DE60007075T2 - Lagergestell für metallprofile - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Regal zum Stapeln von Metallprofilen.
  • Metallprofile werden während des Herstellungszyklus im Allgemeinen verschiedenen Bearbeitungsstufen unterzogen, z. B. Wärmebehandlungen, um ihre mechanischen Eigenschaften zu verbessern. Zu diesem Zweck werden die Profile zusammen gestapelt, so dass man sie zu einer Bearbeitungsstation (einem Brennofen im fraglichen Fall) transportieren kann.
  • Dokument JP-A-52142360 offenbart ein Regal mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
  • Eine bekannte Lösung, beschrieben in Dokument EP-A-0585507 , umfasst eine Anordnung der Profile auf einem offenen Regal. Das Regal besteht aus einer Vielzahl von gegenseitig zugewandten Vertikalrahmen, von denen jeder mit einer Anzahl von gleich weit entfernten Querträgern ausgestattet ist; die Profile werden horizontal auf den entsprechenden Querträgern der Rahmen gelagert.
  • Die Profile müssen eine maximale vertikale Ausdehnung aufweisen, die geringer ist als der Abstand zwischen zwei benachbarten Querträgern jedes Rahmens. Um die Anwendung von Profilen mit größeren Abmessungen zu ermöglichen, beschreibt das oben genannte Dokument einen Aufbau, in dem jeder Querträger an dem Pfosten angelenkt ist; auf diese Weise kann der Querträger um den Pfosten gedreht werden, um eine Ruheposition einzunehmen, in welcher er sich in Richtung zum benachbarten Rahmen erstreckt. Alternativ schlägt das genannte Dokument auch die Verwendung von Querträgern vor, welche von dem Pfosten entfernt werden können.
  • Ein Nachteil der oben beschriebenen bekannten Struktur liegt in der Tatsache, dass jeder Vorgang, das Regal einzustellen, etwas kompliziert und mühsam ist, da es nötig ist, jeden Querträger einzeln zu betätigen (um diesen zu drehen oder zu entfernen). Weiterhin sind in dem Fall, dass die Querträger an dem Pfosten angelenkt sind, die Querträger in der Ruheposition nicht zuverlässig gesichert, so dass sie leicht lose werden können während des Transports des Regals (beim Entladen). Auf der anderen Seite umfasst die Lösung, welche die entfernbaren Querträger verwendet, Querträgeraufbau- und -Zerlegevorgänge, welche viel Zeit beanspruchen.
  • Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die oben erwähnten Nachteile zu lösen. Um dieses Ziel zu erreichen wird ein Regal zum Stapeln von Metallprofilen gemäß dem ersten Anspruch vorgeschlagen.
  • Kurz gesagt sieht die vorliegende Erfindung ein Regal zum Stapeln von Metallprofilen vor, umfassend: eine Vielzahl von gegenseitig zugewandten Rahmen, wobei jeder Rahmen zumindest einen Pfosten und eine Vielzahl von Querträgern umfasst, die sich von dem zumindest einen Pfosten erstrecken, um Lagerflächen für die Profile zu definieren, zumindest einen weiteren Rahmen, der mit jeden Rahmen verbunden ist, wobei jeder weitere Rahmen zumindest einen weiteren Pfosten und eine Vielzahl von weiteren Querträgern umfasst, die sich von dem zumindest einen weiteren Pfosten erstrecken und zwischen einer Ruheposition, in welcher jeder weitere Querträger auf der gleichen Höhe wie ein entsprechender Querträger angeordnet ist, und einer Arbeitsposition, in welcher jeder weitere Querträger auf einer anderen Höhe angeordnet ist, um weiter Lagerflächen für die Profile zu definieren, beweglich ist, und eine Vorrichtung zum Sichern der weiteren Rahmen in der Ruheposition oder in der Arbeitsposition.
  • Weiterhin schlägt die vorliegende Erfindung auch ein entsprechendes Verfahren zum Einstellen des Regals vor.
