DE60005273T2 - Signalverarbeitungsschaltung für Modulation der Abtastgeschwindigkeit - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung betrifft allgemein die Abtaststrahlgeschwindigkeitsmodulation (SVM), und insbesondere eine darin verwendete Schaltungsanordnung.
  • BESCHREIBUNG DES HINTERGRUNDS DER ERFINDUNG
  • Die sichtbare Schärfe eines Kathodenstrahlröhrenbilds kann verbessert werden, indem die Geschwindigkeit des Abtaststrahls einer Ableitung des Videosignals entsprechend moduliert wird. Das Ableitsignal oder SVM-Signal kann aus der Helligkeitskomponente des Videosignals abgeleitet werden und wird verwendet, um Änderungen der Abtaststrahlgeschwindigkeit zu erzeugen. Die Verlangsamung der Abtastgeschwindigkeit des Elektronenstrahls führt zu einer lokalisierten Aufhellung des angezeigten Bilds, während die Beschleunigung der Abtastgeschwindigkeit zu einer lokalisierten Verdunkelung der Anzeige führt. Dadurch kann an den Flanken des angezeigten Bilds ein schnellerer Übergang oder eine schnellere Anstiegzeit wahrgenommen werden, wenn die Leuchtstärke der Anzeige an den Flanken geändert wird. Diese Methode zur Verbesserung der Schärfe hat gegenüber der videofrequenzabhängigen Spitzenanhebung verschiedene Vorteile zu bieten, zum Beispiel wird die Überstrahlung der spitzigen hellen Bildelemente vermieden, und überdies wird kein unerwünschtes Rauschen des Videosignals verstärkt, das innerhalb der Bandbreite der Anordnung zur Spitzenanhebung des Videosignals liegt.
  • Die Geschwindigkeit des Abtaststrahls kann durch eine SVM-Spule moduliert werden, die im Hals der Bildröhre angeordnet ist, um ein zusätzliches oder SVM-Ablenkfeld zu erzeugen. Das SVM-Ablenkfeld bewirkt in Verbindung mit dem Hauptablenkfeld je nach Polarität des Stroms in der SVM-Spule die Beschleunigung oder Verlangsamung des Elektronenstrahls. Die Menge der Strahlbeschleunigung oder -verlangsamung ist also proportional zur Größe des SVM-Stroms, die wiederum proportional zu den Komponenten des angezeigten Videosignals ist.
  • Da das SVM-Signal allgemein für den hochfrequenten Inhalt des Videosignals repräsentativ ist, versteht es sich, daß die Größe und spektrale Zusammensetzung des SVM-Spulenstroms ausreicht, um leicht gekoppelt zu werden und unerwünschte fremde Übersprechkomponenten zu erzeugen. Zudem führt jede unerwünschte nichtlineare Verarbeitung des SVM-Signals zur Erzeugung von harmonisch verwandten Spektralartefakten, die leicht über verschiedene Übersprechmechanismen gekoppelt werden können.
  • In US 5.196.941 wird eine Abtaststrahlgeschwindigkeitsmodulationsvorrichtung offenbart, in welcher ein Videosignal an einen Eingangsdifferentialverstärker angelegt wird, auf den ein Ausgangsbegrenzungsverstärker folgt. Der Strom durch den Eingangsdifferentialverstärker wird umgekehrt zum Strom durch den Ausgangsverstärker variiert, um einen starken Leistungsverlust der Ausgabegeräte zu vermeiden.
  • US 4.185.301 beschreibt ein Abtastgeschwindigkeitsmodulationssystem, in dem eine mittlere Verlustleistung in einem treibenden Ausgangsverstärker erkannt wird, um eine Verstärkung eines Vorverstärkers in einer vorhergehenden Stufe zu steuern, damit die Zunahme der Verlustleistung im Ausgangsverstärker unterdrückt wird. Das an den Vorverstärker angelegte Wechselstromsignal wird zur Masse umgeleitet, wenn der Strom durch den Ausgangsverstärker einen vorgegebenen Wert übersteigt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Vorrichtung zur Bildverstärkung in einer Kathodenstrahlbildröhre umfaßt einen Verstärker für ein Abtastgeschwindigkeitsmodulationssignal. Das Abtastgeschwindigkeitsmodulationssignal weist eine Wechselstromkomponente und einen Gleichstromwert auf. Ein Rückkopplungskreis spricht auf die Verlustleistung im Verstärker an, um die Wechselstromkomponente und den Gleichstromwert mit einem ersten Steuersignal zu steuern, und um nur den Gleichstromwert mit einem zweiten Steuersignal zu steuern.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 zeigt einen beispielhaften Abtaststrahlgeschwindigkeitsmodulationstreiberverstärker und eine Abtastgeschwindigkeitsmodulationsspule (SVM-Spule).
  • 2 zeigt eine beispielhafte SVM-Schaltungsanordnung zur Verwendung mit hochauflösenden Fernsehsignalen.
  • 3 zeigt eine erfindungsgemäße SVM-Schaltungsanordnung zur SVM-Signalamplitudensteuerung mit Gleichstromstabilisierung.
  • 4 stellt das Signal V1 dar, wenn die SVM-Signalamplitude variiert wird.
  • 5A stellt das Signal V1 gemäß einer erfindungsgemäßen Anordnung dar.
