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Die
vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Sicherungseinheiten
und ihr Herstellungsverfahren. Sie bezieht sich weiters auf einen
Sicherungskasten mit einer Sicherungsabdeckung, welcher angepaßt bzw.
adaptiert ist, die Sicherungseinheit zu enthalten. Ein derartiger
Sicherungskasten kann geeigneterweise in Fahrzeugen, beispielsweise in
Automobilen, verwendet werden.
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1 zeigt ein Beispiel einer
bekannten Sicherungskasteneinheit, welche direkt mit einer Batterie
verbindbar ist. Eine Sicherungskasteneinheit 61 umfaßt einen
Sicherungskasten bzw. eine Sicherungsdose 62, Flachsicherungen 63 und
andere Komponenten. Die Flachsicherungen 63 werden durch
ein Ausstanzen einer elektrisch leitenden bzw. leitfähigen Metallplatte
oder eines Blechs geformt. Jede Flachsicherung 63 beinhaltet
einen Sicherungselementabschnitt 64, welcher in eine gekrümmte Ebene
bzw. Fläche
geformt ist und zwischen zwei Ohrabschnitten 65 zwischengeschaltet
ist, welche jeweils ein Ohrloch bzw. eine Ohröffnung für ein Verriegeln aufweisen.
Der Sicherungselementabschnitt 64 ist schmelzbar und seine
Breite ist als eine Funktion des Stroms festgesetzt bzw. eingestellt,
der durchgelassen werden soll. Der Sicherungskasten 62 ist
aus einem Harz hergestellt und beinhaltet eine Vielzahl von Einfassungen 66,
welche die entsprechende Anzahl von Flachsicherungen 63 beinhalten
können. Ein
Paar von Flachmuttern (erste Flachmutter 67 und zweite
Flachmutter 68) ist auf der Basis von jeder Einfassung 66 einsetzgeformt.
Die erste Flachmutter 67, welche als Stromeinspeisung verwendet
wird, weist eine erste Flachmutteröffnung für ein Verriegeln bzw. Verschrauben
auf. Von dieser ersten Flachmutter 67 erstreckt sich ein
Anschluß,
der direkt mit einer Batterie verbindbar ist (nicht in den Zeichnungen
gezeigt). Dementsprechend ist eine Flachsicherung 63 installiert
bzw. eingebaut und ein Bolzen bzw. eine Schraube 69 kann
in die Ohröffnung
bzw. das Ohrloch und die erste Flachmutteröffnung eingeschraubt werden,
so daß ein
erstes Ende der Flachsicherung 63 mit der ersten Flachmutter 67 an
der Stromeinspeisungsseite verbunden und fixiert ist. Gleichermaßen weist
die zweite Flachmutter 68 eine zweite Flachmutteröffnung für ein Verschrauben
bzw. Festlegen an einer Stromabgabeseite auf. Dementsprechend ist
die Flachsicherung 63 durch ein Einschrauben eines Bolzens 69 in
die zweite Flachmutteröffnung
fixiert, so daß das
andere Ende der Flachsicherung 63 mit der zweiten Flachmutter 68 an
der Stromabgabeseite verbunden ist.
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Elektrische
Kabel 71, welche einen Kabelbaum bzw. eine Verkabelung 70 bilden,
werden jeweils mit einem LA-Anschluß 72 geklemmt. Diese LA-Anschlüsse 72 sind
mit den zweiten Flachmuttern 68 gemeinsam mit den Flachsicherungen 63 durch die
Bolzen 69 verbunden und fixiert. Der Sicherungskasten 62 ist
dann durch ein Plazieren bzw. Anordnen einer Sicherungsabdeckung 73 darauf
geschützt.
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Wenn
ein Sicherungselementabstand 64 schmäler als eine übliche Größe gemacht
werden soll, neigt dieser jedoch zu einem Krümmen oder Biegen, und die daraus
hergestellte Flachsicherung 63 kann nicht mit einer ausreichenden
mechanischen Festigkeit ausgestattet werden. Darüber hinaus ist es schwierig,
eine Flachsicherung 63 herzustellen, welche eine kleine
elektrische Stromkapazität
aufweist.
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Weiters
erfordert ein Zusammenbauen verschiedener Komponenten in eine Sicherungskasteneinheit 61 mühsame Arbeitsschritte,
wie beispielsweise einen Schritt eines Fixierens einer Vielzahl
von Flachsicherungen 63 in einen Sicherungskasten 62 unter
Zuhilfenahme von Bolzen 69 und ersten und zweiten Flachmuttern 67 und 68.
Als eine Folge weist eine Sicherungskasteneinheit gemäß dem Stand
der Technik eine ziemlich niedrige Bedienungstauglichkeit bei einem
Montieren auf.
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Darüber hinaus
muß eine
Sicherungskasteneinheit 61 gemäß dem Stand der Technik manchmal durch
ein Verwenden von Flachsicherungen 63 konstruiert sein,
welche unterschiedliche Stromwerte aufweisen. In einem derartigen
Fall müssen
Sicherungselementabschnitte 64, welche unterschiedliche Breiten
haben, als eine Funktion ihre Stromkapazität vorbereitet werden. Als ein
Ergebnis müssen
verschiedene Arten bzw. Sorten von Stempeln für ein Stanzen verwendet werden,
was zusätzliche
Produktionskosten verursacht.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Licht der obigen Probleme überlegt.
