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DER ERFINDUNG
ZUGRUNDELIEGENDER ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Gegenstand mit einem photokatalytischen
Film, wie eine Fensterscheibe für
Kraftfahrzeuge oder Gebäude.
Der Gegenstand weist Antischleierfunktion, Schmutzabweisung, Hydrophilie
und gute Sicht bei Regenwetter auf.
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Die
japanische, offengelegte Patentveröffentlichung JP-A-9-328336 offenbart
eine Zusammensetzung zur Bildung eines photokatalytischen Films.
Diese Zusammensetzung enthält
(1) TiO2-Körner mit einem mittleren Korndurchmesser
unter 100 nm, (2) eine Zr-enthaltende Verbindung und (3) eine Si-enthaltende
Verbindung. Die Zusammensetzung ist so gemacht, daß das Gewichtsverhältnis der
Zr-haltigen Verbindung zu den TiO2-Körnern 0,02
bis 0,5, berechnet als Oxid, beträgt und daß das Gewichtsverhältnis der
Si-haltigen Verbindung zu den TiO2-Körnern 0,2
bis 2,5, berechnet als Oxid, beträgt.
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Die
JP-A-10-216528 offenbart einen photokatalytischen Gegenstand, der
ein Substrat und einen darauf gebildeten katalytischen Film aufweist.
Dieser katalytische Film ist eine Kombination von photokatalytischen
Körnern
und einem Bindemittel, das 60–90
Gew.-% Siliciumdioxid und 10–40
Gew.-% Zirconiumdioxid enthält.
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Die
JP-A-9-227159 offenbart eine Front- oder Rückglasscheibe für Fahrzeuge
mit einer im wesentlichen transparenten Schicht, die an ein Substrat
gebunden ist. Diese Schicht enthält
ein photokatalytisches Halbleitermaterial.
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Die
JP-A-10-156999 offenbart eine photokatalytische Schicht, die aus
einer Mischung von Siliciumdioxid und Titandioxid gemacht ist. Die
JP-A-9-271731 offenbart ein photokatalytisches Glied mit einer oberen Fläche, die
Titandioxid und Siliciumdioxid als Hauptkomponenten enthält. Die
JP-A-9-56788 offenbart einen Gegenstand für das Badezimmer mit einer
photokatalytischen Schicht, die aus einer Mischung von Siliciumdioxid
und Titandioxid gemacht ist.
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Die
JP-A-11-35342 offenbart ein multifunktionelles Glas mit einem Substrat
aus Natronkalkglas, einer ersten auf dem Substrat gebildeten Schicht
und einer zweiten auf der ersten Schicht gebildeten Schicht. Die erste
Schicht ist ein SiO2-Film, der wenigstens
ein Glied, ausgewählt
aus Ti und Metallelementen mit Elektronega tivitäten nahe der von Ti, enthält. Die
zweite Schicht ist ein TiO2-Film oder ein
SiO2-Film, in dem feine TiO2-Teilchen
verteilt sind.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gegenstand mit
einem photokatalytischen Film zu schaffen, der eine verbesserte
photokatalytische Aktivität,
Abriebfestigkeit und chemische Beständigkeit aufweist.
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Es
ist eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Herstellung eines solchen Gegenstands bereitzustellen.
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Erfindungsgemäß wird ein
Gegenstand geschaffen, der ein Substrat und einen das Substrat bedeckenden
photokatalytischen Film aufweist. Dieser Film weist (1) eine filmbildende
Komponente, die ZrO2 und SiO2 enthält, und
(2) TiO2-Kristalle auf, die in der filmbildenden
Komponente dispergiert sind, wobei das ZrO2, das
SiO2 und die TiO2-Kristalle
in Mengen von 25–60
Gew.-%, 15–50
Gew.-% bzw. 25–45
Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Films, vorliegen.
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Erfindungsgemäß wird ein
erstes Verfahren zur Herstellung des Gegenstands bereitgestellt.
Das erste Verfahren umfaßt
die Schritte: (a) Bereitstellen einer Beschichtungsflüssigkeit,
die ein erstes Ausgangsmaterial des ZrO2,
ein zweites Ausgangsmaterial des SiO2 und
ein drittes Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle
enthält;
(b) Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit auf eine Oberfläche des
Substrats, wodurch darauf ein Vorläuferfilm gebildet wird; und
(c) Unterwerfen des Vorläuferfilms
einer Wärmebehandlung
bei einer Temperatur von 300–700°C, wodurch
der Vorläuferfilm
in den photokatalytischen Film umgewandelt wird.
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Erfindungsgemäß wird ein
zweites Verfahren zur Herstellung des Gegenstands bereitgestellt.
