DE60219294T2 - Zentrifuge - Google Patents

Zentrifuge Download PDF

Info

Publication number
DE60219294T2
DE60219294T2 DE60219294T DE60219294T DE60219294T2 DE 60219294 T2 DE60219294 T2 DE 60219294T2 DE 60219294 T DE60219294 T DE 60219294T DE 60219294 T DE60219294 T DE 60219294T DE 60219294 T2 DE60219294 T2 DE 60219294T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifuge
liquid
wall
septum
denser
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE60219294T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60219294D1 (de
Inventor
Curtis Kamuela KIRKER
Berkeley F. Kamuela FULLER
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phase Inc Kamuela
Phase Inc
Original Assignee
Phase Inc Kamuela
Phase Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phase Inc Kamuela, Phase Inc filed Critical Phase Inc Kamuela
Application granted granted Critical
Publication of DE60219294D1 publication Critical patent/DE60219294D1/de
Publication of DE60219294T2 publication Critical patent/DE60219294T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/10Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with discharging outlets in the plane of the maximum diameter of the bowl
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B7/00Elements of centrifuges
    • B04B7/08Rotary bowls

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Offenbarung bezieht sich im Allgemeinen auf das Gebiet von Zentrifugalabscheidern und im Spezielleren auf eine Zentrifuge mit austauschbaren innenliegenden Bauteilen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Über die vergangenen letzten Jahre nahm die Nachfrage nach der effizienten Beseitigung von Verunreinigungsstoffen aus Wasserversorgungen immer mehr zu. Wegen der verhältnismäßig geringen Größe vieler Verunreinigungsstoffe mit niedriger Dichte gelang es nicht, sie durch herkömmliche Aufbereitungsverfahren zu beseitigen, auch nicht durch Flüssigkeitsabscheidung.
  • Flüssigkeitsabscheidung kann jeden Prozess umfassen, der Stoffe aus einem Flüssigkeitsstrom auffängt und entfernt, was typischerweise zu einer geklärten Flüssigkeit mit weniger Verunreinigungsstoffen und einem dichteren Strom führt, der beseitigte Kontaminanten enthält. Eine weitere Bearbeitung des dichteren Stroms in einem Verdickungsprozess kann zusätzliche Flüssigkeit entfernen, um ein dickes, pumpbares Breigemisch zurückzulassen, das neun bis in etwa zwölf Gewichtsprozent Feststoffe enthält. Unter bestimmten Bedingungen kann ein Entwässerungsprozess noch mehr Wasser aus dem Breigemisch eliminieren. Der Entwässerungsprozess kann ein agglomerierbares aber immer noch feuchtes Gemisch aus ungefähr zwölf bis dreißig Gewichtsprozent Feststoffen erbringen. In einem extremen Entwässerungsprozess kann das sich ergebende Gemisch bis zu vierzig Gewichtsprozent Feststoffe umfassen. Bei der Bearbeitung einer geklärten Flüssigkeit kann ein zugeordneter Klärungsprozess suspendierte Festpartikel entfernen, wodurch eine noch wesentlich mehr geklärte Flüssigkeit zurückbleibt.
  • Eine Art eines technischen Flüssigkeitsabscheidungsverfahrens kann einen Membranfiltrationsprozess umfassen. Typischerweise entfernt ein Membranfiltrationsprozess Partikel aus einer Flüssigkeit, indem diese in einem Filter mit einer spezifischen Größe, der sich für eine bestimmte Anwendung eignet, zurückgehalten werden. Einige Beispiele für Membranfiltrationsprozesse umfassen Mikrofiltration, Ultrafiltration und Nanofiltration. Für unlösliche Partikel kann Mikrofiltration eingesetzt werden, um diese Partikel aus einer Flüssigkeit abzufangen und zu entfernen. Ultrafiltration kann einen Reinigungsprozess definieren, der als Primärreinigungsfilter dient, um ein gewünschtes Feststoffprodukt mit einer bestimmten Größe zu isolieren. Ein Nanofiltrationsprozess kann in einem abschließenden Reinigungsprozess eingesetzt werden, um Kontaminanten zu entfernen, die so klein sind wie mikroskopische Bakterienkapseln.
  • Ein anderes Beispiel für ein technisches Flüssigkeitsabscheidungsverfahren kann Zentrifugalabscheidung umfassen. Bei der Zentrifugalabscheidung kann eine Zentrifuge die Zentrifugalkraft nutzen, damit dichterer Verunreinigungsstoff aus einem flüssigen Medium abgeschieden wird, um eine geklärte Flüssigkeit zu hinterlassen. Indem eine Zentrifugalkraft erzeugt wird, die um mehrere Male höher ist als die Schwerkraft, trennen sich dichtere Kontaminanten vom flüssigen Medium. Um eine Zentrifugalkraft in der Zentrifuge zu erzeugen, wird das flüssige Medium oftmals in einer Kammer untergebracht, die sich entlang einer Symmetrieachse dreht, wodurch die Zentrifugalkraft in einer radialen Richtung von der Symmetrieachse weg erzeugt wird. Dichtere Kontaminanten, die im flüssigen Medium suspendiert sind, werden dann gegen eine Außenwand der sich drehenden Kammer gedrängt und können durch Öffnungen in der Kammer zu einem außen befindlichen Auffangbecken durchtreten. Die zurückbleibende geklärte Flüssigkeit, die weniger dicht ist, bleibt nahe der Achse und kann typischerweise über einen Klärflüssigkeitsauslass aus der Kammer entfernt werden.
  • Ein Verfahren zur Regelung/Steuerung eines Zentrifugalabscheidungsprozesses besteht darin, die in der Kammer herrschende Zentrifugalkraft zu verändern. Um die Zentrifugalkraft zu erhöhen, kann entweder der Durchmesser der Rotationskammer und/oder die Drehgeschwindigkeit der Kammer erhöht werden. Obwohl eine Erhöhung der Drehgeschwindigkeit einer Zentrifuge die Zentrifugalkraft erhöhen kann, um kleinere, weniger dichte Verunreinigungsstoffe zu eliminieren, können jedoch durch die zusätzliche Zentrifugalkraft auch Probleme aufgeworfen werden Einige der Probleme, die mit einer Erhöhung der Zentrifugalkraft in einer Kammer zusammenhängen, umfassen Berstdruck, Auswuchtung und Abrieb. Weil im Allgemeinen dichtere Kontaminanten gegen die Außenwand oder -wände der Rotationskammer gedrängt werden, können Berstdruckgrenzen von Materialien, die zur Ausbildung der Außenwand oder -wände verwendet werden, zu einem kritischen Konstruktionselement der Kammer werden. Eine dynamische Auswuchtung der Rotationskammer kann auch zu einem Problem werden, wenn die Wanddicke erhöht wird, um eine höhere Berstdruckauslegung bereitzustellen und/oder wenn die Drehgeschwindigkeiten angehoben werden. Wenn die Zentrifugalkraft erhöht wird, kann auch die Geschwindigkeit der dichteren Kontaminanten zunehmen, was bewirkt, dass sich Feststoffteilchen mit hohen Geschwindigkeiten fortbewegen. Die hohe Geschwindigkeit der dichteren Partikel kann den Feststoffteilchen eine abrasive Eigenschaft verleihen, wenn diese mit den Wänden der Kammer in Berührung kommen, was gegebenenfalls zu einer Abtragung der Kammerwände führen kann.
  • Wenn dichtere Kontaminanten aus einem flüssigen Medium extrahiert werden, können sich die in der Wand ausgebildeten Öffnungen, die es ermöglichen, dass die dichteren Verunreinigungsstoffe aus der Rotationskammer ausgetrieben werden, mit Schwebeteilchen oder Feststoffen zusetzen. Trotz hoher Zentrifugalkraft können die Schwebeteilchen die Öffnungen verstopfen und hinter diesem "Verstopfungspunkt" eine Ansammlung relativ fester Stoffe entstehen lassen. Sobald eine Öffnung verstopft ist, muss die Zentrifuge angehalten und die Verstopfung behoben werden, damit die Zentrifuge wieder in Betrieb gesetzt werden kann. Ein anderes Problem kann aufgrund der erhöhten Drehung der Kammer bestehen. Wenn sich die Kammer um eine Mittelachse dreht, kann die Trägheit oder das Moment des in Drehung befindlichen flüssigen Mediums ein inneres Verwirbelungsmuster entstehen lassen, das als Zyklonverwirbelung bekannt ist. Weil diese Verwirbelung oftmals eine Aufrührbewegung in den dazugehörigen Kammern hervorruft, kann es wünschenswert sein, diesen Zyklonverwirbelungseffekt durch Beschränken der Drehgeschwindigkeiten zu verhindern.
