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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Gebiet der
Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein organisches poröses Material, das als ein Adsorptionsmittel,
ein Füllstoff
für Chromatographie
und ein Ionenaustauscher verwendbar ist, und einen organischen porösen Ionenaustauscher.
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Beschreibung
des Stands der Technik
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Als
ein poröses
Material mit einer kontinuierlichen Porenstruktur, die untereinander
verbundene Makroporen und Mesoporen in den Wänden der Makroporen umfasst,
sind anorganische poröse
Materialien, die aus Silica oder dergleichen ausgebildet sind, bekannt
(US-PS 5,624,875). Eine Entwicklung einer Anwendung dieser anorganischen
porösen
Materialien als Füllstoffe
für Chromatographie
wurde aktiv durchgeführt.
Jedoch werden, da diese anorganischen porösen Materialien hydrophil sind,
komplizierte und teure Verfahren wie eine Hydrophobizierungsbehandlung
der Oberfläche
und dergleichen benötigt,
um diese Materialien als Adsorptionsmittel zu verwenden. Zusätzlich setzen
sie, wenn die anorganischen porösen
Materialien in Wasser für
eine lange Zeitspanne aufbewahrt werden, Silicationen frei, die
durch Hydrolyse von Silica in Wasser erzeugt werden. Folglich ist
es unmöglich,
die anorganischen porösen
Materialien als Ionenaustauscher zum Herstellen von deionisiertem
Wasser und Wasser mit hoher Reinheit zu verwenden. Auf der anderen
Seite wurde berichtet, dass, wenn die anorganischen porösen Materialien
als Füllstoffe
für Chromatographie
verwendet werden, sie eine außergewöhnlich verbesserte
Leistung gegenüber
herkömmlichen
partikulären
Füllstoffen
aufweisen. Jedoch gab es, da Mesoporen in den anorganischen porösen Materialien
eine Größe von höchstens
50 μm aufgrund
des Herstellungsverfahrens aufweisen, eine Beschränkung, die
einem Verfahren auferlegt wurde, bei dem ein Material bei einer großen Flussgeschwindigkeit
unter einem niedrigen Druck prozessiert wird. Zusätzlich ist
es auf dem Gebiet der Chromatographie üblich, Füllstoffe mit einer starken
alkalischen wässrigen
Lösung
wie einer wässrigen
0,5 M Natriumhydroxidlösung
zu waschen. Jedoch wird, falls die anorganischen porösen Materialien
wiederholt mit einer solchen wässrigen
Lösung
gewaschen werden, Silicat und dergleichen aufgrund von Hydrolyse
solubilisiert oder eluiert, was zu einem signifikanten Gewichtsverlust
des Füllstoffs führt. Es
ist daher unmöglich,
den Wascharbeitsgang häufig
durchzuführen.
Aus dem gleichen Grund kann kein alkalisches Elutionsmittel in einem
System verwendet werden, das einen jeglichen der anorganischen porösen Materialien
als einen Füllstoff
verwendet, was eine Begrenzung hinsichtlich des Ziels einer Messung
aufzwingt.
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Als
organische poröse
Materialien mit kontinuierlichen Poren wurden poröse Materialien,
die eine partikelaggregationsartige Struktur aufweisen, in F. Svec,
Science, 273, 205–211
(1996) und anderen Veröffentlichungen
beschrieben. Die porösen
Materialien, die durch das in diesen Veröffentlichungen beschriebene
Verfahren erhalten werden, weisen ein kleines Porenvolumen und eine
unzureichende Mesoporengröße aufgrund der
partikelaggregationsartigen Struktur auf. Aus diesen Gründen wird
eine Beschränkung
einer Anwendung der Porenmaterialien in einem Verfahren mit einer
großen
Flussgeschwindigkeit unter einem niedrigen Druck auferlegt. Zusätzlich weisen,
da herkömmliche
organische poröse
Materialien und poröse
Ionenaustauscher, die durch Einbringen von Ionenaustauschergruppen
in die herkömmlichen
organischen porösen
Materialien hergestellt werden, viele innere strukturelle Defekte,
eine niedrige Beanspruchbarkeit, eine schlechte Widerstandsfähigkeit
gegen Quellen und Schrumpfen und eine breite Porenverteilung aufweisen,
diese organischen porösen
Materialien lediglich eine unzureichende Auftrennleistung auf, wenn
sie als ein Füllstoff
für Chromatographie
verwendet werden.
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Die
US-PS 6,290,853 beschreibt ein chromatographisches Verfahren, das
eine kontinuierliche makroporöse
Matrix verwendet, die ein vernetztes organisches Polymer umfasst,
das durch Polymerisation einer Wasser-in-Öl-Emulsion von organischen
Monomeren hergestellt wurde.
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Die
WO 00/46281 beschreibt hochgradig vernetzte, makroporöse/mesoporöse Polymermonolithe,
die durch Polymerisation von Monomeren in superkritischem Kohlenstoffdioxid
als dem Lösungsmittel
hergestellt wurden.
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Folglich
gab es einen starken Bedarf an einer Entwicklung von organischen
porösen
Materialien, die ein großes
Porenvolumen und eine hohe physikalische Beanspruchbarkeit aufweisen,
Poren mit einem großen und
gleichmäßigen Porendurchmesser
enthalten, frei von inneren strukturellen Defekten wie Makrohohlräumen sind
und eine kontinuierliche Porenstruktur aufweisen.
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Erfindungsgemäß wurden
die vorstehenden Probleme in dem Stand der Technik gelöst und eine
erfindungsgemäße Aufgabe
ist die Bereitstellung eines organischen porösen Materials, das als ein
Adsorptionsmittel mit einer hohen physikalischen Beanspruchbarkeit
und hervorragend hinsichtlich Adsorptionskapazität und Adsorptionsgeschwindigkeit,
ein Ionenaustauscher, der hinsichtlich Widerstandsfähigkeit
gegenüber
Quellen und Schrumpfen hervorragend ist, und ein Füllstoff
für Chromatographie,
der eine hohe Auftrennfähigkeit
aufweist, verwendbar ist, und eines organischen porösen Ionenaustauschers.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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In
Hinblick auf diese Situation führten
die Erfinder dieser Erfindung ausgiebige Untersuchungen durch und
als ein Ergebnis stellten sie fest, dass ein organisches poröses Material,
das durch Polymerisieren einer Wasser-in-Öl-artigen Emulsion erhalten
wird, die durch Mischen der zu verarbeitenden Materialien, wobei
die Materialien ein öllösliches
Monomer, das keine Ionenaustauschergruppe enthält, ein Tensid und Wasser umfassen,
durch ein spezifisches Rühr-Misch-Verfahren
hergestellt wurde, eine Porenverteilung aufweist, die eine gleichmäßige Porengröße und ein
herausragend großes
Porenvolumen widerspiegelt, während
es eine physikalische Beanspruchbarkeit beibehält. Es ist daher als ein Adsorptionsmittel,
das hinsichtlich Adsorptionskapazität und Adsorptionsgeschwindigkeit
hervorragend ist, ein Ionenaustauscher, der ein Prozessieren bei
einer großen
Flussgeschwindigkeit unter niedrigem Druck ermöglicht und hinsichtlich Widerstandsfähigkeit gegenüber Quellen
und Schrumpfen hervorragend ist, und ein Füllstoff für die Chromatographie, der
eine hohe Auftrennfähigkeit
aufweist, verwendbar. Diese Feststellung führte zur Vervollständigung
der Erfindung.
