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Die
Erfindung betrifft neue Polymere, ein Verfahren zur Herstellung
dieser Polymerer und die Verwendung dieser Polymeren.
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Die
WO 01/57050 offenbart ein
telomeres Copolymeres, das einen zentralen Block der Formel -PO
2X-[CHRCHR'PO
2X]n- umfasst,
und es wird ein Telomeres gebildet durch Addition eines Monomeren
an beiden Seiten dieses zentralen Blockes.
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Die
Erfindung stellt daher ein Polymeres der Formel (I) bereit
worin
R und R' jeweils
unabhängig
ausgewählt
sind unter Wasserstoff, einer Hydroxygruppe, einer Carboxygruppe,
einer Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe, oder einer Hydroxy- oder
Carboxy-substituierten Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe, mit der
Maßgabe,
dass R und R' zusammen
eine Gesamtzahl von weniger als 23 Kohlenstoffatomen aufweisen und
n größer als
1 ist;
X ist Wasserstoff oder ein Kation oder eine Alkylgruppe;
einer
der Reste R
2, R
3,
R
4, R
5 ist eine
Phosphonat- oder Sulfonatgruppe, und die restlichen von R
2, R
3, R
4,
R
5 sind jeweils unabhängig ausgewählt unter Wasserstoff, Alkyl,
Aryl, Alkaryl, Alkoxy, Hydroxy, Hydroxy- oder Carboxy-substituiertem Alkyl,
Phosphonat- oder Sulfonatgruppen, und a ist eine Zahl von 1 bis
5;
R
6, R
7,
R
8, R
9 sind jeweils
unabhängig
ausgewählt
unter Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkaryl, Hydroxy, Alkoxy, Hydroxy-
oder Carboxy-substituierten Alkyl- oder Carboxygruppen, und b ist
eine Zahl von 5 bis 200.
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Weiterhin
bereitgestellt wird ein Polymeres der Formel (V)
worin R und R' jeweils unabhängig ausgewählt sind
unter Wasserstoff, einer Hydroxygruppe, einer Carboxygruppe, einer
Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe, oder einer Hydroxy- oder Carboxy-substituierten
Alkyl-, Aryl- oder Alkarylgruppe, mit der Maßgabe, dass R und R' zusammen eine Gesamtzahl
von weniger als 23 Kohlenstoffatomen aufweisen und n größer als
1 ist;
X ist Wasserstoff oder ein Kation oder eine Alkylgruppe;
R
2, R
3, R
4,
R
5 sind jeweils unabhängig ausgewählt unter Wasserstoff, Alkyl,
Aryl, Alkaryl, Alkoxy, Hydroxy, Hydroxy- oder Carboxy-substituiertem
Alkyl, Phosphonat- oder Sulfonatgruppen, und a ist eine Zahl von
1 bis 5;
R
6, R
7,
R
8, R
9 sind jeweils
unabhängig
ausgewählt
unter Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkaryl, Hydroxy, Alkoxy, Hydroxy-
oder Carboxy-substituierten Alkyl-, Sulfonat- oder Carboxygruppen, und b ist eine
Zahl von 5 bis 200.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung
des Polymeren der Formel (I) oder der Formel (V), wobei das Verfahren
die Reaktion umfasst von:
1) einer Verbindung der Formel (II)
worin R, R', n und X die gleiche
Bedeutung haben wie in der Formel (I) bzw. (V); mit 2) einem Monomeren
der Formel (III)
in Gegenwart eines Initiators;
und nachfolgend die Umsetzung des Reaktionsproduktes von 1) und
2) mit einem weiteren Monomeren der Formel (IV)
worin R
2,
R
3, R
4, R
5, R
6, R
7,
R
8 und R
9 die gleiche
Bedeutung haben wie in der Formel (I) bzw. (V).
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Das
Monomere (III) ist vorzugsweise aus der Gruppe ausgewählt, bestehend
aus Vinylphosphonsäure (VPA),
Vinyliden-1,1-Diphosphonsäure
(VDPA) und Vinylsulfonsäure
(VSA).
