DE60201248T2 - Fahrzeug mit Vorrichtung zur Verhinderung von Wassertropfeneintritt im Motorraum - Google Patents

Fahrzeug mit Vorrichtung zur Verhinderung von Wassertropfeneintritt im Motorraum Download PDF

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/081Cowls

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein ein Fahrzeug mit einer Konstruktion zum Verhindern, dass Wassertropfen zwischen einem Windlauf und einem Armaturenbrett in einen Motorraum eindringen.
  • Bekannte Fahrzeug haben Konstruktionen, die verhindern, dass Wassertropfen in den Motorraum eindringen. Diese Konstruktionen umfassen einen Windlauf und ein unter dem Windlauf angeordnetes Armaturenbrett. Das Armaturenbrett ist derart positioniert, dass es den Motorraum von dem Fahrgastraum trennt. Der Windlauf weist ein Gitter für den Einlass von Luft von außerhalb des Fahrzeugs auf und befindet sich in abdichtendem Eingriff mit dem Armaturenbrett, so dass durch das Gitter fallende Wassertropfen nicht in den Motorraum gelangen können. Eine solche Konstruktion ist aus dem Dokument US6193304 bekannt.
  • Die offengelegte japanische Patentpublikation Nr. HEI 10-45035 mit der Bezeichnung "COWL LOUVER" (dt. Lüftungsgitter eines Windlaufs) beschreibt einen Windlauf, der in seinem oberen Bereich durch ein Lüftungsgitter abgedeckt ist, das sich von der Windschutzscheibe eines Fahrzeugs nach vorne erstreckt. In dem Lüftungsgitter des Windlaufs sind Einlässe ausgebildet. In dem Windlauf ist ein Durchgang gebildet. Die Öffnungen des Windlaufs kommunizieren mit dem Durchgang. Luft von außerhalb des Fahrzeugs wird durch Einlässe in den Durchgang geleitet.
  • Das Lüftungsgitter des Windlaufs ist halbiert und hat eine rechte und eine linke Hälfte. Diese Hälfte stoßen in Richtung der Fahrzeugbreite in der Mitte aneinander. Daher sind die halbierten Windlauf-Lüftungsgitter relativ einfach herzustellen.
  • Jede Hälfte hat ein horizontal vorspringendes Element, das sich von seinem vorderen Ende in den Motorraum eines Fahrzeugs hinein erstreckt. Das vorspringende Element ist in Form eines Flansches vorgesehen. Ähnlich hat der Windlauf einen horizontalen Flansch, der sich von seinem oberen Ende in den Motorraum hinein erstreckt. Der Windlauf ist mit den Hälften des Windlauf-Lüftungsgitters derart verbunden, das die vorspringenden Elemente auf dem Flansch liegen.
  • Wassertropfen wie beispielsweise Regentropfen könnten in die Einlässe des Lüftungsgitters des Windlaufs gelangen. Die meisten Wassertropfen wandern entlang einer Oberfläche des Windlaufs nach außerhalb des Fahrzeugs.
  • Ein Teil der Tropfen wandert entlang einer Innenfläche des Lüftungsgitters des Windlaufs und dann zwischen die vorspringenden Elemente und den Flansch und können danach in den Motorraum durchdringen. Dies geschieht bezogen auf die Breite des Fahrzeugs zumeist in dessen Mitte, wo die Lüftungsgitterhälften des Windlaufs aneinanderstoßen und ohne ausreichende Abdichtung im Eingriff miteinander sind.
