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STAND DER TECHNIK
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1. Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft im Allgemeinen Halbleiterherstellungsanlagen
und insbesondere ein System und Verfahren zur Schnellwärmeverarbeitung
eines Halbleiterwafers.
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2. Verwandte Technik
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Um
Halbleitervorrichtungen mit verringerten Abmessungen herzustellen,
mussten neue Verarbeitungs- und Herstellungstechniken entwickelt
werden. Eine wichtige Erfordernis für die neuen Techniken besteht
in der Fähigkeit,
die Zeitspanne zu verringern, während
der ein Halbleiterwafer während
der Verarbeitung hohen Temperaturen ausgesetzt ist. Ein derartiges
Verarbeitungsverfahren, das dafür
ausgelegt ist, diese Erfordernis zu berücksichtigen, ist als Schnellwärmeverarbeitung
(RTP) bekannt. Die Schnellwärmeverarbeitungstechnik
umfasst typischerweise das rasche Erhöhen der Temperatur des Wafers
und sein Halten auf dieser Temperatur für eine Zeit, die lang genug
ist, um ein Herstellungsverfahren erfogreich auszuführen, während solche
Probleme, wie beispielsweise eine unerwünschte Dotandendiffusion vermieden
werden, die sonst bei den hohen Verarbeitungstemperaturen auftreten
würden.
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Im
Allgemeinen verwenden herkömmliche RTP-Systeme
eine Lichtquelle und Reflektoren, um die Masse des Halbleiterwafers
zu erwärmen.
Die Lichtquelle ist gewöhnlich
eine Reihe von Halogenlampen, die Strahlungsenergie abgeben, die
von den Reflektoren auf den Wafer fokussiert wird.
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Herkömmliche
RTP-Systeme, die auf Halogenlampen basieren, weisen beträchtliche
Nachteile im Hinblick auf das Erreichen und Aufrechterhalten einer
gleichmäßigen Temperaturverteilung
auf der gesamten aktiven Schicht der Waferoberfläche auf. Zum Beispiel weist
die Halogenlampe ein Filament auf, das Breitbandstrahlung erzeugt.
Durch Anlegen von mehr Strom an das Filament kann die Intensität der Lampe
vergrößert werden.
Jedoch werden Siliziumwafer unter Verwendung eines verwendbaren Bandes
von kurzen Wellenlängen
erwärmt
und sind ansonten für
Wellenlängen
außerhalb
dieses Bandes durchsichtig. Die Strahlung von der Lampe bleibt während des
typischen Halogenlampenbetriebs hauptsächlich außerhalb des verwendbaren Wellenlängenbands.
Als Folge davon wird ein Großteil
des angelegten Stroms verschwendet.
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Ein
anderer Nachteil von Lampen des Filamenttyps besteht darin, dass
sie im Allgemeinen eine breite Wellenlängenverteilung erzeugen, die
nicht unabhängig
kontrolliert werden kann. Folglich treten Temperaturschwankungen
auf der Oberfläche
des Wafers auf die bei hohen Temperaturen (z.B. ~1000°C) und unter
verschiedenen Lampenkonfigurationen Kristallschäden und ein Verrutschen des Wafers
verursachen können.
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Eine
spezifische Lösung
für die
Nachteile von Systemen auf Halogenlampen-Basis ist im U.S.-Patent
Nr. 5,893,952 offenbart. In dem Patent'952 wird eine Vorrichtung zur Schnellwärmeverarbeitung
eines Wafers unter Verwendung eines Schmalbandstrahls von elektromagnetischer
Strahlung, die von einem Laser mit hoher Wattleistung erzeugt wird,
beschrieben. Der Strahl wird auf den Wafer gerichtet, und zwar durch
einen dünnen
Absorptionsfilm, der im Wesentlichen die gesamte Energie von dem
Strahl absorbiert, wodurch wiederum Wärme auf den Wafer gestrahlt
wird. Leider weist die oben beschriebene Vorrichtung einige Beschränkungen
und Nachteile auf. Zum Beispiel muss die Dicke des Dünnfilms
exakt bestimmt werden. Wenn der Dünnfilm zu dünn ist, wird möglicherweise
Energie von dem Strahl direkt auf den Wafer übertragen, oder wenn der Film
zu dick ist, erwärmt
sich der Film möglicherweise
nicht schnell genug für
eine Schnellwärmeverarbeitung.
Es muss ein Film verwendet werden, der sich mit der Zeit nicht zersetzt,
und er darf nicht zerstäuben,
keine Blasen bilden oder ausgasen, wenn er sich erwärmt, sonst
führt dies
zu ungleichmäßiger Absorption.
Aufgrund der Anforderungen an den Absorptionsdünnfilm sind die Materialien für diesen
Film beschränkt.
Als Folge davon erwärmt die
selbe RTP-Vorrichtung Wafer möglicherweise
unterschiedlich und nicht vorhersagbar, wodurch sowohl Zeit als
auch Materialien verschwendet werden.
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US-A-6
080 965 offenbart ein System zur Wärmeverarbeitung, das eine Strahlungsquelle
umfasst, die Licht abgibt, das von einem Spiegel durch ein durchsichtiges
Fenster auf ein Fenster reflektiert wird.
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US-A-5
893 952 betrifft eine Vorrichtung zur Schnellwärmeverarbeitung eines Substrats
mit einem Laser mit hoher Wattleistung als Energiequelle, das über einen
optischen Schalter zu einem optischen Scanner übertragen wird, um die Oberfläche des
Wafers abzutasten.
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US-A-5
446 825 offenbart eine Vorrichtung zur Schnellwärmeverarbeitung mit mehreren
Lampen und einem Reflektor zum Richten von Licht von den Lampen
durch ein optisches Quarzfenster und auf die Oberfläche des
Wafers.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Die
vorliegende Erfindung schafft ein System und Verfahren zur gleichmäßigen und
steuerbaren Erwärmung
der aktiven Oberfläche
eines Halbleiterwafers oder Substrats während der Verarbeitung. Die vorliegende
Erfindung kann, wie unten ausführlicher beschrieben,
eine bereitgestellte Strahlungsenergiequelle umfassen, die von einer
reflektierenden absorbierenden Oberfläche umhüllt oder im Wesentlichen umgeben
ist, die die Strahlung, die von der Energiequelle abgegeben wird,
sowohl reflektiert als auch absorbiert, so dass die resultierende
Energieausgabe aus der Sicht des Wafers im Wesentlichen frei von Ungleichmäßigkeit
ist. Vorteilhafterweise kann die resultierende Energie gleichmäßig über den
Wafer ausgebreitet werden, um nur die aktive Schicht der Waferoberfläche zu erwärmen. Da
die resultierende Energie über
den Durchmesser des Wafers hinweg gleichmäßig ist, ist keine bedeutende
Erwärmungsüberlappung
vorhanden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die resultierende Energie mit einer sehr hohen Intensität bereitgestellt
werden, so dass nur eine kurze Bestrahlungszeit notwendig ist, um
die aktive Schicht des Substrats zu erwärmen. Daher kann das Verfahren
als "Flash"-Glühverfahren
bezeichnet werden, das das Kristallisieren der aktiven Schicht des
Substrats, das Dotieren der aktiven Schicht oder eine anderweitige
Wärmebehandlung
der aktiven Schicht umfassen kann. Optional kann die vorliegende Erfindung
eine ununterbrochene Wärmeeinwirkung
bereitstellen, um das Erwärmen
der Masse des Substrats zu ermöglichen.
