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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abgabevorrichtung für pulverförmiges Material.
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Insbesondere
findet die vorliegende Erfindung vorteilhafte Anwendung auf dem
Gebiet der automatischen Füllmaschinen,
versehen mit einem Karussell, das eine Anzahl von Füllköpfen trägt, aus welchen
das pulverförmige
Material in Behälter
abgegeben wird.
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Jeder
der vorgenannten Füllköpfe enthält eine
Abgabevorrichtung, dazu bestimmt, eine vorgegebene Menge von Material
durch freien Fall in einen entsprechenden Behälter zu geben, der auf einer Plattformeinheit
angeordnet ist. Die Plattformeinheit ist mit einer Ladezelle versehen,
angeordnet unterhalb der Einheit selbst und an die Abgabevorrichtung angeschlossen
ist, und welche dazu dient, das Gewicht des Behälters während des Ladens zu erfassen.
Sobald die Ladezelle einen bestimmten Wert erfasst, der dem endgültigen gefüllten Zustand
des Behälters
entspricht, gibt sie einen Befehl an die Abgabevorrichtung, damit
diese den Fluss des pulverförmigen
Materials absperrt.
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Genauer
gesagt empfängt
die Abgabevorrichtung das pulverförmige Material aus einem Vorratsbehälter durch
einen Zu führkanal,
der an ein unteres Ende des Vorratsbehälters selbst angeschlossen
ist, und zwar auf solche Weise, dass das Material durch Schwerkraft
und in abgemessenen Menge abgegeben werden kann. Zusätzlich enthält die Abgabevorrichtung
ein Element, das entsprechend zu einem Auslass am unteren Ende des
Kanals angeordnet ist, mit dessen Hilfe der Kanal wahlweise verschlossen
werden kann.
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Ein
erstes solches Verschlusselement nach der bekannten Technik weist
ein Absperrorgan auf, das aus einem drehbar an einem feststehenden
Trägerrahmen
montierten Hebel besteht. Der Hebel weist einen im wesentlichen
kreisförmigen
Abschnitt auf, der unter dem Auslass auf solche Weise positionierbar
ist, dass er diesen vollkommen verschliesst. Das Absperrorgan wird
durch einen entsprechenden linearen Trieb betätigt, der den Hebel durch eine
Umdrehung desselben um die Drehachse verschiebt. Dabei wird der
kreisförmige
Abschnitt auf solche Weise entlang einer Bahn quer zu der Längsachse
des Kanals und in eine Position unter dem Auslass verschoben, dass
er den Auslass selbst verschliesst und den Strom des pulverförmigen Materials
absperrt.
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In
Wirklichkeit weist das oben beschriebene Füllverfahren einen Nachteil
auf, der mit dem Vorgang des Verschliessens des Auslasses zusammenhängt. Wenn
sich der kreisförmige
Abschnitt in Querrichtung bewegt, wird tatsächlich das fallende pulverförmige Material
abgeleitet und fällt
folglich nicht korrekt in den Behälter.
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Dieser
Nachteil ist der Art der durch den kreisförmigen Abschnitt ausgeführten Bewegung
zuzuschreiben, welche einen Teil des pulverförmigen Materials entlang der
Richtung dieser selben Bewegung mitzieht (quer zu der Fallrichtung),
wodurch es abgeleitet und nach aussen verstreut wird. Der Teil des
nicht in den Behälter
gerichteten Materials fällt somit
auf die Plattformeinheit, wodurch Probleme in dem Sinne entstehen,
dass die Maschine gereinigt werden muss und ein Teil des Pulvers
ungenutzt bleibt.
