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FELD DER ERFINDUNG
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Diese
Erfindung bezieht sich auf ein Brennstoffzellen-Kraftwerk und auf ein Gas-Zuführungsrichtung-Steuerung-/Regelungsverfahren
für ein Brennstoffzellen-Kraftwerk.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Wenn
eine Polymer-Elektrolyt-Brennstoffzelle (PDFC) Energie erzeugt,
fällt,
wenn der Membran-Elektrolyt austrocknet, die Ionen-Leitfähigkeit
ab, sodass eine Widerstands-Überspannung
ansteigt und die Energieerzeugungs-Effizienz abfällt. Wenn umgekehrt das Wasser
in einer Gas-Diffusionsschicht,
die sich auf beiden Seiten des Membran-Elektrolyts befindet, exzessiv wird,
beeinträchtigt dies
die Diffusion von reagierenden Gasen zu den Elektroden der Brennstoffzelle,
sodass eine Diffusions-Überspannung
ansteigt und die Energieerzeugungs-Effizienz wiederum abfällt. Hierin
ist das reagierende Gas für
die Kathode Luft und für
die Anode Wasserstoff. In der Luft wird nur der Sauerstoff für die Reaktion
verwendet.
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Um
eine angemessene Wassermenge zum Membran-Elektrolyt zu liefern,
offenbart Tokkai 2000-323159, veröffentlicht vom Japanese Patent Office
im Jahr 2000, ein rahmenförmiges
Wasser absorbierendes Sheet, das die Kathode umhüllt und mit dem Membran-Elektrolyt
verbunden ist. An der Kathode wird Wasser durch die Reaktion von
Wasserstoff-Ionen, die den Membran-Elektrolyt durchströmt haben und Sauerstoff in
der Luft erzeugt. Wenn das Wasser absorbierende Sheet dieses Wasser
absorbiert und aufnimmt, wird der Membran-Elektrolyt und die von
außen
zur Brennstoffzelle gelieferte Luft, befeuchtet. Durch Befeuchten
des Membran-Elektrolyts, befeuchtet das Wasser, das den Membran-Elektrolyt
durchströmt
hat, ebenso Wasserstoff, der an die Anode von der anderen Seite
des Membran-Elektrolyts geliefert wurde.
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Ein
solches Brennstoffzellen-Kraftwerk als auch ein Gas-Zuführungsrichtung-Steuerung-/Regelungsverfahren
für ein
Brennstoffzellen-Kraftwerk ist aus
US
5,853,910 bekannt. Eine solche Brennstoffzellen-Energieerzeugungs-Vorrichtung,
die eine Brennstoffzelle mit einem Aufbau, bei dem eine Kathode
und eine an Anode an entgegengesetzten Seiten einer Polymer-Elektrolyt-Membran
angeordnet sind, verwendet, weist einen Luft-Einlass-Durchgang auf,
um Luft zur Kathode einzuleiten. Ferner werden ein Luft-Auslass-Durchgang,
um abfließendes
Gas, das an der Kathode erzeugtes Reaktant-Wasser enthält, zur
Außenseite
des Systems abzulassen und ein Zirkulations-Durchgang, der zwischen dem Luft-Auslass-Durchgang
und dem Luft-Einlass-Durchgang angeschlossen ist, um zumindest wieder
einen Teil des Abflussgases, das durch den Luft-Auslass-Durchgang strömt, zum
Luft-Einlass-Durchgang und somit zur Kathode einzuleiten, vorgesehen.
Darüber
hinaus ist ein Ventil zumindest sowohl am Luft-Einlass-Durchgang
als auch dem Luft-Auslass-Durchgang
vorgesehen und ein Temperatursensor misst die Temperatur des Abflussgases von
der Kathode. Ein Amperemeter misst das Niveau eines elektrischen
Stroms, der von der Brennstoffzelle ausgegeben wird. Schließlich wird
eine Steuerungs-/Regelungseinheit zum Steuern/regeln des Öffnungsgrads
des Ventils gemäß der Temperatur des
Abflussgases und dem Ausgangsniveau des, vom Temperatursensor und
als auch vom Amperemeter gemessenen elektrischen Stroms, vorgesehen.
Ein Teil des Abflussgases, das Reaktant-Wasser enthält, wird
in den Luft-Einlass-Durchgang und somit zur Kathode der Brennstoffzelle
in Umlauf gebracht, um dadurch die Elektrolyt-Membran zu befeuchten,
sodass es nicht notwendig ist, Wasser von der Außenseite des Systems zu zuführen.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist eine grundlegende Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brennstoffzellen-Kraftwerk und
ein Gas-Zuführungsrichtungs-Steuerungs-/Regelungsverfahren
für ein
Brennstoffzellen-Kraftwerk, vorzusehen, in denen sich der Befeuchtungs-Zustand
des Elektrolyts und der Wasser-Absorptions-Zustand
des Wasser absorbierenden Materials im Wechsel der Luft-Zuführungsrichtung
genau widerspiegeln können.
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Die
Lösung
dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der Ansprüche 1 beziehungsweise
4. Die abhängigen
Ansprüche
enthalten vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung.
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Weitere
Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nach folgender Beschreibung und sind in der anliegenden Zeichnung dargestellt.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNG
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1 ist
eine schematische Zeichnung, die eine Luft-Zuführungsvorrichtung
eines Brennstoffzellen-Stapels entsprechend einer ersten Ausführungsform
zeigt.
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2 ist ähnlich wie 1,
zeigt jedoch den Fall, bei dem die Luft-Zuführungsrichtung umgekehrt ist.
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3 ist
eine schematische Zeichnung eines Brennstoffzellen-Stapel-Luftdurchlasses,
der eine Teil-Längsquerschnittsansicht
des Brennstoffzellen-Stapels enthält.
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4 ist
ein Zeitschaubild, das die Veränderung
der Feuchtigkeitssensor-Messwerte gemäß der ersten Ausführungsform
beschreibt.
