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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Halbleiter-Laservorrichtungen und
insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, eine index-geführte Laserdiode mit
einem einzigen Mode.
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Hintergrund
der Erfindung
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In
vielen Anwendungen besteht das Bedürfnis, dass Halbleiter-Laservorrichtungen
mit einer einzelnen örtlichen
Modenausgabe arbeiten. Diese Ausgabe ist beispielsweise für eine verbesserte
Kopplung zu Einzelmodenfasern erwünscht sowie für die Erzeugung
von kleinen Punktgrößen mit
hohen Lichtintensitäten.
Typischerweise verwenden Laserdioden, welche Ausgaben mit einem
einzelnen Mode erzeugen, index-geführte Laserstrukturen, welche entweder
einen Steahohlleiter oder einen Hohlleiter mit einer Graben-Heterostruktur
aufweisen. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise in der
EP 0 475 330 offenbart und
umfassen eine Laserstruktur mit einem Substrat, unteren und oberen Ladungsträger-Begrenzungsschichten
auf dem Substrat, einem Steg, der sich über einen Abschnitt der oberen
Begrenzungsschicht erstreckt und den optischen Mode des Lasers seitlich
begrenzt, wobei eine Schicht mit aktivem Lasermaterial zwischen
den Begrenzungsschichten gesandwicht ist, wobei die Schicht eine Quantentopf-Struktur
umfasst und als ein aktiver Bereich konfiguriert ist.
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Obwohl
diese Vorrichtungen eine Ausgabe mit einem einzelnen örtlichen
Mode bereitstellen, ist die Gesamtausgangsleistung wegen des Niveaus des
totalen optischen Spiegelschadens (COMD) an den Enden (Facetten)
der Vorrichtung begrenzt. Jede Laser-Facette ist ein gespaltener
Halbleiter und umfasst somit eine hohe Dichte an Leerstellen und
unterbrochenen Kontakten, was zu einer Absorption des erzeugten
Lichts führen
kann. Licht oder elektrischer Strom, der an den Laser-Facetten absorbiert wird,
erzeugt Wärme,
da angeregte Ladungsträger ohne
Strahlung rekombinieren. Diese Wärme
vermindert die Energie der Bandlücke
des Halbleiters, was zu einer Erhöhung der Absorption führt, die
einen thermischen Anstieg auslöst,
was zu dem COMD führt.
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Weitere
Probleme mit diesen Vorrichtungen umfassen die Fortpflanzung von
Moden höherer
Ordnung bei hohen Steuerströmen.
Diese Moden höherer
Ordnung pflanzen sich aufgrund der höheren Niveaus der eingespeisten
Ladungsträger
fort, welche den Brechungsindex und die optische Verstärkung in Gebieten
beeinflussen, welche unmittelbar benachbart zum aktiven Bereich
liegen.
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Es
ist eine Aufgabe von wenigstens einer Ausführungsform wenigstens eines
erfindungsgemäßen Aspektes,
eine Laser vorrichtung (wie z. B. einen index-geführten Laser mit einem einzelnen
Mode) zu schaffen, die wenigstens einen der oben genannten Nachteile
des Standes der Technik beseitigt oder vermindert.
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Es
ist eine weitere Aufgabe von wenigstens einer Ausführungsform
von wenigstens einem erfindungsgemäßen Aspekt, eine Halbleiter-Laservorrichtung
zu schaffen, welche unter der Verwendung eines Brechungsbereichs
an einem Ende eines Lasergebiets (wie z. B. eines index-begrenzten
Halbleiter-Laserbereichs
mit einem einzelnen Mode) eine Ausgabe mit einem einzelnen Mode
mit erhöhten Ausgangs-Leistungsniveau
schafft.
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Es
ist ferner eine weitere Aufgabe wenigstens einer Ausführungsform
von wenigstens einem erfindungsgemäßen Aspekt, eine Halbleiter-Laservorrichtung
zu schaffen, wobei durch die Verwendung eines passiven Bereichs,
der durch eine Mischung mit einem Quantentopf unter der Verwendung
einer verunreinigungsfreien Technik in einem Verstärkungsbereich
gebildet wird, die Keulenschwenkungs-Eigenschaften der Laservorrichtung verbessert
werden können,
beispielsweise indem die Neigung zur Keulenschwenkung vermindert
wird.
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Wesen der
Erfindung
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Gemäß einem
ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Halbleiter-Laservorrichtung bereitgestellt,
umfassend:
ein Substrat, auf dem eine erste Mantelschicht,
eine Kern- oder
Führungs-Schicht
und eine zweite Mantelschicht ausgebildet ist, wobei die Kern- oder
Führungs-Schicht
ein aktives Lasermaterial umfasst;
einen optischen Wellenleiter,
welcher eine laterale optische Begrenzung schafft und sich longitudinal von
einem ersten Ende der Vorrichtung zu einer Zwischenposition zwischen
dem ersten Ende und dem zweiten Ende der Vorrichtung erstreckt;
einen
optisch aktiven Bereich, der in der Kern- oder Führungs-Schicht unterhalb und/oder
innerhalb des Wellenleiters vorgesehen ist;
einen ersten optisch
passiven Bereich, der in der Kern- oder Führungs-Schicht angeordnet ist
und sich von der Zwischenposition zu dem zweiten Ende der Vorrichtung
erstreckt, wobei der passive Bereich breiter als der Wellenleiter
ist, so dass im Betrieb eine optische Ausgabe aus dem Wellenleiter
beim Durchgang durch den ersten optisch passiven Bereich gebeugt
wird; und
ein elektrisches Kontaktmaterial, welches oberhalb des
Wellenleiters angeordnet ist, um einen Kontaktbereich zu bilden,
der kürzer
als die longitudinale Ausdehnung des Wellenleiters ist, so dass
ein kontaktfreier Abschnitt des Wellenleiters bereitgestellt wird,
wobei der kontaktfreie Abschnitt einen zweiten optisch passiven
Bereich in der Kern- oder Führungs-Schicht
der Halbleiter-Laservorrichtung bereitstellt.
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Vorzugsweise
ist der optische Wellenleiter aus einem Steghohlleiter in wenigstens
der zweiten Mantelschicht gebildet, und das elektrische Kontaktmaterial
kontaktiert eine Oberfläche
des Stegs.
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Vorzugsweise
ist das elektrische Kontaktmaterial von einem Ende des Steghohlleiters
beabstandet.
