DE602004010730T2 - Steuerschaltung zur Spannungsversorgung - Google Patents

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Energiemanagement-Schaltung und insbesondere auf eine Energiemanagement-Schaltung für die Verwendung mit einem System, das kombinierte Energieversorgungen von einer induktiv gekoppelten Schaltung und von einer Batterie besitzt.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Transponder sind typische Systeme, die die induktive Kopplung für die Datenübertragung und außerdem für die Energieübertragung verwenden. Die induktive Schnittstelle enthält eine Antennenspule und einen Kondensator, die einen Resonanzkreis bilden, und einen Gleichrichter mit einem Speicherkondensator. Weil ein Transponder mit induktiv übertragener Energie gespeist wird, kann er batterielos sein. Ein Beispiel eines batterielosen Transponders ist eine Fahrzeug-Wegfahrsperre. Eine Fahrzeug-Wegfahrsperre ist eine tragbare Vorrichtung, die zusätzlich zu einem Transponder einen physischen Schlüssel enthalten kann, der in ein Schloss passt. Während die Grundfunktion einer derartigen Vorrichtung die eines zuverlässigen Schlüssels ist, können andere Merkmale hinzugefügt sein. Unter den Merkmalen, die auf den andauernden Bedarf an Komfort reagieren, befindet sich z. B. eine Fernsteuerungsfunktionalität. Die Fernsteuerung umfasst im Allgemeinen einen HF-Sender/Empfänger, der von einer Batterie angetrieben werden muss. Ungeachtet ihrer zunehmenden Komplexität sind diese Systeme Massenprodukte, wobei es wesentlich ist, die Systemkosten so niedrig wie möglich zu halten. Eine beträchtliche Verringerung der Gesamtsystemkosten wird erreicht, indem mehrere Funktionen in einer einzigen Schaltung kombiniert werden und die Betriebsmittel, wie z. B. eine Steuereinheit, Verschlüsselungsschaltungen oder Speicher, gemeinsam benutzt werden, was eine Verringerung der Chip-Größe erlaubt. Die gemeinsam benutzten Schaltungsabschnitte müssen jedoch ungeachtet dessen, ob eine Versorgung von der induktiven Schnittstelle oder von einer Batterie verfügbar ist, gespeist werden. Weil jede Energieversorgung eine Spannung zwischen null und einer maximalen Spannung von z. B. bis zu 8 Volt besitzen kann, ist ein intelligentes Energiemanagement erforderlich. Das Energiemanagement sollte die beste Verwendung von der Energie machen, die über die induktive Schnittstelle empfangen wird, um die Lebensdauer der Batterie zu bewahren. Außerdem sollte die über die für die Grundfunktionalität erforderliche Energie hinaus über die induktive Schnittstelle empfangene Energie verfügbar gemacht werden, um die Batterie zu laden (falls eine wiederaufladbare Batterie verwendet wird). Außerdem müssen Konflikte zwischen den Energieversorgungen vermieden werden.
  • In dieser Hinsicht schaffen das US-Patent 6.275.681 und die Patentanmeldung 2003/019942 ein System mit der Auswahl zwischen Versorgungsquellen.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine Vorrichtung, wie sie in den Ansprüchen dargelegt ist.
  • In den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung erlaubt die Energiemanagement-Schaltung, dass spezielle Schaltungsabschnitte, wie z. B. die analogen Schaltungen der Wegfahrsperre, unabhängig von der Batterieversorgung von der induktiv gekoppelten Schaltung gespeist werden. Andere digitale und gemeinsam benutzte Schaltungsabschnitte können durch Spannungsregler in der Nähe des minimalen erforderlichen Spannungspegels gespeist werden, um den Stromverbrauch zu verringern. Die digitalen und gemeinsam benutzten Schaltungsabschnitte können in Reaktion auf die Ergebnisse eines Spannungsvergleichs alternativ von der induktiven Schnittstelle gespeist werden, auch im Fall einer leeren Batterie, oder von der Batterieversorgung. Falls beide Versorgungen verfügbar sind, wird der Versorgung von der induktiven Schnittstelle der Vorzug gegeben, um die Lebensdauer der Batterie zu bewahren.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform können die Schaltungsabschnitte, die einen relativ hohen Stromverbrauch besitzen, wie z. B. ein HF-Sender, von der induktiven Schnittstelle gespeist werden. In diesem Fall wird ein Spannungsabfall unter das Minimum, das für den Betrieb der anderen wesentlichen Schaltungsabschnitte erforderlich ist, durch Überwachung des Spannungspegels und das Einfügen eines Spannungsreglers vermieden.
