-
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
-
(BEREICH DER ERFINDUNG)
-
Die Erfindung bezieht sich auf einen
Steuerkreis für
eine Baumaschine zum Betätigen
einer Vielzahl von Aktuatoren.
-
(BESCHREIBUNG DES STANDES
DER TECHNIK)
-
Herkömmlicherweise ist ein hydraulischer Bagger
bekannt, der mit einem Auslegerschwenkgerät ausgestattet ist, um einen
kleinen Bereich in der Ecke auszuheben, indem ein Ausleger rechts
und links um eine vertikale Achse geschwenkt wird. Als Betätigungseinrichtung
zum Betätigen
eines Auslegerschwenkzylinders, ist eine Betätigungseinrichtung vorhanden,
in der ein Fußpedal
verwendet wird. Solch eine Ausrüstung
mit einem Schneidewerkzeug (Nibbler) oder einem Brecher (Breaker)
als eine Option erhöht
die Anzahl der Pedale und macht deren Betätigung kompliziert.
-
Aus diesem Grund kann ein mehrfunktionaler
Hebel verwendet werden, der zusammen die Betätigung von dem Auslegerschwenkzylinder
und die Betätigung
von einem Aktuator ausführt,
der zum Beispiel ein Drehmotor ist, welcher nicht in Kombination
mit dem Auslegerschwenkzylinder betätigt wird, so wie in US-A-5125232 offenbart.
-
Falls in diesem Fall nach dem Schalten
von Drehen zu Schwenken, die Schaltbetätigung nicht erkannt wird,
besteht das Problem, dass Fehlbetätigung auftreten kann, nämlich dass
sich das Drehen aus einer Betätigung
ableitet, die zum Zwecke des Auslegerschwenkens ausgeführt wird.
-
ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
-
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, einen Steuerkreis für
eine Baumaschine bereit zu stellen, die in der Lage ist, fehlerhafte
Betätigung
in einem Fall zu verhindern, bei dem eine Vielzahl von Aktuatoren
mittels eines einzigen Steuerhebels betätigt werden.
-
Der Steuerkreis für eine Baumaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung ist durch die Merkmale aus Anspruch 1 definiert.
-
Wenn gemäß der vorliegenden Erfindung das
Steuerelement betätigt
wird, schaltet das Schaltventil eine Vorsteuerdruckzuführposition,
an die der Vorsteuerdruck vom Fernsteuerventil des Steuerhebels
ausgegeben wird, von dem ersten Aktuator zu dem zweiten Aktuator
und dann erfasst der Meßwertgeber
den Vorsteuerdruck und zwar ob Vorsteuerdruck in einer Vorsteuerleitung
mittels der Betätigung des
Steuerhebels auftritt. Die Schaltsteuereinrichtung hält das Schaltventil
in der Stellung für
den zweiten Aktuator, wenn das Schaltsignal von dem Steuerelement
ausgegeben wird und wenn die Vorsteuerdruckabgabe durch den Meßwertgeber
erfasst wird. Dabei erfolgt die Umschaltung vom ersten Aktuator auf
den zweiten Aktuator nicht, solange das Steuerelement nicht betätigt wird.
Ferner, wenn der Steuerhebel in einen Zustand betätigt wird,
in dem das Steuerelement betätigt
wird, um die Schaltstellung zum zweiten Aktuator zu schalten, kann
die Stellung nicht zu dem ersten Aktuator geschaltet werden, selbst
wenn das Steuerelement aus ist, solange wie der Steuerhebel nicht
in die Neutralstellung zurückgesetzt wird.
Deshalb kann falsches Betätigen
beim Schalten verhindert werden. Außerdem selbst wenn während der
Betätigung
ein Finger vom Steuerelement genommen wird, kann eine ungewünschte Situation,
bei der die Schaltstellung zu einem anderen Aktuator geschaltet
wird, verhindert werden.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
-
1 ist
ein Diagramm, das einen Steuerkreis für eine Baumaschine gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung darstellt;
-
2a ist
eine Draufsicht der Baumaschine zum Erklären des Auslegerschwenkbetriebs
und 2b ist dessen Seitenansicht;
-
3 ist
ein Steuerkreisdiagramm, das den Aufbau eines Schaltsteuerkreises
darstellt, der in 1 gezeigt
ist; und
-
4 ist
eine schematische Ansicht, welche die Betätigungen eines Steuerhebels
zeigt.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
-
Nun wird die vorliegende Erfindung
auf der Basis der Ausführungsbeispiele,
die in den Zeichnungen dargestellt sind, erklärt. Diese Ausführungsbeispiele
sind nur bevorzugte Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung und die vorliegende Erfindung ist nicht
auf diese begrenzt.
