-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Stromversorgung,
zum Steuern und Betreiben von elektrischen Lichtquellen allgemein.
-
Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung zur
Stromversorgung, zum Steuern und Betreiben von Lichtquellen mit
elektromagnetischer Strahlung wie Halogen-Dampflampen, sogenannte
Halogen-Metalldampflampen, also Lampen, die eine Infrarotstrahlung
aussenden, und speziell Entladungs- oder Lumineszenzlampen, bei welchen
die Emission durch eine elektrische Entladung (Bogen) in Gas, Dampf
oder einer Mischung aus Gas und Dämpfen zur Abgabe von ultravioletter Strahlung
in den verschiedenen Wellenlängenbereichen
erzeugt wird. Diese ultraviolette Strahlen abgebenden Typen von
Lampen werden benutzt in allen Anlagen zum Auftragen einer Schicht
von Schutzsubstanz, eines Überzuges
und ähnliches,
so wie Lacke, Glasuren, Klebstoffe, Farben und ähnliche Substanzen auf halbfertige
oder fertige Trägerprodukte wie
Holz, Keramik oder mit Glasfaser verstärktem Kunststoff, Papier und
amorphen Trägermaterialien, und
welche jeweilige Trockenverfahren anwenden, bei denen die Produkte,
nachdem sie mit einer Schicht von Schlitzsubstanz versehen sind,
mit Hilfe eines Förderbandes,
unterhalb der genannten Lampen bewegt werden, welche ein wirkungsvolles
und schnelles Trocknen der vorgenannten Substanzen erlauben. Es
ist noch zu bemerken, dass im Verlauf der vorliegenden Beschreibung
einfach der Ausdruck „Lampe" benutzt wird, um
die verschiedenen Typen der oben erwähnten Lampen zu benennen.
-
Heute
ist bei den oben beschriebenen Typen von Anlagen die Verwendung
von Gruppen zur Stromversorgung der Lampen bekannt, welche im wesentlichen
einen Transformator enthalten, um die Spannung des Stromverteilungsnetzes
der Stromspannung der Lampe anzupassen, und eine Impedanz, angeschlossen
in Serie an die Lampe und in der Lage, den Einschaltstrom im Augenblick
des Einschaltens der Lampe zu begrenzen, ein elektrisches Bedienugsgerät, dazu
bestimmt, die vorgenannte Impedanz kurz zu schliessen, sobald die
Lampe ihren anfänglichen
Einschaltstrom erschöpft
hat und ihre elektrischen Parameter sich stabilisiert haben, sowie einen
eventuellen, in Serie an die Lampe angeschlossenen Leistungsregler,
welcher eine Veränderung
von Hand des Arbeitspunktes der Lampe selbst erlaubt. Die Sekundärwicklung
des Transformators ist mit einer Anzahl von unterschiedlichen Ausgängen versehen,
von welchen jeder an einen bestimmten Punkt der Sekundärwicklung
angeschlossen ist, um am Ausgang eine bestimmte Leistung zu liefern, die von
Ausgang zu Ausgang von einem Mindestwert bis zu einem Höchstwert
variiert. Um in der Lage zu sein, die Leistungsabgabe der Lampe
zu verändern, muss
der Bediener notwendigerweise die Anlage abschalten und von Hand
den Ausgang wechseln, indem er zum Beispiel die Lampe von einem
Ausgang mit geringerer Leistung, an welchen sie angeschlossen war,
trennt, um die Lampe dann an einen anderen Ausgang mit höherer Leistung
anzuschliessen, wenn eine höhere
Leistungszufuhr erforderlich ist, oder andernfalls an einen Ausgang
mit geringerer Leistung, wenn eine geringere Leistungszufuhr an die
Lampe erforderlich ist. Das vorgenannte elektrische Bedienungsgerät, das in
der Lage ist, die vorgenannte Impedanz kurz zu schliessen, sobald
die Lampe ihren anfänglichen
Einschaltstrom erschöpft hat
und die elektrischen Parameter sich stabilisiert haben, enthält einen
Fernschalter, der parallel zu der vorgenannten Impedanz angeschlossen
ist. Der Fernschalter ist an einen Hilfskreis angeschlossen, welcher
eine Vorrichtung zum Begrenzen des Einschaltstromes der Lampe bildet
und ihr Vorheizen begünstigt.