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Der
Initiator ist vorzugsweise Natriumpersulfat (Na2S2O8). Alternativ
dazu kann der Initiator Wasserstoffperoxid, eine Azoverbindung,
wie Azo-bis-isobutyronitril,
ein organisches Peroxid oder eine Quelle von ultravioletter oder
ionisierender Strahlung sein.
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Das
Monomere (IV) ist vorzugsweise eine ungesättigte Carbonsäure wie
Acrylsäure.
Alternativ dazu können
andere ungesättigte
Monocarbonsäuren
oder Dicarbonsäuren
verwendet werden (wie Methacrylsäure,
Fumarsäure,
Maleinsäure,
Itaconsäure,
Aconitsäure,
Mesaconsäure,
Citraconsäure,
Crotonsäure,
Isocrotonsäure,
Angelicasäure,
Tiglinsäure
und deren wasserlösliche
Salze).
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Die
Reaktion kann bei einer Temperatur von 60 bis 110°C durchgeführt werden.
Vorzugsweise wird die Reaktion bei einer Temperatur von etwa 95°C durchgeführt.
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Nach
der vorliegenden Erfindung hergestellte Polymere können zur
Inhibierung von Ablagerungen in einem wässrigen System verwendet werden,
zum Beispiel in Boilern, Kühlsystemen,
Entsalzungsanlagen, geothermischen Wässern und Erdölfeld-Salzlösung.
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Nach
der vorliegenden Erfindung hergestellte Polymere können in
funktionellen Flüssigkeiten
auf wässriger
Basis wie hydraulischen Flüssigkeiten,
Gleitmitteln, Schneidflüssigkeiten
und Erdölfeld-Bohrspülschlämmen verwendet
werden.
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Insbesondere
können
nach der vorliegenden Erfindung hergestellte Polymere bei der Auspreßbehandlung
von Erdöl-Bohrlöchern verwendet
werden. Sie sind besonders wirksam bei der Inhibierung der Bildung
von Bariumsulfat-Ablagerungen
und/oder Calciumcarbonat-Ablagerungen in Erdölfeldern. Beispielsweise wird
das Loch in Ölbohrlöchern normalerweise
mit einem wässrigen
oberflächenaktiven
Mittel ausgespült, um
eine wasserbenetzbare Oberfläche
zu erhalten, und wird dann anschließend mit einer Lösung des
Inhibitors imprägniert.
Dann werden Calciumsalze in situ gebildet, entweder durch Calcium
in der Gesteinsformation (wenn letztere Kalkstein enthält) oder
durch vorherige oder spätere
Behandlung des Loches mit einer wässrigen Lösung eines Calciumsalzes (wenn
die Gesteinsformation Sandstein enthält).
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Wirksame
Konzentrationen liegen typisch im Bereich von 1 bis 200 ppm. Zum
Beispiel können
1,5 bis 20 ppm, bevorzugter 2 bis 10 ppm einen nützlichen Korrosionsschutz ergeben.
Allerdings sind für
einen vorbeugenden Schutz gegen Ablagerungen in einem Ölfeld, in
dem Bariumsulfat ein Problem ist, Konzentrationen im Bereich von
5 bis 500 ppm, speziell 8 bis 25 ppm, z. B. 10 bis 20 ppm bevorzugt.