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Durch
diese Anordnung werden im Betrieb ein Teil oder Teile des Steghohlleiters
nicht elektrisch gepumpt. Erstaunlicherweise hat man durch diese Vorrichtung
entdeckt, dass die Halbleiter-Laservorrichtung als ein Moden-Steuerungs-Diskriminator/-Stabilisator
betrieben werden kann. Da der Wellenleiter einen einzelnen Mode
aufweist, sollte der nichtgepumpte Abschnitt des Wellenleiters ohne Stromeinspeisung
im Betrieb in dem einzelnen Mode bleiben.
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Vorzugsweise
kann eine Länge
des optischen Wellenleiters ungefähr 200 bis 2000 Mikrometer
betragen, wohingegen eine Länge/die
Gesamtlänge
von wenigstens einem elektrischen Kontakt bei ungefähr 100 bis
1900 Mikrometer liegen kann.
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In
einer modifizierten Ausführungsform
kann ein erstes, in der Zusammensetzung ungeordnetes oder mit einem
Quantentopf gemischtes Material verwendet werden, welches die Seiten
des optischen Wellenleiters begrenzt.
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Bei
Verwendung der oben beschriebenen Vorrichtung kann die optische
Ausgabe vergrößert werden,
so dass eine Intensität
der optischen Strahlung (Licht) die auf eine Ausgabefacette der
Vorrichtung fällt,
vermindert wird. Somit kann eine Ausgangsleistung der Vorrichtung
erhöht
werden, ohne dass das COMD-Limit der Ausgangsfacette erreicht wird.
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Die
Schicht aus aktivem Lasermaterial kann eine Quantentopf-Struktur
(QW) umfassen.
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Der
erste optisch passive Bereich kann ein in der Zusammensetzung ungeordneter
oder mit einem Quantentopf gemischter (QWI) Bereich aus Halbleiter-(Laser)-Material
sein.
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Es
können
zweite, in der Zusammensetzung ungeordnete Bereiche aus (Laser)-Material
vorgesehen sein, welche den optisch aktiven Bereich lateral begrenzen.
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Das
erste und das zweite QWI-Material können eine größere Bandlücke als
der aktive Bereich aufweisen. Die ersten und die zweiten, in der
Zusammensetzung ungeordneten Lasermaterialien können deshalb eine niedrigere
optische Absorption als der aktive Bereich aufweisen.
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Vorzugsweise
kann die Vorrichtung eine monolithische Struktur aufweisen.
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Vorzugsweise
kann das zweite Ende der Facette ein Ausgang der Halbleiter-Laservorrichtung sein.
Das erste QWI-Material kann deshalb als ein Beugungsbereich an dem
Ausgang der Laservorrichtung funktionieren. Der Beugungsbereich
kann im Betrieb derart arbeiten, dass die Intensität der optischen
Strahlung, welche auf die Facette einfällt, durch eine Aufweitung
der optischen Strahlung vermindert wird.
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Vorzugsweise
umfasst die Facette eine Antireflexions-Beschichtung auf einem gespaltenen Halbleiter.
Vorzugsweise kann die Antireflexions-Beschichtung ungefähr zu 1%
bis 10% reflektierend sein. Die Kombination aus dem ersten QWI-Beugungsbereich
und der Antireflexions-Beschichtung stellt einen nichtabsorbierenden
Spiegel (NAM) bereit, der das COMD-Niveau der Facette weiter hebt und
somit die Ausgangsleistung der Laservorrichtung erhöhen kann.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung können die ersten und zweiten,
in der Zusammensetzung ungeordneten Materialien im Wesentlichen
die gleichen Materialien sein.
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Der
QWI-Bereich verwischt die Quantentopf-Begrenzung der Töpfe innerhalb
des Halbleiter-Lasermaterials. Insbesondere kann der QWI-Bereich
im Wesentlichen verunreinigungsfrei sein. Die QWI-Bereiche können zum
Blauen hin verschoben sein, d. h. typischerweise besteht ein Unterschied von
mehr als 20–30
meV, insbesondere von 100 meV und mehr zwischen dem aktiven Bereich,
wenn mit Ladungsträgern
gepumpt wurde, und den passiven QWI-Bereichen. Das erste, in der
Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial arbeitet somit als örtlicher
Modenfilter, da Moden höherer
Ordnung größere Beugungsverluste
erfahren, wenn sie sich durch das erste, in der Zusammensetzung
ungeordnete Lasermaterial fortsetzen, als dies bei dem Basismode der
Fall ist. Somit weist der Basismode eine größere Überlappung mit dem aktiven
Bereich auf und wird selektiv verstärkt. Die Halbleiter-Laservorrichtung kann
somit derart angepasst werden, dass sie eine Ausgabe in im Wesentlichen
einem Mode bereitstellt.
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Vorzugsweise
umfasst die Halbleiter-Laservorrichtung ferner jeweils Schichten
aus Kontaktmaterial, welche eine (obere) Oberfläche des Stegs und eine (untere)
Oberfläche
der unteren Mantelschicht kontaktiert. In einer alternativen und
bevorzugten Ausgestaltung kann das Kontaktmaterial eine obere Oberfläche des
Stegs und eine untere Oberfläche des
Substrats kontaktieren. Die Kontaktschichten können den Steuerstrom für den optisch
aktiven Bereich oder den "Verstärkungs"-Bereich bereitstellen. Es
sei angemerkt, dass die Ausdrücke "obere" und "untere" Schichten in dieser
Beschreibung der Einfachheit halber verwendet werden und dass die
Vorrichtung im Betrieb in jeder beliebigen Richtung orientiert sein
kann.
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In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das Material, dass eine obere Oberfläche des
Stegs kontaktiert, eine kleinere Fläche aufweisen als die Fläche der
oberen Oberfläche
des Stegs. In dieser Ausführungsform
existiert ein kontaktfreier Abschnitt des Stegs. Dieser kontaktfreie Abschnitt
kann einen zweiten passiven Bereich in der Kern-Schicht der Halbleiter-Laservorrichtung
bereitstellen. Der zweite passive Bereich kann eine größere Bandlücken-Energie
und deshalb eine niedrigere Absorption als der aktive Bereich aufweisen.
Der zweite passive Bereich kann durch das Mischen mit einem Quantentopf
gebildet werden, wie vorher beschrieben wurde.
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Vorzugsweise
kann der zweite passive Bereich Teil des Stegs sein. Vorzugsweise
ist auch ein Ende des zweiten passiven Bereichs an der soeben genannten
Position bereitgestellt, so dass der zweite passive Bereich an einem
effektiven "Ausgabeende" der Laservorrichtung
liegt. Der zweite passive Bereich kann die Korrektur der Keulenschwenkungen unterstützen.