Beim Einschalten der Lampe wird der Hilfskreis gespeist und liefert
Leistung an einen Zeitgeber mit einer Erregungsverzögerung.
Solange die Verzögerungszeit
nicht abgelaufen ist, erregt der Zeitgeber nicht den Fernschalter,
der offen bleibt, und in dem Stromversorgungskreis der Lampe bleibt
die Impedanz bestehen und die Lampe arbeitet folglich nicht mit
ihrer maximalen Leistung, festgelegt durch einen der Ausgänge, mit
welchen sie an die Sekundärwicklung
des Transformators angeschlossen ist, sondern wird mit einer Spannung
und einem Strom gespeist, der durch den Spannungsabfall an der Impedanz
begrenzt wird, um den Einschaltstrom des Bogens im Inneren der Lampe
selbst zu begrenzen. Nachdem die Verzögerungszeit des Zeitgebers
abgelaufen ist, erregt der Zeitgeber den Fernschalter, welcher den Stromversorgungskreis
schliesst und die Lampe arbeitet mit voller Leistung.
-
Aus
der obigen Beschreibung wird es offensichtlich, dass es mit einer
solchen Speisungsvorrichtung nicht möglich ist, eine direkte und
kontinuierliche Leistungssteuerung der Lampe zu erhalten, da die
Steuerung von einem diskreten ON-OFF-Typ ist und bei angehaltener Anlage
von Hand durch Wechseln des Anschlusses des Versorgungskreises an
die verschiedenen, an der Sekundärwicklung
des Transformators positionierten Ausgänge ausgeführt wird.
-
Ausserdem,
sobald der Fernschalter erregt und durch Ausschliessen der vorgenannten
Impedanz geschlossen ist, bleibt die Lampe kontinuierlich mit einer
bestimmten Leistung gespeist, die durch den Typ des zuvor gewählten Ausgangs
festgelegt ist. Der einzig mögliche
Eingriff bei solchen Typen von Stromversorgungsvorrichtungen sieht
das Anordnen einer Steuerung an dem vorgenannten Förderband
vor, das mit einem „Schlepp"-Schalter versehen
ist, welcher Schalter, wenn ein Fehler auftritt und das Band anhält, das
Anhalten des Bandes erfasst und den Fernschalter öffnet, so
dass die Leistungszufuhr an die Lampe über die vorgenannte Impedanz
erlaubt ist, welche es aus den oben beschriebenen Gründen ermöglicht,
die der Lampe zugeführte
Leistung zu reduzieren und damit jedes fehlerhafte Trocknen der
erwähnten
Substanzen zu verhindern, zurückzuführen beispielsweise
auf eine überlange Verweildauer
der lackierten Produkte unter der Lampe. Es ist auf jeden Fall offensichtlich,
dass dieser Typ der Steuerung ebenfalls eine diskrete ON-OFF-Steuerung der Lampe
ist und nicht kontinuierlich.
-
Aus
der obigen Beschreibung ergibt sich, dass mit solchen Stromversorgungsvorrichtungen die
Lampen eine schwankende Stabilität
ihrer Abstrahlung aufweisen, zurückzuführen auf
die Schwankung der verschiedenen elektrischen Speisungsparameter
der Lampe selbst, und das Fehlen der Abstrahlungsstabilität führt zu einem
fehlerhaften Trockenverfahren.
-
Zweck
der vorliegenden Erfindung ist, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden,
indem eine Vorrichtung vorgesehen wird, in der Lage, Lampen auf
eine kontinuierliche, automatische Weise und in Realzeit mit Strom
zu versorgen, zu steuern und zu betätigen, wobei eine Abstrahlungsstabilität der Lampen
vorgesehen ist, um fehlerhafte Trockenphasen der vorgenannten verwendeten
Substanzen zu verhindern. Nach der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung
nach einem oder mehreren der anhängenden
Ansprüche
realisiert. Die technischen Eigenschaften der Vorrichtung gehen
deutlicher aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung hervor, ausgeführt unter
Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen, welche eine Ausführung rein
als ein nicht begrenzendes Beispiel zeigen, und von denen
-
1 schematisch eine allgemeine
Ausführung
eines Stromversorgungs-, Steuer- und Antriebskreises zeigt;
-
2 zeigt schematisch eine
erste vorgezogene und vollständigere
Ausführung
des Kreises aus 1;
-
3 zeigt schematisch eine
alternative Ausführung
des Kreises aus 2;
-
4 zeigt schematisch eine
weitere Ausführung
des Kreises aus 2;
-
5 zeigt ein Detail des Kreises
aus 4.
