DE60200063T2 - Klappbarer Kinderwagen - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung betrifft einen klapp- oder faltbaren Kinderwagen, der, wenn er nicht gebraucht wird, vollständig einklappbar oder zusammenfaltbar ist.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Im allgemeinen kann ein klappbarer Kinderwagen oder Klappkinderwagen zum Transportieren eines Babys oder eines Kleinkinds außerhalb eines Gebäudes für einen Spaziergang und zum Einkaufen gegebenenfalls zusammen- oder eingeklappt werden. Verschiedene klappbare Kinderwagen wurden vorgeschlagen, die zum leichteren Verstauen und Transportieren ausgelegt sind.
  • Ein gattungsgemäßer klappbarer Kinderwagen basiert auf einem Konstruktionsprinzip, das im wesentlichen dem rohrrahmenartiger Klappstühle entspricht. Ein derartiger klappbarer Kinderwagen hat Rahmen, die mit Rollfüßen versehen sind und in Vor- und Rückrichtung ein- und aufgeklappt werden können. Der Rahmen ist derart gebildet, daß er nach rechts und links eingeklappt und aufgeklappt werden kann, so daß der Rahmen auf eine kleine Breite einklappbar ist. Wenn der Rahmen derart nach rechts und links eingeklappt wird, erstreckt sich ein mit einem oberen Endteil des Rahmens verbundener Griff in einer L-Form. Der somit L-förmig geklappte Griff wird auf den Arm eines Benutzers gelegt, um den geklappten Klappkinderwagen zu tragen, wenn der Benutzer einen Zug oder Bus besteigen oder aus letzteren aussteigen möchte.
  • Die Basishöhe des klappbaren Kinderwagens derartigen Aufbaus wird derart bestimmt, daß eine erwachsene Person leicht ihre Hände auf den Griff legen kann, der mit dem oberen Ende des Rahmens verbunden ist, um den klappbaren Kinderwagen zu schieben. Die Höhe (Länge) des klappbaren Kinderwagens in einem eingeklappten Zustand entspricht im wesentlichen derjenigen Höhe, die besteht, wenn der klappbare Kinderwagen nicht eingeklappt ist. Wenn daher der eingeklappte Klappkinderwagen getragen wird, berühren die Rollenfüße den Boden, und somit ist es schwierig, den eingeklappten Klappkinderwagen zu tragen. Der den eingeklappten Klappkinderwagen haltende Arm muß angehoben werden, um zu verhindern, daß die Rollfüße den Boden berühren, was ein langes Tragen des eingeklappten Klappkinderwagens erschwert.
  • Ein in dem japanischen Patent Nr. 2572278 erwähnter klappbarer Kinderwagen weist einen klappbaren Griff auf, der in zwei Teile eingeklappt werden kann, um die Höhe (Länge) des klappbaren Kinderwagens im zusammengeklappten Zustand zu verringern.
  • Jedoch muß bei dem klappbaren Kinderwagen dieses Aufbaus ein schwieriger Klappvorgang durchgeführt werden, bei dem ein Verriegelknopf, der an dem Handgriff angebracht ist, betätigt wird, der Griff eingeklappt wird und eine Schutzabdeckung sowie die zugehörigen Bauteile eingeklappt werden. Dieser bekannte klappbare Kinderwagen wird nicht in dem eingeklappten Zustand verriegelt, und ein Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln des klappbaren Kinderwagens in einem aufgeklappten Zustand arbeitet nicht automatisch dann, wenn der klappbare Kinderwagen aufgeklappt wird. Daher gelingt es dem Benutzer möglicherweise nicht, den aufgeklappten Klappkinderwagen zu verriegeln, und der klappbare Kinderwagen ist ungewollt unvollständig aufgeklappt. Trotz seines komplizierten Aufbaus ist der Rahmen des bekannten klappbaren Kinderwagens gebogen und erstreckt sich nach vorne, wenn der klappbare Kinderwagen eingeklappt ist, was hinsichtlich der Verringerung der Abmessung in der Vorder- und Rückrichtung des zusammengeklappten Klappkinderwagens nicht bevorzugt ist und in der Praxis unvorteilhaft ist.
  • Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben einen klappbaren Kinderwagen vorgeschlagen, der axial zusammenziehbare Rahmenteile aufweist, die leicht durch einen Gleitbetrieb zusammengezogen werden können (US-Patentanmeldung Nr. 09/482,272). Dieser klappbare Kinderwagen besitzt einen einfachen Aufbau, kann leicht zusammengeklappt werden, umfaßt einen Verriegelmechanismus, der automatisch aktiviert und gelöst werden kann, wenn der klappbare Kinderwagen eingeklappt und aufgeklappt wird, und weist vertikale und Vorder-/Rückabmessungen auf, welche deutlich reduziert werden können, sobald der klappbare Kinderwagen eingeklappt ist.
  • Ein klappbare Kinderwagen gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist in DE-A-3046339 gezeigt.
  • ABRISS DER ERFINDUNG
  • Die Erfindung wurde in Zusammenhang mit den obengenannten klappbaren Kinderwagen gemacht, und daher ist Aufgabe der Erfindung, einen klappbaren Kinderwagen zu schaffen, der eine Fußstütze aufweist, die zuverlässig und sicher durch Ein- und Ausklappen ver- und entriegelt werden kann, wenn der klappbare Kinderwagen eingeklappt und aufgeklappt wird.
  • Die Erfindung stellt einen klappbaren Kinderwagen bereit, der ein Paar Vorderbeine, nämlich ein rechtes und ein linkes Vorderbein, welche jeweils mit Vorderrädern an ihren unteren Enden versehen sind, ein Paar Hinterbeine, nämlich ein rechtes und ein linkes Hinterbein, welche jeweils mit dem rechten und linken Vorderbein schwenkbar verbunden, und jeweils an ihren unteren Enden mit Hinterrädern versehen sind; einen Griff, der an dem rechten und linken Vorderbein getragen ist; eine Fußstütze mit gegenüberliegenden Enden, die jeweils mit dem unteren Teil des rechten und linken Vorderbeins verbunden sind, wobei die Fußstütze zwei Tragarme jeweils mit einem Innenendteil, die mittels eines Stifts schwenkbar verbunden sind, und einen Fußstützenverriegelungsmechanismus umfaßt, um die beiden Tragarme davon abzuhalten, sich um den Stift zu drehen, um die Fußstütze gerade zu halten; ein Entriegelteil, das innerhalb des rechten oder linken Vorderbeins angeordnet ist, welches Vorderbein dazu ausgewählt ist, als ein das Entriegelteil haltendes Vorderbein zu dienen; und einen Freigabedraht umfaßt, der sich innerhalb des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins erstreckt, wobei der Freigabedraht ein mit dem Fußstützenverriegelungsmechanismus verbundenes Ende und eine weiteres, mit dem Entriegelteil verbundenes Ende aufweist.
