DE602004010967T2 - Halterung für Bogenentladungsgefäss in Entladungslampen - Google Patents

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    • H01J5/50Means forming part of the tube or lamps for the purpose of providing electrical connection to it
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
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  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • ERFINDUNGSGEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Lampen und insbesondere Halterungsbaugruppen für Lichtbogenentladungslampen. Sie betrifft insbesondere Halterungsbaugruppen, die in der Herstellung wirtschaftlich sind, sich zur Automatisierung eignen, an Lampen mit niedriger Leistung angebracht sind und sich mit zwei verschiedenen Arten von Lampen verwenden lassen.
  • ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
  • Halterungsbaugruppen für Lichtbogenentladungslampen verwenden üblicherweise ein an einem Rahmen montiertes Entladungsgefäß. Der Rahmen ist im allgemeinen mit Hilfe von Clips an der Aufweitung angebracht. Die Aufweitung selbst umfaßt einen rohrförmigen Körper, der den Pumpstengel tragen kann und die Zuleitungen in einer Quetschdichtung einschließt. Frühere Baugruppen haben geformte, weiche Nickelstreifen verwendet, die an einen Schenkel eines Rahmens geschweißt, von Hand gedreht, an einen zweiten Schenkel des Rahmens geschweißt, um den Trommelabschnitt der Aufweitung plaziert, mit einer Zange gefaßt und zusammengeschweißt wurden. Weiteres Formen paßte den Streifen an das Profil der Aufweitungstrommel an. Solche Baugruppen sind kostspielig und erfordern ein großes Ausmaß von manuellen Operationen zur Fertigstellung. Die sich wiederholenden Handvorgänge waren auch mit inakzeptablen ergonomischen Problemen behaftet.
  • Außerdem war es notwendig, unterschiedliche individuelle Halterungsbaugruppen zum Tragen verschiedener Arten von Lichtbogenröhren bereitzustellen. Als ein Beispiel zeigt US-A 3,577,616 einen Zwei-Draht-Rahmen. Dies gilt auch bezüglich US-A 3,927,343 und US-A 6,153,968 , die ebenfalls nur Zwei-Draht-Rahmen zeigen.
  • Im Hinblick auf US-A 5,252,885 zeigt diese Literaturstelle zwar einen Einzel-Draht-Rahmen, lehrt aber nicht, daß eine Stielleitung direkt mit dem Rahmen verbunden wird, der dann mit einer der Elektroden verbunden wird, noch legt sie dieses nahe. Tatsächlich erfordert der Rahmen von '885, daß die obere Struktur davon die Vertiefung 32 kontaktiert, um die Struktur zu tragen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die Nachteile des Stands der Technik zu vermeiden.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, Halterungsstrukturen für Lichtbogenentladungsgefäße zu verbessern.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Halterungsstruktur, die mit wenig Modifikation mit sehr unterschiedlichen Lichtbogenentladungsgefäßen verwendet werden kann.
  • Diese Aufgaben werden unter einem Aspekt der Erfindung durch die Vorkehrung einer Halterungsbaugruppe für ein Lichtbogenentladungsgefäß gelöst, das einen Glasstiel mit einer Längsachse umfaßt, der eine Aufweitung mit einem Trommelabschnitt und einem Dichtungsabschnitt enthält, mindestens zwei relativ starre Stielleitungen enthaltend, die von dort vorstehen. Ein relativ starrer Drahtrahmen mit einem Schenkel ist vorgesehen, wobei der Rahmen ein distales Ende und ein proximales Ende aufweist.
  • Ein Schlaufenabschnitt ist am proximalen Ende ausgebildet und ist an dem Trommelabschnitt der Aufweitung befestigt und das distale Ende erstreckt sich von dem Trommelabschnitt weg in einer Richtung quer zur Ebene des Schlaufenabschnitts. Ein Lichtbogenentladungsgefäß mit einer im wesentlichen linearen Konfiguration und mit einer Elektrodenverbindung, die sich von jedem auf der Längsachse positionierten Ende weg erstreckt, ist mit dem Drahtrahmen assoziiert. Eine erste der Stielleitungen ist fest an dem Drahtrahmen in der Nähe des proximalen Endes angebracht, und eine erste der Elektrodenverbindungen ist an der anderen der Stielleitungen befestigt. Eine zweite der Elektrodenverbindungen ist an dem Drahtrahmen an dem distalen Ende befestigt.
  • Diese Struktur liefert eine starre Halterung, die in der Lage ist, die richtige Orientierung des Lichtbogenentladungsgefäßes selbst dann aufrechtzuerhalten, wenn die Lampe, mit der sie verwendet wird, in einer horizontalen Lage montiert ist. Außerdem läßt sich der einfache Drahtrahmen leicht anpassen, um sowohl Natriumlichtbogenröhren, die im allgemeinen lang und schlank sind, als auch die neuen Metallhalogenidlichtbogenentladungsgefäße, die kurz, aufgebaucht und üblicherweise innerhalb einer Abschirmung montiert sind, zu montieren.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, mit einem kurzen, aufgebauchten Lichtbogenentladungsgefäß verwendet; und
  • 2 ist eine ähnliche Ansicht einer Ausführungsform der Erfindung, mit einem langen, schlanken Lichtbogenentladungsgefäß verwendet.
  • BESTE WEISE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung zusammen mit anderen und weiteren Aufgaben, Vorteilen und Fähigkeiten davon wird auf die folgende Offenbarung und beigefügten Ansprüche in Verbindung mit den oben beschriebenen Zeichnungen Bezug genommen.
  • Nun mit größerer Genauigkeit auf die Zeichnungen bezugnehmend, ist in 1 eine Halterungsbaugruppe 10 für ein Lichtbogenentladungsgefäß gezeigt, die einen Glasstiel 12 mit einer Längsachse 14 umfaßt, der eine Aufweitung 16 mit einem Trommelabschnitt 18 und einem Dichtungsabschnitt 20 enthält, mindestens zwei relativ starre Stielleitungen 22 und 24 enthaltend, die von dort vorstehen. Ein relativ starrer Drahtrahmen 26 mit einem Schenkel ist vorgesehen, wobei der Rahmen 26 ein distales Ende 28 und ein proximales Ende 30 aufweist. Wie hierin verwendet, bedeutet der Ausdruck "relativ starr" bei Anwendung auf die Stielleitungen eine Stielleitung mit einem Durchmesser von etwa 1,27 mm (0,050 Inch) und bedeutet bei Anwendung auf den Drahtrahmen einen Durchmesser von etwa 1,52 mm (0,060 Inch) bis 2,03 mm (0,080 Inch).
  • Ein Schlaufenabschnitt 32 ist am proximalen Ende 30 ausgebildet, und weist einen Durchmesser auf, der im wesentlichen gleich dem Durchmesser der Trommel 18 ist und daran befestigt ist. Das distale Ende 28 des Drahtrahmens 26 erstreckt sich von dem Trommelabschnitt weg in einer Richtung quer zur Ebene des Schlaufenabschnitts 32. Ein Lichtbogenentladungsgefäß 34, in diesem Fall eine aufgebauchte Lichtbogenröhre mit einer im wesentlichen linearen Konfiguration und mit sich von den Enden davon erstreckenden Elektrodenverbindungen 36 und 38 und von einer Abschwemmung umgeben, ist auf der Längsachse 14 positioniert und ist an dem Drahtrahmen befestigt. Wie gezeigt ist die Lichtbogenröhre 34 innerhalb der Abschirmung durch Streifen und durch Fahnen montiert, die an dem Drahtrahmen 26, bevorzugt durch Schweißen, angebracht sind. Eine erste der Stielleitungen, beispielsweise 22, ist fest an dem Drahtrahmen 26 in der Nähe des proximalen Endes 30 angebracht, und eine erste der Elektrodenverbindungen, beispielsweise 36, ist an der Stielleitung 24 befestigt. Die zweite Elektrodenverbindung 38 ist an dem Drahtrahmen 26 an dem distalen Ende 28 befestigt.
  • Wie in 1 gezeigt, kann das distale Ende 28 in einem rechten Winkel zum Hauptkörper des Drahtrahmens 26 ausgebildet sein, um das Fixieren des Elektrodenverbinders 38 zu unterstützen.
  • Bei einer in 2 gezeigten zweiten Ausführungsform stellt die Lichtbogenentladungsröhre 34a eine Natriumentladung bereit und umfaßt, wie in der Technik wohlbekannt ist, eine schlanke längliche polykristalline Lichtbogenröhre. Bei dieser Ausführungsform können zusätzliche elektrische Kontakte 50, 52 verwendet werden, um die elektrische Verbindung zwischen der Stielleitung 36 und dem distalen Ende 28 des Drahtrahmens 26 herzustellen.
  • Diese Struktur liefert eine starre Halterung, die in der Lage ist, die richtige Orientierung des Lichtbogenentladungsgefäßes selbst dann aufrechtzuerhalten, wenn die Lampe, mit der sie verwendet wird, in einer horizontalen Lage montiert ist. Außerdem läßt sich der einfache Drahtrahmen leicht anpassen, um sowohl Natriumlichtbogenröhren, die im allgemeinen lang und schlank sind, als auch die neuen Metallhalogenidlichtbogenentladungsgefäße, die kurz, aufgebaucht und üblicherweise innerhalb einer Abschirmung montiert sind, zu montieren.
  • Wenngleich die Ausführungsformen der Erfindung gezeigt und beschrieben worden sind, die gegenwärtig als die bevorzugten angesehen werden, versteht der Fachmann, daß daran zahlreiche Änderungen und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche definiert, abzuweichen.

