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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Adressierung und Steuerung
eines Plasmabildschirms.
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Das
Dokument JP 10-171399 (HITACHI) beschreibt einen Plasmaschirm von
koplanarer Art mit:
- – einer hinteren Platte, die
mit einem ersten Netz von Elektroden versehen ist,
- – einer
vorderen Platte, die parallel zur ersten ist und die mit einem zweiten
Netz von Elektrodenpaaren versehen ist, die orthogonal zu den Elektroden
des ersten Netzes sind, wobei die Elektroden jedes Paares zwischen
sich Entladungsräume
beherbergen, die an den Kreuzungen der Elektroden des ersten Netzes
und der Elektrodenpaare des zweiten Netzes positioniert sind.
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Die
Adressierung und Steuerung eines Plasmabildschirms dieser Art umfasst
im Allgemeinen die folgenden Schritte:
- – Aktivierung
einer Entladung in jedem der zu aktivierenden Kreuzungsbereiche
durch Anlegen zumindest eines Adressierspannungsimpuls zwischen
der Elektrode der hinteren Platte und einer Elektrode der vorderen
Platte, die sich in diesem Bereich kreuzen,
- – Reaktivierung
einer Serie von Entladungen in diesem Bereich durch Anlegen einer
Serie von Haltespannungsimpulsen zwischen der gleichen Elektrode
der vorderen Platte und der gepaarten Elektrode der gleichen Platte.
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Gemäß diesem
Verfahren erstreckt sich die Adressierentladung im Wesentlichen
senkrecht zu den Platten in dem mit Entladungsgas gefüllten Raum,
der die Platten trennt; die Halteentladungen erstrecken sich hingegen
im Wesentlichen parallel zu den Platten entlang der vorderen Platte.
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Gemäß diesem
klassischen Verfahren liegt die Istfrequenz der Halteimpulse im
Allgemeinen in der Größenordnung
von 100 bis 300 kHz und bestimmt die Helligkeit des Schirms; das
Halten wird als positiv bezeichnet, wenn die zwei Elektroden des Paares
immer ein positives Potential oder ein Null-Potential relativ zu
den Adressierelektroden haben, als negativ im entgegengesetzten
Fall und als bipolar für
den Fall, dass dieses Potential abwechselnd positiv und negativ
ist (die Haltesignale der Elektroden ein und desselben Paares sind
dann um eine Halbphase verschoben).
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Die
Adressierimpulse können
in Zeilengruppen umgruppiert werden und sind einander dann ebenso
sehr nahe.
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Für die Adressierung
und die Steuerung eines Schirms dieser Art, schlägt das Dokument JP 10-171399
(HITACHI) vor, außerdem
Impulse sehr hoher Frequenz einzusetzen, im Großen und Ganzen größer als
10 MHz.
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Wenn,
wie in 3 dieses Dokuments angegeben ist, das erste Netz
von Elektroden die Elektroden A1, A2,..., A6 umfasst
und wenn das zweite Netz Paare (X, Y1),
(X, Y2)...,(X, Yn)
umfasst, dann umfasst, wobei jetzt Bezug auf 1 dieses
Dokuments genommen wird, die Adressierung und die Steuerung des
koplanaren Plasmabildschirms die folgenden Schritte:
- – Adressieren
oder Schreiben (Phase IV) bei dem Adressierspannungsimpuls, der
aus der Differenz zwischen dem an die Elektrode Ym angelegten
Signal 107 und dem an die Elektrode A angelegten Signal 108 resultiert,
- – bipolares
Halten durch Anlegen von Signalen 101, die klassische "Niederfrequenz"-Haltespannungsimpulse
zwischen der Elektrode Ym und der gepaarten
Elektrode X erzeugen,
- – gemäß der in
diesem Dokument dargestellten Erfindung wird während dieser Haltephase auf
der Seite derjenigen Elektrode Ym oder X,
die als Kathode dient, außerdem
ein so genanntes "HF"-Signal sehr hoher
Frequenz 100 angelegt; das Anlegen dieses Signals entspricht
hier dem Halteschritt VII.
