DE60017006T2 - Antrieb für eine Jalousie - Google Patents

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blind
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Herman Oskam
Robert Jan Ponsen
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Jalousie, insbesondere eine Außenjalousie, die auf der Außenseite eines Gebäudes angebracht ist. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Jalousie mit einem Betätigungsmechanismus zum Anheben, Absenken und Kippen ihrer Lamellen und einen Antriebsmechanismus für die Bewegung des Betätigungsmechanismus in entgegengesetzte Richtungen, so daß der Betätigungsmechanismus die Lamellen während eines Wechsels ihrer Bewegungsrichtung zwischen Absenken und Anheben kippen kann. Die Erfindung betrifft insbesondere eine Jalousie mit einem Betätigungsmechanismus mit einer Zwischenposition vor der geschlossenen Kippstellung, die durch Drehung der Lamellen in umgekehrter Richtung umgangen werden kann. Ganz besonders betrifft die Erfindung einen Betätigungsmechanismus mit einem verstellbaren Anschlag für die vollständig geöffnete Lamellenkippstellung, so daß zwei oder mehr Betätigungsmechanismen beispielsweise in einer Tandem-Anordnung genutzt werden können, um zwei oder mehr verschiedene (zum Beispiel obere und untere) Abschnitte von Lamellen in einer Jalousie zu betätigen, so daß die Lamellen in unterschiedlichen Winkeln ihre vollständig geschlossene Position erreichen. Die Erfindung betrifft außerdem ganz besonders ein Getriebe, das wirkend zwischen dem Betätigungsmechanismus und dem Antriebsmechanismus angeordnet ist, um die Bewegungsgeschwindigkeit des Betätigungsmechanismus während des Kippens der Lamellen zu verringern. Die Erfindung betrifft ebenfalls einen Bandaufwickelkern, der verstellt werden kann, um Unterschiede in der Länge eines Hubbands der Jalousie aufzunehmen, beispielsweise zur Feineinstellung der Höhe ihrer Bodenschiene beim Einbau der Jalousie oder zum Ausgleich von Unterschieden in der Dehnung des Hubbands im Lauf der Zeit.
  • Jalousien mit Betätigungs- und Antriebsmechanismen sind allgemein bekannt, beispielsweise aus EP 0 684 361 , EP 0356 690 , EP 0 190 626 (auf welchem der Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 beruht), EP 0 097 627 , DE 37 18 513 (C2) , DE 33 13 833 (C2) , GB 1 599 608 und US 2 237 539 . Derartige Betätigungsmechanismen sind häufig insofern etwas schwierig zu betätigen, als das Kippen der Lamellen ihrer Jalousien von einer Endstellung in die andere oder das weitere Kippen über eine der Endstellungen hinaus leicht dazu führen könnte, daß die Jalousien unbeabsichtigt wieder angehoben werden. Derartige Betätigungsmechanismen sind häufig außerdem relativ schwer zu montieren, was manchmal zu einer fehlerhaften Funktion geführt hat. Darüber hinaus ist die Geschwindigkeit des Kippens der Lamellen ihrer Jalousien bislang die gleiche wie die Geschwindigkeit des Anhebens und des Absenkens der Lamellen. Infolgedessen ist mit einer Erhöhung der Geschwindigkeit des Anhebens und Absenkens der Lamellen bislang eine Erhöhung der Geschwindigkeit des Kippens der Lamellen verbunden, was es erschwert, das Kippen der Lamellen genau zu steuern. Dies war vor allem ein Problem bei Jalousien wie in EP 0 684 361 und US 2 237 539 beschrieben, die ein Paar von Betätigungsmechanismen umfassen, um obere und untere Abschnitte von Lamellen zwischen verschiedenen Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungen zu kippen.
  • Ein verstellbarer Bandaufwickelkern ist ebenfalls allgemein bekannt, beispielsweise aus DE 22 25 853 . Jedoch ist ein solcher Kern für die Vornahme von Einstellungen nicht immer leicht zugänglich, und er erfordert für das einwandfreie Funktionieren außerdem eine Reihe von zusätzlichen Bauteilen im Betätigungsmechanismus.
  • Erfindungsgemäß wird ein Betätigungsmechanismus zum Anheben, Absenken und Kippen der Lamellen einer Jalousie bereitgestellt; der Betätigungsmechanismus umfassend: einen Trägerkörper zur drehbaren Aufnahme einer drehbaren Antriebswelle, einen lösbaren Kupplungsmechanismus mit mindestens einem ersten Element, das so angebracht ist, daß es durch die Antriebswelle gedreht wird, und einem zweiten Element, das lösbar mit dem ersten Element in Eingriff gebracht werden kann, um die Lamellen zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Winkel-Endstellungen zu bewegen, und Mittel zur Festlegung der ersten und zweiten Winkel-Endstellung, dadurch gekennzeichnet, daß er weiter umfaßt: einen zurückziehbaren Anschlag, der wirkend mit dem zweiten Element in Eingriff gebracht werden kann, um das zweite Element in einer Zwischenposition zwischen der ersten und der zweiten Winkel-Endstellung zu arretieren, und einen zwischen der Antriebswelle und dem zurückziehbaren Anschlag angeordneten Totgangmechanismus, welcher den wirkenden Eingriff des zurückziehbaren Anschlags mit dem zweiten Element erst nach einer vordefinierten Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle aktiviert bzw. deaktiviert.
  • Dieser Betätigungsmechanismus kann so hergestellt werden, daß er auch in einer ungünstigen Umgebung an der Außenseite eines Gebäudes zuverlässig und effizient funktioniert. Er ist ebenfalls leichter und kostengünstiger zu montieren und zu betätigen.
  • Es ist vorteilhaft, wenn die Mittel, welche die erste und die zweite Winkel-Endstellung bestimmen, Arretierungsmittel am Trägerkörper umfassen, welche im Gebrauch mit dem zweiten Element zusammenwirken können.
  • Es ist ebenfalls vorteilhaft, wenn das zweite Element des lösbaren Kupplungsmechanismus dafür vorgesehen ist, die Lamellen durch ein als Drehpunkt dienendes Kippelement zu bewegen, welches einen ersten Ring, einen zweiten Ring und einen Zeitgeberring umfaßt, die alle auf dem ersten Element drehbar in Eingriff sind, wobei das als Drehpunkt dienende Kippelement dafür vorgesehen ist, die Lamellen zwischen den entgegengesetzten ersten und zweiten Winkel-Endstellungen zu kippen.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn der Totgangmechanismus ein angetriebenes Glied, welches sich im treibenden Eingriff mit der Antriebswelle befindet und einen ersten am Umfang angeordneten Vorsprung hat, mindestens eine Totgangscheibe mit einem zweiten am Umfang angeordneten Vorsprung und ein ringförmiges Kurvenglied umfaßt, wobei der erste Vorsprung dafür vorgesehen ist, daß er nach jedem Drehrichtungswechsel erst nach einer vorbestimmten Umdrehung mit der Totgangscheibe in Eingriff gebracht werden kann, und der zweite Vorsprung wiederum dafür vorgesehen ist, daß er mit dem ringförmigen Kurvenglied in Eingriff gebracht wird.
  • Erfindungsgemäß wird ebenfalls ein Getriebe für eine Jalousie bereitgestellt, welches wirkend zwischen einem Antriebsmechanismus der Jalousie und dem erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus angeordnet werden kann und welches umfaßt: ein Planetengetriebe mit einem Gehäuse, das fest in einer Kopfschiene der Jalousie befestigt ist, ein Sonnenrad, in das der Antriebsmechanismus treibend eingreift zur Drehung in entgegengesetzte Richtungen, mehrere Planetenräder, die im angetriebenen Eingriff mit dem Sonnenrad sind, einen Planetenrad-Abtriebsträger, der die Planetenräder trägt und treibend in den Betätigungsmechanismus eingreift, ein innenverzahntes Hohlrad, welches die mehreren Planetenräder umgibt und sich im angetriebenen Eingriff mit diesen befindet, eine Drehfeder, die konzentrisch zwischen dem Gehäuse und dem Hohlrad angeordnet ist, um das Hohlrad lösbar im Gehäuse gegen Verdrehung zu halten, wobei das Hohlrad einen Vorsprung hat, der mit einem Mitnehmer an einem Ende der zweiten Drehfeder in Eingriff gebracht wird, und ein Finger am Planetenradträger mit einem Mitnehmer am anderen Ende der Drehfeder in einer Richtung in Eingriff gebracht wird, in der die Drehfeder und das Hohlrad vom Gehäuse gelöst werden, so daß sie sich nach einer vordefinierten Umdrehung in eine der beiden entgegengesetzten Richtungen mit dem Sonnenrad drehen können. Mit einem solchen Getriebe ist es möglich, abhängig von der Größe der Kopfschiene und der zu übertragenden Kräfte Drehzahlreduzierungen mit einer Übersetzung von 2:1 bis 4:1 zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß wird weiterhin eine Jalousie bereitgestellt, insbesondere eine Außenjalousie, die auf der Außenseite eines Gebäude montiert ist, welche den erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus und/oder das erfindungsgemäße Getriebe umfaßt. Vorteilhafterweise umfaßt die Jalousie mindestens zwei Betätigungsmechanismen sowie einen oberen Lamellenabschnitt und einen unteren Lamellenabschnitt, wobei sich eine der Winkel-Endstellungen des ersten Betätigungsmechanismus von denen eines zweiten Betätigungsmechanismus unterscheidet und wobei der erste Betätigungsmechanismen dafür vorgesehen ist, die Lamellen des unteren Abschnitts zu kippen und der zweite Betätigungsmechanismus dafür vorgesehen ist, die Lamellen des oberen Abschnitts zu kippen.
