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Gebiet der
Erfindung
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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine hitzebeständige
Silikongummiverbundfolie mit Wärmeleitfähigkeit
und spezieller auf eine wärmeleitende
hitzebeständige
Silikongummiverbundfolie, geeignet als wärmeleitende Pufferfolie, die
verwendet wird, wenn ein Heißdruckprozess
zur Bildung von Laminaten oder flexiblen Platten und zur Verbindung
von Elektroden, wie z. B. Elektroden eines Flüssigkristalldisplays, durch die
Verwendung eines elektrisch leitenden anisotropen Films gewählt wird.
Außerdem
beschäftigt
sich die Erfindung mit einer Methode zur Herstellung der vorgenannten
Silikongummiverbundfolie.
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Hintergrund
der Erfindung
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Bisher bekannte wärmeleitende Elektroisolierstoffe
sind z. B. Silikongummi, in welchem Berylliumoxidpulver, Aluminiumoxidpulver,
Aluminiumhydroxidpulver, Magnesiumoxidpulver oder Zinkoxidpulver
gemischt sind (wie im japanischen Tokkai Sho 47-32400 offengelegt,
wobei der Begriff „Tokkai" eine „ungeprüfte veröffentlichte
Patentanmeldung" bedeutet),
und bornitridhaltiges Silikongummi, das mit einem Isolatornetz verstärkt ist
(wie im japanischen Jikkai Sho 54-184074 beschrieben, wobei der
Begriff „Jikkai" eine „ungeprüfte veröffentliche
Gebrauchsmusteranmeldung" bedeutet).
Diese Silikongummis werden bereits als wärmeabführende Isolatoren für exotherme
Komponenten wie z. B. Leistungstransistoren, Thyristoren, Gleichrichter, Transformatoren,
Leistungs-MOS und FET verwendet. Diese Silikongummis haben jedoch
den Nachteil, dass sie sich unter dem Einfluss von Unreinheiten
in den die Wärmeleitfähigkeit
verleihenden Mitteln und ihrer pH-Werte bei Benutzung unter Hochtemperaturbedingungen,
speziell 200°C
oder darüber,
verschlechtern.
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Auf der anderen Seite sind die vorgenannten
wärmeleitenden
Elektroisolierfolien als Pufferfolien in den Fällen der Bildung von Laminaten
oder flexiblen Leiterplatten mittels einer Druckformmaschine benutzt worden,
oder in dem Fall, in dem ein elektrisch leitender anisotroper Film
einer Heißpressung
mittels einer Druckma schine ausgesetzt wird, um die Elektrodenendstücke eines
Flüssigkristalldisplays
und einer Betriebsschaltung mit flexibler Leiterplatte zu verbinden.
Für solche
Anwendungen ist die glasfaserverstärkte Silikongummifolie, in
welcher Bornitrid zugemischt ist, im japanischen Tokkai Hei 5-198344
beschrieben, und die glasfaserverstärkte antistatische Silikongummifolie,
in welcher sowohl Bornitrid als auch eine elektrisch leitende Substanz
gemischt sind, ist im japanischen Tokkai Hei 6-36853 beschrieben. Diese Fälle haben
auch das gleiche Verschlechterungsproblem des Silikongummis unter
Hochtemperaturbedingungen wie oben erwähnt.
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In den vergangenen Jahren sind die
Materialeigenschaften flexibler Leiterplatten und diejenigen elektrisch
leitender anisotroper Filme verändert
worden, um für
Hochtemperaturherstellung geeignet zu sein, während die Herstellungstemperatur
ebenfalls angehoben wurde, um die Produktivität zu erhöhen, indem die Druckzykluszeit
reduziert wurde. Unter diesen Umständen sind die Hitzebeständigkeit
und die Wärmeleitfähigkeit
einer Silikongummifolie als wärmeleitender
Elektroisolator von wachsender Bedeutung. Deshalb schlägt die japanische
Tokkai Hei 7-11010
eine einfache Silikongummifolie vor, in welcher Ruß, der flüchtige Bestandteile
mit Ausnahme von Wasser in einem Anteil von wenigstens 0,5 Gew.-%
enthält,
als die Wärmeleitfähigkeit lieferndes
Mittel verwendet wird, um eine hohe Hitzebeständigkeit, die ausreicht, Temperaturen
von 300°C oder
höher standzuhalten,
und befriedigende Wärmeleitfähigkeit
sicherzustellen.
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Allerdings besitzt eine solche Elektroisolierfolie
mit Wärmeleitfähigkeit
keine große
Festigkeit, weil es eine einfache Folie aus Silikongummi ist, und
deshalb besteht eine Angst vor Bruchstellen bei wiederholter Verwendung.
Zusätzlich
verursacht das Haftvermögen
der Silikongummifolie ein weiteres Problem dahingehend, dass die
Folie nach dem Heißpressen
an dem druckausübenden
Werkzeug und dem gepressten Material kleben bleibt, wodurch die
Bearbeitungsfähigkeit
deutlich verschlechtert ist. Wenn sie bei einer Temperatur von 300°C oder darüber verwendet
wird, wie in dem Fall, in dem Elektrodenendstücke eines Flüssigkristalldisplays und
eine Betriebsschaltung mit flexibler Leiterplatte über einen
elektrisch leitenden anisotropen Film gemäß einem Hochdruckprozess unter
Benutzung einer Pressmaschine verbunden werden, verursacht die Silikongummifolie
weiterhin ein Problem dahingehend, dass die darin enthaltenen flüchtigen
Komponenten die Elektrodenendstücke
und die Betriebsschaltung verunreinigen. Um solche nachteiligen
Wirkungen der Silikongummifolie zu vermeiden, werden im Allgemeinen
die Hitzebehandlung der Folie bei hoher Temperatur und die Harzfilmlaminierung
auf der Folie ausgeführt.
