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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine injizierbare galenische Formulierung
zur Verwendung in einer Diagnose oder einer photodynamischen Therapie
(PDT), die einen von einem modifizierten Bakteriochlorophyll abgeleiteten
Photosensibilisator sowie einen pharmazeutisch annehmbaren Träger in wässriger
Phase enthält.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung
dieser injizierbaren galenischen Formulierung.
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Vor
mehr als einem halben Jahrhundert konnte gezeigt werden, dass Porphyrine
sich in Tumorgeweben ansammeln können
und dass sie darüber
hinaus durch eine In-situ-Absorption
von Licht in bestrahlten Tumorgeweben fluoreszieren können.
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Wegen
ihrer Eigenschaften haben sich diese Porphyrine also als ein interessantes
Mittel erwiesen, um durch Ortung der Fluoreszenz einen Tumor zu
erkennen.
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In
den letzten Jahren ist der Einsatz von Photosensibilisatoren in
der Krebsbehandlung Gegenstand zahlreicher Studien gewesen, die
sich insofern als sehr vielversprechend erwiesen haben, als das
Interesse an dieser als photodynamische Therapie (PDT) bekannten
Technik immer weiter zunimmt.
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In
dieser Technik der photodynamischen Therapie (PDT) wird ein Photosensibilisator
verabreicht, der in der Lage ist, sich bevorzugt in den Geweben
festzusetzen, wo die Zellen wuchern, und diese Gewebe werden mit
einem monochromatischen (Laser-) oder polychromatischen (Lampen-)Licht
bestrahlt, das eine Wellenlänge
besitzt, die durch den Photosensibilisator absorbiert wird.
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Der
Photosensibilisator, der selbst nicht toxisch ist, hat die Eigenschaft,
nach seiner Anregung durch die Absorption von Photonen in seinen
Grundzustand zurückzukehren,
indem die Energie in Gestalt von Singulett-Sauerstoff (Photooxidation
vom Typ II) und/oder von freien, sauerstoffhaltigen Radikalen (Photooxidation
vom Typ I) an den Sauerstoff der Umgebung übertragen wird.
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Diese
Sauerstoffabkömmlinge
sind äusserst
reaktionsfreudig und toxisch und oxidieren alle mit ihnen in Berührung stehenden
Gewebebestandteile.
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Ausserdem
diffundieren sie sehr wenig und haben eine kurze Lebensdauer, so
dass die phototoxische Wirkung, die durch Bestrahlen des Photosensibilisators
induziert wird, lokalisiert bleibt.
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Die
hauptsächlichen
Indikationen der photodynamischen Therapie betreffen hauptsächlich die
Gebiete der Karzinologie, der Virologie, der Ophthalmologie, insbesondere
in der Behandlung der altersabhängigen Makula-Degeneration
(AMD), der Kardiologie (Restenose nach Angioplastie), der Rheumatologie
und der Dermatologie.
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Eine
grosse Anzahl von photosensibilisierenden Molekülen ist in Hinblick auf ihre
Verwendung in der photodynamischen Therapie untersucht worden.
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Die
Verwendung von Abkömmlingen
des Hämatoporphyrins
und insbesondere von Photofrin® (Porfimer-Natrium, ein
Gemisch von Ethern und Ester des Dihämatoporphyrins, vermarktet
durch Quadra Logic Technologies, Inc., Vancouver BC, Kanada) in
der photodynamischen Therapie ist in breitem Umfang untersucht worden
(siehe z.B. T. J. Dougherty, Photochem. Photobiol., 46, 569 (1987);
Kessel et al., Photochem. Photobiol., 46, 563 (1987); T. J. Dougherty,
Semin. Surg. Oncol., 2, 24 (1986); J. S. McCaughan, Photochem. Photobiol.,
46, 903 (1987); und C. J. Gomer, Semin. Hematol., 26 (1) 27 (1989)).
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In
den meisten klinischen Untersuchungen ist ein Hämatoporphyrin-Derivat (HpD)
verwendet worden, das aus einem Gemisch von Porphyrinverbindungen
bestand (Monomere des Porphyrins, des Hämatoporphyrins, des Hydroxyethylvinyl-Deuteroporphyrins,
des Protoporphyrins sowie Dimere/Polymere von Porphyrin) (siehe
z.B. T. J. Dougherty, Photochem. Photobiol., 46, 569 (1987)).
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Im
Gefolge dieser Untersuchungen hat es sich herausgestellt, dass die
therapeutische Verwendung dieser Hämatoporphyrin-Derivate zwei
Hauptnachteile aufwies.
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Der
erste Nachteil besteht darin, dass bei der Wellenlänge des
Lichtes, das die Verbindung aktiviert, das Licht nicht tief genug
ins Gewebe eindringt (siehe z.B. Doiron et al., Seiten 281-291 in:
Porphyrins in Tumor Phototherapy, A. Andreoni und R. Cuulbreddu,
Hrsg., Plenum Press, New York, 1984), so dass die Verwendung dieser
Verbindungen auf die Behandlung von Tumoren geringer Grösse beschränkt ist
und darüber
hinaus keine Behandlung von Tumoren gestattet, die tief im Inneren
eines Gewebes liegen.
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Der
zweite Hauptnachteil dieser Hämatoporphyrin-Derivate
besteht darin, dass sie dazu neigen, sich in den Geweben des Patienten
anzusammeln, was insbesondere eine Photosensibilisierung der Haut
und der Augen hervorruft, die sich noch vier bis acht Wochen über die
Behandlung hinaus erstrecken kann, wodurch es erforderlich wird,
besondere Vorsichtsmassnahmen zu treffen, sich zum Beispiel nicht
der Sonne auszusetzen, eine Sonnenblocker-Creme zu verwenden sowie
geeignete Kleidung und Sonnenbrille zu tragen.
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Als
nur ein Beispiel dieser Hämatoporphyrin-Derivate,
die Marktzulassungen für
ihre Verwendung in der Behandlung durch photodynamische Therapie
erhalten haben, kann Photofrin® genannt werden (Erteilung von
Marktzulassungen 1994 in den USA und seit 1996 in Europa), d.h.
eine wässrige,
injizierbare Lösung,
die ein Gemisch von Porphyrin-Verbindungen
enthält,
die das Licht bei 630 nm absorbieren und eine Photosensibilisierung
der Haut und der Augen hervorrufen, die sich noch zwei Monate über die
Behandlung hinaus erstreckt.
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Um
die oben angezeigten Nachteile der Hämatoporphyrin-Derivate zu milder,
gibt es jetzt eine neue Generation von Photosensibilisatoren, die
die gemeinsame Eigenschaft besitzen, dass es reine Verbindungen sind,
die eine wohl-definierte Struktur besitzen und Licht einer Wellenlänge absorbieren,
die im Bereich von 650 bis 800 nm liegt.
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Als
Beispiele von Photosensibilisatoren, die in der photodynamischen
Therapie eingesetzt werden und zu dieser zweiten Generation gehören, können die
Abkömmlinge
des Benzoporphyrins genannt werden (siehe z.B. A. M. Richter, S.
Yip, H. Meadows et al., „Photosensitizing
potencies of the structural analogues of benzoporphyrin derivative
in different biological test systems", J. Clin. Laser Med. Surg., 14, 335-341
(1996); J. G. Levy, A. Chan, H. A. Strong, „The clinical status of benzoporphyrin
derivative", SPIE,
2625, 86-95 (1996); U. Schmidt-Erfurth, W. Baumann, E. Gragoudas
et al., „Photodynamic
therapy of experimental choroidal melanoma using lipoprotein-delivered
benzoporphyrin",
Ophthalmology 101, 89-99(1994)).
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Die
Benzoporphyrin-Derivate haben den Vorteil, dass die Verbindung durch
Licht einer grösseren
Wellenlänge
(etwa 690 nm) aktiviert wird als diejenige, die die Hämatoporphyrin-Derivate
aktiviert, so dass das Licht tiefer in die Gewebe eindringt.