  • Weitere Merkmale und die Vorteile des Regals zum Stapeln von Metallprofilen gemäß der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels ersichtlich, das als Beispiel und ohne eine Einschränkung anzudeuten gegeben wird, unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht des Regals ist;
  • 2a und 2b ein Detail des Regals in zwei verschiedenen Betriebszuständen zeigen.
  • Unter besonderer Bezugnahme auf 1 ist ein Regal 100 für Metallprofile 105 gezeigt, zum Beispiel aus Stahl gefertigt. Die Profile 105 werden durch ein Extrudierverfahren erhalten, an dessen Ende sie zu Stangen mit der gewünschten Länge geschnitten werden. Die Profile 105 werden dann verschiedenen Bearbeitungsstufen unterworfen, z. B. Wärmebehandlungen, um ihre mechanischen Eigenschaften (Festigkeit, Härte) zu verbessern oder um eine künstliche Alterung zu erhalten. Zu diesem Zweck werden die Profile 105 auf dem Regal 100 gestapelt und dann zu einem Brennofen transportiert; am Ende der Wärmebehandlung werden die Profile 105 aus dem Regal 100 entfernt (um weiteren Bearbeitungsstufen unterworfen zu werden). Typischerweise werden die Profile 105 automatisch auf das Regal geladen und von diesem entladen unter Verwendung entsprechender zugeordneter Stationen, wie z. B. im oben erwähnten Dokument EP-A-0585507 beschrieben.
  • Das Regal 100 ist aus verschiedenen gegenseitig zugewandten, festen vertikalen Rahmen 110 (fünf im gezeigten Beispiel) gebildet. Jeder feste Rahmen 110 umfasst einen vorderen Pfosten 115a und einen hinteren Pfosten 115b, zwischen denen sich eine Anzahl von gleich weit voneinander entfernten Querträgern 120 (z. B. ungefähr zehn) erstreckt. Die entsprechenden Querträger 120 des festen Rahmens 110 sind auf gleicher Höhe angeordnet, in einer solchen Weise, dass sie Lagerflächen für die Profile 105 definieren (die Lagerflächen tragen und halten gegenseitig beabstandet die Profile 105).
  • Die festen Rahmen 110 sind miteinander durch zwei Seitenelemente 125a und 125b verbunden, welche jeweils die unteren Enden der vorderen Pfosten 115a bzw. der hinteren Pfosten 115b verbinden; zwei weitere Seitenelemente 125c und 125d verbinden jeweils die oberen Enden der vorderen Pfosten 115a bzw. der hinteren Pfosten 115b. Ein Verstärkungsquerträger 130 erstreckt sich zwischen den unteren Seitenelementen 125a und 125b in der Nähe jedes festen Rahmens 110. Das Regal 110 hat eine Gesamtlänge, die geringfügig kleiner ist als die der Profile 105 (z. B. 6 bis 15 m).
  • Ähnliche Faktoren sind zutreffend in dem Fall, dass das Regal aus einem anderen Material hergestellt ist, eine andere Länge aufweist (falls nötig, sogar gleich der der Profile vor dem Schneiden, z. B. 60 m), aus einer anderen Anzahl von festen Rahmen gebildet ist (wenn nötig nur zwei), die festen Rahmen einen anderen Aufbau aufweisen (z. B. eine C-Form mit einem einzelnen Pfosten, von dem sich die Querträger in einer auskragenden Weise erstrecken), die Querträger, welche die Profile tragen, eine andere Anzahl aufweisen und nicht gleich voneinander beabstandet sind, und dergleichen.
  • In dem Regal gemäß der vorliegenden Erfindung, wie nachfolgend im Detail beschrieben, sind einer oder mehrere weitere Rahmen (jeder mit einem oder mehreren Pfosten, von welchen sich eine Vielzahl von Querträgern erstrecken) mit jedem festen Rahmen 110 verbunden. Diese weiteren Rahmen sind zwischen einer Ruheposition und einer Arbeitsposition beweglich und können dann in einer der beiden Positionen gesichert werden.
