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Die Erfindung betrifft eine hydraulische
Betätigungsvorrichtung
für ein
hydraulisch betätigbares Faltverdeck
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Faltverdecke nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1 mit einer oder mehreren hydraulisch angetriebenen
Komponenten sind aus dem Stand der Technik, z.B. aus
US 5 724 878 und
EP 0 425 156 bekannt. Bei einer einfachen
Konstruktion weist eine hydraulische Betätigungsvorrichtung einen einzelnen hydraulischen
Betätiger
zum Bewegen des Faltverdeckes auf, in vielen Fällen sind jedoch eine Vielzahl von
Komponenten erforderlich, die jeweils durch ein oder mehrere zugeordnete
hydraulische Betätigungsvorrichtungen
angetrieben werden, z.B. das Faltverdeck (das ein Dach aus faltbarem
Gewebe oder ein oder mehrere starre Dachteile umfasst), die Abdeckung
des Fahrgastraumes, eine oder mehrere Verklinkungen und im Falle
von Faltdächern
mit einer faltbaren Gewebeabdeckung, oder der Bogen zum Spannen
des Gewebes.
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Eine der Funktionen, die häufig hydraulisch ausgeführt wird,
ist die Bewegung des Faltdaches selbst von der offenen Position
in die geschlossene Position und umgekehrt. Der hydraulische Druck,
der erforderlich ist, um diese Bewegungen auszuführen, ist während der meisten Bewegungsabläufe relativ gering.
In der Nähe
der Endpositionen des Faltdaches ist es jedoch häufig erforderlich, eine größere Kraft
aufzubringen, z.B. um einen Abdichtstreifen zwischen dem Faltdach
und dem Kopfteil über
der Windschutzscheibe zu komprimieren, oder bedingt durch den verhältnismäßig ungünstigen
Eingriff der Faltdach-Betätigungsvorrichtungen
auf das Faltdach in der geöffneten
Position. Es kann auch erwünscht bzw.
erforderlich sein, eine größere Kraftwirkung
an anderen Stellen des Bewegungsablaufes einzuführen. Ferner haben manche hydraulische
Betätigungsvorrichtungen
nur eine kleine aktive Kolbenfläche
verfügbar,
so dass ein verhältnismäßig hoher
hydraulischer Druck erforderlich ist, um diese Betätigungsvorrichtungen
in die Lage zu versetzen, die zugeordnete Komponente anzutreiben.
Beispielsweise werden in einer Anzahl von bekannten Faltdachanordnungen eine
oder mehrere Klinken hydraulisch betätigt und die aktuellen hydraulischen
Betätigungsvorrichtungen,
die diesen Klinken zugeordnet sind, sind häufig sehr klein, insbesondere
aufgrund des begrenzten, für
die Montage zur Verfügung
stehenden Platzes, und machen deshalb einen hohen hydraulischen
Druck für
den Antrieb der Klinke erforderlich.
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Ein entscheidender Nachteil bekannter
hydraulisch betätigter
Faltdachanordnungen ist darin zu sehen, dass unerwünscht lange
Zeit verstreicht, um das Faltdach zu öffnen und zu schließen, während der
Markt Faltdachanordnungen verlangt, die zunehmend schneller funktionieren.
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Die europäische Patentanmeldung 987 443 stellt
einen Teil des Standes der Technik nach Artikel 54(3)
und (4) für
DE, ES, FR und GB dar. Die hydraulische Betätigungsvorrichtung für eine Faltfachanordnung
der hier beschriebenen Art weist eine Steuervorrichtung auf, die
so ausgelegt ist, dass die volumetrische Abgabe der Pumpe geregelt
wird, während das
Faltdach betätigt
wird.
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Aufgabe der Erfindung ist, das vorstehend geschilderte
Problem zu lösen
und Maßnahmen
vorzuschlagen, die zu einer rasch auf- und abbaubaren Faltdachanordnung
führen.
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Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass
bei den bekannten Faltdach-Anordnungen
die Pumpe und der zugeordnete elektrische Antriebsmotor der hydraulischen
Betätigungsvorrichtung
auf den höchsten
Druckwert ausgelegt sind, der durch die Pumpe abgegeben werden muss,
um die Betätigungsvorrichtungen
der Faltdach-Anordnung
zu betätigen.