  • Erfindungsgemäß wird weiterhin ein verstellbarer Bandaufwickelkern für eine Jalousie bereitgestellt, der im erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus verwendet werden kann und der so eingestellt werden kann, daß er Unterschiede in der Länge eines Hubbands der Jalousie aufnimmt, und der einen Rillenscheibenkörper mit einer Spule zwischen einem Paar von Rillenscheibenflanschen umfaßt, wobei die Spule mit einem Schraubengewinde versehen ist, in das ein zur Einstellung dienender Schraubverschluß eingedreht wird, der vorzugsweise eine Weite hat, die etwa dem Abstand zwischen den Rillenscheibenflanschen entspricht.
  • Weitere Aspekte der Erfindung werden aus der folgenden näheren Beschreibung besonderer Ausführungsformen und der entsprechenden Zeichnungen deutlich. Es zeigen:
  • 1 – einen Aufriß der Querseite eines erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus zur Bewegung der Lamellen einer Jalousie;
  • 2 – einen Längsschnitt durch den Betätigungsmechanismus entlang der Linie II-II in 1; ein vorderer Abschnitt eines Arretierungshebels befindet sich im Eingriff mit einem Zeitgeberring eines Kupplungsmechanismus, und ein hinterer Abschnitt des Arretierungshebels folgt einem Kurvenglied eines Totgangmechanismus;
  • 3 – eine Explosionsdarstellung des Kupplungsmechanismus des in 2 dargestellten Betätigungsmechanismus;
  • 3A – eine perspektivische Darstellung des ersten Rings des in 3 dargestellten Kupplungsmechanismus;
  • 3B – eine perspektivische Darstellung des zweiten Zeitgeberrings des in 3 dargestellten Kupplungsmechanismus;
  • 3C – eine perspektivische Darstellung des Zeitgeberrings des in 3 dargestellten Kupplungsmechanismus zur Festlegung von Drehstellungen der Lamellen der Jalousie;
  • 4 – eine Explosionsdarstellung des Arretierungshebels und des Totgangmechanismus des in 2 dargestellten Betätigungsmechanismus;
  • 4A – eine perspektivische Darstellung einer Totgangscheibe des in 4 dargestellten Totgangmechanismus, jedoch von einer entgegengesetzten Seite;
  • 4B – einen Aufriß des ringförmigen Kurvenglieds des in 4 dargestellten Totgangmechanismus, jedoch von einer entgegengesetzten Seite;
  • 4C – eine Aufsicht von unten auf das in 4B dargestellte ringförmige Kurvenglied, die dessen axial verlaufende Kurve zeigt;
  • 4D – eine perspektivische Darstellung des in 4, 4B und 4C dargestellten Kurvenglieds;
  • 4E – eine perspektivische Darstellung des in 4 dargestellten angetriebenen Zwischenglieds;
  • 4F – eine perspektivische Darstellung des in 4 dargestellten Arretierungshebels;
  • 5 – einen Längsschnitt, ähnlich wie 2, der den Betätigungsmechanismus mit seinem zurückziehbaren Arretierungshebel außer Eingriff mit dem Zeitgeberring des Kupplungsmechanismus zeigt;
  • 6 – eine schematische Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform einer Jalousie, die mit vier der in 1 bis 5 dargestellten Betätigungsmechanismen versehen ist, welche von einem einzigen Antriebsmechanismus und einem Paar von Getrieben angetrieben ist;
  • 7 – eine schematische Phantomzeichnung einer Längsseite von einem der Getriebe aus 6, wie entlang der Linie VII-VII in 6 dargestellt, jedoch ohne die Kopfschiene der Jalousie;
  • 8 – einen Querschnitt des Getriebes in 7 entlang der Linie VIII-VIII in 7; und
  • 9 – eine Explosionsansicht von einem der in 6 bis 8 dargestellten Getriebe.
  • In diesen Figuren werden entsprechende Teile in verschiedenen Ausführungsformen mit entsprechenden Namen und den gleichen letzten beiden Bezugsziffern bezeichnet.
  • Ein erfindungsgemäßer Betätigungsmechanismus 1 ist in 1 bis 5 dargestellt. Er umfaßt einen Trägerkörper 3, der zusammen mit einem Trägerkörperdeckel 5 ein Gehäuse für Komponenten eines Kupplungsmechanismus 4 bildet, der dafür vorgesehen ist, mit Tragleiter-Seitenschnüren 7 und 9 in und außer Eingriff gebracht zu werden, welche die Lamellen 11 einer ansonsten herkömmlichen Jalousie 12 drehend kippen.
  • Axial durch den Trägerkörper 3 verläuft eine in Längsrichtung angeordnete, drehbare Antriebswelle 13, wie am besten aus 3 zu ersehen ist. Die Antriebswelle 13 wird von einem herkömmlichen Umkehrmotor oder ähnlichem angetrieben, entweder direkt oder über ein Getriebe wie in 7 bis 9 dargestellt. Der Kupplungsmechanismus 4 innerhalb des Trägerkörpers 3 ist zur Drehung durch die Antriebswelle 13 montiert. Der Kupplungsmechanismus umfaßt: als ein erstes Element einen Rillenscheibenkörper 15, der sich mit der Antriebswelle 13 dreht, und als ein zweites Element eine erste Drehfeder 17, die lösbar mit dem Rillenscheibenkörper 15 durch Reibung in Eingriff ist. Der Rillenscheibenkörper 15 hat die Form eines herkömmlichen Rillenscheibenkörpers für eine Spule zum Aufwickeln eines Hubbands (nicht dargestellt), um die Lamellen einer Jalousie anzuheben. Der Rillenscheibenkörper 15 umfaßt eine außen zylindrische, nach hinten verlaufende erste Nabe 19 zur Aufnahme der ersten Drehfeder 17 auf ihrer Außenseite und eine innerhalb des Rillenscheibenkörpers angeordnete mittige, nicht kreisförmige, axial verlaufende erste Bohrung 21. Die erste Bohrung hat eine Querschnittsform, die komplementär zum viereckigen Querschnitt der in ihr angeordneten Antriebswelle 13 ist. Der Rillenscheibenkörper 15 umfaßt ebenfalls einen hinteren ersten Rillenscheibenflansch 23 und einen vorderen zweiten Rillenscheibenflansch 25, die parallel zueinander angeordnet sind und gemeinsam eine Spule zum Aufwickeln eines Hubbands (nicht dargestellt) am vorderen Ende des Rillenscheibenkörpers bilden. Der zweite Rillenscheibenflansch 25 ist vorzugsweise als ein getrenntes Element ausgeführt, was die Herstellung des Rillenscheibenkörpers 15 vereinfacht.
  • Wie ebenfalls aus 3 ersichtlich ist, hat die erste Drehfeder 17 einen ersten radial nach außen gebogenen Mitnehmer oder Haken 27 und einen zweiten radial nach außen gebogenen Mitnehmer 29. Der erste Mitnehmer 27 der ersten Drehfeder 17 befindet sich im Eingriff mit einem ersten Ring 31 und ihr zweiter Mitnehmer 29 befindet sich im Eingriff mit einem zweiten Ring 33, der an den ersten Ring angrenzend und hinter diesem angeordnet ist. Diesbezüglich hat die Vorderseite des ersten Rings 31 eine nach vorne offene radial verlaufende erste Rille 31A (in 3A dargestellt), welche das erste Ende 27 der ersten Drehfeder 17 auf herkömmliche Weise aufnimmt, und die Vorderseite des zweiten Rings 33 hat eine nach vorne offene radial verlaufende zweite Rille 33A (in 3B dargestellt), welche den zweiten Mitnehmer 29 der ersten Drehfeder 17 auf herkömmliche Weise aufnimmt. Der erste Ring 31 hat ebenfalls einen nach hinten verlaufenden ersten Finger 35, der radial von der Antriebswelle 13 beabstandet ist.
  • Der erste Ring 31 ist mit einer mittigen, axialen zweiten Bohrung 37 versehen, durch welche er drehbar auf die erste Nabe 19 des drehbaren Rillenscheibenkörpers 15 aufgesetzt werden kann, wobei ein ringförmiger Abstand um den vorderen Teil der ersten Nabe verbleibt, in welchem die erste Drehfeder 17 untergebracht ist. Die radial verlaufende erste Rille 31A auf der Vorderseite des ersten Rings 31 mündet ebenfalls in die zweite Bohrung 37. Der zweite Ring 33 hat eine mittige, axiale dritte Bohrung 39, durch welche der zweite Ring drehbar auf eine außen zylindrische, nach hinten verlaufende zweite Nabe 41 des ersten Rings 31 aufgesetzt werden kann. Der erste Ring 31 und die Vorderseite seiner zweiten Nabe 41 haben eine radial und axial verlaufende dritte Rille 43, die das zweite Ende 29 der ersten Drehfeder 17 aufnimmt, wenn der zweite Ring 33 drehbar auf der zweiten Nabe 41 aufgesetzt ist. Im zusammengebauten Betätigungsmechanismus 1 mündet die radial verlaufende zweite Rille 33A auf der Vorderseite des zweiten Rings 33 ebenfalls in dessen dritte Bohrung 39 und die dritte Rille 43 des ersten Rings.