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Darüber hinaus
hat es sich herausgestellt, dass die Verwendung dieser Derivate
des Benzoporphyrins die photosensibilisierende Wirkung auf die Haut
und die Augen beträchtlich
verringert.
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Die
Benzoporphyrin-Derivate (BPD) haben jedoch den hauptsächlichen
Nachteil, im wässrigen
Medium unlöslich
zu sein, so dass sich ihre pharmazeutische Anwendung auf parenteralem
Wege als schwierig erweist.
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Im
Patent
US-A-5 289 378 wird
vorgeschlagen, diesen Nachteil durch Einbau der Benzoporphyrin-Derivate
in Liposomen zu milder.
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Als
Beispiel einer injizierbaren liposomalen Formulierung, die ein Derivat
des Benzoporphyrins enthält und
in der photodynamischen Therapie für die Behandlung der zentralen
neovaskulären
Formen der altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) des Sehens
verwendet wird, kann Visudyne® (Ciba-Vision) genannt
werden, das als photosensibilisierendes Molekül das Verteporfin enthält, das
Licht einer Wellenlänge
von 690 nm absorbiert und eine zeitlich begrenzte Photosensibilisierung
der Haut und der Augen hervorruft.
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Als
andere Beispiele von Photosensibilisatoren, die in der photodynamischen
Therapie nützlich
sind und dieser neuen Generation angehören, können insbesondere die Derivate
von Bakteriochlorophyll der folgenden allgemeinen Formel genannt
werden:
in der M ein Metallatom oder
zwei Wasserstoffatome darstellt und R
1,
R
2 und R
3 voneinander
unabhängig
je ein Wasserstoffatom oder eine variable Gruppe darstellen.
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Diese
Verbindungen nennen sich zum Beispiel:
- BChl oder Bakteriochlorophyll,
wenn
M Mg darstellt,
R1 eine Phytylgruppe
darstellt,
R2 ein H-Atom darstellt,
R3 eine -COOCH3-Gruppe
darstellt;
- BChlid oder Bakteriochlorophyllid, wenn
M Mg darstellt,
R1 ein H-Atom darstellt,
R2 ein
H-Atom darstellt,
R3 eine -COOCH3-Gruppe darstellt; und
- BPheid oder Bakteriopheophorbid, wenn
M zwei H-Atome darstellt
und
R1 ein H-Atom darstellt,
R2 ein H-Atom darstellt,
R3 eine
-COOCH3-Gruppe darstellt.
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Weitere
Derivate von Bakteriochlorophyll, die sich als besonders interessant
erwiesen haben, sind die Bakteriochlorophyll-Derivate, in denen
das Magnesium-Atom durch ein Palladium-Atom ersetzt worden ist,
wie z.B. die in
WO 00/33833 beschriebenen.
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Unter
diesen Bakteriochlorophyll-Derivaten, die am Metall modifiziert
und in
WO 00/33833 beschrieben
worden sind, haben sich die Verbindungen der folgenden allgemeinen
Formel (I):
in der
R
2 eine H-, OH- oder COOR
4-Gruppe
darstellt, wo R
4 ein Wasserstoff oder ein
C
1- bis C
12-Alkyl
oder ein C
3- bis C
12-Cycloalkyl
ist,
R
3 H, OH oder ein C
1-
bis C
12-Alkyl oder -Alkoxy darstellt und
*
einen asymmetrischen Kohlenstoff darstellt, bzw. deren Salze als
besonders interessant erwiesen, und unter diesen Verbindungen der
Formel (I) oben hat es sich erwiesen, dass das Pd-Bakteriopheophorbid
a, das die folgende Formel (II) besitzt:
bzw. ein
Salz davon eine Phototoxizität
und eine zeitliche Beständigkeit
besitzt, die sehr viel höher
als die von anderen Bakteriochlorophyll-Derivaten sind.
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Ausserdem
absorbiert das Pd-Bakteriopheophorbid a, auch als Pd-BPheid a bezeichnet,
Licht einer Wellenlänge
von etwa 760 nm, d.h. einer grösseren
Wellenlänge
als die anderen Photosensibilisatoren, was ein tieferes Eindringen
des Lichtes in die Gewebe ermöglicht
und nur eine geringe oder keine Photosensibilisierung der Haut hervorruft.
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Alle
Verbindungen, die die Formel (I) oben besitzen, haben aber einen
sehr markanten lipophilen Charakter, verbunden mit einer starken
Neigung zu Aggregation im wässrigen
Medium, was ihre pharmazeutische Anwendung auf parenteralem Wege
erschwert.
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In
der
WO 00/33833 wird
insbesondere eine pharmazeutische Zusammensetzung beansprucht, die eine
Verbindung der Formel (I) oben, bevorzugt das Pd-BPheid a der Formel
(II) oben, sowie einen pharmazeutisch annehmbaren Träger umfasst.
-
In
der Beschreibung der
WO 00/33833 wird
allerdings erwähnt,
dass es für
die Herstellung einer solchen, auf systemischem Wege verabreichbaren
pharmazeutischen Zusammensetzung erforderlich ist, eine Menge eines
nicht toxischen Tensids hinzuzufügen,
die genügt,
um die Verbindung zu solubilisieren.
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Die
das Pd-BPheid a enthaltenden Zusammensetzungen, die konkret in der
WO 00/33833 beschrieben
und für
In-vivo-Tierversuche verwendet worden sind, enthalten eine sehr
grosse Menge von Cremophor
® EL (20 bis 50 %), was
sich als notwendig erwiesen hat, um den Photosensibilisator zu solubilisieren.
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In
diesen Zusammensetzungen wirkt das Cremophor® EL
als ein Tensid, das gestattet, die Aggregatbildung zu verringern
und das Pd-BPheid a zu solubilisieren.
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Cremophor® EL
ist ein emulgierendes Vehikel vom Typ eines polyoxyethylenierten
Ricinusöls,
das im Handel erhältlich
und wegen seiner Fähigkeit,
eine grosse Vielfalt von lipophilen Wirkstoffen zu solubilisieren, für seine
Verwendung in pharmazeutischen Zusammensetzungen bekannt ist.
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Eine
Zusammensetzung, die mehr als 5 % an Cremophor® enthält, ist
jedoch wegen des bekannten Risikos, unerwünschte allergische Wirkungen
hervorzubringen, auf systemischem Wege beim Menschen nur schwer
einsetzbar.
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Versuche,
Cremophor® EL
durch andere Tenside zu ersetzen, die für ihre Verwendung als Solubilisatoren
von lipophilen Wirkstoffen in injizierbaren Lösungen bekannt sind, wie Solutol
HS 15TM, Propylenglykol, Polysorbat 80,
die Sojalecithine, die Eilecithine und N-Methylpyrrolidon (Pharmasolve®),
haben nicht zu zufriedenstellenden Ergebnissen geführt.
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Wegen
der besonders interessanten Eigenschaften der Verbindungen der Formel
(I) oben und insbesondere des Pd-BPheids a der Formel (II) oben
als Photosensibilisatoren in der photodynamischen Therapie ist es
erforderlich, eine galenische Formulierung zur Verfügung zu
stellen, die eine Verbindung der Formel (I) oben enthält und ohne
eine Gefahr von Komplikationen wegen eines Vehikels beim Menschen
auf intravenösem
Wege verabreicht werden kann.
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine injizierbare
galenische Formulierung zur Verfügung
zu stellen, in der die Verbindung der Formel (I) oben völlig solubilisiert
ist und die eine stark verringerte Menge an Tensid enthält.
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Dieses
Ziel ist erreicht worden, nachdem die Erfinder mit Überraschung
festgestellt hatten, dass die Zugabe einer kleinen Menge nichtwässriger
Cosolventien, nämlich
die Zugabe einer kleinen Menge eines Benzylalkohol/Ethanol-Gemischs
oder von Propylenglykol zu Pd-BPheid a eine Solubilisierung des
Pd-BPheids a in einem wässrigen
Medium nach seiner Umwandlung in ein Salz möglich machte.
