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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifen mit radialer Karkassenbewehrung,
der insbesondere einen niedrigen Formfaktor H/S aufweist, wobei
H die Höhe
des Luftreifens auf der Felge und S seine maximale axiale Breite
bedeutet, und der auf eine Felge montiert werden soll, bei der mindestens ein
Sitz nach außen
geneigt ist und in axialer Richtung außen durch einen Vorsprung von
geringer Höhe
fortgesetzt wird. Sie bezieht sich insbesondere auf die Wülste eines
solchen Luftreifens.
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Die äußere Form
eines solchen Wulstes ist neben anderen Eigenschaften in dem Patent
US 6092575 beschrieben worden.
Die äußere Form
und insbesondere die axial äußere Wand
des Wulstes ist in Bezug auf das axial am weitesten außen liegende Ende
der Felge in axialer Richtung zurückgesetzt; dies hat zur Folge,
dass die axial am weitesten außen liegenden
Metallelemente der Felge vor den durch die Gehwege verursachten
Beeinträchtigungen
beispielsweise bei Stadtfahrten nicht geschützt sind. Diese spezielle Architektur
des Wulstes, bei der der Wulstfuß axial innen und die Wustspitze
axial außen liegt,
ist in dem Patent
US 6179028 beschrieben
worden: Der Hochschlag der Karkassenbewehrung um den Wulstkern zur
Verankerung und einen Keil aus einer Kautschukmischung von großer Härte und
in etwa dreieckiger Form führt
dazu, dass Verstärkungselemente
der Karkassenbewehrung in der Nähe
der axial äußeren Wand
des Wulstes vorhanden sind, und es besteht daher die Möglichkeit,
dass diese Elemente beschädigt
werden. Der Wunsch, gleichzeitig den Schutz der Metallelemente der
Felge und den Schutz der Verstärkungselemente
der Karkassenbewehrung sicherzustellen, hat die Anmelderin veranlasst,
die axial äußere Form
der Wulstspitze anzupassen, wobei diese Anpassung dazu führt, dass
der äußere Rand
des Vorsprungs der Felge mit einer mehr oder weniger großen Kautschukmasse oder
einer Kautschukausbuchtung von geeigneter Qualität bedeckt ist, wobei die maximale
axiale Breite der äußeren Kontur
der Wulstspitze dann größer ist als
das Außenmaß oder die
maximale axiale Breite der Montagefelge.
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Diese
Ausbuchtung schützt
zwar den entsprechenden Vorsprung der Felge in zufriedenstellender
Weise, er ist jedoch gegenüber
Abrieb, wenn der Luftreifen an einem äußeren Gegenstand wie einem
Randstein reibt, und im Hinblick auf das Abreißen von Gummistücken nach
Bildung oder Fortsetzung von Schnitten und/oder Brüchen sehr
empfindlich. Die internationale Patentanmeldung PCT 99/64258 (US-A-2001
00 60 85) lehrt, diese Ausbuchtung mit Einschnitten zu versehen,
deren Breite nicht Null ist und deren Tiefe höchstens 5 mm beträgt, wobei
diese Schnitte in etwa in Meridianrichtung orientierte und zueinander
parallele Rippen begrenzen.
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Die
beschriebene Lösung
ist jedoch im Hinblick auf das Abreißen von Gummi und somit die Möglichkeit
von Beschädigungen
des Hochschlags der Karkassenbewehrung, die einerseits aus ästhetischen
Gründen
und andererseits aus Sicherheitsgründen kaum verträglich sind,
welche natürlich
für den
Anwender nicht zu vernachlässigen
sind, nicht vollständig
zufriedenstellend.
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Die
Erfindung soll eine andere Lösung
angeben, um den oben beschriebenen Nachteilen abzuhelfen und sie
besteht darin, die Ausbuchtung des Wulstes, die in radialer Richtung
mit dem Vorsprung der Felge in Kontakt kommen soll, durch eine Rippe oder
einen Schutzüberhang
von geeigneter Form zu ersetzen, der in geeigneter Weise angebracht
ist.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch einen Luftreifen gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Wegen
der oben angegebenen Eigenschaften schützt der erfindungsgemäße Luftreifen
nach dem Aufziehen auf seine Felge die Felge gegenüber äußeren Angriffen
sehr gut. Im Übrigen
kann durch das Abrücken
der Rippe nach diesen Merkmalen das Abreißen von Wulstgummi vermieden
werden, wodurch ein dauerhafter Schutz gewährleistet ist.