  • Der zweite Ring 33 hat ebenfalls eine außen zylindrische, nach hinten verlaufende dritte Nabe 44 und ein axial offenes radial gebogenes Fenster 45, welches radial von der Antriebswelle 13 um denselben Abstand beabstandet ist wie der erste Finger 35. Die Vorderseite des zweiten Rings 33 hat ein Oberflächenglied 46, das die Vorderseite des Fensters 45 zwischen der zweiten Rille 33A des zweiten Rings und einer angrenzenden seitlichen Seite 45A des Fensters abdeckt. Der erste Finger 35 des ersten Rings 31 erstreckt sich nach hinten in die Vorderseite des Fensters 45, so daß er an der seitlichen Seite 45A des Fensters und des Oberflächenglieds 46 anliegt, wenn der erste Ring 31 und der zweite Ring 33 konzentrisch drehbar auf der ersten Nabe 19 des Rillenscheibenkörpers 15 im Betätigungsmechanismus 1 aufgesetzt sind. Der erste Finger 35 kann sich innerhalb des Fensters 45 von der seitlichen Seite 45A des Fenster seitwärts weg bewegen, wird jedoch vom ersten Mitnehmer 27 der Drehfeder 17 an einer Seitwärtsbewegung in Richtung auf die seitliche Seite 45A des Fensters zu gehindert.
  • Der äußere Umfang des ersten Rings 31 hat einen ersten Hohlraum 47, der zu einer seitlichen Seite hin offen ist, um einen tangential verlaufenden Endabschnitt einer ersten Lamellenkippschnur 49 aufzunehmen und zu halten, die Teil der hinteren Tragleiter-Seitenschnur 7 ist oder mit dieser verbunden ist. Der äußere Umfang des zweiten Rings 33 hat einen ähnlichen zweiten Hohlraum 51, der zur entgegengesetzten seitlichen Seite offen ist, um einen tangential verlaufenden Endabschnitt einer zweiten Lamellenkippschnur 53 aufzunehmen und zu halten, die Teil der vorderen Tragleiter-Seitenschnur 9 ist oder mit dieser verbunden ist. Infolgedessen bewirkt eine gemeinsame Drehung des ersten und zweiten Rings 31, 33, daß die Lamellenkippschnüre 48, 53 in entgegengesetzten Richtungen um den ersten und den zweiten Ring gewickelt werden, was die vordere und die hintere Tragleiter-Seitenschnur 7, 9 veranlaßt, sich in entgegengesetzten vertikalen Richtungen zu bewegen, und dadurch bewirkt, daß sich die vorderen und hinteren Kanten der Lamellen 11 der Jalousie 12 in vertikal entgegengesetzten Richtungen zwischen einer ersten und einer zweiten Winkel-Endstellung (d. h. einer offenen und einer geschlossenen Position) bewegen.
  • Wie ebenfalls aus 3 ersichtlich ist, hat der zweite Ring 33 einen nach hinten verlaufenden zweiten Finger 55, der radial von der Antriebswelle 13 um den gleichen Abstand beabstandet ist wie der erste Finger 35. Der zweite Finger 55 grenzt im Umfang an ein Ende des axial offenen Fensters 45. Der zweite Finger 55 erstreckt sich in eine passende radial gebogene vierte Rille (nicht dargestellt) in der Vorderseite eines Zeitgeberringes 57, der an den zweiten Ring angrenzt und hinter diesem angeordnet ist. Diesbezüglich ist die vierte Rille radial von der Antriebswelle 13 um denselben Abstand beabstandet wie der zweite Finger 55 und hat etwa dieselbe Länge und Breite wie der zweite Finger.
  • Der Zeitgeberring 57 legt die erste und die zweite Winkel-Endstellung der Lamellen 11 fest. Der Zeitgeberring 57 greift in den ersten und zweiten Ring 31, 33 ein und dreht sich koaxial gemeinsam mit diesen. Diesbezüglich hat der Zeitgeberring 57 eine mittige, axiale vierte Bohrung 58, durch welche er drehbar auf die dritte Nabe 44 des zweiten Rings 33 aufgesetzt werden kann, und einen nach vorne verlaufenden dritten Finger 59 (in 3C dargestellt). Der dritte Finger 59 ist radial von der Antriebswelle 13 um den gleichen Abstand beabstandet wie der erste und der zweite Finger 53, 55 und ist in Umfangsrichtung an der Vorderseite des Zeitgeberrings zwischen dem ersten und dem zweiten Finger des Betätigungsmechanismus angeordnet. Der dritte Finger 59 erstreckt sich in die Rückseite des axial offenen Fensters 45 des zweiten Rings 33 zwischen dem ersten und dem zweiten Finger 35, 55 und eng an diesen anliegend, und hinter das vordere Oberflächenglied 46 des zweiten Rings, wenn der erste und der zweite Ring sowie der Zeitgeberring konzentrisch drehbar auf der ersten Nabe 19 des Rillenscheibenkörpers 15 aufgesetzt sind. Die Rückseite des Zeitgeberrings 57 (in 3C dargestellt) hat an verschiedenen Umfangspositionen ebenfalls einen Lamellenkipp-Offen-Winkelstellungsanschlag 61 und einen Lamellenkipp-Geschlossen-Winkelstellungsanschlag 63, wie nachfolgend näher beschrieben.
  • Der Trägerkörper 3 ist dafür vorgesehen, mit dem Lamellenkipp-Offen- und Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlag 61, 63 auf dem Zeitgeberring 57 zusammenzuwirken. Dadurch kann der Trägerkörper dank des Zusammenwirkens des ersten und des zweiten Rings 31, 33 und der ersten Drehfeder 17 genutzt werden, um entgegengesetzte erste und zweite Winkelkippstellungen für die Lamellen 11 festzulegen. Zu diesem Zweck kann ein Widerlager- oder Arretierungsstift 65 in eine ausgewählte von mehreren nach vorne verlaufenden Öffnungen 67 im hinteren Teil des Trägerkörpers 3 eingesetzt werden. Wie in 3 dargestellt, sind die Öffnungen 67 in einem am Umfang verlaufenden Bogen um die Antriebswelle 13 herum angeordnet. Ebenfalls für diesen Zweck ist eine nach vorne verlaufende mittige Öffnung 69 am unteren hinteren Ende des Trägerkörpers 3 zwischen den Öffnungen 67 vorgesehen, wie in 3 dargestellt und nachfolgend beschrieben.
  • Wie in 2, 4 und 5 dargestellt, erstreckt sich ein länglicher, zurückziehbarer Arretierungshebel 71 durch die mittige Öffnung 69 des Trägerkörpers 3 nach vorne. Wie aus 4F zu ersehen ist, ist das hintere Ende 72 des Arretierungshebels dafür vorgesehen, als Handgriff zu dienen, und ein Abschnitt des vorderen Endes 72A kann durch die mittige Öffnung 69 hindurch auf einen Lamellenstellungs-Zwischenanschlag 73 auf der Rückseite des Zeitgeberrings 57 wirken, der an einer Umfangsposition zwischen den Lamellenkipp-Offen- und Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlägen 61, 63 vorgesehen ist.
  • Wenn das vordere Ende 72A des Arretierungshebels 71 nach vorne gegen den Zwischenanschlag 73 gedrückt wird, stoppt der Hebel die Drehung des Zeitgeberrings 57 und damit die Drehung des ersten und des zweiten Rings 31, 33 in der Richtung für das Absenken der Lamellen der Jalousie 12 (d. h. in Richtung von Pfeil "C" in 3). Jedoch kann sich die erste Nabe des Rillenscheibenkörpers 15 weiterhin in dieser Richtung mit der Antriebswelle 13 innerhalb der vierten Bohrung 58 des Zeitgeberrings 57 drehen, während der erste und der zweite Ring 31, 33 auf der ersten Nabe 19 in einer Zwischenposition der Winkelkippbewegung zwischen der geöffneten und der geschlossenen Position der Lamellen 11 verbleiben. Außerdem kann sich der erste Ring 31 geringfügig mit dem Mitnehmer 27 der ersten Drehfeder im Verhältnis zum zweiten Ring 33 und dem zweiten Mitnehmer 29 der Druckfeder weiter drehen, während die Drehfeder im reibenden Eingriff mit der ersten Nabe 19 verbleibt. Dadurch lockert sich etwas der Griff, mit dem die Drehfeder 17 die erste Nabe 17 hält, so daß sich der Rillenscheibenkörper 15 und die Antriebswelle 13 weiterdrehen können, auch nachdem der erste und der zweite Ring 31, 33 und der Zeitgeberring 57 aufgehört haben, sich zu drehen.