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Einem
ersten Aspekt zufolge betrifft die vorliegende Erfindung eine injizierbare
galenische Formulierung zur Verwendung in einer Diagnose oder einer
photodynamischen Therapie (PDT), wobei die galenische Formulierung:
- – eine
durch die folgende allgemeine Formel (I) dargestellte Verbindung: in der
R2 eine H-, OH- oder COOR4-Gruppe
darstellt, wo R4 ein Wasserstoff oder ein
C1- bis C12-Alkyl
oder ein C3- bis C12-Cycloalkyl
ist,
R3 H, OH oder ein C1-
bis C12-Alkyl oder -Alkoxy darstellt und
*
einen asymmetrischen Kohlenstoff darstellt,
in Gestalt eines
Alkalimetallsalzes in einer 10 mg/ml nicht überschreitenden Menge als Photosensibilisator und
- – einen
pharmazeutisch annehmbaren Träger
in wässriger
Phase enthält,
dadurch gekennzeichnet, dass der pharmazeutisch annehmbare Träger in wässriger
Phase zumindest eine Mischung aus Benzylalkohol und Ethanol in einem
Mischungsverhältnis
von 15:85 bis 25:75 oder Propylenglykol als Solubilisator des Photosensibilisators
sowie ein Tensid enthält,
das in einer Menge, die 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Formulierung, nicht übersteigt,
die Aggregation des Photosensibilisators zu verringern gestattet,
aber unter der Bedingung, dass die Menge des Tensids, wenn es ein
Cremophor ist, 5 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Formulierung, nicht übersteigen
darf.
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Einem
zweiten Aspekt zufolge betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren
zur Herstellung einer injizierbaren galenischen Formulierung zur
Verwendung in einer Diagnose oder einer photodynamischen Therapie
(PDT), die eine durch die folgende Formel (I) dargestellte Verbindung:
in der
R
2 eine H-, OH- oder COOR
4-Gruppe
darstellt, wo R
4 ein Wasserstoff oder ein
C
1- bis C
12-Alkyl
oder ein C
3- bis C
12-Cycloalkyl
ist,
R
3 H, OH oder ein C
1-
bis C
12-Alkyl oder -Alkoxy darstellt und
*
einen asymmetrischen Kohlenstoff darstellt,
in Gestalt eines
Alkalimetallsalzes in einer bis zu 10 mg/ml reichenden Menge als
Photosensibilisator sowie einen pharmazeutisch annehmbaren Träger in wässriger
Phase enthält,
wobei das Verfahren in der angezeigten Reihenfolge die Schritte
umfasst, die darin bestehen:
- 1) den Photosensibilisator
der Formel (I) in seiner Säureform
mit einem Solubilisator zu benetzen, der aus einer Mischung von
Benzylalkohol und Ethanol in einem Mischungsverhältnis von 15:85 bis 25:75 oder
aus Propylenglykol besteht;
- 2) ein Tensid in einer Menge hinzuzufügen, die 20 Gewichtsprozent,
bezogen auf das schlussendliche Gewicht der Formulierung, nicht übersteigt;
- 3) ein Alkalimetallhydroxid in einer Menge hinzuzugeben, die
genügt,
um die Säurefunktion
des Photosensibilisators der Formel (I) zu neutralisieren;
- 4) die Mischung in wässriger
Phase genügend
zu rühren,
um die vollständige
Salzbildung des Photosensibilisators und seine vollkommene Solubilisierung
zu ermöglichen;
- 5) einen Pufferstoff hinzuzufügen, der dafür bestimmt
ist, den pH-Wert auf einen physiologisch annehmbaren Wert von 7,2 ± 0,4 einzustellen;
- 6) wenn erforderlich, das Volumen der Formulierung mit Wasser
für injizierbare
Zubereitungen einzustellen.
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Einem
dritten Aspekt zufolge betrifft die vorliegende Erfindung eine mit
diesem Verfahren gewonnene injizierbare galenische Formulierung.
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Die
galenische Formulierung der vorliegenden Erfindung enthält eine
stark verringerte Menge an Tensid, dessen wesentliche Funktion darin
besteht, die Aggregatbildung zu verringern.
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Die
vorliegende Erfindung liefert auch eine galenische Formulierung,
in der der Photosensibilisator, nämlich eine Verbindung der Formel
(I) oben in der Salzform, völlig solubilisiert
ist und die im Rahmen einer photodynamischen Therapie mit geringerem
Risiko beim Menschen injiziert werden kann.
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Weitere
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden bei der Lektüre der folgenden
eingehenden Beschreibung der Erfindung offenbar werden.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Der
vorliegenden Erfindung zufolge enthält die injizierbare galenische
Formulierung zur Verwendung in einer photodynamischen Therapie:
- – eine
Verbindung der Formel (I) in der
R2 eine H-, OH- oder COOR4-Gruppe
darstellt, wo R4 ein Wasserstoff oder ein
C1- bis
C12-Alkyl oder ein C3- bis
C12-Cycloalkyl ist,
R3 H,
OH oder ein C1- bis C12-Alkyl
oder -Alkoxy darstellt und
* einen asymmetrischen Kohlenstoff
darstellt,
in Gestalt eines Alkalimetallsalzes als Photosensibilisator
und
- – einen
pharmazeutisch annehmbaren Träger
in wässriger
Phase.
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In
der galenischen Formulierung der vorliegenden Erfindung ist die
Verbindung der Formel (I) oben bevorzugt das Pd-BPheid a der Formel
(II) unten:
in Gestalt
eines Alkalimetallsalzes.
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Das
Alkalimetallsalz der Verbindung der Formel (I) oder der Verbindung
der Formel (II) kann ein Natriumsalz oder ein Kaliumsalz sein.
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Vorzugsweise
ist das Alkalimetallsalz der Verbindung der Formel (I) oder der
Verbindung der Formel (II) ein Natriumsalz.
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Die
Verbindungen der Formel (I) oben und insbesondere das durch die
Formel (II) oben dargestellte Pd-BPheid a wie auch ihre Alkalimetallsalze
können
hergestellt werden, wie in der
WO
00/33833 beschrieben.
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Die
in der injizierbaren galenischen Formulierung der vorliegenden Erfindung
enthaltene Menge an Photosensibilisator darf 10 mg/ml nicht überschreiten,
da bei einer Menge von mehr als 10 mg/ml die photosensibilisierende
Verbindung nicht vollständig
solubilisiert wäre.
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Wenn
die injizierbare galenische Formulierung für den Einsatz im Rahmen einer
photodynamischen Therapie bestimmt ist, sollte die Menge des in
der Formulierung enthaltenen Photosensibilisators vorzugsweise 0,1
mg/ml nicht unterschreiten, da unterhalb dieser Konzentration das
zu verabreichende Volumen der Formulierung zu gross wäre.
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Allerdings
können
kleinere Mengen des Photosensibilisators als 0,1 mg/ml in Betracht
gezogen werden, wenn die injizierbare galenische Formulierung der
vorliegenden Erfindung dafür
bestimmt ist, im Rahmen einer photodynamischen Diagnose eingesetzt
zu werden.
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Der
pharmazeutisch annehmbare Träger
in wässriger
Phase, der in der injizierbaren galenischen Formulierung der vorliegenden
Erfindung enthalten ist, hat den Zweck, den Photosensibilisator
zu solubilisieren, gleichzeitig auch eine zeitliche Beständigkeit
der Formulierung zu schaffen.
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Dieser
pharmazeutisch annehmbare Träger
in wässriger
Phase enthält
zumindest ein Benzylalkohol-Ethanol-Gemisch oder Propylenglykol
als Solubilisator des Photosensibilisators sowie in einer Menge,
die 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung,
nicht übersteigt,
ein Tensid, das es ermöglicht,
die Aggregation des Photosensibilisators zu verringern.
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Wenn
der pharmazeutische Träger
ein Benzylalkohol-Ethanol-Gemisch als Solubilisator enthält, muss das
Mischungsverhältnis
(Vol./Vol.) von Benzylalkohol zu Ethanol zwischen 15:85 und 25:75
liegen.
