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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der Erfindung
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Die
Verwendung von pyrogen hergestellter Kieselsäure als ergänzendes Pigment zur Herstellung
einer Beschichtungsschicht für
Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedien ist bekannt (
DE 195 34 327 A1 ).
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Es
ist weiter die Herstellung eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums durch Beschichtung
des Substrats mit einer Beschichtungsflüssigkeit, die durch Dispergieren
mittels Pulverisieren der Pigmentpartikel eines Agglomerats in einer
kationisches Harz enthaltenden Flüssigkeit hergestellt wird (
EP 0 850 777 A2 ).
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Es
ist weiter die Verwendung von SiO
2-Partikeln
als Sorptionsmaterial in der Chromatographie bekannt. Die SiO
2-Partikel werden durch hydrolytische Polykondensation
von Tetraalkoxysilanen hergestellt (
US 4,775,520 ).
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Es
ist weiter die Herstellung eines aufnahmefähigen Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums
unter Verwendung von suspendierten Aluminiumoxid-Partikeln bekannt
(
EP 0 972 650 A1 ).
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Es
ist weiter die Herstellung eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums bekannt, das ein
Substrat und eine Pigmentschicht umfasst. Die Pigmentschicht umfasst
eine obere Schicht und eine untere Schicht. Die obere Schicht enthält als ein
bedeutendes Pigment ein Aluminiumoxid (
EP 0 450 541 A1 ).
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Es
ist weiter die Herstellung eines Druckmediums bekannt, welches ein
Flüssigkeit
adsorbierendes Grundmaterial, eine Tintenstrahl aufnehmende Schicht,
die auf dem Grundmaterial bereitgestellt ist, welches ein Pigment,
ein Bindemittel und eine kationische Substanz umfasst und eine Oberflächenschicht,
die auf der tintenaufnehmenden Schicht bereitgestellt ist, die aus
kationischen ultrafeinen Partikeln als anorganische Partikel zusammengesetzt
ist, umfasst (
EP 0
732 219 A2 ).
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Es
ist die Herstellung eines Tintenstrahl-Reaktormaterials mit einer
Tinte aufnehmenden Schicht bekannt, die einen sekundären Partikel
mit einer durchschnittlichen Größe von 10
bis 300 nm und einschließlich einer
Vielzahl von primären
Partikeln aus Kieselsäure
und/oder Aluminasilikat einschließt (
EP 0 803 374 A3 ).
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Es
ist weiter die Herstellung von TiO2-Partikeln
mittels zur Reaktion bringen von Ilmenit und H2SO4 bekannt. Diese TiO2-Partikel
können
als Füllstoffe
verwendet werden (Derwent WPI; AN; 1988-094943 (JP(A) 63045123).
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Gegenstand
der Erfindung ist eine wässrige
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln zur Bildung
einer tintenabsorbierenden Schicht eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums
umfassend:
- – ein Agglomerat aus keramischen
Nanopartikeln, das durch Gasphasen-Hydrolyse in einem Brenner, enthaltend
Wasserstoff und Sauerstoff unter Verwendung von SiCl4,
AlCl3 oder TiCl4 als
Rohmaterialien erhältlich
ist, dispergiert in deionisiertem Wasser;
- – worin
die keramischen Nanopartikel des Agglomerats einen durchschnittlichen
Durchmesser von 0,05 bis 0,3 μm,
wie durch einen Laser-Diffraktionsapparat zur Messung der Partikelgrößenverteilung
gemessen, bei einer zum Beschichten geeigneten Viskosität von 10
bis 200 mPa·s
aufweisen, und
- – das
Verhältnis
der Peakbreite (bei einer Höhe,
welche die Hälfte
der maximalen Höhe
darstellt) zur maximalen Höhe
für eine
Größenverteilungskurve
der keramischen Nanopartikel des Agglomerats, die gemäß den Ergebnissen
der Messung ermittelt wurde, 0,7 oder weniger beträgt.
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1.