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Vorzugsweise
kann die Länge
von der Position zu dem zweiten Ende der Vorrichtung ungefähr drei
Größenordnungen
kleiner sein als die Länge
zwischen dem ersten und dem zweiten Ende der Vorrichtung. Vorzugsweise
kann der zweite passive Bereich auch eine wesentlich kleinere Länge aufweisen als
der passive Bereich, d. h. als der Abstand zwischen der soeben genannten
Position und dem zweiten Ende der Vorrichtung.
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In
einer Ausführungsform
der Halbleiter-Laservorrichtung hat die Halbleiter-Laservorrichtung eine
Stegbreite von ungefähr
1 bis 5 Mikrometer, eine Breite von ungefähr wenigstens dreimal der Breite des
Stegs und vorzugsweise ungefähr
15 Mikrometer, einen Abstand zwischen den Enden von ungefähr 1 bis
2 mm, einen Abstand zwischen dem ersten Ende und der Position von
ungefähr
1,5 mm und einem passiven Bereich, der eine Länge von ungefähr 0,5 mm
aufweist.
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Vorzugsweise
ist die Halbleiter-Laservorrichtung aus einem III-V-Materialsystem,
wie z. B. Gallium-Arsenid (GaAs) oder Aluminium-Gallium-Arsenid (AlGaAs),
hergestellt und kann deshalb bei einer Wellenlänge von im Wesentlichen zwischen
600 und 1300 nm lasern. Die ersten und die zweiten, in der Zusammensetzung
ungeordneten Materialien können
im Wesentlichen Indium-Gallium Arsenid (InGaAs) umfassen. Es sei
jedoch angemerkt, dass andere Materialsysteme auch verwendet werden
können, wie
z. B. Indium-Phosphid (InP), welche somit bei einer Wellenlänge von
im Wesentlichen zwischen 1200 und 1700 nm lasern können.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt wird durch die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zum Herstellen einer Halbleiter-Laservorrichtung
geschaffen, umfassend die Schritte:
- (i) aufeinander
folgendes Ausbilden der folgenden Schichten auf einem Substrat:
eine
erste optische Mantelschicht mit einer Funktion zur Begrenzung der
Ladungsträger;
eine
Kern- oder Führungs-Schicht,
die ein aktives Lasermaterial umfasst; und
eine zweite optische
Mantelschicht mit einer Funktion zur Begrenzung der Ladungsträger;
- (ii) Ausbilden eines optischen Wellenleiters, der eine laterale
optische Begrenzung darstellt und sich longitudinal von einem ersten
Ende der Vorrichtung zu einer Zwischenposition zwischen dem ersten
Ende und dem zweiten Ende der Vorrichtung erstreckt, um eine optische
Wellenleiterstruktur zu definieren;
- (iii) Ausbilden eines ersten optisch passiven Bereichs in der
Kern- oder Führungs-Schicht,
der sich von der Zwischenposition zu dem zweiten Ende der Vorrichtung
erstreckt und breiter als der Wellenleiter ist, so dass im Betrieb
eine optische Ausgabe aus dem Wellenleiter beim Durchgang durch
den ersten optisch passiven Bereich gebeugt wird;
- (iv) Ausbilden eines elektrischen Kontaktmaterials oberhalb
des Wellenleiters, um einen Kontaktbereich zu definieren, der kürzer als
die longitudinale Ausdehnung des Wellenleiters ist, so dass ein kontaktfreier
Abschnitt des Wellenleiters geschaffen wird, wobei der kontaktfreie
Abschnitt einen zweiten optisch passiven Bereich in der Kern- oder
Führungs-Schicht
der Halbleiter-Laservorrichtung bereitstellt; und
- (v) Ausbilden eines optisch aktiven Bereichs in der Kern- oder
Führungs-Schicht
unterhalb des und/oder in dem Wellenleiter während wenigstens einiger der
obigen Schritte (i) bis (iv).
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Vorzugsweise
ist der optische Wellenleiter ein Steghohlleiter, der in wenigstens
der zweiten Mantelschicht ausgebildet ist. Vorzugsweise ist das elektrische
Kontaktmaterial zur Kontaktierung einer Oberfläche des Stegs ausgebildet.
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Der
Schritt (i) kann durch bekannte Wachstumstechniken, wie z. B. Molekularstrahl-Epitaxie (MBE)
oder metallorgani sche chemische Dampfphasenabscheidung (MOCVD) durchgeführt werden.
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Vorzugweise
kann der erste passive Bereich durch eine Quantentopf-Mischtechnik
(QWI) gebildet werden, welche vorzugsweise die Erzeugung von Leerstellen
in dem passiven Bereich umfassen kann oder alternativ die Implantation
oder die Diffusion von Ionen in dem passiven Bereich umfassen kann
sowie das Ausheilen, um einen in der Zusammensetzung ungeordneten
Bereich oder ungeordnete Bereiche der Kern-Schicht zu erzeugen,
welche eine größere Bandlücke als
die Quantentopf-Struktur aufweisen.
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Vorzugsweise
kann die QWI-Technik dadurch durchgeführt werden, dass verunreinigungsfreie
Leerstellen erzeugt werden, und die Technik kann insbesondere eine
Technik zur Erzeugung eines Schadens verwenden, um das Mischen mit
dem Quantentopf zu erreichen. In einer bevorzugten Ausführungsform
einer solchen Technik kann das Verfahren die folgenden Schritte
umfassen:
Abscheiden einer dielektrischen Schicht, wie z. B.
Siliziumdioxid (SiO
2) unter der Verwendung
eines Diodensputterers und in einer im Wesentlichen aus Argon bestehenden
Atmosphäre
auf wenigstens einem Teil einer Oberfläche des Halbleiter-Laservorrichtungs-Materials,
um strukturelle Punktdefekte wenigstens in einem Abschnitt des Materials
benachbart zur dielektrischen Schicht einzubringen;
optionales
Abscheiden einer weiteren dielektrischen Schicht mit einer Technik,
die nicht auf Sputtern beruht, wie z. B. plasmaverstärkte chemische
Dampfphasenabscheidung (PECVD), auf wenigstens einem anderen Teil
der Oberfläche
des Materials;
Ausheilen des Materials, wodurch Gallium von
dem Material in die dielektrische Schicht übertragen wird. Eine solche
Technik ist in der anhängigen
Anmeldung (
EP 1 368
823 A ) mit dem Titel "Method
of Manufacturing Optical Devices and Related Improvements" beschrieben, wobei
die Anmeldung auch von dem vorliegenden Anmelder eingereicht wurde
und das gleiche Einreichungsdatum wie die vorliegende Anmeldung
hat.
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Vorzugsweise
kann der erste optisch passive Bereich durch die QWI-Technik gebildet
werden, um einen in der Zusammensetzung ungeordneten Bereich des
Lasermaterials zu erzeugen, der eine größere Bandlücke als die Quantentopf-Struktur
aufweist.