  • Vorzugsweise soll die Menge an Wassertropfen, die bezogen auf die Breite des Fahrzeugs in dessen Mitte in den Motorraum durchdringt, in dem verschiedene elektrische Komponenten untergebracht sind, möglichst gering sein.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Konstruktion zur Verfügung zu stellen, die verhindert, dass Wassertropfen, die durch einen in zwei Hälften ausgebildeten Windlauf hindurchtreten, in einen Motorraum gelangen.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt, das einen Fahrzeugkörper aufweist, in dem ein Motorraum und ein Fahrgastraum ausgebildet sind, wobei das Fahrzeug umfasst:
    • (A) einen an dem Fahrzeugkörper montierten Windlauf mit einem darin ausgebildeten Gitter für den Einlass von Außenluft;
    • (B) ein unter dem Wndlauf angeordnetes Armaturenbrett, das den Motorraum von
    • dem Fahrgastraum trennt; wobei das Armaturenbrett umfasst:
    • (a) einen Armaturenbrettkörper;
    • (b) einen Armaturenbrettflansch, der sich von einem oberen Ende des Armaturenbrettkörpers in den Motorraum hinein erstreckt;
    • wobei sich der Windlauf in einer Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers erstreckt und eine rechte und eine linke Hälfte hat, deren jede umfasst:
    • (a) einen Windlaufkörper;
    • (b) einen Windlaufflansch, der sich von einem unteren Ende des Windlaufkörpers in den Motorraum hinein erstreckt, um den Armaturenbrettflansch abzudecken;
    • (c) einen Abdeckbereich (47), der sich von dem unteren Ende des Windlaufkörpers erstreckt, um das obere Ende des Armaturenbrettkörpers abzudecken; und
    • wobei der Armaturenbrettflansch und der Windlaufflansch ein Dichtungselement aufweisen, das in einem dazwischen gebildeten Raum angeordnet ist, wobei das Dichtungselement den Raum dicht verschließt und einen Bereich aufweist, der sich mit dem Abdeckbereich und dem Armaturenbrettkörper in engem Kontakt befindet.
  • Vorzugsweise haben der Windlaufflansch und der Abdeckbereich proximale Abschnitte, die integral mit dem unteren Ende des Windlaufkörpers geformt sind, wobei sich die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs in engem Kontakt mit dem Abschnitt des Dichtungselements befinden.
  • Der Abdeckbereich erstreckt sich von dem unteren Ende des Windlaufkörpers, um das obere Ende des Armaturenbrettkörpers und des Armaturenbrettflan sches abzudecken. Der vorgesehene Abdeckbereich ermöglicht, dass die meisten Wassertropfen, die durch das Gitter zu dem Abdeckbereich durchgedrungen sind, ohne Eintreten in einen Raum zwischen dem Armaturenbrettflansch und dem Windlaufflansch aus dem Fahrzeug nach draußen wandern können. Ein Teil der Wassertropfen an einer Außenfläche des Abdeckbereichs kann eine entfernte Kante des Abdeckbereichs überqueren und dann an einer Innenfläche des Abdeckbereichs in Richtung auf den Raum zwischen dem WindlIaufllansch und dem Armaturenbrettflansch wandern. Das zwischen dem Armaturenbrettflansch und dem Windlaufflansch angeordnete Dichtungselement erstreckt sich im wesentlichen parallel zu dem Windlaufflansch und dem Abdeckbereich, wobei zwischen dem Abdeckbereich und dem Armaturenbrettkörper ein Zwischenraum gebildet ist. Der Zwischenraum erstreckt sich entlang der Länge des Dichtungselements.
  • Das Dichtungselement hat einen Abschnitt, der in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs gehalten wird. Der Abschnitt des Dichtungselements blockiert den Zwischenraum. Mit anderen Worten: Die Bewegung des Teils der Wassertropfen durch den Zwischenraum wird blockiert. Deshalb ist es unwahrscheinlich, dass die Wassertropfen in dem Zwischenraum in den Motorraum eintreten.
  • Der Abdeckbereich dient zum Verhindern, dass Wassertropfen, die durch das Gitter hindurch auf den Windlaufkörper gelangt sind, in den Zwischenraum zwischen dem Windlaufflansch und dem Armaturenbrettflansch wandern. Der zwischen den proximalen Abschnitten gebildete Zwischenraum wird durch den Abschnitt des Dichtungselements blockiert. Die Verwendung eine solchen Dichtungselements schafft den Vorteil, dass von den Wassertropfen, die in den Zwischenraum gelangt sind, die geringste Menge in den Motorraum eintritt.
  • Es ist einfacher, das Dichtungselement statt über seine gesamte Länge teilweise in engen Kontakt mit den proximalen Abschnitten zu bringen.
  • Vorzugsweise liegt dieser Abschnitt des Dichtungselements, der sich in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs befindet, in der Nähe einer Grenze zwischen der rechten und der linken Hälfte des Windlaufs.
  • Die Blockierung der Zwischenraums erfolgt an einer Position in der Nähe der Grenze zwischen den Hälften. Die von der Außenfläche über das entfernte Ende des Abdeckbereichs mit der größeren Fläche in den Zwischenraum wandernden Wassertropfen werden daran gehindert, zu der Grenze zu wandern.