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Bei
einem Mischungsverhältnis
mit weniger als 15 an Benzylalkohol wird der Photosensibilisator
nicht vollständig
solubilisiert.
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Bei
einem Mischungsverhältnis
mit mehr als 25 an Benzylalkohol ist das Gemisch nicht mehr mit
Wasser mischbar.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung enthält
der Träger
ein Benzylalkohol-Ethanol-Gemisch in einem Mischungsverhältnis von
Benzylalkohol zu Ethanol von 20:80.
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Das
Benzylalkohol-Ethanol-Gemisch ist im Träger vorzugsweise in einer Menge
enthalten, die 5 Volumenprozent, bezogen auf das Gesamtvolumen der
Formulierung, nicht überschreitet.
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Der
Benzylalkohol und das Ethanol, die in der injizierbaren galenischen
Formulierung der vorliegenden Erfindung enthalten sind, müssen den
Reinheitsanforderungen gemäss
Europäischem
Arzneibuch (EAB) und gemäss
US-Arzneibuch (USP) entsprechen, die für ihren Einsatz in injizierbaren
Formulierungen gelten.
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Wenn
der pharmazeutische Träger
Propylenglykol als Benetzungsmittel enthält, ist das Propylenglykol im
Träger
vorzugsweise in einer Menge enthalten, die 5 Volumenprozent, bezogen
auf das Gesamtvolumen der Formulierung, nicht überschreitet.
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Das
in der injizierbaren galenischen Formulierung der vorliegenden Erfindung
enthaltene Propylenglykol muss den Reinheitsanforderungen gemäss Europäischem Arzneibuch
(AEB) und gemäss
US-Arzneibuch (USP) entsprechen, die für seinen Einsatz in injizierbaren
Formulierungen gelten.
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Das
im pharmazeutisch annehmbaren Träger
in wässriger
Phase enthaltene Tensid kann ein beliebiges Tensid sein, das die
Fähigkeit
besitzt, die Aggregation des Photosensibilisators in der injizierbaren
galenischen Formulierung zu verringern, und darf nur in einer Menge
enthalten sein, die 20 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Formulierung, nicht überschreitet.
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Diese
Tenside können
zum Beispiel Cremophor® EL (BASF, Deutschland),
Cremophor® EL
P (BASF, Deutschland), Solutol HS 15TM (BASF,
Deutschland), Propylenglykol, Polylsorbat 80, die Sojalecithine,
die Eilecithine und das N-Methylpyrrolidon (Pharmasolve®, BASF,
Deutschland) sein.
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Vorzugsweise
ist das Tensid Cremophor® EL, Cremophor® EL
P oder Solutol HS 15TM.
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Eine
besonders bevorzugte Formulierung der vorliegenden Erfindung enthält als Tensid
Cremophor® EL
oder Cremophor® EL
P in einer Menge, die 5 Volumenprozent, bezogen auf das Gesamtvolumen
der Formulierung, nicht überschreitet.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung enthält
die Formulierung 0,25 % (Gew./Gew.) an Pd-BPheid a, 5 % (Vol./Gew.)
eines Benzylalkohol-Ethanol-Gemischs
mit einem Mischungsverhältnis
von Benzylalkohol zu Ethanol von 20:80 sowie 5 % (Gew./Gew.) an
Cremophor® EL
P.
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Die
injizierbare galenische Formulierung der vorliegenden Erfindung
kann nach einem Verfahren hergestellt werden, das in der angezeigten
Reihenfolge die Schritte umfasst, die darin bestehen:
- 1) den Photosensibilisator der Formel (I) in seiner Säureform
oder der Formel (II) in seiner Säureform
mit einem Solubilisator zu benetzen, der aus einer Mischung von
Benzylalkohol und Ethanol in einem Mischungsverhältnis von 15:85 bis 25:75 oder
aus Propylenglykol besteht;
- 2) ein Tensid in einer Menge hinzuzufügen, die 20 Gewichtsprozent,
bezogen auf das schlussendliche Gewicht der Formulierung, nicht übersteigt;
- 3) ein Alkalimetallhydroxid in wässriger Lösung in einer Menge hinzuzugeben,
die genügt,
um die Säurefunktion
des Photosensibilisators der Formel (I) oder der Formel (II) zu
neutralisieren;
- 4) die Mischung in wässriger
Phase genügend
zu rühren,
um die vollständige
Salzbildung des Photosensibilisators und seine völlige Solubilisierung zu ermöglichen;
- 5) einen Pufferstoff hinzuzufügen, der dafür bestimmt
ist, den pH-Wert auf einen physiologisch annehmbaren Wert von 7,2 ± 0,4 einzustellen;
- 6) wenn erforderlich, das Volumen der Formulierung mit Wasser
für injizierbare
Zubereitungen einzustellen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung wird der Solubilisator bevorzugt in einer Menge zugesetzt,
die 5 Volumenprozent, bezogen auf das Gesamtvolumen der Formulierung,
nicht überschreitet.
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Im
Verfahren gemäss
vorliegender Erfindung ist der zur Benetzung des Photosensibilisators
zugesetzte Solubilisator vorzugsweise ein Benzylalkohol-Ethanol-Gemisch
mit einem Mischungsverhältnis
von 20:80.
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Eine
Benetzung durch reinen Benzylalkohol ist wegen der Nichtmischbarkeit
des Benzylalkohols mit der verdünnten
Natronlauge nicht möglich.
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Der
Zusatz von Ethanol zum Benzylalkohol in den angezeigten Verhältnissen
ermöglicht
die Mischbarkeit der organischen Benetzungsphase mit der verdünnten Natronlauge.
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Der
Benzylalkohol und das Ethanol bzw. das Propylenglykol, die zur Benetzung
des Photosensibilisators zugesetzt werden, müssen den Reinheitsanforderungen
gemäss
Europäischem
Arzneibuch (EAB) und gemäss
US-Arzneibuch (USP) entsprechen, die für ihren Einsatz in injizierbaren
Formulierungen gelten.
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Die
zur Verringerung der Aggregation des Solubilisators in der injizierbaren
galenischen Formulierung zugesetzten Tenside sind zum Beispiel Cremophor® EL,
Cremophor® EL
P, Solutol HS 15TM, Propylenglykol, Polysorbat
80, die Sojalecithine, die Eilecithine und das N-Methylpyrrolidon
(Pharmasolve®).
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Vorzugsweise
ist das zugesetzte Tensid Cremophor® EL,
Cremophor®EL
P oder Solutol HS 15TM.
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Die
zugesetzte Menge an Tensid wird in Abhängigkeit vom verwendeten Tensid
und von der schlussendlichen Konzentration des Photosensibilisators
in der Formulierung variieren.
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Sie
darf aber, bezogen auf das schlussendliche Gewicht der Formulierung,
nicht grösser
als 20 Gewichtsprozent sein.
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In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens der vorliegenden Erfindung wird als Tensid Cremophor® EL
oder Cremophor®EL
P in einer Menge zugesetzt, die 5 Volumenprozent, bezogen auf das
Gesamtvolumen der Formulierung, nicht überschreitet.
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Das
im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendete Alkalimetallhydroxid
kann Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid sein und wird in Gestalt
einer wässrigen
Lösung
zugesetzt.
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Das
Alkalimetallhydroxid wird der Verbindung der Formel (I) in ihrer
Säureform
oder der Verbindung der Formel (II) in ihrer Säureform in einer Menge zugesetzt,
die eine völlige
Umwandlung der Säurefunktion der
Verbindung der Formel (I) oder der Verbindung der Formel (II) zu
Salz erlaubt.
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Vorzugsweise
ist das verwendete Alkalimetallhydroxid Natriumhydroxid, so dass
die gewonnene injizierbare galenische Formulierung die Verbindung
der Formel (I) und bevorzugt die Verbindung der Formel (II) in Gestalt
ihres Natriumsalzes enthält.