  • Bei der Erfindung ist bevorzugt, daß das Entriegelteil, das innerhalb des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins angeordnet ist, ein Betätigungsteil aufweist, das sich durch eine Öffnung hindurch nach außen erstreckt, die in einer Wand des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das Entriegelteil eine Scheibe oder Rolle, die zum Drehen um eine horizontale Achse gelagert ist, welche senkrecht zu der Achse des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins liegt, und die Scheibe umfaßt einen Betätigungshebel als Betätigungsteil. Vorzugsweise hat der Griff einen rechten und linken geraden Griffstab, die jeweils zum axialen Gleiten relativ zum rechten und zum linken Vorderbein gelagert sind, wo bei das Betätigungsteil des Entriegelteils von dem das Entriegelteil haltenden Vorderbein vorsteht, um das untere Ende des geraden Griffstabs zu berühren, der zum axialen Gleiten längs des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins gelagert ist, und wobei das Entriegelteil in einer Entriegelrichtung bewegt wird, wenn der gerade Griffstab axial nach unten längs des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins bewegt wird.
  • Bei der Erfindung wird bevorzugt, daß der klappbare Kinderwagen außerdem ein Paar Halter, nämlich einen rechten und einen linken Halter, umfaßt, die jeweils an dem rechten und an dem linken Vorderbein angebracht sind, wobei der rechte und linke Halter jeweils den rechten und linken geraden Griffstab des Griffs gleitend unterstützen; und ein Paar gerade Griffstab-Feststellmechanismen umfaßt, die jeweils an dem rechten und linken geraden Griffstab angebracht sind, um den rechten und den linken geraden Griffstab mit Hilfe des rechten und des linken Halters in unteren Positionen an dem rechten und dem linken Vorderbein oder in oberen Positionen am rechten und linken Vorderbein festzustellen.
  • Bei der Erfindung ist bevorzugt, daß das rechte und linke Vorderbein und das rechte sowie linke Hinterbein miteinander verbunden sind, um in rechter und linker Richtung auseinanderund zusammenziehbar zu sein.
  • Gemäß der Erfindung erstreckt sich der Freigabedraht mit einem Ende, das mit dem Fußstützenverriegelungsmechanismus zum Feststellen der Fußstütze in einem aufgeklappten Zustand verbunden ist, durch wenigstens eines der Vorderbeine hindurch, das als ein das Entriegelteil haltendes Vorderbein dient, und das andere Ende des Freigabedrahts ist mit dem Entriegelteil verbunden, das innerhalb des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins angeordnet ist. Daher kann die Fußstütze zuverlässig und sicher durch das Aufklappen verriegelt und kann zuverlässig und sicher beim Zusammen- oder Einklappen entriegelt werden. Insbesondere wenn das Entriegelteil in der Entriegelrichtung durch die Bewegung des geraden Griffstabs bewegt wird, kann die Fußstütze einfach entriegelt oder verriegelt werden, indem der gerade Griffstab gleitend bewegt wird, wenn der klappbare Kinderwagen eingeklappt oder aufgeklappt wird. Da das Verriegelteil zuverlässig in einem entriegelten Zustand durch den geraden Griffstab gehalten werden kann, sofern die Fußstütze entriegelt ist, kann der klappbare Kinderwagen ungehindert zusammengeklappt werden. Da sich der Freigabedraht zum Entriegeln der Fußstütze innerhalb des Vorderbeins erstreckt und mit dem Entriegelteil verbunden ist, das innerhalb des Vorderbeins angeordnet ist, ist der Freigabedraht verborgen untergebracht. Somit beeinträchtigt der Freigabedraht nicht die ästhetische Erscheinung des klappbaren Kinderwagens, und das Blockieren der Entriegelung durch Betätigung des Freigabedrahts über einen externen Gegenstand kann zuverlässig verhindert werden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische perspektivische Ansicht eines klappbaren Kinderwagens in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung;
  • 2 ist eine Seitenansicht des in 1 dargestellten klappbaren Kinderwagens;
  • 3A ist eine vergrößerte Seitenansicht eines Schutzbügels und dazugehöriger Bauteile, die bei dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen sind;
  • 3B ist eine vergrößerte Ansicht des Bauteils IIIB gemäß 3A;
  • 4 ist eine perspektivische Explosionsansicht des Schutzbügels und der dazugehörigen Bauteile, die bei dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen sind;
  • 5A und 5B sind vergrößerte Ansichten eines oberen Teils eines Griffs, der in dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen ist, wobei insbesondere das obere Teil des Griffs jeweils in einem verriegelten Zustand und in einem entriegelten Zustand dargestellt ist;
  • 6 ist eine schematische Schnittansicht eines Verbindungsteils in dem oberen Bauteil des in den 5A und 5B dargestellten Griffs;
  • 7A und 7B sind Schnittansichten eines Verriegelstift-Betätigungsmechanismus, der an einem geraden Griffstab eines Griffs angeordnet ist, der bei dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen ist, wobei insbesondere der Verriegelstift-Betätigungsmechanismus in einem verriegelten bzw. in einem entriegelten Zustand dargestellt ist;
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht einer Fußstütze, die in dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen ist;
  • 9 ist eine perspektivische Ansicht eines Fußstützenverriegelungsmechanismus, der bei dem in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagen vorgesehen ist;
  • 10 ist eine Teilschnittansicht eines Betätigungsmechanismus zum Betätigen des Fußstützenverriegelungsmechanismus;
  • 11 ist eine Teilschnittansicht des in 10 dargestellten Betätigungsmechanismus in einem entriegelten Zustand;
  • 12 ist eine vordere Schnittansicht der in 8 dargestellten Fußstütze in einem eingeklappten Zustand; und
  • 13 ist eine Seitenansicht des in den 1 und 2 dargestellten klappbaren Kinderwagens in einem eingeklappten Zustand.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN
  • Ein klappbarer Kinderwagen in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • Bezugnehmend auf die 1 und 2 umfaßt ein klappbarer Kinderwagen bei einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ein rechtes und ein linkes Vorderbein 2, Vorderräder 1, die jeweils mit den unteren Enden der Vorderbeine 2 verbunden sind, ein rechtes und ein linkes Hinterbein 4 mit oberen Enden, die jeweils mit im wesentlichen mittleren Abschnitten der Vorderbeine 2 schwenkbar verbunden sind, Hinterräder 3, die jeweils mit den unteren Enden der Hinterbeine 4 verbunden sind, und einen U-förmigen Griff 5, der mit den oberen Teilen des rechten und linken Vorderbeins 2 verbunden ist. Eine Fußstütze 24 hat gegenüberliegende Enden, die mit den unteren Teilen des rechten und linken Vorderbeins 2 verbunden sind. Wie in den 8 und 12 dargestellt ist, kann die Fußstütze 24 nur bei einer nach oben weisenden konvexen Form eingeklappt werden. Obwohl ein Baby- oder Kindersitz aus Stoff und Netztaschen an den Vorderbeinen 2 und den Hinterbeinen 4 befestigt sind, bleiben der Kin dersitz und die Taschen unberücksichtigt, um das Verständnis des Aufbaus des klappbaren Kinderwagens zu vereinfachen.