Die Erhitzung der laminierten Folie auf eine hohe Temperatur von 150°C oder darüber verursacht
jedoch ein Verziehen der Folie, weil eine Kontraktion des Gummis
auftritt, wodurch die Bearbeitungsfähigkeit verdorben wird.
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Also haben wir unsere intensiven
Studien ausgeführt,
um wärmeleitende
hitzebeständige
Silikongummiverbundfolien zu finden, die nicht nur befriedigende
Wärmeleitfähigkeit,
sondern auch ausreichende Festigkeit aufweisen, und die weiterhin
keine feste Adhäsion
durch ein Haftvermögen
des Gummis an druckausübenden
Werkzeugen hervorrufen und gute Bearbeitungsfähigkeit sicherstellen.
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JP-A-08174765 beschreibt eine wärmeleitende
hitzebeständige
Silikongummiverbundfolie, die eine Silikongummifolie umfasst, die
aus einer Silikongummiverbindung gebildet ist, welche (A) 100 Gewichtsteile eines
Organopolysiloxans mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad
von wenigstens 200, (B) 20 bis 150 Gewichtsteile Ruß, der flüchtige Unreinheiten
mit der Ausnahme von Wasser in einem Anteil von höchstens
0,5 % enthält,
und (C) ein Härtungsmittel
umfasst. JP-A-08174765
beschreibt auch, dass die erwünschten hitzebeständigen Filme
diejenigen sind, welche Ruß enthalten,
so dass eine elektrische Leitfähigkeitseigenschaft
verliehen wird, oder die Filme, die Wärmeleitfähigkeit dadurch aufweisen,
dass sie wenigstens eine wärmeleitende
Substanz aus der Gruppe bestehend aus den wärmeleitenden Pulvern wie Aluminiumoxid
und Magnesiumoxid enthalten.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Deshalb ist ein Ziel der Erfindung,
eine wärmeleitende
hitzebeständige
Silikongummiverbundfolie anzugeben, die nicht nur hohe Wärmeleitfähigkeit,
sondern auch ausreichende Festigkeit aufweist, die keine feste Adhäsion an
druckaus übenden
Werkzeugen durch ein Haftvermögen
des Gummis verursacht und gute Bearbeitungsfähigkeit sicherstellt.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung ist
es, ein Verfahren zur Herstellung einer Silikongummiverbundfolie mit
den zuvor erwähnten
Eigenschaften zu liefern.
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Die vorstehenden Ziele der Erfindung
werden mit einer wärmeleitenden
hitzebeständigen
Silikongummiverbundfolie umfassend eine Silikongummifolie und einen
auf wenigstens einer Seite der Silikongummifolie vorgesehenen hitzebeständigen Harzfilm
erhalten, wobei besagte Silikongummifolie durch Härten einer
Silikongummiverbindung erhalten wird, die (A) 100 Gewichtsteile
Organopolysiloxan mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad
von wenigstens 200, (B) 0 bis 150 Gewichtsteile Ruß mit flüchtigen
Unreinheiten mit der Ausnahme von Wasser in einem Anteil von höchstens
0,5 Gew.-%, (C) 0 bis 1600 Gewichtsteile wenigstens einer wärmeleitenden
Substanz aus der Gruppe bestehend aus Metallen, Metalloxiden, Metallnitriden
und Metallcarbiden und (D) ein Härtungsmittel
enthält,
unter der Voraussetzung, dass die Gesamtmenge des Rußes und
der wenigstens einen wärmeleitenden
Substanz zwischen 10 und 1600 Gewichtsteilen liegt, und wobei die
Folie bei Erhitzung auf 150°C
für 3 Stunden
einen Gehalt flüchtiger
Unreinheiten von höchstens
0,2 Gew.-% aufweist, wobei die Verbundfolie dadurch gekennzeichnet
ist, dass die hitzebeständige
Filmschicht mit einem Silikonkleber mit der Silikongummifolie verbunden
ist.
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Außerdem werden die Benutzung
einer solchen wärmeleitenden
hitzebeständigen
Silikongummiverbundfolie in einem Heißdruckprozess gemäß Anspruch
9 und ein Verfahren zur Herstellung solch einer wärmeleitenden
hitzebeständigen
Silikongummifolie gemäß Anspruch
10 beschrieben.
