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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf das Einspeisen von einzelnen Dokumentenblättern, die
in einer Dokumentenscanvorrichtung gescannt werden sollen, und insbesondere
auf das Dokumentzufuhrsystem, das die gescannten Dokumente empfängt und,
falls erwünscht,
die einzelnen Blätter
zurück
zu der Scanregion leitet zum doppelseitigen bzw. Duplex-Scannen, d. h. Scannen
beider Seiten des Dokumentenblatts. Wie hierin verwendet soll der Begriff „Dokumentenscanvorrichtung" breit definiert sein,
um eigenständige
Dokumentenkopierer, Faksimilegeräte,
Dokumentenscangeräte
sowie Kombinationen derartiger Einheiten zu umfassen, jedoch nicht notwendigerweise
auf sie beschränkt
sein.
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Automatische Dokumenteinspeise- und
-zufuhrsysteme in großen
Kopierern, die fähig
sind, doppelseitige Scanvorgänge
durchzuführen,
erfordern allgemein einen Dokumenteinspeiseweg, der so lang ist
wie das Dokument, das während
des doppelseitigen Scannens gewendet werden soll. Dies ist zwar bei
einem großen
Mehrfachbenutzerbürogerät kein großer Nachteil,
hat aber bei einem kleinen Multifunktionsperipheriekopierer oder
einer kleinen Multifunktionsscanvorrichtung einen großen Einfluß auf die Größe der Standfläche der
Vorrichtung. Eine große Standflächengröße erfordert
erheblich viel Platz auf dem Schreibtisch, der zur Verfügung gehalten
werden muß.
Bei derartigen Einheiten kommt alleine die Länge des Duplexbetriebabschnitts
der Hälfte
der Dokumentenlänge
nahe. Diese ist zum Beispiel beim doppelseitigen Scannen von Dokumenten
der Größe Legal
sehr groß.
Andere Nachteile eines längeren Duplexbetriebpfads
sind Zusatzkosten aufgrund zusätzlicher
Rollen und Führungen,
um die zusätzliche Länge der
Medien zu bewältigen,
und das erhöhte Potential
eines Dokumentenstaus aufgrund der erhöhten Komplexität. Ein Weg
zur Vermeidung eines langen Duplexbetriebpfads besteht darin, das
Dokument aus der Duplizierungsvorrichtung hinaus auf eine Ablage auszuwerfen,
die von der Seite des Geräts
wegragt. Diese Lösung
nimmt ebenfalls Platz ein und weist den zusätzlichen Nachteil einer erhöhten Neigung
zu einer Beschädigung
des Dokuments auf, während
dieses sich außerhalb
der schützenden Grenzen
der Einheit befindet.
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Dementsprechend ist es von erheblichem Vorteil,
eine kompaktere Dokumentenscanvorrichtung durch Nutzen eines kompakteren
Duplexbetriebabschnitts zu schaffen.
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Die US-5,784,680 bezieht sich auf
eine Bilderzeugungsvorrichtung mit einer Autodokumenteinspeisevorrichtung
zum Einspeisen eines Doppelseitendokuments. Ein erster Einspeiseweg
führt von
einem Dokumenteneinstelltisch zu einem Belichtungsbereich und ist
in einem U-förmigen
Zustand gebildet. Ein zweiter Einspeiseweg erstreckt sich von einem Belichtungsbereich
zu einer Auswerfrolle. Ein Schaltgatter ist in Verarbeitungsrichtung
hinter der Auswerfrolle vorgesehen, um das Dokument selektiv entweder
zu einer Auswerfablage oder zu einem Rückschaltweg und von dem Rückschaltweg
zu einem Wende- bzw. Invertierweg zu führen. Zwei Folgerollen sind
an zwei Seiten der Auswerfrolle vorgesehen. Dadurch kann eine Gesamtlänge des
zweiten Einspeisewegs plus des Wendewegs kürzer gemacht werden als die
Dokumentengröße, die
von einer Bedienperson verwendet wird. Der Grund dafür ist, daß beim Lesen
der zweiten Seite eines Dokuments, wenn eine Vorderkante desselben
durch die Klemmstelle zwischen der Auswerfrolle und der ersten Folgerolle
geführt
wird, die Hinterkante desselben Dokumentes immer noch durch die
Klemmstelle zwischen der Auswerfrolle und der zweiten Folgerolle
eingespeist werden kann. Dadurch wird ein Rückschalten und Auswerfen desselben
Dokumentes überlappend ausgeführt.