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Indem
die Teile der Felgen, die den Angriffen eines äußeren Gegenstands ausgesetzt
sind, in wirksamer Weise geschützt
werden, kann aufgrund der Kombination der angegebenen Merkmale durch
eine geeignete Flexibilität
der Wülste
eine zufriedenstellende Funktionsweise des Luftreifenwulstes erhalten und
gleichzeitig die Gefahr vermieden werden, dass die Rippe zwischen
dem von außen
einwirkenden Gegenstand und dem Vorsprung der Felge eingeklemmt
wird.
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Für einen
besseren Schutz ist es vorteilhaft, wenn der Abstand e im Bereich
von 1 bis 1,5 mm liegt. Die Länge
des Segments, das die Endpunkte der axial äußeren Seite der Schutzrippe
verbindet, liegt vorzugsweise im Bereich von 5 bis 10 mm, damit die
Felge gut geschützt
wird, ohne dass das Gewicht des Luftreifens zu sehr erhöht wird.
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Der
Winkel, den das Segment, das die Endpunkte der axial äußeren Fläche der
Schutzrippe verbindet, mit einer senkrecht zur Drehachse verlaufenden
Richtung bildet, liegt vorzugsweise bei höchstens ±5°, um beim Kontakt mit einem äußeren Gegenstand übermäßigen lokalen
Druck zu vermeiden und ferner lokale Abnutzungen durch Abrieb zu
verhindern.
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Die
untere Verbindungsfläche
kann zylindrisch, kegelstumpfförmig
oder gekrümmt
sein, wobei diese Fläche
mit der Wand des Wulstes und der axial äußeren Fläche durch leichte Abrundungen
verbunden ist, damit in bekannter Weise Spannungskonzentrationen
vermieden werden.
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Die
obere Verbindungsfläche
erstreckt sich in etwa von dem radial am weitesten außen liegenden
Punkt der axial an der Außenseite
der Schutzrippe befindlichen Fläche
zu einem Punkt der äußeren Wand
der Flanke des Schutzreifens, der so definiert ist, dass er sich
in einem radialen Abstand befindet, der mindestens der zweifachen
Länge des
Segments entspricht, das die Endpunkte der axial äußeren Seite
der Schutzrippe verbindet. Die obere Verbindungsfläche liegt
vorteilhaft in radialer Richtung vollständig außerhalb einer Geraden, die
durch den radial am weitesten außen liegenden Punkt der axial
an der Außenseite
der Schutzrippe liegenden Fläche
hindurchgeht und in diesem Punkt das Profil berührt, wobei diese Gerade mit
der Äquatorialebene
einen Winkel von höchstens
55° bildet,
wodurch die Hindernisse so wenig wie möglich aufgenommen werden und
somit ihr Eindrücken
begrenzt wird, indem die Möglichkeit
eröffnet
wird, dass das Hindernis an der Schutzrippe entlang gleitet. Die
obere Verbindungsfläche kann
im Meridianschnitt insbesondere die Form eines Kreisbogens aufweisen.
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Es
ist außerdem
vorteilhaft, die äußeren Wände der
Schutzrippe mit mindestens einer Bewehrung zu verstärken, die
eine Verstärkung
textiler Natur (beispielsweise Nylon®) aufweist,
welche in eine Kautschukmischung geeigneter Art (insbesondere abriebfest)
eingebettet ist.
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Da
die Schutzrippe im Verhältnis
zum Vorsprung der Felge radial nach außen versetzt ist, ist eine
neue Form der äußeren Wand
des Wulstes entstanden, die den Vorteil hat, dass der Kontaktdruck zwischen
dem Luftreifenwulst und dem Felgensitz deutlich erhöht werden
kann, wenn dieser nach außen
geneigt ist (d. h. wenn der axial am weitesten außen liegende
Punkt seiner Erzeugenden in einem Abstand von der Drehachse liegt,
der kleiner ist als der Abstand, der den axial am weitesten innen
liegenden Punkt der Erzeugenden von der Drehachse beabstandet).