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Ein
genügendes
Rühren
muss gewährleistet
werden, um die vollständige
Umwandlung des Photosensibilisators zu Salz und seine völlige Solubilisierung
im Träger
zu ermöglichen.
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Das
Mittel, das dafür
bestimmt ist, den im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendeten
pH-Wert einzustellen, kann zum Beispiel Citronensäure, Phosphorsäure und
ihre Natriumsalze (einbasisch und zweibasisch), D-Weinsäure, L-Weinsäure, D-Apfelsäure und
L-Apfelsäure
sein.
-
Das
Mittel, das dafür
bestimmt ist, den pH-Wert einzustellen, wird in einer Menge zugesetzt,
die erforderlich ist, um die injizierbare Formulierung auf einen
physiologisch annehmbaren pH-Wert von 7,2 ± 0,4 zu puffern.
-
In
einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist das zugesetzte Mittel, das dafür bestimmt
ist, den pH-Wert einzustellen, Citronensäure, weil sie der Formulierung
eine bessere Beständigkeit
in der Zeit und in Gegenwart von Luft verleiht.
-
Um
die Beständigkeit
der durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung gewonnenen, injizierbaren Formulierung
zu verbessern, werden die verschiedenen Schritte (1) bis (6) des
Verfahrens vorzugsweise in Inertgasatmosphäre ausgeführt.
-
In
der durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung gewonnenen, injizierbaren
galenischen Formulierung ist die Verbindung der Formel (I) oder
vorzugsweise die Verbindung der Formel (II) völlig solubilisiert, was durch
ihre Klarheit und das völlige
Fehlen eines Niederschlages demonstriert wird.
-
Ausserdem
weist die durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung gewonnene,
injizierbare Formulierung eine ausgezeichnete zeitliche Beständigkeit
auf.
-
In
der galenischen Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung liegt
die Verbindung der Formel (I) und bevorzugt die Verbindung der Formel
(II) in Gestalt des Monomeren vor, allerdings zusammen mit einer gewissen
Menge der Verbindung in Gestalt von Aggregaten (Oligomeren).
-
Bei
der Injektion der injizierbaren galenischen Formulierung der vorliegenden
wandelt sich die in der Formulierung vorhandene oligomere Form aber
rasch in Monomere um, sobald sie mit der physiologischen Flüssigkeit
und insbesondere dem Blut in Berührung
kommt, so dass der aktive Photosensibilisator völlig in Gestalt von Monomeren
vorliegt.
-
Eine
Analyse der injizierbaren Formulierung der vorliegenden Erfindung
durch UV-Spektroskopie
kann interessante Hinweise über
das in der Formulierung enthaltene Pd-BPheid a liefern, da das Pd-BPheid a
einen Peak in der Nähe
von 760 nm aufweist, seine Aggregatbildung durch Auftreten eines
Peaks in der Nähe
von ungefähr
815 nm festgestellt werden kann und sein Abbau insbesondere durch
Oxidation durch hypsochrome Verschiebungen der Maxima und namentlich
des Maximums nahe 760 nm festgestellt werden kann.
-
Die
folgenden Beispiele sind dafür
bestimmt, die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen. Sie dürfen aber
keinesfalls als den Umfang der vorliegenden Erfindung beschänkend betrachtet
werden.
-
BEISPIELE
-
In
den Beispielen hierunter sind alle eingesetzten Reagenzien handelsübliche Reagenzien,
die insbesondere von SDS (Postfach 4, Valdonne, F-13124 Peypin),
Merck Eurolab (Europarc, F-33608 Pessac Cedex), BASF (Deutschland),
Fluka (Buchs, Schweiz) usw. stammen, sofern nichts anderes angegeben
ist.
-
HERSTELLUNG DES PHOTOSENSIBILISATORS
Pd-BPheid a
-
Bemerkung:
das gesamte Verfahren wird unter nicht aktinischem Licht und unter
Stickstoff realisiert.
-
1) Extraktion des Bakteriochlorophylls
a (BChla)
-
Verwendete
Reagenzien
| Rhodovulum
sulfidophilum-Zellen | 11
kg |
| Methanol
(SDS oder Merck, purex für
Synthesen, Reinheit ≥ 99,8
%) | 126
l |
-
Arbeitsweise
-
Gefriergetrocknete
Rhodovulum sulfidophilum-Zellen (11 kg) wurden bei 25 °C mit Methanol
(57 l) extrahiert, und das Medium wurde filtriert. Der Zellenrückstand
wurde mit 47 l Methanol aufgenommen und filtriert. Nach Spülen des
Rückstandes
mit 22 l Methanol wurden die Filtrate umgruppiert und unter vermindertem Druck
eingeengt.
-
So
wurden etwa 3500 g an Rohprodukt gewonnen, das 70 g BChla enthielt
(Menge des BChla durch UV-Bestimmung ermittelt).
-
2) Synthese von Bakteriopheophorbid a
-
Verwendete
Reagenzien
| Rohprodukt
mit 70 g Bacteriochlorophyll a, im Schritt 1 gewonnen | 3500
g |
| Trifluoressigsäure (SDS,
rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99
%) | 7
l |
| Chloroform
(SDS, rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99,9
%) | 11,2
l |
-
Arbeitsweise
-
Das
Rohprodukt mit 70 g Bakteriochlorophyll a (3500 g) wurde in Chloroform
(11,2 l) solubilisiert, die Trifluoressigsäure (7 l) wurde hinzugefügt. Der
Reaktionsfortschritt wurde mit DC verfolgt. Wenn kein Ausgangsmaterial
mehr nachgewiesen werden konnte, wurden dem Reaktionsmedium 56 l
Wasser und 14 l Chloroform zugesetzt. Nach Rühren und nachfolgendem Dekantieren
wurden die beiden Phasen getrennt. Die organische Phase wurde mit
Wasser (25 l) gewaschen, das Chloroform wurde unter vermindertem
Druck auf ein Volumen von 6 l eingeengt.
-
Das
rohe BPheid wurde als Lösung
in Chloroform gewonnen und vor der Reinigung nicht isoliert.
-
3) Reinigung des Bakteriopheophorbids
a
-
Reagenzien
| Lösung von
rohem BPheid in Chloroform, gewonnen im Schritt 2 | |
| Cyclohexan
(SDS, rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99
%) | 10
l |
| Pentan
(SDS, rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99
%) | 7
l |
| Methanol
(SDS oder Merck, purex für
Synthesen, Reinheit ≥ 99,8
%) | 3
l |
| Kieselerde
(SDS, 60 A CC, 70 bis 200 μm) | 300
g |
| Ethylacetat
(Merck, rein, Reinheit 99,5 %) | 6
l |
-
Arbeitsweise
-
Das
Cyclohexan (10 l) wurde der rohen Lösung des BPheids in Chloroform
zugesetzt, und die Lösungsmittel
wurden unter Zugabe von Cyclohexan bei vermindertem Druck bis zum
Verschwinden von Chloroform abdestilliert, und bis ein Volumen von
7 l verblieb. Das Produkt wurde dann durch Zugabe von Pentan (7
l) ausgefällt,
während
15 Minuten bei 30 °C
gerührt
und filtriert. Nach Trocknen im Vakuumofen (30 °C) wurden 60 g eines halbgereinigten
Produkts gewonnen (UV-Reinheit: 50-60 %).
-
Das
halbgereinigte Produkt (60 g) wurde in einem 95/5-Gemisch von Chloroform
und Methanol (6 l) aufgelöst,
und 300 g Kieselerde wurden zugesetzt. Nach 10-minütigem Rühren wurde
das Medium filtriert. Das Filtrat wurde mit 6 l Ethylacetat verdünnt, und
die Lösungsmittel
wurden unter vermindertem Druck abdestilliert. Mit zunehmender Einengung
wurde Ethylacetat zugegeben, bis eine Dichte des Destillats von
0,9 erreicht wurde. Das Lösungsvolumen
wurde dann auf 3,0 l gebracht. Die Lösung wurde filtriert, das gewonnene
Pulver wurde im Vakuumofen bei 30 °C getrocknet.