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Die EP-A-654933 bezieht sich auf
eine automatische Duplex- und
Simplexdokumentenhandhabungsvorrichtung mit einer Duplexschleife,
deren Abmessungen geringfügig
größer sind
als die der längsten
Dokumentenabmessung, die durch dieselbe hindurch eingespeist werden
soll.
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Die EP-A-488126 bezieht sich auf
eine Dokumenteinspeisevorrichtung mit einem Umkehrtransportweg,
der konzipiert ist, die Länge
des Dokumententransportwegs in Abhängigkeit von der Größe des Dokuments
zu ändern.
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Die vorliegende Erfindung schafft
ein Verfahren zum Einspeisen und doppelseitigen Scannen eines Dokumentes
in einer Dokumentenscanvorrichtung, das folgende Schritte aufweist:
- a) Transportieren einzelner Blätter des
Dokumentes von einem Stapel derselben zu einer Scanregion eines
Scansystems;
- b) Scannen einer ersten Seite des Dokumentenblattes an der Scanregion;
- c) Transportieren des Blattes von der Scanregion zu einem ersten
Paar von gegenüberliegenden Dokumentzufuhrrollen,
wobei das Paar eine angetriebene Rolle und eine gegenüberliegende erste
Andruckrolle aufweist;
- d) Drehen des ersten Paares von gegenüberliegenden Dokumentzufuhrrollen
in einer Dokumentzufuhrrichtung;
- e) Bewirken, daß eine
Vorderkante des Dokumentenblattes eine rotierende Blattkantenführungsoberfläche der
angetriebenen Rolle in Eingriff nimmt, um die Vorderkante in einer
Ineingriffnahme mit der Oberfläche
auf eine Klemmstelle zwischen dem ersten Paar von Dokumentzufuhrrollen
zuzubewegen und um in derselben gegriffen zu werden, um das Blatt
zwischen denselben in einer Dokumentzufuhrrichtung zu ziehen, um
eine Hinterkante des Blattes von der Scanregion wegzubewegen;
- f) Umkehren der Drehrichtung des ersten Paars von Dokumentzufuhrrollen,
um die Dokumentzufuhrrollen in einer Dokumenteinspeiserichtung zu drehen,
bevor die Hinterkante des Blattes zwischen denselben durchläuft, um
das Blatt in einer seiteninvertierten Ausrichtung zum Scannen einer zweiten
Seite des Dokumentenblattes in die Scanregion einzuspeisen;
- g) Scannen der zweiten Seite des Blattes;
- h) Transportieren einer Vorderkante des gescannten Blattes in
der Zufuhrrichtung, um die Blattkantenführungsoberfläche der
angetriebenen Rolle in Eingriff zu nehmen, um zu bewirken, daß sich die Vorderkante
auf eine Klemmstelle zwischen einem zweiten Paar von Dokumenttransportrollen, die
die angetriebene Rolle und eine gegenüberliegende zweite Andruckrolle
aufweisen, zubewegt und in derselben gegriffen wird; und
- i) Fortsetzen einer Drehung des zweiten Paares von Dokumentzufuhrrollen
in der Austrittsrichtung, um das Blatt von zwischen dem zweiten Paar
von Dokumentzufuhrrollen auszuwerfen.
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Die Vorrichtungsaspekte der vorliegenden Erfindung
schaffen eine Doppelseitendokumentenscanvorrichtung, die folgende
Merkmale aufweist:
- a) eine Dokumenteingangsstütze zum
Halten eines Stapels von zu scannenden Dokumentenblättern;
- b) ein Dokumenteinspeisesystem zum Transportieren von Dokumentenblättern von
der Dokumenteingangsstütze
zu einer Dokumentenscanregion;
- c) ein Dokumentenscansystem zum Scannen einzelner Dokumentenblätter während einer
Bewegung derselben durch die Scanregion;
- d) eine Dokumentenausgangsstütze
zum Halten von gescannten Dokumentenblättern;
- e) ein Dokumentzufuhrsystem zum Transportieren von gescannten
Dokumentenblättern
von der Scanregion zu der Ausgangsstütze, wobei das Zufuhrsystem
eine angetriebene Rolle, die eine Oberfläche zum Ineingriffnehmen und
Bewegen der Vorderkante eines Dokumentenblatts in der Drehrichtung
der angetriebenen Rolle aufweist, eine erste Andruckrolle, die der
angetriebenen Rolle gegenüberliegt
und eine erste Dokumenttransportklemmstelle zwischen denselben definiert,
und eine zweite Andruckrolle, die der angetriebenen Rolle gegenüberliegt
und eine zweite Dokumenttransportklemmstelle zwischen denselben
definiert, aufweist; und
- f) eine Antriebsanordnung zum selektiven Drehen der angetriebenen
Rolle in entgegengesetzte Richtungen.