  • 5B stellt das Amplitudensteuersignal V3 auf den gleichen Achsen wie 5A dar.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • 1 zeigt einen Abtaststrahlgeschwindigkeitsmodulationssignalprozessor und SVM-Spulentreiberverstärker. Ein SVM-Eingangssignal, Y' und Y'gnd, ist mit einem Differentialverstärker 100 gekoppelt und kann durch wohlbekannte Verfahren erzeugt werden, zum Beispiel durch Differenzierung der Helligkeitskomponente des Videosignals. Der Verstärker 100 sorgt für die Verstärkung des SVM-Eingangssignals und auch für die Amplitudensteuerung des Ausgangssignals V1. Der Pufferverstärker 200 empfängt das Ausgangssignal V1 und sorgt für die Trennung zwischen dem verstärkungsbestimmenden Teil des Verstärkers 100 und dem Treiberverstärker 300, der den Leistungsverstärker 400 und die SVM-Spule L3 treibt. Der Strom I2, der im Leistungsverstärker 400 fließt, entwickelt eine Spannung V2, die mit dem Tiefpaßfilter 500 gekoppelt ist, um eine Steuerspannung V3 zu ergeben. Die Spannung V3 wird rückgekoppelt, um den Strom I1 im Differentialverstärker 100 zu steuern. Wenn der Strom I2 im Leistungsverstärker 400 zunimmt, nehmen daher auch die Spannungen V2 und V3 zu. Der Anstieg der Spannung V3 reduziert die Basis-Emitter-Vorspannung des Transistors Q3, wodurch der Strom I1 im Differentialverstärker 100 abnimmt. Die Abnahme des Differentialverstärkerstroms I1 bewirkt eine Reduktion der Signalamplitude V1, wodurch ein negativer Rückkopplungsregelkreis gebildet wird, der die SVM-Treibersignalamplitude reduziert und einen starken Leistungsverlust im SVM-Spulentreiberverstärker 400 verhindert. Da die SVM-Signalamplitude aber vom Differentialverstärker 100 der Spannung V3 entsprechend gesteuert wird, versteht es sich, daß solch ein Steuersignal von einer Schärfeeinstellung des Benutzers abgeleitet werden kann. Solch eine manuelle Einstellung der SVM-Signalamplitude oder Spitzenanhebung kann durch einen offenen Regelkreis vereinfacht werden, in welchem ein vom Benutzer eingestelltes Steuersignal Vs mit dem Differentialverstärker 100 gekoppelt wird. Zudem kann die Schärfeeinstellung des Benutzers mit dem geschlossenen Regelkreis vereinfacht werden, wodurch ein starker Leistungsverlust im Ausgangsverstärker 400 vermieden wird.
  • Ein verarbeitetes SVM-Signal Y' wird an eine Basiselektrode eines NPN-Transistors Q1 angelegt, der mit dem NPN-Transistor Q2 den Differentialverstärker 100 bildet. Das SVM-Signal Y'gnd wird an die Basis des Transistors Q2 angelegt, dessen Kollektorelektrode über einen Widerstand R6 mit einer Stromversorgung gekoppelt ist. Ein Ausgangssignal V1 wird durch den Widerstand R6 entwickelt. Der Kollektor des Transistors Q1 ist direkt mit der Stromversorgung verbunden, und der Emitter ist über ein Paar in Reihe geschalteter Widerstände R1 und R2 mit dem Emitter des Transistors Q2 verbunden. Die Verbindung der Widerstände ist mit dem Kollektor eines NPN-Transistors Q3 verbunden. Die Basis des Transistors Q3 ist mit einem Potential von etwa 1,2 Volt verbunden, das an der Verbindung der Spannungsteilerwiderstände R3 und R4 gebildet wird, wobei der Widerstand R3 mit einer 24 Volt-Stromversorgung und der Widerstand R4 mit der Masse verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q3 ist über den Widerstand R5 mit der Masse verbunden. Wenn das Leistungssteuersignal V3 nicht ausreicht, um die Diode D1 einzuschalten, wird der Strom I1 und damit die SVM-Signalamplitude V1 am Kollektor des Transistors Q2 daher zum Teil durch den ohmschen Spannungsteiler R3 und R4 bestimmt.
  • Das amplitudengesteuerte SVM-Signal V1 ist mit dem Pufferverstärker 200 gekoppelt, an der Basis des Emitterfolgertransistors Q4. Der Kollektor des Transistors Q4 ist mit der Stromversorgung verbunden, und der Emitter ist über den Widerstand R7 mit der Masse verbunden. Der Emitter des Transistors Q4 ist auch an der Basis der NPN- und PNP-Emitterfolgertransistoren Q5 und Q6 mit dem Treiberverstärker 300 verbunden. Diese Emitterfolgerkonfiguration wirkt wie ein Gegentaktfolger, in dem der Transistor Q5 bei positiven Signalabweichungen leitet und der Transistor Q6 bei negativen Signalabweichungen leitet, wobei der mittlere Teil des Signals, etwa ± 600 Millivolt, entfernt oder „entkernt" wird. Der Kollektor des Transistors Q5 ist mit der Stromversorgung verbunden, und der Kollektor des Transistors Q6 mit der Masse. Die Emitter der Transistoren Q5 und Q6 sind über einen Widerstard R6 verbunden, der einen Ausgangslastwiderstand bildet. Die Ausgangssignale aus dem Treiberverstärker 300 sind jeweils von den Emittern der Transistoren Q5 und Q6 aus über Kondensatoren C1 und C2 mit dem Leistungsverstärker 400 gekoppelt. Die Kondensatoren C1 und C2 sorgen für die Wechselstromkopplung des SVM-Signals zum Leistungsverstärker 400 an der jeweiligen Basis der SVM-Spulentreibertransistoren Q7 und Q8.
