DE60205019T2 - Munitionspatrone - Google Patents

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Description

  • Die Erfindung betrifft Munitionspatronen. Insbesondere betrifft die Erfindung Munition zum Scheibenschießen und Sportschießen, insbesondere Randfeuermunition Kaliber .22, und wird unten unter Bezugnahme auf Munitionspatronen vom Kaliber .22 beschrieben, obwohl offensichtlich ist, dass nicht die Absicht einer Beschränkung hierauf besteht.
  • Üblicherweise weisen Randfeuerpatronen vom Kaliber .22 eine zylindrische Hülse auf, welche an einem Ende geschlossen und am anderen Ende offen ist, wobei das geöffnete Ende an ein Geschoss, üblicherweise aus Blei, angepresst ist. Das geschlossene Ende oder Kopf der Hülse definiert einen ringförmigen Flansch oder Rand, welcher eine Zündmasse enthält, die durch einen Randzünderaufschlag gezündet wird und das hohle Gehäuse der Hülse enthält ein Treibmittel, welches durch die Zündung des Zünders abgefeuert wird und eine schnelle Expansion heißer Gase hervorruft, um das Geschoss aus seinem Sitz zu drücken.
  • Das Geschoss weist üblicherweise einen zylindrischen Körperabschnitt auf, welcher aus Vollmaterial oder hohl ausgebildet sein kann und einen sich verjüngenden gekrümmten oder sogenannten Geschosskopfabschnitt, der von dem zylindrischen Gehäuse zur Spitze des Geschosses führt. Der Körperabschnitt hat üblicherweise äußere Rändelungen zur Aufnahme eines Schmiermittels, welches vorgesehen wird, um zu verhindern, dass Material vom Umfang des Geschosses abgestreift wird, während dieses längs des Laufes der Feuerwaffe ausgestoßen wird.
  • Es wurde bereits zuvor vorgeschlagen, siehe beispielsweise US Patent Nr. 3 866 536, an einem Geschoss eine flache Spitze vorzusehen, so dass die Geschosskopfkurve tatsächlich verkürzt und am Ende der Spitze abgeschnitten ist.
  • Ein Übungsprojektil für Artilleriekanonen und auf Panzern montierte Kanonen ist in der GB-A-2105444 beschrieben. Das Projektil weist einen zylindrisch geformten Körper und eine abgeplattete Spitze auf. Ein schmaler zylindrischer Vorsprung erstreckt sich vom Mittelpunkt der Spitze.
  • Ein Geschoss für kleine Feuerwaffen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in der US-A-3672304 beschrieben. Das Geschoss weist einen zylindrischen Körper und eine flache Spitze auf. Ein nach vorne vorstehender Dorn erstreckt sich vom Mittelpunkt der Spitze.
  • Ein weiteres Geschoss ist in der WO-A-92/03693 beschrieben. Das Geschoss hat einen zylindrischen Körper, welcher zu einem kleinen Geschosskopfabschnitt führt, der in einer abgerundeten Spitze endet.
  • Nach einem Gesichtspunkt schafft die Erfindung eine Munitionspatrone, welche eine mit einem Geschoss verbundene Hülse aufweist, wobei das Geschoss einen Körperabschnitt allgemein zylindrischer Form aufweist, dessen eines Ende an der Hülse befestigt ist und dessen anderes Ende einen sich verjüngend gewölbten Abschnitt aufweist, wobei der gewölbte Abschnitt in einer flachen Spitze normal zur Längsachse des Geschosses endet und die flache Spitze einen zentral angeordneten Vorsprung in Richtung der Längsachse aufweist.
  • Nach einem anderen Gesichtspunkt schafft die Erfindung ferner ein Geschoss, das die in dem unmittelbar vorausgehenden Absatz beschriebene Form aufweist.
  • Der Vorsprung von der flachen Spitze des Geschosses ist vorzugsweise in der Draufsicht kreisförmig, obwohl dies nicht unbedingt erforderlich ist. Der Vorsprung ist bevorzugt gleichmäßig um die Längsachse des Geschosses angeordnet, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung zu gewährleisten und könnte, falls gewünscht, beispielsweise in der Draufsicht quadratisch sein.