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Vorzugsweise
kann der Steg durch bekannte Ätztechniken,
wie zum Beispiel Trocken- oder Nassätzen, erzeugt werden.
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Vorzugsweise
ist die Länge
des ersten passiven Bereichs kürzer
als die Länge
der Vorrichtung. Diese Anordnung erzeugt einen passiven Bereich benachbart
zu einem Verstärkungsbereich.
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Der
erste passive Bereich ist breiter als der Steg. Der erste optisch
passive Bereich stellt somit einen Beugungsbereich benachbart zu
dem Steg bereit, wodurch ein optischer Strahl innerhalb der QW-Struktur
eingegrenzt wird.
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Vorzugsweise
kann der erste optisch passive Bereich durch die Erzeugung von verunreinigungsfreien
Leerstellen gebildet werden, und insbesondere kann eine Technik
zur Schadensvergrößerung verwendet
werden, um ein Mischen mit dem Quantentopf zu erreichen.
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Vorzugsweise
kann das Verfahren einen Schritt umfassen, bei dem elektrische Kontaktschichten
auf eine Oberfläche
der unteren Mantelschicht aufgebracht werden. Alternativ und vorzugsweise können die
elektrischen Kontaktschichten jeweils auf eine untere Oberfläche des
Substrats aufgebracht werden.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Eine
Mehrzahl von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird nunmehr beispielhaft mit Bezug auf
die beigefügten
Zeichnungen beschrieben, wobei:
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1 eine
Draufsicht auf eine Halbleiter-Laservorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 eine
perspektivische Ansicht von einer Seite auf ein Ende und oberhalb
der Halbleiter-Laservorrichtung der 1 zeigt;
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3 eine
Schnittansicht der Vorrichtung der 2 entlang
der Linie A-A zeigt;
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4 eine
Draufsicht auf eine Halbleiter-Laservorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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5 eine
perspektivische Ansicht von einer Seite auf ein Ende und oberhalb
der Halbleiter-Laservorrichtung der 4 zeigt;
und
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6 eine
Schnittansicht der Vorrichtung der 5 entlang
der Linie A-A' zeigt.
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Detaillierte
Beschreibung der Zeichnungen
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In
den 1 bis 3 ist eine Halbleiter-Laservorrichtung
gezeigt, welche allgemein mit Bezugszeichen 10 bezeichnet
wird und einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung entspricht. Die Vorrichtung 10 umfasst:
einen optischen Wellenleiter 15, wenigstens einen elektrischen
Kontakt 20, der sich entlang eines Teils einer Länge des Wellenleiters 15 erstreckt
und wobei der wenigstens eine elektrische Kontakt 20 kürzer ist
als der optischen Wellenleiter 15.
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Ein
Ende 25 des elektrischen Kontaktes 20 ist von
einem jeweiligen Ende 30 des optischen Wellenleiters 15 beabstandet.
In dieser Ausführungsform ist
der optische Wellenleiter 15 ein Steghohlleiter, und der
elektrische Kontakt 20 ist entlang eines Teils des Steghohlleiters 15 bereitgestellt.
Durch diese Anordnung wird ein Teil oder werden Teile des Steghohlleiters 15 im
Betrieb nicht elektrisch gepumpt.
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Eine
Länge des
optischen Wellenleiters 15 kann ungefähr 200 bis 2000 μm betragen,
wohingegen eine Gesamtlänge
des elektrischen Kontakts 20 ungefähr 100 bis 1900 μm betragen
kann.
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In
dieser Ausführungsform
ist der Teil des Steghohlleiters 15 mit dem Kontakt 20 lateral
durch geätzte
Abschnitte 32, 35 begrenzt.
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In
einer modifizierten Ausführungsform
können
die geätzten
Abschnitte 32, 35 in der Zusammensetzung ungeordnete
oder mit einem Quantentopf gemischte Abschnitte sein, welche Seiten
des optischen Wellenleiters 15 begrenzen.
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Die
Vorrichtung 10 umfasst ferner:
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Einen
optisch aktiven Bereich oder Verstärkungsbereich 40,
der den optischen Wellenleiter 15 umfasst und einen optisch
passiven Bereich 45, der an einem Ende des optischen Wellenleiters 15 vorgesehen
ist, wobei der optisch passive Bereich 45 breiter ist als
der optische Wellenleiter 15, so dass im Betrieb eine optische
Ausgabe des optischen Wellenleiters 15 beim Durchgang durch
den optisch passiven Bereich 45 gebeugt wird.
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Auf
diese Art und Weise wird die optische Ausgabe verbreitert, so dass
die Intensität
des Lichts, das auf eine Ausgangsfacette 50 der Vorrichtung 10 einfällt, reduziert
wird, wodurch die Ausgangsleistung der Vorrichtung 10 erhöht werden
kann, ohne dass das COMD-Limit der Ausgangsfacette 50 erreicht wird.
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Der
optisch aktive und der optisch passive Bereich 40, 45 sind
innerhalb einer optischen Führungs-
oder Kern-Schicht 55 zwischen einer ersten und einer zweiten
(unteren und oberen) optischen Mantel-Begrenzungsschicht 60, 65 angeordnet.
Die erste Mantelschicht 60, die Führungs-Schicht 55 und die
zweite Mantelschicht 65 können jeweils einen Brechungsindex
von ungefähr
3,0 bis 3,5 aufweisen, wobei die Führungs-Schicht 55 einen
höheren
Brechungsindex als die Mantelschichten 60, 65 aufweist.
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Ein
Steg 70 ist in wenigstens der zweiten Mantelschicht 65 ausgebildet
und erstreckt sich longitudinal von einem ersten Ende 71 der
Vorrichtung 10 zu einer Position 75 zwischen dem
ersten Ende 71 und einem zweiten Ende 76 der Vorrichtung 10.
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Die
optische Führungs-Schicht 55 umfasst eine
aktive Lasermaterial-Schicht mit einer Quantentopf-Struktur 77.
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Der
optisch passive Bereich 45 umfasst ein in der Zusammensetzung
ungeordnetes Halbleitermaterial 78, welches innerhalb der
Führungs-Schicht 55 von
oder benachbart zu der soeben genannten Position 75 bis
hin zu dem zweiten Ende 76 der Vorrichtung 10 vorgesehen
ist.
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Das
in der Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial 78 weist
eine größere Bandlücke als die
Führungs-Schicht 55 mit
der Quantentopf-Struktur 77 auf. Das in der Zusammensetzung
ungeordnete Lasermaterial 78 weist eine niedrigere Absorption als
die aktive Schicht 55 ohne Unordnung in der Zusammensetzung
auf.