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Insbesondere
wird erfindungsgemäß ein organisches
poröses
Material mit einer kontinuierlichen Porenstruktur bereitgestellt,
das untereinander verbundene Makroporen und Mesoporen mit einem
Radius von 0,01 bis 100 μm,
die an den Wänden
der Makroporen vorliegen, umfasst, ein Gesamtporenvolumen von 1
bis 50 ml/g aufweist und Porenverteilungskurvencharakteristika aufweist,
wobei der Wert, der durch Dividieren der halben Breite der Porenverteilungskurve
an dem Hauptpeak durch den Radius an dem Hauptpeak erhalten wird,
0,5 oder weniger beträgt,
wobei das organische poröse
Material durch ein Verfahren erhältlich
ist, das ein Überführen von
zu verarbeitenden Materialien, die ein öllösliches Monomer, das keine
Ionenaustauschergruppe enthält,
ein Tensid und Wasser umfassen, zu einem Mischgefäß, Schräghalten
des Mischgefäßes und
Bewirken, dass es sich um eine Drehachse bewegt, während es
sich selbst dreht, wodurch eine Wasser-in-Öl-artige Emulsion hergestellt
wird, Polymerisieren der Wasser-in-Öl-artigen Emulsion, Entfernen
von nicht umgesetzten Materialien und Trocknen des sich ergebenden
Produkts umfasst. Das Verfahren erlaubt eine einfache und stete
Herstellung des organischen porösen
Materials. Das organische poröse
Material weist eine spezifische kontinuierliche Porenstruktur auf,
die eine neue Struktur, sehr unterschiedlich zu der Struktur, die
von herkömmlichen
partikelaggregationsartigen porösen
Materialien aufgewiesen wird, ist. Zusätzlich ist es möglich, das
Porenvolumen des organischen porösen
Materials zu vergrößern, während seine
physikalische Beanspruchbarkeit beibehalten wird. Ferner weist das
organische poröse
Material eine scharfe Porenverteilungskurve auf und ist als ein
Absorptionsmittel, das hinsichtlich Adsorptionskapazität und Adsorptionsgeschwindigkeit
hervorragend ist, ein Ionenaustauscher, der ein Prozessieren bei
einer großen
Flussgeschwindigkeit unter niedrigem Druck ermöglicht und hinsichtlich Widerstandsfähigkeit
gegenüber
Quellen und Schrumpfen hervorragend ist, und ein Füllstoff
für Chromatographie,
der eine hohe Auftrennfähigkeit
aufweist, verwendbar ist.
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Erfindungsgemäß wird ferner
ein organischer poröser
Ionenaustauscher bereitgestellt, der das erfindungsgemäße organische
poröse
Material ist und ferner Ionenaustauschergruppen aufweist. Der organische poröse Ionenaustauscher
kann dazu verwendet werden, eine Entsalzungskammer für eine Elektrodeionisationswasserherstellungseinheit
dadurch auszubilden, dass er in einen Zwischenraum zwischen Ionenaustauschermembranen
gefüllt
wird. Die sich ergebende Elektrodeionisierungswassererzeugungseinheit
zeigt hervorragende Widerstandsfähigkeit
gegenüber
Quellen und Schrumpfen auf und kann ein großes Volumen an Wasser unter
einem niedrigen Druck verarbeiten. Zusätzlich ist der organische poröse Ionenaustauscher
auch als ein Füllstoff
für Chromatographie
mit einer hervorragenden Auftrennfähigkeit geeignet.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
ein SEM-Foto des in Beispiel 1 erhaltenen organischen und porösen Materials.
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2 ist
eine Porenverteilungskurve des in Beispiel 1 erhaltenen organischen
porösen
Materials.
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3 ist
ein SEM-Foto des in Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen organischen
porösen
Materials.
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4 ist
eine Porenverteilungskurve des in Vergleichsbeispiel 1 erhaltenen
organischen porösen
Materials.
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5 zeigt
Elutionskurven einer Ionenchromatographie, die in Beispiel 6 und
Vergleichsbeispiel 4 erhalten wurden.
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6 zeigt
eine Elutionskurve einer Ionenchromatographie, die in Beispiel 9
erhalten wurde.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER
ERFINDUNG UND BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Die
Grundstruktur des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Materials und erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionentauschers ist eine kontinuierliche Porenstruktur, die untereinander
verbundene Makroporen und Mesoporen umfasst, die an den Wänden der
Makroporen vorliegen, wobei die Mesoporen einen Radius von 0,01
bis 100 μm,
vorzugsweise 0,1 bis 100 μm
und besonders bevorzugt 5 bis 60 μm
aufweisen. Insbesondere weisen die kontinuierlichen Poren gewöhnlich eine
Struktur auf, in der Makroporen mit einem Radius von 0,2 bis 500 μm geschichtet
sind. Der geschichtete Abschnitt weist Mesoporen auf, die als gemeinsame Öffnungen
von Makroporen fungieren, was eine offene Porenstruktur bereitstellt.
In der offenen Porenstruktur werden Poren, die aus den Makroporen
und Mesoporen gebildet werden, Fließwege, wenn ein Fluss einer
Flüssigkeit
oder eines Gases bewirkt wird. Geschichtete Makroporen weisen gewöhnlich 1
bis 12 geschichtete Abschnitte pro Makropore auf und viele der geschichteten
Makroporen weisen 3 bis 10 geschichtete Abschnitte pro Makropore
auf. Mesoporen mit einem Radius von weniger als 0,01 μm sind unerwünscht, da Mesoporen
mit einem kleinen Radius übermäßig den
Druckverlust während
einer Permeation einer Flüssigkeit oder
eines Gases erhöhen.
Auf der anderen Seite ist ein Radius von Mesoporen, der 100 μm übersteigt,
unerwünscht,
da ein Kontakt zwischen einer Flüssigkeit
oder einem Gas und dem organischen porösen Material oder organischen
porösen
Ionenaustauscher unzureichend wird, was zu schlechteren Adsorptionscharakteristika
und Ionenaustauschercharakteristika führt. Die vorstehend beschriebene
kontinuierliche Porenstruktur des organischen porösen Materials
und organischen porösen
Ionenaustauschers gewährleistet
eine gleichförmige
Bildung von Makroporengruppen und Mesoporengruppen und erhöht gleichzeitig
außergewöhnlich das Porenvolumen
im Vergleich mit partikelaggregationsartigen porösen Ionenaustauschern, die
in F. Svec, Science, 273, 205–211
(1996) und dergleichen beschrieben sind.
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Das
erfindungsgemäße organische
poröse
Material und der erfindungsgemäße organische
poröse
Ionenaustauscher werden ferner durch die Porenverteilungskurvencharakteristika
charakterisiert. Insbesondere beträgt der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite (W) der Porenverteilungskurve an dem
Hauptpeak durch den Radius (R) an dem Hauptpeak erhalten wird, 0,5
oder weniger. Die Porenverteilungskurve ist hier eine Differentialkurve
einer Porenverteilung, die durch das Quecksilberporosimetrie-Verfahren
bestimmt wurde. Für
einen Hauptpeak mit einer Höhe
H von der Grundlinie der Porenverteilungskurve zeigt die halbe Breite
der Porenverteilungskurve an dem Hauptpeak die Breite an der Höhe von H/2
von der Grundlinie der Porenverteilungskurve an. Je kleiner der
Wert (W/R), desto schärfer
ist die Porenverteilung. Falls der Wert (W/R) 0,5 oder weniger beträgt, sind
Makroporengruppen und Mesoporengruppen, die die kontinuierliche
Porenstruktur ausbilden, gleichmäßig vorhanden,
was zu einer scharfen Mesoporenverteilung führt, die ihrerseits Adsorptionsleistungscharakteristika
und Auftrenncharakteristika des erfindungsgemäßen organischen porösen Materials
oder erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionenaustauschers außergewöhnlich erhöht. Zusätzlich weist,
da eine solche Struktur keine Makrohohlräume aufweist, die Strukturdefektstellen
sind, das sich ergebende Produkt eine erhöhte physikalische Beanspruchbarkeit
und eine verbesserte Widerstandsfähigkeit gegenüber Quellen
und Schrumpfen auf. Folglich zeigen das organische poröse Material
und der organische poröse
Ionenaustauscher mit dem Wert (W/R) von 0,5 oder weniger eine außerordentliche
Verbesserung hinsichtlich der Leistung und Funktionen gegenüber dem
organischen porösen
Material oder organischen porösen
Ionenaustauscher mit der gleichen Zusammensetzung und Struktur,
aber mit dem Wert (W/R), der 0,5 übersteigt.
