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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Jalousie, insbesondere eine
Außenjalousie,
die auf der Außenseite
eines Gebäudes
angebracht ist. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Jalousie
mit einem Betätigungsmechanismus
zum Anheben, Absenken und Kippen ihrer Lamellen und einen Antriebsmechanismus
für die
Bewegung des Betätigungsmechanismus
in entgegengesetzte Richtungen, so daß der Betätigungsmechanismus die Lamellen
während
eines Wechsels ihrer Bewegungsrichtung zwischen Absenken und Anheben
kippen kann. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Jalousie mit
einem Betätigungsmechanismus
mit einer Zwischenposition vor der geschlossenen Kippstellung, die
durch Drehung der Lamellen in umgekehrter Richtung umgangen werden kann.
Ganz besonders betrifft die Erfindung einen Betätigungsmechanismus mit einem
verstellbaren Anschlag für
die vollständig
geöffnete
Lamellenkippstellung, so daß zwei
oder mehr Betätigungsmechanismen
beispielsweise in einer Tandem-Anordnung genutzt werden können, um
zwei oder mehr verschiedene (zum Beispiel obere und untere) Abschnitte
von Lamellen in einer Jalousie zu betätigen, so daß die Lamellen
in unterschiedlichen Winkeln ihre vollständig geschlossene Position
erreichen. Die Erfindung betrifft außerdem ganz besonders ein Getriebe,
das wirkend zwischen dem Betätigungsmechanismus
und dem Antriebsmechanismus angeordnet ist, um die Bewegungsgeschwindigkeit
des Betätigungsmechanismus
während
des Kippens der Lamellen zu verringern. Die Erfindung betrifft ebenfalls einen
Bandaufwickelkern, der verstellt werden kann, um Unterschiede in
der Länge
eines Hubbands der Jalousie aufzunehmen, beispielsweise zur Feineinstellung
der Höhe
ihrer Bodenschiene beim Einbau der Jalousie oder zum Ausgleich von
Unterschieden in der Dehnung des Hubbands im Lauf der Zeit.
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Jalousien
mit Betätigungs-
und Antriebsmechanismen sind allgemein bekannt, beispielsweise aus
EP 0 684 361 ,
EP 0356 690 ,
EP 0 190 626 (auf welchem der Oberbegriff
des beigefügten
Anspruchs 1 beruht),
EP 0 097
627 ,
DE 37
18 513 (C2) ,
DE
33 13 833 (C2) , GB 1 599 608 und
US 2 237 539 . Derartige Betätigungsmechanismen
sind häufig
insofern etwas schwierig zu betätigen,
als das Kippen der Lamellen ihrer Jalousien von einer Endstellung
in die andere oder das weitere Kippen über eine der Endstellungen
hinaus leicht dazu führen
könnte,
daß die Jalousien
unbeabsichtigt wieder angehoben werden. Derartige Betätigungsmechanismen
sind häufig
außerdem
relativ schwer zu montieren, was manchmal zu einer fehlerhaften
Funktion geführt
hat. Darüber hinaus
ist die Geschwindigkeit des Kippens der Lamellen ihrer Jalousien
bislang die gleiche wie die Geschwindigkeit des Anhebens und des
Absenkens der Lamellen. Infolgedessen ist mit einer Erhöhung der Geschwindigkeit
des Anhebens und Absenkens der Lamellen bislang eine Erhöhung der
Geschwindigkeit des Kippens der Lamellen verbunden, was es erschwert,
das Kippen der Lamellen genau zu steuern. Dies war vor allem ein
Problem bei Jalousien wie in
EP
0 684 361 und
US 2 237
539 beschrieben, die ein Paar von Betätigungsmechanismen umfassen,
um obere und untere Abschnitte von Lamellen zwischen verschiedenen
Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungen
zu kippen.
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Ein
verstellbarer Bandaufwickelkern ist ebenfalls allgemein bekannt,
beispielsweise aus
DE 22 25 853 .
Jedoch ist ein solcher Kern für
die Vornahme von Einstellungen nicht immer leicht zugänglich, und
er erfordert für
das einwandfreie Funktionieren außerdem eine Reihe von zusätzlichen
Bauteilen im Betätigungsmechanismus.
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Erfindungsgemäß wird ein
Betätigungsmechanismus
zum Anheben, Absenken und Kippen der Lamellen einer Jalousie bereitgestellt;
der Betätigungsmechanismus
umfassend: einen Trägerkörper zur
drehbaren Aufnahme einer drehbaren Antriebswelle, einen lösbaren Kupplungsmechanismus
mit mindestens einem ersten Element, das so angebracht ist, daß es durch
die Antriebswelle gedreht wird, und einem zweiten Element, das lösbar mit
dem ersten Element in Eingriff gebracht werden kann, um die Lamellen
zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Winkel-Endstellungen
zu bewegen, und Mittel zur Festlegung der ersten und zweiten Winkel-Endstellung,
dadurch gekennzeichnet, daß er weiter
umfaßt:
einen zurückziehbaren
Anschlag, der wirkend mit dem zweiten Element in Eingriff gebracht werden
kann, um das zweite Element in einer Zwischenposition zwischen der
ersten und der zweiten Winkel-Endstellung zu arretieren, und einen
zwischen der Antriebswelle und dem zurückziehbaren Anschlag angeordneten
Totgangmechanismus, welcher den wirkenden Eingriff des zurückziehbaren
Anschlags mit dem zweiten Element erst nach einer vordefinierten
Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle aktiviert bzw. deaktiviert.
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Dieser
Betätigungsmechanismus
kann so hergestellt werden, daß er
auch in einer ungünstigen Umgebung
an der Außenseite
eines Gebäudes
zuverlässig
und effizient funktioniert. Er ist ebenfalls leichter und kostengünstiger
zu montieren und zu betätigen.
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Es
ist vorteilhaft, wenn die Mittel, welche die erste und die zweite
Winkel-Endstellung bestimmen, Arretierungsmittel am Trägerkörper umfassen,
welche im Gebrauch mit dem zweiten Element zusammenwirken können.
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Es
ist ebenfalls vorteilhaft, wenn das zweite Element des lösbaren Kupplungsmechanismus
dafür vorgesehen
ist, die Lamellen durch ein als Drehpunkt dienendes Kippelement
zu bewegen, welches einen ersten Ring, einen zweiten Ring und einen
Zeitgeberring umfaßt,
die alle auf dem ersten Element drehbar in Eingriff sind, wobei
das als Drehpunkt dienende Kippelement dafür vorgesehen ist, die Lamellen
zwischen den entgegengesetzten ersten und zweiten Winkel-Endstellungen zu
kippen.
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Es
ist weiterhin vorteilhaft, wenn der Totgangmechanismus ein angetriebenes
Glied, welches sich im treibenden Eingriff mit der Antriebswelle
befindet und einen ersten am Umfang angeordneten Vorsprung hat,
mindestens eine Totgangscheibe mit einem zweiten am Umfang angeordneten
Vorsprung und ein ringförmiges
Kurvenglied umfaßt,
wobei der erste Vorsprung dafür
vorgesehen ist, daß er
nach jedem Drehrichtungswechsel erst nach einer vorbestimmten Umdrehung
mit der Totgangscheibe in Eingriff gebracht werden kann, und der
zweite Vorsprung wiederum dafür
vorgesehen ist, daß er
mit dem ringförmigen
Kurvenglied in Eingriff gebracht wird.
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Erfindungsgemäß wird ebenfalls
ein Getriebe für
eine Jalousie bereitgestellt, welches wirkend zwischen einem Antriebsmechanismus
der Jalousie und dem erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus angeordnet
werden kann und welches umfaßt: ein
Planetengetriebe mit einem Gehäuse,
das fest in einer Kopfschiene der Jalousie befestigt ist, ein Sonnenrad,
in das der Antriebsmechanismus treibend eingreift zur Drehung in
entgegengesetzte Richtungen, mehrere Planetenräder, die im angetriebenen Eingriff
mit dem Sonnenrad sind, einen Planetenrad-Abtriebsträger, der die Planetenräder trägt und treibend
in den Betätigungsmechanismus
eingreift, ein innenverzahntes Hohlrad, welches die mehreren Planetenräder umgibt
und sich im angetriebenen Eingriff mit diesen befindet, eine Drehfeder,
die konzentrisch zwischen dem Gehäuse und dem Hohlrad angeordnet
ist, um das Hohlrad lösbar im
Gehäuse
gegen Verdrehung zu halten, wobei das Hohlrad einen Vorsprung hat,
der mit einem Mitnehmer an einem Ende der zweiten Drehfeder in Eingriff
gebracht wird, und ein Finger am Planetenradträger mit einem Mitnehmer am
anderen Ende der Drehfeder in einer Richtung in Eingriff gebracht
wird, in der die Drehfeder und das Hohlrad vom Gehäuse gelöst werden,
so daß sie
sich nach einer vordefinierten Umdrehung in eine der beiden entgegengesetzten
Richtungen mit dem Sonnenrad drehen können. Mit einem solchen Getriebe
ist es möglich,
abhängig
von der Größe der Kopfschiene
und der zu übertragenden
Kräfte
Drehzahlreduzierungen mit einer Übersetzung
von 2:1 bis 4:1 zu erreichen.