  • Die SVM-Spulentreibertransistoren Q7 und Q8 bilden einen komplementären Verstärker, in welchem an die Basiselektroden eine Vorspannung für den nominellen B-Betrieb angelegt wird, von einem ohmschen Spannungsteiler, der durch die Widerstände R9, R10, R11 und R12 gebildet wird, und der zwischen einer Hochspannungsversorgung und der Masse gekoppelt ist. Der Widerstand R9 ist zwischen der Hochspannungsversorgung und der Basis des Transistors Q7 angeschlossen, die auch das wechselstromgekoppelte SVM-Signal aus dem Kondensator C1 empfängt. Die Basis des Transistors Q7 ist auch über die in Reihe geschalteten Widerstände R10 und R11 mit der Basis des Transistors Q8 verbunden. Die Verbindung der Widerstände R10 und R11 ist durch den Kondensator C3, der auch mit einem Ende der SVM-Spule L3 verbunden ist, von der Masse entkoppelt. Der Widerstand R12 verbindet die Basis des Transistors Q8 mit der Masse, um den vorspannenden Spannungsteiler abzuschließen. Auch das wechselstromgekoppelte SVM-Signal aus dem Kondensator C2 ist mit der Basis des Transistors Q8 verbunden.
  • Die Kollektoren der Leistungsverstärkertransistoren Q7 und Q8 sind verbunden, um das SVM-Ausgangssignal zu ergeben, das mit der SVM-Spule L3 gekoppelt ist. Ein Widerstand R17 ist durch die SVM-Ablenkspule L3 verbunden, um Resonanzeffekte der Spule, Leitungs- und Fremdkapazitäten zu dämpfen. Das untere Signalende der SVM-Spule L3 und der Widerstand R17 sind mit der Verbindung der Widerstände R10, R11 und dem Kondensator C3 verbunden, der auf ein Potential von etwa der Hälfte von dem der Hochspannungsversorgung vorgespannt ist. Der Leistungs verstärker 400 kann als eine Brückenanordnung betrachtet werden, in der die SVM-Spule durch die Kollektoren der Transistoren Q7 und Q8 getrieben wird, wobei die untere Seite der Spule zu den Emittern der Transistoren zurückgeführt wird, über eine niederohmige, wechselstromgekoppelte Kette, die jeweils durch den Kondensator C4 und den Widerstand R15 zum Emitter des Transistors Q7 und durch den Kondensator C5 und Widerstand R16 zum Emitter des Transistors Q8 gebildet wird. Der Emitter des Transistors Q7 wird über den Widerstand R13 mit Strom aus der Hochspannungsversorgung versorgt, und der Emitter des Transistors Q8 schließt den Stromweg des Ausgangsverstärkers über den Widerstand R14 zur Masse hin ab. Einfach ausgedrückt, negative Übergänge des SVM-Signals werden an die Basis des Transistors Q7 angelegt, wodurch dieser leitend wird und der Kondensator C3 auf das Versorgungspotential geladen wird, während positive Übergänge des SVM-Signals an den Transistor Q8 angelegt werden, wodurch der Kondensator C3 zur Masse hin entladen wird.
  • Ein Widerstand R18 ist mit der Verbindung des Kondensators C5 und Widerstands R16 verbunden und koppelt eine Spannung V2, die durch den Widerstand R14 proportional zum Fluß des Stroms I2 in dem Treiberverstärker erzeugt wird. Das andere Ende des Widerstands R18 ist mit einem Kondensator C8 verbunden, der mit Masse verbunden ist, wodurch Tiefpaßfilter 500 gebildet und die Gleichstrom-Leistungsbegrenzerspannung V3 erzeugt wird. Die Gleichstrom-Leistungsbegrenzerspannung V3 wird an die Anode der Diode D1 angelegt, die leitend ist, wenn die Spannung V3 das Diodenpotential und das positive Potential übersteigt, das am Emitter des Transistors Q3 vorliegt. Wenn die Diode D1 leitend ist, wird die Basis-Emitter-Vorspannung des Differentialverstärker-Stromversorgungstransistors Q3 daher reduziert. Die Verringerung der Basis-Emitter-Vorspannung des Transistors Q3 bewirkt die Abnahme des Stroms I1, wodurch die Amplitude des SVM-Signals V1 reduziert wird. Dementsprechend kann ein Schärfesignal Vs über den Widerstand R30 an den Tiefpaßfilter-Kondensator C6 angelegt werden und, wie für die Leistungsbegrenzerspannung V3 beschrieben, eine Änderung des Stroms I1 bewirken, und somit auch der wahrgenommenen Bildschärfe durch Amplitudensteuerung des SVM-Signals V1. Dadurch kann die SVM-Signalamplitude proportional zum Strom I2 gesteuert werden, um die Verlustleistung und Überhitzung in den Leistungsverstärkertransistoren Q7 und Q8 zu begrenzen, oder der Schärfeeinstellung durch den Benutzer entsprechend, oder als eine Kombination von beiden.
  • Obwohl die Amplitude des SVM-Signals V1 geregelt werden kann, um die Verlustleistung zu begrenzen oder die Bildschärfe zu regulieren, erzeugt der Amplitudensteuerungsmechanismus des Differentialverstärkers 100 auch eine entsprechende Änderung in der Gleichstromkomponente des SVM-Signals V1, wenn die Amplitude geändert wird. Zum Beispiel reduziert eine Abnahme des Stroms I1 die Amplitude des Signals V1 und erzeugt außerdem einen geringeren Spannungsabfall im Widerstand R6. Wenn die Amplitude des Signals V1 reduziert wird, nähert sich die Gleichstromkomponente des Signals V1 daher dem Stromversorgungspotential an, wie in 4 veranschaulicht. Doch da die SVM-Amplitude gesteuert ist, sind die aufeinanderfolgenden gleichstromgekoppelten Verstärkerstufen 200 und 300 verschiedenen Gleichstromvorspannungsbedingungen ausgesetzt, mit entsprechenden Änderungen in der Linearität des SVM-Signals oder unterschiedlichen Verstärkungen je nach Signalpolarität. Wenn der Strom I1 sich nominell null annähert, erreicht die Ausgangsspannung nominell die Versorgungsspannung. Dies stellt ein Problem dar, wenn die Schaltungen hinter dem Differentialverstärker gleichstromgekoppelt sein müssen. Wenn der Ausgangsgleichstrom zunimmt, können die hinter dem Differentialverstärker liegenden Schaltungen Vorspannungsströme entwickeln, die zu hoch, zu niedrig oder unsymmetrisch sind. Ströme, die zu niedrig oder zu hoch sind, können zur Abschaltung oder Sättigung von Geräten führen, und Ströme, die unsymmetrisch sind, können die Wellenform, den Frequenzgang und die Ohmwerte verändern.
