DE60120006T2 - Elektrisches Handwerkzeug - Google Patents

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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/001Gearings, speed selectors, clutches or the like specially adapted for rotary tools

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Drilling And Boring (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Bohrhammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der GB-A-2 304 067 ist ein elektrischer Bohrhammer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. Bei diesem Bohrer erfolgt die Übertragung durch ein Antriebsritzel, das auf der Motorwelle angeordnet ist und mit einem Zahnkranz, der nichtdrehend mit dem Werkzeugschaft verbunden ist, zusammenwirkt. In dem Zahnkranz sind axiale Bohrungen vorgesehen, in die ein in axiale Richtung verschiebbarer Sperrstift platziert werden kann, um die Drehbewegung des Werkzeugschaftes zu blockieren. Das Sperrelement wird mittels eines von außerhalb des Gehäuses zu bedienenden Drehknopfes in Axialrichtung verschoben. Um ein Werkzeug auswechseln zu können, wird der Sperrstift axial relativ zum Werkzeugschaft mit Hilfe des Drehknopfes verschoben, bis dieser in eine der Axialbohrungen im Zahnkranz fällt und dadurch den Werkzeugschaft blockiert. Der Drehknopf weist drei verschiedene Bedienungsmodi auf, und zwar einen Schlagbohrmodus, einen Drehbohrmodus und einen Spindelabstoppmodus (Blockierung des Werkzeugschaftes).
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen elektrischen Bohrhammer zur Verfügung zu stellen, der einen verbesserten Sperrmechanismus zur Blockierung der Drehbewegung des Werkzeugschaftes aufweist. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen elektrischen Bohrhammer zur Verfügung zu stellen, der einen Sperrmechanismus aufweist, welcher eine baulich einfache Form hat und nur minimale Modifikationen der bestehenden Konstruktion des Bohrhammers erfordert.
  • Zu diesem Zweck wird ein elektrischer Bohrhammer gemäß Anspruch 1 zur Verfügung gestellt. Der Berührungspunkt des Sperrmechanismus liegt in einem Abstand zur Motorwelle, während die Motorwelle in einem größeren Abstand zum Werkzeugschaft liegt als der Punkt, an dem der Sperrmechanismus des Bohrhammers aus der GB-A-2 304 067 eingreift. Aufgrund der größeren Distanz (Arm) ist es möglich, bei gleichem Sperreffekt (Moment) mit geringerer Sperrkraft auszukommen, um den Werkzeugschaft zu blockieren. Der Sperrmechanismus kann auch eine leichtere Bauweise aufweisen, was einen ökonomischen Vorteil ergibt.
  • Das von außerhalb des Gehäuses zu bedienende Aktivierungselement ist vorzugsweise für die Verschiebung des zweiten Sperrelementes in Richtung des ersten Sperreementes vorgesehen.
  • Das Aktivierungselement ist vorzugsweise gleitbar im Gehäuse aufgenommen, so dass das Aktivierungselement mittels des Gehäuses geführt wird.
  • Zur Entsperrung der Drehbewegung des Werkzeugschaftes nach dem Werkzeugwechsel ist das zweite Sperrelement in eine Richtung weg vom ersten Sperrelement vorgespannt. Wenn das Aktivierungselement nicht länger betätigt wird, kehrt das zweite Sperrelement unter dem Einfluss der Vorspannung in seine Anfangsposition zurück und löst sich vom ersten Sperrelement.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist zwischen dem Aktivierungselement und dem zweiten Sperrelement ein elastisches Glied angeordnet. Das vom Anwender zu bedienende Aktivierungselement steht dabei nicht in direktem Kontakt mit dem zweiten Sperrelement, so dass bei Bedienung des Sperrmechanismus der Anwender weniger von der durch den Eingriff zwischen dem ersten und zweiten Sperrelementerzeugten Reaktionskraft beeinträchtigt wird. Die Reaktionskraft wird teilweise vom elastischen Glied absorbiert und dann an das Gehäuse übertragen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Aktivierungselement betriebsfähig, den Sperrmechanismus und das Schlagwerk einzeln zu betätigen, um den Werkzeugschaft sowohl während des Bohrens als auch des Hammerbohrens zu blockieren. Aus beiden Modi des Aktivierungslementes, d.h. Bohren und Hammerbohren, kann der Werkzeugschaft durch Betätigen des Aktivierungselementes direkt blockiert werden. Nach dem Werkzeugwechsel wird das Aktivierungselement freigegeben und der Betrieb wird im vorherigen Modus fortgeführt.