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Ebenfalls
ist aus dem Dokument
US 5806725 ,
auf welches sich der Oberbegriff des Anspruchs 1 stützt, eine
Abgabemaschine bekannt, die einen Durchlasskanal für das Produkt
mit einem oberen Einlass zum Empfang des Produktes und einem unteren
Auslass zur Abgabe des Produktes hat, wobei der Auslass mit einem
Absperrmittel versehen ist, das dazu dient, das Produkt im Inneren
des Durchlasskanals zu halten. Das Absperrmittel hat drei drehbar
montierte Blenden zum Verschieben in einer im wesentlichen horizontalen
Ebene zwischen einer geschlossen Position, in welcher die Blenden
allgemein in der Mitte des Durchlasskanals ineinander greifen, und
einer offenen Position, in welcher die Blenden voneinander getrennt
sind, um das Fallen des Produktes aus dem Auslass zu erlauben. Die
Bewegung der Blenden ist gesteuert durch eine gewöhnliche
Antriebkurbel mit Gelenken, welche die Blenden an die gemeinsame
Antriebskurbel anschliessen. Der Stand der Technik sieht ebenfalls
Vorrichtungen vor, die einen Zuführkanal
enthalten, der sich durch eine ringförmige Kammer erstreckt. Der
Kanal ist strömungsdichtend
im Verhältnis
zu der ringförmigen
Kammer, welche mit Saugmitteln verbunden ist und Luft durch eine
ringförmige Öffnung koaxial
zu dem Auslass des Kanals ansaugt.
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Somit
wird der durch das Absperrorgan abgeleitete Teil des pulverförmigen Materials
aufgefangen und durch die Öffnung
in die ringförmige
Kammer gesaugt.
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Das
angesaugte Material wird dann zur weiteren Verwendung in den Vorratsbehälter zurück geführt.
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Auch
bei dieser zweiten Lösung
nach dem Stand der Technik ist jedoch ein bedeutsamer Nachteil vorhanden,
welcher der konstruktionsmässigen Kompliziertheit
des Saugsystems zuzuschreiben ist. Tatsächlich sind Karussellfüllmaschinen
generell mit einer nicht unwesentlichen Zahl von Füllköpfen versehen.
Wenn folglich ein Saugsystem des oben beschriebenen Typs einer jeden
der Abgabevorrichtungen zugeordnet werden soll, bedeutet dies eine übermässige Erhöhung der
Produktionskosten für
die einzelne Füllmaschine.
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Ein
weiterer Nachteil ergibt sich aus der Tatsache, dass das Saugsystem
unwirksam werden kann, wenn die Maschine zur Abgabe bestimmter pulverförmiger Materialien
verwendet wird, deren Partikel beachtlich schwer sind. In diesem
Falle werden die Partikel nicht von der Saugwirkung betroffen, welche
nicht ausreichend ist, um der Schwerkraft entgegenzuwirken, die
diese Partikel ableitet und ausserhalb der Behälteröffnung fallen lässt.
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Zweck
der vorliegenden Erfindung ist, eine Abgabevorrichtung für Maschinen
zum Füllen
von Pulver in Behälter
vorzusehen, welche keinen der vorgenannten Nachteile aufweist. Insbesondere
ist ein Zweck der Erfindung, eine solche Abgabevorrichtung für Maschinen
zum Füllen
von Pulver in Behälter vorzusehen,
die den Strom von pulverförmigem
Material absperrt, ohne dass irgendein Teil des Materials nach ausserhalb
des Behälters
verstreut wird.
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Der
gewünschte
Zweck ist erreicht nach der vorliegenden Erfindung durch eine Abgabevorrichtung,
anbringbar an Maschinen zum Füllen
von Behältern
mit pulverförmigem
Material, wie in Anspruch 1 beschrieben ist.
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Die
Erfindung wird nun durch ein Beispiel im Detail beschrieben, und
zwar mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen, von denen
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– 1 eine
erste vorgezogene Ausführung einer
Abgabevorrichtung nach der vorliegenden Erfindung zeigt, anbringbar
an Maschinen zum Füllen von
Behältern
mit pulverförmigem
Material, gesehen schematisch in einer seitlichen Erhebung und mit
bestimmten Teilen der Klarheit wegen entfernt;
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– 2 zeigt
die Vorrichtung aus 1 in einem ersten Betriebszustand,
gesehen in Plandarstellung und mit bestimmten Teilen der Klarheit
wegen entfernt;
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– 3 zeigt
die Vorrichtung aus 2 in einem zweiten Betriebszustand;
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– 4 zeigt
eine zweite Ausführung
der Abgabevorrichtung nach der Erfindung, gesehen in einer Plandarstellung
und mit bestimmten Teilen der Klarheit wegen entfernt, in einem
ersten Betriebszustand;
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– 5 zeigt
die Vorrichtung aus 4 in einem zweiten Betriebszustand;
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– 6 bis 9 zeigen
eine dritte und eine vierte Ausführung
der Abgabevorrichtung nach der Erfindung, gesehen in Plandarstellung
und mit bestimmten Teilen der Klarheit wegen entfernt, jeweils in
zwei Betriebszuständen.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 der beiliegenden Zeichnungen
ist mit 1 in ihrer Gesamtheit eine Abgabevorrichtung bezeichnet,
und zwar für Maschinen
zum Füllen
von Behältern 2 mit
pulverförmigem
Material. Insbesondere sind die betreffenden Füllmaschinen vom Typ, wie er
in dem vorgenannten Stand der Technik erwähnt ist.
