DE602004012201T2 - Hubmast für einen Gabelstapler - Google Patents

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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Das Gebiet der Erfindung betrifft industrielle Gabelstapler, und insbesondere Teleskopmasten für derartige Stapler.
  • Bei einem Gabelstapler handelt es sich typischerweise um ein mit einer Batterie angetriebenes Fahrzeug, das eine Bedienpersonkabine mit Steuereinrichtungen aufweist, die die Bedienperson in die Lage versetzen, den Stapler anzutreiben und Materialien hochzuheben und sie rasch durch eine Fabrik oder ein Warenhaus zu transportieren. Ein aufrecht stehender Teleskopmast ist am Vorderende des Staplers angebracht und mit einem Schlitten oder Gabeln können zu tragende Materialien hochgehoben werden, indem der Teleskopmast in Aufwärtsrichtung ausgefahren wird.
  • Ein beispielhafter Gabelstapler ist in der US-A-4721187 offenbart und in 1 und 2 gezeigt. Er umfasst eine Bedienpersonkabine 10, eine Batterie 11 und Ausleger oder Basisbeine 12A und B. Ein Teleskopmast 20 aus drei Abschnitten ist an der Vorderseite des Staplers angebracht und umfasst einen Basisabschnitt 21 sowie zwei Teleskopabschnitte 22 und 23. Wie am besten aus 2 hervorgeht, ist der untere Teleskopabschnitt 22 (auf diesem Gebiet der Technik als "äußerer" Teleskopabschnitt bezeichnet) in den Basisabschnitt 21 gesteckt bzw. dort verschachtelt angeordnet und der höhere Teleskopabschnitt 23 (auf diesem Gebiet der Technik als "innerer" Teleskopabschnitt bezeichnet) ist einwärts vom äußeren Teleskopabschnitt 22 geschachtelt vorgesehen.
  • Ein Gabelschlitten 13 ist am inneren Teleskopabschnitt 23 gleitverschiebbar angebracht und wird darauf durch freie Schlittenhubzylinder 13A und B über Ketten 13C auf und ab bewegt, die über Riemenscheiben 13D verlaufen. Der äußere Teleskopabschnitt 22 wird relativ zu dem Basisabschnitt 21 durch einen Haupthubzylinder 22A bewegt, der auf halber Strecke zwischen den linken und rechten Mastabschnitten angeordnet ist. Hubketten (in 1 und 2 nicht gezeigt), die am Basisabschnitt 21 fest angebracht sind, erstrecken sich über Riemenscheiben an der Oberseite des äußeren Teleskopabschnitts 22 und sind am unteren Ende des inneren Teleskopabschnitts 23 fest angebracht und diese Ketten stellen eine gleichzeitige und koordinierte Bewegung des inneren Teleskopabschnitts 23 relativ zu dem äußeren Teleskopabschnitt 22 bereit. Eine Betätigung des Haupthubzylinders 22A unter Verwendung von Steuereinrichtungen in der Bedienpersonkabine 10 erlaubt es dadurch, die beiden Teleskopabschnitte 22 und 23 auszufahren und einzuziehen. Eine Betätigung der freien Schlittenhubzylinder 13A und B, ausgehend von der Bedienpersonkabine 10, steuert außerdem die genaue Höhe des Gabelschlittens 13.
  • Diese Mastelemente plus die zugeordneten Hydraulikschläuche und elektrischen Kabel stellen Hindernisse dar, die das Sichtfeld der Bedienperson einschränken, wenn diese nach vorne auf die Gabeln aus der Bedienpersonkabine 10 herausschaut. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Mast abgesenkt ist und sämtliche Zylinder 22A, 13A und 13B direkt vor der Bedienperson zu liegen kommen.