Das zweite Verfahren umfaßt
die Schritte: (a) Bereitstellen einer Beschichtungsflüssigkeit,
die ein erstes Ausgangsmaterial des ZrO2,
ein zweites Ausgangsmaterial des SiO2 und
ein drittes Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle enthält; (b)
Aufbringen der Beschichtungsflüssigkeit
auf eine Oberfläche
des Substrats, wodurch darauf ein Vorläuferfilm gebildet wird; und
(c) Unterwerfen des Vorläuferfilms
einem ersten Einbrennen bei einer Temperatur von 560–700°C, wodurch
der Vorläuferfilm
in einen photokatalytischen Film umgewandelt wird.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Wir
fanden unerwartet, daß ein
erfindungsgemäßer Gegenstand
in der photokatalytischen Aktivität (z. B. Schmutzabweisung und
Hydrophilie), Abriebfestigkeit und chemischen Beständigkeit
(z. B. Säurebeständigkeit
und Alkalibeständigkeit)
verbessert wird, indem die entsprechenden Mengen von ZrO2, SiO2 und TiO2-Kristallen wie oben angegeben spezifiziert
werden, insbesondere indem die Menge von ZrO2 gegenüber der
von den TiO2-Kristallen wie oben angegeben
erhöht
wird. Zum Beispiel erfüllt
der erhaltene Gegenstand den Test der Alkalibeständigkeit für die Kategorie A des Japanese
Industrial Standard (JIS) R 3221 und kann so praktisch verwendet
werden als eine äußere Fensterscheibe,
wie eine Fensterscheibe für
Kraftfahrzeuge oder Gebäude.
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Wie
oben angegeben, sind die entsprechenden Mengen von ZrO2,
SiO2 und den TiO2-Kristallen
spezifiziert. Insbesondere werden feine Körner von TiO2-Kristallen,
zum Beispiel mit einer mittleren Korngröße nicht über 30 nm, vorzugsweise als
wenigstens ein Teil eines Ausgangsmaterials der TiO2-Kristalle
des photokatalytischen Films verwendet. Infolge dieser Merkmale
weist der photokatalytische Film keine Sprünge auf, selbst wenn das Einbrennen
des Vorläuferfilms
bei einer hohen Temperatur durchgeführt wird, bei der eine Glasscheibe
(Substrat) in eine gebogene Glasscheibe gebogen werden kann. Allgemein
gesprochen führt
eine solch hohe Temperatur leicht dazu, daß ein photokatalytischer Film
in seiner photokatalytischen Aktivität schlechter wird. Erfindungsgemäß wird jedoch
der photokatalytische Film infolge der obigen Merkmale in seiner
photokatalytischen Aktivität
durch solch hohe Temperatur nicht schlechter. Daher ist es nicht
notwendig, eine Alkalisperrschicht zwischen der Glasscheibe und
dem photokatalytischen Film vorzusehen, um die Wanderung der Alkalikomponenten
der Glasscheibe in den photokatalytischen Film zu verhindern.
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Die
Gesamtmenge von ZrO2, SiO2 und
den TiO2-Kristallen des photokatalytischen
Films beträgt
vorzugsweise wenigstens 90 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht des Films,
um photokatalytische Aktivität
und Haltbarkeit, wie Abriebfestigkeit, Säurebeständigkeit und Alkalibeständigkeit
zu haben. Außer
diesen wesentlichen Komponenten kann der Film wahlweise nicht mehr
als 10 Gew.-% wenigstens einer Komponente enthalten, wie amorphes
TiO2, kollo idales Silica, andere Oxide (z.
B. Al2O3, B2O3 und SnO2), Ionen (Cr-Ion und V-Ion) und Kohlenstoff.
Die TiO2-Kristalle des Films können eine
mittlere Korngröße nicht über 30 nm
oder nicht über
20 nm haben.
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Falls
der Gegenstand als eine Fensterscheibe für Kraftfahrzeuge verwendet
wird, ist es bevorzugt, den photokatalytischen oder hydrophilen
Film an einer Außenseite
des Kraftfahrzeugs anzuordnen.
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Falls
eine Glasscheibe als Substrat in dem zweiten Verfahren verwendet
wird, kann die Glasscheibe in eine gebogene Glasscheibe gebogen
werden nach dem ersten Einbrennen oder dann, wenn der Vorläuferfilm
und das Glassubstrat dem ersten Einbrennen unterworfen werden.
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Um
den Film in Transparenz und Haltbarkeit zu verbessern, sind das
dritte Ausgangsmaterial des ersten Verfahrens vorzugsweise TiO2-Körner
mit einer mittleren Korngröße nicht über 20 nm,
und das des zweiten Verfahrens sind vorzugsweise jene Körner mit
einer mittleren Korngröße nicht über 30 nm.
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Das
erste Ausgangsmaterial des ersten und zweiten Verfahrens ist vorzugsweise
Zirconiumchlorid oder Zirconiumnitrat, um den photokatalytischen
Film in Haltbarkeit, insbesondere Abriebfestigkeit, Säurebeständigkeit
und Alkalibeständigkeit
zu verbessern. Beispiele für
das Zirconiumchlorid umfassen Zirconiumchlorid, Zirconiumoxychlorid
Octahydrat und ein chlorhaltiges Zirconiumalkoxid der allgemeinen
Formel Zr(OCmH2m+1)xCly, worin m, x
und y ganze Zahlen sind und x + y = 4 ist. Beispiele für Zirconiumnitrat
umfassen Zirconiumoxynitrat Dihydrat. Der ZrO2-Gehalt
des Films beträgt
nicht weniger als 25 Gew.-%, um dem Film Alkalibeständigkeit
und photokatalytische Aktivität
zu verleihen. Wenn er höher
als 60 Gew.-% ist, wird der Film in der Abriebfestigkeit und/oder
photokatalytischen Aktivität
schlechter. Der ZrO2-Gehalt des Films beträgt vorzugsweise
25 bis 45 Gew.-%. Wenn ZrO2 dem Film zugegeben
wird, wird der Film in der Alkalibeständigkeit verbessert. Außerdem wird
der Film beträchtlich
in der photokatalytischen Aktivität verbessert, wenn der ZrO2-Gehalt des Films nicht weniger als 25 Gew.-%
beträgt.