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Diesem
Dokument zufolge hat das Anlegen eines Signals sehr hoher Frequenz
den Zweck, sobald die zwischen den Elektroden am Ende einer herkömmlichen
Halteentladung Ladungen gebildet sind, zu verhindern, dass die Ionenladungen
die Kathode erreichen, und das Schwingen der Ionenladungen zwischen
den Elektroden zu erzielen, wie in 4–VII dieses
Dokuments skizziert ist; Bezug auf 5 nehmend
lehrt dieses Dokument:
- – dass es sich empfiehlt, mit
dem Anlegen des HF-Signals 100 zu
beginnen, bevor die herkömmliche
Halteentladung, die dem Signal 101 entspricht, zu der kompletten
Inversion der Ladungen auf der dielektrische Schicht geführt hat,
die die Elektroden bedeckt; es empfiehlt sich so, dass die Zeit
td, die die Impulsvorderseite 101 von
der ersten Vorderseite der HF-Signale trennt, im Großen und
Ganzen kleiner als die kumulierte Dauer der Halteentladung und der
kompletten Inversion der Ladungen ist;
- – dass
es sich empfiehlt, dass die Halbperiode tw des
HF-Signals 100 ausreichend kurz ist, damit die Ionenladungen
keine Zeit haben, sich während
einer Halbperiode wieder mit der Kathode zu vereinigen; diese Bedingung
führt im
Allgemeinen zu sehr hohen Frequenzen, die schwierig anzuwenden sind.
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Diesem
Dokument zufolge wird unter diesen Bedingungen eine durch das HF-Signal
stabilisierte Entladung erhalten, die Licht mit einer Lichtausbeute emittiert,
die sehr viel größer als
diejenige ist, die man mit klassischen Entladungen niedrigerer Frequenz
erhält.
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Wenn
beispielsweise der Abstand, der zwei Halteelektroden am Ort der
Entladung trennt, in der Größenordnung
von 100 μm
liegt und wenn das Entladungsgas ein Ne-Xe-Gemisch mit einem Druck
von 0,4 105 Pa ist, lauten die obigen Bedingungen
gemäß diesem
Dokument wie folgt: td < etwa 1 μs; tw < etwa 0,1 μs, was Frequenzen
größer als
20 MHz entspricht.
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Diesem
Dokument zufolge umfasst bei diesem Verfahren zur Steuerung des
Plasmabildschirms jeder Halteschritt eine Abfolge von herkömmlichen Halteentladungen
und stabilisierten Entladungen:
- – eine erste
Entladung, die durch einen klassischen Halteimpuls erzeugt wird
und Ionentladungen in dem aktivierten Bereich erzeugen soll,
- – eine
stabilisierte Entladung, die durch eine Hochfrequenz-Impulsfolge
erzeugt wird, die dafür ausgelegt
ist, die in dem aktivierten Bereich erzeugten Ionenladungen zu stabilisieren.
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Die
Halteentladung dient so dazu, die stabilisierte Entladung zu aktivieren
oder zu zünden.
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Die
Verwendung von hohen Frequenzen bringt erhebliche elektronische
Probleme mit sich, die die Verwendung dieses Verfahrens für die Steuerung
von Plasmabildschirmen begrenzen; um stabilisierte Entladungen bei
niedrigerer Frequenz zu erhalten, empfiehlt es sich, den Abstand
zu erhöhen, der
die Elektroden X und die Elektroden Y jedes Paares trennt, aber
die Spannung, die erforderlich ist, um die herkömmliche Halteentladung zu erhalten,
nimmt dann zu, was andere Nachteile aufweist.
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Genauer
gesagt:
- – für das Anlegen
des herkömmlichen
Niederfrequenz-Haltesignals,
das zur Zündung
einer Entladung vor dem Anlegen des "Hochfrequenzsignals" dient, ist es von Vorteil, ausreichend
nahe Elektroden zu verwenden, um die zur Zündung notwendige Spannung zu
begrenzen,
- – um
das "Hochfrequenzsignal" anzulegen, ist es von
Vorteil, ausreichend beabstandete Elektroden zu verwenden, um zu
verhindern, dass die Ionen eine der Elektroden während der Dauer einer Halbperiode
erreichen, und so die erwünschte Stabilisierung
für eine
nicht zu hohe Frequenz zu erzielen.