  • Ein Verfahren zum Aufbau einer äußeren Auffangwand einer Zentrifuge in konzentrischen Schichten ist in der US6033564 (Kirker et al.) offenbart. Ein Verfahren zum Abscheiden von Flüssigkeit und zum Entfernen der schweren Partikel aus entweder Flüssigkeit oder Gas in einer Zentrifugenvorrichtung ist auch in der WO 00/02663 (Kirker et al.) offenbart. Die DE 1632324 (Telle) offenbart darüber hinaus eine Trichterzentrifuge.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Erfindungsgemäß wird eine Zentrifuge zur Entfernung dichteren Stoffs aus einem flüssigen Medium bereitgestellt, die Folgendes umfasst: eine Flüssigkeitsscheidewand, die in eine nicht drehende Hülse eingesetzt ist, um einen Einschließungsbereich dazwischen zu bilden; wobei der Einschließungsbereich betriebsbereit ist, um einen Teil des flüssigen Mediums aufzunehmen, das eine größere Konzentration des dichteren Stoffs aufweist; wobei die Flüssigkeitsscheidewand eine Innenfläche, einen Mittelabschnitt und eine Außenfläche umfasst; wobei die Flüssigkeitsscheidewand allgemein parallel zu einer Drehachse ausgerichtet und betriebsbereit ist, um sich um die Drehachse zu drehen; wobei die Flüssigkeitsscheidewand eine Aufnahme umfasst, die teilweise durch eine jeweilige an der Innenfläche ausgebildete Geometrie und eine im Mittelabschnitt ausgebildete Form gebildet ist, um einen leeren Raum zwischen der Innen- und Außenwandfläche zu bilden; wobei die Aufnahme betriebsbereit ist, um zur Abscheidung des dichteren Stoffs vom flüssigen Medium beizutragen; wobei sich mindestens ein Strömungsweg durch die Flüssigkeitsscheidewand ausgehend vom leeren Raum zur Außenfläche erstreckt; und der Strömungsweg betriebsbereit ist, um den dichteren Stoff zum Einschließungsbereich zu transportieren, gekennzeichnet durch einen Vorsprung, der einen Teil der jeweiligen Form bildet und sich in den dazugehörigen leeren Raum der Aufnahme erstreckt, oder an der Innenwand des Strömungswegs ausgebildet ist, wobei der Vorsprung betriebsbereit ist, um eine ungeordnete Verwirbelung im leeren Raum zu erzeugen, um die Entstehung einer Zyklonwirbelströmung zu verhindern, und/oder betriebsbereit ist, um die Entstehung einer Verstopfung in dem mindestens einen Strömungsweg zu unterbrechen.
  • In Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Erfindung wurden die mit einer Zentrifuge zusammenhängenden Nachteile und Probleme wesentlich reduziert oder abgeschafft. In einer Ausführungsform kann eine Zentrifuge zur Entfernung dichterer Partikel oder anderer dichterer Verunreinigungsstoffe aus einem flüssigen Medium eine Scheidewand umfassen, die in eine nicht drehende Hülse eingesetzt ist, um dazwischen einen Einschließungsbereich für die dichteren Partikel oder andere dichtere Verunreinigungsstoffe zu bilden. Die Scheidewand kann eine Innenfläche, einen Mittelabschnitt und eine Außenfläche umfassen. Die Scheidewand kann allgemein parallel mit einer Drehachse ausgerichtet sein und sich um die Drehachse drehen. In Übereinstimmung mit den Lehren der vorliegenden Erfindung kann eine Aufnahme oder können mehrere Aufnahmen in der Scheidewand ausgebildet sein. Jede Aufnahme kann eine jeweilige, an der Innenfläche ausgebildete Geometrie und eine jeweilige, im Mittelabschnitt ausgebildete Form umfassen, um zur Abscheidung der dichteren Teilchen und anderer dichter Kontaminanten beizutragen. Die Scheidewand kann auch eine Öffnung umfassen, die sich durch die Scheidewand ausgehend von der Innenfläche zur Außenfläche erstreckt. Diese Öffnung kann die dichteren Teilchen und andere Kontaminanten zum Einschließungsbereich transportieren.
  • In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Abscheiden dichterer Partikel aus einem flüssigen Medium unter Verwendung einer Zentrifuge bereitgestellt. Die Zentrifuge kann die Bereitstellung eines Zentrifugenkerns umfassen, der in einer nicht drehenden Hülse angeordnet ist. Der Zentrifugenkern kann eine Scheidewand mit einer Innenfläche, einem Mittelabschnitt und einer Außenfläche umfassen. Eine oder mehrere Aufnahme/n kann/können auf der Innenfläche der Scheidewand ausgebildet sein. Jede Aufnahme kann zur Abscheidung der dichteren Partikel aus einem flüssigen Medium beitragen. Das Verfahren kann umfassen, den Zentrifugenkern aus mehreren allgemein zylindrischen Scheiben herzustellen. Alternativ kann der Zentrifugenkern aus mehreren allgemein längsverlaufenden Keilen gebildet sein. Das Verfahren kann umfassen, die allgemein zylindrischen Scheiben oder die allgemein längsverlaufenden Keile entlang einer Drehachse auszurichten. Der Zentrifugenkern kann sich um diese Achse drehen, wodurch eine Zentrifugalkraft bewirkt wird, die auf die dichteren Partikel übertragen werden soll, um sie aus dem flüssigen Medium abzuscheiden.
  • In einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann ein Verfahren zur Entfernung dichterer Partikel aus einem flüssigen Medium umfassen, eine Zentrifuge mit einem Zentrifugenkern herzustellen, der in einer äußeren, nicht drehenden Auffanghülse angeordnet ist. Der Zentrifugenkern kann eine Scheidewand umfassen, die mindestens eine Aufnahme mit einer Öffnung und einem sich durch sie erstreckenden Strömungsweg aufweist. Indem der Zentrifugenkern um die Drehachse in Drehung versetzt wird, kann eine Zentrifugalkraft erzeugt werden. Die dichteren Partikel können durch eine Öffnung in der Aufnahme und durch den Strömungsweg zur äußeren, nicht drehenden Auffanghülse entfernt werden. Das Verfahren kann umfassen, eine Zyklonwirbelströmung in der Aufnahme zu erzeugen. Die Zyklonwirbelströmung kann zur Vorbeugung dagegen beitragen, dass die dichteren Partikel die Öffnung verstopfen.
  • Ein technischer Vorteil der vorliegenden Erfindung kann die Vorbeugung gegen Verstopfen von Öffnungen in einer Flüssigkeitsscheidewand umfassen. In manchen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung kann ein verstopfungsverhindernder Vorsprung in die Öffnung eingesetzt sein, um eine Verstopfung durch die dichteren Partikel zu verhindern. Der verstopfungsverhindernde Vorsprung kann in der Innenfläche einer Düse ausgebildet sein, um eine Wirbelströmung aus der Düse heraus zu erzeugen. Die Wirbelströmung kann ein Zusetzen verhindern, wenn die dichteten Partikel aus der Düse austreten.
  • Ein anderer technischer Vorteil der vorliegenden Erfindung umfasst, jegliche Zyklonwirbelströmung zu unterbrechen, die in einem leeren Bereich einer Aufnahme entsteht. Einen verwirbelungsverhindernden Vorsprung in eine Aufnahme einzusetzen, kann eine Entstehung einer Zyklonwirbelströmung im leeren Bereich der Aufnahme verhindern. Diese Wirbelströmung zu verhindern kann die Abscheidung der dichteren Partikel aus dem flüssigen Medium steigern.
  • Ein weiterer technischer Vorteil der vorliegenden Erfindung kann umfassen, die Abscheidungsgeschwindigkeit der im flüssigen Medium enthaltenen dichteren Partikel zu verändern. Die Ausbildung steil oder sanft abfallender Wände auf einer Innenseite der Aufnahmewände kann eine Reibungskraft schaffen, wenn sich die dichteren Teilchen zur Öffnung hin bewegen. Diese Reibungskraft kann je nach dem Winkel oder Gefälle der Aufnahmewände variieren. Indem der Winkel oder das Gefälle wie etwa durch Hinzufügen einer steil abfallenden Wand erhöht wird, können sich die dichteren Partikel schneller zur Öffnung hin bewegen. Dies kann die durch die Zentrifugalkraft hervorgerufenen Abscheidungswirkungen mindern, da weniger dichte Flüssigkeit zusammen mit der dichteren Flüssigkeit aus der Öffnung heraustransportiert werden kann. Das Vorsehen einer sanft abfallenden Wand auf der Innenseite der Aufnahme lässt die Reibungskräfte die Geschwindigkeit der Teilchen verlangsamen, was eine zusätzliche Beseitigung von Flüssigkeiten wie etwa Wasser aus den Partikeln ermöglicht, wenn sie sich langsamer entlang der Wände der Aufnahme zur Öffnung hin bewegen.
  • Alle oder einige dieser technischen Vorteile können in verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung vorkommen. Andere technische Vorteile werden für den Fachmann auf dem Gebiet aus den folgenden Figuren, Beschreibungen und Ansprüchen ohne weiteres hervorgehen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Ein vollständigeres Verständnis der vorliegenden Erfindung und deren Vorteile lässt sich durch Bezugnahme auf die folgende Beschreibung in Zusammenschau mit den beigefügten Zeichnungen erlangen, in denen gleiche Bezugszahlen gleiche Merkmale bezeichnen:
  • 1 stellt eine Schemazeichnung dar, die eine isometrische Ansicht mit in unterbrochenen Linien dargestellten Abschnitten einer Zentrifuge zeigt, welche die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • 2 stellt eine Schemazeichnung im Schnitt entlang der Linien 2-2 von 1 dar;
  • 3A stellt eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsscheidewand dar, die zum Teil durch eine Aufnahmescheibe gebildet ist, welche die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • 3B stellte eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsscheidewand dar, die zum Teil durch einen Aufnahmekeil gebildet ist, der die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpert;
  • 4 stellt eine perspektivische Ansicht der Flüssigkeitsscheidewand mit beispielhaften Ausführungsformen von Aufnahmen dar, welche die Lehren der vorliegenden Erfindung verkörpern;
  • die 5A und 5B stellen eine perspektivische bzw. eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme mit gerade abfallenden Seitenwänden nach den Lehren der vorliegenden Erfindung dar;
  • die 6A und 6B stellen eine perspektivische bzw. eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme mit zusammengesetzt gekrümmten Seitenwänden nach den Lehren der vorliegenden Erfindung dar;
  • die 7A und 7B stellen eine perspektivische bzw. eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme mit einer sanft und einer steil abfallenden Seitenwand nach den Lehren der vorliegenden Erfindung dar;
