DE60201065T2 - Vorrichtung zum Nieten von Längsverstärkungselementen auf Aluminiumplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Nieten von Längsverstärkungselementen auf Aluminiumplatten Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nieten von Längsverstärkungselementen auf Aluminiumplatten.
  • Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einer Vorrichtung zum Nieten der sogenannten „Stringer" auf Aluminiumplatten zur Bereitstellung von Teilen von Flugzeugrümpfen oder Tragflächen.
  • Zum Bau von Flugzeugrümpfen oder Tragflächen verwendet man sehr dünne Aluminiumplatten, um das Gewicht in Grenzen zu halten, die Platten werden mit Längsverstärkungselementen ebenfalls aus Aluminium, „Stringer" genannt, verstärkt.
  • Nach bekannten Techniken werden die Stringer, die verschiedene Querschnittsformen aufweisen können, zum Beispiel die Form eines T oder eines umgekehrten J an den Aluminiumplatten entweder, wenn sie eine geeignete Lasche haben, durch Nieten oder nach moderneren Techniken durch Laserschweißen befestigt.
  • Nieten ist gegenwärtig die bevorzugte Technik, da sie eine auf breiter Basis erprobte Technologie nutzt, die weniger kritisch als Schweißen ist.
  • Es ist bekannt, daß das Nieten von Metallteilen eine Abfolge einfacher Arbeitsvorgänge beinhaltet, namentlich Bohren beider zu verbindender Teile, Einführen von Klebstoff in die Öffnung und schließlich Einführung des Niets und seine Verpressung in ihr. Obige Operationen werden im allgemeinen automatisch durchgeführt, wobei das Werkstück relativ zu den Bohr- und Nietwerkzeugen, die stationär bleiben, bewegt wird.
  • Eine bekannte Vorrichtung zum automatischen Nieten von Platten, insbesondere für Flugzeugtragflächen, wird in US-Patent No. 4,762,262 offengelegt.
  • Die darin offenbarte Vorrichtung benutzt zwei Roboterarme, die jeweils mit einem Nietwerkzeug ausgerüstet sind und in entgegengesetztem Verhältnis an einer im wesentlichen senkrecht angeordneten Flugzeugtragfläche arbeiten. Die Roboterarme sind in einer zu der Tragflächenlängsrichtung senkrechten Ebene beweglich und ein Vorschubsystem einschließlich eines auf Schienen gleitenden Schlittens ist vorgesehen, um die Verschiebung der Tragfläche beim Arbeiten zu ermöglichen.
  • Die in jenem Patent offengelegte Vorrichtung, die automatisiertes Nieten einer ganzen Platte erlaubt, hat jedoch ihre Grenzen. Das System zur Längsbewegung der Platte muß sogar eine ganze Tragfläche mit extremer Genauigkeit abstützen und verschieben; daher ist es ein komplexes, schwerfälliges und teures System, da es höchste Stabilität während der Arbeit gewährleisten muß und es kann kaum sicherstellen, daß keinerlei Schwingungen auftreten.
  • Die vorliegende Erfindung zielt daher auf die Lösung des Problems, wie der Nietprozeß der Stringer auf Aluminiumplatten zu vereinfachen sei, wobei ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Genauigkeit zu gewährleisten ist.
  • Die obige und weitere Zielsetzungen werden durch die in den beigefügten Ansprüchen beschriebene Nietvorrichtung erreicht.
  • In vorteilhafter Weise steht nach der Erfindung ein automatisches Nietsystem zur Verfügung, das in der Lage ist, die Gesamtheit der in den Arbeitsprozeß eingebundenen Operationen abzuwickeln, vom Bohren bis zum abschließenden Verpressen der Nieten, auf schnelle Art und Weise und ohne während des Arbeitsvorgangs erforderliche Verlagerung der Platte.
  • Die obige und weitere Zielsetzungen der Erfindung werden aus der Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen deutlich werden, wobei:
  • 1 eine Vorderansicht einer nach der vorliegenden Erfindung geschaffenen Vorrichtung zum Nieten von Längsverstärkungselementen auf Aluminiumplatten ist;
  • 2 zeigt einen in der in 1 gezeigten Nietvorrichtung verwendeten kraftbetriebenen Doppelschlitten;
  • 3 ist eine Seitenansicht des in 2 gezeigten kraftbetriebenen Doppelschlittens;
  • 4 ist eine Seitenansicht der Einzelheit eines Arbeitsarms der nach der vorliegenden Erfindung geschaffenen Vorrichtung;
  • 5 zeigt ein vergrößertes Detail eines Stützfußes des in 4 gezeigten Arbeitsarms; und
  • 6a bis 6g zeigen die von der Vorrichtung beim Nieten durchgeführte Arbeitsfolge.