  • In der Ruheposition ist jeder Querträger des beweglichen Rahmens auf gleicher Höhe wie ein entsprechender Querträger 120 des festen Rahmens 110 angeordnet; in dieser Situation ist die Anzahl der Lagerflächen für die Profile lediglich durch die Anzahl der Querträger 120 definiert (mit einer maximalen Höhe der Profile gleich dem Abstand zwischen zwei benachbarten Querträgern 120).
  • Im Gegensatz dazu ist in der Arbeitsposition jeder Querträger des beweglichen Rahmens auf einer anderen Höhe angeordnet, in einer solchen Weise, dass weitere Lagerflächen für die Profile definiert sind (mit einer entsprechend verringerten maximalen Höhe der Profile).
  • Die von der vorliegenden Erfindung vorgesehene Lösung ermöglicht, dass das Regal einfach und schnell eingestellt werden kann. Dieses Ergebnis wird erhalten durch einen extrem verlässlichen, wirksamen und starken Aufbau.
  • In dem in 2a gezeigten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein einzelner beweglicher Rahmen 205 mit jedem festen Rahmen 110 verbunden. Insbesondere haben die Pfosten 115a und 115b einen C-förmigen Abschnitt, der in Richtung zum Inneren des festen Rahmens 110 offen ist (gebildet durch eine Außenwand, von welcher eine vordere Seitenwand und eine hintere Seitenwand sich senkrecht erstrecken); die Querträger 120 sind außen an die hinteren Seitenwände der Pfosten 115a und 115b angeschweißt.
  • Der bewegliche Rahmen 205 umfasst einen vorderen Pfosten 210a und einen hinteren Pfosten 210b, zwischen welchen sich eine Anzahl von Querträgern 215, die gleich voneinander entfernt sind, erstreckt; die Querträger 215 haben die gleiche Anzahl wie die Querträger 120 minus einem. Jeder Pfosten 210a, 210b ist aus einem Vierkantstab gebildet, der mit einem vom entsprechenden Pfosten 115a, 115b gebildeten Kanal übereinstimmt; auf diese Weise wirken die Pfosten 115a, 115b als eine vertikale Gleitführung für die Pfosten 210a, 210b. Einer der Querträger 215 (z. B. der dritte Querträger von unten) ist außerdem mit zwei Manövrierplatten 220a und 220b ausgestattet, welche sich horizontal jeweils von einem vorderen Ende bzw. einem hinteren Ende des Querträgers erstrecken.
  • Ein Längselement 225a und 225b wird auf dem Seitenelement 125a bzw. 125b gelagert. Jedes Längselement 225a, 225b ist aus einem Vierkantstab gebildet, von welchem sich ein Abstandhalter 230a, 230b für jeden beweglichen Rahmen 205 nach oben erstreckt. Ein Fenster 235a, 235b, das zu dem entsprechenden Längselement 225a, 225b passt, ist in den Seitenwänden (vordere und hintere) jedes Pfostens 115a, 115b ausgebildet. Die Fenster 235a, 235b dienen als Führungen für das horizontale Gleiten des Längselements 225a, 225b; zur gleichen Zeit ermöglichen die Fenster 235a, 235b, dass jeder Abstandhalter 230a, 230b in den entsprechenden Pfosten 115a, 115b über die rechte Seitenwand (wobei sie in Anschlag mit der linken Seitenwand gelangt) eingesetzt werden kann.
  • Ein Manövrierquerträger 240 verbindet die hinteren Enden der Längselemente 225a und 225b. Zwei Sacklöcher sind in der Nähe eines vorderen Endes jedes Seitenelements 125a, 125b entlang einer Längsachse derselben ausgebildet; ein entsprechendes Durchgangsloch ist in der Nähe eines vorderen Endes jedes Längselements 225a, 225b vorgesehen. Ein Sicherungsstift 245a, 245b wird in eines der Sacklöcher der Seitenelemente 125a, 125b durch das Durchgangsloch im Längselement 225a, 225b eingesetzt.