-
1 zeigt
ein Ausführungsbeispiel
von einem Steuerkreis für
eine Baumaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung.
-
In 1 werden
eine Hydraulikpumpe 2 mit variabler Kapazität und eine
Vorsteuerpumpe 3 jeweils durch Antrieb eines Motors 1 betrieben,
mit dem ein unterer Drehkörper
der Baumaschine ausgestattet ist.
-
Hydrauliköl, das von der Hydraulikpumpe 2 abgeführt wird,
wird zugeführt
an ein Steuerventil für das
rechte Laufwerk 4, ein Auslegersteuerventil 5, ein
Schaufelsteuerventil 6, ein Auslegerschwenksteuerventil 7 und
ein Steuerventil 8 für
einen Brecher (Breaker) als optionales Gerät, die in einer Umleitungszentralleitung
LC links in 1 angeordnet sind.
Das Hydrauliköl
wird auch an ein Steuerventil für
ein linkes Laufwerk 9, ein Drehsteuerventil 10 und ein
Auslegersteuerventil 11 zugeführt, die in einer Umleitungszentralleitung
RC rechts in 1 angeordnet
sind. Das von der Vorsteuerpumpe 3 abgeführte Hydrauliköl wird als
eine Druckquelle für
verschiedene Steuerungen verwendet.
-
Ein Ventil 12 für Geradeausfahrt
des Laufwerks, das stromaufwärts
von den Steuerventilen für das
Laufwerk 4, 9 vorgesehen ist und von Stellung
a nach b schalten kann, wird normalerweise in der Stellung a gehalten.
-
In der Stellung a, wird das Hydrauliköl von der
Hydraulikpumpe 2 unabhängig
an die linke Umleitungszentralleitung LC und die rechte Umleitungszentralleitung
RC zugeführt.
Wenn in einem Zustand, bei dem der rechte und linke Laufwerkhebel
in die gleiche Position betätigt
werden, zum Beispiel der Ausleger oder der Stiel betätigt werden,
dann wird das Ventil 12 für Geradeausfahrt des Laufwerks
von der Stellung a in die Stellung b geschaltet. Dementsprechend
strömt
das Hydrauliköl
von der Hydraulikpumpe 2 parallel zur linken Umleitungszentralleitung LC
und zur rechten Umleitungszentralleitung RC. Zur selben Zeit, selbst
wenn Kombinationsbetrieb ausgeführt
wird, so wie der Ausleger angehoben und abgesenkt wird während ein
Laufwerkmotor 16 angetrieben wird, wird das Hydrauliköl von der
Hydraulikpumpe 2 in gleicher Weise an den linken und den
rechten Laufwerkmotor zugeführt.
Dadurch kann ein gerades Fahren aufrechterhalten werden. Ferner,
in der Zeichnung ist 13 ein Zuflussventil zum Steigern der Geschwindigkeit
der Auslegeranhebebewegung und 14 ist ein Absperrventil zum Bewirken,
dass das Hydrauliköl
in die linke Umleitungszentralleitung LC strömt.
-
Als nächstes wird die Schaltbetätigung von dem
Steuerhebel unter Bezugnahme auf 4 erklärt. Wie
in 4 dargestellt, wird
durch Betätigung eines
Schalters 51, der am oberen Griffteil eines linken Steuerhebels 50 vorgesehen
ist, das Drehen eines oberen Drehkörpers und das Schwenken des Auslegers
geschaltet. Das heißt
mittels Drehbetrieb wird die Betätigung
in Richtung (1) zur Rechtsdrehung und die Betätigung in
Richtung (2) zur Linksdrehung. Wenn der Schalter 51 gedrückt wird,
führt die Betätigung in
Richtung (1) zum Rechtsschwenken des Auslegers und die
Betätigung
in Richtung (2) führt
zum Linksschwenken des Auslegers. Zur Bezugnahme sind die Betätigungen
zum Stielentlasten und -ausheben, Auslegeranheben und -absenken oder
Schaufelausheben und – entlasten
in 4 beispielhaft veranschaulicht.