  • die 8A und 8B stellen zwei perspektivische Ansichten beispielhafter Ausführungsformen einer Öffnung dar, die in einer Aufnahme an der Innenwand des Zentrifugalabscheiders nach den Lehren der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist;
  • die 9A und 9B stellen eine perspektivische bzw. eine Querschnittsansicht einer Aufnahme mit einer beispielhaften Ausführungsform eines verwirbelungsverhindernden Vorsprungs dar, der an der Innenfläche der Aufnahme nach den Lehren der vorliegenden Erfindung ausgebildet ist; und
  • die 10A bis 10C stellen beispielhafte Ausführungsformen verschiedener verwirbelungsverhindernder Vorsprünge dar, die in einer Aufnahme nach den Lehren der vorliegenden Erfindung ausgebildet sind.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung und ihre Vorteile lassen sich am besten durch Bezugnahme auf die 1 bis 10C verstehen, worin gleiche Zahlen zur Bezeichnung gleicher oder entsprechender Teile verwendet werden.
  • 1 stellt eine Schemazeichnung dar, die eine isometrische Ansicht mit in unterbrochenen Linien dargestellten Abschnitten einer Zentrifuge 10 zeigt. Die Zentrifuge 10 kann einen Zentrifugenkern 20 umfassen, der in einer nicht drehenden Außenhülse 12 angeordnet ist. Der Zentrifugenkern 20 kann einen Einlass 14 für flüssiges Medium, einen Auslass 16 für geklärte Flüssigkeit und eine Flüssigkeitsscheidewand 26 umfassen. Die Flüssigkeitsscheidewand 26 kann zwischen einer ersten Gehäuseabdeckung 22 und einer zweiten Gehäuseabdeckung 24 eingeschlossen sein.
  • Die nicht drehende Außenhülse 12 kann einen Ansammlungs- oder Einschließungsbereich 18 zwischen dem Zentrifugenkern 20 und der nicht drehenden Außenhülse 12 bilden. Der Ansammlungsbereich 18 kann dichtere Partikel oder andere Verunreinigungsstoffe ansammeln, die aus dem flüssigen Medium abgeschieden wurden und durch Öffnungen 28 hindurchgetreten sind. Wenn sich dichtere Partikel im Ansammlungsbereich 18 ansammeln, können die hochdichten Partikel zwischen dem Zentrifugenkern 20 und der nicht drehenden Außenhülse 12 von der Zentrifuge 10 weg strömen.
  • Der Einlass 14 für flüssiges Medium kann an der oberen Gehäuseabdeckung 22 angebracht sein, um eine in die Zentrifuge 10 führende Öffnung für das flüssige Medium bereitzustellen. Obwohl der Einlass 14 für flüssiges Medium als an der ersten Gehäuseabdeckung 22 angebracht gezeigt ist, kann er sich auch an irgendeiner anderen Stelle am Zentrifugenkern 20 befinden.
  • Der Auslass 16 für geklärte Flüssigkeit kann in der zweiten Gehäuseabdeckung 24 ausgebildet sein. Der Auslass 16 für geklärte Flüssigkeit kann zum Ausleiten der geklärten Flüssigkeit verwendet werden, nachdem die dichteren Partikel durch die Öffnungen 28 in der Flüssigkeitsscheidewand 26 entfernt wurden.
  • Die Flüssigkeitsscheidewand 26 kann zwischen der ersten Gehäuseabdeckung 22 und der zweiten Gehäuseabdeckung 24 angeordnet sein. Die erste Gehäuseabdeckung 22 und die zweite Gehäuseabdeckung 24 können dazu verwendet werden, die Endstücke des Zentrifugenkerns 20 mit der dazwischen angeordneten Flüssigkeitsscheidewand 26 zu bilden. Die Flüssigkeitsscheidewand 26 kann aus verschiedenen Abschnitten bestehen und umfasst verschiedene Aufnahmen mit jeweiligen Geometrien und Formen. Diese verschiedenen Abschnitte können mehrere horizontale Schichten von Aufnahmen umfassen, die libereinandergestapelt werden können, um die Flüssigkeitsscheidewand 26 zu bilden. Alternativ kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 aus verschiedenen vertikalen Abschnitten von Aufnahmen bestehen, die zusammengesetzt werden, um die Flüssigkeitsscheidewand 26 zu bilden. Bei einigen Ausführungsformen kann die erste Gehäuseabdeckung 22 und die zweite Gehäuseabdeckung 24 mit (nicht ausdrücklich gezeigten) Langschrauben durch Schraubenöffnungen 27, wie in 2 gezeigt, befestigt werden, um die verschiedenen Abschnitte und Bestandteile der Flüssigkeitsscheidewand 26 zusammenzuhalten.
  • Der Zentrifugenkern 20 kann so ausgelegt sein, dass der sich in der nicht drehenden Hülse 12 dreht. Diese Drehung kann eine Zentrifugalkraft erzeugen, um die dichteren Partikel aus einem flüssigen Medium abzuscheiden. In manchen Ausführungsformen kann eine Antriebswelle 17 den Zentrifugenkern 20 drehen, um eine Zentrifugalkraft zu erzeugen. Die Drehung der Antriebswelle 17 kann eine Zentrifugalkraft im Zentrifugenkern 20 je nach dessen Geschwindigkeit und Durchmesser im Bereich von ungefähr fünfhundert bis ungefähr achttausend Schwerkrafteinheiten entstehen lassen. Indem eine hohe Zentrifugalkraft von etwa achttausend Schwerkrafteinheiten im Zentrifugenkern 20 bereitgestellt wird, können bis zu ca. 0,5 μm kleine dichtere Partikel aus dem flüssigen Medium abgeschieden werden. In manchen Ausführungsformen verleiht die Zentrifuge 10 dem flüssigen Medium eine Zentrifugalkraft zur Beseitigung von Feststoffteilchen im Größenbereich von ca. 3 mm bis ca. 0,5 μm.
  • Wenn die Zentrifugalkraft auf die Flüssigkeit einwirkt, werden die verschiedenen Dichten im flüssigen Medium getrennt, wobei die schwereren, dichteren Partikel zur nicht drehenden Außenhülse 12 hin gedrängt werden. Wenn sich diese dichteren Partikel der Öffnung 28 in der Flüssigkeitsscheidewand 26 nähern, befindet sich die Zentrifugalkraft aufgrund des Abstands von einer Drehachse auf ihrem Höhepunkt. Die durch die Öffnung 28 austretenden Teilchen können sich an der nicht drehenden Außenhülse 12 anordnen. Die übrige Flüssigkeit, oder die geklärte Flüssigkeit, die im innersten Teil der Flüssigkeitsscheidewand 26 enthalten ist, kann über den Zentrifugenkern 20 in den Auslass 16 für geklärte Flüssigkeit fließen. Je nach der Extraktionsrate der Partikel kann mehr flüssiges Medium im Zentrifugenkern 20 Platz finden. Typischerweise kann die Strömungsrate des flüssigen Mediums in den Zentrifugenkern 20 im Bereich von ca. 1.900 Liter pro Minute liegen. In manchen Ausführungsformen beträgt die Strömungsrate des flüssigen Mediums ca. 230 bis 470 Liter pro Minute.
  • Die Flüssigkeitsscheidewand 26, die zwischen der ersten Gehäuseabdeckung 22 und der zweiten Gehäuseabdeckung 24 eingeschlossen ist, kann eine Aufnahme 30 umfassen, die an der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausgebildet ist. Die Aufnahme 30 kann eine spezielle Geometrie und eine spezielle Form umfassen, die zur Öffnung 28 führt. Je nach der jeweiligen Geometrie und Form der Aufnahme 30 können die Zentrifugalkräfte in der Aufnahme 30 die Abscheidungswirkungen der dichteren Partikel aus dem flüssigen Medium verändern.
  • 2 stellt eine Querschnittsansicht der Zentrifuge 10 dar. Der Zentrifugenkern 20 kann aus einer Innenfläche 38, einer mittleren Schicht 39 und einer Außenfläche 40 bestehen, die um eine Drehachse 36 angeordnet sind. Der Zentrifugenkern 20 kann mindestens eine Aufnahme 30 mit mindestens einer Öffnung 28 umfassen.
  • Die Innenfläche 38 kann in Kontakt mit einem flüssigen Medium stehen und eine Geometrie annehmen, um die Aufnahme 30 zu bilden. Weil die Innenfläche 38 durch das flüssige Medium abgetragen werden kann, kann sie aus austauschbaren Einsätzen bestehen. Typischerweise kann die Innenfläche 38 dünnen rostfreien Stahl, Keramik, Kunststoff, Urethan oder irgendein anderes Material und/oder irgendeine andere Beschichtung umfassen, das/die sich dazu eignet, eine innenliegende Verschleißschicht bereitzustellen. In einer Ausführungsform umfasst die Innenfläche 38 eine austauschbare Urethanausklei dung, die über die mittlere Schicht 39 gesetzt ist. In manchen Ausführungsformen kann die mittlere Schicht 39 Schraubenöffnungen 27 umfassen, um (nicht ausdrücklich gezeigte) Langschrauben aufzunehmen, welche Segmente der Flüssigkeitsscheidewand 26 in einer festen Position halten können.
  • Die mittlere Schicht 39 kann dem Zentrifugenkern Stütze und Struktur verleihen und kann eine in der Aufnahme 30 hergestellte Form umfassen, um das flüssige Medium einzuschließen. Die Form der Aufnahme 30 kann einen leeren Bereich 32 schaffen, der unter einer Zentrifugalkraft zur Abscheidung der dichteren Partikel aus dem flüssigen Medium beiträgt. Typischerweise kann die mittlere Schicht 39 aus Urethan, einem Füllstoff, einem Polymer, oder irgendeinem anderen geeigneten Material bestehen, um eine Form für die Innenfläche 38 bereitzustellen.
  • Die Außenfläche 40 kann angrenzend an die nicht drehende Außenhülse 12 ausgebildet sein und kann eine Öffnung 28 umfassen. Typischerweise kann die Außenfläche 40 eine äußere Festigkeitsschicht aus gewickelten oder geflochtenen Kohlenstoff- oder Graphitfasern umfassen, mit einem Harz, einem Metall, einem Polymer mit Kohlenstofffüllstoff, einem Polymer mit Glasfüllstoff, einem hochfesten Verbundkunststoff oder irgendeinem anderen geeigneten Material, das dazu verwendet wird, eine hohe Berstfestigkeit bereitzustellen.