Die bekannten Pumpen, die für
diesen Zweck verwendet werden, sind so ausgelegt, dass sie eine konstante
volumetrische Abgabe pro Umdrehung der Pumpenwelle haben, ungeachtet
der Tatsache, dass teilweise aufgrund von Leckverlusten in der Pumpe diese
volumetrische Leistung häufig
nicht vollständig konstant
ist, sondern stattdessen abnimmt, wenn der zu liefernde hydraulische
Druck zunimmt. Der Elektromotor ist üblicherweise ein kleiner Niedervolt-GS-Motor,
der in der Lage ist, eine begrenzte maximale Leistung abzugeben.
Diese Beschränkung be ruht
u.a. auf dem aufgenommenen elektrischen Strom, dem Volumen des Motors
und dem Gewicht des Motors.
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Da die Kombination von Pumpe und
Motor den Momenten während
der Betätigung
angepasst ist, bei der der höchste
hydraulische Druck erforderlich ist, werden bei den bekannten Faltdachanordnungen
Funktionen (Bewegungen von hydraulisch angetriebenen Komponenten),
die einen verhältnismäßig geringeren
Druck als den maximal erforderlichen Druck benötigen, mit einer nicht vollständigen Ausnutzung
der verfügbaren
Motorleistung ausgeführt.
Dies ist deshalb der Fall, weil die Leistungsaufnahme, die von der
Pumpe benötigt
wird, als das arithmetische Produkt des abgegebenen hydraulischen
Druckes und der hydraulischen Abgabe (volumetrische Flussrate) angesehen
werden kann.
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Die Faltdachanordnung nach der Erfindung bestimmt
die zu steuernde volumetrische Ausgang der Pumpe, der es ermöglicht,
die volumetrische Abgabe während
der Betätigung
der Faltdachanordnung stufenweise und/oder kontinuierlich zwischen verschiedenen
Werten zu variieren. Daraus ergibt sich, dass die Geschwindigkeit,
bei der die hydraulischen Betätigungsvorrichtungen
ihre Antriebsbewegung ausführen,
gesteuert werden kann. Es ist somit möglich, die volumetrische Abgabe
auf einen Wert für die
Betätigung
eines spezifischen Stellgliedes und die volumetrische Abgabe auf
einen anderen Wert für die
anschließende
Betätigung
eines anderen Stellgliedes einzustellen. Es ist jedoch auch möglich, die volumetrische
Abgabe kontinuierlich während
der Betätigung
eines oder mehrerer hydraulischer Stellglieder bei einer bevorzugten
Ausführungsform
als Funktion des hydraulischen Druckes zu steuern. Die volumetrische
Abgabesteuerung ermöglicht,
die Geschwindigkeit zu steuern, mit der die Funktionen der Faltdachanordnung
ausgeführt
werden; dies ist von Vorteil, wenn z.B. eine Vielzahl von Bewegungen
von Komponenten der Faltdachanordnung nacheinander oder in Kombination
vorgenommen werden sollen.
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Vorzugsweise ist die Steuervorrichtung
so ausgelegt, dass die Geschwindigkeit der hydraulischen Betätigung der
einen oder mehrerer hydraulisch angetriebener Komponenten der Faltdachanordnung,
insbesondere der Bewegung des Faltdaches selbst, auf der Basis der
maximalen Leistung optimiert wird, die der Antriebsmotor zum Antrieb
der Pumpe abgeben kann. Mit einer volumetrischen Abgabesteuerung
dieser Art ist es möglich,
jede Funktion bei der maximal möglichen
Geschwindigkeit innerhalb des Bereiches der Motorleistung, die abgegeben
werden kann, auszuführen.
Dies führt
dazu, dass ein spezieller (elektrischer) Motor optimal verwendet
werden kann, und es wurde festgestellt, dass durch Verwendung des
gleichen Elektromotors wie des gerade verwendeten die Möglichkeit
besteht, dass eine Faltdachanordnung um einige Zehnerprozente rascher
arbeitet.