  • Das Aktivierungselement ist vorzugsweise über ein erstes Steuerglied in Richtung der Motorwelle und über ein zweites Steuerglied in Tangentialrichtung zum Werkzeugschaft verschiebbar. Das zweite Steuerglied verfügt über zwei Positionen, eine erste Position zum Bohren und eine zweite Position zum Hammerbohren. Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Position des zweiten Steuerelementes kann der erfindungsgemäße Sperrmechanismus durch Bedienung des ersten Kontrollelementes aktiviert werden.
  • Die vorliegende Erfindung wird unter Bezugnahme auf die angefügten Figuren näher veranschaulicht. Die Figuren zeigen:
  • 1 einen Schnitt eines elektrischen Handwerkzeuges, das mit einem handbetriebenen nicht erfindungsgemäßen Sperrmechanismus ausgestattet ist;
  • 2 eine Schemaansicht einer ersten Ausführungsform eines Sperrmechanismus;
  • 3 eine Schemaansicht einer zweiten Ausführungsform eines Sperrmechanismus;
  • 4 eine perspektivische, teilweise Querschnittsansicht eines Bohrhammers mit einem Sperrmechanismus in einer dritten Ausführungsform;
  • 5 eine perspektivische, teilweise Querschnittsansicht des in 4 gezeigten Bohrhammers mit einem Sperrmechanismus in einer vierten Ausführungsform;
  • 6 einen Schnitt eines elektrischen Handwerkzeugs, welches nicht in den Umfang der Patentansprüche fällt, ausgestattet mit einem handbetriebenen Sperrmechanismus in einer fünften Ausführungsform;
  • 7 eine schematische, perspektivische Ansicht einer sechsten Ausführungsform eines Sperrmechanismus für ein elektrisches Handwerkzeug.
  • Übereinstimmende Komponenten des elektrischen Handwerkzeuges werden in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
  • 1 zeigt ein elektrisches Handwerkzeug im Schnitt. Das Handwerkzeug umfasst ein Gehäuse 1, einen darin angeordneten elektrischen Motor 2 mit einer Motorwelle 3 sowie einen Werkzeugschaft 4, der im Gehäuse 1 montiert ist und durch die Motorwelle 3 über ein Getriebe 5 angetrieben wird. Das elektrische Handwerkzeug ist außerdem mit einem handbetriebenen Sperrmechanismus 6 zur Blockierung der Drehbewegung des Werkzeugschaftes 4 versehen. Der Sperrmechanismus 6 wirkt auf die Motorwelle 3. Der Sperrmechanismus 6 umfasst ein erstes Sperrelement 7, das nichtdrehbar mit der Motorwelle 3 verbunden ist, und ein zweites Sperrelement 8, das relativ zum Gehäuse 1 in Richtung des ersten Sperrelementes 7 verschiebbar ist. Ein Aktivierungselement 9, welches von außerhalb des Gehäuses 1 zu bedienen ist, ist ferner vorgesehen, um das zweite Sperrelement 8 zu verschieben.
  • 2 zeigt schematisch eine erste Ausführungsform des Sperremechanismus 6 zur Blockierung der Drehbewegung des Motorschaftes 4. Das Aktivierungselement 9 kann in Richtung der Motorwelle 3 bedient werden, um das erste und zweite Sperrelement miteinander in Kontakt zu bringen und damit die Drehbewegung des Werkzeugschaftes zu blo ckieren. Das zweite Sperrelement 8 ist führbar zwischen den Wänden des Gehäuses 1 angeordnet. Das zweite Sperrelement 8 kann daher durch das Aktivierungselement 9 in Richtung des ersten Sperrelementes 7 verschoben werden. Das erste Sperrelement 7 ist nichtdrehbar mit der Motorwelle 3 verbunden. Auf der Außenseite des ersten Sperrelementes 7 sind zwei Nocken 10 vorgesehen, während eine mit den Nocken 10 zusammenwirkende Ausnehmung 11 am zweiten Sperrelement 8 angebracht ist. Es ist selbstverständlich möglich, das zweite Sperrelement 8 mit einem Nocken und das erste Sperrelement mit einer oder mehreren Ausnehmungen, die mit dem Nocken zusammenwirken, zu versehen. Das zweite Sperrelement 8 ist ferner mittels der zwischen den Rippen 12 des Gehäuses 1 und dem zweiten Sperrelement 8 angebrachten Druckfedern 13 in eine Richtung weg vom ersten Sperrelement 7 vorgespannt. Schlieslich ist zwischen dem Aktivierungselement 9 und dem zweiten Sperrelement 8 ein elastisches Glied 14 angeordnet.