Claims (1)

  1. Halterungsbaugruppe (10) für ein Lichtbogenentladungsgefäß, umfassend: einen Glasstiel (12), der eine Längsachse aufweist und eine Aufweitung (16) mit einem Trommelabschnitt (18) und einem Dichtungsabschnitt (20) enthält, mindestens zwei relativ starre Stielleitungen (22, 24) enthaltend, die von dort vorstehen: einen relativ starren Drahtrahmen (26) mit einem distalen Ende und einem proximalen Ende; ein Schlaufenabschnitt (32) an dem proximalen Ende, an dem Trommelabschnitt befestigt, wobei sich das distale Ende von dem Trommelabschnitt weg in einer Richtung quer zur Ebene des Schlaufenabschnitts erstreckt, und ein Lichtbogenentladungsgefäß (34) mit einer im wesentlichen linearen Konfiguration und mit einer Elektrodenverbindung, die sich von jedem auf der Längsachse positionierten Ende weg erstreckt, wobei die erste (22) der Stielleitungen an dem Drahtrahmen an dem proximalen Ende fest angebracht ist, eine erste (36) der Elektrodenverbindungen an der anderen (24) der Stielleitungen befestigt ist und eine zweite (38) der Elektrodenverbindungen an dem Drahtrahmen an dem distalen Ende befestigt ist.
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