  • Es sind etliche Bemühungen unternommen worden, das Sichtfeld der Bedienperson zu verbessern, wenn diese nach vorne durch den Mast blickt bzw. schaut. Diese umfassen ein Verkürzen der Haupthubzylinder, wie in den US-Patenten Nrn. 4191276 und 4261438 offenbart, so dass durch diese nicht die Sicht behindert wird, wenn der Mast abgesenkt wird, ein Verschieben der Position des Haupthubzylinders zu einer Seite hin, wie im US-Patent Nr. 4355703 offenbart, ein Verschieben der Position des einzigen Haupthubzylinders zu einer Seite hin und ein Verschieben eines einzigen freien Schlittenhubzylinders zur anderen Seite hin, wie im US-Patent Nr. 4506764 offenbart, und ein Verschieben der Position der beiden freien Schlittenhubzylinder in Positionen näher an den Mastständern zur Verbesserung der Sicht, wie in den US-Patenten Nrn. 4369861 , 4365693 , 4030568 und 4441585 erläutert. Noch ein weiterer, im US-Patent Nr. 4585093 offenbarter Ansatz besteht darin, die beiden freien Schlittenhubzylinder im Wesentlichen hinter die Mastständer zu positionieren und zwei Haupthubzylinder bereitzustellen, die sich ebenfalls hinter den jeweiligen Mastständern befinden. Dies wird im US-Patent Nr. 6505710 noch einen Schritt weitergeführt, demnach die beiden Haupthubzylinder in den Basisabschnitt des Mastes geformt sind.
  • Eine signifikante Beschränkung bezüglich der Konstruktion der Gabelstaplermaststruktur betrifft deren Abmessung von vorne nach hinten. Die Länge eines Gabelstaplers stellt eine sehr wesentliche Eigenschaft dar, weil der Drehradius in direkter Beziehung zur Länge steht. Die Produktivität eines Staplers und einer Bedienperson ist direkt abhängig vom Drehradius, weil in den engen Grenzen von Fabriken und Warenhäusern ein kleiner Drehradius zu einem geringeren Vorwärts- und Rückwärtsbugsieren des Staplers führt. Die Verkürzung der Länge des Staplers um ein oder mehrere Inch hat deshalb eine deutliche wirtschaftliche Bedeutung.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen Teleskopmast für einen Gabelstapler, bei dem die Mastelemente und zugeordneten Hubelemente so angeordnet sind, dass das Sichtfeld der Bedienperson maximal ist, wenn diese nach vorne aus der Bedienpersonkabine herausschaut. Insbesondere umfasst der Mast: Einen Basisabschnitt mit einem Paar beabstandeter aufrechter Basisschienenelemente, die an dem Gabelstapler angebracht sind; einen äußeren Teleskopabschnitt mit einem Paar beabstandeter aufrechter mittlerer Schienenelemente, die an dem Paar von Basisschienenelementen gleitbeweglich angebracht und seitlich einwärts davon angeordnet sind; einen inneren Teleskopabschnitt mit einem Paar beabstandeter aufrechter oberer Schienenelemente, die an dem Paar mittlerer Schienenelemente gleitbeweglich angebracht und seitlich einwärts davon angeordnet sind; ein Paar von Hubkettenriemenscheiben, die am oberen Ende jedes mittleren Schienenelements angebracht und vollständig vor den oberen Schienenelementen angeordnet sind; ein Paar von Hubketten, von denen eine über jeder der Hubkettenriemenscheiben angeordnet ist und ein Ende aufweist, das mit dem Basisschienenelement verbunden ist, und ein zweites Ende, das mit dem oberen Schienenelement verbunden ist; und ein Paar von Haupthubzylindern, die zwischen dem Basisabschnitt und dem äußeren Teleskopabschnitt in Verbindung gebracht und hinter den beiden Mastsäulen angeordnet sind, die durch die Mastabschnitte gebildet sind, wobei die Haupthubzylinder zum Ausfahren des Masts in Aufwärtsrichtung sind durch Gleitverschieben des äußeren Teleskopabschnitts in Bezug auf den Basisabschnitt betätigbar.
