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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Struktur einer Verbrennungskammer
für einen Einspritz-Reihenmotor, bei
dem Kraftstoff direkt in den Zylinder eingespritzt wird.
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2. Stand der
Technik
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Im
allgemeinen bietet, da eine Schichtladungs-Verbrennungsstrategie
ein leicht entzündliches,
fettes Luft-Kraftstoff-Gemisch in der Nähe der Zündkerze vorsieht, wobei das
gesamte Luft-Kraftstoff-Verhältnis
in einem mageren Zustand gehalten wird, der Motor, der die Schichtladungs-Verbrennungsstrategie
einsetzt, eine ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit hinsichtlich des
Kraftstoffverbrauches.
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Ein
in
8 gezeigter Motor
1 (siehe auch
JP 08021247 ) ist ein Beispiel
eines Zweitakt-Reihenmotors mit Kraftstoffeinspritzung, der dazu
bestimmt ist, die Schichtladungsverbrennung gemäß dem Stand der Technik auszuführen. Der
Motor
1 weist einen Zylinderblock
3 auf, der einen
Zylinder
2, einen in dem Zylinder
2 hin- und hergehenden
Kolben
4 und einen Zylinderkopf
5 aufweist. Eine
Verbrennungskammer ist durch den Zylinder
1, die obere
Fläche
des Kolbens
4 und den Zylinderkopf
5 gebildet.
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Ein
Hohlraum 4a ist auf der oberen Fläche des Kolbens 4 gebildet,
ein Kraftstoffeinspritzer 6 ist ungefähr koaxial zu der Mittelachse
der Zylinderbohrung angeordnet, und eine Zündkerze 7 ist leicht
diagonal in der Nähe
des Kraftstoffeinspritzers 6 angeordnet.
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Es
sind vorgesehen eine Boosteröffnung 2a, eine
Spülöffnung 2b und
eine Auslaßöffnung 2c auf der
Wandungsfläche
des Zylinders 2, und diese Öffnungen werden durch die hin-
und hergehende Bewegung des Kolbens 4 geöffnet bzw.
geschlossen. Die Boosteröffnung 2a und
die Spülöffnung 2b sind Öffnungen
zum Einführen
von Frischluft einschließlich
eines Schmieröles
in den Zylinder 2. Die Auslaßöffnung 2c ist ein
Durchgang zum Abgeben von Abgas durch die Öffnung hindurch und ist zu
der Boosteröffnung 2a gegenüberliegend
vorgesehen.
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Bei
dieser Art von Verbrennungskammer zündet die Zündkerze 7 das hintere
Ende des Kraftstoffnebels in einer Erststufen-Diffusion. Der Kraftstoffnebel
in der Erststufen-Diffusion ist ein Kraftstoff in einem Zustand
der Diffusion, der die obere Fläche des
sich anhebenden Kolbens 4 nicht erreicht.
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Wie
zuvor beschrieben, ist gemäß diesem Stand
der Technik der Kraftstoffeinspritzer 6 nahe an der Zündkerze 7,
so daß das
hintere Ende des vernebelten Kraftstoffs durch die Zündkerze 7 entzündet wird,
bevor der vernebelte Kraftstoff auf die obere Fläche des sich nach oben bewegenden
Kolbens auftrifft. Diese Anordnung der Zündkerze 7 in der Nähe des Kraftstoffeinspritzers 6 bewirkt
einen Temperaturanstieg des Kraftstoffeinspritzers 6 selbst, was
zu Fehlfunktionen des Kraftstoffeinspritzers 6, einer Erhöhung von
Kohlenstoffablagerungen und dergleichen führt.
