-
GEBIET DER
ERFINDUNG
-
Die
vorliegende Erfindung besteht wie in dem Titelteil dieser Spezifikation
angegeben aus einem System für
das Empfangen, Speichern und Weiterleiten Kurznachrichten (SMS),
das für
das Weiterleiten von Kurznachrichten von einem mobilen Ursprungsendgerät oder aus
dem Internet über
eine Web-Schnittstelle, über
ein Mobilfunknetz zu einem mobilen Zielendgerät angewandt wird, und dessen Aufgabe
darin besteht, das Abschließen
der Kurznachrichten in einem anderen Medium als dem mobilen Zielendgerät zu erlauben,
so dass der Zugriff über Letzteres
auf die Kurznachricht jederzeit ermöglicht wird, obwohl das Mobilfunknetz
sie nicht automatisch weiterleitet, wie dies gewöhnlich stattfindet.
-
ALLGEMEINER
STAND DER TECHNIK
-
Gemäß dem Stand
der Technik ist das Weiterleiten von Kurznachrichten über das
GSM-Kommunikationsnetz (Global System for Mobile) oder über das
UMTS-Netz (Universal Mobile Telecommunication Service) gut bekannt,
wofür die
Netze eine Kurznachrichtendienstzentrale (SMSC) umfassen, mittels
welcher SMS-Nachrichten von einem mobilen Ursprungsendgerät oder aus
dem Internet über
eine Web-Schnittstelle, über
das Mobilfunknetz zu einem anderen mobilen Zielendgerät gesendet
werden, für welches
die SMSC die SMS-Nachrichten sowie die Nummer des mobilen Zielendgeräts (MSISDN – Mobile
Subscriber ISDN) erhält,
um Information von dem mobilen Zielendgerät von einer Heimdatei (HLR – Home Location
Register, ein Lokalisierungsdatenregister mobiler Endgeräte) anzufordern.
Der Zugriff auf die HLR wird über
einen STP-Netzknoten (Network Signalling Transfer Point) ausgeführt, so
dass die HLR ausgehend von der MSISDN-Nummer des mobilen Zielendgeräts die IMSI – International
Mobile Station Identifier (internationale Identifikationsnummer
des mobilen Zielendgeräts)
und der Besucherdatei (VLR) beschafft, in welcher das mobile Zielendgerät registriert
ist, so dass die VLR das Gebiet angibt, in dem das mobile Zielendgerät registriert
ist.
-
Die
HLR antwortet durch Weiterleiten dieser von dem mobilen Zielendgerät beschafften
Daten an die SMSC, die einen Befehl für das Weiterleiten der SMS-Nachricht
an die VLR in Zusammenhang mit den beschafften Daten überträgt, wobei
Letztere die SMS-Nachricht zu dem mobilen Zielendgerät sendet. Sobald
die Kurznachricht in dem mobilen Zielendgerät empfangen wird, bestätigt Letzteres
den Empfang der Kurznachricht, und wenn es in diesem Zeitpunkt nicht
verfügbar
ist, empfängt
die SMSC die Bestätigung,
dass das mobile Zielendgerät
nicht verfügbar ist,
worauf sie die SMS-Nachricht für
einen bestimmten vorher festgelegten Zeitraum zu deren späterem automatischen
Weiterleiten speichert, wenn das mobile Zielendgerät wieder
verfügbar
ist; sofern die festgelegte Zeit nicht abgelaufen ist, denn sobald
diese zu Ende ist, werden die SMS-Nachrichten gelöscht.
-
Derzeit
umfasst der STP-Netzknoten ein SRF-Modul (Spezialised Resource Function – spezialisierte
Ressourcenfunktion), das Funktionen auf Signalgabeniveau ausführt, um
die Kommunikation zu dem Knoten, der ihm entspricht, zu leiten,
wobei Abonnenten, die den Netzbetreiber wechseln, ihre Telefonnummer
nicht ändern
müssen,
und die Datenanfrage wird zu der tatsächlichen HLR des Abonnenten
geleitet, obwohl sie zu einem anderen Netz gehört.
