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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
einen in ein Fahrzeug eingebauten Motor, der mit einer Heizung ausgestattet
ist, welche das Kühlmittel
des Motors als Wärmequelle
verwendet, und insbesondere eine Verbrennungssteuervorrichtung und
ein Verbrennungssteuerverfahren für einen Motor mit Schichtladungs-Verbrennung
(Schichtverbrennung).
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Es ist ein Motor vorgeschlagen worden,
der eine Schichtverbrennung, bei welcher Kraftstoff in der Nähe der Zündkerze
in den Verbrennungsraum ungleichmäßig eingespritzt wird, und
eine Homogenladungs-Verbrennung (homogene Verbrennung) durchführt, bei
welcher Kraftstoff gleichmäßig im Verbrennungsraum
verteilt wird (siehe zum Beispiel die ungeprüfte japanische Patentanmeldung
(KOKAI) Nr. Hei 8-189405).
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Im Allgemeinen ist die Temperatur
des in Kontakt mit der Innenwand des Verbrennungsraums stehenden
Verbrennungsgases während
der Schichtverbrennung relativ niedrig, wodurch die über die
Innenwand an das Kühlmittel
des Motors übertragene
Wärmemenge
gering ist. Dadurch sind die Kühlverluste
geringer als bei der homogenen Verbrennung. Da das Luft-/Kraftstoff-Gemisch bei der Schichtverbrennung
magerer ist, wird das Drosselventil entsprechend weiter geöffnet. Dadurch
werden die Pumpverluste geringer als bei der homogenen Verbrennung.
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Infolge der verringerten Kühl- und
Pumpverluste ist der Kraftstoffverbrauch bei der Schichtverbrennung
bei etwa derselben Motorleistung deutlich geringer als bei der homogenen
Verbrennung.
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Ein Motor mit Schichtverbrennung
verbraucht zwar weniger Kraftstoff, führt jedoch zu dem folgenden
schwerwiegenden Problem, wenn er in einem Fahrzeug mit Wasserkühlung zur
Erwärmung des
Fahrzeuginnern eingesetzt wird.
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Da bei der Schichtverbrennung weniger Wärme an das
Kühlmittel übertragen
wird, ist die Temperatur des Kühlmittels
auch niedriger als bei homogener Verbrennung. Da die Warmwasserheizung dieses
Kühlmittel
als Wärmequelle
verwendet, kann die Wärmeausbeute
unzureichend sein.
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Insbesondere wenn die Schichtverbrennung in
einem Motor mit geringer Last abläuft wie beispielsweise im Leerlauf,
wodurch die Menge des eingespritzten Kraftstoffs gemäß der oben
erwähnten
japanischen Patentschrift relativ verringert wird, nimmt die Menge
der im Verbrennungsraum erzeugten Verbrennungswärme ab. Dadurch wird die Wärmeabgabe
der Heizung noch geringer.
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Darüber hinaus wird in dem Dokument
DE 196 50 518 C1 eine
Vorrichtung zur Steuerung eines in einem Fahrzeug eingesetzten Motors
beschrieben, wobei das Fahrzeug eine Heizung besitzt, welche ein Motorkühlmittel
als Wärmequelle
verwendet und der Motor in einem Schichtladungs-Verbrennungsmodus betrieben
wird, bei dem ein Luft-/Kraftstoff-Gemisch ungleichmäßig in einen
Verbrennungsraum eingespritzt wird. Reicht die Heizleistung der
Heizung nicht aus (wenn die Außentemperatur
niedrig ist und wenn der Motor gestartet wird), regelt eine Steuervorrichtung
den Motor so, dass der thermische Wirkungsgrad des Motors den thermischen
Wirkungsgrad des Schichtladungs-Verbrennungsmodus unterschreitet (d.h.
im homogenen Verbrennungsmodus).
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Und schließlich wird in
DE 25 41 214 ein Verbrennungsmotor
mit einem Hauptverbrennungsraum und einem Vorverbrennungsraum beschrieben,
welcher in einem Schichtladungs-Verbrennungsmodus betrieben
wird. Während
der Vorverbrennungsraum bei kaltem Motor zu kalt ist, um eine geeignete
Verteilung des in den Vorverbrennungsraum eingespritzten Kraftstoffs
zu ermöglichen,
kann der Transport des Kraftstoffs bei heißem Motor für den beabsichtigten Schichtladungsbetrieb
zu schnell erfolgen. Es wird vorgeschlagen, die Temperatur des Verbrennungsraums
durch den Zeitpunkt der Kraftstoffeinspritzung zu regeln. Die Kraftstoffeinspritzung
wird bei höherer
Motorlast zeitlich vorgezogen und bei erhöhter Motortemperatur verzögert.
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Angesichts der obigen Überlegungen
besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Steuerung eines Motors bereitzustellen, welche in
einem Schichtladungs-Verbrennungsmodus so eingesetzt werden können, dass
der Motor für
eine Heizung des Fahrzeugs genügend
Wärme bereitstellen
kann.
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Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach
Anspruch 1 und ein Verfahren nach Anspruch 11 gelöst. Vorteilhafte
Varianten werden in den anhängigen
Ansprüchen
beschrieben.
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Weitere Aspekte und Vorteile der
Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
den beiliegenden Zeichnungen klar, welche die Prinzipien der Erfindung
beispielhaft veranschaulichen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die Erfindung sowie weitere Aufgaben
und Vorteile sind am Besten unter Bezug auf die folgende Beschreibung
der hier bevorzugten Ausführungsarten
und in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen verständlich,
wobei:
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1 ein
Prinzipschema eines Motors und einer Klimaanlage gemäß einer
ersten Ausführungsart
der vorliegenden Erfindung ist;
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2 ein
Ablaufdiagramm einer Betriebsmodus-Einstellungsroutine gemäß der ersten
Ausführungsart
ist;
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3 ein
Diagramm zur Darstellung von Betriebskennwerten ist, die zum Einstellen
erster und zweiter Entscheidungswerte verwendet werden;
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4 ein
Zeitdiagramm ist, das eine Änderung
der je Zeiteinheit vom Verbrennungsgas zum Kühlmittel des Motors übertragenen
Wärmemenge veranschaulicht;
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5 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß einer zweiten Ausführungsart
veranschaulicht;
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6 ein
Ablaufdiagramm ist, welches Prozeduren zum Einstellen verschiedener
Steuerwerte eines Motors gemäß der zweiten
Ausführungsart
veranschaulicht;
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7 ein
Diagramm zur Darstellung von Betriebsdaten ist, die zum Einstellen
eines ersten Entscheidungswertes und eines dritten Entscheidungswertes
verwendet werden;
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8 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß einer dritten Ausführungsart
veranschaulicht;
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9 ein
Diagramm zur Darstellung von Betriebskennwerten ist, die zum Einstellen
eines ersten bis dritten Entscheidungswertes verwendet werden;
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10 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß einer vierten Ausführungsart
veranschaulicht;
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11 ein
Diagramm zur Darstellung von Betriebskennwerten ist, die zum Einstellen
eines ersten und eines zweiten Entscheidungswertes verwendet werden;
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12 ein
Ablaufdiagramm ist, das Prozeduren zum Einstellen verschiedener
Steuerwerte eines Motors gemäß einer
fünften
Ausführungsart
veranschaulicht;
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13 ein
Diagramm ist, welches den Zusammenhang zwischen der Kühlmitteltemperatur und
der Drosselklappenstellung zeigt;
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14 ein
Diagramm ist, das den Zusammenhang zwischen der Kühlmitteltemperatur
und der vom Verbrennungsgas je Zeiteinheit zum Kühlmittel des Motors übertragenen
Wärmemenge
zeigt;
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15 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß einer sechsten Ausführungsart
veranschaulicht; und
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16 ein
Ablaufdiagramm ist, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß einer siebenten Ausführungsart
veranschaulicht.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSARTEN
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Erste Ausführungsart
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Im Folgenden wird eine erste Ausführungsart der
vorliegenden Erfindung beschrieben, die für eine Vorrichtung zur Verbrennungssteuerung
eines in einem Fahrzeug eingesetzten Benzinmotors mit Zylinder-Kraftstoffeinspritzung
geeignet ist.
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1 zeigt
ein Prinzipschema eines Motors 10, einer Verbrennungssteuervorrichtung
für den
Motor 10 und einer in ein Fahrzeug 90 eingebauten
Klimaanlage 50. Der Motor hat einen Zylinderkopf 11 und
einen Zylinderblock 12. Im Zylinderblock 12 sind eine
Vielzahl von Zylindern 13 (von denen einer in 1 gezeigt ist) gebildet,
in welchen sich Kolben 15 befinden. Jeder Kolben 15 mit
dem zugehörigen
Zylinder 13 und Zylinderkopf 11 definiert einen
Verbrennungsraum 14.
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Im Zylinderkopf 11 und im
Zylinderblock 12 ist ein Wassermantel 20 gebildet.
Eine Wasserpumpe 60 bewirkt die Zirkulation des Kühlmittels
des Motors im Wassermantel, wodurch der Zylinderkopf 11 und der
Zylinderblock 12 gekühlt
werden. Durch die Kühlung
des Zylinderkopfs 11 und des Zylinderblocks 12 nimmt
das Kühlmittel
des Motors Wärme
auf, sodass seine Temperatur entsprechend ansteigt.
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Im Zylinderkopf 11 ist eine
Luftansaugleitung 16 gebildet, die mit dem Verbrennungsraum 14 in Verbindung
steht. Ein Drosselventil 17, das die Menge der Ansaugluft
regelt, ist in der Luftansaugleitung 16 angeordnet. In
der Luftansaugleitung 16 befindet sich nach dem Drosselventil 17 ein
Wirbelsteuerventil 18, das die Intensität der durch die Ansaugluft
im Verbrennungsraum 14 erzeugten Verwirbelung einstellt.
Die Betätigung
des Drosselventils 17 und des Wirbelsteuerventils 18 erfolgt
jeweils durch einen Drosselklappenmotor 33 und einen Wirbelmotor 34. Der
Winkel des Drosselventils 17 (Drosselklappenwinkel TA)
und der Winkel des Wirbelsteuerventils 18 (Wirbelklappenwinkel)
werden auf Grundlage von Steuersignalen eingestellt, die in den
Motor 33 bzw. 34 eingegeben werden.
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Einspritzvorrichtungen 32,
die Kraftstoff direkt in die jeweiligen Verbrennungsräume 14 einspritzen,
sind für
die einzelnen Zylinder 13 am Zylinderkopf 11 bereitgestellt. Über (nicht
gezeigte) Förderleitungen
wird Kraftstoff unter hohem Druck zu den Einspritzvorrichtungen 32 geleitet.
