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GEBIET DER
ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung,
die als ein elektro-optisches Material einer Flüssigkristallanzeige geeignet
ist, und eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
die eine derartige nematische Flüssigkristallzusammensetzung
umfasst.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Seit ihrem Aufkommen als eine Anzeige
für elektronische
Tischrechner, hat eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
(LCD) die Forderung an die Anzeigekapazität, d.h. von TN-LCD (twisted-nematic
Flüssigkristallanzeigevorrichtung)
bis STN-LCD, mit dem Fortschritt in der Computerentwicklung erfüllt. STN-LCD
wurde von Scheffer et al. [SID '85
Digest, Seite 120 (1985)] oder Kinugawa et al. [SID '86 Digest, Seite
122 (1986)] entwickelt und hat als Anzeige für schnelle Datenprozessoren,
wie Textverarbeitungssysteme und Personal-Computer weite Verbreitung
gefunden. Kürzlich
ist ein aktives Adressierungssystem zum Zweck der Verbesserung des
Ansprechverhaltens in STN-LCD vorgeschlagen worden (siehe Proc.
12. International Display Research Conference S. 503 (1992)). Gute
Anzeigeeigenschaften über
einen breiteren Temperaturbereich sind für eine tragbare Bildschirmanzeige
gefordert worden (persönliche
digitale Unterstützung).
Für ein
derartiges Flüssigkristallmaterial
ist es erforderlich, eine niedrige Viskosität und eine niedrige, konstante
Ansteuerungsspannung über
einen breiten Temperaturbereich aufzuweisen. Für ein derartiges Flüssigkristallmaterial
ist es ebenso erforderlich, keinerlei Schwankungen in der Betriebsspannung
(bzw. Ansteue rungsspannung) innerhalb eines Frequenzbereichs aufzuweisen,
der verschiedenen Zeitmultiplexverfahren entspricht. Jedoch lässt Flüssigkristallmaterial
gemäß dem Stand
der Technik etwas in Bezug auf Ansprechverhalten (Schaltzeit) und
entwickeltem Kontrast unerfüllt,
wenn es in eine Anzeigevorrichtung eingebaut wird. Daher werden
immer noch neue Flüssigkristallverbindungen
oder Flüssigkristallzusammensetzungen
vorgeschlagen.
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Wie oben erwähnt, ist Kontrastverstärkung eines
der bedeutensten Probleme, mit denen TN-LCD und STN-LCD konfrontiert
sind. Mit dem schnellen Wachstum seiner Verwendung ist LCD mehr
und mehr zum häuslichen
Gebrauch verwendet worden, aber auch für die Verwendung außer Haus
unter schweren Temperaturbedingungen, wie im Fall eines tragbaren
Computerbildschirms und einer Anzeige für ein Bordmessgerät und ein
Außenmessinstrument.
Daher sind Probleme der Verschlechterung der Anzeigequalität aufgrund
der Verringerung des Anzeigekontrasts, der durch Temperaturänderung
in der Umgebung, in der das LCD installiert wurde, verursacht wurde,
und Verringerung des Ansprechverhaltens bei niedrigen Temperaturen,
aufgetreten. Es ist ebenso erforderlich geworden, dass LCD eine
hohe Verlässlichkeit
bei Außenverwendung
aufweist.
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Die Verringerung der LCD-Anzeigequalität aufgrund
der Änderung
der Umgebungstemperatur ist auf verschiedene Gründe zurückzuführen. Als diese Gründe können die Änderung
der Elastizitätskonstante
und der Dielektrizitätskonstante
eines nematischen Flüssigkristalls
mit der Temperatur und die Änderung
der Schwellenspannung with mit der Temperatur aufgrund der Änderung
der inneren Neigung eines chiralen Materials mit der Temperatur
betrachtet werden. Dementsprechend ist ein Vorschlag für die Verbesserung
der Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung durch die Kontrolle der inneren Neigung eines
chiralen Materials bereits bekannt gewesen (JP-A-55-38869 (der Begriff "JP-A", wie er hierin verwendet
wird, bedeutet eine "nicht
geprüfte,
veröffentlichte
japanische Patentanmeldung")).
Probleme sind aufgetreten, dass verschiedene Kombinationen eines
Matrixflüssigkristalls
und eines chiralen Materials verschiedene Effekte aufweisen und
die Vergrößerung des
Gehalts eines chiralen Materials einen nachteiligen Effekt auf die
Anzeigeeigenschaften, wie beispielsweise das Ansprechverhalten,
besitzt.
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Jedoch bewirkt die Änderung
der Mobilität
eines ionischen Materials, das in dem Flüssigkristall enthalten ist,
mit der Temperatur eine Vergrößerung des
Stromflusses. Dementsprechend sind keine Gegenmaßnahmen gegen Erscheinungen
bekannt gewesen, die durch den Verbrauch der effektiven Spannung,
die an den Flüssigkristall
angelegt wurde, durch Ionen bewirkt wurden, was zur Verschlechterung
von Kontrast und Verlässlichkeit
führte.
Unter diesem Gesichtspunkt ist es notwendig, dass die Menge einer
Verbindung mit einer Esterbindung, die vorher weitreichend verwendet
wurde, verringert wird. Jedoch hat der auftretende Anstieg der Schwellenspannung
ein Problem verursacht.
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Als ein Material, das frei von einer
Esterbindung ist, aber die Schwellenspannung des Flüssigkristalls verringert,
ist bereits ein Material mit einem 2,6-Difluorbenzonitril-Gerüst bekannt
gewesen. Jedoch besitzt ein derartiges Material mit einer großen dielektrischen
Anisotropie einen entgegengesetzten Effekt auf das Ansprechverhalten.
Daher muss ein derartiges Material in einer begrenzten Menge verwendet
werden, was es häufig
unmöglich
macht, einen ausreichenden Effekt zu erzielen. Als ein Material
zur Verbesserung des Ansprechverhaltens ist eine Verbindung mit
einer Alkenylgruppe, die in ihre Seitenkette eingebaut ist, bekannt gewesen
(JP-A-4-296387). Jedoch kann eine 1-Alkenylgruppe, die einen großen Effekt
besitzt, unter dem Gesichtspunkt der Stabilität nicht verwendet werden, außer sie
ist mit einem Cyclohexanring ver bunden. Ferner liefern eine 3-Alkenylgruppe
und eine Alkyl-substituierte 1-Alkenylgruppe ein großes Verhältnis der
elastischen Konstanten und besitzen somit einen unzureichenden Effekt
auf die Erniedrigung der Schwellenspannung.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine Aufgabe der Erfindung ist es,
eine Flüssigkristallzusammensetzung
bereitzustellen, die einen inhibierten Stromfluss erlaubt und eine
hohe Verlässlichkeit
ohne Verschlechterung verschiedener Eigenschaften eines Flüssigkristalls,
wie Schwellenspannung und Ansprechverhalten, zeigt.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung
ist es, gewünschte
Anzeigeeigenschaften, wie ein hoher stabilisierter Kontrast (Steilheit) über einen
breiteren Temperaturbereich durch Verbesserung der Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung zu erzielen.
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Eine immer noch weitere Aufgabe der
vorliegenden Erfindung ist es, ein 2,6-Difluorbenzonitril-Derivat bereitzustellen,
das als ein Material für
eine Komponente einer derartigen Flüssigkristallzusammensetzung nützlich ist.
Die Verwendung einer derartigen Flüssigkristallzusammensetzung
für eine
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
stellt einen Effekt der Verbesserung der Eigenschaften einer Anzeige
bereit. Beispielsweise macht es ein 1/32- bis 1/400-Betrieb, vorzugsweise
ein 1/80- bis 1/250-Betrieb möglich,
eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
(STN-LCD) mit verbessertem Kontrast in Erwartung einer Erhöhung der
Datenmenge oder Farbanzeige bereitzustellen.
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Um die vorangehenden Probleme zu
lösen,
machten die Erfinder Studien an Flüssigkristallzusammensetzungen,
die verschiedene Flüssigkristallverbindungen
umfassten. Als ein Ergebnis davon wurden die folgenden Flüssigkristallzusammensetzungen
gefunden.
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Erfindung 1
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Eine Flüssigkristallzusammensetzung,
umfassend als eine erste Flüssigkristallkomponente
mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (I):
worin R
1 eine
C
2–16-Alkenylgruppe
oder eine C
3–16-Alkenyloxygruppe
darstellt
und als eine zweite Flüssigkristallkomponente mindestens
eine Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formeln (II) und (III)
worin
R
2, R
3 und R
4 jeweils unabhängig voneinander eine C
1–16-Alkyl-
oder Alkoxylgruppe, die mit einem Fluoratom substituiert sein kann,
eine C
2–16-Alkenylgruppe,
die mit einem Fluoratom substituiert sein kann, eine C
3–16-Alkenyloxygruppe,
die mit einem Fluoratom substituiert sein kann, oder eine mit einer
C
1–10-Alkoxylgruppe-substituierte
C
1–12-Alkylgruppe darstellen,
die mit einem Fluoratom substitu tiert sein kann, die Ringe A, B, C,
D und E jeweils unabhängig
voneinander eine 1,4-Phenylengruppe, eine 2-Methyl-1,4-phenylengruppe, eine
3-Methyl-1,4-phenylengruppe, eine Naphthalin-2,6-diylgruppe, eine
Phenanthren-2,7-diylgruppe, eine Fluoren-2,7-diylgruppe, eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe,
eine 1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2,6-diylg ruppe, eine Decahydronaphthalin-2,6-diylgruppe,
eine trans-1,3-Dioxan-2,5-diylgruppe,
eine Pyridin-2,5-diylgruppe, eine Pyrimidin-2,5-diylgruppe, eine
Pyrazin-2,5-diylgruppe oder eine Pyridazin-2,5-diylgruppe darstellen, die
jeweils mit einem Fluoratom substituiert sein können, 1 und m jeweils unabhängig voneinander
0, 1 oder 2 darstellen, Z
1, Z
2,
Z
3 und Z
4 jeweils
unabhängig
voneinander eine Einfachbindung, -CH
2CH
2-, -(CH
2)
4, -OCH
2-, -CH
2O-, -CH=CH-, -CH=N-N=CH- oder -C≡C- darstellen, X
2 eine
Cyanogruppe, ein Fluoratom, ein Chloratom, eine Trifluormethoxygruppe,
eine Trifluormethylgruppe, eine Difluormethoxygruppe, ein Wasserstoffatom,
eine 3,3,3-Trifluorethoxygruppe, R' oder -OR' darstellen, in denen R' eine geradkettige
C
1–12-Alkylgruppe
oder eine geradkettige C
2–12-Alkenylgruppe darstellt,
und X
1 und X
3 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom, ein Fluoratom oder ein Chloratom
darstellen, mit der Maßgabe,
dass, wenn R
4 eine Alkenyl- oder Alkenyloxygruppe
ist, X
2 eine Cyanogruppe ist, der D-Ring
eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe ist, m 0 ist und Z' eine Einfachbindung
ist, X
1 und X
3 nicht
gleichzeitig ein Fluoratom sind und wobei die Zusammensetzung eine
obere Temperaturgrenze einer nematischen Phase von 75°C oder darüber und
eine Doppelbrechung (Δn)
von 0,07 bis 0,24 besitzt.
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Erfindung 2
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach Erfindung 1, worin der Gehalt der mindestens einen Verbindung
der allgemeinen Formel (I) in der Zusammensetzung 5 bis 40 Gew.-%
und der Gehalt der mindestens einen Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Verbindungen der Formeln (II) und (III),
in der Zusammensetzung 5 bis 95 Gew.-% ist.
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Erfindung 3
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach Erfindung 1 oder 2, worin als die Verbindung der allgemeinen
Formel (II) mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (II-a)
enthalten ist, worin R
5 und R
6 jeweils
dieselbe Bedeutung besitzen wie R
2 und R
3, der F-Ring eine 1,4-Phenylengruppe oder
eine trans-2,4-Cyclohexylengruppe darstellt, und n 0 oder 1 darstellt.
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Erfindung 4
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach Erfindung 3, worin der Gehalt der mindestens einen Verbindung
der allgemeinen Formel (I) in der Zusammensetzung 5 bis 40 Gew.-%
und der Gehalt der mindestens einen Verbindung der allgemeinen Formel
(II-a) in der Zusammensetzung 5 bis 95 Gew.-% ist.
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Erfindung 5
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 4, worin als die Verbindung der allgemeinen
Formel (III) mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der allgemeinen Formel (III-a):
enthalten
ist, worin R
7 eine C
1–8-Alkylgruppe
oder eine C
2–8-Alkenylgruppe darstellt,
der G-Ring eine 1,4-Phenylengruppe oder eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe
darstellt, X
5 eine Cyanogruppe, ein Fluoratom,
eine Trifluormethoxygruppe oder eine Difluormethoxygruppe darstellt,
und X
4 und X
6 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Fluoratom darstellen.
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Erfindung 6
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach Erfindung 5, worin der Gehalt der mindestens einen Verbindung
der allgemeinen Formel (I) in der Zusammensetzung 5 bis 40 Gew.-%
und der Gehalt der mindestens einen Verbindung der allgemeinen Formel
(III-a) in der Zusammensetzung 5 bis 95 Gew.-% ist.
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Erfindung 7
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 6, worin die Flüssigkristallzusammensetzung
als die erste Flüssigkristallkomponente
mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) in einer Menge
von 5 bis 40 Gew.-% und als die zweite Flüssigkristallkomponente mindestens
eine Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel (II-b):
in einer Menge von 5 bis
40 Gew.-%, worin R
8 und R
9 jeweils
unabhängig
voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe oder eine
C
2–8-Alkenylgruppe darstellen,
und
mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (II-c):
in einer Menge von 5 bis
60 Gew.-% umfasst, worin R
10 und R
11 jeweils unabhängig voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe
oder eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellen.
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Erfindung 8
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 7, worin die Flüssigkristallzusammensetzung
als die erste Flüssigkristallkomponente
mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) in einer Menge
von 5 bis 40 Gew.-% und als die zweite Flüssigkristallkomponente mindestens
eine Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel (III-a)
in einer Menge von 5 bis
40 Gew.-% , worin R
7 eine C
1–8-Alkylgruppe oder
eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellt, der G-Ring
eine 1,4-Phenylengruppe oder eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe darstellt,
X
5 eine Cyanogruppe, ein Fluoratom, eine
Trifluormethoxygruppe oder eine Difluormethoxygruppe darstellt,
und X
4 und X
6 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Fluoratom darstellen, und
mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formeln (II-b) und (II-c), in
einer Menge von 5 bis 60 Gew.-% umfasst
worin R
8 und
R
9 jeweils unabhängig voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe oder
C
2–8-Alkenylgruppe
darstellen,
worin R
10 und
R
11 jeweils unabhängig voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe oder
eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellen.
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Erfindung 9
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 8, worin die Zusammensetzung als
die erste Flüssigkristallkomponente
mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) in einer Menge von
5 bis 40 Gew.-% und als die zweite Flüssigkristallkomponente mindestens
eine Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel (III-a):
in einer Menge von 5 bis
40 Gew.-%, worin R
7 eine C
1–8-Alkylgruppe oder
eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellt, der G-Ring
eine 1,4-Phenylengruppe oder eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe darstellt,
X
5 eine Cyanogruppe, ein Fluoratom, eine
Trifluormethoxygruppe oder eine Difluormethoxygruppe darstellt,
und X
4 und X
6 jeweils
unabhängig
voneinander ein Wasserstoffatom oder ein Fluoratom darstel len, mindestens
eine Verbindung, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel (II-b):
in einer Menge von 5 bis
40 Gew.-%, worin R
8 und R
9 jeweils
unabhängig
voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe oder eine
C
2–8-Alkenylgruppe darstellen,
und mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (II-c):
in einer Menge von 5 bis
40 Gew.-% umfasst, worin R
10 und R
11 jeweils unabhängig voneinander eine C
1–8-Alkylgruppe
oder eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellen.
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Erfindung 10
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 9, worin als die Verbindung der allgemeinen
Formel (III) mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (III-b):
worin R
12 eine
C
1–16-Alkylgruppe
oder eine C
2–8-Alkenylgruppe
darstellt, in einer Menge von 5 bis 40 Gew.-% enthalten ist.
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Erfindung 11
-
Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 9, worin als die Verbindung der allgemeinen
Formel (III) mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der folgenden allgemeinen Formel (III-c):
worin R
12 eine
C
1–16-Alkylgruppe
oder eine c
2–8-Alkenylgruppe
darstellt, in einer Menge von 5 bis 40 Gew.-% enthalten ist.
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Erfindung 12
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Eine Verbindung der folgenden allgemeinen
Formel (I-a):
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Erfindung 13
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Die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 11, worin als die erste Flüssigkristallkomponente
eine Verbindung der allgemeinen Formel (I-a) enthalten ist.
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Erfindung 14
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Die nematische Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 11 und 13, die mindestens einer
der folgenden Anforderungen genügt:
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- (i) 0,11 ≤ Δn ≤ 0,195,
- (ii) 4 ≤ Δε ≤ 60,
- (iii) 1,1 ≤ K33/K11 ≤ 3,
- (iii) 1,1 ≤ K33/K11 ≤ 3,
- (iv) 10 m·Pas ≤ η ≤ 80 m·Pas, und
- (v) 75°C ≤ TN-I ≤ 130°C, worin
die Messung für
die Anforderungen (i) bis (iv) bei 20°C durchgeführt wurde, Δn eine Doppelbrechung darstellt, Δε eine dielektrische
Anisotropie darstellt, K33/K11 ein Verhältnis elastischer Konstanten
darstellt, K33 eine elastische Biegekonstante darstellt, K11 eine
elastische Dehnungskonstante darstellt, n eine Viskosität darstellt
und TN-I eine Übergangstemperatur von der
nematischen Phase in die isotrope flüssige Phase darstellt.
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Erfindung 15
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Eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
umfassend die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 11, 13 und 14.
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Erfindung 16
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Eine super-twisted nematic (STN)
Flüssigkristallanzeigevorrichtung,
umfassend die Flüssigkristallzusammensetzung
nach einer der Erfindungen 1 bis 11, 13 und 14, mit einem Drehwinkel
(Verdrehungswinkel) von 220° bis
270°, die
mindestens einer der folgenden Anforderungen (i) bis (iii) genügt, wenn
die Betriebstemperatur in einem Bereich von 20°C bis 60°C fällt:
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- (i) ΔV/ΔT (Temperaturabhängigkeit
von Vth) ≤ 7
mV/°C,
- (ii) Steilheit γ (Verhältnis von
Sättigungsspannung
zu Schwellenspannung (Vth)) ≤ 1,15,
und
- (iii) Verhältnis
von minimaler zu maximaler Steilheit γ im vorgenannten Temperaturbereich ≤ 3%.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Eine Ausführungsform der Folge der vorliegenden
Erfindung wird nachfolgend beschrieben. In Erfindung 1 sind als
erste Flüssigkristallkomponente
eine oder mehr Verbindungen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend
aus Verbindungen der allgemeinen Formel (I) enthalten, vorzugsweise
sind eine oder zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (I) enthalten.
In der allgemeinen Formel (I) stellt R
1 eine
C
2–16-Alkenylgruppe oder eine
C
3–16-Alkenyloxygruppe,
vorzugsweise eine C
2–16-Alkenylgruppe, bevorzugter
eine C
2–8-Alkenylgruppe, noch
bevorzugter eine der folgenden Strukturen (a) bis (e), dar:
(Diese
Strukturen sind jeweils an ihrer rechten Seite an einen Ring gebunden).
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Unter diesen Strukturen ist (d) in
besonderem Maße
bevorzugt. Die Flüssigkristallzusammensetzung der
Erfindung umfasst weiter als zweite Flüssigkristallkomponente eine
oder mehrere, vorzugsweise 3 oder mehr, bevorzugter 3 bis 20, und
besonders 5 bis 15, Verbindungen, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus
Verbindungen der allgemeinen Formel (II) und (III). Sogar noch bevorzugter
sind mindestens zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (II) enthalten.