  • Die Öffnung 28 kann einen Weg für die dichteren, mit etwas flüssigem Medium gemischten Partikel zum Ansammlungsbereich 18 bereitstellen, die aus der Aufnahme 30 entfernt werden sollen. Typischerweise kann die Öffnung eine in der Aufnahme 30 ausgebildete Düse, eine Einsatzvorrichtung oder irgendeine andere geeignete Verbindung zur Bereitstellung eines Wegs für die dichteren Partikel umfassen, damit diese sich aus der Aufnahme 30 heraus und zum Ansammlungsbereich 18 bewegen können.
  • Weil der Zentrifugenkern 20 an der Drehachse 36 zentriert sein kann, kann die Drehung des Zentrifugenkerns 20 eine Zentrifugalkraft erzeugen, wobei die Kraft von der Drehachse 36 weg gerichtet ist. Wenn das flüssige Medium in den Zentrifugenkern 20 eintritt, werden die im flüssigen Medium befindlichen schweren Partikel in einer radialen Richtung nach außen getrieben, die von der Drehachse 36 zur Aufnahme 30 verläuft. Die durch die Drehung des Zentrifugenkerns 20 erzeugte Zentrifugalkraft kann zunehmen, wenn sich die Partikel von der Drehachse 36 weiter weg bewegen. Die zunehmende Kraft kann die dichteren Partikel durch die Öffnung 28 nach außen drängen, so dass sie sich in dem Ansammlungsbereich 18 anordnen, der zwischen der nicht drehende Außenhülse 12 und dem Zentrifugenkern 20 ausgebildet ist. Die Öffnung 28 kann einen Teil der Aufnahme 30 bilden, was dafür sorgt, dass schwere Sedimentpartikel und etwas flüssiges Medium durch die Aufnahme 30 ausgehend von der Innenfläche 38 der Flüssigkeitsscheidewand 26 zur nicht drehenden Außenhülse 12 durchtreten können.
  • 3A und 3B stellen eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsscheidewand 26 mit einer austauschbaren Aufnahme 30 dar. In manchen Ausführungsformen kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 die Aufnahme 30 auf modulare Weise eingebaut haben. Jeder Bestandteil der Flüssigkeitsscheidewand 26 kann stückweise zusammengesetzt werden, um eine fertige Wandeinheit zu bilden.
  • Die Aufnahme 30 kann in jedem Aufnahmebestandteil mindestens eine Öffnung 28 umfassen, jedoch kann die Anzahl der Öffnungen je nach der Auslegung der Aufnahme 30 variieren. Die Aufnahme 30 kann einen austauschbaren Einsatz bilden, der dazu verwendet werden kann, die Flüssigkeitsscheidewand 26 auf modulare Weise zusammenzusetzen. In manchen Ausführungsformen kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 aus austauschbaren Einsätzen hergestellt werden, die einen Stapel von Aufnahmescheiben 35 umfassen. Die Aufnahmescheiben 35 können eine kreisförmige Formation von Aufnahmen 30 umfassen, die so angeordnet sind, dass sie zwischen der ersten Gehäuseabdeckung 22 und der zweiten Gehäuseabdeckung 24 eingesetzt sind. Alternativ kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 mit einem Aufnahmekeil 34 von Aufnahmen 30 hergestellt werden. Ein einzelner Aufnahmekeil 34 kann mindestens eine Aufnahme 30 umfassen, die so gesetzt ist, dass sie einen Abschnitt der Flüssigkeitsscheidewand 26 bildet. Indem ein Aufnahmekeil 34 in einer Anordnung auf Art eines "Kuchens" neben andere Aufnahmekeile 34 gesetzt wird, kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 in Modulen hergestellt und durch den ersten Gehäuseabschnitt 22 und den zweiten Gehäuseabschnitt 24 umschlossen werden. Der Aufnahmekeil 34 und die Aufnahmescheibe 35 können durch Modellguss, Maschinenpressen oder irgendwelche andere geeignete Mittel zur Herstellung der jeweiligen Aufnahmeformen hergestellt werden.
  • 4 stellt eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeitsscheidewand 26 dar, die beispielhafte Ausführungsformen von Aufnahmen 30a, 30b, 30c und 30d umfasst. Je nach einer bestimmten Abscheidungsanwendung kann die Aufnahme 30 verschiedenartige auf der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausgebildete Geometrien umfassen und kann darüber hinaus verschiedenartige in der mittleren Schicht 39 ausgebildete Formen umfassen. In manchen Ausführungsformen können die Aufnahmen 30a, 30b, 30c und 30d wabenartig entlang der Innenfläche 38 der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausgebildet sein, um die dichteren Partikel aus dem flüssigen Medium abzuscheiden.
  • Je nach der Anwendung der Flüssigkeitsabscheidung kann die gewählte Geometrie eine vierseitige Aufnahme 30a, eine dreieckige Aufnahme 30b, eine sechseckige Aufnahme 30c oder eine achteckige Aufnahme 30d umfassen. Andere Geometrien der Aufnahme 30, die an der Innenfläche 38 ausgebildet wird, können eine Dreiecks-, Quadrat-, Rechtecks-, Trapez-, Rauten-, Rhombus, Fünfecks-, Sechsecks-, Achtecks-, Kreis-, Oval-, mehrwandige Form oder irgendeine andere Geometrie umfassen, die sich dazu eignet, eine Aufnahme 30 auf der Innenfläche 38 herzustellen.
  • Zusätzlich zur Ausbildung einer speziellen Geometrie kann die Aufnahme 30 verschiedenartige Formen umfassen. Die Form der in der mittleren Schicht 39 ausgebildeten Aufnahme 30 kann eine Pyramiden-, Dreiecks-, Fünfecks-, Sechsecks-, Achtecks-, Trapez- oder irgendeine andere mehrwandige Form umfassen, die so wirkt, dass ein leerer Bereich in der Flüssigkeitsscheidewand 26 bereitgestellt wird. Die Formen der Aufnahme 30 können darüber hinaus so festgelegt werden, dass sie gekrümmte Wände, zusammengesetzte gekrümmte Wände, steil abfallende Wände, sanft abfallende Wände, gerade Wände, flache Wände, asymmetrisch geformte Wände, unregelmäßig geformte Wände, irgendeine Kombination von diesen oder irgendeine andere Wandform umfassen, die sich eignet, um eine Aufnahme 30 in der mittleren Schicht 39 auszubilden.
  • In manchen Ausführungsformen kann die Aufnahme 30 eine an der Innenwand der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausgebildete Geometrie mit zusammenlaufend abfallenden Wänden umfassen, die von der Innenfläche der Flüssigkeitsscheidewand 26 zu einer mittleren Öffnung 28 im äußeren Abschnitt der Flüssigkeitsscheidewand 26 führen. In manchen Ausführungsformen kann die Aufnahme 30 mit mehreren Aufnahmen 30 ausgebildet sein, die wabenartig angeordnet sind. In einer anderen Ausführungsform kann die Aufnahme 30 so eingerichtet sein, dass sie einen Bereich von achtzig Prozent oder mehr der Gesamtfläche der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausmacht. Je nach der Anwendung, die eine Zentrifugalabscheidung erforderlich macht, kann die Flüssigkeitsscheidewand 26 Kombinationen unterschiedlich geformter Aufnahmen 30 umfassen, die an der Innenfläche 38 ausgebildet sind. In weiteren Ausführungsformen kann die Aufnahme 30 eine Kombination unterschiedlicher Geometrien und Formen umfassen, um die Flüssigkeitsscheidewand 26 zu bilden.
  • Die 5A und 5B stellen eine perspektivische und eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme 30 dar, die gerade abfallende Seitenwände 44 hat. Die gerade abfallenden Seitenwände 44 können verschiedene Neigungsgrade an der Innenwand der Aufnahme 30 umfassen. In manchen Ausführungsformen können die verschiedenen Neigungen einen Neigungswinkel 29 umfassen. Der Neigungswinkel 29 kann ausgehend von einer zu einer Achse der Öffnung 28 senkrechten Ebene zu einer Neigung an der Innenwand gemessen werden. Vorzugsweise umfasst der Neigungswinkel 29 für gerade abfallende Seitenwände 44 Wandneigungen, die durch Winkel gebildet sind, die zwischen zwanzig und sechzig Grad betragen.
  • Wenn das flüssige Medium in den Zentrifugenkern 20 eintritt, kann die Zentrifugalkraft, die auf das flüssige Medium übertragen wird, die dichteren Partikel abscheiden, indem diese zur Öffnung 28 in der Flüssigkeitsscheidewand 26 gedrängt werden. Die dichteren Partikel können am Aufnahmeeingang 42 in die Aufnahme 30 eintreten. Die Aufnahme 30 kann eine gerade abfallende Seitenwand 44 umfassen, um eine Zentrifugalkraft zu erzeugen, die entlang der Neigung der Seitenwand, wenn sie zur Öffnung 28 führt, gleichmäßig ist. Die auf die dichteren Partikel wirkende Zentrifugalkraft lässt eine Abscheidung mit einer gleichmäßigen Rate zu, wenn die dichteren Partikel zur Öffnung 28 hin beschleunigt werden.
  • Indem der Neigungswinkel 29 erhöht wird, um eine steiler abfallende Wand zu schaffen, können sich die dichteren Partikel schneller mit der Zentrifugalkraft zur Öffnung 28 hin bewegen. Wenn hingegen der Neigungswinkel 29 an der Aufnahme 30 verkleinert wird, können die Reibungskräfte zwischen den dichteren Partikeln an der gerade abfallenden Seitenwand 44 zunehmen, wenn sich diese zur Öffnung 28 hin bewegen. Die zunehmende Reibungskraft kann durch die Zunahme der Zentrifugalkraft bewirkt werden, wenn sich die dichteren Partikel weiter von der Drehachse 36 weg bewegen.