Die Menge des eingespritzten Kraftstoffs und der Zeitpunkt des Einspritzvorgangs
wird auf Grundlage eines an jede Einspritzvorrichtung 32 gesendeten
Steuersignals eingestellt.
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Der Zylinderkopf 11 ist
mit Zündkerzen 30 ausgestattet,
die die Luft-/Kraftstoff-Gemische in den entsprechenden Verbrennungsräumen 14 zünden. Jede
Zündkerze 30 ist
mit einer Zündvorrichtung 31 verbunden,
zu der eine (nicht gezeigte) Zündspule gehört. Der
Zündzeitpunkt
jeder Zündkerze 30 wird auf
Grundlage eines an die Zündvorrichtung 31 gesendeten
Steuersignals festgelegt.
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Der Drosselklappenwinkel, der Wirbelklappenwinkel,
die Einspritzmenge, der Einspritzzeitpunkt und der Zündzeitpunkt,
die oben erwähnt
wurden, werden durch eine elektronische Steuereinheit (ECU) 80 gesteuert.
Diese ECU 80 beinhaltet einen Arbeitsbereich 82 zum
Ausführen
von Rechenoperationen, einen Speicherbereich 84 zum Speichern
verschiedener Programme sowie durch die Programme verwendeter Daten
und einen Ausgabebereich 86 zum Ausgeben von Steuersignalen
an die Motoren 33 und 34, die Einspritzvorrichtungen 32,
die Zündvorrichtungen 31 und
anderes, sowie einen Eingabebereich 88, an den Signale
von verschiedenen Sensoren gesendet werden.
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Einer der Sensoren ist ein Ansaugluftdrucksensor 69,
der auf den Druck der Ansaugluft (Ansaugluftdruck PM) anspricht.
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Ein Kurbelwellenwinkelsensor 70 und
ein Schließwinkelsensor 71 sind
in der Nähe
der (nicht gezeigten) Kurbelwelle bzw. der (ebenfalls nicht gezeigten)
Nockenwelle des Motors 10 angeordnet. Anhand der Erkennungssignale
aus diesen Sensoren 70 und 71 werden die Drehzahl
der Kurbelwelle (Motordrehzahl NE) und die Drehphase der Kurbelwelle (Kurbelwellenwinkel
CA) erkannt.
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Der Zylinderblock 12 ist
mit einem Kühlmitteltemperatur-Sensor 72 ausgestattet,
der auf die Temperatur des Kühlmittels
des Motors (Kühlmitteltemperatur
THW) anspricht. In der Nähe
eines Gaspedals 78 ist ein Gaspedalsensor 73 bereitgestellt,
der die Stellung des Pedals 78 (Gaspedalwinkel ACCP) erkennt.
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Im Fahrgastraum 92 ist ein
Temperatursensor 74 angebracht, der auf die Temperatur
im Fahrgastraum 92 (Fahrgastraumtemperatur THC) anspricht.
Ein Außenlufttemperatur-Sensor 75,
der auf die Temperatur der Außenluft
(Außenlufttemperatur THA)
anspricht, ist am Fahrzeug so angebracht, dass er sich in Kontakt
mit der Außenluft
befindet.
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Die Sensoren 69 bis 75 sind
so mit dem Eingabebereich 88 der ECU 80 verbunden,
dass ihre Erkennungssignale zum Eingabebereich 88 gesendet werden.
Auf der Grundlage der von den verschiedenen Sensoren einschließlich der
oben erwähnten Sensoren 69 bis 75 gesendeten
Erkennungssignale führt
die ECU 80 verschiedene mit dem Motor 10 zusammenhängende Steueroperationen
wie zum Beispiel die Steuerung der Verbrennung aus.
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Zum Beispiel wird der Verbrennungsmodus des
Motors 10 bei der Steuerung der Verbrennung durch die ECU 80 zwischen
der homogenen Verbrennung und der Schichtverbrennung hin- und hergeschaltet.
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Wenn der Verbrennungsmodus auf homogene
Verbrennung geschaltet wird, wird der Kraftstoff während des
Ansaugtaktes eingespritzt. Daher verteilt sich der eingespritzte
Kraftstoff bis zum Zündzeitpunkt
gleichmäßig im Verbrennungsraum 14,
und die Verbrennung findet statt, während die Kraftstoffkonzentration
des Luft-/Kraftstoff-Gemisches überall
im Verbrennungsraum 14 ungefähr gleich ist. Das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis des
Luft-/Kraftstoff-Gemisches wird stöchiometrisch (Luft/Kraftstoff
= 14,7) eingestellt.
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Wenn der Verbrennungsmodus auf Schichtverbrennung
umgeschaltet wird, wird der Kraftstoff während des Verdichtungstaktes
eingespritzt. Der eingespritzte Kraftstoff ist dadurch zum Zündzeitpunkt
ungleichmäßig im Verbrennungsraum 14 verteilt.
Der Kraftstoff weist in der Nähe
der Zündkerze 30 eine
hohe Konzentration auf, und die Verbrennung findet statt, während sich
in der Nähe
der Zündkerze 30 eine
Schicht des Luft-/Kraftstoff-Gemisches mit einer hohen Kraftstoffkonzentration
befindet. Das Luft-/Kraftstoff-Verhältnis des Luft-/Kraft stoff-Gemisches
(das mittlere Luft-/Kraftstoff-Verhältnis im
Verbrennungsraum 14) wird mager und übersteigt das stöchiometrische
Luft-/Kraftstoff-Verhältnis.
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Geht man von einer konstanten Motorleistung
aus, so genügen
die Luft-/Kraftstoff-Verhältnisse A/F(n)
des Luft-/Kraftstoff-Gemisches, die Drosselklappenwinkel TA(n),
die Einspritzzeitpunkte AINJ(n), die tatsächlich in den Verbrennungsraum 14 eingespritzten
Kraftstoffmengen (eingespritzte Gesamtmengen) QINJF(n), die Pumpverluste
LP(n), die Kühlverluste
LC(n) (n = 0 oder 2; wobei n = 0 den Schichtladungs-Verbrennungsmodus
(Schichtmodus) und n = 2 den Homogenladungs-Verbrennungsmodus (homogener
Modus) kennzeichnet)) im homogenen Modus und im Schichtmodus den
durch die folgenden Ungleichungen 1a bis 6a angegebenen Beziehungen.
Je größer der
Wert AINJ(n) für
die Spritzverstellung ist, desto stärker ist der Zündzeitpunkt
vorgezogen.
A/F(0) > A/F(2)
... (1a)
TA(0) > TA(2)
... (2a)
AINJ(0) < AINJ(2)
... (3a)
QINJF(0) < QINJF(2)
... (4a)
LP(0) < LP(2)
... (5a)
LC(0) < LC(2)
... (6a)
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Wie sich aus den Ungleichungen 5a und 6a ergibt,
sind der Pumpverlust und der Kühlverlust
bei homogener Verbrennung größer als
bei Schichtverbrennung, und der thermische Wirkungsgrad des Motors
ist bei homogener Verbrennung niedriger als bei Schichtverbrennung.
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Im Folgenden werden die Struktur
und die Wirkungsweise der Klimaanlage 50 beschrieben.
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Die Klimaanlage 50 regelt
die Temperatur innerhalb des Fahrgastraums 92 auf einen
vorgegebenen Temperaturwert ein und beinhaltet einen Wärmeaustauscher 51,
einen Verdampfer 53 und ein Gebläse 52.
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Der Wärmeaustauscher 51,
der die in die Klimaanlage 50 einströmende Luft erwärmt, enthält eine
Vielzahl von (nicht gezeigten) Rohren, die (nicht gezeigte) Heizrippen
aufweisen. Innerhalb der Rohre befindet sich eine Umlaufleitung,
durch die das Kühlmittel
des Motors zirkuliert. Über
die Wasserpumpe 60 sind der (nicht gezeigte) Einlass der
Umlaufleitung mit dem Wassermantel 20 des Zylinderkopfs 11 und der
(nicht gezeigte) Auslass der Umlaufleitung mit dem Wassermantel 20 des
Zylinderblocks 12 verbunden. Dadurch tritt das durch die
Wasserpumpe 60 gepumpte Motorkühlmittel über den Zylinderblock 12 und
den Zylinderkopf 11 in die Umlaufleitung ein und kehrt
von dieser wieder zur Wasserpumpe 60 zurück.
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Der Verdampfer 53, der die
in die Klimaanlage 50 strömende Luft abkühlt, enthält eine
Vielzahl von (nicht gezeigten) Rohren, die (nicht gezeigte) Kühlrippen
aufweisen. Innerhalb der Rohre befindet sich eine Umlaufleitung,
durch die das Kühlmittel
zirkuliert.
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Das Gebläse 52 bewirkt das
Eintreten von Außenluft
oder Innenluft (die Luft im Fahrgastraum 92) über eine
Einblasleitung 56 und befördert die temperaturgeregelte
Außenluft
oder Innenluft als klimatisierte Luft über einen Ausblasstutzen 58 in
den Fahrgastraum 92.
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In der Einblasleitung 56 befindet
sich eine Innenluft/Außenluft-Schaltklappe 59,
durch deren Stellung zwischen den beiden Zuständen des Einlassens von Außenluft
und von Innenluft geschaltet wird. Die Stellung dieser Klappe 59 wird auf
Grundlage der Stellung eines Innenluft/Außenluft-Auswahlschalters 77 durch die
ECU 80 gesteuert.
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Die durch die Wirkung des Gebläses 52 in die
Klimaanlage 50 strömende
Luft (Außenluft
oder Innenluft) strömt
an den einzelnen Rohren des Verdampfers 53 vorbei. In diesem
Augenblick absorbieren die Kühlrippen
die Wärme
aus der Luft und kühlen
diese dadurch ab. Ein Teil der an den einzelnen Rohren des Verdampfers 53 vorbeiströmenden Luft strömt ferner
an den einzelnen Rohren des Wärmeaustauschers 51 vorbei.
Da von den Heizrippen Wärme
an die Luft übertragen
wird, steigt die Temperatur der Luft an. Die Größe des Temperaturanstiegs hängt von
der Kühlmitteltemperatur
THW ab und nimmt mit steigender Kühlmitteltemperatur THW zu.
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Zwischen dem Wärmeaustauscher 51 und dem
Verdampfer 53 befindet sich eine Temperaturregelklappe 57,
welche die Menge der durch den Wärmeaustauscher 51 strömenden Luft
regelt. Die durch den Wärmeaustauscher 51 strömende Luft
ist entsprechend der Stellung der Klappe 57 Teil der zuvor durch
den Verdampfer 53 gelangten Luft. Die Stellung der Klappe 57 wird
auf der Grundlage der Stellung des Temperaturwahlschalters 76 durch
die ECU 80 gesteuert.