  • Eine allgemeine Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Sichtfeld einer Bedienperson maximal zu gestalten, wenn diese nach vorne durch den Mast aus der Bedienpersonkabine herausschaut. Durch verschachteltes Anordnen der mittleren Schie nenelemente in den Basisschienenelementen und Anbringen der Hubkettenriemenscheiben vor den oberen Schienenelementen werden die beiden störenden Profile der Mastsäulen minimal gehalten, wenn die Bedienperson aus ihrer Kabine herausschaut.
  • Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft die Anordnung der Haupthubzylinder und eines Paars freier Hubzylinder. Die freien Hubzylinder sind an den oberen Schienenelementen angebracht und im Wesentlichen hinter den Mastsäulen sowie seitlich einwärts von den Haupthubzylindern angeordnet. Eine Betätigung der freien Hubzylinder führt zu einem Anheben und Absenken eines Schlittens, der am inneren Teleskopabschnitt gleitbeweglich angebracht ist. Die seitliche Positionierung der freien Hubzylinder verläuft asymmetrisch unter Bezug auf die Staplermittenlinie, um Spielraum für eine Schlauchriemenscheibe bereitzustellen, die der linke Zylinder trägt, ohne die Sicht der Bedienperson zu verringern.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines typischen Gabelstaplers gemäß dem Stand der Technik;
  • 2 zeigt eine Querschnittsansicht durch den Mast des Gabelstaplers in 1 gemäß dem Stand der Technik;
  • 3 zeigt eine Seitenaufrissansicht eines Gabelstaplers, der die vorliegende Erfindung nutzt;
  • 4A und 4B zeigen perspektivische Ansichten der Maststruktur des Gabelstaplers von 3;
  • 5A, 5B und 5C zeigen perspektivische Ansichten des jeweiligen Basisabschnitts, des äußeren Teleskopabschnitts und des inneren Teleskopabschnitts der Maststruktur von 4;
  • 6 zeigt eine Teildraufsicht auf den Gabelstapler von 3 von oben unter Darstellung der Anordnung der Mastelemente in Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
  • 7 zeigt eine Draufsicht des Gabelstaplers von 3 mit Sichtlinien, die das Sichtfeld der Bedienperson durch die Maststruktur anzeigen;
  • 8 zeigt eine perspektivische Ansicht des inneren Teleskopabschnitts, der an freien Hubzylindern angebracht ist; und
  • 9 zeigt eine perspektivische Teilansicht des inneren Teleskopabschnitts mit einem gleitbeweglich angebrachten Gabelschlitten.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Wie insbesondere in 3 gezeigt, umfasst ein Gabelstapler, der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung umfasst, eine Antriebseinheit 110 mit einer Bedienpersonkabine 112, die hinten angeordnet ist, und ein Batterieabteil 114, das am vorderen Ende angebracht ist. Die Batterie führt einem (nicht gezeigten) Traktionsmotorantrieb Strom zu, der ein lenkbares Antriebsrad 116 in Drehung versetzt, um den Gabelstapler vorzutreiben und zu lenken. Ein Paar seitlich beabstandeter Basisbeine 118 steht in indirekter Verbindung mit und erstre cken sich vor der Antriebseinheit 110 und jedes Basisbein umfasst Räder 120, die den Stapler tragen.
  • Ein Mast 122 steht mit dem Vorderende der Antriebseinheit 110 in Verbindung und erstreckt sich vertikal aufwärts ausgehend von dort. Der Mast 122 trägt einen Gabelschlitten 124, der auf unterschiedliche Höhen angehoben werden kann, wie nachfolgend im Einzelnen erläutert. Der Mast 122 besteht aus drei Teleskopabschnitten (vorliegend auch als teleskopische Abschnitte bezeichnet), die am besten aus 4A und 4B hervorgehen. Diese umfassen einen Basisabschnitt 126, einen äußeren Teleskopabschnitt 128 und einen inneren Teleskopabschnitt 130. An den Abschnitten 126, 128 und 130 angebrachte Rollen versetzen diese Abschnitte in die Lage, sich relativ zueinander gleitend zu verschieben, damit der Mast angehoben und abgesenkt werden kann. Diese Mastelemente bilden zwei beabstandete Mastsäulen, die die Sicht der Bedienperson stören, wenn diese aus der Bedienpersonkabine heraus nach vorne blickt. Eine Aufgabe dieser Konstruktion besteht darin, das Profil dieser Mastsäulen und der zugeordneten Mastelemente zu reduzieren, um das Vorwärtsblickfeld der Bedienperson maximal zu gestalten.