  • Die 6A und 6B stellen eine perspektivische und eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme 30 mit einer zusammengesetzten gekrümmten Seitenwand 46 dar. Die zusammengesetzte gekrümmte Seitenwand 46 kann ausgehend vom Aufnahmeeingang 42 zur Öffnung 28 variierende Winkel umfassen. In manchen Ausführungsformen kann die zusammengesetzte gekrümmte Seitenwand 46 einen Neigungswinkel 29 umfassen. Der Neigungswinkel 29 kann auf dem Weg vom Aufnahmeeingang 42 nach unten zur Öffnung 28 variieren. Die verschiedenen Grade des Neigungswinkels 29 können einen Bereich von weniger als oder gleich neunzig Grad nahe an der Öffnung 28 bis zu einem Winkel von ungefähr siebenunddreißig Grad nahe dem Aufnahmeeingang 42 umfassen. Diese variierenden Grade entlang der Wand können eine Reibungskraft erzeugen, die am Aufnahmeeingang 42 höher ist als nahe der Öffnung 28.
  • Je nach dem Neigungswinkel 29, den die zusammengesetzte gekrümmte Seitenwand 46 bildet, können die dichteren Partikel aus dem flüssigen Medium auf hohe Wandreibungskräfte stoßen, was zu einer langsameren Abscheidungsrate aus dem flüssigen Medium führt. Wenn sich diese dichteren Partikel entlang der Aufnahme 30 nach unten zur Öffnung 28 bewegen, können die Wandreibungskräfte aufgrund einer Zunahme des Neigungswinkels 29 an der zusammengesetzten gekrümmten Seitenwand 46 abnehmen. Diese Zunahme kann zu einer Minderung der Reibungskraft führen, die auf die dichteren Partikel übertragen wird, wenn sie sich die Aufnahme 30 hinab zur Öffnung 28 bewegen. Zusätzlich zur Minderung der Reibungskraft kann die Zentrifugalkraft zunehmen, die auf die dichteren Partikel übertragen wird, wenn der Abstand von der Drehachse 36 größer wird. Die Zentrifugalkraft kann in Kombination mit dem zunehmend steileren Winkel der zusammengesetzten gekrümmten Seitenwand 46 eine Beschleunigung der dichteren Partikel bewirken. Wie die Partikel nahe der Öffnung 28 können die dichteren Partikel im Vergleich zu der nach außen wirkenden Zentrifugalkraft eine minimale Wandreibung haben. Wenn die Artikel in die Öffnung 28 der Aufnahme 30 eintreten, kann die Reibungskraft im Vergleich zu der Zentrifugalkraft unbedeutend sein, was bewirkt, dass die dichteren Partikel am Ausgang der Öffnung 28 dicht gepackt werden. Diese Verdichtung der dichteren Partikel nahe am Ausgang der Öffnung 28 kann für eine zusätzliche Klärung des flüssigen Mediums sorgen, und zwar weil die Verdichtung unter hohem Druck erfolgt. Da die extrahierte geklärte Flüssigkeit weniger dicht ist, kann die Flüssigkeit zur Mitte des Zentrifugenkerns 20 in die Nähe der Drehachse 36 gedrängt werden. Die dichteren Partikel können jedoch durch die Öffnung 28 ausgetrieben werden, um sich im Ansammlungsbereich 18 abzusetzen.
  • Die 7A und 7B stellen eine perspektivische und eine Querschnittsansicht einer beispielhaften Ausführungsform einer Aufnahme 30 mit einer steil abfallenden Seitenwand 48 und einer sanft abfallenden Seitenwand 49 dar, die an der Innenfläche 38 der Flüssigkeitsscheidewand 26 ausgebildet sind. Wenn das flüssige Medium am Aufnahmeeingang 42 in die Aufnahme 30 eintritt, kann durch die Drehung des Zentrifugenkerns 20 um die Drehachse 36 eine Zyklonwirbelströmung 47 entstehen. Die Zyklonwirbelströmung 47 kann eine Wirbelbewegung innerhalb der Innenfläche 38 des leeren Bereichs 32 bilden, und zwar wegen der Trägheitswirkungen des flüssigen Mediums, das um die Drehachse 36 herum beschleunigt wird. Weil die Aufnahme 30 die beiden gekrümmten Wände umfassen kann, nämlich die steil abfallende Seitenwand 48 und die sanft abfallende Seitenwand 49, kann jede Wand unterschiedlich von der Zyklonwirbelströmung 47 betroffen sein. In manchen Ausführungsformen bewirkt die Zyklonwirbelströmung 47, dass die dichteren Partikel von der sanft abfallenden Seitenwand 49 zur Öffnung 28 hin weggespült werden. Alternativ können die dichteren Partikel, die entlang der steil abfallenden Seitenwand 48 zur Öffnung 28 hinabsinken, eine ausreichende Geschwindigkeit und Kraft haben, um die Auswirkungen der Zyklonwirbelströmung 47 zu überwinden.
  • Unterstützt durch die Zyklonwirbelströmung 47 kann die Aufnahme 30 diese verschiedenen Geschwindigkeiten der durch die Öffnung 28 austretenden dichteren Partikel begünstigen, wodurch unterschiedliche Strömungsdurchsätze geschaffen werden. Diese sich verändernden Strömungsdurchsätze können die Entstehung einer Verstopfung in der Öffnung 28 verhindern. Zusätzlich kann auch die Kraft der schnelleren Partikel dazu beitragen, jegliche Partikel loszureißen, die einen Stopfen in der Öffnung 28 zu bilden beginnen.
  • Die 8A und 8B stellen zwei perspektivische Ansichten einer beispielhaften Ausführungsform eines verstopfungsverhindernden Vorsprungs 50 dar, der an der in der Aufnahme 30 befindlichen Innenwand der Öffnung 28 ausgebildet ist. Indem der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 mit der Öffnung 28 kombiniert wird, kann durch Bereitstellen eines differenzierten Strömungsdurchsatzes durch die Öffnung 28 ein Schlusssteineffekt geschaffen werden, um die Möglichkeiten einer Verstopfung zu senken. Der Schlusssteineffekt kann die Wirkung beschreiben, welche der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 auf das flüssige Medium überträgt, wenn die dichteren Partikel durch die Öffnung 28 strömen. Die verstopfungsverhindernde Wirkung kann die Entstehung einer Verstopfung in der Öffnung 28 unterbrechen. Typischerweise schafft der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 einen sich verändernden Strömungsdurchsatz durch die Öffnung 28, so dass die Beseitigung irgendeines kleinen Teils einer potentiellen Verstopfung, und zwar ein Schlussstein, zu einem Zerreißen oder Abbruch der potentiellen Verstopfung führt.
  • Der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 kann jede Gestaltung oder innenliegende Form sein, die in Kombination mit der Öffnung 28 eingesetzt wird. Die ausgebildete innenliegende Form kann jede Form umfassen, die sich dazu eignet, den sich verän dernden Strömungsdurchsatz durch die Öffnung 28 zu bewirken. In einer Ausführungsform umfasst der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 eine Auskehlung, die sich entlang der Öffnung 28 erstreckt. In einer alternativen Ausführungsform umfasst der verstopfungsverhindernde Vorsprung 50 eine Verdickung in der Öffnung 28, um einen sich entlang der Öffnung 28 verändernden Strömungsdurchsatz zu schaffen.
  • Die 9A und 9B stellen eine perspektivische und eine Querschnittsansicht einer Aufnahme 30 dar, die eine beispielhafte Ausführungsform eines verwirbelungsverhindernden Vorsprungs 52 umfasst, der an der Innenfläche 38 ausgebildet ist. Die Zyklonwirbelströmung 47, die durch die Drehung der Zentrifuge 10 hervorgerufen wird, kann mit dem Einsatz des verwirbelungsverhindernden Vorsprungs 52 unterbrochen werden. Der verwirbelungsverhindernde Vorsprung 52 kann sich in den leeren Bereich 32 der Aufnahme 30 erstrecken. Der verwirbelungsverhindernde Vorsprung 52 kann jede sich in den leeren Bereich 32 der Aufnahme 30 erstreckende Gestalt oder Auskragung umfassen, die eine ungeordnete Verwirbelung 60 im flüssigen Medium schafft. Die ungeordnete Verwirbelung 60 kann jede Veränderung, Unterbrechung, Abwandlung, Minderung oder Beschleunigung des durch die Zyklonwirbelströmung 47 hervorgerufenen Strömungsmusters des flüssigen Mediums oder jedes andere Strömungsmuster im flüssigen Medium einschließen.
  • In einigen Ausführungsformen umfasst der verwirbelungsverhindernde Vorsprung 52 eine hakenartige Form, die sich in der Nähe des Aufnahmeeingangs 42 befindet und sich in den leeren Bereich 32 erstreckt. Diese hakenartige Form kann eine mehrseitige, zugespitzte, konische oder irgendeine andere Form sein, die dazu geeignet ist, eine ungeordnete Verwirbelung 60 in der Aufnahme 30 zu schaffen. In manchen Ausführungsformen kann der verwirbelungsverhindernde Vorsprung 52 eine Unterbrechung der Zyklonwirbelströmung 47 hervorrufen, indem der Flüssigkeitsweg im leeren Bereich 32 unterbrochen wird. Diese Unterbrechung kann einen Rückfluss des Flüssigkeitsstroms entgegen der Zyklonverwirbelung 47 hervorrufen, womit die Zyklonströmung zerstreut wird. In anderen Ausführungsformen kann die Aufnahme 30 einen verwirbelungsverhindernden Vorsprung 52 oder mehrere verwirbelungsverhindernde Vorsprünge 52 an der Innenfläche 38 der Aufnahme 30 umfassen. Der verwirbelungsverhindernde Vorsprung 52 kann eine hakenartige Form, eine zugespitzte Form, eine quadratische Form, eine Kombination von Formen oder irgendeine andere Form haben, die geeignet ist, eine Unterbrechung einer Zyklonwirbelströmung 47 im leeren Bereich 32 zu bewirken.
  • Die 10A bis 10C stellen beispielhafte Ausführungsformen verschiedener verwirbelungsverhindernder Vorsprünge 52 dar, die in einer Aufnahme 30 ausgebildet sind. Ein hakenartiger Vorsprung 52a kann einen langen, in den leeren Bereich 32 der Aufnahme 30 führenden fingerartigen Vorsprung umfassen, um eine Zyklonwirbelströmung 47 zu unterbrechen. Quadratische Vorsprünge 52b und ein zugespitzter Vorsprung 52c können auch verwendet werden, um eine ungeordnete Verwirbelung 60 im leeren Bereich 32 zu erzeugen. Eine Unterbrechung der Zyklonwirbelströmung 47 kann für eine stärkere Abscheidung dichterer Partikel aus dem flüssigen Medium sorgen.

