DE602006C - Elektrischer Schwingankermotor - Google Patents

Elektrischer Schwingankermotor

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Publication number
DE602006C
DE602006C DES96547D DES0096547D DE602006C DE 602006 C DE602006 C DE 602006C DE S96547 D DES96547 D DE S96547D DE S0096547 D DES0096547 D DE S0096547D DE 602006 C DE602006 C DE 602006C
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DE
Germany
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armature
springs
oscillating armature
oscillating
coil springs
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DES96547D
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs
    • H02K33/04Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs wherein the frequency of operation is determined by the frequency of uninterrupted AC energisation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Es sind elektrische Motoren zum Antrieb von Arbeitsmaschinen bekannt, bei denen der Anker nicht in der sonst 'üblichen Weise rotiert, sondern nur eine Schwingbewegung ausführt. Der Anker wird hierbei von den Polen von Wechselstrommagneten, entgegen der Wirkung von Federn, angezogen. Der Anker gerät dabei um die durch die Federn bestimmte Ruhelage in schnelle Drehschwingungen, welche mittels einer in nur einer Richtung sperrenden Kupplung zum Antrieb einer umlaufenden Welle benutzt werden. Bisher hat man nun die Federn, und zwar Schraubenfedern, welche den Schwinganker bei Stillstand des Motors in einer bestimmten Ruhelage halten, meist tangential angeordnet, offenbar, weil man glaubte, auf diese Weise eine möglichst gleichmäßige Beanspruchung der Feder und einen gleichmäßigen Verlauf der Schwingungen zu erzielen. Es hat sich jedoch in der Praxis gezeigt, daß die angegebenen Vorteile zwar zum Teil erreicht werden, daß aber die Federn einem verhältnismäßig schnellen Verschleiß unterliegen und leicht brechen. Die öftere Auswechslung der Federn bedeutet aber eine unerwünschte und kostspielige Reparatur. Dieser Übelstand kann auf folgende Weise behoben werden.
Erfindungsgemäß ist die Anordnung der Ankerfedern bei dem elektrischen Schwingankermotor so getroffen, daß die Achsen der schraubenförmigen Federn bei Ruhestellung des Ankers die Drehachsen desselben schneiden. Hierbei werden, wie Versuche gezeigt haben, die Federn bei derselben Schwingungsweite des Ankers viel weniger stark beansprucht, als dies bei tangentialer Anordnung . derselben der Fall ist. Die Federn brauchen daher nicht so oft ausgewechselt zu werden.
Vorteilhaft werden ferner die Enden der schraubenförmigen Ankerfedern an Bolzen befestigt, die gleichzeitig zum Zusammenpressen der Blechpakete, sowohl des Stators als auch des Schwingankers dienen. Es wird so eine besonders sichere und feste Aufhängung der Ankerfedern unter gleichzeitiger Versteifung des Stators bzw. Rotors erzielt. In den Fig 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Auf- und Grundriß dargestellt, und zwar zeigt es einen Schwingankermotor, der zum Antrieb einer Mühle für Kaffee u. dgl. dient. 1 ist ein an der Wand ο. dgl. befestigbares Gehäuse, in dem das von einem Schwingankermotor angetriebene Mahlwerk untergebracht ist. Auf dem Gehäuse ist ein Vorratsbehälter für das Mahlgut, z. B. für Kaffeebohnen, befestigt, der das Mahlgut dem Mahlwerk zuführt. Unterhalb des Gehäuses 1 ist ein Auffangbehälter 3 abnehmbar angebracht, der das gemahlene Gut aufnimmt. Der in dem Gehäuse 1 angebrachte elektrische Schwingankermotor besteht aus einem Statorblechpaket 4, das zwei einander zugewandte Pole 5 und 6 besitzt, auf denen die beiden zweckmäßig mit Wechselstrom gespeisten Erregerspulen 7 und 8 angeordnet sind. Zwischen den beiden Polen 5 und 6 ist
auf der senkrechten Achse 9 der Schwinganker 10 drehbar gelagert. Der Schwinganker 10 treibt mittels einer Kugelfreilaufkupplung 11 den auf der gleichen Achse sitzenden Mahlkegel 12 in der gleichen Drehrichtung an. Dieser Mahlkegel sitzt in dem feststehend gelagerten Mahlkorb 13. Das aus dem Mahlgutbehälter 2 zwischen Mahlkorb und Mahlkegel hineinfallende Mahlgut wird
ίο auf diese Weise zermahlen, und das Mehl fällt an dem Schwinganker 10 vorbei in den Auffangbehälter 3 hinein.
Das Blechpaket des Schwingankers 10 wird durch zwei Bolzen 14 und 15 zusammengehalten, die aus dem Blechpaket nach unten ein Stück hervorragen. An diesen Enden sind die beiden schraubenförmigen Federn 16 und 17 mit dem einen Ende befestigt. Die Federn 16 und 17 sind nun radial in bezug auf die Achse des Schwingankers 10 gespannt und mit dem äußeren Ende an den Bolzen 18 und 19 gelagert, die außerdem zum Zusammenhalten des Statorblechpakets 4 dienen. Von den beiden Bolzen 18 und 19 werden die schraubenförmigen Federn 16 und 17 in solcher Lage gehalten, daß die beiden Pole des Schwingankers 10 in der Ruhelage gegenüber den feststehenden Polen 5 und 6 des Stators 4 um etwa 20 bis 30° gedreht sind. Bei Inbetriebsetzung des elektrischen Antriebs wird der Schwinganker in schnelle Drehschwingungen versetzt, deren Zahl der dop-· pelten Frequenz des Wechselstroms entspricht, mit dem die Statorspulen 7 und 8 gespeist werden. Der Anker schwingt dann nach beiden Seiten aus der Ruhestellung heraus. Hierbei tritt nur eine geringe Beanspruchung der beiden schraubenförmigen Federn und 17 auf.
Diese Ausführungsform ist besonders günstig. Es sind natürlich auch Abweichungen hiervon möglich. Das Wesentliche der neuen Anordnung ist jedenfalls, daß sie so eingerichtet wird, daß die Dehnung der Federn kleiner ist als ihre seitliche Verschiebung an der Stelle, wo die Schraubenfeder mit dem Schwinganker mechanisch verbunden ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Schwingankermotor mit am Schwinganker angreifenden Schraubenfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern mit dem Schwinganker mechanisch so verbunden sind, daß bei den Schwingungen der Schraubenfedern die Dehnung derselben kleiner als ihre seitliche Verschiebung ist.
2. Schwingankermotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Schraubenfedern bei Ruhestellung des Ankers die Drehachse desselben schneiden.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der schraubenförmigen Ankerfedern an Bolzen befestigt sind, die gleichzeitig zum Zusammenpressen der Blechpakete sowohl des Stators als auch des Ankers dienen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES96547D 1931-02-03 1931-02-03 Elektrischer Schwingankermotor Expired DE602006C (de)

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DES96547D DE602006C (de) 1931-02-03 1931-02-03 Elektrischer Schwingankermotor

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DES96547D DE602006C (de) 1931-02-03 1931-02-03 Elektrischer Schwingankermotor

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DE602006C true DE602006C (de) 1934-08-29

Family

ID=7520152

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DES96547D Expired DE602006C (de) 1931-02-03 1931-02-03 Elektrischer Schwingankermotor

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DE (1) DE602006C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2796728A (en) * 1953-07-28 1957-06-25 Knud J Knudsen Precision chronometer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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