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Das
zweite Ausgangsmaterial des ersten und zweiten Verfahrens ist nicht
besonders beschränkt,
solange es SiO2 nach der Wärmebe handlung
oder dem ersten Einbrennen bilden kann. Beispiele für das zweite Ausgangsmaterial
umfassen Alkoxysilane, wie Tetramethoxysilan, Tetraethoxysilan,
Methyltrimethoxysilan und Methyltriethoxysilan, deren Hydrolysate,
deren Polykondensate, solche, die mit Stabilisatoren, wie Acetylaceton,
stabilisiert sind und Handelsprodukte zur Herstellung von SiO2, wie COLCOAT P von COLCOAT Co., MSH2 von
Mitsubishi Chemical Corp, und CSG-DI-0600 von Chisso Co. Der SiO2-Gehalt des Films beträgt nicht weniger als 15 Gew.-%,
um dem Film Abriebfestigkeit zu verleihen. Wenn er höher als
50 Gew.-% ist, wird der Film in der photokatalytischen Aktivität und/oder
Alkalibeständigkeit
schlechter. Der SiO2-Gehalt des Films beträgt vorzugsweise
25 bis 45 Gew.-%.
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Das
dritte Ausgangsmaterial des ersten und zweiten Verfahrens ist nicht
besonders beschränkt,
solange es TiO2-Kristalle nach der Wärmebehandlung
oder dem ersten Einbrennen bilden kann. Es ist möglich, im Handel erhältliche
pulvrige, feine TiO2-Körner für Photokatalysatoren zu verwenden,
wie ST-01 und ST-21 von Ishihara Techno Co., SSP-25 und SSP-20 SAKAI
CHEMICAL INDUSTRY Co., LTD., PC-101 von Titan Kogyo K. K., SUPER
TITANIA F-6 und SUPER TITANIA F-5 von Showa Titanium Co., und DN-22A
von FURUKAWA CO., LTD. Es ist außerdem möglich, im Handel erhältliche
Produkte vom Flüssigtyp
als drittes Ausgangsmaterial zu verwenden, wie STS-01 und STS-02
von Ishihara Techno Co. und A-6 und M-6 von TAKI CHEMICAL CO. LTD.
Es ist ferner möglich,
eine Mischung von feinen TiO2-Körnern für Photokatalysatoren
und einem Silica-Ausgangsmaterial zu verwenden, wie ST-K01 und ST-K03
(Handelsnamen) von Ishihara Techno Co. Der Gehalt der TiO2-Kristalle in dem Film beträgt nicht
weniger als 25 Gew.-%, um eine photokatalytische Leistungsfähigkeit
zu haben, um Hydrophilie und Schmutzabweisung zu erreichen. Er ist
nicht höher
als 45 Gew.-% unter dem Gesichtspunkt der Alkalibeständigkeit
und Abriebfestigkeit. Pulvrige, feine TiO2-Körner können leicht in einer Beschichtungsflüssigkeit
dispergiert werden mittels eines üblichen Mischvorgangs zum Dispergieren
eines Pulvers in einer Flüssigkeit,
zum Beispiel unter Verwendung einer Kugelmühle. Hierauf können wahlweise
das erste Ausgangsmaterial des ZrO2 und
das zweite Ausgangsmaterial des SiO2 in
der Beschichtungsflüssigkeit
dispergiert werden.
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Die
Art des Aufbringens der Beschichtungsflüssigkeit auf die Substratoberfläche ist
nicht besonders beschränkt.
Es kann mit einem herkömmlichen
Verfahren, wie Tauchbeschichten, Schleuderbeschichten, Walzbeschichten,
Sprühen,
Siebdruck oder ähnlichen
durchgeführt
werden.
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In
dem ersten Verfahren wird der Vorläuferfilm einer Wärmebehandlung
bei einer Temperatur von 300–700°C unterworfen,
wodurch der Vorläuferfilm
in den photokatalytischen Film umwandelt wird. Vor dieser Wärmebehandlung
wird wahlweise eine Trocknung bei einer Temperatur nicht über 200°C oder ein
einleitendes Einbrennen bei einer niedrigeren Temperatur als der
der Wärmebehandlung
durchgeführt.
Es ist bevorzugt, die Temperatur der Wärmebehandlung so zu regulieren,
daß eine
Zeitspanne, während
der die Temperatur der Wärmebehandlung
um 100°C
oder weniger unter einer maximalen Temperatur der Wärmebehandlung
liegt, wenigstens 1 Minute, vorzugsweise wenigstens drei Minuten,
beträgt.
Diese maximale Temperatur kann willkürlich innerhalb eines Bereichs
von 300–700°C eingestellt
werden. Die obere Grenze der Wärmebehandlungszeit
ist nicht besonders beschränkt.
Zum Beispiel verursacht eine Wärmebehandlungszeit
von 24 h keine besonderen Probleme. Die oben erwähnte Zeitspanne beträgt vorzugsweise
etwa 2 h unter dem Gesichtspunkt der Produktivität.