  • Die Anzeige von hochauflösenden Fernsehsignalen (HDTV) legt zusätzliche Leistungsanforderungen an den Betrieb von Abtastgeschwindigkeitsmodulationssystemen auf. 2 veranschaulicht einen SVM-Signalprozessor und SVM-Spulentreiberverstärker, die zur Verwendung mit hochauflösenden Fernsehsignalen (HDTV) angeordnet sind, wo eine zusätzliche SVM-Bandbreite und erhöhte Spulenspitzenströme notwendige Anforderungen sind, zusammen mit der Symmetrie des SVM-Treibersignals, die wesentlich ist, um die Leistung zu erhöhen, ohne unerwünschte SVM-bezogene Harmonische oder Alias-Effekte zu erzeugen.
  • In 2 wird ein verarbeitetes SVM-Signal Y' an eine Basiselektrode eines NPN-Transistors Q1 angelegt, der mit dem NPN-Transistor Q2 den Differentialverstärker 100 bildet. Das SVM-Signal Y'gnd wird an die Basis des Transistors Q2 angelegt, dessen Kollektorelektrode über einen Widerstand R6 mit einer Stromversorgung gekoppelt ist. Ein Ausgangssignal V1 wird durch den Widerstand R6 entwickelt. Der Kollektor des Transistors Q1 ist direkt mit der Stromversorgung verbunden, und der Emitter ist über ein Paar in Reihe geschalteter Widerstände R1 und R2 mit dem Emitter des Transistors Q2 verbunden. Die Verbindung der Widerstände ist mit dem Kollektor eines NPN-Transistors Q3 verbunden, der mit dem Transistor Q1 den Differentialverstärker 150 bildet. Die Basis des Transistors Q3 ist mit einem Potential von etwa 1,8 Volt verbunden, das an der Verbindung der Spannungsteilerwiderstände R3 und R4 gebildet wird, wobei der Widerstand R3 mit einer 24 Volt-Stromversorgung und der Widerstand R4 mit der Masse verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q3 ist über die in Reihe geschalteten Widerstände R27 und R29 mit dem Emitter des Transistors Q11 verbunden. Die Verbindung der Widerstände R27 und R29 ist über den Widerstand R28 mit der Masse verbunden. Der Kollektor des Transistors Q11 ist mit der Versorgungsspannung verbunden, und die Basis ist über einen Widerstand R26 mit der Verstärkungssteuerspannung V3 gekoppelt.
  • Wenn die Verstärkungssteuerspannung V3 erhöht wird, wird der Strom I150 progressiv vom Transistor Q3 zum Transistor Q11 abgeleitet. Wenn der Strom im Transistor Q3 abnimmt, nimmt dadurch auch der Kollektorstrom I1 ab, der den Differentialverstärker 100 versorgt. Wenn die Spannung V3 erhöht wird, nimmt der Strom I1 daher ab, wodurch eine Verringerung der Amplitude des SVM-Signals V1 am Kollektor des Transistors Q2 bewirkt wird. Der Kollektor des Transistors Q2 ist über den Widerstand R6 mit der Stromversorgung verbunden, und wie für die Schaltungen in 1 beschrieben, ändert sich die Gleichstromkomponente des SVM-Signals V1, wenn die Signalamplitude geregelt wird. Der Kollektor des Transistors Q2 ist mit der Basis des Transistors Q4 verbunden, der den Pufferverstärker 200 bildet. Der Kollektor des Transistors Q4 ist mit der Stromversorgung verbunden, wobei der Emitter über die in Reihe geschalteten Widerstände R7 und R8 mit der Masse gekoppelt ist. Der Widerstand R7 ist mit der Masse verbunden, während der Widerstand R8 mit dem Emitter des Transistors Q4 und der Basis des Transistors Q6 verbunden ist. Die Verbindung der Widerstände R7 und R8 ist mit der Basis des Transistors Q5 verbunden. Die Transistoren Q5 und Q7 und die Transistoren Q6 und Q8 sind jeweils konfiguriert, um komplementäre Emitterverstärker zu bilden, die in 2 durch den Treiberverstärker 300 dargestellt sind. Der Emitter des PNP-Transistors Q5 ist mit der Basis des komplementären NPN-Transistors Q7 verbunden, und über den Widerstand R10 mit der Stromversorgung. Der Kollektor des Transistors Q5 ist mit der Masse verbunden. Dementsprechend ist der Emitter des NPN-Transistors Q6 über den Widerstand R9 mit der Masse verbunden, und mit der Basis des komplementären PNP-Transistors Q8, dessen Kollektor mit der Masse verbunden ist. Die Emitter der Transistoren Q7 und Q8 sind über die in Reihe geschalteten Widerstände R11, R12 und R13 miteinander gekoppelt, wobei die Widerstände R11 und R13 jeweils mit den Emittern der Transistoren Q8 und Q7 verbunden sind. Die Ausgangssignale zur Kopplung der Treiberstufe 400 werden an der Verbindung der Widerstände R12 und R13 und an der Verbindung der Widerstände R12 und R11 erzeugt. Ein Kondensator C1 sorgt für die Wechselstromkopplung des SVM-Treibersignals zwischen der Verbindung der Widerstände R12 und R13 und der Basis des Leistungsverstärkertransistors Q9. Dementsprechend sorgt der Kondensator C2 für die Wechselstromkopplung zwischen der Verbindung