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Diese
Erfindung betrifft neue Verbindungen, Verfahren für deren
Herstellung und deren Verwendung als therapeutische Mittel.
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Das
Dokument aus dem Stand der Technik, Patent 4,022,900 (Marion Laboratories
Inc.) der Vereinigten Staaten, offenbart Benzamido-1,2,3,4-tetrahydroisochinoline
mit anti-hypertensiven Eigenschaften. Die Dokumente aus dem Stand
der Technik mit den Veröffentlichungs-Nummern
der internationalen Anmeldung WO 97/48683, WO 98/41507, WO 98/41508,
WO 97/48683, WO 99/21836 und WO 99/31068 (SmithKline Beecham) offenbaren
Isochinolinylbenzamid-Derivate
und deren Verwendung als Antikonvulsiva.
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Es
ist nun überraschend
festgestellt worden, dass Carbamid-Verbindungen der nachstehenden Formel
(I) antikonvulsive Wirkung besitzen, und man hält sie deshalb für nützlich bei
der Behandlung und/oder Vorbeugung von Angstzuständen, Manie, Depression, Panik-Störungen und/oder
Aggression, Störungen
im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung oder neuralem Schock,
den Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Entzug von Abhängigkeit
verursachenden Substanzen wie Kokain, Nikotin, Alkohol und Benzodiazepinen,
mit Antikonvulsiva behandel- und/oder vorbeugbaren Störungen, wie
Epilepsie, einschließlich
posttraumatischer Epilepsie, Parkinson-Krankheit, Psychose, Migräne, zerebraler
Ischämie,
Alzheimer-Krankheit und anderen degenerativen Erkrankungen, wie
Chorea Huntington, Schizophrenie, zwanghaften Persönlichkeitsstörungen (OCD),
neurologischen Defiziten im Zusammenhang mit AIDS, Schlafstörungen (einschließlich Störungen des
24-Stunden-Rhythmuses,
Schlaflosigkeit und Narkolepsie), Ticks (z. B. Giles-de-la-Tourette-Syndrom),
traumatischer Gehirnverletzung, Tinnitus, Neuralgie, insbesondere
Trigeminusneuralgie, neuropathischen Schmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen
im Zusammenhang mit Krebs, unangemessener neuronaler Aktivität, die bei
Krankheiten wie Diabetes, Multipler Sklerose (MS) und Motoneuronerkrankung
zu Neurodysthesie führt,
Ataxie; Muskelsteifheit (Spastizität), Dysfunktion des Temporomandibular-Gelenks
und/oder amyotropher Lateralsklerose (ALS).
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Die
vorliegende Beschreibung beschreibt eine Verbindung der Formel (I)
oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz davon:
wobei:
Q ein monocyclischer
oder bicyclischer Aryl- oder Heteroarylring ist,
R
1 ein
Wasserstoffatom ist,
R
2 ein Wasserstoffatom
ist oder bis zu drei Substituenten ausgewählt aus einem Halogenatom,
NO
2, CN, N
3, CF
3O-, CF
3S-, CF
3SO
2-, CF
3CO-, einem C
1-6Alkyl-,
C
1-6Alkenyl-, C
1-6Alkinyl-,
C
1-6Perfluoralkyl-, C
3-6Cycloalkyl-,
C
3-6Cycloalkyl-C
1-4Alkyl,
C
1-6Alkyl-O-, C
1-6Alkyl-CO-,
C
3-6Cycloalkyl-O-, C
3-6Cycloalkyl-CO-, C
3-6Cycloalkyl-C
1-4Alkyl-O-, C
3-6Cycloalkyl-C
1-4Alkyl-CO-,
Phenyl-, Phenoxy-, Benzyloxy-, Benzoyl-, Phenyl-C
1-4Alkyl-,
C
1-6Alkyl-S-, C
1-6Alkyl-SO
2-, (C
1-4Alkyl)
2NSO
2-, (C
1-4Alkyl)NHSO
2-, (C
1-4Alkyl)
2NCO-, (C
1-4Alkyl)NHCO- oder CONH
2 oder
-NR
3R
4-Rest, worin
R
3 ein Wasserstoffatom ist oder ein C
1-4Alkylrest und R
4 ein
Wasserstoffatom, ein C
1-4Alkyl-, Formyl-,
-CO
2C
1-4Alkyl- oder -COC
1-4Alkylrest ist oder zwei Reste R
2 zusammen einen carbocyclischen Ring bilden,
der gesättigt
oder ungesättigt
und unsubstituiert oder mit -OH oder =O substituiert ist,
X
ein Halogenatom, ein C
1-6Alkoxy-, C
1-6Alkyl- oder C
1-6Perfluoralkylrest
ist und
Y ein Wasserstoffatom, Halogenatom, ein C
1-6Alkoxy-,
C
1-6Alkyl- oder C
1-6Perfluoralkylrest
ist, mit der Maßgabe,
dass die folgenden Verbindungen ausgeschlossen sind:
N-(5-Iod-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-4-azidobenzamid
und
N-(5-Iod-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-5-benzoyl-2-methoxybenzamid.
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Die
Verbindungen dieser Erfindung sind typischerweise (Tetrahydroisochinolin-7-yl)carbamide. Das
Ringsystem Q ist typischerweise ein unsubstituierter oder substituierter
Phenylrest oder ein unsubstituierter oder substituierter Thiophenylrest.
Wenn zwei Reste R2 einen carbocyclischen
Ring bilden, ist dieser typischerweise ein 5–7-gliedriger Ring und Q kann
ein Naphthalin-, Indan- oder
Indanon-Ringsystem sein.