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Die
Vorrichtung 1 enthält
einen Kanal 3 von im wesentlichen rohrförmiger Ausführung, der in einem ersten
Ende 3a ausläuft,
das mit einem Auslass 4 versehen ist, aus welchem das pulverförmige Material
abgegeben wird. An dem entgegen gesetzten Ende von dem ersten Ende 3a ist
der Kanal 3 an einen Vorratsbehälter (in den Zeichnungen nicht
gezeigt) angeschlossen, der das vorgenannte pulverförmige Material
enthält.
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Der
Abgabeauslass 4 ist oberhalb eines entsprechenden Behälters 2 positioniert,
der schematisch in 1 gezeigt ist und eine zu dem
Auslass 4 gerichtete Öffnung 2a aufweist.
Genauer gesagt hat der Auslass 4 eine im wesentlichen ringförmige Ausbildung
mit einer inneren umlaufenden Oberfläche 6, die einen solchen
Gleitkanal 7 aufweist, dass eine Gleitbewegung ermöglicht ist.
Der Gleitkanal 7 besteht vorteilhafterweise aus einer Rille,
die sich über die
gesamte Länge
der inneren umlaufenden Oberfläche 6 erstreckt.
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Die
Abgabevorrichtung 1 enthält ausserdem Verschlussmittel 5,
die der Auslassöffnung 4 zugeordnet
sind, so dass gewechselt werden kann zwischen einem Betriebszustand,
in welchem der Auslass 4 verschlossen ist, um das Durchlaufen
des pulverförmigen
Materials zu verhindern, und einem Ruhezustand, in welchem der Auslass 4 offen
bleibt, um das Durchlaufen des Materials selbst zu erlauben.
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Solche
Verschlussmittel 5, die in 1 der Zeichnungen
in einem nicht betrieblichen Zustand gezeigt sind, bestehen aus
einer Anzahl von den Auslass 4 belegenden Absperrelementen 8,
jedes mit einem umlaufenden Abschnitt 9 versehen, der gleitbar
in den Gleitkanal 7 eingesetzt ist.
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Unter
Bezugnahme auf die 2 ist die innere umlaufende
Oberfläche 6 des
Auslasses 4 genauer gesagt von einer im wesentlichen mehreckigen,
vorzugsweise sechseckigen Geometrie.
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Jedes
Absperrelement 8 ist im wesentlichen als Platte ausgebildet,
die in Plandarstellung gesehen eine trapezförmige und vorzugsweise gleichschenklige
Geometrie aufweist. Der umlaufende Abschnitt 9 eines jeden
Absperrelementes 8 wird somit durch eine der schrägen Seiten
des Trapezes beschrieben, während
die entgegengesetzte schräge Seite
und die grössere
Basis jeweils erste und zweite umlaufende Gleitflächen 10a und 10b bilden.
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In
dem Beispiel in 2 sind sechs Absperrelemente 8 vorhanden,
jedes angeordnet mit der schrägen
Seite, welche den umlaufenden Abschnitt 9 bildet, einer
entsprechenden Seite der sechseckigen internen umlaufenden Oberfläche 6 des
Auslasses 4 zugewandt.
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In
dieser Konfiguration befinden sich die umlaufenden Gleitflächen 10a und 10b des
Absperrelementes 8 in gleitendem Kontakt miteinander. Genauer
gesagt ist jedes Absperrelement 8 mit der ersten umlaufenden
Gleitfläche 10a,
das heisst gegenüber der
schrägen
Seite, die dem umlaufenden Abschnitt 9 entspricht, an der
zweiten umlaufenden Gleitfläche 10b oder
der grösseren
Trapezbasis des entsprechenden angrenzenden Absperrelementes 8 anliegend.