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Die 1a bis 1j sind sequentielle schematische
Seitenrißquerschnittsansichten
einer Dokumenteinspeisevorrichtung, die einen Verlauf eines doppelseitig
gescannten Dokumentes durch dieselbe unter Verwendung von Dokumentenausbeulung
und Differentialschlupf durch gegenüberliegende Austrittsantriebs-
und Andruckrollen zeigen.
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Die 2a bis 2f sind sequentielle schematische
Seitenriß-Teilansichten
einer Dokumenteinspeisevorrichtung, die eine bewegbare Andruckrolle und
ein Dokumentenführungsgatter
verwendet.
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Die 3a bis 3c sind sequentielle schematische
Seitenriß-Teilansichten
einer Dokumenteinspeisevorrichtung gemäß der Erfindung, die einen Drei-Rollen-Dokumenttransport
mit krenelierter Mittelrolle verwendet.
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Da die baulichen Details der verschiedenen Aspekte
von Dokumentenscanvorrichtungen bekannt sind, wird die vorliegende
Erfindung, da sie den Dokumentzufuhrabschnitt einer derartigen Vorrichtung, d.
h. den Abschnitt, der sich in Verarbeitungsrichtung hinter der Dokumentenscanregion
befindet, betrifft, mit Bezug auf verschiedene, in schematischer
Form abgebildete Seitenrißzeichnungen
offenbart.
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Wie in 1a und
in den nachfolgenden Figuren, in denen gleiche Bezugszeichen verwendet werden,
um gleiche Teile zu bezeichnen, ersichtlich ist, umfaßt die Dokumentenscanvorrichtung
eine Dokumenteingangsstützablage 10,
die vorzugsweise gegenüber
der Horizontalen geneigt ist, um eine Bewegung einzelner Dokumentenblätter von
der Eingangsstützablage 10 zu
einem Dokumenteinspeisesystem 30 schwerkraftmäßig zu unterstützen. Die Scanvorrichtung
umfaßt
auch eine Dokumentausgangsstützablage 20,
die wie gezeigt unter der Eingangsstützablage 10 zum Empfangen
und Stapeln gescannter Dokumentenblätter in einer Reihenfolge, die
durch die Bedienperson der Vorrichtung ausgewählt werden kann, positioniert
ist. Soll zum Beispiel ein Stapel einzelner Dokumentenblätter einseitig
gescannt werden, d. h. die Ausgangsblätter weisen nur auf einer Seite
Informationen auf, können
die Dokumentenblätter
mit der Stirnseite nach oben auf der Eingangsstützablage 10 in numerischer
Reihenfolge gestapelt werden, z. B. Seite 1 ganz oben, wobei einzelne
Blätter
von oben von dem Stapel aufgenommen werden, so daß das oberste
Blatt zuerst gescannt wird, wobei die gescannten Blätter gewendet und
auf die Dokumentausgangsstützablage 20 mit der
Stirnseite nach unten in derselben Reihenfolge, in der sie gescannt
wurden, ausgeworfen werden. Andere Stapelreihenfolgen und Ausrichtungen
der Dokumente in entweder einer Stirnseite-nach-oben- oder Stirnseite-nach-unten-Ausrichtung
sind möglich,
wie noch folgen wird.