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Bei
einem Gesichtspunkt der Erfindung wird ein System zur Schnellwärmeverarbeitung
eines Substrats geschaffen. Das System umfasst eine Strahlungsenergiequelle,
die von einem Reflektor umgeben ist, und einen Strahlungsauslasskanal,
der die Strahlungsenergie konzentriert. Der Auslass ermöglicht,
dass mindestens ein Teil der konzentrierten Strahlungsenergie von
dem umgebenden Reflektor entweicht, was verursacht, dass Strahlungsenergie auf
einer Oberfläche
eines Substrats auftrifft, um eine aktive Schicht des Substrats
zu erwärmen.
Die Strahlungsenergie trifft für
eine im Wesentlichen momentane Reaktionszeit auf die Oberfläche des
Substrats auf. Vorzugsweise umfasst die Strahlungsenergiequelle
eine Vielzahl von Lampen mit starker Intensität. Das Substrat ist vorzugsweise
in einer nicht oxydierten Umgebung untergebracht.
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Bei
einem anderen Gesichtspunkt der Erfindung umfasst der Reflektor
eine Reflexionsfläche zum
Fokussieren der Strahlungsenergie von der Strahlungsenergiequelle
auf einen ersten Brennpunkt. Die Strahlungsenergie wird so fokussiert,
dass sie auf die Oberfläche
eines Substrats für
eine Dauer von zwischen etwa 1 Nanosekunde und etwa 10 Sekunden
auftrifft. Dies erhöht
die Temperatur der aktiven Schicht des Substrats in einer im Wesentlichen momentanen
Zeitspanne auf zwischen etwa 500°C und
etwa 1400°C.
Vorzugsweise trifft ein Energiefluss, der von dem ersten Brennpunkt
ausgeht, auf die Oberfläche
des Substrats auf. Die Strahlungsenergiequelle ist vorzugsweise
eine Xe-Lichtbogenlampe.
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Bei
noch einem anderen Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird
ein Verfahren zur Schnellwärmeverarbeitung
eines Substrats geschaffen. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen
einer Kammer, die Folgendes umfasst: eine Strahlungsenergiequelle,
einen die Energiequelle umgebenden Reflektor, und einen Auslasskanal.
Der Auslasskanal konzentriert die Strahlungsenergie durch einen Schlitz
und flash-behandelt die Strahlungsenergiequelle, so dass sie auf
eine Oberfläche
eines Substrats auftrifft, um eine aktive Schicht des Substrats
zu erwärmen.
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Vorzugsweise
liegt die Temperatur der aktiven Schicht zwischen etwa 500°C und 1400°C und die
Dauer der Flash-Behandlung zwischen etwa 1 Nanosekunde und etwa
10 Sekunden. Die innere Oberfläche
des Reflektors ist vorzugsweise mit einem Material beschichtet,
das aus der Gruppe genommen wurde, die aus Gold und Silber besteht,
und reflektiert vorzugsweise Wellenlängen von weniger als 900 nm.
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Bei
einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung wird ein alternatives
Verfahren zur Schnellwärmeverarbeitung
eines Substrats geschaffen. Das Verfahren umfasst das Bereitstellen
einer Kammer, die Folgendes umfasst: eine Strahlungsenergiequelle,
einen Reflektor, der die Energiequelle umgibt, und einen Auslasskanal.
Der Auslasskanal konzentriert die Strahlungsenergie durch einen
Schlitz. Der Leistungspegel der Strahlungsenergie wird auf einen Spitzenleistungspegel
erhöht,
um eine aktive Schicht eines Substrats für eine im Wesentlichen momentane Zeitdauer
einer ersten Strahlungsenergie auszusetzen. Daraufhin wird ein zweiter
Leistungspegel der Strahlungsenergiequelle aufrechterhalten, der
niedriger als der erste Leistungspegel ist, um die Masse des Substrats
für eine
Zeitdauer einer zweiten Strahlungsenergie auszusetzen. Die erste
Zeitdauer liegt zwischen etwa 1 Nanosekunde und etwa 10 Sekunden
und die zweite Zeitdauer zwischen etwa null Sekunden und etwa 3600
Sekunden.
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Vorzugsweise
umfasst die Strahlungsenergiequelle eine Lampe mit hoher Energie
und weist eine Energiedichte von zwischen etwa 0,5 J/cm2 und etwa
100 J/cm2 auf. Die aktive Schicht des Substrats liegt
vorzugsweise zwischen 0,05 μm
und etwa 1 mm unterhalb einer Oberfläche des Substrats, wobei die Lampe
vorzugsweise entweder eine Strömungsröhre umfasst,
die ein Kühlfluid
enthält,
oder eine Xe-Lichtbogenlampe
ist.
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Das
System und Verfahren der vorliegenden Erfindung können dazu
verwendet werden, nur die aktive Schicht der Substratoberfläche zu erwärmen, daher
ist das Verfahren vorteilhaft für
Implantatglühanwendungen,
wie beispielsweise Flachverbindung, Ultraflachverbindung und Source-Drain-Glühen.
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Diese
und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden
aus der weiter unten dargestellten ausführlichen Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
zusammen mit den beigefügten
Zeichnungen leichter ersichtlich.
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KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN
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1A und 1B sind
schematische Veranschaulichungen jeweils einer Seitenansicht und
einer Draufsicht einer Ausführungsform
eines Halbleiterwaferverarbeitungssystems, das eine repräsentative
Umgebung der vorliegenden Erfindung darstellt;
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2A ist
eine vereinfachte Veranschaulichung eines RTP-Reaktorsystems gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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2B ist
eine vereinfachte Veranschaulichung eines RTP-Reaktorsystems gemäß einer
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2C ist
eine vereinfachte Veranschaulichung eines RTP-Reaktorsystems gemäß einer
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2D ist
eine vereinfachte Veranschaulichung der aktiven Schicht eines Halbleiterwafers
gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Ausführungsform einer Strahlungskammer
gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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4 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Abtastbaugruppe;
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5A und 5B sind
vereinfachte Veranschaulichungen eines Flash-Glühsystems;
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6 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Reflektorbaugruppe zur
Verwendung mit dem Flash-Glühsystem
aus 5;
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7 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer alternativen Ausführungsform
der Reflektorbaugruppe aus 6;
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8 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer alternativen Ausführungsform
der Reflektorbaugruppe aus 6;
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9A–9D sind
vereinfachte Schaltpläne
einer Stromversorgung zum Zünden
einer Lampe gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung; und
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10 ist
eine Ausführungsform
eines Stromversorgungskreises gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung; und
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11 ist
eine Ausführungsform
eines Stromversorgungskreises gemäß den Prinzipien der vorliegenden
Erfindung.
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AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
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Wie
hierin verwendet, umfasst das Wort "Flash" seine gewöhnliche Bedeutung, wie sie
allgemein von Fachleuten verstanden wird. Diese Definition umfasst
die Definition, dass Flash die plötzliche oder im Wesentlichen
momentane Abgabe von Licht (oder die Abgabe von Licht in transienten
Stößen) für eine Zeitspanne
von zwischen etwa 1 Nanosekunde und etwa 10 Sekunden bedeutet.