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5 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine von einem Steuerungs-/Regelungsgerät ausgeführte Luft-Zuführungsrichtung-Wechselroutine
gemäß der ersten
Ausführungsform
beschreibt.
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6 ist
eine schematische Zeichnung der wesentlichen Teile einer Luft-Zuführungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform.
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7 ist
ein Zeitschaubild, das die Änderung der
Feuchtigkeitssensor-Messwerte gemäß der zweiten Ausführungsform
beschreibt.
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8 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine, von einem Steuerungs-/Regelungsgerät ausgeführte Luft-Zuführungsrichtung-Wechselroutine
gemäß der zweiten
Ausführungsform
beschreibt.
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9 ist
eine schematische Zeichnung der wesentlichen Teile einer Luft-Zuführungsvorrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
dieser Erfindung.
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10 ist
ein Zeitschaubild, das die Änderung
einer Differenz Δ1,
der durch zwei vorgeschaltete Hygrometer erfassten Feuchtigkeit
gemäß der ersten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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11 ist
ein Zeitschaubild, das die Änderung
einer Differenz Δ2,
der durch zwei nachgeschaltete Hygrometer erfassten Feuchtigkeit
gemäß der ersten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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12 ist
ein Ablaufdiagramm, das eine von einem Steuerungs-/Regelungsgerät ausgeführte Luft-Zuführungsrichtung-Wechselroutine
gemäß der ersten
Ausführungsform
dieser Erfindung beschreibt.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Obwohl
nur die Ausführungsform
von 9–12 durch
die Ansprüche
1–4 abgedeckt sind,
werden weitere Ausführungsformen
zum besseren Verständnis
der Erfindung beschrieben.
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Eine
erste Ausführungsform
wird mit Bezug auf die 1–5 der Zeichnung
beschrieben.
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Gemäß 1 führt eine
Luft-Zuführungseinrichtung
für einen
Brennstoffzellen-Stapel 6 Luft von einem Kompressor 5 einem
Luft-Durchgang 32, der im innern des Brennstoffzellen-Stapels 6 ausgebildet ist,
einem 3-Wegeventil 20 und einem der 3-Wegeventile 21, 22 zu.
Das 3-Wegeventil 20 weist einen, mit dem Kompressor 5 verbundenen
Anschluss 20A, einen mit dem 3-Wegeventil 22 verbundenen Anschluss 20B und
einen mit dem 3-Wegeventil 21 verbundenen
Anschluss 20C auf. Das 3-Wegeventil 20 stellt
eine Verbindung des Anschlusses 20A mit einem der Anschlüsse 20B und 20C gemäß einem Ausgabe-Signal
von einem Steuerungs-/Regelungsgerät 8 her.
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Das
3-Wegeventil 21 weist einen mit dem Anschluss 20C des
3-Wegeventils 20 verbundenen Anschluss 21A, einen
mit einem am Brennstoffzellen-Stapel 6 befestigten Luft-Sammelrohr 1A verbundenen
Anschluss 21B und einen mit einer Abflussleitung 7A,
die sich zur Atmosphäre öffnet, verbundenen
Anschluss 21B auf. Das 3-Wegeventil 21 stellt eine
Verbindung des Anschlusses 21B mit einem der Anschlüsse 21A und 21C gemäß einem
Ausgabe-Signal vom Steuerungs-/Regelungsgerät 8 her.
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Das
3-Wegeventil 22 weist einen mit einem Luft-Sammelrohr 1B am
Brennstoffzellen-Stapel 6 befestigten Anschluss 22A,
einen mit dem Anschluss 20B des 3-Wegeventils 20 verbundenen
Anschluss 22B und einen mit einer Abflussleitung 7B,
die sich zur Atmosphäre öffnet, verbundenen
Anschluss 22C auf. Das 3-Wegeventil 22 stellt
eine Verbindung des Anschlusses 22A mit einem der Anschlüsse 22B und 22C gemäß einem
Ausgabe-Signal vom Steuerungs-/Regelungsgerät 8 her.
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Gemäß 3 ist
der Brennstoffzellen-Stapel 6 eine gestapelte Anordnung,
die eine große
Anzahl von in Serie gestapelten Brennstoffzellen 36 aufweist.
Jede Brennstoffzelle 36 weist einen Membran-Elektrolyt 33,
der eine Anode 33A und Kathode 33B auf jeder Seite
besitzt und einen Anodengas-Separator 34 und
Kathodengas-Separator 35 auf, die aus einen elektrisch
leitfähigen
Material, das außen an
der Anode 33A und der Kathode 33B angeordnet ist,
ausgebildet sind, um sie so zu erfassen.
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Ein
der Anode 33A zugewandter Wasserstoff-Durchgang 31 ist
im Innern des Anodengas-Separators 34 ausgebildet. Ein
der Kathode 33B zugewandter Luft-Durchgang 32 ist
im Innern des Kathodengas-Separators 35 ausgebildet. Folglich
ist eine große
Anzahl von Wasserstoff-Durchgängen 31 und Luft-Durchgängen 32 im
Innern des Brennstoffzellen-Stapels 6, der ein Stapel von
einzelnen Brennstoffzellen ist, ausgebildet. Die durchgezogenen
Pfeile in der Zeichnung zeigen den Luftstrom und die gestrichelten
Pfeile zeigen den Wasserstoffstrom.
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Ein
Ende des Luftdurchgangs 32 ist mit dem Luft-Sammelrohr 1A und
das andere Ende mit dem Luft-Sammelrohr 1B verbunden. Infolge
dieser Anordnung wird die zu einem der Luft-Sammelrohre 1A (1B)
geführte
Luft durch den Luft- Durchgang 32 von jeder
der Brennstoffzellen 36 der Kathode 33B zugeführt.