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Gemäß der Erfindung wird ein hitzebeständiger Harzfilm
unter Verwendung eines Silikonklebers auf die Silikongummifolie
aufgeklebt. Also zeigt die gegenwärtige wärmeleitende hitzbeständige Silikongummiverbundfolie
keine Schwierigkeiten hinsichtlich Gummihaftung, weist ausreichende
Festigkeit auf und kann eine gute Bearbeitungsfähigkeit sicherstellen. Außerdem verschmutzt
die vorliegende Ver bundfolie unter Heißdruck keine Elektrodenendstücke und
Operationsschaltungen, da der Gehalt flüchtiger Unreinheiten darin
auf 0,2 Gew.-% oder darunter reduziert werden kann. Außerdem verhindert
der in der vorliegenden Verbundfolie enthaltene Ruß elektrostatische
Aufladung, um die Adhäsion
von Staub an der in Benutzung befindlichen Verbundfolie zu verhindern
und weiterhin auf Schaltungen befindliche elektronische Komponenten
davon abzuhalten, durch elektrische Entladung einen Zusammenbruch
zu verursachen.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Die Organopolysiloxane wie Komponente
(A) der vorliegenden Silikongummiverbindung haben einen mittleren
Polymerisationsgrad von wenigstens 200, bevorzugterweise von 3000
bis 20000, und werden durch die mittlere Verbindungsformel RnSiO(4–n)/2 dargestellt, wobei
n eine positive Zahl zwischen 1,95 und 2,05 ist und R eine substituierte
oder nichtsubstituierte monovalente Kohlenwasserstoffgruppe darstellt.
Beispiele solcher monovalenter Kohlenwasserstoffgruppen umfassen
eine Alkylgruppe wie eine Methyl-, Ethyl- oder Propylgruppe, eine
Cykloalkylgruppe wie die Cyklopentyl oder Cyklohexylgruppe, eine
Alkenylgruppe wie die Vinyl- oder Allylgruppe, eine Arylgruppe wie
die Phenyl- oder Tollylgruppe und halogenisierte Kohlenwasserstoffgruppen
wie die oben rezitierten Gruppen, deren Wasserstoffatome teilweise
durch Chlor oder Fluoratome ersetzt werden. Wenn 0,001 bis 5 Mol-%,
insbesondere 0,01 bis 1 Mol-%, von R Alkenylgruppen sind, können die
resultierenden Organopolysiloxane gute Wirkungen zeigen.
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Im Allgemeinen wird die Hauptkette
für die
Erfindung geeigneter Organopolysiloxane durch Dimethylsiloxaneinheiten
alleine oder durch teilweise durch die Einführung von Vinyl-, Phenyl- oder
Trifluoropropylgruppen veränderte
Dimethylsiloxaneinheiten gebildet. Weiterhin ist es vorteilhaft,
dass die Enden der Molekularketten der vorliegenden Organopolysiloxane
mit Triorganosilylgruppen blockiert werden, wie z. B. Trimethylsilyl-,
Dimethylvinylsilyl- oder Trivinylsilylgruppen, oder mit Hydroxylgruppen.
Außerdem
sind die für
Komponente (A) geeigneten Organopolysiloxane diejenigen, die bei
25°C eine
Viskosität
von wenigstens 300 cs haben.
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In Fällen, in denen Organopolysiloxane
mit einem mittleren Polymerisationsgrad von weniger als 200 als
Komponente (A) verwendet werden, ist die gehärtete Verbindung bezüglich ihrer
mechanischen Festigkeit unterlegen, und die daraus hergestellte
Gummifolie ist leicht zerbrechlich.
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Der Ruß als Komponente (B) erhöht nicht
nur Hitzebeständigkeit,
Wärmeleitfähigkeit
und mechanische Festigkeit der Verbundfolie, sondern macht die Silikongummifolie
auch elektrisch leitend, um ihr antistatische Eigenschaften zu verleihen.
Der Gehalt flüchtiger
Unreinheiten außer
Wasser im als Komponente (B) der Erfindung verwendbaren Ruß beträgt höchstens
0,5 Gew.-%, bevorzugterweise höchstens
0,4 Gew.-%. Während
die Rußprodukte
im Allgemeinen entsprechend ihrer Herstellungsmethoden als Ofenruß, Kanalruß, Wärmeruß und Acetylenruß klassifiziert
werden, sind der im japanischen Tokkai Hei 1-272667 beschriebene Acetylenruß und der
elektrisch leitende Ruß für den vorliegenden
Ruß mit
einem Gehalt flüchtiger
Unreinheiten von höchstens
0,5 Gew.-% geeignet.
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Als eine Methode zur Messung des
Gehalts flüchtiger
Unreinheiten wie oben angegeben wird in der Erfindung das Verfahren,
das in JIS K 6221 als „Verfahren
zum Testen von Ruß zur
Gummibenutzung" beschrieben
wird, übernommen.
Genauer wird eine vorgeschriebene Menge Ruß in einen Tiegel gegeben,
7 Minuten lang bei 950°C
erhitzt, dann wird der Verdampfungsverlust gemessen.
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Das geeignete Verhältnis der
zugemischten Komponente (B) liegt zwischen 0 und 150 Gewichtsteilen, bevorzugt
zwischen 10 und 100 Gewichtsteilen, besonders bevorzugt zwischen
20 und 80 Gewichtsteilen, zu 100 Gewichtsteilen der Komponente (A).
Wenn das Verhältnis
der verwendeten Komponente (B) auf über 150 Gewichtsteile angehoben
wird, wird es schwierig, die Komponente (B) homogen mit den anderen
Komponenten zu vermischen, und die Bildungsfähigkeit der sich ergebenden
Verbindung geht zurück.