Ein erster Gegenstand der Erfindung ist es, ein Verfahren für ein Herstellen einer
Sicherungseinheit auf eine leichte und wirtschaftliche Art zur Verfügung zu
stellen, ungeachtet des erforderlichen Stromkapazitätswerts
und der Anzahl von Sicherungselementabschnitten.
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Ein
zweiter Gegenstand der Erfindung ist es, eine Sicherungseinheit
zur Verfügung
zu stellen, welche entsprechend dem obigen Verfahren leicht bei geringen
Kosten hergestellt werden kann, wobei die Sicherungseinheit mit
einer ausreichenden mechanischen Stärke ausgestattet ist und leicht
in einem Sicherungsempfänger,
beispielsweise einem Sicherungskasten, fixiert bzw. befestigt werden
kann.
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Zu
diesem Zweck wird ein Verfahren eines Ausbildens einer Sicherungseinheit
zur Verfügung gestellt,
umfassend eine elektrisch leitende bzw. leitfähige Platte, beinhaltend einen
Eingangsanschluß, wenigstens
einen Ausgangsanschluß und
wenigstens einen Sicherungselementabschnitt, welcher den Eingangsanschluß und den
(die) Ausgangsanschluß (-anschlüsse) verbindet,
wobei die Sicherungseinheit weiters ein Isolatormaterial umfaßt, wobei
das Verfahren die Schritte umfaßt:
Stanzen
der elektrisch leitenden Platte, um den Eingangsanschluß und den
(die) Ausgangsanschluß (-anschlüsse) auszubilden;
Bereitstellen
von wenigstens einem Ort, welcher dazu vorbestimmt ist, den (die)
Sicherungselementabschnitt (-abschnitte) zu bilden;
Formen
des gesamten oder eines Teils eines Bereichs, welcher den/die Ort/Orte
mit dem Isolationsmaterial beinhaltet; und
Ausbilden des (der)
Sicherungselementabschnitts (-abschnitte) an dem/den Ort/Orten.
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Vorzugsweise
umfaßt
der Formungsschritt ein Formen eines Teils des Bereichs, so daß wenigstens
ein nicht geschützter
bzw. nicht abgeschirmter Abschnitt für den/die Ort/Orte gebildet
wird.
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Geeigneterweise
umfaßt
der Formungsschritt ein Einsetzformen eines Teils des Bereichs unter
Zuhilfenahme eines Stempels bzw. Preßstempels, welcher wenigstens
einen Vorsprung beinhaltet, so daß der (die) Vorsprung (Vorsprünge) den
(die) nicht geschützten
Abschnitt (Abschnitte) bildet(en).
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Noch
bevorzugt umfaßt
der Stanzschritt ein Stanzen der elektrisch leitenden Platte, um
den Eingangsanschluß,
wobei der (die) Ausgangsanschluß (-anschlüsse) einen
jeweiligen Endabschnitt aufweist, und wenigstens eine Verbindungsstange
zu bilden, welche den (die) Endabschnitt (-abschnitte) des(der)
Ausgangsanschlusses (-anschlüsse)
verbindet.
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Weiters
kann der Formungsschritt ein Stanzen des/der Orts/Orte umfassen,
um so den (die) Sicherungselementabschnitt (-abschnitte) zu liefern, während gleichzeitig
die Verbindungsstange(n) durch das Stanzen entfernt wird.
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Die
Erfindung bezieht sich weiters auf eine Sicherungseinheit, umfassend
eine elektrisch leitende bzw. leitfähige Platte, beinhaltend einen
Eingangsanschluß,
wenigstens einen Ausgangsanschluß und wenigstens einen Sicherungselementabschnitt,
welcher den Eingangsanschluß und
den (die) Ausgangsanschluß (-anschlüsse) verbindet,
wobei die Sicherungseinheit darüber
hinaus einen Bereich umfaßt,
welcher mit einem Isolationsmaterial geformt ist, wobei der Bereich
wenigstens eine Öffnung
beinhaltet, durch welche der (die) Sicherungselementabschnitt (-abschnitte)
nach außerhalb
bzw, zur Außenseite
des Isolationsmaterials freigesetzt bzw. freigelegt ist/sind.
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Die
Erfindung betrifft auch einen Sicherungskasten, beinhaltend eine
Sicherungseinheit, wobei die Sicherungseinheit eine elektrisch leitende
bzw. leitfähige
Platte umfaßt,
beinhaltend eines Eingangsanschluß, wenigstens einen Ausgangsanschluß und wenigstens
eines Sicherungselementab schnitt, der den Eingangsanschluß und den
(die) Ausgangsanschluß (-anschlüsse) verbindet,
wobei die Sicherungseinheit weiters einen Bereich umfaßt, welcher mit
einem Isolationsmaterial geformt ist, wobei der Bereich wenigstens
eine Öffnung
beinhaltet, durch welche der (die) Sicherungselementabschnitt (-abschnitte)
nach außerhalb
des Isolationsmaterials freigelegt ist/sind;
wobei der Sicherungskasten
eine hohle, zylindrische Gestalt, die einen im wesentlichen rechtwinkeligen bzw.
rechteckigen Querschnitt, und eine obere Öffnung und eine untere bzw.
