DE60007545T2 - Rotierende ausgelöste übergeschwindigkeits sicherheitsvorrichtung - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Drehbetätigung, welche einen herkömmlichen Aufzug-Fliehkraftregler ersetzt und die Funktion des Fliehkraftreglers erhält.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
- Aufzugsysteme umfassen im allgemeinen eine Aufzugkabine, die durch ein Seilsystem einschließlich eines Traktionsantriebs gehalten ist. Die Kabine ist entlang von Führungsschienen geführt, so daß während dem Einsatz relativ wenig Querbewegung auf die Kabine ausgeübt wird. Wenigstens in Passagieraufzügen ist herkömmlich ein Bremssystem vorgesehen, um die Aufzugkabine anzuhalten, falls ein Zustand einer Geschwindigkeitsüberschreitung eintritt. Bremssysteme umfassen Betätigungsvorrichtungen, welche allgemein als Fliehkraftregler bekannt sind.
- Die meisten aus dem Stand der Technik bekannten Aufzüge setzen Fliehkraftregler ein. Bei solchen Aufzugsystemen detektiert der Fliehkraftregler eine exzessive Geschwindigkeit der Kabine und betätigt Notstoppvorrichtungen, falls die Kabine einen Zustand zu hoher Geschwindigkeit (Übergeschwindigkeitszustand) erfährt. Herkömmliche Fliehkraftregler umfassen eine Fliehkraftregler-Rolle an einem oberen Ende des Fliehkraftregler-Systems, eine Spann-Seilscheibe an einem unteren Ende des Fliehkraftregler-Systems, und ein endloses Fliehkraftregler-Seil, welches um die Rolle und die Seilscheibe herum und zwischen diesen verläuft und sich im wesentlichen über die Länge des Fliehkraftregler-Systems erstreckt. Ein Teil des Fliehkraftregler-Seiles ist mit einer Sicherheitsverbindungseinrichtung verbunden, welche an dem Kabinenrahmen montiert ist. Wenn die Kabine hoch- oder runterfährt, bewegt sich das Fliehkraftregler-Seil derart, daß die Fliehkraftregler-Rolle gedreht wird.
- Bei einem in dieser Weise konstruierten Aufzug dreht sich die Fliehkraftregler-Rolle mit einer Geschwindigkeit, welche höher als ihre vorbestimmte Geschwindigkeit ist, wenn die Kabine sich aus irgendeinem Grund mit einer Geschwindigkeit bewegt, welche höher als die vorbestimmte Geschwindigkeit ist. Wenn sich die Fliehkraftregler-Rolle mit dieser höheren Geschwindigkeit dreht, werden paarweise Fliehgewichte oder Fliehkugeln, welche an einer Spindel rotieren, durch die Zentrifugalkraft nach außen beschleunigt. Wenn die Fliehgewichte oder Fliehkugeln nach außen beschleunigt werden, wird ein Übergeschwindigkeits-Schalter ausgelöst und die Leistung des Maschinenmotors ausgeschaltet, eine Bremse wird betätigt, und, falls ein weiterer Geschwindigkeitszuwachs auftritt, eine Kupplungsvorrichtung wird aktiviert, welche sich an das Fliehkraftregler-Seil klemmt, um die Sicherheitseinrichtungen zu aktivieren. Als Ergebnis wird der Aufzug abrupt, wenngleich sicher, angehalten.
- Wenn der Weg des Aufzuges sehr lang ist, wird ein sehr langes Fliehkraftregler-Seil benötigt. Wenn die Seillänge ansteigt, steigen sowohl das Gewicht des Seiles als auch die Trägheitskraft, welche während einer Beschleunigung des Seiles erzeugt wird, an. Da diese Dinge ansteigen, steigen dementsprechend auch die Anforderungen an eine größere und leistungsfähigere Ausrüstung zum Abbremsen des Fliehkraftregler-Seiles an. Gleichermaßen benötigt eine größere Ausrüstung mehr Raum.
- Modernere Fliehkraftregler-Vorrichtungen lassen die stationäre Fliehkraftregler-Rolle und das Fliehkraftregler-Seil weg und statten jede Aufzugkabine mit seinem eigenen, kleineren Regler aus. Nakagawa offenbart in US-Patent Nr. 5,377,786 einen Regler, der ein rotierendes Element umfasst, welches an einer Aufzugkabine derart montiert ist, daß es die Führungsschiene, entlang derer der Aufzug sich bewegt, rollend kontaktiert. Dieses rotierende Element ist durch einen Gürtel zu einem Betätigungsmittel durchgeschleift, welches den Stoppmechanismus betätigt, wenn die Rotationsgeschwindigkeit des rotierenden Elementes eine vorbestimmte Geschwindigkeit überschreitet.