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Somit
sind die Absperrelemente 8 eins im Verhältnis zu dem nächsten entlang
ihrer jeweiligen umlaufenden Gleitfläche 10a und 10b und
entlang der umlaufenden Abschnitte 9 verschiebbar zwischen
einer ersten Position, die dem geschlossenen Betriebszustand der
Verschlussmittel 5 entspricht, und wenigstens einer zweiten
Position, die dem nicht betrieblichen Zustand der Verschlussmittel 5 entspricht.
In der ersten Position verschliesst jedes Absperrelement 8 einen
Teil des Auslasses 4, so dass eine Gruppe der Elemente 8 den
Auslass 4 vollkommen verschliesst.
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Ebenfalls
Teil der Abgabevorrichtung 1 sind Antriebsmittel 11,
die wenigstens einem der Absperrmittel 8 zugeordnet sind,
und durch welche die Absperrelemente 8 stufenlos zwischen
der ersten und der zweiten Position durch eine Reihe von Zwischenpositionen
verschoben werden können,
wie nachstehend gesehen werden kann.
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Die
Antriebsmittel 11 bestehen aus einem Trieb 13,
enthaltend eine Stange 12, die mit einem Ende an einem
der Absperrelemente 8 verankert ist und entlang einer mit
A bezeichneten Richtung bewegt wird, welche ihrer eigenen Längsachse
entspricht, und die sich parallel zu dem umlaufenden Abschnitt 9 des
Absperrelementes 8 erstreckt, mit welchem die Antriebsmittel 11 verbunden
sind.
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In
der zweiten Position beschreiben die Absperrelemente 8 einen
Durchlaufabschnitt 14, der konzentrisch zu der Längs achse 15 des
Kanals 3 ausgerichtet ist, wie in 3 gezeigt,
und einen Durchlass für
das pulverförmige
Material bildet.
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Der
Durchlaufabschnitt 14 ist durch einen Abschnitt der zweiten
umlaufenden Gleitfläche 10b eines
jeden Absperrelementes 8 eingegrenzt, ausgerichtet zu der
Mitte des Auslasses 4. Während der Bewegung zwischen
der ersten und der zweiten Position beschreiben die Absperrelemente 8 eine
Folge von konzentrischen Zwischenabschnitten, die kleiner sind als
der Durchlaufabschnitt 14, der hergestellt ist, wenn die
Elemente 8 die zweite Position belegen.
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Wie
in den 2 und 3 erkennbar ist, weist ein Absperrelement 8,
angeordnet mit einer ersten umlaufenden Gleitfläche 10a an die zweite umlaufende
Gleitfläche 10b des
Absperrelementes 8 anstossend, das mit den Antriebsmitteln 11 verbunden
ist, eine Öffnung
auf, die dazu dient, die Stange 12 des Triebes aufzunehmen.
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Unter
Bezugnahme auf die 4, welche eine zweite Ausführung der
Abgabevorrichtung 1 zeigt, weisen die Absperrelemente 8 jedes
ein im wesentlichen längliches
Aussehen auf.
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Jedes
Absperrelement 8 weist an einem Ende einen im wesentlichen
keilförmigen
Abschnitt 17 auf, der in einer Spitze 17a ausläuft, die
mit der Längsachse 15 des
Kanals 3 übereinstimmt,
wenn das Absperrelement 8 die erste Position be legt.
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Der
keilförmige
Abschnitt 17 wird durch einen konvexen Rand 17b und
einen konkaven Rand 17c beschrieben, die an der Spitze 17a konvergieren.
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Das
Ende des Absperrelementes 8, entgegengesetzt von dem keilförmigen Abschnitt 17,
enthält
ein Scharnier 18, ausgebildet als durchgehende, von dem
Element 8 selbst aufgewiesene Bohrung, welche frei einen
ersten Zapfen 19 aufnimmt, der parallel zu der Längsachse 15 des
Kanals 3 angeordnet ist. Die Absperrelemente 8 sind
an Punkten, die mit denselben Scharnieren 18 übereinstimmen,
an eine Anzahl von stangenähnlichen
Verbindungselementen 20 angeschlossen, Jedes Verbindungselement 20 ist
zwei Absperrelementen 8 zugeordnet.
