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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer Funkverbindungsfunktion,
eine Antennenvorrichtung, die ein Substrat mit einer ersten und
einer gegenüberliegenden
zweiten Seite und eine Antenne, die sich auf der ersten Seite des
Substrats befindet und eine Eingangsimpedanz hat, umfasst.
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Die
Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Abstimmen der Antenne
einer Vorrichtung mit einer Funkverbindungsfunktion, wobei die Vorrichtung
einen Träger
mit einem Schutzleiter und eine Antennenvorrichtung umfasst, die
ein Substrat und die Antenne umfasst, wobei das Verfahren die Schritte
des Messens einer Eingangsimpedanz und des Anpassens der Eingangsimpedanz
umfasst.
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Eine
solche Antennenvorrichtung und ein solches Verfahren sind aus der
WO-A 00/03453 bekannt. Die bekannte
Antenne ist vom PIFA-Typ und besteht im Wesentlichen aus einem Metallstreifen. Der
Metallstreifen der bekannten Antennenvorrichtung ist mit einem Masseanschluss
und einem Eingangsanschluss versehen. Zwischen den Anschlüssen befindet
sich eine Anpassungsbrücke.
Das Abstimmen der Antenne erfolgt durch Messen oder Schätzen der
der Antenne zugehörigen
Eingangsimpedanz und anschließendes
Anpassen der Eingangsimpedanz durch Einstellen der Länge der
Anpassungsbrücke.
Das Abstimmen der Antenne ist für jede
konkrete Anwendung, d. h. jede Vorrichtung mit eigener Konstruktion,
notwendig.
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Es
ist ein Nachteil der bekannten Antennenvorrichtung, dass sie für jede Anwendung
modifiziert werden muss. Dies schließt den Einsatz genormter Antennenvorrichtungen
aus.
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Weiterhin
wird im Dokument
US-6,177,908 , aus
dem die Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 bekannt ist, eine Antenne vom oberflächenmontierten
Typ mit verbesserter Bandbreite offenbart.
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Es
ist eine erste Aufgabe der Erfindung, eine Antennenvorrichtung der
im einleitenden Absatz genannten Art bereitzustellen, die ohne weitere
wesentliche Modifikationen für
verschiedene Anwendungen einsetzbar ist.
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Es
ist eine zweite Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der im einleitenden
Absatz genannten Art bereitzustellen, mit dem die Antenne ohne wesentliche
Modifikation der Antennenvorrichtung abstimmbar ist.
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Die
erste Aufgabe wird durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Bei
der vorliegenden Erfindung wird die Eingangsimpedanz durch Ein-
oder Ausschalten mindestens eines Schalters eingestellt. Durch die
Integration des Schalters in jede der Anpassungsbrücken wird
das Anpassen der Eingangsimpedanz von einem analogen in einen digitalen Vorgang
umgewandelt. Obwohl die Anzahl der Anpassungsbrücken relativ gering sein kann,
ist die resultierende Abstimmung hinreichend gut. Weiterhin ermöglicht die
Integration des Schalters in jede der Anpassungsbrücken die
Bereitstellung des Schalters an einer anderen Stelle als das reagierende
Bauteil. Insbesondere ist der Schalter an einer Stelle vorgesehen,
wo er gut zugänglich
ist, nachdem die Antennenvorrichtung auf dem Träger, zum Beispiel einer Leiterplatte,
angeordnet wurde. Solche Stellen sind zum Beispiel eine Außenfläche der
Leiterplatte und eine Außenfläche der
Antennenvorrichtung. Die Anpassungsbrücken können sich an dem Träger befinden,
von wo aus sie mit einer Stelle an der Antenne verbunden sind. Die
Verbindungen zum Schutzleiter an dem Träger sind individualisiert.
Ein Vorteil dieser Ausführungsform
ist, dass eine genormte Antennenvorrichtung für viele Anwendungen einsetzbar
ist. Die Anschlussflächen
sind bevorzugt Teil von Ball Grid Arrays oder Land Grid Arrays,
so dass eine Platten-Anschlussfläche
und eine komplementäre
Modul-Anschlussfläche
ohne einen zusätzlichen
Herstellungsschritt verbunden werden. Darüber hinaus befinden sich die
reagierenden Bauteile in der Antennenvorrichtung. Ein Vorteil dieser
Ausführungsform ist,
dass der Hersteller des Trägers,
insbesondere der Leiterplatte, das Anpassen der Impedanz nicht verstehen
muss; die reagierenden Bauteile und ihre Impedanzen werden bei der
Konstruktion der Antenne ausgewählt.