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Zusätzlich weisen
das organische poröse
Material und der organische poröse
Ionenaustauscher ein Gesamtporenvolumen von 1 bis 50 ml/g auf. Falls
das Gesamtporenvolumen weniger als 1 ml/g beträgt, wird die Menge an Flüssigkeit
oder Gas, die/das durch einen Einheitsbereich permeiert, klein,
was zu einer niedrigen Prozessierungskapazität führt. Das Gesamtporenvolumen
von mehr als 50 ml/g ist unerwünscht,
da die Beanspruchbarkeit des organischen porösen Materials und organischen
porösen
Ionenaustauschers übermäßig verschlechtert
wird. Das Gesamtporenvolumen der herkömmlichen synthetischen porösen Adsorptionsmittel
und Ionenaustauscher beträgt
0,1 bis höchstens
0,9 ml/g. Erfindungsgemäß werden
Materialien mit einem größeren Gesamtporenvolumen
von 1 bis 50 ml/g, vorzugsweise 5 bis 50 ml/g verfügbar gemacht.
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Wenn
Wasser als eine Flüssigkeit
verwendet wird und Luft als ein Gas verwendet wird, um das organische
poröse
Material oder den organischen porösen Ionenaustauscher mit einer
Dicke von 10 mm zu permeieren, weist das organische poröse Material
und der organische poröse
Ionenaustauscher vorzugsweise eine Flüssigkeitspermeabilität und Gaspermeabilität hinsichtlich
der Permeationsgeschwindigkeit von 100 bis 100 000 l/min·m2·MPa
bzw. 100 bis 50 000 m3/min·m2·MPa
auf. Falls die Permeationsgeschwindigkeit und das Gesamtporenvolumen
innerhalb des vorstehenden Bereichs liegen, können das organische poröse Material und
der organische poröse
Ionenaustauscher eine hervorragende Leistung aufweisen, wenn sie
als ein Adsorptionsmittel, Ionenaustauscher oder Füllstoff
für Chromatographie
verwendet werden, aufgrund einer großen Fläche in Kontakt mit Flüssigkeiten
und Gasen, einen gleichmäßigen Fluss
von Flüssigkeiten
und Gasen und ausreichende mechanische Festigkeit. Das Material
für die
Matrix, die die kontinuierlichen Poren ausbildet, ist ein organisches
Polymermaterial mit einer vernetzten Struktur. Das Polymermaterial
enthält
vorzugsweise vernetzte Struktureinheiten in einer Menge von 5 bis
90 Mol-% der Gesamtmenge aller Struktureinheiten, die das Polymermaterial
ausbilden. Falls die Menge der vernetzten Struktureinheiten weniger
als 5 Mol-% beträgt,
ist die mechanische Festigkeit unzureichend. Falls die Menge mehr
als 90 Mol-% beträgt,
ist es schwierig, Ionenaustauschergruppen einzubringen, was zu einem
Produkt mit einer unzureichenden Ionenaustauscherkapazität führt.
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Es
gibt keine spezifischen Begrenzungen hinsichtlich des Typs an Polymermaterial.
Beispiele beinhalten Styrol-artige Polymere wie Polystyrol, Poly(α-methylstyrol)
und Poly(vinylbenzylchlorid), Polyolefine, wie Polyethylen und Polypropylen,
Poly(haloge niertes Olefin) wie Polyvinylchlorid und Polytetrafluorethylen,
Nitril-artige Polymere wie Polyacrylonitril, (Meth)acryl-artige
Polymere wie Poly(methylmethacrylat) und Poly(ethylacrylat), Styrol-Divinylbenzol-Copolymer,
Vinylbenzylchlorid-Divinylbenzol-Copolymer und dergleichen. Die
vorstehenden Polymere können
entweder Homopolymere, die durch die Polymerisation eines Typs an
Monomer erhalten werden, oder Copolymere sein, die durch die Polymerisation
zweier oder mehrerer Typen an Monomeren erhalten werden. Zusätzlich kann
ein Gemisch von zwei oder mehreren Polymeren verwendet werden. Unter
diesen organischen Polymeren sind Styrol-Divinylbenzol-Copolymer
und Vinylbenzylchlorid-Divinylbenzol-Copolymer hinsichtlich der
Einfachheit einer Einbringung von Ionenaustauschergruppen und einer hohen
mechanischen Festigkeit bevorzugt. Die kontinuierliche Porenstruktur
des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Materials und des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionenaustauschers kann dadurch überwacht
werden, dass ein Rasterelektronenmikroskop (SEM) verwendet wird.
Porendurchmesser von Makroporen und Mesoporen werden auch durch
SEM überwacht.
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Wenn
das erfindungsgemäße organische
poröse
Material als ein Adsorptionsmittel verwendet wird, wird dieses Material
in eine Form, die für
ein Packen in eine zylindrische Säule oder prismatische Säule geeignet
ist, geschnitten und in die Säule
gepackt. Hydrophobe Verbindungen wie Benzol, Toluol, Phenol, Paraffine und
dergleichen werden wirksam an das Adsorptionsmittel adsorbiert,
falls bewirkt wird, dass das zu prozessierende Wasser, das diese
hydrophoben Verbindungen enthält,
durch die Säule
geleitet wird. Da das Porenvolumen von herkömmlichen synthetischen porösen Adsorptionsmitteln
höchstens
0,9 ml/g beträgt,
kann das erfindungsgemäße Adsorptionsmittel
eine mehrfache oder größere Adsorptionskapazität im Vergleich
zu herkömmlichen
Adsorptionsmitteln aufweisen.
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Wenn
das erfindungsgemäße organische
poröse
Material als ein Füllstoff
für Chromatographie
verwendet wird, wird das organische poröse Material in eine Form, die
zum Packen in eine zylindrische Säule, prismatische Säule, Kapillarsäule oder
dergleichen geeignet ist, geschnitten und in die Säule gepackt.
Die Säule
zeigt eine hohe Auftrennleistung, während eine Beanspruchbarkeit
beibehalten wird, wenn bewirkt wird, dass eine zu prozessierende
Flüssigkeit
durch die Säule
permeiert. Flüssigchromatographie
mit reverser Phase, Flüssigchromatographie
mit normaler Phase und Verteilungschromatographie können als
die Chromatographie angegeben werden. Ein Einbringen von Mikroporen
macht das organische poröse
Material auf Gelpermeationschromatographie anwendbar. In der gleichen
Weise macht ein Ein bringen von verschiedenen Liganden das organische
poröse
Material auf Affinitätschromatographie
anwendbar, die für
eine optische Auftrennung und Proteinauftrennung verwendet werden
kann.
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Der
erfindungsgemäße organische
poröse
Ionenaustauscher umfasst das vorstehend beschriebene organische
poröse
Material, dem Ionenaustauschergruppen hinzugefügt wurden. Obwohl es keine
spezifischen Begrenzungen gibt, weist der organische poröse Ionenaustauscher
eine Ionenaustauscherkapazität
pro Einheitsgewicht (g) an trockenem porösen Material von 0,1 μg Äquivalent/g
oder mehr, vorzugsweise 10 μg Äquivalent/g
oder mehr und besonders bevorzugt 0,5 mg Äquivalent/g oder mehr auf.