Bodenöffnung
bildet, wobei der Sicherungskasten wenigstens eine Trennwand beinhaltet,
welche sich in der Längsrichtung der
zylindrischen Gestalt bzw. Form erstreckt, wodurch mehrere Einfassungen
gebildet sind, welche den (die) Augangsanschluß (-anschlüsse) aufnehmen, wobei die Trennwand
(-wände)
einen Schlitz beinhalten, welcher sich von der oberen Öffnung auf halbem
Weg nach unten in Längsrichtung
erstreckt, wobei der (die.) Schlitz e) das Isolator- bzw. Isolationsmaterial
aufnehmen, so daß sich
der Eingangsanschluß normal
auf die Längsrichtung
von der oberen Öffnung
erstreckt.
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Der
Sicherungskasten kann weiters eine Sicherungsabdeckung umfassen,
welche eine Abdeckplatte und ein e) Abdeckverbindung bzw. Abdeckgelenk
beinhaltet, wobei die Abdeckplatte den Eingangsanschluß der Sicherungseinheit
abdeckt und das Abdeckgelenk die obere Öffnung des Sicherungskastens
abdeckt.
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Bei
dem ersten Aspekt der Erfindung ist, wenn der Sicherungselementabschnitt
gebaut bzw. errichtet wird, der Umfangsbereich um ihn bereits durch
das Isolatormaterial verstärkt.
Dementsprechend wird, sogar wenn ein dünner Siche rungselementabschnitt
gebildet werden muß,
die Belastung, die ein Krümmen
oder Biegen des Sicherungselements verursachen kann, kaum auf den
Sicherungselementabschnitt ausgeübt.
Der Sicherungselementabschnitt kann somit weniger anfällig für ein Deformieren
bzw. Verformen oder Brechen gebildet werden und ist mit ausreichender
Stärke
gesichert. Weiters kann, sogar wenn dem Sicherungselementabschnitt
ein kleiner elektrischer Stromwert gegeben werden muß, er relativ
leicht geformt bzw. gebildet werden. Weiters können einige Sicherungselementabschnitte,
welche eine unterschiedliche Dicke aufweisen, unter Verwendung von
nur einer Art von Stempeln ausgebildet werden. Kosten für eine Vorbereitung
eines Stempels können
somit auf ein Minimum reduziert werden und die Sicherungseinheiten können daher
zu geringen Kosten hergestellt werden.
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Bei
einem zweiten Aspekt der Erfindung sind die Endabschnitte der Ausgangsanschlüsse miteinander
durch Verbindungsstangen verbunden. Aufgrund dieser Anordnung bzw.
Konfiguration werden die relativen Positionen der Ausgangsanschlüsse bis zu
einem Moment konstant gehalten, wenn die Sicherungselementabschnitte
durch ein Stanzen gebildet werden. Weiters ist es schwieriger, eine
ein Krümmen
oder Biegen auslösende
Belastung auf den Sicherungselementabschnitt auszuüben. Als
ein Ergebnis wird der Sicherungselementabschnitt sicher von einem
Deformieren bzw. Verformen oder Brechen abgehalten.
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Weiters
werden die Verbindungsstangen entfernt, indem zur selben Zeit gestanzt
wird, zu dem der Sicherungselementabschnitt gebildet wird. Die Anzahl
der Arbeitsschritte als Ganzes kann somit auf einem Minimum gehalten
werden und führt
zu einer verbesserten Produktionsleistung.
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Wenn
die durch die Fensterabschnitte frei- bzw. offenliegenden Orte ausgestanzt
bzw. gestanzt werden, behindert das Isolatormaterial nicht die Stanzarbeit.
Das Letztere wird daher außerordentlich erleichtert.
In einem derartigen Fall wird, sogar wenn das verwendete Isolationsmaterial
nicht ausreichend elastisch ist, ein Erzeugen von Rissen nichtsdestoweniger
verhindert.
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In
einem dritten Aspekt der Erfindung kann, da der Sicherungselementabschnitt
durch den Fensterabschnitt freigelegt ist, der erstere ungeachtet
des verwendeten Isolationsmaterials visuell untersucht werden. Darüber hinaus
kann eine derartige Sicherungseinheit leicht und wirtschaftlich
konstruiert werden, wenn das oben angeführte Verfahren angewendet wird.
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Die
obigen und die anderen Gegenstände, Eigenschaften
bzw. Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus
der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen, welche als nicht
begrenzende Beispiele gegeben werden, mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen ersichtlich
werden, in welchen:
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1 eine perspektivische Ansicht
eines auseinandergenommenen Sicherheitskasten gemäß dem Stand
der Technik ist;
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2(a), (b), (c) und (d) jeweils
eine Draufsicht, eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine
Hinteransicht einer Sicherungseinheit entsprechend der vorliegenden
Erfindung sind;
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3(a), (b) und (c) jeweils Vorderansichten der erfinderischen
Sicherungseinheit sind, welche erklären, wie die Sicherungseinheit
hergestellt wird;
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4(a) , (b) , (c) und (d) jeweils
eine Draufsicht, eine Vorderansicht, eine Seitenansicht und eine
hintere Ansicht bzw. Rückansicht
eines Sicherungskastens entsprechend der vorliegenden Erfindung
sind;
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5(a), (b) und (c) Ansichten sind, welche jeweils entlang
von Pfeilrichtungen auf einem Querschnitt entlang einer Linie A-A
des Sicherungskastens von 4(a),
einem Querschnitt entlang einer Linie B-B des Sicherungskastens
von 4 und einem Querschnitt
entlang einer Linie C-C des Sicherungskastens von 4(b) gerichtet sind;
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6(a), (b), (c), (d) und (e) eine Sicherungsabdeckung zeigen, jeweils
betrachtet von einer Draufsicht, einer Vorderansicht, einer Querschnittsansicht
entlang einer Linie D-D von 6(b),
einer Seitenansicht und einer Rückansicht;
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7 eine Ansicht der Grundfläche der
Sicherungsabdeckung von 6 ist;
und
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8(a), (b) und (c) Ansichten der Sicherungseinheit sind,
wenn diese in dem Sicherungskasten enthalten ist, jeweils gezeigt
durch eine Draufsicht, eine Vorderansicht und eine Seitenansicht.