  • Wie am besten aus 5A hervorgeht, besteht der Basisabschnitt 126 aus einem Paar von beabstandeten Basisschienenelementen 132 und 134, die mit einander an ihren unteren Enden durch eine Basisschwelle 136 und an ihren oberen Enden durch ein Paar von Schwellen 138 und 140 verbunden sind. Die Schwellen 138 und 140 umfassen einen Satz von Aufsätzen, die die gewünschte strukturelle Festigkeit bereitstellen, und die unter einem Winkel ausgerichtet sind, der die Störung der Sicht der Bedienperson minimal macht. Die Schwelle 140 dient auch als Träger für ein Schutzdach 142 (siehe 3) über der Bedienperson. Die Basisschwelle 136 ist an der Vorderseite der Antriebseinheit 110 angebracht und dient als Mittel zum Festlegen der Maststruktur an der Antriebseinheit 110.
  • Insbesondere unter Bezug auf 5B besteht das Außenteleskop 128 aus einem Paar beabstandeter, hoch stehender mittlerer Schienen 144 und 146, die an ihren unteren Enden durch eine untere Schwelle 148 in Verbindung stehen. Die obere Schwelle 150 erstreckt sich nach hinten ausgehend von den oberen Enden der mittleren Schienen 144 und 146 und daraufhin seitlich über den Raum zwischen den mittleren Schienen 144 und 146, um ihre Parallelausrichtung aufrecht zu erhalten. Die sich nach hinten erstreckenden Abschnitte der Schwelle 150 stellen außerdem einen Verbindungspunkt für ein Paar von Haupthubzylindern bereit, die nachfolgend näher erläutert sind.
  • Insbesondere unter Bezug auf 5C und 8 besteht der innere Teleskopabschnitt 130 aus einem Paar beabstandeter, hoch stehender oberer Schienen 152 und 154, die an ihren unteren Enden durch eine untere Schwelle 156 in Verbindung stehen und an ihren oberen Enden durch eine obere Schwelle 158. Die obere Schwelle 158 erstreckt sich nach hinten und stellt eine horizontale Plattform bereit, die Öffnungen aufweist, wodurch sich die oberen Enden eines Paars freier Hubzylinder 160 und 162 darin erstrecken können. Die unteren Enden der freien Zylinder 160 und 162 tragen Ösen 164 und 166, die sich nach hinten ausgehend von den oberen Schienen 154 und 152 benachbart zu der unteren Schwelle 156 erstrecken. Die oberen Zylinderenden stehen mit einem hinteren Flansch 202 der oberen Schienen 152 und 154 in der Nähe deren oberen Enden in Verbindung. Wie nachfolgend näher erläutert, werden die freien Hubzylinder 160 und 162 in Reaktion auf Befehle von der Be dienperson hydraulisch betätigt, um Stangen 168 und 170 einzufahren und auszufahren, um den Gabelschlitten 124 anzuheben und abzusenken, der an den oberen Schienen 152 und 154 gleitbeweglich angebracht ist.
  • Wie insbesondere aus 8 und 9 hervorgeht, sind freie Hubkettenriemenscheiben 171 und 173 an den oberen Enden der jeweiligen freien Hubzylinderstangen 168 und 170 angebracht. Freie Hubketten 175 und 177 erstrecken sich über die jeweiligen Riemenscheiben 171 und 173 und ein Ende jeder Kette ist an der Rückseite der jeweiligen freien Hubzylinder 160 und 162 verankert. Das andere Ende jeder freien Hubkette hängt von der Vorderseite ihrer jeweiligen Zylinder 160 und 162 herunter und ist an der Rückseite des Gabelschlittens 124 angebracht. Wenn die Stangen 168 und 170 der freien Hubzylinder 160 und 162 ausgefahren werden, bewegen sich die Riemenscheiben 171 und 173 nach oben und die Vorderenden der Ketten 175 und 177 werden um ein entsprechendes Ausmaß angehoben, um den Gabelschlitten 124 nach oben auf den inneren Teleskopabschnitt 130 gleitend zu bewegen.
