DE60005564T2 - Methode zur gestalterischen behandlung eines gegenstandes - Google Patents

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    • B44C3/02Superimposing layers
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum dekorativen Behandeln von Gegenständen in einer beliebigen Weise, unter anderem durch Bedrucken.
  • Es ist bekannt, die Oberflächen von Gegenständen auf dekorative Weise zu behandeln, indem zuerst eine Beschichtung oder Grundierung auf einer Unterlage angebracht wird und anschließend eine Deckschicht über der erwähnten ersten Beschichtung angebracht wird, wobei die Deckschicht aus einer Zeichnung, einem Motiv oder einem anderen dekorativen Druck bestehen kann.
  • Diese bekannte Methode hat jedoch den Nachteil, dass die kreativen Möglichkeiten beschränkt sind.
  • BE-A-1 000 747 offenbart ein Verfahren für die dekorative Behandlung von Gegenständen, in dem
    • – eine transparente Unterlage als Basis genommen wird;
    • – eine erste Farbschicht bzw. eine Basisschicht auf dieser Unterlage angebracht wird; und
    • – Teile von dieser Basisschicht entfernt werden.
  • Die vorliegende Erfindung zielt auf ein Verfahren für die dekorative Behandlung von Gegenständen ab, das es ermöglicht, optische Effekte auf sehr einfache Weise zu erzeugen, wie z. B. Unterschiede in der Tiefe und dergleichen.
  • Zu diesem Zweck betrifft die Erfindung ein Verfahren für die dekorative Behandlung von Gegenständen, das hauptsächlich darin besteht, dass eine transparente Unterlage als Basis genommen wird; eine erste Farbschicht bzw. eine Basisschicht auf dieser Unterlage angebracht wird; und eine zweite Farbschicht auf der so erhaltenen Oberfläche angebracht wird, woraufhin dieses Verfahren mehrmals wiederholt werden kann.
  • Vorzugsweise können beide durch Anwendung eines Ätzverfahrens verwirklicht werden, das es ermöglicht, kleinere oder größere Teile von einer Farbschicht zu entfernen, indem diese beispielsweise mit einem Laser weggebrannt werden.
  • Um die Merkmale der Erfindung besser zu erklären, werden als Beispiel ohne irgendeinen einschränkenden Charakter die folgenden bevorzugten Ausführungen des Verfahrens beschrieben, wobei Bezug auf die Begleitzeichnungen genommen wird, in denen:
  • die 1 bis 4 die aufeinander folgenden Phasen eines Verfahrens gemäß der Erfindung darstellen;
  • die 5 und 6 weitere Phasen des Verfahrens gemäß den vorhergehenden Abbildungen darstellen, wobei der Gegenstand aus 4 umgedreht ist.
  • Das Basismaterial zum Anwenden des Verfahrens gemäß der Erfindung für die dekorative Behandlung von Gegenständen besteht in erster Linie aus einer transparenten Unterlage 1, die aus einem beliebigen Material gefertigt sein kann, wie z. B. durchsichtiger Kunststoff, Glas oder ähnliches.
  • Auf einer Seite 2 einer solchen transparenten Unterlage 1 ist eine Basisschicht 3 angebracht, beispielsweise mittels Bedrucken, Aufsprühen oder in irgendeiner anderen Weise, die bewirkt, dass eine erste Farbe oder ein erstes Motiv geschaffen wird.
  • Nachdem diese Basisschicht 3 getrocknet ist, werden ein Teil oder mehrere Teile 4 dieser Basisschicht 3 entfernt, z. B. in der Form einer Figur oder eines Motivs, wobei diese Teile 4 mittels eines Ätzverfahrens entfernt werden, wobei diese Teile 4 mittels eines Lasers weggebrannt werden, so dass das ursprüngliche transparente Material 1 an diesen Stellen erneut sichtbar wird.
  • Anschließend wird auf der so erhaltenen Oberfläche, die teils aus der Basisschicht 3 und teils aus dem transparenten Material 1 besteht eine zweite Farbschicht 5 angebracht.
  • Auf diese Weise erhält man einen Gegenstand, der entweder auf der behandelten Seite 2 oder auf der unbehandelten Seite 6 betrachtet werden kann und wobei alle Arten möglicher Motive, Zeichnungen und dergleichen sichtbar sind, die einen gewissen optischen Effekt haben und/oder die Unterschiede in der Tiefe aufweisen.
  • Es ist klar, dass weitere Behandlungen in den so erhaltenen Schichten 3 und 5 möglich sind, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, wobei zum Beispiel Teile beider Schichten 3 und 5 mittels eines Lasers entfernt werden, um nacheinander extra Farbschichten auf der erwähnten Oberfläche zu erhalten, so dass noch mehr optische Effekte und noch größere Unterschiede in der Tiefe erhalten werden können.
  • Ein noch größerer Unterschied in der Tiefe und/oder optischer Effekt könnte schließlich auch erhalten werden, indem man auf der Seite 6 des Gegenstands 1 ebenfalls eine geeignete Basisschicht 7 vorsieht, die, nachdem sie getrocknet ist, in der oben beschriebenen Weise teilweise mittels eines Lasers weggebrannt wird, um zu erreichen, dass die Behandlung, die auf der Seite 2 vorgenommen wurde, durch die entfernten Teile 8 sichtbar wird, was den visuellen Effekt noch weiter verstärkt.
  • Selbstverständlich ist es in diesem Fall auch möglich, eine oder mehrere Farbschichten anzubringen, aber immer nachdem eine Zeichnung, ein Muster, ein Motiv oder dergleichen in der bzw. den darunter liegenden Farbschicht bzw. Farbschichten bis zu der Oberfläche 6 des transparenten Gegenstands entfernt worden ist.
  • Möglicherweise können extra Effekte erzielt werden, indem man eine Schicht nicht transparenter Farbe auf den bereits vorhandene(n) Farbschichten) auf einer der Seiten anbringt.
  • Es ist klar, dass mit dem Verfahren gemäß der Erfindung für die dekorative Behandlung von Gegenständen visuelle Effekte erzielt werden können, die mit keinem anderen Verfahren möglich sind.
  • Obwohl Gegenstände, die auf diese Weise behandelt werden, für jede beliebige Anwendung verwendet werden können, könnte eine sehr interessante Anwendung das Bedrucken in der oben beschriebenen Weise von austauschbaren oder nicht austauschbaren Frontpaneelen von Mobiltelefonen oder dergleichen sein.