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2 bis 8 zeigen eine Sicherungseinheit 1, welche
entsprechend einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in Automobilen verwendet wird.
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Wie
in 2 gezeigt, wird die
Sicherungseinheit 1 durch ein Einfügen bzw. Aufnehmen einer elektrisch
leitenden bzw. leitfähigen
Platte 2, beispielsweise einer Metallplatte, ausgebildet.
Die letztere 2 beinhaltet z. B. ein Material, hergestellt
aus Silber, Kupfer, Zink, Zinn, Blei oder eine Legierung, welche
aus wenigstens einem dieser Metalle hergestellt wurde. Die leitende
Metallplatte 2 wird dann in einen Eingangsanschluß 3,
einen oder mehrere Ausgangsanschluß (-anschlüsse) 4 (auch bekannt
als "Flachstecker 4") und einen
oder mehrere Sicherungselementabschnitt(e) 5 ausgebildet. Der Eingangsanschluß 3 kann
direkt mit einem Stromversorgungsanschluß für eine Batterie verbunden sein,
welche in einem Automobil montiert ist (nicht in den Figuren gezeigt).
Dieser Eingangsanschluß kann
deshalb als ein direkt mit einer Batterie verbindbarer Anschluß geeignet
sein. Ein Eingangsanschluß 3 umfaßt einen ersten
Streifenabschnitt 3a (üblicherweise
während des
Gebrauchs aufrecht plaziert bzw. untergebracht), und einen zweiten
Streifenabschnitt 3b (üblicherweise
während
des Gebrauchs horizontal plaziert), welcher schmäler als der erste Streifenabschnitt 3a und normal
zu diesem angeordnet ist. Ein erstes Ende (linke Seite in 2(c)) des zweiten Streifenabschnitts 3b ist
mit einem ersten Ende (obere Seite in 2(c))
des ersten Streifenabschnitts 3a verbunden. Der zweite
Streifenabschnitt 3b ist so konfiguriert, daß ein Querschnitt
gebildet wird, welcher eine umgekehrte U-Gestalt aufweist (siehe
oberen Abschnitt von 2(d)).
Eine Durchgangsöffnung
bzw. Durchtrittsloch 6 für ein Bolzeneinsetzen wird
in dem zweiten Streifenabschnitt 3b zur Verfügung gestellt. Dieses
wird auf einem Punkt auf halbem Wege der Breite nach und nahe einem
zweiten Ende des zweiten Streifenabschnitts 3b plaziert,
fern bzw. distal zu dem ersten Ende darauf (siehe 2(a), in welcher der zweite Streifenabschnitt 3b in
aufrechter Position gezeigt ist). Der Eingangsanschluß 3 wird
an dem Stromversorgungsanschluß fixiert,
indem ein Bolzen in das Durchgangsloch und eine Mutter 6 eingepaßt sind.
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Die
Sicherungseinheit 1 entsprechend der vorliegenden Erfindung
beinhaltet verschiedene Einheiten von Flachsteckern 4 und
entsprechenden Sicherungselementabschnitten 5 ein. Ein
in 2 gezeigtes Beispiel
der Erfindung beinhaltet vier derartige Einheiten. Jeder Sicherungselementabschnitt 5, der
in der entsprechenden Sicherungseinheit 1 beinhaltet ist,
ist im wesentlichen schmäler
als der Flachstecker 4 hergestellt und in eine im wesentlichen S-förmige Anordnung
bzw. Konfiguration gewunden. Ein erstes Ende von jedem Sicherungselementabschnitt 5 führt zu dem
ersten Ende des zweiten Streifenabschnitts 3b. Ein zweites
Ende des Sicherungselementabschnitts 5 führt zu einem
ersten Ende (oberen Ende in 2(b))
des Flachsteckers 4, welcher sich in einer vertikalen bzw.
senkrechten Richtung in derselben Figur erstreckt. Der Eingangsanschluß 3 ist
somit mit jedem Flachstecker 4 durch jeden Sicherungselementabschnitt 5 verbunden.
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Ein
Umfangsbereich des Sicherungselementabschnitts 5, beinhaltend
den letzteren (welcher an der leitenden Metallplatte 2 gebildet
wird), wird mit einem Isolations- bzw. Isolatorharz geformt. Ein
derartiger Umgangs- bzw. Randbereich bedeckt den ersten Streifenabschnitt 3a im
Ganzen und einen oberen Endabschnitt des Flachsteckers 4.
Das so erzeugte geformte Harzmaterial 7 bildet eine dünne Platte.