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Ferner
neigt die Entzündung
des Kraftstoffnebels in der Erststufen-Diffusion dazu, eine Feinvernebelung des
vernebelten Kraftstoffes zu bewirken, und diese Feinvernebelung
verursacht eine Befeuchtung der Zündkerze 7, die häufig zu
einer Verschmutzung der Zündkerze 7 führt. Ferner
macht es unter der Annahme eines Falles der Verbrennung des Kraftstoffnebels
in einer Zweitstufen-Diffusion, nämlich eines Zustandes des Kraftstoffnebels
nach einem Auftreffen auf die Kolbenstange 4, diese Verbrennungsstrategie
schwierig, die Schichtladungs-Verbrennung zu realisieren, da der
Spülfluß so wirkt,
daß er
den Kraftstoffnebel von der Zündkerze 7 wegträgt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Verbrennungskammerstruktur
eines Direkteinspritzungs-Reihenmotors anzugeben, die geeignet ist,
die Schichtladungsverbrennung umzusetzen, und eine weitere Aufgabe
der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Verbrennungsmotor anzugeben,
der frei von ernsthaften Fehlfunktionen, beispielsweise Fehlzündungen,
ist.
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Dementsprechend
sieht die vorliegende Erfindung einen Einspritz-Reihenmotor vor,
mit einem Zylinder, einem Kolben, der beweglich in dem genannten
Zylinder angeordnet ist für
eine hin- und hergehende Bewegung, einen Zylinderkopf, der über dem
genannten Zylinder und dem genannten Kolben angeordnet ist, um eine
Verbrennungskammer zu bilden, einer Auslaßöffnung, einer Boosteröffnung,
die relativ zu der Auslaßöffnung auf
der entgegengesetzten Seite der Zylinderbohrungs-Zentralachse angeordnet
ist, um einen spülenden
Strom frischer Luft zu verstärken,
einer Mehrzahl von Spülöffnungen,
einer Zündkerze,
die in dem genannten Zylinderkopf an geordnet ist, und einem Kraftstoffeinspritzer,
der in dem genannten Zylinderkopf angeordnet ist, um Kraftstoff in
den genannten Zylinder einzuspritzen, wobei der Motor aufweist:
einen Kolbenhohlraum, der eine konkav-sphärische Fläche aufweist und an der oberen Fläche des
genannten Kolbens angeordnet ist, derart, daß das Zentrum des genannten
Kolbenhohlraums in einer versetzten Position auf der Seite der Auslaßöffnung ungefähr auf einer
ersten Achse angeordnet ist, die das Zentrum der genannten Auslaßöffnung mit dem Zentrum der genannten Boosteröffnung verbindet;
einen Verbrennungskammerdom, der zu dem genannten Kolbenhohlraum
gegenüberliegend
an der inneren Fläche
des genannten Zylinderkopfes angeordnet ist; wobei die Elektrode
der genannten Zündkerze
in der Nähe
der Zylinderbohrungs-Zentralachse angeordnet ist; und wobei die Einspritzdüse des genannten
Kraftstoffeinspritzers ungefähr
an dem Punkt angeordnet ist, an dem eine zweite Achse, die die genannte
Zylinderbohrungs-Zentralachse und das genannte Zentrum des genannten
Kolbenhohlraumes verbindet, die genannte Kantenlinie des äußeren Umfanges
des genannten Domes schneidet.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittansicht eines Zwei-Takt-Reihenmotors mit Direkteinspritzung
gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Teilansicht von oben des in 1 dargestellten
Motors;
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3a ist
eine Erläuterungszwecken
dienende Ansicht, die einen Strom von Spülluft zeigt, wenn die Spülöffnungen
geöffnet
sind;
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3b ist
eine Erläuterungszwecken
dienende An sicht, die einen Zustand eines von dem Krafstoffeinspritzer
auf einen Kolbenhohlraum zu eingespritzten Kraftstoffes zeigt, wenn
sich der Kolben seinem oberen Totpunkt nähert;
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3c ist
eine Erläuterungszwecken
dienende Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem Kraftstoff sich
nach oben bewegt, während
er mit der Frischluft vermischt wird;
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3d ist
eine Erläuterungszwecken
dienende Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem Kraftstoff um
eine Zündkerze
geschichtet ist;
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4 ist
eine Teilansicht von oben eines Zweitakt-Reihenmotors mit Direkteinspritzung
gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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5 ist
eine Ansicht von unten eines Zylinderkopfes des Motors gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel;
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6 ist
eine Teilansicht von oben eines Zweitakt-Reihenmotors mit Direkteinspritzung
gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
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7 ist
eine Schnittansicht eines Zweitakt-Reihenmotors mit Direkteinspritzung
gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung und
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8 ist
eine Schnittansicht eines Zweitakt-Reihenmotors mit Direkteinspritzung
gemäß dem Stand
der Technik.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Es
wird nun auf 1 Bezug genommen. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet
einen Zweitakt-Reihenmotor mit Direkteinspritzung, der ein Gegenspülverfahren
verwendet. Der Motor 10 umfaßt einen Zylinderblock 12 mit
einem Zylinder 11, einen Kolben 13, der in dem
Zylinder 11 hin- und hergeht, und einen Zylinderkopf 14,
der zusammen mit dem Zylinder 11 und der Oberseite des
Kolbens 13 eine Verbrennungskammer bildet.