  • Die Vorderbeine 2, die Hinterbeine 4 und der Griff 5 werden durch Verarbeitung von leichtgewichtigen Aluminium- oder Stahlrohren gebildet. Jedes Vorderbein 2 ist gerade oder hat ein gekrümmtes unteres Teil. Jedes Hinterbein 4 ist gekrümmt. Der Griff 5 hat einen rechten und einen linken geraden Griffstab 5a. Die geraden Griffstäbe 5a erstrecken sich parallel zu den Vorderbeinen 2. Die Vorderräder 1 und die Hinterräder 3 sind jeweils an den unteren Enden der Vorderbeine 2 und den unteren Enden der Hinterbeine 4 angebracht. Sowohl die Vorderräder 1 als auch die Hinterräder 3 sind jeweils als Doppelrollfuß ausgebildet, der mit einer mit dem Fuß zu betätigenden Bremse versehen ist. Die Vorderräder 1 und die Hinterräder 3 haben obere Montagebauteile, die jeweils in untere Endteile der Vorderbeine 2 und der Hinterbeine 4 passen und jeweils durch Schrauben an den unteren Endteilen der Vorderbeine 2 und der Hinterbeine 4 befestigt sind.
  • Wie in den 1, 2, 3A und 3B gezeigt ist, sind obere Halter 6 und untere Halter 7 jeweils an unteren Endteilen und im wesentlichen mittleren Abschnitten der Vorderbeine 2 über Schrauben befestigt.
  • Wie in 4 dargestellt ist, ist jeder obere Halter 6 mit zwei vertikalen Durchgangslöchern 6a und 6b eins vor dem anderen versehen. Ein oberes Endteil des Vorderbeins 2 ist in dem vorderen Durchgangsloch 6a fest eingepaßt, und der gerade Griffstab 5a gelangt durch das hintere Durchgangsloch 6b hindurch, so daß der gerade Griffstab 5a in dem hinteren Durchgangsloch 6b gedreht werden kann und entlang der Rückseite des Vorderbeins 2 gleiten kann.
  • Jeder untere Halter 7 hat einen Seitenschutz 7a aus einem Kunstharz und einen dreieckigen Haltekörper 7b, der einstückig mit dem Seitenschutz 7a an der Innenseite des Seitenschutzes 7a ausgebildet ist. Der Haltekörper 7b ist mit zwei vertikalen Durchgangslöchern 8a und 8b versehen, die in einer Eins-vor-der-anderen-Anordnung angebracht sind. Das Vorderbein 2 gelangt durch das vordere Durchgangsloch 8a hindurch und wird an dem Haltekörper 7b über Schrauben 9a befestigt. Der gerade Griffstab 5a gelangt durch das hintere Durchgangsloch 8b, so daß der gerade Griffstab 5a in dem hinteren Durchgangsloch 8b gedreht werden kann und relativ zum Haltekörper 7b gleiten kann. Ein vorderes Endteil des Hinterbeins 4 ist mit dem hinteren Teil des unteren Halters 7 durch einen Tragstift 9b schwenkbar verbunden, der sich durch den Seitenschutz 7a hindurch erstreckt. Das vordere Ende des Hinterbeins erstreckt sich über das Vorderbein 2 hinaus nach vorne, und eine Gummischutzkappe 10 ist an dem vorderen Ende des Hinterbeins 4 aufgesetzt.
  • Eine gekrümmte Schutzstange 11 weist Basisteile 11a auf, die an den oberen Haltern 6 angebracht sind, um obere Endteile der Vorderbeine 2 zu bedecken. Das obere Endteil des Vorderbeins 2, das Basisteil 11a der Schutzstange 11 und der obere Halter 6 werden miteinander über eine Schraube 12 fest verbunden. Die Schutzstange 11 hat Basisteile 11a, die jeweils an den Vorderbeinen 2 befestigt sind, Armstützen 11b, die jeweils mit den unteren Enden der Basisteile 11a über Tragstifte 13 schwenkbar verbunden sind, das gekrümmte Schutzteil haltende Bauteile 11c, die jeweils in den vorderen Endteilen der Armstützen 11b eingepaßt sind, und ein gekrümmtes Schutzteil 11b, das gegenüberliegende Enden aufweist, die jeweils in vorderen Endteilen der das Schutzteil haltenden Bauteile 11c eingepaßt sind. Das Schutzteil 11d ist aus einem Elastomer, wie Gummi, oder aus einem elastischen, plastischen Material gebildet und ist flexibel und biegbar. Die Armstützen 11b der Schutzstange 11 und die vorderen Endteile der Hinterbeine 4 sind jeweils miteinander über Verbindungsstücke 14 verbunden. Gummifüße 15 sind an den unteren Enden der Verbindungsstücke 14 angeordnet. Die Gummifüße 15 verbleiben jeweils an den Vorderbeinen 2, um die den Armstützen 11b mitgeteilten Belastungen zu ertragen, wenn der klappbare Kinderwagen aufgeklappt ist, wie in den 1 und 3A gezeigt ist.
