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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Oligonukleotidzusammensetzung
zur Behandlung von Krebs.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Krebs
ist eine anormale Netzakkumulation von atypischen Zellen, welche
sich aus übermäßiger Proliferation,
unzureichendem Zelltod oder einer Kombination von beiden ergeben
kann.
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Proliferation
stellt den Höhepunkt
der Entwicklung einer Zelle während
des Zellzyklus dar, wobei Proliferation zur Teilung von einer Zelle
in zwei Zellen führt.
Die 5 Hauptphasen des Zellzyklus sind G0,
GI, S, G2 und M.
Während
der G0-Phase befinden sich die Zellen im
Ruhezustand. Zu einem beliebigen Zeitpunkt befinden sich die meisten
Zellen im Körper
in diesem Zustand. Während
der G1-Phase erzeugen Zellen, die auf Signale
zur Teilung reagieren, die RNA und die Proteine, welche zur DNA-Synthese
notwendig sind. Während der
S-Phase (SE, frühe
S-Phase; SM, mittlere
S-Phase; und SL, späte
S-Phase) replizieren die Zellen ihre DNA. Während der G2-Phase
werden Proteine in Vorbereitung auf die Zellteilung erstellt. Während der
mitotischen (M) Phase teilt sich die Zelle in zwei Tochterzellen.
Abweichungen beim Durchlaufen des Zellzyklus treten in allen Krebsarten
auf und können
sich aus der Überexpression
von Genen, der Mutation von regulatorischen Genen oder dem außer Kraft
setzen von Kontrollstellen für
DNA-Schaden ergeben (Hochhauser D. Anti-Cancer Chemotherapeutic
Agents 8:903, 1997).
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Anders
als Krebszellen können
die meisten normalen Zellen aufgrund eines Prozesses, der als zelluläre Alterung
bezeichnet wird, nicht unbegrenzt proliferieren. Zelluläre Alterung
ist eine programmierte Zelltodreaktion, welche zum Wachstumsarrest
von Zellen führt
(Dimri et al. Proc. Natl. Acad. Sci. USA 92:20, 1995). Es werden
DNA-Schädigung,
Exposition von Dickdarmkrebszellen, Brustkrebszellen und ovarialen
Krebszellen gegenüber
Topoisomeraseinhibitoren sowie die Exposition von nasopharyngealen
Krebszellen gegenüber Cisplatin
beschrieben, um die Proliferation dieser Zellen durch Induktion
von Alterung zu hemmen (Wang et al. Cancer Res. 58:5019, 1998; Poele
et al. Br. J. Cancer 80:9, 1999).
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Synthetische
Oligonukleotide sind polyanionische Sequenzen, welche in Zellen
internalisiert werden (Vlassov et al. Biochim. Biophys. Acta 1197:95,
1994). Es wird beschrieben, dass synthetische Oligonukleotide selektiv
an Nukleinsäuren
(Wagner, R. Nature: 372:333, 1994), an spezifische zelluläre Proteine
(Bates et al. J. Biol. Chem. 274:26369, 1999) und an spezifische
Kernproteine (Scaggiante et al. Eur. J. Biochem. 252:207, 1998)
binden, um die Proliferation von Krebszellen zu hemmen.
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Von
synthetischen 27-Basensequenzen, welche Guanin (G) und variable
Mengen Thymin (T) (Oligonukleotid GTn) enthalten, wobei n ≥ 1 oder ≤ 7 ist und
wobei die Zahl an Basen ≥ 20
ist (Scaggiante et al. Eur. J. Biochem. 252:207, 1998), wird beschrieben,
dass sie das Wachstum von Krebszelllinien durch sequenzspezifische
Bindung an ein 45 kDa Kernprotein hemmen, wohingegen von GTn, wobei
die Zahl an Basen ≤ 20
ist, beschrieben wird, dass es gegenüber Krebszelllinien inaktiv
ist (Morassutti et al. Nucleosides and Nucleotides 18:1711, 1999).
Von zwei synthetischen GT-reichen Oligonukleotiden mit 15 und 29
Basen mit 3'-Aminoalkülmodifikationen
wird beschrieben, dass sie G-Quartetts ausbilden, welche an Nukleolin
binden und die Proliferation von Krebszelllinien hemmen (Bates et
al. J. Biol. Chem. 274:26369, 1999). Vom synthetischen 6-Basen-TTAGGG-Phosphorothioat,
welches eine Sequenz identisch zu der der Telomererepeatsequenz
aus Säuger
aufweist, wird beschrieben, dass es die Proliferation von Burkitt-Lymphomazellen
in vitro und in vivo hemmt (Mata et al. Toxicol. Applied Pharmacol.
144:189, 1997). Von dem synthetischen 6-Basen- TTAGGG-Phosphodiester wird aber beschrieben,
dass er keine Anti-Telomeraseaktivität aufweist
(
US-Patent Nr. 5,643,890 ).
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Zelltod
wird durch Immunmediatoren bewirkt, welche Apoptose fördern und
durch Apoptoseinduktoren, welche direkt Wege initiieren, die zum
Zelltod führen
(Muzio et al. Cell 85:817, 1996; Levine, A. Cell 88:323, 1997).
Apoptose ist ein aktiver Zelltodprozess, welcher durch charakteristische
morphologische Veränderungen
gekennzeichnet ist, die die Kondensation von Kernchromatin, Zellschrumpfung,
Kerndisintegration, Bildung von Plasmamembranausstülpungen
(plasma membran blebbing) und die Bildung von membrangebundenen
apoptotischen Körperchen
umfassen (Wyllie et al. Int. Rev. Cytol. 68:251, 1980). Ein molekulares Kennzeichen
von Apoptose ist der Abbau der Kern-DNA der Zelle in Fragmente mit
oligonukleosomaler Länge als
Ergebnis der Aktivierung von endogenen Endonukleasen (Wyllie A.
Nature 284:555, 1980).
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Kaspasen
(Cystein-Aspartyl-spezifische Proteasen) wurden als Schlüsselenzyme
mit der Ausführung des
späten
Stadiums von Apoptose in Zusammenhang gebracht. Die Kaspasefamilie
besteht aus wenigstens vierzehn miteinander in Beziehung stehenden
Cysteinaspartylproteasen. Alle Kaspasen enthalten ein konserviertes
QACXG (wobei X R, Q oder G ist)-Pentapeptid als Motiv der aktiven
Stelle (Cohen G. Biochim. Biophys. Acta 1366:139, 1997). Mehrere
Kaspasen werden als inaktive Proenzyme synthetisiert, welche im
Anschluss an die Spaltung an Kaspase-spezifischen Spaltungsstellen
aktiviert werden (Cohen G. Biochim. Biophys. Acta 1366:139, 1997)
oder als inaktive Enzyme, welche zur Aktivierung einer Assoziierung
mit regulatorischen Molekülen
bedürfen
(Stennicke et al. J. Biol. Chem. 274:8359, 1999).
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Zusätzlich zu
ihrer Rolle bei der Apoptose spielen Kaspasen bei der Aktivierung
und Proliferation von B- und T-Lymphozyten, bei der zytokinen Reifung
während
Entzündung,
bei der Differenzierung von Vorläuferzellen
während
Erythropoese und bei der Entwicklung von Linsenfasern (Fadeel et
al. Leukemia 14:1514, 2000) eine Rolle. Im Hinblick auf B- und T-Lymphozyten
wird Kaspase 3 während
der Aktivierung von B-Lymphozyten und von CD4 (+)-, CD8 (+)-, CD45RA
(+)- und CD45RO (+)-Untergruppen von T-Lymphozyten prozessiert (Alam
et al. J. Exp. Med. 190:1879, 1999). Darüber hinaus ist die Stimulierung
von T-Lymphozyten durch Mitogene und durch Interleukin-2 mit der
Aktivierung des Kaspasewegs und mit der Spaltung von PARP assoziiert
(Wilheim et al. Eur. J. Immunol. 28:891, 1998). Im Hinblick auf
Zytokine ist Kaspase 3-Aktivität
für die
Freisetzung von IL-2 durch aktivierte T-Lymphozyten (Posmantur et
al. Exp. Cell Res. 244:302, 1998) und für die Prozessierung und Maturierung
des proinflammatorischen Zytokins Interleukin-16 (Zhang et al. J.
Biol. Chem. 273:1144, 1998) notwendig. In Bezug auf Erythropoese
spielt Kaspaseaktivierung bei der Erythropoeseregulation eine Rolle
und es wurde gezeigt, dass Kaspaseaktivierung GATA-1 moduliert,
wobei es sich um ein regulatorisches Kernprotein handelt, welches
für die
Maturierung von Erythroidvorläufern
wichtig ist (De Maria, et al. Nature 401:489, 1999).
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Zytolyse
ist die vollständige
oder teilweise Zerstörung
einer Zelle und wird durch das Immunsystem vermittelt. Aktivierte
Makrophagen und Monozyten erzeugen bioaktive Moleküle, welche
Zytokine umfassen, aber nicht darauf beschränkt sind. Zytokine umfassen
Interleukin (IL)-1, IL-1-Beta, IL-6, IL-10, IL-12 und TNF-Alpha,
sind aber nicht darauf beschränkt.
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IL-1-Beta
reduziert die Sensitivität
von Knochenmarkszellen gegenüber
zytoreduktiven Arzneimitteln, gegenüber Bestrahlung und gegenüber in vitro-Tumorzellspülung mit
Arzneimitteln bei autologer Knochenmarkstransplantation (Dalmau
et al. Bone Marrow Transplant. 12:551, 1993).
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IL-6
induziert B-Zelldifferenzierung, stimuliert IgG-Sekretion (Tags
et al. J. Exp. Med. 166:967, 1987), induziert zytotoxische T-Zelldifferenzierung
(Lee et al. Vaccine 17:490, 1999), fördert Megakaryozytenmaturierung
(Ishibashi et al. Proc. Natl. Acad. Sci. USA 86:8953, 1989) und
wirkt sowohl als antiproliferativer Faktor (Mori et al. Biochem.
Biophys. Res. Comm. 257:609, 1999; Alexandroff et al. Biochem. Soc.
Trans. 25:270, 1997; Takizawa et al. Cancer Res. 53:18, 1993; Novick
et al. Cytokine 4:6, 1992) und als pro-proliferativer Faktor (Okamoto
et al. Cancer Res. 57:141, 1997; Okamoto et al. Int. J. Cancer 72:149,
1997; Chiu et al. Clin. Cancer Res. 2:215, 1996; Lu et al. Clin.
Cancer Res. 2:1417, 1996) für
Krebszellen.
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IL-10
steigert die Wirksamkeit von Impfstoffen in Maustumormodellen (Kauffman
et al. J. Immunother. 22: 489, 1999) und reguliert Anti-Krebs-autoreaktive
T-Zell-Reaktionen nach oben (Alleva et al. Immunobiol. 192:155,
1995).
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IL-12,
allein und in Kombination mit anderen Zytokinen, fördert die
Maturierung von Leukozyten und induziert die Sekretion von Interferon-Gamma.
Von IL-12 wird beschrieben, dass es Antikrebsaktivität aufweist (Stine
et al. Annals NY Academy of Science 795:420, 1996; Chen et al. Journal
of Immunol. 159:351, 1997), umfassend die Aktivierung von spezifischen
zytolytischen T-Lymphozyten, die Aktivierung von natürlichen
Killer (NK)-Zellen und die Induktion der antiangiogenischen Proteine
IP-10 und MiG, ohne darauf beschränkt zu sein.
