DE60003547T2 - Halter für pflanzenstecklinge - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Halter für Pflanzenstecklinge.
  • Ein Stecklingabtrennen ist ein Verfahren zum vegetativen Vermehren von Pflanzen zum Zwecke des Erzielens genetisch identischen Aufzuchtmaterials.
  • Pflanzenteile werden hierbei von Mutterpflanzen abgetrennt und nach einer Behandlung zu vollständig aufgezogenen Pflanzen aufgezüchtet. Die abgetrennten Pflanzenstecklinge müssen hierbei einer präzisen Wärme- und Feuchtigkeitsbehandlung unterzogen werden, um ausreichend Wurzeln zu bilden, um ein Wachstum hin zu einer ausgewachsenen Pflanze zu ermöglichen.
  • Nach dem Stand der Technik werden die abgetrennten Pflanzenstecklinge in Aufzuchtmaterial, beispielsweise Erde, Sand oder Substrat angeordnet, woraufhin die auf diese Weise vorbereiteten Pflanzenstecklinge einer Wärme- und Feuchtigkeitsbehandlung unterzogen werden.
  • Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß die in dem Aufzuchtmaterial angeordneten Pflanzenstecklinge viel Raum einnehmen.
  • Ein anderes Problem taucht beim Transport der Pflanzenstecklinge auf. Pflanzenstecklinge werden üblicherweise in Länder mit warmem Klima überführt, wonach sie in Länder transportiert werden mit einem Temperaturklima, in dem die Pflanzen aufgezogen werden. Es besteht daher eine Notwendigkeit für Halter für die Pflanzenstecklinge, in denen sie einfach transportiert werden können, während sie beispielsweise als Luftfracht den geringst möglichen Raum einnehmen.
  • Hierzu sieht die vorliegende Erfindung einen Halter für Pflanzenstecklinge vor, umfassend wenigstens einen Träger und eine Reihe von Klemmelementen, die an dem Träger befestigt sind und die derart ausgelegt sind, daß sie einen Pflanzensteckling festklemmen, wobei die Klemmelemente an dem Träger derart befestigt sind, daß die in die Klemmelemente eingeklemmten Pflanzenstecklinge sich im wesentlichen parallel zueinander erstrecken und das Zentrum jedes Klemmelements im wesentlichen in der gleichen zentralen Ebene liegt.
  • Als Folge dieser Maßnahmen ist es möglich, Pflanzenstecklinge auf einem relativ kleinen Oberflächenbereich zu transportieren und sie einer anfänglichen Behandlung, beispielsweise in einer Klimakammer, zu unterwerfen.
  • Ein letztendlicher Vorteil besteht darin, daß der Halter eine mechanische Bearbeitung ermöglicht, beispielsweise ein Aufschlagen der Pflanzenstecklinge. Die Zufuhr von Pflanzenstecklingen in individualisierter Form und in definierter Stellung ist hierfür von größter Bedeutung; diese Maßnahmen ermöglichen es einer Maschine zum ersten Mal, sich der Stecklinge nach einer möglichen Behandlung, einer nach dem anderen, zu bemächtigen, um sie in einem Aufzuchttopf zu platzieren. Ein Aufzuchttopf ist zu diesem Zwecke im allgemeinen mit einem Loch versehen. Diese Anwendung ist insbesondere wichtig im Falle von Chrysanthemen.
  • Gemäß einem ersten wichtigen Ausführungsbeispiel verläuft die zentrale Ebene unter einem rechten Winkel zu den Pflanzenstecklingen. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Pflanzenstecklinge auf dem kleinstmöglichen Oberflächenbereich zu transportieren. Gemäß noch einem anderen Ausführungsbeispiel ist der Träger im wesentlichen flexibel.