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Alkylreste
der Formel (I), einschließlich
Alkylreste, die Teil anderer Komponenten wie einem Alkoxy- oder
Acylrest sind, können
geradkettig oder verzweigt sein. Phenylreste in R2,
einschließlich
Phenylreste, die Teil anderer Komponenten sind, können unabhängig mit
einem oder mehreren Resten, ausgewählt aus einem Halogenatom,
einem C1-6Alkyl-, C1-6Alkoxy-
oder C1-6Alkylcarbonylrest, substituiert sein.
Geeignete C3-6Cycloalkyl-Reste beinhalten
einen Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl- und Cyclohexylrest.
Geeignete Halogen-Substituenten beinhalten ein Fluor-, Chlor-, Iod-
und Bromatom.
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Eine
geeignete Gruppe von in dieser Beschreibung beschriebenen Verbindungen
besteht aus Verbindungen der Formel (IB):
wobei R
1,
R
2, X und Y die hier vorstehend angegebene
Bedeutung haben.
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In
einer ersten Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung die Verbindung N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-3-chlor-4-ethoxybenzamid
bereit. Nach der Synthese liegt diese Verbindung häufig in
Salzform, wie das Hydrochlorid oder Trifluoracetat, vor und solche
Salze bilden auch einen Teil dieser Erfindung. Solche Salze können beim
Herstellen pharmazeutisch verträglicher
Salze verwendet werden. Die Verbindungen und deren Salze können als
Solvate, wie Hydrate, erhalten werden und diese bilden auch einen
Teil dieser Erfindung.
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Die
obige Verbindung und pharmazeutisch verträgliche Salze davon, insbesondere
das Hydrochlorid, und pharmazeutisch verträgliche Solvate, insbesondere
Hydrate, bilden eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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Die
Verabreichung solcher Verbindungen an ein Säugetier kann mittels peroraler,
parenteraler, sub-lingualer, nasaler, rektaler, topischer oder transdermaler
Anwendung erfolgen.
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Eine
wirksame Menge zur Behandlung der hier vorstehend beschriebenen
Störungen
hängt von den üblichen
Faktoren ab, wie der Natur und Schwere der behandelten Störungen und
dem Gewicht des Säugetiers.
Jedoch wird eine Einzeldosis normalerweise 1 bis 1000 mg enthalten,
geeigneterweise 1 bis 500 mg, zum Beispiel eine Menge im Bereich
von 2 bis 400 mg wie 2, 5, 10, 20, 30, 40, 50, 100, 200, 300 und
400 mg des Wirkstoffs. Einzeldosen werden normalerweise einmal oder
mehr als einmal pro Tag verabreicht werden, zum Beispiel 1, 2, 3,
4, 5 oder 6 Mal am Tag, üblicher
1 bis 4 Mal am Tag, so dass die Gesamttagesdosis für einen
70 kg schweren Erwachsenen normalerweise im Bereich von 1 bis 1000
mg liegt, zum Beispiel 1 bis 500 mg, d. h. im Bereich von annähernd 0,01
bis 15 mg/kg/Tag, üblicher
0,1 bis 6 mg/kg/Tag, zum Beispiel 1 bis 6 mg/kg/Tag.
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Es
wird stark bevorzugt, dass die Verbindung der Erfindung in Form
einer Einzeldosis-Zusammensetzung,
wie einer peroralen Einzeldosis, einschließlich sub-lingualer, rektaler,
topischer oder parenteraler (insbesondere intravenöser) Zusammensetzung, angewendet
wird.
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Solche
Zusammensetzungen werden durch Zusammenmischen hergestellt und werden
geeigneterweise für
perorale oder parenterale Anwendung angepasst, und können als
solche in Form von Tabletten, Kapseln, flüssigen Zubereitungen zur peroralen
Anwendung, Pulvern, Granulaten, Lutschtabletten, Pulvern zum Auflösen, injizierbaren
und infundierbaren Lösungen
oder Suspensionen oder Zäpfchen
vorliegen. Peroral anwendbare Zusammensetzungen sind bevorzugt,
im Besonderen geformte Zusammensetzungen zum Einnehmen, da sie für den allgemeinen
Gebrauch praktischer sind.
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Tabletten
und Kapseln zur peroralen Anwendung werden gewöhnlich als Einzeldosis vorgelegt und
enthalten herkömmliche
Exzipienten wie Bindemittel, Füllmittel,
Verdünnungsmittel,
Tablettiermittel, Schmiermittel, Sprengmittel, Farbstoffe, Geschmackstoffe
und Netzmittel. Die Tabletten können
gemäß in dem
Fachgebiet wohlbekannten Verfahren überzogen werden. Für den Gebrauch
geeignete Füllmittel beinhalten
Cellulose, Mannit, Lactose und andere ähnliche Mittel. Geeignete Sprengmittel
beinhalten Stärke,
Polyvinylpyrrolidon und Stärkederivate
wie Natriumstärkeglykolat.
Geeignete Schmiermittel beinhalten, zum Beispiel, Magnesiumstearat.
Geeignete pharmazeutisch verträgliche
Netzmittel beinhalten Natriumlaurylsulfat.
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Diese
festen Zusammensetzungen zum Einnehmen können mit herkömmlichen
Verfahren des Mischens, Abfüllens,
Tablettierens oder dergleichen hergestellt werden. Wiederholte Mischvorgänge können verwendet
werden, um den Wirkstoff in jenen Zusammensetzungen vollständig zu
verteilen, die große
Mengen an Füllstoffen
benutzen. Solche Arbeitsgänge
sind natürlich üblich in
dem Fachgebiet.