Kationische Austauschergruppen, wie eine Sulfonsäuregruppe, Carbonsäuregruppe,
Iminodiessigsäuregruppe,
Phosphorsäuregruppe
und Phosphatgruppe, eine anionische Austauschergruppe wie eine quaternäre Ammoniumgruppe,
tertiäre
Aminogruppe, sekundäre
Aminogruppe, primäre
Aminogruppe, Polyethylenimingruppe, tertiäre Sulfoniumgruppe und Phosphoniumgruppe,
eine amphoterische Ionenaustauschergruppe wie eine Aminophosphosäuregruppe
und Sulfobetaingruppe und dergleichen können als Ionenaustauschergruppen
angegeben werden, die in das organische poröse Material eingebracht werden
sollen.
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Wenn
der erfindungsgemäße organische
poröse
Ionenaustauscher als ein Füllstoff
für Chromatographie
verwendet wird, wird der organische Ionenaustauscher in eine Form,
die zum Packen in eine zylindrische Säule, prismatische Säule, Kapillarsäule oder
dergleichen geeignet ist, geschnitten und in die Säule gepackt. Die
Säule zeigt
eine hohe Auftrennleistung auf, während sie eine Beanspruchbarkeit
beibehält,
wenn bewirkt wird, dass eine zu prozessierende Flüssigkeit
durch die Säule
permeiert. Ionenaustauscherchromatographie kann als die Chromatographie
angegeben werden. Falls der organische poröse Ionenaustauscher, der durch Einbringen
von Ionenaustauschergruppen in das organische poröse Material
mit Mikroporen hergestellt wurde, als ein Füllstoff für Chromatographie verwendet
wird, kann die Chromatographie als eine wässrige Gelpermeationschromatographie
verwendet werden.
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Ein
Beispiel des Verfahrens zum Herstellen des organischen porösen Materials
wird nun beschrieben werden. Insbesondere umfasst das Verfahren
ein Herstellen einer Wasser-in-Öl-artigen
Emulsion durch Mischen eines öllöslichen
Monomers, das keine Ionenaustauschergruppe enthält, eines Tensids, Wasser und, wie
benötigt,
eines Polymerisationsstarters, und Polymerisieren der Wasser-in-Öl-artigen
Emulsion.
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Das öllösliche Monomer,
das keine Ionenaustauschergruppe enthält, beinhaltet ein lipophiles
Monomer, das keine Ionenaustauschergruppe wie eine Carbonsäuregruppe
oder Sulfonsäuregruppe
enthält,
und eine geringe Löslichkeit
in Wasser aufweist. Spezifische Beispiele eines solchen Monomers
beinhalten Styrol, α-Methylstyrol,
Vinyltoluol, Vinylbenzylchlorid, Divinylbenzol, Ethylen, Propylen,
Isobuten, Butadien, Isopren, Chloropren, Vinylchlorid, Vinylbromid,
Vinylidenchlorid, Tetrafluorethylen, Acrylonitril, Methacrylonitril,
Vinylacetat, Methylacrylat, Ethylacrylat, Butylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat,
Trimethylolpropantriacrylat, Butandioldiacrylat, Methylmethacrylat,
Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Butylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat,
Benzylmethacrylat, Glycidylmethacrylat und Ethylenglykoldimethacrylat.
Diese Monomere können
entweder einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet
werden. Jedoch ist es, um eine erforderliche mechanische Festigkeit
in dem letzten Schritt eines Einbauens von so vielen Ionenaustauschergruppen
wie möglich
zu erhalten, wünschenswert,
mindestens ein Monomer aus vernetzenden Monomeren wie Divinylbenzol
und Ethylenglykoldimethacrylat als eine Komponente des öllöslichen
Monomers auszuwählen
und ein solches Monomer in einer Menge von 1 bis 90 Mol-%, vorzugsweise
3 bis 80 Mol-%, der Gesamtmenge an öllöslichen Monomeren einzubauen.
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Es
gibt keine spezifischen Begrenzungen hinsichtlich der Arten an Tensid,
insofern dass eine Wasser-in-Öl
(w/o)-artige Emulsion ausgebildet werden kann, wenn das öllösliche Monomer,
das keine Ionenaustauschergruppe enthält, und Wasser gemischt werden.
Beispiele der Tenside beinhalten nichtionische Tenside wie Sorbitanmonooleat,
Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonopalmitat, Sorbitanmonostearat, Sorbitantrioleat, Polyoxyethylennonylphenylether,
Polyoxyethylenstearylether, und Polyoxyethylensorbitanmonooleat,
anionische Tenside, wie Kaliumoleat, Natriumdodecylbenzolsulfonat
und Dioctylnatriumsulfosuccinat, kationische Tenside wie Distearyldimethylammoniumchlorid
und ampholytische Tenside wie Lauryldimethylbetain. Diese Tenside
können
entweder einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet
werden. Die w/o-artige Emulsion betrifft eine Emulsion mit einer
kontinuierlichen Ölphase,
worin Wassertröpfchen
dispergiert sind. Obwohl die Menge der vorstehend zuzusetzenden
Tenside signifikant gemäß der Art
an öllöslichen
Monomeren und der Größe von Zielemulsionspartikeln
(Makroporen) variiert, kann eine spezifische Menge aus dem Bereich
von etwa 2% bis 70% der Gesamtmenge der öllöslichen Monomere und Tenside
ausgewählt
werden.
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Eine
Verbindung, die Radikale durch Hitze oder Strahlung erzeugt, wird
geeigneterweise als der Polymerisationsstarter verwendet. Der Polymerisationsstarter
kann entweder wasserlöslich
oder öllöslich sein.
Beispiele beinhalten Azobisisobutyronitril, Azobiscyclohexannitril,
Azobiscyclohexancarbonitril, Benzoylperoxid, Kaliumpersulfat, Ammoniumpersulfat,
Wasserstoffperoxid-Eisenchlorid, Natriumpersulfat-saures Natriumsulfat,
Tetramethylthiuramdisulfid und dergleichen. Bei einigen Reaktionssystemen
schreitet eine Polymerisation lediglich durch Hitze oder Strahlung
ohne den Zusatz eines Polymerisationsstarters fort. In einem solchen
Fall muss der Polymerisationsstarter nicht zugesetzt werden.
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Es
gibt keine spezifischen Begrenzungen hinsichtlich des Verfahrens
eines Mischens des öllöslichen Monomers,
das keine Ionenaustauschergruppe enthält, Tensids, Wassers und Polymerisationsstarters,
um eine Wasser-in-Öl-artige
Emulsion herzustellen. Ein Verfahren zum Mischen dieser Komponenten,
ein Verfahren zum Herstellen eines Gemisches von öllöslichen
Komponenten, das öllösliche Monomere,
Tenside und öllösliche Polymerisationsstarter
beinhaltet, und eine Lösung
von wässrigen
Komponenten, das Wasser und wasserlösliche Polymerisationsstarter
beinhaltet, und Mischen des Gemisches und der Lösung, und andere ähnliche
Verfahren können
verwendet werden. Ein bekanntes Fällungsmittel kann, wie benötigt, zugesetzt werden.