  • Unter Hinweis auf 1 weist eine Vorrichtung zum automatischen Nieten eines Längsverstärkungselements, eines sogenannten Stringers, auf eine Aluminiumplatte zwei Roboterarme auf, nämlich einen ersten mit einem Mehrspindelkopf ausgerüsteten Arm 2, sowie einen zweiten mit einem Gegenhaltewerkzeug 22 ausgestatteten Arm 4.
  • Die Nietvorrichtung wird von einer numerischen Steuerung bekannter Art gesteuert, die die Roboterarme 2 und 4 in vorgegebenen Bewegungen im Raum nach einem gegebenen Arbeitsprogramm führt. Dank der Bewegungsfreiheit der Roboterarme 2 und 4 im Raum ist das System im allgemeinen fähig, Nietoperationen an der gesamten Platte 7 ohne die Notwendigkeit des Verschiebens oder Drehens der Platte durchzuführen. Tatsächlich ist die zu bearbeitende Platte 6 an einem stationären Träger 8 befestigt, von dem in 1 nur zwei Endbereiche dargestellt sind, die die Platte fest in vertikaler Lage abstützen. Die vertikale Lage der Platte hängt von der Tragkonstruktion der Roboterarme 2 und 4 ab, beeinflußt jedoch in keiner Weise den nachfolgend zu beschreibenden Arbeitsprozeß.
  • So ist es möglich, ein gleichwertiges System zu schaffen, bei dem die Platte nach Bedarf horizontal oder schräg angeordnet ist.
  • Darüber hinaus ist die Ausdehnung der in 1 gezeigten Platte lediglich angedeutet und die wirkliche Plattengröße kann sich ändern, soweit sowohl Höhe als auch Breite betroffen sind, soweit dies mit der Reichweite der Roboterarme vereinbar ist.
  • Der Roboterarm 2 trägt einen kraftbetriebenen Doppelschlitten 10, der im Detail in 2 und 3 dargestellt ist und die unabhängige Verschiebung der beiden beweglichen Platten 30, 32 längs derselben Achse ermöglicht. Ein Stützfuß 12 und ein Drehtisch 14 sind jeweils auf jenen Platten befestigt.
  • Wie als Einzelheit in 2 gezeigt, gleiten beide beweglichen Platten 30, 32 längs derselben Führungen 24, 26 und sind jeweils mit einer Gewindespindel 36, 34 gekuppelt, die von einem entsprechenden Elektromotor 40, 38 mittels Riemen 45, 46 in Drehung versetzt wird. Die Drehung jeder Gewindespindel wird daher in eine Linearverschiebung der angeschlossenen Platte umgewandelt. Der Hub jeder Platte ist daher durch die von der anderen Platte eingenommene Position eingeschränkt.
  • Die bewegliche Platte 32 hat eine im Wesentlichen quadratische Form und ist mit einer Vielzahl von Bohrungen 35 zur Befestigung des Drehtischs 14 versehen. Der Drehtisch 14 ist im Inneren mit einem hydraulischen oder elektrischen Drehantrieb ausgerüstet und auch von der numerischen Steuerung der Vorrichtung gesteuert und ist außen mit Bohrungen 15 zur Befestigung einer Vielzahl von Werkzeugen versehen, die auf seiner Oberfläche über den Umfang verteilt sind. 1 zeigt als Beispiel eine Spindel 16, die in ihre Arbeitsposition gedreht ist, sowie zwei Nietwerkzeuge 18, 20, die unter 45° zu der Spindel angeordnet sind.
  • So erlaubt die bewegliche Platte 32 die Längsverschiebung des eingesetzten Werkzeugs (in der Zeichnung Spindel 16), während der Drehtisch den Werkzeugwechsel ermöglicht, nachdem das benutzte Werkzeug durch Rückwärtsbewegung der beweglichen Platte 32 zurückgezogen worden ist.
