DE60009100T2 - Stufenlos regelbares getriebe - Google Patents

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    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description

  • Die Erfindung betrifft ein mechanisches Getriebe, mit dem ein festes oder variables Übersetzungsverhältnis zwischen zwei drehenden Teilen wie in der DE 812 618 C beschrieben und entsprechend zu dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 10 verwirklicht werden kann.
  • Das Europäische Patent Nr. 0 688 407 beschreibt ein mechanisches Getriebe, das aus einem Rahmen, einer ersten drehbar in dem Rahmen angeordneten Welle und einer zweiten Welle parallel zu und exzentrisch relativ zu der ersten Welle besteht. Die erste Welle trägt ein paar von konischen Reibscheiben, zwischen denen ein Schubband angeordnet ist. Die zweite Welle weist eine Anlegscheibe auf, die zwischen die Reibscheiben reicht und in die das Schubband eingreift. Durch Verstellen der zweiten Welle in einer Richtung rechtwinklig zu axialen Richtung wird das Schubband zwischen den Reibscheiben verschoben, wodurch ein unterschiedliches Übersetzungsverhältnis realisiert wird.
  • Bei dem oben beschriebenen Getriebe muss die zweite Welle verstellbar sein. Dies erfordert große konstruktive Maßnahmen, um die Welle verstellbar auszuführen und ebenso, um den Antrieb von irgendetwas durch die Welle zu ermöglichen.
  • Weiter ist der Bereich von Übersetzungsverhältnissen begrenzt, die eingestellt werden können.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, den oben genannten Stand der Technik weiterzuentwickeln. Es ist weiter Aufgabe der Erfindung, ein Getriebe mit einer beschränkten Anzahl von Teilen vorzusehen.
  • Die oben genannten Aufgaben werden durch die Merkmale von Anspruch 1 und 10 gelöst.
  • Das erfindungsgemäße Getriebe hat den Vorteil, dass die Eingangswelle und die Ausgangswelle in einer festen Beziehung zueinander angeordnet sind. Das Getriebe kann dadurch auf einfache Weise in einem bestehenden Antriebsstrang angeordnet werden, und es ist nicht notwendig, Maßnahmen für eine verstellbare Welle zu ergreifen.
  • Gemäß einem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des Getriebes weisen die Eingangs- und Ausgangswelle jeweils eine Scheibe mit einer schüsselförmigen Oberfläche derart auf, dass die konischen Flächen die erste und bzw. die zweite Reibfläche bilden, und der Körper weist auf jeder Seite zwei radscheibenförmige Rücksprünge koaxial zu der Rotationsachse derart auf, dass die Zylinderflächen die dritte bzw. die vierte Reibfläche bilden.
  • Gemäß einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des Getriebes weisen die Eingangs- und Ausgangswelle jeweils eine Scheibe mit einem koaxialen scheibenförmigen Rücksprung derart auf, dass die Zylinderflächen des Rücksprungs die erste bzw. die zweite Fläche bilden, und der Körper weist an jeder Seite eine schüsselförmige Fläche derart auf, dass die zwei konischen Flächen die dritte bzw. die vierte Reibfläche bilden.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Getriebes weichen die Durchmesser der beiden scheibenförmigen Rücksprünge voneinander ab.
  • Aufgrund des unterschiedlichen Durchmessers ist es möglich, den Bereich der Übersetzungsverhältnisse zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle zu verschieben.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel ist ein Stabilisierungsteil in dem scheibenförmigen Rücksprung angeordnet, wobei das Teil sich in radialer Richtung soweit erstreckt, wie das Schubband in dem Rücksprung angeordnet ist.
  • Dieses Stabilisierungsteil stellt sicher, dass das Schubband nicht aus seiner Fluchtlinie gedrückt werden kann. Auf Grund der Position des Angriffspunkts der Reibungskräfte auf die Verbindungselemente wird das Schubband dazu tendieren, zu knicken. Das Schubband wird dabei auf unerwünschte Weise belastet, und es kann weniger Leistung übertragen werden.
  • Bei einem weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des Getriebes weist das Schubband eine durchgehende Anzahl von wechselweise aneinander liegenden Schubverbindern auf.
  • Es ist ebenso möglich, dass das Schubband ein durchgehendes flexibles Band aufweist.
  • Bei einem weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel des Getriebes sind die erste und zweite Reibfläche identisch und sind die dritte und vierte Reibfläche identisch.
