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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren und Mittel zum elektronischen Spielen
auf mobilen Vorrichtungen, wie Mobiltelefonen, PDAs (Personal Digital
Assistants) oder anderen Computervorrichtungen. Insbesondere betrifft
die Erfindung die bewegungsgeführte
Steuerung von Spielen oder Unterhaltungsanwendungen auf Mobilstationen.
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Computerspiele
sind eine beliebte Unterhaltungsform. Die Mehrzahl der Computerspiele
wird auf festen Stationen gespielt, wie auf einem PC (Personalcomputer)
oder auf einem Videospielmodul. In letzter Zeit sind einige Spiele
für Mobilstationen
aufgetaucht, die die Tastatur der Mobilstation als Form der Benutzereingabe
benutzen. Ein Beispiel dafür
ist das "WORM"-Spiel, das auf einigen
Mobiltelefonen der Nokia Mobiltelefons Corporation ausgeführt wird. Die
Verwendung der Tastatur als Eingabeform ist jedoch sehr eingeschränkt und
umständlich,
da die Tasten klein sind und deren Drücken viel Zeit in Anspruch
nimmt, wenn mehrere für
eine Eingabe gedrückt
werden müssen.
Es gibt mobile Spiele, bei denen die Benutzer Sprachbefehle geben
können,
die den Fortgang des Spiels bestimmen. Die Publikation
GB 2 355 627 A "Interactive computer
application controlled by a mobile" präsentiert
ein derartiges Spiel. Dieses Verfahren ist in
1 als
Fließdiagramm
dargestellt. In Phase
100 ruft der Benutzer einen Netzwerk-Server
auf, um in ein Virtual-Reality-Spiel einzusteigen. Sobald der Anschluss
an das Spiel vollzogen ist und das Spiel beginnt, werden vom Server
in Phase
110 vor allem in gesprochener Form Story-Segmente
auf die Mobilstation übertragen.
In Phase
120 kann der Benutzer Sprachbefehle über den
Anschluss vom Mobiltelefon an den Server abgeben. In Phase
130 werden
die Sprachbefehle auf dem Server erkannt, beispielsweise mittels
IVR (Intelligent Voice Recognition), und in dem Spiel werden Optionen
auf Basis der vom Benutzer über
das Mobiltelefon abgegebenen Sprachbefehle gewählt. Sprachbefehle sind langsam
und nur auf mobile Virtual-Reality-Spiele anwendbar, die in erster Linie text-
und sprachbasiert sind. Das Abspielen von Action-Spielen in Echtzeit
ist mit Sprach- oder Tastaturbefehlen zunehmend schwierig.
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Der
Antragsteller hat bewegungsgeführte mobile
Vorrichtungen zum Abfragen von Daten entwickelt. Im Patentantrag
US 2002/0175896 A1 werden
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abfragen von Informationen
auf einer Anzeige durch Kippen der Mobilstation vorgestellt. Die
Daten werden spiegelartig angezeigt.
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In
WO 01/27735 A1 "Operation method
of user interface of handheld device", entwickelt vom Antragsteller, sind
eine Vorrichtung und ein Verfahren dargestellt, bei dem Daten auf
der Anzeige als Reaktion auf die Bewegung der mobilen Vorrichtung
im dreidimensionalen Raum geändert
werden. Die Publikation definiert ein Ursachen-Wirkungs-Verhältnis zwischen den Bewegungen
der Mobilstation durch den Benutzer und den angezeigten Daten.
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WO 03/023593 A1 "Navigation method,
program product and device for presenting information in a user
interface", entwickelt
vom Antragsteller, stellt ein Verfahren zur Steuerung angezeigter
Daten mit einem Touchpad dar. Wenn der Benutzer seinen Finger über das
Touchpad bewegt, ändern
sich die Daten auf der Anzeige als Reaktion auf die Bewegung der
Finger.
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Im
Patentantrag
US 2002/0072418 an
Masyama et al. wird eine tragbare Spielvorrichtung mit einer im
Loch der Vorrichtung eingeführten
Patrone beschrieben. Die Patrone enthält einen Beschleunigungssensor,
der die Bewegung und das Kippen der Vorrichtung in zwei vertikal
zueinander stehenden Richtungen feststellt. Das Kippen und Bewegen
der Vorrichtung werden als operative Informationen zur Spielsteuerung
benutzt. Des Weiteren kann der Beschleunigungssensor als Neutralposition
eine gekippte Stellung der von einem Benutzer verwendeten Spielvorrichtung
einstellen, so dass der Spieler diese mit einer gewünschten
Neigung halten kann, die das Spielen erleichtert. Während des
Spielens wird der Spieldarsteller in Abhängigkeit von mindestens einer vom
Beschleunigungssensor erfassten Neigungsrichtung angezeigt. Somit
wird ein auf der Anzeige dargestelltes Spielbild so gesteuert, dass
ein Anzeigestatus des Spieldarstellers je nach Beschleunigung variiert.
Zusätzlich
wird die Bewegung der Vorrichtung in X-Achsen- oder Y-Achsen-Richtung
zur Steuerung des Spiels verwendet.
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Der
Nachteil der Vorrichtung von Masyama et al. besteht darin, dass
sie nicht empfindlich auf die Drehung der Vorrichtung reagiert.