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Erfindungsgemäß wird weiterhin
eine Jalousie bereitgestellt, insbesondere eine Außenjalousie, die
auf der Außenseite
eines Gebäude
montiert ist, welche den erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus und/oder
das erfindungsgemäße Getriebe umfaßt. Vorteilhafterweise
umfaßt
die Jalousie mindestens zwei Betätigungsmechanismen
sowie einen oberen Lamellenabschnitt und einen unteren Lamellenabschnitt,
wobei sich eine der Winkel-Endstellungen
des ersten Betätigungsmechanismus
von denen eines zweiten Betätigungsmechanismus
unterscheidet und wobei der erste Betätigungsmechanismen dafür vorgesehen
ist, die Lamellen des unteren Abschnitts zu kippen und der zweite
Betätigungsmechanismus
dafür vorgesehen
ist, die Lamellen des oberen Abschnitts zu kippen.
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Erfindungsgemäß wird weiterhin
ein verstellbarer Bandaufwickelkern für eine Jalousie bereitgestellt,
der im erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus
verwendet werden kann und der so eingestellt werden kann, daß er Unterschiede
in der Länge eines
Hubbands der Jalousie aufnimmt, und der einen Rillenscheibenkörper mit
einer Spule zwischen einem Paar von Rillenscheibenflanschen umfaßt, wobei
die Spule mit einem Schraubengewinde versehen ist, in das ein zur
Einstellung dienender Schraubverschluß eingedreht wird, der vorzugsweise
eine Weite hat, die etwa dem Abstand zwischen den Rillenscheibenflanschen
entspricht.
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Weitere
Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden näheren Beschreibung besonderer Ausführungsformen
und der entsprechenden Zeichnungen deutlich. Es zeigen:
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1 – einen
Aufriß der
Querseite eines erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus
zur Bewegung der Lamellen einer Jalousie;
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2 – einen
Längsschnitt
durch den Betätigungsmechanismus
entlang der Linie II-II in 1; ein vorderer
Abschnitt eines Arretierungshebels befindet sich im Eingriff mit
einem Zeitgeberring eines Kupplungsmechanismus, und ein hinterer
Abschnitt des Arretierungshebels folgt einem Kurvenglied eines Totgangmechanismus;
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3 – eine Explosionsdarstellung
des Kupplungsmechanismus des in 2 dargestellten Betätigungsmechanismus;
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3A – eine perspektivische
Darstellung des ersten Rings des in 3 dargestellten
Kupplungsmechanismus;
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3B – eine perspektivische
Darstellung des zweiten Zeitgeberrings des in 3 dargestellten
Kupplungsmechanismus;
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3C – eine perspektivische
Darstellung des Zeitgeberrings des in 3 dargestellten
Kupplungsmechanismus zur Festlegung von Drehstellungen der Lamellen
der Jalousie;
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4 – eine Explosionsdarstellung
des Arretierungshebels und des Totgangmechanismus des in 2 dargestellten
Betätigungsmechanismus;
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4A – eine perspektivische
Darstellung einer Totgangscheibe des in 4 dargestellten
Totgangmechanismus, jedoch von einer entgegengesetzten Seite;
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4B – einen
Aufriß des
ringförmigen
Kurvenglieds des in 4 dargestellten Totgangmechanismus,
jedoch von einer entgegengesetzten Seite;
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4C – eine Aufsicht
von unten auf das in 4B dargestellte ringförmige Kurvenglied,
die dessen axial verlaufende Kurve zeigt;
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4D – eine perspektivische
Darstellung des in 4, 4B und 4C dargestellten
Kurvenglieds;
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4E – eine perspektivische
Darstellung des in 4 dargestellten angetriebenen
Zwischenglieds;
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4F – eine perspektivische
Darstellung des in 4 dargestellten Arretierungshebels;
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5 – einen
Längsschnitt, ähnlich wie 2,
der den Betätigungsmechanismus
mit seinem zurückziehbaren
Arretierungshebel außer
Eingriff mit dem Zeitgeberring des Kupplungsmechanismus zeigt;
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6 – eine schematische
Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform einer Jalousie,
die mit vier der in 1 bis 5 dargestellten
Betätigungsmechanismen
versehen ist, welche von einem einzigen Antriebsmechanismus und
einem Paar von Getrieben angetrieben ist;
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7 – eine schematische
Phantomzeichnung einer Längsseite
von einem der Getriebe aus 6, wie entlang
der Linie VII-VII in 6 dargestellt, jedoch ohne die
Kopfschiene der Jalousie;
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8 – einen
Querschnitt des Getriebes in 7 entlang
der Linie VIII-VIII in 7; und
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9 – eine Explosionsansicht
von einem der in 6 bis 8 dargestellten
Getriebe.
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In
diesen Figuren werden entsprechende Teile in verschiedenen Ausführungsformen
mit entsprechenden Namen und den gleichen letzten beiden Bezugsziffern
bezeichnet.
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Ein
erfindungsgemäßer Betätigungsmechanismus 1 ist
in 1 bis 5 dargestellt. Er umfaßt einen
Trägerkörper 3,
der zusammen mit einem Trägerkörperdeckel 5 ein
Gehäuse
für Komponenten
eines Kupplungsmechanismus 4 bildet, der dafür vorgesehen
ist, mit Tragleiter-Seitenschnüren 7 und 9 in und
außer
Eingriff gebracht zu werden, welche die Lamellen 11 einer
ansonsten herkömmlichen
Jalousie 12 drehend kippen.
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Axial
durch den Trägerkörper 3 verläuft eine in
Längsrichtung
angeordnete, drehbare Antriebswelle 13, wie am besten aus 3 zu
ersehen ist. Die Antriebswelle 13 wird von einem herkömmlichen Umkehrmotor
oder ähnlichem
angetrieben, entweder direkt oder über ein Getriebe wie in 7 bis 9 dargestellt.
Der Kupplungsmechanismus 4 innerhalb des Trägerkörpers 3 ist
zur Drehung durch die Antriebswelle 13 montiert. Der Kupplungsmechanismus umfaßt: als
ein erstes Element einen Rillenscheibenkörper 15, der sich
mit der Antriebswelle 13 dreht, und als ein zweites Element
eine erste Drehfeder 17, die lösbar mit dem Rillenscheibenkörper 15 durch Reibung
in Eingriff ist. Der Rillenscheibenkörper 15 hat die Form
eines herkömmlichen
Rillenscheibenkörpers
für eine
Spule zum Aufwickeln eines Hubbands (nicht dargestellt), um die
Lamellen einer Jalousie anzuheben. Der Rillenscheibenkörper 15 umfaßt eine
außen
zylindrische, nach hinten verlaufende erste Nabe 19 zur
Aufnahme der ersten Drehfeder 17 auf ihrer Außenseite
und eine innerhalb des Rillenscheibenkörpers angeordnete mittige,
nicht kreisförmige,
axial verlaufende erste Bohrung 21. Die erste Bohrung hat
eine Querschnittsform, die komplementär zum viereckigen Querschnitt
der in ihr angeordneten Antriebswelle 13 ist. Der Rillenscheibenkörper 15 umfaßt ebenfalls
einen hinteren ersten Rillenscheibenflansch 23 und einen
vorderen zweiten Rillenscheibenflansch 25, die parallel
zueinander angeordnet sind und gemeinsam eine Spule zum Aufwickeln
eines Hubbands (nicht dargestellt) am vorderen Ende des Rillenscheibenkörpers bilden.
Der zweite Rillenscheibenflansch 25 ist vorzugsweise als ein
getrenntes Element ausgeführt,
was die Herstellung des Rillenscheibenkörpers 15 vereinfacht.
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Wie
ebenfalls aus 3 ersichtlich ist, hat die erste
Drehfeder 17 einen ersten radial nach außen gebogenen
Mitnehmer oder Haken 27 und einen zweiten radial nach außen gebogenen
Mitnehmer 29. Der erste Mitnehmer 27 der ersten
Drehfeder 17 befindet sich im Eingriff mit einem ersten
Ring 31 und ihr zweiter Mitnehmer 29 befindet
sich im Eingriff mit einem zweiten Ring 33, der an den
ersten Ring angrenzend und hinter diesem angeordnet ist. Diesbezüglich hat
die Vorderseite des ersten Rings 31 eine nach vorne offene
radial verlaufende erste Rille 31A (in 3A dargestellt),
welche das erste Ende 27 der ersten Drehfeder 17 auf
herkömmliche
Weise aufnimmt, und die Vorderseite des zweiten Rings 33 hat eine
nach vorne offene radial verlaufende zweite Rille 33A (in 3B dargestellt),
welche den zweiten Mitnehmer 29 der ersten Drehfeder 17 auf
herkömmliche
Weise aufnimmt. Der erste Ring 31 hat ebenfalls einen nach
hinten verlaufenden ersten Finger 35, der radial von der
Antriebswelle 13 beabstandet ist.