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Als
eine Mischvorrichtung zum Ausbildender Emulsion kann ein planetenartiger
Rührer
verwendet werden. Bei dieser Art von Rührer werden die zu verarbeitenden
Materialien in einen Mischbehälter
gefüllt,
der schräg
gehalten und um eine Drehachse bewegt wird, während er sich selbst dreht,
wodurch er das Material mischt. Der planetenartige Rührer ist
eine Art an Vorrichtung, die zum Beispiel in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 6-71110 und japanischen Offenlegungsschrift Nr. 11-104404 beschrieben
ist. Das Prinzip der Vorrichtung besteht darin, zu bewirken, dass
ein Mischgefäß selbst
rotiert, während
bewirkt wird, dass es um eine Drehachse rotiert, wodurch schwerere
Komponenten (Komponenten mit einem größeren spezifischen Gewicht)
in den verarbeiteten Materialien zu der Außenseite unter Verwendung von
Zentrifugalkraft verschoben werden und gleichzeitig Blasen, die
in der Flüssigkeit
gemischt sind, in die entgegengesetzte Richtung gedrängt werden,
wodurch das Material entschäumt
wird. Zusätzlich
werden, da das Gefäß selbst
rotiert, während
es um eine Drehachse rotiert, Spiralströmung (wirbelnde Strömungen)
in dem verarbeiteten Material in dem Gefäß erzeugt, wodurch eine Rührwirkung
beschleunigt wird. Obwohl die Vorrichtung unter atmosphärischem
Druck be trieben werden kann, ist ein Betrieb unter vermindertem
Druck mehr bevorzugt, um das Material in einer kurzen Zeitspanne
vollständig
zu entschäumen.
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Die
Mischbedingungen wie Umdrehungsgeschwindigkeit, Rotationsgeschwindigkeit
und Rührzeitspanne
können
zufällig
bestimmt werden, so dass die Zielpartikelgröße und -verteilung der Emulsion
erreicht werden können.
Die gewünschte
Umdrehungsgeschwindigkeit variiert gemäß der Größe und Form des Gefäßes, wird
aber gewöhnlich
etwa 500 bis 2 000 Umdrehungen/min betragen. Eine gewünschte Rotationsgeschwindigkeit
beträgt
etwa ein Drittel (1/3) der Umdrehungsgeschwindigkeit. Obwohl die
Rührzeitspanne
auch signifikant gemäß den Charakteristika
des verarbeiteten Materials als auch der Form und Größe des Gefäßes variiert,
wird gewöhnlich
eine Zeitspanne von 0,5 bis 30 Minuten und vorzugsweise 1 bis 20
Minuten eingestellt. Ein Gefäß mit einer
Konfiguration, die ermöglicht,
dass das verarbeitete Material in das Gefäß gefüllt wird, so dass das Verhältnis des
Bodendurchmessers und der Höhe
des eingefüllten
Materials 1:0,5 bis 1:5 beträgt,
wird vorzugsweise verwendet. Das Mischverhältnis von Gewicht der vorstehenden öllöslichen
Komponenten und wasserlöslichen
Komponenten kann zufällig
aus dem Bereich von 2:98 bis 50:50 und vorzugsweise 5:95 bis 30:70
bestimmt werden.
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Verschiedene
Polymerisationsbedingungen können
für ein
Polymerisieren der erhaltenen Wasser-in-Öl-artigen Emulsion gemäß der Art
an Monomeren und Polymerisationsstartern ausgewählt werden. Zum Beispiel kann,
wenn Azobisisobutyronitril, Benzoylperoxid, Kaliumpersulfat oder
dergleichen als der Polymerisationsstarter verwendet wird, die Emulsion
mit Erhitzen bei 30 bis 100°C
für 1 bis
48 Stunden in einem abgeschlossenen Gefäß unter einer inerten Gasatmosphäre polymerisiert
werden. Wenn Wasserstoffperoxid-Eisenchlorid, Natriumpersulfat-saures
Natriumsulfit oder dergleichen als der Polymerisationsstarter verwendet
wird, kann die Emulsion bei 0 bis 30°C für 1 bis 48 Stunden in einem
abgeschlossenen Gefäß unter einer
inerten Gasatmosphäre
polymerisiert werden. Nach der Polymerisation wird das Reaktionsgemisch
aus dem Reaktionsgefäß entfernt
und, falls erforderlich, mit einem Lösungsmittel wie Isopropanol
extrahiert, um nicht umgesetzte Monomere und Tenside zu entfernen,
wodurch sich ein organisches poröses
Material ergibt. Bei der Polymerisationsreaktion polymerisieren Ölkomponenten
in der Wasser-in-Öl-artigen
Emulsion, um eine Matrix auszubilden, und Wassertröpfchen werden
porenstrukturelle Teile.
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Als
nächstes
wird ein Verfahren zum Herstellen des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionenaustauschers beschrieben. Als das Verfahren zum Herstellen
des organischen porösen
Ionenaustauschers können
ein Verfahren zum Herstellen eines organischen porösen Ionenaustauschers
aus Komponenten mit Ionenaustauschergruppen in einem Schritt, ein
Verfahren, wobei zuerst ein organisches poröses Material gemäß dem vorstehenden
Verfahren oder anderen Verfahren hergestellt wird, und sodann Ionenaustauschergruppen
eingebaut werden, oder andere ähnliche
Verfahren ohne eine jegliche spezifische Begrenzung verwendet werden.
Von diesen Verfahren ist ein Verfahren zum Einbauen von Ionenaustauschergruppen
nach einem Herstellen eines organischen porösen Materials mehr bevorzugt,
da das Verfahren eine stringente Steuerung der Struktur des sich
ergebenden organischen porösen
Ionenaustauschers ermöglicht.
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Als
ein Verfahren zum Einbauen von Ionenaustauschergruppen in das organische
poröse
Material können
bekannte Verfahren wie eine polymerische Reaktion, Pfropfpolymerisation
und dergleichen ohne jegliche spezifische Begrenzungen verwendet
werden. Zum Beispiel können
als Verfahren zum Einbauen einer Sulfonsäuregruppe ein Verfahren zum
Sulfonatisieren eines organischen porösen Materials mit Chlorschwefelsäure, konzentrierter
Schwefelsäure
und rauchender Schwefelsäure,
falls das organische poröse
Material ein Styrol-Divinylbenzol-Copolymer oder dergleichen ist,
ein Verfahren zum Einbauen einer Radikalstartergruppe oder Kettentransfergruppe
in ein organisches poröses
Material und Pfropfen von Natriumstyrolsulfonat oder Acrylamid-2-methylpropansulfonsäure, ein
Verfahren zum Einbauen einer Sulfonsäuregruppe durch Umwandlung
einer funktionellen Gruppe nach einer Pfropfpolymerisation von Glycidylmethacrylat
mit einem organischen porösen
Material und dergleichen angegeben werden. Als ein Verfahren zum
Einbauen einer quaternären
Ammoniumgruppe, wenn das organische poröse Material ein Styrol-Divinylbenzol-Copolymer
oder dergleichen ist, können
ein Verfahren zum Einbauen einer Chlormethylgruppe unter Verwendung
von Chlormethylmethylether oder dergleichen und Umsetzen des sich
ergebenden Produkts mit einem tertiären Amin, ein Verfahren zum
Herstellen eines organischen porösen
Materials durch die Copolymerisation von Chlormethylstyrol und Divinylbenzol
und sodann Umsetzen des Copolymers mit einem tertiären Amin,
ein Verfahren zum Einbauen einer Radikalstartergruppe oder Kettentransfergruppe
in ein organisches poröses
Material und Pfropfen von N,N,N-Trimethylammoniumethylacrylat oder
N,N,N-Trimethylammoniumpropylacrylamid, ein Verfahren zum Einbauen
der quaternären
Ammoniumgruppe durch Umwandlung einer funktionellen Gruppe nach
Pfropfpolymerisation von Glycidyl methacrylat mit einem organischen
porösen
Material und dergleichen angegeben werden. Als ein Verfahren zum
Einbauen eines Betains kann ein Verfahren zum Einbauen einer tertiären Amingruppe
in das organische poröse
Material durch das vorstehend beschriebene Verfahren und sodann
Umsetzen des sich ergebenden Produkts mit Monoiodessigsäure und
dergleichen angegeben werden. Als einzubauende Ionenaustauschergruppen
können
kationische Austauschergruppen wie eine Carbonsäuregruppe, Iminodiessigsäuregruppe,
Sulfonsäuregruppe,
Phosphorsäuregruppe
und Phosphatgruppe, anionische Austauschergruppen, wie eine quaternäre Ammoniumgruppe,
tertiäre
Aminogruppe, sekundäre
Aminogruppe, primäre
Aminogruppe, Polyethylenimingruppe, tertiäre Sulfoniumgruppe und Phosphoniumgruppe, ampholytische
Ionenaustauschergruppen wie eine Aminophosphorsäuregruppe, Betain- und Sulfobetaingruppe
und dergleichen angegeben werden.
