DE60007942T2 - Endanschlag für ein ausstellbares Karosserieteil und Verfahren zum Montieren und Justieren des Anschlages - Google Patents

Endanschlag für ein ausstellbares Karosserieteil und Verfahren zum Montieren und Justieren des Anschlages Download PDF

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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
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    • E05F5/02Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops
    • E05F5/022Braking devices, e.g. checks; Stops; Buffers specially for preventing the slamming of swinging wings during final closing movement, e.g. jamb stops specially adapted for vehicles, e.g. for hoods or trunks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Endanschlag einer ausstellbaren Partie der Karosserie eines Kraftfahrzeugs und ein Verfahren zur Montage und zur Justage des Anschlags in dem Kraftfahrzeug, wie beispielsweise in FR 2 565 649 A dargestellt.
  • In modernsten Kraftfahrzeugen wird versucht, den Lärm und ganz allgemein die vibro-akustischen Störungen weitestmöglich zu reduzieren, die mit der Anwesenheit von Organen oder Teilen des Fahrzeugs einhergehen, die Verschiebungen und Erschütterungen erleiden.
  • Im Fall von ausstellbaren Karosserie-Partien eines Kraftfahrzeugs, wie den Abdeckhauben, Kofferräumen oder Türen des Fahrzeugs, versucht man die Effekte des Klapperns dieser ausstellbaren Partien aufgrund ihres Schließens zu begrenzen.
  • Es ist bekannt, hierfür steife Anschläge aus Elastomer zu verwenden, mit denen die ausstellbaren Partien des Fahrzeugs am Ende des Schließens in Kontakt kommen. Diese Anschläge weisen im Allgemeinen eine für eine gegebene Anwendung einmalige Gestalt auf. Man kann in speziellen Fällen indessen ein Justieren der Position der Abstütz- und Halte-Fläche des Anschlags erreichen, um Herstellungs- und Zusammenbau-Toleranzen der Karosserie und der ausstellbaren Partie des Kraftfahrzeugs Rechnung zu tragen. In diesem Fall können die Montage und die Justage des Anschlags an dem Kraftfahrzeug langwierige und aufwändige Operationen sein.
  • Wenn die Justage nicht zufriedenstellend ausgeführt wurde, sind die Anschläge nicht an ihre Dämpfungs-Funktion angepaßt aber trotzdem nach dem Schließen der ausstellbaren Partie innerhalb der Arbeitsposition des Anschlags, und die Anschläge können weder beim Einsatz des Anschlags zum Dämpfen von Erschütterungen noch zum Schließen der ausstellbaren Partie die für den Benutzer des Fahrzeuges unangenehmen vibro-akustische Störungen wesentlich unterdrücken oder begrenzen.
  • Dieses nicht-zufriedenstellende Arbeiten der Anschläge kann von der Montage in das neue Fahrzeug an auftreten, falls die Merkmale und die Justage des Anschlags nicht vollständig adaptiert sind, oder auch später nach einer gewissen Verwendungszeit des Kraftfahrzeugs, durch Alterung des flexiblen Materials, aus dem das Abstützteil des Anschlags hergestellt ist, oder aufgrund eines Austausches des Anschlags.
  • Das Ziel der Erfindung ist daher, einen Endanschlag einer ausstellbaren Partie der Karosserie eines Kraftfahrzeugs vorzuschlagen, der aufweist: ein Teil aus einem flexiblen Material zum Abstützen der ausstellbaren Partie und Vorrichtungen zum Fixieren des Abstützteils an einem Fixierteil, der entweder an einem feststehenden Teil, oder an der ausstellbaren Karosserie-Partie des Kraftfahrzeugs vorgesehen ist, wobei dieser Endanschlag an dem Kraftfahrzeug sehr präzise und zufriedenstellend durch einfache und schnelle Operationen angebracht und justiert werden kann, wobei der Anschlag zusätzlich eine sehr effektive und zeitlich konstante Dämpfung sicherstellt, derart, dass man die vibro-akustische Störungen wie den das Schließen durch Klappern der ausstellbaren Partie begleitenden Lärm reduziert, oder praktisch unterdrückt, und dass man eine extrem angenehme und komfortabele Geräuschdämpfung des Schließ-Lärms erhält.