Das heißt
beim linken Steuerhebel, (1) kennzeichnet die Rechtsdrehung, (2)
kennzeichnet die Linksdrehung, (3) kennzeichnet das Stielentlasten
und (4) kennzeichnet das Stielausheben. Beim rechten Steuerhebel
kennzeichnet außerdem
(5) das Auslegerabsenken, (6) kennzeichnet das Auslegeranheben,
(7) kennzeichnet das Schaufelausheben und (8) kennzeichnet das Schaufelentlasten.
-
Ferner, für den Fall, dass der Schalter 51 ein Wechselschalter,
ein Kippschalter oder dergleichen ist, ist der Schalter entweder
im Auslegerschwenken oder im Drehen arretiert, wann immer der Schalter 51 betätigt wird.
Ferner, für
den Fall, dass der Schalter 51 ein automatischer Rückstelldrückknopf
ist, wird nur zum Auslegerschwenken geschalten, wenn er mit dem
Finger gedrückt
wird. Hierbei ist die vorliegende Erfindung nicht auf den Schaltmodus
des Steuerhebels wie vorstehend beschrieben begrenzt.
-
Nun wird ein Steuerkreis für den Schaltbetrieb
des Drehmotors (als erster Aktuator) und des Auslegerschwenkzylinders
(als zweiter Aktuator) bezüglich
der vorliegenden Erfindung erklärt.
Die Erklärung
zur Betätigung
der Aktuatoren außer
diesen wird zur Vereinfachung weggelassen.
-
Der Auslegerschwenkzylinder 15 ist
an das Auslegersteuerventil 7 angeschlossen. Wenn das Steuerventil
von der Neutralstellung in die Stellung c geschaltet wird, wird
das Hydrauliköl
an eine Stirnseite des Auslegerschwenkzylinders 15 zugeführt. Zur selben
Zeit, wie in 2a und 2b dargestellt, kann der
Ausleger 30 zum Beispiel rechts um eine vertikale Achse VA geschwenkt
werden (Richtung e in der Zeichnung). Wenn das Steuerventil in die
Stellung d geschaltet wird, wird das Hydrauliköl an die Stangenseite des Auslegerschwenkzylinders 15 zugeführt. Zur
selben Zeit, kann der Ausleger 30 links um eine vertikale
Achse VA geschwenkt werden (Richtung f in der Zeichnung).
-
Der Drehmotor 16 ist an
das Drehsteuerventil 10 angeschlossen. Wenn es von der
Neutralstellung in eine Stellung e geschaltet wird, wird der Drehmotor 16 in
eine Richtung g gedreht, um den oberen Drehkörper 31 zum Beispiel nach rechts
zu drehen (siehe 2b).
Ferner, wenn in eine Stellung f geschaltet wird, kann der obere
Drehkörper
nach links gedreht werden.
-
Die Vorsteuerleitung des Auslegersteuerventils 7 und
die Vorsteuerleitung des Drehsteuerventils 10 sind jeweils
an den Auslassanschluss des Schaltventils 17 angeschlossen.
-
Dieses Schaltventil 17 ist
normalerweise in der Stellung i positioniert und ist an den Steueranschluss
des Drehsteuerventils 10 angeschlossen. Wenn Schaltsignale
von dem Schaltsteuerkreis 18 empfangen werden, der als
Schaltsteuerung fungiert, wird das Schaltventil 17 mittels
einem Hydrauliksignal, das über
das Elektromagnetventil 17a gesendet wird, in die Stellung
j geschaltet. Dementsprechend wird der Vorsteuerdruck an den Steueranschluss
des Auslegerschwenkzylinders 15 zugeführt.
-
Der Einlassanschluss von Schaltventil 17 ist an
ein Fernsteuerventil 19 des linken Steuerhebels 50 angeschlossen
(siehe 4). Wenn der
linke Steuerhebel 50 in Richtung (1) geschoben
wird, wird der Vorsteuerdruck vom Fernsteuerventil 19a abgeleitet.
Außerdem
wenn der Hebel in die Richtung (2) geschoben wird, wird
der Vorsteuerdruck von dem Fernsteuerventil 19b abgeleitet.