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TNF-Alpha
verursacht Nekrose von festen Tumoren (Porter et al. Trends in Biotech.
9:158, 1991), sensibilisiert Krebszellen gegenüber mit Gammastrahlung induzierter
Apoptose (Kimura et al. Cancer Res. 59:1606, 1999) und schützt Knochenmarksvorläuferzellen
vor den Wirkungen von antineoplastischen Mitteln (Dalmau et al.
Bone Marrow Transplant. 12:551, 1993).
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Jedoch
haben sich die meisten Antikrebstherapien gemäß dem Stand der Technik, ob
sie nun auf die Induktion von Zellzyklusarrest, die Hemmung von
Proliferation, die Induktion von Apoptose oder die Stimulierung
des Immunsystems gerichtet sind, für klinische Anwendungen als
nicht geeignet erwiesen. Viele dieser Therapien sind ineffizient
oder toxisch, weisen signifikante nachteilige Nebenwirkungen auf,
führen
zur Entwicklung von Arzneimittelresistenzen oder Immunosensibilisierung
und wirken für
den Empfänger
entkräftend.
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Deshalb
besteht ein andauernder Bedarf für
neue Zusammensetzungen und Verfahren, welche in Krebszellen Zellzyklusarrest
induzieren, Proliferation von Krebszellen hemmen, Kaspasen in Krebszellen
aktivieren, Apoptose in Krebszellen induzieren und die Zytokinproduktion
durch Immunsystemzellen stimulieren.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung erfüllt
dieses Bedürfnis
durch Bereitstellen einer Zusammensetzung und eines Verfahrens umfassend
ein 3'-OH, 5'-OH synthetisches
Oligonukleotid gemäß SEQ ID
NO:45: gggagg, und wobei die Sequenz eine Antwort induziert, welche
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Induktion von Zellzyklusarrest,
Hemmung von Proliferation, Aktivierung von Kaspasen und Induktion
von Apoptose in Krebszellen und Produktion von Zytokinen in Immunsystemzellen.
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Eine
Zusammensetzung umfassend die Sequenz gemäß SEQ ID NO:45 und einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger
wird an ein Lebewesen, umfassend Menschen, mit Krebs, in einer wirksamen
Menge verabreicht, um den Krebs im Lebewesen zu behandeln. Die unerwartete
und überraschende
Fähigkeit
der Sequenz, Zellzyklusarrest zu induzieren, Proliferation zu hemmen,
Kaspasen zu aktivieren und Apoptose zu induzieren und in Krebszellen
und die Zytokinproduktion durch Immunsystemzellen zu stimulieren,
adressiert ein lange verspürtes
unerfülltes
Bedürfnis
in den Medizinwissenschaften und stellt einen wichtigen Vorteil
für Lebewesen,
einschließlich
Menschen, bereit.
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Entsprechend
ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Zusammensetzung
bereitzustellen und ein Verfahren, welche(s) zur Behandlung einer
Erkrankung in einem Lebewesen, umfassend Menschen, wirksam ist.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) zur Behandlung von
Krebs wirksam ist.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) in Zellen Alterung
induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) in Zellen Zellzyklusarrest
induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) in Krebszellen Zellzyklusarrest
induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die Proliferation von
Zellen hemmt.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die Proliferation von
Krebszellen hemmt.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) Apoptose in Zellen
induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) Apoptose in Krebszellen
induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
Fas in Krebszellen Apoptose induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
TNFR1 Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
p53/p21 Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
p21/waf-1/CIP Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
p15ink4B Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
p16ink4 Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
Kaspase-3 Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig vom
TGF-Beta 1-Rezeptor Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
Hormonabhängigkeit
Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) unabhängig von
Arzneimittelresistenz Apoptose in Krebszellen induziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) Kaspasen in Zellen
aktiviert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) Kaspasen in Krebszellen
aktiviert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Behandlung einer lymphoproliferativen Erkrankung
bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Behandlung einer Infektion bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Behandlung einer Entzündung bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Modulierung von T- oder B-Zell-Aktivierung
bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Modulierung von Vorläuferzellmaturierung bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Modulierung von Erythropoese bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren zur Modulierung von Transkriptionsfaktoren in
Zellen bereitzustellen.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die Wirkungen von anderen
therapeutischen Mitteln auf Zellen potenziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die Wirkung von chemotherapeutischen
Mitteln auf Krebszellen potenziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die antineoplastische
Wirkung von Strahlung potenziert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die Zytokinproduktion
durch Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die IL-1-Beta-Produktion durch
Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die IL-6-Produktion
durch Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die IL-10-Produktion
durch Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die IL-12-Produktion
durch Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
und ein Verfahren bereitzustellen, welche(s) die TNF-α-Produktion durch
Zellen des Immunsystems stimuliert.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
bereitzustellen, welche auf einfache Art und Weise herzustellen ist.
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Eine
andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zusammensetzung
bereitzustellen, welche für
den Empfänger
minimal toxisch ist.
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Diese
und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden nach Durchsicht der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der offenbarten
Ausführungsform
und der angefügten
Ansprüche
offensichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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1.
Fluoreszenz [Fluo-3-AM] von humanen Jurkat-T-Leukämiezellen,
inkubiert mit 0 μg/ml
und 100 μg/ml
der 6 Basen GT SEQ ID NO:25 (Vergleich).
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2.
Kaspase-3-Aktivierung in humanen Jurkat-T-Zell-Leukämiezellen,
inkubiert ohne 0 μg/ml
und 100 μg/ml
von GT SEQ ID NO:66, 67, 81, 82 und 83, zytometrisch (A) und kolorimetrisch
(B) gemessen (Vergleich).
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3.
Kaspaseaktivierung in humanen Jurkat-T-Zell-Leukämiezellen. (A) Kaspase-3-Aktivierung
in Zellen inkubiert mit 0 μg/ml
und 100 μg/ml
der 6 Basen GT SEQ ID NO:25; (B) Kaspase-7-Aktivierung (a) und PARP-Gehalt
(b) in Zellen inkubiert mit 0 μg/ml
und 100 μg/ml
der 6 Basen GT SEQ ID NO:25 (Vergleich).
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Zusammensetzung bereit, umfassend
eine 3'-OH, 5' synthetische Phosphodiesternukleotidsequenz
gemäß SEQ ID
NO:45: gggagg, wobei die Sequenz eine Reaktion induziert, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Induktion von Zellzyklusarrest, Hemmung
von Proliferation, Aktivierung von Kaspasen und Induktion von Apoptose
in Krebszellen sowie Produktion von Zytokinen durch Immunsystemzellen.
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Eine
Zusammensetzung, welche die Sequenz SEQ ID NO:45 und einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
umfasst, wird an ein Lebewesen, einschließlich Menschen, mit Krebs in
einer Menge verabreicht, welche zur Behandlung des Krebs im Lebewesen,
einschließlich
des Menschen, wirksam ist. Die unerwartete und überraschende Fähigkeit
der Sequenz, Zellzyklusarrest zu induzieren, Proliferation zu hemmen,
Apoptose zu induzieren und Kaspase zu aktivieren in Krebszellen
und die Zytokinproduktion durch Immunsystemzellen zu stimulieren,
adressiert ein lang verspürtes
unerfülltes
Bedürfnis
in den Medizinwissenschaften und stellt einen wichtigen Vorteil
für Lebewesen,
einschließlich
Menschen, bereit.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich das Wort „Sequenz" auf ein 2 bis 20 Basen 3'-OH, 5'-OH synthetisches
Oligonukleotid umfassend A-, C-, G- und T-Basen.
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Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Abkürzungen „GT", „AG", „CG", „GG", „AGT" und „CGT" auf Sequenzen, umfassend
die benannten Basen, welche in einer beliebigen Reihenfolge synthetisiert
sind.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich das Wort „Reaktion" auf die Induktion von Zellzyklusarrest,
die Hemmung von Proliferation, die Aktivierung von Kaspasen und
die Induktion von Apoptose in Krebszellen sowie auf die Stimulierung
von Zytokinproduktion durch Immunsystemzellen.
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Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Formulierungen „therapeutische
Behandlung" und „Menge wirksam
zu" auf eine Menge
einer Sequenz, welche wirksam ist, Zellzyklusarrest zu induzieren,
Proliferation zu hemmen, Kaspase zu aktivieren und Apoptose zu induzieren
in Krebszellen sowie die Zytokinproduktion durch Immunsystemzellen
zu stimulieren.
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Wie
hierin verwendet, beziehen sich die Formulierungen „Suspensionstumormodell" und „Festtumormodelle" auf primäre oder
sekundäre
Karzinome oder Sarkome.
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Wie
hierin verwendet, ist die Formulierung „chemotherapeutisch" ein beliebiges Mittel,
welches von einem Aufsichtsamt einer Landes- oder Staatenregierung
zugelassen ist oder welches in der US-Pharmakopoe oder in einer
anderen allgemein anerkannten Pharmakopoe aufgelistet ist zur Behandlung
von Krebs in einem Lebewesen, einschließlich Mensch.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich das Wort „antineoplastisch" auf die Vorbeugung
der Entwicklung, Maturierung, Proliferation oder Ausbreitung von
Krebszellen.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich das Wort „potenziert" auf einen Grad an
Synergismus, welcher größer ist
als die additive Aktivität
eines jeden Mittels.
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Wie
hierin verwendet, bezieht sich das Wort „Synergismus" auf die koordinierte
Wirkung von zwei oder mehreren Mitteln.
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Die
Verabreichung einer wirksamen Menge an Sequenz SEQ ID NO:45 der
vorliegenden Erfindung an ein Lebewesen, einschließlich eines
Menschen, ist eine therapeutische Behandlung, welche eine Erkrankung, einschließlich, aber
nicht beschränkt
auf, Krebs, rheumatoide Arthritis, lymphoproliferative Erkrankungen
und Asthma, vorbeugt, behandelt oder beseitigt. Krebsarten umfassen,
ohne darauf beschränkt
zu sein, Plattenepithelkarzinom, Fibrosarkom, Sarkoidkarzinom, Melanom,
Brustkrebs, Lungenkrebs, kolorektaler Krebs, Nierenkrebs, Osteosarkom,
Hautkrebs, Basalzellkarzinom, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Blasenkrebs, Hirnkarzinom,
Eierstockkrebs, Prostatakrebs, Leukämie, Lymphoma und davon abgeleitete
Metastasen.
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Die
therapeutische Wirksamkeit einer Sequenz kann durch Verfahren gesteigert
werden, einschließlich,
aber nicht beschränkt
auf, chemische Modifizierung der Base, des Zuckers oder des Phosphatrückgrats, chemische
Supplementierung oder biotechnologische Amplifizierung der Sequenzen
unter Verwendung bakterieller Plasmide, welche die geeigneten Sequenzen
enthalten, Komplexierung der Sequenzen an biologische oder chemische
Träger
oder Kopplung der Sequenzen an auf einen Gewebetyp oder Zelltyp
ausgerichtete Liganden oder Antikörper.