Gegenstand der Erfindung ist eine wässrige Dispersion eines Agglomerats
aus keramischen Nanopartikeln, die für tintenabsorbierende Schichten
auf Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedien geeignet ist und welche das
Drucken scharfer und klarer Bilder auf den Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedien
erleichtert.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Ein
typisches, übliches
Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium schließt ein Substrat mit einer Dicke
von 100 bis 300 μm,
wie zum Beispiel Papier oder eine Polyethylenfolie ein, wobei eine
tintenabsorbierende Schicht eine Dicke von 30 bis 200 μm aufweist,
die darauf durch Beschichtung gebildet wird und wobei eine Schutzschicht
eine Dicke von 1 bis 10 μm
aufweist, die sich aus einem wasserlöslichen Harz oder dergleichen zusammensetzt,
die auf der tintenabsorbierenden Schicht durch Sprühen gebildet
wird.
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Die
tintenabsorbierende Schicht des Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums wird im Allgemeinen
wie folgt gebildet. Agglomerate aus keramischen Nanopartikeln, wie
zum Beispiel ein pulverförmiges
Siliciumdioxid-Agglomerat (hierin als SiO2-Agglomerat
bezeichnet) und ein pulverförmiges
Aluminiumoxid-Agglomerat (hierin nachstehend als Al2O3-Agglomerat bezeichnet) werden deionisiertem
Wasser zur Bildung einer wässrigen
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln zugefügt, damit
die Dispersion eine Viskosität
von 10 bis 200 mPa·s
aufweist, die zur Beschichtung geeignet ist. Zur Herstellung einer
Beschichtung werden der Dispersion zum Beispiel ein kationisches
Polymer, Ethanol, Propanol, Ethylacetat, Polyvinylalkohol und Borsäure zugefügt. Die
Beschichtung wird auf die Substratoberfläche aufgebracht und getrocknet.
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Die
für die
wässrige
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln verwendeten
vorstehenden Rohmaterialien werden im Allgemeinen mittels eines
Syntheseverfahrens in der Dampfphase unter Verwendung von SiCl4 und AlCl3 in Gegenwart
von Wasserstoff und Sauerstoff, zum Beispiel von einem Brenner,
hergestellt. Das resultierende Pulver aus keramischen Nanopartikeln
weist einen extrem kleinen durchschnittlichen Durchmesser von 7
bis 40 nm auf. Die keramischen Partikel interagieren folglich unweigerlich
miteinander und agglomerieren ohne weiteres. Selbst wenn dieses
Pulver aus keramischen Nanopartikeln nach der Disintegration in
einer Kugelmühle
dem deionisierten Wasser zugefügt
wird, liegt das Pulver aus keramischen Nanopartikeln als ein keramisches
Pulver-Agglomerat
mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 1 bis 30 μm vor.
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Beim
Drucken von Bildern auf das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium werden feine Tintentröpfchen, die
durch punktförmige
Düsen eines
Tintenstrahldruckers abgegeben werden, in der tintenabsorbierenden Schicht
absorbiert. Beim Farbdrucken, wird ein derartiges Verfahren mehrere
Male unter Verwendung von Tinten verschiedener Farben wiederholt.
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Mit
Trends zu einer höheren
Leistung wurde bei Tintenstrahldruckern die Größe der aus den Tintenstrahldruckern
abgegeben Tintentröpfchen
auf 20 μm
oder weniger reduziert. Wenn diese Tinte auf das vorstehende übliche Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium
abgegeben wird, fließen
die Tintentröpfchen
lokal in die tintenabsorbierende Schicht und resultieren in Ausbluten.
Aufgrund dessen sind die gedruckten Bilder, ungeachtet dessen, wie
ultrafein die Tintentröpfchen
auch immer sind, nicht klar.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine erfindungsgemäße Aufgabe,
eine wässrige
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln bereitzustellen,
die für
tintenabsorbierende Schichten auf Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedien geeignet
ist und die das Drucken scharfer und klarer Bilder auf den Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedien
erleichtert.