- Eine Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung, welche ein Paar von schwenkbar montierten Gegengewichten umfasst, welche fest an einem Rad angebracht sind, welches rollend mit einer Aufzug-Führungsschiene zusammenwirkt, ist in US-A-4,662,481 offenbart.
- ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Eine Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in dem unabhängigen Anspruch definiert. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen dargestellt.
- KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, welche als Beispiel gebend und nicht als beschränkend zu verstehen sind, und wobei gleiche Elemente in verschiedenen Figuren gleich nummeriert sind, wobei:
-
1 ist eine Explosionsansicht des Kupplungsgehäuses, des Reifens und der Rotationsbetätigung; -
2 ist eine ausgeschnittene Seitenansicht des Kupplungsgehäuses, der Basisplatte, der Lager, welche die Basisplatte halten, und der Gegengewichte; -
3 ist eine isometrische Ansicht der Rotationsbetätigung; -
4A ist eine isometrische Ansicht einer alternativen Ausführungsform, welche Lager geringer Reibung zeigt, welche zwischen das Gegengewicht und die Basisplatte zwischengelagert sind; -
4B ist eine Seitenansicht einer alternativen Ausführungsform, welche Lager geringer Reibung zeigt, welche zwischen das Gegengewicht und die Basisplatte zwischengelagert sind; -
5 ist eine Aufsicht auf die Rotationsbetätigung; -
6 ist eine Aufsicht auf das Gegengewicht und seinen Kontaktpunkt mit dem Kupplungsgehäuse; und -
7 ist eine Explosionsansicht einer alternativen Ausführungsform der Rotationsbetätigung, welche zwei Sätze von Gegengewichten an einer Basisplatte zeigt, wie sie innerhalb eines Gehäuses eingepasst würden. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
- Die oben zusammengefasste und durch die aufgezählten Ansprüche definierte Erfindung wird besser verstanden, wenn auf die folgende, detaillierte Beschreibung Bezug genommen wird, welche in Verbindung mit den begleitenden Figuren gelesen werden sollte.
-
1 veranschaulicht eine Rotationsbetätigung10 . Die Rotationsbetätigung10 umfasst ein Paar von Gegengewichten12 , welche an einer Basis14 montiert sind und miteinander durch einen Kupplungsstab16 verbunden sind. Die Basisplatte14 ist drehbar innerhalb eines Kupplungsgehäuses22 montiert und fest an einem Ende eines Schafts28 angebracht. Ein gegenüberliegendes Ende des Schaftes28 ist fest an einem drehbaren Reifen20 montiert. Der Reifen20 greift drehend in den Steg-Bereich einer T-förmigen Führungsschiene ein. - Die Basisplatte
14 dreht sich frei innerhalb des Kupplungsgehäuses22 , wie in2 gezeigt, vorausgesetzt, die Gegengewichte12 sind nicht zentrifugal in Kontakt mit dem Kupplungsgehäuse22 getrieben. Der Schaft28 ist fest an der Basisplatte14 angebracht. Ein Basisplattenstab30 ist fest an der Rückseite der Basisplatte14 angebracht und ist in dem Raum des Schaftes28 angeordnet. Lager15 sind innerhalb eines Lagergehäuses17 aufgenommen und erlauben somit der Basisplatte14 , sich frei innerhalb des Kupplungsgehäuses22 zu drehen. Eine axiale Rotation des Kupplungsgehäuses22 läßt einen Arm (nicht gezeigt) Aufzugsicherheitseinrichtungen aktivieren. - Bezugnehmend auf
3 wird nun eine Rotationsbetätigung10 in genaueren Einzelheiten beschrieben. Jedes Gegengewicht12 weist im allgemeinen eine zylindrische Form auf und ist derart dimensioniert und konfiguriert, um in das Kupplungsgehäuse22 zu passen. Die Oberfläche des Gegengewichtes12 , welche über die Oberfläche der Basisplatte14 gleitet, ist zu dem gleichen, glatten Finish poliert, wie die Oberfläche der Basisplatte14 , um den Reibungswiderstand während des Betriebs der Rotationsbetätigung10 zu minimieren. In einer bevorzugten Ausführungsform, bezugnehmend auf die4A und4B , sind Buchsen33 geringer Reibung zwischen die