  • Dies eröffnet die Möglichkeit, den Träger aufzurollen.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel lehrt, den Träger in im wesentlichen feste bzw. steife Teile zu unterteilen, die auf gegenseitig flexible Weise gekoppelt sind. Dies eröffnet die Möglichkeit des Faltens der festen Teile auf zickzackartige Weise gegeneinander. Beide derartige Ausführungsbeispiele haben den Vorteil einer weiteren Reduzierung des Raums, der von dem gefüllten Halter eingenommen wird.
  • Gemäß noch einem anderen bevorzugten Ausführungsbeispiel umfassen die Klemmittel jeweils wenigstens zwei Teile, von denen wenigstens einer elastisch mit dem Träger verbunden ist.
  • Diese Maßnahme ist angesichts der Tatsache bedeutend, daß die Dicke der Pflanzenstecklinge stark variiert. Die Elastizität beider Elemente eröffnet die Möglichkeit eines guten Klemmens von Pflanzenstecklingen stark variierender Dicke, ohne daß sie beschädigt werden.
  • Andere attraktive, bevorzugte Ausführungsbeispiele sind in den verbleibenden Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird hier unten unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren erläutert, in denen:
  • 1 einen Teil eines Halters gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, bei dem zwei an einem Träger befestigte Klemmelemente dargestellt sind;
  • 2 eine Ansicht entsprechend der 1 zeigt, betreffend eine Situation, in der zwei angrenzende Träger aneinander angeordnet sind;
  • 3 eine teilweise aufgebrochene, perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels ist, bei dem die Träger in einem räumlichen Aufbau aufgenommen sind;
  • 4 einen Querschnitt entlang des Pfeils IV in 3 zeigt;
  • 5 eine Draufsicht auf einen aufgerollten Träger gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist;
  • 6 eine Ansicht eines vierten Ausführungsbeispiels zeigt;
  • 7 eine perspektivische Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist;
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines sechsten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 9 eine perspektivische Ansicht eines siebten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung ist.
  • 1 zeigt einen Teil eines Halters 1, der durch einen unteren Materialstreifen 2 und einen sich hierzu parallel erstreckenden oberen Materialstreifen 3 gebildet ist. Beide Materialstreifen 2, 3 sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. An der Stelle eines Klemmelements sind beide Streifen 2, 3 durch zwei Elemente 4 bzw. 5 miteinander verbunden, die sich senkrecht zur Längsrichtung der Materialstreifen 2, 3 erstrecken. Beide Elemente 4, 5 sind mit einem verjüngten Abschnitt 6 nahe ihrer Anbringung an den beiden Streifen 2, 3 versehen.
  • Der so beschriebene Aufbau wiederholt sich in regelmäßigen Abständen in Längsrichtung der Streifen 2, 3. Die Klemmelemente sind durch zwei im wesentlichen halbzylindrische Elemente 7 ausgebildet, die jeweils mit Hilfe zweier Brücken 9 an den Brückenelementen 4 bzw. 5 befestigt sind. Beide halbzylindrischen Elemente 7, 8 sind durch einen Spalt 10 bzw. 11 an jeder Seite voneinander getrennt. Die verjüngten Abschnitte 6 der Brückenelmente 4 bzw. 5 ermöglichen es, daß eine Kraft erzeugt wird, die sie aufeinander zu richtet, wenn die halbzylindrischen Elemente 7, 8 auseinander bewegt werden. Dies ist jedoch auch eine Frage der Bemessung und diese Kraft hängt auch von der gewählten Materialart ab, insbesondere den Eigenschaften des relevanten Kunststoffs.
  • Ein Einführen von Pflanzenstecklingen 12 wird vereinfacht durch einen nach oben divergierenden Teil 14 bzw. 15 an dem oberen Abschnitt jedes halbzylindrischen Elements 7, 8. Dies erzeugt eine Art Trichter. Der Streifen 2 verläuft bis zu einem gewissen Ausmaß unter dem Raum zwischen den halbzylindrischen Elementen 7, 8, so daß ein Pflanzensteckling 12 daran gehindert ist, über den Boden heraus zu fallen.
  • Die Innenseite der halbzylindrischen Elemente 7, 8 kann je nach Belieben ausgebildet sein; es ist möglich, sie als kreisförmigen Zylinder auszuführen, wobei es auch möglich ist, ihr eine leicht ovale Form zu verleihen.
  • 2 zeigt, wie zwei derartige Halter 1 aneinander angeordnet sind, wobei die Klemmelemente 13, die durch die beiden halbzylindrischen Elemente 7, 8 gebildet sind und Teil unterschiedlicher Halter 1 bilden, zwischeneinander angeordnet sind. Dies eröffnet die Möglichkeit des Transports oder Aufbewahrens der Stecklinge in außerordentlich raumsparender Weise.
  • Hier ist von Bedeutung, daß der Abstand zwischen Haltern 1 durch die Breite des unteren Streifens 2 bestimmt wird.
  • Auch ist hier die Tatsache von Bedeutung, daß die Größe der Klemmelemente 13 in Längsrichtung der Halter 1 geringer ist als der halbe Abstand der Klemmelemente, so daß ausreichend Raum verbleibt, um die Klemmelemente zwischeneinander anzuordnen. In dem vorliegenden Fall sind die trichterartigen Teile 14 und 15 so weit, daß sie sich teilweise unter den unteren Streifen 2 beider Halter erstrecken. Hierbei ist jedoch wichtig, daß die Öffnung an der Oberseite zwischen den beiden oberen Teilen 14, 15 frei bleibt.
  • 3 zeigt des weiteren ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Klemmelemente nicht an einem Halter befestigt sind, der sich in Form eines Streifens erstreckt, sondern bei dem die separaten Klemmelemente kombiniert sind, um eine räumliche Struktur zu bilden und in Draufsicht erstrecken sich die Klemmelemente in einer zweidimensionalen Struktur. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Dichte der Pflanzenstecklinge noch weiter zu erhöhen, obgleich andererseits die Pflanzenstecklinge weniger leicht zugänglich sind.
  • Dieses Ausführungsbeispiel umfaßt eine große Anzahl von Klemmelementen 13. Die Richtung der Spalte 10, 11 der Klemmelemente 13 ist wiederum um einen Winkel von 90° gedreht, so daß eine Schachbrettstruktur erzielt ist. Diese Maßnahme bezieht sich auf den Grad der Freiheit zwischen angrenzenden Klemmelementen. Die zwei halbzylindrischen Elemente 7, 8, die Teil eines Klemmelements 13 bilden, müssen nach alledem fähig sein, sich relativ zueinander zu bewegen.
  • Die Klemmelemente sind daher gegenseitig durch Verbindungsstreifen verbunden, die eine seitliche Bewegung der Klemmelemente erlauben. Diese Verbindungen werden durch Platten 16 gebildet, die aus demselben Material hergestellt sind wie die Klemmelemente und die jeweils mittels Verbindungsansätzen 17 mit den vier angrenzenden Klemmelementen verbunden sind. Jede Platte 16 ist daher über vier Ansätze 17 mit den angrenzenden Klemmelementen verbunden. Jedes Klemmelement ist an jeder seiner Seiten mit jeweils zwei Platten verbunden, die eine über der anderen liegt, und zwar mit Hilfe zweier Ansätze, wobei einer über dem anderen liegt. Dadurch ist eine zusammenhängende, räumliche Struktur erhältlich, bei welcher die halbzylindrischen Elemente 7, 8, die Teil eines Klemmelements bilden, sich bewegen können, um die erforderliche Bewegungsfreiheit zu haben.