  • Die schüsselförmigen Flächen sind bevorzugt konische Flächen mit gleichen Spitzenwinkeln. Der Körper kann sich hierbei durch eine geradlinige Bewegung vorwärts bewegen.
  • Dadurch wird es überflüssig, dass die Wellen axial einstellbar sind, und mit günstig gewählten technischen Vorrichtungen kann eine ausreichende axiale Anpresskraft und eine ausreichende Anpresskraft bei dem Schubband erreicht werden.
  • Die Wahl eines geeigneten Mechanismus ermöglicht es, die Größenordnung der Anpresskraft automatisch abhängig von dem übertragenen Moment zumachen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel kann zumindest ein Schubband erfindungsgemäß aus Edelstahl, Hartmetallmaterial oder Keramikmaterial hergestellt werden.
  • Wenn Kraft mit dem oben beschriebenen Getriebe übertragen wird, wird dabei eine bestimmte Wärmemenge in dem Getriebe erzeugt. Diese Wärme resultiert aus der Reibung zwischen Schubband und Reibfläche. Um eine längere Lebensdauer zu erreichen, ist es wünschenswert, ein solches Getriebe kühlen zu können. Eine Kühlung findet bevorzugt mittels eines Kühlmittels statt. Der Nachteil davon ist jedoch, dass viele Materialkombinationen aus Schubband und Reibfläche einen merklichen Abfall des Reibungskoeffizienten zeigen, wenn die Kontaktflächen mit einem Kühlmittel benetzt werden. Wenn jedoch das Schubband aus Keramikmaterial gebildet ist, bleibt der Reibungskoeffizient praktisch gleich, unabhängig davon, ob die Fläche mit einem Kühlmittel wie etwa Wasser gekühlt wird oder nicht.
  • Das Schubband kann ebenso aus Edelstahl oder Hartmetall gebildet werden.
  • Ein zusätzlicher Vorteil des Herstellens des Schubbands aus Keramikmaterial oder gesintertem Metall ist, dass mit diesem Herstellungsverfahren komplizierte Formen auf einfache Weise hergestellt werden können.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel sind Kühlungsmittel zum Kühlen des Schubbands mit einer Kühlflüssigkeit wie etwa Wasser vorgesehen.
  • Diese und andere Merkmale der vorliegenden Erfindung werden weiter erläutert mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen:
  • 1 zeigt schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Getriebes,
  • 2 zeigt schematisch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Getriebes,
  • 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Getriebes und
  • 4 zeigt eine Variante des erfindungsgemäßen Getriebes,
  • 5 zeigt ein viertes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel,
  • 6 zeigt ein fünftes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel und
  • 7a und 7b zeigen ein sechstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel.
  • 1 zeigt schematisch einer Eingangswelle 1 und eine Ausgangswelle 2. Eine schüsselförmige Scheibe 3 ist an der Eingangswelle angeordnet und eine schüsselförmige Scheibe 4 an der Ausgangswelle 2. Die schüsselförmige Scheibe 3 hat eine erste Reibfläche 5 und die andere schüsselförmige Scheibe 4 hat eine zweite Reibfläche 6. Ein Körper 7 ist verstellbar zwischen den schüsselförmigen Scheiben 3, 4 angeordnet. Dieser Körper 7 weist an jeder Seite zwei scheibenförmige Rücksprünge 8 auf, in denen ein Schubband angeordnet ist. Die Außenflächen dieser Rücksprünge formen dementsprechend eine dritte 12 und vierte 13 Reibfläche.
  • Die Eingangswelle 1 und die Ausgangswelle 2 sind in einem Rahmen (nicht dargestellt) mittels Lager 10 montiert. Der Körper 7 ist ebenso mittels eines Lagers 11 montiert und ist in der Richtung des Pfeils P verstellbar.
  • Wenn die Eingangswelle angetrieben wird, beginnt der Körper 7 durch den Kontakt des Schubbands 9 mit der ersten Reibfläche 5 und der dritten Reibfläche 12 sich zu drehen. Weil der Körper 7 sich dreht, wird es wiederum beginnen, die Ausgangswelle 2 durch den Kontakt der vierten Reibfläche 13 mit dem Schubband 9 und den Kontakt des Schubbands 9 mit der zweiten Reibfläche 6 zu drehen.