der Widerstände R12 und R11 und der Basis des Leistungsverstärkertransistors Q10. Ein Spannungsteiler, der durch die Widerstände R14, R15, R16 und R17 gebildet wird, ist zwischen einer Hochspannungsversorgung, zum Beispiel 180 Volt, und dem Massepotential angeschlossen. Der Spannungsteiler erzeugt Spannungen von etwa 0,7 Volt über der Masse und etwa 0,7 Volt unter der Hochspannungsversorgung, um jeweils an die Basis der Ausgangstransistoren Q10 und Q9 eine Vorspannung anzulegen. An der Verbindung der Spannungsteilerwiderstände R15 und R16 wird eine Spannung erzeugt, die im wesentlichen der Hälfte des Werts der Hochspannungsversorgung entspricht. Dieses Gleichstrompotential ist mit einem Kondensator C3 gekoppelt und kann als der Speisestrom Isvm der SVM-Spule gelten, wenn negative SVM-Signalübergänge, die über den Kondensator C1 gekoppelt sind, die Einschaltung des Transistors Q9 bewirken und versuchen, den Kondensator C1 auf den Wert der Hochspannungsversorgung zu laden. Dementsprechend bewirken positive SVM-Signalübergänge, die über den Kondensator C2 gekoppelt sind, die Einschaltung des Transistors Q10 und versuchen, den Kondensator C1 zur Masse hin zu entladen. Diese SVM-signalabhängigen Ströme sind aber über die SVM-Ablenkspule L3 mit den jeweiligen Emittern der Transistoren Q9 und Q10 gekoppelt, jeweils über eine Kette, die durch einen niederohmigen Widerstand und einen Kondensator R19, C5 und R20, C6 gebildet wird, um die erforderlichen Geschwindigkeitsabweichungen des abtastenden Elektronenstrahls zu erzeugen. Der mittlere Strom, der von den Leistungstransistoren Q9 und Q10 geleitet wird, fließt zur Masse, über den Widerstand R21, der eine Spannung V2 erzeugt, die proportional zur Stromgröße ist. Die Spannung V2 wird durch den in Reihe geschalteten Widerstand R23 und den nebengeschalteten Kondensator C8 tiefpaßgefiltert, um die Spannung V3 zu erzeugen. Die tiefpaßgefilterte Spannung V3 ist über den Reihenwiderstand R26 mit der Basis des Transistors Q11 gekoppelt, der Bestandteil des Differentialverstärkers 150 ist. Wenn die Spannung V3 zunimmt, wird, wie oben beschrieben, der Strom I150 progressiv vom Transistor Q3 abgeleitet, wodurch der Kollektorstrom I1 abnimmt und die Amplitude des SVM-Signals V1 am Kollektor des Transistors Q2 reduziert wird. Wie oben beschrieben, ändert sich darüber hinaus auch die Gleichstromkomponente des Signals V1, wenn die Signalamplitude geregelt wird.
  • Um die erhöhten Leistungsanforderungen an die Anzeige von HDTV-Bildern zu erfüllen, ist es erforderlich, die Bandbreite des SVM-Systems zu vergrößern und gleichzeitig die Symmetrie des SVM-Signals zu erhalten oder zu verbessern. In einem Projektionsanzeigeapparat kann die Verwendung der Geschwindigkeitsmodulation außerdem die SVM-Ströme vergrößern und/oder die Verbindungsanforderungen erhöhen, wobei beide Mechanismen mit der Notwendigkeit in Konflikt stehen, die Emissionen zu reduzieren oder zu beseitigen.
  • Die erhöhte Bandbreite, die für HDTV-Videosignale erforderlich ist, wird in 2 vom Pufferverstärker 300 bereitgestellt. Der Verstärker 300 umfaßt zwei Emitterfolgerpaare, die komplementäre und daher nachlaufende Basis-Emitter-Eigenschaften aufweisen. Die Vorspannungsanforderungen für diese komplementären Emitterfolger sind jedoch entgegengesetzt. Wenn zum Beispiel die Amplitude des Signals V1 reduziert wird, nimmt die Gleichstromkomponente im Transistor Q2 zu, und somit auch der Eingangsruhestrom für den Transistor Q6, während der Eingangsruhestrom für den Transistor Q5 abnimmt. Die Regelung der SVM-Amplitude führt daher zu unerwünschten, entgegengesetzten Änderungen der Eingangsruheströme in den komplementären Emitterfolgern Q6, Q8 und Q5, Q7. Die sich ändernden Eingangsruheströme haben einen nichtlinearen Betrieb und infolgedessen eine Asymmetrie zwischen den positiven und negativen Übergängen im SVM-Signal zur Folge. Diese Signalasymmetrie oder Nichtlinearität führt mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, daß harmonische Produkte im und hinter dem Bildschirm emittiert oder abgestrahlt werden. Zudem erzeugt die Asymmetrie der positiven und negativen SVM-Signalübergänge zu einer unterschiedlichen Elektronenstrahlablenkung, die sich als unsymmetrische Flankenverstärkung manifestiert. Überdies verursachen asymmetrische SVM-Wellenformen, die den Leistungsverstärker 400 treiben, zur zusätzlichen Erzeugung von starken, unerwünschten harmonischen Produkten, die im Inneren des Anzeigegeräts zu Emissionen oder Leitung führen können.