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1A und 1B sind
schematische Veranschaulichungen jeweils einer Seitenansicht und
einer Draufsicht einer Ausführungsform
eines Halbleiterwaferverarbeitungssystems 10, das eine
repräsentative
Umgebung der vorliegenden Erfindung darstellt. Das repräsentative
System ist vollständig
in der mitangemeldeten U.S.-Patent-Anmeldung mit der Serien-Nr.
09/451,677, eingereicht am 30. November 1999 offenbart. Das Verarbeitungssystem 10 umfasst eine
Ladestation 12, die mehrere Plattformen 14 zum Stützen und
Bewegen einer Waferkassette 16 aufwärts und in eine Ladesperre 18 aufweist.
Die Waferkassette 16 kann eine entfernbare Kassette sein,
die entweder manuell oder mit automatisierten geführten Fahrzeugen
(AGV) in eine Plattform 14 geladen wird. Die Waferkassette 16 kann
ebenfalls eine feste Kassette sein, wobei in diesem Fall die Wafer
unter Verwendung herkömmlicher
atmosphärischer
Roboter oder Ladevorrichtungen (nicht gezeigt) auf die Kassette 16 geladen
werden. Sobald sich die Waferkassette 16 im Inneren der
Ladesperre 18 befindet werden die Ladesperre 18 und
die Transferkammer 20 auf atmosphärischem Druck gehalten oder
ansonsten unter Verwendung einer Pumpe 50 auf Vakuumdruck
heruntergepumpt. Ein Roboter 22 in der Transferkammer 20 dreht
sich in Richtung der Ladesperre 18 und nimmt einen Wafer 24 aus
der Kassette 16 auf. Ein Reaktor oder eine Wärmeverarbeitungskammer 26,
die ebenfalls atmosphäerischen
Druck aufweisen oder unter Vakuum stehen kann, nimmt den Wafer 24 von
dem Roboter 22 durch ein Schieberventil 30 an.
Optional können
zusätzliche
Reaktoren zu dem System hinzugefügt
werden, zum Beispiel der Reaktor 28. Der Roboter 22 zieht
sich daraufhin zurück
und das Schieberventil 30 schließt sich, um mit der Verarbeitung
des Wafers 24 zu beginnen. Nachdem der Wafer 24 verarbeitet
worden ist, öffnet sich
das Schieberventil 30, um dem Roboter 22 zu ermöglichen,
den Wafer 24 aufzunehmen und in einer Kühlstation 60 anzubringen.
Die Kühlstation 60 ermöglicht den
neu verarbeiteten Wafern, die Temperaturen oberhalb von 100°C aufweisen
können,
abzukühlen,
bevor sie wieder in einer Waferkassette in der Ladesperre 18 angeordnet
werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung sind die Reaktoren 26 und 28 RTP-Reaktoren
wie beispielsweise solche, die beim Wärmeglühen, bei der Dotandendiffusion,
Wärmeoxidation,
Nitrierung, der chemischen Bedampfung und ähnlichen Verfahren verwendet
werden. Die Reaktoren 26 und 28 werden im Allgemeinen
horizontal verschoben, jedoch werden bei einer bevorzugten Ausführungsform
die Reaktoren 26 und 28 vertikal verschoben (d.h. übereinander
gestapelt), um die vom System 10 eingenommene Bodenfläche zu minimieren.
Die Reaktoren 26 und 28 sind an die Transferkammer 20 geschraubt
und werden des Weiteren von einem Stützrahmen 32 gestützt. Prozessgase,
Kühlmittel
und elektrische Anschlüsse
können
unter Verwendung von Schnittstellen 34 durch die Hinterseite
der Reaktoren bereitgestellt werden.
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2A ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Ausführungsform des RTP-Reaktorsystems 40 gemäß den Prinzipien
der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Ausführungsform umfasst das Reaktorsystem 40 eine
Prozesskammer 102 und eine Scannerbaugruppe 200.
Die Scannerbaugruppe 200 kann in der Nähe der Prozesskammer 102 angeordnet
sein, so dass die Scannerbaugruppe bei Betrieb so beschaffen sein
kann, dass der in der Kammer angeordnete Wafer adequat abgetastet
wird.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform kann
die Prozesskammer 102 eine Röhre mit geschlossenem Ende 103 umfassen,
die einen inneren Hohlraum 104 abgrenzt. Innerhalb der
Röhre 103 befinden
sich Waferstützpfosten 106,
typischerweise drei (von denen zwei gezeigt sind), um einen einzelnen
Wafer 108 zu stützen.
Eine Öffnung
oder ein Loch (nicht gezeigt) an einem Ende der Röhre 103 stellt
einen Zugriff auf das Laden und Entladen des Wafers 108 vor
und nach der Verarbeitung bereit. Das Loch kann eine relativ kleine Öffnung sein,
jedoch groß genug,
um einen Wafer mit einer Dicke von zwischen etwa 0,5 bis 0,8 mm
und einem Durchmesser von bis zu 300 mm (~12 Zoll) und den Arm und
Endeffektor des Roboters 22 aufzunehmen. Vorzugsweise ist
das Loch nicht größer als
zwischen etwa 18 mm und 22 mm, vorzugsweise 20 mm. Die relativ kleine
Lochgröße unterstützt die
Reduzierung eines Strahlungswärmeverlustes
aus der Röhre 103.
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Da
der Wafer 108 unter Verwendung des Roboters 22 geladen
und entladen wird, erfordert die Röhre 103 keine inneren
beweglichen Teile zur Anordnung des Wafers 108, wie beispielsweise
Hebestifte, Stellglieder und dergleichen. Daher kann die Röhre 103 mit
einem Wafer 108 konstruiert sein, der ein minimales inneres
Volumen umgibt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Volumen
des inneren Hohlraums 104 gewöhnlich nicht größer als etwa
1,0 m3 und vorzugsweise ist das Volumen
nicht größer als
etwa 0,3 m3. Dementsprechend ermöglicht das
kleine Röhrenvolumen,
dass das Reaktorsystem 40 kleiner hergestellt wird und
als Folge davon kann das System 10 kleiner hergestellt
werden, wodurch es weniger Bodenfläche erfordert. Vorzugsweise
ist die Röhre 103 aus
einem durchsichtigen Quarz oder einem ähnlichen Material hergestellt.
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2A veranschaulicht
ebenfalls die Scannerbaugruppe 200, die in Zusammenhang
mit einer Strahlungsenergiequelle 202 verwendet werden kann,
um eine Schnellwärmeverarbeitung
des Halbleiterwafers 108 bereitzustellen. Die Scannerbaugruppe 200 umfasst
ein Gehäuse 216,
das ein Stellglied 204, eine Reflexionskammer 212 und
einen Strahlungsauslasskanal 214 stützt. Die äußeren Abmessungen des Gehäuses 216 werden
von der Anwendung bestimmt. Zum Beispiel kann die Länge des Gehäuses 216 mindestens
so groß wie
oder größer als
der Durchmesser des Wafers 108 sein.
