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Die
Erfindung betrifft eine Feuerwaffe mit mindestens zwei aufeinander
oder nebeneinander liegenden Läufen,
die eine einstellbare Geometrie haben, und die durch mindestens
einen Streifen miteinander verbunden sind.
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Bei
diesen Waffen muss der Abstand zwischen dem Einschlagspunkt einer
aus einem der Läufe
abgefeuerten Kugel und dem Aufschlagspunkt einer aus dem anderen
Lauf abgefeuerten Kugel begrenzt sein. Die Akzeptanznormen sind
so, dass in einer bestimmten Entfernung, z.B. 60 m, dieser Abstand
praktisch bedeutungslos sein muss.
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Dies
erfordert also eine minutiöse
Einstellung der Geometrie der Läufe
in der Fabrik oder auf dem Prüfstand.
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In
bekannten Waffen wird/werden ein Streifen bis an die Mündung der
Läufe gelötet, und
die Einstellung erfolgt durch aufeinander folgende Zyklen von Abfeuern,
Entlöten
des /der Streifen(s), Einstellen mit Hilfe eines Keils und erneutem
Löten des/der
Streifen(s).
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Die
Einstellung der Konvergenz und der Präzision der Läufe war
also ein manueller Vorgang, ausgeführt im Schießtunnel,
und es ist klar, dass ein solcher Vorgang sehr umständlich und
teuer ist. Außerdem
können
das aufeinander folgende Entlöten und
Löten die
Schießmerkmale
der Läufe
beeinflussen.
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In
anderen Waffen hört/hören der/die
Streifen in einer Entfernung von der Mündung auf, und eine mittels
Schraube einzustellende Keilvorrichtung wird zwischen den vorderen
Abschnitten der Läufe montiert.
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Die
Läufe werden
so an den/die Streifen gelötet,
dass vorne, wo dieser/diese Streifen fehlt/fehlen, die Läufe zu sehr
konvergieren, wenn sie nicht unter Zwang, insbesondere durch die
Keilvorrichtung, distanziert werden.
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In
bestimmten Fällen
wird/werden der/die Streifen durch eines oder mehrere Zwischenstücke ersetzt.
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Diese
Keilvorrichtungen sind ziemlich kompliziert. Normalerweise ist es
damit nur möglich,
die Distanz zwischen den Läufen
und nicht ihre relative Querposition zum Streifen einzustellen,
obwohl einige, meist komplizierte Systeme Einstellungen in Höhe und in
Querrichtung ermöglichen:
siehe hierzu die Dokumente
DE-U-801
988 und FR-A-2 545 918.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht darin, die oben genannten Nachteile
zu vermeiden und eine Waffe mit mindestens zwei Läufen bereit
zu stellen, die eine relativ leichte und schnelle Einstellung der Geometrie
der Läufe
ermöglicht,
ohne dass die Konstruktion sehr kompliziert ist.
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Diese
Aufgabe ist gemäß der Erfindung
erfüllt
durch eine Feuerwaffe mit mindestens zwei Läufen, die mittels eines Streifens
miteinander verbunden sind, außer
auf einer Länge
ab der Mündung
der Läufe,
wobei die vorderen Abschnitte der Läufe konvergierend sind, dadurch
gekennzeichnet, dass der Streifen an einem der Läufe praktisch bis zur Mündung befestigt
ist aber von dem zweiten Lauf über
einen Abstand ab dieser Mündung
abgesetzt ist, wobei dieser zweite Lauf vorne von einem Ring umgeben ist,
der ihn durch elastische Deformierung von dem Streifen und folglich
von dem ersten Lauf distanziert, und dass eine Manschette beweglich
auf dem zweiten Lauf am vorderen Ende der Waffe montiert ist, wobei
ein Abschnitt dieser Manschette sich entlang des Streifens befindet
und direkt oder mittels eines Zwischenstücks mit diesem Streifen zusammenarbeitet.
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Das
Konvergieren der Läufe
ist nicht vollständig
beseitigt, und die Träger,
d.h., die Kontaktzonen des Streifens mit dem Lauf, bilden einen
Winkel, so dass den Läufen
eine ausreichende Konvergierung zur Mündung hin verliehen wird, die
zu einer Kreuzung der jeweiligen Einschläge führen muss.
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Vorzugsweise
ist die Außenoberfläche des Rings
konzentrisch zu seiner Innenoberfläche.