  • Nach Betätigen des Sperrmechanismus wird das Aktivierungselement 9 in Richtung der Motorwelle 3 verschoben. Über das elastische Glied 14 wird die Verschiebung des Aktivierungselementes 9 auf das zweite Sperrelement 8 übertragen. Letzteres wird entgegen der Federkraft der Druckfedern 13 in Richtung des ersten Sperrelementes 7 verschoben, so dass die Ausnehmung 11 des zweiten Sperrelementes 8 mit einem der Nocken 10 des ersten Sperrelementes 7 in Kontakt kommt. Durch das Ineinandergreifen des zweiten Sperrelementes 8 mit dem ersten Sperrelement 7 wird die Motorwelle 3, welche nichtdrehbar mit dem Sperrelement 7 verbunden ist, blockiert. Die Drehbewegung des Werkzeugschaftes 4 wird durch die Blockierung der Motorwelle 3 dementsprechend ebenso blockiert. Die Reaktionskraft, die dadurch entsteht, dass Ausnehmung 11 und Nocken 10 in Kontakt kommen, wird teilweise durch das elastische Glied 14 absorbiert, so dass diese Kraft nicht vollständig auf den Bediener des Sperrmechanismus übertragen wird. Nachdem das Werkzeug ausgetauscht wurde, kann die Bedienung gestoppt werden, woraufhin die Druckfedern 13 dafür sorgen, dass das zweite Sperrelement 8 in seine Ausgangsposition zurückgesetzt und die Blockierung der Motorwelle 3 beendet wird.
  • 3 zeigt schematisch eine zweite Ausführungsform eines Sperrmechanismus. In dieser Ausführungsform wird das zweite Sperrelement 8 durch ein zwischen den Rippen 12 des Gehäuses 1 liegendes elastisches Glied gebildet. Aufgrund der besonderen Form dieses elastischen Gliedes kehrt das zweite Sperrelement 8 von selbst in seine Ausgangsposition zurück, wenn die Bedienung des Sperrmechanismus beendet wird.
  • 4 zeigt in perspektivischer Ansicht ein elektrisches Handwerkzeug gemäß den Patentansprüchen, das mit einem Sperrmechanismus in einer dritten Ausführungsform aus gestattet ist. Bei dieser Ausführungsform sorgt das über dem zweiten Sperrelement 8 angeordnete elastische Glied 14 auch für eine Vorspannung des zweiten Sperrelementes 8. Letzteres ist mittels eines Lagerzapfens 15, der an einer im Gehäuse 1 angeordneten Lagerplatte 23 angebracht ist, drehbar mit dem Gehäuse 1 des Handwerkzeugs verbunden. Das zweite Sperrelement 8 wird seitlich zwischen den Rippen 12 des Gehäuses 1 geführt.
  • Das in 4 gezeigte Handwerkzeug umfasst ein Schlagwerk zur periodischen Verschiebung des Werkzeugschaftes 4 in axialer Richtung. Solch ein Schlagwerk ist ein bekannter Mechanismus und wird daher nicht weiter erläutert. Das Schlagwerk wird über ein von außerhalb des Gehäuses zugängliches Aktivierungselement 9 in Gang gesetzt. Dieses Aktivierungselement 9 bildet ebenso das Aktivierungselement zur Aktivierung des Sperrmechanismus. Das Aktivierungselement 9 verfügt über eine Öffnung 16 für den Durchgang des Werkzeugschaftes 4, wenn das Schlagwerk eingeschaltet ist. Das Aktivierungselement 9 ist über ein erstes Steuerglied 17 in Richtung der Motorwelle 3 und über ein zweites Steuerglied 18 in Tangentialrichtung des Werkzeugschaftes 4 verschiebbar. Das erste Steuerglied 17 ist eine Drucktaste zur Verschiebung des Aktivierungselementes 9 in Richtung der Motorwelle 3. Das zweite Steuerglied 18 ist ein Schiebeschalter zur Verschiebung des Aktivierungselementes 9 in Tangentialrichtung zum Werkzeugschaft 4. Wie die 4 zeigt, ist das Schlagwerk aktiviert, wenn sich der Schiebeschalter 18 in Linksstellung befindet und die Öffnung 16 in einer Linie mit dem Werkzeugschaft 4 liegt. Wenn der Schiebeschalter 18 von der Linksstellung in die Rechtsstellung bewegt wird, ist das Schlagwerk deaktiviert. Der Sperrmechanismus kann in beiden Stellungen des Schiebeschalters 18 durch Drücken der Drucktaste 17 bedient werden. Dadurch ist es möglich, den Werkzeugschaft 4 zum Wechseln des Werkzeuges sowohl während des Bohrens als auch während des Hammerbohrens zu blockieren.