  • Wo eine wiederaufladbare Batterie verwendet wird, erlaubt die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, dass die über die induktive Schnittstelle empfangene Überschussenergie für den Zweck des Ladens der Batterie verwendet wird. Es kann eine separate Steuereinheit verwendet werden, um den Ladeprozess zu steuern, falls die Versorgungsspannung für den Betrieb der Steuereinheit ausreichend ist. Unter dem für den Betrieb der Steuereinheit erforderlichen Spannungspegel schützt ein Spannungsregler in Kombination mit einem Schalter die Energieversorgung davor, durch eine leere Batterie stark belastet zu werden, wobei dadurch ein Spannungsabfall unter den minimalen Pegel vermieden wird, der für den Betrieb der wesentlichen Schaltungsabschnitte erforderlich ist.
  • Eine weitere Option besteht darin, eine Reserveversorgung von der induktiven Schnittstelle vorzusehen, um den Batterieaustausch zu erlauben.
  • Weitere Vorteile und Merkmale werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung hervorgehen. In der Zeichnung:
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • 1 ist eine Skizze, die eine typische Umgebung für eine Vorrichtung veranschaulicht, die die Energiemanagement-Schaltung der Erfindung enthält;
  • 2 ist ein Blockschaltplan der Energiemanagement-Schaltung;
  • 3 ist ein Stromlaufplan einer Spannungserfassungsschaltung;
  • 4 ist ein Stromlaufplan einer kombinierten Schwellenwertschaltung und eines Spannungsreglers; und
  • 5 ist ein Ablaufplan, der einen Batterieladeprozess veranschaulicht.
  • In 1 stellt die Skizze schematisch ein Sicherheitssystem hinter dem Armaturenbrett 10 eines Fahrzeugs dar, in dem ein Sperrschloss-Zylinder 12 angebracht ist. Eine Luftspule 14 umgibt den Sperrschloss-Zylinder 12. Eine tragbare Vorrichtung 16, d. h. ein physischer Schlüssel, der in den Sperrschloss-Zylinder 12 passt, ist mit einer elektronischen Identifikationsvorrichtung 18 ausgerüstet. Ein HF-Sender/Empfänger 20 ist mit der Luftspule 14 verbunden. Der HF-Sender/Empfänger 20 ist mit einer Steuereinheit 22 verbunden, die außerdem mit einer Fahrzeug-Wegfahrsperre 24 verbunden ist.
  • Die elektronische Identifikationsvorrichtung 18 enthält einen Transponder, der mit dem Sender/Empfänger 20 zusammenarbeitet. Spezifisch ist der Transponder in der Vorrichtung 18 mittels einer internen Antennenspule 18a mit der Luft spule 14 induktiv gekoppelt. Im Betrieb steuert der HF-Sender/Empfänger 20 unter der Steuerung der Steuereinheit 22 die Luftspule 14 mit HF-Abfragesignalen an. Die Abfragesignale befördern sowohl Daten als auch elektromagnetische Energie und werden durch die interne Antennenspule 18a in der Vorrichtung 18 empfangen. Weil die Vorrichtung 18 mit dem im Fahrzeug installierten Sicherheitssystem induktiv gekoppelt ist, kann sie batterielos sein.
  • Bis jetzt ist das in 1 dargestellte System herkömmlich; es kann in modernen Fahrzeugen gefunden werden.
  • Anspruchsvollere Systeme erfordern, dass die tragbare Vorrichtung 16 Komfortfunktionen unterstützt, wie z. B. die Fernsteuerung und den schlüssellosen Ferneintritt. Diese Funktionen umfassen notwendigerweise einen HF-Sender, der von einer Batterie gespeist werden muss. Um die Lebensdauer der Batterie zu bewahren, ist ein intelligentes Energiemanagement erforderlich.
  • Wenn eine wiederaufladbare Batterie für die tragbare Vorrichtung 16 verwendet wird, kann das stationäre Sicherheitssystem hinter dem Armaturenbrett 10 als eine Ladestation arbeiten. Es kann von der tragbaren Vorrichtung 16 Batteriezustand-Angabesignale empfangen und in Reaktion einen Batterieladeprozess beginnen.