  • Zu diesem Zweck werden die Fixiervorrichtungen des Abstützteils des Anschlags gebildet mittels:
    • – einer Abstützplatine, die eine Abstütz-Rundplatte an dem Fixierteil der Karosserie rings einer Durchgangsöffnung und einen rohrförmigen, im wesentlichen zylindrischen und koaxial zu der Rundplatte angeordneten Schaft aufweist, der an einer Seite der Rundplatte ein inneres Teilstück zum Eingreifen und Einrasten in die Öffnung des Fixierteils der Karosserie aufweist, und der an der anderen Seite der Rundplatte ein äußeres Teilstück aufweist, und
    • – eines im wesentlichen zylindrischen Bolzens, zum Eingreifen in das Innere des Schaftes der Platine und in Axialrichtung aufeinanderfolgend aufweisend: einen Abstütz-Kopf, ein erstes Teil zum Eingreifen und Fixieren in dem äußeren Teilstück des Schaftes der Platine und ein zweites Teil zum Zusammenwirken mit einem Innenabschnitt des inneren Teilstücks der Platine, um das Verriegeln des Einrastens der Platine an dem Fixierteil der Karosserie zu bewirken, und wobei das glockenförmige Abstützteil einen Innenring zum Einrasten des Abstützteils auf einem Einrast-Teil der Außenfläche des äußeren Teilstücks der Platine und zum Fixieren des Bolzens in dem äußeren Teilstück des Schaftes der Platine in einer Position zur Justage des Anschlags derart aufweist, dass der Kopf des metallischen Bolzens sich zum Dämpfen des Schließens der ausstellbaren Partie durch einen Freiraum von einer Stirnwand des Abstützteils getrennt befindet.
  • Nachdem die Erfindung ausführlich beschrieben wurde, wird im folgenden unter Bezugnahme auf die im Anhang beiliegenden Figuren eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Endanschlages und des Montage- und Justage-Verfahrens dieses Endanschlages in einem Kraftfahrzeug exemplarisch beschrieben.
  • 1 ist eine perspektivische Querschnittsansicht des Aufbaus eines Endanschlags gemäß der Erfindung.
  • 2 ist eine axiale Schnittansicht des auf einem Karosserieteil eines Kraftfahrzeuges montierten Endanschlags.
  • 3A ist eine von unterhalb der Abstützplatine des Anschlags aus gesehene Ansicht.
  • 3B ist eine Seitenansicht der Abstützplatine des Anschlags, in der der metallische Bolzen im Eingriff ist.
  • Die 4A, 4B, 4C und 4D stellen die wesentlichen Elemente eines erfindungsgemäßen Endanschlags im Verlauf von vier aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten der Montage des Anschlags an einem feststehenden Teil der Karosserie eines Kraftfahrzeuges dar.
  • 5 stellt den Endanschlag in Arbeitsposition in dem Kraftfahrzeug dar, nach Schließen der ausstellbaren Partie der Karosserie.
  • In 1, ist ein erfindungsgemäßer Anschlag dargestellt, im Allgemeinen mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Der Anschlag weist ein glockenförmiges Abstützteil 2 aus einem flexiblen Material wie beispielsweise einem Elastomer-Material auf, das den eigentlichen Anschlag zum Abstützen darstellt, sowie Vorrichtungen zum Fixieren des Abstützteils 2 an einem feststehenden Teil der Karosserie eines Kraftfahrzeugs. Das Abstützteil 2 könnte eventuell an der ausstellbaren Karosseriepartie fixiert sein. Der Teil zum Fixieren des Endanschlags an der Karosserie kann gleichermaßen an einem feststehenden Teil, wie an einem bewegbaren Teil der Karosserie vorgesehen sein.
  • Die Fixiervorrichtungen weisen im Innern des glockenförmigen Abstützteils 2 auf: einen Innenring 3, eine Platine 4 zum Tragen des Anschlages, mit der der Innenring 3 des Abstützteils 2 im Eingriff ist, und einen Bolzen 5, der im Eingriff mit dem inneren Teil der Platine 4 ist. Der Bolzen 5 kann aus Metall oder aus einem steifen plastischen Material hergestellt sein.