  • Vorzugsweise treffen die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs und das untere Ende des Windlaufkörpers zusammen, um einen Eckbereich zu bilden, wobei der Eckbereich, die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs und der Abschnitt des Dichtungselements, der sich mit den proximalen Abschnitten des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs in engem Kontakt befindet, mehrere Trennplatten aufweisen, die in einem dazwischen definierten Raum vorgesehen sind, wobei die Trennplatten in Breitenrichtung des Fahrzeugs nebeneinander und in vorgegebenen Abständen angeordnet sind.
  • Die Trennplatten befinden sich im abdichtenden Eingriff mit beiden Abschnitten des Dichtungselements und dem Eckbereich.
  • Bestimmte bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nachstehend lediglich anhand eines Beispiel beschrieben, wozu auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird. In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine perspektivische Ansicht eines vorderen Teils eines Fahrzeugs;
  • 2 eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 von 1;
  • 3 eine perspektivische Ansicht eines Windlaufs des Fahrzeugs gemäß vorliegender Erfindung;
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines mit der Innenseite nach außen gekehrten Windlaufs;
  • 5 eine fragmentarische perspektivische Ansicht voneinander getrennter rechter und linker Hälften des Windlaufs;
  • 6 eine Schnittansicht entlang der Linie 6-6 von 5;
  • 7 eine Schnittansicht entlang der Linie 7-7 von 5;
  • 8 eine vergrößerte fragmentarische Ansicht eines Abschnitts von 7, zur Darstellung des Windlaufs, eines Armaturenbretts, und eines zwischen dem Windlauf und dem Armaturenbrett angeordneten Dichtungselements;
  • 9 eine Ansicht analog zu 8, wobei das Armaturenbrett und das Dichtungselement weggenommen sind;
  • 10 eine fragmentarische perspektivische Ansicht eines Abschnitts der linken Hälfte des Windlaufs von unten betrachtet;
  • 11 eine fragmentarische perspektivische Ansicht eines Endes der linken Hälfte und deren umliegender Bereiche;
  • 12 eine Schnittansicht entlang der Linie 12-12 von 11;
  • 13 eine Schnittansicht entlang der Linie 13-13 von 11;
  • 14 eine Querschnittsdarstellung der rechten oder der linken Hälfte von der Seite betrachtet;
  • 15(a) eine Ansicht, die sich bei Betrachtung der linken und der rechten Hälfte in einer Richtung von Pfeil A von 14 ergibt;
  • 15(b) eine Schnittansicht entlang der Linie B–B von 14;
  • 16(a) eine Ansicht anlog zu (a) von 15, die zu Vergleichszwecken die rechte und die linke Hälfte eines konventionellen Windlaufs zeigt;
  • 16(b) eine Ansicht analog zu (b) von 15, die die rechte und die linke Hälfte des konventionellen Windlaufs von (a) von 16 zeigt; und
  • 17(a) und (b) jeweils ein modifiziertes Dichtungselement und einen modifizierten Windlauf gemäß vorliegender Erfindung.
  • DETAILBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In 1 weist ein Fahrzeug oder ein Automobil 10 einen Fahrzeugkörper 10a auf. Der Fahrzeugkörper 10a hat eine Windschutzscheibe 11 und einen an dieser befestigten Windlauf 12. Der Windlauf 12 erstreckt sich von einem unteren Bereich der Windschutzscheibe 11 nach vorne. Vor dem Windlauf 12 befindet sich eine Motorhaube 13.
  • Ein Dachplatte ist bei Pos. 14 angegeben. Vordere Säulen sind bei Pos. 15, 15 angegeben. Die Bezugsziffern 16, 16 bezeichnen vordere Kotflügel. Eine Stoß stange ist bei Pos. 17 gezeigt. Die Bezugsziffern 18 und 19 bezeichnen jeweils eine Tür und eines von zwei Vorderrädern.
  • In 2 ist der Fahrzeugkörper 10a mit einem in diesem ausgebildeten Motorraum 21 und einem Fahrgastraum 22 dargestellt. Der Motorraum 21 ist von dem Fahrgastraum 22 durch ein Armaturenbrett 30 getrennt. Das Armaturenbrett 30 ist unter dem Windlauf 12 angeordnet.