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Flüssige Zubereitungen
zum Einnehmen können
in Form von, zum Beispiel, wässrigen
oder öligen
Suspensionen, Lösungen,
Emulsionen, Sirupen oder Elixieren vorliegen oder können als
trockenes Produkt zum Wiederauflösen
in Wasser oder einem anderen geeigneten Vehikel vor Gebrauch vorgelegt
werden. Solche flüssigen
Zubereitungen können
herkömmliche
Zusätze
enthalten wie suspendierende Mittel, zum Beispiel Sorbit, Sirup,
Methylcellulose, Gelatine, Hydroxyethylcellulose, Carboxymethylcellulose,
Aluminiumstearatgel oder gehärtete Speisefette,
Emulgatoren, zum Beispiel Lecithin, Sorbitanmonooleat oder Gummi
arabicum, nicht-wässrige
Vehikel (die Speiseöle
beinhalten können),
zum Beispiel Mandelöl,
fraktioniertes Kokosöl, ölige Ester
wie Ester mit Glycerin, Propylenglycol oder Ethylalkohol; Konservierungsmittel,
zum Beispiel Methyl- oder Propyl p-hydroxybenzoat oder Sorbinsäure, und
falls gewünscht,
herkömmliche
Geschmack- oder Farbstoffe. Formulierungen zum Einnehmen beinhalten
auch herkömmliche
Formulierungen mit verlängerter
Freisetzung, wie Tabletten oder Granulate mit magensaft-resistentem Überzug.
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Zur
parenteralen Anwendung werden flüssige
Einzeldosisformen hergestellt, die die Verbindung und ein steriles
Vehikel enthalten. Die Verbindung kann, je nach dem Vehikel und
der Konzentration, entweder suspendiert oder gelöst vorliegen. Parenterale Lösungen werden
normalerweise durch Lösen der
Verbindung in einem Vehikel und Sterilfiltrieren, vor dem Abfüllen in
ein geeignetes Fläschchen
oder eine Ampulle und dem Verschließen, hergestellt. Vorteilhafterweise
werden Hilfsstoffe wie ein Lokalanästhetika, Konservierungsmittel
und Puffersubstanzen auch in dem Vehikel gelöst. Um die Stabilität zu erhöhen kann
die Zusammensetzung nach dem Abfüllen in
das Fläschchen
eingefroren und das Wasser unter Vakuum entfernt werden.
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Parenterale
Suspensionen werden im Wesentlichen auf die gleiche Weise hergestellt,
außer dass
die Verbindung in dem Vehikel suspendiert statt gelöst wird
und dass sie vor Suspendieren in dem sterilen Vehikel mit Ethylenoxid
sterilisiert wird. Vorteilhafterweise wird ein grenzflächenaktives
Mittel oder ein Netzmittel in die Zusammensetzung eingeschlossen,
um eine einheitliche Verteilung der Verbindung der Erfindung zu
erleichtern.
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Wie
allgemein üblich
werden die Zusammensetzungen gewöhnlich
mit handschriftlichen oder gedruckten Gebrauchsanweisungen für die betreffende medizinische
Behandlung versehen.
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Demgemäß stellt
die vorliegende Erfindung ferner ein Arzneimittel zur Verwendung
bei der Behandlung und/oder Prophylaxe von Angstzuständen, Manie,
Depression, Panik-Störungen
und/oder Aggression, Störungen
im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung oder neuralem Schock,
den Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Entzug von Abhängigkeit
verursachenden Substanzen wie Kokain, Nikotin, Alkohol und Benzodiazepinen,
mit Antikonvulsiva behandel- und/oder vorbeugbaren Störungen,
wie Epilepsie, einschließlich
posttraumatischer Epilepsie, Parkinson-Krankheit, Psychose, Migräne, zerebraler
Ischämie,
Alzheimer-Krankheit und anderen degenerativen Erkrankungen, wie
Chorea Huntington, Schizophrenie, zwanghaften Persönlichkeitsstörungen (OCD),
neurologischen Defiziten im Zusammenhang mit AIDS, Schlafstörungen (einschließlich Störungen des
24-Stunden-Rhythmuses, Schlaflosigkeit
und Narkolepsie), Ticks (z. B. Giles-de-la-Tourette-Syndrom), traumatischer
Gehirnverletzung, Tinnitus, Neuralgie, insbesondere Trigeminusneuralgie,
neuropathischen Schmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Zusammenhang
mit Krebs, unangemessener neuronaler Aktivität, die bei Krankheiten wie
Diabetes, Multipler Sklerose (MS) und Motoneuronerkrankung zu Neurodysthesie
führt, Ataxie,
Muskelsteifheit (Spastizität),
Dysfunktion des Temporomandibular-Gelenks und amyotropher Lateralsklerose
(ALS) bereit, das N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-3-chlor-4-ethoxybenzamid oder
ein pharmazeutisch verträgliches
Salz oder Solvat davon und einen pharmazeutisch verträglichen Träger umfasst.
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In
einer weiteren Ausführungsform
stellt die Erfindung die Verwendung von N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-3-chlor-4-ethoxybenzamid oder
eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes oder Solvats davon zur Herstellung eines Medikaments zur
Behandlung und/oder Vorbeugung von Angstzuständen, Manie, Depression, Panik-Störungen und/oder
Aggression, Störungen
im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung oder neuralem Schock,
den Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Entzug von Abhängigkeit
verursachenden Substanzen wie Kokain, Nikotin, Alkohol und Benzodiazepinen,
mit Antikonvulsiva behandel- und/oder
vorbeugbaren Störungen,
wie Epilepsie, einschließlich posttraumatischer
Epilepsie, Parkinson-Krankheit, Psychose, Migräne, zerebraler Ischämie, Alzheimer-Krankheit
und anderen degenerativen Erkrankungen, wie Chorea Huntington, Schizophrenie, zwanghaften
Persönlichkeitsstörungen (OCD),
neurologischen Defiziten im Zusammenhang mit AIDS, Schlafstörungen (einschließlich Störungen des 24-Stunden-Rhythmuses,
Schlaflosigkeit und Narkolepsie), Ticks (z. B. Giles-de-la-Tourette-Syndrom), traumatischer
Gehirnverletzung, Tinnitus, Neuralgie, insbesondere Trigeminusneuralgie,
neuropathischen Schmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Zusammenhang
mit Krebs, unangemessener neuronaler Aktivität, die bei Krankheiten wie
Diabetes, Multipler Sklerose (MS) und Motoneuronerkrankung zu Neurodysthesie
führt,
Ataxie, Muskelsteifheit (Spastizität), Dysfunktion des Temporomandibular-Gelenks
und amyotropher Lateralsklerose (ALS) bereit.