Sie ist mit anderen Worten nicht geeignet für Spiele, bei denen das auf der
Anzeige dargestellte Bild seine Ausrichtung beibehalten soll, auch
wenn ein Benutzer die Vorrichtung zur Führung eines Darstellers des
Spiels dreht. In solchen Spielen kann die Vorrichtung selbst als Steuerrad
zur Lenkung eines Fahrzeugs z. B. in einem Fahrspiel oder als Joystick
in anderen Spielen benutzt werden. Im Patentantrag
EP 1291047 an Masayasu werden ein
Spielsystem und ein Puzzlespielprogramm beschrieben, die geeignet
sind, die angezeigten Zustände
von Puzzleteilen je nach einer Neigung der Spielvorrichtung zu ändern. Ein
Kippdetektionsabschnitt der Vorrichtung stellt eine Kippneigung fest
und nimmt eine Ausgabe vor. In Reaktion auf die Ausgabe bewegt ein
Puzzleteilanzeige-Steuerabschnitt
ein Puzzleteil oder -teile, die auf dem Anzeigebildschirm angezeigt
werden.
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Die
Vorrichtung von Masayasu ist besonders geeignet für Puzzle-Spiele.
Sie ist folglich für
andere Arten von Spielen nicht geeignet, bei denen die Drehung der
Vorrichtung zum Einsatz kommt und wo das auf der Anzeige dargestellte
Bild seine Ausrichtung beibehalten sollte, auch wenn ein Benutzer
die Vorrichtung zum Führen
eines Darstellers des Spiels dreht.
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Ein
Problem der Vorrichtungen nach dem Stand der Technik, bei denen
Zug-Schub- und/oder Drehbewegungen
der Vorrichtung dazu verwendet werden, Aspekte des Spiels und/oder
der Unterhaltungsanwendung zu steuern, besteht in der Tatsache,
dass die Drehung der Vorrichtung auch eine Drehung des in der Anzeige
dargestellten Bildes bewirkt. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass das
Bild, vor allem das Hintergrundbild eines Spiels, an die physische
Anzeige gebunden und festgemacht ist. Mit anderen Worten, wenn die
Vorrichtung gedreht wird, dreht sich auch das Bild. Beispielsweise
bewirkt eine Drehung um 180 Grad, dass das Bild auf dem Kopf stehend
dargestellt wird.
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht mithin darin, ein entwickeltes
bewegungsgeführtes Verfahren,
eine ein Programmprodukt enthaltende Speichereinheit und eine Vorrichtung
für mobiles Spielen
zu schaffen, bei dem die Ansicht eines Spiels oder einer auf einer
Anzeige dargestellten Unterhaltungsanwendung für die Betrachtung eines Benutzers
ortsfest bleibt, auch wenn der Benutzer die Vorrichtung – und damit
die Anzeige – zur
Steuerung des Spiels bewegt oder dreht.
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Die
Vorrichtung ist vorzugsweise ein bewegungsgesteuertes Mobiltelefon,
das mit Bewegungssensoren zur Detektion von Benutzer-Bewegungen der
mobilen Vorrichtung ausgerüstet
ist, wobei diese Bewegungen Zug-Schub- und Kippbewegungen umfassen
und wobei ein Spieldarsteller auf der Anzeige in Entsprechung zu
mindestens einer Kipprichtung bewegt wird, die von Bewegungssensoren
detektiert wird. Die Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass
ein Ausmaß der
Drehbewegung der mobilen Vorrichtung in eine Drehrichtung erfasst
wird. Die Drehbewegung findet auf einer Ebene parallel zur Anzeigeebene
statt. Dann wird die Sicht auf das Spiel oder die Unterhaltungsanwendung
auf der Anzeige im selben Ausmaß in
die Gegenrichtung gedreht. Daraus folgt, dass die Darstellung auf
der Anzeige für die
Betrachtung des Benutzers ortsfest gehalten wird, auch wenn sich
die Anzeige selbst dreht.
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Die
Vorrichtung kann an das Internet und/oder das Telefonnetz angeschlossen
werden, und das Spiel und/oder die Unterhaltungsanwendung können von
mindestens einem Netzwerk-Server aus gespielt werden. An einem Spiel
und/oder einer Unterhaltungsanwendung können mehrere Spieler mit unterschiedlichen
Vorrichtungen beteiligt sein, wie beispielsweise PCs oder Videospielmodule.
In einigen Ausführungsbeispielen
der Erfindung können mehrere
Vorrichtungen miteinander oder mit anderen Computer-Vorrichtungen über ein
Kurzkabel, einen Infrarotanschluss oder WLAN oder andere Kurzverbindungen
verbunden werden.
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Eine
Speichereinheit umfasst ein Softwareprogrammprodukt und ist dadurch
gekennzeichnet, dass eine Bewegungsdetektionssoftware dazu vorgesehen
ist, die Bewegung der Mobilstation zu erfassen und die Sicht auf
ein Spiel und/oder eine Unterhaltungsanwendung für die Betrachtung des Benutzers
ortsfest zu halten.
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Zusätzlich und
unter Bezugnahme auf die oben beschriebenen, vorteilhaften Ausführungsbeispiele
wird als bester Ausführungsmodus
der Erfindung die Anwendung einer Echtzeit-Bewegungsführung der
Darsteller in Action-Spielen und/oder in Unterhaltungsanwendungen,
die auf Mobilstationen gespielt werden, betrachtet.