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Die Steuervorrichtung kann z.B. auch
so ausgelegt sein, dass dann, wenn der Hydraulikdruck, der für die hydraulische
Betätigung
eines Stellgliedes erforderlich ist, geringer ist als ein maximaler
hydraulischer Druck, der während
der Betätigung
der Faltdachanordnung erforderlich ist, wobei die volumetrische
Pumpenabgabe auf einen höheren
Wert eingestellt wird als der volumetrische Abgabedruck der Pumpe
bei dem maximalen hydraulischen Druck. Damit ist es möglich, eine
Funktion oder einen Teil einer Funktion der Faltdachanordnung, die
einen relativ geringen hydraulischen Druck erforderlich macht, mit einer
höheren
volumetrischen Pumpenabgabe als eine Funktion oder ein anderer Teil
dieser Funktion durchgeführt
werden kann, die einen höheren
Druck erfordert.
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Die Steuerung der volumetrischen
Abgabe kann auch verwendet werden, um den (elektrischen) Motor gegen Überlastung
zu schützen,
wenn die Steuervorrichtung so ausgelegt ist, dass das arithmetische
Produkt des hydraulischen Druckes und der volumetrischen Abgabe
der Pumpe höchstens
gleich der maximalen Motorleistung ist, die abgegeben werden kann.
Auf diese Weise kann die Steuerung zur Begrenzung des Druckes des
hydraulischen Systems verwendet werden, um die volumetrische Abgabe
bei hohen Drücken
zu reduzieren, so dass eine weitere Druckerhöhung verhindert wird. Bei einer Ausführungsform
der Erfindung ist es möglich,
dass die volumetrische Pumpenabgabe auf Null gesetzt wird, wenn
der Druck einen maximal zulässigen
Wert erreicht hat.
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Um eine möglichst rasche Betätigung der Faltdachanordnung
zu erreichen, ist es möglich,
die Steuervorrichtung so auszulegen, dass über eine möglichst große Strecke der hydraulischen
Betätigung
für die
Faltdachanordnung das arithmetische Produkt des hydraulischen Druckes
und die volumetrische Abgabe, die von der Pumpe geliefert wird,
im wesentlichen konstant ist.
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Die Steuervorrichtung kann elektronisch ausgelegt
sein, jedoch auch mechanisch arbeiten, alternativ sind Kombinationen
dieser Optionen möglich.
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Weitere vorteilhafte Ausführungsformen
der Faltdachanordnung gemäß der Erfindung
werden in den Ansprüchen
und als Ausführungsbeispiele
in der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung erläutert, in
der
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1 schematisch
eine Seitenansicht eines Fahrzeuges mit einer Faltdachanordnung
nach der Erfindung zeigt,
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2 schematisch
eine perspektivische Ansicht der Faltdachanordnung nach 1 darstellt,
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3a, 3b schematisch eine radiale
Kolbenpumpe mit einem steuerbaren Ausgang zeigen, und
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4 ein
hydraulisches Schaltdiagramm einer hydraulischen Betätigungsvorrichtung
für eine Faltdachanordnung
nach der Erfindung darstellt.
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1 zeigt
ein Auto vom Cabrio-Typ mit einem Faltdach 2 mit einer
mechanischen Konstruktion, das an sich bekannt ist und das verwendet
werden kann, um den Passagierraum zu öffen oder zu schließen. Das
Faltdach 2 hat ein vorderes Faltverdeck-Teil 3,
das mit dem übrigen
Teil 6 des Faltdaches 2 mit Hilfe einer Schwenkbefestigung 4 an Schwenkzapfen 5 befestigt
ist.
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In 1 ist
das Faltdach 2 in einer Position vor dem Verschließen dargestellt,
bei der das vordere Faltverdeck-Teil 3 in einer nach oben
geschwenkten Position in bezug auf die Geschlossen-Position des Faltdaches 2 angeordnet
ist.
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Um das Faltdach 2 in der
Geschlossen-Position zu verriegeln, wird ein hydraulisch betätigtes Verklinkungsbauteil 8 an
dem vorderen Faltdach-Teil 3 angeordnet; dieses Verklinkungsbauteil
kann, wenn es betätigt
wird, in Eingriff mit einer zugeordneten Arretiervorrichtung im
oberen Rahmenteil 7 der Windschutzscheibe gebracht werden.