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In
dem zweiten Verfahren wird der Vorläuferfilm einem ersten Einbrennen
bei einer Temperatur von 560–700°C, vorzugsweise
600–700°C, unterworfen,
wodurch der Vorläuferfilm
in den photokatalytischen Film umgewandelt wird. Während des
ersten Einbrennens kann das Substrat gebogen werden, wenn es notwendig ist,
ein gebogenes Substrat herzustellen. Dem Film wird durch das erste
Einbrennen Haltbarkeit verliehen. Wahlweise wird ein zweites Einbrennen
(einleitendes Einbrennen) bei einer Temperatur von 300–620°C, vorzugsweise
450–620°C, vor dem
ersten Einbrennen (Hauptbrennen) durchgeführt. Ein Film wird dichter
und insbesondere in der Abriebfestigkeit verbessert durch die Durchführung dieser
zwei Einbrennschritte. Falls eine gebogene Fensterscheibe für Kraftfahrzeuge
als Gegenstand der Erfindung hergestellt wird, ist es bevorzugt, die
Temperatur des ersten Einbrennens so zu regulieren, daß eine Zeitspanne,
während
der die Temperatur des ersten Einbrennens um 100°C oder weniger unter einer maximalen
Temperatur des ersten Einbrennens liegt, wenigstens 1 Minute, vorzugsweise
wenigstens 2 Minuten beträgt.
Diese maximale Temperatur kann willkürlich innerhalb eines Bereichs
von 560–700°C eingestellt
werden. Die obere Grenze der Zeit des ersten Einbrennens ist nicht
besonders beschränkt.
Zum Beispiel beträgt
die oben erwähnte
Zeitspanne vorzugsweise etwa 3 Minuten, falls ein Glassubstrat durch
das erste Einbrennen vorgespannt wird, und vorzugsweise etwa 10
Minuten, falls ein Glassubstrat während des ersten Einbrennens
zur Herstellung eines laminierten Glases gebogen wird. Die TiO2-Kristalle in Form von feinen Körnern sind
in der filmbildenden Komponente des Films dispergiert, und der Gehalt
der TiO2-Kristalle des Films ist auf einen
Bereich von 25–45
Gew.-% beschränkt. Dadurch
hat der Film keine Risse, selbst wenn ein Glassubstrat während des
ersten Einbrennens gebogen wird.
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Die
Filmdicke beträgt
vorzugsweise 30 bis 500 nm, um photokatalytische Aktivität und eine
hohe Haltbarkeit zu haben. Sie beträgt bevorzugter 50 bis 300 nm,
um eine gute Transparenz und gleichzeitig eine noch hohe Haltbarkeit
durch die Bildung eines photokatalytischen Films zu haben. Das Substratmaterial
ist nicht besonders beschränkt,
solange es sich durch das Erhitzen nicht verschlechtert. Es kann
aus Glas, Keramiken und Metallen (z. B. Aluminium und rostfreier
Stahl) ausgewählt
werden. Insbesondere Glas ist bevorzugt wegen seiner Transparenz
und Hitzebeständigkeit.
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Der
erfindungsgemäße Gegenstand
ist durch die Ausstattung mit dem photokatalytischen Film in Haltbarkeit,
Hydrophilie, Antischleierbildung und Schmutzabweisung verbessert.
Daher kann er in verschiedenen stark beanspruchenden Umgebungen
für Gebäude-, Fahrzeug-,
Flugzeug- und Industriefensterscheiben, Außenfliesen, Außenplatten,
Vitrinen und verschiedenen Spiegeln, wie Türspiegel von Fahrzeugen und
Badezimmerspiegel, verwendet werden. Insbesondere wird der Gegenstand
vorzugsweise für
Windschutzscheiben, Rück-
und Seitenfensterscheiben von Fahrzeugen verwendet. Der Gegenstand
ist bei Regenwetter durch die Ausstattung mit Hydrophilie bezüglich der
Sicht verbessert.
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Wie
oben erwähnt,
kann das Substrat eine Glasscheibe sein, zum Beispiel aus einem
Natronkalkglas. Die Glasscheibe ist nicht auf besondere Typen beschränkt. Sie
kann zum Beispiel sein eine klare oder gefärbte Glasscheibe mit einer
blauen, grauen, bronze, grünen
oder ähnlichen
Farbe, ein mit Maschenwerk oder ähnlichem
verstärktes
Glas, ein gebogenes, halb vorgespanntes oder vorgespanntes Glas,
ein Doppelschichtglas (abgedichtete Doppelverglasungseinheit) wahlweise
mit einem Metallfilm, wie einem Low-E-Film, ein Doppelschichtglas mit einem
Gel zwischen den beiden Glasscheiben, ein Verbundglas, eine Glasscheibe,
die auf ihrer unbeschichteten Seite mit einem Metall-, Oxid- oder
Harzfilm durch Abscheiden, Sputtern, Drucken oder ähnlichem
gepierced oder bearbeitet ist, oder eine Glasscheibe mit einer unbeschichteten
Seite, die einem Ätzen, Sandstrahlen
oder ähnlichem
unterworfen wurde.
