DE60201416T2 - Anordnung und verfahren zum herstellen, zum befestigen und zum befüllen einer vorrichtung zur abgabe einer flüssigkeit - Google Patents

Anordnung und verfahren zum herstellen, zum befestigen und zum befüllen einer vorrichtung zur abgabe einer flüssigkeit Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage und ein Verfahren zum Herstellen, Montieren und Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, wie sie beispielsweise aus dem Dokument US-A-4788811 bekannt sind.
  • Abgabevorrichtungen für ein fluidförmiges Produkt sind aus dem Stand der Technik allgemein bekannt. Insbesondere im pharmazeutischen Bereich kann es wesentlich sein, die absolute Sterilität des abzugebenden Produktes, im vorliegenden Fall eines Medikamentes, zu garantieren. Zu diesem Zweck ist es bekannt, Filter für den Luftzutritt sowie bakterizide Einwirkungen auf das austretende Produkt insbesondere im Bereich der Abgabeöffnung der Vorrichtung vorzusehen. Indessen ist es eine wesentliche Bedingung, auch eine vollständige Sterilität im Augenblick des Füllens der Vorrichtung zu garantieren.
  • Es existieren Maschinen, die es ermöglichen, einen Behälter herzustellen und ihn vor seinem Verschließen zu füllen, wobei dies alles unter einer kontrollierten sterilen Atmosphäre erfolgt. Diese Art von Maschinen, die im allgemeinen als BFS (Blow Fill Seal)-Maschinen bezeichnet werden, wird beispielsweise für das Verpacken von physiologischem Serum verwendet. Diese BFS-Maschinen sind jedoch nicht geeignet, vor oder nach dem Füllen ein Abgabeorgan, wie z. B. eine Pumpe oder ein Ventil, auf dem Behälter zu befestigen.
  • Andererseits ist es auch bekannt, einen Behälter, wie z. B. eine Spritze vorzufüllen, dann diese Spritze in eine Abgabevorrichtung einzubauen, wobei das Innere der Spritze mit dem Abgabeorgan im Augenblick der Verwendung der Vorrichtung verbunden wird, insbesondere indem der Stopfen der Spritze durchstochen wird. In diesem Fall sind einerseits Nachteile gegeben, die mit der Tatsache zusammenhängen, dass ein elastomerer Stopfen durchstochen werden muss, und andererseits kann deswegen, weil der Zusammenbau der vorgefüllten Spritze nicht in kontinuierlicher Weise in einer kontrollierten Atmosphäre durchgeführt werden kann, die Sterilität der Vorrichtung und insbesondere der zum Durchstechen erforderlichen Nadel nicht garantiert werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Ziel, eine Anlage und ein Verfahren zum Herstellen, Montieren und Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt zu schaffen, die nicht die oben erwähnten Nachteile aufweisen.
  • Somit hat die vorliegende Erfindung zum Ziel, eine Anlage und ein Verfahren zur Herstellung, Montage und zum Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt zu schaffen, die eine absolute Sterilität des im Inneren der Vorrichtung enthaltenen Produktes ohne jegliche Gefahr der Verschmutzung während eines beliebigen Schrittes des Vorganges zu garantieren.
  • Die vorliegende Erfindung hat somit eine Anlage zum Herstellen, Montieren und Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt zum Gegenstand, wobei diese Vorrichtung einen Behälter für das Produkt und ein Abgabeorgan, wie z. B. eine Pumpe oder ein Ventil, umfasst, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage eine Einheit zum Herstellen des Behälters, eine Einheit zum Füllen des Behälters und eine Einheit zum Befestigen des Abgabeorgans auf dem Behälter umfasst, wobei diese Einheiten kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre arbeiten.
  • Vorteilhafterweise ist die Einheit zur Herstellung der Behälter eine Gießeinheit, eine Abformeinheit, eine Blasform-Einheit, eine Schweißeinheit und/oder eine Warmverformungs-Einheit.
  • Vorteilhafterweise arbeitet die Fülleinheit mit dem Behälter, dem Abgabeorgan oder einem Füllelement zusammen, das fest mit dem Behälter und/oder dem Abgabeorgan verbunden ist.
  • Vorteilhafterweise ist die Befestigungseinheit für das Abgabeorgan eine Einrasteinheit, eine Aufquetscheinheit, eine Verschraubungseinheit, eine Schweißeinheit oder eine Überformeinheit.
  • Vorteilhafterweise umfasst die Anlage weiterhin eine Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan, die kontinuierlich in der kontrollierten Atmosphäre mit den anderen Einheiten zusammenarbeitet.