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Die
Polymeren der vorliegenden Erfindung können in Kombination miteinander
und/oder in Verbindung mit anderen Wasserbehandlungsmitteln verwendet
werden, einschließlich:
oberflächenaktive
Mittel (z. B. C10-20-Alkylbenzolsulfonate,
C10-20-Olefinsulfonate, C10-20-Alkylsulfate,
C10-20-Alkyl-1 bis 15 Mol-Ethersulfate, C10-20-Paraffinsulfonate, C10-20-Seifen,
C10-20-Alkylphenolsulfate, Sulfosuccinate,
Sulfosuccinamate, Ligninsulfonate, Fettsäureestersulfonate, C10-20-Alkylphenolethersulfate,
C10-20-Alkylethanolamidsulfate, C10-20-alpha-Sulfofettsäuresalze, C10-20-Acylsarcosinate,
Isethionate, C10-20-Acyltauride, C10-20-Alkylhydrogenphosphate), nicht-ionische
oberflächenaktive
Mittel (z. B. ethoxylierte natürliche
oder synthetische Fettsäuren,
Ethoxy/Propylenoxy-Blockcopolymere, ethoxylierte Fettsäureamide,
Mono- oder Dialkanolamide, Aminoxide und C10-20-Acylsorbitan- und/oder
-glycerylethoxylate), amphotere oberflächenaktive Mittel (z. B. Betaine,
Sulfobetaine und/oder quaternisierte Imidazoline), und/oder kationische
oberflächenaktive
Mittel (z. B. Benzalkoniumsalze, C10-20-Alkyltrimethylammoniumsalze
und/oder C10-20-Alkyltrimethyl- oder -tris(hydroxymethyl)phosphoniumsalze);
Sequestriermittel, Chelatisiermittel, Korrosionsinhibitoren und/oder
anderen Schwellenwertmittel (z. B. Natriumtripolyphosphat, Natriumethylendiamintetraacetat,
Natriumnitrilotriacetat, Tetrakaliumpyrophosphat, Acetodiphosphonsäure und
deren Salze, Ammoniumtrismethylenphosphonsäure und deren Salze, Etylendiamintetrakis(methylenphosphon)säure und
deren Salze, Diethylentriaminpentakis(methylenphosphon)säure, Hexamethylendiamintetrakis(methylenphosphon)säure, Bis-Hexamethylentriaminpentakis(methylenphosphon)säure und
Ethanolamin-bis(methylenphosphon)säure und deren Salze); Tolytriazol
und Gemische von Nitrat-, Benzoat-, HHP- und/oder PTCB-Bioziden
(z. B. Tetrakis(hydroxymethyl)-phosphoniumsalze, Formaldehyd, Glutaraldehyd);
oxidierende Biozide und/oder Bleichmittel (z. B. Chlor, Chlordioxid,
Wasserstoffperoxid, Natriumperborat); Schaumsteuerungsmittel wie
Silicon-Antischaummittel,
acetylenische Diole; Sauerstofffänger
wie Hydrazine und/oder Hydroxylamine; pH-Regulatoren und/oder Puffermittel
wie Amine, Borste, Citrate und/oder Acetate; Chromsalze; Zinksalze;
und/oder Wasserbehandlungsmittel wie polymere Dispergiermitel und
Koagulatoren einschließlich
Polymalein-, Polyacryl- und
Polyvinylsulfonsäuren
und deren Salze, Stärken und/oder
Carboxymethylcellulose und/oder Molybdate. Die Erfindung stellt
weiterhin Formulierungen bereit, die eine wirksame Menge eines erfindungsgemäßen Produktes
wie zuvor beschrieben umfasst und ein beliebiges der zuvor genannten
bekannten Wasserbehandlungsmittel. Derartige Formulierungen können zum
Beispiel von 5 bis 95 Gewichts-% eines Produktes nach der vorliegenden
Erfindung enthalten und 5 bis 90 Gewichts-% von einem oder mehreren
der zuvor genannten Wasserbehandlungsmittel.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung ein Korrisions-inhibierendes Pigment
bereit, das eine feste Zusammensetzung darstellt, hergestellt durch
Reaktion einer konzentrierten wäßrigen Lösung eines
wasserlöslichen
Polymeren oder Telomeren nach der Erfindung mit einer Base oder einem
Salz von Calcium, Zink, Barium, Aluminium oder einem anderen mehrwertigen
Metall und Ausfällung eines
festen Salzes.