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Wenn
die TiO2-Kristalle des photokatalytischen
Films mit ultravioletten Strahlen, die im Sonnenlicht oder einem
fluoreszierenden Licht enthalten sind, bestrahlt werden, werden
organische Schmutzstoffe auf dem Film oxidativ durch die photokatalytische
Aktivität
der TiO2-Kristalle zersetzt. Dadurch wird
die Filmoberfläche sauber,
und die Oberfläche
der TiO2-Kristalle wird hydrophil. Ein nicht
erfindungsgemäßer Film,
der nur aus TiO2-Kristallen gemacht ist,
wird durch seine Bestrahlung mit ultravioletten Strahlen auch hydrophil.
Dieser Film wird jedoch in relativ kurzer Zeit durch die ursprüngliche
Hydrophobie des TiO2 hydrophob, wenn die
Bestrahlung nicht wiederholt wird. Im Gegensatz dazu, wird erfindungsgemäß SiO2 dem Film zugesetzt. Dadurch wird der Film
in seiner Hydrophilie verbessert. Außerdem wird eine große Menge
Wasser am Film adsorbiert, wodurch die photokatalytische Leistungsfähigkeit
des Films verbessert wird. Weiterhin wird der Film in der Haltbarkeit,
wie der Abriebfestigkeit, verbessert. Erfindungsgemäß wird ZrO2 zu dem Film gegeben. Dadurch wird der Film
weiter in der Haltbarkeit, insbesondere der Abriebfestigkeit und
Alkalibeständigkeit,
und in der photokatalytischen Leistungsfähigkeit verbessert. Daher ist
der photokatalytische Film erfindungsgemäß sehr stark in der photokatalytischen
Leistungsfähigkeit
und Haltbarkeit, insbesondere der Abriebfestigkeit und Alkalibeständigkeit,
verbessert. Die Oberfläche
des photokatalytischen Films wird hydrophil gehalten. Der Film ist in
der Lage, organische Schmutzstoffe (z. B. Komponenten von Abgasen
und Staub) durch die photokatalytische Aktivität zu zersetzen. Außerdem läuft Schmutz
auf dem Film leicht durch Regenwasser ab, da die Filmoberfläche hydrophil gehalten
wird. Außerdem
hat der Film keine Risse und hat eine hohe Qualität und eine hohe
Haltbarkeit, selbst wenn eine als Substrat verwendete Glasscheibe
während
des Einbrennens gebogen wird.
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Die
folgenden nicht einschränkenden
Beispiele erläutern
die vorliegende Erfindung.
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BEISPIEL
1-1: Eine Beschichtungsflüssigkeit
wurde hergestellt, indem in einem Lösemittel, das eine Mischung
von Ethanol und 1-Methoxy-2-propanol ist, beide hergestellt von
Kishida Chemical Co., (1) ZrOCl2 von Kishida
Chemical Co. als Ausgangsmaterial des ZrO2,
(2) CSG-DI-0600 (Handelsname) von Chisso Co., das 6% eines Siloxanoligomers
in einer Mischung von Ethanol und Isopropanol enthält, als
Ausgangsmaterial des SiO2 und (3) ST-K01
(Handelsname) von Ishihara Techno Co., in dem das Gewichtsverhältnis von
TiO2 zu SiO2 8 :
2 beträgt,
in solchen Mengen dispergiert wurden, daß der Film 30 Gew.-% ZrO2, 30 Gew.-% SiO2 und 40
Gew.-% TiO2 enthielt. Getrennt wurde eine
Floatglasscheibe aus Natronkalkglas mit Breiten von 100 mm und einer
Dicke von 3 mm ausreichend mit Wasser, Detergens und Cerdioxid gewaschen.
Diese Glasscheibe wurde als Substrat verwendet. Die Beschichtungsflüssigkeit
wurde auf die Oberfläche
der Glasscheibe durch Schleuderbeschichtung aufgebracht. Die beschichtete
Glasscheibe wurde 20 Minuten in einem DK43-Typ Thermostat (hergestellt
von Yamato Kagaku Co.) mit Luftzirkulation und konstanter Temperatur
von 150°C
getrocknet, gefolgt von einer Wärmebehandlung
10 Minuten lang in einem FP41-Typ
Muffelofen (hergestellt von Yamato Kagaku Co.) bei 650°C, wodurch
ein Gegenstand mit einem photokatalytischen Film mit einer Dicke von
120 nm und einem Gehalt von 30 Gew.-% ZrO2,
30 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2, bezogen auf das Gewicht des Films erhalten
wurde.
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Der
erhaltene Gegenstand (Testprobe) wurde dem folgenden Abriebfestigkeitstest,
Säurebeständigkeitstest,
Alkalibeständigkeitstest,
Test auf photokatalytische Aktivität und Hydrophilietest unterworfen.
Die Ergebnisse dieser Tests sind in Tabelle 1 gezeigt. Bei diesen
wurden die Beurteilungen des Abriebfestigkeitstests, des Säurebeständigkeitstests
und Alkalibeständigkeitstests
basierend auf Kategorie A von JIS R 3221 durchgeführt.
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Der
Abriebfestigkeitstest wurde gemäß JIS R
3221 durchgeführt.