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Wie
aus den 1 bis 3 ersichtlich
ist, weist die Vorrichtung 10 eine monolithische Struktur auf,
umfassend ein Substrat 80, auf dem die weiteren Schichten 60, 55, 65 aufgewachsen
sind, und zwar mit herkömmlichen
III-Vorheizwalzenanordnung Halbleiter-Wachstumstechniken, wie zum
Beispiel Molekularstrahl-Epitaxie (MBE) oder mit metallorganischer
chemischer Dampfphasenabscheidung (MOCVD).
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Die
Ausgangsfacette 50 des zweiten Endes 76 umfasst
einen Ausgang der Halbleiter-Laservorrichtung 10. Das in
der Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial 78 funktioniert
somit als ein Beugungsbereich an der Ausgangsfacette 50 der
Laservorrichtung 10. Der Beugungsbereich arbeitet in Betrieb
derart, dass die Intensität
der optischen Strahlung (Licht), die auf die Facette 50 einfällt, durch
das Aufweiten der optischen Strahlung vermindert wird.
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Die
Facette 50 umfasst optional eine Antireflexions-Beschichtung 81 auf
dem gespaltenen Halbleiter. Die Antireflexions-Beschichtung 81 kann
ungefähr
1% bis 10% reflektierend sein. Die Kombination des passiven Beugungsbereichs 45 und
der Antireflektions-Beschichtung 81 schafft einen nichtabsorbierenden
Spiegel (NAM), der ferner das COMD-Niveau der Facette 50 heraufsetzt,
wodurch die Ausgangsleistung der Laservorrichtung 10 erhöht werden
kann.
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Das
in der Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial 78 kann
durch Mischen mit einem Quantentopf (QWI) erzeugt werden, wie im
folgenden näher
beschrieben wird. Die QWI-Technik
verwischt die Quantentopf-Begrenzung der Töpfe 77 innerhalb der
Führungs-Schicht 55,
d. h. innerhalb des Halbleiter-Lasermaterials. Insbesondere kann
die QWI-Technik im wesentlichen verunreinigungsfrei sein. Der passive
QWI-Bereich 45 ist "ins
Blaue" verschoben,
d. h. typischerweise besteht ein Unterschied von 100 meV oder mehr
zwischen dem optischen Verstärkungsbereich 40,
wenn mit Ladung gepumpt wird, und dem passiven QWI-Bereich 45.
Das in der Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial 78 funktioniert
somit als ein örtlicher
Modenfilter, da Moden höherer
Ordnung größere Beugungsverluste beim
Durchgang durch das in der Zusammensetzung ungeordnete Lasermaterial 78 erfahren,
als es für den
Basismode der Fall ist. Somit hat der Basismode eine größere Überlappung
mit dem aktiven Bereich 40 und kann selektiv verstärkt werden.
Die Halbleiter-Laservorrichtung 10 kann somit derart angepasst werden,
dass sie im wesentlichen eine Ausgabe in einem einzelnen Mode bereit
stellt.
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Die
Halbleiter-Laservorrichtung 10 umfasst ferner jeweils Schichten
aus metallischem Kontaktmaterial 20, 85, welche
eine obere Oberfläche 90 des Stegs 70 und
eine untere Oberfläche 95 des
Substrats 80 kontaktieren. Die Kontaktschichten 20, 85 stellen
den Steuerstrom für
den optischen Verstärkungsbereich 40 bereit.
Es sei angemerkt, dass die Ausdrücke "obere" und "untere" Schichten zur Vereinfachung
gewählt
wurden und dass die Vorrichtung 10 im Betrieb in beliebige
verschiedene Richtungen orientiert sein kann. Das Kontaktmaterial 20,
das die obere Oberfläche 90 des
Stegs 70 kontaktiert, weist eine kleinere Fläche auf
als eine Gesamtfläche
der oberen Oberfläche 90 des
Stegs 70. In dieser Ausführungsform existiert ein kontaktfreier
Abschnitt 105 des Stegs 70. Dieser kontaktfreie
Abschnitt 105 stellt einen weiteren passiven Bereich 110 an
einem Ende des optisch aktiven Bereichs 40 der Halbleiter-Laservorrichtung 10 bereit.
Der zweite passive Bereich 105 weist eine größere Bandlücken-Energie
und eine niedrigere Absorption auf als der optisch aktive Bereich
oder der Verstärkungsbereich 40.
Der weitere passive Bereich 10 kann durch die QWI-Technik
gebildet sein. Wie aus 1 ersichtlich ist, entspricht die
laterale Erstreckung des weiteren optischen Bereichs 105 der
Erstreckung des Stegs 70.
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In
einer bevorzugten Anordnung ist eine Länge von der Position 75 bis
zu dem zweiten Ende 76 der Vorrichtung 10 ungefähr um drei
Größenordnungen
kleiner als eine Länge
zwischen dem ersten Ende 71 und dem zweiten Ende 76 der
Vorrichtung 10.
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In
einer solchen Ausführungsform
der Halbleiter-Laservorrichtung 10 hat die Halbleiter-Laservorrichtung 10 eine
Stegbreite von ungefähr
1 bis 5 μm,
eine Breite von ungefähr
wenigstens 15 μm,
einen Abstand zwischen den Enden 71, 76 von ungefähr 1 bis
2 mm, einen Abstand zwischen dem ersten Ende 71 und der
Position 75 von ungefähr
1,5 mm und einen passiven Bereich 45 mit einer Länge von ungefähr 0,5 mm.
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Die
Halbleiter-Laservorrichtung ist in der vorliegenden Ausführungsform
in einem Gallium-Arsenid (GaAs) Materialsystem hergestellt, wie
zum Beispiel Aluminium-Gallium-Arsenid
(ALGaAs) Materialsystem, und sie kann deshalb bei einer Wellenlänge von
zwischen 600 und 1300 nm, vorzugsweise ungefähr 980 nm; lasern. Die Führungs-Schicht 55 kann im
wesentlichen Indium-Gallium-Arsenid (InGaAs) umfassen. Alternativ
kann die Vorrichtung 10 in einem Indium-Phosphid (InP)
Materialsystem hergestellt sein, wobei sie beispielsweise in einem
Wellenlängenbereich
von 1200 bis 1700 nm arbeitet.
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Ein
Verfahren zur Herstellung der Halbleiter-Laservorrichtung 10 umfasst
die Schritte:
- (i) aufeinanderfolgendes Ausbilden
von:
der ersten optischen Mantelschicht 60 zum Begrenzen
der Ladungsträger
auf dem Substrat 80;
der Führungs-Schicht 55 (Lasermaterial),
in der die Quantentopf-Struktur 60 ausgebildet ist; und
einer
zweiten optischen Mantel-Begrenzungsschicht 65;
- (ii) ausbilden des passiven Bereichs 45 in der Lasermaterial-Schicht 55;
und
- (iii) ausbilden des Stegs 70 von wenigstens einem Abschnitt
der oberen Mantelschicht 65.