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Nach
einer weiteren Ausführungsform
stellt die vorliegende Erfindung eine Korrisions-inhibierende Beschichtungszusammensetzung
bereit, die ein Pigment enthält,
wie in dem unmittelbar vorhergehenden Abschnitt beschrieben.
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Das
Korrosions-inhibierende Pigment kann gelöst oder dispergiert sein in
einer Farbe, einem Isolierlack, Emaillelack, Pigmentlack oder in
einer anderen Überzugsformulierung,
um die Korrosions-inhibierende Beschichtungszusammensetzung zu bilden.
Die Formulierung kann weiterhin einen flüssigen Träger wie Wasser umfassen oder
ein flüchtiges
organisches Lösungsmittel
einschließlich
Lösungsbenzin,
Terpentin, Ketone, Ester und/oder ein aromatisches Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel
und/oder ein trocknendes Öl wie
Leinöl, Sojaöl, China-Holzöl oder dehydriertes
Rizinusöl,
die in dem genannten flüchtigen
organischen Lösungsmittel gelöst sein
können
oder in dem genannten Wasser emulgiert sein können.
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Die
Formulierung kann typischerweise auch ein Harz enthalten, z. B.
ein Polyester, Harnstoff-Formaldehyd-, Melamin-, Acryl-, Alkyd-,
Polyurethan-, Vinylchlorid-, Vinylacetat-, Phenol- oder Epoxy-Harz,
gelöst oder
dispergiert darin und/oder ein dispergiertes Pigment. Es wird bevorzugt,
dass das Pigment ein anderes Korrosions-inhibierendes Pigment sein
kann oder andere Korrosions-inhibierende Pigmente umfassen kann, wie
Bleimennige, Kalium-Zinkchromat, metallisches Zink oder Aluminiumpulver
oder Zinkoxid und/oder dass die Formulierung ein oder mehrere andere
oben genannte Korrosionsinhibitoren zusätzlich zu den Korrosions-inhibierenden
Pigmenten der Erfindung enthalten sollte.
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Die
Beschichtungszusammensetzungen können
zusätzlich
ein beliebiges der bekannten Farbingredienzien enthalten, einschließlich von
Pigmenten wie Titandioxid, Eisenoxid, Ruß, Phthalocyaninpigmente oder Aluminiumstearate,
chlorierter Kautschuk, Polystyrol, Polyorganosiloxane, Asphalt,
Benetzungsmittel, Dispergiermittel, Emulgatoren, Biozide, Flockungsmittel,
Schiffs-Antifoulingmittel, Antischäummittel, Verdickungsmittel,
Flammschutzmittel, Fluoreszensmittel, Aerosoltreibmittel, Talkum,
Ton und/oder Weichmacher.
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Alternativ
dazu können
die wasserlöslichen
Korrosions-inhibierenden Pigmente der Erfindung dazu verwendet werden,
eine Korrosions-inhibierende Behandlung für Metalloberflächen, wie
Stahl, Aluminium und Aluminiumlegierungen, nach der maschinellen
Bearbeitung und vor der Lagerung, der Beschichtung, dem Elektroplattieren,
dem Polieren oder Ätzen
bereitzustellen. Normalerweise wird das Arbeitsobjekt mit einer wässrigen
Lösung
beschichtet, die wenigstens eine wirksame Menge des Korrosions-inhibierenden
Pigmentes enthält,
z. B. 10 bis 500 ppm, vorzugsweise 25 bis 300 ppm, insbesondere
20 bis 200 ppm, speziell 25 bis 100 ppm, noch spezieller 30 bis
80 ppm.
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Nach
dem Kontakt der Korrosions-inhibierenden Lösung kann das Arbeitsobjekt
gespült
und/oder einer oder mehreren Beschichtungs- oder Endbearbeitungsbehandlung(en)
unterworfen werden, wie Harzbeschichtung, Lackieren, Emaillieren,
elektrophoretische Beschichtung, Spratzen, Dampfbeschichtung, Elektroabscheidung, Ätzen, chemisches
oder elektrisches Polieren, oder es kann zwischengelagert werden.