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Diese
Erfinder haben wässrige
Dispersionen eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln für tintenabsorbierende
Schichten untersucht, damit die tintenabsorbierende Schicht ultrafeine
Tintentröpfchen halten
kann, die aus einem Tintenstrahldrucker an den Abgabepositionen
abgegeben werden und sind zu den folgenden Schlussfolgerungen gelangt:
- a) In einer üblichen wässrigen Dispersion eines Agglomerats
aus keramischen Nanopartikeln weisen die keramischen Nanopartikel
des Agglomerats einen durchschnittlichen Durchmesser von 1 bis 30 μm gemäß den Messungen
mithilfe eines Laser-Diffraktionsapparats zur Messung der Partikelgrößenverteilung
auf. Die gemäß den Ergebnissen
der Messung bestimmte Größenverteilungskurve
ist in 2 ersichtlich. Das Verhältnis der Peakbreite bei einer
Position, die eine Höhe
aufweist, welche die Hälfte
der maximalen Höhe der
Kurve darstellt (auf die hierin nachstehend als auf die halbe Breite
verwiesen wird), zur maximalen Höhe,
beträgt
1 zu 1,5. Ein derartiges Verhältnis
lässt erkennen,
dass das Agglomerat aus keramischen Nanopartikeln relativ grob ist
und die Größen davon
nicht gleichförmig
sind. Das heißt,
die Größengleichförmigkeit
der Agglomerate ist unzulänglich.
In einer isolierenden Hilfsschicht, die solche Agglomerate aus keramischen
Nanopartikeln mit einer breiten Größenverteilung enthält, absorbieren
größere Agglomerate
auf der tintenabsorbierenden Schicht viele ultrafeine Tintentröpfchen.
Das heißt,
dass die ultrafeinen Tintentröpfchen
nicht an den Abgabepositionen gehalten werden können und aus den Abgabepositionen
ausbluten.
- b) Die vorstehende übliche
wässrige
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln wird
im Allgemeinen mittels Dispersion von 1 bis 50% eines Agglomerats
aus keramischen Nanopartikeln in deionisiertem Wasser unter Verwendung
eines üblichen
Mischgerätes
hergestellt. Wenn diese Dispersion unter Verwendung eines üblichen
Ultraschallhomogenisators für
eine prädeterminierte
Zeitdauer oder unter Verwendung eines Strahlmühlenapparates für eine prädeterminierte
Zeit behandelt wird, worin Gegenstrahlströme der Dispersion unter ultrahohem
Druck miteinander kollidieren, werden die keramischen Nanopartikel
der Agglomerate im wässrigen
Medium rasch disintegriert. Wenn die keramischen Nanopartikel des Agglomerats
die folgenden Bedingungen durch Kontrolle der Behandlungszeit zufriedenstellen,
weisen die resultierenden keramischen Nanopartikel des Agglomerats
in der Dispersion eine relativ kleine und gleichförmige Größe auf,
wobei eine tintenabsorbierende Schicht, die diese wässrige Dispersion
eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln enthält, an den
Abgabepositionen, ohne Ausbluten, feine Tintentröpfchen halten kann und ein
auf ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium gedrucktes Bild signifikant
scharf und klar ist. Das heißt,
dass die Bedingungen wie folgt sind:
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Der
durchschnittliche Durchmesser der in deionisiertem Wasser dispergierten
keramischen Nanopartikel des Agglomerats beträgt 0,05 bis 0,3 μm gemäß Messungen
unter Verwendung eines Laser-Diffraktionsapparats zur Messung der
Partikelgrößenverteilung
bei einer für
eine Beschichtung geeigneten Viskosität von 10 bis 200 mPa·s und
das Verhältnis
der Peakbreite (die halbe Breite), an einer Position, die eine Höhe aufweist,
bei der es sich um die Hälfte
der maximalen Höhe
handelt, zur maximalen Höhe,
von einer in 2 ersichtlichen Kurve von der
gemäß den Ergebnissen
der Messung bestimmten Partikelgrößenverteilung, 0,7 oder weniger
beträgt.
