DE601422C - Vorrichtung zum Verschliessen von Konservendosen - Google Patents

Vorrichtung zum Verschliessen von Konservendosen

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Publication number
DE601422C
DE601422C DEL81250D DEL0081250D DE601422C DE 601422 C DE601422 C DE 601422C DE L81250 D DEL81250 D DE L81250D DE L0081250 D DEL0081250 D DE L0081250D DE 601422 C DE601422 C DE 601422C
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DE
Germany
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linkage
lever
shift
folding device
clamping
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Expired
Application number
DEL81250D
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Lubecawerke GmbH
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Lubecawerke GmbH
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Publication of DE601422C publication Critical patent/DE601422C/de
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
    • B21D51/30—Folding the circumferential seam
    • B21D51/32—Folding the circumferential seam by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

Es sind bereits Vorrichtungen zum Verschließen von Konservendosen vorgeschlagen, bei welchen von einem gemeinsamen Schaltorgan aus erst nach. Einspannen der Dose zwischen dem die Dose tragenden Teller und dem Verschließkopf der Antrieb für die Falzvorrichtung eingeschaltet wird. Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß die Tellerspindel in ihrer Höchststellung verriegelt werden muß und diese Verriegelung nicht einwandfrei arbeitet, wenn die zu verschließenden Dosen Abweichungen in der normalen Höhe aufweisen. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß der Schalthebel nach dem Einspannen der Dose in entgegengesetzter Richtung bewegt werden und zu diesem Zweck die angegebene Hubtellerspindel freigegeben werden muß.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschließen von Konservendosen der vorgenannten Art. Erfindungsgemäß wird mit der zum Einschalten der Falzvorrichtung vorgesehenen Zugstange eine Schaltkulisse verbunden, die während des ersten Hubweges des Schalthebels beim Einspannen der Dose einen Leerlauf des Schaltgestänges für die Einspannvorrichtung gegenüber dem Kupplungsgestänge für die Falzvorrichtung zuläßt und beim Weiterbewegen des Schalthebels im gleichen Sinne das Gestänge für die Falzvorrichtung mit dem Schalthebel kuppelt. Daraus ergibt sich ein vereinfachter, geringere Gestehungskosten verursachender Aufbau der Vorrichtung, die einwandfrei arbeitet und bei der Fehlverschlüsse ausgeschlossen sind.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Ansicht der Vorrichtung, Abb. 2 bis 4 Einzelheiten derselben.
Die Spindel 1 trägt unter Vermittlung einer Feder 1' den Teller 2, auf welchen die zu verschließende Dose gesetzt wird. Zur Führimg der mit einem Stellring 3 ausgestatteten Spindel ι dient ein am Maschinengestell 5 gleitend geführter und in gewünschter Höhe feststellbarer Führungsbock 4. Die Spindel 1 wird von dem Winkelhebel 6 gehalten, der tun die Achse 7 drehbar ist und dessen einer Arm mit der Spindel durch ein Gelenkstück 8 verbunden ist. Der andere Arm des Winkelhebels 6 ist an ein Zwischenstück 9 gelenkig angeschlossen, das durch einen Zapfen 10 geführt wird. Der Zapfen 10 greift in den L-förmigen Schlitz 10' einer Schaltkulisse r 1 ein. Diese Schaltkulisse bildet das Ende einer Zugstange 22, die an den um den Zapfen 12 drehbaren und mit der Kupplung 14 für die Falzvorrichtung verbundenen Hebel 15 angeschlossen ist. Der in dem L-förmigen Führungsschlitz 10' sitzende Zapfen 10 ist an eine Lasche 16 angeschlossen, die um den am Maschinengestell ortsfesten Zapfen 17 drehbar ist. Außerdem steht mit dem Zapfen 10 noch der Arm 18 in Verbindung, der mit dem um
den Gelenkbolzen 19 drehbaren Fußhebel 20 in gelenkiger Verbindung steht.