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In
der Wandung des Zylinders 11 sind eine Boosteröffnung 11a,
eine Mehrzahl von Spülöffnungen 11b und
eine Auslaßöffnung 11c vorgesehen,
die sich durch die hin- und hergehende Bewegung des Kolbens 13 öffnen und
schließen.
Ferner sind die Auslaßöffnungen 11c und
die Boosteröffnungen 11a an
diametral gegenüberliegenden
Stellen in dem Zylinder angeordnet. Die Auslaßöffnung 11c ist geringfügig höher als
die Boosteröffnung 11a angeordnet. Ferner
sind, wie in 2 dargestellt, die Spülöffnungen 11b in
einer paarweise symmetrischen Weise bezüglich einer Achse L1 angeordnet,
die die Boosteröffnung 11a mit
der Auslaßöffnung 11c verbindet. In
diesem Fall ist die Boosteröffnung 11a eine
der Spülöffnungen
und treibt einen inversen Taumelstrom (siehe 3a) der
Frischluft in dem Zylinder 11 voran.
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Ferner
ist die Boosteröffnung 11a ungefähr auf derselben
Höhe wie
die Spülöffnung 11b angeordnet,
und diese Öffnungen 11a und 11b kommunizieren
mit einem Kurbelgehäuse
(nicht dargestellt), das in dem unteren Teil des Zylinderblocks 12 gebildet
ist. Ferner kommuniziert eine Einlaßöffnung (nicht dargestellt)
mit dem Kurbelgehäuse,
um die Frischluft einschließlich
Schmieröl
in das Kurbelgehäuse
einzuführen.
Die in das Kurbelgehäuse
eingeführte
Frischluft wird der Verbrennungskammer 22 durch die Boosteröffnung 11a und
die Spülöffnungen 11b zugeführt.
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Wie
in 1 dargestellt, ist die Oberseite des Kolbens 13 konvex
geformt, und ferner ist ein konkaver Kolbenhohlraum 13a mit
einer sphärischen Wandungsfläche 13b auf
einem Teil dieser konvexen Oberfläche geformt. Der Kolbenhohlraum 13a ist
in der Draufsicht rund ge formt. Das Zentrum des Kolbenhohlraumes 13a ist
in der Draufsicht ungefähr
auf der Achse L1 angeordnet und, bezogen auf die Zylinderbohrungs-Zentralachse
CL leicht zu der Auslaßöffnung 11c hin versetzt.
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Der
Zylinderkopf 14 ist auf dem Zylinderblock 12 montiert
und durch eine Mehrzahl von Schrauben (nicht dargestellt) gesichert.
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An
der hinteren Fläche
des Zylinderkopfes 14 ist ein Squish-Bereich 14A entlang
der oberen Fläche
des Kolbens 13 gebildet, und ein Verbrennungskammerdom 14b,
der eine sphärische
Fläche aufweist,
ist an einer dem Kolbenhohlraum 13a gegenüberliegenden
Position vorgesehen.
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Das
Zentrum des Domes 14b fällt
in der Draufsicht ungefähr
mit der Zentralachse des Kolbenhohlraumes 13a zusammen.