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Obwohl
in dieser Darstellung nicht gezeigt, ist ein Ende des Wasserstoffdurchgangs 31 mit
einem Wasserstoff-Sammelrohr
verbundenen und das andere Ende des Wasserstoffdurchgangs 31 ist
mit einem weiteren Wasserstoff-Sammelrohr,
wie im Fall des Luftdurchgangs 32, verbunden. Wasserstoff
wird zu einem der beiden Wasserstoff-Sammelrohr zugeführt und
folglich über
den Wasserstoffdurchgang 31 jeder Brennstoffzelle 36 zur
Anode 33A zugeführt. Das
nach Abschluss der elektrochemischen Reaktionen entstandene Anoden-Abwasser
wird von den Wasserstoffdurchgängen
zum anderen Wasserstoff-Sammelrohr
abgeleitet.
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Zur
Anode 33A zugeführter
Wasserstoff durchströmt
den Membran-Elektrolyt 33 als Wasserstoff-Ionen und erzeugt,
durch Verbindung mit Sauerstoff in der von der Kathode 33B zugeführten Luft, Wasserdampf.
Demzufolge wird Kathoden-Abwasser,
das ein gasförmiges
Gemisch der restlichen Luftbestandteile nach Verbrauch von Wasserstoff
und dadurch erzeugtem Wasserdampf ist, von der Kathode 33B über den
Luftdurchgang 32 zum anderen Luft-Sammelrohr 1B (1A)
abgeleitet.
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Die
inneren Peripherien der Luft-Sammelrohre 1A, 1B sind
mit einem Wasser absorbierenden Material 30 entsprechend
beschichtet. Ein organisches Wasser absorbierendes Material, wie
z. B. Wasser absorbierendes Polymer-Harz, faserförmiges Papier oder Gewebe,
oder ein anorganisches Wasser absorbierendes Material, wie z. B.
Kieselerd-Gel oder Tonerde-Gel
wird das Wasser absorbierendes Material 30 verwendet. Neben
den der Beschichtung der inneren Peripherien der Luft-Sammelrohre 1A, 1B mit
dem Wasser absorbierenden Material 30 können die Luft-Sammelrohre 1A, 1B einen Bienenwaben- Querschnitt besitzen
und das Wasser absorbierende Material 30 kann auf den Bienenwaben-Wandflächen befestigt
werden. Im Gegensatz zum Wasser absorbierenden Sheet des oben genannten
Standes der Technik, muss das Wasser absorbierende Material 30 nicht
notwendigerweise kontinuierlich sein. Deshalb kann das Wasser absorbierende
Material 30 auch als filterförmiger Block vorgesehen werden,
der sich über
den Luftstrom in den Luft-Sammelrohren 1A, 1B erstreckt.
Jedoch muss das Wasser absorbierende Material 30 in beiden Luft-Sammelrohren 1A, 1B vorgesehen
werden.
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Wie
oben beschrieben ist ein Ende des Luft-Sammelrohrs 1A mit
dem Anschluss 21B des 3-Wegeventils 21 verbunden
und das andere Ende ist geschlossen. Wie oben beschrieben ist ein
Ende des Luft-Sammelrohrs 1B mit dem Anschluss 22A des
3-Wegeventils 22 verbunden
und das andere Ende ist geschlossen.
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Wiederum
gemäß 1 zeigt
ein schwarzer Pfeil in der Darstellung, dass der entsprechende Anschluss
geschlossen und ein weißer
Pfeil, dass der entsprechende Anschluss offen ist. Beim 3-Wegeventil 20 zum
Beispiel ist der Anschluss 20B geschlossen und der Anschluss 20C offen,
d. h. der Anschluss 20A steht mit dem Anschluss 20C in
Verbindung. Ebenso steht im 3-Wegeventil 21 der Anschluss 21A mit
dem Anschluss 21B in Verbindung und der Anschluss 21C ist
geschlossen. Im 3-Wegeventil 22 steht
der Anschluss 22C mit dem Anschluss 22A in Verbindung
und der Anschluss 22B ist geschlossen. In diesem Zustand
wird die vom Kompressor 5 zugeführte Luft über die 3-Wegeventile 20, 21 dem
Luft-Sammelrohr 1A zugeführt. Auch wird Kathoden-Abwasser
von der Kathode 33B zum Luft-Sammelrohr 1B und
von der Abflussleitung 7B zur Atmosphäre über das 3-Wegeventil 22 abgeleitet. Die
Luftstromrichtung wird, wenn die 3-Wegeventile 20–22 sich
in den in 1 gezeigten Positionen befinden,
als erste Luftzuführungsrichtung
in der nachfolgenden Beschreibung bezeichnet.
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Gemäß 2 stellt
das 3-Wegeventil 20 eine Verbindung des Anschlusses 20B mit
dem Anschluss 20A her und schließt den Anschluss 20C. Das
3-Wegeventil 21 stellt eine Verbindung des Anschlusses 21C mit
dem Anschluss 21B her und schließt den Anschluss 21A.
Das 3-Wegeventil 22 stellt eine Verbindung des Anschlusses 22B mit
dem Anschluss 22A her und schließt den Anschluss 22C. In
diesem Zustand wird die vom Kompressor 5 zugeführte Luft über die
3-Wegeventile 20, 22 dem Luft-Sammelrohr 1B zugeführt. Ebenso
wird Kathoden-Abwasser von der Kathode 33B zum Luft-Sammelrohr 1B und
von der Abflussleitung 7B zur Atmosphäre über das 3-Wegeventil 21 abgeleitet.
Die Luftstromrichtung wird, wenn die 3-Wegeventile 20–22 sich
in den in 2 gezeigten Positionen befinden, als
zweite Luftzuführungsrichtung
in der nachfolgenden Beschreibung bezeichnet.