  • 5 zeigt in perspektivischer Ansicht eine vierte Ausführungsform eines Sperrmechanismus. Die Bedienung des Schlagwerkes und des Sperrmechanismus ist die gleiche wie in der in 4 gezeigten Ausführungsform. In dieser vierten Ausführungsform wird das erste Sperrelement 7 durch eine ovale Scheibe gebildet, die nichtdrehbar mit der Motorwelle 3 verbunden ist. Durch diese ovale Form erhält der Anwender, wenn er den Sperrmechanismus aktiviert, Feedback. Wenn die Drucktaste 17 niedergedrückt ist, verschiebt sich das Aktivierungselement 9 in Richtung der Motorwelle 3 und bringt den Nocken 10 des zweiten Sperrelementes in Kontakt mit der ovalen Außenfläche des ersten Sperrelementes 7. Das zweite Sperrelement 8 wird bei Annäherung an die Ausnehmung 11 des ersten Sperrelementes 7 aufgrund des zunehmenden Durchmessers des ersten Sperr elementes 7 leicht nach oben verschoben. Dies wird über das Aktivierungselement 9 an den Bediener übertragen. Auf diese Weise weiß der Bediener, dass das zweite Sperrelement 8 in diesem Moment mit dem ersten Sperrelement 7 in Eingriff kommen kann. Dadurch wird die Gefahr größerer Störungen und des Verschleißes des Sperrmechanismus verhindert.
  • Das zweite Sperrelement 8 weist die Form eines Greifers auf, wobei ein erster Greifarm 19 mit dem Nocken 10 versehen ist und ein zweiter Greifarm 20 an der Außenfläche des fest im Gehäuse angeordneten Lagers 21 für die Motorwelle 3 anliegt. Die Basis 22 des Greifers 8 liegt zwischen den Rippen 12 des Gehäuses 1. Diese besondere Form des zweiten Sperrelementes 8 stellt sicher, dass es sich während des Eingriffs mit dem ersten Sperrelement 7 fest im Gehäuse einspannt. Da der Sperrmechanismus seine Funktion sowohl während des Lockerns als auch während des Festziehens des Bohrfutters erfüllen muss, muss er in der Lage sein, Kräfte in beide Drehrichtungen des Werkzeugschaftes 4 zu absorbieren. Die Ausführungsform des zweiten Sperrelementes gemäß 5 ist für diesen Zweck besonders geeignet. Es ist daher nicht notwendig, das zweite Sperrelement 8 drehbar mit dem Gehäuse zu verbinden.
  • Diese vierte Ausführungsform ist auch besonders vorteilhaft, da die Konstruktion des Handwerkzeuges nur geringfügig modifiziert werden muss. Beim Zusammenbau ist es lediglich erforderlich, das zweite Sperrelement 8 mit den elastischen Gliedern 13, 14 zwischen die Rippen 12 des Gehäuses 1 anzuordnen, die Sperrscheibe 7 nichtdrehbar mit der Motorwelle 3 zu verbinden und das bereits zur Verfügung stehende Aktivierungselement 9 mit einer ovalen Öffnung 16 zu versehen, um das Aktivierungselement 9 in die Hammerbohrposition schieben zu können. Eine abschließende Modifikation besteht darin, dass in dem bereits vorhandenen Bedienungsschiebeteil 18 ein Bedienteil 17, das in Richtung der Motorwelle 3 verschiebbar ist, angeordnet wird.
  • Der Schnitt der 6 zeigt eine fünfte Ausführungsform eines Sperrmechanismus 6. Das nichtdrehbar mit der Motorwelle 3 verbundene Sperrelement 7 ist dabei mit mindestens einem axialen Loch 24 versehen. Das zweite Sperrelement 8 wird durch einen in axialer Richtung verschiebbaren Stift gebildet, der, durch Niederdrücken des Aktivierungselementes 9 in das axiale Loch des ersten Sperrelementes 7 eingebracht werden kann. Das zweite Sperrelement 8 ist durch eine Druckfeder 13, die zwischen dem Steuerglied 9 und dem Gehäuse 1 angeordnet ist, in eine Richtung weg vom ersten Sperrelement 7 vorgespannt. In dieser fünften Ausführungsform finden sowohl der Betrieb als auch die Sperre in axialer Richtung statt, wohingegen der Betrieb und die Sperre gemäß den Figu ren 1-5 in radialer Richtung stattfinden. Es sei angemerkt, dass anstelle eines axialen Loches das erste Sperrelement an dessen äußerem Rand mit Ausnehmungen versehen sein kann, mit denen das zweite Sperrelement 8 in Kontakt kommen kann.