  • In 2 besitzt eine Energiemanagement-Schaltung 30 für die Verwendung in einer elektronischen Identifikationsvorrichtung 18 nach 1 eine induktive Schnittstelle, die durch einen Parallelresonanzkreis gebildet ist, der eine Induktivität LR (die durch die Antennenspule 18 verwirklicht ist) und einen Kondensator CR enthält. Ein Speicherkondensator CL ist zwischen einen Masseanschluss GND und einen der Knoten, der als ein Anschluss VCL bezeichnet wird, des Parallelresonanzkreises geschaltet, der LR und CR enthält. Der andere Knoten, der als der Anschluss RF1 bezeichnet wird, des Parallelresonanzkreises, der LR und CR enthält, ist mit der Katode einer Gleichrichterdiode D verbunden, deren Anode mit dem Masseanschluss GND verbunden ist.
  • Die Diode kann eine Substratdiode sein, falls die Energiemanagement-Schaltung 30 nach 2 in einer CMOS-Technologie implementiert ist.
  • Die Diode D und der Speicherkondensator CL bilden eine Gleichrichterschaltung. Vorausgesetzt, dass im Betrieb die Antennenspule 18a induktiv mit der Luftspule 14 gekoppelt ist und dass die Letztere durch geeignete Signale angesteuert wird, bildet der Anschluss VCL einen ersten Energieversorgungs-Anschluss, der auf den Masseanschluss GND bezogen ist. In praktischen Implementierungen kann der Spannungspegel des Anschlusses VCL zwischen null und einem Maximum von weniger als 8 Volt variieren. Demgemäß ist durch eine induktiv gekoppelte Schaltung eine erste Energieversorgung gebildet.
  • Eine zweite Energieversorgung ist durch eine wiederaufladbare Batterie BAT gebildet, die zwischen den Masseanschluss GND und den Anschluss VBAT der Schaltung 30 geschaltet ist. Ein Pufferkondensator CBAT kann über die Batterie BAT geschaltet sein.
  • Die Energiemanagement-Schaltung 30 besitzt wenigstens drei verschiedene Versorgungsausgänge.
  • Ein erster Versorgungsausgang wird direkt vom Anschluss VCL genommen. In der spezifischen Ausführungsform ist dies eine Versorgung für die analogen Schaltungen der Fahrzeug-Wegfahrsperre.
  • Eine zweite Versorgung an einem als VCCPCU bezeichneten Anschluss wird wahlweise entweder vom Anschluss VCL oder vom Anschluss VBAT genommen. In beiden Fällen sind ein Spannungsregler und ein Schalter eingefügt, wie ausführlicher offenbart wird. In der offenbarten besonderen Ausführungsform ist die zweite Versorgung eine Versorgung für die gemeinsam benutzten digitalen Schaltungen.
  • Ob die Versorgung am Anschluss VCCPCU vom Anschluss VCL oder vom Anschluss VBAT genommen wird, wird durch eine Spannungserfassungsschaltung 32 entschieden, von der ein Eingang mit dem Anschluss VCL verbunden ist und ein Eingang mit dem Anschluss VBAT verbunden ist. Die Spannungserfassungsschaltung 32 besitzt außerdem zwei Steuerausgänge, jeder zum Steuern eines der zwei Schalter SW1 und SW2 in den Versorgungswegen von den Anschlüssen VCL bzw. VBAT. Der Versorgungsweg vom Anschluss VCL enthält einen Spannungsregler 34, der mit dem Schalter SW1 in Reihe geschaltet ist. Der Versorgungsweg vom Anschluss VBAT enthält einen Spannungsregler 36, der mit dem Schalter SW2 in Reihe geschaltet ist.
  • Ein dritter Versorgungsausgang am Anschluss VBATI wird außerdem vom Anschluss VCL genommen, aber über eine Schwellenwertschaltung 38 und einen Spannungsregler 40, wie ausführlicher offenbart wird. In der hier betrachteten besonderen Ausführungsform ist die dritte Versorgung für eine Fern-Steuereinheit für den schlüssellosen Zugang.
  • Eine vierte Versorgung, z. B. für einen Sender eines Fernsteuerungssystems, kann direkt vom Anschluss VBAT genommen werden, obwohl sie in 2 nicht gezeigt ist.