-
Unter
Bezugnahme auf die Abbildungen der beiliegenden Zeichnungen ist
mit der Bezugsnummer 1 insgesamt ein Abschnitt einer Anlage
zum Trocknen von Schutzsubstanzen, so wie Lacke, Glasuren, Klebstoffe,
Farben und ähnliche
Substanzen auf halbferfertigen oder fertigen Trägerprodukten 2, wie
Holzplatten, Keramik oder mit Glasfaser verstärktem Kunststoff, Papier und
amorphen Trägermaterialien,
bezeichnet, und welche Anlage ein jeweiliges Trockenverfah ren anwendet,
bei welchem die Produkte 2, nachdem sie mit einer Schicht
von Schutzsubstanz versehen sind, der Einfachheit halber hier nachstehend
als Lacke bezeichnet, mit Hilfe eines um zwei Riemenscheiben 4,
von denen eine durch ein entsprechendes Antriebsmittel 35 angetrieben
ist, ringförmig
geschlossenen Förderbandes 3 weitergeleitet
werden, und zwar entlang einer entsprechenden vorgegebenen Bahn
P unterhalb einer Trockenstation 5 enthaltend Lampen 6,
welche ein wirkungsvolles und schnelles Trocknen der vorgenannten
Lacke erlauben. Die Anlage 1 ist mit einer Vorrichtung 7 zur
Stromversorgung, zum Steuern und Betreiben der vorgenannten Lampen 6 versehen (von
denen nur eine gezeigt ist), welche aus Lampen 6 gebildet
werden, die eine elektromagnetische Strahlung abgeben, wie Halogen-Metalldampflampen,
die eine Infrarotstrahlung aussenden, und insbesondere Entladungs-
oder Lumineszenzlampen zur Abgabe von ultravioletten Strahlen in
verschiedenen Wellenlängenbereichen,
deren abgegebener Lichtstrom ein schnelles und geeignetes Trocknen der
Lacke selbst erlaubt. Die Vorrichtung 7 enthält einen
Versorgungskreis 8, der elektrische Parameter aufweist,
geeignet für
die elektrischen Eigenschaften der Lampen 6 und in der
Lage, Leistung an die Lampen 6 selbst mit einem vorgegebenen
Leistungswert zu liefern.
-
Wie
in einem grösseren
Detail in den 2 und 3 gezeigt ist, enthält der Versorgungskreis
einen Aufspanntransformator 9 mit einer Primärwicklung 10,
angeschlossen an ein schematisch mit R bezeichnetes Hauptgitter
und versehen mit einer Batterie für Kondensatoren 11 zum
Phasenausgleich, sowie eine Sekundärwicklung 12, angeschlossen über einen
entsprechenden Verbindungskreis 13 an die Enden 14 der
Lampen 6, welche in diesem spezifischen Falle aus einem
Paar von Kathoden 14 bestehen.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, ist
die Sekundärwicklung 12 des
Transformators 9 über
den jeweiligen Kreis 13 an erste Fühlermittel angeschlossen, allgemein
mit 15 bezeichnet, die geeignet sind, den Wert der elektrischen
Parameter des Versorgungskreises 8 zu messen, und gebildet
aus einem parallel angeschlossenen Spannungstransformator 16 und aus
einem Stromtransformator 17, der entlang einem der beiden
Speisungszweige der Lampe 6 in Serie mit letzterer eingesetzt
ist. Der Transformator 16 ist in der Lage, den Wert der
Ausgangsspannung aus der Sekundärwicklung 12 zu
messen, während
der Transformator 17 zum Messen des Ausgangsstromes aus
der Sekundärwicklung 12 des
Transformators 9 bestimmt ist.
-
Der
Versorgungskreis 8 enthält
ausserdem zweite Fühlermittel,
insgesamt mit 18 bezeichnet, welche zum Messen der Arbeitsparameter
der Lampen 6 bestimmt sind. Insbesondere enthalten die zweiten
Fühlermittel 18 einen
Fühler 19 zum Messen der
augenblicklichen, von den Lampen 6 abgegebenen Strahlungsleistung,
ein Paar von Fühlern 20 zum Messen
des Temperaturwertes, der von den Kathoden 14 der Lampen 6 während deren
Betriebs als Strahlungselemente von elektromagnetischen Abgaben
ultravioletter Strahlen erreicht wird, sowie einen Fühler 21 zum
Messen der Temperatur, die von dem Lack der Produkte 2 während der
jeweiligen Trockenphase erreicht wird.
-
Die
zweiten Fühlermittel 18 enthalten
ausserdem einen Fühler 22,
der an einer der Riemenscheiben 4 angeordnet und in der
Lage ist, die Vorlaufgeschwindigkeit des Förderbandes 3 zu messen, wobei
im Ausgang und in Realzeit der Wert der Geschwindigkeit V des Vorlaufs
der Produkte 2 entlang der vorgenannten Bahn P gegeben
wird, und zwar in einer Richtung F des Vorlaufs der Produkte 2 selbst hin
zu einer Betriebsstation zur Entnahme der Produkte 2 mit
den entsprechend getrockneten Lacken, schematisch mit einem Block 23 dargestellt.
-
Ausserdem
enthält
der Versorgungskreis 8 eine Steuer- und Antriebseinheit 24,
welche im Eingang an die vorgenannten ersten beziehungsweise zweiten
Fühlermittel 15, 18 angeschlossen
ist und im Ausgang an die Antriebsmittel 25, die auf den
Versorgungskreis 8 selbst wirken.
-
Die
Einheit 24 ist in der Lage, auf kontinuierliche Weise und
in Realzeit, alle jeweiligen Signale zu überwachen, die von dem vorgenannten
Spannungstransformator 16, dem Stromtransformator 17,
dem Fühler 19 zum
Messen der augenblicklichen, von den Lampen 6 abgestrahlten
Leistung, den Fühlern 20 zum
Messen der von den Kathoden 14 der Lampen 6 während deren
Betriebs erreichten Temperatur, von dem Fühler 21 zum Messen
des von dem Lack der Produkte 2 während der jeweiligen Trockenphase
erreichten Temperaturwertes und von dem Fühler 22 zum Messen
der Vorlaufgeschwindigkeit der Förderbandes 3 kommen,
und diese Werte mit jeweiligen vorgegebenen Bezugswerten der vorgenannten
gemessenen Parameter zu vergleichen, denen ein an die Lampen 6 gelieferter
Leistungswert entspricht, korrekt festgelegt und eingestellt je
nach der Art der für
den Lack erforderlichen Trocknung, insbesondere Trockenzeit und
Trockenwert. Die Einheit 24 ist in der Lage, während des
Betriebes jedes Mal, wenn wenigstens eins der genannten Eingangssignale
eine Veränderung
des betreffenden Parameters im Verhältnis zu dem betreffenden Bezugswert
anzeigt, ein entsprechendes Signal proportional zu der genannten
erfassten Veränderung
der genannten Parameter an die vorgenannten Antriebsmittel 25 auszusenden.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, enthalten
die vorgenannten Antriebsmittel 25 jeweilige elektromechanisch-elektronische
Antriebsmittel 26, in der Lage, die Impedanz des vorgenannten
Versorgungskreises 8 auf solche Weise zu verändern, dass
die elektrischen Parameter verändert
werden, gebildet durch Spannung und Strom an den Enden 14 der
Lampen 6 und in der Lage, ein jeweiliges Antriebssignal
proportional zu dem genannten, von der Einheit 24 empfangenen
Signal an den Versorgungskreis 8 auf solche Weise auszusenden,
dass auf den Versorgungskreis 8 selbst gewirkt wird, wobei
der vorgenannten Veränderung
von wenigstens einem der genannten Parameter, erfasst von den zuvor
erwähnten
Fühlern 15 und 18 entgegengewirkt
und dabei die Leistungsfähigkeit
der Lampen 6 auf einem bestimmten Wert beibehalten wird.
-
Die
vorgenannten elektromechanisch-elektronischen Antriebsmittel 26 enthalten
einen Magnetverstärker 27,
welcher nach der in 2 gezeigten Ausführung einen
Leistungskreis 28 enthält,
angeschlossen an einen Zweig des Versorgungskreises 8 und
in Serie an die Lampen 6, sowie einen Antriebskreis 29,
angeschlossen an die vorgenannte Steuer- und Antriebseinheit 24.
Der Leistungskreis 28 und der Antriebskreis 29 sind über einen
ferromagnetischen Kern 30 durch elektromagnetische Induktion miteinander
verbunden. Praktisch bilden der Leistungskreis 28 und der
Antriebskreis 29 eine Induktivität 31, deren an den
Versorgungskreis 8 angeschlossener Impedanzwert je nach
dem von der Einheit 24 empfangenen Signal veränderbar
ist, und welcher den Antriebskreis 29 selbst speist.
-
Wie
in der Ausführung
in 3 gezeigt, hat der
vorgenannte Magnetverstärker 27 den
jeweiligen Leistungskreis 28 in Serie an den Eingang der
Primärwicklung 10 des
Transformators 9 und den jeweiligen Antriebskreis 29 an
die vorgenannte Steuer- und Antriebseinheit 24 angeschlossen,
und zwar auf solche Weise, dass die Impedanz 31 der Primärwicklung 10 je
nach den Veränderungen
in den elektrischen Parametern, gemessen durch die Fühler 15 an der
Sekundärwicklung 12,
verändert
wird.
-
Wie
in den 2 und 3 gezeigt, enthält die Stromversorgungsvorrichtung 7 ausserdem
zusätzliche
zweite Fühlermittel 18,
bestehend aus Wärmepastillen 32 und 33,
die dicht an dem Aufspanntransformator 9 beziehungsweise
an dem Magnetverstärker 27 angeordnet
sind und dazu dienen, die Einheit 24 mit dem Temperaturwert
zu versehen, der während
des Betriebes durch den vorgenannten Transformator 9 und
den Magnetverstärker 27 selbst
erreicht wurde, sowie durch ein Arbeitspotentiometer 34,
das von dem Bediener bei Beginn eines Trockenzyklus benutzt wird,
um die Leistung des die Lampen 6 speisenden Versorgungskreises 8 zu
verändern und
einzustellen, und das als Bezugssystem für die Einheit 24 und
den Magnetverstärker 27 dient.
-
Wie
in den 2 und 3 gezeigt, ist an die Einheit 24 ebenfalls
ein Motor 35 für
den Antrieb der angetriebenen Riemenscheibe 4 angeschlossen,
ein erstes Mittel 36 zum Kühlen der Lampen 6 und
ein zweites Mittel 37 zum Kühlen der von dem Förderband 3 getragenen
Produkte 2, sowie ein sogenannter Schleppschalter 38,
der in der Lage ist, an die Einheit 24 ein Signal zu liefern,
das sich auf einen Vorlaufstopp des Bandes 3 entlang der
vorerwähnten Bahn
P bezieht. Die ersten und zweiten Kühlmittel 36, 37 werden
durch entsprechende Lüfter
gebildet, welche einen Strom von Kühlluft jeweils auf die Lampen 6 und
auf die Produkte 2 senden.
-
Wie
in den 2 und 3 gezeigt ist, enthält die Stromversorgungs-
und Steuervorrichtung 7 einen bekannten Kreis 39 zum
Schutz gegen Isolierverluste, dargestellt als ein Block 39.
-
Im
Betrieb ist es während
eines Zyklus des Trockenverfahrens mit der Stromversorgungs- und Steuervorrichtung 7 möglich, mit
Hilfe der Einheit 24 den Magnetverstärker 27 durch seinen
Antriebskreis 29 auszulösen,
wobei kontinuierlich und in Realzeit der Impedanzwert der veränderbaren
Induktivität 31 je
nach den Signalen verändert
wird, die von den vorgenannten und oben beschriebenen ersten und
zweiten Fühlermitteln 15 und 18 kommen,
so dass, wenn eine Veränderung
dieser Parameter auftritt, die den Lampen 6 zugeführte Leistung,
und insbesondere der Strom, der in dem Kreis 13 der Sekundärwicklung des
Aufspanntransformators 9 zirkuliert, verändert werden
kann, wobei die Strahlungslei stung der Lampen 6 nach einem
neuen Gleichgewicht anpasst wird, hervorgerufen durch die Veränderungen
der Parameter, deren Signale die Einheit 24 erreichen.
-
Auf
diese Weise wirkt die Einheit 24 selbst auf den Magnetverstärker 27 und
gleicht alle aufgetretenen Veränderungen
der elektrischen Speisungsparameter der Lampen 6 oder der
Arbeitsparameter der Lampen 6 selbst aus.
-
Es
ist wichtig hervorzuheben, dass zwischen den von den Fühlern 16 und 17 (TV
und TA) gemessenen elektrischen Parametern, den Arbeitsparametern
der Lampen 6 (Lampenleistung, Abgabeleistung usw.), gemessen
von den Fühlern 19, 20,
den Temperaturparametern der Produkte 2, gemessen von den
Fühlern 19 und
den Parametern der Geschwindigkeit V des Förderbandes 3, erfasst
durch die Fühler 22,
eine direkte Wechselbeziehung besteht. Die von den Fühlern 16 und 17 kommenden
Signale erfassen die elektrischen Parameter, welche die Leistungszufuhr
an die Lampen 6 über
den Kreis 13 bestimmen, welche zugeführte Leistung sich verändern kann,
zum Beispiel bei Veränderung
der Netzspannung R des Transformators 9. Wenn aus einem
Zustand des Gleichgewichts, hervorgerufen durch einen bestimmten,
in dem Kreis 13 zirkulierenden Strom, der Strom selbst
wechselt, so erfasst die Einheit 24 diese Stromveränderung
durch den Fühler 17 und
sendet ein Signal proportional zu dem Veränderungswert des Stromes, aus
einem Vergleich des neuen Stromwertes mit einem vorgegebenen Stromwert
kommend, an den Antriebskreis 29 des Magnetverstärkers 27 aus,
welcher Kreis wiederum eingreift und die Induktivität 31 des
Magnetverstärkers 27 verändert, wobei
die Lampen 6 mit derselben gleichbleibenden Leistung versehen
werden, wie sie vor dem Auftreten der Veränderung bestanden hat. Es ist
offensichtlich, dass, wenn der Strom stärker wird, der Verstärker 27 die
Impedanz 31 erhöht,
und umgekehrt, wenn der Strom abnimmt, der Verstärker 27 die Impedanz 31 verringert.
-
Wenn
die Fühler 20 eine übermässige Temperatur
der Lampen 6 erfassen, ist die Einheit 24 in der
Lage, die Lampen 6 mit dem Lüfter 36 zu kühlen oder
den Magnetverstärker 27 zu
erregen, welcher einen Strom von geringerer Stärke in dem Kreis 13 zirkulieren
lässt,
zum Beispiel durch Erhöhung
der Impedanz 31 in der oben beschriebenen Weise. Wenn sich
in ähnlicher
Weise zum Beispiel die Vorlaufgeschwindigkeit des Bandes 3 verändert, erregt die
Einheit 24 auf das von dem Fühler 22 kommende Signal
hin den Magnetverstärker 27,
welcher einen Strom von geringerer Stärke in dem Kreis 13 zirkulieren
lässt und
die Abgabeleistung der Lampen 6 der neuen Vorlaufgeschwindigkeit
V1 anpasst, die geringer ist als die Geschwindigkeit V. Der Strom
in dem Kreis 13 verstärkt
sich, wenn die Geschwindigkeit V1 grösser ist als die Geschwindigkeit
V. Dies erklärt
die Wechselbezie hung zwischen der Vorlaufgeschwindigkeit des Bandes 3 und
der Verweilzeit der Produkte unter den Lampen 6. Je mehr
die Geschwindigkeit V zunimmt, desto kürzer ist die Verweilzeit der
Produkte 2 unter den Lampen 6, welche folglich
mit einer höheren
Leistung gespeist werden, indem durch den Magnetverstärker 27 die
Zufuhr des Speisungsstroms an die Lampen 6 selbst erhöht wird.
Umgekehrt, je mehr die Geschwindigkeit V abnimmt, desto länger ist
die Verweilzeit der Produkte 2 unter den Lampen 6,
die folglich mit einer geringeren Leistung gespeist werden, um ein übermässig starkes
Trocknen des Lackes zu vermeiden, wobei durch den Magnetverstärker 27 und
auf die oben beschriebene Weise die Zufuhr des Speisungsstroms an
die Lampen 6 selbst verringert wird.
-
Nach
der in den 4 und 5 gezeigten Ausführung der
Stromversorgungs-, Steuer- und Betriebsvorrichtung 7 enthalten
die vorgenannten Antriebsmittel 25 einen Antriebsumformerkreis,
insgesamt bezeichnet mit der Bezugsnummer 40, welcher zwischen
dem Leistungsgitter R und dem Versorgungskreis 8 eingesetzt
ist. Wie in 5 gezeigt, enthält der Kreis 40 insbesondere
einen Gleichrichterkreis 41, welcher mit dem Eingang an
das Leistungsgitter R angeschlossen ist, üblicherweise mit einer Frequenz
von 50 oder 60 Hz, und mit dem Ausgang an einen Frequenzumformerkreis 42,
welcher wiederum am Ausgang an einen An triebskreis 43 angeschlossen
ist, verbunden im Ausgang mit der Primärwicklung 10 des vorgenannten
Transformators 9, welcher den Versorgungskreis 8 speist.
-
Der
Gleichrichterkreis 41 wandelt die Wechselstromspannung
am Eingang in eine Gleichstromspannung um und speist den Umformerkreis 42,
welcher im Ausgang eine pulsierende Rechteckwellenspannung mit einer
Frequenz von etwa 20 kHz liefert. Die Ausgangsfrequenz aus dem Umformerkreis 42 kann
von unterschiedlichen Werten sein, die beispielsweise zwischen einem
Mindestwert von 5 kHz und einem Höchstwert von 200 kHz schwanken
können,
weshalb wir diese Frequenz als eine Durchschnittsfrequenz angeben
könnten.
-
In
diesem Falle werden der Magnetverstärker 27 wie auch die
vorgenannten Antriebsmittel 26 durch den Antriebsumformerkreis 40 ersetzt,
welcher ebenfalls die Leistungszufuhr an den Versorgungskreis 8 steuert
und die Frequenz des genannten Kreises 8 reguliert. Der
Kreis 40, und insbesondere der Umformer 42 ist
an die vorgenannte Steuer- und Antriebseinheit 24 angeschlossen,
und der Betrieb unterscheidet sich nicht von dem Betrieb, der für die in den 2 und 3 gezeigten Ausführungen beschrieben wurde.
-
Die
aus der in den 4 und 5 gezeigten Ausführung erhaltenen
Vorteile bestehen in der Reduzierung der Abmessungen des Transformators 9 und
dessen Magnetkreis für
gleichmässig
zugeführte Leistung.
Bei Verwendung einer Durchschnittsfrequenz kann der Magnetkreis
des Transformator 9 beachtlich reduziert werden, und man
erhält
somit eine Reduzierung der Abmessung, der Verluste und der Heizung.
Ausserdem erlaubt die Möglichkeit,
die Lampen 6 mit einer höheren Frequenz zu speisen, das
Beibehalten einer gleichmässigeren
Abstrahlung, verglichen mit den erhaltenen Schwankungen, wenn die
Lampen 6 mit niedrigeren Frequenzen um 50/60 Hz gespeist
werden.
-
Zusammenfassend
erlaubt es die Erfindung, durch die oben beschriebene Steuer- und
Betriebsvorrichtung 7, die Leistungsfähigkeit der Abstrahlung der
Lampen 6 immer auf einem optimalen Wert zu halten, und
zwar je nach der für
die Lacke der Produkte 2 geforderten Art des Trocknens.
-
Die
so ausgelegte Erfindung kann zahlreichen Änderungen und Varianten unterliegen,
ohne dabei aus dem Zweckbereich des erfinderischen Konzeptes herauszugehen.
Ausserdem können
alle Teile durch technisch gleichwertige Elemente ersetzt werden.