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Das Dokumenteinspeisesystem 30 führt einzelne
zu scannende Dokumente einem Scansystem 40 zu, das eine
Dokumentwickelrolle 42 oder einen zylindrischen Weg und
eine oder mehrere Andruckrollen 44 umfaßt, die um den Umfang der Wickelrolle 42 herum
angeordnet sind, um einzelne Dokumentenblätter in engem Eingriff mit
derselben zu halten. Die einzelnen Dokumentenblätter folgen somit der Oberfläche der
Wickelrolle hin zu einer Scanstation 49 am linken Ende
einer Auflageplatte 48 und durch dieselbe hindurch. Die
spezifischen Details des Dokumentenscanabschnittes der Scanvorrichtung
beziehen sich nicht auf die vorliegende Erfindung. Eine geneigte
Dokumentenführung 46 erstreckt
sich von der Scanstation 49 und leitet die Dokumentenblätter zu
dem Dokumentzufuhrsystem 50 hin. Zu scannende Originaldokumentenblätter werden
durch das Dokumenteinspeisesystem 30 eingespeist, das eine Voreinspeise-
beziehungsweise Aufnahmerolle 32 aufweisen kann, die das
oberste Blatt von dem Dokumentenstapel zu einem Paar aktiver Einzelblatttrennungsrollen 34, 36 transportiert,
die das Blatt zu der Klemmstelle zwischen der Wickelrolle 42 und
dem Andruckrollensystem 44 befördern. Wie noch zu sehen sein
wird, wirkt ein sich allgemein vertikal erstreckender Anschlag 12 nahe
dem unteren Ende der Dokumenteingangsstützablage 10 mit einer
Feder 14 zusammen, die das untere Ende der Stützablage nach
oben vorspannt, so daß ein
Dokumentenstapel auf derselben an den Anschlag 12 anstößt, wobei das
oberste Dokumentenblatt durch die Reibungsoberfläche der Voreinspeiserolle 32 in
Eingriff genommen werden kann. Des weiteren werden Fachleute erkennen,
daß eine
Bezugnahme auf die verschiedenen Rollen, wie zum Beispiel der Voreinspeiserolle 32,
die gesamte vorliegende Offenbarung hindurch Anordnungen einschließen soll,
bei denen die Rolle eine Reihe von beabstandeten Rollen auf einer
gemeinsamen Welle bildet sowie eine einzelne Rolle, wie in den schematischen
Zeichnungen zu sehen ist.
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Unter Bezugnahme auf das Dokumentzufuhrsystem 50 ist
das Zufuhrsystem 50 bei der aus 1 ersichtlichen Dokumenteinspeisevorrichtung aus
einer oberen Andruckrolle 52 zusammengesetzt, die in der
abgebildeten Position mit einer unteren angetriebenen Rolle 54 tangential
im Eingriff steht. Ein Dokumentenführungs- und bewegungssteuergatter
56,
das ein flexibles Kunststoffgatter aus einer Polyesterplatte wie
zum Beispiel Mylar oder dergleichen sein kann, ist derart in der
Scanvorrichtung befestigt, daß das
Gatter 56 eine allgemein planare oder flache Oberfläche bietet,
die sich von der Klemmstelle zwischen den Rollen 52, 54 zu
der Klemmstelle zwischen der Scanwickelrolle 42 und der
Andruckrolle 44 hin erstreckt. Das untere Ende des Gatters
ist aus der in 1a abgebildeten
Position bewegbar, in der es in dem beabsichtigten Bewegungsweg
des Dokumentenblatts rechts (die Dokumentzufuhrrichtung) von der
Scanregion 49 zu der Klemmstelle zwischen den Rollen 52, 54 hin
positioniert ist. Die inhärente Flexibilität des Gatters 56 ermöglicht es,
daß das
untere Ende des Gatters durch Ineingriffnahme mit der Vorderkante
des Blattes nach oben und aus dem Weg gebogen wird, wie es in 1c zu sehen ist, um es zu
ermöglichen,
daß das
Blatt in der Klemmstelle zwischen der Andruckrolle 52 und
der angetriebenen Rolle 54 empfangen wird.