  • Unter Bezugnahme auf 3 wird die Spannungserfassungsschaltung 32 ausführlicher offenbart. Die Spannungserfassungsschaltung in 3 besitzt eine erste Versorgung vom Anschluss VCL und eine zweite Versorgung vom Anschluss VBAT, die beide auf den gemeinsamen Masseanschluss GND bezogen sind. Ein Widerstand R1 ist mit einer Zener-Diode ZD1 zwischen VCL und GND in Reihe geschaltet. Der gemeinsame Knoten zwischen R1 und ZD1 ist mit dem Gate eines PMOS-Transistors MP1 verbunden, dessen Source mit VCL verbunden ist und dessen Drain über eine Stromquelle mit GND verbunden ist. Der Drain des MP1 steuert das Gate eines NMOS-Transistors MN1 an, dessen Source mit GND verbunden ist und dessen Drain über eine Stromquelle mit VBAT verbunden ist. Der Drain des MN1 steuert das Gate eines weiteren NMOS-Transistors MN2 an, dessen Source mit GND verbunden ist und dessen Drain über eine Stromquelle mit VCL verbunden ist.
  • Ein erster Puffer B1 wird durch den Drain des MN2 angesteuert und vom VCL gespeist. Ein zweiter Puffer B2 wird durch den Drain des MN1 angesteuert und vom VBAT gespeist. Der Puffer B1 besitzt einen Ausgang am Anschluss YESVCL, während der Puffer B2 einen Ausgang am Anschluss NOVCL besitzt. Eine Signalspeicherschaltung L, die eine Pegelschiebeeinrichtung enthält, besitzt einen Freigabeeingang, der mit dem Anschluss YESVCL verbunden ist, und einen Rücksetzeingang, der mit dem Anschluss NOVCL verbunden ist. Der Ausgang Q der Signalspeicherschaltung L betreibt den Schalter SW1, während der invertierte Ausgang nQ den Schalter SW2 betreibt.
  • Im Betrieb bleibt MP1 blockiert, bis die Zener-Spannung an der ZD1 erreicht ist. Die Zener-Spannung der ZD1 ist so ausgewählt, dass sie dem minimalen erforderlichen Spannungspegel für den richtigen Betrieb der Logikschaltungsanordnung entspricht, deren Speisung vom VCL vorgesehen ist.
  • Wenn der MP1 blockiert ist (OFF), ist der MN1 außerdem blockiert, während der MN2 leitend ist (ON). Folglich befindet sich der Anschluss YESVCL auf einen Pegel in der Nähe von GND, während sich der Anschluss NOVCL auf einen Pegel VBAT befindet, falls VBAT vorhanden ist. In diesem Zustand wird die Batterie nicht geladen. Der Ausgang nQ der Signalspeicherschaltung L ist hoch, der Schalter SW2 ist geschlossen; der Ausgang Q ist tief und der Schalter SW1 ist offen.
  • Wenn der MP1 leitend ist (ON), ist der MN1 außerdem leitend, während der MN2 blockiert ist (OFF). Folglich befindet sich der Anschluss YESVCL auf einen Pegel in der Nähe von VCL, während sich der Anschluss NOVCL auf einen Pegel in der Nähe von GND befindet. Der Ausgang Q der Signalspeicherschaltung L ist hoch, der Schalter SW1 ist geschlossen; der Ausgang nQ ist tief und der Schalter SW2 ist offen. Hier wird die Batterie nur mit einem Einheitsstrom (typischerweise 100 nA) geladen. Dies ist nicht permanent, weil dieser Zustand nur existiert, falls die VCL von einem HF-Feld abgeleitet wird.
  • Die Spannungserfassungsschaltung, wie sie offenbart ist, besitzt mehrere wichtige Aspekte.
    • Erstens spricht sie das Problem einer zuverlässigen Existenzprüfung für beide Versorgungen (VCL und VBAT) an. Die Spannungserfassungsschaltung kann keine zuverlässige Ausgabe bereitstellen, wenn sie keine Versorgung für sich selbst besitzt.
    • Zweitens arbeitet die alternative Verbindung irgendeiner der zwei Versorgungen ohne irgendeinen Spannungsabfall.
    • Drittens sind zwei oben-aktive Signale verfügbar, um das Vorhandensein und das Nichtvorhandensein der VCL anzugeben (Bemerkung: ein unten-aktives Signal ist von einer fehlenden Versorgung nicht unterscheidbar).
    • Viertens: Das Signal, das das Nichtvorhandensein der VCL angibt, (NOVCL), wird von der VBAT angesteuert. Folglich wird ein schwaches VCL unabhängig von der VCL nur mit der VBAT angegeben. Folglich ist der SW2 nur geschlossen, wenn die VBAT vorhanden ist.
    • Fünftens: Das Signal, das das Vorhandensein der VCL angibt, (YESVCL), wird von der VCL selbst abgeleitet. Dies bedeutet, dass der SW1 sogar ohne das Vorhandensein der VBAT geschlossen ist.