Claims (12)

  1. Zentrifuge (10) zur Entfernung dichteren Stoffs aus einem flüssigen Medium, Folgendes umfassend: eine Flüssigkeitsscheidewand (26), die in eine nicht drehende Hülse (12) eingesetzt ist, um einen Einschließungsbereich (18) dazwischen zu bilden; wobei der Einschließungsbereich (18) betriebsbereit ist, um einen Teil des flüssigen Mediums aufzunehmen, das eine größere Konzentration des dichteren Stoffs aufweist; wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) eine Innenfläche (38), einen Mittelabschnitt (39) und eine Außenfläche (40) umfasst; wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) allgemein parallel zu einer Drehachse (36) ausgerichtet und betriebsbereit ist, um sich um die Drehachse (36) zu drehen; wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) eine Aufnahme (30) umfasst, die teilweise durch eine jeweilige an der Innenfläche (38) ausgebildete Geometrie und eine im Mittelabschnitt (39) ausgebildete Form gebildet ist, um einen leeren Raum (32) zwischen der Innen- und Außenwandfläche (38, 40) zu bilden; wobei die Aufnahme (30) betriebsbereit ist, um zur Abscheidung des dichteren Stoffs vom flüssigen Medium beizutragen; wobei sich mindestens ein Strömungsweg (28) durch die Flüssigkeitsscheidewand (26) ausgehend vom leeren Raum (32) zur Außenfläche (40) erstreckt; und der Strömungsweg (28) betriebsbereit ist, um den dichteren Stoff zum Einschließungsbereich (18) zu transportieren, gekennzeichnet durch einen Vor sprung (50; 52), der einen Teil der jeweiligen Form bildet und sich in den dazugehörigen leeren Raum (32) der Aufnahme (30) erstreckt, oder an der Innenwand des Strömungswegs (28) ausgebildet ist, wobei der Vorsprung (50; 52) betriebsbereit ist, um eine ungeordnete Verwirbelung im leeren Raum (32) zu erzeugen, um die Entstehung eine Zyklonwirbelströmung zu verhindern, und/oder betriebsbereit ist, um die Entstehung einer Verstopfung in dem einen Strömungsweg zu unterbrechen.
  2. Zentrifuge (10) nach Anspruch 1, wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) darüber hinaus mehrere Aufnahmen (30) umfasst, die ein Wabenmuster auf der Innenfläche (38) bilden.
  3. Zentrifuge (10) nach Anspruch 1 oder 2, darüber hinaus die jeweilige Geometrie umfassend, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Dreieck, einem Quadrat, einem Rechteck, einem Trapez, einer Raute, einem Rhombus, einem Fünfeck, eine Sechseck, einem Achteck, einem Kreis, einem Oval und einer mehrwandigen Form besteht.
  4. Zentrifuge (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, darüber hinaus die jeweilige Form umfassend, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer Pyramiden-, Dreiecks-, Fünfecks-, Sechsecks-, Achtecks-, Trapez- und mehrwandigen Form besteht.
  5. Zentrifuge (10) nach Anspruch 4, darüber hinaus die mehrwandige Form umfassend, die aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einer gekrümmten Wand, einer zusammengesetzten gekrümmten Wand, einer steil abfallenden Wand, einer sanft abfallenden Wand, einer geraden Wand, einer flachen Wand, einer asymmetrisch geformten Wand, einer unregelmäßig geformten Wand und irgendeiner Kombination davon besteht.
  6. Zentrifuge (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei jede Aufnahme (30) eine Wandneigung im Bereich von ca. zwanzig bis ca. neunzig Grad aufweist.
  7. Zentrifuge (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, darüber hinaus mehrere Aufnahmen (30) umfassend, die ca. achtzig Prozent oder mehr der Gesamtoberflächenbereiche der Scheidewand bilden.
  8. Zentrifuge (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) umfasst: eine modulare Flüssigkeitsscheidewand (26), die zumindest zum Teil durch eine allgemein zylindrische Scheibe (35) gebildet ist; wobei jede der zumindest einen allgemein zylindrischen Scheiben (35) jeweils mehrere Aufnahmen (30) umfasst.
  9. Zentrifuge (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Flüssigkeitsscheidewand (26) umfasst: eine modulare Flüssigkeitsscheidewand (26), die zumindest zum Teil durch einen allgemein längsverlaufenden Keil (34) gebildet ist; wobei der zumindest eine allgemein längsverlaufende Keil (34) jeweils mehrere Aufnahmen (30) umfasst.
  10. Verfahren zum Abscheiden eines dichteren Stoffs aus einem flüssigen Medium unter Verwendung einer Zentrifuge (10) nach jedem vorhergehenden Anspruch.
  11. Verfahren nach Anspruch 10, darüber hinaus umfassend, die Zentrifuge (10) für einen Strömungsdurchsatz von ca. 110 bis ca. 1.900 Litern pro Minute auszulegen.
  12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, darüber hinaus umfassend, die Zentrifuge (10) zur Beseitigung des ca. 0,5 μm großen dichteren Stoffs auszulegen.
DE60219294T 2001-04-25 2002-04-25 Zentrifuge Expired - Fee Related DE60219294T2 (de)