  • Wenn der Vorsprung in der Draufsicht kreisförmig ist, kann er eine zylindrische Gestalt aufweisen, so dass er ein flaches Außenende aufweist oder er kann gewölbt ausgebildet sein, um so ein gewölbtes Außenende aufzuweisen.
  • Nach einem weiteren Gesichtspunkt schafft die Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung eines Geschosses, die an der Hülse einer Munitionspatrone befestigbar ist nach vorliegender Erfindung, wobei die Vorrichtung ein Gesenk aufweist, von dem ein erster Teil eine zylindrische Höhlung zur Aufnahme des Materials zum Formen des Geschosses definiert, und zwei Stempelteile, von denen je einer am Ende der Höhlung angeordnet ist, durch welche Material in der Höhlung zwischen den Stempelteilen zusammengedrückt werden kann, wobei der erste Teil des Stempels geformt ist, um den Hinterabschnitt des Geschosses zu definieren, welcher an der Hülse befestigt werden soll, und der zweite Teil des Stempels geformt ist, um einen hohlen Abschnitt aufzuweisen, der den gewölbten Abschnitt und die Spitze des Geschosses definiert, wobei der gewölbte Abschnitt in einer flachen Fläche mit einer von der flachen Fläche ausgehenden Ausnehmung endet, um einen Vorsprung an der Spitze des Geschosses zu definieren.
  • In einer konventionellen Geschosspresse weist die Oberfläche, welche die Höhlung definiert, in welcher das Geschoss zwischen den beiden Stempelteilen geformt werden soll, einen engen Gusszapfenkanal auf, der in die Höhlung führt. Das Geschoss wird folglich mit einem Gusszapfen geformt, der üblicherweise im rechten Winkel zu seinem, sich in Längsrichtung erstreckenden Körper verläuft.
  • Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung jedoch wird es bevorzugt, dass der Gusszapfenkanal in dem zweiten Teil des Stempels vorgesehen ist und sich von der Ausnehmung ausgehend erstreckt, welche den Vorsprung an der Spitze definiert und allgemein in Richtung der Längsachse des Geschosses verläuft. Falls dieser Gießlochkanal sich vollständig durch den zweiten Teil des Stempels erstreckt, d.h. durch den Stempel entlüftet, wurde gefunden, dass eine verbesserte Geschossform und Gleichmäßigkeit mit größerer Anpassung an die letztlich gewünschte Form erzielbar ist.
  • Nach einem nochmals weiteren Gesichtspunkt schafft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung eines Geschosses, wobei das Verfahren die Schritte umfasst, Material zum Formen des Geschosses bereitzustellen, das Material in die Form des Geschosses zu bringen und das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass das Vorderende des Geschosses mit einem zentral angeordneten Vorsprung geformt wird, welcher sich von einer flachen Spitze in Richtung der Längsachse des Geschosses erstreckt.
  • Bevorzugt umfasst das Verfahren das Formen eines Vorratsbehälters von Schmiermittel an der Spitze um den Vorsprung herum.
  • Es wurde überraschend gefunden, dass die neue Form des Geschosses nach der Erfindung eine verbesserte Genauigkeit und Gleichmäßigkeit gewährleisten kann. Obwohl nicht gewünscht wird, auf irgendeine spezielle Theorie beschränkt zu werden, wird angenommen, dass ein Grund für die Verbesserung im Vergleich mit konventionellen Geschossformen mit der Schmierung des Geschosses zu tun hat. Geschosse nach der vorliegenden Erfindung werden, wie dies üblich ist, mit einem Überzug eines flüssigen Schmiermittels überzogen, welches an der Oberfläche des Geschosses aushärten kann. Das Geschoss kann die üblichen Rändelungen an ihrer zylindrischen Außenfläche aufweisen, um Vorratsbehälter für das Schmiermittel zu erzeugen, wobei wir jedoch gefunden haben, dass ein zusätzlicher Vorratsbehälter oder Reservoir des Schmiermittels während des Überziehverfahrens an der Geschossspitze um die Basis des Vorsprungs von der flachen Oberfläche geschaffen werden kann. Dieser weitere Vorrat kann einen zusätzlichen Grad der Schmierung beim Abfeuern der Munition bereitstellen, so dass die Oberfläche des Geschosses besser geschützt ist, während dies sich längs des Laufes bewegt.