    • Sechstens: Wenn beide Versorgungen (VCL und VBAT) vorhanden sind, ist die VCL die vorherrschende Versorgung, um die Lebensdauer der Batterie zu bewahren.
    • Siebentens: In der Bereitschaftsbetriebsart tritt kein Batterieverbrauch auf, d. h., wenn die VCL nicht vorhanden ist. Dies sichert die Batterielebensdauer über Jahre.
  • Die Spannungsregler 34 und 36 (2) stellen sicher, dass der angeschlossene Anwender am Anschluss VCCPCU auf dem minimalen erforderlichen Spannungspegel für den richtigen Betrieb gespeist wird, um den Gesamtstromverbrauch zu verringern.
  • Die bevorzugte Ausführungsform der Energiemanagement-Schaltung enthält ein Batterielademerkmal und ein Batteriereservemerkmal für den Batterieaustausch.
  • In 4 enthält die Schwellenwertschaltung 38, die in 2 auch als ein Vorregler bezeichnet ist, eine Reihenschaltung eines Widerstands R2, einer Zener-Diode ZD2 und eines NMOS-Transistors MN3 zwischen VCL und GND. Der Knoten zwischen dem Widerstand R2 und der Zener-Diode ZD2 ist mit dem Gate eines Verbindungstransistors PCH1 verbunden, dessen Source mit der VCL verbunden ist und dessen Drain mit einem Eingang VCC_IN des Spannungsreglers 40 verbunden ist. Eine Freigabeeingabe ist vom Ausgang eines ODER-Gatters (2), das die Eingänge ENVBUP und ENCHRG besitzt, an das Gate des Transistors MN3 und an den Spannungsregler 40 angelegt.
  • Im Betrieb bleibt der Verbindungstransistor PCH1 blockiert, bis die VCL die Zener-Spannung der Diode ZD2 erreicht und ein Freigabesignal empfangen wird. Bei einem ausreichenden Spannungspegel der VCL empfängt der Spannungsregler 40 eine Versorgung am Eingang VCL_IN und stellt eine geregelte Ausgabe V_Regulated bereit, falls eine Freigabeeingabe empfangen wird. Es sollte selbstverständlich sein, dass die Ausgabe V_Regulated zur Versorgungsausgabe VBATI in 2 äquivalent ist. Dies verhindert unabhängig von den Lasten am VBATI, dass die VCL unter einen ausreichenden Spannungspegel fällt.
  • In 2 ist ein Schalter SW3 vorgesehen, um in Reaktion auf einen (von einer Ladestation ausgegebenen, siehe 1) Batterieladebefehl den Versorgungsanschluss VBATI mit dem Anschluss VBAT zu verbinden. Der Schalter SW3 wird durch eine Ausgabe einer Gatter-Schaltung gesteuert, die die Eingabe ENCHRG und die invertierte Eingabe ENVBUP, d. h. NENVBUP, empfängt.
  • Die Anschlüsse VBAT und VBATI können mit den Pufferkondensatoren CBAT bzw. CBATI versehen sein, wie in 2 zu sehen ist.
  • Ein weiteres aus 2 offensichtliches Merkmal ist ein Schalter SW5, der in Reaktion auf einen Befehl VBATON die Anschlüsse VCL und VBAT miteinander verbindet.
  • In 5 wird ein Batterieladeprozess im Schritt 100 begonnen. Falls im Schritt 102 eine Identifikationsvorrichtung 18 erfasst wird, schaltet die Ladestation (1) ihren LF-Sender im Schritt 104 ein, um die Luftspule 14 anzusteuern. Im Schritt 106 wird ein Batterieladebefehl gesendet. Im Schritt 108 wird das Laden freigegeben. Im Schritt 110 sendet die Ladestation Ladeinformationen an die Lade-Steuereinheit in der Vorrichtung 18. Falls die Lade-Steuereinheit im Schritt 112 bestimmt, dass die Ladeinformationen geliefert und empfangen worden sind, wird im Schritt 114 in eine Batterieladeschleife eingetreten. Im Schritt 114 misst die Lade-Steuereinheit die Batteriespannung VBAT. Solange wie sich die Batteriespannung unter dem Nennmaximum befindet, wie im Schritt 116 bestimmt wird, wird der Ladeprozess mit dem Warteschritt 118 fortgesetzt. Andernfalls wird im Schritt 120 die Ladeschleife verlassen, wobei das Laden gesperrt ist.