Diese Vorsteuerdrücke
strömen
durch die jeweiligen Vorsteuerleitungen 20a und 20b zum
Einlassanschluss des Schaltventils 17.
-
Diese Vorsteuerleitungen 20a und 20b sind jeweils
mit Druckschaltern 21a und 21b als Meßwertgeber
versehen. Wenn in einer der Vorsteuerleitungen 20a und 20b ein
Vorsteuerdruck erfasst wird, wird das Signal an den Schaltsteuerkreis 18 ausgegeben.
-
Deshalb ist in der vorliegenden Erfindung
der Meßwertgeber
aus Druckschaltern aufgebaut, die in den Vorsteuerleitungen vorgesehen
sind, welche vom Fernsteuerventil zum Schaltventil reichen. Da in diesem
Fall der Meßwertgeber
mit einem herkömmlichen
Druckschalter zum Ermitteln des zum Betrieb erforderlichen Drucks
des Fernsteuerventils aufgebaut ist, kann der Steuerkreis der vorliegenden
Erfindung ohne dass ein neuer Sensor erforderlich ist übernommen
werden.
-
Als nächstes wird der Aufbau des
Schaltsteuerkreises 18 unter Bezugnahme auf 3 erklärt.
-
Als erstes wenn der Druckknopf-Schalter (Steuerelement) 51,
der in einem Griff des linken Steuerhebels 50 vorgesehen
ist, gedrückt
wird, wird eine Elektromagnetspule R3 eines
Relais 180 angeregt. Infolgedessen wird der Kontaktpunkt
R3–a geschlossen.
Dabei wird die Magnetspule des Elektromagnetventils 17a eingeschaltet
und das Elektromagnetventil 17a wird von der Unterbrech-Stellung
k in die Einschalt-Stellung oder Leit-Stellung 1 geschaltet.
-
Wenn das hydraulische Signal über das Elektromagnetventil 17a an
den Steueranschluss des Schaltventils 17 angeschlossen
wird, wird das Schaltventil 17 in die Stellung j geschaltet.
Infolgedessen werden die Vorsteuerleitungen 20a und 20b an
den Steueranschluss der Auslegerschwenksteuerventil 7 angeschlossen.
Dementsprechend funktionieren die Betätigungen (1) und (2)
durch den linken Steuerhebel 50 als Auslegerschwenkbetätigungen.
-
Wenn der Kontaktpunkt R3–a geschlossen
ist, fließt
Strom durch die Steuerleitung 180a zu dem Relais 181.
Infolgedessen wird die Elektromagnetspule R2 angeregt
und der Kontaktpunkt R2–a geschlossen. In diesem
Zustand, wenn der linke Steuerhebel 50 in eine der Richtungen
(1) und (2) geschoben wird, wird der Druckschalter 21a oder 21b geschlossen,
um Elektrizität
anzuschalten und den Stromfluss zu aktivieren. Dieser Strom fließt über den
Kontaktpunkt R2–a und eine Diode 182 zur
Elektromagnetspule R3. Infolgedessen hält sich
das Relais 180 selbst. Das heißt, selbst wenn die Finger
von dem Schalter 51 weggenommen werden, wird das Schaltventil 17 in der
Stellung j gehalten. Dementsprechend wird der Auslegerschwenkbetrieb
weitergeführt.
-
Ferner wenn der Drehbetrieb ausgeführt wird,
wenn der Schalter 51 nicht gedrückt wird, wird die Elektromagnetspule
R1 von dem Relais angeregt, den Kontaktpunkt
R1–a zu öffnen. Infolgedessen, selbst
wenn der Schalter 51 gedrückt wird, funktionieren die
Relais 180 und 181 nicht und das Schaltventil 17 wird
nie zum Auslegerschwenksteuerventil 7 geschaltet. Das heißt, wenn
der Schalter 51 nicht gedrückt wird, ist der Betriebsmodus
immer im Drehbetrieb arretiert. Nur wenn der Schalter 51 gedrückt wird,
wird der Betriebsmodus zum Auslegerschwenkbetrieb geschaltet.
-
In der vorliegenden Erfindung ist
ein Relais zwischen dem Steuerelement und dem Schaltventil vorgesehen,
wobei das Relais so aufgebaut ist, dass es mit einer Signalausgabe
vom Meßwertgeber selbsthaltend
ist. In diesem Fall kann der Steuerkreis der vorliegenden Erfindung
mit einem einfachen Aufbau so ausgeführt werden, dass ein Relaiskreis
hinzugefügt
wird.