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Diese Flüssigkristallzusammensetzung
ist durch eine obere Temperaturgrenze der nematischen Phase von
75°C oder
darüber,
vorzugsweise 80°C
oder darüber,
besonders bevorzugt 85°C
oder darüber,
gekennzeichnet. Die Doppelbrechung (optische Anisotropie) Δn ist 0,07
bis 0,24, vorzugsweise 0,08 bis 0,22. R2,
R3 und R4 stellen
jeweils unabhängig
voneinander eine C1–16-Alkyl- oder -Alkoxylgruppe,
die mit einem Fluoratom substituiert sein kann, eine C2–16-Alkenyl gruppe,
die mit einem Fluoratom substituiert sein kann, eine C2–16-Alkenyloxygruppe,
die mit einem Fluoratom substituiert sein kann, oder eine mit einer
C1–10-Alkoxylgruppe
substituierte C1–12-Alkylgruppe, die
mit einem Fluoratom substituiert sein kann, vorzugsweise eine C1–16-Alkylgruppe
oder eine C1–16-Alkenylgruppe,
bevorzugter eine C1–8-Alkylgruppe oder eine
C2–8-Alkenylgruppe,
besonders bevorzugt eine C1–5-Alkylgruppe oder eine
Alkenylgruppe mit der obigen Struktur (a), (b), (c), (d) oder (e),
dar. Die Ringe A, B, C, D und E stellen jeweils unabhängig voneinander
eine 1,4-Phenylengruppe, eine 2-Methyl-1,4-phenylengruppe, eine
3-Methyl-1,4-phenylengruppe, eine Naphthalin-2,6-diylgruppe, eine Phenanthren-2,7-diylgruppe,
eine Fluoren-2,7-diylgruppe,
eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe, eine 1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin-2,6-diylgruppe,
eine Decahydronaphthalin-2,6-diylgruppe, eine trans-1,3-Dioxan-2,5-diylgruppe, eine
Pyridin-2,5-diylgruppe, eine Pyrimidin-2,5-diylgruppe, eine Pyrazin-2,5-diylgruppe
oder eine Pyridazin-2,5-diylgruppe, die jeweils mit einem Fluoratom
substituiert sein kann, vorzugsweise eine 1,4-Phenylengruppe oder
eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe, dar. Bevorzugt unter den Gruppen,
die durch die Ringe A, B, D und E dargestellt sind, ist eine trans-1,4-Cyclohexylengruppe.
Bevorzugt unter den Gruppen, die durch den C-Ring dargestellt sind,
ist eine 1,4-Phenylengruppe. Die Indices 1 und m stellen jeweils
unabhängig
voneinander 0, 1 oder 2, vorzugsweise 0 oder 1, dar. Z1,
Z2, Z3 und Z4 stellen jeweils unabhängig voneinander eine Einfachbindung,
-CH2CH2-, -(CH2)4-, -OCH2-, -CH2O-, -CH=CH-,
-CH=N-N=CH- oder -C=C- dar. Bevorzugt unter den Gruppen, die durch
Z1 und Z2 dargestellt
werden, ist eine Einfachbindung oder -CH2CH2-, bevorzugter eine Einfachbindung. Bevorzugt
unter den Gruppen, die durch Z3 und Z4 dargestellt werden, ist eine Einfachbindung
oder -C≡C-,
bevorzugter eine Einfachbindung. X2 stellt
eine Cyanogruppe, ein Fluoratom, ein Chloratom, eine Trifluormethoxygruppe,
eine Trifluormethylgruppe, eine Difluormethoxygruppe, ein Wasserstoffatom, eine
3,3,3- Trifluorethoxygruppe,
R' oder -OR', worin R' eine geradkettige
C1–12-Alkylgruppe
oder eine geradkettige C2–12-Alkenylgruppe darstellt,
vorzugsweise eine Cyanogruppe, ein Fluoratom, eine Trifluormethoxygruppe oder
eine Difluormethoxygruppe, bevorzugter ein Fluoratom, eine Trifluormethoxygruppe
oder eine Difluormethoxygruppe, besonders bevorzugt ein Fluoratom,
dar. X1 und X3 stellen
jeweils ein Wasserstoffatom, ein Fluoratom oder ein Chloratom, vorzugsweise
ein Wasserstoffatom oder ein Fluoratom, besonders bevorzugt ein Fluoratom,
dar.
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In Erfindung 2 ist der Gehalt der
Verbindung der allgemeinen Formel (I) 5 bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 5
bis 25 Gew.-%, besonders bevorzugt 5 bis 20 Gew.-%. Der Gehalt der
Verbindung der allgemeinen Formel (II) oder (III) ist 5 Gew.-% bis
95 Gew.-%, vorzugsweise 15 Gew.-% bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt
25 Gew.-% bis 85 Gew.-%.
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In Erfindung 4 sind eine oder mehr
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer Menge von 5 Gew.-%
bis 40 Gew.-% und eine oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel
(II-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 95 Gew.-% enthalten. Vorzugsweise
sind eine oder zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%, besonders bevorzugt von 5 Gew.-%
bis 20 Gew.-%, und zwei oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel
(II-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 95 Gew.-%, bevorzugter von
15 Gew.-% bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt von 25 Gew.-% bis 85
Gew.-%, enthalten.
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In Erfindung 6 sind eine oder mehr
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer Menge von 5 Gew.-%
bis 40 Gew.-% und eine oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel
(III-a) als die zweite Flüssigkristallkomponente
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 95 Gew.-% enthalten. Vorzugsweise
sind eine oder zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%, besonders bevorzugt von 5 Gew.-%
bis 15 Gew.-%, und zwei oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel
(III-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 95 Gew.-%, bevorzugter von
15 Gew.-% bis 85 Gew.-%, besonders bevorzugt von 25 Gew.-% bis 85
Gew.-%, enthalten.
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In Erfindung 7 sind eine oder mehr
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer Menge von 5 Gew.-%
bis 40 Gew.-% und eine oder mehr Verbindungen, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Verbindungen der allgemeinen Formel (II-b) in einer Menge
von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%,
enthalten. Weiter sind eine oder mehr Verbindungen, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Verbindungen der allgemeinen Formel (II-c)
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 60 Gew.-%, vorzugsweise von 5 Gew.-%
bis 50 Gew.-%, bevorzugter von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, enthalten
(bzw. eingearbeitet). R8, R9,
R10 und R11 stellen
jeweils unabhängig
voneinander eine C1–8-Alkylgruppe oder eine C2–8-Alkenylgruppe
dar. Besonders bevorzugt sind eine C1–5-Alkylgruppe
und eine Alkenylgruppe mit der obigen Struktur (a), (b), (c), (d)
oder (e).