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Zusammensetzungen
umfassend die Sequenz SEQ ID NO:45 und einen pharmazeutisch annehmbaren
Träger
werden hergestellt durch gleichmäßiges und
enges in Verbindung bringen der Sequenz und des pharmazeutisch annehmbaren
Trägers.
Pharmazeutisch annehmbare Träger
umfassen flüssige
Träger,
feste Träger
oder beides. Flüssige
Träger
sind wässrige
Träger,
nicht wässrige
Träger
oder beides und umfassen, aber sind nicht beschränkt auf, wässrige Suspensionen, Ölemulsionen,
Wasser-in-Öl-Emulsionen,
Wasser-in-Öl-in-Wasser-Emulsionen,
ortsspezifische Emulsionen, Emulsionen mit langer Verweildauer (long-residence
emulsions), klebrige Emulsionen, Mikroemulsionen und Nanoemulsionen.
Feste Träger
sind biologische Träger,
chemische Träger
oder beides und umfassen, aber sind nicht beschränkt auf, virale Vektorsysteme, Partikel,
Mikropartikel, Nanopartikel, Mikrosphären, Nanosphären, Minipumpen,
bakterielle Zellwandextrakte und bioabbaubare oder nicht-bioabbaubare
natürliche
oder synthetische Polymere, welche eine anhaltende Freisetzung der
Sequenzen ermöglichen.
Verfahren, welche verwendet werden, um eine Sequenz mit einem festen
Träger
zu komplexieren, umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, direkte Absorption
an die Oberfläche
des festen Trägers;
kovalente Kopplung an die Oberfläche
des festen Trägers,
entweder direkt oder mittels eines Verknüpfungsrest; und kovalente Kopplung
an das Polymer, welches zur Herstellung des festen Trägers verwendet
wird. Gegebenenfalls kann eine Sequenz durch Zugabe von nicht-ionischen
oder ionischen Polymeren stabilisiert werden, wie beispielsweise
Polyoxyethylensorbitanmonooleate (Tweens) oder Hyaluronsäure.
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Bevorzugte
wässrige
Träger
umfassen, ohne darauf beschränkt
zu sein, Wasser, Salzlösung
und pharmazeutisch annehmbare Puffer. Bevorzugte nicht-wässrige Träger umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, ein
Mineralöl
und ein Neutralöl
und Gemische davon. Gegebenenfalls können Hilfsmittel umfasst sein,
ungeachtet des pharmazeutisch annehmbaren Trägers, welcher verwendet wird,
um die Sequenz den reagierenden Zellen zu präsentieren. Diese Hilfsmittel
umfassen, sind aber nicht beschränkt
auf, Antioxidationsmittel, Puffer und Bakteriostatika und können suspendierende
Mittel und verdickende Mittel umfassen.
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SEQ
ID NO:45 kann allein oder in Kombination mit anderen therapeutischen
Anwendungsverfahren verabreicht werden, umfassend, aber nicht beschränkt auf,
chemotherapeutische Mittel, immunotherapeutische Mittel, antimikrobielle
Mittel, antivirale Mittel oder in Kombination mit Bestrahlungstherapie.
Chemotherapeutische Mittel umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein,
Antimetaboliten, DNA-schädigende
Mittel, Mikrotubuli-destabilisierende Mittel, Mikrotubuli-stabilisierende
Mittel, Actin-depolymerisierende Mittel, wachstumshemmende Mittel,
Topoisomerase-hemmende Mittel, HMG-CoA-hemmende Mittel, Purin-hemmende Mittel, Pyrimidin-hemmende
Mittel, Metalloproteinase-hemmende Mittel, CDK-hemmende Mittel,
Angiogenese-hemmende
Mittel und Differenzierung-fördernde
Mittel.
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Verabreichungswege
umfassen, ohne darauf beschränkt
zu sein, oral, topisch, subkutan, transdermal, subdermal, intramuskulär, intraperitoneal,
intravesikal, intraartikulär,
intravenös,
intradermal, intracraneal, intraläsional, intratumoral, intraokular,
intrapulmonar, intraspinal, intraprostatisch, Platzierung in Hohlräumen im Körper, nasale
Inhalation, pulmonale Inhalation, Eindrücken in die Haut und Elektroporation.
-
Abhängig von
dem Verabreichungsweg beträgt
das Volumen pro Dosis vorzugsweise etwa 0,001 bis 100 ml pro Dosis,
stärker
bevorzugt etwa 0,01 bis 50 ml pro Dosis und am stärksten bevorzugt
etwa 0,1 bis 30 ml pro Dosis. Vorzugsweise ist die Menge der verabreichten
Sequenz pro Dosis von etwa 0,001 bis 100 mg/kg, stärker bevorzugt
von etwa 0,01 bis 10 mg/kg und am stärksten bevorzugt von etwa 0,1
bis 5 mg/kg. Die Sequenz SEQ ID NO:45 oder die Sequenz plus ein
therapeutisches Mittel kann in einer Behandlung mit einer einzigen
Dosis verabreicht werden, in Behandlungen mit mehreren Dosen oder
kontinuierlich infundiert werden gemäß eines Verabreichungsplans
und über
einen Zeitraum, welcher für
die zu behandelnde Erkrankung, den Zustand des Empfängers und
den Verabreichungsweg geeignet ist. Darüber hinaus kann die Sequenz
vor, zur gleichen Zeit oder nach der Verabreichung des therapeutischen
Mittels verabreicht werden.
-
Die
Sequenz SEQ ID NO:45 in Kombination mit einem chemotherapeutischen
Mittel wird an ein Lebewesen mit Krebs in einer wirksamen Menge
verabreicht, um die antineoplastische Wirkung des chemotherapeutischen
Mittels zu potenzieren. Vorzugsweise ist die Menge eines therapeutischen
Mittels, welches pro Dosis verabreicht wird, von etwa 0,001 bis
1000 mg/m2 oder von etwa 0,01 bis 1000 mg/kg,
stärker
bevorzugt von etwa 0,01 bis 500 mg/m2 oder
von etwa 0,01 bis 500 mg/kg und am stärksten bevorzugt von etwa 0,1
bis 100 mg/m2 oder von etwa 0,1 bis 100
mg/kg. Die bestimmte Sequenz und das bestimmte verabreichte therapeutische
Mittel, die Menge pro Dosis, der Dosisverabreichungsplan und der
Verabreichungsweg sollten durch den Ausführenden entschieden werden,
wobei Verfahren verwendet werden, welche dem Fachmann bekannt sind und
von der Art des Krebses, der Schwere der Krebserkrankung, der Lokalisierung
des Krebses und anderen klinischen Faktoren, wie beispielsweise
der Größe, dem
Gewicht und dem physischen Zustand des Empfängers abhängen. Darüber hinaus können gegebenenfalls
in vitro-Assays verwendet werden, um zu helfen, die optimalen Bereiche
zur Sequenzverabreichung und zur Verabreichung von Sequenz plus
therapeutisches Mittel zu bestimmen.
-
Obwohl
es nicht erwünscht
ist, durch die nachstehende Hypothese gebunden zu sein, wird angenommen,
dass die Sequenz SEQ ID NO: 45 der vorliegenden Erfindung zu einer
neuen Strukturfamilie gehört
und dass sie nicht als Antisens-RNA, DNA, Triple-Helix-bildende
DNA, Telomeraseinhibitor, Transkriptionsaktivator oder Transkriptionsinhibitor
wirkt.
-
Die
nachfolgenden Beispiele dienen dazu, die vorliegende Erfindung weiter
zu veranschaulichen, wobei sie gleichzeitig aber keine Beschränkung davon
darstellen.
-
Beispiel 1
-
Herstellung von Sequenzen
-
Phosphodiester-
und Phosphorothioatesequenzen wurden hergestellt von HUKABEL Scientific
Ltd, (Montréal,
Québec,
Kanada) unter Verwendung des EXPEDITETM 8900
automatisierten DNA-Synthesesystems (PersSeptive Biosystems, Inc.,
Farminghan, MA) und durch Sigma-Genosys (Woodlands, TX) unter Verwendung
von Abacus Segmented Synthesis Technology. Soweit nicht anders angegeben,
handelte es sich bei den verwendeten Sequenzen um Phosphodiestersequenzen.
Soweit nicht anders angegeben, wurden die Sequenzen unmittelbar
vor der Verwendung in autoklaviertem deionisiertem Wasser oder in
einem autoklaviertem pharmazeutisch annehmbaren Puffer, wie beispielsweise,
aber nicht beschränkt
auf, Salzlösung,
dispergiert.
-
Beispiel 2
-
Zellen und Reagenzien
-
Alle
Zelllinien wurden von der American Type Culture Collection (ATCC,
Rockville, MD) bezogen und wurden in dem Medium, welches von der
ATCC empfohlen wird, kultiviert. Tabelle 1 zeigt die Zelllinien,
ihre Ursprünge
und ihre Eigenschaften. Tabelle 1 Zelllinien
| ZELLLINIE | URSPRUNG | EIGENSCHAFTEN |
| THP-1 | humane
akute monozytische Leukämie | Suspensionstumormodell
p53 Null |
| MCF-7 | humaner
Brustkrebs | festes
Tumormodell; nicht-metastatisch Kaspase
3-negativ; Östrogen-abhängig |
| JURKAT | humane
T-Zell-Leukämie | Suspensionstumormodell
atypische Multi-Arzneimittelresistenz
assoziiert mit p190-MRP-Protein |
| PC-3 | humaner
Prostatakrebs | festes
Tumormodell; metastatisch p53-mutiert; Androgen-unabhängig (hormonrefraktär) |
| LNCaP | humaner
Prostatakrebs | festes
Tumormodell; metastatisch TGF-Beta 1-Rezeptor-negativ; androgen-abhängig |
| OVCAR-3 | humaner
Eierstockkrebs | festes
Tumormodell; metastatisch p53-mutiert; p21/waf-1/Cip-1-deletiert; |
| SK-OV-3 | humaner
Eierstockkrebs | festes
Tumormodell; metastatisch p53-deletiert; p21/waf-1/Cipdeletiert; p15ink4B, p16ink4-deletiert |
| HL-60 | humane
promyelozytische Leukämie | Suspensionstumormodell
p53-mutiert |
| EL-4 | T-Lymphoma
aus Maus | Suspensionstumormodell |
| A20 | B-Zell-Leukämie aus
Maus | Suspensionstumormodell |
| L-1210 | Mausleukämie | Suspensionstumormodell |
| D-17 | Osteosarkom
aus Hund | Festtumormodell |
| CF-51 | Brustdrüsenkrebs
aus Hund | Festtumormodell |
-
Die
Zellen wurden in 6 (1 ml/Well), 24 (0,5 ml/Well) oder 96 (0,1 ml/Well)
Wellmikroplatten mit flachem Boden ausgesät und wurden bei 37°C in einer
5% CO2-Atmosphäre gehalten. Soweit nicht anders
angegeben, wurden 2,5 × 105 Zellen/ml mit 0 μg/ml (Kontrolle) und 100 μg/ml (behandelt)
von 2 bis 45 Basen Sequenzen, welche A, C, G und T enthielten, für 48 Stunden
inkubiert.
