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Gebiet der Technik
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Die
Erfindung bezieht sich auf einen Verbundträger, der so gestaltet ist,
dass er auf kontrollierte Weise eine intensive und heftige, in Richtung seiner
Höhe einwirkende
Druckbelastung unter der Einwirkung der von einem heftigen Stoß, wie z.B.
der Bruchlandung eines Luftfahrzeugs, erzeugten kinetischen Energie
aufnehmen kann.
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Ein
erfindungsgemäßer Träger kann
in all denjenigen Fällen
eingesetzt werden, bei denen die Struktur, in die er integriert
ist, einem heftigen Stoß ausgesetzt
sein kann, der eine kontrollierte Energieaufnahme erfordert.
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Eine
bevorzugte Anwendung der Erfindung betrifft die Träger, die
in aeronautischen Zellen verwendet werden, und insbesondere die
Träger,
welche die äußere Verkleidung
eines Luftfahrzeugrumpfs mit dem unteren, horizontalen Teil der
Verstärkungsrahmen
verbindet, an denen diese Verkleidung befestigt ist. Die Erfindung
bezieht sich auch auf einen Luftfahrzeugrumpf, in den mindestens
zwei Träger
dieser Art integriert sind.
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Stand der Technik
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Die
Rumpfstrukturen von Luftfahrzeugen umfassen Verstärkungsrahmen,
die regelmäßig über die
ganze Länge
des Rumpfes verteilt sind und an denen eine äußere Verkleidung befestigt
ist.
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Die
Verstärkungsrahmen
haben eine im wesentlichen kreisförmige oder ovale Form, außer an ihrem
unteren Teil, der allgemein gerade und horizontal ist, so dass er
einen Fußboden
tragen kann.
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Die
Verbindung zwischen der äußeren Verkleidung
des Rumpfes und den unteren horizontalen Teilen der Rahmen wird
für gewöhnlich von
Trägern hergestellt,
die sich im wesentlichen parallel zur Longitudinalachse des Luftfahrzeugs erstrecken.
Diese Träger
können
zwei an der Zahl sein. Sie weisen einen Querschnitt in I-Form oder
als umgekehrtes T auf. Bei moderneren Luftfahrzeugen sind sie häufig aus
Verbundmaterialien hergestellt.
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In
einem Dokument mit dem Titel "Development
of Trigger Mechanism to Reduce Peak Forces in Crash Loaded Composite
Sign Wave Spars",
vorgestellt beim "20th European Rotorcraft Forum" in Amsterdam vom
4.–7.Oktober
1994, und veröffentlicht
unter der Referenznummer NLR TP 94319U von National Aircraft Laboratory
LNR", Amsterdam,
Niederlande, haben W.Lestari, H.G.S.J. Thuis und J.F.M. Wiggenraad
das Verhalten von Verbundträgern
untersucht, die dazu vorgesehen sind, einen Fußboden in einem Militärhubschrauber
im Fall einer Bruchlandung desselben zu halten.
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Bei
gewissen beschriebenen Konfigurationen weisen die Träger einen
Schnitt in I-Form auf. Sie umfassen hierbei eine obere Platte, eine
unter Platte und eine Seele bzw. einen Kern, die/der die beiden Platten
in einer Vertikalrichtung verbindet, welche mit der Einwirkungsrichtung
der Druckkräfte
im Fall eines Crashs koinzidiert.
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Genauer
gesagt weist bei dieser speziellen Konfiguration die Seele bzw.
der Kern des Trägers
einen horizontalen Schnitt in sinusartiger Form auf und umfasst
eine Schichtung, deren zentraler Teil aus eindirektionalen Kohlenstofffasern
gebildet ist, die in der Richtung der Druckkräfte ausgerichtet sind, das heißt vertikal.