  • Durch Verstellen des Körpers 7 in Richtung des Pfeils P kann der radiale Abstand zwischen der Eingangswelle 1 und dem Kontaktpunkt der Reibfläche 5 mit dem Schubband 9 variiert werden. Der Abstand zwischen der Ausgangswelle 2 und dem zugehörigen Kontaktpunkt des Schubbands 9 mit der Reibfläche 6 kann dadurch ebenso geändert werden. Durch Verstellen des Körpers 7 in Richtung des Pfeils P kann daher das Verhältnis zwischen beiden dargelegten Abständen geändert werden, wobei zwischen der Eingangswelle 1 und der Ausgangswelle 2 ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis bewirkt wird.
  • 2 zeigt eine Variante des in 1 dargestellten Getriebes. Entsprechende Bauteile sind mit denselben Bezugszeichen bezeichnet und werden nachfolgend nicht weiter erläutert.
  • Der Körper 7, der in Richtung des Pfeils P verstellbar ist, weist wiederum an jeder Seite einen scheibenförmigen Rücksprung 8 auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen jedoch diese Rücksprüngen 8 nicht denselben Durchmesser auf. Zugeordnete Schubbänder 20 und 21 sind in diesen zwei Rücksprüngen mit unterschiedlichem Durchmesser angeordnet.
  • Durch das Antreiben der Eingangswelle 1 wird das Schubband 20 durch die erste Reibfläche 5 bewegt. Dieses Schubband 20 treibt dann der Körper 7 mit einer gewissen Umfangsgeschwindigkeit an. Da der Rücksprung, in dem das Schubband 21 platziert ist, bei diesem Ausführungsbeispiel einen kleineren Durchmesser aufweist, wird das Schubband 21 mit einer niedrigeren Umfangsgeschwindigkeit als das Schubband 20 angetrieben, wodurch die Ausgangswelle 2 ebenfalls mit einer anderen Geschwindigkeit (Drehzahl) als die Welle 1 angetrieben wird.
  • 3 zeigt ein drittes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel des Getriebes. Dieses Getriebe weist eine Eingangswelle 30 und eine Ausgangswelle 31 auf. Die Außenenden der beiden Wellen 30, 31 sind mit einer Scheibe 32 versehen, von denen jede mit einem radscheibenförmigen Rücksprung 33 versehen ist. Schubbänder 34 sind in diesen Rücksprüngen 33 platziert.
  • Angeordnet zwischen Eingangswelle 30 und Ausgangswelle 31 ist ein Körper 35 das einen X-förmigen Querschnitt aufweist. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Eingangswelle 30 und Ausgangswelle 31 kann durch Verstellen des Körpers 35 in Richtung des Pfeils P variiert werden.
  • Die Reibflächen der schüsselförmigen Flächen der Scheiben 3, 4 in den ersten beiden Ausführungsbeispielen und das Gehäuse 35 mit X-förmigen Querschnitt können irgend eine gewünschte Form aufweisen. Im Falle von irregulär geformten Querschnitten der Flächen kann es jedoch erforderlich sein, dass zumindest eine der Wellen in axialer Richtung einstellbar ist, gegebenenfalls mit Federspannung, so dass eine ausreichende Anpresskraft der Schubbänder 9, 34 sichergestellt wird. Als eine Folge von irregulär geformten Oberflächen kann hierbei die Einstellbewegung des Körpers 7, 35 nichtlinear sein. Dies bringt zusätzliche konstruktive Probleme mit sich. Falls jedoch die Oberflächen konische Flächen mit einem gleichen Öffnungswinkel sind, wird die Einstellbewegung linear, und unter bestimmten Bedingungen ist es nicht einmal notwendig, die Wellen in axialer Richtung einstellbar auszulegen.
  • In 4 ist eine erfindungsgemäße Variante eines Getriebes dargestellt. Dieses Getriebe weist ein Gehäuse 40 auf, in dem eine Eingangswelle 41 und eine Ausgangswelle 42 montiert sind. Über ein Zahnrad 43 treibt die Eingangswelle 42 ein anderes Zahnrad 44 an, das wiederum eine Hilfswelle 45 antreibt. Ein Arm 46 ist drehbar an dieser Hilfswelle 45 montiert. An diesem Arm 46 ist ein Körper 47, das Ähnlichkeiten zu dem Körper 7, 35 der vorhergehenden Ausführungsbeispiele aufweist, montiert. Ein einzelnes Schubband 48 ist in diesen Körper 47 eingesetzt. Das Schubband 48 ist an beiden Seiten in Kontakt mit scheibenförmigen Teilen 49 die ebenfalls in dem Gehäuse 40 montiert sind. Eines der scheibenförmigen Teile 49 ist über Zahnräder 50 mit der Ausgangswelle 42 verbunden.