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In Erfindung 8 sind eine oder mehr
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) von Erfindung 1 in einer Menge
von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, eine oder mehr Verbindungen der allgemeinen
Formel (III-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, und eine
oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel (II-b) oder (II-c)
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 60 Gew.-%, enthalten. vorzugsweise
sind eine oder zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 20 Gew.-% enthalten. Der Gehalt der Verbindungen
der allgemeinen Formel (III-a) ist vorzugsweise 5 Gew.-% bis 35
Gew.-%, bevorzugter 5 Gew.-% bis 25 Gew.-%. Der Gehalt der Verbindung
der allgemeinen Formel (II-b) oder (II-c) ist vorzugsweise 5 Gew.-%
bis 55 Gew.-%, bevorzugter 5 Gew.-% bis 45 Gew.-%.
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In Erfindung 9 sind eine oder mehr
Verbindungen der allgemeinen Formel (I) von Erfindung 1 in einer Menge
von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, eine oder mehr Verbindungen der allgemeinen
Formel (III-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, und eine
oder mehr Verbindungen der allgemeinen Formel (II-b) oder (II-c)
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% enthalten. Vorzugsweise
sind eine oder zwei Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 20 Gew.-%, eine oder mehrere jeder der Verbindungen
der allgemeinen Formeln (II-b) und (II-c) in einer Menge von 5 Gew.-%
bis 20 Gew.-% , und zwei oder mehr Verbindungen der allgemeinen
Formel (III-a) in einer Menge von 5 Gew.-% bis 25 Gew.-% enthalten.
-
In Erfindung 10 sind als Verbindungen
der allgemeinen Formel (III) aus Erfindung 1 oder (III-a) eine oder
mehr Verbindungen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der allgemeinen Formel (III-b)
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% enthalten. Vorzugsweise
sind 1 bis 10 Verbindungen der allgemeinen Formel (III-b) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 35 Gew.-% enthalten. Bevorzugter sind 1 bis
5 Verbindungen der allgemeinen Formel (III-b) in einer Menge von
5 Gew.-% bis 30 Gew.-% enthalten. In der allgemeinen Formel (III-b)
stellt R12 eine C1–8-Alkylgruppe
oder eine C2–8-Alkenylgruppe
dar. Besonders bevorzugt sind eine C1–5-Alkylgruppe
und eine Alkenylgruppe mit der obigen Struktur (a), (b), (c), (d)
oder (e).
-
In Erfindung 11 sind als Verbindungen
der allgemeinen Formel (III) aus Erfindung 1 oder (III-a) eine oder
mehr Verbindungen, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Verbindungen der allgemeinen Formel (III-c)
in einer Menge von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-% enthalten. vorzugsweise
sind 1 bis 10 Verbindungen der allgemeinen Formel (III-c) in einer
Menge von 5 Gew.-% bis 35 Gew.-% enthalten. Bevorzugter sind 1 bis
5 Verbindungen der allgemeinen Formel (III-c) in einer Menge von
5 Gew.-% bis 30 Gew.-% enthalten. In der allge meinen Formel (III-c)
stellt R12 eine C2–8-Alkylgruppe
oder eine C2–8-Alkenylgruppe
dar. Besonders bevorzugt sind eine C1–5-Alkylgruppe
und eine Alkenylgruppe mit der obigen Struktur (a), (b), (c), (d)
oder (e).
-
In Erfindung 12 gibt es eine Verbindung
der allgemeinen Formel (I-a) in einer Menge von vorzugsweise 5 bis
40 Gew.-%, bevorzugter von 5 bis 20 Gew.-%.
-
In einer bevorzugten Ausführungsform
genügt
die oben beschriebene Flüssigkristallzusammensetzung
einer oder mehreren der folgenden Anforderungen (i) bis (v). Die
Messung für
die Anforderungen (i) bis (iv) sind bei 20°C durchgeführt worden.
- (i)
Die Doppelbrechung Δn
der Flüssigkristallzusammensetzung
ist vorzugsweise 0,11 bis 0,195, bevorzugter 0,13 bis 0,18, für die Planung
der Dicke der SDN-LCD-Zelle.
- (ii) Die dielektrische Anisotropie Δε der Flüssigkristallzusammensetzung
ist normalerweise vorzugsweise 4 bis 60, bevorzugter 4 bis 13, wenn
die Schwellenspannung in den Bereich von 1,8 V bis 2,9 V fällt, 5 bis
18, wenn die Schwellenspannung in den Bereich von 1,5 V bis 1,9
V fällt,
8 bis 24, wenn die Schwellenspannung in den Bereich von 1,2 bis
1,6 V fällt,
12 bis 45, wenn die Schwellenspannung in den Bereich von 0,8 V bis
1,3 Vfällt.
- (iii) Das Verhältnis
der elastischen Konstanten K33/K11 kann genau so ausgelegt werden,
dass es 1,1 bis 3 beträgt,
vorzugsweise 1,3 bis 2,5, für
eine sogar noch wünschenswertere
Steilheit und ein sogar noch wünschenswerteres
Ansprechverhalten. Eine Flüssigkristallzusammensetzung,
die als eine notwendige Komponente eine Verbindung der allgemeinen
Formel (I), bevorzugt eine Verbindung der allgemeinen Formel (I-a),
umfasst, zeigte eine Steil heit, die hoch genug war um einen hohen
Kontrast bereitzustellen, wenn die Schwellenspannung mit 0,8 V bis
1,8 V relativ niedrig ist. Dieser Effekt wird durch den selektiven
Einbau notwendiger Komponenten, wie oben im Detail beschrieben,
entwickelt. Dieser Effekt wird auch entwickelt, weil das Verhältnis der
elastischen Konstanten K33/K11 genau so eingestellt werden kann,
dass es 1,3 bis 2,5 beträgt.
- (iv) Die Viskosität
der Flüssigkristallzusammensetzung
beträgt
10 mPa·s
bis 80 mPa·s.
Die Viskosität
der Flüssigkristallzusammensetzung
kann in Abhängigkeit
von der gewünschten
Schwellenspannung geplant werden. Die Viskosität der Flüssigkristallzusammensetzung
ist vorzugsweise 10 mPa·s
bis 45 mPa·s.
Die Flüssigkristallzusammensetzung
der Erfindung kann aufgrund des Einbaus einer Verbindung der allgemeinen
Formel (I), besonders der allgemeinen Formel (I-a), als eine Hauptkomponente
ein gewünschtes
Ansprechverhalten beibehalten, sogar wenn sie eine Viskosität von 25
mPa·s
bis 30 mPa·s
oder mehr besitzt.