-
Beispiel 3
-
Messung von Zellproliferation
-
Die
Zellproliferation wurde unter Verwendung von Dimethylthiazoldiphenyltetrazolium
(MTT)-Reduktion gemessen (Mosmann et al. J. Immunol. Methods 65:55,
1983). Die MTT wurde bei einer Wellenlänge von 570 nm unter Verwendung
einer Multiplattenspektrometerlesevorrichtung (ELX800, Bio-TEK Instruments
Inc., Winooski, VT) gemessen.
-
Beispiel 4
-
Jurkat-T-Zellen
wurden mit 6 Basen GT, AG, CG, GG, AGT und CGT Sequenzen inkubiert
(Tabelle 2). Tabelle 2 %-Hemmung der Proliferation von humanen
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
| Sequenz | %-Hemmung |
| TGTGTG-(TG)3
SEQ ID NO:9-(6 Basen) | 36 |
| GTGTGT-(GT)3
SEQ ID NO:10-(6 Basen) | 48 |
| TTTGTT-TT(TG)1TT
SEQ ID NO:23-(6 Basen) | 31 |
| GGTGGG-GG(TG)1GG
SEQ ID NO:24-(6 Basen) | 48 |
| GGGTGG-GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 60 |
| TTGTTT-TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 34 |
| AAGTAA-AA(GT)1AA
SEQ ID NO:27-(6 Basen) | 13 |
| CCGTCC-CC(GT)1CC
SEQ ID NO:28-(6 Basen) | 11 |
| TGGTTG-TG(GT)1TG
SEQ ID NO:29-(6 Basen) | 42 |
| ATGTAT-AT(GT)1AT
SEQ ID NO:30-(6 Basen) | 26 |
| AGGTGA-AG(GT)1GA
SEQ ID NO:31-(6 Basen) | 10 |
| GAGTGA-GA(GT)1GA
SEQ ID NO:32-(6 Basen) | 24 |
| GGGTCT-GG(GT)1CT
SEQ ID NO:33-(6 Basen) | 15 |
| CCGTGG-CC(GT)1GG
SEQ ID NO:34-(6 Basen) | 37 |
| GGGTCC-GG(GT)1CC
SEQ ID NO:35-(6 Basen) | 20 |
| CTGTCT-CT(GT)1CT
SEQ ID NO:36-(6 Basen) | 19 |
| TCGTTC-TC(GT)1TC
SEQ ID NO:37-(6 Basen) | 20 |
| CGGTGC-CG(GT)1GC
SEQ ID NO:38-(6 Basen) | 16 |
| TTGTGG-TT(GT)1GG
SEQ ID NO:39-(6 Basen) | 35 |
| GGGTTT-GG(GT)1TT
SEQ ID NO:40-(6 Basen) | 31 |
| GGTTGG-GG(TT)1GG
SEQ ID NO:41-(6 Basen) | 43 |
| GGAAGG-GG(AA)1GG
SEQ ID NO:42-(6 Basen) | 22 |
| GGCCGG-GG(CC)1GG
SEQ ID NO:43-(6 Basen) | 29 |
| GGGGGG-GG(GG)1GG
SEQ ID NO:44-(6 Basen) | 26 |
| GGGAGG-GG(GA)1GG (Erfindung)
SEQ ID NO:45-(6 Basen) | 28 |
| GGGCGG-GG(GC)1GG
SEQ ID NO:46-(6 Basen) | 23 |
| GGAGGG-GG(AG)1GG
SEQ ID NO:47-(6 Basen) | 14 |
| GTGGGG-(GT)1G4
SEQ ID NO:48-(6
Basen) | 26 |
| TTAGGG-TT(AG)1GG
SEQ ID NO:49-(6 Basen) | 45 |
-
Wie
in Tabelle 2 gezeigt, hemmten 6 Basen GT-Sequenzen Jurkat-T-Zellproliferation.
GT SEQ ID NO:25 hemmte die Proliferation 60% und AGT SEQ ID NO:49
hemmte die Proliferation 45%. Ein Vergleich der relativen Wirksamkeit
von GT SEQ ID NO:25 und AGT SEQ ID NO:49 unter Verwendung von PHARM/PCS-4 Software
(Microcomputer Specialists, Philadelphia, PA) zeigte, dass die Wirksamkeit
von GT SEQ ID NO:25 3,4-mal die von AGT SEQ ID NO:49 war. Von AGT
SEQ ID NO:49-Phosphorothioat wird beschrieben, dass es Telomeraseaktivität hemmt
und Apoptose in Burkitt-Lymphom-Zellen induziert (Mata et al. Toxicol.
Appl. Pharmacol. 144:189, 1997).
-
Um
die Telomeraseaktivität
zu bestimmen, wurden Extrakte von 2 × 105 Jurkat-T-Zellen
unter Verwendung des PCR-Telomer-Repeat-Amplifizierungsprotokolls (Telomeric
Repeat Amplification Protocol) (TRAP) untersucht (Roche, Laval,
Québec,
Kanada). Bei Konzentrationen zwischen 1 und 100 μg/ml zeigte GT SEQ ID NO:25-Phosphodiester
zwischen 0 und 10% Anti-Telomeraseaktivität, wohingegen
AGT SEQ ID NO:49-Phosphorothioat zwischen 30 und 75% Anti-Telomeraseaktivität zeigte.
Weder GT-SEQ ID NO:25-Phosphorothiat noch GT SEQ ID NO:49-Phosphodiester
zeigten irgendein Anti-Telomeraseaktivität.
-
Beispiel 5 (Vergleich)
-
Hemmung der Zellproliferation durch Phosphodiester-
und Phosphorothioatsequenzen
-
Die
Modifizierung von natürlichen
Phosphodiestersequenzen durch Substitution eines Schwefelatoms für ein nicht-verbrückendes
Sauerstoffatom an einer oder mehreren der Phosphatgruppen ist beschrieben
worden, um die Stabilität
von Oligonukleotidsequenzen gegenüber Endonukleasen in biologischen
Fluiden und Zellen zu steigern (Crooke et al. Anticancer Drugs 6:609,
1991).
-
Humane
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
(Tabelle 3), humane LNCaP-Prostatakrebszellen
(5 × 10
5 Zellen/ml) (Tabelle 4) und humane MCF-7-Brustkrebszellen
(5 × 10
5 Zellen/ml) (Tabelle 5) wurden mit 6 Basen
GT Sequenzen inkubiert, welche entweder Sauerstoff (Phosphodiester)
oder Schwefel (Phosphorothioat) als nicht-verbrückendes Atom an der Phosphatgruppe
aufwiesen. Tabelle 3 %-Hemmung der Proliferation von humanen
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
| Sequenz | %-Hemmung |
| | Phosphodiester | Phosphorothioat |
| TGTGTG-(TG)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:9 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 37 | –17 |
| GTGTGT-(GT)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:10 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 44 | 0 |
| TTTGTT-TT(TG)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:23 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 31 | 4 |
| GGTGGG-GG(TG)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:24 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 48 | 6 |
| GGGTGG-GG(GT)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:25 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 60 | 0 |
| TTGTTT-TT(GT)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:26 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 34 | 0 |
Tabelle 4 %-Hemmung der Proliferation von humanen
LNCaP-Prostatakrebszellen
| Sequenz | %-Hemmung |
| | Phosphodiester | Phosphorothioat |
| TGTGTG-(TG)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:9 Phosphodiester;
Phosphorothioat | –9 | –16 |
| GTGTGT-(GT)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:10 Phosphodiester;
Phosphorothioat | –4 | –20 |
| TTTGTT-TT(TG)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:23 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 14 | –11 |
| GGTGGG-GG(TG)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:24 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 17 | –17 |
| GGGTGG-GG(GT)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:25 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 18 | –8 |
| TTGTTT-TT(GT)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:26 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 22 | –1 |
Tabelle 5 %-Hemmung der Proliferation von humanen
MCF-7-Brustkrebszellen
| Sequenz | %-Hemmung |
| | Phosphodiester | Phosphorothioat |
| TGTGTG-(TG)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:9 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 6 | 6 |
| GTGTGT-(GT)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:10 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 31 | 12 |
| TTTGTT-TT(TG)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:23 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 7 | 8 |
| GGTGGG-GG(TG)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:24 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 41 | 12 |
| GGGTGG-GG(GT)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:25 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 41 | 12 |
| TTGTTT-TT(GT)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:26 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 20 | 6 |
-
Wie
in den Tabellen 3, 4 und 5 gezeigt, hemmten 6 Basen GT Phosphodiestersequenzen
Jurkat-T-, LNCaP- und MCF-7-Zellproliferation wirksamer als 6 Basen
GT Phosphorothioatsequenzen.
-
Beispiel 6 (Vergleich)
-
Hemmung der Zellproliferation durch gemischte
Phosphodiester- und Phosphorothioatsequenzen
-
Humane
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
(Tabelle 16) und humane MCF-7-Brustkrebszellen
(5 × 10
5 Zellen/ml) (Tabelle 17) wurden mit der
6 Basen GT SEQ ID NO:25 inkubiert, wobei entweder Sauerstoff (Phosphodiester)
oder Schwefel (Phosphorothioat) das nicht-verbrückende Atom an der Phosphatgruppe
darstellte. Tabelle 6 %-Hemmung der Proliferation von humanen
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
| Sequenz* | %-Hemmung |
| GoGoGoToGoGo-GoGo(GoTo)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1 bis 6)
SEQ
ID NO:25-(6 Basen) | 60 |
| GoGoGsToGoGo-GoGo(GsTo)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 4, 5, 6; Schwefelatom
3)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 17 |
| GoGoGoTsGoGo-GoGo(GoTs)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 3, 5, 6; Schwefelatom
4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 12 |
| GoGoGsTsGoGo-GoGo(GsTs)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 5, 6; Schwefelatom
3, 4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 13 |
| GsGoGoToGoGo-GsGo(GoTo)1GoGs;
(Sauerstoffatom 2, 3, 4, 5; Schwefelatom
1, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 16 |
| GoGsGoToGsGo-GoGs(GoTo)1GsGo;
(Sauerstoffatom 1, 3, 4, 6; Schwefelatom
2, 5)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 11 |
| GsGsGoToGsGs-GsGs(GoTo)1GsGs;
(Sauerstoffatom 3, 4; Schwefelatom:
1, 2, 5, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | –13 |
| GsGsGsTsGsGs-GsGs(GsTs)1GsGs;
(Schwefelatom 1 bis 6)
SEQ ID
NO:25-(6 Basen; Phosphorothioat) | 0 |
- *Anmerkung: „o" stellt ein Sauerstoffatom dar und „s" stellt ein Schwefelatom
an der Phosphatgruppe dar.