  • Es wird ferner angenommen, dass die Form des Geschosses nach der Erfindung eine verbesserte Beziehung zwischen dem Schwerpunkt und dem Druckmittelpunkt des Geschosses erzeugt. Der Schwerpunkt liegt normalerweise im zylindrischen Körperabschnitt des Geschosses. Der Druckmittelpunkt liegt in dem gewölbten Bereich des Geschosses und es ist der theoretische Punkt, wo sich, wenn das Geschoss abgefeuert wird, die Drucklinien normal zu allen Punkten auf der äußeren gewölbten Geschosskopffläche im Inneren des Geschosses treffen. Der Druckmittelpunkt eines Geschosses nach der Erfindung wird von dem Schwerpunkt weiter wegbewegt, wobei angenommen wird, dass hierdurch die Balance und die ballistische Genauigkeit verbessert wird.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen nach der Erfindung lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 ein konventionelles TENEX-Geschoss, welches ein Gewehrgeschoss Kaliber .22 hoher Qualität ist;
  • 2 ein erstes Geschoss nach der Erfindung;
  • 3 ein zweites Geschoss nach der Erfindung;
  • 4 ein drittes Geschoss nach der Erfindung und
  • 5 ein Gesenk zur Herstellung eines Geschosses nach der Erfindung.
  • In 1 weist ein konventionelles Kaliber .22-Geschoss 10 einen hinteren zylindrischen Hackenabschnitt 12 mit einer konkaven Höhlung 14 in ihrer Hinterfläche 16 auf. Eine Stufe 18 führt von dem Vorderende des Hackenabschnitts 12 zu einem zylindrischen zentralen Körperabschnitt 20 geringfügig größeren Durchmessers. Am Vorderende des Körperabschnitts 20 führt eine Stufe 22 zu dem sich verjüngenden gewölbten oder Geschosskopfabschnitt 24, an dessen Vorderende die Spitze 26 ist.
  • Es ist zu sehen, dass der Geschosskopfabschnitt 24 eine doppelte Wölbung aufweist mit einem ersten Bereich 28, ausgehend von dem Körperabschnitt, der einen viel größeren Radius als der zu der Spitze führende vordere Bereich 30 aufweist.
  • Zur Herstellung der gewünschten Patrone Kaliber .22 wird eine Metallhülse an den Hackenabschnitt 14 angewürgt und dann wird das Geschoss mit einem zweckdienlichen Schmiermittel überzogen. Die Techniken des Überziehens und Anwürgens sind auf dem Gebiet der Technik allgemein bekannt.
  • In 2 ist ein erstes Geschoss 100 nach der Erfindung gezeigt.
  • Dieses weist einen hinteren zylindrischen Hackenabschnitt 112 ähnlich dem Hackenabschnitt des Geschosses 10 nach 1 auf. Der Hackenabschnitt 112 weist eine konkave Höhlung 114 in dessen Hinterfläche 116 auf. Eine Stufe 118 führt zu dem zylindrischen zentralen Körperabschnitt 120 und eine Stufe 122 führt zu einem sich verjüngenden gewölbten Frontabschnitt 124. Der Abschnitt 124 weist eine einzige Wölbung auf und endet in einer flachen Spitze 126. Ein zentraler zylindrischer Vorsprung 128 erstreckt sich von der flachen Spitze 126 nach vorne.
  • In 3 ist ein zweites Geschoss 200 nach der Erfindung gezeigt.
  • Wiederum weist diese einen hinteren zylindrischen Hackenabschnitt 212 mit einer konkaven Höhlung 240 in dessen Hinterfläche 216 auf. Eine Stufe 218 führt zu dem zentralen Körperabschnitt 220 und eine Stufe 222 führt zu einem sich verjüngenden gewölbten Vorderabschnitt 224. Wie bei dem Geschoss gemäß 2 weist der Vorderabschnitt 224 eine einzige Krümmung auf und endet in einer flachen Spitze 226. Ein zent raler zylindrischer Vorsprung 228 erstreckt sich von der flachen Spitze 226 nach vorne.