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Der Verlauf eines Dokumentes, das
unter Verwendung des in den 1a–1k abgebildeten Dokumentzufuhrsystems 50 gescannt
werden soll, wird nun beschrieben. Der erste Schritt eines Transportierens
eines zu scannenden Dokumentenblattes von der Eingangsstützablage 10 durch
die Scanregion 49 beinhaltet ein Trennen des ersten Blattes
des zu scannenden Dokumentes von dem Rest des Stapels. Dies wird
bei dem abgebildeten Dokumenteinspeisesystem 30 erreicht,
welches das oberste Blatt von dem Dokumentenstapel aufnimmt; es
gibt jedoch bekannte Systeme, die in der Lage sind, das unterste Blatt
von der Unterseite des Stapels aufzunehmen, und falls erwünscht bei
der vorliegenden Erfindung verwendet werden könnten. Um ein einzelnes Dokumentenblatt
aufzunehmen, wird die Voreinspeiserolle 32 gedreht (im
Uhrzeigersinn, wie es in 1a zu
sehen ist), um das Dokumentenblatt über den Anschlag 12 zu
der Klemmstelle zwischen den aktiven Trennungsrollen 34, 36 laufen
zu lassen, die sicherstellen, daß nicht mehr als ein einzelnes
Dokumentenblatt zu einem Zeitpunkt in die Klemmstelle zwi schen der
Wickelrolle 42 und den Andruckrollen 44 eingespeist wird. 1a zeigt, wie das Blatt
eingespeist wird, wobei die nach links zeigende Pfeilspitze die
Vorderkante des Blattes schematisch anzeigt. 1b zeigt die Vorderkante des Blattes,
nachdem es die Wickelrolle 42 durchlaufen hat und in der
Scanregion 49 gescannt wurde. Man beachte, daß die Hinterkante
des Blattes immer noch nicht vollständig weg von der Eingangsstützablage 10 über die
Voreinspeiserolle 32 hinaus gelaufen ist.
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1c zeigt
die Position des Dokumentenblattes nach dem Scannen der ersten (oberen)
Seite desselben. Es sollte beachtet werden, daß sich das Blatt jetzt in einer
gewendeten Beziehung befindet, nachdem es einmal um die Wickelrolle 42 herumlaufen
gelassen wurde. Zu beachten ist ferner die Biegung des Gatters 56,
das durch die Vorderkante des sich bewegenden Dokumentenblattes
in Eingriff genommen wurde und in der gebogenen Position bleibt, wie
es aus 1c ersichtlich
ist. Im Vergleich dazu zeigen die 1b und 1d jedoch das Gatter in seiner normalen
ungebogenen Position, in der es wirksam ist, ein Dokumentenblatt,
das sich, wie es aus 1e ersichtlich
ist, nach links bewegt, auf einem Weg zurück zu der oberen Oberfläche der
Wickelrolle 42 hin zu führen.
Wenn das Dokumentenblatt doppelseitig gescannt werden soll, wird
die Drehrichtung der angetriebenen Dokumentzufuhrrolle 52 umgekehrt,
bevor die Hinterkante des Dokumentes zwischen den Zufuhrrollen 52, 54 (1d) hindurchläuft, so
daß das
Dokument jetzt wieder, geführt
von dem Gatter 56, der Wickelrolle 42 zugeführt wird.
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1f zeigt
das Scannen der zweiten Seite (ursprünglich die untere Seite) des
Dokumentenblattes, während
dasselbe wieder um die Wickelrolle 42 herum durch die Scanregion 49 läuft, und
wie die Vorderkante des Dokumentes zu den Dokumentzufuhrrollen 52, 54 hin
geleitet wird, die sich weiterhin in die Dokumenteinspeiserichtung
drehen. Während
die Vorderkante des Dokumentenblattes die sich drehenden Dokumentzufuhrrollen
in Eingriff nimmt, wie es aus 1g er sichtlich
ist, kommt es in den oberen und unteren Abschnitten des Dokumentenblattes
wie abgebildet zu einer Blattausbeulung. Zu diesem Zeitpunkt wurde
bereits ein Abschnitt der zweiten Seite des Dokumentenblattes gescannt.
Die Drehung der Dokumentzufuhrrollen 50, 52 wird
wieder umgekehrt, wie es in 1h abgebildet
ist, um die gesamte Blattausbeulung zwischen den Rollen derart zu
beseitigen, daß sich
sowohl die Vorder- als auch Hinterkante des Dokumentenblattes jetzt
auf der rechten Seite der Dokumentzufuhrrollen 52, 54 befindet,
wie es aus 1h ersichtlich
ist. Das Erzeugen der Ausbeulung beseitigt eine Gegenspannung in
dem Blatt und ermöglicht
so, daß die
Vorderkante des Blattes ohne weiteres durch die Klemmstelle zwischen
den Zufuhrrollen 52, 54 gegriffen werden kann.