  • Das Abstützteil 2 des Anschlags weist einen rohrförmigen, an einem seiner axialen Enden durch eine Wand, deren Außenfläche eine Abstütz-Fläche des Anschlags darstellt, geschlossenen Körper auf, der an seinem axial gegenüberliegenden Ende kontinuierlich in einen ringförmigen, senkrecht zu der Achse des rohrförmigen Teils des Endanschlags gerichteten Flansch 2a übergeht, sowie eine flexible Verkleidung 2b, in die Flansch 2a am äußeren Rand kontinuierlich übergeht.
  • Das glockenförmige Abstützteil 2 des Anschlags ist einstückig ausgeführt, beispielsweise durch Formen aus einem Elastomer oder aus einem plastischen Material.
  • Die Wand des Abstützteils 2 weist an ihrem inneren Teil, unterhalb des Flansches 2a, einen rohrförmigen Hohlraum auf, der dazu vorgesehen ist, einen rohrförmigen, im wesentlichen zylindrischen, Teil des Innenringes 3 aufzunehmen. Der Innenring 3 weist in gleicher Weise senkrecht zu der Achse des rohrförmigen Teils des Ringes 3 einen Ansatz 3a auf, dazu bestimmt, sich unter dem Flansch 2a des Abstützteils 2 des Anschlags abzustützen, da der Innenring 3 im Innern der Wand des Abstützteils 2 positioniert ist.
  • Das Abstützteil 2 des Anschlags und der Ring 3 können separat ausgeführt sein und miteinander kombiniert werden, eventuell unter Verwendung von Vorrichtungen wie etwa einem Klebstoff, die es erlauben, diese beiden Teile miteinander zu verbinden.
  • In gleicher Weise können das Abstützteil 2 des Endanschlags und der Ring 3 einstückig durch Formen aus einem einzigen flexiblen Material ausgeführt sein, oder auch durch Verbundformen einstückig und aus zwei verschiedenen Materialien.
  • Der Ring 3 weist an der Innenfläche seines rohrförmigen Teils einen im wesentlichen kegelstumpfförmigen Einrast-Hohlraum 3b auf, der durch einen Abstütz-Randanschlag senkrecht zu der Achse des Ringes 3 abgeschlossen ist.
  • Im folgenden wird die Platine 4 zum Tragen und Fixieren des Anschlags 1, unter Bezugnahme auf die 1, 2, 3A und 3B beschrieben.
  • Wie in 2 dargestellt, erlaubt die Platine 4 das Sicherstellen des Tragens und des Fixierens des Anschlags 1 an einem feststehenden Teil 6 der Karosserie eines Kraftfahrzeugs durch eine kreisförmige Öffnung 7 hindurch.
  • Die Abstützplatine 4 weist eine kreisförmige Rundplatte zum Abstützen 4a auf, ein äußeres (oder in der Darstellung der Figuren oberes) Teilstück 4b und ein inneres (oder in der Darstellung der Figuren unteres) Teilstück 4c.
  • Wie in 2 dargestellt, ist das äußere Teilstück 4b der Platine 4 an einer ersten Seite der zum Abstützen auf dem feststehenden Blech 6 der Karosserie vorgesehenen Abstütz-Rundplatte 4a vorgesehen, und steht zur äußeren Seite der Karosserie hin vor, und das zweite Teilstück 4c, oder innere Teilstück, der Abstützplatine, das an der anderen Seite von der Abstütz-Rundplatte 4a vorgesehen ist, greift in Öffnung 7 des feststehenden Bleches der Karosserie 6 ein, um in das Innere der Karosserie hinein vorzustehen.
  • Das äußere Teilstück 4b und das innere Teilstück 4c der Platine 4, die gemeinsam mit der Abstütz-Rundplatte 4a einstückig, beispielsweise durch Formen aus einem Elastomer oder aus einem plastischen Material, ausgebildet sind, weisen im wesentlichen Rohrform auf und sind koaxial bezüglich der Rundplatte 4a angeordnet, wobei die Platine 4 als Ganzes eine axiale Durchgangs-Bohrung aufweist.