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Durch
die Erhöhung
des Kontaktdruckes wird eine höhere
Dichtigkeit der Luftreifeneinheit gewährleistet, ein besserer Halt
des Wulstes auf der Felge und eine deutliche Verminderung von Drehbewegungen
des Wulstes auf seiner Felge, insbesondere unter der Einwirkung
von Kräften,
die bei der Fahrt durch den Boden auf den Luftreifen ausgeübt werden.
Hierzu setzt sich das Profil der äußeren Wand des Luftreifens,
das mit dem inneren Profil des Vorsprungs der Felge in Kontakt kommen
soll, radial nach außen
so fort, dass es auf dem radial äußeren Teil
des Vorsprungs nicht aufliegt. Durch das Fehlen des Kontakts zwischen
dem Wulst und dem radial äußeren Teil
des Felgenvorsprungs kann unter der Einwirkung von Spannungskräften in
der Karkassenbewehrung gegebenenfalls eine Gleitbewegung des Wulstes
relativ zum Felgenvorsprung in der Meri dianebene erfolgen; es ist
auch eine Erhöhung
des Drucks bei Reifenplatzern zu beobachten, wenn diese Anordnung
bei beiden Wülsten
des Luftreifens verwendet wird.
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Diese
Anordnung, die das Profil des Wulstes betrifft, kann natürlich in
gleicher Weise mit oder ohne Schutzrippe verwendet werden. Es ist
beispielsweise möglich,
auf der Seite des Luftreifens, die innen am Kraftfahrzeug angebracht
werden soll, keine Schutzrippe vorzusehen. Dies trifft auch auf
einen Luftreifen zu, der überhaupt
keine Schutzrippen aufweist und auf eine Felge montiert werden soll,
deren beide Sitze nach außen
geneigt sind.
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Die
Eigenschaften der Erfindung gehen noch besser aus den Zeichnungen
hervor, die der folgenden Beschreibung beigefügt sind und Ausführungsbeispiele
des erfindungsgemäßen Luftreifens
zeigen und die nicht einschränkend
zu verstehend sind, wobei in den Figuren:
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1 eine
erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Luftreifens
zeigt; und
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2 eine
zweite Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Luftreifens
zeigt, der zumindest an einer Seite ein spezielles Wulstprofil besitzt.
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1 zeigt
einen partiellen und schematischen Meridianschnitt eines erfindungsgemäßen Luftreifens
P, der auf eine Montagefelge J montiert ist.
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Die
Flanke 8 und der Wulst 5 eines Luftreifens P für Personenkraftwagen
der Dimension 205–650R
440A, die in 1 gezeigt sind, enthalten eine
Karkassenbewehrung 1, die in dem Wulst 5 verankert
ist, indem sie in axialer Richtung von der Innenseite des Luftreifens
zur Außenseite
des Luftreifens zur Bildung eines Hochschlags 10 um einen Wulstkern
zur Verankerung 2 umgeschlagen ist. Dieser Hochschlag 10 umgibt
vollständig
ein Profilteil 3, das axial außen an dem Wulstkern zur Verankerung 2 der
Karkassenbewehrung 1 angeordnet ist, wobei das Profilteil 3,
das im Schnitt als Kreissegment von in etwa dreieckiger Form vorliegt,
einen Scheitel, der radial in etwa unter dem Wulstkern 2 liegt
(d. h. zwischen der Drehachse und dem Wulstkern), zwei Seiten, die
von dem Scheitel ausgehen, und eine dritte Seite besitzt, die dem
Scheitel gegenüberliegt.
Das Profilteil ist aus einer Kautschukmischung gebildet und besitzt
im vulkanisierten Zustand eine Shore A-Härte, die in dem beschriebenen
Beispiel 95 beträgt.
Radial außen
an dem Wulstkern 2 liegt ein Profilteil 6 aus
einer Kautschukmischung mit einer Shore A-Härte unter 40. Radial außen an dem
Profilteil 3 und axial außen an dem Profilteil 6 ist
ein weiteres Profilteil 7 aus einer Kautschukmischung angeordnet,
die im Vergleich mit der Härte
der Mischung des Profilteils 3 eine geringe Härte aufweist.