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Das
Dokument
US 5233272 ,
insbesondere
2, beschreibt einen Plasmaschirm,
der einem koplanaren Schirm ähnlich
ist und für
jeden Entladungsraum eine Anode
40 und eine Hilfselektrode
50 umfasst,
die koplanar sind und von der gleichen Platte getragen werden, und
eine Kathode
60, die von der anderen Platte getragen wird;
im Gegensatz zu den herkömmlichen
koplanaren Schirmen, die einen dauerhaften Speichereffekt besitzen,
trennt keine dielektrische Schicht die Elektroden, so dass es nur möglich ist,
einen Pseudo-Speichereffekt kurzer Dauer zu erhalten, das heißt einen
Speichereffekt mit Konditionierung durch die vorhergehende Entladung oder
durch eine benachbarte Quelle von Primärteilchen; bei der Steuerung
eines derartigen Schirms werden diesem Dokument zufolge zwischen
der Anode und der Kathode Impulse mit einer Amplitude angelegt,
die ausreicht, um eine Folge von Entladungen zu erhalten; während des
Anlegens dieser Impulse, die zu Halteimpulsen vergleichbar sind,
werden zwischen den koplanaren Elektroden
40 und
50 Impulse höherer Frequenz
angelegt, um die Bewegungen der Ionen zu stören und sie sich zwischen den
Elektroden verteilen zu lassen (Spalte
2, Zeilen
20–
21 und
40–
41;
Spalte
3, Zeilen
38–
39 und
57-
58); diese
Störung
führt nur
zu einer Verlängerung
der Bahn der Ionen zwischen den Elektroden (Spalte
3, Zeile
66 bis Spalte
4,
Zeile
4) und nicht zur Stabilisierung dieser Ionen wie
in dem Dokument JP 10-171399; das Anlegen der Impulse höherer Frequenz
hat hier den Zweck, den Kurzzeit-Speichereffekt zu verbessern und
die Impulsamplitude zu senken, die notwendig ist, um Entladungen
zu erhalten (Spalte
5); diesem Dokument (insbesondere Tabelle
Spalte
4) und den Figuren zufolge ist es wichtig, um den
gewünschten Effekt
zu erzielen, dass der Abstand, der die Elektroden trennt, zwischen
denen das Signal höherer
Frequenz angelegt wird (hier die Anode und die Hilfselektrode),
kleiner als der Abstand ist, der die Elektroden trennt, zwischen
denen das herkömmliche
Signal der Halteart angelegt wird; diese Anordnung ist zu derjenigen
entgegengesetzt, die hinsichtlich des Dokuments JP 10-171399 beschrieben
wurde, wenn man die Stabilisierung der Entladungen in einem Plasmaschirm
mit dauerhaftem Speichereffekt zu erzielen wünscht.
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Die
Dokumente JP 11-273576, JP 2000-047631,
JP 2000-047632 und
JP 2000-173482 beschreiben Plasmaschirmstrukturen, die speziell
für das
Erzielen stabilisierter Entladungen mittels Hochfrequenz-Impulsfolgen ausgelegt
sind; die Verwendung von speziellen Schirmstrukturen birgt aber
weitere Kostenprobleme.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu vermeiden,
indem vorgeschlagen wird, einen klassischen koplanaren Schirm auf andere
Art zu verwenden als in dem Dokument JP 10-171399 beschrieben ist,
um die Entladungen bei niedrigeren Frequenzen stabilisieren zu können, ohne
die Spannung erhöhen
zu müssen,
die zum Zünden
der stabilisierten Entladungen erforderlich ist.
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Gegenstand
der Erfindung ist hierzu ein Verfahren zur Steuerung eines Plasmabildschirms
von koplanarer Art mit:
- – einer ersten Platte, die
mit zumindest einem ersten Netz von Elektroden versehen ist,
- – einer
zu der ersten parallelen, zweiten Platte, die mit zumindest einem
zweiten Netz von Elektrodenpaaren versehen ist, deren allgemeine Richtung
annähernd
orthogonal zu derjenigen der Elektroden des ersten Netzes ist, wobei
die Elektroden jeden Paares zwischen sich Entladungsbereiche beherbergen,
die an den Kreuzungen der Elektroden des ersten Netzes und der Elektrodenpaare
des zweiten Netzes positioniert sind,
- wobei das Verfahren folgendes umfasst:
- – das
Anlegen von zumindest einer Serie von Haltespannungsimpulsen, um
Halteentladungen in jedem der Kreuzungsbereiche zu erzeugen, in
denen eine Entladung aufrechterhalten werden soll, und
- – nach
zumindest einem der eine Halteentladung erzeugenden Impulse das
Anlegen, zwischen den zwei Elektroden eines den Bereich kreuzenden Paares,
einer Impulsfolge mit einer Frequenz, die ausreichend hoch ist,
um die Stabilisierung der Entladung zu erzielen, dadurch gekennzeichnet, dass:
- – die
Haltespannungsimpulse zwischen einer der Elektroden des Paares und
der den Bereich kreuzenden Elektrode der ersten Platte angelegt
werden,
- – auf
Höhe jedes
Entladungsbereichs des Schirms der die Elektroden eines Paares trennende
Abstand größer als
der Abstand ist, der die den Bereich kreuzende Elektrode der ersten
Platte und die Elektrode des Paares trennt, zwischen denen die Haltespannungsimpulse
angelegt werden.