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Wenn dieser Temperaturwahlschalter 76 zum
Beispiel auf die niedrigste Temperatur eingestellt ist, wird die
Position der Temperaturregelklappe 57 so eingestellt, dass
keine Luft durch den Wärmeaustauscher 51 strömen kann.
Dadurch tritt die durch den Verdampfer 53 abgekühlte Luft
direkt als klimatisierte Luft in den Fahrgastraum 92 ein.
Wenn also der Temperaturwahlschalter 76 auf die niedrigste
Temperatur eingestellt ist, beeinflusst der Wärmeaustauscher 51 die
Temperatur innerhalb des Fahrgastraums 92 nicht.
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Wird die Stellung des Temperaturwahlschalters 76 auf
eine höhere
Temperatur eingestellt, ändert
sich die Stellung der Temperaturregelklappe 57 so, dass
durch den Wärmeaustauscher 51 eine
größere Luftmenge
strömt.
Dadurch steigt die Temperatur der klimatisierten Luft, die wiederum
die Temperaturanstiegsrate im Fahrgastraum 92 erhöht.
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Wenn die Temperatur des Motorkühlmittels niedrig
ist, die Temperatur im Fahrgastraum 92 jedoch erhöht werden
soll, kann die Klimaanlage 50 nicht genug Wärme erzeugen.
Um dies zu vermeiden, wird die vom Verbrennungsgas im Verbrennungsraum 14 an
das Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge
durch Steuerung des Verbrennungszustands des Motors 10 gesteuert.
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Im Folgenden wird die Verbrennungssteuerung
unter Bezug auf die 2 bis 4 im Einzelnen beschrieben.
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2 ist
ein Ablaufdiagramm zur Ermittlung, ob der Motor 10 im homogenen
oder im Schichtmodus arbeiten soll. Die in diesem Ablaufdiagramm
(Betriebsmodus-Einstellroutine) gezeigte Schrittfolge wird bei jedem
angegebenen Kurbelwellenwinkel CA durch die ECU 80 als
Unterbrechungsroutine wiederholt ausgeführt.
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Bei der Ausführung der Betriebsmodus-Einstellroutine
werden zuerst die Motordrehzahl NE und der Gaspedalwinkel ACCP ermittelt
(Schritt S110) und auf Grundlage dieser beiden Parameter eine Basiseinspritzmenge
QINJB berechnet (Schritt S120). Die Basiseinspritzmenge QINJB stellt
diejenige Kraftstoffmenge dar, die entsprechend der Motordrehzahl NE
und dem Gaspedalwinkel ACCP zur Bereitstellung der erforderlichen
Motorleistung benötigt
wird, wenn der Motor im Schichtmodus betrieben wird, und ist der
Last des Motors 10 (Motorlast) äquivalent.
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Als Nächstes werden auf Grundlage
der Motordrehzahl NE ein erster Entscheidungswert QINJBa und ein
zweiter Entscheidungswert QUNJBb eingestellt (Schritt 5130). Die
Entscheidungswerte QINJBa und QINJBb werden zur Festlegung des Betriebsmodus
verwendet.
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Insbesondere der zweite Entscheidungswert QINJBb
stellt denjenigen Schwellenwert dar, auf dessen Grundlage ermittelt
wird, ob die Klimaanlage 50 ausreichend Wärme liefern
kann. Wenn die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb ist oder kleiner, ist die im Verbrennungsraum 14 erzeugte
Verbrennungswärme
und damit die an das Motorkühlmittel
abgegebene Wärmemenge
gering. In diesem Fall lautet das Ermittlungsergebnis, dass die
Klimaanlage 50 keine ausreichende Wärmemenge liefern kann.
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Im Speicherbereich 84 der
ECU 80 werden Betriebskennwerte gespeichert, die den Zusammenhang
zwischen der Motordrehzahl NE und den Entscheidungswerten QINJBa
und QINJBb definieren, und die Entscheidungswerte QINJBa und QINJBb werden
auf Grundlage der Betriebskennwerte gewählt.
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3 zeigt
die Betriebskennwerte in Form eines Diagramms. Dieses Diagramm zeigt,
dass bei konstanter Motordrehzahl NE die Entscheidungswerte QINJBa
und QINJBb stets der Beziehung QINJBa(NE) > QINJBb(NE) genügen.
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Nach der Wahl der Entscheidungswerte
QINJBa und QINJBb werden die Entscheidungswerte QINJBa und QINJBb
mit der Basiseinspritzmenge QINJB verglichen (Schritt S140 und Schritt
S150).
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Wird ermittelt, dass die Basiseinspritzmenge QINJB
gleich dem ersten Entscheidungswert QINJBa ist oder größer (JA
in Schritt S140), wird als Betriebsmodus des Motors 10 der
homogene Modus gewählt
und ein Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE auf zwei gesetzt (Schritt
S180). Der Betriebsmodus-Anweisungswert
FMODE dient in einer anderen Routine zu Ermittlung der einzelnen
Steuerwerte für
den Motor 10, die dem gewählten Betriebsmodus entsprechen.
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Wird ermittelt, dass die Basiseinspritzmenge QINJB
kleiner als der erste Entscheidungswert QINJBa und größer als
der zweite Entscheidungswert QINJBb ist (NEIN in Schritt 5140 und
NEIN in Schritt S150), wird als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt und
der Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE auf Null gesetzt (Schritt
S160).
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Wird ermittelt, dass die Basiseinspritzmenge QINJB
gleich dem zweiten Entscheidungswert QINJBb oder kleiner ist (NEIN
in Schritt S140 und JA in Schritt S150), bedeutet dies, dass die
Klimaanlage 50 nicht ausreichend Wärme liefern kann, und als Betriebsmodus
wird der homogene Modus gewählt (Schritt
S180).
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Durch den Vergleich der Basiseinspritzmenge
QINJB mit den einzelnen Entscheidungswerten QINJBa und QINJBb kann
man als Betriebsmodus des Motors 10 auch bei konstanter
Motordrehzahl NE je nach Basiseinspritzmenge QINJB oder Motorlast unterschiedliche
Modi wählen.
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Auch wenn beispielsweise wie in 3 gezeigt die Motordrehzahl
NE auf einem vorgegebenen Wert verbleibt, wird als Betriebsmodus
der homogene Modus gewählt,
wenn die Basiseinspritzmenge QINJB einen vorgegebenen Wert QINJB1
(QINJB1 > QINJBa(NE1))
aufweist, und wird als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt, wenn
die Basiseinspritzmenge QINJB einen vorgegebenen Wert QINJB2 (QINJBb(NE1) < QINJB2 < QINJBa(NE1)) aufweist.
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Ferner wird als Betriebsmodus der
homogene Modus gewählt,
wenn die Basiseinspritzmenge QINJB auf einen vorgegebenen Wert QINJB3 (QINJB3 < QINJBb(NE1)) fällt.
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Wenn in der oben beschriebenen Weise
als Betriebsmodus des Motors 10 entweder die homogene oder
die Schichtverbrennung gewählt
wird, wird diese Routine vorübergehend
unterbrochen.
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In einer gesonderten Routine stellt
die ECU 80 für
den Motor 10 verschiedene Steuerwerte ein, die den auf
der Grundlage des Betriebsmodus-Anweisungswertes FMODE gewählten Betriebsmodus unterstützen. In
diesem Augenblick stellt die ECU 80 die verschiedenen Steuerwerte
ein, um unabhängig vom
gewählten
Betriebsmodus (Verbrennungsmodus) eine der Basiseinspritzmenge QINJB
(Motorlast) entsprechende vorgegebene Motorleistung zu gewährleisten.
Deshalb ist eine Gesamteinspritzmenge QINJF im homogenen Modus immer
größer als
im Schichtmodus, d.h. größer als
die Basiseinspritzmenge QINJB.
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Als Betriebsmodus wird wie oben beschrieben
der homogene Modus im Bereich hoher Motorlast gewählt, wo
die Basiseinspritzmenge QINJB groß ist. Obwohl im Bereich niedriger
Motorlast, wo die Basiseinspritzmenge QINJB klein ist, als Betriebsmodus
prinzipiell der Schichtmodus gewählt wird,
geht der Betriebsmodus wieder in den homogenen Modus zurück, wenn
die Basiseinspritzmenge QINJB wie zum Beispiel beim Leerlauf einen
Minimalwert erreicht.
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4 ist
ein Zeitdiagramm, das eine Änderung
der je Zeiteinheit vom Verbrennungsgas an das Motorkühlmittel
abgegebenen Wärmemenge
(die Menge der übertragenen
Wärme)
darstellt, wenn sich der Betriebszustand des Motors (die Motordrehzahl NE
und die Basiseinspritzmenge QINJB) in 3 nacheinander
von Punkt A über
Punkt B bis Punkt C ändert.
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Dieses Diagramm zeigt, dass die übertragene
Wärmemenge
während
der Änderung
des Betriebszustandes der Motors von Punkt A in 3 bis Punkt B (Zeitspanne vom Zeitpunkt
ta bis zum Zeitpunkt tb) allmählich
abnimmt, während
die eingespritzte Kraftstoffmenge abnimmt .
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Wenn der Betriebszustand durch Punkt
B dargestellt ist (Basiseinspritzmenge QINJB = zweiter Entscheidungswert
QINJBb) und der Betriebsmodus später
von Schichtverbrennung auf homogene Verbrennung umgeschaltet wird
(Zeitpunkt tb), nehmen die Pumpverluste und die Kühlverluste
zu, und der thermische Wirkungsgrad des Motors ab. Dadurch sinkt
die Menge der in Motorleistung umgewandelten Verbrennungswärme. Deshalb
wird im homogenen Modus mehr Kraftstoff benötigt als im Schichtmodus, und
die erhöhten
Kühlverluste
erhöhen
den Anteil der an das Motorkühlmittel übertragenen
Verbrennungswärme.
Dadurch steigt die übertragene
Wärmemenge
am Zeitpunkt tb kurzzeitig an.
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Während
des Übergangs
des Betriebszustands in 3 von
Punkt B zu Punkt C (Zeitspanne vom Zeitpunkt tb bis zum Zeitpunkt
ta) nimmt die übertragene
Wärmemenge
zwar entsprechend der verringerten Kraftstoffeinspritzmenge ab,
ist jedoch stets größer als
die im Schichtmodus übertragene Wärmemenge
(die übertragene
Wärmemenge
für diesen
Fall ist in 4 durch
eine lang/kurz-gestrichelte Linie dargestellt). Dadurch wird der
Temperaturanstieg des Motorkühlmittels
beschleunigt, um sicherzustellen, dass die Klimaanlage 50 ausreichend Wärme erzeugen
kann.