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Die
Felge J, auf der der oben beschriebene Wulst 5 montiert
ist, umfasst einen kegelstumpfförmigen
Sitz 42, der axial auf beiden Seiten durch zwei kegelstumpfförmige Flächen fortgesetzt
wird: axial nach außen
durch die Fläche 410 eines
Vorsprungs 41 von geringer Höhe und axial nach innen durch
die Fläche 43,
die den Sitz 42 mit einer Auflagefläche 44 für einen
Stützkörper verbindet,
der im Falle eines Druckverlustes den Luftreifen stützen kann.
Die Fläche 410 wird
in der Ebene der Figur durch die Fläche 412 in Form eines
Kreisbogens fortgesetzt, wobei die Fläche 412 durch eine
axial äußere Fläche 411 verlängert wird.
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An
seinem in Bezug auf den Wulstkern 2 radial inneren Bereich
ist der Wulst 5 des aufgepumpt gezeigten Luftreifens P
mit seinem Sitz 90 mit dem Sitz 42 der Felge J
und axial außen
durch seine Wand 91 mit der Fläche 410 des Vorsprungs 41 der Felge
in Kontakt. In der Verlängerung
der Wand 91 des Wulstes umgibt eine Wand 92 teilweise
die Fläche 412 des
Vorsprungs 41 der Felge.
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Erfindungsgemäß ist die
axial äußere Wand des
Wulstes 5 mit einer Schutzrippe T versehen, die außen von
drei Flächen
begrenzt wird, bei denen es sich im Meridianschnitt der 1 um
die Erzeugenden AB, CB und AD handelt, wobei die Erzeugende AB die
beiden anderen Erzeugenden CB und AD verbindet. Aus Gründen der
Einfachheit tragen die Flächen
die Namen ihrer Erzeugenden, beispielsweise wird die Fläche, deren
Erzeugende die Linie AB ist, gemäß der vorliegenden
Beschreibung als Fläche AB
bezeichnet.
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Die
Erzeugende AB der Fläche
AB, die axial am weitesten außen
an der Rippe T liegt, ist in dem gezeigten Fall ein gerader Abschnitt,
der mit einer senkrecht zur Drehachse des Luftreifens verlaufenden
Linie einen Winkel β von
höchstens
10° bildet
(im gezeigten Fall beträgt
der Winkel 5°);
der Abstand DAB zwischen den Endpunkten
A und B liegt vorzugsweise im Bereich von 5 bis 10 mm. Der radial
am weitesten von der Drehachse entfernte Punkt A ist hier der Punkt
der Rippe T, der in axialer Richtung am weitesten von der Äquatorialebene
entfernt ist.
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Die
Erzeugende AB ist in radialer Richtung innen mit der Wand des Wulstes über der
Erzeugende BC verbunden, die in dem gezeigten Beispiel ein gerader
Abschnitt ist, wobei sich dieser Abschnitt durch einen weiteren
geraden Abschnitt CC' fortsetzt, der
einen Winkel γ bildet,
der in dem gezeigten Fall in etwa dem Winkel β entspricht. Dieses Segment
CC' ist mit dem
Teil 92 des Wulstes verbunden, der mit dem Teil Bereich
radial außen
an dem Vorsprung 41 der Felge verbunden ist.
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Der
Punkt C' entspricht
dem letzten Punkt des Bereichs 92 des Wulstes 5,
der mit dem oberen Bereich 412 des Vorsprungs 41 in
Kontakt kommen kann, wenn der Luftreifen aufgepumpt ist.
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Der
Schnittpunkt B der Erzeugenden AB mit der Erzeugenden BC befindet
sich in einem Abstand d' von
einer Geraden 6, die parallel zur Drehachse verläuft und
durch den radial am weitesten außen liegenden Punkt des oberen
Bereichs 412 des Vorsprungs 41 hindurchgeht, der
den Abstand e plus 6 mm entspricht. Der Abstand e beträgt in dem
gezeigten Beispiel 1,5 mm und entspricht dem Abstand, der in der
Ebene der Figur in axialer Richtung eine Gerade senkrecht zur Drehachse,
die durch den Punkt der Rippe T hindurchgeht, der axial am weitesten
von der Äquatorialebene
entfernt ist, von der Geraden T1 trennt, die senkrecht zur Drehachse
verläuft
und den Vorsprung 41 axial außen berührt.