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Genauer
gesagt weist jedes Verbindungselement 20 ein erstes Ende 20a und
ein zweites, von dem ersten Ende entfernt liegendes Ende 20b auf, beide
versehen mit einer durchgehenden Bohrung. Jeder erste Zapfen 19 ist
in die Bohrung in dem ersten Ende 20a des Verbindungselementes 20 und
in die Bohrung in dem zweiten Ende 20b eines angrenzenden
Verbindungselementes 20 eingesetzt, und zwar mit dem Ergebnis,
dass alle Absperrelemente 8 mechanisch miteinander verbunden
sind.
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Jedes
Absperrelement 8 ist mit dem Abgabeauslass 4 durch
einen Drehzapfen 21 verbunden, dauerhaft angeordnet an dem
umlaufenden Teil des Auslasses selbst und eine Bohrung 21a belegend, die
sich zwischen dem keilförmigen
Abschnitt 17 und dem Scharnier 18 des Ansperrelementes 8 befindet.
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Der
Drehzapfen 21 erstreckt sich längs in einer Richtung parallel
zu der Längsachse 15 des
Kanals 3. Danach sind die Absperrelemente 8 drehbar, jedes
um einen jeweiligen Drehzapfen 21, zwischen der ersten
und der zweiten Position.
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Die
zweite betreffende Ausführung
hat ebenfalls sechs Absperrelemente 8, die umlaufend um den
Auslass 4 angeordnet sind, und die in diesem Falle unterschiedliche
Ebenen belegen, die quer zu der Längsachse 15 des Kanals 3 verlaufen.
In der ersten Position sind die Absperrelemente 8 mit den jeweiligen
keilförmigen
Abschnitten 17 radial zu der Mitte des Auslasses 4 konvergierend
angeordnet. In dieser Konfiguration überlagern sich die konkaven und
konvexen Ränder 17b und 17c der
keilförmigen Abschnitte 17 einander.
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Bei
dieser zweiten Ausführung
kann die Stange 12 der Antriebsmittel 11 vorteilhaft
einem der Verbindungselemente 20 oder direkt dem Scharnier 18 des
entsprechenden Absperrelementes 8 zugeordnet sein.
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Bezugnehmend
auf die 5 sind die Absperrelemente 8,
wenn sie sich in der zweiten Position befinden, mit den keilförmigen Abschnitten 17 tangential
zu dem Auslass 4 angeordnet. In dieser Konfiguration sind
die konkaven Ränder 17c der
einzelnen Absperrelemente 8 auf solche Weise angeordnet,
dass ein im wesentlichen kreisförmiger
Durchlaufabschnitt 14 beschrieben wird.
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Die 6, 7, 8 und 9 der Zeichnungen
zeigen zwei Ausführungen
der Vorrichtung, die sich voneinander in Bezug auf die besondere
Form unterscheiden, welche das einzelne Absperrelement 8 aufweist.
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Genauer
gesagt zeigt die 6 ein Absperrelement 8 von
im wesentlichen dreieckigem Umriss, ebenfalls einen keilförmigen Abschnitt 17 aufweisend,
dessen Spitze 17a mit einer ersten Spitze 22 des
Dreiecks übereinstimmt.
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Wie
bei der vorherigen Ausbildung weist der keilförmige Abschnitt 17 einen
konvexen Rand 17b und einen konkaven Rand 17c auf.
Jeweils zwei aneinandergrenzende Absperrelemente 8 belegen
unterschiedliche Ebenen, die quer zu der Längsachse 15 des Kanals 3 verlaufen,
so dass sich die konkaven und konvexen Ränder 17b und 17c einander überlagern.
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Bei
dieser Ausführung
der Vorrichtung weist jedes Absperrelement 8 einen Schlitz 23 auf,
der an einer zweiten Spitze 24 positioniert ist und einen zweiten
Zapfen 25 aufnimmt. Dieser Zapfen 25 ist mit einer
dritten Spitze 26 eines jeden Absperrelementes 8 verbunden,
welches folglich mit dem Schlitz 23 des angrenzenden Elementes 8 verbunden
wird. Mit einem Drehzapfen 21, zwischen den zweiten und
dritten Spitzen 24 und 26 positioniert, ist das
Absperrelement 8 in der Lage, sich zwischen der ersten
und der zweiten Position zu drehen. Ebenfalls bei dieser Ausführung ist
der Drehzapfen 21 dauerhaft an dem umlaufenden Teil des
Auslasses 4 verankert.