-
Etwa
35 g des gereinigten BPheids wurden isoliert (UV-Reinheit: 80 %).
-
4) Synthese des Palladium-Bakteriopheophorbids
a
-
Reagenzien
| Gereinigtes
BPheid, gewonnen im Schritt 3 | 6,25
g |
| Palladiumacetat
(SDS oder Merck, Gehalt ≥ 99
% Gew./Gew.) | 13,15
g |
| Ascorbinsäure (SDS,
Reinheit ≥ 99
%) | 105
g |
| Chloroform
(SDS, rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99,9
%) | 2,2
l |
| Methanol
(SDS, purex für
Analysen, Reinheit ≥ 99,8
%) | 3,3
l |
| Wasserfreies
Natriumsulfat (SDS, für
Analysen, Reinheit ≥ 99,5
%) | 1,5
kg |
-
Arbeitsweise
-
Die
Ascorbinsäure
(105 g) wurde in 3,3 l Methanol aufgelöst, und das Medium wurde auf
35 °C erhitzt. Das
in 1,5 l Chloroform solubilisierte BPheid (6,25 g) wurde über einen
Zeitraum von 10 Minuten dem vorgenannten Medium zugesetzt. Nach
10-minütigem
Rühren
wurde Palladiumacetat (13,15 g, solubilisiert in 0,7 l Chloroform) über einen
Zeitraum von 10 Minuten dem Reaktionsmedium zugesetzt. Der Reaktionsfortschritt wurde
mit UV verfolgt. Nach 15 Minuten (vollständige Einführung) wurde das Gemisch auf
20 °C gebracht, dann
auf 20 l Wasser ausgegossen. Nach Rühren und Dekantieren wurden
die Phasen getrennt. Die organische Phase wurde mit Wasser (20 l)
bis zu einem pH-Wert von ≥ 5
gewaschen, dann über
Natriumsulfat (1,5 kg) getrocknet. Nach Einengen der Lösungsmittel
unter vermindertem Druck wurden 5,85 g des rohen Produkts erhalten
(UV-Reinheit: 85 %).
-
5) Reinigung des Palladium-Bakteriopheophorbids
a
-
Verwendete
Reagenzien
| Rohes
Pd-BPheid, gewonnen im Schritt 4 (UV-Reinheit: 85 %) | 5,85
g |
| Chloroform
(SDS, rein für
Synthesen, Reinheit ≥ 99,9
%) | 175
ml |
-
Arbeitsweise
-
Das
rohe Produkt (5,85 g) wurde in Chloroform (175 ml) aufgenommen und
während
fünf Minuten
gerührt.
Die Aufschlämmung
wurde filtriert, der gewonnene feste Körper wurde im Vakuumofen (30 °C) getrocknet.
-
Vom
gereinigten Pd-BPheid a wurden 5,0 g isoliert (HPLC-Reinheit > 97 %).
UV/VIS
in Chloroform: λ
max [nm] und relative Intensitäten: 330
(0,798); 385 (0,597); 535 (0,292); 760 (1,711).
1H-NMR
in Aceton-D
6 [ppm]: 9,27, 8,86, 8,77 (alle
s, 1H, 5-, 10-, 20-H); 6,01 (s, 1H, 13
2-H); 4,7 bis 4,0 (4
m, 1H, 7-, 8-, 17-, 18-H); 3,86 (s, 3H, 13
2-CO
2C
H 3); 3,51 (s, 3H, 2-CH
3);
3,34 (s, 3H, 12-CH
3); 3,07 (s, 3H, 3-COC
H 3);
2,7 bis 2,1 (3m, 2H, 8-, 17
1-, 17
2-CH
2); 1,79, 1,69
(beide d, 3H, 7-, 18-CH
3); 1,09 (t, 3H,
8-CH
2C
H 3).
MS: berechnet für C
35H
36N4O
6Pd: 714,1670
(M
+); gefunden: 714,1688 (M
+). Elementaranalyse:
| Berechnet
(%): | C:
58,79 | H:
5,07 | N:
7,83 | O:
13,42 | Pd:
14,88 |
| Gefunden
(%) | C:
59,13 | H:
5,12 | N:
7,72 | O:
13,33 | Pd:
14;69 |
-
Das
vorstehend gewonnene Pd-BPheid a wurde verwendet, um die nachfolgenden,
injizierbaren Formulierungen herzustellen.
-
Injizierbare Formulierung 1
-
- Formulierung 1, enthaltend 2,5 mg/ml an Pd-BPheid a als
Photosensibilisator
-
Träger:
-
- Organische Phase: Benzylalkohol/Ethanol (20:80), 5 % (Vol./Gew.)
- Tensid: Cremophor® EL P, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,028 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Formulierung 1 wurde wie folgt hergestellt:
In ein Glasgefäss geeigneter
Abmessungen, das 2,5 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben beschrieben
hergestellt worden war, wurden 50 μl eines 20:80-Gemischs (Vol./Vol.)
von Benzylalkohol und Ethanol gegeben, und das Gemisch wurde schwach
gerührt.
Dann wurden dem Gemisch 50 mg Cremophor® EL
P zugesetzt, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (8,4·10–3 M)
zugegeben, und das Gemisch wurde während einiger Sekunden mit
Vortexrührer
gerührt.
Das Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Formulierung 1 ist in der folgenden Tabelle
1 dargestellt. Tabelle 1
| Name
der Bestandteile 7,2 ± 0,4 7,2 ± 0,4 | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Photosensibilisator |
| Pd-BPheid
a | 2,5
mg | 0,25
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Andere Bestandteile |
| Absoluter
Alkohol | 40 μl | 4
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 1318, A2000 |
| Benzylalkohol | 10 μl | 1
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 0256, 1997 |
| Cremophor® EL
P | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB,
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
8,4·10–3 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169,A2000 |
-
Diese
Formulierung 1 der vorliegenden Erfindung ist klar, stark gefärbt (tief
purpurrot) und enthält
keine Spur eines Niederschlages, was zeigt, dass das Pd-BPheid a
vollständig
solubilisiert ist.
-
Das
UV-Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a in dieser Formulierung 1
der vorliegenden Erfindung zeigte fünf Hauptpeaks bei 344, 385,
538, 763 und 818 nm mit einem Verhältnis A763/A818 > 1,
was andeutet, dass das Monomere spektroskopisch mehr als 50 % des
Produkts darstellt.
-
Gemäss ICH-Bedingungen
ist diese Formulierung 1 bei 4 °C
während
wenigstens sechs Monaten stabil, was durch HPLC- und UV-Bestimmungen überprüft wurde.
-
Toxizitätsuntersuchungen
der injizierbaren Formulierung 1 sind nach einmaliger oder wiederholter
intravenöser
Verabreichung an verschiedenen Tierarten realisiert worden:
- – an
der männlichen
Ratte (Sprague-Dawley) bei 6 bis 12 Tieren je Dosis (2 × 5, 2 × 10, 2 × 20 mg/kg).
Das Produkt wurde auf intravenösem
Wege in die Schwanzvene injiziert.
- – am
Kaninchen (Neuseeland-Albino) bei 5 Tieren mit einer Dosis von 5
mg/kg. Das Produkt wurde dreimal intravenös, einmal intraarteriell und
einmal perivenös
injiziert.
- – am
Affen (Cynomolgus, mit einem Gewicht, das zwischen 2,5 und 3,2 kg
variierte) bei 6 bis 10 Tieren je Geschlecht und Dosis (1, 2,5 und
6 mg/kg). Das Produkt wurde intravenös einmal täglich während 14 Tagen in die Vena
saphena oder cephalica injiziert.
- – am
Affen (Cynomolgus, mit einem Gewicht, das zwischen 2,25 und 4,7
kg variierte) bei 3 bis 6 Tieren je Dosis (2 und 5 mg/kg). Das Produkt
wurde intravenös
in die Vena saphena oder cephalica injiziert.