  • Wie insbesondere in den 3A und 3B zu sehen ist, weist die Platine 4 entlang ihrer gesamten Länge in der Axialrichtung eine Öffnung 8, beispielsweise mit kreuzförmigem Querschnitt auf, die das äußere Teilstück 4b und das innere Teilstück 4c der Platine in vier Segmente auftrennt, wodurch es durch elastisches Deformieren in radialen Richtungen möglich ist, diese gegeneinander zu verschieben. Die kreuzförmige Öffnung 8 mündet in ihrem zentralen, den vier Armen des kreuzförmigen Querschnittes gemeinsamen Teil in die Bohrung der Platine ein und erstreckt sich in vier unter 90° zur Rundplatte 4a angeordneten Richtungen bis zu einem unter einem gewissen Abstand vom Rand der Abstützplatine 4a angeordneten äußeren Teil. Hierdurch weisen das äußere Teilstück 4b und das innere Teilstück 4c der Platine 4 vier voneinander jeweils durch die Arme der kreuzförmigen Öffnung 8 getrennte Segmente auf, die sich durch elastisches Deformieren des Verbindungs-Teiles der Teilstück-Segmente mit der Abstütz-Rundplatte 4a auseinanderspreizen oder sich einander nähern können.
  • Die vier Segmente des kegelstumpfförmigen inneren Teilstücks 4c werden am inneren Platinen-Ende durch eine gerundete, und an ihren gegenüberliegenden Enden zusammen mit der Rundplatte 4a eine kreisförmige Kehle zum Eingriff in den Rand des feststehenden Bleches rings der Öffnung 7 bildende Eingriff-Fläche begrenzt. Das innere Teilstück 4c der Platine 4 kann in die Öffnung 7 eingreifen und aufgrund der Elastizität der durch die kreuzförmige Öffnung getrennten Segmente mittels Einrastens an den Rändern der Öffnung 7 des feststehenden Bleches der Karosserie fixiert werden.
  • Die vier Segmente des äußeren Teilstücks 4b der Platine 4 weisen jeweils einen kegelstumpfsegmentförmigen Teil auf, begrenzt durch einen Absatz senkrecht zur Platinenachse. Die kegelstumpfförmige Fläche der Segmente und die Absätze weisen Formen auf, die komplementär zu denen des Hohlraums 3b des Innenringes 3 des Abstützteils des Anschlags sind, um das Eingreifen und das Fixieren mittels Einrastens des Ringes 3 an der Platine 4 zu bewirken.
  • Der Bolzen 5, oder Nagel, weist in Axialrichtung von seinem äußeren (oder in den Figuren oberen) Ende an auf: einen Kopf zum Abstützen und Halten 9, einen ersten Eingriff-Teil 5a mit einer Zahnung an seiner Außenfläche, die in Form eines Gewindes oder einer Formzahnung ausgebildet sein kann, und einen zweiten, glatten Teil 5b mit einem gegenüber dem Durchmesser des ersten Eingriff-Teils 5a kleineren Durchmesser.
  • Die Gesamtlänge des Bolzens oder Nagels 5 ist größer als die Länge der Bohrung der Platine 4.
  • Es wird nun Bezug genommen auf die 4A bis 4D, um das Verfahren der Montage und der Justage des Anschlags gemäß der Erfindung zu beschreiben. In einem ersten Verfahrensschritt, dargestellt auf 4A, läßt man bei dieser Ausführungsform in die Öffnung 7 des vorgesehenen Fixierteils eines feststehenden Bleches 6 der Karosserie des Kraftfahrzeugs das untere Teilstück 4c der Platine 4 gerade soweit eingreifen, dass die Rundplatte 4a sich auf der Außenfläche des Bleches abstützt. Der Bolzen 5 ist nur teilweise mit dem Innern der Bohrung der Platine 4 im Eingriff. Auf diese Weise sind die Segmente, die das untere Teilstück 4c darstellen, praktisch frei und können sich zum Zeitpunkt des Einführens des unteren Teilstücks 4c in die Öffnung 7 in der radialen Richtung elastisch zusammenfaltend deformieren.