  • Das Armaturenbrett 30 umfasst eine vertikal orientierte untere Platte 31 und eine horizontal orientierte obere Platte (einen Armaturenbrettkörper) 32, die an einen oberen Bereich der unteren Platte 31 angefügt ist. Die obere Platte 32 hat einen Armaturenbrettflansch 33, der sich von ihrem oberen Ende 32a in den Motorraum 21 erstreckt. Der proximate Abschnitt 33a des Flansches 33 ist integral mit dem oberen Ende 32a geformt. Der Flansch 33 erstreckt sich in einer leicht geneigten Position nach vorne.
  • Der Windlauf 12 umfasst im wesentlichen horizontale Plattenkörper (Windlaufkörper) 41, 41 (wovon nur einer gezeigt ist), die an seinem oberen Abschnitt positioniert sind. Jeder Plattenkörper 41 hat ein an seinem vorderen Teil gebildetes Gitter 42 für den Einlass von Luft von außerhalb des Windlaufs 12 oder von dem Fahrzeug 10. Das Gitter 42 hat einen Dichtungsbefestigungsbereich 43, der sich von seinem unter Ende nach vorne und nach oben erstreckt. Der Abschnitt 43 hat eine ebene plattenförmige Konfiguration. Das Gitter 42 hat einen unteren Plattenbereich 44, der sich von seinem unteren Ende nach hinten und nach unten erstreckt. Der untere Plattenbereich 44 hat eine ebene plattenförmige Konfiguration und umfasst einen Flansch (Windlaufflansch) 45, der sich von seinem unteren Ende 44a nach vorne und nach unten erstreckt. Der Flansch 45 besitzt eine Kante 46, die sich von seinem vorderen Ende nach unten erstreckt. Ein Abdeckbereich 47 des unteren Plattenabschnitts 44 erstreckt sich von dessen unterem Ende 44a nach hinten und nach unten. Der Abdeckbereich 47 hat eine ebene plattenförmige Konfiguration. Der Plattenkörper 41 ist integral mit dem Gitter 42 ausgebildet. Das Gitter 42 ist integral mit dem Dichtungsbefestigungsbereich 43 und dem unteren Plattenbereich 44 ausgebildet. Der untere Plattenbereich 44 ist integral mit dem Flansch 45 und dem Abdeckbereich 47 ausgebildet. Der proximale Abschnitt 47a des Abdeckbereichs 47 ist integral mit dem unteren Ende 44a ausgebildet.
  • Der Flansch 45 erstreckt sich von dem unteren Ende 44a in den Motoraum 21 hinein, um den Flansch 33 des Armaturenbretts 30 abzudecken. Der proximale Abschnitt 45a des Flansches 45 ist integral mit dem unteren Ende 44 ausgebildet. Der Abdeckbereich 47 erstreckt sich von dem unteren Ende 44a, um das obere Ende 32a und den proximalen Abschnitt 33a des Flansches 33 des Armaturenbretts 30 abzudecken. Insbesondere erstreckt sich der Abdeckbereich 47 von dem unteren Ende 44a schräg in Richtung auf eine Oberseite 33b des proximalen Abschnitts 33a.
  • Ein Dichtungselement 61 ist zwischen den Flanschen 33, 45 angeordnet, für einen abdichtenden Eingriff mit den Flanschen 33, 45. Mit anderen Worten: Das Dichtungselement 61 dichtet einen zwischen den Flanschen 33, 45 gebildeten Raum ab.
  • Das Gitter 42 hat eine große Anzahl von darin gebildeten Öffnungen für den Einlass von Außenluft, wie vorstehend erläutert. Ein Dichtungselement 63 ist über dem Dichtungsbefestigungsbereich 43 befestigt, für einen abdichtenden Eingriff mit einem hinteren Bereich der Motorhaube 13. Der untere Abschnitt der unteren Platte 65 der Windschutzscheibe liegt an einem Verbindungsbereich, in dem sich ein hinterer Abschnitt der oberen Platte 32 an den oberen Abschnitt der unteren Platte 31 anschließt. Der untere Abschnitt der unteren Platte 65 der Windschutzscheibe ist mit dem Verbindungsbereich verbunden. Dichtungselemente 66, 67 sind für einen abdichtenden Eingriff mit dem unteren Abschnitt der Windschutzscheibe 11 angeordnet.
  • Bezugnehmend auf 3 erstreckt sich der Windlauf 12 in Richtung der Breite des Fahrzeugskörpers 10a und ist in der Mitte der Breite des Fahrzeugs 10 halbiert, um eine rechte und eine linke Hälfte 40R, 40L zu bilden.
  • Jeder der Hälften 40R, 40L weist den Flansch 45 auf, der sich von dem unteren Ende 44a des unteren Plattenabschnitts 44 des Plattenkörpers 41 in Richtung auf den Motorraum 21 erstreckt.
  • In 4 ist der halbierte Windlauf 12 mit seiner Innenseite nach außen gekehrt dargestellt. Der Windlauf 12 hat mehrere Befestigungsbereiche 48, die an seiner Unterseite gebildet sind. Die Befestigungsbereiche 48 sind mittels Schrauben an dem Armaturenbrett 30 zu befestigten. Die Dichtungselemente 61, 61 sind im Querschnitt quadratisch und sind in der Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers 10a langgestreckt. Die Dichtungselemente 61, 61 erstrecken sich entlang der Flansche 45, 45.
  • Wie in 5 gezeigt ist, hat die linke Hälfte 40L einen Überdeckungsbereich 52, der an ihrem einen Ende 51L gebildet ist und der ein Ende 51R der rechten Hälfte 40R überdecken soll. Der Überdeckungsbereich 51 trägt über seine gesamte Länge ein Dichtungselement 68, das zum Verschließen eines Spalts dient, der an einer Grenze 72 zwischen der rechten und der linken Hälfte 40R, 40L gebildet ist.
  • Bezugnehmend auf 6 treffen das untere Ende 44a, der proximale Abschnitt 45a des Flansches 45 und der proximale Abschnitt 47a des Abdeckbereichs 47 zusammen, um einen Eckbereich 54 zu bilden, das heißt mit anderen Worten, dass sie an dem Eckbereich 54 zusammenlaufen oder einander treffen. Das Dichtungselement 61 ist von dem Eckbereich 54 nach vorne beabstandet dargestellt.
  • Der Flansch 45 hat eine mit seinem distalen Ende integral geformte elastische Klaue 49. Die Klaue 49 gelangt durch Einrasten in Eingriff mit dem Flansch 33 des Armaturenbretts 30.
  • Zurückkommend auf 5 hat jedes Dichtungselement 61 einen Abschnitt 62, der in Richtung auf den Eckbereich 54 konkav gebogen ist. Der gebogene Abschnitt 62 befindet sich in engem oder dichten Kontakt mit den proximalen Abschnitten 45a, 47a des Flansches 45 und des Abdeckbereichs 47 und mit dem oberen Ende 32a und dem proximalen Abschnitt 33a, wie das später beschrieben wird.
  • Aus 5 ist ersichtlich, dass der gebogene Abschnitt 62 des Dichtungselements 61, der sich in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten 45a, 47a des Flansches 45 und des Abdeckbereichs 47 befindet, in der Nähe der Grenze 72 zwischen der linken und der rechten Hälfte 40R, 40L liegt. Und zwar ist der gebogene Abschnitt 62 in der Nähe der Grenze oder einem Teilungsbereich, in dem der Windlauf 12 zweigeteilt ist, positioniert.
  • Die 7 bis 9 zeigen, dass an dem Eckbereich 54 eine Nut/Vertiefung 55 ausgebildet ist. Die Nut 55 erstreckt sich in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers 10a und ihre Anordnung 55 ist hilfreich für einen besseren, engeren Kontakt des gebogenen Abschnitts 62 mit den Trennplatten 57, wobei zu bemerken ist, dass der Eckbereich 54 keine an ihm ausgebildete Nut 55 haben darf. Die Trennplatten 57 (wovon nur eine gezeigt ist), sind in einem Raum befestigt, der durch den Eckbereich 54, die proximalen Abschnitte 45a, 47a und den gebogenen Abschnitt 62 gemeinsam definiert wird.