  • In einem Ruhezustand, wie in der Zeichnung gezeigt, ist jedes Längselement 225a, 225b nach rechts verschoben, wodurch die Abstandshalter 230a, 230b außerhalb der entsprechenden Pfosten 115a, 115b liegen. Das Durchgangsloch in dem Längselement 225a, 225b ist koaxial mit dem Sackloch zur Rechten des Seitenelements 125a, 125b; das Längselement 225a, 225b ist somit durch Einsetzen der Stifte 245a, 245b in diesen Löchern in seiner Position gesichert.
  • Die Abstandhalter 230a, 230b stören die entsprechenden Pfosten 210a, 210b nicht. Der bewegliche Rahmen 210 ist deshalb auf den Seitenelementen 125a und 125b gelagert, wodurch jeder Querträger 215 auf gleicher Höhe wie ein entsprechender Querträger 120 angeordnet ist (mit Ausnahme eines letzten oberen Querträgers 120, dem kein Querträger 215 zugeordnet ist).
  • Es sei angenommen, dass jeder bewegliche Rahmen 205 durch eine Einwirkung auf die entsprechenden Manövrierplatten 220a, 220b angehoben wird, z. B. durch entsprechende Transportrollen in der Ladestation. In diesem Arbeitszustand ist, wie in 2b gezeigt, jeder Querträger 215 auf einer anderen Höhe in Bezug auf den entsprechenden Querträger 120 angeordnet; insbesondere ist jeder Querträger 215 gleich weit von zwei benachbarten Querträgern 120 entfernt.
  • Die Stifte 245a, 245b werden dann entfernt und die Längselemente 225a, 225b verschieben sich nach links, z. B. durch die Einwirkung eines Fußes auf den Manövrierquerträger 240; die Abstandshalter 230a, 230b verlaufen durch die entsprechenden Fenster 235a, 235b und sind unterhalb der Pfosten 210a, 210b in einer solchen Weise angeordnet, dass sie diese angehoben halten. Das Durchgangsloch im Längselement 225a, 225b ist nun koaxial mit dem Sackloch links des Seitenelements 125a, 125b. Das Längselement 225a, 225b ist somit durch Einsetzen des Stiftes 245a, 245b in diese Löcher in seiner Position gesichert.
  • Die Querträger 215 definieren weitere Lagerflächen für die Profile (mit einer maximalen Höhe der Profile gleich dem Abstand zwischen zwei benachbarten Querträgern 120 und 215). Die Anzahl der Lagerflächen des Regals wird somit verdoppelt (mit der somit verringerten maximalen Höhe der Profile).
  • Die oben beschriebene Lösung stellt einen optimalen Kompromiss zwischen den sich entgegenstehenden Anforderungen der Einfachheit und Vielseitigkeit der Struktur dar. Dies schließt jedoch nicht die Möglichkeit aus, zwei oder mehr bewegliche Rahmen, die mit jedem festen Rahmen verbunden sind, vorzusehen.
  • Zum Beispiel hat in einem alternativen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ein erster beweglicher Rahmen einen Aufbau ähnlich dem des festen Rahmens (zwei Pfosten mit offenem C-Abschnitt, an deren Außenseite die Querträger angeschweißt sind); der erste bewegliche Rahmen (Pfosten und entsprechende Querträger) gleitet innerhalb der Pfosten des festen Rahmens. Die Pfosten des ersten beweglichen Rahmens dienen auch als eine Führung zum Gleiten eines zweiten beweglichen Rahmens, analog zum oben beschriebenen beweglichen Rahmen. Auf diese Weise, indem die Querträger jedes festen Rahmens und der entsprechenden beweglichen Rahmen zueinander versetzt sind, ist es möglich, die Anzahl der Lagerflächen des Regals zu verdreifachen (wobei die maximale Höhe der Profile entsprechend verringert ist).