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Wenn
die Luft in der ersten Luftstromrichtung strömt und der Brennstoffzellen-Stapel 6 in
diesem Zustand arbeitet, wird die vom Kompressor 5 über die 3-Wegeventile 20, 21 dem
Luft-Sammelrohr 1A, zugeführte Luft auf die Luft-Durchgänge 32 in
den Brennstoffzellen 36 verteilt. An der dem Luft-Durchgang 32 zugewandten
Kathode 33B erzeugt der Sauerstoff in dieser Luft Wasserdampf
infolge der Reaktion mit Wasserstoff-Ionen von der Anode 33A,
die den Membran-Elektrolyt 33 durchströmt haben. Dieser Wasserdampf
befeuchtet den Membran-Elektrolyt 33, vermischt sich außer dem
bei der Reaktion verbrauchten Sauerstoff mit Komponenten der Luft und
wird als Kathoden-Abwasser
vom Luft-Durchgang 32 zum Luft-Sammelrohr 1B abgeleitet.
Daher enthält
das Kathoden-Abwasser einen großen
Anteil Wasserdampf. Dieser Wasserdampf wird vom Wasser absorbierenden
Material 30 absorbiert und in das Luft-Sammelrohr 1B abgeleitet. Nachdem
einiges an Wasserdampf durch das Wasser absorbierende Material 30 absorbiert
wurde, wird das Kathoden-Abwasser von der Abflussleitung 7B über das
3-Wegeventil 22 zur
Atmosphäre
abgeführt.
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wenn
das Wasser absorbierende Material 30 im Luft-Sammelrohr 1B ausreichend
Wasser absorbiert hat, wird die Luftzuführungsrichtung von der ersten
Luftzuführungsrichtung
auf die zweite Luftzuführungsrichtung
gewechselt, sodass Luft vom Kompressor 5 am Luft-Sammelrohr 1B ansteht.
Die dem Luft-Sammelrohr 1B zugeführte Luft
ist, dadurch dass sie in Kontakt mit dem Wasser absorbierenden Material 30 gerät, das Wasser
absorbiert hat, befeuchtet. Die befeuchtete Luft wird an die Luft-Durchgänge 32 in
den Brennstoffzellen 36 verteilt und erreicht die Kathode 33B.
An der Kathode 33B wird Wasserdampf infolge der Reaktion
von Sauerstoff mit Wasserstoff-Ionen erzeugt. Infolge des erzeugten Wasserdampfs
und des Wassers in der befeuchteten Luft wird der Membran-Elektrolyt 33 ebenfalls
befeuchtet. Zur gleichen Zeit enthält Kathoden-Abwasser, das von
den Luftdurchgängen 32 zum
Luft-Sammelrohr 1A abgeleitet wird, einen großen Wasseranteil.
Dieses Wasser wird vom Wasser absorbierenden Material 30,
das im Luft-Sammelrohr 1A angeordnet ist, absorbiert. Nachdem
der Wasserdampf durch das Wasser absorbierende Material 30 absorbiert
wurde, wird das Kathoden-Abwasser von der Abflussleitung 7A über das
3-Wegeventil 21 zur
Atmosphäre
abgeführt.
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Mit
anderen Worten wird Wasser im Kathoden-Abwasser, das von den Luft-Sammelrohren
abgeführt
wurde, durch das Wasser absorbierende Material 30 absorbiert
und wenn die Luftzuführungsrichtung
gewechselt wird, wird Luft, die von außen zum gleichen Luft-Sammelrohr
zugeführt
wurde, durch Wasser, das vom Wasser absorbierenden Material 30 absorbiert
wurde, befeuchtet. Daher erhöht
sich der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30,
das mit Kathoden-Abwasser in Kontakt kommt, während der Betrieb des Brennstoffzellen-Stapels andauert.
Zum gleichen Zeitpunkt verringert sich der Wassergehalt des Wasser
absorbierenden Materials 30, das in Kontakt mit der von
außen zugeführten Luft
kommt, während
der Betrieb des Brennstoffzellen-Stapels andauert
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In
dieser Situation betätigt
die Steuerungs-/Regelungseinheit 8 die
3-Wegeventile 20–22, um
von der ersten Luftzuführungsrichtung
zur zweiten Luftzuführungsrichtung,
entsprechend der Feuchtigkeit der zu den Luft-Durchgängen 32 verteilten
Luft, zu wechseln, sodass die Feuchtigkeit der den Luft-Durchgängen 32 zugeführten Luft
innerhalb eines angemessenen Bereichs gehalten wird und immer eine
richtige Wassermenge zum Membran-Elektrolyt 33 zugeführt wird.
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In
dieser Ausführungsform
wird eine Messziffer, die die Feuchtigkeit der der Luft, die an
die Luft-Durchgänge 32 verteilt
wurde, von einem ersten Hygrometer 9A, das an einem Ende
des Luft-Sammelrohrs 1A, das zum Ausgang 21B führt, befestigt ist
und einem zweiten Hygrometer 9B, das an einem Ende des
Luft-Sammelrohrs 1B, das zum Ausgang 22B führt, befestigt
ist, beschafft.
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Die
von den Hygrometern 9A, 9B erfassten Feuchtigkeiten
werden als Signale zum Steuerungs-/Regelungsgerät 8 eingegeben.
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4 zeigt
die durch die Hygrometer 9A, 9B erfasste Feuchtigkeit
mit Bezug auf die abgelaufene Zeit, wenn die Luftzuführungsrichtung
von der zweiten Luftzuführungsrichtung
auf die erste Luftzuführungsrichtung
während
des Betriebs des Brennstoffzellen-Stapels 6 gewechselt
wurde. Die zum Luft-Sammelrohr 1A nach
einem Wechsel der Luftzuführungsrichtung
zugeführte
Luft wird hauptsächlich durch
das Wasser absorbierende Material 30 in der Nähe des Einlasses
des Luft-Sammelrohrs 1A,
unmittelbar nach dem Wechsel befeuchtet. Wenn der Wassergehalt des
Wasser absorbierenden Materials 30 in der Nähe des Einlasses
mit fortschreitender Zeitdauer abfällt, wird Luft, die dem Luft-Sammelrohr 1A zugeführt wird
durch das Wasser im Wasser absorbierenden Material 30,
das sich in einem Abstand vom Einlass befindet, befeuchtet. Folglich
fällt der Wassergehalt
des Wasser absorbierenden Materials 30, das in der Nähe des Einlasses
des Luft-Sammelrohrs 1A angeordnet ist, früher ab als
der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30,
das am anderen Teil angeordnet ist. Die vom ersten Hygrometer 9A,
der am Einlass des Luft-Sammelrohrs 1A angebracht ist,
erfasste Feuchtigkeit spiegelt sehr gut die Veränderung des Wassergehalts des
Wasser absorbierenden Materials 30, das in der Nähe des Einlasses
des Luft-Sammelrohrs 1A angeordnet
ist, wider.
