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Hintergrund der Erfindung
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1. Gebiet der Erfindung
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Die Erfindung bezieht sich auf eine
optische Faser mit positiver Dispersion. Insbesondere bezieht sich die
Erfindung auf eine Faser mit positiver Dispersion, die verbesserte Übertragungscharakteristika
aufweist, einschließlich
einer erhöhten
Wirkfläche.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Optische Fasern sind dünne Stränge aus
Glas oder Kunststoff, die in der Lage sind, optische Signale, die
relativ große
Mengen an Informationen enthalten, über lange Entfernungen und
mit relativ geringer Dämpfung
zu übertragen.
In der Regel werden optische Fasern hergestellt, indem ein Abschnitt
einer optischen Vorform, die eine Brechungskernregion enthält, die
von einer aus Glas oder einem anderen geeigneten Material hergestellten
Schutzumhüllungsregion
umgeben ist, erhitzt und gezogen wird. Aus der Vorform gezogene
optische Fasern sind in der Regel durch einen oder mehrere Überzüge, die
auf die Umhüllungsregion
aufgebracht sind, geschützt.
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Im Rahmen des Bemühens, die Übertragungskapazität optischer
Fasern zu verbessern, werden Wellenlängenmultiplex-Systeme (WDM-Systeme,
WDM = wavelength division multiplexing) verwendet. Allgemein multiplexieren
WDM-Systeme eine Mehrzahl von Informationskanälen auf eine einzelne Faser,
wobei jeder Kanal bei einer anderen Wellenlänge arbeitet. Um die Auswirkungen
der inhärenten
Nichtlinearität
einer Interaktion zwischen Kanälen
(beispielsweise 4-Photonen-Mischen) zu bekämpfen, umfassen viele WDM-Systemanordnungen
eine Dipsersionskompensationsanordnung, die eine Faser mit posi tiver
Dispersion enthält,
die mit einer (Negativ-)Dispersion-Kompensationsfaser verknüpft ist.
Die Faser mit positiver Dispersion weist in der Regel eine Einmodenfaser
mit einem geringen Grad an Dispersion auf, um die nichtlinearen
Interaktionen zwischen Kanälen
zu verringern. Die Dispersion-Kompensationsfaser tendiert dazu,
eine negative Disperson aufzuweisen, um die eingebrachte und auf
andere Weise angesammelte Dispersion zu verringern.
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Dispersion-Kompensationsfasern tendieren
jedoch dazu, eine höhere
Signaldämpfung
aufzuweisen als Nicht-Dispersion-Kompensationsfasern.
Somit ist wünschenswert,
daß die
Faser mit positiver Dispersion einen relativ geringen Verlust aufweist,
um die Gesamtdämpfung
der Dispersion-Kompensationsanordnung
zu verringern. Konventionell existieren verlustarme optische Fasern
mit positiver Dispersion. Derartige Fasern umfassen beispielsweise
die verlustarme Faser mit einem Kern aus reinem Silika von Sumitomo
Electric Industries, Ltd. Siehe außerdem z.B. US-Patentschrift Nr.
4,852,968, die eine optische Faser mit einem zusammengesetzten Brechungsindexgraben
offenbart.
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Es sei jedoch darauf hingewiesen,
daß viele
dieser optischen Fasern Kernregionen aus reinem Silika aufweisen,
im Gegensatz zu herkömmlicheren
optischen Fasern, deren Kernregionen aus Silika hergestellt sind,
das beispielsweise mit Germaniumdioxid (GeO2)
dotiert ist. Optische Fasern, die Kernregionen aus reinem Silika
aufweisen, sind in der Regel teurer als Fasern mit GeO2-dotierten
oder anderen dotierten Kernen, da beispielsweise reines Silika schwieriger
und somit teurer zu verarbeiten ist als Ge-dotiertes Silika. Ferner weisen
Fasern mit einem Kern aus reinem Silika inhärente Schwierigkeiten auf,
die mit dem Mantel mit gesenktem Index verbunden sind, beispielsweise
machen die Fehlanpassungseigenschaften des Kerns und des Mantels
den Faserziehungsprozeß schwieriger.