  • Das Schutzteil 11d der Schutzstange 11 kann nur aus einem Elastomer oder durch Ummanteln eines starren Bauteils, wie eines Drahts, einer Edelstahlplatte, einer Spiralfeder oder einer Tellerfeder, gebildet sein, mittels einer elastomeren Abdeckung. Wenn das Schutzteil 11d nur aus einem Elastomer gebildet ist, wird das Schutzteil 11d mit einer großen Stärke ausgebildet, um genauso steif zu sein, und wird direkt an den das Schutzteil haltenden Bauteilen 11c über Stifte oder dergleichen befestigt. Wenn das Schutzteil 11d durch Umhüllen eines starren Bauteils ummantelt wird, wird das starre Bauteil an den das Schutzteil haltenden Bauteilen 11c über Stifte oder dergleichen befestigt.
  • Üblicherweise kann das gekrümmte Schutzteil 11d der gekrümmten Schutzstange 11 dann weggelassen werden, wenn ein Kleinkind im späten Säuglingsalter transportiert werden soll. In diesem Fall können die das Schutzteil haltenden Bauteile 11c von den Armstützen 11b zu sammen mit dem gekrümmten Schutzteil 11d entkoppelt werden, und Kappen können an den freien Enden der Armstützen 11b aufgesetzt werden.
  • U-förmige Bügel 16 werden an hinteren Endteilen der oberen Halter 6 befestigt, die jeweils an dem rechten und linken Vorderbein über Schrauben 9c angebracht sind. Die oberen Enden der beiden Verbindungsstücke, die eine X-förmige erste Verbindung 18 bilden, werden mit den Bügeln 16 über Stifte 9d schwenkbar verbunden. Wie in den 1 und 2 dargestellt ist, ist die erste Verbindung 18 dadurch gebildet, daß Mittelteile der beiden Verbindungsstücke über einen Stift 17 schwenkbar verbunden werden. Die unteren Enden der beiden Verbindungsstücke der ersten Verbindung 18 sind schwenkbar über nicht dargestellte Stifte mit Bügel 19 verbunden, die an den Hinterbeinen 4 über Schrauben befestigt sind.
  • Wie in 3B gezeigt ist, sind zylindrische Stopfen 20 in unteren Endteilen der geraden Griffstäbe 5a eingepaßt und über Schrauben an den unteren Enden der geraden Griffstäbe 5a befestigt, die sich von den unteren Haltern 7 jeweils nach unten erstrecken. Jeder zylindrische Stopfen 20 hat einen Drehkopf 20a, der an einer axialen Bewegung gehindert wird und sich um sein Achse drehen kann. Ein Vorsprung 20b steht radial von dem Drehkopf 20a vor. Jedes U-förmige Bauteil 21 hat eine untere Wand und Seitenwände, die sich von den gegenüberliegenden Seiten der unteren Wand erstrecken. Die untere Wand des U-förmigen Bauteils 21 wird gehalten, um an dem freien Ende des Vorsprungs 20b mit einer Schraube zu drehen. Eine X-förmige zweite Verbindung 23 wird dadurch gebildet, daß Mittelteile der beiden Verbindungsstücke über einen Stift 23a schwenkbar verbunden werden, wie in den 1 und 2 dargestellt ist. Jedes Verbindungsstück, das die zweite Verbindung 23 bildet, hat ein vorderes Endteil, das schwenkbar an den Seitenwänden des U-förmigen Bauteils 21 getragen wird und ein hinteres Endteil, das mit einem Bügel 24 schwenkbar verbunden ist, der an einem Biegeteil angebracht ist, das an einem im wesentlichen in der Mitte liegenden Abschnitt des Hinterbeins 4 ausgebildet ist.
  • Der rechte und der linke gerade Griffstab 5a des Griffs 5 erstrecken sich parallel zu den Vorderbeinen 2. Bezugnehmend auf die 5A und 5B werden die oberen Endteile der geraden Griffteile 5a in Form eines umgedrehten Buchstabens L gebogen, um das rechte und das linke horizontale Teil 5b zu bilden. Gelenkstücke 25 verbinden das rechte und das linke horizontale Teil 5b mit den gegenüberliegenden Enden einer mittleren Verbindungseinheit 26. Die mittlere Verbindungseinheit 26, die Gelenke 25 und die horizontalen Teile 5b bilden eine Greifein heit. Die horizontalen Teile 5b können um einen Winkel von 90° an den Gelenken 25 zwischen einer aufgeklappten Position, bei der sich die horizontalen Teile 5b längs der Achse der mittleren Verbindungseinheit erstrecken, und einer eingeklappten Position gedreht werden, bei der sich die horizontalen Teile 5b um einen Winkel von 90° um die Achse der mittleren Verbindungseinheit 26 erstrecken. Wie oben erwähnt ist, sind der rechte und der linke gerade Griffstab 5a axial relativ zu den oberen Haltern 6 und den unteren Haltern 7 verschiebbar. Die geraden Griffstäbe 5a werden axial nach unten längs der Vorderbeine 2 bewegt, um die Höhe des klappbaren Kinderwagens zu verringern.
  • Wie in den 1, 2, 5A und 5B gezeigt ist, werden Elastomer-Griffe 30 jeweils an den oberen Endteilen der geraden Griffstäben 5a und den horizontalen Teilen 5b angebracht, und zwar gebogen in Form eines umgedrehten Buchstabens L. Die Gelenke 25 werden jeweils von Abdeckungen 31 aus einem Elastomer bedeckt. Der Aufbau der Gelenke 25 entspricht denjenigen Gelenken, die im allgemeinen bei klappbaren Kinderwägen eingesetzt werden und bedürfen daher keiner weiteren Beschreibung.
  • Die Verbindungseinheit 26 hat ein Gehäuse 32, das aus einem Kunstharz in einer leicht zu greifenden Form gebildet ist. Ein Betätigungsmechanismus zum Verriegeln und Entriegeln ist in dem Gehäuse 32 ausgebildet. Die Verbindungseinheit 26 hat auch ein Gleitverriegelteil 34, das zum lateralen Gleiten an dem Gehäuse 32 getragen ist, und einen abzugsbügelartigen, den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebel 35, der teilweise von dem unteren Mittelteil des Gehäuses 32 vorsteht.