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BEISPIELE
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Die
Erfindung wird genauer durch Beispiele beschrieben werden, die nicht
als begrenzend für
die Erfindung betrachtet werden sollen.
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Beispiel 1
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(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
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Styrol
(19,24 g), Divinylbenzol (1,01 g), Sorbitanmonooleat (2,25 g) und
Azobisisobutyronitril (0,05 g) werden gemischt und homogen gelöst. Das
sich ergebende Gemisch von Styrol, Divinylbenzol, Sorbitanmonooleat
und Azobisisobutyronitril wurde zu entionisiertem Wasser (180 g)
gegeben. Eine Wasser-in-Öl-artige Emulsion
wurde durch Prozessieren des Gemisches unter Verwendung eines planetenartigen
Rührers
(Vakuumrührentschäumungsmischer,
hergestellt von EME Co., Ltd.) unter den nachstehenden Bedingungen
erhalten: Druck: 13,3 kPa, Verhältnis
von Bodendurchmesser zu Füllhöhe: 1:1,
Umdrehung (Rotation um eine Drehachse): 1800 Upm, Rotation: 600
Upm/min und Verfahrenszeitspanne: 2,5 Minuten. Nach der Emulgierung wurde
das Reaktionssystem ausreichend mit Stickstoff gespült und abgeschlossen
und der Emulsion wurde ermöglicht,
stillzustehen, um bei 60°C
24 Stunden zu polymerisieren. Nach der Polymerisation wurde das
Reaktionsgemisch entfernt, mit Isopropanol 18 Stunden unter Verwendung
eines Soxhlet-Extraktors extrahiert, um nicht umgesetzte Monomere,
Wasser und Sorbitanmonooleat zu entfernen, und über Nacht bei 85°C unter vermindertem
Druck getrocknet.
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Die
innere Struktur des organischen porösen Materials des Styrol/Divinylbenzol-Copolymers mit 3 Mol-%
einer vernetzenden Komponente wurde durch SEM untersucht. Die Ergebnisse
sind in 1 gezeigt. Wie aus 1 ersichtlich,
weist das organische poröse
Material eine kontinuierliche Porenstruktur auf und enthält Makroporen
und Mesoporen, die jeweils eine gleichmäßige Größe aufweisen. Die Porenverteilungskurve des
organischen porösen
Materials, das durch das Quecksilberporosimetrie-Verfahren gemessen
wurde, ist in 2 gezeigt. Wie in der 2 ersichtlich,
war die Porenverteilungskurve scharf. Der Radius (R) eines Peaks betrug
6,6 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 2,8 μm und der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite durch den Radius des Peaks erhalten
wurde, betrug 0,42. Das Gesamtporenvolumen des organischen porösen Materials
betrug 8,4 ml/g. Um das Vorhandensein oder Fehlen von Makrohohlräumen zu
bestätigen,
wurde das organische poröse
Material auseinander geschnitten und die inneren Bedingungen wurden
durch das unbewaffnete Auge untersucht. Es wurden überhaupt
keine Makrohohlräume
festgestellt.
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Ein
Würfel
(2 cm × 2
cm × 2
cm) wurde aus dem organischen porösen Material ausgeschnitten,
um die Kompressionsfestigkeit bei einer Kompressionsgeschwindigkeit
von 1 mm/Minute bei 25°C
zu messen. Die erhaltene Beanspruchbarkeit betrug 0,92 MPa. Der
Würfel
kollabierte nicht bis zum Ende des Tests. Die verwendete Messausrüstung war
Tensiron UTM-2.5TPL, wobei eine 500 kg-f-Belastungszelle verwendet
wurde.
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Um
die Quell/Schrumpf-Widerstandsfähigkeit
des organischen porösen
Materials zu untersuchen, wurde bewirkt, dass das organische poröse Material
durch Eintauchen desselben in Dichlorethan für 30 Minuten quillt, und sodann
bewirkt, dass es durch Trocknen an Luft, um das Dichlormethan zu
entfernen, schrumpft. Dieser Quell/Schrumpfzyklus wurde dreimal
wiederholt. Als ein Ergebnis wurden keine Brüche festgestellt.
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Beispiele 2 bis 4
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
-
Organische
poröse
Materialien wurden in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass die Menge an Styrol, Divinylbenzol, Sorbitanmonooleat,
und Azobisisobutyronitril wie in Tabelle 1 gezeigt abgeändert wurden.
Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 gezeigt. Keines der
organischen porösen
Ma terialien wies Makrohohlräume
auf und alle organischen porösen
Materialien wiesen die gleiche scharfe Mesoporenverteilung wie in
Beispiel 1 auf und zeigten eine hohe Quetschgrenze. Keine Proben
brachen in dem Kompressionsbeständigkeitstest.
Zusätzlich
wurden keine Brüche
in dem Quell/Schrumpftest festgestellt, der in der gleichen Weise
wie in Beispiel 1 durchgeführt
wurde.
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Vergleichsbeispiel 1
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
-
Ein
organisches poröses
Material wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass anstelle des Vakuum-Rührentschäumungsmischers eine herkömmliche
Emulgierungsdispersionsvorrichtung (Clearmix, hergestellt von Organo
Corp.) als ein Rührer
zum Herstellen einer Emulsion verwendet wurde, das Gemisch bei 20
000 Upm für
2 Minuten gerührt
wurde und die verwendete Menge der Monomere, des Emulsionsmittels
und Wassers, das 2,5-fache der in Beispiel 1 verwendeten Menge betrug.
Die Ergebnisse sind in den Tabellen 1 und 2 gezeigt.
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Die
Ergebnisse einer Untersuchung der inneren Struktur des organischen
porösen
Materials durch SEM sind in der 3 gezeigt.
Eine signifikante Fluktuation hinsichtlich der Größe wurde
bei sowohl Makroporen als auch Mesoporen im Vergleich zu den in
den Beispielen hergestellten Produkten beobachtet. Die Porenverteilungskurve
des organischen porösen
Materials, das durch das Quecksilberporosimetrie-Verfahren gemessen wurde, ist in 4 gezeigt.
Der Peak weist eine Schulter auf. Der Radius (R) des Peaks der Porenverteilungskurve
betrug 7,7 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 4,0 μm und der Wert (W/R), der durch Dividieren
der halben Breite durch den Radius des Peaks erhalten wurde, betrug
0,52, was größer ist
als in den Beispielen. Die Mesoporenverteilung war breiter als diejenige
der Beispiele.
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Es
wurden viele Makrohohlräume
innerhalb des organischen porösen
Materials beobachtet. Die Kompressionsbeständigkeit wurde in der gleichen
Weise wie in Beispiel 1 gemessen, um festzustellen, dass die Quetschgrenze
(0,71 MPa) gering im Vergleich zu der Quetschgrenze der organischen
porösen
Materialien, die in den Beispielen hergestellt wurden, war. Zusätzlich wurden
Brüche
während
des Tests erzeugt und die Probe zerbrach vor dem Abschluss des Tests.