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Das
Stellglied 204 stellt ein herkömmliches Mittel bereit, um
die Scannerbaugruppe 200 für das Abtasten des Wafers 108 betriebsbereit
zu machen. Das Stellglied 204 kann so konfiguriert sein,
dass es entlang einer Abtastlänge
der Röhre 103 eine
abtastende Hin- und Herbewegung bereitstellt, wie in 2A durch
Pfeil 206 und 208 angezeigt. Das Stellglied 204 kann
herkömmliche
Antriebe und Bewegungsübersetzungsmechanismen,
wie beispielsweise Linearmotoren, Schrittmotoren, Hydraulikantriebe und
dergleichen und Zahnräder,
Riemenscheiben, Ketten und dergleichen, umfassen, ist jedoch nicht darauf
beschränkt.
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In
der in 2A gezeigten Ausführungsform kann
die Scannerbaugruppe 200 äußerlich sowohl an der Prozesskammer 102 als
auch an der Röhre 103 befestigt
sein. Die Scannerbaugruppe 200 ist oberhalb eines optischen
Fensters 210 angeordnet, das entlang der Abtastlänge der
Kammer 102 (d.h. mindestens so groß wie der Durchmesser des Wafers 108)
bereitgestellt ist, um zu ermöglichen,
dass Strahlungsenergie, die von dem Gehäuse 216 abgegeben
wird, in die Röhre 103 eindringt
und auf den Wafer 108 auftrifft. Bei einer in 2B gezeigten
alternativen Ausführungsform
kann die Abtastbewegung der Scannerbaugruppe 200a im Inneren
der Prozesskammer 102a, jedoch außerhalb der Röhre 103a stattfinden.
Die Scannerbaugruppe 200a ist über dem optischen Fenster 210a angeordnet,
das in der Röhre 103a entlang
der Abtastlänge
(d.h. mindestens so groß wie
der Durchmesser des Wafers 108) gebildet ist, um zu ermöglichen,
dass die Strahlungsenergie, die von dem Gehäuse 216a abgegeben
wird, in die Röhre 103a eintritt
und auf den Wafer 108 auftrifft.
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Bei
noch einer anderen Ausführungsform, die
in 2C gezeigt ist, kann die Scannerbaugruppe 200b ohne
Prozessröhre äußerlich
an der Prozesskammer 102b befestigt sein. Bei dieser Ausführungsform
ist die Scannerbaugruppe 200b oberhalb des optischen Fensters 210b angeordnet,
das entlang der Abtastlänge
der Kammer 102b (d.h. mindestens so groß wie der Durchmesser des Wafers 108) bereitgestellt
ist, um der aus dem Gehäuse 216b abgegebenen
Strahlungsenergie zu ermöglichen,
auf den Wafer 108 aufzutreffen.
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Das
optische Fenster 210 (oder 210a) kann aus jedem
Material hergestellt sein, das die Übertragung der Strahlungsenergie
ermöglicht,
vorzugsweise Quarz. Das Fenster 210 kann eine Dicke von
zwischen etwa 1 mm und etwa 5 mm und einen Durchmesser, der mindestens
so groß wie
oder größer als der
Wafer 108 ist, aufweisen.
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Gleich
ob die Scannerbaugruppe im Inneren oder außerhalb der Röhre angeordnet
ist, der Abstand zwischen der Oberfläche des Wafers und der Scannerbaugruppe,
in 2A als Spalt 213 angezeigt, sollte nicht
größer als
etwa 50 mm sein, vorzugsweise zwischen etwa 10 mm und 25 mm. Der
relativ kleine Spalt 213 stellt sicher, dass eine angemessene
Steuerung der Temperatur-Strahlungsenergie-Verteilung über den
Wafer 108 hinweg aufrecht erhalten werden kann. Ein größerer Spalt 213 kann verursachen,
dass ein Teil der Strahlungsenergie entweicht, bevor sie auf den
Wafer 108 auftrifft.
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Wie
in 2A weitergehend veranschaulicht, sind die Reflexionskammer 212 und
der Strahlungsauslasskanal 214 im Gehäuse 216 angeordnet. Die
Strahlungsquelle 202 befindet sich in der Reflexionskammer 212 und
ist typischerweise so angeordnet, dass im Wesentlichen die gesamte
Breitbandstrahlung auf eine innere Oberfläche 218 der Kammer
auftreffen kann. Bei einer Ausführungsform
kann die Strahlungsenergiequelle 202 eine Lampe mit starker
Intensität
der Art sein, die herkömmlicherweise
in Lampenerwärmungsvorgängen verwendet
wird. Bei einer bevorzugten Ausführungsform
ist die Strahlungsenergiequelle 202 eine filamentlose Lampe,
wie beispielsweise eine Xe-Lichtbogenlampe. Typischerweise liegen
die Stromanforderungen für
die bevorzugte Lampe 202 der vorliegenden Erfindung zwischen
etwa 500 W und etwa 50 kW.
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Die
von der Lampe 202 abgegebene Energie trifft auf die innere
Oberfläche 218 der
Kammer 212 auf, die bestimmte Wellenlängen stark reflektiert und andere
absorbiert oder nicht reflektiert. Bei einer Ausführungsform
ist die Oberfläche 218 mit
einem Material beschichtet, das die reflektierende/absorbierende Eigenschaft
aufweist. Zum Beispiel kann die Oberfläche 218 mit Gold oder
Silber beschichtet sein, wobei das Silber des Weiteren mit einer
Schutzschicht, wie beispielsweise SiN oder einer beliebigen transparenten
Beschichtung, beschichtet ist, die die Oxidation des Silbers verhindert.
Vorzugsweise reflektiert die Beschichtung in effizenter Weise Wellenlängen von weniger
als 900 nm, um eine durchschnittliche Wellenlänge von zwischen etwa 900 nm
und etwa 200 nm zu erzeugen.
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Die
Kammer 212, die in jede geeignete geometrische Form geformt
sein kann [sic]. Zum Beispiel kann die Kammer 212, wie
in 2A gezeigt, eine runde Kammer sein. Bei einer
runden Kammer 212 kann Lichtenergie in der Mitte der Kammer 212 fokussiert
werden und in Richtung des Strahlungsauslasskanals 214,
der unten beschrieben ist, geleitet werden. Bei diesem Beispiel
kann sich die Strahlungsenergiequelle 202 von der Mitte
versetzt in der Kammer 212 befinden, um sicherzustellen,
dass die fokussierte Lichtenergie die Energiequelle 202 nicht übermäßig erwärmt. 3 zeigt
ein alternatives Beispiel der Kammer 212, die zu einer
elliptischen Kammer geformt sein kann. Die elliptische Kammer 212 kann
zwei Brennpunkte aufweisen. Die Energiequelle 202 kann
an einem ersten Brennpunkt 203 angeordnet sein, so dass
die Lichtenergie am zweiten Brennpunkt 205 fokussiert und
zum Strahlungsauslasskanal 214 geleitet wird.
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Wiederum
unter Bezugnahme auf 2A entweicht die Schmalbandenergie
durch den Strahlungsauslasskanal 214 aus der Kammer 212.
Der Strahlungsauslasskanal 214 kann etwa 5 mm bis 20 mm,
vorzugsweise etwa 10 mm lang sein, um die Strahlungsenergie in angemessener
Weise den gewünschten
Pfad entlang zu leiten. Der Stralilungsauslasskanal 214 weist
eine Öffnung
oder einen Schlitz 222 auf, der am Ende des Kanals gebildet
ist und ermöglicht,
dass ein Strahl 220 der Strahlungsenergie aus dem Gehäuse 216 entweicht.