  • In dieser Struktur sind Säulen 18, die mit Hilfe von V-förmigen Ansätzen 19 mit den angrenzenden Elementen verbunden sind, in regelmäßigen Abständen angeordnet. Diese Säulen 18 eröffnen die Möglichkeit, eine gesamte Anordnung derartiger Klemmelemente auf einer flachen Oberfläche abzustellen und, wenn die Säule 18 lang genug ist, die Möglichkeit, unterschiedliche derartige Strukturen übereinander anzuordnen, selbst im Falle, wenn sie mit Pflanzenstecklingen gefüllt sind.
  • 4 zeigt einen Querschnitt einer derartigen Ausgestaltung.
  • Das in 5 gezeigte vierte Ausführungsbeispiel sieht aus, als wäre es eine Draufsicht des in 1 gezeigten Ausführungsbeispiels, wobei die Wahl des Materials derart ist, daß die Streifen 2, 3 der 1 bis zu einem gewissen Ausmaß flexibel sind und dadurch aufgerollt werden können.
  • 6 zeigt eine ebenfalls 1 entsprechende Ansicht eines fünften Ausführungsbeispiels, bei dem die verjüngten Abschnitte 6 vernachlässigt sind. Es wird hier angenommen, daß das Material, aus dem der Aufbau hergestellt ist, die gleichen relevanten, elastischen Eigenschaften hat, obwohl es möglich ist, die Brücken 9 als solches zu bemessen.
  • Schließlich zeigt 7 ein stark abweichendes Ausführungsbeispiel, das beispielsweise aus Papier hergestellt sein kann.
  • Es ist offensichtlich, daß dieses auch aus Kunststoff anstelle von Papier hergestellt sein kann, vorausgesetzt, daß das Material ausreichend Steifigkeit aufweist. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Träger aus einem Streifen aus Papier gebildet, in den Lippen 21 mittels beispielsweise Ausstanzen gebildet sind. Die Wahl des Materials hierbei ist derart, daß die Lippen 21 mit einer gewissen Rückstellkraft in ihre ursprüngliche Stellung gezwungen sind. Es ist dann möglich, einen Pflanzensteckling 12 von einer Seite zwischen die Lippen und den tatsächlichen Träger zu schieben.
  • Das in 8 gezeigte Ausführungsbeispiel hat noch einmal einen Halter, der aus einem unteren Streifen 2 und einem oberen Streifen 3 gebildet ist, die in diesem Falle lediglich über ein einzelnes Überbrückungselement 25 verbunden sind. Es ist offensichtlich, daß, wie in den oben diskutierten Ausführungsbeispielen, die Brückenelemente 25 unter gegenseitig gleichen Abständen angeordnet sind und daß andere aus den obigen Ausführungsbeispielen bekannte Maßnahmen auch in diesem Ausführungsbeispiel anwendbar sind.
  • Zwei Klemmstreifen 26, 27 sind mittels Verbindungsteilen 28 an jedem der Überbrückungselemente 25 befestigt. Jedes Verbindungsteil 28 verläuft daher zwischen einem Überbrückungselement 25 und einem Klemmstreifen 26 bzw. 27.
  • Die Bemessung der Klemmstreifen 26, 27 und der Verbindungsteile 28 ist derart, daß wenn ein Steckling 12 zwischen Klemmstreifen 26, 27 angeordnet ist, diese unter dem Niveau der Verbindungsteile 28 aufeinander zu gezwungen werden. Die Unterseiten der Klemmstreifen 26, 27 drücken gegen den Steckling 12. Um jedoch ein Einführen von Stecklingen 12 zu ermöglichen, werden die Teile der Klemmstreifen 26, 27 oberhalb der Verbindungsteile anfänglich aufeinander zu bewegt, so daß die unter den Verbindungsteile 28 liegenden Teile voneinander weg bewegt werden und es möglich ist, Stecklinge 12 einzuführen.
  • Diese Ausgestaltung ermöglicht ein Einklemmen von Stecklingen stark variierender Durchmesser, was von großer Wichtigkeit ist.