  • Wie in 9 gezeigt, erfordert der Hubschlitten 124 Hydraulikschläuche und ein Kabel 179, um einen darin angebrachten Einzieh-Reichweitenmechanismus zu betätigen. Diese Schläuche und das Kabel 179 erstrecken sich über eine Schlauchriemenscheibe 181, die über der Kettenriemenscheibe 171 auf dem linken freien Hubzylinder 160 angebracht ist. Ein Ende jedes Schlauchs und Kabels 179 ist auf der Rückseite der freien Hubzylinder 160 verankert und das andere Ende steht in Verbindung mit den hydraulischen und elektrischen Kreisen in dem Gabelschlitten 124.
  • Wie am besten aus 4A und 4B hervorgeht, wird die Teleskopmaststruktur durch ein Paar von Haupthubzylindern 172 und 174 angehoben und abgesenkt. Die unteren Enden der Zylinder 172 und 174 sind an dem Basisabschnitt 126 benachbart zu jedem Ende der Basisschwelle 136 fixiert. Stangen 176 und 178 erstrecken sich aufwärts von jeweiligen Haupthubzylindern 172 und 174 und sind an der oberen Schwelle 150 auf dem äußeren Teleskopabschnitt 128 fixiert. Wenn die Hubzylinder 172 und 174 in Reaktion auf Befehle von der Bedienperson hydraulisch betätigt werden, wird der äußere Teleskopabschnitt 128 relativ zum Basisabschnitt 126 angehoben und abgesenkt, um den Mast auszufahren und einzuziehen.
  • Wie am besten aus 5B hervorgeht, betätigt die Teleskopbewegung des äußeren Teleskopabschnitts 128 in Reaktion auf eine Betätigung der Haupthubzylinder 172 und 174 außerdem den inneren Teleskopabschnitt 130 über ein Paar von Hubketten 180 und 182. Die Hubketten 180 und 182 sind durch Riemenscheiben 184 und 186 getragen, die an den oberen Enden jeweiliger mittlerer Schienen 144 und 146 angebracht sind, wobei ihre Drehachsen in die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ausgerichtet sind. Ein Außenbordende 188 jeder Hubkette 180 und 182 ist mit dem inneren Teleskopabschnitt 130 verbunden, und ein Innenbordende 190 jeder Hubkette 180 und 182 ist mit dem Basisabschnitt 126 verbunden. Wenn der äußere Teleskopabschnitt 128 durch die Haupthubzylinder 172 und 174 teleskopisch aufwärts bewegt wird, werden die Riemenscheiben 184 und 186 damit nach oben angehoben und die Außenbordenden 188 der Hubketten 180 und 182 werden ebenfalls angehoben bzw. werden teleskopisch aufwärts bewegt, um den inneren Teleskopabschnitt 130 anzuheben. Die inneren und äußeren Teleskopabschnitte 130 und 128 gleiten dadurch im Gleichklang, wenn die Haupthubzy linder 172 und 174 zum Ausfahren und Einziehen des Masts betätigt werden.