  • Wie in 4 und 5 dargestellt, ist ein Totgangmechanismus, allgemein mit 74 bezeichnet, wirkend zwischen der Antriebswelle 13 und dem Arretierungshebel 71 angeordnet. Der Totgangmechanismus 74 ist dafür vorgesehen, den Arretierungshebel 71 erst nach einer festgelegten Zahl von Umdrehungen der Antriebswelle 13 axial in den Eingriff und aus dem Eingriff mit dem Zwischenanschlag 73 des Zeitgeberrings 57 zu bringen. Der Totgangmechanismus 74 umfaßt ein angetriebenes Zwischenglied 75 (in 4E dargestellt), das direkt im Eingriff mit der Antriebswelle 13 ist. An der Vorderseite des Zwischenglieds 75 ist ein Flansch 77 vorgesehen, der mit einer nach hinten verlaufenden, außen zylindrischen vierten Nabe 79 verbunden ist. Ein erster Eingriffsvorsprung 81 erstreckt sich von der Rückseite des Flanschs 77 nach hinten. An der Rückseite der vierten Nabe 79 sind mehrere über den Umfang voneinander beabstandete, nach hinten verlaufende, flexible Zungen 83 vorgesehen, die durch axiale Schlitze 85 voneinander getrennt sind und von denen jede an ihrem freien hinteren Ende mit einer Einrastrippe 87 versehen ist.
  • Der in 4 dargestellte Totgangmechanismus 74 umfaßt ebenfalls zwei identische, aneinanderliegende Totgangscheiben 89, 90 (in 4A dargestellt) und ein daran anliegendes ringförmiges Kurvenglied 91 (in 4BD dargestellt). Die beiden Totgangscheiben 89, 90 und das Kurvenglied 91 sind drehbar auf der vierten Nabe 79 des angetriebenen Zwischenglieds 75 aufgesetzt und werden durch die Einrastrippen 87 axial auf dieser gehalten. Auf der Rückseite jeder Totgangscheibe 89, 90 ist ein nach hinten verlaufender zweiter Eingriffsvorsprung 93, 94 vorgesehen, und die Vorderseite jeder Totgangscheibe (in 4A dargestellt) ist mit einer nach vorne offenen ringförmigen ersten Rille 95, 96 versehen. Im Gebrauch greift der erste Eingriffsvorsprung 81 des Zwischenglieds 75 in die erste Rille 95 der anliegenden Totgangscheibe 89 ein, und der zweite Eingriffsvorsprung 93 der anliegenden Totgangscheibe 89 greift danach in die erste Rille 96 der anderen Totgangscheibe 90 ein. Die Vorderseite des Kurvenglieds 91 (in 4B dargestellt) ist ebenfalls mit einer ringförmigen zweiten Rille 97 versehen, die nach vorne offen ist und mit dem zweiten Eingriffsvorsprung 94 der anliegenden Scheibe 90 in Eingriff gebracht wird. Vorzugsweise verläuft jede ringförmige Rille 95, 97 über einen Winkel von ca. 300°, um einen Totgang von etwa 900° an Umdrehung der Antriebswelle 13 zu ermöglichen, aber die Rillen können einen kleineren oder einen größeren Winkelbereich abdecken, um weniger oder mehr Totgang zu ermöglichen.
  • An seitlich gegenüberliegende Seiten des Kurvenglieds 91 sind nach außen vorgespannte am Umfang angeordnete Bremssegmente 99 und 101 vorgesehen, die reibend mit einer inneren zylindrischen Fläche eines im allgemeinen zylindrischen Gehäuses 102 für den Totgangmechanismus 74 eingreifen. Die Rückseite des Gehäuses 102 ist mit einer kreisförmigen Öffnung 103 versehen, deren Kante dafür vorgesehen ist, in Eingriff mit den Einrastrippen 87 am hinteren Ende der flexiblen Zungen 83 der vierten Nabe 79 des Zwischenglieds 75 gebracht zu werden, wenn das hintere Ende der vierten Nabe, auf welcher die Totgangscheiben 89, 90 und das Kurvenglied 91 drehbar aufgesetzt sind, nach hinten durch die Öffnung 103 gedrückt wird, um den Totgangmechanismus 74 zusammenzubauen.
  • Unten am Gehäuse 102 ist eine axial verlaufende, kanalförmige Verlängerung 104 vorgesehen, welche den Arretierungshebel 71 aufnimmt. Ein unterer Abschnitt 105 der Verlängerung 104 erstreckt sich vom Gehäuse 102 nach hinten. Auf der Unterseite des Gehäuses 102, innerhalb der Verlängerung 104 ist ein seitlich und nach unten verlaufender Drehpunkt 106 vorgesehen. Wie in 2, 4 und 5 dargestellt, ist die Unterseite einer nach oben und vorne geneigten Feder 107 nach hinten und nach oben vorgespannt gegen die Vorderseite eines aufrechtstehenden Vorsprungs (nicht dargestellt) auf der Unterseite der Verlängerung 104 des Gehäuses 102. Vordere Abschnitte der Feder 107 umschließen einen nach hinten verlaufenden Vorsprung 107A auf der Unterseite des Arretierungshebels 71, so daß die Vorderseite der Feder den Arretierungshebel nach oben und vorne in Richtung auf den Zeitgeberring 57 vorspannt. Als Ergebnis wird ein vorderer gestufter Endabschnitt 109 des Arretierungshebels 71 nach vorne und nach oben gegen die Rückseite des Zeitgeberrings 57 gedrückt, eine seitlich verlaufende flache Rille 110 oben auf einem mittleren Abschnitt des Arretierungshebels wird nach oben und vorne gegen den Drehpunkt 106 gedrückt und ein hinterer gestufter Endabschnitt 111 des Arretierungshebels wird nach vorne und nach oben durch eine in Längsrichtung verlaufende Öffnung (nicht dargestellt) in der Unterseite des Gehäuses 102 und gegen die Rückseite des Kurvenglieds 91 gedrückt.
  • Die Rückseite des Kurvenglieds 91 (in 4CD dargestellt) hat eine nach hinten weisende, am Umfang verlaufende Kurvenfläche 112, welche die Rückseiten seiner Bremssegmente 99, 101 einschließt. Das Kurvenglied 91 ist zwischen seinen Bremssegmenten 99, 101 mit einem nach hinten weisenden Vorsprung 113 auf seiner Kurvenfläche 112 versehen. Der Vorsprung 113 hat ein Paar von seitlich gegenüberliegenden Seiten 113A, die sich radial nach innen zum Kurvenglied 91 leicht verjüngen (wie durch die Phantomlinien in 4C dargestellt) und die sich ebenfalls nach hinten in Richtung auf eine radial verlaufende flache Rückseite 113B verjüngen. Infolge der Drehung des Kurvenglieds 91 folgt der nach oben verlaufende hintere gestufte Abschnitt 111 des Arretierungshebels 71 der Kurvenfläche 112 um die Rückseite des Kurvenglieds, bis der hintere Abschnitt 111 den Vorsprung 113 erreicht. Wenn der hintere Abschnitt 111 dann der Kurvenfläche 112 weiter folgt, wird der hintere Abschnitt von den Seiten 113A des Vorsprungs 113 nach hinten bewegt, bis der hintere Abschnitt die flache Rückseite 113B des Vorsprungs erreicht. Damit wird der vordere Abschnitt 109 des Arretierungshebels 71 ebenfalls nach hinten und damit weg vom Zeitgeberring 57 bewegt (d. h. in einer Richtung weg von der in 5 dargestellten Position und in Richtung auf die in 2 dargestellte Position).
  • Die Bewegung des Arretierungshebels 71 wird darüber hinaus geführt durch eine gestufte Führungsbahn 114 auf der Rückseite des Zeitgeberrings 57, wie am besten in 3C dargestellt. Die gestufte Führungsbahn 114 wird generell von einer nach hinten weisenden, radial inneren, erhabenen ringförmigen Laufbahn 115 und einer nach hinten weisenden radial äußeren ringförmigen Laufbahn 117 vor der inneren Laufbahn 115 gebildet. Jede Laufbahn 115, 117 verläuft am Umfang zwischen den Lamellen-Offen- und Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungs-Anschlägen 61, 63 auf der Rückseite des Zeitgeberrings 57. Der Zwischenanschlag 73 wird als Teil einer Vertiefung 119 in der inneren Laufbahn 115 gebildet. Die Vertiefung 119 wird in der einen Drehrichtung des Zeitgeberrings 57 vom Zwischenstopp 73 begrenzt und in der entgegengesetzten Drehrichtung durch eine geneigte Rampenfläche 121, die zur äußeren Laufbahn 117 führt.