-
Wie oben beschrieben, wird in dem
Steuerkreis des vorliegenden Ausführungsbeispiels der Betriebsmodus
nicht zum Auslegerschwenkbetrieb geschaltet solange der Schalter 51 nicht
gedrückt
wird. Darüber
hinaus nachdem der Betriebsmodus zum Auslegerschwenkbetrieb geschaltet
wird, wird der Auslegerschwenkbetrieb fortgeführt solange wie der linke Steuerhebel 50 nicht
in die Neutralstellung zurückgebracht
wurde. Infolgedessen kann der Drehbetrieb und der Auslegerschwenkbetrieb
bestimmt und sicher geschaltet werden. Ferner, selbst wenn die Finger
während
dem Auslegerschwenkbetrieb von dem Schalter 51 genommen
werden wird der Betriebsmodus nie zum Drehbetrieb geschaltet.
-
Darüber hinaus, obwohl das Relais
verwendet wird, um den Ablauf im vorstehend genannten Ausführungsbeispiel
zu steuern, ist die Schaltsteuereinrichtung der vorliegenden Erfindung
nicht darauf begrenzt und ein Mikrocomputer kann verwendet werden,
um per Computerprogramm zu steuern.
-
Außerdem ist in dem vorstehenden
Ausführungsbeispiel
der erste Aktuator und der zweite Aktuator in der vorliegenden Erfindung
aus einem Drehmotor zum Drehen des oberen Drehkörpers und ein Auslegerschwenkzylinder
zum Schwenken des Auslegers jeweils nach links und rechts um die
vertikale Achse aufgebaut. Zusätzlich
kann der erste Aktuator der Drehmotor sein und der zweite Aktuator
kann ein Verstellzylinder zum Versetzen des Auslegers in der Querrichtung
der maschinenzugewandten Seite.
-
Wenn in diesem Fall die Drehbetätigung und die
Auslegerschwenkbetätigung
mittels nur einem Steuerhebel ausgeführt werden, kann die Drehbetätigung des
oberen Drehkörpers
ausgeführt
werden, während
das Steuerelement nicht betätigt
wird. Ferner kann nur wenn die Betätigung von dem Steuerelement
ausgeführt
wird, der Auslegerschwenkbetrieb ausgeführt werden. Selbst wenn die
Betätigung
von dem Steuerelement während
dem Auslegerschwenkbetrieb gelöst
wird, kann der Auslegerschwenkbetrieb weitergeführt werden, solange der Steuerhebel nicht
in die Neutralstellung zurücksetzt
wird. Infolgedessen kann das Problem, dass der obere Drehkörper durch
falsche Betätigung
schnell dreht, verhindert werden.
-
Kurzum, wenn es eine Kombination
von Aktuatoren ohne Kombinationbetrieb ist, kann zum Beispiel jede
Hebelbetätigung
im Standardbetriebsmodus, der mit ISO vorgeschrieben ist, sowie
Hebelbetätigung
von optionalen Geräten
kombiniert werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, ist obwohl
ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung offenbart ist, der Schutzbereich der
vorliegenden Erfindung nicht darauf begrenzt.
-
Die vorliegende Erfindung ist ein
Steuerkreis für
eine Baumaschine zur Verwendung eines Steuerhebels gemeinsam zum
Drehen und Auslegerschwenken und zum Schalten des Vorsteuerdrucks über ein
Schaltventil, das folgende Elemente aufweist: einen Schalter zum
Eingeben eines Schaltsignals an das Schaltventil; ein Druckmeßwertgeber zum
Ermitteln, ob der Vorsteuerdruck von dem Fernsteuerventil abgegeben
wird oder nicht; ein Schaltsteuerkreis zum Schalten einer Schaltstellung
in eine Stellung für
einen Auslegerschwenkzylinder, wenn das Schaltsignal von dem Schalter
abgegeben wird und zum Halten der Schalterstellung in der Stellung für den Auslegerschwenkzylinder,
wenn der Vorsteuerdruck durch den Druckschalter erfasst wurde, um dadurch
falschen Schaltbetrieb zu verhindern.