Tabelle 7 %-Hemmung der Proliferation von humanen
MCF-7-Brustkrebszellen | Sequenz* | %-Hemmung |
| GoGoGoToGoGo-GoGo(GoTo)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1 bis 6)
SEQ
ID NO:25-(6 Basen; Phosphodiester) | 41 |
| GoGoGsToGoGo-GoGo(GsTo)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 4, 5, 6; Schwefelatom
3)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 12 |
| GoGoGoTsGoGo-GoGo(GoTs)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 3, 5, 6; Schwefelatom
4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 0 |
| GoGoGsTsGoGo-GoGo(GsTs)1GoGo;
(Sauerstoffatom 1, 2, 5, 6; Schwefelatom
3, 4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 43 |
| GsGoGoToGoGo-GsGo(GoTo)1GoGs;
(Sauerstoffatom 2, 3, 4, 5; Schwefelatom
1, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 12 |
| GoGsGoToGsGo-GoGs(GoTo)1GsGo;
(Sauerstoffatom 1, 3, 4, 6; Schwefelatom
2, 5)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 13 |
| GsGsGoToGsGs-GsGs(GoTo)1GsGs;
(Sauerstoffatom 3, 4; Schwefelatom:
1, 2, 5, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | –3 |
| GsGsGsTsGsGs-GsGs(GsTs)1GsGs;
(Schwefelatom 1 bis 6)
SEQ ID
NO:25-(6 Basen; Phosphorothioat) | 12 |
- * Anmerkung: „o" stellt ein Sauerstoffatom dar und „s" stellt ein Schwefelatom
an der Phosphatgruppe dar.
-
Wie
in den Tabellen 6 und 7 gezeigt führt die Substitution von einem
Schwefelatom für
ein nicht-verbrückendes
Sauerstoffatom an einer oder mehreren Phosphatgruppen der 6 Basen
GT SEQ ID NO:25 zu einer signifikanten Verringerung der Hemmung
von Jurkat-T- und MCF-7-Zellproliferation.
-
Beispiel 7 (Vergleich)
-
Induktion von Zellzyklusarrest
-
Die
Zellzyklusstufe wurde unter Verwendung eines handelsüblichen CYCLETESTTM PLUS DNA-Kits (Becton Dickinson) bestimmt.
In Kürze,
Kerne aus Zellen wurden durch Lösen
der Zellmembran in einem nicht-ionischen Detergens, Entfernen des
Zellzytoskeletts und. von Kernproteinen mit Trypsin, Verdau der
zellulären
RNA mit RNase und Stabilisieren des Kernchromatins mit Spermin erhalten.
Es wurde Propidiumiodid zu den Zellkernen hinzugegeben und es wurde
ihre Fluoreszenz in einem Flusszytometer, welches mit der Fähigkeit
zur elektonischen Duplettunterscheidung ausgestattet war, analysiert
(FACSCalibur, Becton Dickinson, San José, CA). Es wurde die Akkumulierung
von Zellen in G0/G1-,
frühen
S (SE)-, mittleren S (SM)-, späten
S (SL)- oder G2/M-Phasen des Zellzyklus
unter Verwendung von MODFIT LT-Software (Verity Software House Inc.,
Topsham, MA) analysiert.
-
Exponentiell
wachsende humane Jurkat-Leukämie-T-Zellen
(Tabelle 8) und humane MCF-7-Brustkrebszellen (5 × 10
5 Zellen/ml) (Tabelle 9) wurden für 24 Stunden
mit 2, 6, 15, 18, 27 und 45 Basen Sequenzen, welche A, C, G und
T enthielten, inkubiert. Die Zellen wurden gesammelt und zentrifugiert
und es wurde das Zellzyklusstadium bestimmt. Tabelle 8 Induktion von Zellzyklusarrest in humanen
Jurkat-T-Leukämiezellen
| | % Zellen
in Phase: | |
| | G0/G1 | SE | SM | SL | G2/M | Arrest* |
| unbehandelte
Zellen | 31,4 | 19,1 | 14,3 | 11,6 | 23,6 | Keiner |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 28,5 | 46,3 | 14,6 | 10,7 | 0,0 | Ende
SE |
| TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 32,6 | 11,5 | 12,8 | 10,7 | 32,4 | Ende
G2/M
(schwach) |
| GT(GT)1GT
SEQ ID NO:10-(6 Basen) | 30,8 | 41,9 | 16,8 | 10,2 | 0,3 | Ende
SE |
| AG(GT)1GA
SEQ ID NO:31-(6 Basen) | 35,2 | 29,1 | 10,4 | 8,2 | 17,1 | Mitte
SE |
| GG(AA)1GG
SEQ ID NO:42-(6 Basen) | 48,0 | 19,8 | 8,5 | 5,8 | 34,1 | Ende
G0/G1 |
| GG(CC)1GG
SEQ ID NO:43-(6 Basen) | 26,5 | 21,3 | 22,8 | 10,7 | 18,7 | Ende
SM
(schwach) |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen Phosphorothioat) | 34,9 | 14,8 | 15,0 | 10,6 | 24,7 | keiner |
| (G1T)13G
SEQ ID
NO:1-(27 Basen) | 40,6 | 35,6 | 14,2 | 9,3 | 0,3 | Ende
SE |
| (G1T)13G
SEQ ID
NO:1-(27 Basen Phosphorothioat) | 33,7 | 17,6 | 13,2 | 11,0 | 24,5 | keiner |
| (G3T6)G3
SEQ
ID NO:2-(27 Basen) | 34,3 | 15,5 | 13,6 | 10,3 | 26,4 | keiner |
| (G5T)4G3
SEQ
ID NO:3-(27 Basen) | 40,5 | 13,3 | 12,9 | 9,7 | 23,6 | keiner |
| (G7T3)G3
SEQ
ID NO:4-(27 Basen) | 36,5 | 16,3 | 13,8 | 11,1 | 22,3 | keiner |
| AACCACAAGCCCAAC
SEQ
ID NO:67-(15 Basen) | 39,6 | 13,5 | 12,8 | 9,5 | 24,6 | keiner |
| TT(AG)1GG
SEQ ID NO:49-(6 Basen) | 24,6 | 37,2 | 19,5 | 5,9 | 12,8 | Mitte
SM |
| (GT)9
SEQ ID NO:18-(18 Basen) | 24,2 | 26,7 | 24,0 | 8,7 | 16,4 | Mitte
SM |
| BCG
A-1
SEQ ID NO:71-(45 Basen) | 19,8 | 31,7 | 22,5 | 14,0 | 12,0 | Mitte
SM |
| BGC
A-3
SEQ ID NO:73-(45 Basen) | 32,3 | 20,2 | 14,1 | 12,0 | 21,4 | keiner |
| TG
SEQ
ID NO:51-(2 Basen) | 23,1 | 52,3 | 14,8 | 9,8 | 0,0 | Ende
SE |
-
Wie
in Tabelle 8 gezeigt, induzierten in Jurkat-T-Zellen 2, 6 und 27
Basen GT Sequenzen Arrest in der SE-Phase des Zellzyklus, 6 Basen
CG und AGT, 18 Basen GT und 45 Basen BCG A-1 Sequenzen induzierten Arrest
in der SM-Phase des Zellzyklus und eine 6 Basen AG Sequenz induzierte
Arrest in der G
0/G
1-Phase
des Zellzyklus. Tabelle 9 Induktion von Zellzyklusarrest in humanen
MCF-7-Brustkrebszellen
| | % Zellen
in Phase: | |
| | G0/G1 | SE | SM | SL | G2/M | Arrest* |
| unbehandelte
Zellen | 23,6 | 14,4 | 10,8 | 11,1 | 40,1 | Keiner |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 21,9 | 27,6 | 22,2 | 10,9 | 17,4 | Ende
SM |
| TT(AG)1GG
SEQ ID NO:49-(6 Basen) | 20,0 | 18,6 | 25,7 | 20,7 | 15,0 | Mitte
SM |
| (GT)9
SEQ ID NO:18-(18 Basen) | 25,3 | 31,6 | 16,9 | 10,5 | 15,7 | Mitte
SM |
| TG
SEQ
ID N0:51-(2 Basen) | 17,2 | 36,4 | 13,4 | 14,1 | 17,9 | Ende
SE |
-
Wie
in der Tabelle 29 gezeigt, induzierten in MCF-7 Zellen 2 und 6 Basen
GT Sequenzen Arrest in der SE-Phase des Zellzyklus, eine 6 Basen
AGT Sequenz und eine 18 Basen GT Sequenz induzierten Arrest in der
SM-Phase des Zellzyklus.
-
Beispiel 8 ( Vergleich)
-
Induktion des Zellzyklusarrests durch
GT SEQ ID NO:25, AC SEQ ID: 79 und GT SEQ ID NO:25 + AC SEQ ID NO:79
-
Humanzellen
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
(1 × 10
6 Zellen/ml) wurden für 24 Stunden mit 6 Basen GT SEQ
NO:25, komplementären
6 Basen AC SEQ ID NO:79 und 6 Basen GT SEQ ID NO:25 + 6 Basen AC
SEQ ID NO:79 inkubiert. GT SEQ ID NO:25 und AC SEQ ID NO:79 wurden
durch Mischen der Oligonukleotide (1:1) und Erwärmen für 10 Minuten bei 65°C hybridisiert.
Als Kontrollen wurden GT SEQ ID NO:25 und AC SEQ ID NO:79 für 10 Minuten
bei 65°C
erwärmt
(Tabelle 30). Tabelle 10 Induktion von Zellzyklusarrest in humanen
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
| | % Zellen
in Phase: | |
| | G0/G1 | SE | SM | SL | G2/M | Arrest |
| unbehandelte
Zellen | 31,7 | 15,2 | 13,7 | 14,0 | 25,4 | Keiner |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 28,0 | 45,8 | 14,0 | 11,3 | 0,9 | Ende
SE |
| CC(AC)1CC
SEQ ID NO:79-(6 Basen) | 36,0 | 10,4 | 13,4 | 9,7 | 30,5 | Keiner |
| GG(GT)1GG + CC(AC)1CC
SEQ
ID NO:25 + SEQ ID NO:79-(12 Basen) | 35,0 | 13,0 | 10,1 | 8,7 | 33,2 | Keiner |
-
Wie
in Tabelle 30 gezeigt, induzierte 6 Basen GT SEQ ID NO:25 Arrest
am Ende der SE-Phase des Zellzyklus, wohingegen die komplementäre 6 Basen
AC SEQ ID NO:79 keine Wirkung auf den Zellzyklus aufwies. Hybridisierung
von GT SEQ ID NO:25 und AC SEQ ID NO:79 neutralisierte die GT SEQ
ID NO:25-Induktion des Zellzyklusarrests. Diese Daten zeigen, dass
die Sequenzen der vorliegenden Erfindung einzelsträngig sein
müssen,
um wirksam zu sein.
-
Beispiel 9
-
Induktion von Apoptose
-
Die
Umverteilung von Plasmamembranphosphatidylserin und die Freisetzung
von Kernmatrixprotein (NuMA) sind Merkmale für Zellen, welche Apoptose durchlaufen
(Martin et al. J. Exp. Med., 182:1545, 1995; Miller et al. Biotechniques,
15:1042, 1993).
-
Die
Umverteilung von Phosphatidylserin in der Plasmamembran während Apoptose
wurde durch Flusszytometrie unter Verwendung von FITC-konjugiertem
Annexin V (BD Pharmingen, San Diego, CA) gemessen. Die NuMA-Freisetzung
in den Überstand
wurde unter Verwendung eines handelsüblichen ELISA-Kits bestimmt
(Oncogen/Calbiochem, Cambridge, MA).
