-
GEBIET DER
ERFINDUNG
-
Diese Erfindung bezieht sich auf
eine Vorrichtung zum Zuführen
von Kühlmittel
einer Werkzeugmaschine.
-
HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
-
Dokumente des Stands der Technik
(wie z.B. die Japanische Patentveröffentlichung Nr. 66 437 aus 1997)
haben Werkzeugmaschinen offenbart, die ein Kühlmittel von einer Förderpumpe
an eine Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen an dem vorderen Ende
einer Spindel über
eine Zuleitung zuführen, und
die mit einem Ventilmittel an einem Einströmungsbereich für das Kühlmittel
der Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen (Nebel) versehen ist.
Dabei dient das Ventilmittel dazu, einen Kühlmittelweg zu sperren, wenn
der Druck des Kühlmittels
innerhalb der Zuleitung unter ein festgelegtes Niveau absinkt.
-
Bei den oben stehenden herkömmlichen Werkzeugmaschinen
wird Druckluft mit dem Kühlmittel
im Inneren der Zuleitung vermischt, die von der Einrichtung zum
Erzeugen von Sprühregen
eingespeist wird. Wenn die Förderpumpe
die Zufuhr des Kühlmittels
stoppt, sinkt der Druck der Druckluft, und dann dehnt sich die Luft
aus, wodurch ein kleiner Leckstrom des Kühlmittels aus der Ventileinrichtung hervorgerufen
wird (diese Tatsache ist als Tropfen der Flüssigkeit bekannt).
-
Das Tropfen der Flüssigkeit
stellt eine Verschwendung von Kühlmittel
dar. Dazu kommt, dass es einen Zeitverzug zwischen dem Anstellen
der Förderpumpe
und der Erzeugung des Sprühregens durch
die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen verlängert. Ferner kann es passieren,
dass das Kühlmittel,
das in der Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen bleibt, auf einmal ausspritzt,
wenn wieder Sprühregen
erzeugt wird, wodurch ein Werkstück und
die Arbeitsumgebung verschmutzt werden.
-
Die JP-A-08 118 198, die dem nächstkommenden
Stand der Technik entspricht, beschreibt eine Einrichtung zum Zuführen von
Kühlmittel,
die das Auslecken eines verbleibenden Ar beitsfluids verhindert,
wenn die Pumpe stoppt, die jedoch einen verhältnismäßig langen Zeitverzug mit sich
bringt.
-
DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
-
Um die beschriebene Aufgabe zu erreichen, enthält die vorliegende
Erfindung, wie sie in Anspruch 1 definiert ist, eine Werkzeugmaschine,
die Kühlmittel
von einer Förderpumpe
an eine Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen (Nebel) an dem vorderen
Ende einer Spindel durch eine Zuleitung zuführt. Bei dieser Werkzeugmaschine
sind eine Zylinderkammer für
Druckluft und eine Zylinderkammer für Kühlmittel gegenüberliegend
vorgesehen. Zusätzlich
sind jeweils Kolben für
die Zylinderkammern vorgesehen und zu einem Körper integriert. Ferner ist ein
Mittel zum Ansaugen und Abgeben von Kühlmittel mit einer Kompressionsfeder
versehen, um die Kolben in einer speziellen Richtung für jede Zylinderkammer
zu drücken.
Das Mittel saugt eine festgelegte Menge des Kühlmittels in der Zuleitung
an, wenn die Pumpe die Zufuhr des Kühlmittels anhält. Ferner speist
das Mittel eine festgelegte Menge von Kühlmittel in die Zuleitung ein,
wenn die Förderpumpe
die Zufuhr des Kühlmittels
beginnt.
-
Wenn das oben stehende Mittel zum
Ansaugen und Abgeben von Kühlmittel
das Kühlmittel
ansaugt, sinkt der Kühlmitteldruck
innerhalb der Zuleitung auf einmal ab. Entsprechend wird das gewöhnliche
Tropfen der Flüssigkeit
verhindert.
-
Wenn das Mittel zum Ansaugen und
Abgeben des Kühlmittels
das Kühlmittel
ausspritzt, steigt der Kühlmitteldruck
innerhalb der Zuleitung sprunghaft an. Entsprechend wird das Kühlmittel
in die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen in Verbindung mit dem
Einschalten der Kühlmittelzufuhr
von der Förderpumpe
augenblicklich zugeführt,
wodurch ein gutes Ansprechen der Erzeugung des Sprühregens
einhergeht.