  • Der Abstand zwischen der zentralen Achse der scheibenförmigen Teile 49 und dem Kontaktpunkt dieser Teile mit dem Schubband 48 kann durch Drehen des Arms 46 variiert werden. Dabei ist wesentlich, dass die scheibenförmigen Teile 49 axial verstellt werden können, um ausreichenden Platz für das Schubband vorzusehen. Die Teile 49 müssen daher unter Federspannung stehen, so dass eine ausreichende Anpresskraft auf das Schubband sichergestellt ist.
  • Durch Antreiben des Körpers 47 mittels Zahnräder 51 kann ein Antriebsdrehmoment auf die scheibenförmigen Teile 49 unter unterschiedlichen Abständen um die zentrale Achse übertragen werden. Das Übersetzungsverhältnis zwischen Eingangswelle 41 und Ausgangswelle 42 kann dadurch durch Drehen des Arms 46 variiert werden.
  • Indem der Körper 47 gleich dem Körper 7 des ersten Ausführungsbeispiels ausgeführt wird, kann das Zahnrad 51 auf dem Körper zwischen den Schubbändern angeordnet werden, und das Zahnrad kann einen Durchmesser aufweisen, der kleiner ist als der Durchmesser der Schubbänder.
  • Bei allen gezeigten Ausführungsbeispielen ist der Körper 7, 35, 47 zumindest radial verstellbar. Der Körper 7, 35 ist weiterhin axial verstellbar, und der Körper 47 ist tangential verstellbar, um die Position der Kontaktflächen der Schubbänder zu variieren.
  • Dies ermöglicht es, durch Antreiben der Eingangswelle und Verstellen des Körpers ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis zwischen der Eingangswelle und der Ausgangswelle einzustellen.
  • 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem, im Vergleich zu dem Ausführungsbeispiel der 1, die Ausgangswelle durch einen übertragend angeordneten Streifen 60 ersetzt ist. Die Übertragungsbewegung ist senkrecht zu der Zeichnungsfläche.
  • 6 zeigt ein fünftes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel 62. Dieses Ausführungsbeispiel 62 weist eine Eingangswelle 63 und eine Ausgangswelle 64 auf. Beide Wellen tragen jeweils ein Reibrad 65 bzw. 66. Ein Körper 67 ist verstellbar und drehbar zwischen diesen Reibrädern 65, 66 angeordnet. Dieser Körper 67 besteht aus einem Grundteil 68 mit einer zylindrischen Reibfläche 75 an jeder Seite. Trocken-Film Gleitscheiben 69 sind in den zwei symmetrischen Rücksprüngen des Grundteils 68 platziert, um die Reibung herabzusetzen. Weiter sind in den Rückspringen Schubbänder 70 platziert, an denen Reibflächen 65, 66 auf der einen Seite und 75 auf der anderen anliegen.
  • Das Schubband 70 liegt zwischen dem Grundkörper 68 und einem Stabilisierungsteil 71, der sich in radialer Richtung so weit wie das Schubband 70 erstreckt. Ebenfalls in dem Stabilisierungsteil ist eine zylindrische Reibfläche 75 angeordnet, die als Lauffläche für das Schubband über einen Teil des Randes dient. Dieses Stabilisierungsteil stellt sicher, dass das Schubband nicht knickt, wodurch das Schubband besser belastet wird und eine größere Leistung übertragen werden kann. Die Kontaktfläche 72 des Schubbands kann auch gekrümmt sein, wodurch man bessere Laufeigenschaften des Getriebes erhält und wodurch der Wirkungsgrad des Getriebes erhöht wird.
  • In den 7a und 7b ist ein mechanisches Getriebe 81 dargestellt, das eine Eingangswelle 82 mit einer Reibfläche 83 hieran, eine Ausgangswelle 84 und einer Reibfläche 85 hieran aufweist. Zwischen den Reibflächen 83 und 85 ist ein verstellbares Reibelement 86 angeordnet, durch das das Übersetzungsverhältnis zwischen Eingangswelle 82 und Ausgangswelle 84 eingestellt werden kann.