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Diese Ausführungsart weist die folgenden Vorteile
auf.
- (1) Wenn ermittelt wird, dass die Klimaanlage 50 nicht
ausreichend Wärme
erzeugen kann, wird der Verbrennungsmodus so eingestellt, dass der thermische
Wirkungsgrad des Motors geringer wird als beim Schichtmodus. Daher
wird mehr Kraftstoff als im Schichtmodus benötigt, und die vom Verbrennungsgas
im Verbrennungsraum 14 an das Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge
nimmt zu. Dadurch wird der Temperaturanstieg des Motorkühlmittels
beschleunigt, sodass die Klimaanlage 50 mehr Wärme bereitstellen
kann.
- (2) Da als Betriebsmodus der homogene Modus gewählt wurde,
bewirken die erhöhten
Kühlverluste
eine Erhöhung
der Temperatur des Verbrennungsgases, das die Innenwand des Verbrennungsraums 14 berührt, über die
Temperatur des Schichtmodus. Somit wird mehr Verbrennungswärme an das
Motorkühlmittel übertragen
und die Klimaanlage 50 kann ausreichend Wärme bereitstellen.
- (3) Ferner wird die Motorlast (die Basiseinspritzmenge QINJB),
welche eng mit der zum Motorkühlmittel übertragenen
Wärmemenge
korreliert, mit einem vorgegebenen Entscheidungswert (zweiter Entscheidungswert
QINJBb) verglichen. Wenn die Motorlast gleich dem Entscheidungswert
oder kleiner ist, bedeutet das, dass die Klimaanlage 50 keine
ausreichende Wärmemenge zu
liefern in der Lage ist.
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Zweite Ausführungsart
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Die Beschreibung der zweiten Ausführungsart
konzentriert sich vor allem auf die Unterschiede gegenüber der
ersten Ausführungsart.
Obwohl bei der ersten Ausführungsart
als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt wird, wenn ermittelt wurde, dass
die Klimaanlage nicht in der Lage ist, eine ausreichende Wärmemenge
bereitzustellen, wird bei der zweiten Ausführungsart als Betriebsmodus
ein semigeschichteter Verbrennungsmodus (semigeschichteter Modus)
gewählt,
um sicherzustellen, dass die Klimaanlage 50 ausreichend
Wärme bereitstellt.
-
Zunächst wird die semigeschichtete
Verbrennung im Vergleich zur Schichtverbrennung und zur homogenen
Verbrennung erörtert.
Wenn der Verbrennungsmodus zur semigeschichteten Verbrennung wechselt,
wird ebenso wie bei der Schichtverbrennung beim Verdichtungstakt
Kraftstoff eingespritzt. Der eingespritzte Kraftstoff verteilt sich
daher ungleichmäßig im Verbrennungsraum 14 und
weist zum Zeitpunkt der Zündung
in der Nähe
der Zündkerze 30 eine
hohe Konzentration auf.
-
Bei der semigeschichteten Verbrennung
ist jedoch der Drosselklappenwinkel TA kleiner und der Zeitpunkt
der Kraftstoffeinspritzung gegenüber
der Schichtverbrennung wird vorgezogen. Dadurch nimmt die Menge
der Ansaugluft ab und der in den Verbrennungsraum 14 eingespritzte
Kraftstoff wird gleichmäßiger verteilt.
-
Dadurch ist die Differenz zwischen
der Kraftstoffkonzentration der Schicht des Luft-/Kraftstoff-Gemischs
an der Zündkerze 30 und
der Schicht des Luft-/Kraftstoff-Gemischs an anderen Stellen bei der
semigeschichteten Verbrennung kleiner als bei der Schichtverbrennung.
Anders gesagt, beim semigeschichteten Modus ist die Schichtbildung
weniger ausgeprägt
als beim Schichtmodus.
-
Nimmt man die Motorleistung als konstant an,
so genügen
die Luft-/Kraftstoff-Verhältnisse A/F(n)
des Luft-/Kraftstoff-Gemischs,
die Drosselklappenwinkel TA(n), die Einspritzzeiten AINJ(n), die eingespritzten
Kraftstoffmengen QINJF(n), die Pumpverluste LP(n), die Kühlverluste
LC(n) (n = 0, 1 oder 2; n = 0 kennzeichnet den Schichtmodus, n =
1 den semigeschichteten Modus und n = 2 den homogenen Modus) beim
semigeschichteten Modus, beim Schichtmodus und beim homogenen Modus
den durch die folgenden Ungleichungen 1b bis 6b angegebenen
Beziehungen. Je größer der
Wert AINJ(n) für
den Einspritzzeitpunkt ist, desto stärker ist das Einspritzen vorgezogen.
A/F(0) > A/F(1) > A/F(2) ... (1b)
TA(0) > TA(1) > TA(2) ... (2b)
AINJ(0) < AINJ(1) < AINJ(2) ... (3b)
QINJF(0) < QINJF(1) < QINJF(2) ... (4b)
LP(0) < LP(1) < LP(2) ... (5b)
LC(0) < LC(1) < LC(2) ... (6b)
-
Aus den Ungleichungen 5b und 6b ergibt sich,
dass die Pumpverluste und die Kühlverluste
bei der semigeschichteten Verbrennung größer als bei der Schichtverbrennung,
aber geringer als bei der homogenen Verbrennung sind. Der thermische
Wirkungsgrad des Motors ist daher bei der semigeschichteten Verbrennung
niedriger als bei der Schichtverbrennung, aber höher als bei der homogenen Verbrennung.
-
Im Folgenden werden unter Bezug auf
die 5 bis 7 die Einzelheiten der Verbrennungssteuerung
der vorliegenden Ausführungsart
beschrieben. 5 ist ein
Ablaufdiagramm, das die Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
veranschaulicht. Da die Schritte im Ablaufdiagramm von 5 dieselben Bezugsnummern
wie die bereits beschriebenen entsprechenden Schritte im Ablaufdiagramm
von 2 haben, werden
diese nicht noch einmal beschrieben.
-
Beim Ausführen dieser Betriebsmodus-Einstellroutine
werden zuerst die Motordrehzahl NE und der Gaspedalwinkel ACCP ermittelt
und auf Grundlage dieser Parameter die Basisein spritzmenge QINJB berechnet
(Schritte S110 und S120). Dann werden ausgehend von der Motordrehzahl
NE der erste Entscheidungswert QINJBa und ein dritter Entscheidungswert
QINJBc eingestellt (Schritt S132).
-
Der dritte Entscheidungswert QINJBc
ist ein Schwellenwert, anhand dessen ermittelt wird, ob die Klimaanlage 50 eine
ausreichende Wärmemenge bereitzustellen
in der Lage ist. wenn die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem dritten
Entscheidungswert QINJBc oder kleiner ist, ist die Menge der im
Verbrennungsraum 14 erzeugten Verbrennungswärme und
die zum Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge
klein. In diesem Fall wird deshalb ermittelt, dass die Klimaanlage 50 keine
ausreichende Wärmemenge
bereitstellen kann.
-
Die den Zusammenhang zwischen der
Motordrehzahl NE und den Entscheidungswerten QINJBa und QINJBc definierenden
Betriebskennwerte werden im Speicherbereich 84 gespeichert,
und anhand dieser Betriebskennwerte die Entscheidungswerte QINJBa
und QINJBc eingestellt.
-
7 zeigt
die Betriebskennwerte in Form eines Diagramms. Dieses Diagramm zeigt,
dass bei als konstant vorausgesetzter Motordrehzahl NE die Entscheidungswerte
QINJBa und QINJBc stets der Beziehung QINJBa(NE) > QINJBc(NE) genügen.
-
Sodann werden der erste und der dritte
Entscheidungswert QINJBa und QINJBc mit der Basiseinspritzmenge
QINJB verglichen (Schritt S140 und Schritt S145).
-
Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge
QINJB gleich dem ersten Entscheidungswert QINJBa oder größer ist
(JA in Schritt S140), wird als Betriebsmodus des Motors 10 der
homogene Modus (FMODE = 2) gewählt
(Schritt S180).
-
Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge
QINJB kleiner als der erste Entscheidungswert QINJBc und größer als
der dritte Entscheidungswert QINJBc ist (NEIN in Schritt S140 und
NEIN in Schritt S145), wird als Betriebsmodus des Motors 10 der
Schichtmodus (FMODE = null) gewählt
(Schritt S160).
-
Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge
QINJB gleich dem dritten Entscheidungswert QINJBc oder kleiner ist
(NEIN in Schritt S140 und JA in Schritt S145), bedeutet dies, dass
die Klimaanlage 50 nicht ausreichend Wärme bereitstellen kann; dann wird
als Betriebsmodus des Motors 10 der semigeschichtete Modus
gewählt
und der Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE auf eins gesetzt (Schritt
S170).
-
Wenn in der oben beschriebenen Weise
als Betriebsmodus des Motors 10 die homogene Verbrennung,
die Schichtverbrennung oder die semigeschichtete Verbrennung gewählt wird,
wird diese Routine zeitweilig unterbrochen.
-
Die ECU 80 stellt auf Grundlage
des Betriebsmodus-Anweisungswertes
FMODE verschiedene Steuerwerte für
den Motor 10 ein.
-
Im Folgenden werden unter Bezug auf
das Ablaufdiagramm in 6 die
Prozeduren zur Einstellung der Steuerwerte im Einzelnen erörtert. Die
in diesem Ablaufdiagramm dargestellte Reihenfolge wird bei jedem
Kurbelwellenwinkel CA wiederholt als Unterbrechungsroutine durch
die ECU 80 ausgeführt.
-
Beim Einstellen der Steuerwerte wird
zuerst ermittelt, ob der Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE gleich
null oder gleich eins ist (Schritt S210). Mit anderen Worten, es
wird ermittelt, ob der Betriebsmodus gerade im Zustand der Schicht verbrennung
(einschließlich
der semigeschichteten Verbrennung) oder der homogenen Verbrennung
ist. wenn ermittelt wird, dass gerade der homogene Verbrennungsmodus
vorliegt (NEIN in Schritt S210), werden die einzelnen Steuerwerte
des Motors 10 so eingestellt, dass sie den homogenen Verbrennungsmodus unterstützen (Schritt
S260). Beim homogenen Verbrennungsmodus dient der durch den Luftansaugdrucksensor 69 gemessene
Luftansaugdruck PM zur Darstellung der Motorlast, und die einzelnen
Steuerwerte werden auf Grundlage des Luftansaugdrucks PM und der
Motordrehzahl NE eingestellt. Wenn die einzelnen Regelwerte des
Motors 10 im homogenen Verbrennungsmodus eingestellt werden, wird
diese Routine vorübergehend
unterbrochen.