Die reagierenden Bauteile können als
diskrete Bauteile ausgeführt
sein oder können
alternativ in eine Anordnung passiver Bauteile oder in das Substrat
integriert sein – zum
Beispiel in ein Substrat aus Low Temperature Co-fired Ceramic oder LTCC-Substrat.
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Wenn
die reagierenden Bauteile Kondensatoren sind, sind die Anpassungsbrücken parallel
geschaltet. Die Anpassungsbrücken
mit Kondensatoren können
an jeder Stelle an der Antenne angebracht sein, sind jedoch bevorzugt
an einem Ende der Antenne angebracht, während sich ein Masseanschluss,
der die Antenne an Erde legt, an einem anderen Ende der Antenne
befindet. Bei einer Antenne vom Patch- oder PIFA-Typ umfassen die
Kondensatoren bevorzugt ein dielektrisches Material mit einer relativ
hohen Die lektrizitätskonstante.
Kondensatoren mit einer Dielektrizitätskonstante von ca. 80 bezogen
auf Vakuum und mit einer guten Temperaturstabilität der Kapazität sind im
Handel erhältlich. Wenn
die reagierenden Bauteile Induktoren sind, sind sie bevorzugt in
Reihe geschaltet, während
die Schalter der Anpassungsbrücken
parallel geschaltet sind.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
sind die reagierenden Bauteile der ersten und zweiten Anpassungsbrücke Kondensatoren,
und die Anpassungsbrücken
sind parallel geschaltet. Dies hat den Vorteil, dass die Eingangsimpedanz über einen
relativ breiten Bereich abstimmbar ist. Wenn zum Beispiel eine erste,
eine zweite und eine dritte Anpassungsbrücke vorhanden sind und – was bevorzugt
ist – die
reagierenden Bauteile jeweils einen anderen Wert haben, kann die
Eingangsimpedanz auf acht verschiedene Werte eingestellt werden.
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Bei
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist zwischen der Antenne und dem Schutzleiter ein Schwingkreis geschaltet.
Es wurde beobachtet, dass das Vorhandensein eines Schwingkreises
eine größere Bandbreite
bewirkt. Ein Vorteil dessen ist, dass weniger Abstimmung erforderlich
ist. Ein anderer Vorteil ist, dass durch das kombinierte Vorhandensein
einer größeren Bandbreite
und der Anpassungsbrücken
die Anpassungsbrücken
für eine Feinabstimmung
nutzbar sind. Die reagierenden Bauteile können entsprechend ausgewählt werden. Ein
weiterer Vorteil ist, dass durch die Dazwischenschaltung des Schwingkreises
das Verhalten der Antenne modifiziert wird, so dass Dual-Band-Betrieb möglich ist,
ohne schalten zu müssen.
Dies ist aus der nicht vorab veröffentlichten
Anmeldung mit der Nummer
GB0013156 .5
(PHGB000065) bekannt.
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Jedes
Bauteil, von/mit dem die Anpassungsbrücke mindestens einmal trenn-
oder verbindbar ist, ist als Schalter einsetzbar. Elektrisch angetriebene Schalter,
wie mikroelektromechanische Schalter, Aktuatoren und Transistoren
sind einsetzbar. Die Schalter können
auch so ausgeführt
sein, dass sie ferngesteuert sind, zum Beispiel in Reaktion auf
einen Funkwellenempfangsstatus. Bei dieser Ausführungsform ist der entfernte
Steuerteil des Schalters leicht zugänglich, während der tatsächliche
Schalteil an einer beliebigen Stelle inner- oder außerhalb
der Antennenvorrichtung vorgesehen ist. Weiterhin kann der Schalter
als Leiterbahn ausgeführt
sein, zum Beispiel als Leiterbahn, deren Leitfähigkeit mit Laserstrahlung
verändert
werden kann. Diese Leiterbahn kann ein Ma terial enthalten, das einen
amorphen und einen kristallinen Zustand aufweist, wie das Material Aluminium-Germanium.