  • Hinsichtlich 10 sind die mehreren Trennplatten 57 an dem Eckbereich 54 in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers 10a nebeneinander und in vorgegebenen Abständen voneinander angeordnet. Jede Trennplatte 57 ist integral mit dem Eckbereich 54 ausgebildet. Es versteht sich, dass die rechte Hälfte 40R der linken Hälfte 40L insofern gleicht, als die Trennplatten 57 in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers 10a angeordnet und in vorgegebenen Abständen voneinander angeordnet sind.
  • Nunmehr wird auf die 11 bis 13 Bezug genommen. Der Windlauf 12 hat den Abdeckbereich 47, der sich schräg nach unten erstreckt, um das obere Ende 32a und den proximalen Abschnitt 33a des Flansches 33 des Armaturenbretts 30 abzudecken. Das heißt mit anderen Worten, dass sich der Abdeckbereich 47 in Richtung auf die Oberseite 33b des proximalen Abschnitts 33a des Flansches 33 erstreckt.
  • Das obere Ende 32a der oberen Platte 32, der proximale Abschnitt 33a des Flansches 33, der proximale Abschnitt 47a des Abdeckbereichs 47 und der proximate Abschnitt 45a des Flansches 45 definieren gemeinsam einen Eckzwischenraum 71 zwischen sich. Der hierin verwendete Begriff "im Inneren des Armaturenbretts" bedeutet einen Raum, der von dem Windlauf 12 und der oberen Platte 32 des Armaturenbretts 30 umschlossen ist. Die meisten Wassertropfen Wd, die durch die Öffnungen 42a hindurchgetreten sind, wandern "ins Innere des Armaturenbretts 30" und dann aus dem Fahrzeug heraus, ohne in einen Raum zwischen den Flanschen 33, 45 gelenkt zu werden.
  • Ein Teil der Wassertropfen Wd an einer Außenfläche 47d des Abdeckbereichs 47 wandert über eine entfernte Kante 47c des Abdeckbereichs 47 entlang einer Innenfläche 47b des Abdeckbereichs 47 in den Zwischenraum 71, wie in 12 gezeigt. Der gebogene Bereich 62 wird in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten 45a, 47a, dem oberen Ende 32a und dem proximalen Abschnitt 33a gehalten, um den Zwischenraum 71 zu blockieren (wie das am besten in den 13 und 15(a) dargestellt ist). Bei dieser Ausbildung wandern die Wassertropfen Wd in dem Zwischenraum 71 nicht mehr zu dem Ende 51R der rechten Hälfte 40R. Ähnlich ist der gebogene Bereich 62 des für die linke Hälfte 40L vorgesehenen Dichtungselements 61 ausgebildet, um die Wassertropfen daran zu hindern, zu dem Ende 51L der linken Hälfte 40L zu wandern (wie das am besten in 15(a) dargestellt ist).
  • Im Folgenden wird auf die 14 bis 16 Bezug genommen. Zum Zweck der Erläuterung sind die in der rechten und linken Hälfte verwendeten, in 16 dargestellten und mit den Elementen der rechten und linken Hälfte in den 14 und 15 gemeinsamen Elemente mit identischen, jedoch mit Apostroph versehenen Bezugsziffern gekennzeichnet.
  • Wie in (a) und (b) von 16 gezeigt, liegt ein Überdeckungsbereich 52' einer linken Hälfte 40L' über einem Ende 51R' einer rechten Hälfte 40R'. Flansche 45', 45' der rechten und der linken Hälfte 40R', 40L' sind über einem Flansch 33' des Armaturenbretts 30' angeordnet. Die Flansche 45', 45' überlappen sich an der Grenze 72', wobei sie in Breitenrichtung des Fahrzeugs 10 zentral angeordnet sind, so dass sie einen kleinen Spalt 73' bilden (der nachstehend als zentraler Spalt 73' bezeichnet wird).
  • Dichtungselemente 61', 61', die jeweils zwischen dem Flansch 33' und den Flanschen 45', 45' angeordnet sind, erstrecken sich im wesentlichen parallel zu dem Eckbereich 54', wobei zwischen dem oberen Ende 32a' und dem proximalen Abschnitt 47a' und entlang der Längen der Dichtungselemente 61', 61' ein Eckzwischenraum 71' gebildet ist. Der Eckzwischenraum 71' kommuniziert mit dem zentralen Spalt 73'. Diese Ausbildung ist insofern nachteilig, als ein Teil der Wassertropfen Wd, der durch den Windlauf 12' hindurchgedrungen ist, entlang des Zwischenraums 71' und des zentralen Spalts 73' in den Motorraum 21 gelangen kann.