  • Das Problem der Änderung der Gleichstromkomponente beim Regeln der SVM-Signalamplitude wird durch die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung beseitigt, die nun Bezug nehmend auf 3 beschrieben wird. Ein verarbeitetes SVM-Signal Y' wird an eine Basiselektrode eines NPN-Transistors Q1 angelegt, der mit dem NPN-Transistor Q2 den Differentialverstärker 100 bildet. Das SVM-Signal Y'gnd wird an die Basis des Transistors Q2 angelegt, dessen Kollektorelektrode über die in Reihe geschalteten Widerstände R5 und R6 mit einer Stromversorgung gekoppelt ist. Ein Ausgangssignal V1 wird durch die Widerstände R5 und R6 entwickelt und enthält sowohl eine Wechselstromkomponente als auch einen Gleichstromwert. Der Kollektor des Transistors Q1 ist direkt mit der Stromversorgung verbunden, und der Emitter ist über ein Paar in Reihe geschalteter Widerstände R1 und R2 mit dem Emitter des Transistors Q2 verbunden. Die Verbindung der Widerstände R1 und R2 ist mit dem Kollektor eines NPN-Transistors Q3 verbunden, der mit dem Transistor Q11 den Differentialverstärker 150 bildet. Die Basis des Transistors Q3 ist mit einem Potential verbunden, das an der Verbindung der Spannungsteilerwiderstände R3 und R4 gebildet wird, wobei der Widerstand R3 mit einer 24 Volt-Stromversorgung und der Widerstand R4 mit der Masse verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q3 ist über die in Reihe geschalteten Widerstände R27 und R29 mit dem Emitter des Transistors Q11 verbunden. Die Verbindung der Widerstände R27 und R29 ist über den Widerstand R28 mit der Masse verbunden. Der Kollektor des Transistors Q11 ist über den Lastwiderstand R5 des Verstärkers 100 mit der Versorgungsspannung verbunden. Die Basis des Transistors Q11 ist über einen in Reihe geschalteten Widerstand R26 mit einer Verstärkungssteuerspannung V3 gekoppelt.
  • Die Arbeitsweise der Differentialverstärker 100 und 150 kann anhand eines Beispiels veranschaulicht werden, in dem die Verstärkungssteuerspannung V3 an der Basis des Transistors Q11 erhöht wird, wodurch der Strom I150 progressiv vom Transistor Q3 zum Transistor Q11 abgeleitet wird. Wenn der Strom im Transistor Q3 abnimmt, nimmt daher auch der Kollektorstrom I1 ab, der den Differentialverstärker 100 versorgt und die Amplitude des Ausgangssignals V1 steuert. Der abgeleitete Strom Icomp vom Kollektor des Transistors Q11 ist erfindungsgemäß vorteilhafterweise mit der Verbindung der Widerstände R5 und R6 gekoppelt, die die Ausgangslast des Differentialverstärkers 100 bilden. Dadurch führt ein beispielhafter positiver Anstieg des Werts des Steuersignals V3 dazu, daß die Ströme I1 und I100 beide abnehmen, während der Strom Icomp zunimmt, um eine kompensierende Gleichstromspannung zu erzeugen, so daß die Amplitude des SVM-Signals V1 reduziert wird, ohne daß eine entsprechende erhebliche Zunahme des Gleichstroms auftritt.
  • Im Transistor Q3 ist der Strom I1 mit dem Differentialverstärker 100 gekoppelt und wird zwischen den Transistoren Q1 und Q2 geteilt. Im Verstärker 150 ist der Strom Icomp des Transistors Q11, der der Differenz zwischen den Strömen I150 und I1 entspricht, wie beschrieben mit der Verbindung der Lastwiderstände R5 und R6 gekoppelt. Der Strom Itot, der durch den Widertand R5 zur Einspeisung fließt, entspricht etwa Icomp + I100, wobei Itot aufgrund des Stroms I99 im Transistor Q1 aber kleiner als I150 ist. Wenn der Verstärkungssteuerstrom I1 im Transistor Q3 auf geregelte Weise abnimmt, nimmt daher ein entsprechender komplementärer Strom Icomp im Transistor Q11 zu. Der Wert des Lastwiderstands R5 wird so gewählt, daß die durch den Widerstand R5 entwickelte Spannung Icomp im wesentlichen konstant bleibt, wenn die Ströme I100 und Icomp zu Itot vereint werden, unabhängig von den Stromverhältnissen, die sich aus der SVM-Signalamplitudensteuerung ergeben. Wenn die Signalamplitude im Verstärker 100 reduziert wird, fließt der kompensierende erhöhte Strom daher durch den Lastwiderstand, der zum Verstärker 100 gehört, mit dem Ergebnis, daß die Gleichstromkomponente Vdc im wesentlichen konstant bleibt. Zudem bleibt die Wechselstromcharakteristik des Differentialverstärkers im wesentlichen unbeeinflußt, wenn die Verstärkung des Differentialverstärkers 100 geregelt wird.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Anordnung von 3 wird in 5A dargestellt, die zeigt, daß die Gleichstromkomponente Vdc des SVM-Signals V1 im wesentlichen unverändert bleibt, wenn die Amplitude des SVM-Signals bzw. der Wechselstromkomponente auf geregelte Weise dem Steuersignal V3 entsprechend geändert wird, das auf den gleichen Achsen wie 5B dargestellt ist. Die vorteilhafte Gleichhaltung der Gleichstromkomponente Vdc beseitigt daher Änderungen der Linearität und Verzerrungen des Übergangsverhaltens, die in aufeinanderfolgenden SVM-Signalverstärkungsstufen auftreten. Zusätzlich zur Beseitigung der Verzerrung der Linearität und des Übergangsverhaltens wird die Symmetrie des SVM-Signals aufrechterhalten, um eine im wesentlichen gleichmäßige Verstärkung vor und hinter der Signalflanke zu ergeben. Zudem vermeidet solch eine Symmetrie der Signalwellenform die Bildung unähnlicher Treibersignale mit begleitender harmonischer Signalerzeugung.