  • Tisch 14 ist zur Aufnahme von bis zu 8 Werkzeugen ausgelegt. Im allgemeinen ist es jedoch ausreichend, eine einzige Spindel zu verwenden, bei der es möglich ist, die Bohrwerkzeuge automatisch zu wechseln, um Bohrungen unterschiedlichen Durchmessers zu produzieren, sowie ein oder zwei Nietwerkzeuge, um Nieten verschiedener Größe anzubringen.
  • Um sowohl das Bohren der Platte als auch ihre Nietung durchzuführen, ist ein beim automatischen Nieten wohlbekanntes Gegenhaltewerkzeug 22 in zum Bohr- oder Nietwerkzeug entgegengesetzter Position erforderlich.
  • Das an den Roboterarm 4 angekuppelte Gegenhaltewerkzeug 22 folgt den Bewegungen des ersten Arms 2 und kann daher alle Plattenpositionen erreichen, an denen genietet wird.
  • 3 ist eine Seitenansicht des Doppelschlittens 10. Zur Verdeutlichung wurde in dieser Figur der Elektromotor 40 entfernt, um die Einzelheiten zu zeigen, die er verdecken würde.
  • Insbesondere zeigt die Figur Elemente 42, 44 zum Ankuppeln des Schlittens an den Arm 2, die beweglichen Platten 30, 32 und die Gummifaltenbälge 37, 39, 41, die die Innenteile des Schlittens schützen und gleichzeitig den Platten 30, 32 die Längsverschiebung auf dem Schlitten ermöglichen.
  • 4 zeigt demgegenüber das untere Ende des Schlittens 10 im Detail mit dem an seiner Platte 30 befestigten Stützfuß 12 und einer Einrichtung 48 zum Einbringen eines Klebstoffs in Verbindung mit der von der Spindel 16 erzeugten Bohrung vor der Nietoperation.
  • Der Stützfuß 12 bildet an seinem unteren Ende einen innen hohlen kreisförmigen Bereich 12a, dessen innerer Hohlraum mit einer Vorrichtung 60 zum Ansaugen von Bohrspänen (eine flexible Leitung, die an einen geeigneten Staubsauger angeschlossen ist) verbunden ist. Der Innendurchmesser der Eingangsöffnung 12b, die den Zugang zu dem hohlen kreisförmigen Bereich 12a des Fußes bildet, überschreitet den Außendurchmesser des Futters 17 der Spindel 16 geringfügig; infolgedessen wird während des Bohrens eine luftdicht abgeschlossene Kammer gebildet, die die Späneansaugung durch die Späneabsaugeinrichtung 60 begünstigt.
  • Die Einrichtung 48 zum Einbringen eines Klebstoffs ist mit dem Stützfuß 12 durch ein Betätigungssystem wie einem Öleinspritzkolben verbunden, das seine Hinundherbewegung bis nahe an die Bohrung und von ihr weg erlaubt. 4 zeigt die Einrichtung in ihrer abgesenkten Position.
  • Vorteilhaft wird die Einrichtung 48 zum Einbringen eines Klebstoffs während einer Drehphase des Drehtischs 14 bis nahe an die Bohrung und von ihr weg bewegt, wobei die Totzeiten während des Werkzeugwechsels genutzt werden.
  • 5 zeigt in vergrößerter Einzelheit den hohlen kreisförmigen Bereich 12a des Stützfußes 12, der die Platte 6 gegen den Stringer 6a drückt, sowie das untere Ende der Einrichtung 48 zum Einbringen eines Klebstoffs in seiner abgesenkten Position, wenn sie in Verbindung mit der Bohrung 52 gebracht wird.
  • Innerhalb der Einrichtung 48 ist ein Kanal 50 vorgesehen, durch den der Klebstoff strömt. Der Kanal 50 ist an seinem Ende in zwei oder mehrere schräge Kanäle 50a, 50b aufgeteilt, vorzugsweise drei um 120° zueinander angeordnete Kanäle, die eine gleichmäßige Verteilung des Klebstoffs auf die Bohrungswandungen begünstigen. Die Spitze der Einrichtung 48, d. h. wo die schrägen Kanäle 50a, 50b vorgesehen sind, ist so geformt, daß sie so auf der Bohrung 52 ungeachtet der geneigten Anfahrbewegung in axialer Flucht positioniert wird.