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Für die Lagerung
kann das Arbeitsobjekt eingefettet werden, jedoch ist ein Vorteil
der Behandlung mit einem Korrosions-inhibierenden Pigment der vorliegenden
Erfindung, dass ein Einfetten und damit das nachfolgende Entfetten
vermieden werden kann.
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Das
Polymer der vorliegenden Erfindung kann in feste oder flüssige Reinigungszusammensetzungen eingebracht
werden. Es wirkt als Verschmutzungsentferner und kann helfen, vorhandene
Gleichungen zu stabilisieren. Es zeigt eine wertvolle Reinungsmittel-aufbauende
Wirkung durch die Maskierung von Calcium. Typischerweise wird es
in Reinigungszusammensetzungen in Mengen von 0,5 bis 20 Gewicht-%
der Zusammensetzung eingesetzt.
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Die
flüssige
Reinigungszusammensetzung enthält
vorzugsweise 5 bis 50%, z. B. 10 bis 40 Gewichts-% oberflächenaktives
Mittel, 5 bis 60%, z. B. 10 bis 40 Gewichts-% Builder, 20 bis 75
Gewichts-% z. B. 50 bis 70 Gewichts-% Wasser und 0,1 bis 25 Gewichts-%
des Polymeren. Die flüssige
Reinigungszusammensetzung enthält
vorzugsweise auch übliche
Mengen an geringeren Begleitstoffen, einschließlich Enzymen, Schmutzträgern wie
Natriumcarboxymethylcellulose, optischen Aufhellern, Farbstoffen,
Parfümen,
Konservierungsmitteln und Schaummodifikatoren.
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Der
Builder umfasst vorzugsweise Nicht-Phosphat-Builder wie Zeolith,
Carbonat, Citrat, Nitrilotriacetat und Ethylendiamintetraacetat.
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Die
feste Reinigungszusammensetzung kann von 1 bis 90 Gewichts-% oberflächenaktives
Mittel enthalten, üblicherweise
2 bis 70%, z. B. 3 bis 60%, speziell 4 bis 50%, bevorzugt 5 bis
40%, bevorzugter 6 bis 30%, am bevorzugtesten 7 bis 20 Gewichts-%
des oberflächenaktiven
Mittels.
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Das
oberflächenaktive
Mittel kann z. B. sein oder kann umfassen ein oder mehrere anionische
oberflächenaktive
Mittel wie ein Alkylbenzolsulfat, Alkylsufat, Alkylethersulfat,
Paraffinsufonat, Olefinsulfonat, Alkylethersulfonat, Alkylphenylsulfat,
Alkylphenylethersulfat, Alkylsulfosuccinat, Alkylisethionat, Alkylsarcosinat, Seife,
Alkylethercarboxylat, Alkyletherpolycarboxylat, Alkyltaurid, Alkylphosphat,
Alkyletherphosphat oder Alkyl- oder Thiol-verkappte Polyelektrolyten
wie eine Alkylthiol-verkappte Polymaleinsäure.
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Die
Bezugnahmen auf „Alkyl"gruppen in dem Absatz
unmittelbar zuvor beziehen sich auf geradkettige oder verzweigte
C8-22-Alkyl- oder -Alkenylgruppen. „Ether" bezieht sich auf
Glyceryl, auf Mono- oder Poly-ethylenoxy oder auf Mono- oder Poly-propylenoxy.
Das Kation bei den zuvor genannten anionischen oberflächenaktiven
Mitteln ist üblicherweise
Natrium, kann jedoch auch Kalium sein oder Mono-, Di- oder Trialkylolamin. Weniger üblich kann
das Kation Lithium, Ammonium, Calcium, Magnesium, Zink oder ein
Mono-, Di- oder Trialkylamin wie Isopropylamin oder Trimethylamin
sein.