  • Der besondere Aufbau der Rahmen ist sehr einfach und zur gleichen Zeit fest. Diese Lösung ist für die verschiedensten und schwierige Einsatzbedingungen passend, wodurch alle Wartungsvorgänge minimiert werden.
  • Die Manövrierplatten bieten zusätzlich den weiteren Vorteil, dass sie alle Vorgänge, das Regal einzustellen, sehr praktikabel machen; dieses Ergebnis wird erhalten durch Verwendung einfacher Bauteile, die in keiner Weise den Umfang des Regals vergrößern.
  • Die Längselemente mit den zugehörigen Abstandshaltern ermöglichen es, die beweglichen Rahmen in der Arbeitsposition und in der Ruheposition in besonders schneller und sicherer Weise zu sichern; dies ermöglicht es ebenfalls, auf alle beweglichen Rahmen gleichzeitig mit einer einzelnen Sicherungsvorrichtung einzuwirken.
  • Ähnliche Faktoren sind zutreffend, wenn die Querträger jedes beweglichen Rahmens eine andere Anzahl aufweisen und in einer anderen Art und Weise angeordnet sind (z. B. mit dem beweglichen Rahmen in der Arbeitsposition, wenn dieser abgesenkt ist), wenn ein Hebehaken für jeden beweglichen Rahmen oder ein Längselement vorgesehen ist, der es ermöglicht, gleichzeitig auf alle beweglichen Rahmen einzuwirken (oder andere gleichwertige Manövriervorrichtungen), oder wenn die Rahmen einen anderen Aufbau aufweisen (z. B. mit Pfosten mit einem kreisförmigen Abschnitt und mit einem Längsschlitz zum Gleiten der Querträger des beweglichen Rahmens, oder mit dem beweglichen Rahmen, der auf der Außenseite des festen Rahmens gleiten kann); alternativ sind die Längselemente in der Ruheposition oder in der Arbeitsposition mittels eines Bolzens (oder anderer gleichwertiger Mittel) gesichert, die Längselemente können unabhängig manövriert werden, oder andere Einrichtungen sind vorgesehen, um die beweglichen Rahmen zu sichern, und dergleichen. Das Regal gemäß der vorliegenden Erfindung passt sich an, um sogar ohne Bauteile zum Manövrieren der beweglichen Rahmen oder der Längselemente hergestellt zu werden, oder durch Sichern jedes beweglichen Rahmens einzeln, z. B. mit einem Stift, der in die entsprechenden Löcher in den Pfosten eingesetzt wird.
  • Sicherlich kann ein Fachmann, um weitere und besondere Anforderungen zu erfüllen, verschiedene Änderungen und Variationen am oben beschriebenen Regal zum Stapeln von Metallprofilen vornehmen, wobei all diese jedoch im Schutzumfang der Erfindung, wie in den folgenden Ansprüchen definiert, enthalten sind.

Claims (10)

  1. Regal (100) zum Stapeln von Metallprofilen (105), umfassend eine Vielzahl von gegenseitig zugewandten Rahmen {110), wobei jeder Rahmen zumindest einen Pfosten (115a, 115b) und eine Vielzahl von Querträgern (120) umfasst, die sich von dem zumindest einen Pfosten erstrecken, um Lagerflächen für die Profile zu definieren, wobei das Regal (100) zumindest einen weiteren Rahmen (205) umfasst, der mit jedem Rahmen verbunden ist, wobei jeder weitere Rahmen zumindest einen weiteren Pfosten {210a, 210b) und eine Vielzahl von weiteren Querträgern (215) umfasst, die sich von dem zumindest einen weiteren Pfosten erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine weitere Rahmen {205) zwischen einer Ruheposition, in welcher jeder weitere Querträger auf der gleichen Höhe wie ein entsprechender Querträger angeordnet ist, und einer Arbeitsposition, in welcher jeder weitere Querträger auf einer anderen Höhe angeordnet ist, um weitere Lagerflächen für die Profile zu definieren, beweglich ist, und eine Vorrichtung (225a, 225b) zum Sichern der weiteren Rahmen in der Ruheposition oder in der Arbeitsposition.