Der Schlitz 222 ist so konstruiert, dass er den Strahl 220 wie
gewünscht
formt, so dass eine optimale Energiemenge auf den Wafer 108 fokussiert
werden kann. Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann der Schlitz 222 eine
rechtwinklige Öffnung
sein, die sich die Länge der
Scannerbaugruppe 200 entlang erstreckt und so groß oder größer als
der Durchmesser des Wafers 108 ist. Die Größe der Öffnung sollte
klein genug sein, um die Energiemenge zu minimieren, die natürlich an
der Schlitzöffnung
dispergiert. Daher kann der Schlitz 222 eine Breite von
zwischen etwa 1 mm und 10 mm, vorzugsweise von 2 mm aufweisen. Wenn der
Strahl 222 den Wafer 108 abtastet, wird eine gleichmäßige Temperaturverteilung
auf der gesamten Oberfläche
des Wafers 108 erzeugt, die eine aktive Schicht 224 des
Wafers erwärmt.
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Unter
Bezugnahme auf 2A und 2D ist
die aktive Schicht oder Vorrichtungsschicht 224 ein Teil
des Wafers 108, der sich von der Oberfläche 223 des Wafers 108 hinunter
bis zu einer Tiefe α unterhalb
der Oberfläche 223 erstreckt.
Die Tiefe α liegt typischerweise
zwischen etwa 0,05 μm
und 1 mm, variiert jedoch abhängig
von dem Verfahren und der Vorrichtungsmerkmalgröße. Die aktive Schicht 224 ist
in der Halbleiterherstellungsindustrie als der Anteil des Wafers
bekannt, in dem Halbleitervorrichtungen, wie beispielsweise Transistoren,
Dioden, Wiederstände
und Kondensatoren, gebildet werden.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass die Temperatur, auf die die aktive
Schicht 224 erwärmt
wird, eine Funktion des Verhältnisses
zwischen der Geschwindigkeit, mit der die Scannerbaugruppe 200 über den
Wafer 108 hinweg bewegt wird, und dem Strom, der der Lampe 202 zugeführt wird,
ist. Bei einer beispielhaften Ausführungsform kann die Temperatur
der aktiven Schicht 224 im Bereich von zwischen etwa 500° C bis etwa
1200°C liegen.
Um diese Temperaturen zu erreichen, kann die Abtastgeschwindigkeit
zwischen etwa 1 mm/sek bis etwa 100 mm/sek bei 500 W bis 50 kW variieren.
Je langsamer die Abtastgeschwindigkeit, desto weniger Strom ist erforderlich.
Bei einer Ausführungsform
kann der Wafer 108 zum Beispiel auf etwa 300°C vorgeheizt
werden, so dass die Verarbeitung der aktiven Schicht 224 bei
der höheren
Temperatur beginnt, wodurch die Verarbeitungszeit verringert und
Energie gespart wird.
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Das
Erwärmen
der aktiven Schicht 224 unter Verwendung des Reaktorsystems 40 erhöht die Diffusionsgeschwindigkeit
und Löslichkeit
der aktiven Schicht 224. Daher kann ein flacher dotierter
Bereich in der aktiven Schicht 224 erzeugt werden. Das
Dotieren der aktiven Schicht umfasst das Abtasten der aktiven Schicht 224 auf
eine Prozesstemperatur, zum Beispiel von zwischen etwa 500°C bis etwa
1200°C, in
einer Umgebung einer Dotierverbindung, wie beispielsweise Bor, Phosphor,
Stickstoff, Arsen, B2H6, PH3, N2O, NO, AsH3 und NH3. Die Konzentration
der Verbindung kann im Bereich von etwa 0,1% bis etwa 100% im Verhältnis zu
einem Trägergas,
wie beispielsweise H2, N2 und
O2, oder einem nicht reaktiven Gas, wie
beispielsweise Argon oder Helium, liegen. Höhere Konzentrationen der Verbindung
können
das Dotierungsverfahren beschleuningen und/oder die Dotandenkonzentration
in der aktiven Schicht erhöhen.
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4 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Scannerbaugruppe 300,
die einen Impuls- oder Endloswellenlaser 302 mit hoher
Intensität umfasst,
um eine Schnellwärmeverarbeitung
des Halbleiterwafers 304 bereitzustellen. Die Scannerbaugruppe 300 umfasst
ebenfalls eine Laserenergiefokussierbaugruppe 306 und ein
Stellglied 308. Die Komponenten der Scannerbaugruppe 300 können in
einem einzigen Gehäuse
enthalten sein, das in ähnlicher
Weise wie bei den oben in 2A beschriebenen
Ausführungsformen
an einer Prozesskammer 320 befestigt werden kann.
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Die
Laserfokussierbaugruppe 306 umfasst eine erste Fokussierlinse 310,
eine zweite Fokussierlinse 312 und einen Spiegel 314.
Die Fokussierbaugruppe arbeitet in bekannter herkömmlicher
Weise, um die Laserenergie 301 von dem Laser 302 auf
den Wafer 304 zu fokussieren. Die Laserenergie 301 von dem
Laser 302 kann eine Wellenlänge von weniger als 1 μm aufweisen.
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Das
Stellglied 308 stellt ein herkömmliches Mittel bereit, um
die Scannerbaugruppe 300 für die Abtastung des Wafers 304 betriebsbereit
zu machen. Das Stellglied 308 kann so konfiguriert werden,
dass es den Laser 302 und die Fokussierbaugruppe 306 so
bewegt, dass eine abtastende Hin- und Herbewegung über den
Wafer 304 hinweg bereitgestellt wird, wie in 4 durch
Pfeil 316 angezeigt. Alternativ kann nur der Spiegel 314 bewegt
werden, um das Laserabtasten des Wafers 304 zu verursachen.
Bei noch einer anderen alternativen Ausführungsform kann der Wafer 304 so
beschaffen sein, dass er sich bewegt, so dass ein stillstehender
Strahl 301 so beschaffen sein kann, dass er die Waferoberfläche abtastet.
Das Stellglied 308 kann herkömmliche Antriebe und Bewegungsübersetzungsmechanismen,
wie beispielsweise Linearmotoren, Schrittmotoren, Hydraulikantriebe
und dergleichen sowie Zahnräder, Riemenscheiben,
Ketten und dergleichen, umfassen, ist jedoch nicht darauf beschränkt. Bei
einer Ausführungsform
ist die Scannerbaugruppe 300 oberhalb eines optischen Fensters 318 angeordnet,
das entlang der Abtastlänge
der Prozesskammer 320 bereitgestellt ist, um zu ermöglichen,
dass die Laserenergie in die Prozesskammer 320 eindringt
und auf den Wafer 304 auftrifft. Das Fenster 318 kann
aus jedem Material hergestellt sein, das die Übertragung von Laserenergie 301 ermöglicht;
vorzugsweise aus durchsichtigem Quarz. Das Fenster 318 kann
eine Dicke von zwischen etwa 1 und etwa 5 mm und einen Durchmesser
aufweisen, der mindestens so groß wie oder größer als
der Wafer 304 ist.