  • Der auf diese Weise ausgebildete Streifen kann hierbei auch aufgerollt oder zickzackweise gefaltet werden, um in einem konditionierten Raum oder zum Zwecke des Transports angeordnet zu werden.
  • Schließlich zeigt 9 ein Ausführungsbeispiel, das bezüglich der Verwendung des Materials abweicht. In anderer Hinsicht stimmt dieses Ausführungsbeispiel weitgehend mit dem in 6 gezeigten Ausführungsbeispiel überein.
  • Das Ausführungsbeispiel der 9 weicht insofern ab, als die Teile 7, 8 des Klemmmaterials aus einem Material hergestellt wurden, das sich von dem Material des Halters unterscheidet.
  • Die Streifen 2, 3 des Halters und die Brückenelemente 4, 5, welche diese Streifen verbinden, wurden aus festem bzw. steifem Material, beispielsweise steifem Kunststoff hergestellt, wohingegen die Klemmelemente und die die Klemmelemente mit den Überbrückungselementen verbindenden Brücken aus weicherem Material, beispielsweise einem weicherem Kunststoff hergestellt wurden.
  • Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht darin, daß die strukturellen Teile steif sind und daher in größeren Einheiten gehandhabt werden können, ohne daß die Gefahr eines Bruchs oder einer Beschädigung des Halters per se besteht. Diese attraktiven Eigenschaften können mit den Vorteilen des weichen Materials für die Träger per se kombiniert werden, d. h., daß die Möglichkeit der Beschädigung des Aufzuchtmaterials reduziert wird.
  • Selbstverständlich ist der Preis dieser Konstruktion höher; zwei Materialien müssen miteinander kombiniert werden. Daher wird zunächst der Träger hergestellt, wobei der Träger aus steifem Material hergestellt wurde und darauffolgend wird der Träger in der Form angeordnet, in der die Klemmelemente durch Spritzguß hergestellt werden. Eine derartige Spritzgußform ist geeignet zum aufeinanderfolgenden Herstellen mehrerer Klemmelemente, beispielsweise von zehn Klemmelementen.
  • In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfassen die Klemmelemente jeweils eine Spritzgußverbindung.
  • Es ist jedoch auch möglich, jedes Klemmelement separat mit einer Spritzgußverbindung vorzusehen.
  • Ein anderer Unterschied beruht auf der Tatsache, daß die Doppelbrücken 9 bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen durch Einzelbrücken 30 ersetzt wurden, die sich über eine gewisse Länge erstrecken. Diese Anpassung betrifft die weicheren Materialeigenschaften.
  • Des weiteren werden beide Teile 7, 8 der Klemmelemente gegenseitig über eine dünne Brücke aus Material 31 verbunden. Aufgrund dessen haben die Klemmelemente eine ausreichende Steifigkeit ohne das weichere Material. Alternativ ist es möglich, den Materialstreifen an der Rückseite anzuordnen. Des weiteren wurden die Brücken 30 zu Brückenelementen 4, 5 abgeändert. Dies betrifft das Herstellungsverfahren.

Claims (26)

  1. Halter (1) für Pflanzenstecklinge (12), mit wenigstens einem Träger (2, 3) und einer Reihe von Klemmelementen (13), die an dem Träger (2, 3) befestigt sind und die jeweils ausgelegt sind, um einen Pflanzensteckling (12) festzuklemmen, wobei die Klemmelemente (13) derart an dem Träger (2, 3) befestigt sind, daß in den Klemmelementen (13) eingeklemmte Pflanzenstecklinge (12) sich parallel zueinander erstrecken und das Zentrum jedes Klemmelements im wesentlichen in der gleichen zentralen Ebene liegt.
  2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zentrale Ebene unter einem rechten Winkel zu den Pflanzenstecklingen erstreckt.
  3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger sich als Streifen erstreckt und daß die Klemmelemente in regelmäßigen, gegenseitigen Abständen an dem Träger befestigt sind.