  • Bei dieser Ausführungsform ist das Geschoss 200 dargestellt, nachdem es mit einem Schmiermittel überzogen wurde. wie gezeigt, hat sich ein "Reservoir" 230 von Schmiermittel gesammelt und ist um den Vorsprung 228 an der Spitze ausgehärtet. Dieses Reservoir erzeugt eine zusätzliche Schmierung, da es gezwungen werden kann, längs des Äußeren des Geschosses zu fließen, wenn dieses durch den Lauf einer Feuerwaffe abgefeuert wird.
  • In 4 ist ein drittes Geschoss 300 gemäß der Erfindung gezeigt.
  • Wiederum weist dieses einen hinteren Hackenabschnitt 312 mit einer konkaven Höhlung 314 in dessen Hinterfläche 316 auf. Eine Stufe 318 führt zu dem zylindrischen zentralen Körperabschnitt 230 und eine weitere Stufe 322 führt zu einem sich verjüngenden gewölbten Vorderabschnitt 324. Der Abschnitt 324 weist wiederum eine einzige Krümmung auf, welche in einer flachen Spitze 326 endet. Die Spitze 326 weist einen darauf zentral angeordneten zylindrischen Vorsprung 328 auf.
  • Es ist offensichtlich, dass die gezeigten und oben beschriebenen Ausführungsformen lediglich zur beispielhaften Erläuterung der Erfindung dienen. Die Abmessungen und angegebenen Radien können in großem Maße geändert werden und können leicht für Geschosse von anderen Kalibern als Kaliber .22 angepasst werden.
  • Die Vorsprünge von der flachen Spitze müssen nicht zylindrisch sein und können beispielsweise, wie oben gesagt, in der Draufsicht quadratisch oder gewölbt sein.
  • Der zentrale Körperabschnitt der Geschosse wird normalerweise konventionelle gerändelte Bereiche aufweisen, um die üblichen Reservoirs für das Schmiermittel zu bilden.
  • In 5 ist eine Vorrichtung zur Herstellung eines Geschosses nach der Erfindung dargestellt.
  • Die Vorrichtung weist einen feststehenden Gesenkabschnitt 400, welcher eine zylindrische Gießformhöhlung 402 bildet, auf, in welcher ein Stopfen 404 aus Blei dargestellt ist, der in ein Geschoss gemäß der Erfindung geformt werden soll. Ein erster Stempelteil 406 zylindrischer Form weist einen Außendurchmesser einer Größe auf, so dass er gerade in die Höhlung 402 passt. Der Teil 406 weist ein gewölbtes Ende 408 auf, welches von einem ringförmigen Materialstreifen 410 ausgeht, wobei der Materialstreifen und das gewölbte Ende der gewünschten und mit Ausnehmung versehenen Hinterfläche eines Geschosses entspricht. Ein zweiter Stempelteil 412 weist ebenfalls eine zylindrische Gestalt und einen Außendurchmesser auf, so dass er gerade in die Höhlung 402 von dem Ende passt, welches dem Ende gegenüberliegt, in welches der Teil 406 einzupassen ist. Der Teil 412 weist eine zentrale Höhlung 414 sich verjüngender und gewölbter Gestalt auf, die der gewünschten Wölbung des Vorderabschnitts eines Geschosses nach der Erfindung entspricht. An ihrem am weitesten innen liegenden Ende weist die Höhlung 414 einen flachen Abschnitt 416 auf, um der flachen Spitze des Geschosses zu entsprechen, und eine zylindrische Ausnehmung 418 ist zentral in dem flachen Abschnitt 416 angeordnet, um den Vorsprung von der flachen Spitze zu formen. Ein Gießloch 420 führt von der Ausnehmung 418 durch den Körper des Teils 412 zur Entlastung zur Atmosphäre.
  • Wenn die Stempelteile 406 und 412 in Richtung der Pfeile A bzw. B bewegt werden, um in die Höhlung 402 des Gesenks 400 einzutreten, wird der Bleistopfen 404 in die gewünschte neue Geschossform umgeformt. Die Entlastung, die aus der Höhlung 414 und der Ausnehmung 418 vorgesehen ist, gewährleistet, dass das Blei vollständig diejenigen Bereiche des Stempelteils 412 füllen kann, um die zufriedenstellend geformte Gestalt zu gewährleisten.