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Dementsprechend wäre es wünschenswert, eine optische
Faser aufzuweisen, einschließlich
einer optischen Faser mit einer positiven Dispersion von ungleich
Null, die eine relativ große
Wirkfläche
aufweist und die die oben erörterten
wünschenswerten Übertragungscharakteristika
ohne die Herstellungs- und wirtschaftlichen Einschränkungen
einer herkömmlichen
Faser mit einem Kern aus reinem Silika aufweist.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Die Erfindung ist in einer optischen
Faser mit positiver Dispersion gemäß Anspruch 1 verkörpert. Sie umfaßt eine
dotierte Kernregion mit einem Brechungsindex n1,
eine Mantelregion mit einem Brechungsindex n2 und
eine(n) erste(n) und eine(n) zweite(n) kreisförmige(n) Ring oder Region mit
Brechungsindizes n3 bzw. n4,
die zwischen der dotierten Kernregion und der Mantelregion gebildet
sind. Die verschiedenen Regionen werden derart hergestellt, daß die Bandbreiten
des Brechungsindexwertes in Prozent folgendermaßen lauten: 0,14<(n1–n2)/n2<0,31; –0,19<(n3–n2)/n2<–0,02; und –0,20≤(n4–n2)/n2≤–0,075.
Die Kernregion ist beispielsweise mit Germanium oder einem anderen
geeigneten Material dotiert. Die erste und die zweite Region sind
beispielsweise mit Fluor oder einem anderen geeigneten Material
herunterdotiert. Die Mantelregion ist beispielsweise reines Silika.
Eine Faser mit positiver Dispersion gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung
weist bei einer Wellenlänge
von 1550 nm eine chromatische Dispersion von mehr als 20 ± 2,0 Picosekunden/(Nanometer-Kilometer)
mit einer Dispersionsneigung von weniger als 0,062 ps/(nm2-km) auf. Ferner beträgt der Modenfelddurchmesser
(MFD – mode
field diameter) der Faser zumindest 11,9 ± 0,7 μm. Ferner weist eine optische Faser
gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung eine relativ große
effektive Wirkfläche
Aeff, beispielsweise mehr als 100,0 μm2, und eine relative Dispersionsneigung (RDS – relative
dispersion slope) von weniger als 0,0032 nm–1 auf.
Die Herstellung der optischen Faser umfaßt eine Herstellung einer Kernregion
mit einer Breite von etwa 6,0 μm
bis etwa 6,4 μm,
einer ersten kreisförmigen
Region mit einer Breite von etwa 2,0 μm bis etwa 4,1 μm, und einer
zweiten kreisförmigen
Region mit einer Breite von etwa 15,0 μm bis etwa 35,0 μm. Eine optische
Faser gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung liefert gewünschte Übertragungscharakteristika
wie beispielsweise eine relativ große effektive Wirkfläche und
einen relativ geringen Übertragungsverlust
bei gewünschten
Frequenzen (beispielsweise 1550 nm), ohne die Herstellungs- und wirtschaftlichen
Einschränkungen
herkömmlicher
Fasern aufzuweisen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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In den Zeichnungen sind:
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1 eine
perspektivische Ansicht einer beschichteten optischen Faser;
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2 ein
graphisches Diagramm der gesamten chromatischen Dispersion einer
dispersionsabgeflachten optischen Faser, als Funktion der Wellenlänge, das
ihre Materialdispersions- und Wellenleiterdispersionskomponenten
zeigt;
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3a eine
Querschnittsansicht einer unbeschichteten herkömmlichen optischen Faser, die
mehrere Schichten von Materialien mit unterschiedlichen Brechungsindizes
zeigt;
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3b ein
graphisches Diagramm eines Brechungsindexprofils der in 3a gezeigten optischen Faser;
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4a eine
Querschnittsansicht einer weiteren unbeschichteten herkömmlichen
optischen Faser, die mehrere Schichten von Materialien mit unterschiedlichem
Brechungsindex zeigt;
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4b ein
graphisches Diagramm eines Brechungsindexprofils der in 4a gezeigten optischen Faser;
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5a eine
Querschnittsansicht einer optischen Faser gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung, die
mehrere Schichten von Materialien mit unterschiedlichem Brechungsindex
zeigt;
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5b ein
graphisches Diagramm eines Brechungsindexprofils der in 5a gezeigten optischen Faser;
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6a eine
Querschnittsansicht einer optischen Faser gemäß weiteren Ausführungsbeispielen
der Erfindung, die mehrere Schichten von Materialien mit unterschiedlichem
Brechungsindex zeigt;
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6b ein
graphisches Diagramm eines Brechungsindexprofils der in 6a gezeigten optischen Faser;
und
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7 ein
vereinfachtes schematisches Diagramm eines optischen Systems, bei
dem Ausführungsbeispiele
der Erfindung nützlich
sind.