  • Das Reibelement 86 weist einen Rahmen 87 auf, der verstellbar ist. Eine Hülse 89 ist in diesem Rahmen 87 über Lager 88 montiert. Die Hülse 89 ist an der Innenseite mit einem Schraubgewinde 90 versehen. Zwei Körper 92 und 93 sind in diesem Schraubgewinde mittels Kugeln 91 angeordnet. Zwischen den Körpern 92 und 93 sind Tellerfedern 94 angeordnet, die die zwei Körper voneinander weg drücken. Es ist offensichtlich, dass die Wirkungsweise der Tellerfedern auch beispielsweise durch eine Spiralfeder oder eine Gasdruckfeder erreicht werden kann. Die Körper 92 und 93 sind an den Seiten vorgesehen und auf die jeweiligen Reibflächen 83 und 85 mit einem Schubband 95 bzw. 96 gerichtet.
  • Die Tellerfedern 94 stellen sicher, dass die Schubbänder 95, 96 in Kontakt mit den jeweiligen Reibflächen 83 und 85 gebracht werden. Wenn nun ein Drehmoment auf die Welle 82 übertragen wird, werden durch die Drehung der Reibfläche 83 das Schubband 95 und dadurch das Gehäuse 92 weiter bewegt. Auf Grund des Schraubgewindes 90 stellt sich der Körper 92 relativ zu der Hülse 89 in Richtung der Reibfläche 83 ein. Dies führt zu einer gewissen Anpresskraft des Schubbands 95 auf die Reibfläche 83. Wenn die Anpresskraft ausreichend groß ist, wird das Schubband durch die Drehung der Welle 82 weiterbefördert.
  • Da in dem ersten Augenblick die Ausgangswelle 84 still steht, wird der Körper 93 auf Grund der Reibung zwischen dem Schubband 96 mit der Reibfläche 85 zurückgehalten. Weil die Hülse 89 sich dreht, stellt sich der Körper 93 nun relativ zu dieser Hülse in Richtung der Reibfläche 85 so ein, dass der Anpressdruck zwischen Schubband 96 und Reibfläche 85 ansteigt. Sobald der Anpressdruck ausreichend groß ist, beginnt die Ausgangswelle 84 sich zu drehen, und ein Drehmoment der Eingangswelle 82 kann so auf die Ausgangswelle 84 übersetzt werden.
  • Die Ausgangswelle 84 ist in axialer Richtung A einstellbar. In der Hülse 89 ist ein Sicherungselement 97 angeordnet, das den Körper 93 daran hindert, aus dem Schraubgewinde aufgrund der Tellerfedern 94 herauszulaufen, wenn die Ausgangswelle 84 von dem Reibelement 86 weg bewegt wird. 7a zeigt die nicht eingreifende Stellung.
  • In 7b wiederum liegt die Ausgangswelle 84 an dem Reibelement 86 an, wobei der Körper 93 von den Sicherungselement 97 freigekommen ist.
  • Wenn sich die Welle 84 zurück bewegt, wird ein beträchtlicher Schlupf zwischen der Stahlreibfläche 85 und dem Schubband 96 auftreten. Dies erzeugt Wärme, die auf einfache Weise mit einem Kühlmittel wie etwa Wasser abgeführt werden kann.
  • Da die Reibkoeffizienten geschmierter und nicht geschmierter Kontaktflächen praktisch die gleichen sind, kann ausreichend Kraft von der Eingangswelle an die Ausgangswelle übertragen werden, während das Getriebe auch gekühlt werden kann.

Claims (13)

  1. Mechanisches Getriebe mit: – einem Rahmen; – einer Eingangswelle (1) mit einer ersten Reibfläche (5), wobei die Welle drehbar an dem Rahmen angeordnet ist; – einer Ausgangswelle (2), die drehbar an dem Rahmen parallel zur Eingangswelle angeordnet ist, mit einer zweiten Reibfläche (6); – einem drehbaren Körper (7) mit einer dritten und einer vierten Reibfläche (12, 13), der zur zumindest radialen Verschiebung an dem Rahmen zwischen der Eingangs- und Ausgangswelle angeordnet ist; wobei die Reibflächen (5, 6, 12, 13) rotationssymmetrisch sind, die Reibflächen zumindest eine axiale Komponente besitzen und zumindest eine von erster und dritter Reibfläche (5, 12) und zumindest eine von zweiter und vierter Reibfläche (6, 13) eine radial gerichtete Komponente aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass – ein erstes Schubband (9) zwischen der ersten und dritten Reibfläche (5, 12) angeordnet ist und mit diesen zusammenwirkt und – ein zweites Schubband (9) zwischen der zweiten und vierten Reibfläche (6, 13) angeordnet ist und mit diesen zusammenwirkt, wobei die Kontaktbereiche der ersten und dritten Reibfläche (5, 12) mit dem ersten Schubband (9) im wesentlichen diametral gegenüber liegen und wobei die Kontaktbereiche der zweiten und vierten Reibfläche (6, 13) mit dem zweiten Schubband (9) im wesentlichen diametral gegenüber liegen.