- (v) Die Übergangstemperatur
TN-I von der nematischen Phase in die isotrope
flüssige
Phase der Flüssigkristallzusammensetzung
kann so geplant werden, dass sie von 75°C bis 130°C ist, vorzugsweise 80°C bis 110°C, für eine tragbare
Verwendung oder Außenverwendung.
-
Selbstverständlich wird einer oder mehreren
dieser oben im Detail beschriebenen Anforderungen (i) bis (v) bevorzugt
genügt.
-
In Erfindung 16 liegt eine super-twisted
nematic (STD) Flüssigkristallanzeigevorrichtung
vorzugsweise in der folgenden Ausführungsform vor. Der Drehwinkel
der super-twisted
nematic Flüssigkristallanzeigevorrichtung
kann so vorbestimmt sein, dass er 180° bis 360°, vorzugsweise 220° bis 270°, ist. Die
Flüssigkristallanzeigevorrichtung
der Erfindung genügt
vorzugsweise mindestens einer der folgenden Anforderungen, wenn die
Betriebstemperatur in den Bereich von –20°C bis 60°C fällt.
- (i)
Die Temperaturabhängigkeit
von Vth ΔV/ΔT ist vorzugsweise
7 mV oder weniger, bevorzugter 5 mV oder weniger, wenn die Schwellenspannung
in den Bereich von 0,8 V bis 1,8 V fällt, 4 mV oder weniger, wenn die
Schwellenspannung in den Bereich von 0,8 V bis 1,6 V fällt.
- s(ii) Die Steilheit γ (Verhältnis von
Sättigungsspannung
Vsat zur Schwellenspannung Vth) ist vorzugsweise 1,15 oder weniger,
bevorzugter 1,08 oder weniger, wenn die Schwellenspannung in den
Bereich von 0,8 V bis 1,6 V fällt,
1,07 oder weniger, wenn die Schwellenspannung in den Bereich von
1,0 V bis 1,8 V fällt,
1,06 oder weniger, wenn die Schwellenspannung in den Bereich von
1,2 V bis 2,5 V fällt.
- (iii) Das Verhältnis
von maximaler zu minimaler Steilheit γ bei einem Temperaturbereich
von –20°C bis 60°C kann so
vorbestimmt werden, dass es 3% oder weniger, vorzugsweise 2% oder
weniger, ist.
-
Selbstverständlich wird einer oder mehreren
dieser oben im Detail beschriebenen Anforderungen (i) bis (iii)
bevorzugt genügt.
-
Die oben beschriebene Flüssigkristallanzeigevorrichtung
ist ein STD-LCD, das eine geringe oder keine Vergrößerung des
Stromflusses, ein reduziertes Ansprechverhalten bei niedrigen Temperaturen
und einen verstärkten
Kontrast in Erwartung einer Vergrößerung der Daten oder der Farbanzeige
während
des 1/60- bis 1/400-Betriebs, vorzugsweise des 1/100- bis 1/250-Anzeigebetriebs,
zeigt.
-
Die vorangehende nematische Flüssigkristallzusammensetzung
ist für
TN-LCD oder STN-LCD, besonders für
STN-LCD nützlich.
Die vorangehende nematische Flüssigkristallzusammensetzung
kann ebenso für
eine Flüssigkristallanzeigevorrichtung
vom Transmissions- oder Reflexions-Typ verwendet werden. Die Flüssigkristallzusammensetzung
der Erfindung kann eine gebräuchliche,
darin enthaltene nematische Flüssigkristallverbindung,
smektische Flüssigkristallverbindung,
cholesterische Flüssigkristallverbindung
oder dergleichen, neben den vorangehenden Verbindungen umfassen.
-
BEISPIELE
-
Die vorliegende Erfindung wird in
den folgenden Beispielen weiter beschrieben, die vorliegende Erfindung
soll aber nicht so ausgelegt werden, dass sie darauf beschränkt ist.
Der Begriff "%", wie er für die Zusammensetzung
in den folgenden Beispielen und Vergleichsbeispielen verwendet wird,
soll "Gew.-%" bezeichnen.
-
Die in den folgenden Beispielen gemessenen
Eigenschaften sind wie folgt:
TN-I: Übergangstemperatur
(°C) von
der nematischen Phase in die isotrope Phase
T→N: Übergangstemperatur
(°C) von
der festen Phase oder von der smektischen Phase in die nematische Phase.
Vth:
Schwellenspannung (V) bei einer TN-LCD-Zellenform mit einer Dicke von 6 μm.
Δε: Dielektrische
Anisotropie
Δn:
Doppelbrechung
ΔV:
Vth (60°C)
Vth(–20°C) (mV)
ΔT: 60–(–20) (°C)
ΔV/ΔT: |ΔV|/ΔT (mv/°c)
n:
Viskosität
(mPa·s)
bei 20°C
Ir:
Strom (μA/cm2), der durch eine Zusammensetzung fließt, die
ein um 240° gedrehtes
STN-LCD mit einer im Vakuum injizierten Flüssigkristallzusammensetzung
umfasst, die für
100 Stunden auf 80°C
erhitzt worden ist.
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CR: Gezeigter Kontrast, wenn eine
Zusammensetzung, die ein um 240° gedrehtes
STN-LCD mit einer Flüssigkristallzusammensetzung
umfasst, die darin im Vakuum injiziert wurde, mit einer Treiberwellenform
mit einem Tastverhältnis
von 1/200 und einer 1/16 Vorspannung betrieben wird.
-
Die STN-LCD-Anzeigevorrichtung wurde
auf die folgende Weise hergestellt. Im Einzelnen wird zu einer nematischen
Flüssigkristallzusammensetzung
ein chirales Material vom Typ 5-811 (hergestellt von Merck Japan
Ltd.) gegeben um einen gemischten Flüssigkristall herzustellen.
Der gemischte Flüssigkristall
wird dann in eine STN-LCD-Anzeigezelle
mit einem Drehwinkel von 240°C
injiziert, die gegenüberliegende,
planare, transparente Elektroden mit einem darauf gebildeten Orientierungsfilm
aus Sanever 150 (hergestellt von Nissan Chemical Industries, Ltd.)
umfasst (Filmbildung wurde durch Reiben durchgeführt). Die Zugabe des chiralen
Materials wurde derart bewirkt, dass spiralförmige Neigung P der gemischten
Flüssigkristallzusammensetzung
und die Dicke d der Anzeigezelle, die auf diese Weise erhalten wurde,
den folgenden Anforderungen genügt:
Δn·d = 0,85;
und
d/P = 0, 50
-
Die verwendeten Verbindungen werden
durch die folgenden Abkürzungen
dargestellt:
| Endgruppe
n (Figur) | CnH2n+1- |
| C | trans-1,4-Cyclohexylengruppe |
| C/ | 1,4-Cyclohexendiylgruppe |
| P | 1,4-Phenylengruppe |
| Pm | Pyrimidin-2,5-diylgruppe |
| E | -COO- |
| e | -OCO- |
| A | -CH2CH2- |
| t | -C≡C- |
| -Z | -CH=N-N=CH- |
| CN | -C≡N |
| On | -OCnH2n+1 |
| F | -F |
| f | F-Atom,
verbunden mit Endgruppe in ortho-Position |
| ndm- | CnH2n+1-C=C-(CH2)m-1- |
| -O(dm)n | -O(CH2)m-2-C=C=CnH2n+1 |
-
BEISPIEL 1 UND VERGLEICHSBEISPIEL
1
-
Nematische
Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 1
-
-
Die vorangehenden nematischen Flüssigkristallzusammensetzungen
wurden hergestellt und dann auf verschiedene Eigenschaften vermessen.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammen mit denjenigen von Vergleichsbeispiel
1 dargestellt.