-
Diese Erfindung kann wie folgt ausgeführt werden:
An
einem Einströmteil
für das
Kühlmittel
der Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen ist eine Ventileinrichtung
vorgesehen, die geschlossen ist, wenn der Kühlmitteldruck innerhalb der
Zuleitung unter einem festgelegten Niveau liegt. Das Ventilmittel
wird unmittelbar ge schlossen, wenn die Förderpumpe die Zufuhr des Kühlmittels
stoppt. Daher wird das gewöhnliche
Tropfen der Flüssigkeit
sicherer verhindert. Andererseits. wird das Ventilmittel unmittelbar geöffnet, wenn
die Förderpumpe
die Zufuhr des Kühlmittels
beginnt. Dies ermöglicht
eine rasche Erzeugung von Sprühregen.
-
Dabei saugt das Mittel zum Ansaugen
und Abgeben des Kühlmittels
das Kühlmittel
im Inneren der Zuleitung nach Bedarf in die Zylinderkammer und gibt
das angesaugte Kühlmittel
in die Zuleitung nach Bedarf aus. Durch dieses Mittel ist das Ansaugen
und Abgeben des Kühlmittels
einfach.
-
Ferner wird der Kolben durch Druckluft
angetrieben, die in die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen zum
Erzeugen des Sprühregens
zugeführt
wird. Da die Druckluft zum Erzeugen des Sprühregens zum Antreiben des Kolbens
verwendet wird, ist der Antriebsmechanismus für den Kolben vereinfacht.
-
KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Ansicht, die den Hauptteil einer Werkzeugmaschine gemäß dieser
Erfindung zeigt.
-
2 ist
eine erklärende
Darstellung, die den Hauptteil der Werkzeugmaschine schematisch darstellt.
-
3 ist
eine Querschnittsansicht, die die Umgebung einer Einrichtung zum
Erzeugen von Sprühregen
der Werkzeugmaschine gemäß dieser Erfindung
zeigt.
-
4 ist
eine Vorderansicht, die einen Teil einer Einspritzdüse für Kühlmitte
der Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen zeigt.
-
5 zeigt
eine Modifikation der oben stehenden Ausführungsform.
-
BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORM
DER VORLIEGENDEN ERFINDUNG
-
Es folgt eine detaillierte Erklärung von
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung unter Verweis auf die Zeichnungen.
-
In den Zeichnungen bezeichnet 1 eine
Spindeleinheit, 2 ein Mittel zum Ansaugen und Abgeben von
Kühlmittel, 3 einen
Kühlmitteltank, 4 eine
Förderpumpe, 5 eine
Quelle für
Druckluft, 6 eine Zuleitung für Druckluft und 7 eine
Zuleitung.
-
Die Spindeleinheit 1 enthält eine
Spindel 8, eine Antriebsscheibe 10, ein Klemmstellglied 12 und eine
Drehkupplung 14. Die Spindel 8 wird drehbar in einem
Haltezylinder 9 für
die Spindel gehalten. Am hinteren Ende der Spindel 8 ist
die Antriebsscheibe 10 befestigt, in die Drehantriebsleistung
eingespeist wird. Das Klemmstellglied 12 ist auf dem hinteren Ende
der Spindel 8 zum Klemmen oder Lösen eines Zugbolzens 11a am
hinteren Ende eines Werkzeughalters 11 vorgesehen, der
an dem vorderen Ende der Spindel 8 befestigt ist. Die Drehkupplung 14 ist am
hinteren Ende des Stellglieds 12 vorgesehen, um das Kühlmittel
und die Druckluft von außerhalb
der Spindel 8 in eine Einrichtung 13 zum Erzeugen
von Sprühnebel
zuzuführen,
die im Inneren des vorderen Endes der Spindel 8 vorgesehen
ist.
-
Die Einrichtung 13 zum Erzeugen
von Sprühregen
ist in einem zylindrischen Halter 16 integriert, der mit
einer Klemme 15 in Eingriff ist, um den Zugbolzen 11a zu
klemmen. Eine detaillierte Erklärung folgt.