-
Wenn ermittelt wird, dass der Betriebsmodus gerade
im Zustand des Schichtmodus oder der semigeschichteten Verbrennung
ist (JA in Schritt S210), werden auf Grundlage der Basiseinspritzmenge
QINJB und der Motordrehzahl NE zuerst der Drosselklappenwinkel TA,
der Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt AINJ, die Gesamteinspritzmenge
QINJF (QINJF = Basiseinspritzmenge QINJB) sowie weitere Werte berechnet,
die die Schichtverbrennung unterstützen (Schritt S220).
-
Anschließend wird ermittelt, ob der
Betriebsmodus gerade im semigeschichteten Modus ist (Schritt S230).
Wenn der Betriebsmodus nicht gerade im semigeschichteten Modus ist
(NEIN in Schritt S230), wird diese Routine vorübergehend unterbrochen.
-
Wenn hingegen ermittelt wird, dass
der Betriebsmodus gerade im semigeschichteten Modus ist (JA in Schritt
S230), werden die Korrekturwerte DTA, DAINJ und DQINJ für den Drosselventilwinkel
TA, den Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt AINJ bzw. die Gesamteinspritzmenge
QINJF berechnet. Mittels der Korrektur werte DTA, DAINJ und DQINJ
werden der Drosselklappenwinkel TA, der Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt
AINJ und die Gesamteinspritzmenge QINJF korrigiert. Diese Regelwerte
TA, AINJ und QINJF werden eingestellt, um den semigeschichteten
Modus zu unterstützen
(Schritte S240 bis S252).
-
Zuerst wird auf Grundlage der Basiseinspritzmenge
QINJB und der Motordrehzahl NE ein Schließwert DTA des Drosselklappenwinkels
TA berechnet (Schritt S240) und der aktuelle Drosselklappenwinkel
TA für
die Schichtverbrennung um den Schließwert DTA verringert (Schritt
S242).
-
Auf Grundlage des Schließwertes
DTA wird ein Vorverschiebungswert DAINJ des Kraftstoff-Einspritzzeitpunktes
AINJ berechnet. Wenn diese Berechnung ausgeführt ist, wird der Vorverschiebungswert
DAINJ in dem Maße
vergrößert, wie
der Schließwert
DTA zunimmt.
-
Der aktuelle Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt AINJ
für den
Schichtmodus wird um den Vorverschiebungswert DAINJ verschoben (Schritt
S246).
-
Der Vorverschiebungswert DAINJ wird
aus folgendem Grund auf Grundlage des Schließwertes DTA berechnet. Wenn
der Drosselklappenwinkel TA auf Grundlage des Schließwertes
DTA verkleinert wird, nimmt die Ansaugluftmenge ab, wodurch sich die
Konzentration des Luft-/Kraftstoff-Gemischs an der Zündkerze 30 erhöht. Dies
kann zu Fehlzündungen
führen.
Diese Tendenz nimmt mit größeren Schließwerten
DTA zu.
-
Deshalb wird die Zeitspanne von der
Kraftstoffeinspritzung bis zur Zündung
verlängert,
indem der Kraftstoff-Einspritzzeitpunkt
AINJ durch den zunehmenden Schließwert DTA verstellt wird. Dadurch verbessert
sich die Verteilung des eingespritzten Kraftstoffs und die Konzentration
des Luft-/Kraftstoff-Gemischs an der Zündkerze 30 wird nicht übermäßig hoch.
-
Durch diese Korrektur des Drosselklappenwinkels
TA und des Kraftstoff-Einspritzzeitpunkts AINJ auf Grundlage des
Schließwertes
DTA und des Vorverschiebungswertes DAINJ werden das Drosselventil 17 geschlossen
und die Verteilung des eingespritzten Kraftstoffs im Verbrennungsraum
verbessert. Dadurch nehmen die Pumpverluste und die Kühlverluste
beim semigeschichteten Modus im Vergleich zum Schichtmodus zu und
die Motorleistung nimmt mit dem sinkenden thermischen Wirkungsgrad des
Motors ab. Aus diesem Grund wird beim semigeschichteten Modus zur
Erzielung derselben Motorleistung wie beim Schichtmodus mehr Kraftstoff
benötigt.
-
Auf Grundlage des Schließwertes
DTA wird eine erhöhte
Kraftstoff-Einspritzmenge DQINJ berechnet, die die verringerte Motorleistung
ausgleichen soll (Schritt S250). Je größer der Schließwert DTA
ist, desto geringer wird der thermische Wirkungsgrad des Motors.
Die Berechnung der erhöhten Kraftstoff-Einspritzmenge DQINJ
ergibt deshalb einen großen
Wert. Die Basiseinspritzmenge QINJB wird auf Grundlage der erhöhten Kraftstoff-Einspritzmenge
DQINJ erhöht,
und die korrigierte Einspritzmenge wird als Gesamteinspritzmenge
QINJF des semigeschichteten Modus eingestellt (Schritt S252), und
anschließend
wird die Routine vorübergehend unterbrochen.
-
Wenn ermittelt wird, dass die Klimaanlage
50 im Niederlastbereich nicht ausreichend Wärme bereitstellen kann, wechselt
entsprechend der oben beschriebenen Verbrennungssteuerung der vorliegenden
Ausführungsart
der Betriebsmodus in den semigeschichteten Modus, bei dem die Schichtbildung weniger
stark ausgeprägt
ist als beim Schichtmodus. Deshalb sinkt der thermische Wirkungsgrad
des Motors in dem Maße,
wie die Pumpverluste und die Kühlverluste
zunehmen, und zur Aufrechterhaltung der der Motorlast (Basiseinspritzmenge
QINJB) entsprechenden Motorleistung wird mehr Kraftstoff benötigt. Dadurch
nimmt die vom Verbrennungsgas im Verbrennungsraum 14 zum
Motorkühlmittel übertragene
Wärmemenge
zu, wodurch wiederum die Temperatur des Motorkühlmittels ansteigt.
-
Obwohl die Schichtbildung beim semigeschichteten
Modus weniger ausgeprägt
ist als beim Schichtmodus, ist die Temperatur des die Innenwand des
Verbrennungsraums 14 berührenden Verbrennungsgases niedriger
als beim homogenen Verbrennungsmodus, sodass die Kühlverluste
nicht nennenswert ansteigen.
-
Aus dem oben Gesagten ergibt sich,
dass diese Ausführungsart
außer
den Vorteilen (1) und (3) der ersten Ausführungsart noch den folgenden
Vorteil aufweist.
- (4) Es wird verhindert, dass
die Klimaanlage 50 nicht ausreichend Wärme bereitstellen kann, und gleichzeitig
so weit wie möglich
ein erhöhter
Kraftstoffbedarf begrenzt.
-
Dritte Ausführungsart
-
Die Beschreibung der dritten Ausführungsart konzentriert
sich vor allem auf die Unterschiede zur zweiten Ausführungsart.
Gemäß dieser
Ausführungsart
wird auf Grundlage der Heizleistung als Betriebsmodus der semigeschichtete
oder der homogene Verbrennungsmodus gewählt, wenn ermittelt wird, dass
die Klimaanlage 50 nicht die erforderliche Wärmemenge
bereitzustellen in der Lage ist.
-
Im Folgenden werden unter Bezug auf
die 8 und 9 die Einzelheiten der Verbrennungssteuerung
dieser Ausführungsart
beschrieben.
-
8 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Prozeduren einer Betriebsmodus-Einstellroutine
gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
veranschaulicht. Die Schritte im Ablaufdiagramm von 8 haben dieselben Bezugsnummern wie die
bereits beschriebenen entsprechenden Schritte des Ablaufdiagramms
von 5 und werden nicht
noch einmal beschrieben.
-
Beim Ausführen dieser Betriebsmodus-Einstellroutine
wird zuerst auf Grundlage der Motordrehzahl NE und des Gaspedalwinkels
ACCP die Basiseinspritzmenge QINJB berechnet (Schritte S110 und
S120). Dann werden auf Grundlage von der Motordrehzahl NE der erste
Entscheidungswert QINJBa, der zweite Entscheidungswert QINJBb und
der dritte Entscheidungswert QINJBc eingestellt. Hiervon sind der
erste und der zweite Entscheidungswert QINJBa und QINJBc mit denen
der zweiten Ausführungsart
identisch.
-
Der zweite Entscheidungswert QINJBb
dient zur Ermittlung der Heizleistung der Klimaanlage 50. Mit
sinkender Motorlast (Basiseinspritzmenge QINJB) verringert sich
die im Verbrennungsraum 14 erzeugte Verbrennungswärme und
somit die zum Motorkühlmittel übertragene
Wärmemenge.
Wenn die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb oder kleiner ist, bedeutet dies, dass die Heizleistung der
Klimaanlage 50 relativ niedrig ist. Wenn die Basiseinspritzmenge
QINJB größer als
der zweite Entscheidungswert QINJBb ist, bedeutet dies, dass die
Heizleistung der Klimaanlage 50 relativ hoch ist.
-
9 zeigt
das Diagramm der einzelnen Betriebskennwerte als Funktion der einzelnen
Entscheidungswerte QINJBc, QINJBb und QINJBc von der Motordrehzahl
NE. Dieses Diagramm zeigt, dass die Entscheidungswerte QINJBc, QINJBb
und QINJBc bei konstanter Motordrehzahl NE stets der Beziehung QINJBa(NE) > QINJBc(NE) > QINJBb(NE) genügen.
-
Dann werden der erste bis dritte
Entscheidungswert QINJBc, QINJBb und QINJBc mit der Basiseinspritzmenge
QINJB verglichen (Schritt S140, Schritt S145 und Schritt S147).
-
Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge
QINJB gleich dem dritten Entscheidungswert QINJBc oder kleiner ist
(NEIN in Schritt S140 und JA in Schritt S145), wird die Basiseinspritzmenge
QINJB noch mit dem zweiten Entscheidungswert QINJBb verglichen (Schritt
S147). Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge QINJB größer als
der zweite Entscheidungswert QINJBb ist (NEIN in Schritt S147),
wird als Betriebsmodus des Motors 10 der semigeschichtete
Verbrennungsmodus gewählt
und der Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE auf ein gesetzt (Schritt
S170).
-
Wenn ermittelt wird, dass die Basiseinspritzmenge
QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert QINJBb oder kleiner ist
(JA in Schritt S147), ist die Heizleistung der Klimaanlage 50 relativ
niedrig und unzureichend. Als Betriebsmodus des Motors 10 wird
daher der homogene Modus gewählt
und der Betriebsmodus-Anweisungswert FMODE auf zwei gesetzt (Schritt
S180).