-
Tabelle
1: Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1
-
Wie aus der obigen Tabelle 1 ersichtlich
ist, zeigt die Flüssigkristallzusammensetzung
aus Beispiel 1 einen drastisch gehemmten Strom und einen verbesserten
Kontrast im Vergleich zur Flüssigkristallzusammensetzung
aus Vergleichsbeispiel 1.
-
Das auf diese Weise hergestellte
STN-LCD wurde dann zur Herstellung einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung
mit ausgezeichneten Anzeigeeigenschaften verwendet.
-
BEISPIEL 2
-
Eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 2 wurde hergestellt (Beispiel 2) und dann bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Die Werte der Eigenschaften, die auf diese
Weise gemessen wurden, sind nachfolgend in Tabelle 2 zusammen mit
denjenigen aus einer Vergleichszusammensetzung (Vergleichsbeispiel
2) dargestellt.
-
Tabelle
2: Beispiel 2 und Vergleichsbeispiel 2
-
Wie aus Tabelle 2 ersehen werden
kann, zeigt die Flüssigkristallzusammensetzung
aus Beispiel 2 einen drastisch gehemmten Strom und einen verbesserten
Kontrast im Vergleich zur Flüssigkristallzusammensetzung
aus Vergleichsbeispiel 2.
-
Das auf diese Weise hergestellte
STN-LCD wurde dann zur Herstellung einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung
mit ausgezeichneten Anzeigeeigenschaften verwendet.
-
BEISPIEL 3
-
Synthese einer Verbindung der allgemeinen
Formel (I-a)
-
(a) Synthese von 2,6-Difluor-4-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzoesäure
-
25 g 1,3-Difluor-5-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzol
wurden in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst und nachfolgend auf eine
Temperatur von –70°C gekühlt. Zu
der Lösung
wurden dann tropfenweise 88 ml einer 1,53 mol/l n-Hexanlösung von
n-Butyllithium in
einer derartigen Geschwindigkeit gegeben, dass die Flüssigkeitstemperatur
bei –60°C gehalten
wurde. Nach 30-minütigem
Rühren
wurde Kohlendioxid in das System in einer derartigen Geschwindigkeit
eingeführt,
dass die Flüssigkeitstemperatur
bei –60°C gehalten
wurde. Als die Hitzeentwicklung beendet war, wurde die Temperatur
der Reaktionslösung
wieder auf Raumtemperatur gebracht. Zur Reaktionslösung wurden
dann 50 ml einer 10%igen Chlorwasserstoffsäure gegeben. Die Reaktionslösung wurde
dann mit 250 ml Ethylacetat extrahiert. Die resultierende organische
Phase wurde mit Wasser und gesättigter
Kochsalzlösung
gewaschen und dann über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Die Lösungsmittel wurden nachfolgend
abdestilliert unter Erhalt von 28,9 g 2,6-Difluor-4-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzoesäure.
-
(b) Synthese von 2,6-Difluor-4-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzonitril
-
Zu 20 g 2,6-Difluor-4-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzoesäure wurden
nachfolgend 120 ml 1,2-Dichlorethan, 16 g Thionylchlorid und wenige
Tropfen Pyridin gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde dann 6 Stunden unter
Rückfluss
erhitzt. Nachfolgend ließ man
das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abkühlen. Die Lösungsmittel und überschüssiges Thionylchlorid
wurden unter reduziertem Druck abdestilliert. Zum Rückstand wurden
dann 150 ml Dichlormethan gegeben. Die Lösung des Rückstands wurde dann auf eine
Temperatur von 10°C
oder darunter abgekühlt.
Ammoniak wurde nachfolgend unter Rühren in die Lösung in
einer Geschwindigkeit eingeführt,
dass die Flüssigkeitstemperatur
bei 20°C
oder darunter gehalten wurde. Als die Hitzeentwicklung beendet war,
wurden die Lösungsmittel
daraufhin unter reduziertem Druck abdestilliert. Zum Rückstand
wurden daraufhin 150 ml N,N'-Dimethylformamid
gegeben. Die Lösung
des Rückstands
wurde dann auf eine Temperatur von 10°C oder darunter abgekühlt. Zu
der Lösung
wurden nachfolgend tropfenweise 26,5 g Phosphoroxychlorid in einer
derartigen Geschwindigkeit gegeben, dass die Flüssigkeitstemperatur bei 10°C oder darunter
gehalten wurde. Die Temperatur der Reaktionslösung wurde dann wieder auf
Raumtemperatur gebracht. Daraufhin wurde die Lösung wieder auf zerstoßenes Eis
gegossen. Die resultierenden Kristalle wurden dann abfiltriert.
Die auf diese Weise erhaltenen Kristalle wurden mit Wasser gewaschen
und dann bei reduziertem Druck getrocknet. Die Kristalle wurden
dann durch Säulenchromatographie
an Silicagel (Lösungsmittel:
Toluol) unter Erhalt von 2,6-Difluor-4-(trans-4-vinylcyclohexyl)benzonitril
gereinigt. Das Produkt wurde dann aus Ethanol unter Erhalt von 12,1
g eines gereinigten Produkts umkristallisiert. Die auf diese Weise
erhaltene Verbindung besaß einen
Schmelzpunkt von 39°C.
-
BEISPIEL 4
-
Die in Beispiel 3 erhaltene Verbindung
der allgemeinen Formel (Ia) wurde zur Herstellung einer nematischen
Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 3 verwendet, die daraufhin bezüglich verschiedener Eigenschaften
vermessen wurde.