Ferner ist der Durchmesser des Kantenkreises des Domes 14b so ausgelegt,
daß er
geringfügig
größer als
derjenige des Kantenkereises des Kolbenhohlraumes 13a ist. Ferner
ist eine Zündkerzenbohrung 17 in
dem Zylinderkopf 14 angeordnet, derart, daß eine Elektrode 16 einer
Zündkerze 15 auf
dem Zylinderbohrungszentrum CL positioniert ist.
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Ferner
ist eine Kraftstoffeinspritzerbohrung 19 zur Befestigung
eines Kraftstoffeinspritzers 18 an der äußeren Umfangskante des Domes 14b auf
der Seite der Auslaßöffnung 11c vorgesehen,
um einen maximalen Abstand zwischen der Zündkerze 15 und dem
Kraftstoffeinspritzer 18 in dem Dom 14b zu erreichen.
Dies bedeutet, daß eine
Einspritzdüse
des Kraftstoffeinspritzers 18 ungefähr an dem Schnittpunkt der äußeren Umfangskante
des Domes 14b und der Achse L1 angeordnet ist, die das
Zentrum der Boosteröffnung 11a mit
dem Zentrum der Auslaßöffnung 11b verbindet.
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Ferner
ist die Kraftstoffeinspritzerbohrung 19 derart gebohrt,
daß der
Kraftstoff zu der Boosteröffnung 11a hin
eingespritzt wird. Da der Kraftstoff in dem späteren Zeitabschnitt eines Kompressionshubes
eingespritzt wird, wird bei einer tatsächlichen Kraftstoffeinspritzung
der Kraftstoff entlang der sphärischen
Wandungsfläche 13b des
Kolbenhohlraumes 13a zerstäubt.
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Die
Zündkerze 15 ist
in die Zündkerzenbohrung 17 eingeschraubt,
und der Kraftstoffeinspritzer 18 ist in der Kraftstoffeinspritzerbohrung 19 montiert. Der
Kraftstoffeinspritzer 18 wird durch einen Steuerungsabschnitt
(nicht dargestellt) gesteuert, um Kraftstoff in die Verbrennungskammer
einzuspritzen basierend auf der Menge an einzuspritzendem Kraftstoff
und der Einspritzzeit, die entsprechend den Motorbelastungen und
Motorgeschwindigkeiten optimal ermittelt werden. Ferner ist eine
Mehrzahl von Kühldurchgängen 20 in
dem Zylinderkopf 14 vorgesehen, um durch diese hindurch
eine Zirkulation zu Zwecken der Kühlung der Zylinderwandung 11 und
der Verbrennungskammer zu ermöglichen.
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In
dem so gebildeten Motor wird die Frischluft durch den Squish-Bereich 14a,
den Dom 14b, den Zylinder 11 und den Kolbenhohlraum 13a des sich
nach oben bewegenden Kolbens 13 komprimiert, und dann wird
Kraftstoff in die komprimierte Frischluft eingespritzt. Der zerstäubte Kraftstoff
trifft auf die Wandungsfläche 13b des
Kolbenhohlraumes 13a auf, bewegt sich nach oben entlang
der Wandungsfläche 13b und
bildet ein lokal verbrennbares Gemisch in der Verbrennungskammer.
Wenn die Zündkerze
das so gebildete brennbare Gemisch entzündet, dehnt sich die Verbrennung
in Gemischschichten aus, so daß die
Schichtladungsverbrennung bewirkt ist.
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Bei
Betrieb des so gebildeten Motors öffnet dann, wenn sich der Kolben 13 von
seinem oberen Totpunkt in Richtung auf den unteren Totpunkt bewegt,
zunächst
das obere Ende des sich nach unten bewegenden Kolbens 13 die
Auslaßöffnung 11c,
um Abgas abzulassen. Als nächstes öffnet der
Kolben 13a die Boosteröffnung 11a und
die Spülöffnung 11b, die
etwas unterhalb der Auslaßöffnung 11c angeordnet
sind. In diesem Moment wird die Frischluft, die in dem Kurbelgehäuse komprimiert
wurde, durch die Boosteröffnung 11a und
die Spülöffnung 11b in
den Zylinder 11 geschickt, um den Zylinder 11 zu
füllen, während sie
verbleibendes Abgas durch die Auslaßöffnung 11c aus dem
Zylinder 11 herabdrückt.