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Ausführliche
Beschreibung
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Im Handel durchsetzungsfähige optische
Fasern beinhalten die Zusammenwirkung zahlreicher Faserentwurfsüberlegungen.
Allgemein ist es wünschenswert,
daß der
Faserübertragungsverlust
gering ist; daß die Faser
in der Lage ist, ein bescheidenes Maß an Durchbiegung zu tolerieren,
ohne einen übermäßigen Verlust zu
erleiden; daß die
Faser über
einen gegebenen Wellenlängenbereich
eine gewisse Dispersion aufweist; daß die Dispersionsneigung relativ
gering ist; und daß die
Faser eine Grenzwellenlänge
aufweist, die für
eine Einmodenübertragung
bei der Systemwellenlänge
geeignet ist.
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Obwohl qualitativ hochwertige Glasmaterialien
entwickelt wurden, die einen geringen Übertragungsverlust liefern,
ist qualitativ hochwertiges Glas allein nicht ausreichend, um alle
wünschenswerten
Merkmale von im Handel durchsetzungsfähigen optischen Fasern zu erfüllen.
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Viele wünschenswerte Merkmale werden
beispielsweise durch das Brechungsindexprofil der Faser adressiert,
das zeigt, wie der Brechungsindex der Faser als Funktion der Entfernung
von ihrer Mittelachse variiert. Parameter, die zum Beschreiben des
Brechungsindexprofils verwendet werden, nehmen allgemein auf den
Brechungsindex der äußersten
Glasschicht Bezug. Idealisierte Modelle eines Brechungsindexprofils
weisen in der Regel axial symmetrische Ringe oder Regionen eines
unterschiedlichen Brechungsindizes auf. Ein Verändern der Anzahl, Größe und/oder
Gestalt einer jeglichen dieser Regionen wirkt sich jedoch im allgemeinen
auf mehr als eine Charakteristik der Faser aus (beispielsweise wird
die Dispersionsneigung verringert, der Übertragungsverlust jedoch erhöht). Somit
besteht eine beträchtliche
Entwurfsanstrengung darin, ein Brechungsindexprofil zu erzeugen,
das die meisten, wenn nicht alle, der gewünschten Merkmale liefert und
trotzdem ohne weiteres herstellbar ist.
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Die Bandbreite optischer Fasern wird
von vielen Faktoren beeinflußt,
einschließlich
der Dispersion. Bei einer Mehrmodenfaser ergibt sich beispielsweise
eine modale Dispersion, wenn Lichtpulse, die in ein Ende der Faser
eintreten, ausgebreitet werden, wenn sie aus dem anderen Ende der
Faser austreten. Eine modale Dispersion findet statt, weil eine
Mehrmodenfaser viele verschiedene Moden (Pfade) einer bestimmten
Wellenlänge
unterstützt,
und wenn die unterschiedlichen Moden an dem anderen Ende der Faser
kombiniert werden, ist das Nettoergebnis ein Ausbreiten des eingegebenen
Pulses. In der Regel ist eine modale Dispersion nicht wünschenswert.
Ferner bedeutet der Begriff Dispersion in der Regel eine chromatische
oder „lineare" Dispersion. Her kömmlicherweise
ist das Vorzeichen der Dispersion positiv, wenn eine kurzwellige
Strahlung eine größere Geschwindigkeit
aufweist als eine langwellige Strahlung.
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Eine Einmodenfaser ist eine optische
Faser, die entworfen ist, um lediglich den Grundmode (LP01) einer bestimmten Wellenlänge zu unterstützen. Eine
Einmodenfaser, die eine viel größere Bandbreite
aufweist als eine Mehrmodenfaser, überträgt optische Signale bei proportional
höheren Übertragungsraten.