  • Wie insbesondere aus 6 hervorgeht, sind die Form und Position der oberen Mastbaugruppenelemente dazu ausgelegt, das Sichtfeld der Bedienperson maximal zu gestalten, wenn diese durch den Mast nach vorne schaut. Was die linke Mastsäule betrifft, schließt die C-förmige Basisschiene 134, die durch einen Steg sowie vordere und hintere Flansche gebildet ist, im Wesentlichen die I-förmige mittlere Schiene 146 ein, die darin eingeschlossen bzw. verschachtelt ist. Die I-förmige mittlere Schiene 146 besitzt einen Steg mit einem vorderen und einem hinteren Flansch. Die I-förmige obere Schiene 154, die durch einen Steg sowie vordere und hintere Flansche gebildet ist, befindet sich unmittelbar innerbords der Basisschiene 134 und ihre jeweiligen hinteren Flansche 200 und 202 fluchten im Wesentlichen. Die Hubkettenriemenscheibe 186 ist in dem Steg 204 der mittleren Schiene 146 angebracht und vor der oberen Schiene 154 angeordnet. Der resultierende Aufbau der Mastelemente ist in seitlicher Richtung kompakt, ohne den Stapler in der Vor-/Rückwärtsrichtung zu verlängern. Die rechte Seite des Masts stellt ein Spiegelbild der linken Seite dar, obwohl andere Elemente, die nunmehr erläutert werden, nicht notwendigerweise symmetrisch angeordnet sein brauchen. Zusätzlich zu der kompakten Anordnung von Elementen stellen die linken und rechten Mastsäulen einen Schutz für die Hubketten 180 und 182 bereit.
  • Weiterhin unter Bezug auf 6 sind die übrigen Elemente des Masts so angeordnet, dass sie das Sichtfeld der Bedienperson maximal gestalten. Die Haupthubzylinder 172 und 174 sind direkt hinter den jeweiligen Basisschienen 134 und 132 angeordnet. Durch Verwendung von zwei Haupthubzylindern 172 und 174 anstelle von einem können ihre Durchmesser derart verringert sein, dass sie die Staplerlänge nicht signifikant verlängern, wenn sie hinter den Mast bewegt werden. Der rechte freie Hubzylinder 162 ist direkt hinter der oberen Schiene 152 derart angeordnet, dass die Seitenabmessung der rechten Mastsäule vergrößert ist. Andererseits kommt der linke freie Hubzylinder 160 hinter sowie innerbords des hinteren Flansches 202 der oberen Schiene 154 zu liegen. Diese Anordnung erlaubt es dem freien Hubzylinder 160, ungefähr 0,25 Inch in Vorwärtsrichtung derart bewegt zu werden, dass die viel größere Schlauchriemenscheibe 181, die die Schläuche und das Kabel 179 trägt, nach vorne in den Blick-"Schatten" der linken Mastsäule bewegt werden kann.
  • Eine weitere Unsymmetrie zwischen der rechten Mastsäule und der linken Mastsäule betrifft einen Satz von Schlauchriemenscheiben 205, die hinter der linken Mastsäule angeordnet sind, und zwar zwischen dem Haupthubzylinder 172 und dem freien Hubzylinder 160. Wie in 5B gezeigt, sind diese Riemenscheiben 205 so angebracht, dass sie eine Stütze 207 tragen, die sich nach unten ausgehend von der oberen Schwelle 150 auf den äußeren Teleskopabschnitt 128 erstreckt. Die Schläuche, die diese Riemenscheiben 205 tragen, hängen durch die vergrößerte Höhe des äußeren Teleskops nach unten und kommen seitlich im Blickschatten der linken Mastsäule derart zu liegen, dass sie keine zusätzliche Sichtstörung für die Bedienperson darstellen. Wie nachfolgend erläutert, sorgt diese symmetrische Anordnung der linken und rechten Mastsäulen für ein maximales Blickfeld bzw. Sichtfeld für eine Bedienperson, die rechts von den zentralen vorderen und hinteren Achsen 208 des in 7 gezeigten Gabelstaplers positioniert ist.
  • Insbesondere unter Bezug auf 7 vermag eine Bedienperson, die in der Bedienpersonkabine positioniert ist, eine Anzahl unterschiedlicher Positionen einzunehmen, die unterschiedliche Sichtfelder bereitstellen, wenn nach vorne durch den Mast geblickt wird. Wenn die Bedienperson eine zentrierte vordere Haltung einnimmt, geht ihr Sichtfeld aus vom Punkt 206, der in der Nähe der vorderen und hinteren Mittenachsen 208 des Gabelstaplers zu liegen kommt. Zwei Bereiche 210 und 212 sind durch die linken und rechten Mastsäulen sichtblockiert, wenn sich die Bedienperson in dieser Position befindet.