-
Gemäß der Darstellung in 3 sind ein Zylinder 17 zum
Abgeben von Sprühregen,
eine Kompressionsfeder 18, ein zylindrisches Ventil 19,
ein Zylinder 20 zum Erzeugen von Sprühregen und eine Einspritzdüse 21 für Kühlmittel
im Inneren eines Innenlochs des Zylinderelements 16 in
dieser Reihenfolge von dessen vorderem Ende ausgehend angeordnet.
-
Der Abgabezylinder 17 ist
mit einem Flansch 17a an seinem hinteren Ende versehen.
Der Flansch 17a ist mit einer Stufe 16a des Innenlochs
des zylindrischen Halters 16 in Eingriff, wodurch verhindert wird,
dass der Abgabezylinder 17 in die Richtung f1 nach vorne
heraus gelangt, und die vordere Fläche des Abgabezylinders 17 ist
in Kontakt mit der hinteren Fläche
des Zugbolzens 11a.
-
Das zylindrische Ventil 19 ist
mit einer Stufe 19a auf seiner Umfangsfläche versehen
und wird durch die Kompressionsfeder 18 zurückgedrückt, die sich
zwischen der Stufe 19a und der Rückfläche des Abgabezylinders 17 befindet.
Dabei ist das zylindrische Ventil 19 geschlossen, wenn
die Rückfläche 19b mit
der vorderen Fläche
des Zylinders 20 zur Erzeugung von Sprühregen in Kontakt ist, und
ist offen, wenn die Rückfläche 19b davon
entfernt ist.
-
Der Zylinder 20 zum Erzeugen
von Sprühregen
ist ein zylindrisches Element, das mit einem längsverlaufenden Kanal 20a als
Luftweg auf der Umfangsfläche
des Zylinders 20 zum Erzeugen von Sprühregen, einem Ausgangsloch 20b für den Sprühregen,
das einen verhältnismäßig großen Durchmesser
aufweist, an dem inneren Vorderende, und einem hinteren Innenloch 20c an
seinem inneren Ende versehen ist, in das ein vorderes Ende 21a der Einspritzdüse 21 eingeführt wird.
Das Innenloch 20c steht mit dem Kanal 20a des
Luftwegs durch ein Seitenloch 20d und mit dem Ausgangsloch 20b über einen
Weg 20e, der einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser
aufweist in Verbindung. Daher wird eine Verschiebung des Zylinders 20 zum
Erzeugen von Sprühregen
nach hinten durch die Einspritzdüse 21 verhindert.
-
Die Einspritzdüse 21 ist mit einem
Flansch 21b auf der hinteren Umfangsfläche der Vorderseite 21a versehen.
Die Rückseite
des Flansches 21b ist in das vordere Ende einer geraden
Kühlmittelzuleitung 22 fluiddicht
eingesetzt. Dabei ist im Zentrum der Einspritzdüse 21 ein gestufter
Weg 21c vorgesehen, dessen hinteres Ende offen ist. Gemäß der Darstellung
in 4 ist die vordere
Wand des Wegs 21c mit drei Einspritzlöchern 21d versehen.
Dabei ist die Zuleitung 22 mit der Spindel 8 zur
Kontrolle des Rückwärtsversatzes
der Einspritzdüse 21 integriert.
-
Das hintere des Wegs 21c ist
ein Einströmteil
für das
Kühlmittel
von der Zuleitung 22 und hier ist ein Ventilmittel 23 vorgesehen.