Typischerweise beinhaltet ein derartiges Isolatorharz ein Epoxyharz
ein. Der geformte Harzabschnitt 7 beinhaltet vier Fensterabschnitte 8 an
vorbestimmten Positionen. Die Fensterabschnitte 8 weisen
eine im wesentlichen quadratische Gestalt auf, wie dies in 2 gezeigt wird. Durch diesen
Fensterabschnitt 8 ist jeder Sicherungselementabschnitt 5 nach
außen hin über den
geformten Harzabschnitt 7 freigelegt. Die Sicherungseinheit 1 der
in 2 gezeigten, vorliegenden
Ausführungsform
ist deshalb in der Form einer Harke oder Gabel. In dieser Ausführungsform verzweigt
sich ein Eingangsanschluß 3 in
vier Flachstecker 4.
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Die
Sicherungseinheit 1 wird entsprechend den in 3 gezeigten Schritten (a),
(b) und (c) hergestellt. Zuerst wird eine anfängliche elektrisch leitende
Platte 2 zur Verfügung
gestellt. Die leitende bzw. leitfähige Platte 2 wird
dann ausgestanzt, um integral einen Eingangsanschluß 3,
vier Flachstecker 4 und entsprechende Verbindungsstangen
bzw. Verbindungsschienen 11 zu ergeben. Die Verbindungsstangen 11 können dieselbe
Dicke bzw. Stärke
wie die leitfähige
Metallplatte 2 aufweisen, sie können jedoch auch dünner, beispielsweise
durch ein Halbätzen
ausgeführt
sein. Vorzugsweise wird jede Verbindungsstange 11 an einer
von dem geformten Harzabschnitt 7 unbedeckten Position
geformt, d. h. an einem unteren Endabschnitt des Flachsteckers 4.
Weiters kann ein Durchgangsloch 6 für ein Verbolzen bzw. Verschrauben
(siehe 2(a)) zu derselben Zeit
gebildet werden, wie die Metallplatte 2 ausgestanzt wird.
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Die
transformierte bzw. umgeformte leitfähige Platte 2 wird
dann in ein Stück
gebogen, welches einen Seitenquerschnitt einer im wesentlichen L-förmigen Konfiguration
aufweist, indem ein bestimmtes Biegewerkzeug verwendet wird. Ein
Bereich, welcher Orte beinhaltet, die für ein nachfolgendes Aufnehmen
von Sicherungselementabschnitten 5 gedacht ist (sicherungsbildende
Orte bzw. Stellen 12) wird in einer geeigneten Weise mit
einem Isolatorharz geformt, um so einen geformten Harzabschnitt 7 zu
bilden. In einer bevorzugten Ausführungsform wird das Einsetzformen
bewirkt, um Fensterabschnitte 8 zu bilden. In einem derartigen
Fall sind nur die sicherungsbildenden Orte 12, welche für ein Aufnehmen der
Sicherungselementabschnitte 5 gedacht sind, zu der Außenseite
hin durch die Fensterabschnitte 8 offenliegend bzw. freigelegt.
Um in dem geformten Harzabschnitt 7 Raum für Fensterabschnitte 8 zu
reservieren, kann der einsetzformende Stempel beispielsweise mit
einer Konvexität
bzw. Ausbuchtung entsprechend den Fensterabschnitten 8 versehen sein.
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Die
freigelegten bzw. freigesetzten sicherungsbildenden Orte 12 werden
dann in vier Sicherungselementabschnitte 5 durch Stanzen
geformt, während
drei Verbindungsstangen 11 durch denselben Stanzvorgang
entfernt werden. Die Flachstecker 4 werden somit voneinander
getrennt, um eine erwünschte
Sicherungseinheit 1 zu formen, die in 2 gezeigt wird.
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Die
so erzeugte Sicherungseinheit 1 wird in einen Sicherungskasten
bzw. eine Sicherungsdose 21, gezeigt in 4, vor einer Verwendung eingesetzt. Der
Sicherungskasten 21 weist eine rechtwinkelige bzw. rechteckige
röhrenförmige Gestalt
mit oben und unten offenen Enden auf. Eine obere Öffnung 22 und
eine untere Öffnung
bzw. Bodenöffnung 24 weisen
somit jeweils eine rechtwinkelige Oberfläche auf. Der äußere Randabschnitt
der oberen Öffnung 22 ist
mit einer Vielzahl von Stopmitteln bzw. Anschlagmitteln 27 und
einem flachen Fixierabschnitt 28 versehen. Der Innenraum
der Sicherungsdose bzw. des Sicherungskastens 21 wird in
vier Einfassungen durch drei Isolatortrennwände 23 unterteilt.
Die obere und untere Öffnung 22 und 24 des
Sicherungskastens 21 werden deshalb durch vier quadratische
Bereiche definiert. Die vier Einfassungen bzw. Einschließungen bilden
vier Räume,
um Anschlüsse
zu beinhalten (nicht in den Figuren gezeigt), welche an ein elektrisches
Kabel preßzupassen
sind. Vorzugsweise ist ein Abschnitt der In nenfläche des Sicherungskastens 21,
dessen Innenfläche
jede der vier Einfassungen definiert, mit einer Lanzenstruktur versehen,
um den Anschluß darin
einzuhängen.
Das andere Ende des Anschlusses wird mit einem entsprechenden elektrischen
Kabel preßgepaßt, welches
einen Kabelbaum bilden wird.