  • Die Bedienperson kann auch eine rechte vordere Position einnehmen, in der ihr Sichtfeld von einem Punkt 214 weit rechts von der Mittenachse 208 ausgeht. Zwei Bereich 216 und 218 sind von einer Sicht durch die linken und rechten Mastsäulen blockiert, wenn sich die Bedienperson in dieser Position befindet. Durch Verschieben zwischen diesen beiden Bedienpersonpositionen erstreckt sich das Vorwärtssichtfeld zu sämtlichen mit Ausnahme von zwei dreieckigen Bereichen 220 und 222. Besonders wichtig ist, dass die Gabeln 224 vollständig im Blickbereich liegen, und zwar ebenso wie die Enden der beiden Basisbeine 118. Diese erweiterte Sichtfeld erleichtert das Fahren des Staplers an engen Orten und das Platzieren von Ladungen auf den Gabeln 224.
  • Zusammenfassend umfasst ein Mast einen Basisabschnitt, einen äußeren Teleskopabschnitt und einen inneren Teleskopabschnitt, die durch ein Paar von Haupthubzylindern angehoben und abgesenkt werden. Ein Gabelschlitten ist gleitbeweglich an dem inneren Teleskopabschnitt angebracht und wird darauf durch ein Paar freie Hubzylinder angehoben und abgesenkt. Die Mastelemente sind so angeordnet, dass sie zwei Mastsäulen bilden, die eine minimale Störung für das Sichtfeld einer Be dienperson des Staplers erzeugen, wenn diese durch den Mast nach vorne schaut bzw. blickt.

Claims (10)

  1. Mast (122) für einen Gabelstapler, aufweisend: Einen Basisabschnitt (126) mit einem Paar von beabstandeten aufrechten Basisschienenelementen (132, 134), die angebracht sind an und in Verwendung des Gabelstaplers angeordnet sind vor der Gabelstaplerbedienpersonkabine; einen äußeren teleskopischen Abschnitt (128) mit einem Paar von beabstandeten aufrechten mittleren Schienenelementen (144, 146), die an dem Paar von Basisschienenelementen (132, 134) gleitbeweglich angebracht und seitlich einwärts von diesen angeordnet sind; einen inneren teleskopischen Abschnitt (130) mit einem Paar von beabstandeten aufrechten oberen Schienenelementen (152, 154), die an dem Paar mittlerer Schienenelemente (144, 146) gleitbeweglich angebracht und seitlich einwärts von diesen angeordnet sind; ein Paar von Hubkettenriemenscheiben (184, 186), von denen eine am oberen Ende von jedem mittleren Schienenelement (144, 146) angebracht ist; ein Paar von Hubketten (180, 182), die über jeder der Hubkettenriemenscheiben (184, 186) angebracht ist und ein Ende aufweisen, das mit dem Basisschienenelement (132, 134) verbunden ist, und ein zweites Ende, das mit dem oberen Schienenelement (152, 154) verbunden ist; und ein Paar von Haupthubzylindern (172, 174), die zwischen dem Basisabschnitt (126) und dem äußeren teleskopischen Abschnitt (128) in Verbindung gebracht und betätigbar sind, um den Mast (122) durch Gleitbewegen des äußeren teleskopischen Abschnitts (128) unter Bezug auf den Basisabschnitt (126) nach oben zu verlängern; dadurch gekennzeichnet, dass jede der Hubkettenriemenscheiben (184, 186) vollständig vor den oberen Schienenelementen (152, 154) des inneren teleskopischen Abschnitts (130) angeordnet ist.
  2. Mast nach Anspruch 1, wobei jeder Haupthubzylinder (160, 162) hinter einem der jeweiligen Basisschienenelemente (132, 134) angeordnet ist.