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In
einer weiteren Ausführungsform
stellt die Erfindung die Verwendung von N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahhydroisochinolin-7-yl)-3-chlor-4-ethoxybenzamid
oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes oder Solvats davon als ein therapeutisches Mittel bereit,
im Besonderen zur Behandlung und/oder Vorbeugung von Angstzuständen, Manie,
Depression, Panik-Störungen
und/oder Aggression, Störungen
im Zusammenhang mit einer Subarachnoidalblutung oder neuralem Schock,
den Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Entzug von Abhängigkeit
verursachenden Substanzen wie Kokain, Nikotin, Alkohol und Benzodiazepinen,
mit Antikonvulsiva behandel- und/oder vorbeugbaren Störungen,
wie Epilepsie, einschließlich
posttraumatischer Epilepsie, Parkinson-Krankheit, Psychose, Migräne, zerebraler
Ischämie,
Alzheimer-Krankheit und anderen degenerativen Erkrankungen, wie
Chorea Huntington, Schizophrenie, zwanghaften Persönlichkeitsstörungen (OCD),
neurologischen Defiziten im Zusammenhang mit AIDS, Schlafstörungen (einschließlich Störungen des
24-Stunden-Rhythmuses,
Schlaflosigkeit und Narkolepsie), Ticks (z. B. Giles-de-la-Tourette-Syndrom),
traumatischer Gehirnverletzung, Tinnitus, Neuralgie, insbesondere
Trigeminusneuralgie, neuropathischen Schmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im
Zusammenhang mit Krebs, unangemessener neuronaler Aktivität, die bei
Krankheiten wie Diabetes, Multipler Sklerose (MS) und Motoneuronerkrankung
zu Neurodysthesie führt,
Ataxie, Muskelsteifheit (Spastizität), Dysfunktion des Temporomandibular-Gelenks
und/oder amyotropher Lateralsklerose (ALS).
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Die
vorliegende Beschreibung beschreibt ein Verfahren zur Synthese von
Verbindungen der Formel (I) mit der hier vorstehend angegebenen
Bedeutung, wobei das Verfahren Umsetzen einer Verbindung der Formel
(II)
wobei R
1A R
1 oder vorzugsweise einen in R
1 umwandelbaren
Rest bedeutet und R
1, X und Y die hier vorstehend
angegebene Bedeutung haben, mit einer Verbindung der Formel (III)
umfasst,
wobei Q die hier vorstehend
angegebene Bedeutung hat,
Y eine Abgangsgruppe wie Cl oder
OH ist und
R
2A ein Wasserstoffatom
darstellt oder bis zu drei Substituenten mit der hier vorstehend
angegebenen Bedeutung für
R
2, wobei die Reste R
2A unabhängig R
2 oder in R
2 umwandelbare
Reste sein können,
und,
soweit erforderlich, Umwandeln eines Rests R
1A oder
R
2A in einen Rest R
1 beziehungsweise
R
2,
Umwandeln eines Rests R
1 oder R
2 in einen
anderen Rest R
1 oder R
2,
Umwandeln
eines Salzes in die freie Base oder ein pharmazeutisch verträgliches
Salz oder
Umwandeln einer freien Base in ein pharmazeutisch verträgliches
Salz.
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Umsetzung
einer Verbindung der Formel (III), die ein Säurechlorid (Y = Cl) ist, wird
direkt zum Hydrochlorid-Salz führen.
Geeignete Lösungsmittel beinhalten
Ethylacetat oder Dichlormethan, gegebenenfalls in Gegenwart einer
Base wie Triethylamin. Wenn die Verbindung der Formel (III) eine
aromatische Säure
(Y = OH) ist, können
herkömmliche
Bedingungen für
die Kondensation solcher Säuren
mit Aminen verwendet werden, zum Beispiel Umsetzen der Bestandteile
in einem Gemisch aus (Dimethylaminopropyl)-ethylcarbodiimid/Hydroxybenzotriazol
in einem geeigneten Lösungsmittel
wie Dimethylformamid.
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Umwandlungen
eines Rests R1A oder R2A in einen
Rest R1 oder R2 treten
typischerweise auf, wenn eine Schutzgruppe während der vorstehenden Kupplunsreaktion
benötigt
wird oder während
der Synthese der Reaktanten mit den nachstehend beschriebenen Verfahren.
Umwandlung ineinander eines Restes R1 oder
R2 in einen anderen treten typischerweise
auf, wenn eine Verbindung der Formel (I) als die unmittelbare Vorstufe
einer anderen Verbindung der Formel (I) verwendet wird, oder wenn
es leichter ist, einen komplexeren oder reaktiveren Substituenten
am Ende einer Synthesefolge einzuführen.
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Die
Verbindung der Formel (Π),
wobei R1A ein Wasserstoffatom oder ein Trifluoracetylrest
ist und X und Y beide ein Chloratom sind, kann aus der Verbindung
der Formel (II), wobei R1A ein Wasserstoffatom oder
ein Trifluoracetylrest ist, X ein Chloratom ist und Y ein Wasserstoffatom
ist, durch Umsetzung mit N-Chlormorpholin in Eisessig hergestellt
werden.
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Die
Verbindung der Formel (II), wobei R1A ein Wasserstoffatom
oder ein Trifluoracetylrest ist, X ein Chloratom ist und Y ein Wasserstoffatom
ist, kann aus der Verbindung der Formel (IV), wobei R1A ein Wasserstoffatom
oder ein Trifluoracetylrest ist, X ein Chloratom ist und Y ein Wasserstoffatom
ist, durch Reduktion mit Zinn(II)chlorid in konzentrierter Salzsäure hergestellt
werden.