Trotzdem verhält
sich eine Einmodenfaser bei Wellenlängen, die kürzer sind als die LP11-Grenzwellenlänge, die
durch den Kernradius (a), den Brechungsindex (n) und den Brechungsindexunterschied
(Δ) zwischen
Kern und Mantel ermittelt wird, als ob sie eine Mehrmodenfaser wäre. Mit
abnehmendem Δ und
a breiten sich bei Wellenlängen,
die länger
sind als die LP11-Grenzwellenlänge, immer weniger Moden aus,
bis sich lediglich ein Mode ausbreitet. Dementsprechend muß die LP11-Grenzwellenlänge um einen
geeigneten Betrag kürzer
sein als die zu übertragenden
Wellenlängen.
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Unter Bezugnahme auf 1 ist eine beschichtete optische Faser 10 gezeigt,
beispielsweise eine optische Faser, bei der Ausführungsbeispiele der Erfindung
im Zusammenhang mit derselben nützlich
sind. Die optische Faser 10 umfaßt eine lichtführende Kernregion 12 und
eine Mantelregion 14, die die Kernregion 12 umgibt.
Die Kernregion 12 und die Mantelregion 14 sind
allgemein aus Glas hergestellt und sind in der Regel aus einer Glasvorform
gezogen, wie oben erörtert
wurde.
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Der Durchmesser der Kernregion 12 beträgt bei einer
Einmodenfaser etwa 5–8 μm und bei
einer Mehrmodenfaser etwa 50 oder 62,5 μm. Obwohl der Durchmesser der
Kernregion 12 abhängig
davon, ob die Faser eine Einmoden- oder eine Mehrmodenfaser ist,
variiert, beträgt
der Gesamtdurchmesser der Mantelregion 14, die die Kernregion 12 umgibt,
in der Regel etwa 125 μm.
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Zum Zweck des Schutzes und der Stärke ist
die Mantelregion 14 mit einem oder mehreren Überzügen bedeckt,
beispielsweise einer primären Überzugsschicht 16 und
einer sekundären Überzugsschicht 18,
was in der Regel zu einem Gesamtaußendurchmesser von etwa 250
bis 1000 μm
führt.
Die sekundäre Überzugsschicht 18 weist
allgemein ein relativ hohes Modul auf, beispielsweise 109 Pascal (Pa), um einem Handhaben standzuhalten.
Die primäre Überzugsschicht 16 weist
ein relativ niedriges Modul auf, beispielsweise 106 Pa, um
einen Puffer zu liefern, der Mikrokrümmungsverluste verringert.
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Unter Bezugnahme auf 2 ist schematisch die chromatische Dispersion
einer optischen Faser dargestellt, beispielsweise der in 1 gezeigten optischen Faser 10.
Insbesondere zeigt 2 graphisch,
wie durch die additive Kombination einer Materialdispersion 21 und
einer Wellenleiterdispersion 22 eine gesamtdispersionsabgeflachte
Charakteristik 23 erzeugt wird. Dispersionsabgeflachte
Fasern weisen bei zwei Wellenlängen,
beispielsweise bei 1400 nm und 1700 nm, allgemein eine Nulldispersion
auf.
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Die Materialdispersion 21 ist
dem eigentlichen Material, das beim Herstellen der optischen Faser
verwendet wird, intrinsisch zugeordnet. Bei 2 ist die Materialdispersion 21 Silikaglas
zugeordnet. Die Wellenleiterdispersion 22 ist eine Funktion
des Brechungsindexprofils der Faser. Im Gegensatz zu der Materialdispersion
wird die Wellenleiterdispersion innerhalb bestimmter Grenzen durch
den Konstrukteur beeinflußt.
Das jeweilige Brechungsindexprofil, das die gesamtdispersionsabgeflachte
Charakteristik 23 ergibt, wurde bisher bei dem Entwurf
von dispersionsabgeflachten Fasern verwendet, bei denen die chromatische
Dispersion über
die breite Wellenlängenregion,
die sich von 1400 bis 1700 nm erstreckt, verringert ist.