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1 stellt
ein bekanntes Verfahren zur Steuerung eines Spiels dar;
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2 zeigt
ein grundlegendes, exemplarisches Ausführungsbeispiel des Verfahrens 20 für mobile
Spiele gemäß der Erfindung
in Form eines Fließdiagramms;
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3 zeigt
ein weiter entwickeltes exemplarisches Ausführungsbeispiel des Verfahrens 30 für mobiles
Spielen gemäß der Erfindung
als Fließdiagramm;
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4 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
gemäß der Erfindung
des Verfahrens 40 für
mobiles Spielen, wobei das Spiel Fahrzeuge enthält, als Fließdiagramm;
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5 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
gemäß der Erfindung
des Verfahrens 50 für
mobiles Spielen, wobei das Spiel Kampfdarsteller enthält, als
Fließdiagramm;
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6 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
des Verfahrens 60 für
mobiles Spielen auf einem Netzwerk-Server gemäß der Erfindung als Fließdiagramm;
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7 zeigt
ein grundlegendes exemplarisches Ausführungsbeispiel des Verfahrens 70 für mobiles
Spielen in einem Mehrteilnehmer-Spiel gemäß der Erfindung als Fließdiagramm;
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8 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
der Mobilstation für
mobiles Spielen gemäß der Erfindung
als Blockdiagramm;
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9 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel 90 des
Nutzungsszenarios der Mobilstation für mobiles Spielen gemäß der Erfindung
als Blockdiagramm; und
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10 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel 91 des
Nutzungsszenarios der Mobilstation für mobiles Spielen, mit der
erfindungsgemäßen Bildschirmanordnung
gemäß der Erfindung
als Blockdiagramm;
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11 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel 92 des
Nutzungsszenarios der Mobilstation für mobiles Spielen, mit einem
Spiel mit Fahrzeugen, gemäß der Erfindung
als Blockdiagramm;
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12 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel 93 des
Nutzungsszenarios der Mobilstation für mobiles Spielen, mit einem
Spiel mit einem Kampfdarsteller, gemäß der Erfindung als Blockdiagramm;
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13 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
eines Systems 94 für
mobiles Spielen auf einem Netzwerk-Server von einer Mobilstation gemäß der Erfindung
als Fließdiagramm;
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14 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
eines Systems 95 für
mobiles Spielen in einem Mehrteilnehmer-Spiel auf unterschiedlichen Computer-Vorrichtungen
gemäß der Erfindung
als Blockdiagramm;
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15 zeigt
ein exemplarisches Ausführungsbeispiel
einer Speichereinheit, die ein Softwareprogrammprodukt 96 für mobiles
Spielen umfasst.
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In
Phase 200 der 2 spielt der Benutzer ein Spiel
oder eine Unterhaltungsanwendung auf einer Mobilstation. Das Spiel
und/oder die Unterhaltungsanwendung ist typischerweise ein Action-Spiel, wie
beispielsweise ein Renn-, Arcade-, Sport- oder Kampfspiel, oder
ein anderes Spiel bzw. eine Form der interaktiven, computergestützten Unterhaltung, die
eine Benutzereingabe oder dergleichen benötigt. Die Mobilstation ist
typischerweise GSM, H323, HTTP, GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP, Teldesic,
Inmarsat, Iridium, GPRS, CDMA Data, WCDMA Data, HTTP, H323, SMS,
MMS, Email LAN, TCP/IP, Imode, Globalstar und/oder ein WLAN-fähiges Mobiltelefon bzw. PDA
oder jede andere tragbare, computergestützte Vorrichtung.
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In
Phase 210 bewegt der Benutzer die Mobilstation, beispielsweise
dreht er diese um eine ihrer Achsen oder bewegt sie im dreidimensionalen
Raum vor/zurück.
In Phase 220 wird die Benutzerbewegung von der Mobilstation
erfasst. Zur Detektion der Bewegung kann die Mobilstation piezoelektrische,
induktive und/oder kapazitive Bewegungserkennungsvorrichtungen umfassen.
Es ist zudem möglich,
den Bewegungsstatus der Mobilstation optisch oder elektromagnetisch
mit einer Kamera, einer Videokamera, optischen Sensoren, Sonarsoren
oder anderen Sensoren gemäß der Erfindung
zu erfassen.
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Die
erfasste Bewegung wird dann als Benutzereingabe für das Spiel
interpretiert, und die dermaßen
erfasste Bewegung wird in Phase 230 zur Steuerung von Aspekten
des Spiels und/oder der Unterhaltungsanwendung verwendet.
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Selbstverständlich kann
die Reihenfolge der Phasen 200, 210, 220, 230 geändert werden,
und diese Phasen können
gemäß der Erfindung
auch gleichzeitig ausgeführt
werden.
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In
Phase 300 der 3 spielt der Benutzer ein Spiel
oder eine Unterhaltungsanwendung auf einer Mobilstation. In Phase 310 bewegt
der Benutzer die Mobilstation beispielsweise drehend um eine von deren
Achsen oder vor/zurück
im dreidimensionalen Raum, oder beides. In Phase 320 erfasst
die Funkvorrichtung oder die Mobilstation die Benutzerbewegung.
In Phase 330 dreht die Drehbewegung der Mobilstation durch
den Benutzer einen Darsteller im Spiel, der ein Kämpfer, ein
Fahrzeug, eine Kunstfigur oder jeder andere Darsteller in Entsprechung
zum gespielten Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung sein kann.
In Phase 340 bewegt die Zug-Schub-Bewegung der Mobilstation durch
den Benutzer einen Darsteller im Spiel, so dass beispielsweise eine
Person geht, ein Fahrzeug fährt,
sich eine Kunstfigur oder jeder andere Darsteller in Entsprechung
zum gespielten Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung bewegt.
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Selbstverständlich ist
die Interpretation bewegungsdefinierter Eingaben in Darsteller-Aktionen austauschbar – die Drehung
kann eine Zug-Schub-Bewegung eines Darstellers im Spiel bewirken,
die Zug-/Schub-Bewegung kann das Drehen und das Kippen eine andere
Aktion eines Darstellers auslösen.