Der obere Teil der Schichtung ist aus hybriden Kohlenstofffasergeweben
und aus Aramidfasern gebildet. Die hohe Widerstandskraft und die Dauerhaftigkeit
der Kohlenstofffasern gestattet es diesen, die von dem Crash erzeugte
Energie aufzunehmen. Die Elastizität der Aramidfasern bewahrt
die Unversehrtheit des Trägers
nach dem Crash und schließt
die Stücke
von Kohlenstofffasern ein.
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Die
vorgenannte Veröffentlichung
schlägt auch
verschiedene Lösungen
vor, um auf kontrollierte Weise den Bruch des Trägers in seinem unteren Teil
im Fall eines Crashs auszulösen.
Dieses kontrollierte Auslösen
bezweckt, die Druckbelastungen im Fall eines Crashs besser zu verteilen,
ohne die Widerstandskraft gegenüber
einer Abscherung des Trägers
unter normalen Funktionsbedingungen wesentlich zu reduzieren.
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Die
in diesem Dokument vorgeschlagenen Lösungen zum Initiieren des Bruchs
des Trägers
sind jedoch nicht gänzlich
zufriedenstellend. Insbesondere sind sie nicht für Ziviltransportflugzeuge geeignet, bei
denen die Beschleunigungspegel mit menschlichen Toleranzen kompatibel
bleiben müssen,
um das Überleben
der Passagiere zu gewährleisten.
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Abriss der Erfindung
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Aufgabe
der Erfindung ist ein Verbundträger, in
den Bruch-Initiierungsmittel integriert sind, deren originelle Konzeption
es ermöglicht,
den Träger
bei einem Ziviltransportflugzeug einzusetzen, indem im Fall eines
Crashs Beschleunigungspegel entstehen, die mit den menschlichen
Toleranzen kompatibel bleiben.
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Gemäß der Erfindung
wird dieses Ergebnis mittels eines Verbundträgers gemäß Anspruch 1 erreicht.
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Ein
so gebildeter Verbundträger
ist in der Lage, die bei einem Crash erzeugte Bewegungsenergie durch
programmierte strukturelle Beeinträchtigungen, die in dem unteren
Teil des Trägers
initiiert werden, aufzunehmen bzw. absorbieren. Die Initiierungsmittel
lösen den
Bruch durch das Ausbreiten einer Zerstörungsfront aus. Diese wird
durch eine Konzentration von Belastungskräften aktiviert und setzt sich
anschließend
auf der gesamten Höhe
des Trägers
fort. Genauer gesagt ermöglicht
das Vorhandensein von Einschnitten im unteren Rand der eindirektionalen
Faserlagen eine progressive Initiierung des Bruchs. Auf diese Weise
werden die anfängliche Belastungsspitze
und die Beschleunigungspegel minimiert, die so mit den menschlichen
Toleranzen kompatibel bleiben. Desgleichen ermöglicht die Anordnung gemäß der Erfindung,
die Zerstörung
während
des Berstens des Trägers
zu lenken.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung ist die Platte auf beiden Seiten der Seele des Trägers durch
Klebstoffschichten aufgebracht. Diese Klebstoffschichten bilden
hierbei ebenfalls einen Teil der in den Träger integrierten Bruch-Initiierungsmittel.
Im Fall eines Crashs zerbrechen sie durch Abscherung während einer
ersten Bruch-Initiierungsphase
des Trägers.
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Vorzugsweise
umfasst die Platte hierbei zwei Winkelleisten (cornières),
die auf beiden Seiten der Seele des Trägers durch Klebstoffschichten
aufgebracht sind.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung befindet sich der Rand jeder eindirektionalen Faserlage
neben der Platte in Bezug auf entsprechende Ränder der Gewebe zurückversetzt.
Diese Zurückversetzung
des unteren Randes jeder der Lagen bildet hierbei auch einen Teil
der Bruch-Initiierungsmittel.
Im Fall eines Crashs führt
die Zurückversetzung
der eindirektionalen Faserlagen zu einem Bersten der unteren Teile
der Gewebe während
einer zweiten Bruch-Initiierungsphase des Trägers. Diese zweite Phase folgt
hierbei der Abscherphase der Klebstoffschichten und geht dem Bruch
des mit Kerben versehenen unteren Teils der eindirektionalen Faserlagen
voraus.