-
Bei der Verbrennungssteuerung dieser
Ausführungsart
wird als Betriebsmodus der semigeschichtete oder der homogene Verbrennungsmodus gewählt, wenn
ermittelt wird, dass die Klimaanlage 50 im Niederlastbereich des
Motors eine schwache Heizleistung aufweist. Wenn ermittelt wird,
dass die Heizleistung der Klimaanlage 50 relativ schwach
ist, wird als Betriebsmodus der homogene Verbrennungsmodus gewählt, der
den niedrigsten thermischen Wirkungsgrad des Motors erbringt.
-
Wenn die Heizleistung der Klimaanlage 50 relativ
niedrig ist, steigt die Temperatur des Motorkühlmittels rasch an, wodurch
die Heizleistung schnell zunimmt. Bei relativ hoher Heizleistung
der Klimaanlage 50 hingegen ist die Verringerung des thermischen
Wirkungsgrades des Motors und somit der Anstieg des Kraftstoffverbrauchs
begrenzt.
-
Aus dem oben Gesagten ergibt sich,
dass die vorliegende Ausführungsart
zusätzlich
zu den Vorteilen (1) und (3) der ersten Ausführungsart die folgenden Vorteile
aufweist.
- (5) Das Ausmaß der Verringerung des thermischen
Wirkungsgrades des Motors wird passend zur Heizleistung der Klimaanlage 50 eingestellt. Dadurch
wird eine zuverlässige
Heizleistung bei begrenztem Kraftstoffverbrauch bereitgestellt.
- (6) Da das Niveau der Heizleistung der Klimaanlage 50 entsprechend
der Motorlast (Basiseinspritzmenge QINJB) ermittelt wird, die eng
mit der Heizleistung korreliert, ist man in der Lage, das Niveau
der Heizleistung richtig abzuschätzen.
-
Vierte Ausführungsart
-
Die Beschreibung der vierten Ausführungsart
konzentriert sich vor allem auf die Unterschiede zur ersten Ausführungsart.
Obwohl der zweite Entscheidungswert QINJBb bei der ersten Ausführungsart
nur ausgehend von der Motordrehzahl NE festgelegt wird, erfolgt
die Festlegung bei der vorliegenden Ausfüh rungsart ausgehend von der
Motordrehzahl NE und der Kühlmitteltemperatur
THW.
-
Im Folgenden wird unter Bezug auf
die 10 und 11 in Verbindung mit der
oben erörterten 2 die Verbrennungssteuerung
der vorliegenden Ausführungsart
im Einzelnen beschrieben.
-
Die Betriebsmodus-Einstellroutine
der vorliegenden Ausführungsart
unterscheidet sich in den folgenden Punkten vom Ablaufdiagramm von 2.
-
Wenn die Basiseinspritzmenge QINJB
ausgehend von der Motordrehzahl NE und dem Gaspedalwinkel ACCP (Schritt
S120 in 2) berechnet wird,
wird zuerst wie in 10 gezeigt
ausgehend von der Motordrehzahl NE der erste Entscheidungswert QINJBa
eingestellt (Schritt S135). Sodann wird ausgehend von der Motordrehzahl
NE und der Kühlmitteltemperatur
THW der zweite Entscheidungswert QINJBb eingestellt (Schritt S136).
-
Im Speicherbereich 84 sind
Betriebskennwerte gespeichert, die den Zusammenhang zwischen der
Motordrehzahl NE, der Kühlmitteltemperatur
THW und dem zweiten Entscheidungswert QINJBb definieren, sowie Betriebskennwerte,
die den Zusammenhang zwischen der Motordrehzahl NE und dem ersten
Entscheidungswert QINJBa definieren. Die einzelnen Entscheidungswerte
QINJBa und QINJBb werden ausgehend von den Betriebskennwerten eingestellt.
-
In 11 sind
die Betriebskennwerte in Diagrammform dargestellt. Dieses Diagramm
zeigt, dass der zweite Entscheidungswert QINJBb bei konstanter Motordrehzahl
NE mit steigender Kühlmitteltemperatur
THW abnimmt.
-
Wenn die einzelnen Entscheidungswerte QINJBa
und QINJBb eingestellt sind, werden diese Entscheidungswerte QINJBa
und QINJBb mit der Basiseinspritzmenge QINJB verglichen und ausgehend
vom Ergebnis als Betriebsmodus entweder der Schichtmodus oder der
homogene Modus gewählt (Schritte
S140 bis S180 in 2).
-
Bei der oben beschriebenen Verbrennungssteuerung
der vorliegenden Ausführungsart
nimmt der zweite Entscheidungswert QINJBb mit steigender Kühlmitteltemperatur
THW ab. Deshalb ist der zweite Entscheidungswert QINJBb genauer
und brauchbarer für
die Entscheidung, ob die Klimaanlage 50 ausreichend Wärme zu liefern
in der Lage ist.
-
Die Heizleistung der Klimaanlage 50 wird nicht
nur durch die aktuelle Motorlast bzw. die gerade vom Verbrennungsgas
zum Motorkühlmittel übertragene
Wärmemenge
bestimmt, sondern zusätzlich auch
durch die zuvor vom Verbrennungsgas zum Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge.
Selbst wenn zum Beispiel die Motorlast niedrig und die gerade zum
Motorkühlmittel übertragene
Wärmemenge gering
ist, kann die Heizleistung der Klimaanlage 50 ausreichen,
wenn die Kühlmitteltemperatur
THW durch die zuvor zum Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge
hinreichend erhöht
wurde. Hingegen kann die Heizleistung der Klimaanlage 50 auch
bei hoher Motorlast und einer im Augenblick entsprechend hohen zum
Motorkühlmittel übertragenen Wärmemenge
nicht ausreichen, wenn zuvor nur wenig Wärme zum Motorkühlmittel übertragen
wurde und die Kühlmitteltemperatur
THW deshalb niedrig ist.
-
Deshalb stellt man fest, dass sich
die Heizleistung der Klimaanlage 50 mit der Änderung
der Kühlmitteltemperatur
ZHW ändert,
wenn der zweite Entscheidungswert QINJBb auf Grundlage der Kühlmitteltemperatur
THW eingestellt wird.
-
Aus dem oben Gesagten ergibt sich,
dass die vorliegende Ausführungsart
zusätzlich
zu den Vorteilen (1) bis (3) der ersten Ausführungsart noch den folgenden
Vorteil aufweist.
- (7) Da man genau zu ermitteln
in der Lage ist, ob die Klimaanlage 50 eine ausreichende
Wärmemenge
bereitstellen kann, kann man auch wirksam die Bereitstellung einer
angemessenen Wärmemenge
durch die Klimaanlage 50 sicherstellen und zugleich den
Kraftstoffverbrauch begrenzen.
-
Fünfte Ausführungsart
-
Die Beschreibung der fünften Ausführungsart
konzentriert sich vor allem auf die Unterschiede gegenüber der
zweiten Ausführungsart.
Während
der Schließwert
DTA des Drosselklappenwinkels TA bei der zweiten Ausführungsart
lediglich auf der Basiseinspritzmenge QINJB und der Motordrehzahl
NE beruht, wird der Schließwert
DTA bei der vorliegenden Ausführungsart
ausgehend von der Kühlmitteltemperatur
THW, der Basiseinspritzmenge QINJB und der Motordrehzahl NE eingestellt.
-
Im Folgenden wird unter Bezug auf
die 12 bis 14 in Verbindung mit der
oben beschriebenen 6 die
Verbrennungssteuerung der vorliegenden Ausführungsart im Einzelnen beschrieben.
-
Die Prozedur der Einstellung der
verschiedenen Steuerwerte bei dieser Ausführungsart unterscheidet sich
in den folgenden Punkten von der zweiten Ausführungsart von 6.
-
Wenn ermittelt wird, dass als Betriebsmodus der
semigeschichtete Modus gewählt
wurde (JA in Schritt S230 in 6),
wird wie in 12 gezeigt (Schritt
S241) ausgehend von der Ba siseinspritzmenge QINJB, der Motordrehzahl
NE und der Kühlmitteltemperatur
THW der Schließwert
DTA berechnet.
-
Die Kühlmitteltemperatur THW dient
zur Abschätzung
der Heizleistung der Klimaanlage 50. Je niedriger die Kühlmitteltemperatur
THW ist, desto geringer ist die geschätzte Heizleistung der Klimaanlage 50.
-
Im Speicherbereich 84 sind
die Betriebskennwerte gespeichert, die den Zusammenhang zwischen
der Basiseinspritzmenge QINJB, der Motordrehzahl NE, der Kühlmitteltemperatur
THW einerseits und dem Schließwert
DTA andererseits definieren. Der Schließwert DTA wird ausgehend von
diesen Betriebskennwerten berechnet.
-
13 ist
ein Diagramm, das den Zusammenhang zwischen der Kühlmitteltemperatur
THW und dem Schließwert
DTA bei konstanter Basiseinspritzmenge QINJB und Motordrehzahl NE
zeigt. Dieses Diagramm zeigt, dass der berechnete Schließwert DTA
zunimmt, wenn die Kühlmitteltemperatur
THW sinkt bzw. die geschätzte
Heizleistung der Klimaanlage 50 abnimmt.
-
Wenn der Schließwert DTA auf diese Weise berechnet
wird, wird der Drosselklappenwinkel TA auf der Grundlage des Schließwertes
DTA korrigiert, und der Einspritzzeitpunkt AINJ sowie die eingespritzte
Gesamtkraftstoffmenge QINJF werden ausgehend vom Schließwert DTA
so berechnet, dass sie den semigeschichteten Modus unterstützen (Schritte S242
bis S252 in 6).
-
Wenn bei der Verbrennungssteuerung
der vorliegenden Erfindung aufgrund der Ermittlung, dass die Heizleistung
der Klimaanlage 50 nicht ausreicht, der Betriebsmodus auf
semigeschichtet gesetzt wird, wächst
der Schließwert
DTA des Drosselklappen winkels TA in der semigeschichteten Betriebsart
in dem Maße,
wie die geschätzte
Heizleistung der Klimaanlage 50 abnimmt.
-
Mit zunehmendem Schließwert DTA
wird der Einspritzzeitpunkt AINJ weiter vorverschoben, und die eingespritzte
Gesamtkraftstoffmenge QINJF nimmt zu. Deshalb nimmt die Schichtbildung
im semigeschichteten Modus umso stärker ab, je geringer die geschätzte Heizleistung
der Klimaanlage 50 ist.