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5A ist
eine vereinfachte Veranschaulichung eines RTP-Reaktorsystems 500.
Das Reaktorsystem 500 umfasst eine Prozesskammer 502 und eine
Reflektorbaugruppe 504. Die Reflektorbaugruppe 504 kann
einen Reflektor 506 und eine Strahlungsenergiequelle 508 umfassen.
Die Reflektorbaugruppe 504 kann in der Prozesskammer 502 in
der Nähe
eines Wafers 510 angeordnet sein, so dass die Reflektorbaugruppe 504 in
Betrieb so beschaffen sein kann, dass sie den Wafer 510 in
angemessener Weise verarbeitet. Die Strahlungsenergiequelle 508 kann
eine Lampe mit starker Intensität
der Art sein, die herkömmlicherweise
bei Lampenerwärmungsvorgängen verwendet
wird. Bei dieser Ausführungsform ist
die Strahlungsenergiequelle 508 eine filamentlose Lampe,
wie beispielsweise eine Xe-Lichtbogenlampe (im
Folgenden die "Lampe 508"). Die Lampe 508 kann
jede in geeigneter Weise geformte Lampe sein, zum Beispiel eine
röhrenförmige Lampe
mit einer Länge,
die mindestens so lang wie der Durchmesser des Wafers 510 ist.
Die Lampe 508 kann von einer Strömungsröhre 512 umgeben sein.
Die Strömungsröhre 512 kann
ein Kühlfluid 522,
zum Beispiel deionisiertes Wasser, enthalten. Das Kühlfluid 522 wird dazu
verwendet, ein Überhitzen
der Lampe 508 während
des Betriebs zu vermeiden. Zum Beispiel kann das Kühlfluid
die Temperatur der Lampe 508 unter 100°C halten, um das Schmelzen von
Quarzkomponenten der Lampe 508 zu verhindern. Bei einer
anderen Ausführungsform
kann das Kühlfluid 522 mit
einer nicht leitenden Farbe gemischt sein. Die nicht leitende Farbe
kann als Filter dienen, um zu verhindern, dass nur bestimmte Wellenlängen durch
die Strömungsröhre 512 aus
der Lampe 508 herausstrahlen.
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5B ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Vielzahl von Lampen 508,
die in der Nähe
des Reflektors 506 angeordnet sind. Es wird darauf hingewiesen,
dass jede Anzahl von Lampen 508 verwendet werden kann,
um die gewünschten Wärmepegel
zu erreichen, die für
ein spezifisches Verfahren benötigt
werden.
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Wiederum
unter Bezugnahme auf 5A befindet sich die Reflektorbaugruppe 504 in
betriebsfähiger
Anordnung mit dem Wafer 510. Der Reflektor 506 umfasst
eine innere Oberfläche 514,
die bestimmte Wellenlängen
stark reflektieren kann und andere absorbieren oder nicht reflektieren
kann. Bei einer Ausführungsform
kann die innere Oberfläche 514 mit
einem Material beschichtet sein, das die reflektierende/absorbierende
Eigenschaft aufweist. Zum Beispiel kann die innere Oberfläche 514 mit
Gold oder Silber beschichtet sein, wobei das Silber des Weiteren
mit einer Schutzschicht, wie beispielsweise SiN oder einer beliebigen
transparenten Beschichtung, beschichtet ist, die die Oxidation des
Silbers verhindert. Die Beschichtung reflektiert in effizenter Weise Wellenlängen von
weniger als 900 nm, um eine durchschnittliche Wellenlänge von
zwischen etwa 900 nm und etwa 200 nm zu erzeugen. Bei einer anderen
Ausführungsform
ist die innere Oberfläche über das
gesamte Spektrum von Ultraviolett (UV), Infrarot (IR) und sichtbare
Wellenlängen
hinweg stark reflektierend.
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Der
Reflektor 506 kann in jede geeignete geometrische Form
geformt sein. Zum Beispiel kann der Reflektor 506 flach,
kugelförmig,
elliptisch oder parabolisch sein. Die Lichtenergie von der Lampe 508 kann
in der Mitte oder am Brennpunkt des Reflektors 506 fokussiert
werden, um in Richtung des Wafers 510 geleitet zu werden.
Die von der Lampe 508 abgegebene und von der inneren Oberfläche 514 des
Reflektors 506 reflektierte Strahlung trifft auf den Wafer 510 auf,
wie einfach und repräsentativ durch
die Strahlen 516, 518 und 520 veranschaulicht, um
eine gleichmäßige Temperaturverteilung
auf der gesamten Oberfläche
des Wafers 510 bereitzustellen, wodurch die aktive Schicht 224 des
Wafers erwärmt
wird (wie oben unter Bezugnahme auf 2D beschrieben).
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Die
Temperatur, auf die die aktive Schicht 224 erwärmt wird,
ist eine Funktion des Verhältnisses zwischen
der an die Lampe 508 angelegten Leistung und der Zeitspanne,
während
der der Strahlungsenergie ermöglicht
wird, auf den Wafer 510 aufzutreffen. Bei einer Ausführungsform
kann die Temperatur der aktiven Schicht 224 auf einen Bereich
von zwischen etwa 500°C
bis etwa 1400°C
erhöht
werden.
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Um
diese Temperaturen zu erreichen, kann der Wafer 510 einem
Blitzen der Lampe 508 ausgesetzt werden, wobei die Lampe 508 plötzlich oder
im Wesentlichen momentan beispielsweise für eine Zeitspanne zwischen
etwa 1 Nanosekunde und etwa 10 Sekunden bei einem Energiepegel von
zwischen etwa 0,5 J/cm2 und etwa 100 J/cm2 Lichtenergie abgibt.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
kann die Lampenleistung, nachdem der Wafer 510 dem Blitzen
der Lampe 508 ausgesetzt worden ist, auf einem zweiten
Leistungspegel gehalten werden, zum Beispiel zwischen etwa 1000
W bis etwa 500 kW. Der Wafer 510 kann dem zweiten Leistungspegel
für jede Zeitspanne
ausgesetzt werden, die notwendig ist, um die Verarbeitung des Wafers 510 abzuschließen. Bei einem
Beispiel kann die ununterbrochene Aussetzung von zwischen etwa 0,05
Sekunden und etwa 3600 Sekunden dauern. Die ununterbrochene Aussetzung
kann das Volumen des Wafers 510 zusätzlich zu der Erwärmung der
aktiven Schicht während des
Flash-Glühens
erwärmen.
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Der
Wafer 510 kann zum Beispiel auf etwa 300°C vorgewärmt werden,
so dass die Verarbeitung der aktiven Schicht 224 bei der
höheren
Temperatur beginnt, wodurch die Verarbeitungszeit verkürzt und Energie
gespart wird.
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6 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung einer Reflektorbaugruppe 504.
Der Reflektor 506 kann zu einer Ellipse geformt sein, die
zwei Brennpunkte F1 und F2 aufweist.
Die Lampe 508 kann am Brennpunkt F1 angeordnet
sein, so dass die Energie von der inneren Oberfläche 514 reflektiert
wird, wie von Strahl 524 und 525 beispielhaft
dargestellt, und am zweiten Brennpunkt F2 fokussiert
wird. Der Wafer 510 kann am Brennpunkt F2 angeordnet
sein, so dass die Energie verwendet werden kann, um den Wafer 510 zu
verarbeiten.