  • Wie in 14 und in den 15(a) und (b) gezeigt ist, blockiert jeder Teil der Dichtungselemente 61, 61, d.h. jeder gebogene Bereich 62 den Eckzwischenraum 71. Dies ermöglicht es zu verhindern, dass Wassertropfen Wd in dem Eckzwischenraum 71 durch einen zentralen Spalt 73 in den Motorraum 21 gelangen.
  • Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, sind die Abdeckbereiche 47, 47 angeordnet, um zu verhindern, dass durch das Gitter 42 hindurchgetretene Wassertropfen Wd zwischen den Flansch 33 und die Flansche 45, 45 wandern. Selbst wenn einige der Wassertropfen Wd unglücklicherweise in den Zwischenraum 71 gelangen, wird ihre weitere Bewegung zu dem Teilungsbereich 72 durch die gebogenen Bereiche 62, 62 verhindert. Deshalb kann die Menge an Wassertropfen Wd, die den Motorraum 21 erreicht, auf einem Minimum gehalten werden.
  • Die Dichtungselemente 61, 61 sind nur an den gebogenen Bereichen 62, 62 in engem Kontakt mit dem Abdeckbereich 47 und mit dem oberen Ende 32a. Die Dichtungselemente 61, 61 werden sehr viel leichter nur an den gebogenen Bereichen 62, 62 mit dem Eckbereich 54 in Kontakt gebracht, als über ihre gesamte Länge. Solche Dichtungselemente 61, 61 und der Windlauf 12 lassen sich einfacher zusammenbauen.
  • Bereiche 56, in denen die gebogenen Bereiche 62, 62 in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten 45a, 47a und mit dem oberen Ende 32a und dem proximalen Abschnitt 33a sind, um den Zwischenraum 71 zu blockieren, befinden sich dicht an der Grenze 72. Dies ist insofern vorteilhaft, als die über die entfernten Kanten 47c, 47c und dann an den Innenflächen 47b, 47b mit dem größeren Flächenbereich wandernden Wassertropfen daran gehindert werden, den Teilungsbereich 72 zu erreichen.
  • An jedem Bereich 56 sind die Trennplatten 57 vorgesehen. Insbesondere sind diese Trennplatten 57 in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers 10a nebeneinander und in vorgegebenen Abständen angeordnet. Die Trennplatten 57 sind zwischen dem proximalen Abschnitt 47a und dem proximalen Abschnitt 45a angeordnet und schneiden in die Dichtungselemente 61, 61. Die Trennplatten 57 befinden sich in abdichtendem Eingriff sowohl mit den gebogenen Bereichen 62, 62 als auch mit den Eckbereichen 54, 54.
  • Da die Trennplatten 57 in die gebogenen Bereiche 62, 62 schneiden, um den abdichtenden Eingriff mit letzteren zu verbessern, ist ein enger Kontakt der gebogenen Bereich 62, 62 mit einem Boden der Nut 55 nicht nötig.
  • Die an der rechten und an der linken Hälfte 40R, 40L vorgesehenen Dichtungselemente 61, 61 können aus einem beliebigen Material hergestellt und hinsichtlich ihrer Querschnitts beliebig konfiguriert sein.
  • Die Dichtungselemente 61, 61 können jeweils auf andere Weise modifiziert sein, so dass die gebogenen Bereiche 62, 62 einen engen Kontakt mit den proximalen Abschnitten 45a, 47a, dem proximalen Abschnitt 33a und dem oberen Ende 32a herstellen. Solche Modifikationen sind beispielsweise die folgenden:
    • (1) Der Windlauf 12 kann in Größe und Form und das Dichtungselement 61 in Material, Form und Dimension so abgeändert werden, dass die gebogenen Bereiche 62, 62 in engen Kontakt mit dem Boden der Nut 55 gebracht werden.
    • (2) Ein Windlauf und eine Dichtungselement sind derart ausgebildet, wie das nachstehend im Zusammenhang mit den 11A und 11B erläutert wird.
  • Elemente die mit solchen der bereits beschriebenen Ausführungsformen identisch sind, tragen die gleichen Bezugsziffern, die jedoch mit zwei Anführungsstrichen versehen sind.