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Ein
oberer Abschnitt einer jeden Trennwand 23 ist mit einem
Schlitz 25 versehen, welcher sich vertikal von oben zu
einem Punkt auf halbem Weg nach unten erstreckt. Die Schlitze 25 weisen
für alle Einfassungen
dieselbe Breite auf. Die Breite des Schlitzes 25 entspricht
der Stärke
bzw. Dicke des geformten Harzabschnitts 7 der Sicherungseinheit 1,
so daß die
Sicherungseinheit 1 in dem Sicherungskasten 21 durch
ein Einsetzen des geformten Harzabschnitts 7 in den Schlitz 25 fixiert
wird (siehe 8). Zwei
gegenüberliegende
Positionen auf den kleineren Innenflächen des Sicherungskastens 21,
welche mit den Kreuzungspunkten mit einer durch die Schlitze 25 gehenden
Ebene übereinstimmen,
sind jeweils mit einem Paar von führenden bzw. Führungsrippen 26 versehen.
Die beiden Führungsrippen 26 desselben
Paars erstrecken sich parallel zueinander von der Spitze des Sicherungskasten 21 zu
einem Punkt auf halbem Weg nach unten. Der Abstand zwischen den
beiden Führungsrippen 26 ist
angeordnet, um im wesentlichen mit der Dicke bzw. Stärke des
geformten Harzabschnitts 7 der Sicherungseinheit 1 übereinzustimmen.
Dementsprechend werden, wenn die Sicherungseinheit 1 in
den Sicherungskasten 21 hineingegeben wird, die beiden
Abschlußränder des
geformten Harzabschnitts 7 durch die beiden Paare von Führungsrippen 26 gehalten
(siehe 8(a)).
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6 und 7 zeigen
eine Sicherungsabdeckung 41 zum Schützen der Sicherungseinheit 1.
Die Sicherungsabdeckung 41 ist aus einem Isolatormaterial,
beispielsweise einem Harz hergestellt. Die Sicherungsabdeckung 41 umfaßt eine
Abdeckplatte 42, eine Abdeckverbindung bzw. ein Abdeckgelenk 43 und
einen Gelenkabschnitt 44, welcher diese kombiniert bzw.
vereint. Die Abdeckplatte 42 bedeckt und schützt den
Stromversorgungsanschluß für eine Batterie,
welche beispielsweise in einem Automobil montiert bzw. angeordnet
ist. Die äußere Seitenfläche der
Spitze bzw. Oberseite der Abdeckplatte 42 ist mit einer
Kennzeichnung markiert, um zu warnen bzw. hinzuweisen, daß sie einen
Stromversorgungsanschluß umschließt. Die
Abdeckverbindung 43 ist so montiert, daß die obere Öffnung 22 des
Sicherungskastens 21 geschlossen wird. Die Abdeckverbindung 43 trägt integral
gebildete Einhakmittel 45 an Positionen, welche mit jenen
der Anschlagmittel 27 übereinstimmen.
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Dementsprechend
sind, wenn die Sicherungsabdeckung 41 auf dem Sicherungskasten 21 plaziert
ist, die einhakenden bzw. Einhakmittel 45 an den Anschlagmitteln 27 eingehakt
bzw. eingehängt. Die
Abdeckverbindung 43 ist somit sicher auf der oberen Öffnung 22 des
Sicherungskastens 21 fixiert bzw. befestigt.
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Es
werden zwei Paare von Abdeckführungsrippen 46 auf
der hinteren Fläche
bzw. Seite der Abdeckverbindung 43 zur Verfügung gestellt.
Der Abstand zwischen den Abdeckführungsrippen 46 ist entworfen
bzw. ausgebildet, um im wesentlichen derselbe zu sein wie die Dicke
des geformten Harzabschnitts 7 der Sicherungseinheit 1.
Dementsprechend sind, wenn die Sicherungseinheit 1 eingebaut bzw.
installiert und die Sicherungsabdeckung 41 montiert ist,
zwei Abschlußrän der des
geformten Harzabschnitts 7 durch die beiden Paare der Abdeckführungsrippen 46 gehalten.
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Entsprechend
einem Herstellungsverfahren der Erfindung ist, wenn die Sicherungselementabschnitte 5 gebildet
werden, der äußere Umfangsbereich
der elementbildenden Orte 12 (beabsichtigt zum Ausbilden
der Sicherungselementabschnitte 5) bereits mit einem geformten
Harzabschnitt 7 verstärkt.
Aufgrund dieser Struktur sind, selbst wenn schmale Sicherungselementabschnitte 5 ausgebildet werden
sollen, sie weniger empfindlich für eine Belastung, welche andernfalls
ein Krümmen
oder Biegen der Sicherungselemente verursachen könnten. Mit anderen Worten sind
die Sicherungselementabschnitte 5 widerstandsfähiger gegenüber einer
Verformung oder einem Brechen und behalten eine entsprechende bzw.
geeigneten Festigkeit während
deren Herstellung. Als ein Ergebnis kann die Sicherungseinheit 1,
wie klein auch deren elektrische Kapazität ist, relativ leicht hergestellt
werden.
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Entsprechend
dem Verfahren der Erfindung können
vier Sicherungselementabschnitte 5, welche unterschiedliche
Breiten aufweisen, leicht durch nur einen Stanzstempel gebildet
werden. Kosten, die für ein
Vorbereiten von Stempeln hervorgerufen werden, können somit auf ein Minimum
reduziert werden. Als eine Auswirkung können die Sicherungseinheiten 1 und
die gesamten Zusammenbauten, welche diese Sicherungseinheiten 1 beinhalten,
zu geringen Kosten erzeugt werden.
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Entsprechend
dem vorliegenden Herstellungsverfahren sind die Endabschnitte von
benachbarten Flachsteckern 4 anfänglich miteinander durch Verbindungsstangen 11 verbunden.
Der strukturell verstärkende
Effekt dieser Konstruktion stellt sicher, daß die wechselweisen Positionen
der Flachstecker 4 passend bis zu einem Moment beibehalten
werden, wenn die Sicherungselementabschnitte 5 durch ein Stanzen
gebildet werden. Zusätzlich
sind, wie oben erwähnt,
die Sicherungselementabschnitte 5 vor einer Belastung geschützt, welche
ein Krümmen
oder Biegen der Sicherungselemente verursachen kann. Die Sicherungselementabschnitte 5 sind
somit weniger anfällig
für eine
Verformung oder ein Brechen.
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Wie
aus dem Obigen verständlichen
wurde, werden die Verbindungsstangen 11 zu demselben Zeitpunkt
entfernt, wie die Sicherungselementabschnitte 5 gebildet
werden. Das Vorhandensein der Verbindungsstangen 11 erhöht daher
nicht die Arbeitsschritte als Ganzes, während es ermöglicht,
die Sicherungseinheiten 1 leicht und effizient herzustellen.
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Darüber hinaus
behindert, da der Stanzvorgang an den Orten ausgeführt wird,
welche durch die Fensterabschnitte 8 frei liegen, der geformte
Harzabschnitt 7 nicht einen derartigen Vorgang. Die Sicherungselementabschnitte 5 können somit
sehr leicht gebildet werden.
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In
der Vergangenheit war eine Vielzahl von individuell bzw. einzeln
hergestellten Sicherungselementen an einer Sicherungseinheit fixiert.
Im Vergleich sind gemäß der erfinderischen
Sicherungseinheit 1 vier Flachstecker 4 und vier
Sicherungselementabschnitte 5 in demselben Stück einer
leitfähigen
Metallplatte 2 gebildet. Diese Konstruktion umgeht den
Bedarf für
eine Anzahl von Muttern und Bolzen bzw. Schrauben, welche klassischerweise
für ein Fixieren
bzw. Befestigen der Sicherungselementabschnitte in eine Sicherungseinheit 1 verwendet
werden, ebenso wie für
ein Fixieren der Sicherungseinheit 1 in einem Sicherungskasten 21.
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Bediener
werden somit von mühsamen
Vorgängen
eines Einschraubens von Bolzen bzw. Schrauben in Muttern befreit.
Zusätzlich
kann ein Fixieren der Sicherungseinheit 1 in dem Sicherungskasten 21 viel
leichter als in der Vergangenheit erledigt werden.
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In
der erfinderischen Sicherungseinheit 1 ist der Umfangsbereich
des Sicherungselementabschnitts 5, welcher dazu neigt,
mechanisch schwach zu sein, durch einen geformten Harzabschnitt 7 geschützt, so
daß die
Sicherungseinheit 1 aus sich selbst eine ausreichende mechanische
Festigkeit bezieht. Bei einer derartigen Konstruktion sind, selbst wenn
die Sicherungselementabschnitte 5 dünn und schmal ausgeführt sind,
diese nicht anfällig
für eine Verformung
als solche. Darüber
hinaus macht das Vorhandensein des geformten Harzabschnitts 7 die Sicherungseinheit 1 wasserdichter.
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Weiters
ist bei der Sicherungseinheit 1 der Erfindung der Sicherungselementabschnitt 5 fortwährend nach
außen
hin durch den Fensterabschnitt 8 freigelegt. Der Sicherungselementabschnitt 5 kann somit
visuell unabhängig
von dem für
den geformten Harzabschnitt 7 verwendeten Material untersucht werden.
Wenn der Sicherungselementabschnitt 5 durch den Durchgang
eines übermäßigen Stroms
geschmolzen wird, kann beispielsweise dieser Zustand leicht durch
ein menschliches Auge erfaßt
bzw. detektiert werden.
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Die
Struktur der Sicherungseinheit 1 kann sehr leicht modifiziert
bzw. geändert
werden, um verschiedene Ausführungsformen
wie folgt zu erzeugen.
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Die
Anzahl der Flachstecker 4, welche als Ausgangsanschlüsse verwendet
werden, ist nicht auf vier begrenzt, wie dies in der obigen Ausführungsform
erläutert
bzw. beispielhaft angegeben wird. Es können einer, zwei oder drei
sein. Es können
auch mehr als vier sein. Die Form der Flachstecker 4 kann auch
nach Wunsch modifiziert werden.
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Gleichermaßen kann
der Eingangsanschluß 3 eine
andere als die eine oben beschriebene Konfiguration aufweisen oder
nicht das Durchtrittsloch 6 für ein Verschrauben beinhalten.
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Wenn
nur ein Flachstecker 4 vorgesehen ist, kann die Anzahl
der Sicherungselementabschnitte 5 ebenso auf eins reduziert
werden.
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Das
verwendete Isolationsmaterial ist nicht auf den oben angeführten geformten
Harzabschnitt 7 begrenzt, sondern kann beispielsweise Gummi
sein. Gleichermaßen
kann das Isolator- bzw. Isolationsmaterial entsprechend einem anderen
Verfahren als dem Einsetzformen geformt werden.
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Wenn
ein Gummi als Isolationsmaterial verwendet wird, kann der Sicherungselementabschnitt 5 durch
ein Stanzen gebildet werden, ohne den Fensterabschnitt 8 auszubilden.