Eine große
Zahl an Bewegungszuständen der
Mobilstation kann so festgelegt werden, dass sie mit unterschiedlichen
Aktionen und Benutzereingaben im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung
gemäß der Erfindung
korrespondieren.
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Selbstverständlich kann
auch die Reihenfolge der Phasen 300, 310, 320, 330, 340 wechseln, und
diese Phasen können
gemäß der Erfindung
auch gleichzeitig ausgeführt
werden.
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In
Phase 400 der 4 spielt der Benutzer ein Spiel
oder eine Unterhaltungsanwendung mit einem Fahrzeug oder einem Tier
auf einer Mobilstation. Dabei kann es sich um jedes Renn-, Sport-
oder irgendein Action-Spiel oder dergleichen handeln. In Phase 410 bewegt
der Benutzer die Mobilstation beispielsweise drehend um eine ihrer
Achsen oder vor/zurück
im dreidimensionalen Raum, oder beides. In Phase 420 erfasst
die Funkvorrichtung oder Mobilstation die Benutzer-Bewegung. In
Phase 430 lenkt die Drehung der Mobilstation durch den
Benutzer ein Fahrzeug im Spiel. Der Benutzer kann einen Windschutzscheibenblick
aus dem Fahrzeug im Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung haben,
oder eine Vogelsicht, also von hinten oben, oder eine Satellitensicht
von unmittelbar darüber
oder jede andere vorstellbare Sicht, aus dem das Fahrzeug, das einen Darsteller
im Spiel bildet, gesteuert werden kann.
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In
Phase 440 wird die Zug-Schub-Bewegung der Mobilstation
in Bezug zum Benutzer beschleunigt, verzögert oder hält die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs
im Spiel. Erneut kann der Benutzer eine Windschutzscheibensicht
oder eine Cockpitsicht aus dem Fahrzeug im Spiel und/oder in der
Unterhaltungsanwendung haben, auch eine Vogelsicht, also von hinten
oben, oder eine Satellitensicht von unmittelbar darüber oder
jede andere vorstellbare Sicht, aus der das Fahrzeug, das einen
Darsteller im Spiel bildet, gesteuert werden kann. Das Fahrzeug
im Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung kann ein Auto, ein
Motorrad, ein Fahrrad, ein Skateboard, ein Surfboard, ein Snowboard,
ein Schiff, ein Boot, eine Rakete, ein Geschoss, ein Raumschiff,
eine Raumstation, ein UFO, ein U-Boot, ein Zug, ein Hovercraft,
ein Flugzeug, ein Jet, ein Hubschrauber, ein Handwagen, ein LKW,
ein Bus, ein Skido, ein Pferd, ein Kamel, ein Strauß, ein Elefant,
ein Nilpferd, eine Schildkröte
oder jedes andere vorstellbare Fahrzeug oder Tier oder dergleichen
gemäß der Erfindung sein.
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Selbstverständliche
ist auch die Interpretation bewegungsdefinierter Eingaben in die
Darsteller-Aktionen austauschbar: Die Drehung kann eine Beschleunigung
oder eine Verzögerung
in der linearen Bewegung eines Fahrzeug-Darstellers im Spiel bewirken,
und die Zug-/Schub-Bewegung kann ein Drehen, und das Kippen kann
eine andere Aktion des Fahrzeugs bewirken, etwa einen Gangwechsel,
ein Hochspringen oder dergleichen. Eine große Zahl an Bewegungszuständen der
Mobilstation kann so festgelegt sein, dass sie mit unterschiedlichen
Aktionen und Benutzereingaben im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung
gemäß der Erfindung
korrespondieren.
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Selbstverständlich kann
auch die Reihenfolge der Phasen 400, 410, 420, 430, 440 geändert werden,
und diese Phasen können
gemäß der Erfindung auch
gleichzeitig durchgeführt
werden.
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In
Phase 500 der 5 spielt der Benutzer ein Spiel
oder eine Unterhaltungsanwendung mit einem Kampfdarsteller, etwa
einem Boxer oder einem Soldaten auf einer Mobilstation. Dabei kann
es sich um jedes Renn-, Sport-, Kriegs- oder Kampfspiel oder jedes andere Action-Spiel
bzw. Unterhaltungsanwendung oder dergleichen handeln. In Phase 510 bewegt
der Benutzer die Mobilstation beispielsweise drehend um eine von
deren Achsen oder bewegt sie vor/zurück im dreidimensionalen Raum,
oder beides. In Phase 520 erfasst die Funkvorrichtung oder
die Mobilstation die Benutzerbewegung.
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In
Phase 530 dockt die Drehung der Mobilstation durch den
Benutzer den kämpfenden
Darsteller im Spiel. Der Benutzer kann die Sicht des Kämpfers im
Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung einnehmen, oder eine Vogelsicht,
d. h. von hinten oben, oder eine Satellitensicht von unmittelbar
darüber,
eine Seitenansicht oder jede andere vorstellbare Sicht, aus der
der Kämpfer,
der ein Darsteller im Spiel ist, gesteuert werden kann.
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In
Phase 540 führt
die Zug-Schub-Bewegung der Mobilstation nach oben oder unten mit
Bezug zum Benutzer zu einem Springen oder Ducken des Kämpfers im
Spiel oder in der Unterhaltungsanwendung. In Phase 550 löst die Zug-Schub-Bewegung
der Mobilstation gegen den Benutzer oder von diesem weg einen Schlag
oder einen Tritt vom Kämpfer
im Spiel oder in der Unterhaltungsanwendung aus. In Phase 560 löst das Kippen
der Mobilstation ein Gehen des kämpfenden
Darstellers im Spiel oder in der Unterhaltungsanwendung aus.