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In 1i dreht
sich die untere angetriebene Rolle 54 des Dokumentzufuhrsystems 50 weiterhin
in die Dokumentzufuhrrichtung, die Drehrichtung der oberen Andruckrolle 52 wurde
jedoch umgekehrt, derart, daß die
Rolle 52 sich jetzt, aufgrund eines Reibungskontakts mit
dem Dokumentenblatt, in die Dokumentzufuhrrichtung dreht. Dies ermöglicht,
daß das
Dokumentenblatt differentiell an sich selbst vorbeigleitet, wobei
sich die Vorder- oder untere Kante des Blattes nach rechts bewegt,
während
die Hinterkante des Dokuments nach links gezogen wird, so daß der Rest
der zweiten Seite des Blattes gescannt werden kann. Dieses Entwurfsmerkmal
und das in dem Entwurf vorgesehene Ausmaß an differentieller Überlappung
zwischen den beiden Enden der längeren
zu scannenden Dokumentenblätter,
z. B. der Größe Legal,
führt zu
einer Verringerung der Gesamtgröße und der
resultierenden Standfläche
der Vorrichtung im Vergleich zu Scanvorrichtungen, bei denen es
zu keiner Blätterüberlappung
auf dem Scanweg kommt. Der Differentialschlupf in der Dokumenteinspeisevorrichtung
wird ermöglicht,
indem die angetriebene Dokumentzufuhrrolle 54 derart entworfen wird,
daß sie
eine gerauhte Dokumentenkontaktoberfläche aufweist, die einen größeren Reibungskoeffizienten
als der Reibungskoeffizient zwischen den zugewandten Oberflächen der
einzelnen zu scan nenden Dokumentenblätter aufweist, so daß ein Schlupf zwischen
den gegenüberliegenden
Seiten des Blattes auftritt und nicht zwischen dem Blatt und der
angetriebenen Rolle 54. Ein geeigneter Motor oder Motoren
und ein geeignetes Getriebesystem oder -systeme, die nicht abgebildet
sind, versorgen die Voreinspeiserolle 32, die aktiven Trennungsrollen 34, 36, die
Wickelrolle 42 und die angetriebene Rolle 54 mit Drehkraft.
Die Drehrichtung der angetriebenen Rolle 54 wird selektiv
durch ein Steuersystem geändert, das
Fachleuten bekannt ist. Es sei ebenfalls darauf hingewiesen, daß das Gatter 56 ein
passives Gatter aus einem Polyesterlagenmaterial oder einem anderen
flexiblen Kunststoff mit gutem Gedächtnis, wie es in den Zeichnungen
abgebildet ist, aufweisen kann, bei dem das untere rechte Ende des
Gatters durch Kontakt durch die Vorderkante eines sich bewegenden
Dokumentenblattes gebogen ist. Alternativ könnte das Gatter die Form eines
steifen, schwenkbar befestigten planaren Bauglieds oder eines in
Längsrichtung
verschiebbaren planaren Bauglieds aufweisen; eine geeignete elektronische
und mechanische Steuerung der Gatterbewegung erhöht jedoch die Komplexität des beschriebenen
bevorzugten passiven Gatters unnötig. 1j zeigt ein Auswerfen des
doppelseitig gescannten Blattes in die Ausgangsablage 20 nach
Abschluß des
Scanvorgangs der zweiten Seite desselben.
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Ein weiteres Dokumentzufuhrsystem 60 ist
in den 2a–2f abgebildet und setzt eine
angetriebene Rolle 62, die unterhalb des Dokumentzufuhrwegs befestigt
ist, und eine obere Andruckrolle 64 ein, die zum Zweck
einer gesteuerten Bewegung zu der angetriebenen Rolle 62 hin
und von derselben weg befestigt ist, um wie erwünscht eine Klemmstelle und
einen Zwischenraum zwischen denselben zu schaffen. Die anderen nicht
in den 2a–2f abgebildeten Elemente
der Dokumentenscanvorrichtung sind im wesentlichen dieselben, wie
sie aus 1 ersichtlich sind,
einschließlich
der Dokumenteingangsstützablage 10 und
Dokumentausgangsablage 20, eines geeigneten Dokumenteinspeisesystems 30 und
eines Dokumentenscansystems 40. 2a zeigt eine Doku menteinspeisung von
der Führung 46 ausgehend, die
zu einem Zwischenraum zwischen der angetriebenen Rolle 62 und
der Andruckrolle 64 hin ausgerichtet ist, die, wie es durch
die Pfeilspitze in 2a angedeutet
ist, in der oberen Position abgebildet ist, um einen Zwischenraum
zum Empfangen des vorderen Endes des gescannten Dokumentes zu schaffen, ohne
dasselbe anzudrücken.