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Die
erste Platte ist im Allgemeinen eine "hintere" Platte und die zweite Platte ist eine
zum Betrachter der anzuzeigenden Bilder gewandte, "vordere" Platte; die Kreuzungsbereiche
der Elektroden bilden Entladungszellen des Schirms, die unabhängig voneinander
entsprechend den die Elektroden angelegten Spannungsimpulsen gesteuert,
aktiviert oder nicht aktiviert werden können.
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Da
die Haltespannungsimpulse nicht zwischen den selben Elektroden angelegt
werden, wie die Impulsfolgen zur Stabilisierung der Entladung, kann
der Abstand zwischen den Stabilisierungselektroden der vorderen
Platte erhöht
werden, ohne die Spannung zu beeinträchtigen, die zum Halten notwendig
ist; es wird somit eine herkömmliche,
koplanare Struktur verwendet, aber im Gegensatz zum Stand der Technik:
- – werden
die Halteimpulsen zwischen den Elektroden der ersten Platte und
den Elektroden der zweiten Platte angelegt; vorzugsweise wählt man einen
solchen Abstand der Platten, dass herkömmliche Haltespannungen und
elektronische Bauteile verwenden zu können; der Abstand liegt dann
im Allgemeinen zwischen 100 und 150 μm; wenn jede Platte mit einer
dielektrischen Schicht mit einer Dicke von 40 μm versehen ist, dann liegt der
Abstand, der das Netz von Elektroden der ersten Platte vom Netz
der Elektrodenpaaren der zweiten Platte trennt, zwischen 180 und
230 μm; ein
Abstand, der so gering wie 90 μm
ist, könnte zwischen
diesen Elektroden im Grenzfall ins Auge gefasst werden;
- – ist
der Abstand, der die Elektroden eines Paares der zweiten Platte
trennt, größer als
der Abstand, der die Elektrode der ersten Platte und die Elektrode
der zweiten Platte trennt, zwischen denen die Halteimpulse angelegt
werden; auf diese Weise ist die Lücke zwischen den koplanaren
Elektroden oder der Abstand, der die gepaarten Elektroden trennt,
viel größer als
beim Stand der Technik, um die Entladungen mittels Impulsfolgen
mit niedrigerer Frequenz als beim Stand der Technik stabilisieren
zu können;
sogar eine Lücke
größer als 500 μm kann ins
Auge gefasst werden.
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Die
Erfindung kann ebenso eines oder mehrere der folgenden Merkmale
aufweisen:
- – das zweite Netz von Elektrodenpaaren
ist von einer dielektrischen Schicht bedeckt; man erhält so den
herkömmlichen
Speichereffekt koplanarer Schirme.
- – die
erste Platte von einer schützenden
und Sekundärelektronen
emittierenden Dünnschicht
bedeckt ist und mit Leuchtstoffschichten versehen ist, die so positioniert
sind, dass sie die aus den Entladungen stammende Ultraviolettstrahlung
absorbieren und eine sichtbare Strahlung durch die nach vorne orientierte
Platte des Schirms emittieren, wobei diese Schichten eine Ausnehmung
auf Höhe
jedes Kreuzungsbereichs der Elektroden aufweisen, um auf Höhe dieser
Ausnehmung die Oberfläche
der darunter liegenden schützenden Dünnschicht
freizulegen.
Für
den Fall, dass die erste Platte die hintere Platte ist, sind auf
Höhe jedes
Kreuzungsbereichs oder jeder Zelle die hintere Platte und gegebenenfalls
die Wände
der Barrieren, die diese Bereiche trennen, mit Leuchtstoffen unterschiedlicher
Farbemission, rot, grün
und blau, versehen; im Gegensatz zum Stand der Technik werden die
Halteentladungen zwischen der vorderen Platte und der hinteren Platte
gezündet;
um das Zünden
auf Höhe
der hinteren Platte zu erleichtern, empfiehlt es sich, dass die
Oberfläche
der Platte am Ausgangspunkt der Entladungen aus einem Material ist,
das unter dem Ionenaufprall Sekundärelektronen emittieren kann,
wie beispielsweise Magnesia (MgO); hierzu wird in diesen Bereichen
die Leuchtstoffschicht entfernt, um die darunter liegende Dünnschicht
auf MgO-Basis zu
Tage treten zu lassen.
- – vor
dem Anlegen der Serien von Haltespannungsimpulsen das Anlegen eines
Adressierspannungsimpulses zwischen einer der Elektroden des Paares
und der Elektrode der ersten Platte, um in diesem Bereich eine Adressierentladung
zu erzeugen.