  • Wie in 6 gezeigt ist, ist das Gehäuse 32 dadurch gebildet, daß zwei Kunststoff-Formteile über Schrauben aneinander befestigt sind, und definiert einen Raum zum Halten des Betätigungsmechanismus und der dafür notwendigen Bauteile. Ein Halteschaft 36 ist einstöckig mit dem Gehäuse 32 ausgebildet, um in einen zentralen Bereich des Raumes zu ragen, der durch das Gehäuse 32 definiert ist. Der Halteschaft 36 gelangt durch ein in einem zentralen Teil des den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebels 35 ausgebildetes Loch hindurch, um ihn für eine Drehung daran zu halten. Ein Entriegelteil 35a und ein Verriegelteil 35b des den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebels 35 steht aus dem Gehäuse 32 durch eine Öffnung 32a hindurch vor, die in dem Gehäuse 32 ausgebildet ist. Der Benutzer kann Druck auf das Entriegelteil 35a oder das Verriegelteil 35b ausüben. Der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 hat ein Arbeitsteil 35c an der gegenüberliegenden Seite des Entriegelteils 35a und des Verriegelteils 35b bezüglich des Halteschafts 36.
  • Eine Scheibe 37 ist einstückig mit und koaxial zu dem den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebel 35 ausgebildet. Zwei einen Freigabedraht haltende Bauteile 37a und 37b jeweils werden an Umfangsabschnitten der Scheibe 37 gebildet. Die freien Enden der Freigabedrähte 38 werden jeweils mit den den Freigabedraht haltenden Bauteilen 37a und 37b gekoppelt. Wenn das Entriegelteil 35a in eine Stellung gedrückt wird, die in 6 gezeigt ist, dreht sich der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 im Uhrzeigersinn um die Freigabedrähte 38 zu ziehen.
  • Das Verriegelteil 34 ist aus einem Material gebildet, das dem entspricht, das zum Bilden des Gehäuses 32 durch Spritzgießen verwendet wurde. Wie in den 5A und 5B gezeigt ist, wird das Verriegelteil 34 an dem Gehäuse 32 für eine laterale Gleitbewegung angepaßt. In 5A befindet sich das Verriegelteil 34 in einer Verriegelposition an dem Gehäuse 32, um den den Verriegelmechanismus betätigenden Hebel 35 in einer Verriegelstellung zu halten, in welcher der den Verriegelmechanismus betätigende Hebel 35 nicht gedreht werden kann. In 5B befindet sich das Verriegelteil 34 in einer entriegelten Stellung an dem Gehäuse 32, um den den Verriegelmechanismus betätigenden Hebel 35 in einer entriegelten Stellung zu halten, in welcher der den Verriegelmechanismus betätigende Hebel 35 gedreht werden kann.
  • Das Verriegelteil 34 hat eine dünne Zunge 39, die an dessen freiem Ende vorgesehen ist, wobei ein Vorsprung 40 von dem dünnen Teil 39 in einer Richtung vorsteht, die senkrecht zu einer Linie liegt, längs welcher das Verriegelteil 34 gleitet. Das Verriegelteil 34 wird in Richtung der Verriegelstellung, die in 5A gezeigt ist, mittels einer Dehnfeder 41 vorgespannt.
  • Das Gehäuse 32 ist mit einem Anschlagvorsprung 42 versehen, der dem den Verriegelmechanismus betätigenden Hebel 35 bezüglich des Vorsprungs 40 gegenüberliegend ausgebildet ist. Das Gehäuse 32 hat eine Wand 43, die sich nahe dem Vorsprung 40 erstreckt und an dessen Ende mit einer Nut 43a versehen ist, in welche der Vorsprung 40 ragt.
  • Die mit dem Vorsprung 40 versehene Zunge 39 kann aus einem Stück mit dem Verriegelten 34 durch Abformung oder aus einer Stahlblattfeder oder aus einem Konstruktionskunststoff-Material, wie Polyamidharz oder Polyacetalharz, durch Abformung gebildet werden und an dem Verriegelteil 34 befestigt werden. Wenn die mit dem Vorsprung 40 versehene Zunge 39 und das Verriegelteil 34 separat ausgebildet werden, kann die Elastizität der mit dem Vorsprung 40 versehenen Zunge 39 optional bestimmt werden, und daher kann der Anschlagvorsprung 42 entbehrt werden.
  • Jeder Griffstab 5a ist mit einem Griffstabverriegelungsmechanismus 45 zum Befestigen des Griffstabs 5a an dem oberen Halter 6 oder dem unteren Halter 7 versehen. Der Griffstabverriegelungsmechanismus 45 arbeitet mit dem oberen Halter 6 oder dem unteren Halter 7 zusammen, um den Griffstab 5a an einer unteren Position, d. h. einer eingeklappten Position, oder einer oberen Position, d. h. einer aufgeklappten Position, zu verriegeln. Der Griffstab 5a kann längs des Vorderbeins 2 zwischen der unteren Position und der oberen Position bewegt werden.
  • Bezugnehmend auf die 7A und 7B umfaßt der Griffstabverriegelungsmechanismus 45 einen halbzylindrischen ortsfesten Block 46 und einen halbzylindrischen gleitenden Block 47. Der ortsfeste Block 46 und der gleitende Block 47 bilden, wenn sie miteinander verbunden sind, einen zylindrischen Block mit einem Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des Griffstabs 5a ist. Der ortsfeste Block 46 wird ortsfest in dem Griffstab 5a gehalten, während der Gleitblock 47 in dem Griffstab 5a gleiten oder verschoben werden kann. Die Bewegung des Gleitblocks 47 nach unten wird durch ein Anschlagtei1 46a begrenzt, das in einem unteren Teil des ortsfesten Blocks 46 ausgebildet ist. Ein Verriegelstift 49 ist nahe dem Anschlagteil 46a des ortsfesten Blocks 46 getragen, um in Richtungen bewegbar zu sein, die senkrecht zu denjenigen Richtungen sind, in welchen der Gleitblock 47 gleitet. Der Verriegelstift 49 kann von dem Griffstab 5a aus durch eine Öffnung 48 vorstehen, die in dem Griffstab 5a ausgebildet ist, und kann in den Griffstab 5a durch die Öffnung 48 zurückgezogen werden.