Basisplatte14 und die Gegengewichte12 für eine verbesserte Reibungsverringerung zwischengelagert. Das bevorzugte Konstruktionsmaterial für Buchsen33 geringer Reibung ist Polytetrafluorethan oder ein ähnliches Material. Die Seiten der Gegengewichte12 sollten nicht poliert sein, sondern sollten stattdessen eine rauhere Textur aufweisen, um den Reibungswiderstand zu maximieren, wenn die Gegengewichte12 in eine Bremsfläche an der Innenseite des Kupplungsgehäuses22 während des Betriebs der Rotationsbetätigung10 eingreifen. Der Betrieb der Rotationsbetätigung10 wird weiter unten in Einzelheiten beschrieben. - Wie in
5 veranschaulicht ist, sind Gegengewichte12 an diametral gegenüberliegenden Seiten der Basisplatte14 montiert. Jedes Gegengewicht12 ist schwenkbar an der Basisplatte14 an einem Punkt montiert, welcher nicht der Schwerpunkt des Gegengewichts12 ist. - Jedes Ende des Kupplungsstabes
16 ist schwenkbar verbunden zu einem Punkt nahe der äußeren Kante der Querschnittsfläche jedes Gegengewichts12 . Der Kupplungsstab16 ist zu den Gegengewichten12 in einer solchen Weise verbunden, daß er ein Verschwenken jeden Gegengewichts12 im Einklang ermöglicht. Ferner ist der Abstand und der Bewegungsweg jedes Gegengewichtes12 symmetrisch in Bezug auf den anderen. Vorzugsweise ist die Gegenge wicht-12 und Verbindungsstab-Anordnung16 genau ausbalanciert, um Gravitationseffekte auszugleichen. - Eine Feder
34 wird eingesetzt, um die Gegengewichte12 in der unbetätigten Position zu halten. Ein Ende der Feder34 ist schwenkbar an einem der Gegengewichte12 des Paares an einem der äußeren Kante des Gegengewichts12 nahen Punkt angebracht. Das andere Ende der Feder34 ist fest an der Basisplatte14 angebracht. Die Feder34 weist eine Spannung auf, welche der Geschwindigkeit korrespondiert, welche nötig ist, um die Rotationsbetätigung10 auszulösen. In der vollständig unbetätigten Position definiert der Abstand zwischen der äußersten Kante des Gegengewichts12 und einer inneren Wand36 des Kupplungsgehäuses22 einen Zwischenraum37 . - Der Betrieb der Rotationsbetätigung
10 hängt von der Rotationsgeschwindigkeit des Reifens20 entlang der Führungsschiene ab. Die Rotationsbetätigung10 wird durch ihre Rotation um einen axialen Schwerpunkt32 bei einer solchen Winkelgeschwindigkeit ausgelöst, bei der sich die Feder34 dehnt und die Gegengewichte12 in Einklang miteinander aus ihren jeweiligen Schwenkpunkten40 exzentrisch nach außen schwenken, um simultan mit der Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 zusammenzuwirken. Es wird nun auf6 Bezug genommen, in der eine erste Linie48 durch einen Kontaktpunkt54 des Gegengewichts12 mit der Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 verläuft und sich zu dem axialen Schwerpunkt32 der Betätigung10 erstreckt. Eine zweite Linie50 verläuft durch denselben Kontaktpunkt54 und erstreckt sich zu einem Schwenkpunkt40 . Die erste Linie48 und die zweite Linie50 definieren einen Winkel38 , welcher bewirkt, daß sich die Gegengewichte12 gegen die Innenwand36 des Kupplungsgehäuses „verkeilen" und in Eingriff mit der Innenwand36 verbleiben. - Die Rotationsbetätigung
10 rotiert bei einer Winkelgeschwindigkeit um den axialen Schwerpunkt32 . Wenn sich die Gegengewichte12 verschwenken und in die Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 eingreifen, wird ein Drehmoment auf das Kupplungsgehäuse22 aufgrund der Winkelgeschwindigkeit und der Last an dem Reifen20 übertragen. Die Übertragung des Drehmomentes auf das Kupplungsgehäuse22 löst wiederum ein Eingreifen der Aufzugsicherheitseinrichtungen über einen Verbinder (nicht gezeigt) aus, wodurch bewirkt wird, daß die Aufzugkabine zum Stehen kommt. - Um die Aufzugsicherheitseinrichtungen wieder zu lösen, nachdem sie einmal eingegriffen haben, aufgrund eines Auslösens durch die Rotationsbetätigung