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Komponente (C) ist wenigstens eine
Substanz aus der Gruppe bestehend aus Metallen, Metalloxiden, Metallnitriden
und Metallkarbiden, und erfüllt
somit die Funktion, der vorliegenden Silikongummifolie Wärmeleitfähigkeit
zu verleihen. Beispiele für
solch eine Substanz umfassen Silberpulver, Kupferpulver, Eisenpulver, Nickelpulver,
Zinkoxid, Magnesiumoxid, Aluminiumoxid, Siliziumoxid, Eisenoxide,
Bornitrid, Aluminiumnitrid, Siliziumnitrid, Siliziumkarbid und Borkarbide.
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Das geeignete Verhältnis des
Mischungsanteils (C) beträgt
zwischen 0 und 1600 Gewichtsteilen, bevorzugt zwischen 0 und 1200
Gewichtsteilen, zu 100 Gewichtsteilen des Bestandteils (A). Wenn
das Verhältnis des
verwendeten Bestandteils (C) auf über 1600 Gewichtsteile angehoben
wird, wird es schwierig, den Bestandteil (C) homogen mit den anderen
Bestandteilen zu mischen, und die Bildungsfähigkeit der entstehenden Verbindung
wird herabgesetzt.
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Es ist nötig, dass das Gesamtverhältnis der
Bestandteile (B) und (C) in der vorliegenden Verbindung zwischen
10 und 1600 Gewichtsteilen, bevorzugterweise zwischen 40 und 1200
Gewichtsteilen, besonders bevorzugterweise zwischen 45 und 1000
Gewichtsteilen liegt. In einem Fall, in dem besondere Bedeutung
auf die Hitzebeständigkeit
des Silikongummis gelegt wird, ist es vorteilhaft, den Anteil des
verwendeten Rußes
anzuheben.
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Das Härtungsmittel als Bestandteil
(D) kann in geeigneter Weise aus herkömmlichen Härtungsmitteln für Silikongummi
ausgewählt
werden. Beispiele geeigneter Härtungsmittel
für Komponente
(D) umfassen organische Peroxide wie Di-t-Butylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di (t-Butylperoxy)hexan
und Dicumylperoxid, die für eine
Härtung
durch radikalische Reaktion geeignet sind; für eine Härtung durch Additionsreaktion
geeignete Härtungsmittel
wie die Verbindung von Organohydrogenpolysiloxanen, die pro Molekül wenigstens
zwei direkt mit Siliziumatomen verbundene Wasserstoffatome enthalten,
mit einem Platinkatalysator in einem Fall, in dem die Organopolysiloxane
als Bestandteil (A) wenigstens zwei Alkenylgruppen je Molekül enthalten;
und für
Härtung
durch Kondensationsreaktion geeignete Härtungsmittel wie Organosiliziumverbindungen
mit wenigstens zwei hydrolisierbaren Gruppen je Molekül, insbesondere
wenigstens zwei Alkoxy-, Acetoxy-, Ketoxime- oder Propenoxygruppen
je Molekül,
in einem Fall, in dem die Organopoly siloxane, die als Bestandteil
(A) benutzt werden, wenigstens zwei Silanolgruppen je Molekül enthalten.
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Beim Hinzufügen des Härtungsmittels wie oben angegeben,
kann dessen Menge im gleichen Größenbereich
liegen, der bei einer gewöhnlichen
Härtung
von Silikongummiverbindungen angenommen wird. Insbesondere liegt
der geeignete Bereich des in einer radikalischen Reaktion hinzugefügten organischen
Peroxids zwischen 0,1 und 10 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteilen
des Bestandteils (A); währenddessen
ist es im Fall einer Additionsreaktion wirkungsvoll, Organohydrogenpolysiloxane
in einer solchen Menge zu verwenden, dass das Verhältnis ihrer
SiH-Gruppen zu den Alkenylgruppen im Bestandteil (A) zwischen 0,5
und 5 Mol-% liegt, und einen Platinkatalysator in einer Menge von
1 bis 2000 ppm zu verwenden.
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Die Hitzebeständigkeit der vorliegenden Silikongummiverbindung
kann weiterhin durch die Hinzufügung
eines Ceroxidpulvers erhöht
werden. Die geeignete Menge hinzugefügten Ceroxidpulvers liegt zwischen 0,1
und 5 Gewichtsteilen je 100 Gewichtsteilen des Bestandteils (A).
Wenn die hinzugefügte
Menge über
5 Gewichtsteile hinaus erhöht
wird, wird die Hitzebeständigkeit
im Gegenteil dazu manchmal herabgesetzt. Zusätzlich ist es nützlich,
Cerpulver mit einer relativ großen
spezifischen Oberfläche
von wenigstens 50 m2/g, mit einer BET-Methode
gemessen, zu verwenden.
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Falls erwünscht, können zu der Silikongummiverbindung,
die in der Erfindung benutzt wird, verschiedene Additive hinzugefügt werden.