  2. Regal (100) nach Anspruch 1, bei dem der zumindest eine weitere Rahmen aus einem einzelnen weiteren Rahmen {205) besteht und die weiteren Querträger (215) jedes weiteren Rahmens in gleicher Zahl vorhanden sind wie die Querträger (120) des zugehörigen Rahmens (110) minus einem, wobei jeder weitere Querträger gleich weit von zwei angrenzenden Querträgern des zugehörigen Rahmens in der Arbeitsposition des weiteren Rahmens entfernt ist.
  3. Regal (100) nach Anspruch 2, bei dem jeder Pfosten (115a, 116b) eine hohle Struktur aufweist, welche einen Gleitkanal für einen entsprechenden weiteren Pfosten (210a, 210b) bildet.
  4. Regal (100) nach Anspruch 3, bei dem jeder Pfosten (115a, 115b) einen C-förmigen Abschnitt aufweist, der in Richtung des Inneren des Rahmens (110) offen ist und durch eine Außenwand gebildet ist, von welcher sich zwei Seitenwände senkrecht erstrecken, wobei die entsprechenden Querträger (120) extern an einer der Seitenwände befestigt sind.
  5. Regal (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem jeder weitere Rahmen (205) Bewegungseinrichtungen (220a, 220b) zum Bewegen des weiteren Rahmens zwischen der Ruheposition und der Arbeitsposition beinhaltet.
  6. Regal (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem die Sicherungsvorrichtung einen einzelnen Sicherungsmechanismus (225a, 225b) für den weiteren Rahmen (205) beinhaltet.
  7. Regal (100) nach Anspruch 6, wobei der einzelne Sicherungsmechanismus zumindest ein Längselement (225a, 225b) mit einem Distanzstück (230a, 230b) umfasst, das jedem weiteren Rahmen (205) zugeordnet ist, wobei das Längselement zwischen einer Ruheposition, in welcher die Distanzstücke die entsprechenden weiteren Rahmen nicht stören, und einer Arbeitsposition, in welcher die Distanzstücke die entsprechenden weiteren Pfosten in einer angehobenen Position halten, beweglich ist.
  8. Regal (100) nach Anspruch 7, ferner umfassend Bewegungseinrichtungen (240) zum Bewegen des zumindest einen Längselements (225a, 225b) zwischen der Ruheposition und der Arbeitsposition.
  9. Regal (100) nach Anspruch 7 oder 8, ferner umfassend eine Vorrichtung (245a, 245b) zum Sichern jedes Längselements (225a, 225b) in der Ruheposition oder in der Arbeitsposition.
  10. Verfahren zum Einstellen eines Regals (100) zum Stapeln von Metallprofilen (105), umfassend eine Vielzahl gegenseitig zugewandten Rahmen (110), wobei jeder Rahmen zumindest einen Pfosten (115a, 115b) und eine Vielzahl von Querträgern (120) umfasst, die sich von dem zumindest einen Pfosten erstrecken, um Lagerflächen für die Profile zu definieren, gekennzeichnet durch die Schritte: Bereitstellen von zumindest einem weiteren Rahmen (205), der jedem Rahmen zugeordnet ist, wobei der weitere Rahmen zumindest einen weiteren Pfosten (210a, 210b) und eine Vielzahl von weiteren Querträgern (215), die sich von dem zumindest einen weiteren Pfosten erstrecken, umfasst, Bewegen jedes weiteren Rahmens zwischen einer Ruheposition, in welcher jeder weitere Querträger auf der gleichen Höhe wie ein entsprechender Querträger angeordnet ist, und einer Arbeitsposition, in welcher jeder weitere Querträger auf einer anderen Höhe angeordnet ist, um weitere Lagerflächen für die Profile zu definieren, und Sichern der weiteren Rahmen in der Ruheposition oder in der Arbeitsposition.
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