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Die
Verbindung der Formel (IV), wobei R1A ein
Wasserstoffatom oder ein Trifluoracetylrest ist, X ein Chloratom
ist und Y ein Wasserstoffatom ist, kann aus der Verbindung der Formel
(IV), wobei X ein Iodatom ist und Y ein Wasserstoffatom ist, durch
Erhitzen in Gegenwart von Kupfer(I)chlorid in einer inerten Atmosphäre hergestellt
werden.
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Die
Verbindung der Formel (IV), wobei R1A ein
Wasserstoffatom oder ein Trifluoracetylrest ist, X ein Iodatom ist
und Y ein Wasserstoffatom ist, kann aus der Verbindung der Formel
(V), wobei R1A ein Wasserstoffatom oder
ein Trifluoracetylrest ist und Y ein Wasserstoffatom ist, durch
Umsetzung mit N-Iodsuccinimid in Trifluormethansulfonsäure hergestellt werden,
gemäß dem Verfahren
von G. A. Olah et al., J. Org. Chem., 1993, 58, 3194.
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Die
Verbindung der Formel (V), wobei R1A ein Wasserstoffatom
ist und Y ein Wasserstoffatom ist, kann aus der Verbindung der Formel
(VI), wobei Y ein Wasserstoffatom ist, durch Hydrolyse mit Kaliumcarbonat
in Methanol hergestellt werden.
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Die
Verbindung der Formel (VI), wobei Y ein Wasserstoffatom ist, kann
durch Umsetzung von N-(Nitrophenyl)ethyltrifluoracetamid und Paraformaldehyd
unter sauren Bedingungen mit dem Verfahren von Stokker, Tet. Lett.,
1996, 37, 5453 hergestellt werden. N(Nitrophenyl)ethyltrifluoracetamide
können aus
ohne weiteres erhältlichen
Substanzen durch Umsetzung von Trifluoressigsäureanhydrid mit Lutidin und
Nitrophenethylamin-Hydrochlorid hergestellt werden, wie nachstehend
in den Beschreibungen veranschaulicht.
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Verbindungen
der Formel (Π)
können
auch aus dem korrespondierenden Aminoisochinolin (oder seinem Nitro-Analogon)
der Formel (VII)
hergestellt werden,
worin
R
N eine Gruppe NH
2 oder
NO
2 ist und X und Y die hier vorstehend
angegebene Bedeutung haben, durch Umsetzung mit einer Verbindung
R
1AZ, worin Z eine Abgangsgruppe wie ein
Halogenatom, insbesondere ein Iodatom oder ein Tosylatrest ist und
R
1A ein Benzyl- oder 4-Methoxybenzylrest ist, wodurch eine
Zwischenstufe der Formel (VIII)
erhalten wird,
die reduziert
werden kann, zum Beispiel mit Natriumborhydrid, oder hydriert, zum
Beispiel mit Wasserstoff und einem Palladium aktivierte Kohle-Katalysator,
wodurch ein Tetrahydroisochinolin der Formel (II) erhalten wird.
Wenn die Verbindung der Formel (VIII) durch ein Nitroisochinolin
ersetzt wird, wird die Nitrogruppe in dem Hydrierungsschritt in
eine Aminogruppe umgewandelt.
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Wenn
das geplante R1 ein Wasserstoffatom ist,
wird das Stickstoffatom des Tetrahydroisochinolin- oder Isochinolinmoleküls vorzugsweise
vor dem Kupplungsschritt, der das Carbamid der Formel (I) bildet,
herkömmlich
geschützt,
zum Beispiel mit einem tert.-Butoxycarbonyl-,
Trifluoracetyl- oder Benzylrest. Die Verbindung kann unter Standardbedingungen
entschützt
werden, zum Beispiel mit Trifluoressigsäure/Methylenchlorid oder Kaliumcarbonat
in wässrigem
Methanol, katalytischer Hydrogenolyse.
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Amino/Nitro-Isochinoline
der Formel (VIII) und die verwendeten Reagenzien sind im Handel
erhältlich
oder können
aus im Handel erhältlichen
Substanzen nach herkömmlichen
in der Literatur beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
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Die
Substituenten X und Y können
während irgendeinem
der obigen Verfahren eingeführt
werden, zum Beispiel durch herkömmliche
Substitution des aromatischen Rings von Verbindungen der Formel
(IV), (V) oder (VIII), oder können
an im Handel erhältlichen
Ausgangs-Substanzen, verwendbar in den vorstehend beschriebenen
Verfahren, vorhanden sein. Am geeignetsten ist es, wenn die Substituenten X
und Y in eine Verbindung der Formel (IX)
eingeführt werden,
worin R
N und R
1A die hier
vorstehend angegebene Bedeutung haben. Zum Beispiel kann X als Halogenatom
durch Umsetzung mit einem Halogensuccinimid eingebaut werden oder
X = CF
3 kann durch Verdrängung von Iod mit Kupfer(I)trifluoracetat
eingeführt
werden, wie nachstehend in den Beschreibungen veranschaulicht.
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Verbindungen
der Formel (III) können
durch weitere Substitution von im Handel erhältlichen Benzoesäure- oder
Thiophencarbonsäure-Derivaten nach
herkömmlichen
Verfahren hergestellt werden oder durch Oxidation von korrespondierenden,
substituierten Benzylalkoholen. In einer anderen Ausführungsform
können
Benzoesäuren
aus entsprechend substituierten Phenolen hergestellt werden, zum
Beispiel durch Bildung des Acetats, Umwandlung in ein Acetophenon
und dann in die gewünschte
Säure. Beispiele
für diese
Verfahren sind in WO 98/41507 und WO98/41508 dokumentiert.