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Das
oberflächenaktive
Mittel kann auch sein oder kann umfassen ein oder mehrere nicht-ionische oberflächenaktive
Mittel wie die polyalkoxylierten Derivate von Alkoholen, Carbonsäuren, Alkylphenolen,
Alkylaminen, Alkanolamiden oder Glycerin- oder Sorbitanestern, worin
jede Verbindung eine „Alkly"gruppe hat, wie zuvor
definiert, und die Polyalkylenoxy-Gruppe 1 bis 50, z. B. 1 bis 10
Ethylenoxygruppen umfasst.
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Die
vorliegende Erfindung wird durch die nachfolgenden Beispiele erläutert.
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Vergleichsbeispiel 1
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Ein
Phosphor-basiertes Oligomeres wurde hergestellt wie in der
EP 1254144 beschrieben.
Dieses Oligomere hat vermutlich die Struktur der Formel (II).
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Vergleichsbeispiel 2
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VPA
(0,109 Mol) wurde zu 28,8 g des Produktes von Beispiel 1 in einem
Rundkolben gegeben, der mit einem Temperaturfühler und einem Rückflusskühler ausgestattet
war. Das Gemisch wurde auf 85°C
erhitzt. Natriumpersulfat (0,0054 Mol) wurde in Wasser (5 ml) über 45 Minuten
hinzugegeben, gefolgt von einer 30-minütigen
Alterung. Dabei erhielt man eine viskose Flüssigkeit, die durch 31P-NMR charakterisiert wurde.
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Beispiel 3
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Die
viskose Flüssigkeit
von Beispiel 2 (0,0112 Mol) wurde auf einen pH-Wert von 4,5 mit
Natriumhydroxid (48% Gew/Gew, 0,08 Mol) eingestellt, mit Wasser
(30 g) verdünnt
und in einen mit Rückflusskühler und Temperaturfühler ausgestatteten
Rundkolben überführt. Die
Lösung
wurde auf 60–110°C (vorzugsweise
85°C) erhitzt.
Acrylsäure
(0,224 Mol) wurde auf pH 4,5 mit Natriumhydroxid (48% Gew/Gew, 0,157
Mol) eingestellt und dann mit Wasser (114 g) verdünnt. Diese
Lösung
und Natriumpersulfat (0,0112 Mol) in Wasser (18 g) wurden parallel
unter Verwendung von Schlauchpumpen über 4 Stunden zugegeben, gefolgt
von einer 30-minütigen
Alterung.
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Das
Produkt wurde durch isokratische Gelpermeationschrotographie mit
RI-Detektierung
analysiert. Die Kalkulierung der Molekulargewichte erfolgte unter
einer engen Standardkalibrierung unter Verwendung von Poly(acrylsäure)-Kalibriermitteln
mit einem definierten Peak bzw. massegemitteltem Mp und
Mw. Ein Molekulargewicht von 3823 g/Mol
wurde ermittelt.
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Versuchsbedingungen
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- Versuchstemperatur: 121°C,
5 bar (500 kPa)
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Versuchsmedium – Ein synthetisches
Formationswasser (produziertes Wasser), das einem 50:50-Gemisch
von Formationswasser: Meerwasser entspricht, wobei diese die folgenden
Zusammensetzungen hatten:
| Ion | Ionenzusammensetzung
(mg/l) |
| Formationswasser | Meerwasser | Produziertes
Wasser |
| Na+ | 24100 | 10890 | 17495 |
| K+ | 1180 | 460 | 820 |
| Ca2+ | 520 | 428 | 474 |
| Mg2+ | 73 | 1368 | 720 |
| Ba2+ | 650 | 0 | 325 |
| Sr2+ | 55 | 7 | 31 |
| Cl | 40400 | 19766 | 30083 |
| SO4 2– | 10 | 2960 | 1485 |
| HCO3 – | 0 | 140 | 70 |
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- Versuchs-pH – Der
pH-Wert von beiden Wässern
wird auf pH 4,90 ± 0,05
@ 25°C gepuffert
durch Einbeziehung von 0,01 M Essigsäure/Natrivacetat-Puffer.