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Der
erste Ring 31 ist mit einer mittigen, axialen zweiten Bohrung 37 versehen,
durch welche er drehbar auf die erste Nabe 19 des drehbaren
Rillenscheibenkörpers 15 aufgesetzt
werden kann, wobei ein ringförmiger
Abstand um den vorderen Teil der ersten Nabe verbleibt, in welchem
die erste Drehfeder 17 untergebracht ist. Die radial verlaufende
erste Rille 31A auf der Vorderseite des ersten Rings 31 mündet ebenfalls
in die zweite Bohrung 37. Der zweite Ring 33 hat
eine mittige, axiale dritte Bohrung 39, durch welche der
zweite Ring drehbar auf eine außen zylindrische,
nach hinten verlaufende zweite Nabe 41 des ersten Rings 31 aufgesetzt
werden kann. Der erste Ring 31 und die Vorderseite seiner
zweiten Nabe 41 haben eine radial und axial verlaufende
dritte Rille 43, die das zweite Ende 29 der ersten
Drehfeder 17 aufnimmt, wenn der zweite Ring 33 drehbar auf
der zweiten Nabe 41 aufgesetzt ist. Im zusammengebauten
Betätigungsmechanismus 1 mündet die
radial verlaufende zweite Rille 33A auf der Vorderseite
des zweiten Rings 33 ebenfalls in dessen dritte Bohrung 39 und
die dritte Rille 43 des ersten Rings.
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Der
zweite Ring 33 hat ebenfalls eine außen zylindrische, nach hinten
verlaufende dritte Nabe 44 und ein axial offenes radial
gebogenes Fenster 45, welches radial von der Antriebswelle 13 um
denselben Abstand beabstandet ist wie der erste Finger 35. Die
Vorderseite des zweiten Rings 33 hat ein Oberflächenglied 46,
das die Vorderseite des Fensters 45 zwischen der zweiten
Rille 33A des zweiten Rings und einer angrenzenden seitlichen
Seite 45A des Fensters abdeckt. Der erste Finger 35 des
ersten Rings 31 erstreckt sich nach hinten in die Vorderseite des
Fensters 45, so daß er
an der seitlichen Seite 45A des Fensters und des Oberflächenglieds 46 anliegt,
wenn der erste Ring 31 und der zweite Ring 33 konzentrisch
drehbar auf der ersten Nabe 19 des Rillenscheibenkörpers 15 im
Betätigungsmechanismus 1 aufgesetzt
sind. Der erste Finger 35 kann sich innerhalb des Fensters 45 von
der seitlichen Seite 45A des Fenster seitwärts weg
bewegen, wird jedoch vom ersten Mitnehmer 27 der Drehfeder 17 an
einer Seitwärtsbewegung
in Richtung auf die seitliche Seite 45A des Fensters zu
gehindert.
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Der äußere Umfang
des ersten Rings 31 hat einen ersten Hohlraum 47,
der zu einer seitlichen Seite hin offen ist, um einen tangential
verlaufenden Endabschnitt einer ersten Lamellenkippschnur 49 aufzunehmen
und zu halten, die Teil der hinteren Tragleiter-Seitenschnur 7 ist oder mit
dieser verbunden ist. Der äußere Umfang
des zweiten Rings 33 hat einen ähnlichen zweiten Hohlraum 51,
der zur entgegengesetzten seitlichen Seite offen ist, um einen tangential
verlaufenden Endabschnitt einer zweiten Lamellenkippschnur 53 aufzunehmen
und zu halten, die Teil der vorderen Tragleiter-Seitenschnur 9 ist oder mit
dieser verbunden ist. Infolgedessen bewirkt eine gemeinsame Drehung
des ersten und zweiten Rings 31, 33, daß die Lamellenkippschnüre 48, 53 in entgegengesetzten
Richtungen um den ersten und den zweiten Ring gewickelt werden,
was die vordere und die hintere Tragleiter-Seitenschnur 7, 9 veranlaßt, sich
in entgegengesetzten vertikalen Richtungen zu bewegen, und dadurch
bewirkt, daß sich
die vorderen und hinteren Kanten der Lamellen 11 der Jalousie 12 in
vertikal entgegengesetzten Richtungen zwischen einer ersten und
einer zweiten Winkel-Endstellung (d. h. einer offenen und einer
geschlossenen Position) bewegen.
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Wie
ebenfalls aus 3 ersichtlich ist, hat der zweite
Ring 33 einen nach hinten verlaufenden zweiten Finger 55,
der radial von der Antriebswelle 13 um den gleichen Abstand
beabstandet ist wie der erste Finger 35. Der zweite Finger 55 grenzt
im Umfang an ein Ende des axial offenen Fensters 45. Der zweite
Finger 55 erstreckt sich in eine passende radial gebogene
vierte Rille (nicht dargestellt) in der Vorderseite eines Zeitgeberringes 57,
der an den zweiten Ring angrenzt und hinter diesem angeordnet ist. Diesbezüglich ist
die vierte Rille radial von der Antriebswelle 13 um denselben
Abstand beabstandet wie der zweite Finger 55 und hat etwa
dieselbe Länge
und Breite wie der zweite Finger.
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Der
Zeitgeberring 57 legt die erste und die zweite Winkel-Endstellung
der Lamellen 11 fest. Der Zeitgeberring 57 greift
in den ersten und zweiten Ring 31, 33 ein und
dreht sich koaxial gemeinsam mit diesen. Diesbezüglich hat der Zeitgeberring 57 eine
mittige, axiale vierte Bohrung 58, durch welche er drehbar
auf die dritte Nabe 44 des zweiten Rings 33 aufgesetzt
werden kann, und einen nach vorne verlaufenden dritten Finger 59 (in 3C dargestellt).
Der dritte Finger 59 ist radial von der Antriebswelle 13 um den
gleichen Abstand beabstandet wie der erste und der zweite Finger 53, 55 und
ist in Umfangsrichtung an der Vorderseite des Zeitgeberrings zwischen
dem ersten und dem zweiten Finger des Betätigungsmechanismus angeordnet.
Der dritte Finger 59 erstreckt sich in die Rückseite
des axial offenen Fensters 45 des zweiten Rings 33 zwischen
dem ersten und dem zweiten Finger 35, 55 und eng
an diesen anliegend, und hinter das vordere Oberflächenglied 46 des
zweiten Rings, wenn der erste und der zweite Ring sowie der Zeitgeberring
konzentrisch drehbar auf der ersten Nabe 19 des Rillenscheibenkörpers 15 aufgesetzt
sind. Die Rückseite
des Zeitgeberrings 57 (in 3C dargestellt)
hat an verschiedenen Umfangspositionen ebenfalls einen Lamellenkipp-Offen-Winkelstellungsanschlag 61 und
einen Lamellenkipp-Geschlossen-Winkelstellungsanschlag 63,
wie nachfolgend näher
beschrieben.
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Der
Trägerkörper 3 ist
dafür vorgesehen,
mit dem Lamellenkipp-Offen- und
Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlag 61, 63 auf dem
Zeitgeberring 57 zusammenzuwirken. Dadurch kann der Trägerkörper dank
des Zusammenwirkens des ersten und des zweiten Rings 31, 33 und
der ersten Drehfeder 17 genutzt werden, um entgegengesetzte
erste und zweite Winkelkippstellungen für die Lamellen 11 festzulegen.
Zu diesem Zweck kann ein Widerlager- oder Arretierungsstift 65 in
eine ausgewählte
von mehreren nach vorne verlaufenden Öffnungen 67 im hinteren Teil
des Trägerkörpers 3 eingesetzt
werden. Wie in 3 dargestellt, sind die Öffnungen 67 in
einem am Umfang verlaufenden Bogen um die Antriebswelle 13 herum
angeordnet. Ebenfalls für
diesen Zweck ist eine nach vorne verlaufende mittige Öffnung 69 am unteren
hinteren Ende des Trägerkörpers 3 zwischen den Öffnungen 67 vorgesehen,
wie in 3 dargestellt und nachfolgend beschrieben.
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Wie
in 2, 4 und 5 dargestellt, erstreckt
sich ein länglicher,
zurückziehbarer
Arretierungshebel 71 durch die mittige Öffnung 69 des Trägerkörpers 3 nach
vorne. Wie aus 4F zu ersehen ist, ist das hintere
Ende 72 des Arretierungshebels dafür vorgesehen, als Handgriff
zu dienen, und ein Abschnitt des vorderen Endes 72A kann
durch die mittige Öffnung 69 hindurch
auf einen Lamellenstellungs-Zwischenanschlag 73 auf
der Rückseite
des Zeitgeberrings 57 wirken, der an einer Umfangsposition
zwischen den Lamellenkipp-Offen- und Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlägen 61, 63 vorgesehen ist.