  • Die vorliegende Erfindung hat auch ein Verfahren zum Herstellen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die einen Behälter und ein Abgabeorgan, wie z. B. eine Pumpe oder ein Ventil umfasst, zum Gegenstand, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es folgende Schritte aufweist:
    • a) Bereitstellen einer Einheit zum Herstellen des Behälters, einer Einheit zum Füllen dieses Behälters und einer Einheit zur Befestigung des Abgabeorgans auf dem Behälter, und
    • b) Betreiben dieser Einheiten und Organisieren ihrer Zusammenarbeit derart, dass sie kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre arbeiten.
  • Vorteilhafterweise werden diese Einheiten so betrieben, dass die Herstellungseinheit den Behälter erzeugt, dann die Fülleinheit den Behälter füllt, dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan auf dem gefüllten Behälter befestigt, wobei dies alles in einer kontrollierten Atmosphäre erfolgt.
  • Bei einer Variante werden die Einheiten derart betrieben, dass die Herstellungseinheit den Behälter erzeugt, dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan auf dem leeren Behälter befestigt und dann die Fülleinheit den Behälter füllt.
  • Vorteilhafterweise werden die Einheiten so betrieben, dass die Herstellungseinheit den Behälter erzeugt, dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan mit dem Behälter vorläufig zusammenbaut, dann die Fülleinheit den Behälter füllt, und dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan endgültig auf dem Behälter befestigt.
  • Vorteilhafterweise arbeitet die Fülleinheit mit dem Abgabeorgan zusammen, um den Behälter durch das Abgabeorgan hindurch zu füllen.
  • Vorteilhafterweise arbeitet die Fülleinheit direkt mit dem Behälter zusammen, um ihn zu füllen.
  • Bei einer Variante arbeitet die Fülleinheit mit einem Zwischenelement zusammen, das fest mit dem Behälter und/oder dem Abgabeorgan verbunden ist.
  • Vorteilhafterweise ist das Zwischenelement eine nachgiebige Manschette, die in dichter Weise einerseits am Behälter und andererseits am Abgabeorgan befestigt ist, und eine Füllöffnung besitzt, wobei die konische Manschette durch die Einheit zum Herstellen des Behälters hergestellt und am Behälter befestigt und durch die Befestigungseinheit beim vorläufigen Zusammenbauen des Abgabeorgans mit dem Behälter am Befestigungsorgan befestigt und durch die Befestigungseinheit zum Inneren des Behälters hin verformt wird, wenn das Abgabeorgan endgültig auf dem Behälter befestigt wird.
  • Gemäß einer anderen Ausführungsform umfasst das Verfahren weiterhin den Schritt, dass eine Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan vorgesehen wird, die kontinuierlich in der kontrollierten Atmosphäre mit den anderen Einheiten zusammenarbeitet.
  • Vorteilhafterweise werden die Einheiten derart betrieben, dass die Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan das Abgabeorgan herstellt, dann die Herstellungseinheit für den Behälter einen Behälter erzeugt, dann die Befestigungseinheit den Behälter am Abgabeorgan befestigt, und dass dann die Fülleinheit den Behälter füllt.
  • Vorteilhafterweise arbeiten die Einheit zum Herstellen des Behälters und die Befestigungseinheit so zusammen, dass sie direkt, insbesondere durch Überformen, den Behälter auf dem zusammengebauten Abgabeorgan herstellen.
  • Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich noch klarer aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer speziellen Ausführungsform, die in nicht einschränkend zu verstehender Weise unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert wird; in dieser zeigen:
  • 1 eine schematische Darstellung, die die Schritte des Herstellungsverfahrens des Behälters gemäß einer besonderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wiedergibt,
  • 2 eine schematische Ansicht einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt mit dem auf dem Behälter vorläufig zusammengebauten Abgabeorgan vor dem Füllen,
  • 3 eine der 2 ähnliche Darstellung,
  • 4 eine Ansicht der vorausgehenden Vorrichtung während des Füllvorganges,
  • 5 eine Ansicht der vorausgehenden Vorrichtung während des Vorgangs des endgültigen Befestigens des Abgabeorgans auf dem Behälter, und
  • 6 eine schematische Darstellung der zusammengebauten und verwendungsbereiten Vorrichtung.
  • In den Figuren ist eine spezielle Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Bei dieser Ausführungsform ist eine Anlage zur Herstellung, Montage und zum Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt vorgesehen, wobei diese Abgabevorrichtung einen Behälter 10 für das Produkt umfasst, mit dem ein Abgabeorgan 20, wie z. B. eine Pumpe, zusammengebaut wird.