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Demgemäß umfasst
eine erfindungsgemäße wässrige Dispersion
eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln zur Bildung einer
tintenabsorbierenden Schicht eines Tintenstrahl-Aufzeichnungsmediums ein in deionisiertem
Wasser dispergiertes Agglomerat aus keramischen Nanopartikeln, worin
die keramischen Nanopartikel des Agglomerats einen durchschnittlichen
Durchmesser von 0,05 bis 0,3 μm,
wie durch einen Laser-Diffraktionspparat zur Messung der Partikelgrößenverteilung
gemessen, bei einer zum Beschichten geeigneten Viskosität von 10
bis 200 mPa·s
aufweisen und das Verhältnis
der Peakbreite (bei einer Höhe, welche
die Hälfte
der maximalen Höhe)
zur maximalen Höhe
in einer Größenverteilungskurve
der keramischen Nanopartikel des Agglomerats darstellt, die gemäß den Ergebnissen
der Messung ermittelt wurde, 0,7 oder weniger beträgt.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Größenverteilungskurve
von erfindungsgemäßen keramischen
Agglomeraten in einer wässrigen
Dispersion eines Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln; und
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2 ist
eine Größenverteilungskurve
von keramischen Agglomeraten in einer üblichen Dispersion eines Agglomerats
aus keramischen Nanopartikeln.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Der
durchschnittliche Durchmesser der keramischen Nanopartikel des Agglomerats
liegt erfindungsgemäß im Bereich
von 0,05 bis 0,3 μm.
Bei einem durchschnittlichen Durchmesser von weniger als 0,05 μm bestehen
in der Qualität
der gedruckten Bilder keine deutlichen Unterschiede mehr. Bei einem
Durchmesser über
0,3 μm hinausgehend
werden einige feine Tintentröpfchen
verschiedener Farben mit Durchmessern von 20 μm oder weniger im gleichen Agglomerat
aus keramischen Nanopartikeln absorbiert, was im Ausbluten der Tinte
resultiert. Die resultierenden Bilder sind folglich nicht klar.
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Das
Verhältnis
der halben Breite in der Größenverteilungskurve
der keramischen Nanopartikel des Agglomerats zur maximalen Höhe liegt
in einem Bereich von 0,7 oder weniger. Bei einer halben Breite,
die über 0,7
hinausgeht, wobei viele keramische Agglomerate Durchmesser aufweisen,
die signifikant vom durchschnittlichen Durchmesser abweichen, sind
anwesend. Wenn eine tintenabsorbierende Schicht diese keramischen
Agglomerate enthält,
absorbiert jedes der relativ großen Agglomerate verschiedene
Typen der farbigen Tinten, was im Ausbluten der Tinte resultiert.
Aufgrund dessen weist das gedruckte Bild Farbunregelmäßigkeiten
auf.
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Die
zur Beschichtung der wässrigen
Dispersion des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln geeigneten
Viskosität
liegt in einem Bereich von 10 bis 200 mPa·s. Bei einer Viskosität von weniger
als 10 mPa·s wird
die Dispersion nicht auf dem Substrat gehalten. Bei einer Viskosität, die über 200
mPa·s
hinausgeht, kann die Dispersion nicht gleichförmig auf das Substrat aufgetragen
werden.
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Die
erfindungsgemäße wässrige Dispersion
des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln wird nun unter Bezugnahme
auf die folgenden Beispiele beschrieben.
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Unter
Verwendung von SiCl4, AlCl3 oder
TiCl4 als Rohmaterialien wurden SiO2-Pulver in Nanopartikelform, Al2O3-Pulver in Nanopartikelform und TiO2-Pulver in Nanopartikelform, wobei jedes
eine Anzahl durchschnittlicher primärer Partikeldurchmesser (hierin
nachstehend als durchschnittliche Partikeldurchmesser bezeichnet)
wie in Tabelle 1 gezeigt aufweist, mittels Gasphasen-Hydrolyse in
einem Brenner, enthaltend Wasserstoff und Sauerstoff, hergestellt.
Da diese Pulver aus keramischen Nanopartikeln als Agglomerate vorlagen, wurden
sie für
eine prädeterminierte
Zeit in einem üblichen
Trockendisintegrator disintegriert und dem deionisierten Wasser
in einer Kugelmühle
zugefügt,
während
sie zur Herstellung üblicher
wässriger
Dispersionen des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln (hierin
nachstehend bezeichnet als wässrige
keramische Dispersion) 1 bis 15 gerührt wurden, wobei jede eine
in Tabelle 1 ersichtliche Viskosität aufweist.