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Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform
besteht der Schalter im Wesentlichen aus einer Leiterbahn, die mechanisch,
optisch oder – als
Sicherung – elektrisch
durchschnitten werden kann. Ein solcher Schalter ist in das Muster
von Leiterbahnen auf einer Außenfläche des
Trägers
integrierbar. Die Abmessungen der Leiterbahn, die als Schalter fungiert,
hängen
von der Anwendung und der Art der Trennung ab. Bei einer alternativen
Ausführungsform
besteht der Schalter aus einem Paar Bauteil-Anschlussflächen am
Träger.
Durch Anordnen eines SMD-Bauteils mit einem minimalen Widerstand
auf den Bauteil-Anschlussflächen
wird eine Anpassungsbrücke elektrisch
mit der Leiterplatte verbunden.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform
befinden sich die Schalter der Anpassungsbrücken auf der ersten Seite des
Trägers
und sind so angeordnet, dass zwischen einer senkrechten Projektion
der Antennenvorrichtung auf die Leiterplatte und den Schaltern null Überlappung
besteht. Der Träger
ist zum Beispiel eine Leiterplatte, kann jedoch auch jede andere
Art von Substrat sein, wie ein mehrschichtiges Keramiksubstrat.
Ein erster Vorteil der Ausführungsform
ist, dass der Träger
eine Oberfläche
hat, die größtenteils
gut zugänglich
ist. Ein Hersteller der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann die Eingangsimpedanz
der Antenne durch Modifizieren der Leiterplatte einstellen. Ein
zweiter Vorteil ist, dass die Anpassungsbrücken durch einen Antennenkonstrukteur als
zusätzliche
Mittel zur Bereitstellung einer erstklassigen Antenne nutzbar sind,
neben der Modifikation des Metallstreifens der Antenne und der Anordnung
der Anschlüsse
der Antenne.
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Bei
einer anderen Ausführungsform
befinden sich die Schalter der Anpassungsbrücken auf der zweiten Seite
des Trägers,
und zwischen dem Schalter und der Platten-Anschlussfläche in jeder der Anpassungsbrücken ist
eine Durchgangsleitung vorhanden. Da sich die Schalter auf der zweiten
Seite des Trägers
befinden, kann die Oberfläche
des Trägers
auf sehr effektive Weise genutzt werden, oder sie kann miniaturisiert
werden. Bei dieser Ausführungsform
sind die Schalter auch als alleinige Mittel, oder alternativ als
zusätzliche
Mittel, zum Abstimmen der Antenne einsetzbar. Bei dieser Ausführungs form ist
es bevorzugt, dass sich der Schutzleiter auch auf der zweiten Seite
der Antenne befindet.
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Bei
noch einer weiteren Ausführungsform sind
die reagierenden Bauteile in eine Anordnung passiver Bauteile integriert.
Die Integration der reagierenden Bauteile führt zu einer Miniaturisierung und
zu einer Reduzierung der Montagekosten. Alternativ ermöglicht es
der Ersatz von diskreten Bauteilen durch eine Anordnung, die Zahl
reagierender Bauteile zu erhöhen
und somit die Abstimmung der Antenne zu verbessern. Weiterhin können die
reagierenden Bauteile in einer Anordnung leicht miteinander verbunden
werden, was die Option von Anpassungsbrücken mit mehr als einem reagierenden
Bauteil ermöglicht.
Im Vergleich zur Integration von reagierenden Bauteilen in das Substrat
ist der Vorteil einer Anordnung, dass ein dielektrisches Material
mit einer hohen Dielektrizitätskonstante
für die
Kondensatoren eingesetzt werden kann und dass die Bauteile eine
sehr hohe Präzision
aufweisen.
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Bei
einer vorteilhaften Ausführungsform
umfasst die Antennenvorrichtung einen integrierten Schaltkreis und
eine Anzahl passiver Bauteile. Ein Beispiel für eine solche Antennenvorrichtung
ist ein Funkmodul, das für
die Kommunikation nach der BluetoothTM-Norm
geeignet ist. Die vorhandenen passiven Bauteile sind zum Beispiel
ein Balun, ein Bandpassfilter, ein VCO-Resonator. Der integrierte Schaltkreis
ist zum Beispiel als ein Transceiver ausgeführt. Da die Antennenvorrichtung
gemäß dieser Ausführungsform
bereits passive Bauteile umfasst, bedingt die Einführung der
reagierenden Bauteile der Anpassungsbrücken keine zusätzlichen
Verfahrensschritte bei der Herstellung der Vorrichtung. Es eröffnen sich
weiterhin weitreichende Möglichkeiten,
verschiedene individuelle reagierende Bauteile in passive Netzwerke
zu integrieren. Weiterhin kann die Antennenvorrichtung als wahre
Plug-&-Play-Vorrichtung
angesehen werden und ist für
verschiedene Vorrichtungen, wie Mobiltelefone mit Bildfunktion,
Laptop-Computer, persönliche
digitale Assistenten und andere elektronische Verbraucherprodukte,
geeignet.