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Unter Bezugnahme auf 3a ist ein Querschnitt einer unbeschichteten
Glasfaser 30 gezeigt, der eine Anordnung ei ner Mehrzahl
von Schichten 31, 32, 33, 34 zeigt,
die jeweils einen anderen Brechungsindex zum Modifizieren der Wellenleiterdispersionscharakteristik
der Faser 30 aufweisen. Obwohl die Schichten 31 bis 34 nahelegen,
daß Änderungen
des Brechungsindizes zwischen Schichten abrupt sind, ist dies nicht
unbedingt der Fall. In der Regel werden allmähliche Indexänderungen
zwischen benachbarten Schichten verwendet, Fasern mit gradiertem
Index führt.
Um jedoch ein Verständnis
von Ausführungsbeispielen
der Erfindung zu erleichtern, sind abrupte Änderungen gezeigt. Es versteht
sich, daß Ausführungsbeispiele
der Erfindung Fasern mit gradiertem Index betrachten.
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Die optische Faser 30 weist
eine mittige Kernregion 31 auf, deren Brechungsindex nominell
n1 beträgt. Die
mittige Kernregion 31 ist von einem ersten kreisförmigen Ring
bzw. einer ersten kreisförmigen
Region 32 umgeben, der bzw. die einen Nennbrechungsindex
n3 aufweist. Die erste Region 32 ist
von einem bzw. einer kreisförmigen
Ring bzw. Region 33 umgeben, der bzw. die einen Nennbrechungsindex
n4 aufweist. Ein weiterer Mantel 34 eines
Nennbrechungsindizes n2 umgibt die zweite
Region 33. Es sei darauf hingewiesen, daß 3a nicht maßstabsgetreu
gezeichnet ist (der Durchmesser der Mantelschicht 34 beträgt etwa
125 μm, während der
Durchmesser der Kernregion 31 bei einer Einmodenfaser beispielsweise
8 μm beträgt).
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Unter Bezugnahme auf 3b ist ein Brechungsindexprofil gezeigt,
beispielsweise das Brechungsindexprofil einer Faser, die eine Anordnung
aufweist, die der der in 3a gezeigten
Faser 30 entspricht. Statt das Brechungsindexprofil unter
Verwendung der tatsächlichen
Werte des Brechungsindizes graphisch darzustellen, ist es zweckmäßig und
herkömmlich,
das Brechungsindexprofil als Funktion normierter Brechungsindexdifferenzen Δ1, Δ2 und Δ3 zu
zeigen, die wie folgt definiert sind: Δ1 ≈ (n1 – n2)/n2 × 100, Δ2 ≈ (n3–n2)n2 × 100% und Δ3 ≈ (n4 – n2)/n2 × 100%.
Bezüglich
des Brechungsindexprofils weist die der ersten Region 32 in
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3a entsprechende
Fläche
einen Außenradius
a2 und einen Innenradius a1 auf.
Die der zweiten Region 33 entsprechende Fläche weist
einen Außenradius
a3 und einen Innenradius a2 auf.
Bei dieser bestimmten herkömmlichen
Anordnung gilt: Δ1 = 0,65%, Δ2 = –0,25% und Δ3 =
0,10% . Bei dieser bestimmten Anordnung gilt ferner: a1 =
3,4 μm,
a2 = 5,2 μm
und a3 = 7,2 μm. Somit beträgt die Breite
der ersten Region 32 1,8 μm
(5,2 μm – 3,4 μm), und die
Breite der zweiten Region 33 beträgt 2,0 μm (7,2 μm – 5,2 μm).
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Das in 3b gezeigte
Brechungsindexprofil weist in der Regel einen mit Germanium oder
einem anderen geeigneten Material dotierten Silikakern, eine(n)
erste(n) kreisförmige(n)
Ring oder Region, der bzw. die mit Fluor oder einem anderen geeigneten
Material dotiert ist, eine(n) zweite(n) kreisförmige(n) Ring oder Region,
der bzw. die mit Germanium oder einem anderen geeigneten Material
dotiert ist, und einen Außenmantel aus
reinem Silika auf. In der Regel erhöht ein Dotieren von Silika
mit Germanium oder einem ähnlichen
Material den Brechungsindex des sich ergebenden dotierten Materials,
und ein Dotieren von Silika mit Fluor oder einem ähnlichen
Material verringert den Brechungsindex des sich ergebenden dotierten
Materials.
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Obwohl der Silikakern in 3b in der Regel beispielsweise
eine mit Germanium dotierte Region ist, ist es möglich, daß die Kernregion einer optischen
Faser aus reinem Silika hergestellt ist, wobei die erste und die
zweite kreisförmige
Region und die Mantelregion Pegel verringerter Brechungsindizes
aufweisen, beispielsweise durch die Verwendung unterschiedlicher
Dotierungspegel von Fluor oder einem anderen geeigneten Material.
Unter Bezugnahme auf 4a-b sind
beispielsweise eine Querschnittsansicht (4a) und ein entsprechendes Brechungsindexprofil
(4b) einer unbeschichteten
Glasfaser 40 gezeigt, beispielsweise der Faser mit einem
Kern aus reinem Silika von Sumitomo Electric Industries, Ltd. Bei
dieser herkömmlichen Anordnung
umfaßt
die optische Faser 40 eine mittige Kernregion 41 mit
einem Brechungsindex n1, die von einem ersten
kreisförmigen
Ring 42 mit einem Nennbrechungsindex n3 umgeben
ist. Der erste kreisförmige
Ring 42 ist von einem zweiten kreisförmigen Ring 43 umgeben,
der einen Nennbrechungsindex n4 aufweist.
Der zweite kreisförmige
Ring 43 ist von einem äußeren Mantel 44 umgeben,
der einen Nennbrechungsindex n2 aufweist.
Insbesondere sind bei dieser spezifischen Anordnung die Werte von
n1, n2, n3 und n4 derart,
daß Δ1 = 0,26%
und Δ2 = 0,08. Ferner beträgt das Verhältnis von b2 zu
b1 2,5.
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Obwohl viele herkömmliche Optische-Faser-Indexprofile
ein herkömmliches
Kernprofil aufweisen, das einen mit Germanium dotierten Silikakern,
eine oder mehrere mit Fluor dotierte Zwischenschichten und einen äußeren Mantel
aus reinem Silika aufweist, weist das Indexprofil der in 4a bis 4b gezeigten Sumitomo-Faser einen Kern
aus reinem Silika, eine mit Fluor dotierte Zwischenschicht und einen
mit Fluor dotierten äußeren Mantel
auf. Der Brechungsindex der Zwischenschicht (n3)
ist geringer als der Brechungsindex des äußeren Mantels (n2),
und somit ist die Zwischenschicht stärker mit Fluor dotiert als
der äußere Mantel.
Wie jedoch zuvor erörtert
wurde, weisen optische Fasern mit Kernen aus reinem Silika eine
Reihe von Nachteilen auf. Beispielsweise ist reines Silika schwieriger
und somit kostspieliger zu verarbeiten als dotiertes Silika. Ferner
ist ein Herstellen des mit Fluor dotierten Mantels schwieriger.
Beispielsweise sind RIT-Ummantelungsröhren (RIT = rod in tube = Stabrohrverfahren),
die mit Fasern mit reinem Silikakern kompatibel sind, schwieriger
herzustellen und/oder zu erhalten und somit kostspieliger. Das heißt, daß Außenummantelungsröhren, die
mit Fluor oder einem anderen geeigneten Material (herunter) dotiert
sind, schwieriger zu erhalten sind als beispielsweise die außen mit
reinem Silika ummantelten Röhren,
die bei herkömmlicheren,
mit Germanium dotierten Silikakernen verwendet werden.
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Unter Bezugnahme auf 5a bis 5b sind
eine Querschnittsansicht (5a)
und ein entsprechendes Brechungsindexpro fil (5b) einer
optischen Faser 50 gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung gezeigt. Das erfindungsgemäße Profil weist eine Kernregion 51 aus
dotiertem Silika auf, eine(n) erste(n) kreisförmige(n) Ring oder Region 52,
der bzw. die einen Brechungsindex aufweist, der geringer ist als
der der Kernregion, eine(n) zweite(n) kreisförmige(n) Ring oder Region 53,
der bzw. die einen Brechungsindex aufweist, der geringer ist als
der der ersten Region, und einen Außenmantel 54, der
einen Brechungsindex aufweist, der höher ist als der der ersten
und der zweiten Region, jedoch geringer ist als der der Kernregion.
Die erste Region (kreisförmiger
Ring) weist einen Außenradius
c2 und einen Innenradius c1 auf.
Die zweite Region (kreisförmiger
Ring) weist einen Außenradius
c3 und einen Innenradius c2 auf.