-
Die
Bewertung der Tiere erfolgte durch Analyse der klinischen Anzeichen,
der biologischen Untersuchungen an Blut und Harn, der kardiovaskulären und
der histopathologischen Untersuchungen.
-
Diese
Untersuchungen zeigten, dass das Pd-BPheid a und seine injizierbare
Formulierung 1 bei Injektionsgeschwindigkeiten, die bis zu 4 ml/min
betragen konnten, gut toleriert wurden.
-
Injizierbare Formulierung 2
-
- Formulierung 2, enthaltend 5 mg/ml an Pd-BPheid a als Photosensibilisator
-
Träger:
-
- Organische Phase: Benzylalkohol/Ethanol (20:80), 5 % (Vol./Gew.)
- Tensid: Cremophor® EL, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,028 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Formulierung 2 wurde wie folgt hergestellt:
In ein Glasgefäss geeigneter
Abmessungen, das 5 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben beschrieben
hergestellt worden war, wurden 50 μl eines 20:80-Gemischs (Vol./Vol.)
von Benzylalkohol und Ethanol gegeben, und das Gemisch wurde schwach
gerührt.
Dann wurden dem Gemisch 50 mg Cremophor® EL
zugesetzt, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (0,028 M) zugegeben, und das Gemisch wurde
während
einiger Sekunden mit Vortexrührer gerührt. Das
Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Formulierung 2 ist in der folgenden Tabelle
2 dargestellt. Tabelle 2
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Photosensibilisator |
| Pd-BPheid
a | 5
mg | 0,5
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Andere Bestandteile |
| Absoluter
Alkohol | 40 μl | 4
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 1318, A2000 |
| Benzylalkohol | 10 μl | 1
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 0256, 1997 |
| Cremophor® EL | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB,
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
0,028 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
füt injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Formulierung 2 der vorliegenden Erfindung ist klar, stark gefärbt (tiefpurpurrot)
und enthält
keine Spur eines Niederschlages, was zeigt, dass das Pd-BPheid a
vollständig
solubilisiert ist.
-
Das
UV-Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a in dieser Formulierung 2
der vorliegenden Erfindung zeigte fünf Hauptpeaks bei 344, 385,
538, 763 und 818 nm mit einem Verhältnis A763/A818 nahe 1, was andeutet, dass das Monomere
spektroskopisch 50 % des Produkts darstellt.
-
Gemäss ICH-Bedingungen
ist diese Formulierung 2 bei 4 °C
während
wenigstens sechs Monaten stabil, was durch HPLC- und UV-Bestimmungen überprüft wurde.
-
Durch
die folgenden biologischen Tests konnte die wichtige Rolle und Notwendigkeit
einer guten Solubilisierung des Wirkstoffs sowie der Verringerung
der Aggregatform gegenüber
der monomeren Form gezeigt werden.
-
Ein
Test, der darauf abzielte, den Zerfall der Aggregate des formulierten
und injizierten Produkts zu untersuchen, wurde an weissen Neuseeland-Kaninchen
eines Gewichts von 3 bis 4 kg realisiert.
-
Drei
Kaninchen sind für
diese Untersuchung verwendet worden.
-
Die
Kaninchen erhielten eine Dosis von 5 mg/kg in die Ohrenvene, nämlich 3
ml der injizierbaren Formulierung 1 mit 5 mg/ml bei einem Kaninchen
von 3 kg.
-
Die
Infusionsgeschwindigkeit variierte von 0,3 bis 1 ml/min.
-
Das
Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a wurde kontinuierlich mit Reflexionsspektroskopie
gemessen, wobei ein Mehrkanal-Detektorsystem verwendet wurde. Dieses
System ermöglicht
einen Nachweis des Produkts im Gewebe des lebenden Tieres. Dadurch
kann auch die Entwicklung der Aggregate im Organismus verfolgt werden.
-
Under
diesen Bedingungen erfolgte der Zerfall der oligomeren Aggregate
zu Monomeren in vivo sehr rasch innerhalb von 15 bis 30 Minuten.
-
Bei
Fehlen von Cremophor in der Formulierung kam dieser Zerfall der
Aggregate in vivo nicht zustande, und die dann erzeugte Monomerenkonzentration
blieb sehr gering.
-
Toxizitätsuntersuchungen
der injizierbaren Formulierung 2 sind nach einmaliger oder wiederholter
intravenöser
Verabreichung an verschiedenen Tierarten realisiert worden:
- 1) an der Maus (OF, mit einem Gewicht, das
zwischen 25 und 35 g variierte) bei 10 Tieren je Geschlecht und
Dosis (0,2 × 25,
2 × 50,
2 × 75
und 1 × 100
mg/kg). Das Produkt wurde in die Schwanzvene injiziert.
- 2) an der Ratte (Sprague-Dawley, mit einem Gewicht, das zwischen
150 und 230 g variierte) bei 4 bis 10 Tieren je Geschlecht und Dosis
(von 4 bis 200 mg/kg). Das Produkt wurde in die Schwanzvene injiziert.
- 3) am Affen (Cynomolgus, mit einem Gewicht, das zwischen 1,8
und 3,5 kg variierte) bei einem Tier je Geschlecht und Dosis (8,
16 und 24 mg/kg). Das Produkt wurde einmal täglich während 7 Tagen in die Vena saphena
oder cephalica injiziert.
-
Die
Bewertung der Tiere erfolgte durch Analyse der klinischen Anzeichen,
der biologischen Untersuchungen an Blut und Harn und der histopathologischen
Untersuchungen.
-
Diese
Untersuchungen zeigten, dass unter der Voraussetzung, langsame Injektionen
zu verabreichen, damit die vorliegenden Oligomere fortschreitend
zur monomeren Form zerfallen konnten, das Pd-BPheid a und seine
injizierbare Formulierung 2 gut toleriert wurden.
-
Injizierbare Formulierung 3
-
- Formulierung 3, enthaltend 5 mg/ml an Pd-BPheid a als Photosensibilisator
-
Träger:
-
- Organische Phase: Benzylalkohol/Ethanol (20:80), 5 % (Vol./Gew.)
- Tensid: Solutol HS 15, 10 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,028 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Formulierung 3 wurde wie folgt hergestellt:
In ein Glasgefäss geeigneter
Abmessungen, das 5 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben beschrieben
hergestellt worden war, wurden 50 μl eines 20:80-Gemischs (Vol./Vol.)
von Benzylalkohol und Ethanol gegeben, und das Gemisch wurde schwach
gerührt.
Dann wurden dem Gemisch 100 mg Solutol HS 15 (10 % Gew./Gew.) zugesetzt,
und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer Lösung von
Natriumhydroxid NaOH (0,028 M) zugegeben, und das Gemisch wurde
während
einiger Sekunden mit Vortexrührer
gerührt.
Das Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Formulierung 3 ist in der folgenden Tabelle
3 dargestellt. Tabelle 3
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Photosensibilisator |
| Pd-BPheid
a | 5
mg | 0,5
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Andere Bestandteile |
| Absoluter
Alkohol | 40 μl | 4
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 1318, A2000 |
| Benzylalkohol | 10 μl | 1
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 0256, 1997 |
| Solutol
HS 15 | 100
mg | 10
% (Gew./Gew.) | Tensid | |
| NaOH,
0,028 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Formulierung 3 der vorliegenden Erfindung ist klar, stark gefärbt (tief
purpurrot) und enthält
keine Spur eines Niederschlages, was zeigt, dass das Pd-BPheid a
vollständig
solubilisiert ist.
-
Das
UV-Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a in dieser Formulierung 3
der vorliegenden Erfindung zeigte fünf Hauptpeaks bei 344, 385,
538, 763 und 818 nm mit einem Verhältnis A763/A818 nahe 1, was andeutet, dass das Monomere
spektroskopisch 50 % des Produkts darstellt.
-
Gemäss ICH-Bedingungen
ist diese Formulierung 2 bei 4 °C
während
wenigstens sechs Monaten stabil, was durch HPLC- und UV-Bestimmungen überprüft wurde.