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In
der zweiten Position der Vorrichtung, gezeigt in 7,
sind die Absperrelemente 8 in der gleichen Weise angeordnet
wie bei der in 5 gezeigten Ausführung, das
heisst mit den konkaven Rändern 17c einen
kreisförmigen
Durchlaufabschnitt 14 bildend und den keilförmigen Abschnitten 17 tangential
zu dem Auslass 4 ausgerichtet. Während der Bewegung zwischen
der ersten und der zweiten Position wird der Zapfen 25,
welcher der dritten Spitze 26 eines jeden Absperrelementes 8 zugeordnet
ist, entlang dem jeweiligen Schlitz 23 verschoben. Wieder
bei dieser Ausführung
ist die Stange 12 vorteilhafterweise mit wenigstens einem
der Absperrelemente 8 verbunden.
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Unter
Bezugnahme auf die 8, welche eine weitere Ausführung der
Abgabevorrichtung 1 zeigt, sind die Absperrelemente 8 im
wesentlichen dreieckig in der Ausbildung, wie oben bezugnehmend
auf die 6 beschrieben.
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Wieder
ist ein keilförmiger
Abschnitt 17 mit einem konkaven Rand 17c und einem
konvexen Rand 17b vorhanden, wobei letzterer in diesem
Falle entlang seiner Länge
an einem be stimmten Punkt eine Vertiefung 27 aufweist.
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Bezugnehmend
auf die 9 ist die Vertiefung 27 auf
solche Weise angeordnet, dass, wenn die Absperrelemente 8 die
zweite Position belegen, der Abschnitt eines jeden Elementes 8,
der das angrenzende Element 8 überlagert, nicht den Drehzapfen 21 desselben
angrenzenden Elementes behindert.
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Unter
Bezugnahme auf die erste Ausführung der
in den 1, 2 und 3 gezeigten
Vorrichtung wird die Stange 12 durch den Trieb 13 in
Bewegung gesetzt, welcher vorteilhafterweise als ein Elektromagnet
ausgeführt
sein kann.
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Die
Stange 12 verschiebt das Absperrelement 8, mit
welchem sie verbunden ist, in die mit A bezeichnete Richtung, wobei
sie den entsprechenden umlaufenden Abschnitt 9 im Inneren
des Gleitkanals 7 entlang einer Bahn zum Gleiten bringt,
welche einer Seite der sechseckigen, inneren umlaufenden Oberfläche 6 entspricht.
Daraus ergibt sich, dass das Absperrelement 8 aus der ersten,
in 2 gezeigten Position in die zweite, in 3 gezeigte
Position übergeht.
Das direkt durch die Stange 12 angetriebene Absperelement 8 drückt auch
gegen das angrenzende Absperrelement 8, wobei sie den entsprechenden
umlaufenden Abschnitt 9 im Inneren des Gleitkanals 7 entlang
einer Bahn zum Gleiten bringt, welche einer Seite der sechseckigen,
inneren umlaufenden Oberfläche 6 entspricht,
an welcher dasselbe angren zende Element 8 anliegt.
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Genauer
gesagt drückt
die erste umlaufende Gleitfläche 10a des
direkt durch die Stange 12 angetriebenen Absperrelementes 8 gegen
die zweite umlaufende Gleitfläche 10b des
angrenzenden Absperrelementes 8, mit welcher sie im Kontakt
ist. Auf diese Weise gleitet das der Schubkraft unterliegende Absperrelement 8 zwischen
dem Gleitkanal und der umlaufenden Gleitfläche 10a des Antriebselementes, wobei
es sich in einer Richtung im wesentlichen quer zu der Längsachse 15 des
Kanals 3 bewegt.
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Die
auf diese Weise erzeugte Bewegung wird gleichermassen auf alle Absperrelemente 8 übertragen,
welche sich eins im Verhältnis
zu dem nächsten
verschieben, mit den jeweiligen umlaufenden Oberflächen 10a und 10b aneinander
gleitend, wobei sie sich entlang dem Gleitkanal 7 bewegen, um
die zweite, in 3 gezeigte Position einzunehmen.