Der Trübungswert
wurde vor und nach einem Abriebtest ge messen. Bei diesem Test wird
die Testprobe bestimmte Zyklen bezüglich des Taber Abriebgeräts, das
mit einer Schleifscheibe CS-10F
versehen ist, gedreht, während
die Schleifscheibe mit der Testprobe unter einer Belastung von 500
g in Berührung
steht. In Tabelle 1 bedeutet "gut", daß der Trübungstest
vor dem Test H0, der Trübungswert nach 100 Zyklen H100 und der Trübungswert nach 200 Zyklen H200 in einer Beziehung von H0 ≦ H100 ≦ H200 stehen und daß ΔH 4% oder weniger ist, wobei ΔH = H200 – H0 ist. In Tabele 1 bedeutet "nicht gut", daß H100 größer als
H200 oder ΔH größer 4% ist.
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Der
Säurebeständigkeitstest
wurde gemäß JIS R
3221 durchgeführt.
Bei diesem Test wurde die Testprobe 24 h in eine 1 N Salzsäure, die
bei 23°C ± 2°C gehalten
wurde, getaucht. Danach wurde die beschichtete Seite der Testprobe
mit einem Flanelltuch abgewischt, während ein fließendes Wasser
auf die Testprobe gebracht wurde, gefolgt von einer Trocknung. Dann
wurde das äußere Erscheinungsbild
der Testprobe mit bloßen
Augen festgestellt. In Tabelle 1 bedeutet "gut",
daß der
Film sich nicht wesentlich in seinem äußeren Erscheinungsbild geändert hatte,
und "nicht gut" bedeutet, daß der Film
eine wesentliche Verfärbung
oder Kratzer hatte oder daß der
Film abblätterte.
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Der
Alkalibeständigkeitstest
wurde in derselben Weise wie der Säurebeständigkeitstest durchgeführt mit
der Ausnahme, daß die
1 N Salzsäure
durch eine 1 N wäßrige Natriumhydroxidlösung ersetzt
wurde.
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Beim
Test auf photokatalytische Aktivität wurde die photokatalytische
Aktivität
der Testprobe durch den Zersetzungsgrad von Stearinsäure auf
dem Film infolge der ultravioletten Bestrahlung beurteilt. Bei diesem Test
wurde die Testprobe in eine Lösung
getaucht, die 3 Gew.-% Stearinsäure
gelöst
in Ethanol enthielt, und dann aus der Lösung mit einer Geschwindgkeit
von 8 mm/sec gezogen. Danach wurde die Testprobe 1 h mit ultravioletten
Strahlen aus einem Schwarzlicht, FL15BLB (Handelsname) von Toshiba
Denki Co. so bestrahlt, um eine ultraviolette Stärke von 4 mW/cm2 (365
nm) auf der beschichteten Oberfläche
der Testprobe zu haben. Die Menge der Stearinsäure auf dem Film wurde durch
Messung einer Peakstärke
(dekadische Extinktion A) bestimmt, die in einem Bereich von 2910–2920 cm–1 auftrat
und von der C-H Valenzschwingung der Stearinsäu re stammte, unter Verwendung
eines FT-IR Spektrophotometers von Perkin-Elmer Co., Ltd. und zwar
vor und nach dem Aufbringen der Stearinsäure und nach der ultravioletten
Bestrahlung während
einer Stunde. Dann wurde eine Änderung
der Peakstärke
als Zersetzungsgrad der Stearinsäure
bestimmt durch den Ausdruck {(A0 – Ab) – (A1 – Ab)} × 1000,
wobei Ab die Peakstärke vor dem Aufbringen der
Stearinsäure,
A0 die Peakstärke nach dem Aufbringen der
Stearinsäure,
aber vor der ultravioletten Bestrahlung und A1 die
Peakstärke nach
der ultravioletten Bestrahlung während
1 h ist. Die Ergebnisse der Änderung
der Peakstärke
sind in Tabelle 1 gezeigt. Eine Änderung
der Peakstärke
von 5 oder mehr wurde als befriedigend und die von weniger als 5
als unbefriedigend beurteilt.
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Der
Hydrophilietest wurde durchgeführt,
indem man die Testprobe 7 Tage in einem Labor einer Umgebung mit
einer ultravioletten Stärke
nicht mehr als 1 μW/cm2 (365 nm) ruhig stehen ließ. Dann
wurde ein Wassertropfen auf die beschichtete Seite der Testprobe
gebracht, und dessen Kontaktwinkel wurde gemessen. In Tabelle 1
bedeutet "gut", daß der Kontaktwinkel
nicht größer als
20 Grad war, und "nicht
gut" bedeutet, daß er größer als
20 Grad war.
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Ein
Schmutzabweisungstest wurde durchgeführt, indem man die Testprobe
der Beispiele 1-1, 1-6 und 1-7 und ein Glassubstrat allein im Freien
ruhig stehen ließ.
Danach wurde der Verschmutzungsgrad auf der beschichteten Seite
der Testprobe und der auf dem Glassubstrat mit bloßem Auge
geprüft.
Dabei wurde gefunden, daß der
erstere wesentlich geringer war als der letztere.
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BEISPIEL
1-2: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 40 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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BEISPEIL
1-3: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 30 Gew.-% TiO2 enthielt
und daß der Film
eine Dicke von 150 nm hatte.
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BEISPIEL
1-4: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 50 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-% SiO2 und 30 Gew.-% TiO2 enthielt
und daß der Film
eine Dicke von 150 nm hatte.