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Die
Schritte (ii) und (iii) können
ausgetauscht werden.
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In
dieser Ausführungsform
wird der passive Bereich 45 durch eine Quantentopf-Mischtechnik (QWI)
gebildet, welche die Erzeugung von Leerstellen in dem passiven Bereich 45 umfasst
und welche alternativ die Implantation und Diffusion von Ionen in den
passiven Bereich 45 sowie einen Ausheilungsschritt umfassen
kann, um in der Zusammensetzung ungeordnete Bereiche der Führungs-Schicht
zu erzeugen, welche eine größere Bandlücke als
die Quantentopf-Struktur 77 aufweisen.
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Die
QWI-Technik wird durch die Erzeugung von Verunreinigungsfreien Leerstellen
durchgeführt und
verwendet vorzugsweise eine Technik zur Erzeugung eines Schadens,
um das Mischen mit dem Quantentopf zu erreichen. Die Technik erfordert
das Abscheiden einer dielektrischen Schicht, wie zum Beispiel Silicium-Oxid
(SiO2) unter der Verwendung eines Dioden-Sputterers
und innerhalb einer im wesentlichen aus Argon bestehenden Atmosphäre auf wenigstens
einem Teil einer Oberfläche
des Halbleiter-Laservorrichtungs-Materials,
so dass strukturelle Punktdefekte wenigstens in einem Abschnitt
des Materials benachbart zur dielektrischen Schicht erzeugt werden;
das
optionale Abscheiden einer weiteren dielektrischen Schicht mit einer
Technik, die nicht auf Sputtern beruht, wie z. B. Plasma gestützte chemische Dampfphasenabscheidung
(PECVD), auf wenigstens einem anderen Teil der Oberfläche des
Materials;
Ausheilen des Materials, wodurch Gallium von dem Material
in die dielektrische Schicht übertragen
wird.
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Das
Verfahren zur Herstellung der Vorrichtung 10 dieser ersten
Ausführungsform
kann auch die nachfolgenden Schritte bezüglich einem Herstellungsverfahren
einer zweiten Ausführungsform
der Vorrichtung umfassen oder beinhalten.
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In
Schritt (ii) wird der passive Bereich 45 in vorteilhafter
Weise durch eine QWI-Technik in den Bereich 45 hinein ausgebildet,
um einen in der Zusammensetzung ungeordneten Bereich 78 der
Lasermaterialschicht 55 mit einer größeren Bandlücke und einer niedrigeren Absorption
als die Quantentopf-Struktur 60 zu bilden.
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Der
Schritt (iii) kann durch bekannte Ätztechniken, wie zum Beispiel
Nass- oder Trockenätzen durchgeführt werden.
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Wie
aus 1 bis 3 ersichtlich ist, ist eine
Länge des
passiven Bereichs 45 in dieser Ausführungsform kürzer als
eine Länge
der Vorrichtung 10. Diese Anordnung umfasst einen passiven
Bereich 45 benachbart zum optischen Verstärkungsbereich 40.
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Wie
aus 2 ersichtlich ist, ist wenigstens ein Teil des
passiven Bereichs 45 breiter als der Steg 75.
Der passive Bereich 45 ist somit ein Beugungsbereich benachbart
zu dem Steg 75, der einen optischen Strahl innerhalb der
Quantentopf-Struktur 60 eingrenzt. Der Steg 70 er streckt
sich in dieser Ausführungsform
nicht über
den passiven Bereich 45.
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Das
Herstellungsverfahren umfasst den Schritt des Aufbringens von Kontaktschichten 85, 20 auf
die untere Oberfläche 95 des
Substrats 80 und auf eine obere Oberfläche 90 des Stegs 75.
Die Kontaktschicht 80 wird auf einen Abschnitt des Stegs 70 aufgebracht,
so dass die Halbleiter-Laservorrichtung 10 einen aktiven
Bereich 40 und wenigstens einen zweiten passiven Bereich 110 unterhalb
des Stegs 75 aufweist. Der Abschnitt des Stegs 70 ist
benachbart zu einem Ende der Vorrichtung 10, so dass der
zweite passive Bereich 110 an oder in der Nähe eines
ersten Endes 71 der Laservorrichtung 10 vorgesehen ist.
Der zweite passive Bereich 110 kann durch eine QWI-Technik
auf ähnliche
Art und Weise wie der passive Bereich 45 gebildet werden.
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Wie
in 1 gezeigt ist, bilden Schichten 71, 81 einen
rückwärtigen Reflektor
bzw. einen Ausgangskoppler der Halbleiter-Laservorrichtung 10.
Die Beschichtungen 71, 81 überdecken zumindest teilweise
das erste und das zweite Ende 70, 76 der Vorrichtung 10.
Die Beschichtung 71 ist eine hochreflektierende Beschichtung,
d. h. typischerweise größer 90%,
welche zusammen mit dem optisch passiven QWI-Bereich 110 einen nicht absorbierenden
Spiegel (NAM) bildet. Der optisch passive Bereich 110 ist
an dem Ausgang des Verstärkungsbereichs 40 angeordnet
und stellt einen Beugungsbereich dar. Der Beugungsbereich vermindert
die Intensität
der optischen Strahlung (Licht), die auf das zweite Ende 76 einfällt, in
dem die optische Strahlung aufgeweitet wird. Die Antireflexions-Beschichtung 81 reflektiert einen
Prozentsatz der optischen Strahlung von zwischen 1% und 10% zurück in die
Laservorrichtung 10, wobei die restliche optische Strahlung
als Ausgabe der Laservorrichtung übertragen wird.
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Die
in der Zusammensetzung ungeordneten Bereiche des Lasermaterials 45, 78, 110 werden durch
eine Quantentopf-Mischtechnik
(QWI) erzeugt, wie im folgenden beschrieben wird. Die QWI-Technik verwischt
die Quantentopf-Begrenzung der Töpfe
innerhalb der Schicht aus Halbleiter-Lasermaterial oder der Führungs-Schicht 55.