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Insbesondere
für eine
komplexe Antennenvorrichtung, die einen integrierten Schaltkreis
und eine Anzahl passiver Bauteile umfasst, ist es vorteilhaft, dass
sie in einer genormten Weise herstellbar ist und dass jede Modifikation,
die zum Abstimmen der Antenne notwendig ist, außerhalb der Antennenvorrichtung
ausgeführt
ist.
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Die
zweite Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der im einleitenden
Absatz genannten Art bereitzustellen, mit dem die Antenne ohne eine
wesentliche Modifikation der Antennenvorrichtung abstimmbar ist,
wird dadurch realisiert, dass zwischen zumindest einer Stelle an
der Antenne und zumindest einer Stelle am Schutzleiter eine erste
und eine zweite Anpassungsbrücke
vorhanden sind, wobei jede der Anpassungsbrücken ein reagierendes Bauteil
und einen Schalter umfasst, und dadurch, dass die Eingangsimpedanz
der Antenne durch Ein- oder Ausschalten zumindest eines der Schalter
angepasst wird.
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Diese
und andere Aspekte der Vorrichtung, der Antennenvorrichtung und
des Verfahrens gemäß der Erfindung
werden unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert, in denen:
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1 eine
Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform der Vorrichtung
ist;
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2 ein
Blockschaltbild der ersten Ausführungsform
der Vorrichtung ist;
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3 eine
schematische Ansicht von unten der ersten Ausführungsform der Vorrichtung
ist;
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4 eine
Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform der Vorrichtung
ist;
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5 eine
schematische Draufsicht der zweiten Ausführungsform der Vorrichtung
ist; und
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6 eine
schematische Draufsicht der Vorrichtung nach Abstimmung und Konstruktionsänderung
ist.
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1 zeigt
eine erste Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100.
Die Vorrichtung 100 umfasst eine Leiterplatte 20 mit
einer ersten Seite 28 und einer zweiten Seite 29.
Die Leiterplatte 20 umfasst auf ihrer zweiten Seite 29 einen
Schutzleiter 21. Auf der ersten Seite 28 der Leiterplatte 20 ist
eine Antennenvorrichtung 10 vorgesehen. Die Antennenvorrichtung 10 umfasst
ein Substrat 1 mit einer ersten Seite 8 und einer
gegenüberliegenden
zweiten Seite 9. Auf der ersten Seite 8 des Substrats 1 sind
eine Patchantenne 2, ein integrierter Schaltkreis 11 und
reagierende Bauteile 3, 4 vorgesehen. Bei dieser
Ausführungsform
ist die Patchantenne 2 U-förmig und ist mit dem Substrat 1 durch
zwei gegenüberliegende
Seitenflächen 91, 92 verbunden.
Alternativ ist eine Konstruktion einsetzbar, bei der die Patchantenne 2 nur
an einer Seitenfläche
mit dem Substrat 1 verbunden ist. Bevorzugt umfasst die
Antennenvorrichtung 10 weitere Bauteile, wie in 2 angezeigt.
Die Antenne 2 kann über
die reagierenden Bauteile 3, 4 mit dem Schutzleiter 21 verbunden
sein. Zu diesem Zweck gibt es elektrisch leitende Verbindungen von
jedem der reagierenden Bauteile 3, 4 zu einer
Anzahl von Schaltern 25, 26, die sich auf der zweiten
Seite 29 der Leiterplatte 20 befinden. Jede der
Verbindungen umfasst eine Durchgangsleitung 5 durch das
Substrat 1 der Antennenvorrichtung 10, eine Modul-Anschlussfläche 7, 47,
eine Platten-Anschlussfläche 22, 46 und
eine Durchgangsleitung 23 durch die Leiterplatte 20.