Beispiele solcher Additive umfassen Füllstoffe wie Asche, Kalziumcarbonat oder
Kieselgur, ein Dispersionsmittel wie einen niedrigmolekularen Siloxanester
oder ein niedrigmolekulares Organosiloxan umfassend eine Silanolgruppe,
ein Adhäsionskraft
verleihendes Mittel wie ein Silankopplungsmittel oder ein Titankopplungsmittel,
einen Unbrennbarkeit verleihenden Metallkatalysator aus der Platingruppe,
und Poly(tetrafluoroethylen)teilchen zur Erhöhung der Greenstärke der
Gummiverbindung. Außerdem kann
die vorliegende Silikongummiverbindung durch Vermengung der oben
angegebenen Zutaten mittels einer Mischmaschine wie z. B. einer Zweistabwalze,
eines Kneters, eines Banburymischers oder eines Umlaufmischers vorbereitet
werden. Was das Härtungsmittel
betrifft liegt die dafür
geeignete Hinzufügungszeit
gerade vor der Verwendung der Verbindung.
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Es ist erforderlich, dass der in
der Erfindung verwendete hitzebeständige Harzfilm eine hohe mechanische
Festigkeit und exzellente Reaktionsbereitschaft bei hohen Temperaturen
aufweist, weil die vorliegende wärmeleitende
Silikongummiverbundfolie sogar bei Temperaturen von ungefähr 300°C verwendet
wird. Deswegen können
Harzfilme mit Glasübergangspunkten
von 200°C
oder höher
wie aromatische Polyimidfilme, Polyamidimidfilme, aromatische Polyamidfilme,
Polyethersulfonfilme und Polyetherimidfilme und fluorenthaltende
Harzfilme mit Schmelzpunkten von 300°C oder höher wie Polytetrafluorethylen
(PTFE)-Film und Tetrafluorethylen-Perfluoralkylvinylethercopolymer
(PFA)-Film als hitzbeständige
Harzfilme für
die Erfindung verwendet werden.
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Was Beispiele kommerziell erhältlicher
hitzebeständiger
Harzfilme angeht, so sind Kapton (eingetragenes Warenzeichen, ein
Produkt von Toray Du Pont Co., Ltd.), Apical (Handelsname, ein Produkt
von Kanegafuchi Chemical Industry Co., Ltd.) und Eupilex (Handelsname,
ein Produkt von Ube Industries, Ltd.) als aromatische Polyimidfilme
auf dem Markt erhältlich;
Aramica (eingetragenes Warenzeichen, ein Produkt von Asahi Chemical
Industry Co., Ltd.) ist auf dem Markt als organischer Polyamidfilm
erhältlich;
und Teflon (eingetragenes Warenzeichen, ein Produkt von Du Pont
Japan Ltd.) und Nitoflon (Handelsname, ein Produkt von Nitto Electric
Industrial Co., Ltd.) sind als fluorenthaltende Harze auf dem Markt
erhältlich.
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Insbesondere ist es vom Standpunkt
mechanischer Festigkeit günstig,
den hitzebeständigen
Harzfilm mit Glasfaser zu verstärken.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, dem
hitzebeständigen
Harzfilm elektrische Leitfähigkeit
wie oben angegeben durch Zumischung von Ruß zum Harz zu verleihen, oder
ihm Wärmeleitfähigkeit
durch Zumischung eines wärmeleitfähigen Pulvers
wie Aluminiumoxidpulver oder Magnesiumoxidpulver oder Magnesiumoxidpulver
zu verleihen. Bezüglich
des mit Wärmeleitfähigkeit
versehenen hitzebeständigen
Harzfilms ist Kapton MT (Handelsnahme, ein Produkt von Toray Du
Pont Co., Ltd.) auf dem Markt.
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Die geeignete Dicke des vorliegenden
hitzebeständigen
Harzfilms liegt zwischen 5 und 300 μm, besonders zwischen 10 und
100 μm.
Wenn die Dicke des Harzfilms zu gering ist, ist der Film selbst
unzureichend bezüglich
seiner mechanischen Festigkeit, also besteht die Befürchtung,
dass der Film zu der Zeit, wenn die Folie gebildet oder zum Heißpressen
verwendet wird, bricht; während,
wenn die Dicke zu groß ist,
die Wärmeübertragung
durch den Film verzögert
wird, so dass ein befriedigendes Heißpressen nicht erreicht werden kann.
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Zum Formen der vorliegenden Silikongummiverbindung
in Silikongummifolien können
die folgenden beiden Verfahren gewählt werden: Ein Verfahren umfasst
das Ausstoßen
einer Silikongummiverbindung mit bis zu einem Härtungsmittel aus einem Kalander
oder Extruder, um die Verbindung in eine Folie der gewünschten
Dicke zu formen, und dann deren Härtung durch Erwärmung; und
das andere Verfahren umfasst das Bedecken eines Trägerfilms
mit einer flüssigen
Silikonverbindung oder einer Silikongummiverbindung, die in einem
Lösungsmittel
wie Toluen gelöst
wurde, das Härten
der Verbindung und dann das Abschälen der gehärteten Verbindung vom Trägerfilm.
Um den Gehalt flüssiger
Verunreinigungen von höchstens
0,2 Gew.-%, bevorzugterweise höchstens
0,1 Gew.-%, bei der vorliegenden Silikongummifolie zu der Zeit,
wenn diese bei 150°C
für drei
Stunden erwärmt
wird, zu erreichen, wird die vorgenannte gehärtete Folie oder Bedeckung
wünschenswerterweise
einer Wärmebehandlung
ausgesetzt. Für
die Erfindung ist es vorteilhaft, die gebildeten Folien wie oben
angegeben in einen Trockner oder Durchlaufofen zu geben und sie
einer Wärmebehandlung
bei einer Temperatur von wenigstens 150°C auszusetzen.