Ein Grund für
das Gestatten bzw. Ermöglichen
eines derartigen Ausbildungsschritts ist, daß, da der Gummi ein gutes elastisches Material
ist, sich innerhalb des Gummis wenig Belastung bildet und folglich
kein Riß durch
einen derartigen Vorgang gebildet werden wird.
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Wie
oben erwähnt
wurde, werden die Verbindungsstangen 11 zu demselben Zeitpunkt
entfernt, wie der Sicherungselementabschnitt 5 durch Stanzen
gebildet wird. Sie können
aber auch in einem getrennten Verfahren bzw. Prozeß beseitigt
werden.
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Darüber hinaus
kann die Verwendung von Verbindungsstangen 11 nicht erforderlich
sein, wenn für
den Sicherungselementabschnitt 5 kein Risiko besteht sich
zu verformen oder aufzubrechen.
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Anstatt
eines Stanzens kann der Sicherungselementabschnitt 5 auch
durch beispielsweise ein Ätzen
gebildet werden.
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Der
Fensterabschnitt 8 kann in einer anderen Form als einer
rechtwinkeligen bzw. rechteckigen Form sein, beispielsweise einer
kreisförmigen
oder dreieckigen Form. Der Fensterabschnitt 8 kann auch eine
einzelne große
Einheit sein, welche eine Vielzahl von sicherungsformenden Orten 12 beinhaltet, wodurch
ein gemeinsamer Fensterabschnitt 8 gebildet wird.
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung
der technischen Konzepte ersichtlich gemacht, auf welchen die vorliegende
Erfindung basiert.
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Erstens
kann der Eingangsanschluß der
vorliegenden Erfindung direkt mit einem Stromversorgungsanschluß von Batterien
verbunden sein.
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Zweitens
kann der Eingangsanschluß der Erfindung
für den
Stromversorgungsanschluß für Batterien
in einem Automobil verwendet werden.
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Drittens
kann jeder der Ausgangsanschlüsse in
der Form eines Flachsteckers sein, welcher mit einem pressend fixierenden
Anschluß verbunden
sein kann, welcher in einem Kabelbaum zur Verfügung gestellt wird. Entsprechend
dieser Konstruktion kann die Sicherungseinheit auf eine sehr gesicherte
Weise mit einem Kabelbaum verbunden sein.
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Viertens
kann die Sicherungseinheit im wesentlichen in der Form einer Harke
bzw. eines Rechens oder einer Gabel sein.
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Fünftens kann
der Eingangsanschluß mit
einem Bolzen- bzw. Schraubenloch versehen sein, welches nicht mit
dem Isolator- bzw. Isolationsmaterial bedeckt sein muß. Durch
ein Fixieren bzw. Festlegen mit Bolzen bzw. Schrauben kann der Eingangsanschluß an den
Stromversorgungsmitteln auf eine gesicherte Weise festgelegt werden.
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Sechstens
können
die Verbindungsstangen dünner
als die elektrisch leitfähige
Platte ausgeführt sein.
Die Verbindungsstangen werden somit sehr leicht weggestanzt.
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Siebtens
sind die Verbindungsstangen außerhalb
des Bereichs geformt, wo das Isolationsmaterial beschichtet ist.
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Achtens
werden der Eingangsanschluß und die
Ausgangsanschlüsse
zuerst in der elektrisch leitfähigen
bzw. leitenden Platte gebildet. Ein Bereich der leitfähigen Platte,
beinhaltend die Orte, wo die Sicherungselementabschnitte gebildet
sind, wird dann mit einem Isolatormaterial geformt. Diese Orte für ein Sicherungselement
werden nachfolgend in Sicherungselementabschnitte umgeformt bzw.
transformiert. Dementsprechend können
die Sicherungselementabschnitte unabhängig von ihrer Breite an einer vorbestimmten
Position in leichter und wirtschaftlicher Weise geformt werden.
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Neuntens
ist ein Bereichsabschnitt der elektrisch leitfähigen Platte (welche einen
Eingangsanschluß mehrere
Ausgangsanschlüsse
und mehrere diese verbindenden Sicherungselementabschnitte beinhalten
kann) mit einem Isolatormaterial geformt. Zusätzlich ist das Isolatormaterial
mit Fensterabschnitten versehen, durch welche die Sicherungselementabschnitte
bzw. Schmelzelementabschnitte zur Außenseite hin frei liegen bzw.
freigelegt sind. Diese Sicherungseinheit kann leicht und zu geringen
Kosten gebaut bzw. konstruiert werden. Weiters vermittelt die erzielte
bzw. erhaltene Sicherungseinheit eine ausreichende mechanische Stärke bzw.
Festigkeit und kann leicht in einen Sicherungskasten bzw. eine Sicherungsdose
montiert werden. Darüber
hinaus können
die Sicherungselementabschnitte durch direkte Beobachtung inspiziert
bzw. untersucht werden.
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Ein
Hauptvorteil der Erfindung ist, daß die Sicherungseinheit in
einer leichten und wirtschaftlichen Weise unabhängig von der Stromkapazität und Anzahl
der Sicherungselementabschnitte hergestellt wird.
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Ein
weiterer Vorteil besteht in der Tatsache, daß die Sicherungselementabschnitte
vor einer Verformung oder einem Brechen während eines Herstellens der
Sicherungseinheit geschützt
sind.
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Ein
anderer Vorteil ist, daß in
einer bevorzugten Ausführungsform
die Sicherungselementabschnitte durch eine direkte Augenbeobachtung
inspiziert werden können.