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Wenn
das vordere Ende 72A des Arretierungshebels 71 nach
vorne gegen den Zwischenanschlag 73 gedrückt wird,
stoppt der Hebel die Drehung des Zeitgeberrings 57 und
damit die Drehung des ersten und des zweiten Rings 31, 33 in
der Richtung für
das Absenken der Lamellen der Jalousie 12 (d. h. in Richtung
von Pfeil "C" in 3).
Jedoch kann sich die erste Nabe des Rillenscheibenkörpers 15 weiterhin
in dieser Richtung mit der Antriebswelle 13 innerhalb der
vierten Bohrung 58 des Zeitgeberrings 57 drehen,
während
der erste und der zweite Ring 31, 33 auf der ersten
Nabe 19 in einer Zwischenposition der Winkelkippbewegung
zwischen der geöffneten
und der geschlossenen Position der Lamellen 11 verbleiben.
Außerdem
kann sich der erste Ring 31 geringfügig mit dem Mitnehmer 27 der
ersten Drehfeder im Verhältnis
zum zweiten Ring 33 und dem zweiten Mitnehmer 29 der
Druckfeder weiter drehen, während
die Drehfeder im reibenden Eingriff mit der ersten Nabe 19 verbleibt.
Dadurch lockert sich etwas der Griff, mit dem die Drehfeder 17 die
erste Nabe 17 hält,
so daß sich
der Rillenscheibenkörper 15 und
die Antriebswelle 13 weiterdrehen können, auch nachdem der erste
und der zweite Ring 31, 33 und der Zeitgeberring 57 aufgehört haben,
sich zu drehen.
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Wie
in 4 und 5 dargestellt, ist ein Totgangmechanismus,
allgemein mit 74 bezeichnet, wirkend zwischen der Antriebswelle 13 und
dem Arretierungshebel 71 angeordnet. Der Totgangmechanismus 74 ist
dafür vorgesehen,
den Arretierungshebel 71 erst nach einer festgelegten Zahl
von Umdrehungen der Antriebswelle 13 axial in den Eingriff
und aus dem Eingriff mit dem Zwischenanschlag 73 des Zeitgeberrings 57 zu
bringen. Der Totgangmechanismus 74 umfaßt ein angetriebenes Zwischenglied 75 (in 4E dargestellt),
das direkt im Eingriff mit der Antriebswelle 13 ist. An
der Vorderseite des Zwischenglieds 75 ist ein Flansch 77 vorgesehen,
der mit einer nach hinten verlaufenden, außen zylindrischen vierten Nabe 79 verbunden
ist. Ein erster Eingriffsvorsprung 81 erstreckt sich von
der Rückseite des
Flanschs 77 nach hinten. An der Rückseite der vierten Nabe 79 sind
mehrere über
den Umfang voneinander beabstandete, nach hinten verlaufende, flexible
Zungen 83 vorgesehen, die durch axiale Schlitze 85 voneinander
getrennt sind und von denen jede an ihrem freien hinteren Ende mit
einer Einrastrippe 87 versehen ist.
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Der
in 4 dargestellte Totgangmechanismus 74 umfaßt ebenfalls
zwei identische, aneinanderliegende Totgangscheiben 89, 90 (in 4A dargestellt)
und ein daran anliegendes ringförmiges
Kurvenglied 91 (in 4B–D dargestellt).
Die beiden Totgangscheiben 89, 90 und das Kurvenglied 91 sind
drehbar auf der vierten Nabe 79 des angetriebenen Zwischenglieds 75 aufgesetzt
und werden durch die Einrastrippen 87 axial auf dieser
gehalten. Auf der Rückseite
jeder Totgangscheibe 89, 90 ist ein nach hinten
verlaufender zweiter Eingriffsvorsprung 93, 94 vorgesehen,
und die Vorderseite jeder Totgangscheibe (in 4A dargestellt)
ist mit einer nach vorne offenen ringförmigen ersten Rille 95, 96 versehen.
Im Gebrauch greift der erste Eingriffsvorsprung 81 des Zwischenglieds 75 in
die erste Rille 95 der anliegenden Totgangscheibe 89 ein,
und der zweite Eingriffsvorsprung 93 der anliegenden Totgangscheibe 89 greift
danach in die erste Rille 96 der anderen Totgangscheibe 90 ein.
Die Vorderseite des Kurvenglieds 91 (in 4B dargestellt)
ist ebenfalls mit einer ringförmigen
zweiten Rille 97 versehen, die nach vorne offen ist und
mit dem zweiten Eingriffsvorsprung 94 der anliegenden Scheibe 90 in
Eingriff gebracht wird. Vorzugsweise verläuft jede ringförmige Rille 95, 97 über einen
Winkel von ca. 300°,
um einen Totgang von etwa 900° an
Umdrehung der Antriebswelle 13 zu ermöglichen, aber die Rillen können einen
kleineren oder einen größeren Winkelbereich
abdecken, um weniger oder mehr Totgang zu ermöglichen.
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An
seitlich gegenüberliegende
Seiten des Kurvenglieds 91 sind nach außen vorgespannte am Umfang
angeordnete Bremssegmente 99 und 101 vorgesehen,
die reibend mit einer inneren zylindrischen Fläche eines im allgemeinen zylindrischen
Gehäuses 102 für den Totgangmechanismus 74 eingreifen.
Die Rückseite
des Gehäuses 102 ist
mit einer kreisförmigen Öffnung 103 versehen,
deren Kante dafür
vorgesehen ist, in Eingriff mit den Einrastrippen 87 am
hinteren Ende der flexiblen Zungen 83 der vierten Nabe 79 des
Zwischenglieds 75 gebracht zu werden, wenn das hintere
Ende der vierten Nabe, auf welcher die Totgangscheiben 89, 90 und
das Kurvenglied 91 drehbar aufgesetzt sind, nach hinten
durch die Öffnung 103 gedrückt wird,
um den Totgangmechanismus 74 zusammenzubauen.
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Unten
am Gehäuse 102 ist
eine axial verlaufende, kanalförmige
Verlängerung 104 vorgesehen, welche
den Arretierungshebel 71 aufnimmt. Ein unterer Abschnitt 105 der
Verlängerung 104 erstreckt
sich vom Gehäuse 102 nach
hinten. Auf der Unterseite des Gehäuses 102, innerhalb
der Verlängerung 104 ist
ein seitlich und nach unten verlaufender Drehpunkt 106 vorgesehen.
Wie in 2, 4 und 5 dargestellt,
ist die Unterseite einer nach oben und vorne geneigten Feder 107 nach
hinten und nach oben vorgespannt gegen die Vorderseite eines aufrechtstehenden
Vorsprungs (nicht dargestellt) auf der Unterseite der Verlängerung 104 des
Gehäuses 102. Vordere
Abschnitte der Feder 107 umschließen einen nach hinten verlaufenden
Vorsprung 107A auf der Unterseite des Arretierungshebels 71,
so daß die Vorderseite
der Feder den Arretierungshebel nach oben und vorne in Richtung
auf den Zeitgeberring 57 vorspannt. Als Ergebnis wird ein
vorderer gestufter Endabschnitt 109 des Arretierungshebels 71 nach vorne
und nach oben gegen die Rückseite
des Zeitgeberrings 57 gedrückt, eine seitlich verlaufende
flache Rille 110 oben auf einem mittleren Abschnitt des Arretierungshebels
wird nach oben und vorne gegen den Drehpunkt 106 gedrückt und
ein hinterer gestufter Endabschnitt 111 des Arretierungshebels
wird nach vorne und nach oben durch eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung (nicht
dargestellt) in der Unterseite des Gehäuses 102 und gegen
die Rückseite
des Kurvenglieds 91 gedrückt.
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Die
Rückseite
des Kurvenglieds 91 (in 4C–D dargestellt)
hat eine nach hinten weisende, am Umfang verlaufende Kurvenfläche 112, welche
die Rückseiten
seiner Bremssegmente 99, 101 einschließt. Das
Kurvenglied 91 ist zwischen seinen Bremssegmenten 99, 101 mit
einem nach hinten weisenden Vorsprung 113 auf seiner Kurvenfläche 112 versehen.