- Inhibitorkonzentration – Der
Durchlauf beginnt mit einem anfänglichen
Inhibitorniveau von 160 mg/l (aktive Säure) in dem kombinierten Fluß, und die
Konzentration wird verringert in 20 mg/l-Schritten, wobei eine vollständige Rohrreinigung
und ein Waschzyklus zwischen jeder schrittweisen Verringerung durchgeführt wurde.
- Zykluszeit – Jedes
Inhibitorniveau wurde für
30 Minuten bewertet, bevor das nächste
d. h. niedrigere Niveau begonnen wurde. Der Druck über jede
enge Bohrwindung wurde kontinuierlich beobachtet und durch einen Personalcomputer
mit der Advantech „Genie"-Datenerfassung und
einer Steuerungssoftware aufgezeichnet.
- Ausfallkriterium und MIC – In
Abwesenheit eines Inhibitors und unter diesen Umständen wird
das Rohr schnell mit Ablagerungen blockiert. Um praktisch eine vollständige und
irreversible Blockierung der Rohres zu vermeiden, werden die Salzlösungsflüsse beendet
und die Rohrreinigung begonnen, wenn der Druckabfall 1 psia (6,89
kPa) erreicht. Bei der Bewertung der Inhibitoren wird der Inhibitor
bei diesem Niveau als Ausfall betrachtet, wenn der Druck innerhalb
der 30 Minuten-Zykluszeit 1 psia (6,89 kPa) überschreitet. Die minimale
Inhibitorkonzentration MIC liegt daher offensichtlich irgendwo zwischen
dem „Ausfallniveau" und der vorherigen Konzentration,
bei der das Rohr für
30 Minuten im wesentlichen sauber blieb.
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Ergebnisse
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Es
wurde gefunden, dass das Polymere gemäß der vorliegenden Erfindung
beim Versuch zur Ablagerungsinhibierung gegenüber anderen Produkten überlegen
war, wie unten in der Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1 Versuch zur Ablagerungsinhibierung
| Probe | Reaktion | Rohr-Blocktest/ppm Ausfall | Mw
(g/Mol) |
| Beispiel
3 | P-Blockpolymer,
Acrylat und VPA | 100,
100 | 3823 |
| (i)
Kommerzielles | | | |
| Polymeres
1 | Standardprobe | 100,
120, 120 | 3780 |
| (i)
Kommerzielles | | | |
| Polymeres
2 | Standardprobe | 100,
120, 120 | 5500 |
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- (i) eine Phosphonat-end-verkappte Poly(acryl)säure
- (ii) ein Phosphonat-endverkapptes Copolymeres von Vinylsulfonsäure und
Acrylsäure
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Adsorption an Sandstein
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Versuchsbedingungen
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10
g säuregewascher
gebrochener Clashach-Sandstein mit einer Partikelgröße von 150–710 μm wurde mit
20 ml einer 500 mg/l Polymerlösung
bei dem gewünschten
pH-Wert vermischt, in eine dicht verschlossene Flasche gebracht
und in einem Ofen bei 95°C
für 20
Stunden erhitzt. Nach dieser Zeit wurde die Lösung durch ein 0,45 μm Membranfilter
filtriert und auf den Polymergehalt durch turbidimetrische Bestimmung
mit einem „Hyamine
1622" analysiert.
Die Anfangs-Polymerkonzentration
wurde ebenso bestimmt, und die Menge des Polymerverlustes durch
Adsorption an den Sand wurde nach der Formel berechnet:
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Ergebnisse
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Es
wurde gefunden, dass das Polymere nach der vorliegenden Erfindung überlegene
Adsorptionseigenschaften hat im Vergleich mit anderen Produkten.
Dies wird in der dazugehörigen
Zeichnung erläutert.