  • Das amplitudengesteuerte, gleichstromstabilisierte Signal V1 von 3 ist mit der Basis des Emitterfolgertransistors Q4 gekoppelt, der zusammen mit dem Transistor Q5, der als regelbare Diode konfiguriert ist, Bestandteil des Pufferverstärkers 200 ist. Der Kollektor des Transistors Q4 ist direkt mit der Stromversorgung verbunden, und der Emitter ist über drei Widerstände R9, R8, R7, die als Spannungsteiler geschaltet sind, mit der Masse verbunden. Ein Kondensator C1 ist zwischen dem Kollektor und Emitter des Transistors Q5 verbunden. Der Emitter des Transistors Q4 ist mit dem Kollektor des Transistors Q5 verbunden und, über einen Reihenwiderstand R10, mit der Basis des Transistors Q6. Die Verbindung der Widerstände R9, R8 ist mit der Basis des Transistors Q5 verbunden, dessen Emitter mit der Verbindurg der Widerstände R8, R7 verbunden ist. Der Emitter des Transistors Q5 ist auch über einen Reihenwiderstand R11 mit der Basis des Transistors Q7 verbunden. Das Potential durch den Widerstand R8 entspricht etwa einem Drittel des Potentials durch die Widerstände R9, R8 und den Kollektor und Emitter des Transistors Q5. Das Potential durch den Widerstand R8 wird aber durch die Basis-Emitter-Spannung Vbe des Transistors Q5 gesetzt, wodurch die Kollektor-Emitter-Spannung auf einen Wert stabilisiert wird, der im wesentlichen dem dreifachen der Basis-Emitter-Spannung Vbe entspricht. Daher kann der Transistor Q5 als eine regelbare Bezugsdiode mit etwa 2,1 Volt oder als ein Vbe-Spannungsvervielfacher betrachtet werden, der eine Kollektor-Emitter-Spannung herstellt, die etwa dem dreifachen des Potentials Vbe des Transistors Q5 entspricht. Daher weisen die SVM-Signale, die mit der Basis der jeweiligen Gegentaktemitterfolgertransistoren Q6 und Q7 des Treibers 300 gekoppelt sind, eine Gleichstrompotentialdifferenz auf, die dem dreifachen der Spannung Vbe des Transistors Q5 entspricht. Das SVM-Signal zwischen den Emittern der parallelgeschalteten Emitterfolgertransistoren Q8/10 und Q9/12 wurde 4 Vbe-Potentialdifferenzen ausgesetzt. Da die Signale an den Widerständen R10 und R11 auf einen Wert von 3Vbe vorgespannt worden sind, wird das Signal an den Emittern der Transistoren Q8/10 und Q9/12 1Vbe oder etwa 700 Millivolt „Rauschentkernung" ausgesetzt. Der Treiberverstärker 300 umfaßt die NPN-Emitterfolgertransistoren Q6, Q8 und Q10 und die PNP-Emitterfolgertransistoren Q7, Q9 und Q12. Die Emitter der Transistoren Q6 und Q7 sind durch den Widerstand R12 miteinander gekoppelt, wobei der Kollektor des Transistors Q6 mit der Versorgungsspannung verbunden ist, und der Kollektor des Transistors Q7 mit der Masse verbunden ist. Die Basen der parallelgeschalteten Transistoren Q8 und Q10 sind mit dem Emitter des Transistors Q6 verbunden, und die Kollektoren mit der positiven Versorgung. Die Emitter der Transistoren Q8 und Q10 sind über Reihenwiderstände R15 und R17 miteinander gekoppelt, um ein Ausgangssignal zur Kopplung des Kondensators C3 der Leistungsverstärkerstufe 400 zu erzeugen. Dementsprechend sind die Basen der parallelgeschalteten Transistoren Q9 und Q12 mit dem Emitter des Transistors Q7 verbunden. Die Kollektoren der Transistoren Q9 und Q12 sind mit der Masse verbunden, wobei die Emitter jedes Transistors jeweils über die Reihenwiderstände R13 und R16 gekoppelt sind, um ein Ausgangssignal zur Kopplung des Kondensators C2 der Leistungsverstärkerstufe 400 zu erzeugen. Die Verbindung der Ausgangswiderstände R15 und R17 und des Kondensators C3 ist über den Widerstand R14 mit den entsprechenden Komponenten der Transistoren Q9 und Q12 verbunden. Wenn die Transistoren Q7, Q9 und Q12 leitender werden, bewirken sie, daß Strom durch den Widerstand R14 und den Kondensator C3 zur Basis des Transistors Q14 fließt, der auch leitender wird. Dabei bewirkt die Verbindung durch den Kondensator C2, daß der Transistor Q16 weniger leitet. Wenn die Transistoren Q6, Q8 und Q10 leitend werden, bewirken sie dementsprechend, daß Strom durch den Widerstand R14 und den Kondensator C2 fließt, um den Transistor Q16 leitender zu machen, und durch den Kondensator C3, um den Transistor Q14 weniger leitend zu machen.
  • Der Leistungsverstärker 400 wird gekoppelt dargestellt, um den SVM-Signalstrom Isvm zur SCM-Ablenkspule L3 zu treiben, die in einem Halsbereich einer Bildschirmröhre CRT angeordnet ist, die auch mit einer Vertikal- und Horizontalablenkspule gezeigt wird, die jeweils mit V und H gekennzeichnet sind. Die SVM-Spule L3 wird in Verbindung mit der Horizontalablenkspule betrieben, um die Abtastgeschwindigkeit in Richtung der Horizontalabtastung zu beeinflussen.