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Da
die in jeder eindirektionalen Faserlage ausgebildeten Einschnitte
Sägezahnform
aufweisen, umfasst der untere Rand der Lagen Spitzen, welche die
progressive Initiierung des Bruchs begünstigen.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung beträgt
der Winkel am Scheitel der Sägezähne etwa
30 Grad.
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Vorteilhafterweise
sind die Spitzen der Sägezähne hierbei
maximal in Bezug auf die von der Seele des Trägers gebildete sinusförmige Achse
versetzt. Wenn die Einkerbungen die Form von Sägezähnen aufweisen, ist höchstens
etwa 20 Prozent der Oberfläche
der Zähne
gegenüber
der Platte des Trägers
gelegen.
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Vorzugsweise
ist/sind die direktionale(n) Faserlage(n) aus Kohlenstoff gebildet.
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In
der bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung umfassen die Gewebe Aramidfasergewebe, die mit ± 45 Grad
in Bezug auf die Richtung der Höhe des
Trägers
ausgerichtet sind. In diesem Fall bildet/bilden die eindirektionale(n)
Kohlenstofffaserlage(n) einen zentralen Teil der Seele des Trägers. Dieser
zentrale Teil ist hierbei zwischen zwei Aramidfasergeweben derart
angeordnet, dass jede Lage in Kontakt mit einer von diesen ist.
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Außerdem umfassen
die Gewebe vorzugsweise Kohlenstofffasergewebe, die mit ± 45 Grad
in Bezug auf die Höhenrichtung
des Trägers
ausgerichtet sind.
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In
diesem Fall sind die Kohlenstofffasergewebe vorteilhafterweise an
den Außenflächen der Seele
des Trägers
angeordnet.
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Aufgabe
der Erfindung ist auch ein Luftfahrzeugrumpf mit einem Gerüst und einer
an diesem befestigten Außenverkleidung,
wobei das Gerüst
Verstärkungsrahmen
umfasst, von denen ein unterer, im wesentlichen geradliniger Teil
mit der Außenverkleidung über mindestens
zwei Träger
verbunden ist, die auf die soeben definierte Weise hergestellt sind.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen
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Im
folgenden wird als nicht-einschränkendes Beispiel
eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben,
in denen zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht zur schematischen Darstellung des unteren
Teils eines Rumpfgerippestücks
eines Luftfahrzeugs, in das zwei gemäß der Erfindung hergestellte
Träger
integriert sind,
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2 eine
perspektivische Ansicht zur Darstellung in vergrößertem Maßstab eines der Träger des
in 1 dargestellten Gerippestücks,
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3 eine
Querschnittansicht des unteren Teils des in 2 dargestellten
Trägers,
und
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4 im
oberen Teil die Form der in dem unteren Rand der eindirektionalen
Faserlagen eingebrachten Einschnitte, und im unteren Teil die im
Horizontalschnitt durch die Seele des Trägers gebildete Sinusform, so
dass die Relativposition der Sägezähne der
Lagen in Bezug auf Wellungen der Seele bzw. des Kerns veranschaulicht
werden.
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Detaillierte Darstellung
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung
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Wie
schematisch in 1 dargestellt ist, umfasst der
Rumpf eines Luftfahrzeugs ein Gerippe 10, an dem eine äußere Verkleidung 12 befestigt
ist. Die Erfindung ist besonders geeignet für den Fall eines zivilen Transportflugzeugs.
Es ist jedoch anzumerken, dass der teilweise in 1 dargestellte
Rumpf auch der eines anderen Luftfahrzeugtyps sein kann, ohne den
Rahmen der Erfindung zu überschreiten.
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Das
Gerippe 10 des Rumpfes ist hauptsächlich aus Verstärkungsrahmen 14 gebildet,
die untereinander durch Holme 16 bzw. Querrippen verbunden sind.