Zusätzlich
wurden bei dem Quell/Schrumpftest, der in der gleichen Weise wie
in Beispiel 1 durchgeführt wurde,
Brüche
während
eines Quellens bei dem zweiten Quell/Schrumpfzyklus erzeugt.
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Vergleichsbeispiel 2
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
-
Ein
organisches poröses
Material wurde in der gleichen Weise wie in Vergleichsbeispiel 1
hergestellt, mit der Ausnahme, dass die Rührbedingungen bei einer Geschwindigkeit
von 20 000 Upm für
2 Minuten gegen 13 000 Upm für
2 Minuten ausgetauscht wurden. Die Ergebnisse sind in den Tabellen
1 und 2 gezeigt. Es gab viele Makrohohlräume innerhalb des organischen
porösen
Materials. Der Wert (W/R), der durch Dividieren der halben Breite
durch den Radius des Peaks erhalten wurde, betrug 0,67, was größer war
als bei den Beispielen. Die Mesoporenverteilung war breiter als
diejenige der Beispiele. Die Kompressionsbeständigkeit wurde in der gleichen
Weise wie in Beispiel 1 gemessen, um festzustellen, dass die Quetschgrenze
niedriger im Vergleich zu der Quetschgrenze der organischen porösen Materialien,
die in den Beispielen hergestellt wurden, war. Zusätzlich erschienen
bei dem Quell/Schrumpftest, der in der gleichen Weise wie in Beispiel
1 durchgeführt
wurde, Brüche
während
eines Quellens bei dem ersten Quell/Schrumpfzyklus. Tabelle
1

Tabelle
2
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Beispiel 5
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Ionenaustauschers)
-
Das
in Beispiel 1 hergestellte organische poröse Material wurde in Stücke geschnitten.
Dichlorethan (800 ml) wurde zu den Stücken (5,9 g) gegeben und das
Gemisch wurde bei 60°C
30 Minuten erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde Chlorschwefelsäure (30,1 g) langsam zugegeben
und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 24 Stunden umgesetzt. Nach
der Umsetzung wurde Essigsäure
zugesetzt und das Gemisch wurde in eine große Menge an Wasser geschüttet. Ein
poröser
Kationenaustauscher wurde durch Waschen des Produkts mit Wasser
erhalten. Die Ionenaustauscherkapazität des sich ergebenden organischen porösen Ionenaustauschers
betrug 4,8 mg Äquivalent/g
an trockenem organischem porösem
Material. Der feuchte organische poröse Ionenaustauscher wurde 24
Stunden bei 85°C
unter vermindertem Druck getrocknet, um ihn vollständig zu
trocknen. Keine Brüche
erschienen während
eines Trocknens.
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Die
innere Struktur des organischen porösen Ionenaustauschers enthielt
eine kontinuierliche Porenstruktur. Als ein Ergebnis einer Messung
durch das Quecksilberporosimetrie-Verfahren unter Verwendung der vollständigen trockenen
Probe betrug der Radius (R) des Peaks der Porenverteilungskurve
6,7 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 2,7 μm und der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite durch den Radius des Peaks erhalten
wurde, betrug 0,40. Das Gesamtporenvolumen betrug 8,5 ml/g.
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Vergleichsbeispiel 3
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Ionenaustauschers)
-
Ein
organischer poröser
Ionenaustauscher wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 5 hergestellt, mit
der Ausnahme, dass anstelle des organischen porösen Materials (5,9 g), das
in Beispiel 1 hergestellt und in Stücke geschnitten wurde, das
in Vergleichsbeispiel 1 hergestellte organische poröse Material
(10,8 g) in Stücke
geschnitten wurde und anstelle von Chlorschwefelsäure (30,1
g) Chlorschwefelsäure
(52,9 g) zugesetzt wurde. Kleine Brüche wurden aufgrund eines Quellens
des porösen
Materials während
des Herstellungsverfahrens erzeugt, aber die Umsetzung wurde fortgesetzt.
Die Ionenaustauscherkapazität
des sich ergebenden organischen porösen Ionenaustauschers betrug
4,4 μg Äquivalent/Gramm
an trockenem organi schem porösem
Material. Während
des Trocknungsvorgangs erzeugte der feuchte organische poröse Ionenaustauscher neue
Brüche
und kollabierte.
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Beispiel 6
-
(Leistungsbewertung des
in Beispiel 5 erhaltenen organischen porösen Ionenaustauschers)
-
Der
in Beispiel 5 erhaltene Ionenaustauscher wurde in eine Säule mit
einem inneren Durchmesser von 7 mm und einer Länge von 90 mm gefüllt. Eine
wässrige
0,2 M HCl-Lösung
wurde durch die Säule
30 Minuten bei einer Flussrate von 24 ml/min geleitet, um Gegenionen
in den Ionenaustauschergruppen in Wasserstoffionen umzuwandeln.
Sodann wurde 1 ml einer wässrigen
0,2 M Natriumchloridlösung
bei der gleichen Flussrate durchgeleitet, um die Wasserstoffionen
in Natriumionen umzuwandeln. Anschließend wurde die wässrige 0,2 M
HCl-Lösung
bei der gleichen Flussrate durchgeleitet, um die adsorbierten Natriumionen
zu desorbieren, währenddessen
die Leitfähigkeit
bei dem Säuleneinlass
und -auslass gemessen wurde, um die Differenzleitfähigkeit
(Einlass-Auslass) zu bestimmen. Eine Elutionskurve wurde ausgehend
von dem Zeitpunkt (0), an dem begonnen wurde, die wässrige 0,2
M Natriumchloridlösung
durch die Säule
zu leiten, erzeugt. Die Ergebnisse sind in 5 gezeigt.
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Vergleichsbeispiel 4
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(Leistungsbewertung eines
in Vergleichsbeispiel 3 erhaltenen organischen porösen Ionenaustauschers)
-
Eine
Elutionskurve wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 6 erzeugt,
mit der Ausnahme, dass der in Vergleichsbeispiel 3 erhaltene organische
poröse
Ionenaustauscher anstelle des in Beispiel 5 erhaltenen Ionenaustauschers
verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in 5 gezeigt.
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Wie
in 5 gezeigt, ist die Kurve für den Ionenaustauscher von
Beispiel 5 deutlich schärfer
als die Kurve des Ionenaustauschers von Vergleichsbeispiel 3, was
die überlegenen
Ionenadsorption-Desorption-Charakteristika des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionenaustauschers bestätigt.
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Beispiel 7
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(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
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Ein
organisches poröses
Material wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass p-Chlormethylstyrol (16,20 g), Divinylbenzol
(4,05 g) und Azobisisobutyronitril (0,26 g) anstelle von Styrol
(19,24 g), Divinylbenzol (1,01 g) und Azobisisobutyronitril (0,05
g) verwendet wurden, und die Rührzeitspanne
auf 5 Minuten verändert
wurde.
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Als
ein Ergebnis war die Mesoporenverteilungskurve so scharf wie bei
dem Produkt des Beispiels 1. Der Radius (R) eines Peaks betrug 4,5 μm, die halbe
Breite (W) des Peaks betrug 2,0 μm
und der Wert (W/R), der durch Dividieren der halben Breite durch
den Radius des Peaks erhalten wurde, betrug 0,44. Das Gesamtporenvolumen
des organischen porösen
Materials betrug 7,0 ml/g. Um das Vorhandensein oder Fehlen von Makrohohlräumen zu
bestätigen,
wurde das organische poröse
Material auseinander geschnitten und die inneren Bedingungen wurden
durch das unbewaffnete Auge untersucht. Es wurden überhaupt
keine Makrohohlräume
festgestellt. Zusätzlich
wurden keine Brüche
bei dem Quell/Schrumpftest, der in der gleichen Weise wie in Beispiel
1 durchgeführt
wurde, festgestellt.