10 , muss die Aufzugkabine in die entgegengesetzte Richtung bewegt werden. Eine Bewegung der Aufzugkabine in die entgegengesetzte Richtung ermöglicht dem Reifen20 , in die Richtung entgegengesetzt der Richtung zu rollen, in der es gerollt ist während der Geschwindigkeitsüberschreitung, welche dazu geführt, daß die Rotationsbetätigung10 ausgelöst wurde und in die Aufzugsicherheitseinrichtungen eingreift. Sobald der Reifen20 anfängt, in die entgegengesetzte Richtung zu rollen, werden die Gegengewichte12 „entkeilt" von der Innenwand36 und die Feder34 wird entspannt, wodurch sie ein Gegengewicht12 (direkt) zurück in dessen Vor-Verschwenk-Position vorspannt. Wenn das erste Gegengewicht12 in seine Vor-Verschwenk-Position zurückkehrt, bewegt sich der Verbindungsstab16 und zieht das zweite Gegengewicht12 zurück in seine Vor-Verschwenk-Position. Beide Gegengewichte12 werden entkeilt und die Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 wird freigegeben und bewegt sich frei relativ zu der Basisplatte14 . Diese Bewegung in die entgegengesetzte Richtung gibt auch die Aufzugsicherheitseinrichtungen frei. - Ein Paar von Gegengewichten
12 wird so angeordnet, daß es die Aufzugkabine entweder beim Aufsteigen oder beim Absteigen anhalten kann. Ein zweites Paar von Gegengewichten42 kann auch schwenkbar mit jedem Ende eines zweiten Verbindungsstabes46 verbunden sein und an der Basisplatte14 wie in7 gezeigt montiert sein. Das zweite Paar von Gegengewichten42 ist derart konfiguriert, daß es um den ersten Satz von Gegengewichten12 und in das Kupplungsgehäuse22 passt. Das zweite Paar von Gegengewichten weist die gleichen Eigenschaften und Dimensionen wie das erste Paar von Gegengewichten12 auf, aber die Konfiguration der einzelnen Gewichte an der Basisplatte14 ist „rückwärts". Mit anderen Worten sind die Gegengewichte42 in einer solchen Weise montiert, dass das Rollen des Rades20 in der gleichen Richtung, welche den ersten Satz von Gegengewichten12 dazu veranlasst hat, betätigt zu werden und mit der Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 zusammenzuwirken, dem Gegengewicht42 nicht ermöglicht, sich gegen das Kupplungsgehäuse22 zu verkeilen. Dies liegt daran, daß der Winkel, der durch eine Linie definiert ist, welche sich von dem Kontaktpunkt des Gegengewichtes42 und des Gehäuses22 und des Drehpunktes40 und einer radialen Linie, welche durch den Kontaktpunkt verläuft, nicht geeignet ist für die Gegengewichte42 , sich in dieser Richtung zu verkeilen. Der Reifen20 dreht sich in dieselbe Richtung, in die eine zweite Feder44 vorgespannt ist; daher wird der zweite Satz von Gegengewichten42 nie betätigt werden. Um den zweiten Satz von Gegengewichten42 zu betätigen, muss sich der Reifen20 in die entgegengesetzte Richtung drehen. Zum Beispiel würde vorangehend eine Geschwindigkeitsüberschreitung bewirken, daß der erste Satz von Gegengewichten12 sich verschwenkt und mit der Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 zusammenwirkt, wenn der Aufzug hinunter fährt. Nun müßte der Aufzug hinauf fahren und eine Geschwindigkeitsüberschreitung müßte auftreten, um zu bewirken, daß der zweite Satz von Gegengewichten42 sich verschwenkt und mit der Innenwand36 des Kupplungsgehäuses22 zusammenwirkt. - Nachdem verschiedene, exemplarische Ausführungsformen der Erfindung derart beschrieben wurden, ist es ersichtlich, daß dem Fachmann verschiedene Änderungen, Modifikationen und Verbesserungen einfach einfallen. Solche Änderungen, Modifikationen und Verbesserungen sollen, obwohl sie oben nicht ausdrücklich beschrieben sind, trotzdem beabsichtigt sein und dem Gedanken und dem Umfang der Erfindung implizit sein. Demgemäß ist die vorangehende Diskussion nur als veranschaulichend auszulegen; die Erfindung ist nur durch die nachfolgenden Ansprüche begrenzt und definiert.