Genau genommen ist eine Kompressionsfeder 24 in den Weg 21c eingesetzt,
und ihr vorderes Ende ist in Eingriff mit einer Stufe "a" des Wegs 21c. Dabei ist eine
Kugel 25 an dem hinteren Ende der Kompressionsfeder 24 vorgesehen,
und ein zylindrischer Ventilsitz 26, der eng anliegend
in die Zuleitung 22e passt, ist in den Weg 21c an
der Rückseite
der Kugel 25 eingesetzt. Dabei schließt die Kugel 25 eine
Vorderöffnung
des zylindrischen Ventilssitzes 26. Ferner ist eine Kerbe 27 relativ
zu der Position der Kugel 25 ausgebildet. Wenn der Kühlmitteldruck über dem
festgelegten Niveau innerhalb der Zuleitung 22 liegt, wird
die Kugel 25 nach vorne gegen die Elastizität der Feder 18 versetzt,
wodurch der Kühlmittelweg
geöffnet
wird. Somit strömt das
Kühlmittel
auf die Seite der Feder 24 von dem Ventilsitz 26 durch
die Kerbe 27. Wenn umgekehrt der Kühlmitteldruck unter das festgelegte
Niveau innerhalb der Zuleitung 22 abfällt, wird die Kugel 25 nach
hinten durch die Elastizität
der Feder 18 versetzt. Entsprechend wird der Kühlmittelweg
geschlossen, und die Strömung
des Kühlmittels
stoppt.
-
Das Mittel 2 zum Ansaugen
und Abgeben des Kühlmittels
weist die folgende Konstruktion auf. Eine Zylinderkammer 28 für die Druckluft
und eine Zylinderkammer 29 für das Kühlmittel sind gegenüberliegend
ausgebildet, und Kolben 30, 31 sind für die Zylinderkammern 28, 29 jeweils
vorgesehen. Die Kolben 30, 31 sind integriert
und eine Kompressionsfeder 32 ist vorgesehen, um diese
Kolben 30, 31 in einer festgelegten Richtung f2
für die
Zylinderkammern 28, 29 zu drücken.
-
Die Förderpumpe 4 weist
die gleiche Konstruktion wie das Mittel 2 auf. Eine Zylinderkammer 33 für das Kühlmittel
und eine Zylinderkammer 34 für die Druckluft sind gegenüberliegend
geformt, und Kolben 35, 36 sind jeweils für die Zylinderkammer 33, 34 vorgesehen.
Diese Kolben 35, 36 sind integriert, und eine
Kompressionsfeder 37 ist vorgesehen, um diese Kolben 35, 36 in
einer festgelegten Richtung für die
Zylinderkammer 33, 34 zu drücken.
-
Die Zuleitung 6 für die Druckluft
verbindet einen oberen geschlossenen Raum 3a des Kühlmitteltanks 3 und
einen Einlass 14a für
die Druckluft der Kupplung 14 über eine Richtungsumlenkung 38 sowie
eine Einrichtung 39 zum Justieren von Druck. Außerdem verzweigt
die Zuleitung 6 vor dem Einlass 14a und ihre Zweigleitung
stellt eine Verbindung zu der Zylinderkammer 29 über eine
Abgabereguliereinrichtung 40 her. Die Zuleitung 6 erreicht
den Luftkanal 20a der Einrichtung 13 zum Erzeugen
von Sprühregen
von dem Einlass 14a aus über einen Weg 41 für Druckluft,
der die Zuleitung 22 umgibt. Ferner teilt sich die Zuleitung 6 ebenfalls
stromaufwärts
der Umlenkeinrichtung 38, und ihre Zweigleitung stellt
eine Verbindung zu der Zylinderkammer 34 über eine Richtungsumlenkung 42 her.
-
In diesem Fall weist die Justiereinrichtung 39 ein
Druckregelungsventil 43 auf, um den Förderdruck für die Druckluft zu justieren,
und ein Absperrventil 44, damit die Druckluft in der Zuleitung 6 auf
der Seite der Spindel 8 in die Umlenkeinrichtung 38 strömen kann.
Zusätzlich
weist die Reguliereinrichtung 40 ein Abgabereglungsventil 45 auf,
um eine Förderrate
der Druckluft zu justieren, die in die Zylinderkammer 28 strömt, und
ein Absperrventil 46, damit die Druckluft aus der Zylinderkammer 28 ausströmen kann.
-
Die Zuleitung 7 verbindet
den Boden des Tanks 3 mit einem Ansaugloch der Zylinderkammer 33.
Zusätzlich
verbindet sie ein Abgabeloch der Zylinderkammer 33 mit
einem Einlass 14b für
Kühlmittel der
Kupplung 14. Ferner teilt sich die Zuleitung 7 vor dem
Einlass 14b, und ihre Zweigleitung stellt eine Verbindung
zu der Zylinderkammer 29 für das Kühlmittel her. Ferner erreicht
die Zuleitung 7 den Einströmteil der Einrichtung 13 zum
Erzeugen von Sprühregen
von dem Einlass 14b durch die gerade Zuleitung 22.