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In
diesem Fall hängt
die Geometrie der Läufe von
der Wahl des Rings und der Manschette oder des Zwischenstücks ab,
um eine Störung
dieser Geometrie durch den Benutzer auszuschließen. Nach einer eventuellen
Demontage der Vorrichtung genügt
es, den Ring und die Manschette und gegebenenfalls das Zwischenstück wieder
anzubringen, um erneut eine korrekte Geometrie der Läufe zu erhalten
und eine Einstellung nicht mehr erforderlich ist. Mit einem Keil
kann die Einstellschraube gedreht werden, was die Einstellvorrichtung
verstellen kann, und nach einer eventuellen Demontage der Einstellvorrichtung muss
der Keil erneut eingestellt werden.
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Der
oben genannte Teil der Manschette kann zum Beispiel mittels einer
Schraube am Streifen befestigt werden, die in Letzterem durch eine Öffnung in dem
Maulkorb verschraubt ist, wobei die Öffnung so bemessen ist, dass
sie die Durchführung
der Schraube für
verschiedene Abstände
zwischen den Läufen ermöglicht.
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Die
Erfindung umfasst ebenfalls ein Verfahren zum Einstellen der Geometrie
der Läufe
vorne auf einer Waffe mit zwei Läufen,
die mittels eines Streifens verbunden sind, der vorne von einem
der Läufe
abgesetzt ist.
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Dieses
Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass es Folgendes umfasst:
- – aufeinander
folgendes Gleiten auf dem abgesetzten Lauf eines jeweils anderen
Rings von einer Serie mehrerer Ringe mit unterschiedlichen Außendurchmessern
in Abhängigkeit
von dem Abstand in der Höhe,
wenn die Läufe
aufeinander liegen, oder in lateraler Richtung, wenn die Läufe nebeneinander
liegen, von Einschlägen
von Schüssen,
abgefeuert mit den beiden Läufen,
bis dieser Abstand akzeptabel ist; und
- – entweder
Gleiten einer Manschette mit einem Abschnitt entlang des Streifens
am vorderen Ende des oben genannten Laufs, wobei zwischen diesem
Abschnitt und dem Streifen nacheinander verschiedene Zwischenstücke von
einer Serie von Zwischenstücken
mit unterschiedlicher Dicke eingeschoben werden, in Abhängigkeit
von dem Abstand in der Höhe,
wenn die Läufe
aufeinander liegen, oder in lateraler Richtung, wenn die Läufe nebeneinander
liegen, von Einschlägen
von Schüssen,
abgefeuert mit den beiden Läufen,
bis dieser Abstand akzeptabel ist, oder Gleiten auf dem vorderen
Ende des oben genannten Laufs von aufeinander folgenden verschiedenen
Manschetten von einer Serie von Manschetten, deren oben genannte Abschnitte
in verschiedenen Entfernungen von ihren geometrischen Achsen verschoben
sind, in Abhängigkeit
von den oben genannten Abständen
und bis der Abstand akzeptabel ist.
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Vorzugsweise
ist der oben genannte Abschnitt beweglich entweder direkt oder mit
Einschieben eines Zwischenstücks
an dem Streifen befestigt.
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Diese
Einstellvorrichtung umfasst gemäß der Erfindung
eine Serie von Ringen mit unterschiedlichen Außendurchmessern und entweder
eine Manschette, die auf dem oben genannten Lauf mittels einer Serie
von Zwischenstücken
zum Einschieben zwischen diesem Streifen und dem oben genannten Abschnitt
dieser Manschette anpassbar ist, oder eine Serie von Manschetten,
deren oben genannte Abschnitte über
unterschiedliche Distanzen von ihren geometrischen Achsen verschoben
sind.
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Der
Deutlichkeit halber sind im Folgenden zur Veranschaulichung und
ohne einschränkenden Charakter
einige Ausführungsbeispiele
einer Feuerwaffe mit mindestens zwei Läufen, die eine einstellbare
Geometrie haben, und eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum
Einstellen dieser Geometrie gemäß der Erfindung
beschrieben, wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen
wird, in denen:
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1 eine schematische Seitenansicht
einer Waffe gemäß der Erfindung
ist;
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2 in vergrößertem Maßstab den
durch F2 in 1 gekennzeichneten
Abschnitt darstellt;
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3 ein Schnitt entlang der
Linie III-III in 2 in
vergrößertem Maßstab ist;
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4 ein Schnitt entlang der
Linie IV-IV in 2 in
gleichem Maßstab
wie in 3 ist;
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5 ein ähnlicher Schnitt wie der in 3 ist, aber mit einem anderen
Ring;
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6 ein ähnlicher Schnitt wie der in 4 ist, aber mit dem Ring
von 5;
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7 ein ähnlicher Schnitt wie der in 3 und 5 ist, mit dem Ring der 5 und 6,
aber mit einem anderen Zwischenstück;
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8 ein Schnitt entlang der
Linie VIII-VIII in 2 ist;
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9 in vergrößertem Maßstab den
Abschnitt darstellt, der durch F9 in 2 gekennzeichnet
ist;
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10, 11 und 12 einen ähnlichen
Schnitt wie den in 3 darstellen,
aber sich auf eine andere Ausführungsform
der Erfindung beziehen und mit jeweils drei verschiedenen Manschetten.