Die Verstärkungsrahmen 14 sind
regelmäßig über die
gesamte Länge
des Rumpfes verteilt. Jeder von ihnen ist entlang einem Schnitt
durch den Rumpf angeordnet und weist allgemein eine im wesentlichen
kreisförmige
oder ovale Form auf. Der untere Teil 14a der Verstärkungsrahmen 14 ist
für gewöhnlich aber
gerade und horizontal, so dass er einen (nicht dargestellten) Boden
tragen kann, wie z.B. den Boden eines Gepäckabteils.
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In
dem unteren Teil des Rumpfes, zwischen den unteren Teilen der Verstärkungsrahmen 14 und der
Verkleidung 12 gelegen, umfasst das Gerippe 10 zwei
Träger 18.
Selbstverständlich
könnte
die Anzahl von Trägern 18 anders
sein, beispielsweise drei oder vier, ohne den Rahmen der Erfindung
zu überschreiten.
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Die
Träger 18 erstrecken
sich parallel zur Longitudinalachse des Luftfahrzeugs, das heißt in einer
im wesentlichen horizontalen Richtung, wenn die Lage des Luftfahrzeugs
selbst horizontal ist.
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Jeder
der Träger 18 weist
im Schnitt in einer Vertikalrichtung annähernd die Form eines I auf.
In einer nicht-dargestellten Ausführungsvariante, die im Rahmen
der Erfindung bleibt, können
die Träger 18 auch
einen Schnitt in Form eines umgekehrten T aufweisen.
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Gemäß der Erfindung
haben die Träger
eine spezielle Struktur, die es gestattet, dass ihr Bruch im unteren
Teil auf kontrollierte Weise initiiert wird, wenn der Träger einer
intensiven und heftigen Druckbelastung ausgesetzt wird, die in Richtung
seiner Höhe
erfolgt, das heißt
im wesentlichen vertikal bei der beschriebenen Anwendung. Diese
Situation ergibt sich bei bestimmten Arten von Crashs, wie z.B.
einer Notlandung. Der Fachmann wird ohne weiteres erkennen, dass
die Aufbringung einer solchen Drucklast auf einen Träger sehr
unterschiedliche Ursachen haben kann, wenn der Träger in eine
andere Struktur integriert ist als in ein Luftfahrzeug-Rumpfgerippe. Mit anderen
Worten kann ein Träger
gemäß der Erfindung
wesentlich andere Anwendungen haben und beispielsweise in ein Landfahrzeug,
in ein Schiff oder in eine Maschine ganz anderer Art integriert
sein.
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Wie
insbesondere 2 und 3 darstellen,
umfasst ein Träger 18 gemäß der Erfindung
eine Seele bzw. einen Kern 20, eine untere Platte 22 und, in
der dargestellten Ausführungsform,
die einen Träger
mit einem Schnitt in Form eines I betrifft, eine obere Platte 24.
Es ist anzumerken, dass die letztere Platte nicht vorhanden ist,
wenn der Träger
einen Schnitt in Form eines umgekehrten T aufweist.
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Wie
insbesondere in 2 und im unteren Teil der 4 gezeigt
ist, weist die Seele 20 des Trägers 18 die Form einer
Sinuswelle auf, wenn sie im Schnitt in einer zur Höhenrichtung
senkrechten Ebene betrachtet wird, das heißt, in einer Horizontalebene
in der beschriebenen Anwendung. Das Sinusprofil der Seele 20 ist
durch eine Aufeinanderfolge von kreisförmigen Segmenten eines konstanten
Radius und eines ebenfalls konstanten Öffnungswinkels gebildet. Dieses
Profil stabilisiert den Träger 18,
wenn dieser einer Druckbelastung in seiner Höhenrichtung bei dem Aufprall
und während
dem auf einen Crash folgenden Zerbrechen ausgesetzt ist.