  • Nach vollständigem Eingriff des Teilstücks 4c und Abstützen der Rundplatte 4a an dem Blech 6, kehren die Segmente des inneren Teilstücks 4c an ihren Platz zurück und bewirken das Fixieren mittels Einrastens der Platine 4 an dem Blech 6, wie in 4A zu sehen ist.
  • Die Bohrung der Platine 4 weist entlang des Durchgangs durch das äußere Teilstück 4b eine Formzahnung oder ein Gewinde auf, analog der Formzahnung oder dem Gewinde der Außenfläche des ersten Eingriff-Teils 5a des metallischen Bolzens 5.
  • In einem zweiten Verfahrensschritt, dargestellt in 4B, positioniert man ein Bezugsformstück oder ein Montage-Füllstück an der Außenfläche des feststehenden Bleches 6 der Karosserie, derart, dass das Bezugsformstück der ausstellbaren Karosseriepartie 10, beispielsweise einer Abdeckhaube oder einer Tür des Kraftfahrzeuges, aufgrund ihres Schließens eine Position gibt, wie in 4B dargestellt ist, die dem minimalen Spielraum zwischen dem Blech 6 des feststehenden Teiles der Karosserie und dem Blech 10 der ausstellbaren Partie entspricht. Man bewirkt das Schließen der ausstellbaren Partie durch Ausüben einer Kraft auf diese ausstellbare Partie, wie dargestellt in 4B, wobei das Bezugsformstück am Ende des Schließens den minimalen Spielraum zwischen dem feststehenden Blech 6 und dem Blech 10 der ausstellbaren Partie sicherstellt.
  • Im Verlauf des Schließens verschiebt das Blech 10 der ausstellbaren Partie im Kontakt mit dem Kopf 9 des Bolzens 5 den Bolzen 5, ihn hierdurch solange in das Innere der Bohrung zwingend, bis die maximal erzwungene Position erreicht ist, wie in 4B für das Ende des Schließens dargestellt ist.
  • Der glatte Teil 5b des Bolzens 5 kommt in Kontakt mit dem Innen-Teil des Endes der Segmente des inneren Teilstücks 4c und bewirkt das Spreizen dieser Segmente in radialen Richtungen. Man bewirkt auf diese Weise das Verriegeln der Elemente, die Platine 4 an dem Blech 6 einrasten lassen. Gleichzeitig greift der erste, äußere Eingriff-Teil 5a des Bolzens 5 in die Bohrung des äußeren Teils 4B der Platine 4 ein. Die Formzahnungen oder Gewinde dieses ersten Eingriff-Teils 5b kommen in Eingriff mit der Formzahnung oder dem Gewinde der Bohrung des äußeren Teils 4b der Platine 4.
  • In einem dritten Verfahrensschritt, wie in 4C dargestellt, greift das Abstützteil 2 des Endanschlags 1 unter Zwischenschalten des Innenringes 3 an dem äußeren Teilstück 4b der Platine 4 ein.
  • Wie in 4D dargestellt, übt man mit einem beispielsweise rohrförmigen Werkzeug 11 einen Druck F2 auf den Flansch 2a des Abstützteils 2 des Anschlags aus. Man bewirkt auf diese Weise in Axialrichtung das Eingreifen der Innenfläche des Ringes 3, der an der Außenfläche der kegelstumpfförmigen Segmente des äußeren Teilstücks 4b der Platine 4 den Einrast-Hohlraum 3b aufweist. Der Eingriff ist durch das Deformieren unter Kompression des Teilstücks 4b sichergestellt, das aus einem flexiblen Material ausgebildet ist.
  • Am Ende des Eingreifens, wie in 4D dargestellt, kommen der Ansatz und der Absatz zum Abstützen des Ringes 3 in Eingriff mit dem an der Basis des kegelstumpfförmigigen Teiles des äußeren Teilstücks 4b der Platine 4 angeordneten Absatz. Der Abstütz-Flansch 3a des Ringes 3 stützt sich bereits an der oberen Fläche der Rundplatte 4a der Platine 4 ab.