Die QWI-Technik ist in dieser Ausführungsform verunreinigungsfrei
und "ins Blaue verschoben", d. h. es existiert
eine Differenz von typischerweise mehr als 20 bis 30 meV und insbesondere
von typischerweise mehr als 100 meV oder mehr zwischen dem optisch
aktiven Bereich 40, wenn mit Ladungsträgern gepumpt wird, und den passiven
QWI-Bereichen 45, 110. Der passive Bereich 45 stellt
einen örtlichen
Modenfilter dar, da Moden höherer
Ordnung größere Beugungsverluste beim
Durchgang durch den Bereich 45 erfahren, als dies bei dem
Basismode der Fall ist. Somit weist der Basismode einen größeren Überlapp
mit dem Verstärkungsbereich 40 auf
und wird selektiv verstärkt. Die
Halbleiter-Laservorrichtung 10 bevorzugt somit eine Ausgabe
mit einem einzelnen Mode.
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In
den 4 bis 6 ist eine Halbleiter-Laservorrichtung
gezeigt, welche allgemein mit Bezugszeichen 10a bezeichnet
wird und welche eine zweite Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellt. Gleiche Bauteile der Vorrichtung 10a werden
mit den gleichen Bezugszeichen wie in der Vorrichtung 10 der
ersten Ausführungsform
mit dem Zusatz "a" bezeichnet.
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Ein
Unterschied zwischen der zweiten Vorrichtung 10a und der
ersten Vorrichtung 10 besteht darin, dass in der Vorrichtung 10a ein
weiterer passiver QWI-Bereich 150a unter dem Steg 70a und
zwischen einem Ende 155a des Kontakts 20a und
der Position 75a bereitgestellt ist, d. h. der Kontakt 20a endet
kurz vor der Position 75a. Wie aus 4 ersichtlich
ist, ist der weitere passive Bereich 150a in dieser Ausführungsform
in seiner Länge
wesentlich kleiner als der passive Bereich 45.
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Ein
Ende 160a des weiteren passiven Bereichs 150a ist
an der Position 75a vorgesehen, so dass der weitere Bereich 150a im
Betrieb die Ausgabe von Keulenschwenkungen vermindern kann. Der Bereich 150a arbeitet
als ein örtlicher
Modenfilter, der als stärkerer
Diskriminator als der passive Beugungsbereich 45a ist.
Da der Wellenleiter 15a für einen einzelnen Mode ausgelegt
ist, bedeutet dies, dass der weitere passive Bereich 150a im
Betrieb in dem einzelnen Mode bleibt, da in ihm kein Strom eingespeist wird.
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Im
Betrieb weist der weitere kontaktfreie passive Bereich 150a keine
wesentlichen nichtlinearen Effekte aufgrund eingehender Ladungsträger auf,
so dass die Verschwenkung des ausgegebenen Strahls vermieden wird,
wenn der elektrische Steuerstrom variiert wird, wodurch Keulenschwenkungen
korrigiert werden. Eine ähnliche
Anordnung existiert an dem ersten Ende 71a der Vorrichtung 10a,
an dem ein NAM-Spiegel arbeitet.
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Diese
Ausführungsform
hat auch die Vorteile, die der passive Beugungsbereich 45 aufweist,
wie im Vorangegangenen im Bezug auf die erste Ausführungsform
beschrieben wurde.
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In
Bezug auf 6 wird nachfolgend ein Verfahren
zur Herstellung der Halbleiter-Laservorrichtung 10a beschrieben,
wobei wenigstens Teile des Herstellungsverfahrens auch für die Vorrichtung 10 der
ersten Ausführungsform
verwendet werden.
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Das
Verfahren beginnt mit dem Bereitstellen eines Substrats 80a.
Das Substrat 80a kann Gallium-Arsenid (GaAs) sein und es
kann mit einem n-Typ hochdotiert sein. Auf das Substrat 80a wird
die erste optische Mantel-/Ladungsträger-Begrenzungs-Schicht 60a aufgewachsen.
Die erste Ladungsträger-Begrenzungs-Schicht 60a kann
Aluminium-Gallium-Arsenid (AlGaAs) umfassen und kann mit einem n-Typ
mit einer ersten Konzentration dotiert sein. Die erste Mantelschicht 60a,
welche beispielsweise einen Brechungsindex von ungefähr 3,0 bis
3,5 aufweist, ist typischerweise 1 bis 3 μm dick. Auf die erste Mantelschicht 60a wird
die optische aktive Führungs-
oder Kernschicht 55a aus Halbleiter-Lasermaterial aufgewachsen.
Diese Schicht 55a umfasst auch AlGaAs. Die Schicht 55a ist
im wesentlichen eine Intrinsic-Schicht. Die aktive Schicht 55a, welche
beispielsweise einen Brechungsindex von 3,0 bis 3,5 aufweist, wird
mit einer Dicke von typischerweise einigen 100 nm aufgewachsen.
Innerhalb der Schicht 55a befindet sich eine Quantentopf-Struktur 77a.
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Auf
der Schicht 55a wird die zweite Mantelschicht 65a aufgewachsen.
Die zweite Mantelschicht 65a ist vom p-Typ mit einer im
wesentlichen identischen Dotierkonzentration wie die Konzentration
der unteren Mantelschicht. Die zweite Mantelschicht 65a besteht
auch aus AlGaAs mit einer Dicke, einer Zusammensetzung und einem
Brechungsindex ähnlich zu
denen der ersten Mantelschicht 60a. Somit wird die Quantentopf-Struktur
(QW 77a) zwischen Schichten vom n-Typ und p-Typ der ersten
bzw. zweiten Mantelschicht 60, 65a gesandwicht.
Die aktive Schicht 55a weist einen niedrigeren Aluminiumgehalt (Al)
als die Mantelschichten 60a, 65a auf. Die aktive Schicht 55a weist
einen höheren
Brechungsindex als die Mantelschichten 60a, 65a auf.
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Eine
selektive QWI-Maske (nicht gezeigt) wird dann auf den Abschnitten
der Vorrichtung 10a, welche nicht die QWI-Bereiche sind, angeordnet.
Die Technik, die vorzugsweise zur Erzeugung des Mischens mit dem
Quantentopf in und um der Quantentopf-Struktur 77a in dieser
Ausführungsform
verwendet wird, ist eine Technik zum Erzeugen eines Schadens unter
der Verwendung von Leerstellen. Es ist jedoch ersichtlich, dass
jede andere Quantentopf-Mischtechnik verwendet werden kann, welche einen
Unterschied in der Bandlücken-Energie
zwischen der Quantentopf-Struktur 77a und der mit dem Quantentopf
gemischten passiven Bereiche 45a, 105a erreicht,
im Rahmen dieser Erfindung verwendet werden kann. Die bevorzugte
Technik zur Erzeugung eines Schadens erfordert eine gesputterte
Siliziumoxid-Kappe (SiO2), welche auf die
Vorrichtung 10a abgeschieden wird. Nachdem eine dünne Schicht
von SiO2 abgeschieden wurde, kann die Vorrichtung
nachfolgend auf eine erhöhte
(hohe) Temperatur erwärmt
werden, um sie auszuheilen.