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Im
Luft-Sammelrohr 1B, in das das Kathoden-Abwasser abgeleitet
wird, steigt andererseits der Wassergehalt des Wasser absorbierenden
Materials 30, das den Auslass der Luft-Durchgänge 32 umgibt, während des
Betriebs frühzeitig
an.
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Sodann
steigt der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 in
der Nähe
des Auslasses des Luft-Sammelrohrs 1B mit zunehmender Zeit an.
Deshalb spiegelt das zweite Hygrometer 9B, das am Auslass
des Luft-Sammelrohrs 1B angeordnet ist, sehr gut die Veränderung
des Wassergehalts des Wasser absorbierenden Materials 30 in
der Nähe
des Auslasses des Luft-Sammelrohrs 1B, wider.
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Der
Wechsel der Luftzuführungsrichtung
auf der Basis der durch die derart angeordneten Hygrometer 9A, 9B erfassten
Feuchtigkeit hat folgende Bedeutung. Besonders hinsichtlich einer
Befeuchtung der zugeführten
Luft gewährleistet
der Wechsel der Luftzuführungsrichtung
in Abhängigkeit
vom Wassergehalt des Teils, in dem der Abfall des Wassergehalts am
frühesten
stattfindet, dass die allen Luftdurchgängen 32 zugeführte Luft
immer ausreichend befeuchtet ist. Hinsichtlich der Wasserabsorption
des Wasser absorbierenden Materials 30, kann die ganze
Wasser-Absorptionskapazität
des Wasser absorbierenden Materials 30 verwendet werden,
indem die Luftzuführungsrichtung
auf der Basis des Wassergehalts des Teils, in dem der Anstieg des
Wassergehalts am langsamsten ist, gewechselt wird.
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Das
Steuerungs-/Regelungsgerät 8 ist
ein Mikrocomputer mit central processing unit (CPU), read-only memory
(ROM), random access memory (RAM) und input/output interface/I/O
interface). Das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 kann ebenso aus mehreren
Mikrocomputern bestehen.
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Als
Nächstes
wird gemäß 5 die
Luftzuführungsrichtungs-Wechselroutine,
die vom Steuerungs-/Regelungsgerät 8 ausgeführt wird,
beschrieben. Diese Routine wird in einem Intervall von einer Sekunde
während
des Betriebs des Brennstoffzellen-Stapels 6 ausgeführt.
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Zuerst
liest das Steuerung-/Regelungsgerät 8 in einem Schritt
S1 die von den Hygrometern 9A, 9B erfassten Feuchtigkeiten.
In einem folgenden Schritt S2 wird ermittelt, ob die Einlass-Feuchtigkeit geringer
als eine untere Grenzfeuchtigkeit ist, oder nicht. Hierbei bezieht
sich die Einlass-Feuchtigkeit auf die vom ersten Hygrometer 9A erfasste
Feuchtigkeit auf die in 1 gezeigte erste Luftzuführungsrichtung
und die vom zweiten Hygrometer 9B erfasste Feuchtigkeit
auf die in 2 gezeigte zweite Luftzuführungsrichtung.
Ebenso bezieht sich die Auslass-Feuchtigkeit
auf die, vom zweiten Hygrometer 9B erfasste Feuchtigkeit
auf die in 1 gezeigte erste Luftzuführungsrichtung
und die vom ersten Hygrometer 9A erfasste Feuchtigkeit
auf die in 2 gezeigte zweite Luftzuführungsrichtung.
Die untere Grenzfeuchtigkeit wird vorzugsweise experimentell oder
mittels Computersimulation festgelegt. In einem typischen Fall wird
sie entsprechend auf 30 Prozent hinsichtlich einer relativen Feuchtigkeit
festgelegt.
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Wenn
die Einlass-Feuchtigkeit nicht geringer als die untere Grenzfeuchtigkeit
ist, ermittelt in einem Schritt S3 das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 ob
die Auslass-Feuchtigkeit höher
als eine obere Grenzfeuchtigkeit ist, oder nicht. Die obere Grenzfeuchtigkeit
wird vorzugsweise experimentell oder mittels Computersimulation
festgelegt. In einem typischen Fall wird sie entsprechend auf 70
Prozent hinsichtlich einer relativen Feuchtigkeit festgelegt. Wenn
die Auslass-Feuchtigkeit
nicht höher
als die obere Grenzfeuchtigkeit ist schließt das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
Routine ohne die 3-Wegeventile 20–22 zu betätigen.
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Wenn
die Einlass-Feuchtigkeit geringer als die untere Grenzfeuchtigkeit
im Schritt S2 ist, oder wenn die Auslass-Feuchtigkeit höher als die obere Grenzfeuchtigkeit
im Schritt S3 ist, betätigt
das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
3-Wegeventile 20–22 in
einem Schritt S4, um die Luftzuführungsrichtung
zu wechseln. Nach Ausführung
des Schritts S4 beendet das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
Routine.
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Infolge
dieser Routine wird wenn die vom ersten Hygrometer 9A erfasste
Feuchtigkeit geringer als die untere Grenzfeuchtigkeit bezüglich der
ersten Luftzuführungsrichtung
ist, oder wenn die vom zweiten Hygrometer 9B erfasste Feuchtigkeit
geringer als die untere Grenzfeuchtigkeit bezüglich der zweiten Luftzuführungsrichtung
ist, die Luftzuführungsrichtung
gewechselt. Wenn also die vom zweiten Hygrometer 9B erfasste
Feuchtigkeit höher
als die obere Grenzfeuchtigkeit bezüglich der ersten Luftzuführungsrichtung ist,
oder wenn die vom ersten Hygrometer 9A erfasste Feuchtigkeit
höher als
die obere Grenzfeuchtigkeit bezüglich
der zweiten Luftzuführungsrichtung
ist, wird die Luftzuführungsrichtung
gewechselt.
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Infolge
des Betriebs des Brennstoffzellen-Stapels 6 steigt der
Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30, das
sich in der Nähe des
Auslasses der Luft-Durchgänge 32 der
Brennstoffzellen befindet, an und der Wassergehalt des Wasser absorbierenden
Materials 30, das sich in der Nähe des Einlasses der Luft-Durchgänge 32 befindet,
fällt ab.
Auf Grund der Ausführung
dieser Routine wird, wenn der Wassergehalt des Wasser absorbierenden
Materials 30 in der Nähe
des Auslasses der Luft-Durchgänge 32 überhöht ist,
oder wenn der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 in
der Nähe
des Einlasses der Luft-Durchgänge 32 auf
ein Niveau gefallen ist, bei dem die von außen zugeführte Luft nicht entsprechend
befeuchtet werden kann, die Luftzuführungsrichtung gewechselt. Folglich
wird die von außen
zugeführte
Luft unter Verwendung des Wasser absorbierenden Materials 30, das
genügend
Wasser vom Kathoden-Abwasser absorbiert hat, befeuchtet. Auf diese
Weise wird das bei der Energieerzeugung des Brennstoffzellen-Stapels 6 erzeugte
Wasser effizient verwendet und der Membran-Elektrolyt 33 kann
immer auf einem geeigneten Wasserniveau gehalten werden.
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Wenn
die Luft Zuführungsrichtung
gewechselt wird, wird in den Brennstoffzellen 36 die Durchflussrichtung
der Luft-Durchgänge 32 umgekehrt.
Die Sauerstoffkonzentration der Luft in den Luft-Durchgängen 32 fällt weiter
stromabwärts
progressiv, infolge der Reaktion von Sauerstoff und Wasserstoff-Ionen
in der Kathode 33B, ab. Demzufolge entwickeln die aktuelle
Dichteverteilung und Temperaturverteilung der Reaktionsoberflächen der
Brennstoffzellen 6 einen systematischen Fehler. Dieser systematische Fehler
tendiert dazu, die Energieerzeugungseffizienz der Brennstoffzellen 6 zu
reduzieren, aber eine Umkehr der Luftzuführungsrichtung zu den Luft-Durchgängen 32 trägt dazu
bei, diesen systematischen Fehler zu eliminieren.
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Entsprechend
dieser Erfindung wurde der Wechsel der Luftzuführungsrichtung auf der Basis der
Einlass-Feuchtigkeit und Auslass-Feuchtigkeit festgelegt, aber die
Luftzuführungsrichtung
kann natürlich
auch nur auf der Basis von einer dieser Feuchtigkeiten als Parameter
gewechselt werden.
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Nachfolgend
wird eine zweite Ausführungsform
gemäß 6–8 beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
werden ein drittes Hygrometer 10A und viertes Hygrometer 10B,
die wie in 6 gezeigt angeordnet sind, anstelle
des ersten Hygrometers 9A und zweiten Hygrometers 9B der
ersten Ausführungsform
verwendet, um eine Anzeige zu erhalten, die die Feuchtigkeit der
zu den Luft-Durchgängen 32 verteilten
Luft zeigen. Das dritte Hygrometer 10A ist zwischen dem
ersten Luft-Sammelrohr 1A und der Öffnung des Luft-Durchgangs 32 der
Brennstoffzelle 33, die sich im mittleren Teil des Brennstoffzellen-Stapels 6 befindet,
angeordnet. Das vierte Hygrometer 10B ist zwischen der Öffnung auf
der gegenüberliegenden
Seite des gleichen Luft-Durchgangs 32 und dem Luft-Sammelrohr 1B angeordnet.
Die übrigen
Merkmale der Hardware mit Bezug auf die Luftzuführungs-Einrichtung sind identisch
mit denen der ersten Ausführungsform.
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Die
von den Hygrometern 10A, 10B erfassten Feuchtigkeits-Charakteristiken
beim Betrieb des Brennstoffzellen-Stapels 6 sind in 7 gezeigt.
Die untere Kurve in diesem Schaubild repräsentiert die erfasste Feuchtigkeit
von einem Hygrometer, das sich stromaufwärts des Luft-Durchgangs 32 befindet. Die
untere Kurve repräsentiert
die erfasste Feuchtigkeit von einem Hygrometer, das sich stromabwärts des
Luft-Durchgangs 32 befindet. Luft, die vom Wasser absorbierenden
Material 30 befeuchtet wurde, wird vom Luft-Durchgang 32 der
Kathode 33B zugeführt.
An der Kathode 33B wird Wasserdampf durch Reaktion vom
in der Luft enthaltenen Sauerstoff mit Wasserstoff-Ionen, die den
Membran-Elektrolyt 33 durchströmt haben,
erzeugt. Ein Teil dieses Wasserdampfs befeuchtet den Elektrolyt 33 und
der restliche Wasserdampf wird vom Luft-Durchgang 32 als
Kathoden-Abwasser zusammen mit den restlichen Luftbestandteilen,
nachdem der Sauerstoff verbraucht ist, abgeleitet. Deshalb ist,
verglichen mit der Feuchtigkeit der Luft, die in den Luft-Durchgang 32 strömt, die
Feuchtigkeit des Kathoden-Abwassers, das vom Luft-Durchgang 32 ausströmt, immer
hoch.