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Der
Kämpfer
im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung kann gemäß der Erfindung
ein Boxer, ein Soldat, ein Kampfsportler, ein Monster, ein Tier,
ein Rugby-Spieler,
ein Fußballspieler,
ein Ringer, ein Eishockeyspieler oder jeder andere vorstellbare
Kämpfer,
Sportler oder kämpfendes
Wesen, oder eine Kampfvorrichtung sein.
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Selbstverständlich ist
die Interpretation Bewegungs-definierter Eingaben in die Darsteller-Aktionen
austauschbar, und eine große
Anzahl an Bewegungszuständen
der Mobilstation kann gemäß der Erfindung
so bestimmt werden, dass sie mit unterschiedlichen Aktionen und
Benutzereingaben im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung
korrespondieren. Des Weiteren kann eine einzelne Bewegungs-definierte
Eingabe auch eine Gruppe von Aktionen bezeichnen, die im Spiel und
oder der Unterhaltungsanwendung von einem Kämpfer oder einem anderen Darsteller
ergriffen werden. Gleicherweise kann eine Gruppe bewegungsdefinierter Eingaben,
die hintereinander oder anderweitig gemeinsam ausgeführt werden,
auch einer einzelnen, bestimmten Aktion im Spiel und/oder in der
Unterhaltungsanwendung entsprechen.
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Selbstverständlich kann
auch die Reihenfolge der Phasen 500, 510, 520, 530, 540, 550, 560 gewechselt
werden, und diese Phasen können
gemäß der Erfindung
auch gleichzeitig ausgeführt
werden. Überdies
kann eine Eingabe durch den Benutzer der Ausführung einer Mehrzahl der oben
erwähnten
Phasen dienen.
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In
Phase 600 der 6 schließt sich der Benutzer über eine
Mobilstation an einen Netzwerk-Server oder einen anderen Computer
an. Die Kommunikationsverbindung zwischen der Mobilstation und dem
Netzwerk-Server ist typischerweise eine Funkverbindung, beispielsweise
GSM, H323, HTTP, GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP, Teldesic, Inmarsat,
Iridium, GPRS, CDMA Data, WCDMA Data, HTTP, H323, SMS, MMS, Email
LAN, TCP/IP, Imode, Globalstar und/oder eine WLAN-fähige Kommunikationsverbindung.
In einigen Ausführungsbeispielen
ist der Server beispielsweise ein HP-UX, Linux, Sun Solaris oder
ein PC Server.
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In
Phase 690 spielt der Benutzer über die Mobilstation ein Spiel
oder eine Unterhaltungsanwendung auf dem Server. In einigen Ausführungsbeispielen
können
Teile des das Spiel bildenden Computerprogramms zwischen der Mobilstation
und dem Server verteilt sein, oder das Spiel kann vollständig auf
dem Netzwerk-Server abgelegt sein. In Phase 620 bewegt
der Benutzer die Mobilstation vor/zurück und/oder drehend. In Phase 630 erfasst
die Funkvorrichtung oder die Mobilstation die Benutzerbewegung,
die als Benutzereingabe interpretiert wird. Die erfassten Bewegungseingaben
dienen dann dazu, in Phase 640 auf dem Server, der Mobilstation
oder beidem Aspekte des Spiels und/oder der Unterhaltungsanwendung
zu steuern.
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Selbstverständlich kann
die Reihenfolge der Phasen 600, 610, 620, 630, 640 gewechselt
werden, und diese Phasen können
gemäß der Erfindung
auch gleichzeitig ausgeführt
werden.
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In
Phase 700 der 7 stellt der Benutzer über eine
Mobilstation eine Verbindung mit einem Netzwerk-Server oder einem
anderen Computer her. Der andere Computer kann beispielsweise ein
PC oder eine andere Mobilstation sein. In einigen Ausführungsbeispielen
stellt die Mobilstation die Verbindung zum anderen Computer über eine
Internet- oder eine Telefonverbindung her, die mit einem beliebigen Protokoll
kompatibel sein kann. In einigen Ausführungsbeispielen kann die Mobilstation
auch eine lokale Verbindung zu einem anderen Computer herstellen,
beispielsweise über
eine Funkverbindung wie WLAN, Bluetooth, Infrarot, wie beispielsweise
eine IrDA-Verbindung,
oder über
ein fest angeschlossenes Kabel.
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In
Phase 710 spielt der Benutzer ein Spiel oder eine Unterhaltungsanwendung über die
Mobilstation auf dem Server oder einer anderen Computervorrichtung.
Das Spiel kann gemäß der Erfindung vollständig auf
einer Mobilstation, einem Netzwerk-Server oder einer anderen Computervorrichtung
abgelegt sein, oder es kann zwischen diesen Vorrichtungen in variablen
Anteilen verteilt sein.
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In
Phase 720 kann der Benutzer an einem Mehrteilnehmer-Spiel
teilnehmen. In einigen Ausführungsbeispielen
sind die Benutzer anderer Computervorrichtungen, etwa Mobilstationen
oder PCs oder Videokonsolen oder anderer Computervorrichtungen die
anderen Spieler im Mehrteilnehmer-Spiel.