  • Falls im Schritt 112 bestimmt wird, dass keine Ladeinformationen empfangen worden sind, oder falls der Schritt 120 mit gesperrtem Laden zurückkehrt, fährt der Schritt 122 mit einer mehrminütigen Warteperiode für die Ladestation fort. Danach wird im Schritt 124 der LF-Sender in der Ladestation ausgeschaltet. Dann wird im Schritt 126 ein "Sperre-das-Laden"-Befehl ausgegeben, wobei die Schleife zum Schritt 102 zurückkehrt.

Claims (7)

  1. Energiemanagement-Schaltung (30) für ein System, das kombinierte Energieversorgungen aus einer induktiv gekoppelten Schaltung und aus einer Batterie besitzt, wobei die Energiemanagement-Schaltung eine Spannungserfassungs-Schaltungsanordnung (32) zum Erfassen der Spannung jeder der Energieversorgungen und eine Schalteranordnung, die erste und zweite Schaltermittel (SW1, SW2) zum wahlweisen Verbinden einer der Energieversorgungen mit wenigstens einer Last enthält, umfasst, wobei die Spannungserfassungs-Schaltungsanordnung die Schalteranordnung steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungserfassungs-Schaltungsanordnung umfasst: einen ersten Transistor (MN1), der von der Batterie gespeist wird und so beschaffen ist, dass er eine Ausgabe bereitstellt, derart, dass bei gesperrtem ersten Transistor die Ausgabe des ersten Transistors die ersten Schaltermittel (SW2) in den geschlossenen Zustand steuert, so dass die Last von der Batterie gespeist wird; einen zweiten Transistor (MN2), der von der induktiv gekoppelten Schaltung gespeist wird und so beschaffen ist, dass er eine Ausgabe bereitstellt, derart, dass bei gesperrtem zweiten Transistor die Ausgabe des zweiten Transistors die zweiten Schaltermittel (SW1) in den geschlossenen Zustand steuert, so dass die Last von der induktiv gekoppelten Schaltung gespeist wird; wobei der zweite Transistor (MN2) von dem ersten Transistor so gesteuert wird, dass das Vorhandensein der Batterieversorgung bei gesperrtem ersten Transistor (MN1) bewirkt, dass der zweite Transistor (MN2) durchschaltet, so dass die zweiten Schaltermittel (SW1) geöffnet sind; und einen Eingangstransistor (MP1), der so beschaffen ist, dass er den ersten Transistor (MN1) durchschaltet und den zweiten Transistor (MN2) sperrt, wenn die induktiv gekoppelte Versorgung auf einer Spannung liegt, die die Last speisen kann.
  2. Energiemanagement-Schaltung nach Anspruch 1, bei der die Ausgabe des ersten Transistors (MN1) einen Rücksetzeingang zu einem D-Signalspeicher liefert, dessen D-Eingang von der induktiv gekoppelten Versorgung gespeist wird, wobei die Ausgabe des zweiten Transistors (MN2) eine Freigabeeingabe an den Signalspeicher liefert, der Q-Ausgang des Signalspeichers die zweiten Schaltermittel (SW1) steuert und der Nicht-Q-Ausgang die ersten Schaltermittel (SW2) steuert.
  3. Energiemanagement-Schaltung nach Anspruch 1, bei der die Ausgänge des ersten und des zweiten Transistors auf Pegel der Batterie bzw. der induktiv gekoppelten Versorgung gepuffert werden.
  4. Energiemanagement-Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die ferner eine Batterieladeschaltung (SW3OW) enthält.
  5. Energiemanagement-Schaltung nach Anspruch 4, bei der eine Mikrosteuereinheit außerhalb eines Transponder-Systems durch eine Energieversorgung aus einer induktiv gekoppelten Schaltung gespeist wird, wenn die Energieversorgung eine Spannung hat, die für den Betrieb der Mikrosteuereinheit ausreicht, wobei die Mikrosteuereinheit dann den Batterieladeprozess steuert.
  6. Energiemanagement-Schaltung nach Anspruch 4 oder Anspruch 5, bei der die Energieversorgung aus der induktiv gekoppelten Schaltung eine Reserveversorgung während des Batterieaustausches bereitstellt.
  7. Energiemanagement-Schaltung nach einem vorhergehenden Anspruch, bei der die Spannungserfassungsschaltung eine hohe Ausgabe, die das Nichtvorhandensein einer Energieversorgung angibt, unter Verwendung einer Versorgungsspannung von der anderen Energieversorgung bereitstellt.
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