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Wenn
eine Befeuchtung der von außen
zugeführten
Luft in Folge des Wasser absorbierenden Materials 30 andauert,
verringert sich der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 mit fortschreitender
Zeit und die von den Hygrometern 10A, 10B erfasste
Feuchtigkeit verringert sich ebenfalls. Der Zeitpunkt dieser Verringerung
hängt von
der Lage des Luft-Durchgangs 32 ab, der für den Einbau der
Hygrometer 10A, 10B gewählt wurde. Entsprechend dieser
Ausführungsform
werden die Hygrometer 10A, 10B im Luft-Durchgang 32 angebracht,
der sich in der Mitte des Brennstoffzellen-Stapels 6 befindet,
sodass ein durchschnittlicher Wassergehalt des Wasser absorbierenden
Materials, das die Befeuchtung ausführt, oder mit anderen Worten
die durchschnittliche Feuchtigkeit einer großen Anzahl von Luft-Durchgängen 32,
erhalten werden kann.
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Um
eine bessere Beurteilung der Feuchtigkeit der Luft-Durchgänge 32 zu
erhalten, wird es vorgezogen, ein einziges Hygrometer im innern
des Luft-Durchgangs 32 einzubauen, anstatt die Hygrometer 10A, 10B auf
diese Art und Weise zu installieren. Da jedoch der Einbau eines
der Kathode 33A zugewandten Hygrometers im Innern des Luft-Durchgangs 32 die
Energieerzeugungseffizienz der Brennstoffzelle 36 gemäß dieser
Ausführungsform
verringern kann, werden die Hygrometer 10A, 10B entsprechend
zwischen dem Luft-Durchgang 32 und den Luft-Sammelrohren 1A, 1B angeordnet.
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Das
Steuerungs-/Regelungsgerät 8 führt die in 8 gezeigte
Luftzuführungsrichtung-Wechselroutine
unter Verwendung der vom derart angeordneten dritten Hygrometer 10A und
vierten Hygrometer 10B erfassten Feuchtigkeit durch. Diese
Routine wird ebenfalls in einem Intervall von einer Sekunde während des
Betriebs des Brennstoffzellen-Stapels 6 ausgeführt.
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Zuerst
liest in einem Schritt S11 das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die Feuchtigkeit,
die von einem der Hygrometer 10A, 10B, die sich
bezüglich des
Luftstroms stromaufwärts
befinden, erfasst wurde. Der hier abgelesene Wert ist die der unteren
Kurve von 1 entsprechende Feuchtigkeit.
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In
einem folgenden Schritt S12 wird ermittelt, ob die abgelesene Feuchtigkeit
geringer als eine untere Grenzfeuchtigkeit ist, oder nicht. Hierbei
wird die untere Grenzfeuchtigkeit vorzugsweise experimentell oder
mittels Computersimulation festgelegt. In einem typischen Fall wird
sie entsprechend auf 40 Prozent bezüglich relativer Feuchte festgelegt.
Wenn die abgelesene Feuchtigkeit geringer als die untere Grenzfeuchtigkeit
im Schritt S4 ist, werden die 3-Wegeventile 20–22 betätigt, um
die Luftzuführungsrichtung
zu wechseln. Nach Ausführung
des Schritts S4 beendet Das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
Routine. Auch wenn die abgelesene Feuchtigkeit nicht geringer als
die untere Grenzfeuchtigkeit ist, beendet das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 sofort
die Routine, ohne die Verarbeitung des Schritts S4 auszuführen.
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Infolge
dieser Routine wird die Luftzuführungsrichtung
gewechselt, wenn die vom dritten Hygrometer 10A erfasste
Feuchtigkeit kleiner ist als die untere Grenzfeuchtigkeit, während die
erste Luftzuführungsrichtung
angewandt wurde und wenn die vom vierten Hygrometer 10A erfasste
Feuchtigkeit kleiner ist als die untere Grenzfeuchtigkeit, während die
zweite Luftzuführungsrichtung
angewandt wurde. Mit anderen Worten wird die Luftzuführungsrichtung jedesmal
gewechselt, wenn die Feuchtigkeit stromaufwärts unter die untere Grenzfeuchtigkeit
abfällt.
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Nun
wird eine erste Ausführungsform
dieser Erfindung gemäß 9–12 beschrieben.
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Entsprechend
dieser Ausführungsform
dieser Erfindung werden, um eine Anzeige der Feuchtigkeit der zu
den Luft-Durchgängen 32 zugeführten Luft zu
erhalten, das erste Hygrometer 9A und zweite Hygrometer 9B der
ersten Ausführungsform
in Verbindung mit dem dritten Hygrometer 10A und vierten
Hygrometer 10B der zweiten Ausführungsform verwendet. Die übrigen Merkmale
des Hardwareaufbaus mit Bezug auf die Luftzuführungs-Einrichtung sind identisch
mit denen der ersten Ausführungsform.
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In
dieser erfinderischen Ausführungsform wird
der Unterschied zwischen den von den zwei Hygrometern 9A, 10A (9B, 10B)
stromaufwärts
des Luftstroms erfassten Feuchtigkeiten in 10 gezeigt.
Ebenso wird der Unterschied zwischen den von den zwei Hygrometern 9B, 10B (9A, 10A)
stromabwärts
des Luftstroms erfassten Feuchtigkeiten in 11 gezeigt.
In der folgenden Beschreibung wird angenommen, dass Luft zum Brennstoffzellen-Stapel 6 abhängig von
der ersten Luftzuführungsrichtung zugeführt wird,
die Hygrometer 9A, 10A stromaufwärts liegende
Hygrometer und die Hygrometer 9B, 10B stromabwärts liegende
Hygrometer sind.
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Gemäß 10 verringert
sich der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 in der
Nähe des
Einlasses des Luft-Sammelrohrs 1A infolge der Luftzuführung zuerst
und die vom ersten Hygrometer 9A erfasste Feuchtigkeit
reduziert sich daher. Da zu diesem Zeitpunkt gut befeuchtete Luft zu
den Luft-Durchgängen 32 zugeführt wird,
ist die vom dritten Hygrometer erfasste Feuchtigkeit hoch. Deshalb
verringert sich nach Wechsel der Luftzuführungsrichtung die Differenz Δ1 zwischen
den von den Hygrometern 9A, 10A erfassten Feuchtigkeiten.