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Dieser
Spülbetrieb
setzt sich aufgrund der Trägheitskräfte der
einströmenden
Luft fort, bis die Boosteröffnung 11a und
die Spülöffnung 11b durch die
obere Fläche
des sich anhebenden Kolbens 13 verschlossen werden. Wenn
der Kolben 13 die Auslaßöffnung 11c verschließt, wird
ein umgekehrter Taumelstrom von Frischluft in dem Zylinder 11 erzeugt
(3a).
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Ferner
wird dann, wenn der Kolben 13 sich weiterhin nach oben
zu dem oberen Totpunkt bewegt, nachdem die jeweiligen Öffnungen
verschlossen sind, der Kraftstoff hinsichtlich der Menge an einzuspritzendem
Kraftstoff und des Zeitpunktes der Kraftstoffeinspritzung optimiert
und in Richtung auf den Kolbenhohlraum 13a des sich nach
oben bewegenden Kolbens 13 (3b) eingespritzt.
Der zerstäubte Kraftstoff
trifft auf den Kolbenhohlraum 13a auf, bewegt sich entlang
der Flächenkonfiguration
des Kolbenhohlraumes 13a, während er mit dem umgekehrten
Taumelstrom an Frischluft vermischt wird (3c), und
erreicht unmittelbar darunter die Elektrode 16 der Zündkerze 16,
um ein lokal fettes (geschichtetes) und brennbares Gemisch in der
Nähe der
Zündkerze 15 zu
bilden (3d). Zu diesem Zeitpunkt beginnt
der Rand des Kolbens 13, die Einlaßöffnung zu öffnen, um die Frischluft einzuführen.
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Der
Kolben 13 bewegt sich ferner weiter nach oben und gelangt
nahe an den oberen Totpunkt. Zu einem optimalen Zeitpunkt vor dem
Erreichen des oberen Totpunktes durch den Kolben 13 wird
das Gemisch durch die Elektrode 16 der Zündkerze 15 entzündet. Zu
diesem Zeitpunkt ist, da das fette brennbare Gemisch um die Elektrode 16 herum
gebildet ist, die Entzündbarkeit
verbessert, so daß eine
gute Schichtlagenverbrennung sichergestellt werden kann.
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Da
die Elektrode 16 ungefähr
auf der Zylinderbohrungszentralachse CL angeordnet ist, kann dann,
wenn das brennbare Gemisch entzündet
wird, ferner die Verbrennungsgeschwindigkeit des brennbaren Gemisches
erhöht
werden, und im Ergebnis kann die Verbrennungszeit verkürzt werden.
Ferner kann der Kraftstoffeinspritzer 18 weniger durch
von der Zündkerze 15 ausgehende
Wärme beeinträchtigt werden,
weil die Zündkerze 15 in
dem Dom 14b soweit wie möglich von dem Kraftstoffeinspritzer 18 entfernt
ist.
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Wenn
das auf diese Weise entzündete
Gemisch in der Verbrennungskammer 22 verbrannt wird, drückt das
durch die Verbrennung erzeugte, unter hohem Druck stehende Gas den
Kolben 13 nach unten, wodurch der vorgenannte Zyklus wiederholt wird.
Die Bewegung des Kolbens 13 wird auf eine Kurbelwelle (nicht
dargestellt) übertragen,
von der das Drehmoment erzeugt wird.
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Wenn
der Motor 12 in einem Zustand hoher Last betrieben wird, ändert sich
die Verbrennungsstrategie von der Schichtladungsverbrennung in eine Verbrennung
mit homogener Konzentration. Da der Kraftstoffeinspritzer zu der
Boosteröffnung 11a und der
Spülöffnung 11b gerichtet
ist, ist es unter diesen Umständen
möglich,
Kraftstoff zu dem in Strömungsrichtung
hinteren Bereich der eintretenden Frischluft einzuspritzen, und
im Ergebnis ist es möglich,
mehr Zeit für
eine Diffusion, Verdampfung und Verteilung des eingespritzten Kraftstoffes
zu gewinnen.