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Hier
kann die gesamte Waferoberfläche
der Energie ausgesetzt werden, die bei F2 fokussiert wird,
indem der Wafer 510 im Verhältnis zum Brennpunkt F2 bewegt wird. Zum Beispiel kann das Stellglied 526 dazu
verwendet werden, ein herkömmliches
Mittel bereitzustellen, um zu verursachen, dass die Reflektorbaugruppe 504 den
Wafer 510 abtastet. Das Stellglied 526 kann entweder
zur Bewegung des Wafers 510 oder der Reflektorbaugruppe 504 konfiguriert
werden, um eine Vor- und Zurück- Abtastbewegung über den
Wafer 510 hinweg bereitzustellen, wie durch Pfeil 528 angezeigt.
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7 ist
eine vereinfachte Veranschaulichung der Reflektorbaugruppe 504.
Bei dieser Ausführungsform
ist der Reflektor 506 zu einer Ellipse mit zwei Brennpunkten
F1 und F2 geformt.
Die Lampe 508 ist am Brennpunkt F1 angeordnet,
so dass die Energie von der inneren Oberfläche 514 reflektiert wird
und am Brennpunkt F2 fokussiert wird. Der
Wafer 510 ist um einen Abstand d1 von
der Reflektorbaugruppe 504 und/oder um einen Abstand d2 vom Brennpunkt F2 zurück versetzt.
Die Abstände
d1 und d2 werden
so ausgewählt,
dass sich der Wafer 510 vollständig in einem Strahl 533 befindet
ist, der vom Brennpunkt F2 ausgeht. Der
Strahl 533, der von den Strahlen 530 und 532 umrissen
wird, bedeckt den gesamten Oberflächenbereich des Wafers 510,
so dass die gesamte Oberfläche
des Wafers 510 gleichzeitig im Wesentlichen der gesamten
reflektierten Energie von der Lampe 508 ausgesetzt ist,
um den Wafer 510 zu verarbeiten.
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8 ist
eine Veranschaulichung einer Reflektorbaugruppe 504. Bei
dieser Ausführungsform kann
die Prozesskammer 502, einschließlich der Reflektorbaugruppe 504,
extern an einer zweiten Prozesskammer 536 befestigt sein.
Die Reflektorbaugruppe 504 kann oberhalb eines optischen
Fensters 538 angeordnet sein, das zwischen den Kammern 502 und 536 bereitgestellt
ist, um der Strahlungsenergie, die von der Lampe 508 abgegeben
wird, zu ermöglichen,
in die zweite Prozesskammer 536 einzutreten und auf den
Wafer 510 aufzutreffen. Das optische Fenster 538 kann
aus jedem Material hergestellt sein, das die Übertragung der Strahlungsenergie
ermöglicht,
vorzugsweise Quarz. Das Fenster 538 kann eine Dicke von
zwischen etwa 1 und etwa 5 mm und einen Durchmesser, der mindestens
so groß wie
oder größer als
der Wafer 510 ist, aufweisen.
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Die
zweite Prozesskammer 536 kann beispielsweise unter Verwendung
einer Pumpe 540 auf Vakuum gebracht werden. Die zweite
Kammer 536 kann ebenfalls durch den Einlass 542 mit
einem Gas, das kein Sauerstoff ist, wie beispielsweise N2, gefüllt werden.
Während
der Verarbeitung des Wafers 510 stellt die Vakuumumgebung
bzw. die Umgebung, die kein Sauerstoff ist, sicher, dass die Übertragung
der ultravioletten (UV) Wellenlängen
von der Lampe 508 den Wafer 510 erreichen kann.
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9A–9D sind
vereinfachte Schaltpläne
einer Stromversorgung 600 für eine Lampe 602 gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Wie in 9A gezeigt,
umfasst die Stromversorgung 600 einen Hauptschaltkreis 604 und
einen Zündschaltkreis 606.
Bei einer Ausführungsform umfasst
der Hauptschaltkreis 604 einen Zündtransformator 608,
an dessen Primärwicklung 610 eine Spannung
V1 angelegt werden kann und dessen Sekundärwicklung 612 die
Lampe 602 mit dem erhöhten
Wert der Spannung V1 zündet. Bei dieser Ausführungsform
ist ein Kondensator 614 parallel zu einer Reihenschaltung
der Primärwicklung 610 und
einem steuerbaren Schalter 618 bereitgestellt. Der Kondensator 614 kann
jede gewünschte
Kapazität,
beispielsweise zwischen etwa 10 μF
und 100 F, aufweisen. Der Schalter 618 kann beispielsweise
jeder geeignete manuelle Schalter, jedes geeignete elektromagnetische
Relais oder jede geeignete Festkörpervorrichtung
sein.
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Bei
dieser Ausführungsform
kann der Kondensator 614 parallel zu einem Widerstand 616 und einer
Diode 620, die in Reihe mit dem Widerstand 616 bereitgestellt
ist, angeschlossen sein. Beim Laden des Kondensators 614 wirkt
der Widerstand 616 als Strombegrenzer und/oder Blindlast.
Der Kondensator 614 wird aufgeladen, wenn die Versorgungsspannung
V1 an den Knoten N1 und
N2 aktiviert ist. Die Spannung V1 kann eine Wechselspannung sein, die über eine
Direktleitung oder eine Transformatorausgabe angelegt wird. Die
Spannung V1 kann einstellbar sein und im
Bereich von zwischen etwa 200 VAC und 1000 VAC liegen.
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Der
Zündschaltkreis 606 stellt
die Zündenergie
mit Hilfe eines Impulsschalters 622 bereit. Zu diesem Zweck
ist der Zündschaltkreis 606 mit
der Sekundärwicklung 612 des
Zündtransformators 608 versehen.
Ein Widerstand 624, der mit der Diode 626 in Reihe
geschaltet ist, ist mit der Sekundärwicklung 612 und
dem Impulsschalter 622 in Reihe bereitgestellt. Ein Kondensator 628,
der parallel zu einem Nebenschlusswiderstand 630 angeordnet
ist, befindet sich in Reihenschaltung mit der Sekundärwicklung 612.
Der Kondensator 628 kann jede gewünschte Kapazität aufweisen,
zum Beispiel zwischen etwa 0,5 μF
und 100 μF.
Der Kondensator 628 kann von einer Spannung V2 geladen
werden, die an die Knoten N3 und N4 angelegt wird. Die Spannung V2 kann
eine Wechselspannung sein, die über
eine Direktleitung oder eine Transformatorausgabe angelegt werden kann.
Die Spannung V2 kann einstellbar sein und
im Bereich von zwischen etwa 500 VAC und 1000 VAC liegen. Alternativ
können
die Knoten N1 und N2 der Einfachheit
halber elektrisch mit den Knoten N3 und N4 gekoppelt sein, so dass sie dieselbe Stromquelle gemeinsam
nutzen.
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9B zeigt
eine Ausführungsform
des Primärschaltkreises 604 und
des Zündschaltkreises 606,
wobei die Schalter 618 und 619 geschlossen sind,
um zu ermöglichen,
dass die Versorgungsspannung V1 zwischen
den Knoten N1 und N2 angelegt wird,
um mit dem Laden über
den Widerstand 616 des Kondensators 614 zu beginnen.