Beispielsweise spiegelt das Faserprofil eine Anordnung wider, die
einen mit Germanium dotierten Silikakern, eine die Kernregion umgebende
erste mit Fluor dotierte Region und eine die erste Region umgebende
mit Fluor dotierte zweite Region sowie einen die zweite Region umgebenden
Außenummantel
aus reinem Silika aufweist. Alternativ dazu ist die Kernregion mit
Germanium oder Fluor oder mit anderen geeigneten Ko-Dotierungsmitteln
kodotiert. Ferner ist alternativ eine oder mehrere der ersten und
zweiten Regionen mit Germanium und Fluor oder mit anderen geeigneten
Ko-Dotierungsmitteln kodotiert.
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Gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung
liefert das erfindungsgemäße Brechungsindexprofil
eine optische Faser mit positiver Dispersion, die eine relativ große effektive Übertragungsfläche aufweist
(das heißt effektive
Kernfläche,
Aeff) und Übertragungscharakteristika
aufweist, die zumindest so wünschenswert
sind wie die von herkömmlichen
Fasern, die jedoch nicht die Nachteile von herkömmlichen Fasern aufweisen,
wie sie beispielsweise oben erörtert
wurden. Gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung gilt beispielsweise Δ1 = 0,303%, Δ2 = –0,026%
und Δ3 = –0,075%,
wie in 5a gezeigt ist.
Bei dieser besonderen Anordnung gilt ferner: c1 =
6,343 μm,
c2 = 8,343 μm und c3 =
23,343 μm.
Somit beträgt
die Breite des ersten kreisförmigen
Rings 2.000 μm
(8,343 μm – 6,343 μm), und die
Breite des zweiten kreisförmigen
Rings beträgt
15 μm (23,343 μm – 8,343 μm).
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Unter Bezugnahme auf 6a bis 6b ist
eine Querschnittsansicht (6a)
und ein entsprechendes Brechungsindexprofil (6b) des Brechungsindexprofils einer optischen
Faser 55 gemäß anderen
Ausführungsbeispielen
der Erfindung gezeigt. Wie die Profile der zuvor erörterten
Ausführungsbeispiele
der Erfindung weist auch das in 6a bis 6b gezeigte Faserprofil einen
Kern 56 aus dotiertem Silika, eine erste Region 57 mit
einem Brechungsindex, der geringer ist als der der Kernregion, eine
zweite Region 58 mit einem Brechungsindex, der geringer
ist als der der ersten Region, und einen äußeren Mantel 59 mit
einem Brechungsindex, der größer ist
als der der ersten und der zweiten Region, und der geringer ist
als der der Kernregion, auf. Ferner weist die erste Region 57 einen
Außenradius
d2 und einen Innenradius d1 auf.
Die zweite Region 58 weist einen Außenradius d3 und
einen Innenradius d2 auf. Wie in 5b gezeigt ist, gilt Δ1 =
0,148%, Δ2 = –0,187%
und Δ3 = –0,200%.
Bei dieser bestimmten Anordnung gilt ferner d1 =
6,00 μm,
d2 = 10,013 μm und d3 =
29,013 μm.
Demnach beträgt
die Breite der ersten Region 4,013 μm (10,013 μm – 6,00 μm) , und die Breite der zweiten
Region beträgt
19,000 μm
(29,013 μm-10,013 μm).
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Obwohl die vorherigen Erläuterungen
von Ausführungsbeispielen
der Erfindung spezifische Werte offenbaren, sei angemerkt, daß, gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung, die beschriebenen Faserqualitäten über eine Bandbreite von Werten
für Δ1, Δ2 und Δ3 erhalten
werden können,
wobei:
0,14% < Δ1 < 0,31%;
–0,19% < Δ2 < –0,02%;
und
–0,20% ≤ Δ3 ≤ –0,075%.
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Auf diese Weise beträgt der Radius
der Kernregion ferner beispielsweise zwischen etwa 6,0 μm und etwa
6,4 μm,
beträgt
die Breite der ersten Region zwischen etwa 2,0 μm und etwa 4,1 μm, und beträgt die Breite
der zweiten Region zwischen etwa 15,0 μm und etwa 35,0 μm. Somit
liegt der Wert von c1 und/oder d1 zwischen etwa 6,0 μm und etwa 6,4 μm, liegt
der Wert von c2 und/oder d2 zwischen
etwa 8,0 μm
und etwa 10,5 μm,
und liegt der Wert von c3 und/oder d3 zwischen etwa 23,0 μm und etwa 45,5 μm.