  • Wenn sich der Arretierungshebel 71 in der in 2 gezeigten Position befindet (in der die Jalousie 12 geöffnet ist und die Lamellen 11 im wesentlichen horizontal angeordnet sind), wird sein vorderer Abschnitt 109 von der Feder 107 nach vorne gegen die innere Laufbahn 115 des Zeitgeberrings 57 vorgespannt. In dieser Position, wenn die Drehrichtung der Antriebswelle 13 von einer Richtung zum Anheben der Lamellen 11 der Jalousie 12 (d. h. der Richtung von Pfeil "O" in 3 und 3C) in eine Richtung zum Absenken der Lamellen (d. h. in Richtung von Pfeil "C" in 3 und 3C) gewechselt wird, dreht sich der Rillenscheibenkörper 15 mit der Antriebswelle, was zur Folge hat, daß sich die erste Drehfeder 17 mit dem Rillenscheibenkörper dreht, daß sich der erste Ring 31 und sein erster Finger 35 und der zweite Ring 33 und sein zweiter Finger 55 mit der ersten Drehfeder drehen, daß die erste Lamellenkippschnur 49 um den Umfang des ersten Rings 31 gewickelt wird und die zweite Lamellenkippschnur 53 vom Umfang des zweiten Rings 33 abgewickelt wird und daß dadurch die hintere Tragleiter-Seitenschnur 7 nach oben und die vordere Tragleiter-Seitenschnur 9 nach unten bewegt wird, so daß die Lamellen 11 der Jalousie 12 vorne nach unten gekippt werden. Diese Drehung des zweiten Fingers 55 des zweiten Rings 33 bewirkt ebenfalls, daß sich der Zeitgliedring 57 (der zuvor am Lamellen-Offen-Winkelstellungs-Anschlag 61 anlag) und sein dritter Finger 59 mit dem zweiten Finger drehen, und sich der vordere Abschnitt 109 des Anschlaghebels 71 entlang der inneren Laufbahn 115 des Zeitgeberrings 57 bewegt, bis der vordere Abschnitt 109 – von der Feder 107 nach vorne und oben gedrückt – die Vertiefung 119 erreicht, in der der vordere Abschnitt schließlich gegen den Zwischenstopp 73 anstößt. Dann wird die Drehung des Zeitgeberrings 57 und des ersten und zweiten Rings 31, 33 vom Arretierungshebel 71 gestoppt, wodurch die vertikale Bewegung der Tragleiter-Seitenschnüre 7,9 stoppt. Dadurch werden die Lamellen 11 nicht weiter gekippt und befinden sich nur ein einer teilweise geschlossenen Kippwinkelposition. Dies ist aus der Sicht des Anwenders wünschenswert, weil dadurch das Innere eines Raums beim Absenken der Jalousie nur teilweise abgedunkelt wird.
  • Wenn die Drehrichtung der Antriebswelle 13 dann wieder geändert wird (d. h. in Richtung von Pfeil "O" in 3 und 3C), bewirkt eine geringfügige Drehung der Ringe 31, 33, 57 mit der Antriebswelle, daß sich der vordere Abschnitt 109 des Arretierungshebels 71 aus dem Eingriff mit dem Zwischenstopp 73 des Zeitgliedrings 57 bewegt und dann nach vorne und unten aus dessen Vertiefung 119 über dessen geneigte Rampe 121 auf dessen äußere Laufbahn 117 bewegt. In dieser Position des Arretierungshebels 71, die in 5 dargestellt ist, können der Zeitgliedring 57 und der erste und zweite Ring 31, 33 und die erste Drehfeder 17, die wirkend mit diesem verbunden sind, von der Antriebswelle 13 in beiden Richtungen (d. h. in Richtung von Pfeil "O" oder Pfeil "C" in 3 und 3C) zwischen dem Lamellen-Offen- und dem Lamellen-Geschlossen-Winkelstellungsanschlag 61, 63 des Zeitgliedrings weiterbewegt werden. Diesbezüglich dreht sich jeder Winkelstellungsanschlag 61, 63 mit dem Zeitgliedring 57 um die Antriebswelle 13, bis die Winkeldrehung des Anschlags bewirkt, daß er gegen den Widerlagerstift 65 stößt, der in eine der Öffnungen 67 im Tragkörper 3 auf beiden Seiten des mittig positionierten Arretierungshebels 71 eingesetzt ist.
  • Wenn ein Winkelstellungsanschlag 61, 63 gegen den Widerlagerstift 65 stößt, dann ist dies der Moment beim Kippen der Lamellen 11, in welchem sie sich entweder in ihrer vollständig geöffneten oder vollständig geschlossenen Kippstellung befinden. Danach kann eine weitere Drehung der Antriebswelle 13 genutzt werden, um die Jalousie 12 entweder zu öffnen oder zu schließen, jedoch nicht dazu, die Lamellen 11 in ihrer Kippbewegung weiter zu öffnen oder zu schließen. Eine weitere Drehung der Antriebswelle 13 führt ebenfalls zu einer Drehung des Zwischenglieds 75, der Totgangscheiben 89, 90 und des Kurvenglieds 91 mit seiner Kurvenfläche 112 und dem nach hinten verlaufenden Vorsprung 113. Dies bewirkt, daß sich der hintere Teil 111 des Arretierungshebels 71, welcher der Kurvenfläche 112 folgt, an den Seiten 113A ihres Vorsprungs 113 nach hinten bewegt, was wiederum dazu führt, daß sich der vordere Abschnitt 109 des Arretierungshebels 71 ebenfalls vom äußeren Ring 117 des Zeitgeberrings 57 zu seinem inneren Ring 115 nach hinten bewegt (d. h. in einer Richtung weg von der in 5 dargestellten Position und in Richtung auf die in 2 dargestellte Position).
  • Der Totgangmechanismus 74 hat die Funktion, das erneute Positionieren oder Zurücksetzen des Arretierungshebels 71 in die in 2 dargestellte Position (d. h. in Eingriff mit der inneren Laufbahn 115 des Zeitgeberrings 57) so lange zu verzögern, bis sich die Antriebswelle 13 nach dem Wechsel ihrer Drehrichtung um eine festgelegte Anzahl von Umdrehungen gedreht hat. Wie vorstehend erläutert, befindet sich jeder der Eingriffsvorsprünge 81, 93, 94 des Zwischenglieds 75 und der Totgangscheiben 89, 90 im Eingriff mit einer ringförmigen Nut 95, 96, 97 einer angrenzenden Scheibe 89, 90 oder eines angrenzenden Kurvenglieds 91 des Totgangmechanismus. Jeder Eingriffsvorsprung 81, 93, 94 dreht die angrenzende Totgangscheibe oder bzw. das angrenzende Kurvenglied erst, wenn ersterer in Eingriff mit einem Ende einer der ringförmigen Nuten 95, 96, 97 des/der letzteren gerät. Bei dem in 4 dargestellten Totgangmechanismus führt dies zu deutlich mehr als zwei, aber weniger als drei vollständigen Umdrehungen einer Totgangverzögerung, bevor das Kurvenglied 91, das sich aufgrund der Drehung des Zwischenglieds 75 in einer Richtung dreht, veranlaßt wird, sich aufgrund einer Änderung der Drehrichtung des Zwischenglieds in die entgegengesetzte Richtung zu drehen.
  • Da das Zurücksetzen des Arretierungshebels 71 in die innere Laufbahn 115 des Zeitgliedrings 57 letztendlich dazu führt, daß er gegen den Zwischenanschlag 73 stößt, könnte dies bei einer Rückwärtsdrehung der Antriebswelle 13 einen unerwünschten Effekt auslösen, wenn die Winkelausrichtung der Lamellen hin- und her bewegt wird, ohne daß beabsichtigt ist, die Jalousie 12 anzuheben (was eintreten würde, wenn die Rückwärtsdrehung von einer Lamellen-Geschlossen-Position zu weit fortgesetzt wird). Aus diesem Grund wird vorzugsweise ein Totgangmechanismus mit zwei oder mehr Umdrehungen vorgesehen, der generell sicherstellt, daß der Betätigungsmechanismus 1 im Voll-Gekippt-Modus verbleiben kann. Ein geringerer Totgang oder kein Totgang könnte in einer Totgangscheibe 89, 90 oder im Kurvenglied 91 des Totgangmechanismus 74 oder in mehreren von ihnen vorgesehen werden, indem die Winkellänge oder das Ausmaß von einer oder mehreren ihrer ringförmigen Rillen 95, 96, 97 verkürzt wird oder indem eine Öffnung 122, 123 in der Vorderseite von einer oder beiden Totgangscheiben (wie in 4A dargestellt) und/oder eine ähnliche Öffnung (nicht dargestellt) in der Vorderseite des Kurvenglieds 91 vorgesehen wird bzw. werden und die passenden Eingriffsvorsprünge 81, 93, 94 in dieses Öffnung bzw. diese Öffnungen eingesetzt werden. Auf diese Weise kann der Hersteller oder Eigentümer der Jalousie 12 seinen Betätigungsmechanismus 1 so modifizieren, daß ihm genau die erforderliche Menge an Totgang für die jeweilige Jalousie zur Verfügung steht.
  • Wie in 1, 2 und 5 dargestellt, verläuft die rechteckige Antriebswelle 13 durch die Mitte des zusammengebauten Betätigungsmechanismus 1 und seinen Kupplungsmechanismus 4 und den Totgangmechanismus 74 innerhalb seines Trägerkörpers 3. Um den Betätigungsmechanismus zusammenzubauen, hat der Trägerkörper 3 eine aufnehmende Vertiefung 125 zwischen seinen untersten axial verlaufenden Öffnungen 67 und seiner mittigen Öffnung 69 und einen Hohlraum 127 in seinem Deckel 5, wie in 3 dargestellt. Wie aus 4 ersichtlich ist, können Rippen 129 an der Unterseite des Gehäuses 102 für den Totgangmechanismus 74 in die aufnehmende Vertiefung 125 eingeschnappt werden, und eine Sperrklinke 131 oben auf dem Gehäuse 1092 kann in den Hohlraum 127 eingeschnappt werden.