Der Vorsprung 113 hat ein Paar von seitlich gegenüberliegenden
Seiten 113A, die sich radial nach innen zum Kurvenglied 91 leicht
verjüngen (wie
durch die Phantomlinien in 4C dargestellt) und
die sich ebenfalls nach hinten in Richtung auf eine radial verlaufende
flache Rückseite 113B verjüngen. Infolge
der Drehung des Kurvenglieds 91 folgt der nach oben verlaufende
hintere gestufte Abschnitt 111 des Arretierungshebels 71 der
Kurvenfläche 112 um
die Rückseite
des Kurvenglieds, bis der hintere Abschnitt 111 den Vorsprung 113 erreicht. Wenn
der hintere Abschnitt 111 dann der Kurvenfläche 112 weiter
folgt, wird der hintere Abschnitt von den Seiten 113A des
Vorsprungs 113 nach hinten bewegt, bis der hintere Abschnitt
die flache Rückseite 113B des
Vorsprungs erreicht. Damit wird der vordere Abschnitt 109 des
Arretierungshebels 71 ebenfalls nach hinten und damit weg
vom Zeitgeberring 57 bewegt (d. h. in einer Richtung weg
von der in 5 dargestellten Position und
in Richtung auf die in 2 dargestellte Position).
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Die
Bewegung des Arretierungshebels 71 wird darüber hinaus
geführt
durch eine gestufte Führungsbahn 114 auf
der Rückseite
des Zeitgeberrings 57, wie am besten in 3C dargestellt.
Die gestufte Führungsbahn 114 wird
generell von einer nach hinten weisenden, radial inneren, erhabenen
ringförmigen
Laufbahn 115 und einer nach hinten weisenden radial äußeren ringförmigen Laufbahn 117 vor
der inneren Laufbahn 115 gebildet. Jede Laufbahn 115, 117 verläuft am Umfang
zwischen den Lamellen-Offen- und Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungs-Anschlägen 61, 63 auf
der Rückseite
des Zeitgeberrings 57. Der Zwischenanschlag 73 wird
als Teil einer Vertiefung 119 in der inneren Laufbahn 115 gebildet.
Die Vertiefung 119 wird in der einen Drehrichtung des Zeitgeberrings 57 vom
Zwischenstopp 73 begrenzt und in der entgegengesetzten
Drehrichtung durch eine geneigte Rampenfläche 121, die zur äußeren Laufbahn 117 führt.
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Wenn
sich der Arretierungshebel 71 in der in 2 gezeigten
Position befindet (in der die Jalousie 12 geöffnet ist
und die Lamellen 11 im wesentlichen horizontal angeordnet
sind), wird sein vorderer Abschnitt 109 von der Feder 107 nach
vorne gegen die innere Laufbahn 115 des Zeitgeberrings 57 vorgespannt.
In dieser Position, wenn die Drehrichtung der Antriebswelle 13 von
einer Richtung zum Anheben der Lamellen 11 der Jalousie 12 (d.
h. der Richtung von Pfeil "O" in 3 und 3C)
in eine Richtung zum Absenken der Lamellen (d. h. in Richtung von Pfeil "C" in 3 und 3C)
gewechselt wird, dreht sich der Rillenscheibenkörper 15 mit der Antriebswelle,
was zur Folge hat, daß sich
die erste Drehfeder 17 mit dem Rillenscheibenkörper dreht,
daß sich
der erste Ring 31 und sein erster Finger 35 und
der zweite Ring 33 und sein zweiter Finger 55 mit
der ersten Drehfeder drehen, daß die
erste Lamellenkippschnur 49 um den Umfang des ersten Rings 31 gewickelt wird
und die zweite Lamellenkippschnur 53 vom Umfang des zweiten
Rings 33 abgewickelt wird und daß dadurch die hintere Tragleiter-Seitenschnur 7 nach oben
und die vordere Tragleiter-Seitenschnur 9 nach unten
bewegt wird, so daß die
Lamellen 11 der Jalousie 12 vorne nach unten gekippt
werden. Diese Drehung des zweiten Fingers 55 des zweiten
Rings 33 bewirkt ebenfalls, daß sich der Zeitgliedring 57 (der zuvor
am Lamellen-Offen-Winkelstellungs-Anschlag 61 anlag) und sein
dritter Finger 59 mit dem zweiten Finger drehen, und sich
der vordere Abschnitt 109 des Anschlaghebels 71 entlang
der inneren Laufbahn 115 des Zeitgeberrings 57 bewegt,
bis der vordere Abschnitt 109 – von der Feder 107 nach
vorne und oben gedrückt – die Vertiefung 119 erreicht,
in der der vordere Abschnitt schließlich gegen den Zwischenstopp 73 anstößt. Dann
wird die Drehung des Zeitgeberrings 57 und des ersten und
zweiten Rings 31, 33 vom Arretierungshebel 71 gestoppt,
wodurch die vertikale Bewegung der Tragleiter-Seitenschnüre 7,9 stoppt.
Dadurch werden die Lamellen 11 nicht weiter gekippt und
befinden sich nur ein einer teilweise geschlossenen Kippwinkelposition.
Dies ist aus der Sicht des Anwenders wünschenswert, weil dadurch das
Innere eines Raums beim Absenken der Jalousie nur teilweise abgedunkelt
wird.
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Wenn
die Drehrichtung der Antriebswelle 13 dann wieder geändert wird
(d. h. in Richtung von Pfeil "O" in 3 und 3C),
bewirkt eine geringfügige Drehung
der Ringe 31, 33, 57 mit der Antriebswelle, daß sich der
vordere Abschnitt 109 des Arretierungshebels 71 aus
dem Eingriff mit dem Zwischenstopp 73 des Zeitgliedrings 57 bewegt
und dann nach vorne und unten aus dessen Vertiefung 119 über dessen geneigte
Rampe 121 auf dessen äußere Laufbahn 117 bewegt.
In dieser Position des Arretierungshebels 71, die in 5 dargestellt
ist, können
der Zeitgliedring 57 und der erste und zweite Ring 31, 33 und die
erste Drehfeder 17, die wirkend mit diesem verbunden sind,
von der Antriebswelle 13 in beiden Richtungen (d. h. in
Richtung von Pfeil "O" oder Pfeil "C" in 3 und 3C)
zwischen dem Lamellen-Offen- und dem Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungsanschlag 61, 63 des
Zeitgliedrings weiterbewegt werden. Diesbezüglich dreht sich jeder Winkelstellungsanschlag 61, 63 mit
dem Zeitgliedring 57 um die Antriebswelle 13,
bis die Winkeldrehung des Anschlags bewirkt, daß er gegen den Widerlagerstift 65 stößt, der
in eine der Öffnungen 67 im
Tragkörper 3 auf
beiden Seiten des mittig positionierten Arretierungshebels 71 eingesetzt
ist.
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Wenn
ein Winkelstellungsanschlag 61, 63 gegen den Widerlagerstift 65 stößt, dann
ist dies der Moment beim Kippen der Lamellen 11, in welchem sie
sich entweder in ihrer vollständig
geöffneten
oder vollständig
geschlossenen Kippstellung befinden. Danach kann eine weitere Drehung
der Antriebswelle 13 genutzt werden, um die Jalousie 12 entweder
zu öffnen
oder zu schließen,
jedoch nicht dazu, die Lamellen 11 in ihrer Kippbewegung
weiter zu öffnen oder
zu schließen.
Eine weitere Drehung der Antriebswelle 13 führt ebenfalls
zu einer Drehung des Zwischenglieds 75, der Totgangscheiben 89, 90 und des
Kurvenglieds 91 mit seiner Kurvenfläche 112 und dem nach
hinten verlaufenden Vorsprung 113. Dies bewirkt, daß sich der
hintere Teil 111 des Arretierungshebels 71, welcher
der Kurvenfläche 112 folgt, an
den Seiten 113A ihres Vorsprungs 113 nach hinten
bewegt, was wiederum dazu führt,
daß sich
der vordere Abschnitt 109 des Arretierungshebels 71 ebenfalls
vom äußeren Ring 117 des
Zeitgeberrings 57 zu seinem inneren Ring 115 nach
hinten bewegt (d. h. in einer Richtung weg von der in 5 dargestellten
Position und in Richtung auf die in 2 dargestellte
Position).
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Der
Totgangmechanismus 74 hat die Funktion, das erneute Positionieren
oder Zurücksetzen
des Arretierungshebels 71 in die in 2 dargestellte
Position (d. h. in Eingriff mit der inneren Laufbahn 115 des
Zeitgeberrings 57) so lange zu verzögern, bis sich die Antriebswelle 13 nach
dem Wechsel ihrer Drehrichtung um eine festgelegte Anzahl von Umdrehungen
gedreht hat. Wie vorstehend erläutert,
befindet sich jeder der Eingriffsvorsprünge 81, 93, 94 des Zwischenglieds 75 und
der Totgangscheiben 89, 90 im Eingriff mit einer
ringförmigen
Nut 95, 96, 97 einer angrenzenden Scheibe 89, 90 oder
eines angrenzenden Kurvenglieds 91 des Totgangmechanismus.
Jeder Eingriffsvorsprung 81, 93, 94 dreht
die angrenzende Totgangscheibe oder bzw. das angrenzende Kurvenglied
erst, wenn ersterer in Eingriff mit einem Ende einer der ringförmigen Nuten 95, 96, 97 des/der letzteren
gerät.
Bei dem in 4 dargestellten Totgangmechanismus
führt dies
zu deutlich mehr als zwei, aber weniger als drei vollständigen Umdrehungen
einer Totgangverzögerung,
bevor das Kurvenglied 91, das sich aufgrund der Drehung
des Zwischenglieds 75 in einer Richtung dreht, veranlaßt wird,
sich aufgrund einer Änderung
der Drehrichtung des Zwischenglieds in die entgegengesetzte Richtung
zu drehen.
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Da
das Zurücksetzen
des Arretierungshebels 71 in die innere Laufbahn 115 des
Zeitgliedrings 57 letztendlich dazu führt, daß er gegen den Zwischenanschlag 73 stößt, könnte dies
bei einer Rückwärtsdrehung
der Antriebswelle 13 einen unerwünschten Effekt auslösen, wenn
die Winkelausrichtung der Lamellen hin- und her bewegt wird, ohne daß beabsichtigt
ist, die Jalousie 12 anzuheben (was eintreten würde, wenn
die Rückwärtsdrehung
von einer Lamellen-Geschlossen-Position zu weit fortgesetzt wird).
Aus diesem Grund wird vorzugsweise ein Totgangmechanismus mit zwei
oder mehr Umdrehungen vorgesehen, der generell sicherstellt, daß der Betätigungsmechanismus 1 im
Voll-Gekippt-Modus
verbleiben kann. Ein geringerer Totgang oder kein Totgang könnte in
einer Totgangscheibe 89, 90 oder im Kurvenglied 91 des
Totgangmechanismus 74 oder in mehreren von ihnen vorgesehen
werden, indem die Winkellänge
oder das Ausmaß von
einer oder mehreren ihrer ringförmigen
Rillen 95, 96, 97 verkürzt wird
oder indem eine Öffnung 122, 123 in
der Vorderseite von einer oder beiden Totgangscheiben (wie in 4A dargestellt)
und/oder eine ähnliche Öffnung (nicht
dargestellt) in der Vorderseite des Kurvenglieds 91 vorgesehen
wird bzw. werden und die passenden Eingriffsvorsprünge 81, 93, 94 in
dieses Öffnung
bzw. diese Öffnungen
eingesetzt werden. Auf diese Weise kann der Hersteller oder Eigentümer der
Jalousie 12 seinen Betätigungsmechanismus 1 so
modifizieren, daß ihm
genau die erforderliche Menge an Totgang für die jeweilige Jalousie zur
Verfügung
steht.
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Wie
in 1, 2 und 5 dargestellt, verläuft die
rechteckige Antriebswelle 13 durch die Mitte des zusammengebauten
Betätigungsmechanismus 1 und
seinen Kupplungsmechanismus 4 und den Totgangmechanismus 74 innerhalb
seines Trägerkörpers 3.
Um den Betätigungsmechanismus
zusammenzubauen, hat der Trägerkörper 3 eine
aufnehmende Vertiefung 125 zwischen seinen untersten axial
verlaufenden Öffnungen 67 und
seiner mittigen Öffnung 69 und
einen Hohlraum 127 in seinem Deckel 5, wie in 3 dargestellt.
Wie aus 4 ersichtlich ist, können Rippen 129 an
der Unterseite des Gehäuses 102 für den Totgangmechanismus 74 in
die aufnehmende Vertiefung 125 eingeschnappt werden, und
eine Sperrklinke 131 oben auf dem Gehäuse 1092 kann in den
Hohlraum 127 eingeschnappt werden.
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Aus 4 ist
ebenfalls ersichtlich, daß die Verlängerung 104 des
Gehäuses 102 nach
hinten offene Vertiefungen 133, 134 in den seitlich
gegenüberliegenden
hinteren vertikalen Wänden 135 ihres
unteren Abschnitts 105 hat. Die Vertiefungen 133, 134 sind
dafür vorgesehen,
seitlich verlaufende Stifte 137 auf seitlich gegenüberliegenden
Seiten des hinteren Abschnitts 111 des Arretierungshebels 71 vorläufig zu halten,
wenn das Gehäuse 102 am
Trägerkörper 3 und
am Kupplungsmechanismus 1 befestigt wird, wie in 3 dargestellt
ist. Nach dem Zusammenbau sollten die Stifte 137 aus den
Vertiefungen 133, 134 und nach oben bewegt werden,
so daß sich
die Stifte dann frei in axialer Richtung auf glatten horizontalen Flächen 138 oben
auf dem unteren Abschnitt 105 der Verlängerung 104 zwischen
den hinteren vertikalen Wänden 135 und
der Rückseite
des Gehäuses 102 bewegen
können
und damit eine freie axiale Bewegung des Arretierungshebels 71 innerhalb
der Verlängerung 104 ermöglichen.
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Wie
ebenfalls aus den 2, 3 und 5 ersichtlich
ist, ist in der Spule 140 des Rillenscheibenkörpers 15 ein
Schraubengewinde 139 vorgesehen, das drehbar einen zur
Einstellung dienender Schraubverschluß 141 aufnimmt. Vorzugsweise entspricht
die Weite des Schraubverschlusses 141 dem axialen Abstand
zwischen den Rillenscheibenflanschen 23, 25. Durch
das Ein- oder Ausdrehen des Verschlusses 141 in bzw. aus
der Spule 140 kann der Durchmesser der Spule zum Aufwickeln
des Hubbands (nicht dargestellt) verändert werden. Die Spule 140 kann
dadurch verstellt werden, um Unterschiede in der Länge des
Hubbands zu berücksichtigen.
Dies kann dazu genutzt werden, um die Höhe der Bodenschiene der Jalousie 12 bei
deren Installation genau einzustellen oder um Änderungen der Länge des Hubbands
im Lauf der Zeit auszugleichen.
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In 3 wird
die Verwendung eines einzigen Widerlagerstifts 65 dargestellt,
aber es können
zwei von ihnen verwendet werden, um die Drehgrenzen der Lamellen-Offen-
und Lamellen-Geschlossen-Anschläge 61, 63 des
Zeitgeberrings 57 festzulegen. Der Lamellen-Geschlossen-Anschlag
für das
Erreichen eines vollständigen
Verschlusses wird vorzugsweise als in einem Teil damit geformtes
feststehendes Anschlag- oder Widerlagergebilde auf der Innenseite
des Trägerkörpers 3 vorgesehen.
Der Lamellen-Offen-Anschlag kann ebenfalls als feststehender Anschlag
am Trägerkörper 3 vorgesehen werden.
Jedoch wird es vorgezogen, wenn der Lamellen-Offen-Anschlag die Form
des Widerlagerstifts 65 hat, der selektiv in eine der Öffnungen 67 eingeführt werden
kann, die halbkreisförmig
in der Rückseite
des Trägerkörpers 3 vorgesehen
sind. Dieser verstellbare Anschlag für die vollständige Lamellenöffnung macht es
möglich,
daß ein
Typ des erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus 1 auf
verschiedene Weise eingesetzt werden kann. Beispielsweise können zwei oder
mehr dieser Betätigungsmechanismen
problemlos in einer Tandemanordnung genutzt werden, wie nachfolgend
beschrieben, um einen oberen und einen unteren Abschnitt von Lamellen
in einer Jalousie zu betätigen,
um unterschiedliche Winkelstellungen der vollständigen Lamellenöffnung zu
erreichen.
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6 zeigt
eine solche alternative Ausführungsform
einer Jalousie 212, die der Jalousie 12 aus 1 ähnelt und
bei der entsprechende Teile mit entsprechenden Ziffern (plus 200)
bezeichnet werden.
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Die
Jalousie 212 hat eine herkömmliche in Längsrichtung
verlaufende Kopfschiene 214, in welcher mehrere erfindungsgemäße Betätigungsmechanismen 201A, 201B, 201C und 201D untergebracht sind,
die jeweils identisch mit dem Betätigungsmechanismus 1 gemäß 1–5 sind.
Die Jalousie 212 hat außerdem einen oberen Abschnitt 216 von Lamellen 211 und
einen unteren Abschnitt 218 von Lamellen 211,
die getrennt voneinander betätigt
werden.
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Ein
erstes Paar der Betätigungsmechanismen 201B und 201D kippt
die Lamellen im oberen Abschnitt 216 mit Hilfe eines ersten
Paars von herkömmlichen
Tragleitern 220 und 222, die jeweils mit einem
der ersten Betätigungsmechanismen 201B bzw. 201D verbunden
sind. Jeder der ersten Betätigungsmechanismen 201B, 201D ist
ebenfalls verbunden mit einem von einem Paar von herkömmlichen
Hubbändern 224 bzw. 226,
mit denen die ersten Betätigungsmechanismen
sowohl den oberen Abschnitt 216, als auch den unteren Abschnitt 218 der Lamellen 211 anheben
und absenken können.
Jedes Hubband 224, 226 ist ebenfalls mit einer
herkömmlichen
Bodenschiene 228 verbunden, die mit den Lamellenabschnitten 216, 218 angehoben
und abgesenkt werden kann.
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Zwei
zweite Betätigungsmechanismen 201A und 201C sind
jeweils gegenüber
einem der ersten Betätigungsmechanismen 201B bzw. 201D nach links
versetzt angeordnet und kippen die Lamellen 211 des unteren
Abschnitts 218 mit Hilfe eines zweiten Paars von herkömmlichen
Tragleitern 230 und 232, die jeweils mit einem
der zweiten Betätigungsmechanismen 201A bzw. 201C verbunden
sind. Damit die Tragleitern 220, 222, 230, 232 und
die Hubbänder 224, 226 die
Sicht durch die Jalousie 212 nicht übermäßig behindern, sind die zweiten
Tragleitern 230, 232 (für den unteren Lamellenabschnitt 218)
so geführt,
daß sie
jeweils in direkter Nähe
zu den ersten Tragleitern 220 bzw. 222 (für den oberen Lamellenabschnitt 216)
bzw. zu den Hubbändern 224 bzw. 226 verlaufen.
Zu diesem Zweck ist die Kopfschiene 214 mit Führungsstiften 234 und 236 versehen,
um welche die zweiten Tragleiterschnüre 230, 232 verlaufen.
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Die
in 6 dargestellte Jalousie 212 ist somit
besonders dafür
geeignet, die Menge des Tageslichts zu regulieren, das durch ein
Fenster in einen Raum gelangt, damit es beispielsweise die Verwendung
von Computermonitoren in dem Raum nicht stört. Diesbezüglich können die Widerlagerstifte 65 (die
nur in 1-5 dargestellt sind) der ersten Betätigungsmechanismen 201B, 201D so
angeordnet werden, daß sie
einen Öffnungswinkel
der Lamellen 211 des oberen Abschnitts 216 ermöglichen,
der größer ist
als der Öffnungswinkel
der Lamellen des unteren Abschnitts 218, der durch die
Position der Widerlagerstifte 65 in den zweiten Betätigungsmechanismen 201A, 201C ermöglicht wird.
Dadurch kann ein Raum sowohl gegen blendendes Sonnenlicht (das durch
den unteren Lamellenabschnitt 218 eindringt) geschützt werden,
als auch eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht vorsehen
(das durch den oberen Lamellenabschnitt 216 eindringt). Dadurch
kann die künstliche
Beleuchtung eines Raums verringert werden, was unter Umweltschutzgesichtspunkten
wünschenswert
ist.
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Zwar
sind die Vorteile des Regulierens von Tageslicht in einem Raum durch
Steuerung der Ausrichtung der Lamellen von Jalousien allgemein bekannt
(zum Beispiel aus
EP 0 684 361 ),
aber die in
6 dargestellte Jalousie
212 ermöglicht diese Steuerung
lediglich durch Verwendung von Betätigungsmechanismen
201A–
201D mit
generell herkömmlichen
Komponenten. Eine weitere Lichtregulierung durch die Jalousie
212 kann
auf eine (beispielsweise aus
EP
0 303 107 ) bekannte Weise erreicht werden, indem die Lamellen
211 des
oberen Abschnitts
218 und die Lamellen
211 des
unteren Abschnitts
216 mit unterschiedlichen reflektierenden
Eigenschaften und/oder unterschiedlichen Formen und/oder Profilen
versehen werden oder indem die Ober- und Unterseiten der verschiedenen
Lamellen mit unterschiedlichen reflektierenden Eigenschaften versehen
werden.
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Da
die zweiten Betätigungsmechanismen 201A, 201C für die Lamellen
des unteren Abschnitts 216 kein Hubband erfordern, können ihre
Aufwickelspulenkomponenten 23, 25 (nur in 1–5 dargestellt)
natürlich
entfallen, um Kosten zu senken.
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Wie
aus 6 ersichtlich ist, werden die Betätigungsmechanismen 201A–201D vorzugsweise alle
von einer gemeinsamen in Längsrichtung
verlaufenden, motorgetriebenen Welle 238 angetrieben. Die
motorgetriebene Welle 238 ist mit einem Umkehr-Elektromotor 240 gekoppelt
und wird dazu genutzt, um die Lamellen 211 mit relativ
hoher Geschwindigkeit abzusenken und anzuheben und den Kippwinkel
der Lamellen mit gemäßigter Geschwindigkeit
zu verstellen.
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Um
eine niedrigere Geschwindigkeit der Kippbewegung bei einer möglicherweise
höheren Geschwindigkeit
für das
Anheben und Absenken der Lamellen 211 der Jalousie 212 zu
erreichen, sind entgegengesetzte Enden der motorgetriebenen Welle 238 mit
einem Paar von Getrieben versehen, allgemein mit 400 und 402 bezeichnet,
die jeweils verbunden sind mit: dem Paar von Betätigungsmechanismen 201A, 201B für die Tragleitern 230, 220 auf
einer Längsseite
der Jalousie 212; und den Betätigungsmechanismen 201C, 201D für das Paar
von Tragleitern 232, 222 auf der anderen Längsseite
der Jalousie. Die Getriebe 400, 402 werden jeweils
von der motorgetriebenen Welle 238 angetrieben, die sich
von beiden Seiten des Motors 240 erstreckt, während die
Betätigungsmechanismen
durch Getriebeabtriebswellen 404 und 406 angetrieben
werden, die sich bis zu den und durch die Paare von Betätigungsmechanismen 201A, 201B bzw. 201C, 201D auf
in Längsrichtung
entgegengesetzten Seiten der Jalousie erstrecken.
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7–9 zeigen
eins der Getriebe 400, das vorzugsweise identisch mit dem
anderen Getriebe 402 ist. Das Getriebe 400 ist
vorzugsweise ein Epizykloiden- oder Planetengetriebe mit einem feststehenden
Gehäuse 408.
Das Gehäuse 408 ist
mit Halteelementen 410, 412, 414 und 416 versehen,
um das Gehäuse
fest in der Kopfschiene 214 (in 7–9 nicht
dargestellt) zu montieren. Das Getriebe 400 hat ein Antriebsglied 418,
in das die motorgetriebene Welle 238 treibend eingreift
(siehe 6) und das in einem Teil mit einem Sonnenrad 420 geformt
ist, das sich um eine gemeinsame in Längsrichtung verlaufende Achse
der Antriebswelle, des Antriebsglieds und des Gehäuses 408 drehen kann.
Im angetriebenen Eingriff mit dem Sonnenrad 420 sind vier über den
Umfang voneinander beabstandet angeordnete Planetenräder 422, 424, 426 und 428 vorgesehen,
die sich um die Achse des Gehäuses 408 drehen
können
und drehbar auf einem Planetenrad-Abtriebsträger 430 gelagert sind.
Der Planetenradträger 430 hat
auf in Längsrichtung
entgegengesetzten Seiten eine erste Hälfte 430A (die drehbar
auf dem Antriebsglied 418 gelagert ist) und eine zweite
Hälfte 430B (die
mit der Abtriebswelle 404 verbunden ist). Jede Planetenradträgerhälfte 430A, 430B ist
mit vier Lagerzapfenabschnitten 432A, 434A, 436A, 438A bzw. 432B, 434B, 436B, 438B für die Planetenräder 422, 424, 426, 428 geformt.
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Die
Lagerzapfenabschnitte 432A–438A, 432B–438B und
die Planetenradträgerhälften 430A, 430B sind
miteinander innerhalb der Planetenräder 422, 424, 426, 428 verbunden
und werden durch auf der ersten Hälfte 430A vorgesehene
Schnapparme 440A, 442A, 444A und 446A zusammengehalten, die
in Einschnappöffnungen 440B, 442, 444B und 446B auf
der zweiten Hälfte 430B eingesetzt
werden. Der Planetenradträger 430 hat
ebenfalls eine vorstehende Abtriebsbuchse 447 auf seiner
zweiten Hälfte 430B,
die treibend mit der angrenzenden Abtriebswelle 404 in
Eingriff ist (siehe 6).
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Vorzugsweise
nimmt das Antriebsglied 418 des Getriebes 400 eine
sechskantige motorgetriebene Welle 238 und die Abtriebsbuchse 447 eine
vierkantige hohle Abtriebswelle 404, wie die in 1–5 dargestellte
Antriebswelle 13, auf. Dadurch kann die sechskantige motorgetriebene
Welle 238 drehbar im hohlen Inneren der Abtriebswelle 404 untergebracht
werden. Damit kann jedes Getriebe 400, 402 in
Jalousien verwendet werden, die größer sind als die in 6 dargestellte,
bei denen zusätzliche
Sätze von
Tragleitern erforderlich sind.