  • Gemäß der Erfindung umfasst die Anlage eine Einheit zur Herstellung des Behälters 10, eine Einheit zum Füllen dieses Behälters 10 und eine Einheit zum Befestigen der Pumpe 20 auf dem Behälter 10, wobei die oben erwähnten Einheiten kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre und insbesondere unter sterilen Bedingungen arbeiten. Somit ermöglicht es die Anlage gemäß der vorliegenden Erfindung alle Schritte des Herstellungs-, Füll- und Zusammenbau-Verfahrens der Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt in einer gesteuerten Atmosphäre ohne jegliche Unterbrechung durchzuführen, was eine absolute Sterilität des fertig gestellten Produktes garantiert.
  • Wie man den Figuren, die eine spezielle Ausführungsform darstellen, entnimmt, wird der Behälter 10 vorteilhafterweise von einem starren Becher gebildet, auf dem ein konisches und nachgiebiges Füllelement 30 befestigt wird, das eine Füllöffnung 31 umschließt.
  • 1 stellt in schematischer Weise den Herstellungsvorgang des Füllelementes 30 dar. Ausgehend von einer Folie, insbesondere einer Aluminiumfolie, führt die Herstellungseinheit für den Behälter zunächst ein Falten der Aluminiumfolie aus und stellt dann ein Verschweißen an Berührungspunkten sicher, um eine konische, verformbare Manschette zu bilden, die zumindest eine Füllöffnung 31 umfasst. Die Manschette 30 wird somit mit dem Behälter 10, im vorliegenden Fall vorteilhafterweise einem starren Behälter 10, auch mit Hilfe der Einheit zusammengebaut, die zum Herstellen des Behälters dient.
  • Vorteilhafterweise wird das Abgabeorgan 20, das im vorliegenden Fall eine Pumpe ist, zunächst auf dem Füllelement 30 vorläufig durch die Einheit zum Befestigen des Abgabeorgans auf dem Behälter zusammengebaut. 2 zeigt die vorläufig zusammengebaute Position, in der das Füllelement 30 den Behälter 10 mit dem Abgabeorgan 20 verbindet. Vorzugsweise wird die Befestigung des Füllelementes, im vorliegenden Fall der konischen Manschette 30 am Behälter 10 in dichter Weise durchgeführt und auch der vorläufige Zusammenbau des Abgabeorgans, im vorliegenden Fall der Pumpe 20, mit der konischen Manschette 30 erfolgt in dichter Weise. Die in dieser vorläufig zusammengebauten Position befindliche Vorrichtung ist in 3 ebenfalls dargestellt.
  • Wie man der 4 entnimmt, wirkt dann die Fülleinheit auf diese vorläufig zusammengebaute Vorrichtung ein. Diese Fülleinheit umfasst bei dem in 4 dargestellten Ausführungsbeispiel eine äußere Manschette 51, die in dichter Weise an den Behälter 10 angelegt wird, sowie eine innere Manschette 52, die in dichter Weise an das Abgabeorgan 20 angelegt wird, das mit Hilfe eines Tragelementes 53, das vorteilhafterweise zwischen der Pumpe 20 und dem Behälter 10 vorgesehen ist, in der vorläufig zusammengebauten Position gehalten wird. Die Fülleinheit stellt somit das Füllen des Behälters 10 dadurch sicher, dass das Produkt P zwischen den beiden Manschetten 51 und 52 eingespritzt wird, wobei dieses Produkt somit in den Behälter durch eine Füllöffnung 31 eintreten kann, die in der konischen Manschette 30 vorgesehen ist. Gleichzeitig kann die Luft A, die zunächst in dem Behälter 10 enthalten ist, dadurch austreten, dass sie ebenfalls durch die Öffnung 31 der Manschette 30 ausströmt und dann zwischen den beiden Manschetten der Fülleinheit in die Atmosphäre austritt. Das konische, nachgiebige Füllelement 30 kann somit eine oder mehrere Füllöffnungen 31 umfassen.
  • Wenn die Vorrichtung gefüllt worden ist, legt die Einheit zum Befestigen des Abgabeorgans 20 am Behälter 10 eine axiale Kraft F an das Abgabeorgan 20 an, um dieses am Behälter 10 zu befestigen. Zu diesem Zweck wird das Tragelement 53 der Fülleinheit zurückgezogen, und die Kraft F kann beispielsweise von der inneren Manschette 52 der Fülleinheit auf die Pumpe 20 ausgeübt werden, wie man der 5 entnimmt. Die Pumpe 20 wird somit in Richtung des Behälters 10 verschoben, um im Bereich des Halses durch irgendwelche geeigneten Mittel, beispielsweise durch Einrasten, Aufquetschen, Verschweißen oder dergleichen befestigt zu werden. Die konische Manschette 30 verformt sich während dieses Befestigungsvorganges der Pumpe 20 zum Inneren des Behälters 10 hin, wie man der 5 deutlich entnehmen kann.