Gleichzeitig wird der Kondensator 628 des Zündschaltkreises 606 über den
Widerstand 624 geladen, wobei die Spannung V2 zwischen
den Knoten N3 und N4 angelegt wird.
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9C zeigt
eine Ausführungsform,
bei der, wenn der Kondensator 614 auf eine gewünschte Kapazität geladen
wird, der Schalter 618 geöffnet werden kann und der Schalter 619 geöffnet werden kann,
wodurch die Wirkung der Versorgungsspannung V1 auf
den Kondensator 614 entfernt wird und einer Spannung Vc ermöglicht
wird, vom Kondensator 614 an die Primärwicklungen 610 angelegt
zu werden. Der Impulsschalter 622 kann geschlossen werden,
um dem Kondensator 628 zu ermöglichen, sich zu entladen,
so dass eine Spannung Vt an die Sekundärwicklungen 612 angelegt
wird. Gemäß dem Übertragungsverhältnis des
Zündtransformators 608 erzeugt
ein Stromfluss eine erhöhte
Spannung in den Primärwicklungen 610,
die groß genug
ist, um die Lampe 602 mit Energie zu versorgen.
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Wie
in 9D gezeigt, kann der Schalter 622, nachdem
die Lampe 602 wie gewünscht
mit Strom versorgt worden ist, freigegeben (d.h. geöffnet) werden
und der Schalter 619 kann geschlossen werden, um dem Kondensator 614 zu
ermöglichen, fortzufahren,
sich über
die Blindlast zu entladen, die durch den Widerstand 616 angelegt
wird. Bei dieser Konfiguration beginnt der Kondensator 628 des Zündschaltkreises 606,
wieder aufgeladen zu werden, sobald der Schalter 622 geöffnet ist.
Der Primärschaltkreis 604 kann
beim Schließen
des Schalters 618 wieder aufgeladen werden.
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10 ist
eine Ausführungsform
eines Stromversorgungskreises 700, der unter Verwendung
der unter Bezugnahme auf 9A–9D beschriebenen
Prinzipien konfiguriert ist. Diese Ausführungsform veranschaulicht
die Vielseitigkeit des Stromversorgungskreises 700. Wie
am besten unter Bezugnahme auf 10 verständlich,
können
Kondensatoren 708 von einer Vielzahl von Primärschaltkreisen 706 aufeinander
gestapelt werden, um in Verbindung miteinander verwendet zu werden,
um die Ladungsspeicherkapazität
der Stromversorgung 700 zu erhöhen. Die gestapelten Kondensatoren 708 bilden
eine erste Baugruppe 709. Alle Primärschaltkreise 706 können beim
Schließen
der Schalter oder Relais 707 miteinander verbunden werden.
Wenn die Kapazität
der Spannung erhöht
wird, kann eine Vielzahl von Kondensatorbaugruppen, wie beispielsweise
eine zweite Baugruppe 711 und eine dritte Baugruppe 713,
mit Hilfe eines Satzes von Schaltern 714 mit der ersten
Baugruppe 709 parallel geschaltet werden. Die Baugruppen 709, 711 und 713 können zusammen
verwendet werden, um die Kapazität
und damit den an die Lampe 602 angelegten Strompegel zu
variieren.
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10 veranschaulicht
eine zusätzliche Vielseitigkeit
der Stromversorgung 700. Zum Beispiel kann die Wechselstromquelle 702 so
konfiguriert sein, dass sie eine variable Spannung bereitstellt,
die zum Beispiel im Bereich zwischen etwa 200 VAC und etwa 1000
VAC liegt. Zudem kann der Widerstand 704 des Primärschaltkreises
eine Halogenlampe oder eine ähnliche
Vorrichtung sein, die verwendet werden kann, um Wärmeenergie
abzugeben und ebenfalls eine visuelle Anzeige bereitzustellen, dass der
Kondensator in dem Schaltkreis geladen oder entladen wird.
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11 ist
eine Ausführungsform
eines Stromversorgungskreises 800, der die unter Bezugnahme
auf 9A–9D beschriebenen
Prinzipien mit der zusätzlichen
Fähigkeit,
eine ununterbrochene Stromversorgung der Lampe 602 zu ermöglichen,
verwendet. Dementsprechend kann der Stromversorgungskreis 800 eine
Flash-Einwirkung
der Strahlungsenergie der Lampe 602 bereitstellen, gefolgt
von einer ununterbrochenen Komponente der Einwirkung der Strahlungsenergie
der Lampe 602. Der Stromversorgungskreis 800 umfasst
den Stromkreis 802, wobei die Schalter 804 und 806 in
geschlossenem Zustand ermöglichen,
dass eine Versorgungswechselspannung V1 zwischen
den Knoten N1 und N2 angelegt
wird, um mit dem Laden des Kondensators 810 über den
Widerstand 808 zu beginnen.
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Gleichzeitig
wird der Kondensator 812 des Zündschaltkreises 814 über den
Widerstand 816 geladen. Ein Satz Dioden 818 ist
bereitgestellt, um die Wechselspannungsversorgung in eine Gleichspannungsversorgung
umzuwandeln. Wenn die Kondensatoren 810 und 812 auf
gewünschte
Kapazitäten
geladen sind, wird der Schalter 820 geschlossen, wodurch
einer Spannung V2 ermöglicht wird, vom Kondensator 810 an
die Primärwicklungen 822 angelegt zu
werden. Der Impulsschalter 824 kann geschlossen werden,
um zu ermöglichen,
dass sich der Kondensator 812 entlädt, so dass eine Spannung V3 an die Sekundärwicklungen 826 angelegt
wird. Gemäß dem Übersetzungsverhältnis des
Zündtransformators 826 erzeugt
ein Stromfluss eine erhöhte
Spannung in den Primärwicklungen 822,
die groß genug ist,
um die Lampe 602 mit Strom zu versorgen. Wenn der Zündschalter 824 geöffnet wird,
bleibt die Spannung V2 an den Primärwicklungen,
um der Lampe 602 zu ermöglichen,
mit Strom versorgt zu bleiben und damit eine Strahlungsenergieausgabe
zu erzeugen. Auf diese Weise kann die Entladezeit gesteuert werden.
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Die
vorliegende Erfindung überwindet
viele der Nachteile von RTP-Systemen unter Verwendung von Halogenlampen
für die
Erwärmung.
Zum Beispiel erzeugen Halogenlampen des Filament-Typs Breitbandenergie,
von der ein großer
Anteil nicht verwendet werden kann, um die aktive Schicht des Wafers
zu erwärmen.
Um die Menge an verwendbaren Wellenlängen bei der Lampe des Filament-Typs
zu erhöhen,
wird der der Lampe zugeführte
Strom erhöht.
Leider verschiebt dieser Anstieg des Stroms die Spitzenintensität. Die in
der vorliegenden Erfindung verwendete Bogenlampe verschiebt die
Spitzenintensität
bei einem Anstieg des Stroms nicht und kann daher so beschaffen
sein, dass sie bei einer Spitzenintensität arbeitet, die in dem verwendbaren
Band von Wellenlängen
liegt. Als Folge wird der hinzugefügte Strom an der aktiven Schicht
effizienter verbraucht.
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Daher
ist die Erfindung nur durch die folgenden Ansprüche beschränkt.