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(Zweites Ausführungsbeispiel)
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Als
nächstes
wird ein Motor gemäß einem zweiten
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 4 und 5 beschrieben.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel wird,
wie oben beschrieben, der Kraftstoffeinspritzer 18 leicht
durch Wärme
beeinflußt,
weil der Kraftstoffeinspritzer 18 oberhalb der Auslaßöffnung 11c angeordnet
ist und sich in der gleichen Richtung wie die Auslaßöffnung 11c erstreckt.
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Um
dieses Problem zu lösen,
zielt das zweite Ausführungsbeispiel
darauf ab, den Einfluß von
Wärme auf
den Kraftstoffeinspritzer 18 dadurch zu verringern, daß der Kraftstoffeinspritzer 18 soweit
wie möglich
von der Auslaßöffnung 11c entfernt
angeordnet wird.
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Es
wird nun auf 4 Bezug genommen. Der Kolben 13' weist einen
Kolbenhohlraum 13a' auf, der
versetzt angeordnet ist einerseits bezogen auf das Zylinderbohrungszentrum
CL zu der Auslaßöffnung 11c hin
und andererseits bezogen auf die Achse L1 zu der oberen Seite hin.
Nimmt man eine Achse L2 an, die das Zylinderbohrungszentrum CL mit
einem Zentrum des Kolbenhohlraumes 13a' verbindet, ist ein Winkel θ, der durch
die Achsen L1 und L2 eingeschlossen ist, innerhalb eines Bereiches
von 0 < θ < 90°. Der Winkel
beträgt
in etwas bevorzugter Weise 30° oder ähnlich in
Berücksichtigung
eines Freiheitsgrades bei der Auslegung eines Zylinderkopfes 14'. Der Kolbenhohlraum 13a' hat die gleiche
Konfiguration wie der Kolbenhohlraum 13a des ersten Ausführungsbeispieles.
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5 zeigt
eine Unterseite des Zylinderkopfes 14', die mit dem Zylinderblock 12 verbunden
ist. In der Zeichnung ist ein Dom 14b' in einem Squish-Bereich 14a' des Zylinderkopfes 14' vorgesehen.
Der Dom 14b' ist
zu dem Kolbenhohlraum 13a' gegenüberliegend
angeordnet, und sein Zentrum liegt auf der Achse L2, die die Achse
L1 unter einem Winkel θ schneidet.
Ferner ist eine Einspritzerbohrung 19 ungefähr an einem
Schnittpunkt der Achse L1 und der äußeren Umfangskante des Domes 14b' vorgesehen,
derart, daß der
Kraftstoffnebel von dem in die Einspritzerbohrung 19 eingeschraubten
Kraftstoffeinspritzer 18 auf die Wandfläche 13b' des Kolbenhohlraumes 13a' gerichtet ist.
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Ferner
ist eine Zündkerzenbohrung 17 in dem
Dom 14b' in
der Nähe
der Zylinderbohrungszentralachse CL vorgesehen, derart, daß die Elektrode 16 der
Zündkerze 15,
die in die Zündkerzenbohrung 17 eingeschraubt
ist, ungefähr
auf der Zylinderbohrungszentralachse angeordnet ist. In der Zeichnung bezeichnet
das Bezugszeichen 20 Kühldurchgänge, und
das Bezugszeichen 21 bezeichnet Schraubendurchgangslöcher für die Befestigungsschrauben 21 des
Zylinderkopfes 14'.
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In
der auf diese Weise gebildeten Verbrennungskammer wird auf die gleiche
Weise wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der umgekehrte Taumelstrom gebildet, der zerstäubte Kraftstoff bewegt sich
nach oben entlang der sphärischen
Wandungsfläche 13b' zu der Zylinderbohrungszentralachse
CL und das fette, brennbare Gemisch wird in der Nähe der Zündkerze 15 gebildet.