Wie aus 2b ersichtlich
ist, wird die Andruckrolle 64 nach unten in ihre Andruckposition
bewegt, wobei das Gatter 56 in gebogenem Zustand abgebildet
ist, bis die Hinterkante des Dokuments über das Ende des gebogenen Gatters 56 hinausläuft, aber
bevor es die Klemmstelle zwischen der angetriebenen Rolle 62 und
der Andruckrolle 64 verläßt. Die Drehrichtung der angetriebenen
Rolle 62 wird anschließend
umgekehrt, wie es aus 2c ersichtlich
ist, um das Dokument, geführt durch
das nicht gebogene Gatter 56, zum Scannen der zweiten Seite
des Dokuments, wie es aus 2d ersichtlich
ist, zu dem oberen Abschnitt der Wickelrolle 42 hinzuführen. In 2e wird die Andruckrolle 64 erneut
angehoben, um den Zwischenraum zwischen der angetriebenen Rolle
und der Andruckrolle 62 zum Empfangen der Vorderkante des Dokuments
zu schaffen, wobei das gebogene Gatter wirksam ist, um die Vorderkante
des Dokuments gegen die Oberfläche
der angetriebenen Rolle 62 zu drücken, während dieselbe sich in die
Dokumentzufuhrrichtung (in 2e im
Uhrzeigersinn) dreht, während
der obere Abschnitt des Dokuments sich frei durch den Zwischenraum
zwischen den Rollen 62, 64 hindurch nach links
bewegen kann. In 2f ist
die Andruckrolle 64 wieder in ihrer gesenkten Position
abgebildet, das Gatter 56 befindet sich in seinem nicht
gebogenen Zustand und das Dokumentenblatt kann zum Zweck einer Zuführung zu
der Ausgangsstützablage 20 entweder
vollständig
ausgeworfen werden, oder die Drehrichtung der angetriebenen Rolle 62 kann
erneut umgekehrt werden, um das Dokument zum Zweck eines weiteren
Wendens des Dokumentenblattes erneut durch die Scanregion 49 hindurch
der Wickelrolle 42 zuzuführen, so daß dasselbe mit der Stirnseite
nach unten auf der Ausgangsstützablage gestapelt
werden kann. So kann ein Stapel Dokumentenblätter gescannt werden, jeweils
eines zu einem Zeitpunkt, wenn dieselben in der ursprünglichen Stirnseite-nach-oben-Beziehung
in aufeinanderfolgender Reihenfolge von der Oberseite zu der Unterseite
des Stapels bereitgestellt sind, so daß sie mit der Stirnseite nach
unten und in ihrer ursprünglichen Reihenfolge
auf die Ausgangsablage ausgegeben werden. Das im Entwurf vorgesehene
Ausmaß der Überlappung
zwischen der Vorderkante und Hinterkante des aus 2e ersichtlichen Dokumentenblattes (für die längeren zu
scannenden Dokumente, z. B. der Größe Legal) führt zu einer Verringerung der Standfläche der
Einheit auf die Art und Weise, wie sie mit Bezug auf das aus den 1a–1i ersichtliche Ausführungsbeispiel
beschrieben wurde.