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In 1 ist ein Karabiner mit
zwei aufeinander liegenden Läufen 1 und 2 dargestellt,
die durch einen zentralen Streifen 3 miteinander verbunden sind
und die in einer Zwinge verlötet
sind, die in 1 nicht
dargestellt ist.
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Der
Streifen ist auf seiner ganzen Länge
am oberen Lauf 1 verlötet,
zum Beispiel mit Silber, praktisch bis zur Mündung dieses Laufs 1,
zum Beispiel bis ungefähr
8 mm von dieser Mündung.
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Dieser
Streifen ist jedoch nur auf einem Teil seiner Länge am unteren Lauf 2 verlötet und
ist über eine
Distanz, zum Beispiel einem Drittel seiner Länge, ab der Mündung des
unteren Laufs 2 durch einen Absatz 4, wie in 2 dargestellt, verschoben.
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Die
Läufe 1 und 2 sind
dort, wo sie durch den Streifen 3 miteinander verbunden
sind, leicht konvergierend, und die Träger oder Kontaktzonen des Streifens 3 mit
den Läufen 1 und 2 bilden
einen kleinen Winkel A zueinander, zum Beispiel von 0°14'.
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Am
vorderen Ende der Waffe, das heißt, in der Nähe der Mündung der
Läufe 1 und 2,
sind letztere leicht distanziert durch einen Ring 5, der
auf den unteren Lauf 2 geschoben ist und sich auf eine
Schulter 6 stützt,
die durch eine abrupte Vergrößerung des Absatzes 4 gebildet
ist.
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Die äußeren und
inneren Oberflächen
des Rings 5 sind konzentrisch, und der Innendurchmesser
des Rings 5 entspricht dem Außendurchmesser des unteren
Laufs 2. Außen
ist der Ring 5 in Kontakt mit der unteren flachen Seite
des Streifens 3 an der Stelle des vergrößerten Absatzes 4,
wie im Detail in 4 dargestellt.
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Dieser
Ring 5 gehört
zu einer Serie von Ringen mit jeweils anderem Außendurchmesser. Der in den 1 bis 4 dargestellte Ring ist der kleinste
Ring der Serie.
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6 ist ein ähnlicher
Schnitt wie in 4, aber
mit dem Ring 5 mit dem größten Außendurchmesser.
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Der
Ring 5 ist auf dem Lauf 2 zwischen der Schulter 6 und
einer Manschette 7 angebracht.
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Diese
Manschette 7, das heißt,
ein Einstellungsstück,
das den unteren Lauf 2 mindestens teilweise umgibt und
das einen Abschnitt 8 aufweist, der sich entlang des Streifens 3 erstreckt,
ist beweglich, insbesondere mittels einer Schraube 9, an
diesem Streifen 3 montiert.
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In
dem beschriebenen Beispiel ist dieser Abschnitt 8 einer
der zwei senkrechten Flügel 10,
die auf einem ringförmigen
Abschnitt 11, der den Lauf 2 umgibt, vorspringen.
Diese Flügel 10 sind
vorne an der Waffe durch eine Querwand 12, deren oberer Rand
in einer Kurve mit einem größeren Radius
als der von Lauf 2 geschnitten ist, miteinander verbunden.
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Der
ringförmige
Abschnitt 11 ist zwischen den Flügeln 10 abgeflacht
und hat dort eine Dicke, die den Ring 5 nach oben nicht übersteigt
und die also den Abstand zwischen den Läufen 1 und 2 nicht beeinflusst.
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Die
oben genannte Schraube 9 ist in dem Streifen 3 verschraubt
und geht frei durch einen Schlitz 13, das heißt, eine
längliche
senkrechte Öffnung,
aufgrund der Tatsache, dass die Position des Flügels 10 in der Höhe in Abhängigkeit
von dem Ring 5 variabel ist.