  • Der Arbeitsablauf der erfindungsgemäßen Nietvorrichtung wird nunmehr unter Hinweis auf 6a bis 6g beschrieben.
  • Die Nietung des Stringers 6a auf die Platte 6 findet wie folgt statt:
    • – die Gegenhalteeinheit, bestehend aus dem vom Roboterarm 4 abgestützten Gegenhaltewerkzeug 22 wird auf der Stringerseite 6a in der vom Bohrprogramm gegebenen Position gegen die Platte 6 gefahren (6a):
    • – der Bearbeitungsarm 2 wird vor die Platte 6 gefahren und durch eine Verschiebung der ersten Platte 30 erreicht ihr Stützfuß 12 den von der numerischen Steuerung für den Prozeß programmierten Punkt (6b),
    • – der Stützfuß 12 wird gegen die Platte 6 gedrückt, bis er eine programmierbare Kraft von etwa 20 bis 60 kg, vorzugsweise 30 kg auf die Platte ausübt, um so die Platte 6 und den Stringer 6a gegen das Gegenhalteelement 22 zu drücken; ein derartiger, vom Gegenhalteelement 22 aufgenommener Druck wird im wesentlichen während der gesamten Nietoperation aufrechterhalten (6c);
    • – das Steuerprogramm ermittelt den vom Stützfuß 12 tatsächlich erreichten Wert und betätigt die zweite Platte 32 des Schlittens 10 (indem sie sie in Abhängigkeit vom Fehler zwischen der tatsächlichen und der theoretischen Position näher heran und weiter weg bewegt), um so die Spindel 16 in die richtige Position zum Bohren/Ansenken zu bringen; durch Heranbewegung der Platte 32 werden die Bohrung und die entsprechende Ansenkung mittels des in der Spindel 16 eingespannten Bohrers 16a hergestellt (6d);
    • – die Spindel 16 wird durch Rückwärtsbewegung der Platte 32 wegbewegt und während der Tisch 14 zum Werkzeugwechsel geschwenkt wird, wird der Klebstoff durch die Einrichtung 48 eingespritzt (6e);
    • – nach Abschluß der Drehung des Tisches 14 wird die Nieteinheit 18 oder 20 abgesenkt und führt den Niet 51 in die angesenkte Bohrung ein; gleichzeitig wird eine Gegenhaltemasse 23 mit einer Kraft von etwa 10 kg gegen die Bohrung im Stringer herangeführt (6f);
    • – das Niet 51 wird in die Bohrung eingeführt und das Nieten ausgeführt, vorzugsweise auf einen einzigen Schlag (6g);
    • – die Arme 2 und 4 werden wegbewegt, um den Nietvorgang an einer anderen Stelle der Platte 6 zu wiederholen.
  • Dank der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann eine Bohrung und eine Ansenkung vorteilhaft mit gegenüber den Anforderungen minimalen Fehlern geschaffen werden. Es ist wichtig, daß speziell die Ansenkung nur minimale Abweichungen aufweist, da der Nietkopf 51 am Ende der Vernietung auf derselben Ebene wie die Oberfläche der Platte 6 liegen muß. Die Tiefe von Bohrung und Ansenkung werden dadurch konstant gehalten, daß die Spindel 16 vor dem Bohren noch einmal positioniert wird, wobei mögliche Fehler in Bezug auf die theoretische Sollposition durch die Istposition des gegen die Platte 6 gedrückten Stützfußes 12 geheilt werden.
  • Vorrichtung zum Nieten von Längsverstärkungselementen auf Aluminiumplatten
  • Eine Vorrichtung zum Nieten eines Längsverstärkungselements auf eine Aluminiumplatte umfaßt einen ersten Roboterarm (2), der mit einer Vielzahl von austauschbaren Werkzeugen (16, 18, 20) ausgerüstet ist, einschließlich eines Bohrwerkzeugs (16) und mindestens eines Nietwerkzeugs (18, 20), sowie einen zweiten Roboterarm (4), der mit mindestens einem Gegenhaltewerkzeug (22) ausgestattet ist. Die austauschbaren Werkzeuge (16, 18, 20) sind auf einem Drehtisch (14) montiert, der seinerseits auf einer ersten beweglichen Platte (32) eines kraftbetriebenen Doppelschlittens (10) befestigt ist, während eine zweite bewegliche Platte (30) desselben Schlittens (10) einen Stützfuß (12) aufnimmt, durch den beide zu vernietenden Teile während der Bearbeitung und dem Werkzeugwechsel zusammengehalten werden.