  • 7 schließlich zeigt schematisch eine sechste Ausführungsform eines Sperrmechanismus 9, worin der Betrieb, anders als bei den oben beschriebenen Betriebsarten durch Übertragung, durch Rotation erfolgt. Das im Gehäuse (nicht dargestellt) angeordnete Aktivierungselement 9 kann über einen im Gehäuse angeordneten Durchgang 25 von außerhalb des Gehäuses betätigt werden. Die Sperrelemente 7 und 8 werden durch Drehung des Aktivierungselementes 9 miteinander in Kontakt gebracht. Eine Blattfeder 13 stellt sicher, dass bei Freigabe des Aktivierungselementes 9 das zweite Sperrelement 8 in seine Ausgangsposition zurückkehrt.
  • In den in 1-5 und 7 dargestellten Ausführungsformen wird einerseits ein Nocken 10 und andererseits eine Ausnehmung 11 eingesetzt, um die Sperre zu bewirken. Die Form des Nocken 10 und die der Ausnehmung 11 sind vorzugsweise komplementär. Die durch die Wände des Nocken 10 und der Ausnehmung 11 eingeschlossenen Winkel können hierbei sowohl stumpf als auch spitz sein. Bei einem stumpfen Winkel ist es relativ einfach eine Sperre zu erzielen, doch ist eine vergleichsweise hohe Druckkraft erforderlich, um die Sperrung beizubehalten. Bei einem spitzen Winkel ist die Herstellung der Sperre weniger einfach; die Motorwelle muss zunächst ausreichend verlangsamt werden, um den Eingriff von Nocken und Ausnehmung im richtigen Moment zu ermöglichen. Jedoch ist das Risiko der Beschädigung des Sperrmechanismus hierbei geringer. Außerdem ist eine geringere Druckkraft zur Aufrechterhaltung der Sperre erforderlich.

Claims (7)

  1. Elektrischer Bohrhammer umfassend – ein Gehäuse (1); – einen darin angeordneten und eine Motorwelle (3) aufweisenden elektrischen Motor (2); – einen Werkzeugschaft (4), der im Gehäuse (1) angebracht ist und durch die Motorwelle (3) über ein Getriebe (5) angetrieben wird, wobei das Getriebe (5) ein mit der Motorwelle (3) nichtdrehbar verbundenes Ritzel umfasst; – einen handbedienten Sperrmechanismus (6) zur Blockierung der Drehbewegung des Werkzeugschaftes (4), wobei der Sperrmechanismus (6) auf die Motorwelle (3) einwirkt; und – ein Schlagwerk zur periodischen Verschiebung des Werkzeugschaftes (4) in axialer Richtung, wobei das Schlagwerk über ein Aktivierungselement (9), das von ausserhalb des Gehäuses (1) zugänglich ist, in Gang gebracht wird, wobei das Aktivierungselement (9) zum Antrieb des Schlagwerks auch zum Betätigen des Sperrmechanismuses (6) eingesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrmechanismus (6) ein erstes Sperrelement (7), das nichtdrehbar mit der Motorwelle (3) verbunden ist, und ein zweites Sperrelement (8), das relativ zum Gehäuse (1) in Richtung des ersten Sperrelements (7) verschiebbar ist, umfasst, wobei das erste Sperrelement (7) einen größeren Radius aufweist als das Ritzel.
  2. Bohrhammer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von ausserhalb des Gehäuses (1) zu bedienende Aktivierungselement (9) für die Verschiebung des zweiten Sperrelementes (8) in Richtung des ersten Sperrelmentes (7) vorgesehen ist.
  3. Bohrhammer gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungselement (9) gleitbar im Gehäuse (1) aufgenommen ist.
  4. Bohrhammer gemäß einem der Ansprüche 1 – 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Sperrelement (8) in eine Richtung weg vom ersten Sperrelement (7) vorgespannt ist.
  5. Bohrhammer gemäß einem der Ansprüche 1 – 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastisches Glied (14) zwischen dem Aktivierungselement (9) und dem zweiten Sperrelement (8) angeordnet ist.
  6. Bohrhammer gemäß einem der Ansprüche 1 – 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungselement betriebsfähig ist, den Sperrmechanismus und das Schlagwerk einzeln zu betätigen, um den Werkzeugschaft sowohl während des Bohrens als auch des Hammerbohrens zu blockieren.
  7. Bohrhammer gemäß einem der Ansprüche 1 – 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungselement (9) über ein erstes Steuerglied (17) in Richtung der Motorwelle (3) und über ein zweites Steuerglied (18) in Tangentialrichtung zum Werkzeugschaft (4) verschiebbar ist.
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