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2 ist
ein Blockschaltbild der Antennenvorrichtung 10 gemäß der ersten
Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Vorrichtung 100.
Die Antennenvorrichtung umfasst einen integrierten Schaltkreis 11,
der mit sechs Eingangsanschlüssen 19 versehen
ist. Der integrierte Schaltkreis fungiert als ein Transceiver. Mit
dem integrierten Schaltkreis 11 gekoppelt sind ein VCO-Tank 16,
ein PLL-Schleifenfilter 17 und eine Versorgungsabkopplungseinheit 18.
Der Transceiver kann Signale an die Antenne 2 senden und
Signale von der Antenne 2 empfangen. Es ist ein TX/RX-Schalter 14 zum
Wechseln von der Empfangs- zur Sendefunktion und umgekehrt vorgesehen.
Der TX/RX-Schalter 14 leitet Signale über den RX-Balunfilter 12 zu
dem integrierten Schaltkreis 11. Die von dem integrierten
Schaltkreis 11 gesendeten Signale gelangen über den
TX-Balunfilter 13, den TX/RX-Schalter 14 und einen
Bandpassfilter 15 zu der Antenne 2. Die Antenne 2 ist
für diesen
Zweck mit einem Eingangsanschluss 31 versehen. Die Antenne ist
weiterhin mit einem Masseanschluss 32 und mit Anpassungsbrückenanschlüssen 33 versehen.
Bei diesem Beispiel sind vier Anpassungsbrücken 34, 35, 36 und 37 vorgesehen,
von denen jede einen Kondensator 3, d. h. 3a, 3b, 3c bzw. 3d,
und einen Schalter 25, d. h. 25a, 25b, 25c bzw. 25d,
enthält, wobei
der Schalter 25 außerhalb
der Antennenvorrichtung 10 angeordnet ist. Diese Anpassungsbrücken 34, 35, 36, 37 sind
mit Anpassungsbrückenanschlüssen 33 verbunden.
Der Masseanschluss 32 ist weiterhin mit dem Schutzleiter
verbunden. Parallel zu der Verbindung zwischen dem Masseanschluss 32 und
dem Schutzleiter 21 gibt es einen Schwingkreis 51,
der einen Kondensator 52 und einen Induktor 53 enthält.
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Die
Antennenvorrichtung ist für
Bluetooth-Anwendungen mit einer Normfrequenz von 2,5 GHz ausgelegt
und funktioniert wie folgt: Die Patchantenne 2 hat eine
Länge von
10 mm mit einer Induktivität
von 1 nH/mm. Die Patchantenne 2 hat weiterhin einen Kapazitätswert von
0,1 pF. Wenn keiner der Schalter 25 in den Anpassungsbrücken 34-37 geschlossen
ist, beträgt
die resultierende Frequenz 5,0 GHz. Die Kondensatoren 3a, 3b, 3c und 3d haben Kapazitätswerte
von 0,1, 0,3, 1,0 und 2,5 pF. Das Einschalten einer zusätzlichen
Kapazität
von 0,1 pF führt
zu einer Frequenz von 3,5 GHz, mit einer zusätzlichen Kapazität von 0,3
pF beträgt
die Frequenz 2,5 GHz, mit 1,3 pF beträgt die Frequenz 1,3 GHz, und
mit 3,8 pF beträgt
die Frequenz 0,8 GHz. Auf diese Weise kann die Frequenz zwischen
0,8 GHz und 5 GHz eingestellt werden. Alternativ kann die Frequenz
auf 2,5 GHz abgestimmt werden, wenn vor der Abstimmung festgestellt
wird, dass die tatsächliche Frequenz
von 2,5 GHz abweicht. Zum Abstimmen der Frequenz nach unten müssen Schalter
eingeschaltet werden; zum Abstimmen der Frequenz nach oben müssen Schalter
ausgeschaltet werden. Es ist daher bevorzugt, mit einem Schalter
in Ein-Stellung zu beginnen, so dass eine Anpassungsbrücke mit
einem Kondensator mit einer Zwischenkapazität von 0,3 pF mit dem Schutzleiter 21 verbunden
ist. Zum Beispiel könnte
der Schalter 25b der Anpassungsbrücke 35 mit einem Kondensator
mit 0,3 pF eingeschaltet sein. Durch die Auswahl einer geeigneten Kombination
eingeschalteter Kondensatoren können andere
Frequenzen zwischen den genannten realisiert werden. Das Frequenzspektrum
kann wegen des Schwingkreises 51 verbreitert werden. Bevorzugt
entsprechen die Kondensatoren 3 der NP0-Norm, wobei diese
Norm festlegt, dass die Temperaturabhängigkeit der Kapazität im Bereich
von –30
bis +30 ppm/°C
liegt.