Claims (14)

  1. Munitionspatrone mit einer Hülse, die an einem Geschoss (100; 200; 300) befestigt ist, wobei das Geschoss (100; 200; 300) einen Körperabschnitt (120; 220; 320) allgemein zylindrischer Gestalt aufweist, dessen eines Ende an der Hülse befestigt ist und dessen anderes Ende eine flache Spitze (126; 226; 326) normal zur Längsachse des Geschosses (100; 200; 300) aufweist, wobei die flache Spitze (126; 226; 326) einen zentral angeordneten Vorsprung (128; 228; 328) in Richtung der Längsachse aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der zylindrische Körperabschnitt (120; 220; 320) zu einem sich verjüngenden gewölbten Abschnitt (124; 224; 324) führt, der in der flachen Spitze (126; 226; 326) endet, und dass ein Reservoir (230) eines Schmiermittels auf der flachen Spitze (126; 226; 326) den Vorsprung (128; 228; 328) umgebend vorgesehen ist.
  2. Munitionspatrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (128; 228; 328) gleichmäßig um die Längsachse des Geschosses (100; 200; 300) angeordnet ist.
  3. Munitionspatrone nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (12; 228; 328) in der Draufsicht eine kreisförmige Gestalt aufweist.
  4. Munitionspatrone nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (128; 228; 328) eine zylindrische Gestalt aufweist.
  5. Munitionspatrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (128; 228; 328) ein flaches Außenende aufweist.
  6. Munitionspatrone nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung ein gewölbtes Außenende aufweist.
  7. Munitionspatrone nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überzug mit Schmiermittel versehen ist.
  8. Munitionspatrone nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Munitionspatrone eine Patrone vom Kaliber .22 ist.
  9. Munitionspatrone nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Körperabschnitt (120; 220; 320) mit Rändelungen zum Aufnehmen eines Schmiermittels versehen ist.
  10. Munitionspatrone nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der sich verjüngende gewölbte Abschnitt (124; 224; 324) einen konstanten Radius aufweist.
  11. Vorrichtung zur Herstellung eines an einer Hülse einer Munitionspatrone befestigbaren Geschosses nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Vorrichtung ein Gesenk aufweist, von dem ein erster Teil (400) eine zylindrische Höhlung (402) zur Aufnahme des Materials (404) zum Formen des Geschosses definiert und zwei Stempelteile (406; 412), von denen je einer an beiden Enden der Höhlung (402) angeordnet ist, wodurch das Material (404) in der Höhlung (402) zwischen den Stempelteilen (406) zusammengedrückt werden kann, wobei der erste Teil (406) des Stempels derart geformt ist, dass er den hinteren Abschnitt des Geschosses bildet, der an der Hülse zu befestigen ist und der zweite Teil (412) des Stempels derart geformt ist, dass er einen hohlen Abschnitt (414) aufweist, der den gewölbten Abschnitt und die Spitze des Geschosses bildet, wobei der gewölbte Abschnitt in einer flachen Fläche (416) endet, wobei sich eine Ausnehmung (418) von der flachen Fläche (416) erstreckt, um einen Vorsprung an der Spitze des Geschosses zu bilden.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (418) eine zylindrische Gestalt aufweist und gleichmäßig um die zentrale Längsachse der Höhlung (402) angeordnet ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (418) einen Gießlochkanal (420) bildet, welcher durch den zweiten Teil (412) des Stempels entlüftet.
  14. Verfahren zur Herstellung eines Geschosses (100; 200; 300), umfassend die Bereitstellung von Material (404) zum Formen des Geschosses (100; 200; 300), Formen des Materials (404) zum Formen des Geschosses (100; 200; 300) mit einem zylindrischen Körperabschnitt (120; 220; 320) und einem Vorderende, welches mit einem zentral angeordneten Vorsprung (128; 228; 328) geformt wird, der sich von einer flachen Spitze (126; 226; 326) in Richtung der Längsachse des Geschosses (100; 200; 300) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Körperabschnitt (120; 220; 320) zu einem gewölbten Abschnitt (124; 224; 324) führt, der in der flachen Spitze (126; 226; 326) endet, und dass ein Reservoir (230) von Schmiermittel um die Spitze (226) um den Vorsprung (228) gebildet ist.
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