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Der
Träger 18 ist
aus einem Verbundmaterial hergestellt. So ist der Kern 20 aus
einer Schichtung von Lagen gebildet. Genauer gesagt umfasst diese Schichtung
mindestens eine Lage 26 aus eindirektionalen Kohlenstofffasern,
die einen zentralen Teil der Seele 20 bilden, Aramidgewebe 28,
die auf beiden Seiten dieses zentralen Teils angeordnet sind, sowie Kohlenstofffasergewebe 30,
die an den Außenflächen der
Seele des Trägers
angeordnet sind.
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In
der in 3 dargestellten Ausführungsform umfasst die Seele 20 des
Trägers 18 zwei
Lagen 26 aus eindirektionalen Kohlenstofffasern, zwei Aramidgewebe 28 und
zwei Kohlenstofffasergewebe 30. Diese Anordnung ermöglicht es,
dass jede der eindirektionalen Kohlenstofffaserlagen 26 in
Kontakt mit einem Aramidfasergewebe 28 ist.
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Die
Anordnung der eindirektionalen Kohlenstofffaserlagen 26 in
der Seele 20 des Trägers 18 ist derart,
dass die Fasern in der Höhenrichtung
des Trägers
ausgerichtet sind, das heißt
vertikal in der beschriebenen Ausführungsform. Diese Ausrichtung entspricht
der Richtung der Einwirkung von Zug- und Druckkräften, die von dem Träger ertragen
werden, wenn er in das Gerippe des Luftfahrzeugrumpfes integriert
ist. Sie ermöglicht
es, dass die Kohlenstofffasern diese Kräfte bzw. Belastungen unter
normalen Nutzungsbedingungen übertragen
und den Großteil der
bei einem Crash entstehenden Bewegungsenergie aufnehmen.
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Die
Aramidgewebe 28, welche die Lagen 26 aus eindirektionalen
Kohlenstofffasern umschließen, sind
aus Fasern gebildet, die mit ± 45
Grad in Bezug auf die Höhenrichtung
des Trägers
ausgerichtet sind, d.h. vertikal in der beschriebenen Ausführungsform. Diese
Gewebe verbessern die Steifigkeit bzw. Starrheit der Seele des Trägers. Sie
ermöglichen
auch eine lokale Fixierung und Eingrenzung der Splitterstücke der
Kohlenstofffasern, und in Kombination mit den Geweben 30 aus
Kohlenstofffasern eine Stabilisierung der Lagen 26 aus
eindirektionalen Kohlenstofffasern, wenn diese Druckkräften in
vorgenannten Richtung ausgesetzt sind.
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Die
Gewebe 30 aus Kohlenstofffasern, welche die Außenflächen der
Seele 20 des Trägers 18 bilden,
sind aus Kohlenstofffasern gebildet, die mit ± 45 Grad in Bezug auf die
Höhenrichtung
des Trägers ausgerichtet
sind, das heißt vertikal
in der beschriebenen Ausführungsform.
Diese Gewebe tragen zur Stabilisierung der Lagen 26 aus
eindirektionalen Kohlenstofffasern bei, wenn diese Druckkräften in vorgenannten
Richtung ausgesetzt sind. Die untere Platte 28 umfasst
zwei Winkelleisten 32, die beide einen Querschnitt in V-Form
aufweisen. Die Winkelleisten 32 sind auf beiden Seiten
der Seele 26 des Trägers
derart angeordnet, dass sie die Verbindung zwischen der Seele und
der Außenverkleidung 12 herstellen.
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Jede
der Winkelleisten 32 ist durch eine Schichtung aus Kohlenstofffasergeweben
gebildet. Beispielsweise kann jede Winkelleiste zwei übereinandergelagerte
Kohlenstofffasergewebe umfassen. Die in diesen Geweben enthaltenen
Kohlenstofffasern sind vorteilhafterweise unter 0 Grad und unter 90
Grad auf die Longitudinalrichtung des Trägers 18 ausgerichtet.