-
Dabei ist 47 ein Dämpfer, um
ein Geräusch aufgrund
der in die Luft aus den Umlenkeinrichtungen 38, 42 ausströmenden Druckluft
zu verringern. Referenzziffer 48 bezeichnet einen Messstab
für Kühlmittel,
und 49 eine Schneide, die auf der Vorderseite des Werkzeughalters 11 befestigt
ist.
-
Ein Ausführungsbeispiel und die Wirkungen der
Werkzeugmaschine werden im folgenden erklärt.
-
Die Spindel dreht sich, wenn eine
Rotation an die Antriebsscheibe 12 über einen nicht dargestellten
Motor übertragen
wird. Während
ihrer Drehung erreicht die Druckluft den Kanal 20a durch
die Kupplung 14 und den Weg 41 für Druckluft
der Spindel 8, wenn die Umlenkeinrichtung 38 auf
die Zuleitungsseite der Druckluft gerichtet wird, und strömt dann
in das Innenloch 20c durch das Seitenloch 20d. Nachfolgend
sprüht
die Druckluft in Richtung auf das Ausgangsloch 20b durch
den Weg 20e mit hoher Geschwindigkeit aus. Während dieses
Vorgangs strömt die
Druckluft in die Zylinderkammer 28, wodurch der Kolben 30 in
Richtung auf den Kolben 31 gegen die Elastizität der Feder 32 verschoben
wird. Entsprechend minimiert die Zylinderkammer 29 ihre
Kapazität.
-
Zur gleichen Zeit, wenn die Umlenkeinrichtung 38 umgeschaltet
wird, wird die andere Umlenkeinrichtung 42 wiederholt zwischen
einer Zuleitungsseite und einer Ausströmungsseite für die Druckluft
in geeigneten Intervallen hin- und herbewegt. Wenn die Umlenkeinrichtung 42 auf
die Zuleitungsseite gedreht ist, wird die Druckluft in die Zylinderkammer 34 zugeführt, wobei
sie den Kolben 36 in Richtung auf den Kolben 35 gegen
die Elastizität
der Feder 37 drückt.
Wenn andererseits die Umlenkeinrichtung 42 auf die Ausströmungsseite
gedreht ist, strömt
die Druckluft aus der Zylinderkammer 34, wobei der Kolben 35 in
einer Druckrichtung der Feder 37 durch deren Elastizität versetzt
wird.
-
Da der Kolben 35 in Verbindung
mit dem Kolben 36 verschoben wird, saugt die Zylinderkammer 33 das
Kühlmittel
im Inneren des Tanks 3 an und gibt es in wiederholter Weise
aus. Das ausgegebene Kühlmittel
erreicht das Ventil 23 der Einrichtung 13 zum
Erzeugen von Sprühregen
durch die Kupplung 14 und die gerade Zuleitung 22.
Wenn die Kraft zu einer Vorwärtsverschiebung
der Kugel 25 aufgrund des Kühlmitteldrucks größer als
die Elastizität
(Federkraft) der Feder 24 wird, wird die Kugel 25 nach
vorne gedrückt,
wodurch das Ventil 23 geöffnet wird. Entsprechend erreicht
das Kühlmittel
die Vorderseite des Innenlochs 21c durch das Ventil 23 und
spritzt dann von hier durch das Einspritzloch 21d aus.
-
Das ausgespritzte Kühlmittel
wird in starkem Maß mit
der Druckluft vor dem Einspritzloch 21d gemischt und dann
zu Sprühregen
(Nebel) geformt. Der Sprühregen
erreicht das hintere Ende des Zugbolzens 11a des Werkzeughalters 11 durch
das Ausgangsloch 20b und die Innenlöcher des zylindrischen Ventils 19 und
den Abgabezylinder 17. Der Sprühregen spritzt nach außen aus
einer Öffnung
am vorderen Ende der Schneide 49 durch die zentralen Löcher des
Werkzeughalters 11 und der Schneide 49 aus, wodurch
ein Schnittteil eines Werkstücks "w" während
dessen Bearbeitung geschmiert wird. Wenn dabei der Druck des Sprühregens
unter das festgelegte Niveau innerhalb des Innenlochs des Abgabezylinders 17 abfällt, wird
das zylindrische Ventil in einer Längsrichtung unausgeglichen
und wird nach vorne gegen die Elastizität der Feder 18 verschoben.