-
-
-
BEISPIEL 5 UND VERGLEICHSBEISPIEL
3
-
Eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 4 wurde hergestellt (Beispiel 5) und nachfolgend bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Zum Vergleich wurde eine Zusammensetzung,
die außerhalb
des Rahmens der Erfindung liegt und beinahe dieselbe TN-I,
Schwellenspannung und Doppelbrechung wie die aus Beispiel 5 besitzt,
hergestellt (Vergleichsbeispiel 3). Das Zusammensetzungsverhältnis und
Werte für die
Eigenschaften dieser Zusammensetzungen sind nachfolgend in Tabelle
4 dargestellt. Zur Messung der elektro-optischen Eigenschaften in
der Tabelle wurde ein STN-LCD unter der Bedingung von Δn·d = 0,9
hergestellt.
-
Die Zusammensetzung aus Beispiel
5 besitzt eine ausgezeichnete Temperaturabhängigkeit der Schwellenspannung
und eine ausgezeichnete Steilheit γ innerhalb des Temperaturbereichs
von –20°C bis 60°C und zeigt
im Vergleich zu Ver gleichsbeispiel 3 einen hohen Kontrast über einen
breiten Temperaturbereich.
-
Tabelle
4: Beispiel 5 und Vergleichsbeispiel 3
-
BEISPIEL 6 UND VERGLEICHSBEISPIEL
4
-
Eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 5 wurde hergestellt (Beispiel 6) und nachfolgend bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Zum Vergleich wurde eine Zusammensetzung
hergestellt, die außerhalb
des Rahmens der Erfindung liegt und beinahe dieselbe TN-I,
Schwellenspannung und Doppelbrechung besitzt wie diejenige aus Beispiel
5 (Vergleichsbeispiel 4). Das Zusammensetzungsverhältnis und Werte
der Eigenschaften dieser Zusammensetzungen sind nachfolgend in Tabelle
5 dargestellt. zur Messung der elektro-optischen Eigenschaften in
der Tabelle wurde ein STN-LCD unter der Bedingung von Δn·d = 0,9 hergestellt.
-
Beispiel 6 besitzt eine ausgezeichnete
Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung und eine ausgezeichnete Steilheit γ innerhalb
des Temperaturbereichs von –20°C bis 25°C und zeigt
im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 4 einen hohen Kontrast über einen
breiten Temperaturbereich. Es wurde auch beobachtet, dass die Zusammensetzung
aus Beispiel 6 im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 4 einen verringerten
Stromfluss zeigt.
-
Tabelle
5: Beispiel 6 und Vergleichsbeispiel 6
-
BEISPIEL 7 UND VERGLEICHSBEISPIEL
5
-
Eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 6 wurde hergestellt (Beispiel 7) und nachfolgend bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Zum Vergleich wurde eine Zusammensetzung
hergestellt, die außerhalb
des Rahmens der Erfindung liegt und beinahe dieselbe TN-I,
Schwellenspannung und Doppelbrechung besitzt wie diejenige aus Beispiel
5 (Vergleichsbeispiel 5). Das Zusammensetzungsverhältnis und Werte
der Eigenschaften dieser Zusammenset zungen sind nachfolgend in Tabelle
6 dargestellt. Zur Messung der elektro-optischen Eigenschaften in
der Tabelle wurde ein STN-LCD unter der Bedingung von Δn·d = 0,9 hergestellt.
-
Beispiel 7 besitzt eine ausgezeichnete
Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung innerhalb des Temperaturbereichs von 25°C bis 50°C und eine
ausgezeichnete Steilheit γ bei
50°C und
zeigt im Vergleich zu Vergleichsbeispiel 5 einen hohen Kontrast über einen
breiten Temperaturbereich,.
-
Auf diese Weise ist ersichtlich,
dass die Flüssigkristallzusammensetzung
in all den Systemen eine ausgezeichnete Schwellenspannung von 1,2
V, 1,4 V beziehungsweise 2 V besitzt.
-
Tabelle
6: Beispiel 7 und Vergleichsbeispiel 5
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BEISPIELE 8 UND 9 UND
VERGLEICHSBEISPIEL 6
-
Eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 7 wurde hergestellt (Beispiel 8) und nachfolgend bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Ferner wurde eine nematische Flüssigkristallzusammensetzung
Nr. 8 (Beispiel 9) hergestellt und nachfolgend bezüglich verschiedener
Eigenschaften vermessen. Das Zusammensetzungsverhältnis und
die Werte der Eigenschaften dieser Zusammensetzungen sind nachfolgend in
Tabelle 7 dargestellt. Zur Messung der elektro-optischen Eigenschaften
in der Tabelle wurde eine STN-LCD unter der Bedingung von Δn·d = 0,9
hergestellt.
-
Der Vergleich der beiden Zusammensetzungen
zeigt, dass Beispiel 8, das OdlCPCNff umfasst, eine ausgezeichnete
Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung und eine ausgezeichnete Steilheit γ innerhalb
des Temperaturbereichs von –20°C bis 25°C besitzt
und eine Verbesserung von etwa 20% im Ansprechverhalten bei niedrigen
Temperaturen, verglichen mit Beispiel 9, zeigt, das 1diCPCNff umfasst.
-
Tabelle
7: Beispiel 8 und Beispiel 9
-
Eine Zusammensetzung, die außerhalb
des Rahmens der Erfindung liegt und 2CPCNff anstelle von 0d1CPCNff
aus Beispiel 8 umfasst, wurde hergestellt (Vergleichsbeispiel 6).
Das Zusammensetzungsverhältnis
und die Werte der Eigenschaften von Vergleichsbeispiel 6 sind in
Tabelle 8 zusammen mit denen aus Beispiel 8 dargestellt. zur Messung
der elektrooptischen Eigenschaften in der Tabelle wurden ein STN-LCD
unter der Bedingung von Δn·d = 0,9
hergestellt.
-
Der Vergleich der beiden Zusammensetzungen
zeigt, dass Beispiel 8, das 0d1CPCNff umfasst, eine ausgezeichnete
Temperaturabhängigkeit
der Schwellenspannung und eine ausgezeichnete Steilheit γ innerhalb
des Temperaturbereichs von –20°C bis 25°C besitzt
und eine Verbesserung von etwa 23% im Ansprechverhalten bei niedrigen
Temperaturen, verglichen mit Vergleichsbeispiel 6, das 2CPCNff umfasst,
zeigt.
-
Tabelle
8: Beispiel 8 und Vergleichsbeispiel 6
-
Die Kombination von Flüssigkristallmaterialien
der Erfindung ermöglicht
es, eine Flüssigkristallzusammensetzung
zu erhalten, die einen verringerten Stromfluss zeigt und eine hohe
dielektrische Anisotropie zeigt. wenn sie als ein Flüssigkristallanzeigegerät verwendet
wird, zeigt die Flüssigkristallzusammensetzung
der Erfindung einen hohen Kontrast und eine hohe Verlässlichkeit
und ist auf diese Weise ausgezeichnet. Diese Flüssigkristallanzeige ist als
STN-LCD oder TN-LCD sehr nützlich.