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Der
Flügel
jeder der Winkelleisten 32, der zur Befestigung an der
Außenverkleidung 12 vorgesehen
ist, nimmt dessen Profil an. Demgegenüber weist der Flügel jeder
Winkelleiste 32, das zur Befestigung an der Seele 20 des
Trägers 18 vorgesehen
ist, einen Längsschnitt
in Sinusform, der vergleichbar mit dem der Seele 20 ist,
auf. Der zwischen den beiden Flügeln
der Winkelleisten 32 gebildete Winkel hängt von der geographischen
Position des Trägers 20 im Rumpf
ab. Er kann gerade, spitz oder stumpf sein.
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Die
Befestigung der Winkelleisten 32 an der Seele 20 des
Trägers
erfolgt durch Heißverkleben mittels
zweier Klebstoffschichten auf beiden Seiten der Seele. Ein Füllharz 34 füllt die
Zwischenräume zwischen
den Platten und der Außenverkleidung.
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Die
obere Platte 24 umfasst eine plane und horizontale Platte 36 sowie
zwei auf beiden Seiten der Seele 20 des Trägers angeordnete
Winkelleisten 38. Die plane Platte 36 wird durch
eine Schichtung von Kohlenstofffaserlagen gebildet. Die Anzahl dieser
Lagen hängt
von der gewünschten
Starrheit bzw. Steifigkeit ab. Die Winkelleisten 38 weisen ähnliche Eigenschaften
auf wie die Winkelleisten 32 der unteren Platte 22.
Sie sind aber allgemein aus drei Kohlenstofffasergeweben gebildet,
und der zwischen den Flügeln
jeder der Winkelleisten gebildete Winkel ist ein rechter Winkel.
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Gemäß der Erfindung,
und wie im Detail mit Bezug auf 4 beschrieben
wurde, sind in dem Träger 18 in
dessen unterem Teil Bruch-Initiierungsmittel integriert. Diese Mittel
sind so gestaltet, dass sie eine gestufte Beeinträchtigung
des Trägers
in dem unteren Teil von dessen Seele beginnen, wobei sie seine Stabilität bei einem
eventuellen Crash gewährleisten.
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Die
Bruch-Initiierungsmittel gemäß der Erfindung
umfassen zunächst
Einschnitte 40, die in dem unteren Rand jeder der Lagen 26 aus
eindirektionalen Kohlenstofffasern eingebracht sind, das heißt an dem
Rand der Lagen angrenzend an die untere Platte 22. Die
Einschnitte 40 bilden regelmäßig am unteren Rand jeder der
Lagen 26 verteilte Sägezähne. Diese
Sägezähne sind
alle identisch und bilden Spitzen 42, die nach unten gewandt
sind und von denen jede die Form eines gleichschenkligen Dreiecks
hat. Der Winkel am Scheitel dieses gleichschenkligen Dreiecks ist
vorzugsweise etwa 30 Grad.
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Wie
insbesondere in 4 gezeigt ist, ist die Höhe der Spitzen 42 so
gewählt,
dass sich die Teilung der Sägezähne von
derjenigen der von der Seele 20 des Trägers 18 gebildeten
Sinuswelle unterscheidet. Genauer gesagt beträgt die Teilung der Sägezähne einen
Bruchteil derjenigen der durch die Seele 20 gebildeten
Sinuswelle (ein Verhältnis
von 1 : 4 ist in 4 dargestellt). Außerdem sind
die Spitzen 42 maximal in Bezug auf die Achse 46 der
Sinuswelle versetzt, damit die unteren Teile der von der Seele 20 des
Trägers
gebildeten Wellungen mit dem Boden der Einschnitte 40 koinzidieren.
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Vorzugsweise
sind die Einschnitte 40 ausreichend eingekerbt, damit der
Großteil
der Oberfläche der
Spitzen 42 oberhalb der oberen Ränder der Winkelleisten 32 gelegen
ist. Genauer gesagt sind etwa 20 Prozent der Oberfläche der
Sägezähne gegenüber den
die untere Platte 22 bildenden Winkelleistenn 32 gelegen.