Daher wird das hintere Ende des zylindrischen Ventils 19 von
dem vorderen Ende des Zylinders 20 zum Erzeugen von Sprühregen getrennt,
und dann strömt
durch einen Spalt dazwischen die im Inneren des Kanals 20a vorhandene
Druckluft in ein Innenloch des Abgabezylinders 17.
-
Während
des Erzeugens des beschriebenen Sprühregens stoppt die Zufuhr der
Druckluft in die Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen augenblicklich,
wenn die Umlenkeinrichtung 38 auf die Ausströmungsseite
gedreht wird. Zusätzlich
hält auch
der Betrieb der Förderpumpe 4 an,
wodurch eine Kühlmitteleinspeisung
in die Zuleitung 7 verhindert wird.
-
Da die Druckluft in der Zylinderkammer 28 aus
der Umlenkeinrichtung 38 austritt, wird andererseits der
Kolben 31 in der Zylinderkammer 29 durch die Elastizität der Feder 32 versetzt.
Aufgrund dieser Verschiebung wird eine festgelegte Menge von Kühlmittel
aus der Zuleitung 7 angesaugt, wodurch der Kühlmitteldruck
innerhalb der Zuleitung 22 augenblicklich abgesenkt wird.
Daher wird das Ventil 23 unmittelbar danach geschlossen,
nachdem die Zufuhr von Druckluft stoppt, wodurch verhindert wird,
dass das Kühlmittel
im Inneren der Zuleitung 22 aus dem Ventil 23 in
die Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen ausströmt. Entsprechend
tropft keine Flüssigkeit
wie bei herkömmlichen
Werkzeugmaschinen.
-
Als nächstes wird die Druckluft in
die Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen durch die Zuleitung 6,
wie es oben beschrieben wurde, zugeführt, wenn die Umlenkeinrichtung 38 wieder
auf die Zufuhrseite für
die Druckluft in einem Zustand gedreht wird, in dem die Zufuhr der
Druckluft stoppt. Diese Druckluft wird in die Zylinderkammer 28 des
Mittels 2 zugeführt,
wobei der Kolben 30 in Richtung auf den Kolben 31 gegen
die Elastizität
der Feder 32 verschoben wird. Aufgrund dieses Versatzes
wird eine festgelegte Menge von bereits angesaugtem Kühlmittel
aus der Zylinderkammer 29 gezogen und dann wird das herausgesaugte
Kühlmittel
in die Zuleitung 7 zugeführt.
-
Daher steigt der Kühlmitteldruck
in der Zuleitung 7 auf der stromaufwärtigen Seite des Ventils 23 augenblicklich
in Verbindung mit der Zufuhr der Druckluft an, und dieser erhöhte Druck öffnet das Ventil 23 unmittelbar.
Danach erreicht das von der Förderpumpe 4 zugeführte Kühlmittel
das Einspritzloch 21d durch das Ventil 23. Dann
wird das Kühlmittel
in Sprühregen
umgewandelt und von dem vorderen Ende der Schneide 49 ausgespritzt.
-
Bei dem beschriebenen Betrieb beschleunigt das
Absperrventil 36 das Ausströmen der Druckluft in der Zylinderkammer 28 und
der Zuleitung 6 in Richtung auf die Umgebung. Da bei ändert das
Regelungsventil 45 die Einströmungsgeschwindigkeit der Druckluft
in die Zylinderkammer 28 und justiert die Ausströmungsgeschwindigkeit
des Kühlmittels
aus der Zylinderkammer 29 bei dem Einschalten der Zufuhr
der Druckluft in die Zuleitung 6. Somit ändert das Regelungsventil 45 eine
Geschwindigkeit zu zunehmenden Druck des Kühlmittels im Inneren der Zuleitung 7.
-
Bei der beschriebenen Ausführungsform kann
die Förderpumpe 4 einen
beliebigen Mechanismus aufweisen. Beispielsweise kann der Kolben 36 in
der Zylinderkammer 34 durch einen Elektromotor oder durch
Druckluft unabhängig
von der Zuleitung 6 betrieben werden.
