigt.
Jedes Verbindungsteil 28 verläuft daher zwischen einem Überbrückungselement 25 und
einem Klemmstreifen 26 bzw. 27.
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Die Bemessung der Klemmstreifen 26, 27 und
der Verbindungsteile 28 ist derart, daß wenn ein Steckling 12 zwischen
Klemmstreifen 26, 27 angeordnet ist, diese unter
dem Niveau der Verbindungsteile 28 aufeinander zu gezwungen
werden. Die Unterseiten der Klemmstreifen 26, 27 drücken gegen den
Steckling 12. Um jedoch ein Einführen von Stecklingen 12 zu
ermöglichen,
werden die Teile der Klemmstreifen 26, 27 oberhalb
der Verbindungsteile anfänglich
aufeinander zu bewegt, so daß die
unter den Verbindungsteile 28 liegenden Teile voneinander weg
bewegt werden und es möglich
ist, Stecklinge 12 einzuführen.
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Diese Ausgestaltung ermöglicht ein
Einklemmen von Stecklingen stark variierender Durchmesser, was von
großer
Wichtigkeit ist.
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Der auf diese Weise ausgebildete
Streifen kann hierbei auch aufgerollt oder zickzackweise gefaltet
werden, um in einem konditionierten Raum oder zum Zwecke des Transports
angeordnet zu werden.
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Schließlich zeigt 9 ein Ausführungsbeispiel, das bezüglich der
Verwendung des Materials abweicht. In anderer Hinsicht stimmt dieses
Ausführungsbeispiel
weitgehend mit dem in 6 gezeigten
Ausführungsbeispiel überein.
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Das Ausführungsbeispiel der 9 weicht insofern ab, als
die Teile 7, 8 des Klemmmaterials aus einem Material
hergestellt wurden, das sich von dem Material des Halters unterscheidet.
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Die Streifen 2, 3 des
Halters und die Brückenelemente 4, 5,
welche diese Streifen verbinden, wurden aus festem bzw. steifem
Material, beispielsweise steifem Kunststoff hergestellt, wohingegen
die Klemmelemente und die die Klemmelemente mit den Überbrückungselementen
verbindenden Brücken aus
weicherem Material, beispielsweise einem weicherem Kunststoff hergestellt
wurden.
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Der Vorteil dieser Ausgestaltung
besteht darin, daß die
strukturellen Teile steif sind und daher in größeren Einheiten gehandhabt
werden können, ohne
daß die
Gefahr eines Bruchs oder einer Beschädigung des Halters per se besteht.
Diese attraktiven Eigenschaften können mit den Vorteilen des weichen
Materials für
die Träger
per se kombiniert werden, d. h., daß die Möglichkeit der Beschädigung des
Aufzuchtmaterials reduziert wird.
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Selbstverständlich ist der Preis dieser
Konstruktion höher;
zwei Materialien müssen
miteinander kombiniert werden. Daher wird zunächst der Träger hergestellt, wobei der
Träger
aus steifem Material hergestellt wurde und darauffolgend wird der
Träger in
der Form angeordnet, in der die Klemmelemente durch Spritzguß hergestellt
werden. Eine derartige Spritzgußform
ist geeignet zum aufeinanderfolgenden Herstellen mehrerer Klemmelemente,
beispielsweise von zehn Klemmelementen.
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In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfassen
die Klemmelemente jeweils eine Spritzgußverbindung.
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Es ist jedoch auch möglich, jedes
Klemmelement separat mit einer Spritzgußverbindung vorzusehen.
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Ein anderer Unterschied beruht auf
der Tatsache, daß die
Doppelbrücken 9 bei
den vorstehenden Ausführungsbeispielen
durch Einzelbrücken 30 ersetzt
wurden, die sich über
eine gewisse Länge
erstrecken. Diese Anpassung betrifft die weicheren Materialeigenschaften.
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Des weiteren werden beide Teile 7, 8 der Klemmelemente
gegenseitig über
eine dünne
Brücke aus
Material 31 verbunden. Aufgrund dessen haben die Klemmelemente
eine ausreichende Steifigkeit ohne das weichere Material. Alternativ
ist es möglich, den
Materialstreifen an der Rückseite
anzuordnen. Des weiteren wurden die Brücken 30 zu Brückenelementen 4, 5 abgeändert. Dies
betrifft das Herstellungsverfahren.