Bei einem auf den Fußhebel 20 in der Pfeilrichtung nach Abb. 1 ausgeübten Druck wird der Gelenkbolzen 10 in der in Abb. 2 und 3 eingezeichneten Pfeilrichtung in dem L-förmigen Führungsschlitz 10' nach unten gezogen, ohne daß hierbei die Schaltkulisse 11 in der in Abb. 1 gezeichneten Pfeilrichtung nach abwärts gezogen wird. Während der Abwärtsbewegung des Zapfens 10 wird der Winkelhebel 6 in der in Abb. 1 gezeichneten Pfeilrichtung geschwenkt und die Spindel 1 mit dem Teller 2 und der Dose angehoben.
Beim Anheben der Spindel wird der auf der Dose lose aufliegende Deckel durch eine besondere, in der Zeichnung nicht dargestellte Zentriervorrichtung zentriert und schließlich gegen den Oberteller gedrückt, bis der Dekkel fest auf die Dose gepreßt wird. Während des Einspannvorganges des Deckels wird die Schaltkulisse 11, im Zeichnungsbild gesehen, ein wenig nach links verschoben. Es wird jedoch während des ersten Hubweges des Schalthebels 20 beim Einspannen der Dose kein Einfluß auf die Kupplung für die Falzvorrichtung ausgeübt, weil durch die Schaltkulisse ein Leerlauf des Schaltgestänges für das Einspannen der Dose gegenüber dem Kupplungsgestänge für die Falzvorrichtung ermöglicht ist. Erst beim Weiterbewegen des Schalthebels im gleichen Sinne wird das Gestänge für die Falzvorrichtung mit dem Schalthebel 20 gekuppelt, und zwar dadurch, daß bei weiterem Druck auf den Fußhebel 20 die Schaltkulisse 11 infolge der Bewegung des Zapfens 10 im unteren Teil des L-förmigen Schlitzes 10' von dem am Maschinengestell befestigten Winkel 21 abgezogen wird und in die Stellung nach Abb. 4 gelangt. Hierbei ist die Schaltkulisse 11 nach abwärts bewegt, und dadurch wird der Hebel 15 geschwenkt und die Kupplung für die Falzvorrichtung eingeschaltet. Bei der Abwärtsbewegung der Schaltkulisse 11 in ihre Endstellung wird ein weiterer Druck auf das Gestänge für die Einspannvorrichtung ausgeübt, der von der zwischen der Hubspindel 1 und dem Teller 2 zwischengeschalteten Feder 1' aufgenommen wird.
Die Hubhöhe der Spindel 1 läßt sich durch Verstellen des Führungsbockes 4 am Maschinengestell 5 verändern. Abb. 2 und 3 zeigen verschiedene Stellungen des .Zapfens 10 in dem L-förmigen Schlitz 10' der Schaltkulisse 11. In der Endstellung der Schaltkulisse 11 gemäß Abb. 4 befindet sich das Kniehebelgestänge 9, 16 in einer 'Strecklage, wodurch der auf die Einspannvorrichtung für die Dose ausgeübte Druck gewissermaßen vom Maschinengestell aufgenommen und der Schalthebel 20 entlastet wird und wodurch gleichzeitig eine Verriegelung der Schaltkulisse 11 erfolgt. Die Schaltkulisse 11, die beim Bewegen aus der Stellung 3 in die Stellung 4 vom Hebel 21 abgebremst wird, verhindert in ihrer Verriegelungsstellung .ein Bewegen des Kniehebelgestänges 9, 16 über die Streckstellung hinaus.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschließen von Konservendosen, bei welcher von einem gemeinsamen Schalthebel aus erst nach Einspannen der Dosen zwischen dem die Dosen tragenden Teller und dem Verschließkopf der Antrieb für die Falzvorrichtung eingeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der zum Einschalten der Falzvorrichtung vorgesehenen Zugstange (22) eine Schaltkulisse (11) angeordnet ist, die während des ersten Hubweges des Schalthebels (20) beim Einspannen der Dose einen Leerlauf des Schaltgestänges für die Einspannvorrichtung (16,9,6,8) gegenüber dem Kupplungsgestänge für die Falzvorrichtung (22, 15) zuläßt und beim Weiterbewegen des Schalthebels (20) im gleichen Sinne das Gestänge für die Falzvorrichtung (22, 15) mit dem Schalthebel (20) kuppelt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einen L-förmigen Schlitz aufweisende Schaltkulisse (11), welche von einem am Maschinengestell vorgesehenen Anschlag (21) bei Strecklage des Kniehebelgestänges (9, 16) verriegelt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL81250D 1932-05-27 1932-05-27 Vorrichtung zum Verschliessen von Konservendosen Expired DE601422C (de)

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DE601422C true DE601422C (de) 1934-08-20

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