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In
Phase 730 bewegt der Benutzer die Mobilstation vor/zurück oder
drehend. In Phase 740 erfasst die Funkvorrichtung oder
Mobilstation die Benutzerbewegung, die als Benutzereingabe interpretiert
wird. Erfasste bewegungsdefinierte Eingaben dienen dann dazu, in
Phase 750 Aspekte des Spiels und/oder der Unterhaltungsanwendung
auf dem Server, der Mobilstation oder anderen Computervorrichtungen
oder einer beliebigen Kombination dieser Vorrichtungen oder auf
allen erwähnten
Vorrichtungen zu steuern. Das Mehrteilnehmer-Spiel kann somit in einigen
Ausführungsbeispielen
in einer verteilten Computer-Umgebung gespielt werden.
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8 stellt
ein Ausführungsbeispiel
der mobilen Spielstation 800 gemäß der Erfindung dar. Die Mobilstation
ist typischerweise GSM, H323, HTTP, GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP,
Teldesic, Inmarsat, Iridium, GPRS, CDMA Data, WCDMA Data, HTTP, H323,
SMS, MMS, Email LAN, TCP/IP, Imode, Globalstar und/oder ein WLAN-fähiges Mobiltelefon
bzw. ein PDA oder eine andere tragbare computergestützte Vorrichtung.
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Die
Anzeige 810 ist so angeordnet, dass sie dem Benutzer das
Spiel und/oder die Unterhaltungsanwendung anzeigt, die typischerweise
ein Action-Spiel, wie ein Renn-, Arcade-, Sport- oder Kampfspiel
oder ein anderes Spiel oder eine andere Form einer interaktiven,
computergestützten
Unterhaltung ist, die eine Benutzereingabe oder dergleichen benötigt. Die
Anzeige kann ihre Ausrichtung als Reaktion auf die Position oder
Bewegung der Mobilstation ändern,
so dass der Benutzer die beste Sicht auf das Spiel genießt, auch
wenn er die Mobilstation zum Spielen bewegt.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
umfasst die Mobilstation auch eine Tastatur 820, die in
die Anzeige integriert oder extern sein kann. Bestimmte Befehlssätze für das Spiel
können
mit der Tastatur eingegeben werden, um damit bewegungsgeführte Eingaben
zu ergänzen.
Die Mobilstation kann auch Steuerungen aufweisen, wie beispielsweise
Tasten oder Schalter 830, 831, um die bewegungsgeführten Eingaben
in das Spiel zu ergänzen.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
umfasst die Mobilstation auch eine Kommunikationsschnittstelle 840,
die ein Infrarotanschluss, ein serieller Anschluss, ein PCMCIA-Kartenanschluss,
ein Netzwerkkartenanschluss oder dergleichen zur Verbindung mit
anderen Computervorrichtungen sein kann, um Mehrteilnehmer-Spiele
oder Spiele in verteilter Computer-Umgebung zu spielen oder zur
Kommunikation von Informationen und Daten mit Bezug auf das Spiel
und/oder die Unterhaltungsanwendung.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
umfasst die Mobilstation auch eine Antenne 850, die extern oder
integriert sein kann, um Funkkommunikationsverbindungen mit dem
Telefonnetz oder dem Internet herzustellen. Die Kommunikationsverbindungen
sind typischerweise GSM, H323, HTTP, GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP,
Teldesic, Inmarsat, Iridium, GPRS, CDMA Data, WCDMA Data, HTTP,
H323, SMS, MMS, Email LAN, TCP/IP, Imode, Globalstar und/oder WLAN-fähige.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
umfasst die Mobilstation auch mindestens einen Bewegungsdetektor 860,
der extern oder integriert sein kann, um den Bewegungsstatus der
Mobilstation zu erfassen. Der Bewegungsdetektor kann in einigen
Ausführungsbeispielen
eine piezoelektrische, induktive und/oder kapazitive Bewegungserkennungsvorrichtung
sein. Es ist auch möglich,
dass der Bewegungsdetektor gemäß der Erfindung
eine Kamera, eine Videokamera, optische Sensoren, Sonarsensoren
oder anderen Sensoren umfasst. Selbstverständlich kann der Bewegungsdetektor
auch ein Hybridgerät
aus den oben genannten Typen sein.
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9 zeigt
ein Nutzungsszenario des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung 90 gemäß der Erfindung.
Die Spiel- oder Unterhaltungsanwendung präsentiert den klassischen "PAC-MAN", das gelbe Wesen,
das Punkte in einem Labyrinth verspeist. Wenn der Benutzer die Mobilstation
dreht 900, macht der PAC-MAN auf der Anzeige eine Wendung 902.
Wenn der Benutzer die Mobilstation von sich weg auswärts schiebt 901,
bewegt sich der PAC-MAN vorwärts 903,
um weitere Punkte zu verspeisen.
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10 stellt
ein Nutzungsszenario des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung 91 gemäß der Erfindung
dar, welche die erfindungsgemäße Anzeigensteuerung
aufweisen. Wenn der Benutzer die Mobilstation dreht 910,
um den PAC-MAN zu wenden, bleibt die Ansicht des PAC-MAN aus der Sicht
des Benutzers zwischen den Anzeigendarstellungen 912 und 913 unverändert. Das
erleichtert dem Benutzer die Wahrnehmung des Spielstatus, die durch
die Bewegung der Anzeige bei der Ausgabe bewegungsdefinierter Befehle
gestört
werden könnte.
Die Anzeige kann die anzuzeigenden Daten in Reaktion auf die Bewegung
der Mobilstation gemäß der Erfindung
auf unterschiedliche Weisen kompensieren oder ändern. In einigen Ausführungsbeispielen ist
die Anzeige an eine bestimmte Umgebung im Spiel oder in der Unterhaltungsanwendung
gebunden, und wenn die Mobilstation bewegt wird, wird dem Benutzer
ein bestimmter Teil der Umgebung auf der mobilen Anzeige angezeigt.