  • Der Ring 3 greift an dem oberen Teilstück der Platine 4 ein, wie in 4D dargestellt, stellt das Verriegeln der Segmente des oberen Teilstücks 4b der Platine mit der Außenfläche des ersten Eingriff-Teils 5a des Bolzens 5 sicher, und stellt auf diese Weise das Fixieren mittels Einrastens des Abstützteils 2 des Anschlags 1 an der Platine 4 und an dem Blech 6 des feststehenden Teiles der Karosserie des Kraftfahrzeugs sicher.
  • Darüberhinaus kommt der End-Teil der Verkleidung 2b in Kontakt mit der oberen Fläche des Blechs 6, wodurch die Verkleidung 2b sich nach außen umbiegt, und auf diese Weise durch ihren Außen-Teil eine flexible Dichtlippe zwischen dem Endanschlag und dem Blech 6 des feststehenden Teiles der Karosserie bildet.
  • Darüberhinaus ist zwischen der Außen-Fläche des Kopfes 9 des Bolzens 5 und der Innenfläche der äußeren Wand des Abstützteils 2 des Endanschlags 1 ein Freiraum der Länge h in Axialrichtung angeordnet, um ein Dämpfen einer Verschiebung der ausstellbaren Karosserie-Partie 10 am Ende des Schließens sicherzustellen.
  • In 5 ist der Endanschlag 1 in seiner Arbeitsposition dargestellt, das heißt, wenn die ausstellbare Partie 10 der Karosserie des Fahrzeugs in Verschluß-Position verriegelt. Die ausstellbare Partie 10, sich an der äußeren Wand des Abstützteils 2 des Anschlags abstützend, deformiert diese Wand durch Kompression so, dass der Abstand zwischen der Innenfläche der Wand des Abstützteils 2 des Anschlags 1 und der Außen-Fläche des metallischen Bolzens 5 eine Länge h' kleiner als h aufweist. Es verbleibt also ein Freiraum der Länge h' zwischen dem Abstützteil des Endanschlags und dem Ende des mit dem feststehenden Karosserie-Teil verbundenen metallischen Bolzens 5, wodurch ein sehr gutes Dämpfen der Vibrationen sichergestellt ist, die zwischen der ausstellbaren Partie 10 und dem feststehenden Teil 6 der Karosserie übertragen werden können. Man erreicht auf diese Weise das Unterdrücken von vibro-akustischen Störungen, die durch den bewegbaren Teil der Karosserie erzeugt werden können. Außerdem ist das Abstützteil 2 des Anschlags vermittels der Dichtlippe 2b absolut dicht an dem feststehenden Teil 6 der Karosserie angebracht.
  • Im Falle eines "Durchschlagen" der ausstellbaren Partie, das heißt bei einem Schließen unter dem Einfluß einer exzessiver Beanspruchung, erlaubt der Kopf 9 des metallischen Bolzens 5 das Anhalten der ausstellbaren Partie und das Vermeiden jeglichen Risikos einer Beschädigung der ausstellbaren Partie und seiner Schließ-Elemente oder eines anderen Teils der Karosserie.
  • Die Montage und die Justage des erfindungsgemäßen Endanschlags können auf sehr einfache und schnelle Weise bewirkt werden, wie unter Bezug auf die 4A bis 4D erklärt worden ist.
  • Die Verwendung eines Bezugsformstücks erlaubt durch das Schließen das automatische Plazieren der ausstellbaren Partie und des Bolzens in ihrer zur maximalen Verschiebung der ausstellbaren Partie korrespondierenden Position, das heißt in der zum minimalen Spielraum zwischen der ausstellbaren Partie 10 und dem feststehenden Teil 6 der Karosserie korrespondierenden Position.
  • Die Montage des Abstützteils 2 des Endanschlags erlaubt es, den Bolzen in seiner Position fixiert sofort vorläufig zu verriegeln.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die beschriebene Ausführungsform. Dies bedeutet, dass die verschiedenen Elemente, die den Anschlag bestimmen, also das Abstützteil, die Platine und der Bolzen, eine von der beschriebenen abweichende Form aufweisen können.