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Die
Synthese von Verbindungen dieser Erfindung wird weiter veranschaulicht
durch die folgenden Beschreibungen und das Beispiel.
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Beschreibung 1
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N-2-(4-Nitrophenyl)ethyl-trifluoracetamid
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Eine
Lösung
von Trifluoressigsäureanhydrid (10,6
ml) in Dichlormethan (100 ml) wurde zu einer gerührten Lösung von 2,6-Lutidin (17,44
ml) und 4-Nitrophenethylamin-Hydrochlorid (15,2 g, 75 mmol) bei
0°C zugetropft.
Das Gemisch wurde bei 25°C über Nacht
unter Argon gerührt
und dann mit verdünnter
Citronensäure
(× 2),
Salzlösung
gewaschen und über
Na2SO4 getrocknet.
Die Substanz in der organischen Phase ergab die Titelverbindung
D1 als blass-gelben Feststoff (19,04 g).
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Beschreibung 2
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7-Nitro-1,2,3,4-tetrahydro-2-trifluoracetyl-isochinolin
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Das
Produkt von Beschreibung 1 (2,26 g, 9,15 mmol) und Paraformaldehyd
(0,45 g, 14,4 mmol) in Essigsäure
(10 ml) und konz. H2SO4 (15
ml) wurden bei 25°C
für 20
Std. gerührt,
gemäß dem Verfahren
von G. E. Stokker., Tet. Lett., 1996, 37, 5453. Aufarbeiten erbrachte
die Titelverbindung D2 als weißen
Feststoff (2,17 g).
1H NMR (CDCl3) δ:
3,10 (2H, m), 3,92 (2H, m), 4,85 + 4,92 (2H, 2xs), 7,38 (1H, t),
8,10 (2H, m); m/z (EI): 274 (M+)
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Beschreibung 3
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7-Nitro-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Das
Produkt von Beschreibung 2 (17,22 g, 63 mmol) wurde bei Raumtemperatur
mit einer Lösung
von Kaliumcarbonat (46,6 g) in 10%igem wässrigen Methanol (660 ml) hydrolysiert.
Aufarbeiten mit Dichlormethan ergab die Titelverbindung (11 g).
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Beschreibung 4
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5-Iod-7-nitro-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Das
Produkt von Beschreibung 3 (750 mg, 3,9 mmol) und N-Iodsuccinimid
(1,13 g) in Trifluormethansulfonsäure (5 ml) wurde bei 25°C über Nacht gerührt, gemäß dem Verfahren
von G. A. Olah et al., J. Org. Chem., 1993, 58, 3194. Das Gemisch
wurde vorsichtig in gesättigte
NaHCO3-Lösung
gegossen und dann mit Ether (2 ×)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden mit wässriger
Natriumthiosulfatlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und Abziehen
im Vakuum ergab einen Rückstand. Chromatographie über Kieselgel
60 in 2% Methanol – Dichlormethan
ergab die Titelverbindung (650 mg).
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Beschreibung 5
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7-Amino-5-iod-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Eine
Lösung
des Produkts von Beschreibung 4 (650 mg, 2,14 mmol) in Ethanol (20
ml) bei 50°C wurde
mit einer Lösung
von Zinn(II)chlorid (1,42 g) in konz. HCl (3 ml) behandelt. Die
resultierende gelbe Lösung
wurde mit 10%igem wässrigen
Natriumhydroxid basisch gemacht und das Produkt mit Dichlormethan
extrahiert. Flash-Chromatographie über Kieselgel 60 (5% Methanol – Dichlormethan)
ergab die Titelverbindung (428 mg, 73%).
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Beschreibung 6
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5-Iod-7-nitro-2-trifluoracetyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Die
Titelverbindung wurde aus dem Produkt von Beschreibung 2 nach einem
Verfahren, ähnlich wie
das von Beschreibung 4, hergestellt.
m/z (API+):
401 (MH+, 45%).
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Beschreibung 7
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5-Chlor-7-nitro-2-trifluoracetyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Das
Produkt von Beschreibung 6 (810 mg) in trockenem DMF (15 ml) wurde
mit Kupfer(I)chlorid (605 mg) behandelt und bei 125°C unter Argon
für 18 Std.
erhitzt. Nach Abkühlen
wurde das Gemisch im Vakuum konzentriert und der Rückstand
zwischen Ethylacetat und Wasser aufgeteilt. Die organische Schicht
wurde dann mit Wasser (× 3),
wässriger
Natriumthiosulfatlösung,
Salzlösung
gewaschen und getrocknet (MgSO4). Abziehen
im Vakuum ergab die Titelverbindung als rotes Harz (519 mg).
1H NMR (CDCl3) δ: 3,09 (2H,
m), 3,96 (2H, m), 4,85, 4,92 (2H, 2s, Rotamere), 7,99 (1H, m), 8,20
(1H, m).
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Beschreibung 8
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7-Amino-5-chlor-2-trifluoracetyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin
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Eine
Lösung
des Produkts von Beschreibung 7 (2,14 mmol) in Ethanol (20 ml) bei
50°C wurde
mit einer Lösung
von Zinn(II)chlorid (1,42 g) in konz. HCl (3 ml) behandelt. Die
resultierende gelbe Lösung wurde
mit 10%igem wässrigen
Natriumhydroxid basisch gemacht und das Produkt mit Dichlormethan extrahiert.
Flash-Chromatographie über
Kieselgel 60 (5% Methanol – Dichlormethan)
ergab die Titelverbindung.
1H NMR (CDCl3) δ:
2,84 (2H, m), 3,67 (2H, brs), 3,83 (2H, m), 4,61, 4,67 (2H, 2s,
Rotamere), 6,33 (1H, m), 6,65 (1H, m).