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Wenn
die Vorrichtung 10a ausgeheilt wurde, werden Bereiche der
zweiten Mantelschicht 65a auf jeder Seite, wo der Steg 70a liegen
soll, durch bekannte Ätztechniken
weggeätzt,
nach dem eine geeignete Ätzmaske über die
Fläche,
welche den Steg 70a festlegt, angeordnet wurde.
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Metallkontakte 20a, 85a können dann
durch bekannte litho graphische Techniken auf dem Steg 70a bzw.
nachfolgend auf 80a abgeschieden werden, um eine elektrische
Steuerung der Vorrichtung 10a zu ermöglichen.
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Somit
ist die Vorrichtung 10a, die im Querschnitt in 5 gezeigt
ist, eine monolithische Halbleiter-Laservorrichtungs-Struktur. Der aktive
Bereich oder der Verstärkungsbereich 40a der
Laservorrichtung 10a liegt innerhalb der Schicht 55a und
wird in der Quantentopf-Struktur 77a durch
den oberen Steg 70 begrenzt. Die gemischten QW-Bereiche 45a, 110a, 150a um
die Quantentopf-Struktur 77a herum sind
wie oben beschrieben angeordnet.
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In
dem die Größe der QWI-Maske
variiert wird und die QWI-Technik
mehr als einmal für
die Vorrichtung 10a ausgeführt wird, können mehrere passive QWI-Bereiche 45a, 110a, 150a erzeugt
werden. Zusätzlich
kann die QWI-Maske nur eine QWI-Mischung in dem passiven Beugungsbereich 45a ermöglichen,
wodurch eine Vorrichtung 10a erzeugt wird, bei welcher
der Wellenleiter 15a nur durch den oberen Steg 70a definiert
ist.
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Beide
im Vorangegangenen beschriebenen Ausführungsformen umfassen einen
Abschnitt 45, 45a in der Schicht 55, 55a,
der eine Beugung bewirkt, daher passiv ist und sich über die
Breite der Vorrichtung 10, 10a erstreckt. Somit
weist die Halbleiter-Laservorrichtung 10, 10a einen
Beugungsbereich 45, 45a an dem Ende eines Index-kombinierten
Halbleiter-Wellenleiter-Lasers mit einem einzelnen Mode auf. Der
Beugungsbereich 45, 45a ist im wesentlichen ein
passiver, plattenförmiger
Wellenleiter-Bereich, in dem die Beugung von optischer Strahlung ermöglicht wird.
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Der
Beugungsbereich 45, 45a vermindert effektiv die
Lichtintensität
am Ausgangsende 81, 81a, ohne die Ausgangsleistung
oder Helligkeit der Vorrichtung 10, 10a zu vermindern,
da der Beugungswinkel durch die relativen Differenzen in den Brechungsindizes
zwischen dem Steghohlleiter 70, 70a und anderen
Bereichen der Vorrichtung 10, 10a gesteuert wird.
Der passive, plattenförmige
Wellenleiter-Beugungs-Bereich 45, 45a kann
auch als ein örtlicher
Modenfilter verwendet werden, da sie im wesentlichen Beugungsbereiche
innerhalb des Laserhohlraums darstellen. Dies hat den Vorteil, dass
Wellenleiter-Moden von höherer
Ordnung größere Beugungsverluste
erfahren als der Basismode, wenn sie sich durch den Beugungsbereich 45, 45a fortpflanzen.
Der Basismode weist dann einen höheren Überlapp
mit dem Verstärkungsbereich 40 auf
und wird selektiv verstärkt.
Für die
vorliegende Erfindung ist es somit vorteilhaft, dass der Beugungsbereich 45, 45a eine
größere Bandlücken-Energie
als der optisch aktive Bereich 40, 40a der Vorrichtung 10, 10a aufweist.
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Verunreinigungsfreies
Mischen wird in einer vorteilhaften Ausgestaltung der vorliegenden
Erfindung verwendet, da dies eine Erhöhung der Bandlücken-Energie
bewirkt, ohne dass optische Verluste durch den Zusatz von Verunreinigungen
hinzugefügt werden.
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Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
der passive, mit dem Quantentopf gemischte Bereich am Ausgang der
Vorrichtung optische Strahlung beugt, welche den Verstärkungsbereich
verlässt.
Die erhöhte
Strahlungsgröße an den
Enden der Vorrichtung 10, 10a erhöht das COMD-Niveau
an jeder Facette und es sind somit höhere Ausgangsleistungen erreichbar.
Durch eine wohl überlegte
Auswahl der Brechungsindex-Variationen wird der Mode des ausgegebenen
Strahls als Basismode bereitgestellt, wobei eine horizontale Divergenz
auftritt welche mit Vorrichtungen ohne einen Beugungsbereich vergleichbar
ist.
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Ein
weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass
hohe Steuerströme
zwischen den Kontakten 20, 85; 20a, 85a verwendet werden
können,
ohne dass das Risiko besteht, dass sich Moden höherer Ordnung fortpflanzen.
Es ist bekannt, dass nicht lineare Effekte in dem Brechungsindex
der Abschnitte um den Verstärkungsbereich
auftreten, wenn der Steuerstrom in Halbleiter-Laservorrichtungen
erhöht
wird. Eine Änderung
in dem Brechungsindex ermöglicht
die Unterstützung
von Moden höherer
Ordnung, wenn der "Kink-Strom" erreicht wird. Die
vorliegende Erfindung vermeidet dieses Problem, da diese Moden höherer Ordnung
größere Divergenzwinkel
in den QWI-Bereichen aufweisen. Ferner werden Keulenschwenkungen
und weitere Moden durch den weiteren passiven Bereich 150a verhindert.
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Es
ist für
einen Fachmann ersichtlich, dass Modifikationen in der vorliegenden
Erfindung gemacht werden können,
ohne den Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
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Es
ist insbesondere ersichtlich, dass ein Vorteil der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die mit einem elektrischen Kontakt bzw.
elektrischen Kontakten versehen sind, die kürzer als der Wellenleiter sind,
darin besteht, dass ein Abschnitt bzw. Abschnitte des Wellenleiters
ohne dem elektrischen Kontakt bzw. ohne die elektrischen Kontakte im
Betrieb in einem einzelnen Mode bleiben, da in dem oder in den Kontakten
kein Strom eingespeist wird.
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Eine
Modifikation der offenbarten Ausführungsform würde darin
bestehen, einen vergrabenen Heterostruktur-Wellenleiter statt des
offenbarten Stegs zu verwenden.