  • Der Innenring des Abstützteils 2 kann unabhängig von dem Abstützteil ausgeführt sein und sofort, vor der Montage, in das Innere des glockenförmigen Abstützteils 2 eingreifen.
  • Es ist in gleicher Weise möglich, das Abstützteil und den Ring durch eine Form- oder Verbundform-Operation, wie oben angegeben, einstückig auszubilden.
  • Der Bolzen, der aus Metall oder aus einem festen, plastischen Material ausgebildet ist, kann einen Verhakungs-Teil im Innern des äußeres Teilstücks der Platine aufweisen, der von einem mit Gewinde versehenen Teil abweicht. Dieser Teil könnte auch eine Zahnung oder irgendeine Form von Formzahnung aufweisen.
  • Das äußere Teilstück der Platine kann eine Innenfläche aufweisen, die in irgendeiner Form an die Form des Verhakungs-Teiles des Bolzens angepasst ist. Diese Fläche kann ein Gewinde oder eine Formzahnung aufweisen, korrespondierend zu dem Gewinde oder der Formzahnung des Verhakungs-Teils des Bolzens, oder ferner auch glatt ausgeführt sein, wobei das Verhaken durch Deformieren des äußeren Teilstücks mittels Pressens im Kontakt mit dem Bolzen während der Montage des Abstützteils ausgebildet wird. In diesem Fall muß selbstverständlich das die Platine bildende Material eine ausreichende Deformierbarkeit aufweisen. Das innere Teilstück der Platine kann an seiner Innenfläche einen vorstehenden Teil irgendeiner Form aufweisen um mit dem glatten Außen-Teil des Bolzens in Kontakt zu kommen und das Verriegeln des Einrastens der Platine an dem feststehenden Karosserie-Teil zu bewirken.
  • Der Endanschlag ist an einem Fixierteil der Karosserie fixiert, der eine bezüglich der ausstellbaren Partie entweder an einem feststehenden Teil oder an der ausstellbaren Partie vorgesehene Durchgangsöffnung aufweist.
  • Die Erfindung ist auf irgendeinen Typ von ausstellbaren Partien von Kraftfahrzeugen anwendbar. Diese ausstellbaren Partien können Türen sein, ein Kofferraum oder eine Abdeckhaube oder im allgemeinsten Fall alle ausstellbaren Partien mit einer verhältnismäßig wichtigen Gestalt, bei denen das Schließen oder das Verwenden von unerwünschtem Lärm begleitet sein können.

Claims (8)

  1. Endanschlag einer ausstellbaren Partie (10) der Karosserie eines Kraftfahrzeuges, der aufweist: ein Abstützteil (2) der ausstellbaren Partie (10) aus einem flexiblen Material und Vorrichtungen zum Fixieren des Abstützteils (2) an einem Fixierteil aus einem feststehenden Teil (6) oder der ausstellbaren Partie (10) der Karosserie des Kraftfahrzeuges vorgesehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zum Fixieren des Abstützteils (2) gebildet werden mittels: – einer Abstützplatine (4), die eine Abstütz-Rundplatte (4a) an dem Fixierteil (6) der Karosserie rings einer Durchgangsöffnung (7) und einen rohrförmigen, im wesentlichen zylindrischen und koaxial zu der Rundplatte (4a) angeordneten Schaft aufweist, der an einer Seite der Rundplatte (4a) ein inneres Teilstück (4c) zum Eingreifen und Einrasten in die Öffnung (7) des Fixierteils (6) der Karosserie aufweist, und der an der anderen Seite der Rundplatte (4a) ein äußeres Teilstück (4b) aufweist, und – eines im wesentlichen zylindrischen Bolzens (5), zum Eingreifen in das Innere des Schaftes (4b, 4c) der Platine (4) und in Axialrichtung aufeinanderfolgend aufweisend: einen Abstütz-Kopf (9), ein erstes Teil (5a) zum Eingreifen und Fixieren in dem äußeren Teilstück (4b) des Schaftes der Platine (4) und ein zweites Teil (5b) zum Zusammenwirken mit einem Innenabschnitt des inneren Teilstücks (4b) der Platine (4), um das Verriegeln des Einrastens der Platine (4) an dem Fixierteil (6) der Karosserie zu bewirken, und dass das glockenförmige Abstützteil (2) einen Innenring zum Einrasten des Abstützteils (2) auf einem Einrast-Teil der Außenfläche des äußeren Teilstücks (4b) der Platine (4) und zum Fixieren des Bolzens (5) in dem äußeren Teilstück (4b) des Schaftes der Platine in einer Position zur Justage des Anschlags (1) derart aufweist, dass der Kopf (9) des Bolzens zum Dämpfen des Schließens der ausstellbaren Partie (10) sich durch einen Freiraum von einer Stirnwand des Abstützteils (2) getrennt befindet.