Dies entspricht dem Effekt der Durchsicht durch eine Digitalkamera,
wenn ein Bild der Umgebung im Sichtfeld auf der Anzeige angezeigt
wird. Die Anzeige ist so angeordnet, dass sie einen bestimmten Abschnitt
der Umgebung anzeigt, wenn die Mobilstation in einer bestimmten
Position und/oder einem Bewegungszustand ist, es besteht also in
einigen Ausführungsbeispielen
eine bestimmte Ursachen-Wirkungs-Beziehung
zwischen dem Bewegungszustand und der Position der Mobilstation
und den angezeigten Daten vom Spiel und/oder der Unterhaltungsanwendung.
Diese Ursachen-Wirkungs-Beziehung
kann viele Formen innerhalb der Grenzen des Vorstellungsvermögens des Programmierers
des Spiels und/oder der Unterhaltungsanwendung und/oder des Spielers
annehmen.
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11 stellt
ein Nutzungsszenario des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung 92 gemäß der Erfindung
vor, in dem ein Autorennspiel enthalten ist. Wenn der Benutzer die
Mobilstation 920 dreht, um das Auto um eine Kurve zu lenken,
fährt das
Auto auf der Anzeige eine Kurve 923, allerdings nicht so
weit wie der Drehwinkel der Mobilstation bezüglich deren horizontaler Achse.
Das erfindungsgemäße Steuerverfahren
und die Vorrichtung erlauben folglich in bewegungsdefinierten Befehlen
ein gewisses Maß an
Untersteuern. Gleichermaßen
ist gemäß der Erfindung
auch ein Übersteuern
möglich,
d. h. das Auto macht eine stärkere
Biegung als der Winkel der Mobilstation bezüglich deren horizontaler Achse entspricht.
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12 stellt
ein Nutzungsszenario des erfindungsgemäßen Verfahrens und der Vorrichtung 93 gemäß der Erfindung
dar, in dem es um ein Boxspiel geht. Wenn der Benutzer die Mobilstation
vorwärts schiebt 931,
schlägt
der Boxer zu. Wenn der Benutzer die Mobilstation seitlich bewegt 932,
geht der Boxer zum anderen Ende des Bildschirms.
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Selbstverständlich ist
die Interpretation bewegungsdefinierter Eingaben an die Darsteller-Aktionen
in den Ausführungsbeispielen 90, 91, 92, 93 austauschbar,
und eine große
Zahl an Bewegungszuständen
der Mobilstation kann gemäß der Erfindung so
zugeordnet sein, dass sie unterschiedlichen Aktionen und Benutzereingaben
im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung entsprechen. Eine
einzelne bewegungsdefinierte Eingabe kann auch eine Gruppe von im
Spiel ausgeführten
Aktionen bezeichnen, wie etwa eine Schlagserie oder einen Sprungtritt durch
einen Kämpfer
oder einen anderen Darsteller. Dem entspricht eine Gruppe bewegungsdefinierter Eingaben,
die hintereinander oder sonst gemeinsam ausgeführt ebenfalls einer ganz bestimmten
Aktion im Spiel und/oder in der Unterhaltungsanwendung entsprechen
können.
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Die
Bewegung der Mobilstation soll Benutzereingaben durch Bewegungsführung bereitstellen, die
früher
mit anderen Computerspiel-Peripherien eingegeben wurden, etwa mit
Joysticks oder dergleichen. Es liegt im Geltungsbereich der Erfindung, dass
die Mobilstation als Lenkrad beispielsweise in Fahrzeug- oder Fahrten-bezogenen
Spielen fungiert, oder als Joystick in anderen Spielen, oder dass
sie allgemein einen Satz typischer Peripherie-Benutzereingaben auf
einen Satz bewegungsdefinierter Benutzereingaben reduziert, um Benutzersteuerungsbefehle
an das Spiel zu geben.
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In
einigen bevorzugten Ausführungsbeispielen
werden Eingabesätze über die
Computerperipherie kombiniert, und viele Permutationen können stattfinden.
Ein besonders wünschenswertes
Ausführungsbeispiel
integriert den Steuerrad-Eingabebefehlssatz,
d. h. die Mobilstation wird als Steuerrad verwendet und entsprechend
gedreht, und die Anzeige hält
die Sicht auf das Spiel für
die Betrachtung des Benutzers ortsfest.
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13 stellt
ein System 94 von Vorrichtungen dar, die mobile Spiele
gemäß der Erfindung
ausführen.
Mobile Stationen 943, 944, 945 sind so
angeordnet, dass sie über
das Funkkommunikations-Netzwerk 942 oder ein festes Kommunikationsnetzwerk 941 Verbindung
mit einem Netzwerk-Server 940 aufnehmen. In einigen Ausführungsbeispielen
wird der Netzwerk-Server vom Mobilfunkanbieter gehostet, der die
Mobilstationen 943, 944, 945 bedient.
In einigen Ausführungsbeispielen
wird der Netzwerk-Server von einem Fremdanbieter gehostet, der die
Kunden des Netzwerkbetreibers, der die Netzwerke 942 und 943 betreibt,
versorgt.