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Die
Schraube 9 geht ebenfalls durch ein Zwischenstück 14,
eingeschoben zwischen dem Abschnitt 8 der Manschette 7 und
dem Streifen 3, wobei die Dicke dieses Zwischenstücks 14 die
relative Position der Läufe
in lateraler Richtung bestimmt.
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Die
Schraube 9 verhindert, dass die Manschette 7 von
dem unteren Lauf 2 gleitet, aber verhindert ebenfalls,
dass Letztere sich um den Lauf 2 dreht, da der Abschnitt 8 mit
dem Streifen 3 in lateraler Richtung verbunden ist.
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Dieses
Zwischenstück 14 gehört zu einer
Serie von Zwischenstücken
von unterschiedlicher Dicke.
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In 1 bis 4 und 8 bis 9 ist ein Zwischenstück 14 mit
einer Zwischendicke dargestellt, und die Achse des oberen Laufs 1 befindet
sich auf derselben senkrechten Ebene wie die Achse des unteren Laufs 2.
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In 5 und 6 ist der Zwischenring 14 mit minimaler
Dicke dargestellt. Dadurch ist die Achse des unteren Laufs 2 lateral
in einem Abstand D1 in Bezug auf die senkrechte Ebene durch die
Achse des oberen Laufs 1 verschoben.
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7 stellt denselben Schnitt
dar wie 5, aber mit
dem dicksten Zwischenstück 14.
Die Achse des unteren Laufs 2 ist lateral in Gegenrichtung
zu dem oben genannten Versatz und um einen Abstand D2 in Bezug auf
die senkrechte Ebene durch die Achse des oberen Laufs 1 verschoben.
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Die
Flügel 10 und
die Querwand 12 haben eine solche Höhe, dass die den oberen Lauf 1 nicht berühren und
eine relative laterale Bewegung des unteren Laufs 2 in
Bezug auf den oberen Lauf 1 nicht behindern.
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Die
Einstellung der Geometrie der oben genannten Waffe wird wie folgt
ausgeführt:
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Auf
dem Schießstand
wird einer der Ringe 5, normalerweise der kleinste, auf
den unteren Lauf 2 bis gegen die Schulter 6 geschoben,
so dass der Streifen 3 und folglich auch der obere Lauf 1 vom
unteren Lauf 2 gespreizt werden.
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Aus
beiden Läufen 1 und 2 werden
Schüsse auf
ein Ziel in einer bestimmten Entfernung abgefeuert. Der Abstand
zwischen den Einschlägen
wird gemessen, und wenn dieser nicht akzeptabel ist, wird der oben
genannte Ring 5 durch einen anderen ersetzt, und erneut
werden Schüsse
abgefeuert und wird der Abstand der Einschläge gemessen. Dies wird so lange
wiederholt, bis der ideale Abstand an der Mündung zwischen Lauf 1 und
Lauf 2 erreicht ist.
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Für die laterale
Einstellung wird die Manschette 7 mit Einschieben eines
der Zwischenstücke 14,
normalerweise zuerst des dünnsten,
angebracht. Die Schraube 9 wird im Streifen 3 verschraubt,
indem der Abschnitt 8 gegen das Zwischenstück 14 und Letzteres
gegen den Streifen 3 gedrückt wird.
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Schüsse werden
aus beiden Läufen 1 und 2 abgefeuert,
und der Abstand zwischen den Einschlägen wird gemessen.
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Wenn
der Abstand nicht akzeptabel ist, wird der oben beschriebene Zyklus
mit jeweils einem anderen Zwischenstück so lange wiederholt, bis
der ideale Abstand erreicht ist.
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Der
Benutzer des Karabiners kann die Geometrie der Läufe 1 und 2 nicht
verstellen. Die Einstellung wird durch eine Demontage des Karabiners nicht
beeinträchtigt.
Wenn die Manschette 7, das Zwischenstück 14 und der Ring 5 entfernt
werden, stellt ihr erneutes Anbringen automatisch eine perfekte
Einstellung sicher. Die Höheneinstellung
hängt effektiv
ausschließlich
vom Außendurchmesser
des Rings 5 ab, während
die laterale Einstellung ausschließlich von der Dicke des Zwischenstücks 14 abhängt.
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Wenn
aus irgendeinem Grund eine andere Einstellung wünschenswert ist, genügt es, den
Ring 5 und/oder das Zwischenstück 14 gegen andere
auszutauschen.