  4. Halter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente jeweils an der gleichen Seite des Trägers befestigt sind.
  5. Halter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenseitige Abstand zwischen den Klemmelementen an einer Seite des Trägers größer oder gleich dem gegenseitigen Abstand zwischen dem Zentrum der Klemmelemente ist, so daß zwei Träger mit ihren Klemmelementen zwischeneinander anordenbar sind.
  6. Halter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger im wesentlichen flexibel ist.
  7. Halter nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger in im wesentlichen steife Teile unterteilt ist, die in gegenseitig flexibler Weise gekoppelt sind.
  8. Halter nach einem der Ansprüche 1–5, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus im wesentlichen steifem Material hergestellt ist.
  9. Halter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente aus weicherem Material als der Träger hergestellt sind.
  10. Halter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente in dem Träger hergestellt sind durch Spritzgießen und daß sie mit dem Träger verbunden sind.
  11. Halter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente jeweils wenigstens zwei Teile (7, 8) umfassen, von denen wenigstens eines elastisch mit dem Träger verbunden ist.
  12. Halter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile jeweils im wesentlichen die Form einer halbzylindrischen Oberfläche einnehmen, wobei beide Teile derart mit dem Träger verbunden sind, daß beide Teile im nicht belasteten Zustand durch einen schmalen Spalt an beiden Seiten getrennt sind.
  13. Halter nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwände beider Teile der Klemmelemente an einer Seite aufwärts divergierende Form haben.
  14. Halter nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand beider Teile der Klemmelemente zusammen einen im wesentlichen ovalen Schnitt haben.
  15. Halter nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teile über wenigstens zwei Brücken (9) mit dem Träger verbunden ist.
  16. Halter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teile über ein einzelnes Überbrückungselement (25) mit dem Träger verbunden ist und daß jedes Überbrückungselement sich über einen wesentlichen Teil der Länge der Teile des Klemmelements erstreckt.
  17. Halter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile des Klemmelements über einen dünnen Materialstreifen miteinander verbunden sind.
  18. Halter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger Elemente (4) umfaßt, die sich parallel zur Achse der Klemmelemente erstrecken und die mit Hilfe eines verjüngten Abschnitts (6) mit Teilen des Trägers (2, 3) verbunden sind, die sich im wesentlichen in Längsrichtung des Trägers erstrecken.
  19. Halter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger zwei Ansätze umfaßt, die sich in Längsrichtung erstrecken, woran die Elemente befestigt sind.
  20. Halter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Klemmelemente teilweise zwischen den Ansätzen erstrecken.
  21. Halter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teile der Klemmelemente mit dem Träger verbunden ist, um sich anzulegen bzw. neigen an eine Achse, die sich im wesentlichen unter einem rechten Winkel zu der Ebene des Trägers erstreckt.
  22. Halter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der Teile der Klemmelemente mit einer einer Torsion unterworfenen Verbindung mit dem Träger verbunden ist.
  23. Halter nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Klemmelemente jeweils eine Platte umfassen, die eine Klemmoberfläche an einer Seite der Verbindung zu dem Träger umfaßt und sie an der anderen mit Eingriffsoberflächen versehen sind, um die Klemmoberflächen nach Art eines Hebels voneinander weg zu bewegen.
  24. Halter nach einem der Ansprüche 9–23, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter durch Spritzgießen oder Thermoformen von Kunststoff hergestellt ist.
  25. Halter nach einem der Ansprüche 1–6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus einem flachen Material hergestellt ist, in das wenigstens drei Lippen an den Orten jedes Klemmelements gestanzt sind, wobei die Lippen derart ausgestaltet sind, daß sie die Pflanzenstecklinge fest klemmen.
  26. Halter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus Papier oder aus Kunststofffolie hergestellt ist.
DE60003547T 1999-03-09 2000-03-01 Halter für pflanzenstecklinge Expired - Lifetime DE60003547T2 (de)

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