-
Wenn die Kühlmitteltemperatur THW niedrig ist
und ermittelt wird, dass die Heizleistung der Klimaanlage 50 gering
ist, nimmt wie in 14 gezeigt
der thermische Wirkungsgrad des Motors stärker ab und die je Zeiteinheit
zum Motorkühlmittel übertragenen Wärmemenge
zu. Folglich steigt die Temperatur des Motorkühlmittels schneller an, und
die Heizleistung der Klimaanlage 50 verbessert sich rasch.
Wenn hingegen die Kühlmitteltemperatur
THW hoch ist, woraus eine hohe Heizleistung der Klimaanlage 50 ermittelt
wurde, ist die Verringerung des thermischen Wirkungsgrades des Motors
begrenzt ab. Das führt
dazu, dass weniger Wärme
zum Motorkühlmittel übertragen
und somit der Kraftstoffverbrauch begrenzt wird.
-
Aus dem oben Gesagten ergibt sich,
dass die vorliegende Ausführungsart
außer
den Vorteilen (1) und (3) der ersten Ausführungsart und dem Vorteil (4)
der zweiten Ausführungsart
noch die folgenden Vorteile aufweist.
- (8) Da
die Schichtbildung beim semigeschichteten Modus gemäß der Heizleistung
der Klimaanlage 50 richtig eingestellt ist, wird eine unzureichende Heizung
durch die Klimaanlage 50 verhindert und gleichzeitig der
Kraftstoffverbrauch begrenzt.
- (9) Da die Heizleistung der Klimaanlage 50 auf Grundlage
der Kühlmitteltemperatur
THW abgeschätzt
wird, die eng mit der Heizleistung korreliert, wird die Heizleistung
genau abgeschätzt.
-
Sechste Ausführungsart
-
Die Beschreibung der sechsten Ausführungsart
konzentriert sich vor allem auf die Unterschiede gegenüber der
ersten Ausführungsart.
Bei dieser Ausführungsart
wird die Basiseinspritzmenge QINJB mit den einzelnen Entscheidungswerten QINJ-Ba und QINJBb verglichen,
und es wird ermittelt, ob die Temperatur der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft
(die Temperatur der Luft unmittelbar nach dem Durchströmen des
Wärmeaustauschers 51 mit
einer vorgegebenen Strömungsgeschwindigkeit)
höher als
ein vorgegebener Temperaturwert ist, bei welcher sichergestellt
ist, dass die Klimaanlage 50 ausreichend Wärme bereitstellt;
anschließend
wird ausgehend von den Ergebnissen dieser Entscheidungen der Betriebsmodus gewählt.
-
Im Folgenden wird unter Bezug auf 15 die obige Verbrennungssteuerung
der vorliegenden Ausführungsart
im Einzelnen beschrieben.
-
15 ist
ein Ablaufdiagramm, das die Prozeduren einer Betriebsmodus-Einstellroutine
gemäß der vorliegenden
Ausführungsart
veranschaulicht. Diejenigen Schritte im Ablaufdiagramm von 15 mit identischen Bezugsnummern
wie bei den entsprechenden Schritten im Ablaufdiagramm von 2 sind bereits erklärt worden
und werden nicht noch einmal erörtert.
-
Bei der Realisierung dieser Betriebsmodus-Einstellroutine
wird die Basiseinspritzmenge QINJB mit den einzelnen Entscheidungswerten
QINJBa und QINJBb verglichen (Schritte S140 und S150). Wenn ermittelt
wird, dass die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb oder kleiner ist (JA in Schritt S150), wird anschließend ermittelt,
ob die Temperatur der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft
höher als
ein vorgegebener Temperaturwert (z.B. 50 °C) ist (Schritt S155) .
-
Diese Entscheidung wird in der folgenden Reihenfolge
gefällt.
Zuerst wird anhand der Stellung des Innenluft/Außenluft-Wahlschalters 77 ermittelt, ob
die Klimaanlage 50 Außenluft
oder Innenluft ansaugt. Wenn die Klimaanlage 50 Luft von
außen
ansaugt, wird die Temperatur der Warmluft anhand der Kühlmitteltemperatur
THW und der Außenlufttemperatur
THA abgeschätzt
und dann ermittelt, ob die geschätzte
Temperatur höher
als der vorgegebene Temperaturwert ist. Wenn die Klimaanlage 50 Luft aus
dem Fahrgastraum 92 ansaugt, wird die Temperatur der Warmluft
anhand der Kühlmitteltemperatur THW
und der Innentemperatur THC des Fahrgastraums 92 abgeschätzt und
anschließend
ermittelt, ob die geschätzte
Temperatur höher
als der vorgegebene Temperaturwert ist.
-
Die Temperatur der Warmluft kann
zum Beispiel mittels der folgenden Gleichungen abgeschätzt werden.
-
Wenn Außenluft angesaugt wird:
THE
= THA + K1(THW – THA)
+ K2 ... (7)
(Wenn Innenluft eingeblasen wird:)
THE =
THC + K1(THW – THC)
+ K2 ... (8),
wobei THE die Temperatur der Warmluft und K1
und K2 Konstanten sind.
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Bei der obigen Entscheidung korreliert
die Kühlmitteltemperatur
THW mit der vom Wärmeaustauscher 51 zu
Luft übertragenen
Wärmemenge,
und die Außenlufttemperatur
THA und die Fahrgastraumtemperatur THC korrelieren mit der Anfangstemperatur
der Luft vor der Erwärmung
durch den Wärmeaustauscher 51.
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Wenn ermittelt wird, dass die Temperatur
der Warmluft gleich dem vorgegebenen Temperaturwert oder niedriger
ist (NEIN in Schritt S155), wird als Betriebsmodus der homogene
Modus gewählt
(FMODE = 2) (Schritt S180). In diesem Fall steigt die Temperatur
des Kühlmittels
an, sodass die Heizleistung der Klimaanlage 50 rasch zunimmt.
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Wenn ermittelt wird, dass die Temperatur
der Warmluft höher
als der vorgegebene Temperaturwert ist (JA in Schritt S155), wird
als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt (FMODE = 0) (Schritt S160). In
diesem Fall sinkt daher der Kraftstoffverbrauch.
-
Bei der Verbrennungssteuerung der
vorliegenden Ausführungsart
ergibt sich aus dem oben Gesagten, dass nach der Ermittlung, dass
die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb oder kleiner ist, ermittelt wird, ob die Temperatur der Warmluft
höher als
der vorgegebene Temperaturwert ist. Als Betriebsmodus wird nur dann
der homogene Modus gewählt,
wenn ermittelt wird, dass die Temperatur der Warmluft höher ist
als der vorgegebene Temperaturwert.
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Dadurch wird verhindert, dass als
Betriebsmodus der homogene Modus gewählt wird, wenn die Temperatur
der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft
hoch genug ist, um durch die Klimaanlage 50 eine angemessene
Heizleistung bereitzustellen. Auf diese Weise wird eine unnötige Verringerung
des Verbrennungs-Wirkungsgrades ausgeschlossen.
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Aus dem oben Gesagten folgt daher,
dass die vorliegende Ausführungsart
neben den Vorteilen (1) bis (3) der ersten Ausführungsart noch die folgenden
Vorteile aufweist.
- (10) Da anhand der Temperatur
der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft
genauer ermittelt wird, ob die Klimaanlage 50 ausreichen
Wärme zu
liefern in der Lage ist, wird der Kraftstoffverbrauch so weit wie
möglich
verringert, indem eine unnötige
Verringerung des Verbrennungs-Wirkungsgrades ausgeschlossen wird.
- (11) Die Temperatur der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft
wird ermittelt, indem sie auf die vom Motorkühlmittel übertragene Wärmemenge
und die Anfangstemperatur der Luft vor dem Erwärmen bezogen wird. Da die Entscheidung
auf genaueren Daten beruht, ist sie zuverlässiger.
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Siebente Ausführungsart
-
Die Beschreibung der siebenten Ausführungsart
konzentriert sich vor allem auf die Unterschiede gegenüber der
ersten Ausführungsart.
Bei dieser Ausführungsart
wird die Basiseinspritzmenge QINJB mit den einzelnen Entscheidungswerten QINJ-Ba und QINJBb verglichen,
die Stellung des Temperaturwahlschalters 76 ermittelt und
anhand der Ergebnisse dieser Entscheidungen der Betriebsmodus gewählt.
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Die obige Verbrennungssteuerung der
vorliegenden Ausführungsart
wird im Folgenden unter Bezug auf 16 im
Einzelnen beschrieben.
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16 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine Betriebsmodus-Einstellroutine gemäß dieser Ausführungsart
veranschaulicht.
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Diejenigen Schritte im Ablaufdiagramm
von 16 mit identischen
Bezugsnummern wie bei den entsprechenden Schritten des oben beschriebenen Ablaufdiagramms
in 2 werden nicht noch
einmal erörtert.
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Bei der Realisierung dieser Betriebsmodus-Einstellroutine
wird die Basiseinspritzmenge QINJB mit den einzelnen Entscheidungswerten
QINJBa und QINJBb verglichen (Schritte S140 und S150). Wenn ermittelt
wird, dass die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb oder kleiner ist, wird anschließend ermittelt, ob der Temperaturwahlschalter 76 auf
die niedrigste Temperatur eingestellt ist (Stellung niedrigste Temperatur)(Schritt
S157).
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Wenn ermittelt wird, dass der Temperaturwahlschalter 76 nicht
in der Stellung niedrigste Temperatur steht (NEIN in Schritt S157),
wird als Betriebsmodus der homogene Modus gewählt (FMODE = 2) (Schritt S180).
Deshalb wird in diesem Fall der Temperaturanstieg des Motorkühlmittels
beschleunigt, um die Heizleistung der Klimaanlage 50 rasch zu
steigern.
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Wenn ermittelt wird, dass der Temperaturwahlschalter 76 in
der Stellung niedrigste Temperatur steht (JA in Schritt S157), besteht
keine Notwendigkeit, die Temperatur im Fahrgastraum 92 durch
die Klimaanlage 50 zu erhöhen, sodass es nicht erforderlich
ist, die Temperatur des Motorkühlmittels
zu erhöhen.
Deshalb wird als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt (FMODE
= 0) (Schritt S160). Somit wird in diesem Fall der Kraftstoffverbrauch
gesenkt.
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Bei der Verbrennungssteuerung dieser
Ausführungsart
wird wie oben erörtert
anhand der Stellung des Temperaturwahlschalters 76 ermittelt,
ob die Klimaanlage 50 die Temperatur erhöhen soll. Wenn
ermittelt wird, dass kein Bedarf an einer Tempera turerhöhung besteht,
wird die Wahl des homogenen Modus als Betriebsmodus unterbunden
und als Betriebsmodus der Schichtmodus gewählt, wenn die Motorlast (Basiseinspritzmenge
QINJB) gleich dem Entscheidungswert (zweiter Entscheidungswert QINJBb)
oder kleiner ist.