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Statt
eine einzige Manschette 7 mit einem Satz unterschiedlicher
Zwischenstücke 14 zu
verwenden, kann in einer anderen Ausführungsform die Einstellung
in lateraler Richtung mit einem Satz unterschiedlicher Manschetten 7 ohne
Zwischenstücke 14 erfolgen.
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Die 10 bis 12 beziehen sich auf eine solche Ausführungsform.
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Diese
Figuren stellen einen Schnitt einer Waffe mit einer Einstellvorrichtung ähnlich der
zuvor beschriebenen dar, jedoch in jedem Fall mit einer anderen
Manschette 7, insbesondere einer Manschette 7,
in welcher der Flügel 10,
der den Abschnitt 8 bildet, sich in einer anderen Entfernung
von der senkrechten Ebene über
die geometrische Achse des unteren Laufs 2 befindet, das
heißt,
von der Lokalisierungsebene der Manschette 7 auf dem unteren
Lauf 1, wobei die geometrischen Achsen des Laufs 2 und
der Manschette 7 deckungsgleich sind.
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In
den in 10 bis 12 dargestellten Beispielen
wird dies dadurch erreicht, dass die Rille 15, die zwischen
den beiden Flügeln 10 gebildet
ist, verschoben wird oder nicht, wobei diese Rille 15 zum
Beispiel eine Breite aufweist, die etwas größer ist als die Dicke des Streifens 3.
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Es
ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass der Streifen ohne Spiel in
der Rille 10 montiert ist, und diese Variante fällt ebenfalls
in den Rahmen des Patentantrags.
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Es
ist klar, dass die Position dieser Rille 15 die Position
der zum Streifen 3 hin gerichteten Seite des oben genannten
Abschnitts 8 bestimmt und folglich die Position des Laufs 2 in
Bezug auf Lauf 1 in lateraler Richtung.
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Die
Manschette 7, dargestellt in 10,
hat eine Rille 15, die symmetrisch in Bezug auf ihre senkrechte
Symmetrieebene und folglich symmetrisch in Bezug auf die senkrechte
Ebene über
die geometrische Achse des unteren Laufs 2 ist, wenn sie
auf diesem Lauf 2 montiert ist, wenn man das Spiel nicht
berücksichtigt.
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Letztere
Achse befindet sich also auf derselben senkrechten Ebene wie die
geometrische Achse des oberen Laufs 1.
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Bei
den Manschetten, die in 11 und 12 dargestellt sind, ist
die Rille 15 lateral in der einen oder anderen Richtung
verschoben. Bei der Manschette 7, dargestellt in 11, ist die geometrische Achse
des unteren Laufs 2 lateral um eine Distanz D3 in Bezug
auf die geometrische Achse des oberen Laufs 1 verschoben,
während
bei der Manschette 7, dargestellt in 12, die oben genannte Verschiebung in
entgegengesetzter Richtung und über
eine Distanz D4 ist.
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Die
Einstellung der Geometrie der Läufe 1 und 2 in
dieser Ausführungsform
erfolgt in der oben beschriebenen Weise, mit dem Unterschied, dass
für die
laterale Einstellung, statt dieselbe Manschette zu verwenden und
ein Zwischenstück
zu ersetzen, die Manschette 7 durch einen anderen Satz
ersetzt wird, dessen Abschnitt 8 an anderen Positionen
ist.
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Der
Ring 5 und die Manschette 7 müssen nicht unbedingt auf dem
unteren Lauf 2 montiert sein. Sie können auf dem oberen Lauf 1 montiert
sein, wobei der Streifen 3 dann von diesem letzteren Lauf 1 abgesetzt
ist.
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Ebenso
müssen
die Läufe 1 und 2 nicht
unbedingt aufeinander liegen. Sie können nebeneinander liegen.
In letzterem Fall muss in der obigen Beschreibung die senkrechte
Richtung durch die laterale Richtung ersetzt werden und umgekehrt.
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Die
Erfindung ist nicht auf Karabiner beschränkt sondern auch für andere
Waffen mit zwei oder mehr Läufen
anwendbar.
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Es
ist offensichtlich, dass die Erfindung in keiner Weise auf die oben
beschriebenen Beispiele begrenzt ist, sondern dass zahlreiche Veränderungen
an der Waffe, an dem Verfahren und an der Vorrichtung, die oben
beschrieben sind, vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung
wie in den folgenden Ansprüchen
definiert zu überschreiten.