  • Aus 4 ist ebenfalls ersichtlich, daß die Verlängerung 104 des Gehäuses 102 nach hinten offene Vertiefungen 133, 134 in den seitlich gegenüberliegenden hinteren vertikalen Wänden 135 ihres unteren Abschnitts 105 hat. Die Vertiefungen 133, 134 sind dafür vorgesehen, seitlich verlaufende Stifte 137 auf seitlich gegenüberliegenden Seiten des hinteren Abschnitts 111 des Arretierungshebels 71 vorläufig zu halten, wenn das Gehäuse 102 am Trägerkörper 3 und am Kupplungsmechanismus 1 befestigt wird, wie in 3 dargestellt ist. Nach dem Zusammenbau sollten die Stifte 137 aus den Vertiefungen 133, 134 und nach oben bewegt werden, so daß sich die Stifte dann frei in axialer Richtung auf glatten horizontalen Flächen 138 oben auf dem unteren Abschnitt 105 der Verlängerung 104 zwischen den hinteren vertikalen Wänden 135 und der Rückseite des Gehäuses 102 bewegen können und damit eine freie axiale Bewegung des Arretierungshebels 71 innerhalb der Verlängerung 104 ermöglichen.
  • Wie ebenfalls aus den 2, 3 und 5 ersichtlich ist, ist in der Spule 140 des Rillenscheibenkörpers 15 ein Schraubengewinde 139 vorgesehen, das drehbar einen zur Einstellung dienender Schraubverschluß 141 aufnimmt. Vorzugsweise entspricht die Weite des Schraubverschlusses 141 dem axialen Abstand zwischen den Rillenscheibenflanschen 23, 25. Durch das Ein- oder Ausdrehen des Verschlusses 141 in bzw. aus der Spule 140 kann der Durchmesser der Spule zum Aufwickeln des Hubbands (nicht dargestellt) verändert werden. Die Spule 140 kann dadurch verstellt werden, um Unterschiede in der Länge des Hubbands zu berücksichtigen. Dies kann dazu genutzt werden, um die Höhe der Bodenschiene der Jalousie 12 bei deren Installation genau einzustellen oder um Änderungen der Länge des Hubbands im Lauf der Zeit auszugleichen.
  • In 3 wird die Verwendung eines einzigen Widerlagerstifts 65 dargestellt, aber es können zwei von ihnen verwendet werden, um die Drehgrenzen der Lamellen-Offen- und Lamellen-Geschlossen-Anschläge 61, 63 des Zeitgeberrings 57 festzulegen. Der Lamellen-Geschlossen-Anschlag für das Erreichen eines vollständigen Verschlusses wird vorzugsweise als in einem Teil damit geformtes feststehendes Anschlag- oder Widerlagergebilde auf der Innenseite des Trägerkörpers 3 vorgesehen. Der Lamellen-Offen-Anschlag kann ebenfalls als feststehender Anschlag am Trägerkörper 3 vorgesehen werden. Jedoch wird es vorgezogen, wenn der Lamellen-Offen-Anschlag die Form des Widerlagerstifts 65 hat, der selektiv in eine der Öffnungen 67 eingeführt werden kann, die halbkreisförmig in der Rückseite des Trägerkörpers 3 vorgesehen sind. Dieser verstellbare Anschlag für die vollständige Lamellenöffnung macht es möglich, daß ein Typ des erfindungsgemäßen Betätigungsmechanismus 1 auf verschiedene Weise eingesetzt werden kann. Beispielsweise können zwei oder mehr dieser Betätigungsmechanismen problemlos in einer Tandemanordnung genutzt werden, wie nachfolgend beschrieben, um einen oberen und einen unteren Abschnitt von Lamellen in einer Jalousie zu betätigen, um unterschiedliche Winkelstellungen der vollständigen Lamellenöffnung zu erreichen.
  • 6 zeigt eine solche alternative Ausführungsform einer Jalousie 212, die der Jalousie 12 aus 1 ähnelt und bei der entsprechende Teile mit entsprechenden Ziffern (plus 200) bezeichnet werden.
  • Die Jalousie 212 hat eine herkömmliche in Längsrichtung verlaufende Kopfschiene 214, in welcher mehrere erfindungsgemäße Betätigungsmechanismen 201A, 201B, 201C und 201D untergebracht sind, die jeweils identisch mit dem Betätigungsmechanismus 1 gemäß 15 sind. Die Jalousie 212 hat außerdem einen oberen Abschnitt 216 von Lamellen 211 und einen unteren Abschnitt 218 von Lamellen 211, die getrennt voneinander betätigt werden.
  • Ein erstes Paar der Betätigungsmechanismen 201B und 201D kippt die Lamellen im oberen Abschnitt 216 mit Hilfe eines ersten Paars von herkömmlichen Tragleitern 220 und 222, die jeweils mit einem der ersten Betätigungsmechanismen 201B bzw. 201D verbunden sind. Jeder der ersten Betätigungsmechanismen 201B, 201D ist ebenfalls verbunden mit einem von einem Paar von herkömmlichen Hubbändern 224 bzw. 226, mit denen die ersten Betätigungsmechanismen sowohl den oberen Abschnitt 216, als auch den unteren Abschnitt 218 der Lamellen 211 anheben und absenken können. Jedes Hubband 224, 226 ist ebenfalls mit einer herkömmlichen Bodenschiene 228 verbunden, die mit den Lamellenabschnitten 216, 218 angehoben und abgesenkt werden kann.
  • Zwei zweite Betätigungsmechanismen 201A und 201C sind jeweils gegenüber einem der ersten Betätigungsmechanismen 201B bzw. 201D nach links versetzt angeordnet und kippen die Lamellen 211 des unteren Abschnitts 218 mit Hilfe eines zweiten Paars von herkömmlichen Tragleitern 230 und 232, die jeweils mit einem der zweiten Betätigungsmechanismen 201A bzw. 201C verbunden sind. Damit die Tragleitern 220, 222, 230, 232 und die Hubbänder 224, 226 die Sicht durch die Jalousie 212 nicht übermäßig behindern, sind die zweiten Tragleitern 230, 232 (für den unteren Lamellenabschnitt 218) so geführt, daß sie jeweils in direkter Nähe zu den ersten Tragleitern 220 bzw. 222 (für den oberen Lamellenabschnitt 216) bzw. zu den Hubbändern 224 bzw. 226 verlaufen. Zu diesem Zweck ist die Kopfschiene 214 mit Führungsstiften 234 und 236 versehen, um welche die zweiten Tragleiterschnüre 230, 232 verlaufen.
  • Die in 6 dargestellte Jalousie 212 ist somit besonders dafür geeignet, die Menge des Tageslichts zu regulieren, das durch ein Fenster in einen Raum gelangt, damit es beispielsweise die Verwendung von Computermonitoren in dem Raum nicht stört. Diesbezüglich können die Widerlagerstifte 65 (die nur in 1-5 dargestellt sind) der ersten Betätigungsmechanismen 201B, 201D so angeordnet werden, daß sie einen Öffnungswinkel der Lamellen 211 des oberen Abschnitts 216 ermöglichen, der größer ist als der Öffnungswinkel der Lamellen des unteren Abschnitts 218, der durch die Position der Widerlagerstifte 65 in den zweiten Betätigungsmechanismen 201A, 201C ermöglicht wird. Dadurch kann ein Raum sowohl gegen blendendes Sonnenlicht (das durch den unteren Lamellenabschnitt 218 eindringt) geschützt werden, als auch eine ausreichende Beleuchtung durch Tageslicht vorsehen (das durch den oberen Lamellenabschnitt 216 eindringt). Dadurch kann die künstliche Beleuchtung eines Raums verringert werden, was unter Umweltschutzgesichtspunkten wünschenswert ist.
  • Zwar sind die Vorteile des Regulierens von Tageslicht in einem Raum durch Steuerung der Ausrichtung der Lamellen von Jalousien allgemein bekannt (zum Beispiel aus EP 0 684 361 ), aber die in 6 dargestellte Jalousie 212 ermöglicht diese Steuerung lediglich durch Verwendung von Betätigungsmechanismen 201A201D mit generell herkömmlichen Komponenten. Eine weitere Lichtregulierung durch die Jalousie 212 kann auf eine (beispielsweise aus EP 0 303 107 ) bekannte Weise erreicht werden, indem die Lamellen 211 des oberen Abschnitts 218 und die Lamellen 211 des unteren Abschnitts 216 mit unterschiedlichen reflektierenden Eigenschaften und/oder unterschiedlichen Formen und/oder Profilen versehen werden oder indem die Ober- und Unterseiten der verschiedenen Lamellen mit unterschiedlichen reflektierenden Eigenschaften versehen werden.
  • Da die zweiten Betätigungsmechanismen 201A, 201C für die Lamellen des unteren Abschnitts 216 kein Hubband erfordern, können ihre Aufwickelspulenkomponenten 23, 25 (nur in 15 dargestellt) natürlich entfallen, um Kosten zu senken.
  • Wie aus 6 ersichtlich ist, werden die Betätigungsmechanismen 201A201D vorzugsweise alle von einer gemeinsamen in Längsrichtung verlaufenden, motorgetriebenen Welle 238 angetrieben. Die motorgetriebene Welle 238 ist mit einem Umkehr-Elektromotor 240 gekoppelt und wird dazu genutzt, um die Lamellen 211 mit relativ hoher Geschwindigkeit abzusenken und anzuheben und den Kippwinkel der Lamellen mit gemäßigter Geschwindigkeit zu verstellen.