-
Humane
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
wurden mit 50 μM
3, 4, 5, 6 und 7 GT Basen Sequenzen, einer 5 Basen ACGT-Sequenz,
6 Basen AG, GG, AGT und CGT Sequenzen und einer 7 Basen GG-Sequenz
inkubiert. Tabelle 31 zeigt % Zellen in Apoptose (positiv für Phosphatidylserin/Annexin
V-Färbung
(PS/A-V)) und % NuMA, welches aus den Zellen freigesetzt wird. Tabelle 11 Induktion von Apoptose in Jurkat-T-Zell-Leukämiezellen
| Sequenz | %
Zellen in Apoptose
(hinsichtlich PS/A-V-Färbung positiv) | %
NuMA freigesetzt
(behandelte gegenüber unbehandelten Zellen) |
| unbehandelte
Zellen | 4 | 0 |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:2-(6 Basen) | 27 | 69 |
| GG(GA)1GG (Erfindung)
SEQ ID NO:45-(6 Basen) | 27 | 74 |
| GG(GC)1GG
SEQ ID NO:46-(6 Basen) | 16 | 11 |
| GG(GG)1GG
SEQ ID NO:44-(6 Basen) | 5 | 0 |
| AA(GT)1AA
SEQ ID NO:27-(6 Basen) | 20 | 56 |
| CC(GT)1CC
SEQ ID NO:28-(6 Basen) | 6 | 0 |
| TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 14 | 23 |
| GT(GT)1GT
SEQ ID NO:10-(6 Basen) | 33 | 90 |
| GG(GT)1
SEQ ID NO:78-(4 Basen) | 21 | 64 |
| (GT)1GG
SEQ ID NO:52-(4 Basen) | 24 | 60 |
| G(GT)1G
SEQ ID NO:56-(4 Basen) | 24 | 112 |
| (GT)1G
SEQ ID NO:8-(3 Basen) | 21 | 97 |
| T(GT)1
SEQ ID NO:7-(3 Basen) | 10 | 35 |
| GG(GT)1G
SEQ ID NO:6-(5 Basen) | 25 | 92 |
| G(GT)1GG
SEQ ID NO:60-(5 Basen) | 25 | 120 |
| GG(GG)1GGG
SEQ ID NO:63-(7 Basen) | 12 | 26 |
| GGG(GT)1GG
SEQ ID NO:62-(7 Basen) | 30 | 123 |
| CG(GT)1A
SEQ ID NO:80-(5 Basen) | 6 | 9 |
-
Wie
in Tabelle 31 gezeigt, induzierten 3, 4, 5 und 6 Basen GT, AG, CG
und AGT Sequenzen Apoptose von Jurkat-T-Zellen. Fünf Basen
ACGT und 6 Basen CGT und GG Sequenzen induzierten keine Apoptose
von Jurkat-T-Zellen.
-
Beispiel 10 (Vergleich)
-
Anstieg von intrazellulärem Calcium
(Ca2+)i
-
Es
wird beschrieben, dass Anstiege von intrazellulärem Calcium (Ca2 +)i mit Apoptose-Induktion
assoziiert sind (Lam et al. Mol. Endocrinol. 7:686, 1993). (Ca2+)i wurde unter
Verwendung der fluoreszierenden Sonde Fluo-3-AM (Cell Permaant,
Molecular Probes, Inc., Eugene, OR) verfolgt. Ein Anstieg an Fluo-3-AM-Fluoreszenz
ist für
einen Anstieg an (Ca2 +)i indikativ.
-
Humane
Jurkat-Leukämie-T-Zellen
wurden für
24 Stunden mit 6 Basen GT SEQ. NO:25 inkubiert. Die Zellen wurden
durch Zentrifugation gesammelt, in PBS, welches 1% FBS enthielt,
suspendiert und mit 10 μM Fluo-3-AM
für 1 Stunde
bei 37°C
beladen. Die Zellfluoreszenz wurde bei 488 nm Anregung und 530 nm
Emission (FL1-Detektor) gemessen. Die Daten wurden auf einem FACSCALIBUR
analysiert, wobei das Programm CellQUEST (Becton Dickinson) verwendet
wurde.
-
Wie
in 1 gezeigt, verursachte die Inkubation von Jurkat-T-Zellen
mit 6 Basen GT SEQ ID NO:25 einen 88%-igen Anstieg der Zellfluoreszenz,
welcher für
einen Anstieg von (Ca2 +)i indikativ ist.
-
Beispiel 11
-
Induktion von Zytokinproduktion
-
Soweit
nicht anders angegeben, wurden 1 × 106 Zellen
mit 100 μg/ml
einer jeden der Sequenzen, welche für 48 Stunden bei 27°C in 5% CO2 getestet worden waren, inkubiert. Die Produktion
der Zytokine IL-6, IL-10, IL-12, IL-1-Beta und TNF-Alpha wurde in pg/ml
in 100 μl
Kulturüberstand
bestimmt, wobei der geeignete handelsübliche ELISA (BioSource, Camarillo,
CA) verwendet wurde. Der IL-12 ELISA misst sowohl den IL-12 p70-Komplex
als auch die freie p40-Untereinheit. Die Ergebnisse werden ausgedrückt als
der „mehrfache" (x) Anstieg der
Zytokinproduktion durch behandelte Zellen im Vergleich zu Kontrollzellen.
-
Humane
THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
wurden mit 2, 3, 6, 9, 12, 14, 15 und 18 Basen GT Sequenzen inkubiert
und es wurde die Produktion des Zytokins IL-6 bestimmt (Tabelle
35). Tabelle
12 Zytokinproduktion
durch humane THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
-
Wie
in Tabelle 35 gezeigt, erhöhten
2, 3, 6, 9, 12, 14, 15 und 18 Basen GT Sequenzen die THP-1-Zellproduktion
des Zytokins IL-6.
-
Humane
THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
wurden mit 6 Basen GT, AG, CG, GG, AGT und CGT Sequenzen inkubiert
und es wurde die Produktion der Zytokine IL-12 und IL-6 bestimmt
(Tabelle 13). Tabelle
13 Zytokinproduktion
durch humane THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
-
Wie
in Tabelle 13 gezeigt, erhöhten
6 Basen GT, AG, CG, GG, AGT und CGT Sequenzen die THP-1-Zellproduktion
der Zytokine IL-12 und IL-6.
-
Tabelle
14 fasst die Induktion von IL-12- und IL-6-Synthese durch 6 Basen
Sequenzen zusammen. Tabelle 14 IL-6- und IL-12-Synthese induziert durch
6 Basen Sequenzen
| -facher
Anstieg | IL-12-Synthese
SEQ
ID NOn: | IL-6
Synthese
SEQ ID NOn: |
| ≤ 2,0 | 9,
31, 32, 33, 34, 35, 36, 38, 39, 40, 44, 45, 49 | |
| > 2,0 und ≤ 10,0 | 10,
23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 37, 40, 41, 42, 43, 44, 45 | 9,
10, 23, 24, 25, 26, 30, 31, 32, 33, 38, 39, 46, 49 |
| > 10,0 | | 25,
27, 29, 34, 35, 36, 37, 40, 41, 42, 43, 44, 45 |
-
Von
BCG-abgeleiteten Sequenzen A-3 (SEQ ID NO:73), A-4 (SEQ ID NO:74),
A-6 (SEQ ID NO:75), A-7 (SEQ ID NO:76), M3 (SEQ ID NO:77) und Alpha
1 (SEQ ID NO:78) wird beschrieben, dass sie NK-Zellen in vivo aktivieren
(Kataoka et al., Jpn. J. Cancer Res. 83:244, 1992). Humane THP-1
akute monozytische Leukämiezellen
wurden mit 45 Basen BCG-abgeleiteten Sequenzen inkubiert und es
wurde die Produktion der Zytokine IL-12 und IL-6 bestimmt (Tabelle
15). Tabelle
15 (Vergleich) Zytokinproduktion
durch humane THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
-
Wie
in Tabelle 15 gezeigt, erhöhten
45 Basen BCG-abgeleitete Sequenzen die THP-1-Zellproduktion von
IL-12 und IL-6 minimal.
-
Beispiel 12 (Vergleich)
-
Induktion von IL-12 Produktion durch Phosphodiester-
und Phosphorothioatsequenzen
-
Humane
THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
wurden mit 6 Basen GT Sequenzen inkubiert, welche entweder ein Sauerstoffatom
(Phosphodiester) oder ein Schwefelatom (Phosphorothioat) als das nicht-verbrückende Atom
an den Phosphatgruppen enthielten und es wurde die Produktion des
Zytokins IL-12 bestimmt (Tabelle 16). Tabelle 16 IL-12-Produktion durch humane THP-1 akute
monozytische Leukämiezellen
| Sequenz | Anstieg |
| | Phosphodiester | Phosphorothioat |
| TGTGTG-(TG)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:9 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 1,8
x | –0,1 x |
| GTGTGT-(GT)3 (6 Basen)
SEQ ID NO:10 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 2,2
x | –0,2 x |
| TTTGT-TT(TG)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:23 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 3,5
x | 0,1
x |
| GGTGGG-GG(TG)1GG (6 Basen)
SEQ ID NO:24 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 3,7
x | –0,1 x |
| GGGTGG-GG(GT),GG
(6 Basen)
SEQ ID NO:25 Phosphodiester; Phosphorothioat | 2,0
x | 0,0
x |
| TTGTTT-TT(GT)1TT (6 Basen)
SEQ ID NO:26 Phosphodiester;
Phosphorothioat | 3,8
x | –0,1 x |
-
Wie
in Tabelle 16 gezeigt, führte
die Substitution eines Schwefelatoms (Phosphorothioat) für ein nicht-verbrückendes
Sauerstoffatom (Phosphodiester) an den Phosphatgruppen zu einer
signifikanten Verringerung der THP-1 Zellproduktion von IL-12.
-
Humane
THP-1 akute monozytische Leukämiezellen
wurden mit 6 Basen GT SEQ ID NO:25 inkubiert, welche entweder ein
Sauerstoffatom (Phosphodiester) oder ein Schwefelatom (Phosphorothioat)
als das nicht-verbrückende
Atom an den Phosphatgruppen aufwiesen und es wurde die Produktion
des Zytokins IL-12 bestimmt (Tabelle 17). Tabelle 17 IL-12-Produktion durch humane THP-1 humane
akute monozytische Leukämiezellen
| Sequenz* | Anstieg |
| GoGoGoToGoGo-GoGo(GoTo)1GoGo; (Sauerstoffatom: Base 1 bis 6)
SEQ
ID NO:25-(6 Basen) | 2,0 |
| GoGoGsToGoGo-GoGo(GsTo)1GoGo; (Sauerstoffatom: Base 1, 2, 4, 5, 6; Schwefelatom:
Base 3)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 0,1 |
| GoGoGoTsGoGo-GoGo(GoTs)1GoGo; (Sauerstoffatom: Base 1, 2, 3, 5, 6; Schwefelatom:
Base 4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 0,2 x |
| GoGoGsTsGoGo-GoGo(GsTs)1GoGo; (Sauerstoffatom: Base 1, 2, 5, 6; Schwefelatom:
Base 3, 4)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 0,5 x |
| GsGoGoToGoGs-GsGo(GoTo)1GoGs; (Sauerstoffatom: Base 2, 3, 4, 5; Schwefelatom:
Base 1, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | –0,1 x |
| GoGsGoToGsGo-GoGs(GoTo)1GsGo; (Sauerstoffatom: Position 1, 3, 4, 6;
Schwefelatom: Position 2, 5)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | –0,1 x |
| GsGsGoToGsGs-GsGs(GoTo)1GsGs; (Sauerstoffatom: Position 3, 4; Schwefelatom: Position
1, 2, 5, 6)
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 0 |
| GsGsGsTsGsGs-GsGs(GsTs)1GsGs; (Schwefelatom: Position 1 bis 6)
SEQ
ID NO:25-(6 Basen) | 0 |
- * Anmerkung: „o" stellt ein Sauerstoffatom dar und „s" stellt ein Schwefelatom
an der Phosphatgruppe dar.