  2. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs- und Ausgangswelle jeweils eine Radscheibe mit einer schüsselförmigen Oberfläche derart aufweisen, dass die Kegelflächen jeweils die erste und zweite Reibfläche bilden, und dass der Körper an jeder Seite zwei radscheibenförmige Rücksprünge koaxial zu der Rotationsachse derart aufweist, dass die Zylinderflächen jeweils die dritte und vierte Reibfläche bilden.
  3. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingangs- und Ausgangswelle jeweils eine Radscheibe mit einem koaxialen radscheibenförmigen Rücksprung derart aufweisen, dass die Zylinderflächen der Rücksprünge jeweils die erste und zweite Fläche bilden, und dass der Körper an jeder Seite jeweils schüsselförmigen Oberfläche derart aufweist, dass die zwei Kegelflächen jeweils die dritte und vierte Reibfläche bilden.
  4. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchmesser der beiden radscheibenförmigen Rücksprünge voneinander abweichen.
  5. Mechanisches Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stabilisierungsteil in dem radscheibenförmigen Rücksprung angeordnet ist, wobei das Teil sich in radialer Richtung soweit erstreckt, wie das Schubband in dem Rücksprung angeordnet ist.
  6. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubband eine Anzahl von wechselseitig aneinander anliegenden Schubgliedern aufweist.
  7. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubband einen flexiblen Riemen aufweist.
  8. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und zweite sowie die dritte und vierte Reibfläche identisch sind.
  9. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 8 und 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die schüsselförmigen Flächen Kegelflächen sind.
  10. Mechanisches Getriebe mit: – einem Rahmen; – einer Eingangswelle (1) mit einer ersten Reibfläche (5), wobei die Welle drehbar an dem Rahmen angeordnet ist; – Ausgangsmitteln mit einer zweiten Reibfläche; – einem drehbaren Körper (7) mit einer dritten und einer vierten Reibfläche (12, 13), der zur zumindest radialen Verschiebung an dem Rahmen zwischen der Eingangswelle (1) und den Ausgangsmitteln angeordnet ist; wobei erste, dritte und vierte Reibfläche rotationssymetrisch sind, die Reibflächen zumindest eine axiale Komponente besitzen und zumindest eine von erster und dritter Reibfläche und zumindest eine von zweiter und vierter Reibfläche eine radial gerichtete Komponente aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsmittel – einen verschiebbar angeordneten Körper (60), der senkrecht zu der Rotationsachse der Eingangswelle (1) verschiebbar ist – ein erstes Schubband (9), das zwischen der ersten und dritten Reibfläche (5, 12) angeordnet ist und mit diesen zusammenwirkt, und – ein zweites Schubband (9), das zwischen der zweiten und vierten Reibfläche (6, 13) angeordnet ist und mit diesen zusammenwirkt, aufweisen, wobei die Kontaktbereiche der ersten und dritten Reibfläche (5, 12) mit dem ersten Schubband (9) im wesentlichen diametral gegenüber liegen und wobei die Kontaktbereiche der zweiten und vierten Reibfläche mit dem zweiten Schubband (9) im wesentlichen diametral gegenüber liegen.
  11. Mechanisches Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schubband aus Edelstahl, hartem Material oder Keramik gefertigt ist.
  12. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibfläche, die dem zumindest einen Schubband zugeordnet ist, eine Stahlfläche ist.
  13. Mechanisches Getriebe nach Anspruch 11 oder 12, gekennzeichnet durch Kühlmittel zum Kühlen des zumindest einen Schubbands mit einer Kühlflüssigkeit wie etwa Wasser.
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