Das Gemisch wird durch die Zündkerze 15 entzündet, um
eine Schichtladungsverbrennung zu erzielen.
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Auf
der anderen Seite kann der Kraftstoffeinspritzer 18 soweit
wie möglich
entfernt von der Auslaßöffnung 11c angeordnet
werden, da die Zentren des Kolben hohlraumes 13a' und des Domes 14b' jeweils zu
der Achse L1 versetzt sind. Dies kann den Kraftstoffeinspritzer 18 vor
einer Erwärmung
durch die Auslaßöffnung 11c schützen.
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Als
nächstes
wird ein drittes Ausführungsbeispiel
der Erfindung unter Bezugnahme auf 6 beschrieben.
Im allgemeinen ist eine Mehrzahl von Spülöffnungen 11b an der
Wandungsfläche
des Zylinderblocks 12 in paarweise symmetrischer Weise bezogen
auf die Achse L1 gebildet. Wenn der tatsächliche Spülstrom visualisiert wird, stellt
man fest, daß der
Spülstrom
manchmal plötzlich
beginnt, in einer bestimmten Richtung zu rotieren, und manchmal plötzlich beginnt,
in einer entgegengesetzten Richtung zu rotieren. Daher sorgt die
symmetrische Struktur der Spülöffnungen
nicht stets für
einen stabilen Spülstrom
und die Zündkerze 15.
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Das
dritte Ausführungsbeispiel
zielt darauf ab, einen stabilen Spülstrom in der Nähe der Zündkerze 15 zu
bilden.
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Es
wird auf 6 Bezug genommen. Eine Mehrzahl
von Spülöffnungen 11b ist
auf der oberen Seite der Achse L1 angeordnet, und eine Mehrzahl von
Spülöffnungen 11d ist
auf der unteren Seite der Achse L1 angeordnet. Die Spülöffnungen 11b stehen zu
den Spülöffnungen 11d in
unsymmetrischer Beziehung. Dies bedeutet, daß der Öffnungsbereich der Spülöffnungen 11d größer (oder
kleiner) als derjenige der Spülöffnungen 11b ist
und daß die
Auslaßrichtung
der Spülöffnungen 11d sich
von derjenigen der Spülöffnungen 11b unterscheidet.
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Dementsprechend
hat der von diesen unsymmetrisch angeordneten Spülöffnungen in den Zylinder 11 eingeführte Spülstrom eine
definierte Richtwirkung, und im Ergebnis kann ein stetiges brennbares
Gemisch sicher in der Nähe
der Zündkerze 15 gebildet
werden, wenn der Kraftstoffeinspritzer 18 Kraftstoff in
Richtung auf den Spülstrom
einspritzt.
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Als
nächstes
wird ein viertes Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 7 beschrieben.
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Bei
dem ersten Ausführungsbeispiel
weist der Kolben 13 einen in eine sphärische Fläche 13b eingeformten
Kolbenhohlraum 13a auf. Auf der anderen Seite ist der Kolbenhohlraum 13a' bei dem vierten
Ausführungsbeispiel
teilweise in eine sphärische Fläche und
teilweise in eine steile Böschung
eingeformt. Dies bedeutet, daß der
Kolbenhohlraum 13a' gemäß dem vierten
Ausführungsbeispiel
in eine sphärische
Fläche
von der äußeren Umfangskante zu
dem zentralen Teil des Kolbens 13 und in eine steile Böschung 13b' in dem zentralen
Teil des Kolbens 13 eingeformt ist. Die steile Böschung 13b' hat eine definiertere
Richtwirkung zu der Elektrode 16 der Zündkerze 15 hin als
die sphärische
Fläche 13b des
ersten Ausführungsbeispieles.
Dies bedeutet, daß ein
fettes Gemisch einfacher um die Elektrode 16 herum gebildet
werden kann, da der Kraftstoffnebel konzentriert durch die steile
Böschung 13b' geführt wird.
Mit anderen Worten kann der Umfang der Schichtenbildung der Mischung
intensiviert werden.