  • Wie die 11A und 11B zeigen, hat der Eckbereich 54" anders als der vorstehend beschriebene Eckbereich 54 keine darin ausgebildete Nut. Es sind keine Trennplatten 57 an dem Eckbereich 54" montiert. Ein gebogener Bereich 62" des Dichtungselements 61" befindet sich in einem ausreichend engen Kontakt mit der Innenfläche 54a" eines Eckbereichs 54".
  • Ein Fahrzeug (10) mit einem darin ausgebildeten Motorraum (21) und einem Fahrgastraum (22) umfasst einen Windlauf (12) und ein Armaturenbrett (30), das unter dem Armaturenbrett angeordnet ist. Der Windlauf ist halbiert und hat eine rechte und eine linke Hälfte (40R, 40L). Das Armaturenbrett umfasst einen Armaturenbrettkörper (32) und einen Armaturenbrettflansch (33). Der Windlauf umfasst einen Windlaufkörper (41), einen Windlaufflansch (45) und einen Abdeckbereich (47). Ein Dichtungselement (61) ist zwischen den Armaturenbrettflansch und den Windlaufflansch geschaltet. Das Dichtungselement hat einen Bereich (62), der eng mit dem Abdeckbereich des Armaturenbrettkörpers in Kontakt ist.

Claims (4)

  1. Fahrzeug (10), das einen Fahrzeugkörper (10a) aufweist, in dem ein Motorraum (21) und ein Fahrgastraum (22) ausgebildet sind, umfassend: (A) einen an dem Fahrzeugkörper montierten Windlauf (12) mit einem darin ausgebildeten Gitter (42) für den Einlass von Außenluft; (B) ein unter dem Windlauf angeordnetes Armaturenbrett (30), das den Motorraum von dem Fahrgastraum trennt; wobei das Armaturenbrett umfasst: (a) einen Armaturenbrettkörper (32); (b) einen Armaturenbrettflansch (33), der sich von einem oberen Ende (32a) des Armaturenbrettkörpers in den Motorraum hinein erstreckt; wobei sich der Windlauf in einer Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers erstreckt und eine rechte und eine linke Hälfte (40R, 40L) hat, deren jede umfasst: (a) einen Windlaufkörper (41); (b) einen Windlaufflansch (45), der sich von einem unteren Ende (44a) des Windlaufkörpers in den Motorraum hinein erstreckt, um den Armaturenbrettflansch abzudecken; (c) einen Abdeckbereich (47), der sich von dem unteren Ende des Windlaufkörpers erstreckt, um das obere Ende des Armaturenbrettkörpers abzudecken; und wobei der Armaturenbrettflansch und der Windlaufflansch ein Dichtungselement (61) aufweisen, das in einem dazwischen gebildeten Raum angeordnet ist, wobei das Dichtungselement den Raum dicht verschließt und einen Bereich (62) aufweist, der sich mit dem Abdeckbereich und dem Armaturenbrettkörper in engem Kontakt befindet.
  2. Fahrzeug nach Anspruch 1, wobei der Windlaufflansch und der Abdeckbereich proximate Abschnitte (45a, 47a) aufweisen, die integral mit dem unteren Ende des Windlaufkörpers geformt sind, wobei sich die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs in engem Kontakt mit dem Abschnitt des Dichtungselements befinden.
  3. Fahrzeug nach Anspruch 2, wobei der Abschnitt des Dichtungselements, der sich in engem Kontakt mit den proximalen Abschnitten des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs befindet, in der Nähe einer Grenze (72) zwischen der linken und der rechten Hälfte des Windlaufs liegt.
  4. Fahrzeug nach Anspruch 2, wobei die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs und das untere Ende des Windlaufkörpers zusammentreffen, um einen Eckbereich (54) zu bilden, wobei der Eckbereich, die proximalen Abschnitte des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs und der Abschnitt des Dichtungselements, der sich mit den proximalen Abschnitten des Windlaufflansches und des Abdeckbereichs in engem Kontakt befindet, mehrere Trennplatten (57) aufweisen, die in einem dazwischen definierten Raum vorgesehen sind, wobei die Trennplatten in Breitenrichtung des Fahrzeugkörpers nebeneinander und in vorgegebenen Abständen angeordnet sind.
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