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Man
kann daher herkömmliche
Adressierverfahren des Standes der Technik verwenden, seien es Verfahren,
bei denen alle Zeilen des Schirms vor dem ersten Halteimpuls adressiert
werden (so genannte ADS oder ADM-Verfahren), oder andere dem Fachmann
bekannte Adressierverfahren.
- – vorzugsweise
ist der Abstand, der die Elektrode der ersten Platte und die Elektrode
der zweiten Platte trennt, zwischen denen die Halteimpulse angelegt
werden, kleiner als 250 μm;
außerdem ist
der Abstand, der die Elektroden ein und desselben Paares auf Höhe der Kreuzungen
trennt, größer oder
gleich 250 μm;
vorzugsweise ist die Frequenz von Impulsfolgen zur Stabilisierung
der Entladung kleiner als 150 MHz oder sogar kleiner oder gleich
60 MHz.
- – das
Anlegen der Impulsfolge erfolgt nach jedem der Halteimpulse der
Serie oder wird im Gegensatz dazu während des Ablaufs der Serie
von Halteimpulsen kontinuierlich aufrecht erhalten; diese letzte
Anordnung gestattet es, vorteilhafterweise das Maximum der durch
die Halteentladungen erzeugten Ionen zu stabilisieren, wodurch es möglich wird,
die Lichtausbeute des Schirms noch zu erhöhen; sie gestattet es ebenso,
die elektrischen Verluste durch hochfrequentes Schalten der Leistungsschaltungen
zu begrenzen.
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Gegenstand
der Erfindung ist ebenso ein Plasmabildschirm von koplanarer Art,
der dazu bestimmt ist, das erfindungsgemäße Verfahren zur Steuerung
anzuwenden, mit:
- – einer ersten Platte, die
mit zumindest einem ersten Netz von Elektroden versehen ist,
- – einer
zu der ersten parallelen, zweiten Platte, die mit zumindest einem
zweiten Netz von Elektrodenpaaren versehen ist, deren allgemeine Richtung
annähernd
orthogonal. zu derjenigen der Elektroden des ersten Netzes ist,
wobei die Elektroden jeden Paares zwischen sich Entladungsbereiche
beherbergen, die an den Kreuzungen der Elektroden des ersten Netzes
und der Elektrodenpaare des zweiten Netzes positioniert sind, dadurch
gekennzeichnet, dass auf Höhe
jedes Entladungsbereichs des Schirms der die Elektroden eines Paares
trennende Abstand größer ist
als der Abstand, der die den Bereich kreuzende Elektrode der ersten
Platte und eine beliebige Elektrode des Paares (X, Y) trennt.
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Die
Haltespannungsimpulsen des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zwischen
der einen dieser Elektroden des Paares und dieser Elektrode der
ersten Platte angelegt.
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Die
Erfindung kann ebenso eines oder mehrere der folgenden Merkmale
umfassen:
- – der
Abstand zwischen dem ersten Netz von Elektroden und dem zweiten
Netz von Elektrodenpaaren ist kleiner als 250 μm und der Abstand, der die Elektroden
ein und desselben Paares auf Höhe
der Kreuzungen trennt, ist größer oder gleich
250 μm;
- – das
zweite Netz von Elektroden ist von einer dielektrischen Schicht
bedeckt, die ihrerseits im Allgemeinen von einer Schutzschicht bedeckt
ist;
- – die
erste Platte ist von einer schützenden
und Sekundärelektronen
emittierenden Dünnschicht bedeckt
und mit Leuchtstoffschichten versehen, die so positioniert sind,
dass sie die aus den Entladungen stammende Ultraviolettstrahlung
absorbieren und eine sichtbare Strahlung durch die nach vorne orientierte
Platte des Schirms emittieren, wobei diese Schichten eine Ausnehmung
auf Höhe
jedes Kreuzungsbereichs der Elektroden aufweisen, um auf Höhe dieser
Ausnehmung die Oberfläche
der darunter liegenden schützenden Dünnschutzschicht
freizulegen.