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2 zeigt
die Faltdachanordnung 20, die das Faltdach 2 und
eine Abdeckung 22 zum Bedecken der Verstaukammer für das Faltdach 2 in
der Offen-Position aufweist. Die Bewegungen des Faltdaches 2 und
der Abdeckung 22 werden automatisch mit Hilfe einer hydraulischen
Betätigungsvorrichtung durchgeführt. Diese
Betätigungsvorrichtung
umfasst zwei Paare von Hydraulikzylindern 23, 23', 24, 24' zum Verschieben
des Faltdaches 2, einen Hydraulikzylinder 25 zum
Verschieben der Abdeckung 22 und einen Hydraulikzylinder 36 zur
Betätigung
der Verklinkung 8. Die Zylinder 23 – 25, 36 sind über zugeordnete
Hydraulikschläuche
mit einer hydraulischen Pumpeneinheit 26 verbunden, die
eine elektrisch antreibbare Pumpe 24, einen Ventilblock 28 und
eine zugeordnete elektronische Steuereinheit 29 zum automatischen Öffnen und
Schließen
des Faltdaches 2 umfaßt.
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Druckflüssigkeit wird in die entsprechenden Zylinder 23 – 25, 36 über den
Ventilblock 28 eingespeist, so dass diese Zylinder in der
Lage sind, die zugehörigen
Komponenten der Faltdachanordnung zu verschieben.
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Die Geschwindigkeit, mit der jeder
der Zylinder seine Bewegung ausführt,
hängt von
der Menge an hydraulischer Flüssigkeit
ab, die dem Zylinder pro Zeiteinheit zugeführt wird.
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Mit der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß die
Betätigungsvorrichtung
eine Steuervorrichtung aufweist, die so ausgelegt ist, dass sie
die volumetrische Abgabe der Pumpe während der Betätigung der Faltdachanordnung
steuert.
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Vorzugsweise ist diese Steuervorrichtung
so ausgelegt, dass über
einen möglichst
weiten Bereich der Betätigung
der Faltdachanordnung das arithmetische Produkt des hydraulischen
Druckes und der volumetrischen Abgabe durch die Pumpe im wesentli chen
konstant ist. Diese Steuerung basiert auf der Tatsache, dass der
Elektromotor, der die Pumpe 27 antreibt, eine spezifische
maximale Leistung hat, die er abgeben kann; diese Leistung kann
in geeigneter Weise höher
sein als die Standardleistung, die in Hinblick auf die kurze Zeitdauer
abgegeben werden kann, während
der der Elektromotor arbeitet. In der Praxis wird versucht, das
Faltverdeck aus der Offen-Position in die Geschlossen-Position innerhalb von
etwa 20 Sekunden überzuführen. Die
Steuerung basiert auf der Tatsache, dass in jedem beliebigen Moment
der Betätigung
der hydraulische Druck, der in diesem Augenblick erforderlich ist,
bereitgestellt wird, um die Bewegung auszuführen, und dass die volumetrische
Abgabe dann auf den maximal möglichen
Wert eingestellt wird, der offensichtlich innerhalb des Bereiches
liegt, der für
den Motor zulässig ist.
Dies führt
dazu, dass die Bewegungen so rasch wie möglich ausgeführt werden
können,
wobei die Bewegungen, die einen hohen Druck erforderlich machen,
bei einer niedrigeren volumetrischen Pumpenabgabe stattfinden und
die Bewegungen, die einen geringen Druck erforderlich machen, bei
einer höheren
volumetrischen Abgabe der Pumpe erforderlich sind.
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Offensichtlich gibt es für jede Pumpe
eine maximale und eine minimale volumetrische Pumpenabgabe, und
die volumetrische Abgabe wird in diesem Zwischenbereich gesteuert.
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Der Grundgedanke nach der Erfindung
kann auf verschiedene Weise umgesetzt werden. Beispielsweise ist
es möglich,
dass die Pumpe durch einen Elektromotor mit einer steuerbaren Drehgeschwindigkeit
angetrieben wird; in diesem Fall ist die Steuervorrichtung so ausgelegt,
dass sie die Drehgeschwindigkeit des Elektromotors steuert.