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Der
Punkt C, der die Erzeugende BC der Rippe T begrenzt, ist der Schnittpunkt
des äußeren Profils
des Wulstes und einer Geraden, die als T1 bezeichnet wird, senkrecht
zur Drehachse verläuft
und den Vorsprung 41 axial außen an der Fläche 411 berührt. Nach
einem wesentlichen Merkmal der Erfindung muss sich dieser Punkt
C in Bezug auf eine virtuelle Gerade, die durch den Punkt C' des Wulstes in Kontakt
mit dem Vorsprung 41 und den Punkt B hindurchgeht, radial
außen
befinden, um eine geeignete Biegegeschmeidigkeit des Wulstes zu
generieren, damit jegliches Einklemmen der Rippe zwischen einem äußeren Hindernis
und dem Vorsprung verhindert werden kann.
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Der
radiale Abstand d, der die Punkte C und C' trennt, wird als d bezeichnet; dieser
Abstand d ist vorzugsweise größer als
der Abstand d',
der den Punkt B von der Geraden 6 trennt und von dem der axiale
Abstand e abgezogen wurde.
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Die
Erzeugende AD der radial oberen Fläche AD der Rippe T liegt in
Form eines Kreisbogens vor, dessen Krümmungszentrum sich in axialer
Richtung außen
am Luftreifen befindet und dessen Tangente Ta am Schnittpunkt A
der Flächen
AB und AD mit der Äquatorialebene
einen Winkel α von
45° bildet.
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In
der mit Bezug auf die 1 dargestellten Ausführungsform
ist die Fläche
AB der Schutzrippe geradlinig; diese Fläche AB kann natürlich eine
beliebige Form und insbesondere eine gekrümmte Form annehmen. Die Schutzrippe,
die in Umfangsrichtung bei der in 1 gezeigten
Variante kontinuierlich ist, kann auch diskontinuierlich sein. Die
Fläche
AB kann mit einer Vielzahl von Reliefen versehen sein, die sich
in einer Richtung erstrecken, die mit der Umfangsrichtung einen
von Null verschiedenen Winkel einnimmt, in der Weise, wie es in
der internationalen Patentanmeldung PCT 99/64258, die bereits genannt
wurde, beschrieben ist.
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Es
ist auch möglich,
eine Schutzrippe an jedem Wulst (innen und außen) oder nur an einem der beiden
Wülste
(beispielsweise an der Seite, die den Angriffen durch äußere Gegenstände am meisten ausgesetzt
ist) anzubringen.
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Für den Vergleich
mit dem Stand der Technik wurde gestrichelt in der 1 die äußere Kontur
F des Wulstes gezeichnet, die der internationalen Patentanmeldung
PCT 99/64258 entspricht. Es wird darauf hingewiesen, dass bei der
Erfindung die Schutzrippe in Bezug auf den Vorsprung in radialer Richtung
versetzt ist.
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In 2 ist
ein Wulst eines Luftreifens nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform gezeigt.
Zur Vereinfachung bezeichnen die in 2 angegebenen
Referenzzeichen, die mit den Referenzzeichen der 1 identisch
sind, die gleichen Strukturelemente wie in 1.
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In
dieser Ausführungsform
weist der Wulst 5 des Luftreifens P eine Karkassenbewehrung
auf, die von der Innenseite des Luftreifens nach außen zur Bildung
einer Schlaufe um ein Gummiprofilteil 3 und zur Bildung
eines Hochschlags 10 axial zwischen der Karkassenbewehrung 1 und
dem Wulstkern 2 des Wulstes um einen Wulstkern 2 umgeschlagen
ist. Der gezeigte Wulst 5 entspricht dem Wulst, der sich
an der Außenseite
des auf seine Montagefelge J montierten Luftreifens am Fahrzeug
befindet. Die Felge J umfasst Felgensitze 42, die nach
außen
geneigt sind und axial nach außen
in Vorsprüngen 41 enden,
mit denen die Spitzen der Wülste 5 in
Kontakt kommen.