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Dadurch wird verhindert, dass der
Betriebsmodus in den homogenen Modus wechselt und die Heizleistung
erhöht,
wenn dies nicht erforderlich ist. Somit wird eine überflüssige Verringerung
des Verbrennungs-Wirkungsgrades vermieden und die Ausnutzung des
Kraftstoffs verbessert.
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Aus dem oben Gesagten ergibt sich
somit, dass diese Ausführungsart
außer
den Vorteilen (1) bis (3) der ersten Ausführungsart noch den folgenden Vorteil
aufweist.
- (12) Die Kraftstoffausnutzung wird
weiter verbessert.
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Weitere Ausführungsarten
-
Die Strukturen der oben beschriebenen
Ausführungsarten
können
wie folgt abgewandelt werden.
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Bei der ersten Ausführungsart
kann die Heizleistung der Klimaanlage 50 abgeschätzt werden, wenn
man ermittelt, dass die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten
Entscheidungswert QINJBb oder kleiner ist, sodass als Betriebsmodus
der homogene Modus gewählt
wird. In dem Maße,
wie die geschätzte
Heizleistung abnimmt, kann der Zündzeitpunkt
der homogenen Verbrennung verzögert werden.
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Bei geringer Heizleistung der Klimaanlage 50 führt bei
dieser Struktur die Verzögerung
des Zündzeitpunktes
zu einer Verringerung des Verbrennungs-Wirkungsgrades, sodass zur
Erzeugung derselben Motorleistung mehr Kraftstoff benötigt wird. Ferner
steigen dadurch die Kühlverluste
an. Aus diesem Grund sinkt der thermische Wirkungsgrad des Motors
weiter, was zum Temperaturanstieg des Motorkühlmittels führt. Hierdurch wird die Heizleistung der
Klimaanlage 50 schnell verbessert. Wenn die Heizleistung
der Klimaanlage 50 hingegen hoch ist, führt die Vorverlegung des Zündzeitpunktes
zur Verringerung der Kühlverluste.
Hierdurch wird die Verringerung des Verbrennungs-Wirkungsgrades verhindert und somit
der Kraftstoffverbrauch begrenzt.
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Das Ausmaß der Verringerung des thermischen
Wirkungsgrades des Motors wird daher in Abhängigkeit von der Heizleistung
der Klimaanlage 50 eingestellt. Dadurch wird eine unangepasste
Heizleistung vermieden und gleichzeitig der Kraftstoffverbrauch
begrenzt.
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Die Heizleistung der Klimaanlage 50 kann mittels
der folgenden im obigen Abschnitt der fünften Ausführungsart erörterten
Schemata abgeschätzt werden:
- (a1) Es wird davon ausgegangen, dass die Heizleistung
umso geringer ist, je niedriger die Kühlmitteltemperatur THW ist.
- (a2) Es wird davon ausgegangen, dass die Heizleistung umso geringer
ist, je niedriger die Motorlast (z.B. die Basiseinspritzmenge QINJB)
ist.
- (a3) Bezüglich
mindestens einer Temperatur, und zwar entweder der Fahrgastraumtemperatur
THC oder der Außentemperatur
THA, wird davon ausgegangen, dass die Heizleistung umso geringer ist,
je niedriger eine solche Temperatur ist.
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Bei der fünften Ausführungsart kann die Heizleistung
der Klimaanlage 50 mittels des Schätzschemas (a2) oder (a3) abgeschätzt werden.
Wenn speziell das Schätzschema
(a2) Verwendung findet, wird bei abnehmender Motorlast (Basiseinspritzmenge
QINJB) der Schließwert
DTA des Drosselventilwinkels TA vergrößert. Der Schließwert DTA
ist somit relativ kleiner, wenn man vom Schichtmodus in den semigeschichteten
Modus wechselt. Dadurch kann beim Wechsel des Betriebsmodus eine
rasche Änderung
des Verbrennungszustandes des Motors begrenzt und somit wiederum
eine vorübergehende Änderung
der Motorleistung verhindert werden.
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Bei der fünften Ausführungsart wird als Betriebsmodus
der homogene Modus oder der semigeschichtete Modus gewählt, wenn
die Basiseinspritzmenge QINJB gleich dem zweiten Entscheidungswert
QINJBb oder dem dritten Entscheidungswert QINJBc oder kleiner ist.
Als Betriebsmodus wird der homogene Modus oder der semigeschichtete
Modus gewählt,
wenn mindestens eine der folgenden Temperaturen, und zwar die Kühlmitteltemperatur
THW, die Außenlufttemperatur
THA und Fahrgastraumtemperatur THC, gleich einem vorgegebenen Temperaturschwellenwert
ist.
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Bei der fünften Ausführungsart kann sich der zweite
Entscheidungswert QINJBb oder der dritte Entscheidungswert QINJBc
verringern, wenn eine der Temperaturen, und zwar die Kühlmitteltemperatur
THW, die Außenlufttemperatur
THA und die Fahrgastraumtemperatur THC ansteigt.
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Bei der dritten Ausführungsart,
also wenn die Basiseinspritzmenge QINJB bzw. die Motorlast gleich
dem dritten Entscheidungswert QINJBc oder kleiner ist, wird der
Basiseinspritzmenge QINJB mit dem zweiten Entscheidungswert QINJBb
verglichen und auf Grundlage des Vergleichsergebnisses als Betriebsmodus
entweder der semigeschichtete Modus oder der ho mogene Modus gewählt. Dieser Wechsel
des Betriebsmodus kann anhand von Parametern erfolgen, die mit der
Heizleistung der Klimaanlage 50 korrelieren, wie beispielsweise
der Kühlmitteltemperatur
THW, der Außenlufttemperatur
THA und der Fahrgastraumtemperatur THC.
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In diesem Fall nimmt man mindestens
eine der folgenden Temperaturen, und zwar die Kühlmitteltemperatur THW, die
Außenlufttemperatur
THA und die Fahrgastraumtemperatur THC, als Referenztemperatur und
wählt als
Betriebsmodus den homogenen Modus, wenn die Referenztemperatur gleich oder
niedriger als ein vorgegebener Temperaturschwellenwert ist, bzw.
wählt als
Betriebsmodus den semigeschichteten Modus, wenn die Referenztemperatur
höher als
der vorgegebene Temperaturschwellenwert ist.
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Bei der Struktur der ersten bis siebenten Ausführungsart
kann der zweite Entscheidungswert QINJBb oder der dritte Entscheidungswert
QINJBc je nach der Stellung des Temperaturwahlschalters 76 variieren.
Zum Beispiel ist in diesem Fall der zweite Entscheidungswert QINJBb
oder der dritte Entscheidungswert QINJBc umso größer, je höher die durch den Temperaturwahlschalter 76 eingestellte
Temperatur ist.
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Bei der ersten bis fünften Ausführungsart, also
wenn ermittelt wird, dass die Klimaanlage 50 nicht ausreichend
Wärme bereitstellen
kann, wechselte der Betriebsmodus nach dem Fällen einer Entscheidung in
den homogenen Modus oder in den semigeschichteten Modus. Der Betriebsmodus
kann nur dann geändert
werden, wenn der ermittelte Betriebsszustand eine bestimmte Zeit
lang andauert. Dadurch wird verhindert, dass der Verbrennungszustand
des Motors durch häufiges
Umschalten des Betriebsmodus verschlechtert wird.
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Bei der sechsten Ausführungsart
werden zum Abschätzen
der Temperatur der am Wärmeaustauscher 51 vorbeigeströmten Warmluft
die Kühlmitteltemperatur
THW, die Außenlufttemperatur
THA und die Fahrgastraumtemperatur THC herangezogen. Die Temperatur
dieser Warmluft kann jedoch auch anhand lediglich einer der Temperaturen
THW, THA bzw. THC abgeschätzt
werden.
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Bei der fünften Ausführungsart kann sich die Schichtbildung
im semigeschichteten Modus oder die Verzögerung des Zündzeitpunkts
im homogenen Modus in Abhängigkeit
von der geschätzten
Temperatur der durch den Wärmeaustauscher 51 geströmten Warmluft ändern. In
diesem Fall nimmt mit der Verringerung der geschätzten Temperatur die Schichtbildung
ab oder die Verzögerung
des Zündzeitpunktes zu.
Zur Abschätzung
der Temperatur der Warmluft kann jedes der bei der sechsten Ausführungsart
erörterten
Schätzschemata
verwendet werden.
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Bei der fünften Ausführungsart, also wenn ermittelt
wird, dass die Klimaanlage 50 nicht ausreichend Wärme liefern
kann, kann die Schichtbildung durch Verringerung der Stärke der
Wirbelströmung verringert
werden, zum Beispiel indem man den Wirbelklappenwinkel verstellt.
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Bei der siebenten Ausführungsart
wird verhindert, dass als Betriebsmodus der homogene Modus gewählt wird,
wenn der Temperaturwahlschalter 76 in der Stellung niedrigste
Temperatur steht. Dieser Prozess kann auch bei der zweiten bis sechsten
Ausführungsart
angewendet werden, sodass das Umschalten des Betriebsmodus in den
homogenen Modus oder den semigeschichteten Modus verhindert wird.
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Obwohl die Klimaanlage 50 in
den oben beschriebenen einzelnen Ausführungsarten so beschrieben
wurde, dass sie sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen geeignet ist, kann die
Klimaanlage 50 auch so beschaffen sein, dass sie nur Wärme liefert.
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Die vorliegenden Beispiele und Ausführungsarten
dienen nur der Veranschaulichung und stellen keine Einschränkung dar;
dabei ist die Erfindung nicht auf die darin angegebenen Details
beschränkt,
sondern kann innerhalb des Geltungsbereichs und des Sinns der beiliegenden
Ansprüche
abgewandelt werden.
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Eine Klimaanlage 50 heizt
den Fahrgastraum mittels eines Kühlmittels,
welches im Wassermantel eines Motors zirkuliert. Eine elektrische
Steuervorrichtung 80 des Motors steuert den Motor so, dass
bei hoher Motorlast eine Homogenladungs-Verbrennung und bei niedriger Motorlast
eine Schichtladungs-Verbrennung
stattfindet. Ferner steuert die ECU 80 den Motor so, dass
die Homogenladungs-Verbrennung stattfindet, wenn die Heizleistung
der Klimaanlage 50 nicht ausreicht. Dadurch sinkt der thermische
Wirkungsgrad des Motors, und vom Verbrennungsgas wird mehr Wärme an das Kühlmittel
abgegeben. Dadurch erreicht die Klimaanlage 50 eine ausreichende
Heizleistung.