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Ein Dokumentzufuhrsystem 70 gemäß der Erfindung
ist in den 3a–3c abgebildet. Auch hier sind
die Zufuhr- und Ausgangsstützablagen 10, 20, das
Dokumenteinspeisesystem 30 und der Scanner selbst nicht
abgebildet, obwohl sie natürlich
erforderlich sind. In den 3a–3c umfaßt das Zufuhrsystem 70 eine
angetriebene Rolle 72 mit einer peripheren Blattkantenführungsoberfläche, die
kreneliert oder gezahnt oder ansonsten mit radial verlaufenden Rillen
oder Mulden oder einer ausreichend geraubten Fläche versehen sein kann, um
die Vorderkante des zu scannenden Dokuments zu erfassen und in der Drehrichtung
der angetriebenen Rolle 72 zu bewegen. Eine erste Andruckrolle 74 über der
angetriebenen Rolle 72 bildet mit der Rolle 72 eine
Klemmstelle zum Aufnehmen der Vorderkante des gescannten Dokumentenblattes,
wie es in 3a abgebildet
ist. Die gestrichelten Linien geben den Bewegungsweg der Vorderkante
des gescannten Blattes von der Scanregion 49 allgemein
zu dem Drehmittelpunkt der Rolle 72 hin an, wo die Vorderkante
des Blattes eine der peripheren Rillen in Eingriff nimmt und in
derselben aufgenommen wird, um auf diese Weise das Blatt derart
zu transportieren und zu positionieren, daß die Vorderkante das untere
rechte Ende des Gatters 56 in Eingriff nimmt und durch
dasselbe in der Blattzufuhrrichtung in die Klemmstelle zwischen
der angetriebenen Rolle 72 und der oberen Andruckrolle 74 geführt wird.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann
sich das Gatter 56 beim Kontakt mit dem Blatt leicht biegen,
während
die Vorderkante zu der Klemmstelle zwischen den Rollen 72 und 74 gebracht
wird.
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In der 3b ist
die Drehrichtung der angetriebenen Rolle 72 derart umgekehrt,
daß sie
sich jetzt in die Blatteinspeiserichtung dreht, um die Vorderkante
des Blattes, die nicht die Klemmstelle zwischen den Rollen 72 und 74 durchlaufen
durfte, zurück
entlang der oberen Oberfläche
des Gatters 56 zu der Klemmstelle zwischen der Wickelrolle 42 und der
Andruckrolle 44 zu bewegen, damit die zweite Seite des
Blattes durch die Wickelrolle 42 durch die Scanregion hindurch
transportiert werden kann. Nach dem Scannen der zweiten Seite des
Blattes wird die Vorderkante durch die untere feststehende Führung 46 zu
der Klemmstelle, die zwischen der angetriebenen Rolle 72 und
der unteren Andruckrolle 76 gebildet ist, geleitet, wodurch
das gescannte Blatt jetzt zwischen die Zufuhrrollen 72, 76 hindurch
auf die Ausgangsstützablage 20 ausgeworfen
werden kann. Bei dieser Anordnung wird das Dokumentenblatt gescannt,
gewendet und noch einmal gescannt, kann aber nicht wie bei den vorhergehenden
Ausführungsbeispielen
vor der Zuführung
zu der Ausgangsablage 20 noch einmal gewendet werden. Bei
dem Ausführungsbeispiel
der 3a–3c fällt wieder auf, daß die Hinterkante
des Blattes und die Vorderkante eines langen Blattes, zum Beispiel
der Größe Legal, sich
an dem Zufuhrsystem 70 überlappen,
obwohl sich die Vorderkante, im Gegensatz zu den beiden vorherigen
Ausführungsbeispielen,
zwischen der einen Andruckrolle 76 und der angetriebenen
Rolle 72 befindet und die Hinterkante des Blattes sich
zwischen der anderen Andruckrolle 74 und der angetriebenen
Rolle 72 befindet, was somit zu einer Verringerung der
Standflächengröße der Einheit
führt,
wie mit Bezug auf die ersten beiden Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben wurde.
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Bei allen beschriebenen Dokumentzufuhrsystemen
wird man erkennen, daß feststehende Blattführungen 46 nach
Wunsch in Verbindung mit oder ohne ein passives inhärent flexibles
Führungsgatter 56 oder
mit einem Führungsgatter 56 verwendet
werden können,
dessen Bewegung in zeitlich festgelegter Beziehung mit der Bewegungsrichtung der
zu scannenden Blätter
gesteuert wird. Vorder- und Hinterkanten langer zu scannender Blätter überlappen
sich in den Zufuhrsystemrollen, und eine Rollenumkehrung kann verwendet
werden, um eine Blattausbeulung zu erzeugen, um Standfläche einzusparen.
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Fachleuten ist klar, daß bei dem
oben gezeigten und beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel
verschiedene Modifikationen möglich sind
und daß der
Schutzbereich nur durch den Wortlaut der folgenden Ansprüche beschränkt wird.