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Bei einer speziellen Ausführungsform
kann die Pumpe durch einen Elektromotor mit einer konstanten Leistungsabgabe
angetrieben werden. Die volumetrische Abgabe der Pumpe (die von
der Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle abhängig ist) wird teilweise durch
den Widerstand bestimmt, den die Pumpe zu überwinden hat, während die
hydraulische Flüssigkeit
unter Druck gesetzt wird; damit wird das von dem Antriebsmotor geforderte
Drehmoment erhöht
oder reduziert.
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Bei einer anderen Variante, die in
der Praxis einfach durchzuführen
ist, ist die Pumpe so ausgelegt, daß sie selbst steuerbar ist,
so dass die volumetrische Pumpenabgabe pro Umdrehung der Antriebswelle
eingestellt werden kann. In diesem Fall muss beispielsweise bei
einer Kolbenpumpe berücksichtigt werden,
dass der Pumpenhub der Kolben steuerbar ist. Dies wird z.B. durch
Verwendung einer Axial-Kolbenpumpe oder einer Radial-Kolbenpumpe
erreicht, wie in den 3a, 3b dargestellt.
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Durch Steuerung der Abgabeleistung
der Pumpe ist es ferner möglich,
die Geschwindigkeit einer spezifischen Bewegung zu definieren, und
eine spezifische Bewegung kann mit einem definierten Geschwindigkeitsprofil
z.B. in solcher Weise ausgeführt
werden, dass das Faltfach 2 sich langsam in der Nähe der Endpositionen
und rascher zwischen diesen Positionen bewegt.
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Die 3a und 3b zeigen schematisch eine Radial-Kolbenpumpe 40 mit
einstellbarem Hub der Kolben 41, die bei der Faltdachanordnung
nach der Erfindung verwendet werden können.
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Die Pumpe weist eine Statorwelle 42 mit
einer Saugleitung 43 und einer Abgabeleitung 44 auf. Ein
Rotor 46, bei dem die fünf
Kolben 41 in solcher Weise ausgelegt und ausgebildet sind,
dass sie sich in zugeordneten Zylindern im Rotor 46 hin
und her bewegen können,
rotiert um die Statorwelle 42. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist ein umlaufendes Rad am radialen Ende eines jeden Kolbens 41 angeordnet;
mit Hilfe dieses umlaufendes Rades wird der Kolben 41 auf
einem exzentrischen Ring 48 abgestützt.
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Die Exzentrizität des exzentrischen Ringes 48 in
Bezug auf die Statorwelle 42 kann mit Hilfe einer hydraulischen
Einstell-Betätigungsvorrichtung 50 mit
einer Verbindung 51 für
die Hydraulik-Druckflüssigkeit
eingestellt werden. Diametral gegenüber der Betätigungsvorrichtung 50 ist
eine Stellfeder 52 zwischen dem Gehäuse der Pumpe und dem exzentrischen
Ring 48 angeordnet, die den exzentrischen Ring 48 in
die entgegengesetzte Richtung drückt.
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Die Verbindung 51 der Einstell-Betätigungsvorrichtung 50 kann
direkt mit einer Öffnung
der Pumpe 40 verbunden sein, so dass die volumetrische Abgabe
auf der Basis des hydraulischen Druckes, wie er von der Pumpe erzeugt
wird, gesteuert wird.
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Die dargestellte Pumpe kann in zwei
Richtungen angetrieben werden, so dass Flüssigkeit in zwei Richtungen
gepumpt wird, wobei Pfeil A eine dieser Richtungen, nämlich die
Drehrichtung des Rotors anzeigt.
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Aus 3a ergibt
sich, dass durch das Aufgeben eines hydraulischen Druckes an die
Verbindung 51 der Betätigungsvorrichtung 50 der
exzentrische Ring 48 eine koaxiale Position in bezug auf
die Statorwelle 42 einnimmt, so dass die Exzentrizität des exzentrischen
Rignes 48 Null ist. Diese volumetrische Nullabgabe kann
zweckmäßig sein,
damit auf diese Weise der Druck in der hydraulischen Betätigungsvorrichtung
begrenzt wird, da die Pumpe dann tatsächlich keine Flüssigkeit
mehr pumpt.