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BEISPIEL
1-5: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Mischung
hergestellt wurde, indem in Ethanol MSH2 (Handelsname) von Mitsubishi
Chemical Corp., das Polymethoxysiloxan als Ausgangsmaterial des
SiO2 enthielt, und PC-101 (Handelsname)
von Titan Kogyo K. K. als Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle
unter Verwendung einer Kugelmühle
dispergiert wurden und dann Zr(OC4H9)3Cl als Ausgangsmaterial
des ZrO2 zu der Mischung gegeben wurde,
wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde.
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BEISPIEL
1-6: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß die Beschichtungsflüssigkeit durch
Tauchbeschichtung auf die Oberfläche
einer Glasscheibe, die die gleiche wie die von Beispiel 1-1 ist, aufgebracht
wurde, und dann die beschichtete Glasscheibe einer Wärmebehandlung
unterworfen wurde, indem sie 40 Minuten lang in einen FP41-Typ Muffelofen
von Yamato Kagaku Co. bei 450°C
gestellt wurde, wodurch ein Film mit einer Dicke von 80 nm gebildet
wurde.
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BEISPIEL
1-7: Beispiel 1-3 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß die Beschichtungsflüssigkeit durch
Tauchbeschichtung auf die Oberfläche
einer Glasscheibe, die die gleiche wie die von Beispiel 1-1 ist, aufgebracht
wurde, und dann die beschichtete Glasscheibe einer Wärmebehandlung
unterworfen wurde, indem sie 40 Minuten lang in einen FP41-Typ Muffelofen
von Yamato Kagaku Co. bei 450°C
gestellt wurde.
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BEISPIEL
1-8: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit hergestellt
wurde, indem Aluminiumnitrat von Kishida Chemical Co. als Ausgangsmaterial
des Al2O3 zu der
Beschichtungsflüssigkeit
von Beispiel 1-1 gegeben wurde, so daß der Film 30 Gew.-% ZrO2, 5 Gew.-% Al2O3, 25 Gew.-% SiO2 und
40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-1: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde, indem nur ST-K01 (Handelsname) von Ishihara Techno
Co. in einer Mischung von Ethanol und 1-Methoxy-2-propanol, jedes
hergestellt von Kishida Chemical Co., dispergiert wurde, so daß der Film
20 Gew.-% SiO2 und 80 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-2: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde, indem nur ST-K03 (Handelsname) von Ishihara Techno
Co., worin das Gewichtsverhältnis
von TiO2 zu SiO2 5
: 5 beträgt,
in einer Mischung von Ethanol und 1-Methoxy-2-propanol, jedes hergestellt
von Kishida Chemical Co., dispergiert wurde, so daß der Film
50 Gew.-% SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-3: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-4: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-%. SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-5: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 50 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-6: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 20 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-7: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 50 Gew.-% ZrO2, 10 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-8: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 70 Gew.-% SiO2 und 20 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-9: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 50 Gew.-% SiO2 und 20 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
1-10: Beispiel 1-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde durch Mischen von (1) CSG-DI-0600 (Handelsname)
von Chisso Co. als Ausgangsmaterial des SiO2,
(2) ST-K01 (Handelsname) von Ishihara Techno Co., in dem das Gewichtsverhältnis von
TiO2 zu SiO2 8 :
2 beträgt,
als Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle
und des SiO2 und (3) einer Flüssigkeit,
die Ti(OC3H7)4 enthielt, das in Ethanol gelöst und mit
einer äquimolaren
Menge Acetylaceton stabilisiert war, mit einer Mischung von Ethanol
und 1-Methoxy-2-propanol, jedes hergestellt von Kishida Chemical
Co., so daß der
Film 30 Gew.-% TiO2 aus dem Ti(OC3H7)4,
30 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 aus ST-K01 enthielt.
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BEISPIEL
2-1: Eine Beschichtungsflüssigkeit
wurde auf dieselbe Weise hergestellt wie in Beispiel 1-1. Getrennt
wurde eine Floatglasscheibe aus Natronkalkglas mit Abmessungen von
1000 mm, 1800 mm und 3,5 mm (Dicke) ausreichend mit Wasser, Detergens
und Cerdioxid gewaschen. Dann wurde die Beschichtungsflüssigkeit
auf die Glasscheibe durch Tauchbeschichtung aufgebracht, gefolgt
von einem einleitenden Einbrennen bei 600°C 5 Minuten lang. Dann wurde
die beschichtete Glasscheibe in eine vorbestimmte Form geschnitten,
dann einigen einleitenden Behandlungen unterworfen, wie Säu men (Abschrägen), Anbringen
eines schwarzen Anstrichs am Rand, ein Heizfadendrucken und ähnliche,
und dann einem Haupteinbrennen bei 650°C unterworfen, wodurch ein erfindungsgemäßer Gegenstand
erhalten wurde, das heißt
eine Rückscheibe eines
Kraftfahrzeugs mit einem photokatalytischen Film mit einer Dicke
von 120 nm und einer Zusammensetzung von 30 Gew.-% ZrO2,
30 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2, bezogen auf das Gewicht des Films. Während des
Haupteinbrennens wurde die Glasscheibe in eine gebogene Form gebogen.
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Der
erhaltene Gegenstand (Testprobe) wurde den folgenden Bewertungstests
unterworfen. Die Ergebnisse der Tests sind in Tabelle 2 gezeigt.
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Ein
Abriebfestigkeitstest wurde in derselben Weise wie der von Beispiel
1-1 durchgeführt.