-
Wie
in Tabelle 17 gezeigt, führte
die Substitution eines Schwefelatoms (Phosphorothioat) für ein nicht-verbrückendes
Sauerstoffatom (Phosphodiester) in 6 Basen GT SEQ ID NO:25 zu einer
signifikanten Verringerung hinsichtlich der THP-1-Zellproduktion von
IL-12.
-
Beispiel 13
-
Stimulierung von Zytokinsynthese in humanen
mononuklearen peripheren Blut- Zellen
-
Es
wurden mononukleare periphere Blut-Zellen (peripheral blond mononuclear
cells) (nachfolgend „PBMCs") aus 7 gesunden
Menschen durch Ficoll-Hypaque
(Amersham Pharmacia Biotech, Baie d'Urfée, Québec, Kanada) mittels Dichtegradientenzentrifugation
von Gesamtblut isoliert. Die PBMCs wurden mit 6 Basen GT, AGT, CGT,
AG, CG und GG Sequenzen inkubiert und es wurde die Produktion der
Zytokine IL-1-Beta, IL-6, IL-10 und IL-12 bestimmt. Tabelle 18 Zytokinproduktion durch humane PBMC
| Sequenzen | IL-1
beta
fache Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | IL-6
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | IL-10
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | IL-12
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) |
| TG(TG)1TG
SEQ ID NO:9-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,4
(0,8–1,5) | 8,3
+/– 12,8
(1,2–37,0) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 2,7
+/– 2,6
(1,0–6,6) |
| GT(GT)1GT
SEQ ID NO:10-(6 Basen) | 2,0
+/– 1,6
(0,9–3,8) | 9,8
+/– 14,2
(
0,8–39,1) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 4,0
+/– 6,3
(0,9–18,1) |
| TG(TG)4TG
SEQ ID NO:13-(12 Basen) | 2,4
+/– 1,9
(0,9–4,5) | 12,1
+/– 6,5
(2,9–20,8) | 1,2
+/– 0,4
(0,9–1,9) | 4,4
+/– 5,3
(1,2–15,0) |
| GT(GT)4GT
SEQ ID NO:14-(12 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,3) | 2,0
+/– 1,5
(0,9–4,9) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,2) | 2,0
+/– 1,1
(0,9–2,6) |
| TT(TG)1TT
SEQ ID NO:23-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,0) | 11,8
+/– 9,0
(1,3–25,6) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 1,1
+/– 0,3
(0,9–1,6) |
| GG(TG)1GG
SEQ ID NO:24-(6 Basen) | 0,9
+/– 0,1
(0,9–1,0) | 15,9
+/– 14,9
(0,7–37,1) | 2,4
+/– 2,9
(1,0–7,5) | 2,3
+/– 1,6
(0,9–5,5) |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,2) | 20,9
+/– 18,0
(1,6–50,0) | 11,6
+/– 1,2
(9,9–13,2) | 13,2
+/– 11,5
(1,0–26,8) |
| TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 1,5
+/– 0,9
(0,9–2,5) | 5,8
+/– 8,0
(0,5–21,7) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,2) | 1,6
+/– 1,3
(0,8–4,5) |
| AA(GT)1AA
SEQ ID NO:27-(6 Basen) | 1,3
+/– 0,5
(0,9–1,8) | 9,6
+/– 7,3
(1,8–16,0) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 2,4
+/– 2,2
(0,8–6,7) |
| CC(GT)1CC
SEQ ID NO:28-(6 Basen) | 2,1
+/– 1,8
(0,8–4,1) | 10,4
+/– 13,0
(1,4–35,8) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,1) | 5,9
+/– 10,7
(0,9–30,0) |
| TG(GT)1TG
SEQ ID NO:29-(6 Basen) | 1,7
+/– 1,0
(1,1–2,8) | 9,3
+/– 12,1
(0,8–33,8) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,1) | 3,3
+/– 4,2
(0,8–12,7) |
| AT(GT)1AT
SEQ ID NO:30-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(1,0–1,4) | 4,6
+/– 4,4
(1,6–14,4) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 1,3
+/– 0,2
(1,0–1,6) |
| CT(GT)1CT
SEQ ID NO:36-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,3
(1,0–1,5) | 5,3
+/– 3,6
(0,9–10,6) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,2) | 1,2
+/– 0,3
(0,9–1,8) |
| TC(GT)1TC
SEQ ID NO:37-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,4
(0,9–1,6) | 7,5
+/– 9,8
(0,7–27,0) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 1,4
+/– 1,1
(0,9–3,8) |
| GG(TT)1GG
SEQ ID NO:41-(6 Basen) | 3,2
+/– 3,0
(0,8–6,5) | 7,8
+/– 12,8
(0,9–36,4) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 4,9
+/– 8,6
(0,8–24,3) |
| GG(AA)1GG
SEQ ID NO:42-(6 Basen) | 3,5
+/– 3,9
(0,8–8,0) | 11,8
+/– 5,8
(1,2–15,6) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,5) | 3,0
+/– 2,7
(1,1–8,6) |
| GG(CC)1GG
SEQ ID NO:43-(6 Basen) | 1,5
+/– 0,9
(0,8–2,5) | 14,9
+/– 10,2
(1,2–29,8) | 1,2
+/– 0,3
(1,0–1,8) | 2,5
+/– 2,0
(1,0–7,0) |
| GG(GG)1GG
SEQ ID NO:44-(6 Basen) | 7,1
+/– 9,4
(0,8–17,9) | 21,0
+/– 14,7
(4,6–42,0) | 1,7
+/– 1,6
(0,9–4,6) | 7,0
+/– 12,5
(1,3–35,3) |
| GG(GA)1GG (Erfindung)
SEQ ID NO:45-(6 Basen) | 13,6
+/– 14,9
(1,2–30,2) | 24,7
+/– 16,5
(5,9–50,0) | 6,0
+/– 5,5
(2,1–15,5) | 20,7
+/– 10,3
(5,7–35,3) |
| GG(GC)1GG
SEQ ID NO:46-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,3
(1,0–1,5) | 15,8
+/– 16,2
(1,3–37,8) | 10
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 3,0
+/– 3,8
(1,1–10,7) |
-
Wie
in Tabelle 18 gezeigt, erhöhten
6 Basen GT, AGT, CGT, AG, CG und GG Sequenzen die humane PBMC–Produktion
der Zytokine IL-1-Beta, IL-6, IL-10 und IL-12.
-
Beispiel 14
-
Cytokinsynthese durch mononukleare
periphere Blut-Zellen von Schimpansen
-
PBMCs
wurden aus 4 gesunden Schimpansen wie in Beispiel 35 isoliert. Schimpansen
PBMCs wurden mit 6 Basen GT, AGT, CGT, AG, CG und GG Sequenzen inkubiert
und es wurde die Produktion der Zytokine IL-10, IL-12 und TNF-Alpha bestimmt (Tabelle
19). Tabelle 19 Zytokinproduktion durch Schimpansen-PBMC
| Sequenzen | IL-10
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | IL-12
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | TNF-alpha
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) |
| TG(TG)1TG
SEQ ID NO:9-(6 Basen) | 2,3
+/– 1,3
(1,3–4,1) | 13,5
+/– 8,9
(2,8–21,1) | 11,3
+/– 6,9
(5,3–19,5) |
| GT(GT)1GT
SEQ ID NO:1-(6 Basen) | 4,0
+/– 2,1
(1,8–6,7) | 14,0
+/– 8,5
(3,0–21,3) | 12,9
+/– 6,4
(6,5–19,6) |
| TT(TG)1TT
SEQ ID NO:23-(6 Basen) | 1,5
+/– 0,6
(1,0–2,4) | 12,9
+/– 8,2
(2,7–20,1) | 9,0
+/– 5,5
(4,1–14,4) |
| GG(TG)1GG
SEQ ID NO:24-(6 Basen) | 2,9
+/– 1,5
(1,3–4,8) | 14,3
+/– 9,1
(3,0–22,5) | 11,9
+/– 7,0
(5,8–19,8) |
|
GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 2,5
+/– 1,5
(1,4–4,6) | 13,5
+/– 8,4
(2,8–20,8) | 11,7
+/– 6,7
(5,9–19,6) |
| TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 1,4
+/– 0,9
(1,1–2,1) | 12,3
+/– 8,5
(2,5–20,1) | 7,5
+/– 4,6
(3,4–13,1) |
| AA(GT)1AA
SEQ ID NO:27-(6 Basen) | 2,1
+/– 1,1
(1,1–3,7) | 13,2
+/– 8,2
(2,8–19,8) | 7,9
+/– 3,9
(4,6–12,0) |
| CC(GT)1CC
SEQ ID NO:28-(6 Basen) | 3,8
+/– 2,8
(1,5–7,7) | 13,3
+/– 8,4
(2,8–20,4) | 10,3
+/– 5,7
(5,0–15,8) |
| TG(GT)1TG
SEQ ID NO:29-(6 Basen) | 3,1
+/– 2,0
(1,6–5,9) | 13,6
+/– 8,8
(2,9–21,9) | 12,4
+/– 7,3
(6,1–20,8) |
| AT(GT)1AT
SEQ ID NO:30-(6 Basen) | 1,4
+/– 0,4
(1,2–1,9) | 10,7
+/– 7,0
(2,5–18,6) | 5,9
+/– 3,3
(3,4–10,5) |
| CT(GT)1CT
SEQ ID NO:36-(6 Basen) | 3,0
+/– 2,1
(1,2–5,9) | 13,4
+/– 8,9
(2,8–20,4) | 12,4
+/– 6,3
(7,0–19,6) |
| TC(GT)1TC
SEQ ID NO:37-(6 Basen) | 3,4
+/– 2,6
(1,4–7,1) | 14,1
+/– 10,0
(2,4–24,9) | 11,4
+/– 6,4
(6,1–19,3) |
| GG(TT)1GG
SEQ ID NO:41-(6 Basen) | 9,1
+/– 7,7
(3,0–20,3) | 15,3
+/– 10,0
(2,9–25,9) | 14,1
+/– 7,3
(7,7–23,2) |
| GG(AA)1GG
SEQ ID NO:42-(6 Basen) | 9,9
+/– 8,9
(2,6–22,7) | 15,6
+/– 10,6
(2,6–26,6) | 14,4
+/– 7,1
(8,0–22,9) |
| GG(CC)1GG
SEQ ID NO:43-(6 Basen) | 13,6
+/– 9,0
(4,3–26,7) | 15,1
+/– 10,2
(2,8–26,6) | 14,0
+/– 6,6
(7,9–22,3) |
| GG(GG)1GG
SEQ ID NO:44-(6 Basen) | 11,2
+/– 9,1
(3,9–24,3) | 15,1
+/– 10,0
(2,9–25,9) | 13,8
+/– 6,5
(7,6–21,8) |
| GG(GA)1GG (Erfindung)
SEQ ID NO:45-(6 Basen) | 9,9
+/– 9,2
(2,6–23,1) | 15,9
+/– 10,7
(2,9–26,9) | 14,5
+/– 6,9
(7,9–23,0) |
| GG(GC)1GG
SEQ ID NO:46-(6 Basen) | 4,7
+/– 3,4
(1,7–9,3) | 15,8
+/– 10,4
(3,0–26,2) | 14,1
+/– 6,6
(8,3–21,7) |
-
Wie
in Tabelle 19 gezeigt, erhöhten
6 Basen GT, AGT, CGT, AG, CG und GG Sequenzen die Schimpansen-PBMC-Zellproduktion
der Zytokine IL-10 und IL-12 und TNF-Alpha.