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Gemäß einer
weiteren Eigenschaft der Bruch-Initiierungsmittel
ist der untere Rand jeder der Lagen 26 aus eindirektionalen
Kohlenstofffaser nach oben versetzt, das heißt in Bezug auf den unteren Rand
der Gewebe 28 und 30 zurückgezogen. Diese Versetzung
entspricht der Distanz D zwischen den Enden der Spitzen 42 und
dem unteren Rand 44 der Gewebe 28 und 30 in 4.
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Die
Bruch-Initiierungsmittel umfassen auch Klebstoffschichten, die zwischen
die Winkelleisten 32 der unteren Platte 22 und
die Seele 20 des Trägers 18 eingefügt sind.
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Wenn
ein Träger 18,
in den die soeben beschriebenen Bruch-Initiierungsmittel integriert
sind, Druckbelastungen in der Richtung seiner Höhe anschließend an einen Crash ausgesetzt
ist, erfolgt die Bruchinitiierung in mehreren Etappen. Diese Eigenschaft
ermöglicht
es, die Spitze der anfänglichen
Belastung zu eliminieren.
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Die
erste Etappe bzw. der erste Schnitt besteht in einem Zerreißen der
Klebstoffschicht, welche die Grenzfläche zwischen der Seele 20 des
Trägers 18 und
den Winkelleistenn 32 der unteren Platte 22 bildet,
durch Abscheren. Die Klebstoffschicht spielt so die Rolle einer
Sicherung zwischen der Seele des Trägers und der unteren Platte,
die selbst wiederum an der Außenverkleidung 12 befestigt
ist. Die Abscherung kann unter der kombinierten Wirkung von Kräften in
der Longitudinalrichtung X und in der Höhenrichtung Z des Trägers 18 erfolgen.
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Auf
der zweiten Stufe des Zerbrechens brechen die unteren Teile der
Gewebe 28 und 30, die sich unterhalb der Spitzen 42 der
Lagen 26 aus eindirektionalen Kohlenstofffasern befinden,
wenn der Träger
in Kontakt mit dem Boden kommt.
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Die
folgende Stufe ist durch den Bruch der Spitzen 42 der Lagen 26 eindirektionaler
Fasern gekennzeichnet. Die Einschnitte 40 ermöglichen
es, die Lagen, welche die stärkste
Druckfestigkeit besitzen, zu belasten und progressiv zu zerstören. Der
Träger 18 zerfällt anschließend auf
seiner gesamten Höhe.
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Die
Träger 18 gemäß der Erfindung
werden in zwei Stufen hergestellt.
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Die
erste Stufe besteht in der Herstellung der Seele 20 durch
Drapieren an einem sinusförmigen Dorn.
Die unteren Ränder
der Lagen 26 aus eindirektionalen Kohlenstofffasern werden
im Voraus in Sägezähnen ausgeschnitten,
um die Zähne 42 zu
bilden. Der Drapierung folgt eine Polymerisierung in Autoklaven,
wobei die Schichtung der Lagen und der Gewebe zwischen den Dorn
und eine dichte Blase eingebracht ist.
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Der
zweite Schritt ermöglicht
die Anfügung der
unteren 22 und oberen 24 Platten an die Seele 20 des
Trägers 18.
Die vorpolymerisierten Teile 32 und 38 sowie die
plane Platte 36 werden auf die Haut 20 in einem
einzigen Arbeitsgang aufgebracht, dem eine zweite Polymersierung
im Autoklaven folgt. Der Backvorgang stellt die Verbindung zwischen
den Winkelleistenn und der Seele durch Hinzufügung der Klebstoffschichten
her, die an der Grenzfläche
zwischen diesen Elementen gelegen sind, während die plane Platte 36 polymerisiert
wird.
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Außer zahlreichen
bereits erwähnten
Vorteilen ist anzumerken, dass die Schichtung der Materialschichten
unterschiedlicher Arten, welche die Seele 20 des Trägers bilden,
eine gute Energieaufnahme erbringt und die Masse des Aufbaus minimiert.