Claims (15)
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung aufweisend: ein drehbares Rad (
20 ); eine Basis (14 ), welche fest mit und in einer parallelen, Planaren Beziehung zu dem Rad verbunden ist; ein erstes Paar von Gegengewichten (12 ), welche an die Basis gekoppelt sind und durch eine Rotation des drehbaren Rades derart angetrieben werden, dass sie um eine Längsachse umlaufen, wobei beide Gegengewichte des ersten Paares von Gegengewichten zentrifugal betätigt werden, wenn das drehbare Rad in einer Richtung rotiert und eine vorbestimmte Rotationsgeschwindigkeit überschreitet; ein zweites Paar von Gegengewichten (42 ), welche an die Basis gekoppelt sind und durch eine Rotation des drehbaren Rades derart angetrieben werden, dass sie um die Längsachse umlaufen, wobei beide Gegengewichte des zweiten Paares von Gegengewichten zentrifugal betätigt werden, wenn das drehbare Rad in einer zweiten Richtung rotiert und dabei eine zweite vorbestimmte Rotationsgeschwindigkeit überschreitet; und ein Kupplungsgehäuse (22 ), welches relativ zu der Längsachse bewegbar ist, und welches an eine Aufzugssicherheitseinrichtung gekoppelt sein kann, und welches angrenzend an das erste und das zweite Paar von Gegengewichten angeordnet ist, so dass es mit einem der beiden Paare von Gegengewichten zusammenwirkt, wenn dieses zentrifugal betätigt wird, und von diesem angetrieben wird. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei jedes der Gegengewichte schwenkbar innerhalb des Kupplungsgehäuses an einem Drehpunkt (
40 ) montiert ist, welcher um die Längsachse umläuft, und wobei die Drehpunkte der Gegengewichte nicht den Schwerpunkten der Gegengewichte entsprechen. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 2, wobei der Drehpunkt jedes der Gegengewichte an der Basis ist.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, ferner aufweisend: einen Verbindungsstab (
16 ), welcher schwenkbar mit beiden Gegengewichten des ersten Paares von Gegengewichten verbunden ist und welcher dem ersten Paar von Gegengewichten ermöglicht, im Einklang betätigt zu werden. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 4, welche ferner eine Feder (
34 ) umfasst, welche ein Gegengewicht des ersten Paares von Gegengewichten gegen ein zentrifugales Betätigen vorspannt. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die Feder durch eine Feder mit einer anderen Federrate ersetzt werden kann, um eine Rotationsrate der Basis, welche benötigt wird, um eine Betätigung der Gegengewichte zu bewirken, zu ändern.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner umfassend: zwei Verbindungsstäbe (
16 ,46 ), von denen jeder schwenkbar mit beiden Gegengewichten eines jeweiligen Paares der Paare von Gegengewichten verbunden ist und welche es jedem Paar von Gegengewichten ermöglichen, im Einklang zentrifugal betätigt zu werden. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 7, wobei wenigstens ein Gegengewicht jeden Paares von Gegengewichten gegen eine zentrifugale Betätigung Feder-vorgespannt ist.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei jedes Gegengewicht jedes der Paare von Gegengewichten schwenkbar an der Basis montiert ist.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche ferner Lager (
15 ) umfasst, welche zwischen der Basis und dem Kupplungsgehäuse angeordnet sind. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche ferner Buchsen (
33 ) geringer Reibung umfasst, welche zwischen den Gegengewichten und der Basis angeordnet sind. - Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Buchsen geringer Reibung aus Polytetrafluorethan gefertigt sind.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei das drehbare Rad dazu ausgelegt ist, mit einer Führungsschiene zusammenzuwirken und an dieser entlang zu rollen.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Bewegung des Kupplungsgehäuses eine Aufzugsicherheitseinrichtung betätigen kann.
- Übergeschwindigkeits-Sicherheitsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, welche ferner einen an dem Rad montierten Reifen umfasst.
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