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Die
Erfindung wird beim Studium der folgenden Beschreibung besser verstanden
werden, die ein keine Einschränkung
darstellendes Beispiel wiedergibt und Bezug auf die folgenden beigefügten Figuren
nimmt:
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die 1 und 2 geben
schematisch eine Ausführungsform
einer Einheit mit drei benachbarten Entladungsbereichen eines koplanaren
Bildschirms wieder, der vorteilhafterweise zur Ausführung der
Erfindung eingesetzt werden kann, 1 in Draufsicht, 2 im
Längsschnitt,
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3 gibt
einen Längsschnitt
eines Entladungsbereichs der in den 1 und 2 dargestellten
Einheit wieder, der die Ausdehnung der Entladungen (Pfeile) gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung veranschaulicht,
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4 gibt
gemäß einer
Ausführungsform der
Erfindung, ein Zeitdiagramm der an die verschiedenen Elektroden
des in den 1, 2 und 3 dargestellten
Schirms angelegten Spannungen wieder.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform umfasst
der für
die Durchführung
des Verfahrens der Erfindung eingesetzte koplanare Schirm in Bezug
auf die 1 und 2:
- – eine
(nicht dargestellte) hintere Platte, die mit einem Netz von Elektroden
A versehen ist, das von einer dielektrischen Schicht 1 bedeckt
ist, die mit einem Netz von Barrieren 21, 22 versehen
ist;
- – eine
(nicht dargestellte) vordere Platte, die mit einem Netz von Elektrodenpaaren
X, Y versehen ist, das von einer dielektrischen Schicht 3 bedeckt ist.
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Die
allgemeine Richtung der Elektroden X, Y der vorderen Platte liegt
orthogonal zu derjenigen der Elektroden A der hinteren Platte.
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Die
dielektrischen Schichten 1, 3 sind ihrerseits
mit einer (nicht dargestellten) sehr dünnen, schützenden und Sekundärelektronen
emittierenden Schicht, hier auf MgO-Basis (nicht dargestellt), bedeckt.
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Das
Netz von Barrieren wird hier von Wänden 21 gebildet,
die sich parallel zu den Elektroden A der hinteren Platte erstrecken,
und von Wänden 22, die
sich parallel zu den Elektroden X, Y der vorderen Platte erstrecken,
um Entladungsbereiche 4R, 4G, 4B an den
Kreuzungen der Elektroden A einerseits und der gepaarten Elektroden
X und Y andererseits zu begrenzen.
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Die
Spitzen der Barrieren der hinteren Platte tragen die vordere Platte.
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Die
Wände der
Barrieren und die dielektrische Schicht 1 der hinteren
Platte sind mit Leuchtstoffschichten 5R, 5G, 5B bedeckt,
die durch Anregung mittels Ultraviolettstrahlen, die aus den jeweils in
den Bereichen 4R, 4G, 4B lokalisierten
Entladungen stammen, im Roten, Grünen beziehungsweise Blauen
emittieren können;
die in den 1 und 2 dargestellte
Einheit aus den drei benachbarten Entladungsbereichen entspricht
daher einem Bildelement oder Pixel des Bildschirms zur Anwendung
der Erfindung.
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Die
Elektroden A der hinteren Platte umfassen einen Leitungsbus 61,
der sich unter den Barrieren über
die ganze Höhe
des Schirms erstreckt und der auf der Höhe jedes Entladungsbereichs
mit einer vorspringenden Abzweigung 62 versehen ist; jede Abzweigung 62 eines
gegebenen Bereichs 4R, 4G oder 4B ist
gegenüber
von der Elektrode X des Paares X, Y platziert, die den Bereich kreuzt,
und erstreckt sich zur Mitte dieses Bereichs; gegenüber dem
freien Ende jeder Abzweigung 62 der Elektrode X ist die
dielektrische Schicht 1 frei von Leuchtstoffen, um in den
Leuchtstoffschichten 5R, 5G, 5B eine Ausnehmung 7 zu
bilden, um auf Höhe
dieser Ausnehmung die Oberfläche
der schützenden
und Sekundärelektronen
emittierenden Dünnschicht
auf Magnesia-Basis (MgO) freizulegen und so das Magnesia dieser
Schicht der Entladung zugänglich
zu machen, damit es die für
eine Verminderung der Zündspannung günstige Rolle
der Emission von Sekundärelektronen
spielen kann; am Ort dieser Ausnehmungen 7 hat die Oberfläche der
Schutzschicht auf MgO-Basis daher direkten Kontakt mit den Entladungsbereichen 4R, 4G, 4B;
der Schirm umfasst schließlich
eine Elektrode A je Bildelementspalte.
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Die
gepaarten Elektroden X, Y erstrecken sich über die ganze Breite des Schirms;
der Schirm umfasst ein Paar X, Y je Bildelementzeile; gemäß einer
Ausführungsvariante
kann eine Elektrode X zwei benachbarten Bildelementzeilen gemeinsam
sein, wie es in dem Dokument
US
5162701 (NEC) beschrieben ist.