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Faseranordnungen gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung weisen eine chromatische Dispersion auf, die bei einer
Wellenlänge
von 1550 nm einen Betrag, der größer als
20 ± 0,2
ps/(nm-km) ist, und eine Dispersionsneigung von weniger als 0,062
ps/(nm2-km) aufweist. Überdies weisen derartige Faseranordnungen
bei einer Wellenlänge
von 1550 nm einen Modenfelddurchmesser (MFD) von zumindest etwa
11,9 ± 0,7 μm auf, und
die effektive Kernfläche,
Aeff, ist bei einer Wellenlänge von
1550 nm größer als
100 μm2 (beispielsweise 106 μm2).
Ferner beträgt
die relative Dispersionsneigung (RDS), die die Dispersionsneigung
(bei 1550 nm) geteilt durch die Dispersion (bei 1550 nm) ist, weniger
als 0,0032 nm-1.
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Eine Spezifizierungstabelle für eine optische
Faser mit positiver Dispersion gemäß Ausführungsbeispielen der Erfindung
wurde entwickelt. Die Tabelle soll jedoch nicht die gesamte Bandbreite
von akzeptablen Fasern definieren, und ist lediglich zu Veranschaulichungszwecken
dargestellt.
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VERANSCHAULICHENDE
FASERSPEZIFIKATIONSTABELLE
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Unter Bezugnahme auf 7 ist ein vereinfachtes schematisches
Diagramm eines optischen Systems 60 gezeigt, bei dem Ausführungsbeispiele
der Erfindung nützlich
sind. Das optische Kommunikationssystem 60 umfaßt eine
oder mehrere optische Quellen oder Sender 62, die Wellenlängen modulieren,
beispielsweise in der Region von 1530 bis 1565 nm, mit unterschiedlichen
Basisbandsignalen. Die modulierten Wellenlängen werden beispielsweise über einen
Multiplexer 63 oder einen anderen geeigneten Koppler kombiniert und
in eine Faserübertragungsleitungskombination 64a bis 64b eingebracht,
die beispielsweise einen optischen Verstärker 66 zwischen denselben
umfaßt.
Die Faserübertragungsleitungskombination 64a bis 64b weist
beispielsweise eine Dispersionskompensationsanordnung auf, die eine
Faser mit positiver Dispersion wie beispielsweise die optische Faser
gemäß Ausführungsbeispielen
der Erfindung (beispielsweise Faserübertragungsleitung 64a ) und eine Dispersionskompensationsfaser
(beispielsweise Faserübertragungsleitung 64b ) umfaßt. An dem Empfängerende
werden die übertragenen
optischen Kanäle
beispielsweise durch einen Demultiplexer 67 gemäß ihren
Wellenlängen
geteilt und durch Empfänger 68 verarbeitet,
um die individuellen Basisbandsignale zu extrahieren.
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Fachleute werden erkennen, daß an den
hierin beschriebenen Ausführungsbeispielen
der optischen Fasern viele Änderungen
und Ersetzungen vorgenommen werden können, ohne von den beigefügten Patentansprüchen abzuweichen.
Derartige Ände rungen
und Ersetzungen umfassen Brechungsindexprofile, die zwischen benachbarten
Schichten allmählich
abnehmen (beispielsweise Gradierter-Index-Profile), Variationen bezüglich der
Breite der Schichten, die Verwendung unterschiedlicher Dotierungsmaterialien,
um dieselben allgemeinen Profilgestalten zu erzielen, und die Verwendung
von Kunststoffmaterialien (statt Glas) beim Herstellen der optischen
Faser, sind aber nicht auf dieselben beschränkt. Ferner sei angemerkt,
daß bei
vielen praktischen Fasern in der Mitte der Faser aufgrund des Herstellungsprozesses,
der beim Herstellen der Faser verwendet wird, eine Indexvertiefung
vorliegt. Es versteht sich, daß,
obwohl manche Figuren hierin idealisierte Profile zeigen, Ausführungsbeispiele
der Erfindung derartige mittige Vertiefungen in Betracht ziehen.