-
Die
beschriebene Struktur erlaubt nur das Senden von Kurznachrichten
zu einem mobilen Zielendgerät
oder einer externen Anwendung über
das SMPP-Protokoll (Short Message Point to Point – Kurznachricht-Punkt-zu-Punkt), in jedem
Fall abhängig
von der Nachrichtenzielnummer, wobei entschieden wird, ob die Nachricht
in einer externen Anwendung oder in einem mobilen Ziel endet.
-
Kann
die Kurznachricht zugestellt werden, bleibt von ihr keine Kopie
in irgendeinem Knoten des Netzes, wobei sie nur auf dem mobilen
Zielendgerät angezeigt
werden kann.
-
Das
mobile Zielendgerät
könnte
auch jederzeit die Nachricht von einer anderen Dienstzentrale als
der seines eigenen Netzes erhalten, wie zum Beispiel die Kurznachrichtendienstzentrale
eines anderen nationalen oder ausländischen Netzes.
-
In
diesem Fall, wenn die Nachrichten von einem externen Netz gesendet
werden, das heißt
von einer externen Dienstzentrale, kann der Abonnent die Kurznachricht
nur über
sein Endgerät
empfangen, wenn zwischen den verschiedenen Gesellschaften der verschiedenen
Netze eine Vereinbarung besteht.
-
Damit
die SMSC-Nachrichten eine externe Anwendung erreichen, muss jede
Dienstzentrale, die die Nachricht weiterleitet, mit der externen
Anwendung verbunden sein und muss auch ein spezielles Vermittlungssystem
für bestimmte
Abonnenten haben, um die an diese Nummern weitergeleiteten Nachrichten
zu dieser externen Anwendung zu leiten, die unveränderlich
ist.
-
Die
einzige Art für
einen Abonnenten, eine SMS-Nachricht von einer beliebigen SMSC zu
erhalten, ist über
sein Endgerät,
denn der Abschlussteil der SMS-Nachrichtenweiterleitung berücksichtigt
wie oben erklärt
nur MAP-Vorgehensweisen
(Mobile Application Part).
-
Der
Benutzer kann daher weder auf seine Nachrichten zugreifen, wenn
das Netz sie ihm nicht automatisch weiterleitet, noch weiß er, ob
er Nachrichten hat.
-
Die
einzige Alternative für
Benutzer, die auf ihrem Endgerät
Nachrichten erhalten, besteht darin, dass sie sie in einer externen
Anwendung empfangen, und dazu ist es wie erwähnt erforderlich, über ein
System zu verfügen,
das die Abonnentennummer unterscheidet, auf welche es das Weiterleiten
an die externe Anwendung anzuwenden hat.
-
Da
die Nachrichten von einer Dienstzentrale weitergeleitet werden,
die lokal oder ausländisch
sein kann, und da die mögliche
externe Anwendung mit dem Server, der die Nachricht weiterleitet,
verbunden sein muss, ist es unmöglich,
dass Dienstzentralen außerhalb
des Netzes des Benutzers die Kurznachrichten zu einer Anwendung
weiterleiten, weil nicht alle externen Server an die Anwendung angeschlossen
werden können.
-
Daher
existiert in dem derzeitigen Kurznachrichtendienstsystem eine starke
Einschränkung.
-
Ferner
existiert die Möglichkeit
für das
mobile Zielendgerät
nicht, die SMS-Nachricht zurückzugewinnen,
sobald die Nachricht aus der SMSC gelöscht wurde. Außerdem kann
das mobile Zielendgerät
nicht auf die Nachricht in irgendeiner Form zugreifen, da das Netz
die SMS-Nachricht nicht automatisch zustellt.
-
US-A-5678347
offenbart ein System, das im Wesentlichen mit dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 des vorliegenden Patents übereinstimmt, bei dem ein Netzknoten
für von
mobilen Endgeräten
eintreffende Anrufe, die von einer ersten HLR zu einer zweiten HLR
verbunden wurden, die Netzadresse der neuen HLR von einer zentralen
Datenbank beschafft.
-
DE-199
25 220-A1 offenbart ein System, das einen Server umfasst, der eine
Schnittstellenfunktion zwischen SMS-Netzen und Nicht-SMS-Netzen
erfüllt.
Dieses System kann eintreffende Nachrichten je nach den Adressen
des Absenders und Empfängers der
Nachricht auf verschiedene Arten verarbeiten.
-
BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
-
Die
Erfindung betrifft ein System gemäß Anspruch 1. Bevorzugte Ausführungsformen
des Systems sind in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
-
Zum
Lösen der
oben genannten Nachteile hat die Erfindung ein neues System für das Speichern
und Weiterleiten von Kurznachrichten entwickelt, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass der STP-Netzknoten Mittel für das Speichern und Erkennen
vorher gespeicherter „spezieller" mobiler Zielendgeräte umfasst,
und dadurch, dass auch unabhängige
Mittel für
das Empfangen von SMS-Nachrichten
vorgesehen wurden, die ihrerseits Mittel für das Speichern einer eindeutigen
Identifikation umfassen, die einer VLR und einer IMSI jedes der
unabhängigen
Mittel des SMS-Empfangs entsprechen, so dass, wenn ein STP-Netzknoten erkennt,
dass er ein „spezielles" mobiles Zielendgerät nicht
betrifft, der gewöhnliche
Prozess des Weiterleitens der SMS wie im Abschnitt „Allgemeiner
Stand der Technik" beschrieben
ausgeführt
wird; und so, dass, wenn ein STP-Netzknoten erkennt, das die SMS-Nachricht
an eines der „speziellen" mobilen Endgeräte gerichtet ist,
der STP-Netzknoten von dem mobilen Zielendgerät Daten für die unabhängigen Mittel des SMS-Empfangs
fordert, darunter auch zumindest ein Vermittlungsmodul für das Weiterleiten seiner
VLR und IMSI so als betreffe es eine HLR, zu der SMSC, so dass Letztere
ihm die SMS-Nachrichten weiterleitet als wäre sie die VLR des mobilen
Zielendgeräts,
so dass die SMS-Nachricht in den unabhängigen Mitteln für SMS-Empfang
gespeichert wird.
-
Die
Erfindung ist auch dadurch gekennzeichnet, dass das Vermittlungsmodul
eine Bestätigung des
Empfangs einer SMS-Nachricht, die von der SMSC weitergeleitet wurde,
zu der es die Bestätigung
weiterleitet, erzeugt, so dass die SMSC den Prozess als abgeschlossen
betrachtet, so als wäre die
Nachricht dem Zielendgerät
zugestellt worden.
-
Das
erfindungsgemäße System
umfasst auch die Möglichkeit,
dass, sobald die SMS-Nachricht gespeichert ist, diese Nachricht
automatisch an das spezielle Zielendgerät weitergeleitet werden kann,
wofür der
STP-Netzknoten Mittel für
das Erfassen eines von den unabhängigen
Mitteln für
das Empfangen von Kurznachrichten ausgehenden Befehls hat, um diesen
den Zugriff auf eine HLR zu ermöglichen,
von der er auf der Grundlage der MSISDN des „speziellen" Zielendgeräts seine
SMS und VLR beschafft, um einen Befehl für das Weiterleiten der Kurznachricht
zu der beschafften VLR zu erzeugen, die die SMS-Nachricht zu dem „speziellen" Zielendgerät weiterleitet.
-
Die
Mittel für
das Erfassen eines von dem unabhängigen
Mittel für
den SMS-Empfang ausgehenden Befehls des STP-Netzknotens umfassen
ferner Mittel für
das Erfassen eines von der SMSC ausgehenden Befehls, um ihren Zugriff
auf eine Heimdatei (HLR) oder auf die unabhängigen Mittel für das Empfangen
einer Kurznachricht zu ermöglichen
und dadurch die Durchführung
der oben beschriebenen Funktionalitäten zu ermöglichen.
-
Die
Mittel für
das Erfassen eines von den unabhängigen
Mitteln für
den SMS-Empfang ausgehenden Befehls, die Mittel für das Erfassen
eines von der SMSC ausgehenden Befehls und die Mittel für das Speichern
und Erkennen „spezieller" mobiler Zielendgeräte des STP-Netzknotens
werden von einem Modul für
das Beschaffen der Ursprungsnummer und der Zielnummer (MSISDN oder
IMSI) bestimmt, wobei ein Rückfragemodul
auf eine Datenbank zugreift, aus welcher es mittels eines Abfragemoduls
die Zieladresse beschafft, die einem Leitmodul zugeführt wird,
um mit Hilfe der beschafften Adresse die gewünschte Verbindung gemäß den verschiedenen oben
besprochenen Möglichkeiten
aufzubauen.
-
Die
unabhängigen
Mittel für
das Empfangen von Kurznachrichten umfassen auch Speichermittel für Passwörter, die
mit der MSISDN jedes „speziellen" mobilen Zielendgeräts verbunden
sind, und eine Textspeicherdienst-Schnittstelle, um es dem Benutzer
dieses „speziellen" mobilen Zielendgeräts zu erlauben,
auf die gespeicherte SMS-Nachricht zuzugreifen.
-
Bei
einer Ausführungsform
der Erfindung wird der Zugriff des „speziellen" mobilen Zielendgeräts auf die
gespeicherten SMS-Nachrichten vom mobilen Endgerät selbst mit Hilfe eines Datenherunterladeprotokolls
durchgeführt.
-
Bei
einer anderen Ausführungsform
der Erfindung wird der Zugriff des „speziellen" mobilen Zielendgeräts auf die
gespeicherten Kurznachrichten von einem Prozessor ausgeführt, der
mit einer elektronischen Textnachrichtenprotokoll-Unterstützungsschnittstelle
ausgestattet ist.
-
Diese
Struktur erlaubt es dem Benutzer des mobilen Zielendgeräts, jederzeit
abzufragen, ob er SMS-Nachrichten hat und welchen Inhalt sie haben.
-
Das
Mittel für
das Speichern einer eindeutigen Identifikation, die einer VLR und
einer IMSI entspricht, und die Mittel für das Speichern von Passwörtern, die
mit der MSISDN jedes „speziellen" mobilen Zielendgeräts jedes
der unabhängigen
Mittel für den
SMS-Empfangen verbunden sind, werden durch mindestens eine Datenbank
bestimmt, in welcher auch die Kurznachrichten gespeichert werden.
-
Um
die oben beschriebenen Kommunikationen zu erlauben, umfasst das
unabhängige
Mittel für den
SMS-Empfang eine Schnittstelle mit dem Mobilfunknetz, um mit der
SMSC, dem STP-Netzknoten oder mit dem „speziellen" mobilen Zielendgerät zu kommunizieren.
-
Das
Vermittlungsmodul der unabhängigen Mittel
für den
Empfang ist mit mindestens einer Datenbank und mit der Schnittstelle
des Mobilfunknetzes verbunden, um die verschiedenen Verbindungen über das
Mobilfunknetz aufzubauen und die SMS-Nachrichten sowie die verschiedenen
Daten zu speichern.
-
Gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung besteht die Möglichkeit,
dass das Vermittlungsmodul das Verschlüsseln der Kurznachrichten durchführt, bevor
sie weitergeleitet werden, so dass zusätzliche Sicherheit beim Weiterleiten
der Kurznachrichten erzielt wird, falls dies gemäß der Anwendung, zu welcher
sie gerichtet sind, gefordert werden sollte.
-
Zum
besseren Verstehen dieser Spezifikation und als fester Bestandteil
liegt eine Reihe von Figuren an, in welchen zur Darstellung aber
nicht einschränkend
die Aufgabe der Erfindung dargestellt wurde.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 – zeigt
ein funktionales Blockschaltbild des allgemeinen Aufbaus des erfindungsgemäßen Systems.
-
2 zeigt
ein funktionales Blockschaltbild einer möglichen Ausführungsform
des STP-Netzknotens gemäß dem erfindungsgemäßen System.
-
3 zeigt
ein funktionales Blockschaltbild einer möglichen Ausführungsform
der unabhängigen Mittel
für den
SMS-Empfang, die in 1 dargestellt sind.
-
BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
-
Hier
wird eine Beschreibung der Erfindung auf der Grundlage der oben
besprochenen Figuren gegeben.
-
Wie
bekannt, umfasst das Mobilfunknetz für das Senden einer Kurznachricht
von einem mobilen Ursprungsendgerät 1 oder von einem
Prozessor 3 über
das Internet mittels der entsprechenden Web-Schnittstelle 4 an
ein mobiles Zielendgerät 2 eine
Kurznachrichtendienstzentrale 5 (SMSC), die die SMS-Nachricht
empfängt,
die die Telefonnummer des mobilen Zielendgeräts (MSISDN) enthält, auf
deren Grundlage es Daten auf dem mobilen Zielendgerät 2 anfordert,
wozu es einen SRIfsm-Befehl 19 (Anforderung für Befehl
für das
Senden von Leitinformation von Kurznachrichten) erzeugt, der an
eine Heimdatei 6 (HLR) weitergeleitet wird, die durch einen STP-Netzknoten 8 (Network
Signalling Transfer Point) läuft,
der diesen Befehl an die HLR weitergibt.
-
Die
HLR 8 ist eine Datenbank, in welcher die Netzbenutzerdaten
verwahrt werden, wie zum Beispiel ihre internationale Identifikation
(IMSI) des mobilen Zielendgeräts,
ihre MSISDN und ihre VLR 9 (Besucherdatei), in welcher
das mobile Zielendgerät registriert
ist.
-
Die
VLR ist eine Datenbank, in der unter anderen Daten die Lokalisierung
jedes der mobilen Endgeräte
gespeichert ist, so dass bei jedem Ortswechsel eines mobilen Endgeräts es in
der entsprechenden VLR gespeichert wird, und auf welcher Grundlage
die Benutzerinformation, die in der Heimdatei HLR präsent ist,
aktualisiert wird.
-
Beim
Empfang des SRIfsm-Befehls 19 antwortet die HLR 8 mit
einem Informationselement 20, in dem die IMSI und die VLR 9 des
mobilen Zielendgeräts
angegeben sind, wobei diese Information in transparenter Weise durch
den STP-Netzknoten 6 zu der SMSC 5 gehandhabt
wird, welche beim Empfang der Daten einen Befehl 21 für das Weiterleiten
der Kurznachricht (FSM) an die entsprechende VLR 9 durch
den STP-Netzknoten 6 erzeugt.
-
Anschließend leitet
die VLR 9 die Kurznachricht an das mobile Zielendgerät 2 weiter,
und dieses antwortet mit einer Bestätigungsnachricht 22 (Ack) die über den
STP-Netzknoten 6 an die SMSC 5 weitergeleitet
wird.
-
Sollte
das mobile Zielendgerät 2 nicht
in Betrieb sein und/oder die Bestätigungsnachricht nicht empfangen
werden, sendet die VLR eine Nachricht, dass das mobile Zielendgerät nicht
verfügbar
ist, an die SMSC, und die Kurznachricht wird in der SMSC 5 während eines
vorher programmierten Zeitraums gespeichert, während welchem, wenn eine VLR 9 erfasst,
dass das mobile Zielendgerät 2 in
Betrieb ist, diese zu diesem in der bereits besprochenen Art weitergeleitet
wird. Wenn innerhalb der programmierten Zeitspanne der Speicherung
der Kurznachricht in der SMSC die Verbindung mit dem mobilen Zielendgerät nicht
aufgebaut wird, wird die SMS-Nachricht gelöscht, ohne dass der Benutzer
des mobilen Zielendgeräts
erfährt,
dass er eine Nachricht hatte.
-
Um
diesen Nachteil zu vermeiden, hat die Erfindung den STP-Netzknoten 6 mit
neuen Funktionalitäten
versehen und auch den Einbau eines unabhängigen Moduls für den SMS-Empfang 10 vorgesehen,
in welchem die SMS-Nachrichten gespeichert werden, als handelte
es sich um ein mobiles Endgerät.
-
Zum
Verwirklichen dieser Funktionalität muss das mobile Zielendgerät Abonnent
bei diesem Service sein, wozu der STP-Netzknoten 6 eine
Datenbank 13 hat, in welcher die verschiedenen „speziellen" mobilen Zielendgeräte gespeichert
sind.
-
Diese
Datenbank 13 ist mit dem STP-Netzknoten verbunden, einem
Knoten, der mit der SRF-Funktionalität ausgestattet ist, der diese
nutzt, um seine Funktionen auszuführen.
-
Wenn
die SMSC 5 feststellt, dass der SRIfsm-Befehl 19 zu
einem „speziellen" mobilen Zielendgerät gehört, wird
der SRIfsm-Befehl 19 zu dem Modul 10 gesendet,
und diese Aktion wird 19a genannt. Sollte das mobile Zielendgerät nicht
ein „spezielles" mobiles Zielendgerät sein,
wird der Prozess in der üblichen,
oben beschriebenen Art ausgeführt.
-
Zum
Ausführen
dieser Funktionalität
umfasst der STP-Netzknoten 6 ein Modul für das Beschaffen der
Ursprungsnummer und der Zielnummer 11, durch welche der
Befehl 19 empfangen wird. Das Modul 11 beschafft
auch andere spezifische Daten, wie weiter unten besprochen wird.
-
Die
von dem Modul 11 beschaffte Nummer wird zu einem Rückfragemodul 12 des
Abonnententyps weitergeleitet, das auf die Datenbank 13 zugreift,
von welcher es über
ein Abfragemodul 14 die Zieladresse beschafft, an welche
der SRIfsm-Befehl gesendet werden sollte, und die Verbindung wird
mit einem Leitmodul 15 aufgebaut, das die gewünschte Verbindung 19 oder 19a mittels
der beschafften Adresse aufbaut.
-
Was
das unabhängige
SMS-Empfangsmodul 10 betrifft, hat dieses eine Schnittstelle 16 zum Anschließen an das
Mobilfunknetz, über
welche die Verbindung mit dem Mobilfunknetz aufgebaut werden kann,
das in dem spezifischen Beispiel der Ausführungsform aus einer MAP-Schnittstelle
(Mobile Application Part) besteht, die die Ereignisse in Verbindung
mit jedem der Befehle, die über
das Netz gesendet werden, auslegt und ausführt, und die unter Gebrauch
des gewöhnlich
verwendete Signalgebesystems Nummer 7 funktioniert.
-
Die
Schnittstelle 16 ist mit einem Vermittlungsmodul 17 verbunden
und Letzteres mit einer Datenbank 18, in welcher die Kurznachrichten
mit ihren zugehörigen
Daten, wie zum Beispiel Zeit, Weiterleitung, Ursprung und Ziel der
Nachricht usw., wie unten beschrieben gespeichert sind. Sie umfasst auch
einen Speicher, in dem eine eindeutige Identifikation jedes der
Module 10 gespeichert ist, die bei der spezifischen Ausführungsform
einer VLR und einer „fiktiven" IMSI des Moduls 10 entspricht.
-
Wenn
das Modul 10 daher einen Befehl 19a empfängt, reagiert
es durch Senden seiner VLR und seiner „fiktiven" IMSI an den STP-Netzknoten 6,
welcher sie an die SMSC 5 weiterleitet, die davon ausgeht,
dass die VLR und die IMSI zu einem mobilen Endgerät gehören, und
die SMSC leitet einen Befehl FSM 21 zu dem Modul 10 weiter.
Die SMSC stellt dem Modul 10 die Kurznachricht so zu als
wäre es die
VLR 9 des mobilen Zielendgeräts, so dass das Modul 10 die
SMS-Nachricht in der Datenbank 18 speichert, und antwortet
dem Modul 10 mit einem Nachrichtenempfangssignal 22a (Ack),
so dass die SMSC 5 den Vorgang als abgeschlossen betrachtet.
-
Beim
Erfassen des Signals 21a speichert der Prozessor 17 des
Moduls 10 die Kurznachricht in der Datenbank 18 und
kann optional die Nachricht automatisch zu einem späteren Zeitpunkt
zu dem „speziellen" mobilen Zielendgerät 2 wie
unten beschrieben weiterleiten.
-
Der
Prozessor 17 identifiziert das mobile Ursprungs- und Zielendgerät der SMS-Nachricht,
wenn diese empfangen wird.