Claims (12)

  1. Vorrichtung zum Nieten eines Längsverstärkungselements (6a) auf eine Aluminiumplatte (6) in der Art, daß die Vorrichtung einen ersten Roboterarm (2) beinhaltet, der mit mindestens einem Nietwerkzeug (18, 20) ausgerüstet ist, sowie einen zweiten Roboterarm (4), der mit mindestens einem Gegenhaltewerkzeug (22) ausgestattet ist, und die Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet ist, daß sie einen mit jenem ersten Roboterarm (2) gekoppelten kraftbetriebenen Doppelschlitten (10) aufweist und jener kraftbetriebene Doppelschlitten (10) mit einer ersten bewegliche Platte (30) ausgerüstet ist, auf die ein Stützfuß (12) montiert ist, der zur Ausübung eines programmierbaren Drucks ausgelegt ist, und jenem zweiten Roboterarm (4) gegenübergestellt ist, um jene Aluminiumplatte und jenes Längsverstärkungselement (6a) zusammenzuhalten, sowie einer zweiten beweglichen Platte (32), auf der ein Drehtisch (14) montiert ist, der eine Vielzahl von Werkzeugen (16, 18, 20) aufnimmt, die durch Drehen dieses Tisches (14) austauschbar sind, wobei jene erste (30) und zweite (32) bewegliche Platte unabhängig betätigbar sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste (30) und zweite (32) bewegliche Platte auf gemeinsamen Führungen (24, 26) gleiten.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede bewegliche Platte (30, 32) mit einer Gewindespindel (36, 34) gekuppelt ist, die jeweils durch einen Elektromotor (40; 38) angetrieben wird.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Gewindespindel (36, 34) mit dem zugehörigen Elektromotor (40, 38) mittels eines Riemens (45, 46) gekuppelt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jener Drehtisch (14) eine zur Herstellung einer Bohrung (52) in der Platte (6) und in dem Längsverstärkungselement (6a) angeordnete Spindel (16) aufnimmt, sowie mindestens eine Nieteinheit (18), die zum Einbringen und nachfolgenden Verpressen eines Niets in die Bohrung (52) eingerichtet ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jener Drehtisch (14) eine zweite Nieteinheit (20) aufnimmt, die zur Einführung und Befestigung von Nieten mit unterschiedlichem Durchmesser gegenüber der ersten Nieteinheit (18) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jene Spindel (16) mit einem zum Aufnehmen von automatisch austauschbaren Bohrern unterschiedlichen Durchmessers angeordneten Futter (17) ausgestattet ist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jener Stützfuß (12) an seinem Ende einen innen hohlen kreisförmigen Bereich (12a) bildet, dessen innerer Hohlraum mit einer Vorrichtung (50) zum Absaugen von Bohrspänen verbunden ist.
  9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jene Spindel (16) mit einem Futter (17) ausgerüstet ist, wobei der Innendurchmesser der Aufnahmeöffnung (12b) jenes kreisförmigen Bereichs (12a) den Außendurchmesser des Futters (17) geringfügig übersteigt und während des Bohrens in jener Aussparung eine luftdicht abgedichtete Kammer gebildet wird, die die Späneabsaugung durch jene Absaugvorrichtung (50) begünstigt.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Vorrichtung (48) zur Bereitstellung eines Klebstoffs an der von der Spindel (16) gebohrten Bohrung (52) aufweist und daß jene Vorrichtung (48) zur Versorgung mit Klebstoff mit dem Stützfuß (12) durch einen Aktuator (46) verbunden ist, der ihre Hinundherbewegung zur Bohrung (52) hin und zurück gestattet.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jene Vorrichtung (48) zur Bereitstellung eines Klebstoffs geeignet ist, während einer Drehbewegung des Drehtischs (14) zum Werkzeugwechsel, nahe an die Bohrung herangebracht zu werden.
  12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Betrieb bei vom Stützfuß (12) auf jene Platte (6) ausgeübten programmierten Druck jene zweite bewegliche Platte (30) verlagert wird, um jene Werkzeuge (16, 18, 20) in den programmierten relativen Abstand in Bezug auf den Stützfuß (12) zurückzubringen.
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