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Beispiel 8
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(Herstellung eines organischen
porösen
Ionenaustauschers)
-
Das
in Beispiel 7 hergestellte organische poröse Material wurde in Stücke geschnitten.
Dioxan (800 ml) wurde zu den Stücken
(6,0 g) gegeben und das Gemisch wurde bei 60°C 30 Minuten erhitzt. Nach Abkühlen auf
Raumtemperatur wurde eine wässrige
30%ige Lösung
an Trimethylamin (61,0 g) zugesetzt und das Gemisch wurde bei 40°C 24 Stunden
umgesetzt. Nach der Umsetzung wurde das Reaktionsgemisch in eine große Menge
an Wasser geschüttet.
Ein poröser
Anionenaustauscher wurde durch Waschen des Produkts mit Wasser erhalten.
Die Ionenaustauscherkapazität
des sich ergebenden organischen porösen Ionenaustauschers betrug
2,9 mg Äquivalent/g
an trockenem organischem porösem
Material. Der feuchte organische poröse Ionenaustauscher wurde 72
Stunden bei 60°C
unter vermindertem Druck getrocknet, um ihn vollständig zu
trocknen. Keine Brüche
erschienen während
eines Trocknens.
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Die
innere Struktur des organischen porösen Ionenaustauschers enthielt
kontinuierliche Poren. Als ein Ergebnis einer Messung durch das
Quecksilberporosimetrie-Verfahren
unter Verwendung der vollständig
trockenen Probe betrug der Radius (R) des Peaks der Porenverteilungskurve
4,6 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 2,0 μm und der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite des Radius des Peaks erhalten wurde,
betrug 0,43. Das Gesamtporenvolumen betrug 7,0 ml/g.
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Beispiel 9
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(Leistungsbewertung eines
in Beispiel 8 erhaltenen organischen porösen Ionenaustauschers)
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Der
in Beispiel 8 erhaltene Ionenaustauscher wurde in eine Säule mit
einem inneren Durchmesser von 7 mm und einer Länge von 90 mm gefüllt. Eine
wässrige
0,1 M Natriumhydroxidlösung
wurde durch die Säule 30
Minuten bei einer Flussrate von 24 ml/min geleitet, um Gegenionen
in den Ionenaustauschergruppen in Hydroxidionen umzuwandeln. Sodann
wurde 1 ml einer wässrigen
0,1 M Natriumchloridlösung
bei der gleichen Flussrate durchgeleitet, um Cl-Ionen zu adsorbieren.
Anschließend
wurde die wässrige
0,1 M Natriumhydroxidlösung
bei der gleichen Flussrate wieder durchgeleitet, um die adsorbierten
Cl-Ionen zu desorbieren, währenddessen
die Leitfähigkeit
bei dem Säuleneinlass
und -auslass gemessen wurde, um die Differenzleitfähigkeit
(Einlass-Auslass) zu bestimmen. Eine Elutionskurve wurde ausgehend
von dem Zeitpunkt (0), an dem begonnen wurde, eine wässrige 0,1
M Natriumchloridlösung
durch die Säule
zu leiten, erzeugt. Die Ergebnisse sind in 6 gezeigt.
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Wie
in 6 gezeigt, wurde eine scharfe Chloridionen-Elutionskurve
in Beispiel 9 erhalten, was die überlegenen
Ionenadsorption-Desorption-Charakteristika des erfindungsgemäßen organischen
porösen
Ionenaustauschers bestätigt.
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Beispiel 10
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(Herstellung eines organischen
porösen
Materials)
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Ein
organisches poröses
Material wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 hergestellt,
mit der Ausnahme, dass Styrol (15,19 g), Divinylbenzol (4,05 g),
Glycidylmethacrylat (1,01 g) und Azobisisobutyronitril (0,26 g)
anstelle von Styrol (19,24 g), Divinylbenzol (1,01 g), und Azobisisobutyronitril
(0,05 g) verwendet wurden. Als ein Ergebnis war die Mesoporenverteilungskurve
so scharf wie bei dem Produkt des Beispiels 1. Der Radius (R) eines
Peaks betrug 6,3 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 2,8 μm und der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite durch den Radius des Peaks erhalten
wurde, betrug 0,44. Das Gesamtporenvolumen des organischen porösen Materials
betrug 8,2 ml/g. Um das Vorhandensein oder Fehlen von Makrohohlräumen zu
bestätigen,
wurde das organische poröse
Material auseinander geschnitten und die inneren Bedingungen wurden
durch das unbewaffnete Auge untersucht. Es gab überhaupt keine Makrohohlräume. Zusätzlich wurden
keine Brüche
bei dem Quell/Schrumpftest, der in der gleichen Weise wie in Beispiel
1 durchgeführt
wurde, festgestellt.
-
Beispiel 11
-
(Herstellung eines organischen
porösen
Ionenaustauschers)
-
Das
in Beispiel 10 hergestellte organische poröse Material wurde in Stücke geschnitten.
Isopropanol (200 ml) wurde zu den Stücken (7,1 g) gegeben und das
Gemisch wurde 30 Minuten gerührt.
Nach der Zugabe einer Lösung
von Natriumsulfat (90 g) in aufgereinigtem Wasser (800 ml) wurde
das Gemisch bei Raumtemperatur 24 Stunden umgesetzt. Nach der Umsetzung
wurde das Reaktionsgemisch in eine große Menge an Wasser geschüttet. Ein
poröser
Kationenaustauscher wurde durch Waschen des Produkts mit Wasser
erhalten. Die Ionenaustauscherkapazität des sich ergebenden organischen
porösen
Ionenaustauschers betrug 43 μg Äquivalent/g
des trockenen organischen porösen
Materials. Der feuchte organische poröse Ionenaustauscher wurde 72
Stunden bei 60°C
unter vermindertem Druck getrocknet, um ihn vollständig zu
trocknen. Keine Brüche
wurden während
eines Trocknens festgestellt.
-
Die
innere Struktur des organischen porösen Ionenaustauschers enthielt
kontinuierliche Poren. Als ein Ergebnis einer Messung durch das
Quecksilberporosimetrie-Verfahren
unter Verwendung der vollständig
trockenen Probe betrug der Radius (R) des Peaks der Porenverteilungskurve
6,2 μm,
die halbe Breite (W) des Peaks betrug 2,6 μm und der Wert (W/R), der durch
Dividieren der halben Breite durch den Radius des Peaks erhalten
wurde, betrug 0,42. Das Gesamtporenvolumen betrug 8,0 ml/g.
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Das
erfindungsgemäße organische
poröse
Material und der erfindungsgemäße organische
poröse
Ionenaustauscher weisen eine scharfe Porenverteilung, eine hohe
physikalische Beanspruchbarkeit und hervorragende Widerstandsfähigkeit
gegen über
Quellen und Schrumpfen auf und ermöglichen, dass Gase und Flüssigkeiten
gleichmäßig dadurch
permeieren. Folglich sind das organische poröse Material und der Ionenaustauscher
nützlich
und können
auf eine große
Vielzahl von Gebieten als ein Filter, Adsorptionsmittel, Ersatz
für einen
bestehenden Ionenaustauscher, EDI-Packmaterial, Füllstoff für Ionenaustauscherchromatographie, Flüssigchromatographie
mit reverser Phase und Flüssigchromatographie
mit normaler Phase, Verteilungschromatographie, Affinitätschromatographie
und dergleichen und als fester Säure/Basen-Katalysator
angewendet werden. Das Verfahren zum Herstellen des organischen
porösen
Materials kann das vorstehende organische poröse Material in einer einfachen
und sicheren Weise herstellen.