  • Um eine niedrigere Geschwindigkeit der Kippbewegung bei einer möglicherweise höheren Geschwindigkeit für das Anheben und Absenken der Lamellen 211 der Jalousie 212 zu erreichen, sind entgegengesetzte Enden der motorgetriebenen Welle 238 mit einem Paar von Getrieben versehen, allgemein mit 400 und 402 bezeichnet, die jeweils verbunden sind mit: dem Paar von Betätigungsmechanismen 201A, 201B für die Tragleitern 230, 220 auf einer Längsseite der Jalousie 212; und den Betätigungsmechanismen 201C, 201D für das Paar von Tragleitern 232, 222 auf der anderen Längsseite der Jalousie. Die Getriebe 400, 402 werden jeweils von der motorgetriebenen Welle 238 angetrieben, die sich von beiden Seiten des Motors 240 erstreckt, während die Betätigungsmechanismen durch Getriebeabtriebswellen 404 und 406 angetrieben werden, die sich bis zu den und durch die Paare von Betätigungsmechanismen 201A, 201B bzw. 201C, 201D auf in Längsrichtung entgegengesetzten Seiten der Jalousie erstrecken.
  • 79 zeigen eins der Getriebe 400, das vorzugsweise identisch mit dem anderen Getriebe 402 ist. Das Getriebe 400 ist vorzugsweise ein Epizykloiden- oder Planetengetriebe mit einem feststehenden Gehäuse 408. Das Gehäuse 408 ist mit Halteelementen 410, 412, 414 und 416 versehen, um das Gehäuse fest in der Kopfschiene 214 (in 79 nicht dargestellt) zu montieren. Das Getriebe 400 hat ein Antriebsglied 418, in das die motorgetriebene Welle 238 treibend eingreift (siehe 6) und das in einem Teil mit einem Sonnenrad 420 geformt ist, das sich um eine gemeinsame in Längsrichtung verlaufende Achse der Antriebswelle, des Antriebsglieds und des Gehäuses 408 drehen kann. Im angetriebenen Eingriff mit dem Sonnenrad 420 sind vier über den Umfang voneinander beabstandet angeordnete Planetenräder 422, 424, 426 und 428 vorgesehen, die sich um die Achse des Gehäuses 408 drehen können und drehbar auf einem Planetenrad-Abtriebsträger 430 gelagert sind. Der Planetenradträger 430 hat auf in Längsrichtung entgegengesetzten Seiten eine erste Hälfte 430A (die drehbar auf dem Antriebsglied 418 gelagert ist) und eine zweite Hälfte 430B (die mit der Abtriebswelle 404 verbunden ist). Jede Planetenradträgerhälfte 430A, 430B ist mit vier Lagerzapfenabschnitten 432A, 434A, 436A, 438A bzw. 432B, 434B, 436B, 438B für die Planetenräder 422, 424, 426, 428 geformt.
  • Die Lagerzapfenabschnitte 432A438A, 432B438B und die Planetenradträgerhälften 430A, 430B sind miteinander innerhalb der Planetenräder 422, 424, 426, 428 verbunden und werden durch auf der ersten Hälfte 430A vorgesehene Schnapparme 440A, 442A, 444A und 446A zusammengehalten, die in Einschnappöffnungen 440B, 442, 444B und 446B auf der zweiten Hälfte 430B eingesetzt werden. Der Planetenradträger 430 hat ebenfalls eine vorstehende Abtriebsbuchse 447 auf seiner zweiten Hälfte 430B, die treibend mit der angrenzenden Abtriebswelle 404 in Eingriff ist (siehe 6).
  • Vorzugsweise nimmt das Antriebsglied 418 des Getriebes 400 eine sechskantige motorgetriebene Welle 238 und die Abtriebsbuchse 447 eine vierkantige hohle Abtriebswelle 404, wie die in 15 dargestellte Antriebswelle 13, auf. Dadurch kann die sechskantige motorgetriebene Welle 238 drehbar im hohlen Inneren der Abtriebswelle 404 untergebracht werden. Damit kann jedes Getriebe 400, 402 in Jalousien verwendet werden, die größer sind als die in 6 dargestellte, bei denen zusätzliche Sätze von Tragleitern erforderlich sind.
  • Das Getriebe 400 hat ebenfalls ein mit einer Innenverzahnung versehenes Hohlrad 448, das die Planetenräder 422, 424, 426, 428 umgibt und in diese eingreift. Eine zweite Drehfeder 450 ist konzentrisch zwischen dem feststehenden Gehäuse 408 und dem Hohlrad 448 vorgesehen, um das Hohlrad lösbar im Gehäuse zu halten und eine Drehung des Hohlrads zu verhindern. Diesbezüglich befinden sich ein oder mehrere Vorsprünge, vorzugsweise ein Paar von Vorsprüngen 452, 454, auf dem äußeren Umfang des Hohlrads 448 im Eingriff mit der zweiten Drehfeder 450 zwischen deren radial nach innen gebogenen Mitnehmern 456 und 458. Die Drehung des Hohlrads 448 in Bezug auf das Gehäuse 408 wird dadurch verhindert, daß einer der Vorsprünge 452, 454 in einer Richtung auf einen ihm gegenüber liegenden Mitnehmer 456, 458 wirkt, in der sich die zweite Drehfeder 450 gegen eine innere zylindrische Fläche 460 des Gehäuses ausweitet. Die zweite Drehfeder 450 ist zum reibenden Eingriff mit der inneren zylindrischen Fläche 460 des Gehäuses 408 vorgespannt, und dieser reibende Eingriff wird verstärkt durch eine Reaktionskraft, die das Hohlrad 448 dadurch ausübt, daß seine Vorsprünge 452, 454 auf die Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder wirken.
  • Der Planetenradträger 430 hat ebenfalls einen vierten Finger 462, der von seiner ersten Hälfte 430A hervorragt und in einer Öffnung 464 in seiner zweiten Hälfte 430B aufgenommen wird. Der vierte Finger 462 dreht sich mit dem Planetenradträger 430, um einen bogenförmigen Weg zu beschreiben, der zwischen der zweiten Drehfeder 450 und dem Hohlrad 448 verfügbar ist, und an entgegengesetzten Enden dieses Wegs mit einem der Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder in einer Richtung in Eingriff zu geraten, in der sich die zweite Drehfeder zusammenzieht, um diese von der Innenseite 460 des Gehäuses 408 zu lösen.
  • Die Funktion jedes der Planetengetriebe 400, 402 ist im allgemeinen wie folgt. Die in 6 dargestellte Jalousie 212 und ihre Bodenschiene 228 und ihre oberen und unteren Abschnitte 216, 218 von Lamellen 211 werden abgesenkt, indem die Hubbänder 224, 226 von ihren Spulenkomponenten 23, 25 (nur in 15 dargestellt) in den ersten Betätigungsmechanismen abgewickelt werden. Infolgedessen dreht sich der Finger 462 auf dem Planetenradträger 430 in derselben Richtung wie sich das Sonnenrad dreht 420 und wie sich die Planetenräder 422428 drehen. Dies setzt sich fort, bis der vierte Finger 462 schließlich fest gegen einen der Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder und damit gegen einen der Vorsprünge 452, 454 auf dem Hohlrad 448 stößt, was dazu führt, daß sich das Hohlrad ebenfalls in derselben Richtung wie das Sonnenrad 420 dreht.
  • Wenn die Drehrichtung des Motors 240 und der motorgetriebenen Welle 238 umgekehrt wird, ermöglicht ein Totgangmechanismus 74 (nur in 15 dargestellt) an jedem Betätigungsmechanismus 201A201D ein Kippen der Lamellen 211, bevor die Bodenschiene 228 und die Lamellen angehoben werden. Gleichzeitig mit diesem Kippvorgang löst sich der vierte Finger 462 von dem anliegenden Mitnehmer 456 oder 458 der zweiten Drehfeder und beginnt, sich in die entgegengesetzte Drehrichtung zu drehen, zusammen mit dem Sonnenrad 420 und den Planetenrädern 422428. Damit geraten die Hohlradvorsprünge 452, 454 in Eingriff mit den Mitnehmern 456, 458 der zweiten Drehfeder in der Richtung, in der sich die zweite Drehfeder 450 gegen die Innenseite 460 des Gehäuses 408 ausweitet, so daß das Hohlrad gegen das Gehäuse eingespannt wird. Dies führt zu einer Verringerung der Geschwindigkeit zwischen der Antriebswelle 213, die die Betätigungsmechanismen 201A201D antreibt, und den Abtriebswellen 404, 406 während eines wesentlichen Teils einer vollständigen Umdrehung jedes Planetenradträgers 430. Mit den hier beschriebenen Getrieben 400, 402 kann eine Geschwindigkeitsreduzierung von etwa 3-zu-1 erreicht werden. Bei einer solchen Verringerung der Drehgeschwindigkeit beim Kippen ist es möglich, die Lamellen 211 der oberen und unteren Abschnitte 216, 218 sehr präzise in jede gewünschte Winkelstellung zu positionieren, während gleichzeitig ausreichend Geschwindigkeit für das Anheben und Absenken der Jalousie 212 verfügbar ist.
  • Wie ebenfalls aus den 8 und 9 zu ersehen ist, ist eine Innenhülse 466 eng innerhalb der zweiten Drehfeder 450 eingesetzt, um das nach innen gerichtete Zusammenziehen zu begrenzen und zu steuern. Ohne diese Hülse 466 würde die zweite Drehfeder 450 dazu tendieren, sich erheblich stärker in der Region ihrer Mitnehmer 456, 458 zu verformen, und würde sich weniger mit einer eher wünschenswerten allmählichen Kontraktion über die vollständige Länge ihrer Windungen verformen. Durch die Innenhülse 466 wird diese ungünstige Tendenz, die generell bei allen Drehfedern mit radial umgebogenen Enden zu beobachten ist, vermieden.