-
Injizierbare Formulierung 4
-
- Formulierung 4, enthaltend 1 mg/ml an Pd-BPheid a als Photosensibilisator
-
Träger:
-
- Organische Phase: Benzylalkohol/Ethanol (20:80), 5 % (Vol./Gew.)
- Tensid: Cremophor® EL, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,007 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Formulierung 4 wurde wie folgt hergestellt:
In ein Glasgefäss geeigneter
Abmessungen, das 1 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben beschrieben
hergestellt worden war, wurden 50 μl eines 20:80-Gemischs (Vol./Vol.)
von Benzylalkohol und Ethanol gegeben, und das Gemisch wurde schwach
gerührt.
Dann wurden dem Gemisch 50 mg Cremophor® EL
zugesetzt, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (0,007 M) zugegeben, und das Gemisch wurde
während
einiger Sekunden mit Vortexrührer gerührt. Das
Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Formulierung 4 ist in der folgenden Tabelle
4 dargestellt. Tabelle 4
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Photosensibilisator |
| Pd-BPheid
a | 1
mg | 0,1
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Andere Bestandteile |
| Absoluter
Alkohol | 40 μl | 4
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 1318, A2000 |
| Benzylalkohol | 10 μl | 1
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 0256, 1997 |
| Cremophor® EL | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB,
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
0,007 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Formulierung 4 der vorliegenden Erfindung ist klar, stark gefärbt (tief
purpurrot) und enthält
keine Spur eines Niederschlages, was zeigt, dass das Pd-BPheid a
vollständig
solubilisiert ist.
-
Das
UV-Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a in dieser Formulierung 4
der vorliegenden Erfindung zeigte fünf Hauptpeaks bei 344, 385,
538, 763 und 818 nm mit einem Verhältnis A763/A818 von 80/20, was andeutet, dass das Monomere
spektroskopisch 80 % des Produkts darstellt.
-
Gemäss ICH-Bedingungen
ist diese Formulierung 4 bei 4 °C
während
wenigstens sechs Monaten stabil, was durch HPLC- und UV-Bestimmungen überprüft wurde.
-
Injizierbare Formulierung 5
-
- Formulierung 5, enthaltend 1 mg/ml an Pd-BPheid a als Photosensibilisator
-
Träger
in wässriger
Phase:
-
- Organische Phase: Propylenglykol, 5 % (Vol./Gew.)
- Tensid: Cremophor® EL, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,007 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Formulierung 5 wurde wie folgt hergestellt:
In ein Glasgefäss geeigneter
Abmessungen, das 1 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben beschrieben
hergestellt worden war, wurden 50 μl Propylenglykol gegeben, und
das Gemisch wurde schwach gerührt.
Dann wurden dem Gemisch 50 mg Cremophor® EL
zugesetzt, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (0,007 M) zugegeben, und das Gemisch wurde
während
einiger Sekunden mit Vortexrührer
gerührt.
Das Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Formulierung 5 ist in der folgenden Tabelle
5 dargestellt. Tabelle 5
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Photosensibilisator |
| Pd-BPheid
a | 1
mg | 0,1
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Andere Bestandteile |
| Propylenglykol | 50 μl | 5
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 0430, 1997 |
| Cremophor® EL | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
0,007 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Formulierung 5 der vorliegenden Erfindung ist klar, stark gefärbt (tief
purpurrot) und enthält
keine Spur eines Niederschlages, was zeigt, dass das Pd-BPheid a
vollständig
solubilisiert ist.
-
Das
UV-Absorptionsspektrum des Pd-BPheids a in dieser Formulierung 5
der vorliegenden Erfindung zeigte fünf Hauptpeaks bei 344, 385,
538, 763 und 818 nm mit einem Verhältnis A763/A818 von 60/40, was andeutet, dass das Monomere
spektroskopisch 60 % des Produkts darstellt.
-
Gemäss ICH-Bedingungen
ist diese Formulierung 5 bei 4 °C
während
wenigstens sechs Monaten stabil, was durch HPLC- und UV-Bestimmungen überprüft wurde.
-
Vergleichsformulierung 1
-
- Vergleichsformulierung 1, enthaltend 1 mg/ml an Pd-BPheid
a
-
Träger:
-
- Tensid: Cremophor® EL, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,007 M
- pH-Wert: eingestellt mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Vergleichsformulierung 1 wurde wie folgt hergestellt:
In ein
Glasgefäss
geeigneter Abmessungen, das 1 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben
beschrieben hergestellt worden war, wurden 50 mg Cremophor® EL
gegeben, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (0,007 M) zugegeben, und das Gemisch wurde
während
einiger Sekunden mit Vortexrührer
gerührt.
Das Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt wurde.
Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Vergleichsformulierung 1 ist in der folgenden
Tabelle 6 dargestellt. Tabelle 6
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Pd-BPheid
a | 1
mg | 0,1
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Cremophor® EL | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB,
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
0,007 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Vergleichsformulierung 1 enthält
einen Niederschlag, was deutlich zeigt, dass das Pd-BPheid a in
Abwesenheit des Benzylalkohol/Ethanol-Gemischs oder von Propylenglykol
nicht vollständig
solubilisiert ist.
-
Vergleichsformulierung 2
-
- Vergleichsformulierung 2, enthaltend 1 mg/ml an Pd-BPheid
a
-
Träger:
-
- Ethanol: 5 %
- Tensid: Cremophor® EL, 5 % (Gew./Gew.)
- NaOH: 0,007 M
- pH-Wert: eingestellt auf 7,2 ± 0,4
-
Die
Vergleichsformulierung 2 wurde wie folgt hergestellt:
In einem
Glasgefäss
geeigneter Abmessungen, das 1 mg Pd-BPheid a enthielt, das wie oben
beschrieben hergestellt worden war, wurden dem Gemisch 50 μl Ethanol
zugesetzt, und das Gemisch wurde schwach gerührt. Dann wurden 50 mg Cremophor® EL
zugesetzt, und das Gemisch wurde mit Vortexrührer gerührt. Danach wurden dem Gemisch
500 μl einer
Lösung
von Natriumhydroxid NaOH (0,007 M) zugegeben, und das Gemisch wurde während einiger
Sekunden mit Vortexrührer
gerührt.
Das Gemisch wurde dann während
30 Minuten in ein Ultraschallbad gestellt (Temperatur < 25 °C), wobei
von Zeit zu Zeit von Hand gerührt
wurde. Dann wurde der pH-Wert mit Citronensäure (0,01 M) auf 7,2 ± 0,4 eingestellt,
und das Gemisch wurde mit Wasser für injizierbare Zubereitungen
(q.s.) auf 1 g aufgefüllt.
-
Die
genaue Zusammensetzung der Vergleichsformulierung 2 ist in der folgenden
Tabelle 7 dargestellt. Tabelle 7
| Name
der Bestandteile | Einheits-Prozent-(%)
formel | Funktionen | Zitat
für Normen |
| Pd-BPheid
a | 1
mg | 0,1
% (Gew./Gew.) | Wirkstoff | |
| Ethanol | 50 μl | 5
% (Vol./Gew.) | Cosolvens | EAB,
4. Auflage 1318, A2000 |
| Cremophor® EL | 50
mg | 5
% (Gew./Gew.) | Tensid | EAB,
4. Auflage 1082, 1997 |
| NaOH,
0,007 M | 500 μl | 50
% (Vol./Gew.) | Salzbildner | EAB,
4. Auflage 0677, 1997 |
| Citronensäure, 0,01
M | q.s.
7,2 ± 0,4 | q.s.
7,2 ± 0,4 | Pufferstoff | EAB,
4. Auflage 0456, 1997 |
| Wasser
für injizierbare
Zubereitungen, q.s. | 1
g | 100 | Verdünner | EAB,
4. Auflage 0169, A2000 |
-
Diese
Vergleichsformulierung 2 flockt aus, was deutlich zeigt, dass das
Pd-BPheid a in Abwesenheit von Benzylalkohol nicht vollständig solubilisiert
ist.