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Jede
dieser wässrigen
Dispersionen des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln 1 bis
15 wurde in einem Strahlmühlenapparat
behandelt, in dem Gegenstrahlströme
der Dispersion bei einem Strahlstromradius von 0,1 mm an der Kollisionsposition,
einer Strahlstromgeschwindigkeit von 600 m/sec und einer Fließrate der
Strahlströme
an den Düsen
von 15 Litern/min für
eine prädeterminierte
Zeit zur Disintegration der Agglomerate von keramischen Nanopartikeln
miteinander kollidierten. Auf diese Weise wurden die erfindungsgemäßen wässrigen
Dispersionen des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln 1 bis
15 (hierin nachstehend als erfindungsgemäße wässrige keramische Dispersionen
bezeichnet) hergestellt.
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Nachdem
die üblichen
wässrigen
keramischen Dispersionen 1 bis 15 und die erfindungsgemäßen wässrigen
keramischen Dispersionen 1 bis 15 über 2 Stunden bei 22°C aufrechterhalten
wurden, wurde die Viskosität
von jeder Dispersion bei 2,5 U/min unter Verwendung eines Viskosimeters
des E-Typs (Hersteller: Toki Sangyo K.K.) gemessen. Die Partikelgrößenverteilung
der keramischen Nanopartikel des Agglomerats in der Dispersion wurden
unter Verwendung eines Laser-Diffraktionsapparates zur Messung der
Partikelgrößenverteilung
gemessen, und der durchschnittliche Agglomeratdurchmesser wurde
gemäß den Ergebnissen
berechnet. Es wurde überdies
eine Größenverteilungskurve
zur Bestimmung des Verhältnisses
der halben Breite (der Breite bei einer Position mit einer Höhe, welche
die Hälfte
der maximalen Höhe
der Kurve betrug) zur maximalen Höhe hergestellt. Diese Ergebnisse
sind in Tabelle 1 ersichtlich.
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Zu
1000 ml einer jeden Dispersion wurden 10 bis 40 g kationisches Polymer,
50 bis 100 ml Ethanol, 15 bis 30 ml Propanol, 10 bis 20 ml Ethylacetat,
20 bis 50 g Polyvinylalkohol und 1 bis 10 g Borsäure zur Herstellung einer Beschichtung
zur Bildung einer tintenabsorbierenden Schicht hergestellt. Die
Beschichtung wurde auf eine Aufzeichnungsoberfläche von wasserabsorbierendem
Papier mit einer Dicke von 200 μm
aufgetragen, wurde rasch abgekühlt
und wurde 3 Minuten mittels Heißluft
bei 50°C
getrocknet. Ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium mit einer 80 μm dicken
tintenabsorbierenden Schicht wurde hierdurch hergestellt.
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Solide
Bilder in Gelb, Magenta und Cyan wurden unter Verwendung eines Tintenstrahl-Farbdruckers PM-3300C
(Hersteller: Seiko Epson Corporation) auf das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium
gedruckt und die Reflexionsdichten wurden für monochromatisches Licht von
Rot, Grün
und Blau gemessen. Diese Ergebnisse sind in Tabelle 2 ersichtlich.
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Ein
Farbbild von einer Person, das eine Größe von 250 × 180 mm aufweist, wurde auf
das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium gedruckt, und die Bildqualität wurde
bei einer Vergrößerung von
3000 unter Verwendung eines Digitalmikroskops von hoher Präzision beobachtet.
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Die
Ergebnisse in Tabelle 1 deuten darauf hin, dass die Durchmesser
der Agglomerate der erfindungsgemäßen wässrigen keramischen Dispersionen
1 bis 15 kleiner und gleichförmiger
als die der üblichen
wässrigen
keramischen Dispersionen 1 bis 15 sind. Da die tintenabsorbierende
Schicht, die aus einer der erfindungsgemäßen wässrigen keramischen Dispersionen
1 bis 15 gebildet wurde, relativ feine und gleichförmige Agglomerate
enthält,
werden die aus dem Tintenstrahldrucker abgegebenen Tintentröpfchen an
den Abgabepositionen präzise
aufrechterhalten. Die auf das Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium gedruckten
Bilder weisen folglich eine hohe Dichte auf und sind signifikant
klarer.
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Die
erfindungsgemäße wässrige Dispersion
des Agglomerats aus keramischen Nanopartikeln kann demgemäß ein Tintenstrahl-Aufzeichnungsmedium
bereitstellen, das zu Leistungsverbesserungen der Tintenstrahldrucker
beiträgt.