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Gemäß einem
wichtigen Merkmal der Erfindung ist schließlich der Abstand zwischen
den Elektrodenpaaren X, Y auf Höhe
jedes Bildelements größer als
der Abstand zwischen dem Netz von Elektroden A der hinteren Platte
und demjenigen von Elektrodenpaaren X, Y der vorderen Platte, das
heißt
größer als
die Summe des Abstand zwischen den Platten und der Dicke der auf
diese Netze aufgebrachten Schichten; genauere Angaben werden später gemacht.
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Für die Herstellung
des gerade beschriebenen koplanaren Schirms werden klassische und
bekannte Verfahren eingesetzt, die hier nicht beschrieben werden.
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Um
diesen erfindungsgemäßen koplanaren Schirm
einzusetzen, werden die Elektroden mit einem Spannungsversorgungssystem
für die
Elektrodenspalten A des ersten Netzes und die gepaarten Elektroden
X, Y des zweiten Netzes verbunden; ein Versorgungssystem dieser
Art ist an sich bekannt und wird hier nicht beschrieben werden;
mittels dieses Systems werden Bilder auf herkömmliche Weise auf dem Schirm
dargestellt, indem dieser Schirm Zeile für Zeile oder Zeilengruppe für Zeilengruppe
abgetastet wird; jede Abtastung ist herkömmlicherweise ihrerseits in
mehrere Unterabtastungen unterteilt, die es gestatten, die gewünschte Anzahl
von Grauwerten zu erhalten; in Bezug auf die
-
3 und 4 umfasst
jede Unterabtastung zumindest die folgenden Schritte:
- – auf
Höhe von
jedem zu aktivierenden Entladungsbereich der Zeile zunächst das
Anlegen eines Adressierspannungsimpulses zwischen der Elektrode
X der betreffenden Zeile und der diesen Bereich kreuzenden Elektrode
A, um eine (nicht dargestellte) Adressierentladung DA in
diesem Bereich zu erzeugen; dieser Spannungsimpuls wird erhalten,
indem gleichzeitig die Signale SAA und SAX an die Elektroden A beziehungsweise X
angelegt werden;
- – dann
und gemäß der Erfindung
und immer noch auf Höhe
dieses Bereichs das Anlegen von Serien von Haltespannungsimpulsen
zwischen der gleichen Elektrode X der betreffenden Zeile und der gleichen
diesen Bereich kreuzenden Elektrode A, um in diesem Bereich (in 3 dargestellte)
Halteentladungen DH zu erzeugen; diese Spannungsimpulse
erhält
man, indem man abwechselnd die positiven Signale SHX und
SHA an die Elektroden A beziehungsweise
X anlegt; bei dieser Konfiguration dienen die Elektroden A und X
abwechselnd als Kathode und als Anode und das Halten ist von der
so genannten "bipolaren" Art; andere im Rahmen
des Standes der Technik bekannte Haltekonfigurationen sind vorstellbar,
wie beispielsweise das "positive" Halten, das in dem
Dokument EP 855692 (NEC)
beschrieben ist, oder das "negative" Halten;
- – parallel
zu den Halteimpulsen schließlich
das Anlegen, zwischen der Elektrode X und der gepaarten Elektrode
Y der betreffenden Zeile, zumindest einer Impulsfolge mit einer
Frequenz, die ausreichend hoch ist, um den Übergang der Halteentladung
zwischen diesen Elektroden zu erzielen und eine stabilisierte Entladung
DS auszubilden; diese Impulsfolge wird hier
erhalten, indem man ein Hochfrequenzsignal TSY an
die Elektrode Y anlegt; wie in dem Dokument JP 10-171399 muss das
Zeitintervall, das zwischen dem Anlegen eines Halteimpulses SHX oder SHA und dem Beginn
des Anlegens der Impulsfolge TSY verfließt, kleiner
als die Verzögerung
sein, die für
die Inversion der aus dieser Halteentladung resultierenden elektrischen
Ladungen notwendig ist; im Gegensatz zu dem in dem Dokument JP 10-171399
beschriebenen Verfahren, bei dem die Hochfrequenz-Impulsfolgen vor
jedem Halteimpuls unterbrochen werden, wird hier vorzugsweise die
Hochfrequenz-Impulsfolge ohne Unterbrechung bis zum Ende der Halteperiode
bezüglich der
betreffenden Unterabtastung angelegt; diese Anordnung gestattet
es, das Maximum der durch die Halteentladungen erzeugten Ionen zu
stabilisieren, die Lichtausbeute des Schirms noch weiter zu verbessern
und so den elektrischen Wirkungsgrad zu erhöhen, denn man begrenzt auf diese
Weise die Zahl der Energie verbrauchenden, hochfrequenten Umschaltungen.