  • Die flachen Oberflächen des ortsfesten Blocks 46 und des Gleitblocks 47, die einander gegenüberliegen, sind jeweils mit axialen Nuten 46b und 47b versehen. Die Nuten 46b und 47b definieren eine Bohrung. Das untere Ende des Freigabedrahts 38 ist mit einem Teil des Gleitblocks 47 verbunden, der dem unteren Ende der Nut 47b zugeordnet ist. Eine Druckfeder 50 erstreckt sich in der durch die Nuten 46b und 47b definierten Bohrung, um den Gleitblock 47 zum Anschlagteil 46a des ortsfesten Blocks 46 hin vorzuspannen.
  • Ein Schlitz 51 ist in einem unteren Teil des Gleitblocks 47 ausgebildet, um das Vorspringen eines Endteils des Verriegelstifts 49 um eine Länge zuzulassen, die der Gleit- oder Hubhöhe des Gleitblocks 47 entspricht. Eine Schräge 47c, die zur Öffnung 48 geneigt ist, ist in einem Teil der Rückseite des Schlitzes 51 ausgebildet. Der Verriegelstift 49 ist mit einem Kopf 49b versehen, der eine geneigte Gleitfläche 49a aufweist, die mit der Schräge 47c des Gleitblocks 47 in Eingriff steht. Der Verriegelstift 49 ist zum Vorstehen durch die Öffnung 48 des Griffstabs 5a hindurch nach außen durch eine Druckfeder 52 vorgespannt, die in einem Loch 46c angeordnet ist, das in dem ortsfesten Block 46 ausgebildet ist, um senkrecht zur Achse des Griffstabs 5a zu verlaufen.
  • Wenn das Verriegelteil 34 der Verbindungseinheit 26 an der Verriegelposition angeordnet ist, wie in 6 dargestellt ist, liegt der Vorsprung 40 nahe dem Anschlagvorsprung 42. Folglich wird das Arbeitsteil 35c des den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebels 35 davon abgehalten, sich zu drehen, und daher kann der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 nicht in einer Richtung im Uhrzeigersinn durch das Drücken des Entriegelteils 35a gedreht werden.
  • Wenn das Verriegelteil 34 in die Entriegelposition gegen den Widerstand der Feder 41 verschoben wird, wie in 5B dargestellt ist, bewegt sich der Vorsprung 40 über dem Endteil der Wand 43 und greift in die Nut 43a ein, die in dem Endteil der Wand 43 ausgebildet ist. In diesem Zustand wird der dicke Vorsprung 40 von dem Arbeitsteil 35c wegbewegt, und die dünne Zunge 39 des Verriegelteils 34 liegt dem Arbeitsteil 35c gegenüber. Daher ist das Arbeitsteil 35c des den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebels 35 in einem Abstand von der Zunge 39 angeordnet, der dazu ausreicht, das Arbeitsteil 35c drehen zu können. Folglich kann die mit dem den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebel 35 einstückig ausgebildete Scheibe 37 im Uhrzeigersinn gedreht werden, indem das Entriegelteil 35a gedrückt wird, um den rechten und den linken Freigabedraht 38 zu ziehen.
  • Wenn der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 im Uhrzeigersinn gedreht wird, indem das Entriegelteil 35a des den Verriegelungsmechanismus betätigenden Hebels 35 gedrückt wird, kommt das Arbeitsteil 35c mit der Zunge 39 in Eingriff, um die Zunge 39 an zuheben. Folglich wird der Vorsprung 40 aus der Nut 43a ausgerückt. Anschließend wird das Verriegelten 34 in die Richtung des Pfeils (s. 6) in die Verriegelposition durch die Feder 41 gezogen, und der Vorsprung 40 bewegt sich über der Wand 43. In diesem Zustand wird der Vorsprung 40 davon abgehalten, sich aufgrund des Arbeitsteils 35c in seine Verriegelposition zurückzudrehen.
  • Wenn der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 in der in 6 gezeigten Verriegelposition ist und jegliche Zugkraft auf die Freigabedrähte 38 ausgeübt wird, werden die Gleitblöcke 47 hin zu den Anschlagteilen 46a der ortsfesten Blöcke 46 durch die Druckfeder 50 vorgespannt, und die Schrägen 47c befinden sich in der unteren Position, wie in 7A dargestellt ist. Daher ragen die Verriegelstifte 49 durch die Öffnungen 48 hindurch nach außen und greifen in die Verriegellöcher 53 (Verriegellöcher 54) ein, die in den oberen Haltern 6 (in den unteren Haltern 7) ausgebildet sind, um eine axiale Bewegung der Griffstäbe 5a zu verhindern.
  • Wenn der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 im Uhrzeigersinn gedreht wird, indem das Entriegelten 35a gedrückt wird, um die Freigabedrähte 38 zu ziehen, werden die Gleitblöcke 47 nach oben gegen den Widerstand der Druckfeder 50 gezogen, die Schrägen 47c der Gleitblöcke 47 stehen in Eingriff mit den Gleitflächen 49a der Verriegelstifte 49, und die Verriegelstifte 49 werden aus den Verriegellöchern 53 (aus den Verriegellöchern 54) der oberen Halter 6 (der unteren Halter 7) herausgezogen und in die Griffstäbe 5a zurückgezogen, wie in 7B dargestellt ist. Folglich können die Griffstäbe 5a axial relativ zu den oberen Haltern 6 und den unteren Haltern 7 gleiten.
  • Wie in 3A gezeigt ist, ist das Verriegelloch 53 jedes oberen Halters 6 im wesentlichen in Vorderrichtung und in Rückrichtung in der Rückwand des oberen Halters 6 ausgebildet, und das Verriegelloch 54 des unteren Halters 7 ist im wesentlichen in der rechten Richtung und der linken Richtung in einer Seitenwand des unteren Halters 7 ausgebildet.
  • Wenn der Klappkinderwagen aufgeklappt wird und die Griffstäbe 5a vollständig ausgefahren sind, erstrecken sich die horizontalen Teile 5b und die Verbindungseinheit 26 des Griffs 5 auf einer geraden Linie, und die Verriegelstifte 49 greifen in die Verriegellöcher 53 des oberen Halters 6 ein, um die Griffstäbe 5a in einer ausgefahrenen Stellung zu halten.