  • 6 zeigt die gefüllte, zusammengebaute und verwendungsbereite Vorrichtung, die vorteilhafterweise in einem sterilen Beutel derart verpackt werden kann, dass der Verwender dann, wenn er die Vorrichtung verwenden will, sicher ist, dass keinerlei Unterbrechung der kontrollierten Atmosphäre während des Herstellungs-, Füll- und Zusammenbau-Vorgangs der Vorrichtung stattgefunden hat.
  • Wohlgemerkt handelt es sich bei der oben beschriebenen Anlage und dem beschriebenen Verfahren zur Herstellung, Montage und zum Zusammenbau nur um vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung. Zahlreiche Varianten können ins Auge gefasst werden, um die Erfindung auszuführen. Insbesondere kann die Behälterart eine beliebige sein und muss nicht notwendigerweise ein starrer Becher sein. Beispielsweise kann es sich bei dem Behälter um einen nachgiebigen Beutel, insbesondere aus Aluminium, einen Blister, eine thermogeformte Schale, einen insbesondere in einer BFS-Maschine aufgeblasenen Behälter oder irgendeinen anderen Behälter handeln, der bei Abgabevorrichtungen für ein fluidförmiges Produkt verwendet werden kann. Auch ist das Vorhandensein eines Füllelementes 30 nicht erforderlich, da die Fülleinheit entweder direkt mit dem Abgabeorgan 20 zusammenwirken kann, um durch dieses hindurch den Behälter zu füllen, oder direkt mit einer Füllöffnung, die im Behälter 10 beispielsweise im Bereich des Bodens dieses Behälters vorgesehen ist. Andererseits muss die zeitliche Reihenfolge der Schritte während des Herstell-, Montage-, und Füllverfahrens nicht notwendigerweise diejenige sein, die in dem unter Bezugnahme auf die Figuren erläuterten Beispiel beschrieben wurde. So könnte die Fülleinheit den Behälter füllen, bevor das Abgabeorgan mit ihm zusammengebaut oder vorläufig zusammengebaut wird. Auch könnte das Abgabeorgan vollständig mit dem leeren Behälter zusammengebaut und die Vorrichtung dann entweder direkt durch eine im Behälter vorgesehene Öffnung oder durch das Abgabeorgan hindurch gefüllt werden, wie oben erwähnt. Eine andere Variante wäre es, eine Zusammenbau-Einheit für das Abgabeorgan vorzusehen, die ebenfalls kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre mit den anderen oben beschriebenen Einheiten zusammenarbeitet. Diese Zusammenbau-Einheit für das Abgabeorgan könnte somit das Abgabeorgan, im vorliegenden Fall die Pumpe, herstellen und dann könnte der Behälter an der Pumpe durch die Befestigungseinheit befestigt werden, bevor die Vorrichtung durch die Fülleinheit gefüllt wird. Bei dieser Variante können die Einheit zur Herstellung des Behälters und die Einheit zur Befestigung des Abgabeorgans am Behälter zusammenwirken, um den Behälter tatsächlich direkt, insbesondere durch Überformen, an der von der Zusammenbau-Einheit für das Abgabeorgan zusammengebauten Pumpe zu befestigen.
  • Das wesentliche Merkmal der vorliegenden Erfindung ist es, dass das gesamte Herstell-, Zusammenbau- und Füllverfahren für eine Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die insbesondere dazu dient, ein pharmazeutisches Produkt abzugeben, in einer kontrollierten Atmosphäre, insbesondere unter sterilen Bedingungen durchgeführt wird. Die Reihenfolge der Schritte, die Betätigung der verschiedenen Einheiten und die spezielle Form der die Vorrichtung bildenden Teile sind nicht einschränkend und der Fachmann kann verschiedene Abwandlungen an der unter Bezugnahme auf die Figuren beschriebenen Anlage und dem beschriebenen Verfahren vornehmen, ohne vom Rahmen der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Claims (16)

  1. Anlage zum Herstellen, Montieren und Füllen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die einen Produktbehälter (10) und ein Abgabeorgan (20), wie z. B. eine Pumpe oder ein Ventil umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage eine Herstellungseinheit für den Behälter, eine Fülleinheit für den Behälter und eine Befestigungseinheit für das Abgabeorgan auf dem Behälter umfasst, wobei diese Einheiten kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre arbeiten.