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3 ist
eine Ansicht der Leiterplatte 20 von unten. In dieser Ansicht
von unten ist die zweite Seite 29 der Leiterplatte gezeigt,
versehen mit dem Schutzleiter 21 und den Schaltern 25a, 25b, 25c und 25d. Um
eine der entsprechenden Anpassungsbrücken 34, 35, 36 und 37 zu
trennen, muss ein Schalter mit einem Laser durchschnitten oder zerstört werden.
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4 ist
eine Querschnittsansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100.
Die Vorrichtung 100 umfasst eine Leiterplatte 20 mit
einer ersten Seite 28 und einer zweiten Seite 29.
Die Leiterplatte 20 umfasst zwei Isolier schichten 41, 42,
zwischen denen ein Schutzleiter 21 vorgesehen ist. Auf
der ersten Seite der Leiterplatte ist ein Muster von Leiterbahnen
vorgesehen, das Platten-Anschlussflächen 22, 46,
Verbindungsleitungen 43, Durchgangsflächen 44 und Schalter 25, 26, 27,
von denen in 4 nur die Schalter 25 und 27 gezeigt
sind, umfasst. Die Schalter 25, 26, 27 sind als
ein Paar von Anschlussflächen
ausgeführt,
auf denen ein SMD-Bauteil ohne oder mit geringem Widerstand anordnenbar
ist, um eine Verbindung zu schaffen. Eine Antennenvorrichtung 50 ist
auf der ersten Seite 28 der Leiterplatte 20 vorgesehen.
Die Antennenvorrichtung 50 umfasst ein Substrat 1 mit einer
ersten Seite 8 und einer zweiten Seite 9. Eine Patchantenne 2 mit
einem Masseanschluss 32, einem Anpassungsbrückenanschluss 33 und
einem Eingangsanschluss 31 (nicht gezeigt) ist auf der zweiten
Seite vorgesehen. Das Substrat enthält weiterhin reagierende Bauteile 3 und 4 (nicht
gezeigt) und Verbindungsleitungen 6 von dem Anpassungsbrückenanschluss 33 zu
den reagierenden Bauteilen 3. In dem Substrat 1 sind
Durchgangsleitungen 5 vorhanden.
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5 ist
eine Draufsicht der zweiten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung 100. Die
Patchantenne 2 hat eine Spiralform mit dem Masseanschluss 32 und,
damit verbunden, den Anpassungsbrücken 37, 38 an
einem Ende und den Anpassungsbrückenanschlüssen 33 mit
den Anpassungsbrücken 34, 35, 36, 39 am
anderen Ende. Es ist auch ein Eingangsanschluss 3 vorgesehen,
durch den die Antenne 2 mit einem Empfangs- und Sendeschaltkreis
verbunden ist. Die reagierenden Bauteile 3, 4 befinden
sich auf dem Substrat 1 der Antennenvorrichtung 50.
Die Schalter 25, 26, 27 befinden sich
auf der ersten Seite 28 der Leiterplatte 20. Die
Schalter 25, 26, 27 sind als ein Paar
von Anschlussflächen ausgeführt, auf
denen ein SMD-Bauteil ohne oder mit geringem Widerstand anordnenbar
ist, um eine Verbindung zu schaffen.
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6 ist
eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung 110.
Diese Vorrichtung 110 resultiert aus einer Konstruktionsänderung
der Leiterplatte 20 nach dem Abstimmen der Antenne 2 mittels
der Anpassungsbrücken 34-39.
Die Antennenvorrichtung 50 wurde bei dieser Konstruktionsänderung
nicht verändert.
Dies hat den Vorteil, dass die Antennenvorrichtung 50 gemäß einer
genormten Konstruktion herstellbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
enthalten die Anpassungsbrücken 34-39 keine Schalter mehr.
Stattdessen sind einige von ihnen, wie die Anpassungsbrücken 34, 36 und 38,
mit dem Schutzleiter 21 verbunden, während andere dies nicht sind.