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Das
Getriebe 400 hat ebenfalls ein mit einer Innenverzahnung
versehenes Hohlrad 448, das die Planetenräder 422, 424, 426, 428 umgibt
und in diese eingreift. Eine zweite Drehfeder 450 ist konzentrisch
zwischen dem feststehenden Gehäuse 408 und dem
Hohlrad 448 vorgesehen, um das Hohlrad lösbar im
Gehäuse
zu halten und eine Drehung des Hohlrads zu verhindern. Diesbezüglich befinden
sich ein oder mehrere Vorsprünge,
vorzugsweise ein Paar von Vorsprüngen 452, 454,
auf dem äußeren Umfang des
Hohlrads 448 im Eingriff mit der zweiten Drehfeder 450 zwischen
deren radial nach innen gebogenen Mitnehmern 456 und 458.
Die Drehung des Hohlrads 448 in Bezug auf das Gehäuse 408 wird
dadurch verhindert, daß einer
der Vorsprünge 452, 454 in
einer Richtung auf einen ihm gegenüber liegenden Mitnehmer 456, 458 wirkt,
in der sich die zweite Drehfeder 450 gegen eine innere
zylindrische Fläche 460 des
Gehäuses
ausweitet. Die zweite Drehfeder 450 ist zum reibenden Eingriff
mit der inneren zylindrischen Fläche 460 des
Gehäuses 408 vorgespannt, und
dieser reibende Eingriff wird verstärkt durch eine Reaktionskraft,
die das Hohlrad 448 dadurch ausübt, daß seine Vorsprünge 452, 454 auf
die Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder wirken.
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Der
Planetenradträger 430 hat
ebenfalls einen vierten Finger 462, der von seiner ersten
Hälfte 430A hervorragt
und in einer Öffnung 464 in
seiner zweiten Hälfte 430B aufgenommen
wird. Der vierte Finger 462 dreht sich mit dem Planetenradträger 430, um
einen bogenförmigen
Weg zu beschreiben, der zwischen der zweiten Drehfeder 450 und
dem Hohlrad 448 verfügbar
ist, und an entgegengesetzten Enden dieses Wegs mit einem der Mitnehmer 456, 458 der
zweiten Drehfeder in einer Richtung in Eingriff zu geraten, in der
sich die zweite Drehfeder zusammenzieht, um diese von der Innenseite 460 des
Gehäuses 408 zu
lösen.
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Die
Funktion jedes der Planetengetriebe 400, 402 ist
im allgemeinen wie folgt. Die in 6 dargestellte
Jalousie 212 und ihre Bodenschiene 228 und ihre
oberen und unteren Abschnitte 216, 218 von Lamellen 211 werden
abgesenkt, indem die Hubbänder 224, 226 von
ihren Spulenkomponenten 23, 25 (nur in 1–5 dargestellt)
in den ersten Betätigungsmechanismen
abgewickelt werden. Infolgedessen dreht sich der Finger 462 auf
dem Planetenradträger 430 in
derselben Richtung wie sich das Sonnenrad dreht 420 und
wie sich die Planetenräder 422–428 drehen.
Dies setzt sich fort, bis der vierte Finger 462 schließlich fest
gegen einen der Mitnehmer 456, 458 der zweiten
Drehfeder und damit gegen einen der Vorsprünge 452, 454 auf
dem Hohlrad 448 stößt, was
dazu führt,
daß sich
das Hohlrad ebenfalls in derselben Richtung wie das Sonnenrad 420 dreht.
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Wenn
die Drehrichtung des Motors 240 und der motorgetriebenen
Welle 238 umgekehrt wird, ermöglicht ein Totgangmechanismus 74 (nur
in 1–5 dargestellt)
an jedem Betätigungsmechanismus 201A–201D ein
Kippen der Lamellen 211, bevor die Bodenschiene 228 und
die Lamellen angehoben werden. Gleichzeitig mit diesem Kippvorgang löst sich
der vierte Finger 462 von dem anliegenden Mitnehmer 456 oder 458 der
zweiten Drehfeder und beginnt, sich in die entgegengesetzte Drehrichtung zu
drehen, zusammen mit dem Sonnenrad 420 und den Planetenrädern 422–428.
Damit geraten die Hohlradvorsprünge 452, 454 in
Eingriff mit den Mitnehmern 456, 458 der zweiten
Drehfeder in der Richtung, in der sich die zweite Drehfeder 450 gegen
die Innenseite 460 des Gehäuses 408 ausweitet,
so daß das
Hohlrad gegen das Gehäuse
eingespannt wird. Dies führt
zu einer Verringerung der Geschwindigkeit zwischen der Antriebswelle 213,
die die Betätigungsmechanismen 201A–201D antreibt,
und den Abtriebswellen 404, 406 während eines
wesentlichen Teils einer vollständigen
Umdrehung jedes Planetenradträgers 430.
Mit den hier beschriebenen Getrieben 400, 402 kann
eine Geschwindigkeitsreduzierung von etwa 3-zu-1 erreicht werden.
Bei einer solchen Verringerung der Drehgeschwindigkeit beim Kippen
ist es möglich,
die Lamellen 211 der oberen und unteren Abschnitte 216, 218 sehr
präzise
in jede gewünschte
Winkelstellung zu positionieren, während gleichzeitig ausreichend
Geschwindigkeit für das
Anheben und Absenken der Jalousie 212 verfügbar ist.
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Wie
ebenfalls aus den 8 und 9 zu ersehen
ist, ist eine Innenhülse 466 eng
innerhalb der zweiten Drehfeder 450 eingesetzt, um das
nach innen gerichtete Zusammenziehen zu begrenzen und zu steuern.
Ohne diese Hülse 466 würde die
zweite Drehfeder 450 dazu tendieren, sich erheblich stärker in
der Region ihrer Mitnehmer 456, 458 zu verformen, und
würde sich
weniger mit einer eher wünschenswerten
allmählichen
Kontraktion über
die vollständige
Länge ihrer
Windungen verformen. Durch die Innenhülse 466 wird diese
ungünstige
Tendenz, die generell bei allen Drehfedern mit radial umgebogenen Enden
zu beobachten ist, vermieden.
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Wie
ebenfalls aus 9 zu ersehen ist, hat jeder
Hohlradvorsprung 452–454 einen
zurückgesetzten
Abschnitt 468 bzw. 470 zur Aufnahme des ihm gegenüber befindlichen
Mitnehmers 456, 458 der zweiten Drehfeder. Die
verbleibende äußere Fläche jedes
Hohlradvorsprungs 452, 454 verteilt die Eingriffskraft
direkt auf den vierten Finger 462 des Planetenradträgers, anstatt
nur über
die Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder.
Dies hat sich als wünschenswert
erwiesen, da während
des Anhebens der Jalousie 212 die volle Kraft vom Antriebsglied 418 auf
die Abtriebsbuchse 447 über
den vierten Finger 462 des Planetenradgetriebes 430 und
die Hohlradvorsprünge 452, 454 übertragen
wird.
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Wie
weiter aus 9 zu ersehen ist, kann ein entfernbarer
Verriegelungsstift 472 vorgesehen werden, um jedes Getriebe 400, 402 in
einer seiner Endstellungen zu verriegeln. Der Verriegelungsstift 472 kann
genutzt werden, um die Funktion der Getriebe 400, 402 zu
synchronisieren, was vorgezogen wird, wenn beispielsweise gewünscht ist,
daß sich die
Getriebe, wie in 6 dargestellt, in entgegengesetzten
Richtungen drehen. Jeder Verriegelungsstift 472 kann vor
dem Zusammenbau der Jalousie 212 in ein Getriebe 400, 402 eingesetzt
werden, wird jedoch nach dem Zusammenbau und vor der Inbetriebnahme
der Jalousie entfernt. Der Verriegelungsstift 472 kann
ebenfalls bei der Montage des Getriebes selbst helfen, das dann
jederzeit beispielsweise als Rechtsgetriebe zusammengebaut werden
kann. (Falls ein Linksgetriebe gewünscht ist, kann man einfach
den Verriegelungsstift herausnehmen, das Sonnenrad 420 und
den Planetenradträger 430 um
ihre volle Umdrehung in einer entgegengesetzten Richtung drehen
und anschließend
den Verriegelungsring wieder einsetzen.)
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Die
Erfindung ist natürlich
nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die ohne
vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen oder alle Vorteile der
Erfindung aufzugeben, modifiziert werden können. Insofern sind die in
der vorstehenden Beschreibung und den folgenden Ansprüchen verwendeten
Begriffe wie "längs", "seitlich", "axial", "nach oben", "nach unten", "radial", "tangential", "horizontal", vertikal", "vorne" und "hinten" nur als relative
Begriffe zur Beschreibung der Beziehungen zwischen den verschiedenen
Elementen des Betätigungsmechanismus
für eine
Jalousie und sein bevorzugtes Getriebe verwendet worden. Beispielsweise könnten die
Betätigungsmechanismen
201A–
201D der
Jalousie
212 gemäß
6 ebenfalls
konventionelle Betätigungsmechanismen
sein, wie sie beispielsweise in GB 1 599 608,
EP 0 356 690 ,
EP 0 190 626 oder
EP 0 097627 beschrieben sind.