In Tabelle 2 bedeutet "gut", daß der Trübungswert
vor dem Test H0 1% oder weniger ist und ΔH 2% oder
weniger ist, wobei ΔH
= Hmax – H0 ist, worin Hmax der
maximale Trübungswert
während
1000 Zyklen ist. In Tabelle 2 bedeutet "nicht gut", daß H0 größer als
1% oder ΔH
größer als
2% ist.
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Ein
Säurebeständigkeitstest
wurde in derselben Weise wie der von Beispiel 1-1 durchgeführt mit
der Ausnahme, daß die
1 N Salzsäure
durch eine 1 gew.-%ige Schwefelsäure
ersetzt wurde. Die Bewertung wurde in derselben Weise wie die von
Beispiel 1-1 durchgeführt.
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Ein
Alkalibeständigkeitstest
wurde in derselben Weise wie der von Beispiel 1-1 durchgeführt mit
der Ausnahme, daß die
1 N wäßrige Natriumhydroxidlösung durch
eine 1 gew.-%ige wäßrige Natriumhydroxidlösung ersetzt
wurde. Die Bewertung wurde in derselben Weise wie die von Beispiel
1-1 durchgeführt.
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Ein
Test auf photokatalytische Aktivität und seine Bewertung wurden
in derselben Weise wie die von Beispiel 1-1 durchgeführt. Ein
Hydrophilietest und seine Bewertung wurden in derselben Weise wie
die von Beispiel 1-1 durchgeführt.
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Ein
Schmutzabweisungstest wurde durchgeführt, indem man die Testprobe
von Beispiel 2-1 und eine Kraftfahrzeug-Rückscheibe ohne photokatalytischen
Film darauf im Freien ruhig stehen ließ. Danach wurde der Verschmutzungsgrad
auf der beschichteten Seite der Testprobe und der auf der Kraftfahrzeug-Rückscheibe
mit bloßem
Auge geprüft.
Dabei wurde gefunden, daß der
erste wesentlich geringer war als der letztere.
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BEISPIEL
2-2: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 40 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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BEISPIEL
2-3: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 30 Gew.-% TiO2 enthielt
und daß der Film
eine Dicke von 150 nm hatte.
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BEISPIEL
2-4: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 50 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-% SiO2 und 30 Gew.-% TiO2 enthielt
und daß der Film
eine Dicke von 150 nm hatte.
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BEISPIEL
2-5: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Mischung
hergestellt wurde, indem in Ethanol MSH2 (Handelsname) von Mitsubishi
Chemical Corp. als Ausgangsmaterial des SiO2 und PC-101
(Handelsname) von Titan Kogyo K. K. als Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle unter Verwendung einer Kugelmühle dis pergiert
wurden und dann Zr(OC4H9)3Cl als Ausgangsmaterial des ZrO2 zu
der Mischung gegeben wurde, wodurch eine Beschichtungsflüssigkeit
erhalten wurde.
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BEISPIEL
2-6: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit hergestellt
wurde durch Zugabe von Aluminiumnitrat von Kishida Chemical Co.
als Ausgangsmaterial des Al2O3 zu
der Beschichtungsflüssigkeit
von Beispiel 1-1, so daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 5 Gew.-% Al2O3, 25 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-1: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde durch Dispergieren von nur ST-K01 (Handelsname)
von Ishihara Techno Co. in einer Mischung von Ethanol und 1-Methoxy-2-propanol,
jedes hergestellt von Kishida Chemical Co., so daß der Film
20 Gew.-% SiO2 und 80 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-2: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde durch Dispergieren von nur ST-K03 (Handelsname)
von Ishihara Techno Co., in dem das Gewichtsverhältnis von TiO2 zu
SiO2 5 : 5 beträgt, in einer Mischung von Ethanol
und 1-Methoxy-2-propanol, jedes hergestellt von Kishida Chemical
Co., so daß der
Film 50 Gew.-% SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-3: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-4: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 20 Gew.-% SiO2 und 50 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-5: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 50 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-6: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 20 Gew.-% ZrO2, 40 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-7: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 50 Gew.-% ZrO2, 10 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-8: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 10 Gew.-% ZrO2, 70 Gew.-% SiO2 und 20 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-9: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
so hergestellt wurde, daß der
Film 30 Gew.-% ZrO2, 50 Gew.-% SiO2 und 20 Gew.-% TiO2 enthielt.
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VERGLEICHSBEISPIEL
2-10: Beispiel 2-1 wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß eine Beschichtungsflüssigkeit
hergestellt wurde durch Mischen von (1) CSG-DI-0600 (Handelsname)
von Chisso Co. als Ausgangsmaterial des SiO2,
(2) ST-K01 (Handelsname) von Ishihara Techno Co., in dem das Gewichtsverhältnis von
TiO2 zu SiO2 8 :
2 beträgt,
als Ausgangsmaterial der TiO2-Kristalle
und SiO2 und (3) eine Flüssigkeit, die Ti(OC3H7)4 enthielt,
das in Ethanol gelöst
und mit einer äquimolaren
Menge Acetylaceton stabilisiert war, mit einer Mischung von Ethanol
und 1-Methoxy-2-propanol, jedes hergestellt von Kishida Chemical
Co., so daß der
Film 30 Gew.-% TiO2 aus Ti(OC3H7)4, 30 Gew.-% SiO2 und 40 Gew.-% TiO2 aus
ST-K01 enthielt.