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Wenn
der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 des
Luft-Sammelrohrs 1A sich insgesamt mit fortschreitender
Zeit verringert, verringert sich die vom dritten Hygrometer 10A erfasste
Feuchtigkeit. Andererseits hat sich der Wassergehalt des Wasser
absorbierenden Materials in der Nähe des Einlasses des Luft-Sammelrohrs 1A bereits
auf ein gleichbleibendes Niveau verringert, sodass es in diesem
Stadium nicht sehr schwankt. Folglich beginnt sich die Differenz Δ1 zwischen
den von den Hygrometern 9A, 10A erfassten Feuchtigkeiten,
zu verringern. Wenn der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 sich
weiter verringert, wird diese Differenz Δ1 tatsächlich konstant.
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Wenn
deshalb die Luftzuführungsrichtung gewechselt
wird, sobald die Differenz zwischen den von den stromaufwärts liegenden
Hygrometern 9A, 10A erfassten Feuchtigkeiten anfängt, sich
zu verringern, kann die Feuchtigkeit der zu allen Luft-Durchgängen 32 verteilten
Luft immer auf einem angemessenen Niveau gehalten werden.
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Gemäß 11 verringert
sich die Differenz Δ2
zwischen den von den stromabwärts
liegenden Hygrometern 9B, 10B erfassten Feuchtigkeiten
zusammen mit der verstrichenen Zeit, ab der die Luftzuführungsrichtung
gewechselt wurde. Infolge der Erzeugung von Wasserdampf an der Kathode 33B ist die
vom zweiten Hygrometer 9B erfasste Feuchtigkeit tatsächlich konstant.
Wenn andererseits der Wassergehalt des Wasser absorbierenden Materials 30 im
Luft-Sammelrohr 1B ansteigt, steigt das abgeleitete Wasser,
ohne durch das wasserhaltige Material 30 absorbiert zu
werden, an und folglich steigt die Feuchtigkeit des vierten Hygrometers 10B an.
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Wenn
deshalb die Luftzuführungsrichtung gewechselt
wird, sobald die Differenz Δ2
der durch die stromabwärts
liegenden Hygrometer 9B, 10B erfassten Feuchtigkeiten
geringer wird als der untere Grenzwert, kann der vom Luft-Sammelrohr 1B zur
Atmosphäre
abgeführte
Wasserdampf verringert werden und die Rückgewinnung von Wasserdampf
im Kathoden-Ausfluss kann erhöht
werden. Der untere Grenzwert wird vorzugsweise experimentell oder
mittels Computersimulation festgelegt. In einem typischen Fall wird
der untere Grenzwert auf 10 Prozent des Durchschnittswerts der von
den Hygrometern 9B und 10B erfassten Werte festgelegt.
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Um
diese Steuerung/Regelung durchzuführen, führt das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
in 12 gezeigte Routine anstelle der in 5 der ersten
Ausführungsform
gezeigten Routine aus.
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Zuerst
liest in einem Schritt S21 das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die von den Hygrometern 9A, 9B und
Hygrometern 10A, 10B erfassten Feuchtigkeiten.
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In
einem nachfolgenden Schritt S22 berechnet das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 eine
Differenz Δ1
zwischen den durch die zwei stromaufwärts liegenden Hygrometer 9A, 10A (9B, 10B)
erfassten Feuchtigkeiten als ersten Parameter und berechnet eine
Differenz Δ2
zwischen den durch die zwei stromabwärts liegenden Hygrometer 9B, 10B (9A, 10A)
erfassten Feuchtigkeiten als zweiten Parameter.
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In
einem nächsten
Schritt S23 ermittelt das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 ob die Differenz Δ1 angefangen
hat, sich zu verringern, oder nicht. Wenn die Differenz Δ1 nicht angefangen
hat sich zu verringern, wird in einem Schritt S24 ermittelt, ob
die Differenz Δ2
auf weniger als den unteren Grenzwert abgefallen ist, oder nicht.
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Wenn
die Differenz Δ1
angefangen hat sich im Schritt S22 zu verringern, oder wenn die
Differenz Δ2
unter den unteren Grenzwert im Schritt S23 abgefallen ist, wechselt
das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
Luftzuführungsrichtung
durch Betätigung
der 3-Wegeventile 20–22 im
Schritt S4. Nach Durchführung
des Schritts S4 beendet das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die Routine.
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Wenn
die Differenz Δ2
nicht geringer als der untere Grenzwert im Schritt S24 ist, beendet
das Steuerungs-/Regelungsgerät 8 die
Routine umgehend, ohne die Ausführung
des Schritts S4 durchzuführen.
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Wenn
infolge dieser Routine die erste Luftzuführungsrichtung angewendet wird,
wird die Luftzuführungsrichtung
auf die zweite Luftzuführungsrichtung zu
einem früheren
Zeitpunkt gewechselt, sobald der erste Parameter Δ1 beginnt
sich nach einem Anstieg zu verringern und wenn der zweite Parameter Δ2 unter den
unteren Grenzwert abfällt.
Wenn die zweite Luftzuführungsrichtung
angewendet wird, wird die Luftzuführungsrichtung zur ersten Luftzuführungsrichtung
zu einem früheren
Zeitpunkt gewechselt, sobald der zweite Parameter Δ2 beginnt
sich nach einem Anstieg zu verringern und wenn der erste Parameter Δ1 unter den
unteren Grenzwert abfällt.
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In
dieser erfinderischen Ausführungsform können die
Feuchtigkeits-Zustände
des Elektrolyts 33 und der Wasser-Absorptionszustand des Wasser absorbierenden
Materials 30 im Wechsel der Luftzuführungsrichtung genau widergespiegelt
werden.