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Auf
diese Weise bilden die Elemente einen Durchlaufabschnitt 14,
der konzentrisch zu der Längsachse 15 des
Kanals angeordnet ist und einen Durchlass für das pulverförmige Material
aufweist.
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Eine
vorgegebene Menge von pulverförmigem
Material kann nun in den Behälter
fliessen, und wenn dies durch eine der Füllmaschine zugeordnete Ladezelle
(nicht in den Abbildungen gezeigt) erfasst ist, bringen die Antriebsmittel 11 die
Absperrelemente 8 wieder in die erste Position zurück, wobei sie
den Durchlaufabschnitt 14 verengen und den Durchlass verschliessen.
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Wenn
sich die Absperrelemente 8 aus der zweiten Position wieder
zurück
in die erste Position bewegen, belegt ein Teil eines jeden Elementes 8 einen
zunehmend grösseren
Teil des Durchlaufabschnittes 14, wodurch eine Reihe von
allmählich
kleineren und konzentrischen Zwischenabschnitten 14 beschrieben
wird. Diese Zwischenabschnitte 14 reduzieren allmählich die
Weite, bis sich die Absperrelemente 8 in der ersten Position
befinden, die dem Betriebszustand der Verschlussmittel 5 entspricht,
in welchem der Durchlauf des pulverförmigen Materials verhindert
ist.
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Vorteilhafterweise
wird der Fluss des pulverförmigen
Materials in Richtung des Behälters 2 unterbrochen,
ohne dass dieses einem Wechsel der Richtung unterliegt (welche mit
der Längsachse 15 des Kanals 3 übereinstimmt).
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Dieser
Vorteil ist der Bewegung der Absperrelemente 8 zu verdanken,
welche beim Rücklauf
aus der zweiten in die erste Position so zusammenwirken, dass sie
dem pulverförmigen
Material den Durchlauf durch einen Abschnitt sichern, der immer
auf die Längsachse 15 des
Kanals 3 zentriert ist. Demnach entsteht keine Verschiebung
des pulverförmigen
Materials in irgendeine Richtung quer zu der Längsachse 15, die eine
andere und von dem Behälter 2 entfernte
sein könnte,
wie es bei den nach dem Stand der Technik ausgeführten Vorrichtungen geschieht.
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Bei
der zweiten Ausführung
wie in den 4 und 5 sind die
Absperrelemente 8 durch die Verbindungselemente 20 miteinander
verbunden, und werden somit zum Drehen um die Drehzapfen 21 gebracht.
In gleicher Weise wie bei der ersten Ausführung wird das direkt durch
die Antriebsstange 12 angetriebene Absperrelement 8 in
Bewegung gesetzt, wobei seine Bewegung mechanisch auf die anderen
Elemente 8 übertragen
wird.
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Insbesondere
dreht sich das direkt durch die Stange 12 angetriebene
Absperrelement 8 um seinen Zapfen 21, und das
entsprechende Scharnier 18 wird somit in einer Richtung
quer zu der Längsachse 15 des
Kanals 3 verschoben. Das Scharnier 18 verschiebt
wiederum das Verbindungselement 20, welchem es zugeordnet
ist, und damit alle Verbindungselemente 20 und Scharniere 18,
die mit den anderen Absperrelementen 8 verbunden sind.
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Somit
drehen sich alle Absperrelemente 8 in der gleichen Richtung,
mit dem Ergebnis, dass die jeweiligen keilförmigen Abschnitte 17 von
der Mitte des Auslasses 4 entfernt und aus der ersten Position
(gezeigt in 4) in die zweite Position (gezeigt
in 5) bewegt werden.
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Wenn
die Absperrelemente 8 die zweite Position belegen, bilden
sie den Durchlaufabschnitt 14 für das pulverförmige Material.
In dieser Position sind die konkaven Ränder 17c der einzelnen
Elemente 8 kreisförmig
und ohne Unterbrechung angeordnet, wobei sie den Umfang des Abschnittes 14 beschreiben.
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Sobald
die vorgegebene Menge von pulverförmigem Material abgegeben worden
ist, wird das direkt durch die Stange 12 angetriebene Absperrelement 8 in
Bewegung gesetzt, wodurch es bewirkt, dass sich auch die verbleibenden
Absperrelemente 8 in der entgegengesetzten Richtung zu
der vorhergehenden drehen und somit aus der zweiten Position in die
erste Position zurückkehren.