  2. Anlage nach Anspruch 1, bei der die Einheit zum Herstellen des Behälters eine Gießeinheit, eine Abformeinheit, eine Blasform-Einheit, eine Schweißeinheit und/oder Warmverformungseinheit ist.
  3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Fülleinheit mit dem Behälter (10), dem Abgabeorgan oder einem Füllelement (30) zusammenarbeitet, das fest mit dem Behälter (10) und/oder dem Abgabeorgan (20) verbunden ist.
  4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Befestigungseinheit für das Abgabeorgan (20) eine Einrasteinheit, eine Aufquetscheinheit, eine Verschraubungseinheit, eine Schweißeinheit oder eine Überformeinheit ist.
  5. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, die weiterhin eine Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan umfasst, die kontinuierlich in der kontrollierten Atmosphäre zusammen mit den anderen Einheiten arbeitet.
  6. Verfahren zum Herstellen einer Abgabevorrichtung für ein fluidförmiges Produkt, die einen Behälter (10) und ein Abgabeorgan (20), wie z. B. eine Pumpe oder ein Ventil, umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren folgende Schritte aufweist: a) Bereitstellen einer Einheit zum Herstellen des Behälters, einer Einheit zum Füllen des Behälters und einer Einheit zum Befestigen des Abgabeorgans auf dem Behälter, b) Betreiben dieser Einheiten und Organisieren ihrer Zusammenarbeit derart, daß sie kontinuierlich in einer kontrollierten Atmosphäre arbeiten.
  7. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Einheiten so betrieben werden, daß eine Herstellungseinheit den Behälter (10) erzeugt, dann die Fülleinheit den Behälter füllt, dann eine Befestigungseinheit das Abgabeorgan (20) auf dem gefüllten Behälter befestigt, wobei dies alles unter einer kontrollierten Atmosphäre erfolgt.
  8. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Einheiten derart betrieben werden, daß die Herstellungseinheit den Behälter (10) erzeugt, dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan (20) auf dem leeren Behälter befestigt und dann die Fülleinheit den Behälter (10) füllt.
  9. Verfahren nach Anspruch 6, bei dem die Einheiten so betrieben werden, daß die Herstellungseinheit den Behälter (10) erzeugt, dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan (20) mit dem Behälter (10) vorläufig zusammenbaut, dann die Fülleinheit den Behälter (10) füllt und dann die Befestigungseinheit das Abgabeorgan (20) endgültig auf dem Behälter (10) befestigt.
  10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Fülleinheit mit dem Abgabeorgan (20) zusammenarbeitet, um den Behälter (10) durch das Abgabeorgan (20) hindurch zu füllen.
  11. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Fülleinheit direkt mit dem Behälter (10) zusammenarbeitet, um ihn zu füllen.
  12. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, bei dem die Fülleinheit mit einem Zwischenelement (30) zusammenarbeitet, das fest mit dem Behälter (10) und/oder dem Abgabeorgan (20) verbunden ist.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem das Zwischenelement (30) eine nachgiebige Manschette ist, die in dichter Weise einerseits am Behälter (10) und andererseits am Abgabeorgan (20) befestigt ist und eine Füllöffnung (31) besitzt, wobei die konische Manschette (30) durch die Einheit zum Herstellen des Behälters hergestellt und am Behälter (10) befestigt und durch die Befestigungseinheit beim vorläufigen Zusammenbauen des Abgabeorgans (20) mit dem Behälter (10) am Befestigungsorgan (20) befestigt und durch die Befestigungseinheit zum Inneren des Behälters (10) hin verformt wird, wenn das Abgabeorgan (20) endgültig auf dem Behälter (10) befestigt wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 6, das weiterhin den Schritt umfasst, daß eine Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan vorgesehen wird, die kontinuierlich in der kontrollierten Atmosphäre zusammen mit den anderen Einheiten arbeitet.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die Einheiten derart betrieben werden, daß die Zusammenbaueinheit für das Abgabeorgan das Abgabeorgan (20) herstellt, dann die Herstellungseinheit für den Behälter einen Behälter (10) erzeugt, dann die Befestigungseinheit den Behälter am Abgabeorgan (20) befestigt, und daß dann die Fülleinheit den Behälter (10) füllt.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die Einheit zum Herstellen des Behälters und die Befestigungseinheit so zusammenwirken, daß sie direkt, insbesondere durch Überformen, den Behälter (10) auf dem zusammengebauten Abgabeorgan (20) herstellen.
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