  • Die Leistungsverstärkerstufe 400 in 3 ist die gleiche wie oben beschrieben und in 2 gezeigt. In einer alternativen Ausgangsanordnung können die Ausgangsleistungstransistoren Q14 und Q16 durch Transistorpaare ersetzt werden, die ähnlich wie das Transistorpaar Q8, 10 und das Transistorpaar Q9, 12 parallelgeschaltet sind. Diese alternative Konfiguration mit parallel geschalteten Ausgangsleistungstransistoren wird in 3 durch die Komponenten Q14a, Q16a, R24a und R25a veranschaulicht, die alle durch Punktlinien dargestellt sind. Der Leistungsverlust in der Ausgangsstufe wird überwacht und wie für 2 beschrieben geregelt. Es wird auch ein Schärfeeinstellungssignal Vs gezeigt, das über die Widerstände R30 und R31 mit dem Steuersignal V3 summiert wird. Das Schärfeeinstellungssignal Vs kann einer vom Benutzer gewählten Schärfeeinstellung entsprechend erzeugt werden.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zur Bildverstärkung in einer Kathodenstrahlbildröhre, umfassend: einen Verstärker (100), um ein Abtastgeschwindigkeitsmodulationssignal (Y') zu verstärken und ein Ausgangssignal (V1) zu erzeugen, das eine Wechselstromkomponente (Vac) und einen Gleichstromwert (Vdc) aufweist; und einen Rückkopplungskreis (150/500), der auf die Verlustleistung (I2) in einem Treiberverstärker (400) anspricht, um die Wechselstromkomponente (Vac) und den Gleichstromwert (Vdc) mit einem ersten Steuersignal (I1) zu steuern; gekennzeichnet durch Mittel (Q11), um nur den Gleichstromwert durch ein zweites Steuersignal (Icomp) zu steuern.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis (150/500) Mittel (Q1) umfaßt, um die Amplitude der Wechselstromkomponente (Vac) einer Zunahme im ersten Steuersignal (I1) entsprechend zu reduzieren.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis (150/500) Mittel (Q1, Q2) umfaßt, um der Verlustleistung entsprechend komplementäre Änderungen der Wechselstromkomponente (Vac) und des Gleichstromwerts (Vdc) zu bewirken.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis (150/500) Mittel (Q1, Q2) umfaßt, um den Verstärker (100) separat zu steuern, um die Verlustleistung (I2) durch Verringerung der Amplitude der Wechselstromkomponente (Vac) zu senken und dabei den Gleichstromwert (Vdc) zu halten.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis (150/500) Mittel (Q1, Q2) umfaßt, um der Verlustleistung (I2) im Verstärker (400) entsprechend das erste Steuersignal (I1) und das zweite Steuersignal (Icomp) mit komplementären Werten zu erzeugen.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Steuersignal (I1) mit dem Verstärker (100) gekoppelt ist, um die Amplitude der Wechselstromkomponente (Vac) zu steuern, und das zweite Steuersignal (Icomp) mit dem Verstärker (100) gekoppelt ist, um zu einem Gleichstromwert (Vdc) im Verstärker (100) beizutragen, damit der Gleichstromwert (Vdc) gehalten wird, wenn die Amplitude der Wechselstromkomponente (Vac) geändert wird.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel (R31, R30), die auf ein Signal (VS) ansprechen, das eine vom Benutzer gewählte Schärfeeinstellung darstellt, um die Wirkung des Rückkopplungskreises (150/500) anzupassen.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Treiberverstärker (400) mit dem Verstärker (100) gekoppelt ist und ein Treibersignal (Isvm) erzeugt, um eine Abtaststrahlgeschwindigkeit zu modulieren, der Treiberverstärker (400) Mittel umfaßt, um ein Treibersignal (Isvm) zu erzeugen, das komplementäre Wellenformpolaritäten aufweist, die eine im wesentlichen symmetrische Wellenform aufrechterhalten, wenn die Amplitude geändert wird.
  9. Kathodenstrahlbildschirmgerät, umfassend: eine Quelle eines Abtastgeschwindigkeitsmodulationssignals (Y'), das für ein Videoanzeigesignal repräsentativ ist; einen Verstärker (100), um das Abtastgeschwindigkeitsmodulationssignal (Y') zu verstärken und ein Ausgangssignal (V1) mit einer regelbaren Amplitude (Vac) und einem Gleichstromwert (Vdc) zu erzeugen; einen Leistungsverstärker (400), der dieses Ausgangssignal (V1) empfängt und ein Treibersignal (Isvm) erzeugt, um eine Elektronenstrahlgeschwindigkeit der regelbaren Amplitude (Vac) des Ausgangssignals (V1) entsprechend zu modulieren; und einen Sensor (R22), der dem Strom (I2) im Leistungsverstärker (400) entsprechend ein Steuersignal (V3) erzeugt und mit dem Verstärker (100) gekoppelt ist, um die Amplitude des Ausgangssignals (V1) zu steuern, gekennzeichnet durch Mittel, die bewirken, daß dieses Steuersignal (V3) bei einer Zunahme des Stroms (I2) die Amplitude des Ausgangssignals (V1) reduziert, während der Gleichstromwert (Vdc) im wesentlichen konstant gehalten wird.
  10. Anzeigegerät nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch Mittel (Q2), um die Wellenform des Treibersignals (Isvm) aufrechtzuerhalten, wenn die regelbare Amplitude geändert wird.
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