  • Wenn der Klappkinderwagen in dieser aufgeklappten Stellung geklappt wird, wird der den Verriegelmechanismus betätigende Hebel 35 betätigt, um die Verriegelstifte 49 aus den Verriegellöchern 53 des oberen Halters 6 herauszuziehen, indem die Freigabedrähte 38 gezogen werden, die Griffstäbe 5a werden nach unten gedrückt, um nach unten längs der Vorderbeine 2 zu gleiten, damit der Griffstabverriegelmechanismus 45 in Positionen bewegt wird, die jeweils den unteren Haltern 7 entsprechen, die horizontalen Teile 5b des Griffs 5 werden an den Gelenken 25 nach vorne gedreht, und der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 wird entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, indem das Verriegelteil 35b gedrückt wird, um die Zugkraft von den Freigabedrähten 38 zu entfernen. Anschließend greifen die Verriegelstifte 49 in die Verriegellöcher 54 der unteren Halter 7, um die Griffstäbe 5a in ihren unteren Stellungen zu halten. Diese Klappschritte werden umgekehrt, um den eingeklappten Klappkinderwagen aufzuklappen.
  • Wenn die Griffstäbe 5a nach oben oder nach unten bewegt werden und letztere gedreht werden, um die Verriegelstifte 49 in Ausrichtung mit den Verriegellöchern 53 der oberen Halter 6 oder mit den Verriegellöchern 54 der unteren Halter 7 zu bringen, ragen die Verriegelstifte 49 automatisch durch die Verriegellöcher 53 oder die Verriegellöcher 54 durch die Federn 52 hindurch, um die Griffstäbe 5a automatisch in Stellung zu verriegeln.
  • Bezugnehmend auf 8, welche die Fußstütze 24 in einer perspektivischen Ansicht darstellt, werden die Bauteile der Fußstütze 24 aus einem Kunstharz durch Abformung oder aus Aluminium durch Spritzgießen gebildet. Die Fußstütze 24 hat einen ersten Tragarm 61 und einen zweiten Tragarm 63, die über einen Stift 62 miteinander schwenkbar verbunden sind. Ein Innenendteil an der Seite des Stifts 62 des ersten Tragarms 61 erstreckt sich über den Stift 62 hinaus, um über einem Innenendteil des zweiten Tragarms 63 zu liegen. Eine im wesentlichen elliptische Schrittplatte 60 ist an der oberen Fläche des Innenendteils des ersten Tragarms 61 angebracht. Da das Innenendteil des ersten Tragarms 61 über dem Innenendteil des zweiten Tragarms 63 liegt, kann der Stift 62, der den ersten Tragarm 61 und den zweiten Tragarm 63 miteinander schwenkbar verbindet, nach oben bewegt werden, so daß die Fußstütze 24 in eine nach oben weisende konvexe Form geklappt ist. Gabelförmige Verbindungsteile 64 und 65 sind jeweils in Außenendteilen des Trägerarms 61 und 63 ausgebildet. Wie in 9 gezeigt ist, sind die Verbindungsteile 64 und 65 jeweils mit Vorsprüngen 66 und 67 schwenkbar verbunden, die jeweils an den unteren Teilen der Vorderbeine 2 befestigt sind.
  • Ein Gleitblock 69 ist zum Gleiten in dem ersten Tragarm 61 getragen und wird durch eine Spiralfeder 68 zum zweiten Tragarm 63 hin vorgespannt. Der Gleitblock 69 ist mit einer Verriegelzunge 70 versehen, die zum zweiten Tragarm 63 hin ragt. Die Verriegelzunge 70 ist in einen Spalt zwischen der oberen Fläche des zweiten Tragarms 63 und der unteren Fläche des ersten Tragarms 61 eingebracht, um die Tragarme 61 und 63 davor zu bewahren, sich um den Stift 62 zu drehen, und um die Fußstütze 24 gerade zu halten. Eine Schwungplatte 72 ist zum Schwingen unter dem gleitenden Block 69 durch einen Stift 71 gelagert. Die Schwungplatte 72 ist an der oberen Fläche eines ihrer Enden mit einem Verriegelvorsprung 73 versehen. Der Verriegelvorsprung 73 steht mit einer Endfläche des Gleitblocks 69 in Eingriff, um die Bewegung des Gleitblocks 69 zu begrenzen. Eine zweite Spiralfeder 74 erstreckt sich in einem Teil des Gleitblocks 69 auf der Seite der Verriegelzunge 70 zwischen dem ersten Tragarm 61 und der Schwungplatte 72. Die zweite Feder 74 spannt den ersten Tragarm 61 von der Schwungplatte 72 weg vor.
  • Ein Ende eines Freigabedrahts 75 ist mit einem Teil des Gleitblocks 69 auf einer Seite verbunden, die der Verriegelzunge 70 gegenüberliegt. Der Freigabedraht 75 erstreckt sich durch ein Lock hindurch, das in einem der Vorderbeine 2 ausgebildet ist, in das genannte Vorderbein 2, und das andere Ende des Freigabedrahts 75 ist an einer Rolle (Entriegelteil) 76 befestigt, die zum Drehen in dem Vorderbein 2 gelagert ist. Wie in 10 dargestellt ist, ist ein Schlitz 77 in einem zum Griffstab 5a weisenden Rückteil des Vorderbeins 2 parallel zur Achse des Vorderbeins 2 ausgebildet. Die Rolle 76 umfaßt einen Betätigungshebel 76a, der durch den Schlitz 77 hindurch ragt.
  • Wenn der Klappkinderwagen aufgeklappt ist, wie in 1 dargestellt ist, wird der Griffstab 5a nach oben gezogen, und der Betätigungshebel 76a steht durch den Schlitz 77 hindurch außerhalb des Vorderbeins 2 hervor, wie in 10 dargestellt ist. In der in 10 dargestellten Stellung wird keine Zugkraft auf den Freigabedraht 75 ausgeübt, der Gleitblock 69 wird an der Seite des zweiten Tragarms 63 gehalten, die Verriegelzunge 70 steht mit der oberen Fläche des Innenendteils des zweiten Tragarm 63 in Eingriff, um ein Einklappen des Fußstütze 24 zu verhindern.
  • Wenn der den Verriegelmechanismus betätigende Hebel 35 der Verbindungseinheit 26 des Griffs 5 betätigt wird, um die Verriegelstifte 49 aus den Verriegellöchern 53 des oberen Halters 6 herauszuziehen, und die Griffstäbe 5a relativ zu den Vorderbeinen 2 nach unten bewegt werden, dreht sich der Griffstab 5a des Betätigungshebels 76a im Uhrzeigersinn, wie in 11 dargestellt ist. Folglich wird die Rolle 76 im Uhrzeigersinn gedreht, um den Freigabedraht 75 zu ziehen, der Gleitblock 69 wird nach links bewegt, wie in 9 ersichtlich ist, entgegen dem Widerstand der Spiralfeder 68, um die Verriegelzunge 70 von dem zweiten Tragarm 63 zu lösen.