Applications Claiming Priority (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US28674501P 2001-04-25 2001-04-25
US286745P 2001-04-25
US131102 2002-04-24
US10/131,102 US6755969B2 (en) 2001-04-25 2002-04-24 Centrifuge
PCT/US2002/013186 WO2002085525A1 (en) 2001-04-25 2002-04-25 Centrifuge

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60219294D1 DE60219294D1 (de) 2007-05-16
DE60219294T2 true DE60219294T2 (de) 2008-01-03

Family

ID=26829136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60219294T Expired - Fee Related DE60219294T2 (de) 2001-04-25 2002-04-25 Zentrifuge

Country Status (5)

Country Link
US (1) US6755969B2 (de)
EP (1) EP1381470B1 (de)
AT (1) ATE358536T1 (de)
DE (1) DE60219294T2 (de)
WO (1) WO2002085525A1 (de)

Families Citing this family (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050085708A1 (en) * 2002-04-19 2005-04-21 University Of Washington System and method for preparation of cells for 3D image acquisition
US7811825B2 (en) * 2002-04-19 2010-10-12 University Of Washington System and method for processing specimens and images for optical tomography
US7320750B2 (en) 2003-03-11 2008-01-22 Phase Inc. Centrifuge with controlled discharge of dense material
US6971525B2 (en) 2003-06-25 2005-12-06 Phase Inc. Centrifuge with combinations of multiple features
WO2005011848A1 (en) 2003-07-30 2005-02-10 Phase Inc. Filtration system and dynamic fluid separation method
EP1663461A4 (de) 2003-07-30 2009-01-14 Phase Inc Filtrationssystem mit verbesserter reinigung und dyamischer fluidtrennung
US7282147B2 (en) 2003-10-07 2007-10-16 Phase Inc. Cleaning hollow core membrane fibers using vibration
US6991738B1 (en) 2004-10-13 2006-01-31 University Of Washington Flow-through drum centrifuge
KR101136863B1 (ko) 2007-02-28 2012-04-20 삼성전자주식회사 세탁기
US11069054B2 (en) 2015-12-30 2021-07-20 Visiongate, Inc. System and method for automated detection and monitoring of dysplasia and administration of immunotherapy and chemotherapy
EP3727639B1 (de) * 2017-12-19 2023-06-14 Xeros Limited Filter für eine behandlungsvorrichtung
CN110252524B (zh) * 2019-05-10 2024-06-11 浙江工业大学 一种卧螺离心机用周向加速型物料配给室
DE102020103453A1 (de) 2020-02-11 2021-08-12 Split Oil UG Zentrifuge und Verfahren zum Betreiben der Zentrifuge
DE102021115753A1 (de) * 2021-06-17 2022-12-22 Gea Westfalia Separator Group Gmbh Zentrifugentrommel eines Düsenseparators und Düsenseparator