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Verfahren 1
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N-(5-Chlor-2-trifluoracetyl-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-5-chlorthiophen-2-carbamid
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5-Chlor-2-thenoesäure (90
mg, 0,55 mmol) und Oxalylchlorid (0,05 ml, 0,6 mmol) in Dichlormethan
(2 ml) wurden mit 2 Tropfen DMF behandelt und bei bei 25°C für 30 Min.
gerührt.
Abziehen im Vakuum ergab einen Feststoff, der zu einer Lösung von
D8 (155 mg, 0,55 mmol) in Dichlormethan (10 ml), das Triethylamin
(0,1 ml) enthielt, zugegeben wurde. Nach 20 Std. bei Raumtemperatur
wurde das Gemisch mit Ethylacetat (100 ml) verdünnt und mit 1 N HCl (100 ml),
Wasser (100 ml), Salzlösung
(50 ml) gewaschen und getrocknet (MgSO4).
Abziehen im Vakuum ergab die Titelverbindung als weißen Feststoff
(148 mg).
1H NMR (CDCl3) δ: 2,96 (2H,
m), 3,88 (2H, m), 4,73, 4,77 (2H, 2s, Rotamere), 6,95 (1H, d, J
= 5 Hz), 7,20–7,60
(3H, m), 7,70 (1H, br); m/z (API+): 424,8, 422,9
(MH+, 100%).
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Referenzbeispiel 1
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N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-5-chlorthiophen-2-carbamid
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Eine
Suspension der Verbindung von Verfahren 2 (148 mg, 0,35 mmol) und
Kaliumcarbonat (800 mg, 5,8 mmol) in 20%igem wässrigen Methanol (50 ml) wurde
bei 25°C
für 18
Std. gerührt.
Aufarbeiten, ähnlich
wie in Beschreibung 3, ergab die Titelverbindung als weißen Feststoff
(68 mg).
1H NMR (d6-DMSO) δ: 2,57 (2H,
t), 2,97 (2H, t), 3,81 (2H, s), 7,28 (1H, d, J = 5 Hz), 7,35 (1H,
d, J = 2 Hz), 7,68 (1H, d, J = 2 Hz), 7,89 (1H, d, J = 5 Hz), 10,31 (1H,
s);
m/z (API+): 329,1, 327,1 (MH+, 30%).
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Das
folgende Beispiel wurde mit den zuvor in den Beschreibungen, Synthesen,
Verfahren, und Referenzbeispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt.
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Beispiel 1
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N-(5-Chlor-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin-7-yl)-3-chlor-4-ethozybenzamid
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1H NMR (270 MHz, CDCl3) δ: 1,51 (3H,
t, J = 7 Hz), 2,73 (2H, t, J = 7 Hz), 3,16 (2H, t, J = 7 Hz), 3,97
(2H, s), 4,17 (2H, q, J = 7 Hz), 6,95 (1H, d, J = 8 Hz), 7,50 (1H,
d, J = 1 Hz), 7,74 (1H, dd, J = 8, 1 Hz), 7,82 (1 H, s), 7,87 (1H,
d, J = 1 Hz);
m/z (API+): 365 (MH+)
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PHARMAKOLOGISCHE DATEN
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1. Verfahren des Bindungsassays
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WO
92/22293 (SmithKline Beecham) offenbart Verbindungen mit antikonvulsiver
Aktivität,
einschließlich
inter alia der Verbindung trans-(+)-6-Acetyl-4S-(4-fluorbenzoylamino)-3,4-dihydro-2,2-dimethyl-2H-1-benzopyran-3R-ol
(hier nachstehend als Verbindung A bezeichnet). Es ist festgestellt
worden, dass die Verbindungen aus WO 92/22293 an einen neuen Rezeptor
binden, der aus Rattenvorhirnen zu erhalten ist, wie in WO 96/18650
beschrieben (SmithKline Beecham). Die Affinität der Test-Verbindungen an
die aktive Stelle des neuen Rezeptors wird wie folgt beurteilt.
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Verfahren
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Ganze
Vorhirne werden aus Ratten präpariert.
Das Gewebe wird zuerst in Puffer (üblicherweise 50 mM Tris/HCl,
pH 7,4) homogenisiert. Das homogenisierte Gewebe wird durch Zentrifugation- und Resuspension
in dem gleichen Puffer gewaschen, dann bis zur Verwendung bei –70°C gelagert.
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Um
den Radioliganden-Bindungsassay durchzuführen, werden wie vorstehend
hergestellte Gewebealiquote (üblicherweise
mit einer Konzentration von 1–2
mg Protein/ml) mit Aliquoten der in Puffer gelösten [3H]-Verbindung A gemischt.
Die Endkonzentration von [3H]-Verbindung
A in dem Gemisch liegt üblicherweise
bei 20 nM. Das Gemisch wird bei Raumtemperatur für 1 Stunde inkubiert. An das
Gewebe gebundene [3H]-Verbindung A wird dann von ungebundener [3H]-Verbindung
A durch Filtration durch Whatman GF/B Glasfaser-Filter getrennt. Die Filter werden dann
rasch mit eiskaltem Puffer gewaschen. Die Menge an Radioaktivität, die an
das von den Filtern aufgefangene Gewebe gebunden ist, wird gemessen
durch Zugabe eines flüssigen Szintillationscocktails
zu den Filtern, gefolgt von Zählen
in einem Flüssig-Szintillationszähler.
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Um
die Menge der „spezifischen" Bindung von [3H]-Verbindung
A zu bestimmen, werden Parallel-Versuche wie vorstehend durchgeführt, in
denen [3H]-Verbindung A und Gewebe gemeinsam in Gegenwart von unmarkierter
Verbindung A (üblicherweise
3 μM) inkubiert werden.
Die Menge der Bindung von [3H]-Verbindung A, die in Gegenwart dieser
unmarkierten Verbindung übrig
bleibt, wird als „unspezifische" Bindung definiert.