  2. Endanschlag gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenring (3) des Abstützteils (2) von dem Abstützteil (2) unabhängig ausgebildet ist und im Inneren des glockenförmigen Abstützteils (2) angebracht ist.
  3. Endanschlag gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (2) und der Innenring (3) einstückig durch Formen oder Verbundformen ausgebildet sind.
  4. Endanschlag gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Eingriff-Teil (5a) des Bolzens (5) ein mit Gewinde versehener oder formgezahnter Teil des metallischen Bolzens ist und dass der zweite Teil (5b) ein glatter Teil des Bolzens (5) ist.
  5. Endanschlag gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (4) in Axialrichtung ihres Schaftes von einer kreuzförmigen Öffnung (8) durchdrungen ist, die das äußere Teilstück (4b) und das innere Teilstück (4c) des Schaftes in getrennte und in radialen Richtungen gegeneinander bewegbare Segmente trennt und mit der Rundplatte (4a) der Platine (4) mittels eines deformierbaren, elastischen Teils verbunden ist.
  6. Endanschlag gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abstützteil (2) aus einem Elastomer ist, und der Ring (3) und die Platine (4) aus plastischem Material.
  7. Endanschlag gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das glockenförmige Abstützteil (2), an sein Öffnungsende anschließend, eine flexible Verkleidung (2b) aufweist, die dazu bestimmt ist, sich während des Setzens des Endanschlags an dem Fixierteil der Karosserie abzustützen, um die Rolle einer Dichtungslippe zu spielen.
  8. Verfahren zum Montieren eines Endanschlags gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man das innere Teilstück (4c) der Platine (4) in die Öffnung (7) des Fixierteils (6) der Karosserie einführt, bis die Rundplatte (4a) der Platine (4) mit einer Außenfläche des Fixierteils (6) der Karosserie in Kontakt gebracht wird, wobei sich der Bolzen (5) in Axialrichtung mit dem Inneren des Schaftes der Platine (4) teilweise im Eingriff befindet und dass man so das Fixieren mittels Einrastens der Platine (5) an dem Fixierteil (6) der Karosserie realisiert, dass man ein Bezugsformstück an dem feststehenden Teil (6) der Karosserie positioniert, um das Schließen der ausstellbaren Partie auf eine maximal auftretende Schließ-Position zu begrenzen, wobei die ausstellbare Partie (10) und der feststehende Teil (6) durch einen minimalen Abstand getrennt sind, dass man das Schließen der ausstellbaren Partie (10) bis zu seiner maximalen Schließ-Position realisiert, so dass die ausstellbare Partie (10) oder der feststehende Teil (6) zur Abstützung auf den Kopf (9) des Bolzens (5) gelangen, und durch Drücken das Bereitstellen des Bolzens (5) in einer vollständig justierten Position im Innern des Schaftes (4b, 4c) der Platine (5) sicherstellt, wobei das Verschieben des Bolzens (5) in der Axialrichtung das Verriegeln der Fixierung der Platine (4) auf dem Fixierteil (6) der Karosserie sicherstellt, und dass man durch Drücken auf das Abstützteil (2) in der Axialrichtung den Ring (3) in einer Einrast-Position auf der Außenfläche des äußeren Teilstückes (4b) der Platine (4) in Eingriff bringt, wobei der Ring (3) das Fixieren des Abstützteils (2) auf der Platine (4) und das Verriegeln des äußeren Teilstückes (4b) des Schaftes der Platine (4) auf dem ersten Eingriffsteil (5a) des Bolzens (5) sicherstellt.
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