Claims (7)

  1. Verfahren für die dekorative Behandlung von Gegenständen, in dem eine transparente Unterlage (1) als Basis genommen wird; eine erste Farbschicht bzw. eine Basisschicht (3) auf dieser Unterlage (1) angebracht wird; Teile (4) von der Basisschicht (3) entfernt werden; und dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Farbschicht (5) auf der so erhaltenen Oberfläche angebracht wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Seite des oben erwähnten Gegenstands mit mindestens einer Basisschicht (7) versehen wird, von der Teile (8) entfernt werden.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mittels der Basisschicht (7) und der entfernten Teile (8) erhaltene Oberfläche mit einer zweiten Farbschicht versehen wird.
  4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Farbschicht auf einer oder beiden Seiten mit einer oder mehreren extra Schichten versehen wird, aber immer erst nachdem bestimmte Teile der darunter liegenden Schicht bzw. Schichten entfernt worden sind.
  5. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die entfernten Teile (48) und möglicherweise andere Schichten einen bestimmten Entwurf ein bestimmtes Muster oder ein bestimmtes Motiv darstellen.
  6. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ätzverfahren angewendet wird, das es ermöglicht, die oben erwähnten Teile (48) mittels eines Lasers wegzubrennen.
  7. Verfahren gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schicht nicht transparenter Farbe auf einer der Seiten des Gegenstands (1) angebracht wird, insbesondere auf einer oberen Farbschicht.
DE60005564T 1999-12-01 2000-11-29 Methode zur gestalterischen behandlung eines gegenstandes Expired - Lifetime DE60005564T2 (de)

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BE9900782 1999-12-01
PCT/BE2000/000141 WO2001039991A1 (en) 1999-12-01 2000-11-29 Method for the ornamental treatment of objects

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