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Die
Kommunikationsverbindungen sind typischerweise GSM, H323, HTTP,
GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP, Teldesic, Inmarsat, Iridium, GPRS, CDMA
Data, WCDMA Data, HTTP, H323, SMS, MMS, Email LAN, TCP/IP, Imode,
Globalstar und/oder WLAN-fähige, und
der Server ist typischerweise HP-UX, Linux, Sun Solaris oder ein
PC-Server. Ein Spiel oder eine Unterhaltungsanwendung kann zwischen
dem Netzwerk-Server 940 und den mobilen Stationen 943, 944, 945 verteilt
sein, oder vollständig
auf dem Netzwerk-Server 940 abgelegt sein. Selbstverständlich können die
Mobilstationen 943, 944, 945 aneinander
auch über
die Kommunikationsnetzwerke 941, 942 anschließen, und
folglich kann in einigen Ausführungsbeispielen
ein Mehrteilnehmer-Spiel unter mehreren Mobilstationen und Servern 940 verteilt
sein.
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14 stellt
ein System 95 von Vorrichtungen dar, die gemäß der Erfindung
mobile Spiele ausführen.
Die mobilen Stationen 953, 954, 955 sind
so angeordnet, dass sie über
das Funkkommunikationsnetzwerk 952 oder ein festes Kommunikationsnetzwerk 951 an
einen Netzwerk-Server 950 angeschlossen sind. Zusätzlich zu
dem System 94 sind die Mobilstationen 953, 954, 955 so
angeordnet, dass sie lokal an andere Computervorrichtungen anschließen, wie
beispielsweise 956, 957, die Mobilstationen, PCs oder
andere Computervorrichtungen sein können. Die lokalen Verbindungen
können
beispielsweise mit einem WLAN-Anschluss, einem Bluetooth-Anschluss,
einem Infrarot-Anschluss, wie etwa einer IrDA-Verbindung, oder über ein
festes Verbindungskabel hergestellt werden.
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Ein
Mehrteilnehmer-Spiel kann unter allen Computervorrichtungen 950, 953, 954, 955, 956 und/oder 957 lokal
verteilt sein, oder über
ein drahtloses oder fest installiertes Kommunikationsnetzwerk, Telefonnetz
oder in einigen Ausführungsbeispielen über das
Internet.
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15 zeigt
eine Speichereinheit 96, die ein Softwareprogrammprodukt 960 für mobiles
Spielen gemäß der Erfindung
umfasst. Die Speichereinheit und/oder das Softwareprogrammprodukt 960 sind zur
Installation in einer Mobilstation angeordnet. Die Bewegungsdetektionssoftware 961 ist
so angeordnet, dass sie Signale von Sensoren erfasst, die den Bewegungszustand
der Mobilstation messen und kontrollieren.
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Die
Benutzereingabe-Detektionssoftware 962 ist so angeordnet,
dass sie bewegungsdefinierte Benutzereingaben von den erfassten
Bewegungssignalen entziffert und die entzifferten Benutzereingaben
als Benutzerbefehle an das Spiel oder die Unterhaltungsanwendung 963 weiterleitet.
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Der
Anzeige-Gerätetreiber 964 ist
auch dazu vorgesehen, erfasste Bewegungssignale zur Anzeige der
visuellen Ausgabe der Spiel- oder Unterhaltungsanwendung 963 auf
die für
den Benutzer angenehmste Art und Weise zu verwenden. Beispielsweise
ist in einigen Ausführungsbeispielen
der Anzeige-Gerätetreiber
dazu vorgesehen, die Sicht auf das angezeigte Spiel für die Betrachtung
des Benutzers ortsfest zu halten.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
ist das Softwareprogrammprodukt 960 dazu vorgesehen, einen
Anschluss mit dem Internet, einem Telefonnetz, dem Netzwerk-Server oder anderen
Computervorrichtungen herzustellen, um Spiele und/oder Unterhaltungsanwendungen
auszuführen,
die von anderen Computervorrichtungen gehostet oder von unterschiedlichen
Computervorrichtungen in einer verteilten Umgebung gemeinsam benutzt
werden.
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In
einigen Ausführungsbeispielen
ist das Spiel oder die Unterhaltungsanwendung so ausgeführt, dass
Mehrteilnehmer-Spielen über
lokale Kurzkommunikationsverbindungen mit anderen Mobilstationen
oder Computervorrichtungen oder über
ein Kommunikationsnetzwerk mit anderen Mobilstationen, Netzwerk-Servern
oder anderen Computervorrichtungen unterstützt wird.
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Das
Softwareprogrammprodukt und/oder die Speichereinheit ist in einigen
Ausführungsbeispielen kompatibel
mit GSM, H323, HTTP, GSM Data, IP-RAN, UMTS, WAP, Teldesic, Inmarsat,
Iridium, GPRS, CDMA Data, WCDMA Data, HTTP, H323, SMS, MMS, Email,
LAN, TCP/IP, Imode, Globalstar und/oder einer WLAN-fähigen Kommunikation.
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Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf die oben genannten Ausführungsbeispiele
erklärt, und
mehrere kommerzielle und industrielle Vorteile wurden aufgezeigt.
Die Verfahren und Anordnungen der Erfindung erlauben die Nutzung
der Bewegung der Vorrichtung selbst als eine Form der Benutzereingabe,
die die Notwendigkeit eigener Peripheriegeräte erspart, wie beispielsweise
Touchpads oder Joysticks. Außerdem
ist die Nutzung bewegungsgeführter
Darsteller in einem Spiel wesentlich schneller und ergonomischer
als deren Steuerung mittels Text- oder Sprachbefehlen, weshalb eine
schnellere und ergonomischere Steuerung vor allem von Action-Spielen
auf Mobilstationen möglich
ist.
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Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf die erwähnten Ausführungsbeispiele erklärt. Es versteht
sich jedoch von selbst, dass die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele
beschränkt
ist, sondern alle möglichen
Ausführungsbeispiele
umfasst, die im Geltungsbereich der Patentansprüche liegen.