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Beim Binden der derart vorbereiteten
Silikongummifolie auf einen hitzebeständigen Harzfilm ist es wirkungsvoll,
vorher eine Grundierung auf dem hitzebeständigen Film aufzubringen. Wenn
der verwendete hitzebeständige
Harzfilm ein fluorenthaltender Harzfilm ist, ist es günstig, dem
Film vorher durch Ätzen
z. B. mit einer Natriumnaphthalinlösung Adhäsionskraft zu verleihen.
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Um die Silikongummifolie wirkungsvoll
auf dem hitzebeständigen
Harzfilm haften zu lassen, ist es vorteilhaft, einen Klebstoff,
insbesondere einen Silikonklebstoff, zu verwenden. Geeignete Beispiele
eines Silikonklebstoffs umfassen Silikongummi vom einfach flüssigen,
doppelt flüssigen
oder dreifach flüssigen
Typ mit hinzugefügter
Adhäsionshilfe
und Silikonlack des Typs, der in einem frischen Stadium Haftvermögen aufweist
und durch Aufbewahrung bei Raumtemperatur oder Erhitzen Adhäsionskraft
erlangt. Vom Standpunkt der Adhäsionskraft
und Bedeckungsfähigkeit
wird insbesondere Silikonlack für
Adhäsionsanwendung
bevorzugt.
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Zur Herstellung der vorliegenden
Verbundfolie ist es günstig,
einen hitzebeständigen
Harzfilm wie ein aromatisches Polyimid, Polyamidimid oder PTFE-Film,
bevorzugterweise in einer Dicke von 10 bis 50 μm, mit einem Silikonklebstoff
zu bedecken, und dann den Harzfilm und die vorliegende Silikongummifolie
zu einem Laminat zu vereinen, nachdem der Klebstoff getrocknet ist
oder während
er nass bleibt.
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Die geeignete Dicke der derart geformten
Silikongummiverbundfolie liegt zwischen 0,1 und 10 mm. Wenn die
Verbundfolie eine zu geringe Dicke hat, versagt sie aufgrund ihrer
geringen Reaktion auf die Unebenheit des Materials manchmal darum,
eine gleichförmige
Druckausübung
auf ein in einem Heißdruckprozess
zu pressendes Material sicherzustellen; während, wenn die Dicke zu groß ist, die
sich ergebende Folie manchmal die Wärmetransmission verzögert. Außerdem kann
der hitzebeständige
Harzfilm in Abhängigkeit von
den erwünschten
Zwecken nicht nur auf einer Seite, sondern auch auf beiden Seiten
der vorliegenden Silikongummifolie bereitgestellt werden.
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Nun wird die vorliegende Erfindung
durch Bezugnahme auf die folgenden Beispiele detaillierter dargestellt
werden. Die Erfindung sollte jedoch nicht als auf diese Beispiele
beschränkt
aufgefasst werden.
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Auf die gesamte Offenbarung der entsprechenden
japanischen Anmeldung Nr. Hei 11-192785, eingereicht am 07. Juni
1999, wird dabei in dieser Anmeldung Bezug genommen.
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Beispiel 1
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Methylvinylpolysiloxane, bestehend
aus 99,85 Mol-% Dimethylsiloxaneinheiten und 0,15 Mol-% Methylvinylsiloxaneinheiten
und mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 8.000 wurden
als Bestandteil (A) in einem Umfang von 100 Gewichtsteilen verwendet.
Diese Organopolysiloxane als Bestandteil (A), 50 Gewichtsteile Acetylenruß mit einer
durchschnittlichen Teilchengröße von 40
nm und einem Anteil flüchtiger
Verunreinigungen von 0,1 Gew.-% und 5 Gewichtsteile des verstärkenden
Silicas Aerosil IR-972 (Handelsname, ein Produkt von Degussa Co.)
wurden mit einer Zweistabwalze gemischt und dann homogen geknetet,
wodurch eine Silikongummiverbindung hergestellt wurde.
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Zu 100 Gewichtsteilen der Silikongummiverbindung
wie oben hergestellt wurden 0,1 Gewichtsteile einer Isopropylalkohollösung von
Chlorplatinsäure
(Platingehalt: 2 Gew.-%), 0,05 Gewichtsteile 3-Methyl-1-butyn-3-ol
als Acetylenalkohol und 1,2 Gewichtsteile Methylhydrogenpolysiloxan
wie unten dargestellt hinzugefügt
und mit einer Zweistabwalze vermengt, wodurch eine härtbare Silikongummiverbindung
entstand:
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Die solchermaßen zubereitete Silikongummiverbindung
wurde aus einer Kalanderwalze ausgestoßen, um zu einer Folie mit
einer Dicke von 0,30 mm geformt zu werden, gehärtet durch Durchlaufen eines
150°C Trocknungsofens über 3 Minuten
und weiterhin bei 200°C
für 4 Stunden
erwärmt,
um flüchtige
Verunreinigun gen davon zu entfernen. Beim Erwärmen bei 150°C für 3 Stunden
hatte die derart hergestellte Folie einen Anteil flüchtiger
Verunreinigungen von 0,08 Gew.-%.