Diese Menge wird von der Gesamtmenge der Bindung von [3H]-Verbindung
A (d. h. die in Abwesenheit der unmarkierten Verbindung vorliegende)
abgezogen, um die Menge der „spezifischen" Bindung von [3H]-Verbindung A an die neue
aktive Stelle zu erhalten.
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Die
Affinität
der Bindung der Test-Verbindungen an die neue aktive Stelle kann
durch gemeinsames Inkubieren von [3H]-Verbindung A und Gewebe in
Gegenwart einer Reihe von Konzentrationen der zu testenden Verbindung
beurteilt werden. Die Abnahme der Höhe der spezifischen Bindung
von [3H]-Verbindung A als Folge der kompetitiven Verdrängung durch
zunehmende Konzentrationen der im Test befindlichen Verbindung wird
graphisch aufgezeichnet und eine nicht-lineare Regressionsanalyse
der resultierenden Kurve wird verwendet, um eine Beurteilung der
Affinität
der Verbindung in Form von pKi-Werten zu liefern.
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Ergebnisse
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Verbindungen
dieser Erfindung waren in diesem Test wirksam (pKi > 6). Die Verbindung
von Beispiel 1 ergab einen Wert von größer als 8.
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2. MEST-Test
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Der „maximal
electroshock seizure threshold" (MEST)
Test bei Nagetieren ist besonders empfindlich zum Aufspüren möglicher
krampflösender Eigenschaften1. In diesem Modell erhöhen Antikonvulsiva die Schwelle
für elektrisch-induzierte
Krampfanfälle,
wohingegen krampffördernde
Mittel die Krampfanfall-Schwelle senken.
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Verfahren
für das
Maus-Modell
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Mäuse (naiv,
männlich,
Charles River, U.K. CD-1 Stamm, 25–30 g) werden zufällig auf
Gruppen zu 10–20
verteilt und erhalten oral oder intraperitoneal eine Gabe mit einem
Dosisvolumen von 10 ml/kg mit verschiedenen Dosen der Verbindung
(0,3–300 mg/kg)
oder Vehikel. Den Mäusen wird
dann 30 oder 60 Min nach Gabe ein einziger – Elektroschock (0,1 sec, 50
Hz, Sinuswellenform) über
Korneal-Elektroden verabreicht. Die mittlere Stromstärke, die
erforderlich ist, bei 50% (CC50) der Mäuse einer
einzelnen Behandlungs-Gruppe einen tonischen Krampfanfall auszulösen, und
die Standardabweichung werden durch das ,up und down'-Verfahren von Dixon und Mood (1948)2 bestimmt. Statistische Vergleiche zwischen
Vehikel- und Arzneistoff-behandelten
Gruppen werden unter Verwenden der Verfahren von Litchfield und
Wilcoxon (1949)3 gezogen.
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Bei
den Kontroll-Tieren beträgt
die CC50 üblicherweise 14–18 mA.
Folglich wird das erste Tier der Kontroll-Gruppe einem Strom von
16 mA ausgesetzt. Falls nicht unmittelbar ein tonischer Krampfanfall folgt,
wird der Strom für
eine nachfolgende Maus erhöht.
Falls ein tonischer Krampf auftritt, dann wird der Strom erniedrigt,
und so weiter, bis alle Tiere in der Gruppe getestet worden sind.
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Die
Untersuchungen werden unter Verwenden eines Schockgenerators mit
konstantem Strom (Constant Current Shock Generator) der Firma Hugo Sachs
Electronik mit vollständig
variabler Steuerung der Schock-Höhe
von 0 bis 300 mA durchgeführt,
wobei üblicherweise
2 mA-Schritte verwendet werden.
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Ergebnisse
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Die
Verbindung von Beispiel 1, dosiert mit 10 mg/kg bei oraler Gabe
als Suspension in Methylcellulose gegeben und getestet eine Stunde
nach Gabe, zeigte eine Erhöhung
der Krampfanfall-Schwelle.
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Verfahren
für das
Ratten-Modell
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Die
Schwelle für
maximale (tonische Streckung der hinteren Gliedmaßen) Elektroschock-Krampfanfälle bei
männlichen
Ratten (Sprague Dawley, 80–150g,
6-Wochen-alt) wurde mit einem Stimulator der Firma Hugo Sachs Electronik bestimmt,
der einen konstanten Strom (0,3 Sek. Dauer, von 1–300 mA,
in Schritten von 5–20
mA) abgab. Das Verfahren ist ähnlich
wie das vorstehend für Mäuse kurz
zusammengefasste und ausführliche Einzelheiten
sind wie von Upton et al, veröffentlicht.4
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Die
prozentuale Erhöhung
oder Erniedrigung der CC50 für jede Gruppe,
verglichen mit der Kontrolle, wird berechnet. Die Arzneistoffe werden
in 1%iger Methylcellulose suspendiert.
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Ergebnisse
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Bei
einer Dosierung von 2 mg/kg p. o. bei 2 Std., ergab die Verbindung
von Beispiel 1 eine signifikante Erhöhung von jeweils 390%.
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Literaturstellen
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- 1. Loscher, W. und Schmidt, D. (1988). Epilepsy Res.,
2, 145–181
- 2. Dixon, W. J. und Mood, A. M. (1948). J. Amer. Stat. Assn.,
43, 109–126
- 3. Litchfield, J. T. und Wilcoxon, F. (1949). J. Pharmacol.
exp. Ther., 96, 99–113
- 4. N. Upton, T. P. Blackburn, C. A. Campbell, D. Cooper, M.
L. Evans, H. J. Herdon, P. D. King, A. M. Ray, T. O. Stean, W. N.
Chan, J. M. Evans und M. Thompson. (1997). B. J. Pharmacol., 121, 1679–1686