  • Wie ebenfalls aus 9 zu ersehen ist, hat jeder Hohlradvorsprung 452454 einen zurückgesetzten Abschnitt 468 bzw. 470 zur Aufnahme des ihm gegenüber befindlichen Mitnehmers 456, 458 der zweiten Drehfeder. Die verbleibende äußere Fläche jedes Hohlradvorsprungs 452, 454 verteilt die Eingriffskraft direkt auf den vierten Finger 462 des Planetenradträgers, anstatt nur über die Mitnehmer 456, 458 der zweiten Drehfeder. Dies hat sich als wünschenswert erwiesen, da während des Anhebens der Jalousie 212 die volle Kraft vom Antriebsglied 418 auf die Abtriebsbuchse 447 über den vierten Finger 462 des Planetenradgetriebes 430 und die Hohlradvorsprünge 452, 454 übertragen wird.
  • Wie weiter aus 9 zu ersehen ist, kann ein entfernbarer Verriegelungsstift 472 vorgesehen werden, um jedes Getriebe 400, 402 in einer seiner Endstellungen zu verriegeln. Der Verriegelungsstift 472 kann genutzt werden, um die Funktion der Getriebe 400, 402 zu synchronisieren, was vorgezogen wird, wenn beispielsweise gewünscht ist, daß sich die Getriebe, wie in 6 dargestellt, in entgegengesetzten Richtungen drehen. Jeder Verriegelungsstift 472 kann vor dem Zusammenbau der Jalousie 212 in ein Getriebe 400, 402 eingesetzt werden, wird jedoch nach dem Zusammenbau und vor der Inbetriebnahme der Jalousie entfernt. Der Verriegelungsstift 472 kann ebenfalls bei der Montage des Getriebes selbst helfen, das dann jederzeit beispielsweise als Rechtsgetriebe zusammengebaut werden kann. (Falls ein Linksgetriebe gewünscht ist, kann man einfach den Verriegelungsstift herausnehmen, das Sonnenrad 420 und den Planetenradträger 430 um ihre volle Umdrehung in einer entgegengesetzten Richtung drehen und anschließend den Verriegelungsring wieder einsetzen.)
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, die ohne vom Schutzbereich der Erfindung abzuweichen oder alle Vorteile der Erfindung aufzugeben, modifiziert werden können. Insofern sind die in der vorstehenden Beschreibung und den folgenden Ansprüchen verwendeten Begriffe wie "längs", "seitlich", "axial", "nach oben", "nach unten", "radial", "tangential", "horizontal", vertikal", "vorne" und "hinten" nur als relative Begriffe zur Beschreibung der Beziehungen zwischen den verschiedenen Elementen des Betätigungsmechanismus für eine Jalousie und sein bevorzugtes Getriebe verwendet worden. Beispielsweise könnten die Betätigungsmechanismen 201A201D der Jalousie 212 gemäß 6 ebenfalls konventionelle Betätigungsmechanismen sein, wie sie beispielsweise in GB 1 599 608, EP 0 356 690 , EP 0 190 626 oder EP 0 097627 beschrieben sind.

Claims (12)

  1. Betätigungsmechanismus (1) zum Anheben, Absenken und Kippen der Lamellen (11) einer Jalousie (12); der Antrieb umfassend – einen Trägerkörper (3) zur drehbaren Aufnahme einer drehbaren Antriebswelle (13); – einen lösbaren Kupplungsmechanismus mit mindestens einem ersten Element (15), das so angebracht ist, daß es durch die Antriebswelle gedreht wird, und einem zweiten Element (17, 31, 33, 57), das lösbar mit dem ersten Element in Eingriff gebracht werden kann, um die Lamellen zwischen entgegengesetzten ersten und zweiten Winkel-Endstellungen zu bewegen; und – Mittel zur Festlegung der ersten und zweiten Winkel-Endstellung; dadurch gekennzeichnet, daß er weiterumfaßt – einen zurückziehbaren Anschlag (71 ), der wirkend mit dem zweiten Element (17, 31, 33, 57) in Eingriff gebracht werden kann, um das zweite Element in einer Zwischenposition zwischen der ersten und der zweiten Winkelendstellung zu arretieren; und – einen zwischen der Antriebswelle (13) und dem zurückziehbaren Anschlag (71) angeordneten Totgangmechanismus (74), welcher den wirkenden Eingriff des zurückziehbaren Anschlags (71) mit dem zweiten Element (17, 31, 33, 57) erst nach einer vordefinierten Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle (13) aktiviert bzw. deaktiviert.
  2. Betätigungsmechanismus gemäß Anspruch 1, bei dem die Mittel, welche die erste und die zweite Winkel-Endstellung bestimmen (61, 63, 65), Arretierungsmittel (65) am Trägerkörper (3) umfassen, welche im Gebrauch mit dem zweiten Element (31, 33, 57) zusammenwirken können.
  3. Betätigungsmechanismus gemäß Anspruch 1 oder 2, bei dem das zweite Element (17, 31, 33, 57) dafür vorgesehen ist, die Lamellen (11) durch ein als Drehpunkt dienendes Kippelement zu bewegen, welches einen ersten Ring (31), einen zweiten Ring (33) und einen Zeitgeberring (57) umfaßt, die alle auf dem ersten Element (15) drehbar in Eingriff sind; wobei das als Drehpunkt dienende Kippelement dafür vorgesehen ist, die Lamellen (11) zwischen der ersten und der zweiten Winkel-Endstellung zu kippen.
  4. Betätigungsmechanismus gemäß Anspruch 3, bei dem der Zeitgeberring (57) einen Lamellenkipp-Offen-Anschlag (61) und einen Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlag (63) umfaßt.
  5. Betätigungsmechanismus gemäß Anspruch 4, bei dem der Zeitgeberring (57) einen Zwischenanschlag (73) zwischen dem Lamellenkipp-Offen-Anschlag (61) und dem Lamellenkipp-Geschlossen-Anschlag (63) umfaßt.
  6. Betätigungsmechanismus nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der Totgangmechanismus (74) ein angetriebenes Glied (75), welches sich im treibenden Eingriff mit der Antriebswelle (13) befindet und einen ersten am Umfang angeordneten Vorsprung (81) hat, eine Totgangscheibe (89, 90) mit einem zweiten am Umfang angeordneten Vorsprung (93, 94) und ein ringförmiges Kurvenglied (91) umfaßt, wobei der erste Vorsprung (81) dafür vorgesehen ist, daß er nach jedem Drehrichtungswechsel erst nach einer vorbestimmten Umdrehung mit der Totgangscheibe (89, 90) in Eingriff gebracht werden kann, und der zweite Vorsprung (93, 94) wiederum dafür vorgesehen ist, daß er mit dem ringförmigen Kurvenglied (91) in Eingriff gebracht wird.
  7. Betätigungsmechanismus nach einem der Ansprüche 3 bis 6, bei dem der Zeitgeberring (57) eine gestufte, ringförmige Laufbahn (114) umfaßt, die eine innere erhabene ringförmige Laufbahn (115) und eine äußere ringförmige Laufbahn (117) hat, und der zurückziehbare Anschlag (71) dafür vorgesehen ist, daß er jeweils entweder mit der inneren oder mit dem äußeren ringförmigen Laufbahn (115, 117) in Eingriff gebracht werden kann.
  8. Betätigungsmechanismus gemäß Anspruch 7, bei dem der Zwischenanschlag (73) in der inneren ringförmigen Laufbahn (115) ausgebildet ist.
  9. Betätigungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, bei dem das Arretierungsmittel (65) auf dem Trägerkörper ein Widerlagerstift (65) ist, der selektiv in jeweils eine von mehreren Öffnungen (67) eingeführt werden kann, welche auf dem Trägerkörper bogenförmig angeordnet sind.
  10. Betätigungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem das erste Element (15) ein Rillenscheibenkörper ist, der sich mit der Antriebswelle (13) dreht, und das zweite Element (17, 31, 33, 57) eine erste Drehfeder (17) ist, welche lösbar vorzugsweise durch Reibung mit dem Rillescheibenkörper im Eingriff ist; wobei der Rillenscheibenkörper eine nach außen zylindrische, axial verlaufende Büchse (19) zur Aufnahme der ersten Drehfeder (17) auf seiner Außenseite und eine innerhalb des Rillenkörpers angeordnete mittige, nicht kreisförmige axial verlaufende Bohrung (21) hat, deren Querschnittsform komplementär zum Querschnitt der in ihr angeordneten Antriebswelle (13) ist.
  11. Betätigungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem das erste Element (15) umfaßt einen Rillenscheibenkörper mit einem Paar von voneinander beabstandeten Rillenscheibenflanschen (23, 25), welche zwischen sich eine Spule definieren; wobei die Spule mit einem Schraubengewinde (139) versehen ist, in das ein zur Einstellung dienender Schraubverschluß (141) eingedreht wird, wobei der Schraubverschluß eine Weite hat, die etwa dem Abstand zwischen den Rillenscheibenflanschen (23, 25) entspricht, wodurch ein Bandaufwickelkern mit einem verstellbaren Durchmesser bereitgestellt wird, welcher durch Ein- oder Ausdrehen des Schraubverschlusses zur Aufnahme von Unterschieden in der Länge eines Hubbands verstellt werden kann.
  12. Jalousie mit einem Betätigungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10.
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