-
5 zeigt
ein modifiziertes Beispiel der beschriebenen Ausführungsform.
Dabei ist die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen 13 um die Spindel 8 herum
positioniert. Die Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen mischt
die Druckluft, die von der Zuleitung 6 zugeführt wird,
und das von der Zuleitung 7 zugeführte Kühlmittel, wodurch ein Kühlmittelsprühregen an
dem vorderen Ende erzeugt wird. Dann spritzt sie den Sprühregen in
Richtung auf ein durch die Schneide 49 zu schneidendes
Teil aus.
-
In diesem Fall kann das erwähnte Ventil 23 nach
Bedarf vorgesehen werden, obwohl es bei der Ausführungsform nicht an einem Einströmbereich
für das
Kühlmittel
der Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen vorgesehen ist.
-
Die Zuleitungen 6, 7 um
die Spindel 8 sind mit einer Kupplung 100 verbunden,
die auf dem Haltezylinder 9 befestigt ist, und erstrecken
sich von der Kupplung 100, so dass sie eine Verbindung
zu der Einrichtung 13 zum Erzeugen von Sprühregen über einen
deformierbaren Doppelschlauch 101 herstellen. Dabei ist
ein zentraler Weg 101a des Doppelschlauchs 101 für das Kühlmittel,
während
ein umschlingender Weg 101b darum herum für die Druckluft
ist.
-
NUTZWERT FÜR DIE INDUSTRIE
-
Die vorliegende Erfindung weist die
folgenden Wirkungen auf:
Gemäß Anspruch 1 senkt das Mittel
zum Ansaugen und Abgeben des Kühlmittels
den Kühlmitteldruck
innerhalb der Zuleitung durch Ansaugen einer festen Menge von Kühlmittel
unmittelbar ab, nachdem die Förderpumpe
die Zufuhr des Kühlmittels
stoppt. Entsprechend können
ein gewöhnliches
Tropfen von Flüssigkeit
und die dazu gehörigen
verschiedenartigen schlechten Einflüsse verhindert werden.
-
Gemäß Anspruch 2 senkt das Mittel
zum Ansaugen und Abgeben des Kühlmittels
den Kühlmitteldruck
innerhalb der Zuleitung durch Ansaugen einer festgelegten Menge
von Kühlmittel
unmittelbar, nachdem die Förderpumpe
die Zufuhr des Kühlmittels stoppt,
wobei das Ventilmittel auf einmal geschlossen wird. Entsprechend
werden ein gewöhnliches
Tropfen der Flüssigkeit
und die zugehörigen
verschiedenartigen schlechten Einflüsse verhindert.
-
Sobald die Förderpumpe die Zufuhr des Kühlmittels
wieder beginnt, erhöht
zusätzlich
das Mittel zum Ansaugen und Abgeben des Kühlmittels den Kühlmitteldruck
durch Ausspritzen einer festgelegten Menge von vorher in die Zuleitung
eingesaugten Kühlmittels.
Daher öffnet
sich das Ventilmittel auf einmal und dann wird das Kühlmittel
in die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen zugeführt. Entsprechend
wird ein Zeitverzug zwischen dem Einschalten der Zufuhr des Kühlmittels
aus der Förderpumpe
und dem Erzeugen des Sprühregens
durch die Einrichtung zum Erzeugen von Sprühregen verkürzt.
-
Nach Anspruch 3 kann das Kühlmittel
im Inneren der Zuleitung durch einen einfachen und festen Mechanismus
angesaugt und abgegeben werden.
-
Gemäß Anspruch 4 kann das Zufuhrmittel
für die
Druckluft, das für
das Erzeugen des Sprühregens erforderlich
ist, zum Teil als ein Antriebsmittel für das Ansaugen und Abgeben
des Kühlmittels
verwendet werden, so dass dadurch dessen Mechanismus vereinfacht
wird. Ferner kann die Zufuhr der Druckluft in die Einrichtung zum
Erzeugen von Sprühregen
mit dem Antrieb des Mittels zum Ansaugen und Abgeben von Kühlmittel
verbunden sein, ohne jede komplizierte Steuerungseinrichtung.