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Auf der anderen Seite wurde ein 12 μm dicker
aromatischer Polyimidfilm mit einer Glasübergangstemperatur von wenigstens
350°C (Kapton,
Handelsname, ein Produkt von Toray Du Pont Co., Ltd.) als hitzebeständiger Harzfilm
verwendet. Dieser Film wurde mit einem Klebstoff Primer C, (Handelsname,
ein Produkt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) beschichtet, gefolgt
von einer Trocknung über
30 Minuten bei Raumtemperatur.
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Auf den grundiererbeschichteten Kaptonfilm
wurde der Silikonklebstoff KE-109A/B (Handelsname, ein Produkt von
Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) in einer Dicke von 50 μm mittels
eines Walzenbeschichters aufgebracht. Danach wurde der entstandene
Film mittels einer Laminatwalze auf die vorstehende Silikongummifolie aufgeklebt
und durchlief einen 160°C
Trocknungsofen über
5 Minuten. So wurde eine wärmeleitende
hitzebeständige
Silikongummiverbundfolie gemäß der Erfindung
hergestellt.
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Beispiel 2
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Eine wärmeleitende hitzebeständige Silikongummiverbundfolie
wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit dem Unterschied, dass der hitzebeständige Harzfilm durch einen
12 μm dicken aromatischen
Polyamidfilm ohne Glasübergangspunkt
ersetzt wurde (Aramica, Handelsname, ein Produkt von Ashahi Chemical
Industry Co., Ltd.).
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Beispiel 3
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Eine wärmeleitende hitzebeständige Silikongummiverbundfolie
wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit dem Unterschied, dass der hitzebeständige Harzfilm durch einen
75 μm dicken PTFE-Film
mit einem Schmelzpunkt von 327°C
(Nitoflon, Handelsname, ein Produkt von Nitto Electric Industrial
Co., Ltd.) ersetzt wurde, der auf einer Seite mit Glasfaser verstärkt und
vorbehandelt wurde, um Adhäsionskraft
auf der anderen Seite zu haben.
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Beispiel 4
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Eine Mischung von 70 Gewichtsteilen
Methylvinylpolysiloxan bestehend aus 99,85 Mol-% Dimethylsiloxaneinheiten
und 0,15 Mol-% Methylvinylsiloxaneinheiten und mit einem durchschnittlichen
Polymerisationsgrad von 8000 mit 30 Gewichtsteilen Methylvinylpolysiloxan
bestehend aus 99,5 Mol-% Dimethylsiloxaneinheiten und 0,5 Mol-%Methylvinylsiloxaneinheiten
und mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von 8000 wurde
als Bestandteil (A) verwendet. Diese Organopolysiloxane als Bestandteil
(A), 50 Gewichtsteile Acetylenruß mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 53 μm und einem
Anteil flüchtiger
Verunreinigung von 0,15 Gew.-% und 0,5 Gew.-% Ceroxidpulver mit
einer spezifischen Oberfläche
von 140 m2/g wurden mit einer Zweistabwalze
vermischt und dann homogen vermengt, wodurch ein Silikongummiverbund
hergestellt wurde.
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Der so hergestellte Gummiverbund
wurde dem gleichen Härtungsmittel
wie in Beispiel 1 verwendet beigemischt und mittels einer Kalanderwalze
in eine 0,3 mm dicke Silikongummifolie geformt.
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Diese Folie wurde in einem Trockner
bei 200°C über 4 Stunden
erhitzt. Bei Erhitzen bei 150°C über 3 Stunden
hatte die derart zubereitete Folie einen Anteil flüchtiger
Verunreinigungen von 0,10 Gew.-%.
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Auf der anderen Seite wurde der Klebstoff
mit 100 Teilen Silikonlackklebstoff (KR105, Handelsname, ein Produkt
von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.) und 3 Teilen Härtungskatalysator für Silikonlackklebstoff
(T12, ein Handelsname, ein Produkt von Shin-Etsu Chemical Co., Ltd.)
mittels eines Kommabeschichters auf einen 12 μm dicken Kaptonfilm in einer
Dicke von 50 μm
aufgebracht, durchlief einen 60°C
Trocknungsofen über
3 Minuten und wurde dann mittels einer Druckwalze auf die vorstehende
Silikongummifolie aufgeklebt, wodurch eine wärmelei tende hitzebeständige Silikongummiverbundfolie
gemäß der Erfindung
vorbereitet wurde.
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Beispiel 5
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Eine Mischung von 50 Gewichtsteilen
Methylvinylpolysiloxan bestehend aus 99,85 Mol-% Dimethylsiloxaneinheiten
und 0,15 Mol-% Methylvinylsiloxaneinheiten und mit einem durchschnittlichen
Polymerisationsgrad von 8000 mit 50 Gewichtsteilen Methylvinylpolysiloxanen
bestehend aus 99,5 Mol-% Dimethylsiloxaneinheiten und 0,5 Mol-%
Methylvinylsiloxaneinheiten und mit einem durchschnittlichen Polymerisationsgrad von
8000 wurde als Bestandteil (A) verwendet. Diese Organopolysiloxane
als Bestandteil (A), 450 Gewichtsteile Tonerde mit einer durchschnittlichen
Teilchengröße von 4 μm und 0,5
Gew.-% Ceroxidpulver mit einer spezifischen Oberfläche von
140 m2/g wurden mit einer Zweistabwalze
vermischt und dann homogen vermengt, wodurch eine Silikongummiverbindung
hergestellt wurde.