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Der
Vorsprung 41 der Felge weist in der Verlängerung
des Felgensitzes 42 einen ersten geneigten Bereich 410 auf,
der in etwa geradlinig verläuft und
sich radial nach außen
in einem Bereich 412 fortsetzt, der die Form eines Kreisbogens
hat. Dieser Bereich 412 setzt sich radial nach außen in einer äußeren Fläche 411 fort,
die in etwa geradlinig und senkrecht zur Drehachse verläuft.
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Um
die Felge und insbesondere den Vorsprung 41 und seine äußere Fläche 411 zu
schützen, ist
der Wulst 5 mit einer Schutzrippe T versehen, deren axial
am weitesten von der Fläche 411 entfernten Punkte
sich in einem Abstand e von 1,5 mm befinden. Das Profil der Schutzrippe
T weist in der 2, im Meridianschnitt gesehen,
eine Fläche
AB in Form eines Kreisbogens auf, die sich radial nach außen in einem
Kreisbogen zwischen dem Punkt A und dem Punkt D fortsetzt, der sich
in einem Abstand DAD befindet, der dem zweifachen
Abstand DAB entspricht, der in radialer
Richtung zwischen den Punkten A und B gemessen wird. Die Tangente
Ta am Punkt A des kreisbogenförmigen
Profils bildet mit der radialen Richtung (Richtung senkrecht zur
Drehachse) einen Winkel α,
der in dem gezeigten Fall 45° beträgt.
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Das
Profil AB der Schutzrippe T setzt sich im Übrigen radial nach innen in
einem in etwa geradlinigen Profil BC fort (der Punkt C ist der Schnittpunkt zwischen
des radial unter der Rippe T gelegenen Wulstprofils und einer Geraden
T1 senkrecht zur Drehachse, die die äußere Fläche 411 des Vorsprungs 41 berührt. Der
Punkt C befindet sich in einem radialen Abstand d von den radial
am weitesten entfernten Punkten des Vorsprungs 41, der
in diesem Fall 3 mm beträgt.
Der Punkt B liegt in einem radialen Abstand d' von 4 mm vom Rand 412 des
Vorsprungs 41 entfernt. Das Profil der Fläche BC liegt
in Bezug auf eine Gerade Δ,
die durch den Punkt B und den letzten Punkt C' des Wulstes in Kontakt mit dem Vorsprung
(aufgepumpter Luftreifen) hindurchgeht, radial außen.
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Die
Besonderheit der erfindungsgemäßen Ausführungsform
beruht abgesehen von der Gegenwart der Schutzrippe T darin, dass
das Profil des Wulstes 5 zwischen dem Punkt C' und dem Verbindungspunkt
C zwischen dem Wulst 5 und der Schutzrippe T so gebildet
ist, dass das Profil des Wulstes in Kontakt mit dem geneigten Teil 410 des
Vorsprungs 41 verlängert
wird, ohne dass es mit dem radial äußeren Teil 412 des
Vorsprungs in Kontakt kommt. In dem gezeigten Fall liegt das Profil
zwischen C' und
C in der Verlängerung
des Profils des geneigten Bereichs 410. Der Bereich des
Wulstes in Kontakt mit dem Vorsprung 41 kann sich daher
relativ zum Vorsprung verschieben, wodurch der Wulst 5 um
den Wulstkern 2 drehen kann und so zwischen dem Wulstkern
und dem Felgensitz 42 eine Erhöhung der Klemmkräfte bewirkt.
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Das
Profil des Wulstes zwischen C' und
B befindet sich radial außen
und axial innen an einer virtuellen Geraden Δ, die durch die Punkte B und
C' hindurchgeht.
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Diese
letzte Besonderheit (Profil des Wulstes, das an dem radial äußeren Bereich
des Vorsprungs nicht aufliegt) kann natürlich an der Innenseite des
Kraftfahrzeuges verwirklicht werden, ohne dass es erforderlich ist,
eine Schutzrippe vorzusehen, da der günstige Effekt einer solchen
Anordnung natürlich
erhalten bleibt. Es ist klar, dass diese Anordnung nicht die Verwendung
einer Schutzrippe für
die Felge erfordert, es ist jedoch auch klar, dass ein Luftreifen,
der auf eine Felge, wie die beschriebene, montiert werden soll,
vorzugsweise zumindest an der Seite, die am empfindlichsten gegenüber äußeren Angriffen
ist, mit einer solchen Schutzrippe versehen wird.