  3. Mast nach Anspruch 1, aufweisend: Einen Schlitten (124), der an dem inneren teleskopischen Abschnitt (130) gleitbeweglich angebracht ist; und ein Paar von freien Hubzylindern (160, 162), die an dem inneren teleskopischen Abschnitt (130) angebracht und betätigbar sind, um den Schlitten (124) am inneren teleskopischen Abschnitt (130) gleitend auf und ab zu bewegen, wobei die freien Hubzylinder (160, 162) auf der Rückseite des inneren teleskopischen Abschnitts (130) angeordnet sind.
  4. Mast nach Anspruch 3, wobei einer der freien Hubzylinder (168) mit einem der oberen Schienenelemente (154) verbunden sowie im Wesentlichen seitlich mit diesem ausgerichtet ist, und wobei der andere freie Hubzylinder (170) mit dem anderen oberen Schienenelement (152) verbunden und seitlich innerhalb des anderen oberen Schienenelements (154) ausgerichtet ist.
  5. Mast nach Anspruch 4, wobei die freien Hubzylinder (160, 162) jeweils eine Stange (168, 170) mit einer Kettenriemenscheibe (171, 173) aufweisen, die an seinem Ende angebracht ist, und ein Paar von freien Hubzylindern (175, 177) sich über die jeweiligen Kettenriemenscheiben (171, 173) erstrecken und mit dem Schlitten (124) verbunden sind.
  6. Mast nach Anspruch 5, wobei eine Schlauchriemenscheibe (181) an dem Ende der Stange angebracht ist, die dem anderen freien Hubzylinder (162) zugeordnet ist, und wobei sich Schläuche über die Schlauchriemenscheibe (181) erstrecken und mit dem Schlitten (124) in Verbindung stehen.
  7. Mast nach Anspruch 4, wobei eine Schlauchriemenscheibe (181) an dem oberen Ende des äußeren teleskopischen Abschnitts (128) angebracht ist, wobei die Schlauchriemenscheibe (181) seitlich zwischen einem der Haupthubzylinder (172, 174) und dem anderen der freien Hubzylinder (160, 162) seitlich ausgerichtet und hinter dem mittleren Schienenelement (144, 146) des anderen teleskopischen Abschnitts (128) angeordnet ist.
  8. Mast nach Anspruch 1, wobei die Basisschienenelemente (132, 134) jeweils einen C-förmigen Querschnitt aufweisen, der durch eine Rippe sowie vordere und hintere Flansche gebildet ist, wobei die mittleren Schienenelemente (144, 146) jeweils einen I-förmigen Querschnitt aufweisen, der seitlich innerhalb der Basisschienenelementrippe und zwischen den Basisschienenelementflanschen angeordnet ist; und wobei die oberen Schienenelemente (152, 164) jeweils einen I-förmigen Querschnitt aufweisen, der durch eine Rippe sowie vordere und hintere Flansche gebildet ist, wobei die oberen Schienenelemente (152, 154) jeweils seitlich innerhalb von sowohl der Basisschienenelemente (132, 134) wie der mittleren Schienenelement (144, 146) angeordnet sind, wobei ihre hinte ren Flansche mit den hinteren Flanschen der Basisschienenelemente (132, 134) fluchten.
  9. Mast nach Anspruch 8, wobei sich jede Hubkettenriemenscheibe (184, 186) durch den Rippenabschnitt des mittleren Schienenelements (144, 146) erstreckt, an dem sie angebracht ist.
  10. Mast nach Anspruch 1, wobei jedes mittlere Schienenelement (144, 146) einen Rippenabschnitt und einen vorderen Flansch aufweist; wobei das obere Schienenelement (152, 154) eine Rippe und einen vorderen Flansch aufweist; und wobei die Hubkettenriemenscheiben (184, 186) in Öffnungen des Rippenabschnitts von jedem jeweiligen mittleren Schienenelement (144, 146) drehbar angebracht sind, wobei ihre Drehachsen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung verlaufen, und wobei die Hubkettenriemenscheiben (184, 186) zwischen den vorderen Flanschen des mittleren Schienenelements (144, 146) und dem oberen Schienenelement (152, 154) zu liegen kommen.
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