Während
dieser Bewegung, bei welcher die keilförmigen Abschnitte 17 den
Durchlaufabschnitt 14 schmälern, konvergieren die Spitzen 17a zu
der Mitte des Auslasses 4 und bis zu dem Punkt, an welchem
sie radial im Verhältnis
zu dem Auslass 4 selbst angeordnet sind. Wie in dem Falle
der ersten beschriebenen Ausführung,
belegen die keilförmigen
Abschnitte 17 während
ihrer Bewegung aus der zweiten Position in die erste Position einen
zunehmend grösseren
Teil des Durchlaufabschnittes 14, wobei sie eine Reihe
von zwischenliegenden Durchlaufabschnitten 14 bilden. Diese
Zwischenabschnitte 14 nehmen allmählich in der Weite ab, wobei
sie konzentrisch bleiben, mit dem Ergebnis, dass die Vorteile, die
in der Betriebsbeschreibung der ersten Ausführung erwähnt wurden, auch im Falle dieser
zweiten Ausführung
die gleichen sind.
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Betreffend
den Betrieb der in den Abbildungen von 6 bis 9 gezeigten
dritten und vierten Ausführungen,
wird das Absperrelement 8, das direkt mit den Antriebsmitteln 11 verbunden
ist, um den entsprechenden Drehzapfen 21 gedreht, und zwar
in der unter Bezugnahme auf den Betrieb der zweiten Ausführung beschriebenen
Weise.
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Während seiner
Bewegung aus der ersten Position ( 6) in die
zweite Position (7) dreht sich das betreffende
Absperrelement 8 auf solche Weise, dass die zweite Spitze 24 einen
Abstand von der Mitte des Auslasses 4 hat und die dritte
Spitze 26 folglich zu dem Auslass 4 hin bewegt
wird. Dies bewirkt, dass der Zapfen 25 des angrenzenden
Absperrelementes 8 durch den entsprechenden Schlitz 23 gezogen
und in gleitendem Kontakt dem Auslass 4 genähert wird.
Die auf das direkt durch die Stange 12 angetriebene Absperrelement 8 ausgeübte Bewegung
bewirkt die Umdrehung aller anderen Absperrelemente 8,
die mechanisch miteinander verbunden sind.
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Wenn
sie die zweite Position belegen, sind die Absperrelemente 8 ähnlich wie
bei der beschriebenen zweiten Ausführung mit den jeweiligen Spitzen 17a tangential
zu der Längsachse 15 des
Kanals 3 angeordnet, und die konkaven Ränder 17c wirken zusammen,
um den Umfang des Durchlaufabschnittes 14 zu beschreiben.
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Im
Falle der vierten, in den 8 und 9 gezeigten
Ausführung,
ist der Betrieb im wesentlichen derselbe wie der bei der dritten
Ausführung.
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Während in
diesem Falle der überlagernde Kontakt
zwischen den aneinandergrenzenden Absperrelementen 8 noch
deutlicher ist, besteht keine Behinderung zwischen dem einen Absperrelement 8 und
dem Drehzapfen 21 des überlagerten
Absperrelementes 8.
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Diese
Eigenschaft ist dadurch erhalten, dass jedes Absperrelement 8 mit
der Vertiefung 27 versehen ist, welche sich frei an den
Drehzapfen 21 des angrenzenden Absperrelementes 8 anlegt,
wenn es die zweite Position belegt. Obgleich der Drehzapfen 21 starr
mit dem Auslass 4 verbunden ist, wobei er sich parallel
zu der Längsachse 15 des
Kanals 3 erstreckt, bleibt er unberührt von der Bewegung des überlagernden
Elementes 8.
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Wie
jeder Fachmann auf dem Gebiet erkennen wird, haben alle gezeigten
alternativen Ausführungen
den Vorteil, dass sie einen Durchlaufabschnitt für das pulverförmige Material
aufweisen, der konzentrisch zu der Längsachse 15 des Zuführkanals 3 ausgerichtet
bleibt. Demnach wird das pulverförmige Material
nicht in andere Richtungen quer zu der Längsachse 15 abgeleitet,
sondern fällt
korrekt in den Behälter 2.