Family Cites Families (62)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2028168A (en) 1936-01-21 Grid lining for centrifugal baskets
FR870540A (fr) 1938-09-14 1942-03-13 Procédé de fabrication de réflecteurs, notamment pour phares de véhicules
US2538529A (en) 1945-12-18 1951-01-16 Komline Sanderson Eng Corp Centrifuge
US2688437A (en) 1947-12-04 1954-09-07 Saint Gobain Centrifugal separator
FR1038726A (fr) 1951-06-07 1953-10-01 Saint Gobain Perfectionnements aux appareils de séparation centrifuges
US3327401A (en) 1965-10-07 1967-06-27 Roberts & Schaefer Company Div Method and apparatus for removing moisture from material by sonic or ultra-sonic energy in combination with centrifugal energy
DE1632324A1 (de) 1967-04-03 1970-10-29 Telle Gerhard Trichterzentrifuge
SE376375B (de) 1973-10-01 1975-05-26 Alfa Laval Ab
ZA752190B (en) 1974-04-23 1976-11-24 Dorr Oliver Inc Improved centrifugal separator
US3977515A (en) 1974-12-16 1976-08-31 Bird Machine Company, Inc. Hard-surfaced screw conveyor for centrifuges
US3937317A (en) 1975-01-02 1976-02-10 Bird Machine Company, Inc. Components for wear-resistant surfacing helical metal conveyor blades and the so surfaced blades
SE408838B (sv) 1975-02-04 1979-07-09 Prazska Akumulatorka Np Forfarande for tillverkning av ackumulatorelektroder bestaende av en blandning av en aktiv substans och en plast samt av en stromavledare
US4005817A (en) 1975-09-18 1977-02-01 Dorr-Oliver Incorporated Nozzle type centrifuge
US4070290A (en) 1976-03-04 1978-01-24 Bird Machine Company, Inc. Centrifuge with torsional vibration sensing and signaling
SE405213B (sv) 1976-06-11 1978-11-27 Alfa Laval Ab Centrifugalseparator
US4067494A (en) 1977-01-03 1978-01-10 Dorr-Oliver Incorporated Nozzle type centrifugal machine with improved slurry pumping chambers
SE421870B (sv) 1978-01-12 1982-02-08 Alfa Laval Separation As Centrifugalseparator med en horisontellt lagrad rotor
SE427248B (sv) 1979-01-19 1983-03-21 Alfa Laval Ab Centrifugalseparator med automatisk flodeskontroll i utloppet for fastfasfraktion
DK153058C (da) 1979-02-23 1988-11-07 Alfa Laval Separation As Decantercentrifuge med et mekanisk reduktionsgear mellem centrifugens tromle og transportsnegl
SE418459B (sv) 1979-09-05 1981-06-09 Alfa Laval Ab Centrifugalseparator
SE436840B (sv) 1980-02-28 1985-01-28 Alfa Laval Ab En centrifugalseparator vars rotor uppvisar, vid sin periferi, flera oppningsbara ventiler
US4331270A (en) 1980-10-15 1982-05-25 Wald Manufacturing Company Bicycle basket
US4381849A (en) 1981-06-29 1983-05-03 Bird Machine Company, Inc. Solids-liquid slurry separating centrifuge
US4379976A (en) 1981-07-20 1983-04-12 Rain Bird Sprinkler Mfg. Corp. Planocentric gear drive
CH654759A5 (de) 1981-07-24 1986-03-14 Escher Wyss Ag Zentrifugensieb.
DK148736C (da) 1981-12-09 1986-03-03 Alfa Laval Separation As Transportsnegl, navnlig til en dekantercentrifuge
CH657287A5 (de) 1982-09-27 1986-08-29 Escher Wyss Ag Zentrifugensieb.
DK151186C (da) 1982-10-21 1988-04-25 Alfa Laval Separation As Dekantercentrifuge
DK482182A (da) 1982-10-29 1984-04-30 Alfa Laval Separation As Trinloest variabel, hydraulisk transmission
SE8401142D0 (sv) 1984-03-01 1984-03-01 Alfa Laval Separation Ab Utloppsanordning for en centrifugalseparator
US4505697A (en) 1984-04-30 1985-03-19 Alfa-Laval, Inc. Underflow concentration control for nozzle centrifuges
SE8405015D0 (sv) 1984-10-08 1984-10-08 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator
US4643709A (en) 1985-05-01 1987-02-17 Alfa-Laval, Inc. Method of operating nozzle centrifuges
SE448150B (sv) 1985-06-07 1987-01-26 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator
SE448429B (sv) 1985-07-05 1987-02-23 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator forsedd med styrorgan for separeringsplatarna
SE450093B (sv) 1985-10-30 1987-06-09 Alfa Laval Separation Ab Inloppsanordning vid centrifugalseparator
SE452260B (sv) 1986-03-12 1987-11-23 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator anordnad for utmatning av en separerad produkt med bestemd koncentration
DE3608664A1 (de) 1986-03-14 1987-09-17 Krauss Maffei Ag Vollmantelzentrifuge
SE456888B (sv) 1987-02-09 1988-11-14 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator, foer intermittent toemning av en separerad komponent, som utmaerkes av att den ena av de tvaa rotordelarna innefattar tvaa separata koaxiella vaeggar, en inre och en yttre
SE458507B (sv) 1987-06-24 1989-04-10 Alfa Laval Marine Power Eng Foerfarande vid drift av en centrifugalseparator samt centrifugalseparator foer genomfoerande av foerfarandet
SE457612B (sv) 1987-12-07 1989-01-16 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator foer separering av ett aemne dispergerat i en vaetska
JPH07114982B2 (ja) 1988-06-07 1995-12-13 ヴェストファリア ゼパラトール アクチエンゲゼルシャフト 遠心分離機
DK166996B1 (da) 1988-06-21 1993-08-16 Alfa Laval Separation As Dekantercentrifuge
SE8803686D0 (sv) 1988-10-17 1988-10-17 Alfa-Laval Separation Ab Centrifugalseparator
SE8803687D0 (sv) 1988-10-17 1988-10-17 Alfa-Laval Separation Ab Centrifugalseparator
US5202024A (en) 1989-06-13 1993-04-13 Alfa-Laval Separation Ab Centrifugal separator
US4978331A (en) 1989-07-11 1990-12-18 Alfa-Laval Ab Method and apparatus for cleaning in place of a decanter centrifuge
SE465501B (sv) 1990-02-15 1991-09-23 Alfa Laval Separation Ab Centrifugalseparator med inloppskammare
US5374234A (en) 1990-03-13 1994-12-20 Alfa-Laval Separation A/S Decanter centrifuge with energy dissipating inlet
DE4105412A1 (de) 1991-02-21 1992-08-27 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Zentrifuge
US5380434A (en) 1993-07-21 1995-01-10 Tema Systems, Inc. Centrifuge scroll with abrasion resistant inserts
US5397471A (en) 1993-08-30 1995-03-14 Tema Systems, Inc. Self-cleaning scroll and screen centrifuge
US5429581A (en) 1994-03-07 1995-07-04 Dorr-Oliver Incorporated Wear-resistant tile surfacing for a centrifuge conveyor
US5601522A (en) 1994-05-26 1997-02-11 Piramoon Technologies Fixed angle composite centrifuge rotor fabrication with filament windings on angled surfaces
US5759744A (en) 1995-02-24 1998-06-02 University Of New Mexico Methods and apparatus for lithography of sparse arrays of sub-micrometer features
KR19990028592A (ko) 1995-06-30 1999-04-15 와이너 길버트 피. 분리장치 및 방법
SE504616C2 (sv) * 1995-07-25 1997-03-17 Centritech Hb Anordning och förfarande för diskontinuerlig separering av partiklar ur en vätska genom centrifugalsedimentering
JPH11330379A (ja) 1998-05-20 1999-11-30 Kokusai Electric Co Ltd 半導体デバイス
US6312610B1 (en) 1998-07-13 2001-11-06 Phase Inc. Density screening outer wall transport method for fluid separation devices
US6149572A (en) 1998-07-22 2000-11-21 Knelson; Benjamin Continuous centrifugal separator of heavier particulate materials from light particulate materials in a slurry
JP2001113204A (ja) 1999-10-15 2001-04-24 Shinichi Watanabe 分離タンク内に同調回転、磁力排出両機構をもつ微粒子高性能遠心分離機
DE10057772A1 (de) 2000-11-22 2002-06-06 Westfalia Separator Food Tec G Zentriruge mit einer Schleudertrommel

Also Published As

Publication number Publication date
ATE358536T1 (de) 2007-04-15
US20020158008A1 (en) 2002-10-31
EP1381470A1 (de) 2004-01-21
DE60219294D1 (de) 2007-05-16
US6755969B2 (en) 2004-06-29
WO2002085525A1 (en) 2002-10-31
EP1381470B1 (de) 2007-04-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60219294T2 (de) Zentrifuge
DE69934012T2 (de) Teilchentrenn- und transportverfahren für fluidabscheidevorrichtung
DE4012384C2 (de) Teilchenseparator, insbesondere zum Gebrauch in einem unter Druck stehenden Drei-Phasen-Fließsystem
DE3885471T2 (de) Zentrifugale Verdichtungsmaschine.
DE69324491T2 (de) Zentrifugalseparator mit im wesentlichen kontinuierlicher entleerung von feinkörnigem gut
EP1062047B1 (de) Zyklonabscheider
DE1955966C3 (de) Vorrichtung zur Abtrennung flus siger oder fester, in einem Gas ent haltener Partikel
DE69623996T2 (de) Hydrozyklon zur gastrennung
DE2846477C2 (de) Konischer Einsatzteller für eine Zentrifuge zur Reinigung einer Flüssigkeit von einer dispersen Phase
DE69610927T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum diskontinuirlichen trennen von feststoffpartikeln aus einer flüssigkeit
DE3915641C2 (de) Windsichter
EP3117904B1 (de) Abscheidevorrichtung für teilchen aus einem fluidstrom
DE69232085T2 (de) Zufuhrbeschleunigungssystem mit beschleunigungsscheibe
DE1642780A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen und Fraktionieren von Suspensionen
DE69613121T2 (de) Zentrifugalabscheider
EP0203442A2 (de) Vollmantelschneckenzentrifuge mit Nachklärvorrichtung
AT510253A2 (de) Zweistufige pulpensiebvorrichtung mit zwei stationären zylindrischen sieben
DE69608194T2 (de) Zentrifugalabschneider, insbesondere für einen Kessel mit zirkulierendem Wirbelbett
EP1268074B1 (de) Zentrifuge mit axial ausgerichteten ablagerungsflächen
DE60012329T2 (de) Verbesserte einspritzung von mit feststoffpartikeln beladenem wasser in einen zentrifugalabscheider
DE10393196T5 (de) Zentrifugalabscheider
DE2157444A1 (de) Verfahren zur Abtrennung von in Flüssigkeiten suspendierten Teilchen und dynamische Trenneinrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE10217967C1 (de) Filtervorrichtung zur Filterung von Fluiden
DE3714399C1 (en) Plate insert for centrifuged drums
AT374120B (de) Kegelteller fuer einen separator

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee