DE60201959T2 - Lösbare Schnellkupplung für mindestens eine Rohrleitung - Google Patents

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Description

  • Die vorliegende Erfindung hat eine abnehmbare Schnellkupplung für mindestens ein Rohr zum Gegenstand, insbesondere ein Rohr aus einem thermoplastischen Material oder aus einem Verbundmaterial, mit einem Metallkern, z. B. aus Aluminium, der mit Schichten aus synthetischem Material beschichtet ist. Diese Kupplung dient zum Herstellen der Verbindung zwischen mehreren Rohren oder zwischen einem Rohr und einer Einrichtung, wie einem Hahn oder einem Sammelgefäß. Es handelt sich um eine Kupplung für Rohre, die insbesondere für die Förderung von Fluiden im Haushalt dienen.
  • Schnellkupplungen für Rohre sind seit längerer Zeit bekannt.
  • Eine solche Kupplung ist aus der Veröffentlichung EP 0 021 795 bekannt. Bei der in dieser Druckschrift beschriebenen Kupplung wird jedes Rohr in die Kupplung eingeschoben, wobei die Dichtigkeit durch einen O-Ring im Inneren des Rohres hergestellt wird und der Halt mit Hilfe eines Rings aus einem synthetischen Material hergestellt wird, der radiale Arme aufweist, welche mit nach innen hin vorstehenden Krallen versehen sind.
  • Eine solche Kupplung weist eine gewisse Anzahl von Nachteilen auf; denn der O-Ring ist nicht in einer Nut gehalten, und bei zyklischem Fluiddruck oder Druckschwankungen besteht die Gefahr einer Verschiebung des Rohres und der Dichtung in der Art eines Kolbens.
  • Die Führung des Halterings ist von schlechter Qualität, da dieser mit einem großen Spiel in einer im Körper der Kupplung ausgebildeten Aufnahme eingerastet wird. Schließlich besteht im Fall eines Ankoppelns mit einem Rohr aus einem synthetischen Material oder Verbundmaterial die Gefahr, daß die Krallen des Rings zum Halten des Rohres in dem Material eingekrallt bleiben und ein Abnehmen der Kupplung schwierig machen.
  • Die Veröffentlichung WO 96/07048 betrifft eine Kupplung mit einer Dichtung und einem Einhakring, die sich auf der Außenseite des Rohres befinden. Es ist anzumerken, daß bei dieser Kupplung der Einhakring die Dichtung axial zusammendrückt, wobei dieses Phänomen insofern erschwert sein kann, als der Einhakring beim Verbinden durch das Rohr mitgenommen wird. Dieses axiale Zusammendrücken der Dichtung macht das Einführen des Rohres in die Kupplung schwierig.
  • Eine Kupplung ähnlich dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 ist in der Veröffentlichung EP-A-0 447 723 beschrieben.
  • Ziel der Erfindung ist es, eine Schnellkupplung anzugeben, die eine Demontage des Rohres ermöglicht und die kompakt und einfach ausgeführt ist, indem sie eine geringe Anzahl von Bestandteilen besitzt, und die auf wirtschaftliche Weise herstellbar ist.
  • Hierbei ist es wichtig, dem Installateur bei einer bereits durchgeführten Installation das Demontieren einer Kupplung zu ermöglichen, wenn er einen Fehler gemacht hat. Es ist ebenfalls von Interesse, eine vorläufige Montage vornehmen zu können, d. h. die Rohre hinsichtlich verschiedener Kupplungen anordnen zu können, mit denen sie kombiniert werden sollen, ohne daß sofort das Verhaken des Rohres bewirkt wird.
  • Zu diesem Zweck weist die betreffende Kupplung folgendes auf:
    • – einen starren Körper, der zum Ankoppeln eines jeden Rohres einen rohrförmigen Bereich, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des Rohres entspricht und in dem mindestens eine umfangsmäßige Nut vorgesehen ist, welche als Aufnahme für eine Dichtung dient, die zum Herstellen der Dichtigkeit mit dem Inneren des Rohres vorgesehen ist, sowie einen Bund aufweist, der dazu vorgesehen ist, als Anschlag für das Ende des Rohres bei dessen Aufschieben auf den rohrförmigen Bereich zu dienen; und
    • – eine Kappe mit einem Innendurchmesser, der dem Außendurchmesser des Rohres entspricht, welche auf dem rohrförmigen Bereich des Körpers montiert ist und mit diesem eine Kammer begrenzt, welche zum Aufnehmen eines Einhakrings des Rohres dient, der bei einer Verschiebung des Rohres in der Richtung des Ablösens von der Kupplung in die eingehakte Position geschoben wird, wobei die Kappe auf der Höhe jedes Einhakrings mindestens eine Aussparung aufweist, welche das Hindurchführen eines Werkzeugs ermöglicht, das auf den Ring einwirkt, um ihn in der Handhabungsposition des Rohres, d. h. bei der Montage oder der Demontage des Rohres, axial festzuhalten, oder um ihn in der Anbringungsposition festzuhalten, wobei jeder Einhakring ferner einen zylindrischen Körper aufweist, von dem sich in Axialrichtung mehrere Zähne erstrecken, die durch Schlitze voneinander getrennt sind, wobei jeder Zahn an seinem freien Ende zum einen eine von außen nach innen sowie von hinten nach vorn geneigte Außenfläche aufweist, die dazu vorgesehen ist, mit einer dazu komplementären geneigten Fläche zusammenzuwirken, und zum anderen auf der Innenseite mindestens eine Kante aufweist, die dazu vorgesehen ist, in die Außenseite der Wandung des anzuschließenden Rohres einzudringen, und wobei der Körper des Einhakrings eine Ringschulter aufweist, von der sich Ansätze nach hinten erstrecken, die dazu vorgesehen sind, sich gegen den Bund des Körpers abzustützen.
  • Nach dem Einsetzen eines Rohres in die Kupplung wird durch den Ring das Verhaken zwischen dem Körper und dessen Kappe bewirkt, indem ein leichter Zug auf das Rohr ausgeübt wird, wobei dieser Zug ein Einspannen des Rings hervorruft, welches das Rohr in der Kupplung in Axialrichtung blockiert. Um die Demontage der Kupplung vorzunehmen, wird das Rohr in die Kupplung hineingeschoben, bis sein Ende an der Innenseite der Kupplung anliegt, wobei es ein Werkzeug, das eine in der Kappe vorgesehene Aussparung durchsetzt, ermöglicht, den Einhakring axial in einer Position festzuhalten, in der er das Rohr nicht blockiert, so daß dessen Herausziehen ermöglicht wird.
  • Wird nach dem Einführen des Rohres ins Innere der Kupplung ein Zug auf das Rohr in einer Richtung seines Ablösens ausgeübt, so verschiebt sich der Ring gemeinsam mit dem Rohr, und die Zähne des Rings, die durch Anlage gegen die Innenseite der Kappe nach innen hin gespannt sind, bewirken eine Annäherung der Kanten, die jegliches Herausziehen des Rohres aus der Kupplung verhindert.
  • Die Ringschulter kann zum axialen Blockieren des Rings mittels eines Werkzeugs dienen, das eine Aussparung durchsetzt.
  • Gemäß einer Ausführungsform dieser Kupplung erstreckt sich jede in der Kappe vorgesehene Aussparung in Axialrichtung im wesentlichen von dem Bund des Körpers bis über die Schulter des Einhakrings hinaus, wenn dessen Ansätze am Bund anliegen. Die Schulter des Rings befindet sich somit in der zurückgeschobenen Position des Rings in der Zone einer Aussparung, so daß es ermöglicht wird, ein Werkzeug zwischen die Schulter und den auf der Außenseite der Kupplung befindlichen Rand der Aussparung einzuführen, um die Demontage des Rohres durchzuführen.
  • Gemäß einer ersten Möglichkeit ist das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung auf den Einhakring einzuwirken, ein externes Werkzeug, wie etwa ein Schraubendreher, dessen Ende sich auf der Ringschulter abstützt, um auf den Einhakring einzuwirken.
  • Gemäß einer anderen Möglichkeit besteht das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung auf den Einhakring einzuwirken, aus einem Bügel, der dazu vorgesehen ist, die Kappe zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase aufweist, die eine Aussparung durchsetzt, so daß sie zwischen die Schulter des Einhakrings und den Rand der Aussparung auf der Seite des freien Endes der Kupplung eingreift.
  • Jeder Bügel aus einem elastisch verformbaren synthetischen Material, um seine Anordnung und sein Entfernen in Bezug auf die Kappe zu ermöglichen, kann mit der Kappe in Eingriff gebracht werden und bleibt automatisch in der Position, in welcher er das axiale Blockieren des Rings bewirkt, welches das Herausziehen des Rohres ermöglicht.
  • Gemäß einer Möglichkeit besteht das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung auf den Einhakring einzuwirken, aus einem Bügel, der dazu vorgesehen ist, die Kappe zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase aufweist, die eine Aussparung durchsetzt, so daß sie zwischen dem einen Anschlag darstellenden Bund des Körpers und dem hinteren Rand eines Ansatzes des Einhakrings eingreift, wenn dieser sich in der Verriegelungsposition befindet.
  • Ein solcher Bügel ist nicht dazu vorgesehen, die Demontage eines Rohres zu ermöglichen, sondern im Gegenteil das axiale Blockieren des Einhakrings in der verriegelten Position des Rohres zu bewirken. Dieses Verriegeln kann von Interesse sein im Fall von Installationen mit Gefahrenrisiko oder im Fall einer starken Beanspruchung, die auf die Rohre und auf die Kupplungen ausgeübt werden kann.
  • Zum Durchführen der Demontage der Kupplung genügt es, diesen Bügel abzunehmen, den Einhakring in Axialrichtung auf die Innenseite der Kupplung hin zu verschieben, und daraufhin den Bügel vom ersten Typ zu verwenden, um den Einhakring in der zurückgesetzten Position, d. h. in einer Position, die das Herausziehen des Rohres ermöglicht, axial zu blockieren.
  • Gemäß einer anderen Möglichkeit besteht das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch die Aussparung auf den Einhakring einzuwirken, aus einem Bügel, der dazu vorgesehen ist, die Kappe zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase aufweist, welche in der Lage ist, eine erste Position einzunehmen, in welcher die Nase gegen die Schulter des Einhakrings und den Rand der Aussparung auf der Seite des freien Endes der Kupplung anliegt, und eine zweite Position einzunehmen, in welcher die Nase zwischen dem einen Anschlag bildenden Bund des Körpers und dem hinteren Rand eines Ansatzes des Einhakrings eingreift, wenn dieser sich in der Verriegelungsposition befindet.
  • Ein besseres Verständnis ergibt sich jedenfalls mit Hilfe der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte schematische Zeichnung, die beispielhaft und nicht einschränkend eine Ausführungsform dieser Kupplung darstellt. Es zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht einer Kupplung für zwei Rohre;
  • 2 eine perspektivische Ansicht eines Einhakrings;
  • 3 eine Ansicht der Kupplung gemäß 1 im Längsschnitt, wobei zwei Rohre in der Kupplung eingesetzt sind, von denen sich eines in der verriegelten Position und das andere in der entriegelten Position befindet;
  • 4 eine perspektivische Ansicht eines Bügels, der dazu vorgesehen ist, das axiale Blockieren eines Einhakrings in der Freigabeposition eines Rohres zu bewirken;
  • 5 eine Schnittansicht der Kupplung gemäß 1, bei der einer der Einhakringe mit dem Bügel gemäß 4 versehen ist;
  • 6 eine perspektivische Ansicht eines Bügels, der dazu vorgesehen ist, das axiale Blockieren eines Einhakrings in der verriegelten Position eines Rohres zu bewirken;
  • 7 eine Längsschnittansicht der Kupplung gemäß 1, die mit einem Bügel gemäß 6 versehen ist.
  • 8 und 9 sind Längsschnittansichten der Kupplung gemäß 1, die mit einem Bügel versehen ist, welcher das axiale Blockieren eines Einhakrings bzw. das axiale Blockieren eines Einhakrings in der verriegelten Position eines Rohres bewirkt.
  • 1 stellt eine Kupplung 2 für zwei Rohre dar, welche einen Körper 3 aufweist, auf den eine Kappe 4 aufgesetzt ist. Der Körper besitzt für jedes anzukoppelnde Rohr 5 einen rohrförmigen Bereich 6, dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des Rohres entspricht, in dem eine Nut 7 vorgesehen ist, welche als Aufnahme für eine Dichtung 8 dient, die zum Herstellen der Dichtigkeit mit dem Inneren des Rohres vorgesehen ist.
  • Ein Bund 9 ist dazu vorgesehen, als Anschlag für das Ende eines jeden Rohres bei dessen Aufschieben auf den entsprechenden rohrförmigen Bereich zu dienen. Die Kappe 4 begrenzt mit dem Körper 3 auf der Seite eines jeden Rohres eine Kammer 10, welche zum Aufnehmen eines Einhakrings 12 dient. Jede Kammer 10 weist einen ringförmigen Bereich mit einem konstanten Querschnitt auf, der sich auf der Seite des freien Endes der Kupplung durch eine von außen nach innen und von der Mitte der Kupplung zu deren Ende hin geneigte Fläche 13 verengt.
  • Die Kappe 4 weist ferner ausgehend von jedem Bund 9 eine Reihe von in ihrem Umfang vorgesehenen Aussparungen 14 auf. Jeder Einhakring 12 weist einen zylindrischen Körper auf, von dem sich in Axialrichtung mehrere Zähne 15 erstrecken, die durch Schlitze 16 voneinander getrennt sind, wobei jeder Zahn an seinem freien Ende zum einen eine von außen nach innen sowie von hinten nach vorn geneigte Außenfläche 17 aufweist, die dazu vorgesehen ist, mit einer Fläche 13 einer Kappe zusammenzuwirken, und zum anderen auf der Innenseite eine Kante 18 aufweist, die dazu vorgesehen ist, in die Außenseite der Wandung des anzuschließenden Rohres einzudringen.
  • Der Körper des Einhakrings weist eine Ringschulter 19 auf, die durchgehend sein kann oder auch nicht und von der sich Ansätze 20 nach hinten erstrecken, die dazu vorgesehen sind, sich gegen einen Bund 9 des Körpers abzustützen.
  • Jede in der Kappe vorgesehene Aussparung erstreckt sich in Axialrichtung im wesentlichen von einem Bund 9 des Körpers 3 bis über die Schulter des Einhakrings hinaus, wenn dessen Ansätze am Bund anliegen.
  • Wenn ein Rohr 5 in der Praxis in die Kupplung eingeschoben wird, so dringt es in diese vor, bis ihr Ende gegen einen Bund 9 anliegt. Zieht man das Rohr 5 leicht nach außen, dringen die Kanten 18 des entsprechenden Einhakrings 12 in die Außenseite der Wandung des Rohres ein, und der Einhakring 12 folgt der Bewegung des Rohres, wobei seine geneigte Fläche 17 gegen die geneigte Fläche der Kappe 4 in Anlage tritt, so daß eine Annäherung der Zähne 15 und infolgedessen ein stärkeres Eindringen der Kanten 18 in das Rohr hervorgerufen wird, so daß jegliches Entfernen des Rohres verhindert wird. Diese Verriegelungsposition eines Rohres ist im rechten Teil von 3 dargestellt.
  • Um ein Rohr zu entfernen, muß es eingeschoben werden, bis das Ende des Rohres gegen einen Bund 9 anliegt, wie im linken Teil von 3 dargestellt ist. Der entsprechende Einhakring 12 folgt der Bewegung des Rohres. Somit ist es möglich, ein Werkzeug 22 durch eine Aussparung 14 einzuführen, damit das Werkzeug hinter der Schulter 19 eingreift, d. h. zwischen dieser und dem Rand der Aussparung auf der Seite des entsprechenden Endes der Kupplung. Somit ist es möglich, das Rohr abzunehmen, ohne daß der Einhakring die Bewegung des Rohres begleitet und es festhält.
  • Die 4 und 5 stellen ein Werkzeug dar, das dazu ausgelegt ist, einen Einhakring 12 beim Herausziehen aus einem Rohr axial zu blockieren. Dieses Werkzeug besteht aus einem Bügel 23 aus einem elastisch verformbaren synthetischen Material, der einen Haltesockel 24 aufweist, von dem sich zwei geschwungene oder gebogene Arme erstrecken. Die Arme tragen mindestens eine in Radialrichtung zur Innenseite hin gerichtete Nase 25, die dazu vorgesehen ist, zwischen die Schulter 19 des Einhakrings und den Rand der Aussparung auf der freien Seite der Kupplung einzugreifen, wie es in 5 gezeigt ist.
  • Die 6 und 7 stellen ein anderes Werkzeug dar, das dazu vorgesehen ist, einen Einhakring in der verriegelten Position eines Rohres zu blockieren. Dieses Werkzeug besteht aus einem Bügel 26, der aus einem elastisch verformbaren synthetischen Material gefertigt ist. Dieser Bügel 26 weist einen Haltesockel 27 auf, von dem sich zwei geschwungene oder gebogene Arme erstrecken, von denen jeder mindestens eine in Radialrichtung zur Innenseite gerichtete Nase 28 aufweist, die dazu vorgesehen ist, eine Aussparung 14 zu durchsetzen, so daß sie zwischen dem einen Anschlag bildenden Bund 9 des Körpers und dem hinteren Rand eines Ansatzes des Einhakrings bzw. der Schulter dieses Ringes eingreift. Somit ist es nicht möglich, das Rohr in die Kupplung hineinzuschieben und dadurch sein Herausziehen aus dem Rohr zu ermöglichen.
  • Die 8 und 9 stellen ein weiteres Werkzeug dar. Dieses Werkzeug besteht aus einem Bügel 29, der aus einem elastisch verformbaren synthetischen Material gefertigt ist. Der Bügel 29, dessen Aufbau demjenigen der Bügel 23 und 26 ähnlich ist, weist einen Haltesockel auf, von dem sich zwei gerundete oder gebogene Verdickungen erstrecken, von denen jede mindestens eine in Radialrichtung zur Innenseite gerichtete Nase 30 aufweist.
  • Der Bügel 29 besitzt eine zweifache Funktion. Wie 8 zeigt, greift die Nase 30 nämlich zwischen die Schulter 19 des Einhakrings und den Rand der Aussparung auf der freien Seite der Kupplung ein. Der Einhakring 12 ist somit beim Abnehmen eines Rohres blockiert. Wie 9 zeigt, kann der gleiche Bügel 29 umgedreht werden, so daß die Nase 30 eine Aussparung 14 durchsetzt und zwischen den Bund 9 und den hinteren Rand eines Ansatzes des Einhakrings bzw. die Schulter dieses Rings eingreift. Der Einhakring ist somit in der verriegelten Position eines Rohres blockiert.
  • Wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich, liefert die Erfindung eine starke Verbesserung der existierenden Technik, indem sie eine demontierbare Schnellkupplung mit einem sehr einfachen Aufbau bietet, die auf wirtschaftliche Weise aus einer geringen Anzahl von Bestandteilen hergestellt ist und eine sehr einfache Verwendung für den Anwender schafft, indem sie es je nach Bedarf ermöglicht, den Einhakring bzw. die Einhakringe in der nicht verriegelten Position zu halten, um vorläufige Montagen vorzunehmen, oder um die Kupplung zu demontieren, und um die Rohre zu verriegeln und sie in der verriegelten Position zu halten.

Claims (7)

  1. Abnehmbare Schnellkupplung für mindestens ein Rohr (5), insbesondere ein Rohr aus einem thermoplastischen Material oder aus einem Verbundmaterial mit einem Metallkern, z. B. aus Aluminium, der mit Schichten aus synthetischem Material, wie z. B. vernetztem Polyethylen beschichtet ist, wobei die Schnellkupplung folgendes aufweist: – einen starren Körper (3), der zum Ankoppeln eines jeden Rohres einen rohrförmigen Bereich (6), dessen Durchmesser dem Innendurchmesser des Rohres (5) entspricht und in dem mindestens eine umfangsmäßige Nut (7) vorgesehen ist, welche als Aufnahme für eine Dichtung (8) dient, die zum Herstellen der Dichtigkeit mit dem Inneren des Rohres vorgesehen ist, sowie einen Bund (9) aufweist, der dazu vorgesehen ist, als Anschlag für das Ende des Rohres (5) bei dessen Aufschieben auf den rohrförmigen Bereich (6) zu dienen, – eine Kappe (4) mit einem Innendurchmesser, der dem Außendurchmesser des Rohres (5) entspricht, welche auf dem rohrförmigen Bereich des Körpers montiert ist und mit diesem eine Kammer (10) begrenzt, welche zum Aufnehmen eines Einhakrings (12) des Rohres dient, der bei einer Verschiebung des Rohres in der Richtung des Ablösens von der Kupplung in die eingehakte Position geschoben wird, wobei die Kappe (4) auf der Höhe jedes Einhakrings (12) mindestens eine Aussparung (14) aufweist, welche das Hindurchführen eines Werkzeugs (22) ermöglicht, das auf den Ring (12) einwirkt, um ihn in der Handhabungsposition des Rohres (5), d. h. bei der Montage oder der Demontage des Rohres, axial festzuhalten, oder um ihn in der Anbringungsposition festzuhalten, wobei jeder Einhakring (12) ferner einen zylindrischen Körper aufweist, von dem sich in Axialrichtung mehrere Zähne (15) erstrecken, die durch Schlitze (16) voneinander getrennt sind, wobei jeder Zahn (15) an seinem freien Ende zum einen eine von außen nach innen sowie von hinten nach vorn geneigte Außenfläche (17) aufweist, die dazu vorgesehen ist, mit einer dazu komplementären geneigten Fläche (13) der Kappe (4) zusammenzuwirken, und zum anderen auf der Innenseite mindestens eine Kante (18) aufweist, die dazu vorgesehen ist, in die Außenseite der Wandung des anzuschließenden Rohres einzudringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des Einhakrings (12) eine Ringschulter (19) aufweist, von der sich Ansätze (20) nach hinten erstrecken, die dazu vorgesehen sind, sich gegen den Bund (9) des Körpers abzustützen.
  2. Schnellkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede in der Kappe (4) vorgesehene Aussparung (14) sich in Axialrichtung im wesentlichen von dem Bund (9) des Körpers bis über die Schulter (19) des Einhakrings (12) hinaus erstreckt, wenn dessen Ansätze am Bund (9) anliegen.
  3. Schnellkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (22), das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung (14) auf den Einhakring (12) einzuwirken, ein externes Werkzeug, wie etwa ein Schraubendreher ist, dessen Ende sich auf der Ringschulter (19) abstützt, um auf den Einhakring (12) einzuwirken.
  4. Schnellkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung (14) auf den Einhakring (12) einzuwirken, aus einem Bügel (23) besteht, der dazu vorgesehen ist, die Kappe (4) zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase (25) aufweist, die eine Aussparung (14) durchsetzt, so daß sie zwischen die Schulter (19) des Einhakrings (12) und den Rand der Aussparung (14) auf der Seite des freien Endes der Kupplung eingreift.
  5. Schnellkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung (14) auf den Einhakring (12) einzuwirken, aus einem Bügel (26) besteht, der dazu vorgesehen ist, die Kappe (4) zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase (28) aufweist, die eine Aussparung (14) durchsetzt, so daß sie zwischen dem einen Anschlag darstellenden Bund (9) des Körpers (3) und dem hinteren Rand eines Ansatzes (20) des Einhakrings (12) eingreift, wenn dieser sich in der Verriegelungsposition befindet.
  6. Schnellkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug, das dazu vorgesehen ist, durch eine Aussparung (14) auf den Einhakring (12) einzuwirken, aus einem Bügel (29) besteht, der dazu vorgesehen ist, die Kappe (4) zumindest teilweise zu umgeben, und der eine zur Innenseite hin gerichtete Nase (30) aufweist, welche in der Lage ist, eine erste Position einzunehmen, in welcher die Nase (30) gegen die Schulter (19) des Einhakrings (12) und den Rand der auf der Seite des freien Endes des Kupplung gelegenen Aussparung (14) anliegt, und eine zweite Position einzunehmen, in welcher die Nase (30) zwischen dem einen Anschlag bildenden Bund (9) des Körpers (3) und dem hinteren Rand eines Ansatz (20) des Einhakrings (12) eingreift, wenn dieser sich in der Verriegelungsposition befindet.
  7. Schnellkupplung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bügel (23, 26) aus einem elastisch verformbaren Material hergestellt ist, um seine Anbringung und sein Abnehmen bezogen auf die Kappe zu ermöglichen.
DE60201959T 2001-10-31 2002-10-30 Lösbare Schnellkupplung für mindestens eine Rohrleitung Expired - Lifetime DE60201959T2 (de)

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