-
Danach
leitet das Modul 10 einen SRIfsm-Befehl 23 weiter,
der die Daten des „speziellen" mobilen Zielendgeräts anfordert,
so dass der STP-Netzknoten 6 an der Ursprungsnummer erfasst, dass
es sich um einen von dem Modul 10 ausgehenden Befehl handelt
und ihn an die HLR 8 weiterleitet, von welcher er wie bereits
besprochen die VLR und IMSI des „speziellen" mobilen Zielendgeräts beschafft
hat, und leitet diese Daten zu dem Modul 10 weiter, das
nach dem Empfang dieser Daten einen Befehl 21b für die VLR 8 erzeugt,
um die Kurznachricht zu dem „speziellen" mobilen Zielendgerät weiterzuleiten,
das beim Empfang der Nachricht eine SMS-Empfangsbestätigung sendet,
die von der VLR 9 zu dem Modul 10, das als 22b bezeichnet
wurde, übertragen
wird.
-
Bei
der erfindungsgemäßen Ausführungsform
wurde vorgesehen, dass das Modul 11 auch die Parameter
TT (Type of Translation) des SCCP-Protokolls (Signalling Connection Control
Part), das gewöhnlich
im Mobilfunknetz verwendet wird und dessen Wert frei geändert werden
kann, erfasst, damit der STP-Netzknoten 6 die entsprechende
Adressierung ausführt,
um die verschiedenen Befehle zu den verschiedenen Modulen zu senden,
in jedem der beschriebenen Fälle,
so dass das Modul 11 gemäß dem Erfassen des Parameters
TT auf das Abfragemodul 14 einwirkt, welches die entsprechende
Adresse aus der Datenbank 13 beschafft, das heißt, dass
die Adressierung auf der Grundlage des Prüfens, zu welchem Endgerättyp die
SMS-Nachricht adressiert ist und auf der Grundlage des Parameters
TT, der in Abhängigkeit
von dem Ursprung der Befehle geändert wird,
erfolgt.
-
In
diesem Fall agiert das Modul 10 wie eine SMSC 5,
um die Daten des mobilen Zielendgeräts anzufordern, während es
im vorhergehenden Fall wie eine VLR agiert.
-
Das
Modul 10 umfasst auch eine elektronische Textspeicherdienst-Schnittstelle 19,
die mit der Datenbank 18 verbunden ist, so dass der Zugriff
auf die für
den Benutzer des „speziellen" mobilen Zielendgeräts gespeicherte
Kurznachricht entweder über
sein eigenes Endgerät
erlaubt wird, wofür
Letzteres eine Schnittstelle umfasst, die über ein Datendownloadprotokoll
kommuniziert, das das Ausführen dieser
Funktion erlaubt, oder von einem Prozessor, der mit einer Unterstützungsschnittstelle
für ein
elektronisches Textprotokoll ausgestattet ist, wie zum Beispiel
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol), ein höheres Protokoll für das Weiterleiten
und Abfragen von elektronischen Textnachrichten. Vorzugsweise wird
das Protokoll POP3 (Post Office Protocol) verwendet, das ein einfaches
Protokoll für
den Zugriff auf elektronische Textnachrichtenserver ist, das es, wie
einfach es auch immer ist, erlaubt, Textnachrichten über jede
Maschine einzusehen, indem bloß die Verbindung
mit dem Textnachrichtenserver hergestellt wird, der ebenfalls eine
Schnittstelle für
POP3 hat.
-
Um
es dem Benutzer des „speziellen" mobilen Zielendgeräts zu erlauben,
auf die gespeicherte SMS-Nachricht über die elektronische Textspeicherdienstschnittstelle 19 zuzugreifen,
speichert die Datenbank 18 Passwörter in Verbindung mit der MSISDN
jedes „speziellen" mobilen Zielendgeräts.
-
Der
Prozessor der Erfindung erlaubt auch das automatische Weiterleiten
von SMS-Nachrichten wie oben beschrieben oder, im Gegenteil, das
Fortsetzen deren Speichern, bis der Benutzer nach Bedarf auf sie
zugreift.