  • Wenn die horizontalen Teile 5b des Griffs 5 zu den Gelenken 25 in dieser Stellung nach vorne gedreht werden, werden die erste Verbindung 18 und die zweite Verbindung 23 zusammengezogen, die Fußstütze 24 wird eingeklappt, wie in 12 dargestellt ist, das rechte und linke Vorderbein 2, die Hinterbeine 4 und die Griffstäbe 5a werden verschoben und zusammengebracht. Zur gleichen Zeit greifen die Verriegelstifte 49 in die Verriegellöcher 54 der unteren Halter 7 ein, um den Klappkinderwagen in der geklappten Stellung zu halten, die in 13 dargestellt ist.
  • Wenn der in 13 dargestellte geklappte Klappkinderwagen aufgeklappt wird, wird der den Verriegelungsmechanismus betätigende Hebel 35 in der Verriegelrichtung gedreht, um die Verriegelstifte 49 aus den Verriegellöchern 54 der unteren Halter 7 zu ziehen, und die horizontalen Teile werden an den Gelenken 25 gedreht, so daß die horizontalen Teile 5b des Griffs 5 und die Verbindungseinheit 26 sich auf einer geraden Linie erstrecken. Folglich werden die erste Verbindung 18 und die zweite Verbindung 23 erweitert, und die Fußstütze 24 ist geradeaus gerichtet. Anschließend werden die Griffstäbe 5a nach oben gezogen, um den Betätigungshebel 76a zu lösen, so daß die Rolle 76 gegen den Uhrzeigersinn aus einer Position, die in 11 gezeigt ist, in eine Position gedreht wird, die in 10 dargestellt ist. Somit wird die Zugkraft von dem Freigabedraht 75 entfernt, der Gleitblock 69 wird durch die Spiralfeder 68 bewegt, und die Verriegelzunge 70 steht mit dem zweiten Tragarm 63 in Eingriff, um den ersten Tragarm 61 und den zweiten Tragarm 63 zu verriegeln, wie in 9 dargestellt ist. Sobald die Griffstäbe 5a weiter nach oben gezogen werden, greifen die Verriegelstifte 49 in die Verriegellöcher 53 der oberen Halter 6, um den Klappkinderwagen in der aufgeklappten Stellung zu verriegeln, die in 1 gezeigt ist.

Claims (6)

  1. Klappbarer Kinderwagen mit: einem Paar Vorderbeine, nämlich einem rechten und einem linken Vorderbein, welche jeweils mit Vorderrädern an ihren unteren Enden versehen sind; einem Paar Hinterbeine, nämlich einem rechten und einem linken Hinterbein, welche jeweils mit dem rechten und linken Vorderbein schwenkbar verbunden sind und jeweils an ihren unteren Enden mit Hinterrädern versehen sind; einem Griff (5), der an dem rechten und dem linken Vorderbein getragen ist; einer Fußstütze (24) mit gegenüberliegenden Enden, die jeweils mit dem unteren Teil des rechten und linken Vorderbeins verbunden sind, wobei die Fußstütze zwei Tragarme (61, 63) jeweils mit einem Innenendteil, die mittels eines Stifts (62) schwenkbar verbunden sind, und einen Fußstützenverriegelungsmechanismus (69, 70, 68) umfaßt, um die beiden Tragarme davon abzuhalten, sich um den Stift zu drehen, um die Fußstütze gerade zu halten; dadurch gekennzeichnet, daß ein Entriegelteil (76) innerhalb des rechten oder des linken Vorderbeins angeordnet ist, welches Vorderbein dazu ausgewählt ist, als ein das Entriegelteil haltendes Vorderbein zu dienen; und sich ein Freigebedraht (75) innerhalb des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins erstreckt, wobei der Freigebedraht (75) ein mit dem Fußstüzenverriegelungsmechanismus (68, 69, 70) verbundenes Ende und ein weiteres, mit dem Entriegelteil (76) verbundenes Ende aufweist.
  2. Kinderwagen nach Anspruch 1, bei dem das Entriegelteil, das innerhalb des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins plaziert ist, ein Betätigungsteil aufweist, das sich durch eine Öffnung hindurch nach außen erstreckt, die in einer Wand des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins ausgebildet ist.
  3. Kinderwagen nach Anspruch 2, bei dem das Entriegelten eine Scheibe ist, die zum Drehen um eine horizontale Achse gelagert ist, welche senkrecht zu einer Achse des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins liegt, und bei dem die Scheibe einen Betätigungshebel als Betätigungsteil umfaßt.
  4. Kinderwagen nach Anspruch 3, bei dem der Griff ein Paar gerade Griffstäbe, nämlich einen rechten und einen linken geraden Griffstab, umfaßt, welche zum axialen Gleiten jeweils relativ zu dem rechten und dem linken Vorderbein gelagert sind, wobei das Betätigungsteil des Entriegelteils von dem das Entriegelteil haltenden Vorderbein vorsteht, um das untere Ende des geraden Griffstabes zu berühren, der zum axialen Gleiten längs des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins gelagert ist, und wobei das Entriegelteil in einer Entriegelrichtung bewegt wird, wenn der gerade Griffstab axial nach unten längs des das Entriegelteil haltenden Vorderbeins bewegt wird.
  5. Kinderwagen nach Anspruch 4, umfassend: ein Paar Halter, nämlich einen rechten und einen linken Halter, die jeweils an dem rechten und dem linken Vorderbein angebracht sind, wobei der rechte und der linke Halter jeweils den rechten und den linken geraden Griffstab des Griffs gleitend unterstützen; und ein Paar gerade Griffstab-Feststellmechanismen, die jeweils an dem rechten und linken geraden Griffstab angebracht sind, um den rechten und den linken geraden Griffstab mit Hilfe des rechten und des linken Halters in einer unteren Position an dem rechten und dem linken Vorderbein oder in einer oberen Position an dem rechten und dem linken Vorderbein festzustellen.
  6. Kinderwagen nach Anspruch 1, bei dem das rechte und das linke Vorderbein sowie das rechte und das linke Hinterbein miteinander verbunden sind, um in rechter und linker Richtung auseinander- und zusammenziehbar zu sein.
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