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Die
gerade beschriebene Ausführungsform der
Erfindung führt
zu einer Abfolge von Entladungen DA und
dann den Serien DH, DS,
wie in dem letzten Zeitdiagramm von 4 dargestellt
ist; es zeigt sich daher, dass die Halteentladungen DA dazu
dienen, die stabilisierten Entladungen DS zu
zünden
oder zu verstärken.
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Weil
die Ausnehmungen 7 eine Oberfläche der Schutzschicht auf MgO-Basis
für den
direkten Kontakt mit den Entladungsbereichen freilegen, behält die für das Erhalten
einer Entladung notwendige Haltespannung einen herkömmlichen
Wert; außerdem,
gestattet das Vorhandensein dieser Ausnehmungen es, die Schädigung der
Leuchtstoffschichten zu begrenzen.
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Mittels
der Verwendung von Hochfrequenzimpulsen und der daraus resultierenden
Stabilisierung der Entladungen, wird eine sehr erhebliche Verbesserung
der Lichtausbeute der Schirme erzielt.
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Da
die Halteentladungen DH und die stabilisierten
Entladungen DS sich erfindungsgemäß nicht zwischen
den gleichen Elektroden erstrecken (X und A für die ersten, X und Y für die zweiten),
kann man unabhängig
folgendes wählen:
- – einen
ausreichend geringen Abstand zwischen den Elektroden X und A, um
herkömmliche
Werte für
die Haltespannung verwenden zu können,
die mit den gebräuchlichen
elektronischen Bauteilen der Plasmaschirme kompatibel sind, wobei
dieser Abstand im Allgemeinen zwischen 180 und 230 μm liegt;
geringere Werte sind vorstellbar;
- – einen
ausreichend hohen Abstand zwischen den Elektroden X und Y, um niedrigere
Frequenzen zur Stabilisierung der Entladungen verwenden zu können; dieser
Abstand ist vorzugsweise größer oder
gleich 250 μm;
ein zwischen 500 μm und
1000 μm
liegender Abstand ist ebenso vorstellbar, die Stabilisierungsfrequenzen
der Entladungen noch weiter zu senken; ein hoher Wert der Lücke zwischen
den koplanaren Elektroden gestattet es vorteilhafterweise, die Verwendung
von transparenten, leitfähigen
Materialien für
diese Elektroden zu vermeiden, denn eine derartige Lücke bietet
eine ausreichende optische Öffnung durch
die vorderen Platte hindurch; man gelangt so zu koplanaren, schmalen
und opaken und damit kostengünstigen
Elektroden, wie sie 1 dargestellt sind.
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Mit
einer zwischen 500 μm
und 1000 μm
liegenden Lücke
zwischen den koplanaren Elektroden X und Y gelingt es unter Verwendung
eines Entladungsgases herkömmlicher
Zusammensetzung und herkömmlichen
Drucks im Allgemeinen, die Entladungen unterhalb von 100 MHz, insbesondere
zwischen 60 MHz und 30 MHz, zu stabilisieren.
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Die
Frequenz der Halteimpulse SHX, SHA liegt vorzugsweise im Allgemeinen zwischen
1 kHz und 50 kHz. Durch die Erfindung ist es somit mittels einfacher
und billiger Anpassungen, wie der Verbreiterung der Lücke zwischen
den koplanaren Elektroden, möglich,
koplanare Schirme zu verwenden, um stabilisierte Plasmaentladungen
zu erhalten, während gleichzeitig
klassische Haltespannungen und relativ niedrige Stabilisierungsfrequenzen
verwendet werden.
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Zur
Ausführung
der Erfindung können
andere Arten von koplanaren Schirmen als die beschriebenen verwendet
werden, wie beispielsweise Schirme mit einer größeren Zahl von Elektrodennetzen, Schirme,
bei denen die Zeilenelektroden zwei benachbarten Entladungsbereichen
gemeinsam sind, Schirme, bei denen die Entladungsbereiche versetzt angeordnet
sind, wie es beispielsweise in dem Dokument
US 5825128 (FUJI) beschrieben ist,
oder Schirme, bei denen die koplanaren Elektrodenpaare auf der Vorderseite
liegen, wie in dem Dokument
EP 945890 (THOMSON)
beschrieben ist.
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Es
können
andere Adressierverfahren als das beschriebene verwendet werden,
um die Erfindung auszuführen,
insbesondere solche, die einen vorherigen Aktivierungsschritt (oder "priming" in englischer Sprache)
und/oder Löschschritt
vorsehen.