-
Beispiel 15
-
Zytokinsynthese durch mononukleare
periphere Blut-Zellen von Rhesusaffen
-
PBMCs
wurden aus 4 gesunden Rhesusaffen wie in Beispiel 35 isoliert. Die
PBMCs wurden mit 6 Basen GT, AGT, CGT, AG, CG und GG Sequenzen inkubiert
und es wurde die Produktion der Zytokine IL-6, IL-12 und TNF-Alpha
bestimmt (Tabelle 42). Tabelle 20 Zytokinproduktion durch Rhesusaffen-PBMC
| Sequenzen | IL-10
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | IL-12
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) | TNF-alpha
fache
Zunahme:
Mittelwert +/– SD
(Bereich) |
| TG(TG)1TG
SEQ ID NO:9-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,3) | 10,6
+/– 4,2
(5,6–14,3) | 14,3
+/– 6,3
(6,2–21,2) |
| GT(GT)1GT
SEQ ID NO:10-(6 Basen) | 1,3
+/– 0,1
(1,1–1,4) | 10,7
+/– 4,1
(6,1–15,8) | 16,1
+/– 4,2
(11,0–21,6) |
| TT(TG)1TT
SEQ ID NO:23-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(0,8–1,0) | 6,7
+/– 3,6
(3,6–11,7) | 4,4
+/– 3,8
(1,3–9,5) |
| GG(TG)1GG
SEQ ID NO:24-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,1) | 11,2
+/– 4,8
(5,6–16,8) | 14,5
+/– 5,4
(7,7–20,0) |
| GG(GT)1GG
SEQ ID NO:25-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,1) | 10,6
+/– 4,7
(5,5–16,5) | 12,5
+/– 5,2
(6,2–18,6) |
| TT(GT)1TT
SEQ ID NO:26-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(1,0–1,2) | 4,9
+/– 2,9
(2,6–8,8) | 2,1
+/– 1,0
(1,3–3,4) |
| AA(GT)1AA
SEQ ID NO:27-(6 Basen) | 0,9
+/– 0,1
(0,9–1,0) | 7,6
+/– 2,6
(5,9–11,5) | 6,0
+/– 5,0
(2,4–13,4) |
| CC(GT)1CC
SEQ ID NO:28-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,2) | 10,1
+/– 3,7
(6,2–15,7) | 14,2
+/– 3,7
(9,6–18,6) |
| TG(GT)1TG
SEQ ID N:29-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,2) | 11,1
+/– 4,2
(6,5–15,7) | 16,5
+/– 2,7
(14,0–19,1) |
| AT(GT)1AT
SEQ ID NO:30-(6 Basen) | 1,9
+/– 1,4
(1,0–4,0) | 6,0
+/– 1,9
(5,6–8,5) | 6,9
+/– 4,7
(2,2–13,4) |
| CT(GT)1CT
SEQ ID NO:36-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,1
(0,9–1,1) | 10,7
+/– 4,6
(6,2–16,4) | 15,3
+/– 3,6
(11,2–19,8) |
| TC(GT)1TC
SEQ ID NO:37-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,2
(0,9–1,3) | 10,0
+/– 3,8
(6,3–14,1) | 14,71
+/– 3,1
(13,7–19,1) |
| GG(TT)1GG
SEQ ID NO:41-(6 Basen) | 1,9
+/– 1,5
(1,0–4,1) | 11,5
+/– 5,9
(4,3–17,2) | 14,1
+/– 8,2
(2,5–20,7) |
| GG(AA)1GG
SEQ ID NO:42-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,2
(1,0–1,4) | 11,9
+/– 5,4
(5,9–17,1) | 16,5
+/– 4,5
(11,4–21,2) |
| GG(CC)1GG
SEQ ID NO:43-(6 Basen) | 1,0
+/– 0,2
(0,8–1,2) | 11,7
+/– 4,8
(6,2–16,4) | 16,9
+/– 3,5
(13,9–21,1) |
| GG(GG)1GG
SEQ ID NO:44-(6 Basen) | 2,1
+/– 1,0
(1,1–3,5) | 10,7
+/– 5,6
(3,7–15,9) | 13,9
+/– 8,5
(2,0–20,9) |
| GG(GA)1GG (Erfindung)
SEQ ID NO:45-(6 Basen) | 1,1
+/– 0,1
(1,0–1,3) | 11,9
+/– 4,5
(6,8–16,0) | 16,7
+/– 4,6
(11,6–21,5) |
| GG(GC)1GG
SEQ ID NO:46-(6 Basen) | 1,2
+/– 0,2
(1,0–1,4) | 11,0
+/– 4,4
(6,3–16,1) | 16,8
+/– 4,1
(11,9–21,8) |
-
Wie
in Tabelle 20 gezeigt, erhöhten
6 Basen GT, AGT, CGT, AG, CG und GG Sequenzen die Rhesusaffen-PBMC-Zellproduktion
der Zytokine IL-10, IL-12 und TNF-Alpha.
-
Beispiel 16 (Vergleich)
-
Wirkung von 6 Basen GT SEQ ID NO:25, von
6 Basen GT SEQ ID NO:25 + 5-Fluoruracil
und von 6 Basen GT SEQ ID NO:25 + Tamoxifen auf humane MCF-7-Brusttumore
-
Humane
MCF-7-Brustkrebszellen werden subkutan als Heterotransplantate in
weibliche nackte BALB/c-Mäuse
implantiert. Die Mäuse
werden in 6 Gruppen von 10 Mäusen
aufgeteilt. An Tag 0 empfangen Mäuse
der Gruppe 1 Salzlösung,
Mäuse der
Gruppe 2 empfangen 6 Basen GT SEQ ID NO:25, Mäuse der Gruppe 3 empfangen
5-Fluoruracil, Mäuse
der Gruppe 4 empfangen Tamoxifen, Mäuse der Gruppe 5 empfangen
6 Basen GT SEQ ID NO:25 + 5-Fluoruracil
und Mäuse
der Gruppe 6 empfangen 6 Basen GT SEQ ID NO:25 + Tamoxifen. Nach
4 Wochen Behandlung werden die Mäuse
geopfert und es wird die Tumormasse bestimmt. Mäuse der Gruppe 1 weisen die
größte Tumormasse
auf, Mäuse
der Gruppen 2, 3 und 4 weisen eine niedrigere Tumormasse als Mäuse der
Gruppe 1 auf und Mäuse
der Gruppen 5 und 6 weisen eine niedrigere Tumormasse als Mäuse der
Gruppen 1, 2, 3 und 4 auf.
-
Beispiel 17
-
Wirkung von 3 und 6 Basen GT Sequenzen
und einer 45 Basen BCG A-3 Sequenz auf humane LNCaP Prostatakrebstumore
-
Humane
LNCaP Prostatakrebszellen werden subkutan als Heterotransplantate
in männliche
nackte nu/nu-Mäuse
implantiert. Die Mäuse
werden in 5 Gruppen von 10 Mäusen
aufgeteilt. An Tag 0 empfangen Mäuse
der Gruppe 1 Salzlösung,
Mäuse der
Gruppe 2 empfangen 3 Basen SEQ ID NO:8, Mäuse der Gruppe 3 empfangen
6 Basen GT SEQ ID NO:25, Mäuse
der Gruppe 4 empfangen 6 Basen AG SEQ ID NO:45 und Mäuse der
Gruppe 5 empfangen 45 Basen BCG A-3 SEQ ID NO:69. Nach 4 Wochen
Behandlung werden die Mäuse
geopfert und es wird die Tumormasse bestimmt. Mäuse der Gruppe 1 weisen die
größte Tumormasse auf,
Mäuse der
Gruppe 5 weisen eine niedrigere Tumormasse als Mäuse der Gruppe 1 auf und Mäuse der Gruppen
2, 3 und 4 weisen eine niedrigere Tumormasse als Mäuse der
Gruppen 1 und 5 auf.
-
Beispiel 18
-
Wirkung von 3, 6, 8 und 27 Basen Sequenzen
auf EL-4-Maus-T-Lymphoma
-
EL-4-Maus-T-Lymphomazellen
werden in C57/BL6-Mäuse
implantiert. Die Mäuse
werden in 6 Gruppen von 10 Mäusen
aufgeteilt. An Tag 0 empfangen Mäuse
der Gruppe 1 Salzlösung,
Mäuse der
Gruppe 2 empfangen 3 Basen GT SEQ ID NO:8, Mäuse der Gruppe 3 empfangen
6 Basen AG SEQ ID NO:25, Mäuse der
Gruppe 4 empfangen 6 Basen AG SEQ ID NO:45, Mäuse der Gruppe 5 empfangen
18 Basen GT SEQ ID NO:18 und Mäuse
der Gruppe 6 empfangen 27 Basen GT SEQ ID NO:1. Nach 4 Wochen Behandlung
werden die Mäuse
geopfert und es wird die Tumormasse bestimmt. Mäuse der Gruppe 1 weisen die
größte Tumormasse
auf, Mäuse
der Gruppen 2, 3, 4, 5 und 6 weisen eine niedrigere Tumormasse als
Mäuse der
Gruppe 1 auf.
-
Beispiel 19
-
Humane
Dickdarmkrebszelllinien werden als adhärente Zellkulturen gehalten.
Die Zellen werden in der exponentialen Wachstumsphase mit 2–20 Basen
GT, GA, GC oder GG Sequenzen im Dosisbereich 0 μg/ml bis 100 μl/ml für 24–72 Stunden
behandelt. Die Hemmung der Zellproliferation wird mittels MTT-Reduktion,
Zellzyklusarrest mittels Flusszytometrie und Apoptose mittels Annexin-V-Bindung
oder NuMA-Freisetzung gemessen. GT, GA, GC oder GG Sequenzen hemmen
die Proliferation, induzieren Zellzyklusarrest und induzieren Apoptose
in den Dickdarmkrebszelllinien.
-
SCID-Mäuse, welche
subkutan humane kolorektale Krebszelllinien tragen, werden mit Salzlösung oder
mit 2–20
Basen GT, GA, GC oder GG Sequenzen behandelt, welche Antikrebsaktivität gegen
humane kolorektale Krebszelllinien in vitro aufweisen. Mäuse, welche
mit 2–20
Basen GT, GA, GC oder GG Sequenzen behandelt werden, welche Antikrebsaktivität gegen
humane kolorektale Krebszelllinien in vitro aufweisen, zeigen eine
signifikante Verringerung der Tumormasse im Vergleich zu Mäusen, welche
mit Salzlösung
behandelt werden.
-
-
-
-
-
-
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-
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-
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-