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Die derart hergestellte Gummiverbindung
wurde dem gleichen Härtungsmittel
wie in Beispiel 1 verwendet beigemischt und mittels einer Kalanderwalze
in eine 0,3 mm dicke Silikongummifolie geformt. Nachdem diese Folie
einer Wärmebehandlung
bei 200°C über 4 Stunden
ausgesetzt wurde (bei 3 Stunden langer Erwärmung bei 150°C hatte die
derart zubereitete Folie einen Anteil flüchtiger Verunreinigungen von
0,12 Gew.-%), wurde ihr in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel
4 ein rußvermischter
leitender Kaptonfilm aufgeklebt. So wurde eine wärmeleitende hitzebeständige Silikongummiverbundfolie
gemäß der Erfindung
hergestellt.
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Vergleichsbeispiel 1
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Die gleiche härtbare Silikongummiverbindung,
in der gleichen Art und Weise wie im Beispiel 1 hergestellt, wurde
mittels einer Kalanderwalze in eine 0,3 mm dicke Einzelfolie geformt.
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Vergleichsbeispiel 2
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Eine 12 μm dicke kaptonfilmgebundene
wärmeleitende
Silikongummiverbundfolie wurde in der gleichen Art und Weise wie
in Beispiel 1 hergestellt, mit dem Unterschied, dass 50 Gewichtsteile
Ofenruß mit
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 30 nm und einem Anteil
flüchtiger
Verunreinigungen von 0,7 Gew.-% als Bestandteil (B) zugemischt wurden.
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Vergleichsbeispiel 3
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Eine 12 μm dicke Aramica-filmgebundene
wärmeleitende
Silikongummiverbundfolie wurde in der gleichen Art und Weise wie
in Beispiel 2 hergestellt, mit dem Unterschied, dass 50 Gewichtsteile
Ofenruß mit
einer durchschnittlichen Teilchengröße von 30 nm und einem Anteil
flüchtiger
Verunreinigungen von 1,5 Gew.-% als Bestandteil (B) vermischt wurden.
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Vergleichsbeispiel 4
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Eine wärmeleitende Silikongummiverbundfolie
wurde in der gleichen Art und Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit dem Unterschied, dass ein 30 μm
dicker Polyphenylensulfidfilm mit einer Glasübergangstemperatur von 90°C als Harzfilm
verwendet wurde.
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Leistungsauswertung der
Verbundgummifolien:
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Ein 22 μm dicker anisotroper leitender
Film wurde zwischen zwei flexible Leiterplatten, die mit 25 μm hohen Kupferelektroden
versehen wurden (wobei die vertikale Anordnung derart ausgeführt wurde,
dass die zu verbindenden Elektroden an der richtigen Stelle waren),
eingelegt, und ein 30 μm
dicker Teflonfilm wurde auf die auf der Oberseite liegende Platte
aufgesetzt.
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Auf den Teflonfilm wurde jede der
Folien, die in den Beispielen 1 bis 5 und Vergleichsbeispielen 1
bis 4 hergestellt wurden, weiterhin mit ihrer Harzseite nach oben
aufgesetzt.
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Die derartig darauf liegende Substanz
wurde in eine Pressmaschine gelegt, und es wurde mittels eines auf
340°C erhitzten
Presswerkzeugs darauf ein Druck von 40 kgf/cm2 für 20 Sekunden
von der Harzfilmseite angewandt, wodurch eine Heißdruckoperation
beendet wurde.
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Während
der oben erwähnte
Heißdruckvorgang
wiederholt wurde, wurde die Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Verbundfolie
durch Untersuchung des Zustands des Kontakts zwischen jeder Verbundfolie
und dem Presswerkzeug ausgewertet, und die Anzahl der Wiederholungen
des Heißdruckvorgangs
bis zur thermischen Härtung
des anisotropen leitenden Films unter dem gleichmäßigen Druck
wurde nicht beeinflusst. Die Anzahlen, in denen die thermische Härtung wirkungsvoll
erreicht worden war, wurden durch Überprüfung der Verbindung zwischen
den in vertikaler Richtung auf den flexiblen Leiterplatten aufliegenden
Kupferelektroden bestimmt. Die erhaltenen Resultate sind in Tabelle
1 gezeigt.
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Außerdem wurde die Presszeit
im Beispiel 3 auf 30 Sekunden verändert, weil der darin benutzte
Film dicker als die in den anderen Beispielen benutzten war.
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Die Wirksamkeit der wärmeleitenden
hitzebeständigen
Silikongummiverbundfolien gemäß der Erfindung
wird durch die in Tabelle 1 dargestellten Resultate gezeigt. Auf
der anderen Seite klebte die Folie des Vergleichsbeispiels 1 bei
jeder Heißdruckoperation
an dem Druckwerkzeug fest, so dass die Verarbeitungsfähigkeit
sehr gering war. Außerdem
verlor jene Folie ihre Funktionalität durch Zerreißen im Lebensdauertest.