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Wenn die Betätigungsvorrichtungen der Faltdachanordnung
einen geringen Widerstand erfahren, ist der Druck in der Leitung 51 niedrig
und die Wirkung der Feder 58 überwiegt die Einstell-Betätigungsvorrichtung 50,
so dass die Exzentrizität
der Kolbenpumpe groß ist
und damit die volumetrische Pumpenabgabe ebenfalls groß ist (siehe 3b). Wenn die Betätigungsvorrichtungen)
im Betrieb einem höheren
Widerstand ausgesetzt ist (sind), steigt der Druck in der Leitung 51 an
und die Einstell-Betätigungsvorrichtung 50 verschiebt
den exzentrischen Ring 48 in Richtung einer kleineren Exzentrizität, entgegengesetzt
zu der Feder 52 (in Richtung der 3a), so dass die Exzentrizität der Kolbenpumpe kleiner
wird und die volumetrische Abgabe abnimmt. Bei dieser geringen volumetrischen
Abgabe ist es dann auf der Basis der Motorleistung des Antriebsmotors
möglich,
einen höheren
hydraulischen Druck einzuspeisen.
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Wenn die Einstell-Betätigungsvorrichtung 50 und
die Feder 52 (insbes. die Federkonstante und eine Vorbelastung)
einwandfrei dimensioniert sind, ist es möglich, sicher zu stellen, dass
das Produkt aus hydraulischem Druck und volumetrischer Abgabe soweit
wie möglich
auf einem konstanten Wert gehalten wird, und zwar in der Nähe der Leistung,
die von dem (elektrischen) Motor (nicht dargestellt) geliefert werden
kann.
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Die Einstellung des Exzentrizität während des
normalen Betriebes einer Faltdachanordnung kann in der Praxis in
einem Bereich zwischen 1,25 und 2,5 mm für eine Leistung zwischen 600
und 1200 cc/min und einem Druck, der zwischen 150 und 75 bar liegt,
sein.
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Bei der Ausführungsform der gezeigten Kolbenpumpe
sind die Zylinder für
die Kolben im Rotor vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, dass
die Zylinder im Statorgehäuse
vorgesehen werden und dass der Rotor um eine exzentrische Welle
rotiert.
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Bei einer speziellen Ausführungsform
der Erfindung ist die hydraulische Einstell-Betätigungsvorrichtung 50 mit
einem Stufenkolben ausgerüstet,
der eine Vielzahl von aktiven Oberflächen aufweist, die getrennt
mit einer Druckwelle verbunden sind, damit auf diese Weise die Betätigungsvorrichtung
benutzt wird, um unterschiedliche Kraftwerte und damit unterschiedliche
Einstellungen der Exzentrizität
des exzentrischen Ringes 48 zu erzeugen. Die Einstell-Betätigungsvorrichtung
kann auch als ein Tandem-Zylinder ausgelegt sein, um auf diese Weise
unterschiedliche Einstellungen der Pumpenabgabeleistung zu erzielen.
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Nach einer Variante kann die Einstellung
der Exzentrizität
nicht auf hydraulische Weise erfolgen, sondern beispielsweise unter
Verwendung einer (elektrisch angetriebenen) Gewindespindel. In diesem
Fall wird bevorzugt, dass die Gewindespindel auf Grund des hydraulischen
Druckes gesteuert wird, der durch einen Drucksensor gemessen wird.
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4 zeigt
das hydraulische Schaltbild einer einfachen Konstruktion der hydraulischen
Betätigungsvorrichtung
einer Faltdachanordnung nach der Erfindung. Das Schaltbild zeigt
eine Pumpe 60 mit einer steuerbaren Abgabeleistung, die
mit einem hydraulischen Stellglied 61 zur Steuerung der
Abgabe versehen ist. Die Pumpe 60 saugt Flüssigkeit
aus dem Reservoir 62 an. Die Pumpe 60 hat eine
Abgabeöffnung 63.
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Die Betätigungsvorrichtung weist ferner
ein hydraulisches Stellglied 65 auf, das beispielsweise verwendet
wird, um den Hauptbogen der Faltdachanordnung zu bewegen. Ferner
ist ein Stellglied 66 vorgesehen, das beispielsweise verwendet
wird, um ein Tonneau-Verdeck zu bewegen. In diesem Fall macht die
Verschiebung des Verdeck-Stellgliedes 66 einen höheren hydraulischen
Druck erforderlich als dies für
das Hauptbogen-Stellglied 65 notwendig ist.
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Jede der Verbindungen des Stellgliedes 65 kann über ein
zugeordnetes, elektrisch betätigbares Ventil 67 oder 68 mit
der Abgabeöffnung 63 der
Pumpe oder dem Reservoir 62 verbunden werden. Jede der
Verbindungen des Stellgliedes 66 kann auch über ein
zugeordnetes Ventil 69, 70 mit der Abgabeöffnung 63 oder
mit dem Reservoir 62 verbunden sein. Beide Verbindungen
des Verstellgliedes 66 sind ferner mit einem ODER-Ventil 71 verbunden,
das eine Auslassöffnung 72 aufweist,
die mit dem Stellglied 61 in Verbindung steht.
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Wenn eines der Ventile 69, 70 oder
wenn beide Ventile 69, 70 betätigt werden, wird das Stellglied 61 mit
der Abgabeöffnung
der Pumpe 63 verbunden und es tritt die vorbeschriebene
Steuerwirkung auf die Abgabe der Pumpe 60 ein.
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Die Steuerleitung zum hydraulischen
Stellglied 50, 61 kann in das Schaltbild des Hydraulik-Stromkreises
an einer Stelle eingeschaltet werden, die so gewählt ist, dass die Pumpenabgabe
mit dem gewünschten
Moment gesteuert wird. Möglich ist
ferner auch, ein getrennt betätigbares
Ventil in die Steuerleitung einzubauen; vorzugsweise wird jedoch der
hydraulische Druck des Stellgliedes der Pumpe unter Verwendung der
Ventile gesteuert, die bereits für
die Aktivierung der Stellglieder vorgesehen sind, wenn dies in Verbindung
mit einem oder mehreren der ODER-Ventile und/oder UND-Ventile zweckmäßig ist,
wie in dem vorausgehenden Beispiel.
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Bei einer Konstruktion nach der Erfindung, die
nicht dargestellt ist, ist die Auslegung der Pumpe selbst so gewählt, dass
sie nicht in der Lage ist, die volumetrische Abgabe zu steuern,
sondern die Steuerung mit Hilfe der Drehgeschwindigkeit des elektrischen
Antriebsmotors vorzunehmen. Dies kann beispielsweise unter Anwendung
einer Im pulsbreiten-Modulation der Energieeinspeisung in den Motor erfolgen.
In der Praxis jedoch ist dies weniger zweckmäßig als die vorbeschriebene
Lösung,
da die Niedervolt-Motoren, die derzeitig verwendet werden, mit hohen
Stromintensitäten
(bis zu 30 A) gespeist werden und die Steuerung dieser Motoren aufwendige Komponenten
erforderlich macht. Ferner ist der Steuerbereich relativ begrenzt,
beispielsweise zwischen 60 und 100% der maximalen Drehgeschwindigkeit,
während
die vorbeschriebene Lösung
einen wesentlich höheren
Steuerbereich ergibt. Im Falle einer Erhöhung der Spannung der Fahrzeugbatterie
ist es jedoch möglich,
dass die Steuerung der volumetrischen Pumpenabgabe auf diese Weise
interessant ist.
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Bei einer anderen Variante wird eine
spezielle Type von Elektromotor für den Antrieb einer weiteren
Pumpe verwendet, die nicht gesteuert werden kann. In diesem Fall
hat der Motor innerhalb eines definierten Bereiches eine Charakteristik,
die so ausgelegt ist, dass eine konstante Leistungsabgabe erzielt
wird. Die volumetrische Pumpenabgabe wird dann durch die Charakteristik
des Elektromotors erzielt.